Hell

Das Ende der Nacht (AT) (2011), CH/DE Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 22.09.2011

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6.2
Kritiker
28 Bewertungen
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5.7
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137 Kommentare
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von Tim Fehlbaum, mit Hannah Herzsprung und Lars Eidinger

Hell – das bezeichnet nicht nur die Strahlkraft der Sonne, sondern auch die Welt, in der sich die Menschheit befinde, wenn es die Sonne zu gut meint. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Seit Jahren brennt die Sonne unerklärlich heiß auf die Erde nieder. Permanente Dürre hat das Land ausgetrocknet und Nahrung ist knapp geworden. Phillip (Lars Eidinger), seine Freundin Marie (Hannah Herzsprung) und ihre Schwester Leonie (Lisa Vicari) sind auf dem Weg in die Berge in der Hoffnung, dort Wasser zu finden. Sie sind jedoch nicht allein auf der Suche. Es beginnt ein Überlebenskampf in einer aussichtslos erscheinenden Welt.

Tim Fehlbaum, der für einen Kurzfilm bereits mit dem Shocking-Shorts Award ausgezeichnet wurde, gab mit diesem Thriller sein Spielfilmdebüt. Das Endzeitszenario erinnert an Hollywood-Produktionen wie The Road und The Book of Eli.

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Kritiken (13) — Film: Hell

Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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8.0Ausgezeichnet

Hell vermag den Zuseher augenblicklich in seinen Bann zu ziehen. Durch die spektakuläre Optik, den innovativen Ideen, und der einnehmenden Brisanz gilt er als Paradebeispiel für das neue deutsche Kino.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]Burning down the earth: Endzeitszenarien bringen stets dieses gewisse Faszinosum mit, so etwas bloß niemals selbst er- und durchleben zu wollen, davon aber dennoch allein des Ausblicks auf die Zerstörtheit von allem Bekannten gepackt zu sein. Die Cormac McCarthy-Adaption „The Road“ und „The Book of Eli“ sind Beispiele jüngeren Datums, denen sich Nachwuchsfilmer Tim Fehlbaum mit seinem „Hell“ zum zumindest visuellen Vergleich stellen muss – was natürlich so wenig fair ist, wie erfreulich ist, dass er ihn besteht. „Hell“ etabliert seine »It’s the end of the world as we know it, and I feel hot«-Apokalypse mit simpler, aber im Ergebnis beeindruckender und voll überzeugender Technik. Durch eine Überbelichtung ist der Bildhintergrund ein permanentes grelles Sepia-Gleißen, so undurchdringlich wirkend, wie sonst das Dunkel der Nacht oder die graue Schwere dichten Nebels. Wie in Danny Boyles fast-Meisterwerk „Sunshine“ wird der einst lebenspendende Feuerball am Firmament zur unzügelbaren…

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.0Ausgezeichnet

Insgesamt also ein optisch einzigartiger Endzeitfilm aus Deutschland, der zwar inhaltlich bekannte Pfade beschreitet, es aber doch schafft mit Hilfe eines Genremixes seinen eigenständigen Weg zu gehen, mit (ein wenig) Hilfe der überragenden Hauptdarstellerin. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was Tim Fehlbaum´s nächste Produktion sein wird.

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Jörg Schöning

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8.0Ausgezeichnet

Es sind unterschiedliche weibliche Lebensmodelle, die hier aneinandergeraten. Aus der radikal femininen Perspektive, die "Hell" 90 Minuten lang konsequent durchhält, ergibt sich schließlich das größte Wagnis, das Fehlbaum mit seinem Film eingegangen ist

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

In der Inszenierung seines Spielfilmdebüts zeigt sich der in der Schweiz geborene Regisseur Tim Fehlbaum ausgesprochen stilsicher: Die Bilder werden von bleichen, ausgewaschenen Farbtönen bestimmt. Die Kamera von Markus Förderer wechselt von statischen Einstellungen zu bewegten, rastlosen Aufnahmen etwa bei einer Flucht. Das Produktionsdesign von Heike Lange nimmt sich genauso stimmig aus. Technisch steht „Hell“ den US-amerikanischen Genrefilmen in nichts nach.

Die Handlung wirkt indes im Vergleich zu den bereits erwähnten amerikanischen Vorgängern kaum originell, weil sich das Drehbuch von Oliver Kahl als völlig vorhersehbar erweist. Gegenüber den von „The Book of Eli“ und „The Road“ gelieferten, bemerkenswerten Überlegungen über die mögliche Zukunft einer entmenschlichten Gesellschaft bleibt „Hell“ außerdem gänzlich an seiner schön-schaurigen Oberfläche haften.

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Ulrike Reiß: mdr Ulrike Reiß: mdr

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7.5Sehenswert

"Hell" ist ein klaustrophobisch beklemmender Endzeitthriller, dessen Spannung nie nachlässt. Auf Blut und die üblichen Schockelemente verzichtet er - zum Glück. Vieles wird nur angedeutet. Der Horror entsteht in den Köpfen der Zuschauer.

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Walter Gasperi: ray Walter Gasperi: ray

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6.0Ganz gut

Die Handlung an sich holpert etwas beliebig dahin, lässt zwingenden Aufbau vermissen. Und mögen Hannah Herzsprung und Stipe Erceg auch mit noch so viel Einsatz spielen, das Drehbuch lässt ihnen doch zu wenig Raum, als dass sie die Figuren so entwickeln könnten, dass deren Schicksal einem wirklich nahe geht.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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7.5Sehenswert

Fehlbaums Gespür für Atmosphäre, die sichere Schauspielerführung und vor allem die gute Balance aus Spannung und Emotionen lassen schnell vergessen, dass dieser Genrefilm auf ausgetretenen Pfaden wandelt.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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8.0Ausgezeichnet

The Road war ein Riesenfilm in fast jeder Beziehung, während Hell nicht nur täuschend einfach gemacht ist, sondern vor allem unglaublich nahe geht. Das liegt am dokumentarisch-realistischen Konzept und an der eindringlichen Leistung der Darsteller.

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Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch

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7.5Sehenswert

Die trostlose Landschaft ist gekonnt eingefangen und findet am Ende eine unverhoffte Aufwertung: Als sich das Geschehen in schattenspendende, aber klaustrophobische Räume zwängt, wird sie zur Sehnsucht. [...] Überraschend ist das nicht - sich dafür zu erwärmen fällt indes nicht schwer.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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2.0Ärgerlich

Das dramaturgische Potential der ökologischen Dystopie ignoriert "Hell" geflissentlich zugunsten einer ermüdend konventionellen Variante des Motivs der kannibalischen Hinterwäldler-Familie, die auch die durch Roland Emmerich gesicherten Produktionswerte nicht vor der Redundanz bewahren können. Für den Zuschauer wird der Titel bittere Ironie. Ja, die liebe Sonne bringt es an den Tag – nicht nur schlechte Menschen, sondern schlecht kopierte Kinofilme.

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Apophis

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Das einzige was wirklich ärgerlich ist, sind derartige Kommentare von einem "Kritiker"...


Nutella?!!

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.. versteh ich nicht.


Herbert Spaich: SWR Herbert Spaich: SWR

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7.0Sehenswert

Ohne digitale Schnickschnack ist Tim Fehlbaum mit „Hell” ein erstaunlich dichter und dabei psychologisch fundierter Science Fiction-Film gelungen, der eine ganze eigene Handschrift verrät.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

„Hell“: Das ist deutsches Kino, das rein gar nichts mit schlecht von den Amis kopierten romantischen Komödien á la „Keinohrhasen“ oder „What a Man“ zu tun hat. Fern dieses nicht mehr tragbaren Schmodders wagt Tim Fehlbaum (Regie und Ko-Autor), den Schritt aus diesem zugegebenermaßen Kassenträchtigen Einbahstraßen-Kino. Ohne einen Blick auf das Ganze zu werfen, winkt so mancher bereits ab. Kino ohne Nazis, süßen Kindern oder einem Beziehungsdrama im Sozialbau? Das können die Deutschen nicht. Warum sollte man jungen Filmemachern und ihre Ideen auch eine Chance geben? Diese Denke ist überheblich, zeugt von blinder Voreingenommenheit und bringt selbst ernannte Cineasten um einen guten Film. Denn in Fehlbaums „Hell“ steckt echtes Talent. Dieser anfängliche Endzeit-Thriller mit seiner überschaubaren Search&Rescue-Geschichte ist atmosphärisch dichtes Kino, dass Grusel und Spannung mit einfachen Mitteln erzeugt. Dass „Hell“ kein komplexes Erzählkonstrukt ist, dürfte Endzeit-Fans sowieso nicht überraschen. Punktete der letzte wichtige Genre-Beitrag - „The Road“ – auch nicht gerade durch eine fesselnde oder wendungsreiche Geschichte. Warum auch? Denn ist die Welt erst einmal am Arsch, taumeln die Überlebenden eben nur noch durch diese nicht lebenswerte Welt. Viel spannender ist sowieso, dass Fehlbaum nach der Hälfte des Films das „From Dusk Till Dawn“-As aus dem Ärmel schüttelt: Sein Weltuntergangsdrama mutiert zu einem grausamen Backwood inklusive Psycho-Mutter und Kannibalismus-Kumpels. Mit Endzeit hat der Film dann nur noch am Rande zu tun. Fehlbaum liefert mit „Hell“ kein fehlerfreies aber ein beeindruckendes Debüt ab. Mehr davon bitte.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Commentator

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Manno, erst vorgemerkt, dann wieder weggeklickt, jetzt deine Kritik gelesen, jetzt muss ich ihn mir doch wieder vormerken.


Commentator

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Ach übrigens: Ein Glück habe ich ihn gesehen. Macht mir wieder Mut, dass doch noch gute und vor allem verheißungsvolle Filme aus Deutschland kommen können.



Kommentare (122) — Film: Hell


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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein großteils gelungenes deutsch-schweizerisches Endzeitdrama ist dieser Film mit dem cleveren Titel "Hell", das seinem Genre zwar nichts Neues hinzuzufügen hat und mir am Ende zu sehr Richtung Survival-Horror abdriftete, mich jedoch sehr schnell packte, auch dank Herzsprung und Erceg, und mich zumindest in der apocalyptischeren ersten Hälfte auch nicht losließ. Eine positive Überraschung und ein beeindruckendes Debüt von Tim Fehlbaum. Ich würde gerne mehr von beidem sehen: Fehlbaum und quasi "einheimische" Dystopien.

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eisbaerdios

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Bewertung4.5Uninteressant

ziemlich schnarchig, vor allem da es keine frischen Ideen zum Genre gibt.
Und schade das niemand bei der Entwicklung des Films erkannt hat, dass der Film gut eine Stunde später hätte ansetzen müssen.

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markus.rittner

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Endzeitfilm aus deutschen Landen, sehr gewagt aber unterm Strich ist ein ganz passables Ergebnis rausgekommen, das allerdings nicht an die internationale Konkurenz rankommt, dennoch einen Blick für Genrefans wert ist. Der Look wurde echt gut eingefangen, trostlos, einsam und öde, die sehr farblosen Bilder betonen die Thematik noch zusätzlich. Herzsprumg macht Ihre Sache ordentlich und auch der Rest der Crew ist in Ordnung. Bei einer Lauflänge 89 Minuten gibt es doch ein paar Längen. Was ich witzig finde der Film heißt Hell und das meiste spielt im dunklen^^. Also keine Scheu wer sich durch Monster (ja ich weiß es geht hier um Aliens) gequält hat kann diesem Projekt ruhig eine Chance geben!

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Schnürfee

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Diesen Film zu schauen ist wirklich die Hölle.

Das geringe Budget von geschätzten 38 Euro wurde offenbar allein für die Gestaltung des Covers verwendet.

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Jason Bourne

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Bewertung5.0Geht so

"Hell" ist für eine Deutsche Produktion sicherlich nicht schlecht. Aber betrachtet man den Film in konkurrenz zu seinen großen Genre-Brüdern so ist "Hell" nur ziemliche durchschnittsware.
Denn obwohl Regisseur Tim Fehlbaum seinem Film Optisch ansehnlich inszeniert krankt "Hell" an seiner vollkommen vorhersehbaren Story ab. Das Drehbuch schmeißt all jenes altbekannte was wir z:B aus "The Book of Eli, The Roade oder Carriers" kennen in einen Topf und verürt das ganze.
Dann wird auch noch mit 08/15 Horrorelementen das ganze gewürzt.
Fehlbaum's gekochtes Süppchen hätte etwas mehr Originalität nicht geschadet. Zu sehr ist einem klar wie das hier enden wird. Und zu selten wird der Zuschauer mitgerissen.
"Hell" ist wie ein "Schokoriegel" den man freudig öffnet aber sich dann einfach nicht traut abzubeißen.
Und Schauspielerisch ist hier außer GZSZ niveau auch nicht wirklich etwas nenneswertes vorhanden. Obwohl man Fairerweise auch zugestehen muss das solch ein Film jetzt nicht gerade für großes spiel prädestiniert ist.
"Hell" ist im großen und ganzen Ok. Als Nachmittagsfilmchen kann man ihn sich mal anschauen.
Aber ein wirklich guter Film ist das hier leider nicht.

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udo.schmitt.77

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Bewertung5.5Geht so

SPOILER:

Ich hatte den Film schon aufgegeben, als Nena anfing von Luftballons zu singen. Aber dann - na ja, es kam ja etwas Handlung rein, ein paar überraschenden Wendungen gab es auch und ein bissl Horror, als die scheinbar brave Omma sich als Menschenfresser entpuppte. Aber das Ende war so, als wenn plötzlich der Strom ausgefallen wäre. Knack - Licht aus! Also ich kann mir 5.5 Punkte abringen, der Bringer war es nicht, aber auch nicht unbedingt volldoof.

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MariaCobretti

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Bewertung5.5Geht so

Der Titel täuscht, mindestens die Hälfte des Films spielt im Dunkeln!
Ganz netter Endzeitthriller aus deutschen Landen. Zum Glück ohne Til Schweiger.

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Der dicke Bär

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Bewertung6.5Ganz gut

Für eine deutsche Produktion ist es ganz gut, global betrachtet aber ziemlich durchschnittlich.

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stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

Genre-Kost aus Deutschland? Hm, da klingeln doch sofort die Alarmglocken. Wenn deutsche Filmemacher sich in Sci-Fi, Horror, Action oder Thriller versuchen kommt nicht selten nur schwer verträgliches Kino heraus. Flops wie „Straight Shooter“ oder „Anatomie“ drängen sich da förmlich auf. „Hell“ von Tim Fehlbaum ist ein erneuter Versuch den deutschen Film von seinem Mief aus Komödieneinheitsbrei und stoischen Avantgardismus wegzurücken. Mit Erfolg?

„Hell“ gelingt es wirklich, dass er sich international anfühlt. Der Produktion gelingen einige postapokalyptische Momente, die - obwohl die Thematik nicht sonderlich frisch ist - unverbraucht und vor allem authentisch wirken. Die Hitze der Sonne, der Geschmack von Staub und Asche sowie das Gefühl von stetiger Bedrohung und immenser Lebensfeindlichkeit werden gut transportiert und wiedergegeben. Eine Patina aus Angst und Hoffnungslosigkeit überzieht alles und jeden. Dass ist wirklich eine Leistung, die es zu honorieren gilt. Der deutsche Mief wird mit einem Sandsturm weggetragen. Das macht natürlich Hoffnung, dass „Hell“ nicht nur als Genre-Beitrag aus der Bundesrebuplik überzeugt, sondern auch als für sich alleinstehendes Werk, ohne dass angebliche Sonderstellungsmerkmal namens Made in Germany.

Regisseur und Co-Autor Tim Fehlbaum hat es geschafft die Stilistik zu beherrschen, doch sein Kinodebüt krankt an seiner Mutlosigkeit. Mehr als auf der altbekannten Klaviatur des Genres zu klimpern macht er nicht. Die Ereignisse in „Hell“ bleiben wegen ihrer stetigen Vorhersehbarkeit konturlos. Die auf Film gebannte Apokalypse bleibt eine von vielen und erreicht somit nie ganz die Wirkkraft, die es benötigt um Unbehagen beim zuschauen auszulösen. Fehlbaum vertraut zu sehr auf die typischen Muster und Gebräuche und dazu gelingt es ihm nicht in den richtigen Momenten die Spannung mit eindringlicher Härte zu erhöhen. Egal ob Klimax oder Nebensächlichkeit, „Hell“ packt den Zuschauer zwar jederzeit am Kragen, aber er vergisst zu oft das Schütteln oder anders gesagt: es reicht ihm aus das zu erzählen und zu zeigen, was andere bereits mehrfach getan haben. Die einigen besser, die anderen schlechter. Die deutsche Postapokalypse formiert sich konstant aber nicht sonderlich auffällig irgendwo im Niemandsland der gut gemeinten Mittelmäßigkeit. Sie hat ihre klaren Qualitäten und ihr Regisseur, der hier u.a. von Roland Emmerich unterstützt wurde, lässt das Profil eines späteren Blockbuster-Dompteurs erahnen. „Hell“ ist so gesehen ein guter Übungsfilm der trotz aller Mängel einen durchaus stichhaltigen Beweis antritt, dass der moderne deutsche Film vielleicht wirklich noch nicht ganz so reif fürs Genre-Kino ist, aber dass es Hoffnung gibt, auch wenn diese Hoffnung mit Tim Fehlbaum noch etwas alleine da steht und der junge Mann eigentlich Schweizer ist. Na ja, man kann nicht alles haben.

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jollyroger

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Hab das deutsche Genrekino auch aufgegeben mittlerweile. Schaut man sich deutsches Fernsehen und vor allem Serien im Vergleich zu den USA an, weiß man, das da niemals was kommen kann. Bzw. wenn dann garantiert nicht mit dem deutschen Fernsehen als Vehikel.


stuforcedyou

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Danke und die Hoffnung stirbt zuletzt :)


Spielberg_Fan

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Bewertung3.0Schwach

Genrekino aus Deutschland. Das hat man nicht oft bis gar nicht!

Hut ab also für den Mut, sich mal an so ein Projekt wie „Hell“ zu wagen. Allerdings ist das Ergebnis alles andere als gelungen. Tim Fehlbaum’s erster richtiger Spielfilm ist von vorne bis hinten eine Qual. Seinem Endzeitszenario mangelt es gehörig an Spannung und einer guten Geschichte. Ich will dem Film gar nicht vorwerfen, dass er sich an amerikanischen Vorbildern orientiert, denn das machen amerikanische Filmemacher auch, aber etwas mehr Schwung in der Story und in der Inszenierung hätte „Hell“ sicher gut getan. Man merkt schon in den ersten Minuten, dass hier irgendetwas fehlt, etwas, was beim Zuschauer sofort Interesse weckt und ihn in den Film hineinzieht. Aber wie bei vielen deutschen Filmen fehlt der Funke, der das Feuer entfacht. So plätschert die ideenlose Story nur vor sich hin, was eben dazu führt, dass sich keine Spannung entwickeln kann. Auch die Darsteller spielen allenfalls noch „Tatort-Niveau“, was für eine Kinoproduktion auch nicht von großer Klasse zeugt.

Ganz gelungen fand ich aber die Optik von „Hell“, die die Endzeitstimmung gut einfing. Das alleine reicht aber sicher nicht, um daraus einen guten Film zu machen.

Unter dem Strich ist „Hell“ so staubtrocken wie unser geliebter Planet in dem Film. Bitte liebe deutsche Filmindustrie, trau dich in Sachen Genrekino mehr oder lass es gleich bleiben!

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lieber_tee

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War wohl zu hell in deiner Bude...:) (Ha, Witz komm raus, du bist umzingelt...)


Spielberg_Fan

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:) auch möglich


MrKatsumi

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Bewertung6.0Ganz gut

Tim Fehlbaum's erster Feature-Film ist optisch sehr nett anzusehen. Die schauspielerische Leistung nimmt zwar genau wie die dichte Atmosphäre im Verlauf zu, der Film hält aber mit seinem wahren Potenzial hinterm Berg. Besonders auch mit dem Ende.
Es gibt wahrlich schlimmeres aus Deutschland, aber auch viel besseres. Reingucken lohnt sich dennoch mal.

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Thomas479

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Bewertung5.0Geht so

Einen Punkt gibt es schon mal vorab für den Mut, einen solchen Film in Deutschland überhaupt zu drehen. Die Story ist nicht wirklich neu: ein paar Überlebende versuchen nach einer Katastrophe das Beste aus ihrer Situation zu machen und geraten an ungemütliche Zeitgenossen.

Gerade der Anfang ist sehr zäh und wird durch schwache Schauspielleistungen und noch schwächere Dialoge fast ins lächerliche gezogen. Doch die Bilder und die Atmospähre stimmen und als es dann in den Wald geht nimmt der Film auch an Fahrt auf.

Insgesamt wird leider genügend Potenzial leichtfertig verschenkt. Und nach fast genau 90 Minuten ist Schluss. Da bleibt dann der Verdacht, das man bei der Entstehung des Films schon an eine fernsehtaugliche Fassung dachte. Experementieren ja, aber bitte nicht zuviel. Angst vor der eigenen Courage könnte man das auch nennen.

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vanilla

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Bewertung7.0Sehenswert

verstehe echt nicht die ganzen schlechten Kommentare.
Für einen deutschen Film, ist er überaus spannend und unterhält sehr gut und das bis zum Schluß.
Mehrere Male entwickelt sich der Film ganz anders als gedacht. Das ist für meinen Geschmack immer positiv.
Klar gibt es haufenweise Logiklöcher, aber wenn man nicht zu streng ist und über die hinweg sehen kann, ist es ein klasse Film, mit einer sehr besonderen Handlung, die man von diesem Film überhaupt nicht erwartet.
Man sieht natürlich auch Parallelen zu THE ROAD, oder BOOK OF ELI, aber der Film ist keine Kopie derer, sondern macht sein eigenes Ding und das ist auch gut so.
Das der Film die meisten heftigen Sachen nur andeutet ist auch positiv. Wir haben genug Filme die immer nur schockieren wollen.
DAUMEN HOCH kann man nur sagen.

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Kill_Diether

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Bewertung3.5Schwach

Kein Wunder wenn Erfolg in den USA eine Ausnahme bleibt, wie diese bemühte und doch so schwache schweiz-österreich-deutsch Produktion mal wieder beweist. Hier ist so ziemlich alles schlecht, bis bestenfalls Mittelmaß. Die Schauspieler, einer laienhafter als der andere. Das Set, also Apokalypse-Deutschland in der Provinz ist schon fast lächerlich. Die langweilige Vorhersehbarkeit, wie schon oft in besseren Thrillern gesehen. Die wie ein Holzklotz einsetzende Dramatik-Musik. Und am allerübelsten, die Kamera. Da freust du dich, dass die dämlichen Wackel-Bilder der Vergangenheit angehören und dann so was: ein ideenloser, voll in die Hosen gegangener Wischi-Waschi-Pseudo-Kunststil. Wer so was wie Silent Hill und Konsorten in deutscher Unmanier sehen will, kann sich mit "Hell" ein wenig die Zeit vertreiben.

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Dareios

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Bewertung5.5Geht so

Ein deutscher Science Fiction Film, da reibt man sich erstmal die Augen weil man es kaum glauben kann! Dieses Genre ist hierzulande seit Jahrzehnten tot, oder hat es überhaupt je existiert? Ich finde es hat allein schon Anerkennung verdient, das ein deutscher Film sich überhaupt mal diesem Genre widmet und es nicht allein Hollywood überlässt.
Das dabei nur Mittelmaß heraus kam liegt zum großen Teil daran das es ein Debütfilm ist, mit nur geringen finanziellen Mitteln realisiert. Das Thema: Die Sonne bläht sich auf, die Erde wird dabei geröstet und beinahe zur unbewohnbaren Wüste. Man sieht dem Film an, das dies mit einfachsten Mitteln dargestellt werden mußte, ohne die geballte Tricktechnik großer Studios nutzen zu können. Dennoch ist es ein über weite Strecken spannender Film der das Endzeit-Szenario atmosphärisch dicht darstellt. Da kommt eine Menge Potenzial beim Regisseur zum Vorschein. Leider trägt der SF Gehalt der Geschichte nur bis etwa zur Mitte des Films, um dann in eine simple Horrorstory um eine Kannibalenfamilie über zu gehen. Das läßt noch viel Raum für eine Fortsetzung.

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ReaL89

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Bewertung3.0Schwach

Die ersten Minuten beginnen recht vielversprechend. Für eine Deutsche Produktion sehr gut Inszeniert, die sich "vom großen Bruder USA" nicht zu verstecken braucht.

Leider ist das Drehbuch alles andere als Selbstbewusst und traut sich keine eigenen Ideen zu. Hier wurde zum Sitznachbar geschiehlt und abgeschrieben was das Zeug hällt.

Das gibt natürliche eine Glatte 6 wegen Täuschungsversuch, mit dem Kommentar:
"Wenn schon abschreiben, dann setz dich das nächste Mal wenigstens neben einen gescheiten Schüler!"


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Plocker

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Bewertung4.0Uninteressant

Ab und an zeigt der film potential aber irgendwie nicht genug. Die Story ist langweilig bis vorhersehbar. Die Schauspieler konnten noch ein wenig was raus holen, vorallem die Bäuerin gefiel mir, aber insgesamt war es doch zu wenig.

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BigH

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Bewertung3.0Schwach

Langweilig. Keine in irgendeiner Weise fesselnde Handlung, keine Charaktere, für die man sich interessieren könnte. Wenn "The Road" das 400g-Steak unter den Endzeitfilmen ist, dann ist "Hell" das Tofu.

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Puebleau

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Bewertung6.0Ganz gut

Hell ist ein deutscher Film, der versucht, wie ein amerikanischer zu sein und vom Optischen kommt er da auch wirklich ran. Diese Inspiration äußert sich jedoch auf inhaltlicher Ebene durch eine unoriginelle Rahmenhandlung, Klischees und stereotype Charaktere. Viele der Kulissen kommen einem durch "Resident Evil: Extinction","The book of Eli", "Frontiers" und "The Road" sehr bekannt vor; und dort geschieht Vorrausschaubares mit vertrauten Gesichtern. "Hell" ist echt ganz gut, ich hatte nur die Hoffnung, dass eine deutsche Produktion mal ein anderes Licht auf die Postapokalypse wirft.

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Neeri

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Hälfte der Zeit ist es - wie der Name schon sagt - zu "hell", um viel zu erkennen; die andere Hälfte der Zeit ist es zappenduster. Neben der Tatsache, dass man die ganze Zeit nix sieht, hört man auch nicht viel, weil die Akteure ständig flüstern. Was hat man von einem Film, wo man nix sieht UND nix hört?

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chor schrott

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Helligkeit abwechselnd auf Minimum und Maximum, Kontraste raus und Lautstärke auf Maximum, und dann reichts für nen halben Punkt. Der ist dann für die gute Absicht, das Drehen eines Horrorfilms versucht zu haben.


Kill_Diether

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In welchem Kino oder DVD/TV hast du den denn gesehen? Mir hat er nicht gefallen, jedoch vom Bild und vom Ton her gab's nix zu meckern: ich konnte alles gut sehen und hören!



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