Here and There
Tamo i ovde (2009), DE/RS/US Laufzeit 84 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 22.04.2010
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
23 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
mit Antone Pagan und Max King
Bei Robert, einem New Yorker Musiker, läuft es im Moment nicht so besonders. Er steckt mitten in einer Schaffenskrise, ist ausgelaugt und nun muss er auch noch aus seiner Wohnung raus. Als Umzugshilfe heuert er den jungen serbischen Immigranten Branko an. Der wiederum versucht bereits seit einer ganzen Weile verzweifelt, seine serbische Freundin Ivana in die USA nachzuholen. Um das begehrte Visum für sie zu bekommen, schlägt Branko dem abgebrannten Robert einen Deal vor: er besorgt ihm ein Flugticket nach Belgrad, wo er Ivana heiraten und mit einem Touristenvisum nach New York bringen soll. 3.000 Dollar verspricht Branko Robert für diesen Deal. Der kann das Geld gut gebrauchen und macht sich von der Metropole New York auf den Weg in das serbische Belgrad.
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Cast & Crew
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Antone Pagan
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Max King
Schauspieler
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- Here & There: film-zeit.de
- Here & There - Wiedersehen in Belgrad: critic.de

















Kritiken (7) — Film: Here and There
Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschenDokumentarischer Blick auf zwei gegensätzliche und in ihrer herzlichen Härte doch seelenverwandte Metropolen.
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Thomas Winker: fluter Thomas Winker: fluter
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Diesen beiden Wandlern zwischen den Welten gibt der bisherige Dokumentarfilmer Lungulov ein ganzes Arsenal mal rührender, mal komischer Nebenfiguren zur Seite. Seine Geschichte erzählt er ohne Geschwätz, aber dafür mit viel Gespür für Blicke und Gesten, unterstützt (...) allzu gern folgt man Lungulov, wie er eindrücklich, ohne sich allerdings in überflüssige Dramatisierungen zu stürzen, erzählt von den Spuren, die Kriege hinterlassen, von einer Welt in Unordnung, in der es Menschen in die Fremde verschlägt, und von Menschen, die damit umzugehen lernen. Ein kleiner Film, aber ein großartiger Film.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenEs bleibt viel Zeit für die Bilder des Kameramanns Mathias Schöningh: Graue Wohnblockfronten und Straßenpanoramen, Belgrader Nachkriegsmelancholie. Zwischengeschaltet sind in dem Spielfilmdebüt Brankos Wirrnisse als Umzugshelfer in New York, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre: Es ist reizvoller, den Blumen in Belgrad beim Wachsen zuzusehen. Irgendwann spielt Robert ihnen sogar etwas auf seinem Saxophon vor, das helfe kranken Blumen, sagt Olga. Russische Wissenschaftler hätten das herausgefunden.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNicht nur Olga, die mit ihren Balkon-Pflanzen spricht und will, dass Robert ihnen etwas vorspielt, muss man gern haben. Der ganze Film ist ein einziger Sympathie-Träger, trotz oder vor allem wegen des grummelnden Roberts. Ohne großen Aufwand, mit viel Handkamera vor Ort gedreht, ergibt sich ein verspieltes Schlurfen, das exakt die Stimmung des Films ausmacht. Robert ist ein „Durchhänger“ wie John Lurie und Tom Waits früher bei Jim Jarmusch. Und irgendwie entspricht das Grau Belgrads, entsprechen die schwarz-weißen Klamotten Roberts dem Schwarz-Weiß von „Down by Law“.
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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de
Kommentar löschenWas an Darko Lungulovs Regiedebüt besonders gefällt, sind die lässige und zurückgenommene Haltung der Figuren sowie eine latente Trägheit und Melancholie in Bild und Ton. Das beginnt mit dem verkaterten Erwachen der Hauptfigur in einem spartanisch wirkenden Kellerloch. Das geht weiter bei den gleichzeitig temperamentvollen wie nicht unsympathisch schlitzohrigen und gestenreichen Auftritten eines lateinamerikanischen Automechanikers. In Belgrad wiederum scheint man alle Zeit der Welt zu haben, spielen Taxifahrer auf ihren Motorhauben Schach, wartet man Ewigkeiten beim Behördengang, um dann umso fröhlicher von balkantypischen Hochzeitskombos empfangen zu werden.
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Sascha Ormanns: Schnitt Sascha Ormanns: Schnitt
Kommentar löschenDarko Lungulov inszeniert sein Spielfilmdebüt zurückhaltend langsam. Entschleunigt könnte man es nennen. Diese Herangehensweise ist für das vorliegende Drehbuch genau die richtige; eine dynamischere Erzählhaltung hätte Lungulov nur den Vorwurf eingebracht, er versuche, inhaltliche Schwächen zu übertünchen. Denn auf dramaturgischer Ebene bietet Here and There nichts Neues. Keine Besonderheiten. Wir folgen den klassischen drei Akten, mit zwei Höhe-, die zeitgleich auch Wendepunkte darstellen, zu denen sich noch eine Liebesgeschichte gesellt. Glücklicherweise begeht der Regisseur in seinem ersten Spielfilm jedoch nicht den Fehler, zu viel zu wollen, sondern verläßt sich vollkommen auf seine Darsteller und seinen bedachten Inszenierungsstil. Die Frage nach einem Bleiben oder Gehen Darko Lungulovs im Filmgeschäft, sie kann klar mit »Bleiben« beantwortet werden. Auf ein Wiedersehen, dann vielleicht mit mehr Überraschungen.
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J. Papenbroock: critic.de
Kommentar löschenEigentlich ist der Plot nicht schlecht und hätte genug Kraft für eine große Geschichte, nur wird er über eine Aneinanderreihung von Gemeinplätzen konstruiert, die der Geschichte jegliche Eigenheiten und Komplexitäten nehmen, die sie bräuchte, um „wahrhaftig“ zu sein. Der Depressive und der Immigrant, zwei Archetypen des New Yorker Großstadtfilms, werden so facettenlos gezeichnet, dass schon die Einführung des Films, die uns gefühlte 20 Minuten versucht, Robert und seine Depression nahezubringen, erschöpfend wirkt. Die Inszenierung des Serbienhandlungsstrangs ist beachtlich besser und lebendiger als sein amerikanischer Gegenpart.
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Kommentare (0) — Film: Here and There
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