Der Mann aus der Pfalz
Der Mann aus der Pfalz (2009), Laufzeit 90 Minuten, Dokumentarfilm, Drama
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40 Bewertungen
13 Kommentare
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von Thomas Schadt, mit Thomas Thieme und Stephan Grossmann
ZDF-Dokudrama über das Leben von Helmut Kohl. Besonders der Aufstieg des jungen Pfälzers zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz 1969 und das dramatische Jahr 1989, als Kohl um den Erhalt seiner Macht ringen musste und die Mauer zwischen den zwischen den beiden Deutschlands fiel beiden Deutschlands fiel, stehen im Mittelpunkt dieser szenischen Dokumentation.
Cast & Crew
-
Thomas Schadt
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Thomas Thieme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helmut Kohl
-
Stephan Grossmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helmut Kohl - jung
-
Renée Soutendijk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hannelore Kohl
-
Annett Renneberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chefsekretärin - jung
-
Rainer Sellien
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Heiner Geißler - jung
-
Rosalie Thomass
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hannelore Kohl - jung
Regie
Schauspieler
-
Erich Krieg
-
Nico Hofmann
-
Jochen Bitzer
- Genre
- Doku-Drama, Biopic
- Zeit
- 1980er Jahre, 1990er Jahre, Nachkriegszeit
- Ort
- Deutsche Demokratische Republik, Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, Westdeutschland
- Handlung
- Bundeskanzler, CDU, Deutsch-Deutsche Grenze, Liebe, Politik, Tanzschule
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Mann aus der Pfalz
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Kritiken (1) — Film: Der Mann aus der Pfalz
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWarum das ZDF sich entschlossen hat Kohl ein derart larmoyant, selbstgefälliges Denkmal zu setzen, bleibt wohl sein Geheimnis. Ein Zusammenschnitt aus Doku-Clips und nachgestellten Szenen in denen wir den Kohldarsteller nur deshalb als Kanzler erkennen, weil er als Herr Bundeskanzler angeredet wird, arbeitet brav die "historichen" Stationen der Kanzlerschaft ab, hat aber keinerlei Ambitionen Kohl tatsächlich über das plakative hinaus zu analysieren. Am Ende bleibt eine in Ehrfurcht erstarrte, überaus langweilige Farce deren einziger Vorteil ist, das die Zuschauer danach wenigstens nicht WENIGER wissen als vor dem Gucken.
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dwars 2009/10/22 12:53:27
Antwort löschenIch habe mir den Film bewußt nicht angesehen und halte ihn für so unnötig wie einen Kropf. Dein Kommentar bestätigt mir, dass ich recht damit hatte, mir dieses Machwerk nicht anzutun. Vergeudete Zeit.
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Batzman 2009/10/22 19:29:23
Antwort löschenNur weil die Kamera grade steht und die Darsteller beim Textaufsagen nicht umfallen, war das noch lange kein tolles Handwerk. Dazu gehören auch Spannung, Dramaturgie und gute Dialoge. Und das waren die Off-Brummeleien von Kohl wohl eher nicht. Und ein wirklich gelungener Film wäre auch abseits der politischen Orientierung interessant, weil ihn weder das eine noch das andere Lager für sich vereinnahmen kann. Das hier lediglich die Kohl-Fans jubeln, sagt einiges über die Qualität des Werkes aus, das mehr Ver- als Erklärung anbot.
invwar 2009/11/24 17:52:10
Antwort löschenWar besonders überrascht, dass die Schauspieler fast keine Ähnlichkeit mit den realen Schauspielern hatten, grade der Erhardschauspieler war ja richtig schlank zum Original. Wäre wohl OK gewesen, wenn da nicht andauernd echte Aufnahmen reingespielt worden wären, aber so fiel das noch viel mehr auf.
Beim Kohlschauspieler fehlte mir auch ganz besonders der kohlsche Dialekt. Dies fiel zB sehr bei der Übe für die 10-Punkte Plan Rede auf, wo der echte Kohl immer wieder mit seinem auffälligen Dialekt eingespielt wurde und der Schauspieler stets im besten Hochdeutsch sprach. Für ein Doku-Drama imo indiskutabel.
Kommentare (12) — Film: Der Mann aus der Pfalz
Kommentar schreibenDPiefrement 2009/10/21 12:02:16
Kommentar löschenDer Film war der Eitelkeit des Dicken gewidmet. Leider völlig uninteressant. Hätte gern Stellungnahmen zu Begrüßungsgeld und 1:1 Geldumtausch und den sagenhaften Steuerabschreibungen bei Ost-Immoblien erfahren.
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nokrimi 2009/10/21 11:51:13
Kommentar löschenHelmut Kohl der Schuldenmacher. Die Wiedervereinigung war hauptsächlich der Wunsch aller Westmächte. Deutschland stand als Verlierer des Krieges schon wieder an erster Stelle in der Welt.Dies war ein Dorm im Auge der Westmächte. Durch die Wiedervereinigung ist Deutschland aus der Weltspitze verbannt worden. Schauen sie sich Deutschland heut an. Ein Armenhaus ganz dem Wunsche der Westmächte. Kohl hat mit der Wiedervereinigung nichts zutun. Er waqr kein guter Bundeskanzler,, daher ein Film über ihn zu drehen ist totaler
Schwachsinn.
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annaberlin 2009/10/21 11:39:58
Kommentar löschenKein Wort zum “Bimbes”, zur Spendenaffäre, der intriganten Machenschaften, derer sich Kohl (gespielt von Thomas Thieme und Stephan Grossmann) seinerzeit bediente. In Der Mann aus der Pfalz wurde das Augenmerk auf Kohls Werdegang zum pfälzischen Ministerpräsident gelegt, seine Beziehung zu Ehefrau Hannelore, seine schlechte Gesundheit und seine Rolle in der Wiedervereinigung, wobei besonders letztere lediglich an der Oberfläche kratzte. Wozu all die eingeschnittenen Zeitdokumente, in denen uns der echte Helmut Kohl präsentiert wurde, wenn sich doch die fiktionalen Teile weder zu einem klaren Statement entschließen konnten, noch den dokumentarischen Teil informativ ergänzten? Das Schauspiel blieb Schauspiel, trat im Vergleich zu den Tagesschau-Ausschnitten zurück. Man darf sich fragen, weshalb die Autoren Nico Hofmann, Thomas Schadt und Jochen Bitzer elf Jahre nach Abdanken Kohls ein Doku-Drama erschaffen, welches Kohl als aufmüpfigen Grünschnabel zeigt, anstatt zur heutzutage noch brandaktuellen Spendenaffäre Position zu beziehen. Interessiert ein neuer Aspekt zur Persönlichkeit Kohls tatsächlich? Nein, vielmehr wäre es vonnöten, die Leistungen Kohls mitsamt seinen machtpolitischen Verfehlungen abzubilden.
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hansfrank 2009/10/21 10:38:54
Kommentar löschenWünschel:
Einer der besten Filme, die ZDF je gesendet hat. Wer Kohl seit 40 Jahren kennt, weiß wie exzellent seine Person und die um ihn herum (Juliane Weber z.B.) getroffen wurden. Wer die Spendenaffaire vermisst, misst Kohl so, als wenn es bei Brandt nur Brandts Kniefall in Warschau und nicht seine unzähligen Frauenaffairen, seine kommun istiscvhe Vergangenheit und seine Taten 1930 gegeben hätte.
ZDF kann doch noch was und nicht nur unterste Schublade (Gottschalk, Kerner und Co.)
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Weglaenge 2009/10/21 10:25:07
Kommentar löschenDer Film hat mich sehr enttäuscht. Warum werden in Deutschland alle Leute, die etwas für das Land getan haben negativ dargestellt. Der Film war fast peinlich. Der Mann war immerhin 16 Jahre lang unser zweithöchster Repräsentant und hat sich um die Wiedervereinigung verdient gemacht. Wer keine Entscheidungen trifft kann auch keine Fehler machen.
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Lapillus 2009/10/21 10:03:43
Kommentar löschenJeder Film, jede Dokumentation über Kohl ohne detaillierte Aufarbeitung seiner Rolle im Flick-Skandal und der nachfolgenden CDU-Spendenaffäre ist Stückwerk und kommt einem Persilschein gleich. Er soll der "Kanzler der Einheit" sein? Der Einheitsprozess wurde hauptsächlich von den Montagsdemonstranten angestoßen und von Mihail Gorbatschow endgültig auf den Weg gebracht. Dem Gorbatschow, den Kohl noch kurz zuvor öffentlich mit Göbbels verglichen hatte.
Kohl ist bestenfalls als MItläufer zu bezeichnen, der nach vierzig Jahren bloßem Gered vom Wunsch nach der Wiedervereinigung vollkommen unvorbereitet und deorganisiert auf den Einheitszug aufgesprungen ist. Von einem Politiker in verantwortlicher Postion ist NACHDENKEN zuwenig, VORDENKEN muß von ihm verlangt werden dürfen. Vorgedacht hat Kohl immer nur dann, wenn es um seinen persönlichen Vorteil und den Machterhalt ging.
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xiudt 2009/10/21 11:28:17
Antwort löschenAbsolut zutreffende Analyse. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und stelle in den Raum, dass Kohl als Mitläufer der Einheit sich einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern wollte. Zudem unterstelle ich, dass Kohl das "Überleben" der CDU mit den Millionen potentiellen Wählerstimmen aus der DDR sichern wollte, da zum Zeitpunkt der Wende die SPD in den Umfragen ganz klar vorne lag.
Wie auch immer, wir Steuerzahler haben bereits 19 Jahre für seinen Egoismus bezahlt und werden dies bis in nicht absehbarer Zukunft auch noch weiter machen dürfen. Ein Staatsmann von Welt ist dieser Mann für mich nicht.
ralfk 2009/10/21 10:02:40
Kommentar löschenAuf einen Film ueber Helmut Kohl hat jeder gewartet. Selten gab es einen Politiker mit mehr Vision der sich ohne Ansehen fuer sich selbst verdient gemacht hat und als guter Demokrat einsieht das nach 16Jahren Herrschaft ein Machtwechsel ein normaler demokratischer Prozess ist. Waere natuerlich schoen wenn man ihm endlich seine Verdienste um die Wiederveinigung mit dem Friedensnobelpreis honorieren wuerde. Schliesslich waren er und seine Partei von Anfang an um eine Aussoehung mit "den Ostgebieten" bemueht....
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Lapillus 2009/10/21 10:22:58
Antwort löschenSie scheinen vergessen zu haben, dass die Aussöhnung mit Polen z. Besp. von Willy Brandt eingeleitet worden ist. Die Devise der C-Politiker war doch viel zu lang "Mit den Kommunisten redet man nicht!" Erst F.J.S. hat dann eine Ausnahme gemacht, als er der DDR den Milliardenkredit vermittelte - ich frage mich allerdings, wie hoch seine Provision war.
Der Friedensnobelpreis für Kohl wäre ein Witz!
ralfk 2009/10/21 11:16:12
Antwort löschenZur Deutlichkeit: ich stimme hiermit sowohl inhaltlich als auch politisch ueberein. Mir (1962er Generation) sind hier noch die Titelzeilen der BILD-Zeitung von Anfang der 70er in Erinnerung und ich finde es bedenklich wie von konservativ-neoliberalen Kreisen dieser Teil der "Gechichte" einerseits vereinnahmt und alle mehr linken Stroemungen im nachhinein als Fehler laecherlich gemacht werden. Wer diese Art von Verdrehung praktiziert sollte mal 1984 lesen.
In Zeitungen in den Niederlanden hat man uebrigens ernsthaft die "Kohl-for-Nobelpreis" Problematik diskutiert nachdem Barack Obama den Preis erhalten hat.
somnus 2009/10/21 09:31:09
Kommentar löschenDer Film zeigte auf beeindruckende Weise, was Kohl wirklich war: Ein kleinkarierter, machtbesessener Provinzpolitiker, der es mit brutaler Rücksichtlosigkeit geschafft hat, sich an den
Verdiensten anderer Leute zu bereichern. Die Wiedervereinigung haben alle anderen, nur nicht Kohl zustande gebracht!
Ein leider sehr populäres Beispiel, wie ein skrupelloser Politiker es schafft, durch Medienmanipulation, Kriminalität
(Spendenehrenwort, Don Kohleone) sich einen vermeintlichen Platz in der Geschichte verschaffen zu wollen.
Und das Stimmvolk glaubt es noch!
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taps 2009/10/21 08:54:27
Kommentar löschenMan kann ja über Kohl denken wie man will. Tatsache ist, dass er ein Vollblutpolitiker war mit einem Instinkt den ich bei den heutigen Politikern vermisse. Und der Schreiber "Hotte der Ork" scheint wirklich vom Ork zu kommen und keine Ahnung von Geschichte zu haben. Und dann sollte man auch keine Kommentare schreiben!
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henry60 2009/10/21 08:51:39
Kommentar löschenWer so einen Stuß, wie Hotte vom Ork ( vermutlich linke Galaxie) schreibt hat nichts begriffen und hat die Wiedervereinigung nicht gewollt. So einen Kommentar kann nur ein sehr, sehr bildungsferner Mensch schreiben !
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WalterJLangbein 2009/10/21 08:24:57
Kommentar löschenHelmut Kohl wird als einer der bedeutendsten Politiker, die unser Land hervorbrachte, in die Geschichte eingehen. Ob Leute wie Steinmeier mehr als eine Fußnote abgeben werden? Oder Herr Beck? Oder Herr Müntefering, der sagte, man dürfe einen Politiker nicht an seinen Wahlversprechen messen?
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Hotte der Ork 2009/10/21 07:54:14
Kommentar löschenkaum zu glauben, dass solchen unehrlichen Lügenbaron auch noch in einen Film zu sehen ost. Man solllte ihn schnell vergessen, denn in der deutschen Geschichte hat der nichts verloren.
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