Runaway Girl - Kritik

US 2011 Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Road Movie

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    Theokrat 04.12.2014, 18:42 Geändert 17.12.2014, 16:07

    Es gibt wahrlich viele Ungerechtigkeiten auf der Welt. Eine davon ist die Durchschnittsbewertung, die RUNAWAY GIRL hier auf moviepilot hat. Ganz ehrlich, eine Frechheit! Ich kann es wirklich absolut nicht nachvollziehen, wie ein so brillanter, wundervoller Film wie dieser bei den meisten hier so schlecht wegkommen kann. Gut, die deutsche Syncronisation könnte ein Grund dafür sein, die macht nämlich wirklich extrem viel kaputt. Aber ich glaube auch, dass viele Leute hier den Film einfach nicht verstanden haben oder mit völlig falschen Vorstellungen an die Sichtung gegangen sind. Das könnte auch am Trailer liegen, der wirklich miserabel ist und vor allem einen völlig trügerischen Eindruck vom Film vermittelt.

    Leute, glaubt mir, dieser Film ist fantastisch. Schaut ihn euch im O-Ton an, lasst euch auf ihn und ihr werdet eine wahre Perle entdecken. Und wenn euch der Film beim ersten Mal nicht ganz abholt, dann gebt ihm eine zweite Chance. Ich habe den Film nun viermal gesehen und bei jedem Mal hat er mir besser gefallen. Von 9 Punkten nach der ersten Sichtung über 9,5 nach der zweiten und 10 nach der dritten hat sich HICK nun, nach der vierten Sichtung, endgültig fest in die Riege meiner absoluten Lieblingsfilme eingeschrieben.

    HICK oder RUNAWAY GIRL, wie der Film unnötigerweise im deutschsprachigen Raum betitelt wurde, erzählt die Geschichte von Luli (Chloë Grace Moretz), die ihr Leben zwischen ihrem ständig besoffenen Vater und der ebenso verantwortungslosen Mutter satt hat. Nachdem eines Morgens ihre Mutter mit einem Anderen durchbrennt und ihr Vater daraufhin ebenfalls abhaut, fasst Luli den kühnen Entschluss, sich nach Las Vegas aufzumachen, um dort ein besseres Leben zu führen. Eine Pistole ("It's not a gun! It's a 45 Smith & Wesson!") im Handgepäck, macht sie sich auf den Weg. Unterwegs trifft sie auf den geheimnisvollen Eddie (Eddie Redmayne) und die offenbar kokainabhängige Glenda (Blake Lively). Fasziniert von der scheinbaren Leichtigkeit, mit der die beiden durchs Leben ziehen, schließt sie sich an. Schnell muss sie aber auf die harte Tour erfahren, dass die beiden es nicht aufrichtig mit ihr meinen...

    Schon von der ersten Einstellung an, in der man Luli auf den Treppen vor ihrer Schule sitzen sieht und die ersten Klänge der schlicht genialen Filmmusik ertönen, fesselt der Film den Zuschauer auf eine ganz besondere, einmalige Weise. Dann ist Chloë Moretz' Stimme aus dem Off zu hören und man merkt sofort, dass man es hier mit einem ganz besonderen Film zu tun hat.

    Der Film beginnt sehr ruhig und es ist wirklich schwierig, ihn in ein bestimmtes Genre einzuteilen, da hier so viel zusammen kommt. Mal würde man sagen, es ist ein Coming-of-Age-Drama, dann würde man wieder zum Road Movie tendieren und gegen Ende hin sogar eine Einteilung als Thriller in Betracht ziehen. Und gerade die Tatsache, dass der Film so undefinierbr ist und man ihn nicht in eine bestimmte Schublade stecken kann, macht ihn so besonders. Die Atmosphäre, die der Film erschafft, und die Stimmung, die er erzeugt, sind wirklich einmalig und hauen einen einfach um. Dazu tragen viele Faktoren bei. Sowohl das Setting, als auch die Kamaraführung, der Schnitt und vor allem auch die geniale Filmmusik sind perfekt eingesetzt, um besagte Atmosphäre, die ich gar nicht näher beschreiben kann, zu erzeugen. Normalerweise höre ich eigentlich wirklich absolut gar keine Countrymusik oder vergleichbares, aber in diesem Film hat die Musik einfach perfekt gepasst und mich vollkommen beeindruckt. Was aber wohl der größte Pluspunkt ist, den dieser Film hat, sind die Schauspieler: Hier stimmt einfach alles. Mit Ausnahme von Chloë Grace Moretz ist mir kaum einer der Schauspieler vorher in besonderer Weise bekannt gewesen, aber in diesem Film haben mich wirklich fast alle mit ihrer Perforance umgehauen. Eddie Redmayne beispielsweise war einfach der Wahnsinn in seiner Rolle! Unglaublich, wie er es schafft, den Zuschauer vollkommen im Dunkeln zu lassen über den wahren Charakter seiner Figur und wenn man ihn dann am Ende durchschaut, ist man rückblickend einfach fasziniert von seinem einmaligen Schauspiel. Auch Blake Lively und Rory Culkin sind fantastisch in ihren Rollen. Und Ray McKinnon, von dem ich vorher definitiv noch nichts gehört habe, ist einfach nur genial. In der "Drink-Szene" (Schaut den Film und ihr wisst, was ich meine) haut es mich jedes Mal aufs Neue vor Lachen fast vom Hocker... Alec Baldwin müsste man gar nicht gesondert aufführen: Wie gewohnt, ist er auch in seiner kleinen Rolle in HICK unheimlich sympathisch und überzeugend. Doch die Person, die den Film trägt, mit ihrer einmaligen Ausstrahlung, ihrem unvergleichlichen Talent für das perfekte Einsetzen von Gestik, Mimik und Stimme (unbedingt im O-Ton gucken!!!) und ihrer unwahrscheinlich faszinierenden Leinwandpräsenz ist natürlich Chloë Grace Moretz. In HICK spielt sie womöglich die herausforderndste Rolle ihrer Karriere - und sie ist einfach perfekt darin. Nicht ohne Grund ist sie meine absolute Lieblingsschauspielerin, bisher hat es keine Rolle gegeben, in der sie mich nicht überzeugt hätte. Und wenn man sich vor Augen hält, dass sie zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Films gerade einmal 14(!) Jahre alt war, kann man nur beeindruckt und mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzen und staunen.

    HICK ist wahrlich kein Film für jedermann. Die Geschichte wird aus der Sicht Lulis, also eines dreizehnjährigen Mädchens erzählt, und wenn man diesen Film genießen will, dann muss man sich auf diese Erzählperspektive einlassen, was sicherlich nicht jedem gelingen wird. Außerdem ist der Film wirklich nichts für zarte Gemüter, der Gewaltgrad ist zwar nicht gerade hoch, aber was sich psychisch abspielt, ist mitunter schwer zu ertragen.

    Ich glaube, ich könnte immer weiter schreiben und würde bei diesem Film so schnell nicht damit fertig werden, deswegen mache ich jetzt hier einfach mal einen Cut und komme zum Fazit, das ich eigentlich schon zu Beginn und im Verlauf des Textes immer wieder genannt habe: HICK ist ein genialer Film, ja, meiner Meinung nach ein Meisterwerk! Die negativen Bewertungen hier sind mir unverständlich und der Film allgemein viel zu unbekannt. Schaut ihn euch an, falls ihr diesen Text hier bis zum Ende durchgehalten habt und achtet vor allem darauf, ihn auf Englisch zu gucken!!!

    Ich bedanke mich fürs Lesen ;)

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    • 1

      Der Film ist belanglos und schnarchend langweilig, er wirkt eher wie ein mittelmäßiges Schultheater. Was mich am meisten stört sind die gesichtslosen und uncharismatischen Charaktäre, die Dialogen sind schwach, und rundum gesagt ätzt mich die Atmospäre die über den ganzen Film herscht, an. Zum einen kommt es einem gar nicht so vor, dass der Zeitgeist der 70er Jahre nur ansatzweise eingefangen worden ist, noch das die Geschehnisse in irgendeiner Weise glaubhaft erscheinen. Deshalb Daumen runter!

      • 7

        Ganz schön heftiges Drama/Roadmovie mit einer überraschend guten Chloe Grace Moretz und einem herausragenden Eddie Redmayne!

        • 8 .5

          Soviele schlechte Kritiken zu diesem Film? Das wundert mich. Mich hat der Film umgehauen. Ich wusste nichts über die Handlung und hab nichts vorher gelesen somit wurde ich gegen Ende schon ziemlich überrascht :D
          Ich finde denn film fantastisch. :)

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          • 6

            Die Geschichte ist nicht gerade originell inszeniert, aber die Szenen mit der wunderbaren Chloë Grace Moretz sind stilvoll eingefangen. Sie spielt einfach ausgezeichnet, in den jungen Jahren mit solch verblüffender Leichtigkeit einen Film zu tragen, verdient große Anerkennung. Vor allem dank ihr hat der Film vor mir eine gute Wertung bekommen. PS: Die Filmmusik ist auch noch positiv zu erwähnen.

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            • 6

              Runaway Girl hat mich leider etwas enttäuscht. Fängt der Film noch wie ein interessanter Road Movie an, verliert er sich dann irgendwie völlig, da der Regisseur sich anscheinend nicht zwischen Roadmovie, Drama und Psychothriller entscheiden konnte. Spannung findet man hier nicht und der Streifen läuft mit dem immer gleichen Tempo ins Leere, sodass auch das Ende seine Wirkung verfehlt. Gut dagegen waren Chloe Moretz, wegen der ich mir den Film überhaupt erst angesehen habe, und der mir bis dahin unbekannte Eddie Redmayne als untdurchschubarer Eddie mit scheinbar psychischen Problemenen. Stellenweise waren auch ganz gute Lieder im Soundtrack vertreten, insgesamt handwerklich war Runaway Girl oder auch Hick in Ordnung. Probleme gibt es eindeutig beim Drehbuch...

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              • 6 .5

                [...] Mit staubigen Nebenstrecken, den verwohnten Diners, Motels und Bars wird aus Runaway Girl ein zeitloser Roadtrip durch uramerikanische Motive. Die Verrohung und Verwahrlosung, die so im zarten Kontrast zu heiteren Lichtblicken immer etwas verdeckt und neben der Spur stattzufinden scheint, kratzt an der Spiegelfassade der idealisierten Vereinigten Staaten. Was nicht unmittelbar neu erscheint, füllt doch eine Lücke in der Propagandamaschine des Mainstreamkinos, in der diese Ausgestoßenen keinen Platz finden. [...]

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                • 5

                  Wenn man sich schon seit Monaten auf einen Film freut und dann erfährt , dass er 'Runaway Girl' heißt und nicht 'hick' ist man ersteinmal geschockt. Ein Film, der ganz okay ist. Nichts wirklich tolles aber auch nicht wirklich schlecht. Bekommt von mir 5 Punkte einzig und allein, weil Chloe Moretz so eine klasse perfomance abliefert.

                  • 4

                    Kläglicher Versuch, die Debut-Novelle von Andrea Portes als Road-Movie umzusetzen. Kläglich weil Derick Martini (was für ein Name aber auch!), eigentlich ein hoffnungsvolles Regie-Versprechen, versucht in die Fussstapfen von andersartigen, schwarz angehauchten Kult-Produktionen zu treten und dabei weder die Mittel noch die Besetzung beisammen hat. Wieder einmal mehr ein Film nach dem Motto: "was hätte das denn werden sollen?"

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                    • 10

                      Runaway Girl (HICK) hat mich wirklich umgehauen. Ich habe hier nicht 10 Punkte verteilt weil ich ein großer Chloe Moretz Fan bin , sondern wegen Drehbuch , Story , Kameraführung und Schauspielerische Leistung !! Ich habe mir den Film zum GLÜCK auf englisch angeschaut und war unglaublich beeindruckt. Ich war wie gefesselt und hab quasi jede Minute in mich aufgesogen . Runaway Girl fängt recht ruhig an und erläutert erstmal um was es in der Story überhaupt geht. Im Mittelteil wird es dann zum Roadmovie der grandios in Szene gesetzt wurde . Es wurde auf einmal immer spannender und man konnte keiner der Charakter wirklich einschätzen was sie wohl als nächstes tun werden. Die Filmmusik (Instrumental) ist perfekt und sorgt dafür dass man sich einfach nur wohl fühlt und neugierig wird. Die Kameraführung ist 1A und wurde der wunderschönen Umgebung in Nebraska angepasst. Aber was mich am meisten beeindruckt hat waren die Darsteller. Chloe Moretz die einfach für diese Rolle geschaffen ist setzt jeden Dialog und jedes doch so kleine Gefühl perfekt um und ist einfach einzigartig!! Von Eddie Redmayne hatte ich komischer Weiße noch nie einen Film gesehen trotz allem war er GENIAL! Seine Art zu Schauspielern ist einfach höchst professionell und man ist immer wieder überrascht wie er jede Szene so verkörpert das man sich noch lange an sie erinnern wird. Ich kann es vollkommen verstehen das hier die Kritiken so unterschiedlich und abstinent ausgefallen sind , denn mit deutscher synchro wirken die Darsteller recht mittelmäßig. Ich hab keine Ahnung was die sich bei der Synchronisierung gedacht haben aber es ist einfach nur Schade für diesen brillanten Film.
                      Wer Englisch beherrscht sollte sich ihn auch auf englisch ansehen und selbstverständlich auf BLUE RAY.

                      Runaway Girl (HICK) gehört jetzt zu meinen Lieblingsfilmen deswegen 10 Punkte !

                      Movie King Films

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                      • 4

                        Weder Fisch noch Fleisch. Für ein Drama zu Unemotional. Für eine Komödie ist er zu Unlustig. Und die Roadmovieelemente sind auch eher mager, da er nicht genug Geschwindigkeit und Action bietet.

                        • 6 .5

                          kein meisterwerk, aber viel besser als gedacht.
                          kann man durchaus mal reinschauen, eddie redmayne brilliert auch wenn blake lively nervt

                          • 5

                            Runaway Girl, schickes Mädel mit Kanone in der Hand und im Hintergrund ein Highway in die Freiheit.

                            Für einen Roadmovie-Fan ist ein solches Cover schon mehr als eine Einladung.

                            Der Plot ist kurz erzählt. Die kleine Luli darf ihren dreizehnten Geburtstag in einer runtergekommenen Spelunke mit Ihrer versoffenen Mama feiern. Geschenke gibt es auch, nebst billigem Modeschmuck ziert eine geladene Smith & Wesson den Gabentisch.
                            Während Mutti und ihre schmuddelige Gesellschaft die Tankuhr richtig auf Drehzahl bringen, versinkt Luli alleine in ihrer Aussichtslosigkeit am Thresen.

                            Kurze Umblende und der day after beginnt im heimischen Schweinestall. Am Frühstückstisch wartet bereits Mamas Freier und Papa zofft sich nochmal ausgiebig mit seiner Angetrauten, bevor er in seiner Rostlaube die Kurve kratzt.

                            Während Mutti nun ihrem Buisness nachgeht, steht sie alleine und verlassen in dieser Dreckbude. Trauer,Wut und Verzweiflung erzeugen einen Kurzschluss, nix wie wie weg ist jetzt die Devise.

                            Ab da sollte eigentlich ein richtig guter und unterhaltsamer Film seinen Lauf nehmen.
                            Leider lullert die Story nur vor sich hin, kaum Akzente, kein Pep, einfach nur langweiliges Geplänkel.

                            Schade, der Cast hat richtig was drauf und die Story ist eigentlich eine solide Grundlage für gute Unterhaltung.

                            Was fehlt ist einfach ein guter Soundtrack, mehr Biss und etwas mehr Action in der Bude. Dann schlafen dem Zuschauer auch nicht die Füsse ein.

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                            • 5

                              Was sowohl vom Plot und besonders vom Cast her erstmal vielversprechend klingt, entpuppt sich leider als reichlich ziellose Angelegenheit. Fängt irgendwie als Familiendrama an, will dann mal kurz als Roadmovie verstanden werden, nur um dann eine Art Coming-Of-Age-Film darzustellen und dann werden am Ende ein paar laue und reichlich deplatzierte Thriller-Elemente präsentiert. Eventuell könnte das ja sogar funktionieren, wenn's bloß nicht so langweilig und gekünstelt wäre. Chloë Grace Moretz spielt die Rolle der Luli (so würde ich nicht mal einen Hamster nennen) richtig gut. Diesen Teenie kann man ins Herz schließen, wirklich süß. Schade nur, dass ihr Abenteuer so holprig und planlos erzählt wird.
                              Gut gespielt von allem Beteiligten, aber das Drehbuch krankt an zu vielen Stellen.

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                              • 8

                                Ich mag es sehr gern wenn verschiedene Genres in einem Film untergebracht werden.
                                "Hick" beginnt als Familien-Drama, dann folgt eine lange Roadmovie-Phase und gegen Ende artet es schließlich zum Psycho-Thriller aus.
                                Die einzelnen Übergänge sind meiner Meinung nach flüssig inszeniert worden und das Ganze wird getragen von einer Chloë Grace Moretz, die vielleicht die beste Leistung ihrer Karriere abgeliefert hat.
                                Und das sage ich jetzt nicht einfach mal so daher, denn sie schafft es mitunter mühelos die Eigenschaften ihrer Figur Luli (frühreif, schlagfertig, aber eben auch naiv) glaubwürdig darzustellen und ist dabei so präsent und versprüht einen derartigen Charme, es ist schier unglaublich.
                                Allerdings finde ich es schade, dass Juliette Lewis als Lulis Mutter nur so einen klitzekleinen Part bekommt und höchstens eine Handvoll Sätze sagen darf, also da war ich schon etwas enttäuscht, habe ich diesen Film doch u. a. auch wegen ihr im Auge gehabt.
                                Aber weil ich ansonsten von den restlichen Darstellern (insbesondere Eddie Redmayne, der war auch mal wieder sehr stark!) nur positives empfunden habe, kann ich diese kleine aber feine Indie-Perle nur jedem weiterempfehlen.

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                                • 4

                                  Gepflegte Langeweile.

                                  Optisch und schauspielerisch ist das Ganze schon ok. Aber es passiert einfach nix. Nach 70 Minuten passiert dann mal was, aber das reißt es auch nicht mehr raus.

                                  Ich hatte den Eindruck die macher hatten selber keinen Plan was Sie wirklich machen wollten.

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                                  • 4

                                    Woarr, was für ein rasanter Red Band Trailer. Da sind Knarren, coole Musik und richtig schön abgef*ckte Figuren. "uncomfortable", "violent", "emotional"....das verspricht der Trailer. Yeah, was hab ich mich auf einen Badass Film mit Chloë Grace Moretz aka Hitgirl gefreut. Und was hab ich bekommen? Jedenfalls keine Gewalt...und auch keine Emotionalität. Unbehaglich habe ich mich dafür schon gefühlt, weil ich die ganze Zeit vergeblich gehofft habe, dass noch irgendetwas passiert. Aber da ist einfach nix. Der Cast ist zwar genial, die Musik cool und die Kameraarbeit sauber....aber das Drehbuch ist für die Tonne. Langweilige ins Nichts führende Handlung ohne Sinn oder Verstand. Schade.

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                                    • um ihn letztendlich bewerten zu können, muß ich ihn mir bestimmt noch tausendmal ansehen oder zumindest mal mit untertiteln - ich hab bei der ersten sichtung bloß ab + zu mal ein paar wörter verstanden (und bin mir da nichtmal immer sicher).

                                      ich kann aber schon mit bestimmtheit sagen, daß insbesondere die kleine chloe und (wie eigentlich schon nicht mehr anders erwartet) eddie redmayne mich umgehauen haben.
                                      und daß mir sowohl die kamera als auch der überraschende soundtrack (mein gott - wann hab ich das letzte mal "crimson and clover gehört?!) wirklich gut gefallen.

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                                      • 7 .5

                                        eher Zwanghaft angeschaut und dank eher minderer Kritiken auch nicht die größte Lust drauf gehabt. Doch ich wurde tatsächlch positiv überrascht. (also ein dreifaches: F*** euch Kritiker!) Storytechnisch gesehen, geht es hier zwar "nur" um ein 13-jähriges Mädchen, dass irgendwie kein Bock mehr auf ihre Familie hat und abhaut, aber die Story entwickelt sich recht gut weiter. Während ca. Das erste Drittel des Films eher minder fesselt oder Spaß macht, geht es danach richtig gut weiter.der Anfang, wird vorallem zerstört, Aufgrund eines zuerst schwachen Drehbuchs und einer schlechten Blake Lively. Wohingegen, der Film danach verdammt nochmal geil wird. Chloe Moretz spielt natürlich fantastisch, aber seine speziellen harten erinnerungswürdigen Momente, trägt vorallem der Psychisch undurchschaubare Eddie Redmayne, der hier echt Hammer spielt. Denn durch seine Figur entsteht erstens eine gut rübergebrachte Bindung der Zwei Charaktere luli und Eddie (Moretz und Redmayne) sowie auch eine Sympathietragende Figur, wo man aber nicht sicher weiß, inwiefern man ihr trauen kann und gerade diese Beziehung und diese Unwissenheit machen den Film nach seinem schwachen Anfang so verdammt stark. Hinzu kommen noch ein guter (zu kurz getretener) Alec Baldwin und sehr gut unterlegte Musik. Das Ende an sich, ist auch recht gut gelungen, lässt aber den Zuschauer leider etwas im offenem Raum stehen. Leider, leider holt der Film nicht alles aus sich raus, so dass man in manchen Momenten denkt, jetzt wird er richtig gut, dann aber wieder etwas schnell losgelassen wird, außer ebend gegen Ende hin. nciht ganz ausgereift, aber trotzdem gut. Schaut ihn euch ruhig an. Übrigens ist der Film kaum Komödie, wie es dort steht. Und denkt dran der Film wird mit der Zeit besser und besser also nicht vorzeitig ausschalten.
                                        erstes Drittel= 5 Punkte
                                        Der Rest= 8-9 Punkte
                                        Gut das wars. Danke fürs Lesen. :D

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                                        • 9 .5

                                          Ich verstehe die schlechten Kritiken nicht! Der Film hat mich einfach umgehauen! Das Drehbuch ist genial, Kameraführung ebenfalls und alle beteiligten Schauspieler, allen voran *seufz* Chloe Grace Moretz, Eddie Redmayne und Blake Lively. Zudem geben sich auch Hollywood-Altstars wie Alec Baldwin oder Juliette Lewis hier die Ehre! Der Film ist ebenfalls nicht so wirklich in ein Genre einzuordnen. Während er im ersten Drittel wie eine Tragikomödie mit schlagfertigem Humor rüberkommt, wandelt sie sich im zweiten Teil zum (immer noch recht lustigem) Sozialdrama und endet eindrucksvoll im letzten Drittel in einem Psycho-Thriller.
                                          Begebenheiten wie die Vergewaltigung der Hauptcharakterin, die Kälte der erwachsenden Personen und das ständige unwohlsein in Verbindung mit der Tatsache, das die Hauptfigur, Charakter wie Darstellerin, 13 Jahre alt sind, sorgen für Herzklopfen und sorgen dafür, dass man mit dem Film mitfiebern muss!
                                          Um es zudammenzufasssen, hier stimmt einfach alles! Es ist mir, wie schon bei 'Ten Inch Hero' ein absolutes Rätsel, wieso der Film nicht auf Deutsch herauskam!
                                          Dieser Film hat wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

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                                          • 5 .5

                                            Die schauspielerischen Leistungen in "Hick" sind bemerkenswert, insbesondere die unglaublich talentierte Jungschauspielerin Chloë Grace Moretz ist großartig. Sie trägt den Film nahezu allein. Leider ist es die Story nicht wert, denn sie ist voller Klischees und führt irgendwie ins Nichts.

                                            • 7

                                              "Hick" erzählt die Geschichte des jungen Teenagers Luli, die ihren Platz in der Welt sucht und auf eigene Faust aus ihren prekären Familienverhältnissen auf dem Lande in Nebraska auszubrechen und nach Las Vegas aufzubrechen versucht. Der Coming-Of-Age-Streifen bietet grandiose Schauspieler, schöne Aufnahmen und einen tollen Soundtrack. Auch die ein oder andere Referenz an so manchen Filmklassiker findet man. (von "Taxi Driver" bis hin zu "Léon - Der Profi" oder dem "Pate")
                                              Aber irgendetwas fehlt noch und irgendwie ist der Streifen manchmal (!) ein bisschen zu klischeehaft auf Emotionen gemacht, sodass er wahrscheinlich eher was für die Frauen unter uns ist. Über die teilweise doch fast schon anzügliche Darstellung der damals erst 14-jährigen Chloë Grace Moretz kann man sich streiten, aber es ist nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Pädophile diesen Streifen aus ekelhaften, abwegigen und widerlichen Gründen gerne sieht.
                                              Fest steht, dass Chloë Grace Moretz schon jetzt besser schauspielert als so manche(r) Erwachsene.

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                                              • 7

                                                chloeeeee ♥

                                                toller soundtrack und irgendwie schöne story... insgesammt bleibt zu viel oder zu wenig angedeutet. wie so ein film, an dem man in der schule interpretieren lernt. ^^ hat aber auch einige schöne kameraführungen.

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                                                • 5 .5

                                                  Hick fährt eine nervöse Linie zwischen der Art, zu ausbeuterisch zu sein und zu sensibel, und während es eine Erleichterung darstellen muss, dass der Film eher zu Letzterem tendiert, scheint er sich dennoch unklar zu sein über seine wahren Motive.

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                                                    Zu merkwürdig, um lustig zu sein, und zu kaltherzig, um tragisch zu sein, ist Hick ein äußerst ärgerliches Durcheinander.

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