Runaway Girl - Kritik

Hick

US · 2011 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 16 · Drama, Komödie, Road Movie
  • 7

    Ich liebe Country und Folk Musik in Road-Movies. Mehr ist nicht zu sagen! <3

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    • 6

      Der Soundtrack und der allgemeine Ton des Films sind super. Über die schauspielerischen Leistungen der Darsteller gibt es auch nichts zu meckern. Der Punkt ist(/bzw. die Punkte sind): die Handlung (sehr dünn), die Richtung, aber vorallem, dass es sich an manchen Ecken unheimlich zieht! Alles in allem bleibt es ein sehenswerter Film, allerdings mit starken Schwächen.

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      • 6

        "Hick" ist ein unangenehmer Film, aber das ist auch ganz gut so. Tarnt er sich am Anfang noch als schmieriges Indie-Roadmovie, steuert er schon sehr bald auf düstere Gefilde zu, um letztlich als Psychothriller zu enden. Ist Eddie Redmaynes Charakter bei der ersten Begegnung vielleicht lediglich ein wenig creepy und unsympathisch, weiß man schon bei der nächsten Begegnung sehr wohl, was abgeht, wenn er aktiv immer wieder die Nähe der minderjährigen Protagonistin sucht. Etwas mehr Spannung und eine klarere Richtung hätte der Film zwar vertragen können, hat mich aber dennoch positiv überrascht.

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        • 6 .5

          und sie wollte doch nur nach las vegas...

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          • 6 .5

            Ich stimme dir größtenteils zu, Maniac! :) In meinen Augen waren die Hauptcharaktere insgesamt sehr interessant und 3-dimensional. Eddie Redmayne spielt auch mal wieder fantastisch und auch wenn Blake Lively kein herausragendes Talent zum Schauspielerin besitzt, gefiel sie mir trotzdem als Glenda.
            Auch mir hätte es allerdings gefallen, wenn die Story einen besser erkennbaren roten Faden gehabt hätte - der Ansatz zum tollen Plot war eigentlich da.
            Insgesamt auf jeden Fall eine angenehme Abwechslung neben Hollywood-Weichspüler-Roadtrips ;-)

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            • 6

              Pack deinen Rucksack voll - mit all den Dingen, die du meinst zu brauchen und schnell vergessen wirst - und mach dich auf, lass den Alltag hinter dir, brich auf ins Ungewisse.

              Manchmal mag man sich ja ausmalen, wie fantastisch es doch wäre, alles stehen und liegen zu lassen und einfach loszutrampen. Irgendwohin, was soll's. Doch man macht das natürlich nicht. Vermutlich wär's auch total langweilig und nichts Spannendes, Verrücktes würde passieren. Oder? ODER?
              Nun, wer weiß, wozu Menschen alles fähig sind. Ich beschäftige mich mit diesem Phänomen tagein, tagaus und kann das immer noch nicht so recht sagen. Wo wollen wir eigentlich hin? Was ist nochmal der Sinn dieses Lebens?
              Never mind. Zu schwierig. Letztens, da verkam die Diskussion mal wieder auf den Begriff der "Wahrheit"...und dann auf einmal: "Aber Moment, Moment...was ist denn nun 'Wahrheit', das müssen wir doch erst einmal festlegen!" Doch das war "zu philosophisch", hach, ja, klar, natürlich! Denken wird auch überbewertet. Das ist die Wahrheit...oder?

              Was würde ich doch gern einfach mal losgehen. Aber wo soll man in Deutschland eigentlich hingehen? Im Spießbürgertum der Regelerfinder, -setzer und -einhalter, was macht da eigentlich Spaß? Keine Frage, gibt ja hier auch schöne Plätzchen. Bestimmt, irgendwo. Aber ich bin auch etwas seltsam sozialisiert. Die Leute um mich herum sind in ihrem Kunst-Verständnis, ja auch in ihrer Auffassung von diversen medialen Ergüssen, so richtig "deutsch", wenn's sowas überhaupt gibt (also irgendwie im Rahmen des kulturell-medialen Kontextes der letzten Jahre, ach, was weiß ich, ich bin doch kein Medienwissenschaftler). Da hab ich die Kommilitionin, die glühender Fan der Ärzte ist, der andere rockt zu den Toten Hosen und anderen deutschen (!) Bands, ach und, was zitieren die Leute um mich, wenn's um Filme geht? Ok, da ist einer, der desöfteren mal den Han Solo auspackt...aber ansonsten? "Traumschiff Surprise", "Der Wixxer", "Der Schuh des Manitu"...aber, wieso? Ich kenn die Filme ja auch, aber, aber, weshalb...nun, ich verstehe es nicht wirklich. Meine Vorstellung von Leben und Liebe hab ich aus Filmen (zumeist amerikanischen Indies) und britischer Popmusik. Klassisches, klischeehaftes Popkultur-Opfer?
              "Take me out tonight
              Take me anywhere, I don't care."

              Irgendwohin. Vielleicht mach ich das mal. Später. (Also nie). Wer weiß, man weiß nie. Wir werden aufgehalten von gesellschaftlichen Konstruktonen, dem Muss einer Ausbildung (die für sich vollkommen positiv ist) - achja, "bloß keine Lücke im Lebenslauf". Genau, halte ich auch für 'ne gute Idee. Bloß nicht herausfinden, wer selbst ist, das würde ja mit Nachdenken korrelieren. Alles ist immer so durchgeplant. Übrigens verfall ich hier im Gedankenfluss immerzu in Klischees, "Mecker-Klischees"; alles Dinge, die diverse Leute schon vor mir bemängelt haben.

              Egal. "Hick" oder auf deutsch (!) "Runaway Girl" hat diesen, mh, speziellen Anstrich, ist in seiner Individualität so ein "typischer, blöder Indie-Film". Genauso, wie ich's mag. Wenn's einfach mal kurz eskaliert, dann alle drüber lachen und gut ist. Wenn Dinge passieren, bei denen man schnell sagt, dass es unrealistisch wirkt. Aber dann denkt man noch mal nach (hui, gefährlich) und merkt, ist sogar ziemlich realistisch. Weil das Leben nun mal so ist, einfach verrückt. Ich habe ja - bei einigen längeren Zugfahrten durch unzählige Ausfälle und Wartezeiten - die Theorie entwickelt, dass - wenn es einen Schöpfer der Welt gibt - dieser ziemlich lustig drauf sein muss. Ich kann mir das alles nämlich nicht anders erklären, als dass jemand sich einfach immer wieder über uns lustig machen will. Schon die einfachste Banalität: wir leben mitten im Wohlstand, können uns nicht beklagen und was fällt uns als einziges ein: Zynismus, Ironie, Sarkasmus. Postmoderne. Das ist doch witzig!
              Im Hintergrund läuft immer diese coole Indie-Musik, wie bei mir auch stets. Letztens habe ich einen Tweet gelesen, der ging so:
              "Mein Leben ist wie ein Indiefilm. Es passiert eigentlich nicht viel. Ein Happy End gibts auch nicht. Aber der Soundtrack ist echt klasse!" (https://twitter.com/baehmshesaid/status/611561196693647361)

              Sagt eigentlich alles, was es muss. Und ich hör dann auch mal auf zu schwafeln. Aber eins sei gesagt: alle, die irgendwie auf diesen Kram stehen mit verrückten Figuren, absurden Situationen, lakonischen Momenten, der sollte sich auch mal den Film anschauen. Außerdem die Leute, die gerne guten, jungen Schauspielern zusehen mögen: Chloe Grace Moretz und Eddie Redmayne spielen da ganz schön groß und mächtig auf, jede Wette.

              Nun, ich leg mich dann mal hin. Vergesst das Träumen nicht, ansonsten habt ihr bereits verloren.

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              • 5

                Runaway Girl (Hick) legt einen recht sympatischen Start hin, was vor allem Chloë Grace Moretz zu verdanken ist, denn was sie in ihren jungen Jahren an schauspielerischer Reife an den Tag legt, ist schon beeindruckend.
                Fortwährend gerät die Story jedoch leider ins Straucheln, wirkt ziemlich verworren, bei der einem nie so richtig klar wird , auf was Regisseur Derick Martini eigentlich hinaus will. Der Versuch , Satiere, Roadmovie, Thriller und Komödie mit einander zu vereinen ist meines Erachtens in die Hose gegangen, was sehr schade ist , denn eigentlich hat "Runaway Girl" grosses Potential. Martini kann dieses jedoch nicht ausschöpfen, da vieles recht unausgegoren daher kommt.
                Im Gesamtbild ergibt sich ein wirrer Mischmasch, dem man wenig abgewinnen kann. Grösstes Argument, diesen Film mal zu sichten ist eben besagte Moretz,die in ihrer Rolle durch ihr enormes Talent wirklich Spass macht.

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                • 2
                  LowRidah 12.03.2015, 15:07 Geändert 12.03.2015, 15:09

                  Wenig Story auf zu viel Zeit --> schnell langweilig

                  Realitätsgetreu? Naja, nicht wirklich...

                  Wo war Kirsten Dunst? Die hätte den Streifen ein wenig aufgewertet...

                  • 2

                    Sinnlos und Zeitverschwendung; Schade. Moretz war noch nie mein Fall und wird es wohl nie sein. Was für ein stumpfsinniger Schund...

                    *Sehenswert - Nein / Empfehlenswert - Nein*

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                    • 6 .5

                      Es benötigt einige Zeit, um mit dem Film warm zu werden. Doch je mehr Charaktere man kennenlernt, desto besser merkt man, wie gut die Figuren ausgearbeitet sind. Keine Stereotypen, sondern echte Menschen. Besonders der kranke Eddie hat mir richtig gut gefallen.
                      Dennoch hat die Geschichte einige Längen und es erscheint einem als wäre das hochkarätige Cast teilweise unterfordert.
                      Ich weiß nicht, ob ich mir diesen Film ein zweites Mal ansehen würde, ist er irgendwie unbequem und jenseits der Komfortzone, doch einmal ansehen hat sich durchaus gelohnt. Einfach richtiges Independent-Kino.

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                      • 7 .5

                        Naja, die Story dieses Films ist eigentlich sehr "simple", außer dass die Ereignisse einem erst 13-jährigem Mädchen widerfahren. Was den Film dennoch sehenswert macht ist die schauspielerische Leistung von Chloe Moretz, Sie fasziniert in ihrer Rolle als "Luli" und macht somit den Film besonders. Aufgrund ihrer hinreißenden Darstellung sollte der Film mindestens eine Bewertung von 9.5 bekommen, allerdings ist die Story einfach zu schlicht. Man sollte den Film in der englischen Orginalfassung anschauen, weil die deutschen Synchronsprecher leider nicht überzeugen können.

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                        • 0 .5

                          Der Film ist belanglos und schnarchend langweilig, er wirkt eher wie ein mittelmäßiges Schultheater. Was mich am meisten stört sind die gesichtslosen und uncharismatischen Charaktäre, die Dialogen sind schwach, und rundum gesagt ätzt mich die Atmospäre die über den ganzen Film herscht, an. Zum einen kommt es einem gar nicht so vor, dass der Zeitgeist der 70er Jahre nur ansatzweise eingefangen worden ist, noch das die Geschehnisse in irgendeiner Weise glaubhaft erscheinen. Deshalb Daumen runter!

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                          • 7

                            Ganz schön heftiges Drama/Roadmovie mit einer überraschend guten Chloe Grace Moretz und einem herausragenden Eddie Redmayne!

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                            • 8 .5

                              Soviele schlechte Kritiken zu diesem Film? Das wundert mich. Mich hat der Film umgehauen. Ich wusste nichts über die Handlung und hab nichts vorher gelesen somit wurde ich gegen Ende schon ziemlich überrascht :D
                              Ich finde denn film fantastisch. :)

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                              • 6

                                Die Geschichte ist nicht gerade originell inszeniert, aber die Szenen mit der wunderbaren Chloë Grace Moretz sind stilvoll eingefangen. Sie spielt einfach ausgezeichnet, in den jungen Jahren mit solch verblüffender Leichtigkeit einen Film zu tragen, verdient große Anerkennung. Vor allem dank ihr hat der Film vor mir eine gute Wertung bekommen. PS: Die Filmmusik ist auch noch positiv zu erwähnen.

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                                • 6

                                  Runaway Girl hat mich leider etwas enttäuscht. Fängt der Film noch wie ein interessanter Road Movie an, verliert er sich dann irgendwie völlig, da der Regisseur sich anscheinend nicht zwischen Roadmovie, Drama und Psychothriller entscheiden konnte. Spannung findet man hier nicht und der Streifen läuft mit dem immer gleichen Tempo ins Leere, sodass auch das Ende seine Wirkung verfehlt. Gut dagegen waren Chloe Moretz, wegen der ich mir den Film überhaupt erst angesehen habe, und der mir bis dahin unbekannte Eddie Redmayne als untdurchschubarer Eddie mit scheinbar psychischen Problemenen. Stellenweise waren auch ganz gute Lieder im Soundtrack vertreten, insgesamt handwerklich war Runaway Girl oder auch Hick in Ordnung. Probleme gibt es eindeutig beim Drehbuch...

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                                  • 6 .5

                                    [...] Mit staubigen Nebenstrecken, den verwohnten Diners, Motels und Bars wird aus Runaway Girl ein zeitloser Roadtrip durch uramerikanische Motive. Die Verrohung und Verwahrlosung, die so im zarten Kontrast zu heiteren Lichtblicken immer etwas verdeckt und neben der Spur stattzufinden scheint, kratzt an der Spiegelfassade der idealisierten Vereinigten Staaten. Was nicht unmittelbar neu erscheint, füllt doch eine Lücke in der Propagandamaschine des Mainstreamkinos, in der diese Ausgestoßenen keinen Platz finden. [...]

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                                    • 5

                                      Wenn man sich schon seit Monaten auf einen Film freut und dann erfährt , dass er 'Runaway Girl' heißt und nicht 'hick' ist man ersteinmal geschockt. Ein Film, der ganz okay ist. Nichts wirklich tolles aber auch nicht wirklich schlecht. Bekommt von mir 5 Punkte einzig und allein, weil Chloe Moretz so eine klasse perfomance abliefert.

                                      • 4

                                        Kläglicher Versuch, die Debut-Novelle von Andrea Portes als Road-Movie umzusetzen. Kläglich weil Derick Martini (was für ein Name aber auch!), eigentlich ein hoffnungsvolles Regie-Versprechen, versucht in die Fussstapfen von andersartigen, schwarz angehauchten Kult-Produktionen zu treten und dabei weder die Mittel noch die Besetzung beisammen hat. Wieder einmal mehr ein Film nach dem Motto: "was hätte das denn werden sollen?"

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                                        • 10

                                          Runaway Girl (HICK) hat mich wirklich umgehauen. Ich habe hier nicht 10 Punkte verteilt weil ich ein großer Chloe Moretz Fan bin , sondern wegen Drehbuch , Story , Kameraführung und Schauspielerische Leistung !! Ich habe mir den Film zum GLÜCK auf englisch angeschaut und war unglaublich beeindruckt. Ich war wie gefesselt und hab quasi jede Minute in mich aufgesogen . Runaway Girl fängt recht ruhig an und erläutert erstmal um was es in der Story überhaupt geht. Im Mittelteil wird es dann zum Roadmovie der grandios in Szene gesetzt wurde . Es wurde auf einmal immer spannender und man konnte keiner der Charakter wirklich einschätzen was sie wohl als nächstes tun werden. Die Filmmusik (Instrumental) ist perfekt und sorgt dafür dass man sich einfach nur wohl fühlt und neugierig wird. Die Kameraführung ist 1A und wurde der wunderschönen Umgebung in Nebraska angepasst. Aber was mich am meisten beeindruckt hat waren die Darsteller. Chloe Moretz die einfach für diese Rolle geschaffen ist setzt jeden Dialog und jedes doch so kleine Gefühl perfekt um und ist einfach einzigartig!! Von Eddie Redmayne hatte ich komischer Weiße noch nie einen Film gesehen trotz allem war er GENIAL! Seine Art zu Schauspielern ist einfach höchst professionell und man ist immer wieder überrascht wie er jede Szene so verkörpert das man sich noch lange an sie erinnern wird. Ich kann es vollkommen verstehen das hier die Kritiken so unterschiedlich und abstinent ausgefallen sind , denn mit deutscher synchro wirken die Darsteller recht mittelmäßig. Ich hab keine Ahnung was die sich bei der Synchronisierung gedacht haben aber es ist einfach nur Schade für diesen brillanten Film.
                                          Wer Englisch beherrscht sollte sich ihn auch auf englisch ansehen und selbstverständlich auf BLUE RAY.

                                          Runaway Girl (HICK) gehört jetzt zu meinen Lieblingsfilmen deswegen 10 Punkte !

                                          Movie King Films

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                                          • 4

                                            Weder Fisch noch Fleisch. Für ein Drama zu Unemotional. Für eine Komödie ist er zu Unlustig. Und die Roadmovieelemente sind auch eher mager, da er nicht genug Geschwindigkeit und Action bietet.

                                            • 6 .5

                                              kein meisterwerk, aber viel besser als gedacht.
                                              kann man durchaus mal reinschauen, eddie redmayne brilliert auch wenn blake lively nervt

                                              • 5

                                                Runaway Girl, schickes Mädel mit Kanone in der Hand und im Hintergrund ein Highway in die Freiheit.

                                                Für einen Roadmovie-Fan ist ein solches Cover schon mehr als eine Einladung.

                                                Der Plot ist kurz erzählt. Die kleine Luli darf ihren dreizehnten Geburtstag in einer runtergekommenen Spelunke mit Ihrer versoffenen Mama feiern. Geschenke gibt es auch, nebst billigem Modeschmuck ziert eine geladene Smith & Wesson den Gabentisch.
                                                Während Mutti und ihre schmuddelige Gesellschaft die Tankuhr richtig auf Drehzahl bringen, versinkt Luli alleine in ihrer Aussichtslosigkeit am Thresen.

                                                Kurze Umblende und der day after beginnt im heimischen Schweinestall. Am Frühstückstisch wartet bereits Mamas Freier und Papa zofft sich nochmal ausgiebig mit seiner Angetrauten, bevor er in seiner Rostlaube die Kurve kratzt.

                                                Während Mutti nun ihrem Buisness nachgeht, steht sie alleine und verlassen in dieser Dreckbude. Trauer,Wut und Verzweiflung erzeugen einen Kurzschluss, nix wie wie weg ist jetzt die Devise.

                                                Ab da sollte eigentlich ein richtig guter und unterhaltsamer Film seinen Lauf nehmen.
                                                Leider lullert die Story nur vor sich hin, kaum Akzente, kein Pep, einfach nur langweiliges Geplänkel.

                                                Schade, der Cast hat richtig was drauf und die Story ist eigentlich eine solide Grundlage für gute Unterhaltung.

                                                Was fehlt ist einfach ein guter Soundtrack, mehr Biss und etwas mehr Action in der Bude. Dann schlafen dem Zuschauer auch nicht die Füsse ein.

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                                                • 5

                                                  Was sowohl vom Plot und besonders vom Cast her erstmal vielversprechend klingt, entpuppt sich leider als reichlich ziellose Angelegenheit. Fängt irgendwie als Familiendrama an, will dann mal kurz als Roadmovie verstanden werden, nur um dann eine Art Coming-Of-Age-Film darzustellen und dann werden am Ende ein paar laue und reichlich deplatzierte Thriller-Elemente präsentiert. Eventuell könnte das ja sogar funktionieren, wenn's bloß nicht so langweilig und gekünstelt wäre. Chloë Grace Moretz spielt die Rolle der Luli (so würde ich nicht mal einen Hamster nennen) richtig gut. Diesen Teenie kann man ins Herz schließen, wirklich süß. Schade nur, dass ihr Abenteuer so holprig und planlos erzählt wird.
                                                  Gut gespielt von allem Beteiligten, aber das Drehbuch krankt an zu vielen Stellen.

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                                                  • 8

                                                    Ich mag es sehr gern wenn verschiedene Genres in einem Film untergebracht werden.
                                                    "Hick" beginnt als Familien-Drama, dann folgt eine lange Roadmovie-Phase und gegen Ende artet es schließlich zum Psycho-Thriller aus.
                                                    Die einzelnen Übergänge sind meiner Meinung nach flüssig inszeniert worden und das Ganze wird getragen von einer Chloë Grace Moretz, die vielleicht die beste Leistung ihrer Karriere abgeliefert hat.
                                                    Und das sage ich jetzt nicht einfach mal so daher, denn sie schafft es mitunter mühelos die Eigenschaften ihrer Figur Luli (frühreif, schlagfertig, aber eben auch naiv) glaubwürdig darzustellen und ist dabei so präsent und versprüht einen derartigen Charme, es ist schier unglaublich.
                                                    Allerdings finde ich es schade, dass Juliette Lewis als Lulis Mutter nur so einen klitzekleinen Part bekommt und höchstens eine Handvoll Sätze sagen darf, also da war ich schon etwas enttäuscht, habe ich diesen Film doch u. a. auch wegen ihr im Auge gehabt.
                                                    Aber weil ich ansonsten von den restlichen Darstellern (insbesondere Eddie Redmayne, der war auch mal wieder sehr stark!) nur positives empfunden habe, kann ich diese kleine aber feine Indie-Perle nur jedem weiterempfehlen.

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