Heißes Eisen

The Big Heat (1953), US
Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 05.02.1954

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7.9 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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3 Kommentare
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von Fritz Lang, mit Glenn Ford und Gloria Grahame

Police Sergeant Bannion untersucht den angeblichen Selbstmord eines korrupten Polizisten, erhält jedoch plötzlich die Anweisung, seine Ermittlungen einzustellen – denn er hat unwissentlich “ein heißes Eisen” angefasst. Bannion will dem Geheimnis auf den Grund gehen und ermittelt weiter, bis seine Frau durch einen für ihn bestimmten Sprengsatz ums Leben kommt. Daraufhin kündigt er bei der Polizei und findet schnell heraus, dass der mächtige Unterweltboss Mike Lagana und sein kaltblütiger Handlanger Vince Stone hinter der Geschichte stecken. Als Stones Freundin Debby sich für Bannion zu interessieren scheint, entstellt Stone ihr Gesicht. Aus Rache packt sie aus und erzählt alles, was sie weiß. Und dann stehen sich Bannion und Stone in einer Konfrontation auf Leben und Tod gegenüber.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Heißes Eisen

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denratten

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Bewertung3.0Schwach

Der Zahn der Zeit...oder vielleicht war ich nur zu ungeduldig. Irgendwann hab ich angefangen bei dem Film vorzuspulen, aber bin auf keine Szene gestoßen, die mich gefesselt hätte. Gibt spannendere Film-noirs, glaube ich.

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Filmsuechtiger

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Wer vorspult, hats nicht besser verdient.


denratten

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Ich weiß, seh ich eigentlich auch so.


Crusher

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Großartiger Noir-Klassiker vom Meister Fritz Lang. Geradlinig und spannend erzählt, mit einem tollen Glenn Ford, sowohl liebender Ehemann und Vater, als auch hartgesottener Cop im Kampf gegen Kriminalität und Korruption, auch im eigenen Police Department. Sein Rachefeldzug nach dem fälschlichen Attentat auf seine Frau ist, gemessen an der Entstehungszeit, actionreich und mitreißend; entwickelt sich aber im Endeffekt doch nicht so, wie man es zunächst annimmt. Auch die Figur der Debby Marsh ist interessanter Bestandteil der Story, entwickelt sich, ist schwer durchschaubar und treibt die Geschehnisse als Femme Fatale voran. Alles in allem ein super Cop-Thriller, den man sich bedenkenlos anschauen kann und sollte, wenn man "M" kennt und mag.

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Marti DiBergi

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Bewertung7.0Sehenswert

Schmuck- und schnörkellos zeigt Lang hier den ziemlich brutalen Rachefeldzug eines von Glenn Ford etwas einsilbig verkörperten Ex-Cops. Dabei werden den oberflächlichen Männerfiguren einige ambivalente Frauen entgegengestellt, was dem Film allerdings kaum etwas von seiner geradlinigkeit nimmt. Doch gerade daring liegt auch die Faszination dieses Filmes. Ähnlich wie bei "Taken" wird auf nichts Rücksicht genommen. Die technische Versiertheit Langs lässt der Film schmerzlich vermissen, und Noir-Atmosphäre will bei der andauernden Festbeleuchtung auch nicht aufkommen.

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