Hellraiser - Das Tor zur Hölle

Hellraiser (1987), GB
Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 03.03.1988

7.0 Kritiker
20 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
1798 Bewertungen
43 Kommentare
Hellraiser - Das Tor zur Hölle
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von Clive Barker, mit Sean Chapman und Andrew Robinson

Als Frank auf seinem Dachboden mit einer merkwürdigen Kiste spielt, die er irgendwo auf einem orientalischen Basar gekauft hat, wird er vom Dämonen, die in der Kiste hausen, in Stücke gerissen. Niemand weiß, wo er sich befindet, daher zieht Franks Bruder Larry zusammen mit seiner Frau Julia in das Haus ein, das nun leersteht. Als Larry sich auf dem Dachboden verletzt und ein Tropfen Blut auf den Boden fällt, wird Frank, der einst eine Affäre mit Julia hatte, zu neuem Leben erweckt. Er erzählt ihr die Story und bittet sie, noch mehr Männer ins Haus zu locken, damit er sie töten und durch ihr Blut mehr Kraft gewinnen kann.

Die Handlung

Der Würfel

Auf einem Basar ersteht Frank einen magischen Würfel. Zurück in England experimentiert er auf dem Dachboden seines Hauses mit ihm und öffnet dabei das Tor zu einer anderen Dimension. Kurz darauf stoßen Ketten mit Widerhaken in Franks Körper und zerreißen ihn in Stücke. Es erscheinen vier grausam zugerichtete Kreaturen, die Zenobiten, welche den Würfel wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzen und somit in ihre Welt zurückkehren können.

Frank und Julia

Einige Zeit nach Franks Verschwinden bezieht sein Bruder Larry mit seiner Frau Julia das Haus. Als Julia einige Bilder von Frank findet, erinnert sie sich an die gemeinsame Zeit mit ihm – noch kurz vor ihrer Hochzeit mit Larry hatte sie eine Affäre mit Frank.

Bei Einräumarbeiten zieht sich Larry eine Handverletzung zu. Er läuft zu Julia auf den Dachboden und verliert dabei Blut, das von den Fußbodendielen aufgenommen wird. Mit Hilfe des Blutes kann sich Frank, von dessen Körper kleine Teile vergessen wurden, teilweise regenerieren. Er taucht als skelettartiges, schleimiges Wesen auf.

Bei einer Feier mit Bekannten entfernt sich Julia vorzeitig. Auf ihrem Weg ins Schlafzimmer hört sie Geräusche, die vom Dachboden zu kommen scheinen. Als sie nachschaut, wird sie von Frank überrascht, der auf sie…

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Kritiken (2) — Film: Hellraiser - Das Tor zur Hölle

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

„I do anything you want. Anything.“ -

Eines der wenigen Genrewerke, das fernab der in Würde gealterten Oberfläche bis heute nichts von seinem Reiz verloren hat.
Dabei standen die Vorzeichen nicht immer gut für HELLRAISER, die Tatsache, dass es sich Barker trotz seiner nur geringen Erfahrung auf dem Regiestuhl nicht nehmen lies, seinen eigenen Roman zu verfilmen, dürfte nicht nur bei Fans von „The Hellbound Heart“ für einige Bedenken gesorgt haben.

Allen Unkenrufen und Befürchtungen zum Trotz: Barker hielt sein Versprechen, und machte es tatsächlich besser, als all die anderen Regisseure, die vor- und nachher mit Stoffen aus seiner Feder betraut waren: Nur äußerst knapp budgetiert, hat HELLRAISER zu keiner Zeit die Möglichkeit, seine Metaebenen durch allzu viele visuelle Spielereien zu übertünchen; es ist ein Film, der gerade aus der räumlichen Begrenzung einen Großteil seiner Stimmung zieht.
Inhaltlich verkehrt Clive Barker innerhalb seines…


Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 24 Antworten

BlueSquirrel

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Machma. Aber vergiss nicht. Innovativ oder geschmackvoll ist da gar nichts. ;)


Hitmanski

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Notfalls gibt's halt mal wieder einen saftigen Verriss - bin sowieso viel zu großzügig in letzter Zeit ;)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Origineller Horrorklassiker mit auch heute sehenswerten Make-up-FX. Pinheads erster Auftritt besticht durch schwarzen Humor und verstörende Splattermomente.

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Kommentare (41) — Film: Hellraiser - Das Tor zur Hölle

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Autor und Filmemacher Clive Barker lieferte mit der Verfilmung seiner gleichnamigen Buchvorlage „Hellraiser“ einen der wohl wichtigsten Beiträge für das moderne Horrorgenre ab. Mit expliziter Grausamkeit und einem atmosphärischen dichten Erzählungsstil, entführt Regisseure Clive Barker die Zuschauer auf einen Höllentrip, der es in sich hat. Was „Hellraiser“ besonders von seinen damaligen Horror-Mitstreitern aus den 80er Jahren unterscheidet, ist die Tatsache dass der Streifen sich Zeit für seine Charaktere lässt und eine phantastische Geschichte mit Inhalt erzählt. Dabei wird aber auch kein Halt vor blutigen Spezial Effekten gemacht, die vielleicht in der heutigen Zeit etwas angestaubt wirken, aber ihren Schrecken noch durchaus verbreiten können. Auch das gelungene Make-Up kann sich sehen lassen. Die Masken der Zenobiten sind wahrhaftig eine Glanzleistung. Um die beklemmende und düster Stimmung noch richtig zu untermalen, wurde Komponist Christopher Young engagiert, der mit seiner Musik absolut den finsteren Ton des Films trifft. Auch bei den Darstellern gibt es nichts schlechtes zu vermelden. Das komplette Ensemble macht eine hervorragende Arbeit.

So steht dem unheimlichen Erlebnis mit „Hellraiser“ also nichts mehr im Wege. Der Zuschauer kann sich somit auf ein spannendes, atmosphärisch beklemmendes Horrorereignis freuen.

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Hellraiser" ist einer der wenigen Horrorfilme, der trotz seines inzwischen etwas betagten Alters von 25 Jahren kaum Abnutzungserscheinungen vorzuweisen hat. Lediglich das Maskendesign der Zenobiten ist nicht mehr ganz taufrisch, sonst kann sich das alles auch 2012 echt noch sehen lassen. Die blutig, bizarren Effekte haben sonst nichts an Wirkung verloren. Auch in Sachen Stimmung und Atmosphäre kann der Film heute noch eine Akzente setzten, daran könnten sich viele heutige Vertreter eine Scheibe von abschneiden. Der Film hat das ganze Genre gerägt und massgeblich beeinflusst und darf definitiv als Klassiker des Horrorfilms bezeichnet werden. Dramaturgisch hätte er sicher noch etwas besser ausgearbeitet werden können, gleicht das aber durch seine ganz eigene Note wieder aus. Clive Barker ist nicht der geborene Regiesseur, das merkt man hier und da, aber die Stimmung, die er vermitteln will, passt perfekt. "Hellraiser" gelingt das Kunststück, sein ganz eigenes Ding zu schaffen, das ihn unverwechselbar und einzigartig macht.
Hatte den ganz lange nicht gesehen und ein wenig die Befürchtung, dass er mich eher entäuschen würde. Ganz im Gegenteil, immer noch eine Klassefilm. Freue mich jetzt schon auf Teil 2, den kenne ich noch gar nicht, wird echt Zeit.

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SamRamJam

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Falls du dir ernsthaft die ganze Reihe antun möchtest... an Eins wird keiner auch nur im Ansatz rankommen :/ Aber andrerseits scheinen die Fortsetzungen ja auch Fans zu haben, sonst gäbe es nicht so viele


JackoXL

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Ne, nur noch 2 & 3, hab mir die in der Box zugelegt. Den Rest brauche ich wirklich nicht, was ich da so ansatzweise gesehen habe, muss echt nicht sein.


sikkmeidack

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Bewertung10.0Herausragend

Clive Barker war in den 80er/90er Jahren das absolute literarische Genius im anspruchsvollen Horrorsegment. Seine Bücher des Blutes sind Legende. Seine übrigen Werke knochenharte Parameter (Mitte 90er nicht mehr) .Die Zenobiten, in ihrer grauenhaft anschaulichen Weise - als Orden der klaffenden Wunde- agierend als süßer Schmerz epochal. Pinhead ist eine außerordentliche Verkörperung des sadomasochistischen Monsters, das keines Gleichen findet.
Die Spezialeffekte ein wenig gestrig, und dennoch bleibt die Stimmung und die Attitüde des Films unnachahmlich.

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lieber_tee

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Meisterwerk!!!!!!!!!!!


String

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Bewertung6.5Ganz gut

Spannender Film mit einer guten Grundidee und einer wirklich seeehr geilen Maske - von diesem Klassiker hab ich allerdings ne Unze mehr erwartet.
Dem "Horror-Genre" kann man ihn schon fast gar nicht mehr zuteilen, so harmlos wirkt er heute fast. Schöne Gore Effekte, aber Horror, Grusel, Panik hab ich zu keiner Zeit verspürt.
Trotzdem war der Film für mich auf grund der Story unterhaltsam. 6.5

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et7

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie verstörend, aber auch irgendwie albern. Von einem solchen Klassiker habe ich mir mehr erhofft.

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Tryvel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So, jetzt hab ichs mir endlich auch mal uncut reingezogen.
Ein Angst- oder Schreckensgefühl, wie es bei Horrorfilmen üblich sein sollte war zwar eher selten vorhanden aber dafür gab es genug abartige Szenen, welche mir auch gereicht haben.
Klar sehen die Blitze oder dieses undefinierbare Monster heute etwas lustiger aus, als es vieleicht gewollt war, aber der Film lebt sowieso weniger von den Effekten, als vom Make up und der Atmosphäre.
Bei manchen Szenen war ich mir ehrlichgesagt auch nicht sicher, ob mich das jetzt gewollt oder ungewollt zum lachen gebracht hat.
"Möchtest du einen Keks, kleines Mädchen?"
Da bin ich so weggebrochen, weil ich weder wusste, wo er mit dem Keks herkommt, noch warum er sie ausgerechnet jetzt fragt.
Naja, jedenfalls bin ich froh, dass ich ihn mir angeschaut habe, hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn mir jemand vorher hätte sagen können, dass es direkt in den ersten Minuten richtig wiederlich wird.
Ich dachte leider, ich machs heute ganz clever und esse meine Gulaschsuppe am Anfang, bevors richtig losgeht...

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Skywalker_

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Bewertung9.5Herausragend

Hellraiser ist ein äußerst atmosphärischer und geheimnisvoller Horrorfilm
Die Handlung ist schwer vorhersehbar und fesselt einem bis zum schluss und bietet auch einen äußerst guten Spannungsaufbau die auch konstant bis zum Ende gesteigert wird.
Die Handlung bietet außerdem äußerst viel interpretations-spielraum sogar auf verschieden betrachtungsebenen.Hierbei kommt es dem Film sehr zu gute das die Geschichte um die Cenobiten im verborgenen bleibt.
Besonderst hervorzuheben sind die exellenten Effekte und das Make Up die den heutigen CGI Effekten um Welten vorraus. Lediglich ein paar Lichtblitze wirken heutzutage etwas merkwürdig.
Die Special Effekts ermöglichen dem Film auch einige überraschend harte splatter-effekte die aber nie selbstzweckhaft wirken.
Hellraiser gehört zu den Film die ihren Kult-Status zurecht tragen. Der Film ist intelligent,anspruchsvoll und sehr mitreisend inszeniert.

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Skywalker_

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Nun ja wenn man es streng sieht dann muss ein Horror Film im klassischen Sinne etwas übernatürliches beinhalten sonst wäre es kein horror film.
Halloween,Fréitag der 13 etc wären somit Thriller


horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Clive Barker hat mit Hellraiser eine Story und einen Film geschaffen, der in seiner Rohheit und seinen Qualitäten als Fantasy-Epos kaum zu übertreffen ist. In ihrer Komplexität gibt die Geschichte mit ihren vielschichten Figuren einiges her und wirkt deshalb, trotz der einfachen aber eindringlichen Erzählweise, immer sehr tiefgründig. Pinhead mit seinen Zenobiten und dem Tor zur Hölle gehörten vom ersten Moment an zu den grossen Klassikern. Einer der wenigen Filme, wo ich keine Angst vor dem Sequel hatte und dies sehr zu Recht ... Hellbound.

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xtheunknown

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teil 6 sollte man als fan gesehen haben, er schliesst nämlich die story nach teil 2 ab. ich fand teil 5 auch sehr gut. die anderen, vor allem den 8. sollte man meiden.


horro

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Na dann werd ich mich doch nächstens mal daran machen, alle Teile zu begutachten ... Teile 1-3 kenne ich recht gut, alles andere ist Neuland


Nico Gecko

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Bewertung6.5Ganz gut

Wer kennt ihn nicht den "Hellraiser"?
blutiger Horrorfilm-klassiker den jeder Fan gesehen haben sollte.

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Tobe Berg

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist Horror. Punkt und aus!!!!

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String

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dann müsste er aber auch irgendwie horror machen


lieber_tee

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Macht er doch, irgendwie.


HorrorClown

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Bewertung5.5Geht so

ich tue mir bei dieser kritik äußerst schwer. habe nämlich vor exat 4 std das buch beendet und mir direkt im anschluss den film reingezogen. eigentlich war meine erwartungshaltung an den film recht positiv. ein film der von dem autor der buchvorlage gemacht wurde kann doch eigentlich nicht schlecht sein. aaaaaaaaaaaah ich weiß nicht.
es ist doch recht überraschend dass die characktere nicht den vorlagen entsprechen, die story anders abläuft usw... und dabei drängt sich mir die frage auf wieso ein buch dass knapp 130 seiten hat so dermaßen umgeschrieben werden muss, obwohl es von dem stil her extrem plastisch und filmreif wirkt.
so ist hellraiser ein film der nicht mit dem buch konkurieren kann (wie so oft), aber dennoch zu unterhalten weiß. auf äußerst trashige art und weise ;)

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Besonders viel gebracht hat mir HELLRAISER nicht. Gut. Für mein stetig größer werdendes filmhistorisches Verständnis kann ich nun zuordnen wo EVENT HORIZON noch so zugelangt hat und feststellen, dass er jetzt praktisch, aus meiner Sicht, nur noch ein Hybrid ist. Interessiert mich allerdings nicht besonders. Ich werde es wohl auch nicht schaffen die Subtexte des prämodernen Horrortrashs spannend zu finden. Garak und seiner Frau will ich aber gutes Schauspiel unterstellen, das hin und wieder nebensächlich wird wenn seine Tochter ein Gesicht macht, als ob sie Unmengen an Sauerstoff inhaliert hätte. Und außerdem war es schwer zu ertragen, wie gemein alle zu dem armen Mann auf dem Dachboden waren. Trotzdem nicht übel.

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BlueSquirrel

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@Sam/Stalker: Ihr könnt doch nicht so einfach unterschiedliche Meinungen vertreten. Was soll ich denn jetzt tun? Schämt euch! Aber ich hab' eh keine Prinzipien. Teil 2 Stalker? Wird erledigt. :)
@Manski: Ich glaub' auch nicht wirklich dass dir Bay's TCM gefallen wird. Zu wenig Subtext und zuviel zünftiges Handwerk.^^ Aber komm, der Encounters war nun wirklich zu lang. Ich musste mich rasieren nach diesem Monstrum, obwohl ich dies schon in der Frühe tat.


Hitmanski

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ENCOUNTERS ist vielleicht ein klitzekleines bisschen zu lang, aber als Auftakt der inoffiziellen Spielberg-Weltraum-Trilogie ist der Film noch immer toll; E.T. ist aber natürlich noch ein Stückchen toller :P
Ich hab' übrigens absolut nichts gegen zünftiges Handwerk im Horrorgenre, ich finde es nur im Remake eines subtextlastigen Originals nicht ganz angebracht (weshalb ich hoffe, dass das HELLRAISER-Remake nie kommen wird :P).


AdamWest

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn ich nicht vorher das Buch gelesen hätte, wäre die Bewertung bestimmt besser ausgefallen. Aber trotz allem: Eine "Augenweide" für den Fan des Horrors!
Die Hauptfigur sucht den Weg zu einer neuen Dimension der Lust während wir als zuschauer in eine völlig neue Dimension des Horrors geführt werden!
Aussergewöhnliche Charaktere, einzigartige Kostüme, für die damalige Zeit hervorragende Effekte - allerdings nur in der Uncut-Version zu empfehlen.

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NiboraC

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

War ziemlich positiv überrascht! habe am anfang nicht gedacht das so ein alter film so gut sein kann.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung5.5Geht so

Geile Maske, mehr ist aber leider nicht zu holen.

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Philisiphie

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Bewertung3.0Schwach

Da ich immer schon mal was von Hellraiser gehört hatte reizte es mich ihn anzuschauen. Aber ich kann sagen: er ist absolut nicht die Art von Film die ich gut finde.

Ich kann durchaus verstehen das er so einen Kultstatus erziehlt hat. Die Effekte, was die Masken anbelangt, sind nicht schlecht auch finde den Schnitt, welcher ehr ungewöhnliche Elemente, wenn man ihr ihn gesehen habt wisst ihr was ich meine, direkt nacheinader zeigt, gelungen. Der Aktionsspielraum ist zwar recht gering, auch wenn es in die Hölle und zurück geht :), wirkt der Film doch auf eine gewisse Art vielschichtig. Allerdings, was bei so einer Art von Film eigentlich normal ist, wirken einige Siuationen billig und wenig sinnvoll.

Des weiteren mag ich persönlich nicht, die direkte Kombination von Erotik und Tod bzw. Vergänglichkeit. Das wirkt auf mich so wie wenn ich während eines Kanibalenfilmes Fleisch essen würde :). Und was soll bitte immer diese Redewendung: "Ich bin dein Daddy" - "Wo ist mein Daddy?" soll das eine Anspielung sein auf die Verwandlung die Frank durch macht.

Naja um schlussendlich noch etwas Gutes zu sagen: Die Darsteller sind durchaus gut defininiert. Ja man baut beinahe eine Verbindung zun ihnen auf. Allerdings sind und beiben die Charaktere doch eindimensional was dem Ganzen eine gewisse Klischeehaftigkeit verleiht.

Fazit: Meinen Gedanken "Man, das ist echt zu krank!" den ich zeitweise im Film hatte beschreibt was ich von dem Film schlussendlich halte.

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nordish_squirrel

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Bewertung6.0Ganz gut

Was kann man zu diesem Film sagen? Er ist mit Sicherheit kein Meilenstein der Filmgeschichte, so viel ist sicher. Für die damalige Zeit erscheinen die "Special Effects" ziemlich fortschrittlich und auch das Konzept des Films ist verhältnismäßig innovativ.

Zu bemängeln habe ich, dass nur wenige Spannungsmomente auftauchen und dass die Handlung an sich relativ vorhersehbar ist. Ich habe mich zwar nicht gelangweilt, aber auch nicht wirklich gefürchtet. In Verbindung mit den unkonventionellen Bösewichten gebe ich dem Film 6/10 Punkten.

Fazit: Kann man sich antun, aber wirkt heutzutage doch eher trashig als gruselig.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung6.0Ganz gut

Wirkt heutzutage ziemlich trashig.

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Daemonik

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"The box. I opened it. They came." Und sie zeigten mir eine neue Dimension des Grauens, eine düstere Welt des Schreckens, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Gebannt lauschte ich ihren Worten, erkundete ihre Welt, sie hingegen mein Fleisch. Furcht durchbohrte mich, wie ein rostiger Haken meinen zitternden Leib. Unerträgliche Schmerzen ließen meinen Körper beben, meinen Geist langsam in den Wahnsinn gleiten.
Doch während ich die Qualen ihrer Hölle erlitt, begann ich zu verstehen. Sie erweckten verborgenste Gelüste; unaussprechliche Gelüste. Die Dämonen, die ich herbeirief, erschienen mir plötzlich wie Engel, die Schmerzen wandelten sich in entzückende Freude, die Angst in zügellose Lust.
Eine Erfahrung von grausiger Schönheit, in der ich die Unendlichkeit hätte verbringen wollen, doch aus irgendeinem Grund kehrte ich zurück. Noch leicht benommen von dieser tiefsten Ekstase, realisierte ich nach und nach wo ich mich befand. Die Hände fest ins Sofakissen verkrallt, die Zigarette im Aschenbecher verglüht, mein Getränk nicht mal angerührt. Die Uhr verriet mir, dass ca. 1 1/2 Stunden vergangen sein mussten; Zeit, die ich nicht wahrnam, da wo ich mich befand.
Dann entdeckte ich ihn; den Würfel auf dem Tisch zu meiner Linken. Das erste Mal öffnete ich ihn aus Neugier, doch nun verspürte ich ein unbändiges Verlangen. Ich öffnete ihn ein zweites Mal, ein drittes Mal, ja sogar ein viertes Mal. Beim fünften Mal jedoch kamen sie nicht. Ich versuchte es wieder und immer wieder. Doch die Pforten zur Hölle blieben verschlossen.

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BigDi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die wirkliche Hölle ist in uns selbst, wird oft behauptet.
In jenen Wünschen, für die man alles tun würde, wie man es gerne sagt, in jenen Gelüsten nach Gefühlen, für welche die eigene Imaginationskraft nicht mehr ausreicht.
In jenen Tiefen, die man sich selbst nicht eingestehen würde, in dem Trieb, welcher durch alle Mauern von Moral und Anstand bricht und für den Verantwortung nichts, aber Befriedigung alles bedeutet.
In jenem Drang nach dem endgültigen Extremum, nach der absoluten Ekstase, für die man über Leichen gehen würde - vielleicht auch über die eigene Leiche?

"...Doors to the pleasures of heaven and hell. I didn't care, which. I thought I'd gone to the limits. I hadn't. The Cenobites gave me an experience beyond limits... pain and pleasure, indivisible."

Und so entsteigt die Hölle dem Inneren und reißt das Äußere mit sich mit, kettet es ein und zieht es auseinander, bis nur noch blutige Stücke übrig bleiben und ein zwischen kalten Mauer widerhallender Schrei nach Erlösung.
Bis das lebenstragende Blut eine Brücke zwischen dem Jenseits und der irdischen Ebene erschafft und ein aus der Hölle entflohener nach Fleisch geifert, ohne Rücksicht auf Verluste, gestützt durch die unnachgiebige Wolllust, die der bürgerlichen Langeweile entsteigt und auf der Suche nach der niemals vergessenen Lust den Hammer in die Hand nimmt, bereit, alles und jeden damit zu zerschlagen.
Doch sobald die Neugier wieder über der Angst siegt, sind sie wieder da und verlangen nach dem, was ihnen entflohen, sowie dem, was sie gerufen:

"Explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."

Irgendwo zwischen Schmerz und Lust entfacht "Hellraiser" ein loderndes Fegefeuer, dessen Hitze nur ihn und wieder den Auftritten der Zenobiten weicht, von deren unendlich sadistisch scheinender Aura man gerne mehr spüren würde - doch gerade so wird jeder von ihnen gesprochener Satz unvergesslich: "We will tear your soul apart!"
Überhaupt ist das Drehbuch so straff, dass der Film wie im Fluge vorbeigeht, und dabei dennoch beinahe episch in seinen Dialogen, die einfacher und wirkungsvoller nicht sein könnten.
Die Gewaltdarstellung ist dabei nicht nur technisch (bis auf wenige grelle Ausrutscher gegen Ende) ansehnlich, sondern spielt oftmals auch geschickt mit dem Gegensatz von Fleisch und Metall, lässt beides in einer sadomasochistischen Vereinigung als Symbol für die ewige Qual fungieren und entfaltet eine Sogkraft, die über die Grenzen der Geschichte des Films hinausgeht.
"Hellraiser" ist echter Horror mit universellem psychischen Fundament, dessen BDSM-Attitüde sich in einigen unvergesslichen Ideen manifestiert und für eine gepflegte Gänsehaut sorgt, nicht zuletzt dank des grandiosen Designs der Zenobiten, die mehr morbide Ausstrahlung als geschätzte 99% aller anderen Horrorgeschöpfe haben.
Brutal, hintersinnig, besessen und lustvoll und völlig ohne vernachlässigbare Sequenzen in Szene gesetzt - ein in sich perfekter Höllentrip um Qual und Genuss und menschliche Extremen.

"No tears, please. It's a waste of good suffering."

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