Auf die Gefahr hin, der Kultfilmbanauserei bezichtigt zu werden, mit einem frisch geschliffenen Schwert Konsensrezeptionen genussvoll zu zerschneiden, statt in den Ton derjenigen einzustimmen, die im Chor ihr Hohelied singen, sollte allen drohenden Handbewegungen zum Trotz gesagt werden: Das ist mitnichten ein guter Film, keine Chance. "High Fidelity" dreht sich um Liebe und deren wimpernschlagähnliche Beziehungsflüchtigkeiten. Um staubige und verrauchte und verlebte Schallplattenjahre. Und Musik und deren popkulturelle Götzenanbetung von närrischen Vögeln und Nerds ihres Metiers, die alles besser zu wissen, zu schätzen, die alles besser zu würdigen glauben als der sowieso geschmacksresistente Rest. Was anfänglich einer angenehm durchtriebenen Musikcollage mit energischen Darstellern kauzigsten Listenstrukturen folgt, landet in dem Moment bäuchlings auf dem Boden der Redundanz, wenn immer wieder und immer wieder und immer wieder über selbstgefällige musikalische…
Auf die Gefahr hin, der Kultfilmbanauserei bezichtigt zu werden, mit einem frisch geschliffenen Schwert Konsensrezeptionen genussvoll zu zerschneiden, statt in den Ton derjenigen einzustimmen, die im Chor ihr Hohelied singen, sollte allen drohenden Handbewegungen zum Trotz gesagt werden: Das ist mitnichten ein guter Film, keine Chance. "High Fidelity" dreht sich um Liebe und deren wimpernschlagähnliche Beziehungsflüchtigkeiten. Um staubige und verrauchte und verlebte Schallplattenjahre. Und Musik und deren popkulturelle Götzenanbetung von närrischen Vögeln und Nerds ihres Metiers, die alles besser zu wissen, zu schätzen, die alles besser zu würdigen glauben als der sowieso geschmacksresistente Rest. Was anfänglich einer angenehm durchtriebenen Musikcollage mit energischen Darstellern kauzigsten Listenstrukturen folgt, landet in dem Moment bäuchlings auf dem Boden der Redundanz, wenn immer wieder und immer wieder und immer wieder über selbstgefällige musikalische wie persönliche Ab- und Aufstiege herum schwadroniert wird. Das kann in der Hornby-Vorlage literarisch funktionieren, funktioniert aber filmisch kaum, weil gerade das unbändige Ausleben, das Ausleben einer Szene, des Augenblicks fernab jedweder Zukunfts- oder Vergangenheitsreflexion, besser noch: schlicht das Genießen der Musik, wie es die aus dem Nähkästchen geformte Philosophie des von John Cusack gewohnt tragikomisch gespielten Losers zeigt, dort stockt, wo der Typ immer wieder und immer wieder und immer wieder dazwischen quatscht. Mein Gott, ist es denn so wirklich so schwer, einfach mal die Klappe zu halten? Der Coolness-Faktor muss dabei extrem sein, wie sonst lässt sich denn eine verrückte Geschichte erzählen, hier ist alles überkandidelt, absolut alles, nichts authentisch, ja nichts "normal", die Kleidung ohne Zweifel, die Figuren, das Ambiente, Gefühle, richtig – gleichförmige Gefühle, keine tiefgreifenden, keine erhabenen, Frears sinniert über diese, na klar, verrückte Liebe derart saftlos zwischen den Drehbuchseiten, dass das Beziehungschaos dem klassisch bräsigen Beziehungsgesülze privater Fernsehsender weicht, aus überkandidelt wird so gewöhnlich, aus lebensnah absehbar. Irgendwann taucht auch noch Catherine Zeta-Jones auf. Lässt man die wunderbar britische Sequenz außer Acht, in der Tim Robbins (als schmuckvernarrtes Ekelpaket!) aus unterschiedlichen Blickwinkeln köstlich verbal verdroschen und später dann körperlich geschunden wird – der Höhepunkt –, sowie ein gewitzter Springsteen-Cameo, ergeht sich der Film zusehends in platten Humoreskapaden, die lange genug vorher ankündigen, um voll fett zu raunen, dass bald eben was zum Lachen kommt, aufgepasst, voll anders. Und dann ist es doch wieder Schenkelklopfer. In Folge ebendieser darf Jack Black (peinlich überdreht wie eh und je) Arschritze zeigen, was für ein Arsch.
Regisseur Stephen Frears steht am Mischpult der Gefühle, an dem er alle möglichen Musikrichtungen durcheinander erklingen lässt. Meisterhaft ist dabei, wie er das Tempo variiert und die Handlung gelegentlich nach einem Crescendo einfach so in der Luft hängen lässt. Wunderbar verschachtelt seziert er zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Gefühle von Rob.
Ich weiß noch genau, als ich da als 11- oder 12-Jährige bei meiner Oma vor dem Fernseher saß und diesen Film geschaut habe. Das waren vielleicht 20 Minuten Filmausschnitt und ich wusste nicht mal um was es geht oder wie der Film hieß, aber er hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen. Jahre später hab ich ihn dann auf DVD entdeckt und endlich von Anfang bis Ende geschaut, inzwischen vermutlich so an die 15 Mal. Indem er eine bestimmte Stimmung einfach so perfekt einfängt hat er mich zum Filmliebhaber werden lassen. Sozusagen mein erster Film und darum einer meiner Lieblinge.
High Fidelity ist ein Erwachsener Comig of Age Film, der eine romantische, aber frische Beziehungsgeschichte erzählt und diese wunderbar über die Darsteller und die Musik transportiert. Er ertrinkt nicht in Schmalz, sondern ist leicht aber dennoch schön. Ein bisschen Kitsch muss man ertragen aber trotzdem.
JOhn Cusack spielt toll und auch Jack Black nervt nicht. AUch der Rest des Cast ist gut.
AUch gibts Punkte für die interssante Aufbauweise des Films und den famosen Soundtrack. UNd Ein Bonuspunkt für den Cameoauftritt von "THE BOSS".
Super Film für MUsikliebhaber und Romantiker und die, die noch ihren PLatz im Leben suchen.
"High Fidelity" hat nicht mein Leben verändert oder mich direkt berührt wie andere Filme, trotzdem schafft es aber dieses kleine Filmchen die ganze Zeit über die Wahrheit zu erzählen und einen irgendwie nachdenklich zu stimmen. Der Film fühlt sich schon fast wie ein "Coming of Age"-Film an, mit seinem unsicheren Protagonisten auf der Suche nach der Wahrheit und in diesem Fall geht das Konzept sogar auf, die Wand zum Zuschauer den ganzen Film über zu durchbrechen. Das ist auf seine Weise irgendwie brilliant, vor allem natürlich furchtbar wahr und man merkt dem Film vor allem die Liebe zur Musik an. Das liegt am Soundtrack, an den Aufzählungen von Listen, an Jack Black, an John Cusack, an der Atmosphäre, usw. Der Film ist sehr gut erzählt und macht trotz teils melancholischen Tenors sehr viel Spaß. Den einzigen Haken den ich sehe, ist, dass etwas wenig Handlung passiert und noch etwas icing on the cake fehlt, um auch mein Fanherz wirklich hoch schlagen zu lassen. Dennoch: absolut ehrliche Relfexion von Beziehungen und natürlich brilliante Ode an die Musik!
Den Film habe ich vor langer Zeit das letzte Mal gesehen. Doch auch heute weiß ich immer noch nicht so recht, ob ich 'High Fidelity' nun gut oder schlecht finden soll. Rob Gordon ist Besitzer eines Plattenladens und denkt über den Sinn und Unsinn seines Lebens nach: "Die Frage ist, wie es weitergeht. Soll ich mich bis an mein Lebensende von Ast zu Ast schwingen, bis ich irgendwann ins Leere greife?" Dabei erzählt er von seinen verflossenen Liebschaften und den Gründen ihres Scheiterns. Alles hat die Rettung seiner derzeitigen Beziehung zu Laura zum Ziel. John Cusack spielt den verlotterten Rob hier recht überzeugend. Die restliche schauspielerische Leistung kann man jedoch unter den Teppich kehren. Tim Robbins Rolle ist zu begrenzt, um tatsächlich glänzen zu können. Und Jack Black gefällt mir sowieso nur selten, aber immerhin singt er hier. Was den Film am Ende wirklich rettet, ist die wunderbare Musik, die in 'High Fidelity' stetig läuft, eingängig und großartig.
"What came first, the music or the misery?"
Simpel, aber einfach verdammt sympathisch. Ein toller John Cusack und ein genialer Jack Black, ein liebevoll gewählter Soundtrack, ein netter Cameo vom "Boss", erfrischende Dialoge und eine schlichte, lockere Grundhaltung. Kein Über-Film, sondern einfach nett. Ausgesprochen nett.
Bewegender, herzerwärmender und überaus ehrlicher Film über Musik, irrsinnige und trotzdem wahnsinnig interessante Top 5 Listen, Musik, die liebe Liebe und Musik. "High Fidelity" hat ein schönes Setting, besticht durch wunderbare, sehr sympathische Darsteller, allen voran der exzellent besetzte John Cusack als emotional verkorkster aber irgendwie doch liebenswerter Rob Gordon, eine spitzenmäßige Inszenierung, die das Durchbrechen der vierten Wand geradezu zu perfektionieren scheint, sowie einen tollen Soundtrack, welcher bei einem Film mit diesem Thema zwar sowieso Pflicht, deswegen aber trotzdem nicht selbstverständlich ist.
Ich habe wirklich versucht diesen Film mehr zu mögen als ich es tue – aber es hat nicht funktioniert. Der Protagonist „Rob“ ist einfach ein Arsch, der sich zum Ende hin ein bisschen weniger arschig verhält. Nur ein Beispiel:
Mann wird von Frau verlassen.
Frau hat einen neuen „Partner“.
Mann will offensichtlich zurück, was er momentan nicht haben kann (Frau).
Mann interessiert sich hauptsächlich dafür, ob Frau mit „Partner“ geschlechtlich agiert hat.
Frau hat „noch“ nichts dergleichen getan.
Mann freut sich so sehr darüber, dass er sich vornimmt eine „Bekannte“ zu vögeln – was ihm auch gelingt.
Aha.
Klingt lahm, unsympathisch und banal? Ist es auch und daran kann weder ein muffiger Plattenladen, noch Jack Blacks Bauarbeiter Dekolleté, noch die, mehr als gruselige, aber Gott sei Dank nur kurzweilige, „America`s Sweethearts“-Kombination Catherine-John“ etwas ändern.
Da ist also John Cusack. Soso. Er will uns etwas mitteilen. Er sieht nicht unbedingt entspannt aus. Irgendwie sieht es so aus, als würde er zu mir sprechen wollen. Ich höre zu und kriege auch schon die Geschichte erzählt. Ich lausche: Aha. Plattenladen. Viele Ex-Frauen. Viele dann wieder sehen. Dann irgendwie wieder vermasselt. Dann blöde Laune im Plattengeschäft. Dann Streit mit Jake Black. Soso. Dann noch mal Streit mit Freundin. Dann neue Freundin. Dann wieder gute Laune. Aha. Schön. Gut. Traurig. Langweilig.
"High Fideltly" ist echt genauso wie wenn ein Freund auf mich zu kommt und mir eine längere Geschichte erzählt: Zuerst höre ich gespannt zu. Nicke viel. Lache auch mal. Bis dann irgendwann der Punkt kommt an dem ich nichts mehr davon hören muss/will. Ich wende mich um oder nicke nur noch zustimmend. Bin genervt wenn er schon wieder versucht irgendeinen skurrilen Witz aus der Handlung zu machen. Höre dabei noch angestrengt zu. Und fange an mich zu fragen, was wäre wenn mein Freund besser erzählen könnte. Daraufhin komm ich leider auch zum Punkt, dass John Cusack mich ab eines bestimmten Zeitpunktes nicht mehr wirklich gewinnen konnte. Er ist mir einfach wenig sympathisch. Jack Black find ich - bis auf ein paar Ausnahmen eigentlich auch ganz schrecklich! Hier war er zumindest die meiste Zeit erträglich. Der dritte im Bunde ist mir so egal, dass ich noch nichtmal mir die Zeit nehmen will um zu gucken wie der Schauspieler heißt.
Leider, leider ist "High Fideltly" nicht der Feel-Good-Film wie erhofft. Zwar sind ein paar Momente mit den Emotionen gut rübergekommen doch mit den meisten Geschehnissen konnte man mich hier zu größten Teilen einfach nicht rumkriegen. Ob es am Film lag oder an meiner Verfassung - die doch eigentlich für den Film sprechen sollte. Da ich gut gelaunt war, aber trotzdem noch Luft nach oben für einen schönen Film gelassen hätte.
-Der dritte im Bunde ist mir so egal, dass ich noch nichtmal mir die Zeit nehmen will um zu gucken wie der Schauspieler heißt.-
Haha, ja...wer war das eigentlich? :D
Kann ich zu 100% nachvollziehen, aber geh doch bitte mal noch 0.5 nach unten. ;)
Whoat? Absolutes Feel-Good-Movie mit toller Musik und einfach schönen feingeistigen Szenen. Alleine die ganzen Rankingszenen sprechen mir aus dem Herzen :)
Ich kann "Le Samourai" nur zustimmen. Cusack endlich mal in einer guten Rolle und der Film geht mit der Thematik Beziehungen einfach so wunderbar ehrlich und direkt um, dass er mich schnell in seinen - charmanten und immer herrlich authentischen - Bann gezogen hatte.
Absolut. Mit der beste, ehrlichste Film zu der Thematik überhaupt. Und ja, Cusack in ner guten Rolle. Die einzig gute neben Being John Malkovich und Bullets over Broadway ;)
Ich liebe modernes Kino. Ich liebe es mit all seinen Facetten. Ich liebe diesen New Generation-Atem, der auch in High Fidelity vorhanden ist. Der Film ist ein fantastischer Abgesang an das sperrige überintellektualisierte Kino. Keine hübschen Phrasen, keine Prachtgemälden, keine unnötigen Überanstrengungen, keine Wichtigtuereien, sondern kristallklare Auseinandersetzungen mit dem Wesentlichen: mit dem Menschen. High Fidelity erreicht den Zuschauer mit den einfachsten Mitteln. Er macht es uns leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Denn Menschen sind wichtiger als irgendwelche platten Gesellschaftsbilder fern aller Realität.
High Fidelity ist modern. High Fidelity ist einfach. High Fidelity ist schnörkellos. High Fidelity ist lebensbejahend. High Fidelity ist wunderschön.
Das ist Stephen Frears eindimensionalster Film. Fast zwei Stunden geht es nur um Schallplatten. Gelegentlich fallen Namen von den Großen der Musikszene mit hörenswerten Beispielen. Das ist OK, aber der Plot als solcher kommt schon ziemlich eintönig daher. Im Plattenladen von Rob (John Cusack) entstehen Beziehungen; häufiger wird aber eine beendet oder andere zwischenmenschliche Tiefschläge verursachen Schmerzen - im Herzen. Letztlich sind die Gespräche lediglich der einzige kommunikative Weg ins Bett der Mädels. Die Platten sind zwar das Wichtigste im Leben der Youngsters, aber auch immer nur Mittel zum Zweck. So wie sich die Akteure über den optimalen Musikgeschmack in den Haaren liegen, kann man auch zum ganzen Film stehen. Obwohl Frears gelegentlich sein Talent durchschimmern lässt, durch kleine Gastauftritte von Superstars wie Tim Robbins, Catherine Zeta-Jones und Bruce Springsteen oder auch verschiedene Verläufe einer Szene anbietet, auf die Dauer ermüden auch die sich an der Romanvorlage orientierenden Dialoge. Auch der Regen kommt in steter Regelmäßigkeit wieder.
Die Lektüre des Romans von Nick Hornby hat mir mehr Freude bereitet, als der Film. Da kommt auch der einzig nennenswerte Gag besser rüber: das Ranking aller möglichen Ereignisse, nicht nur der von LPs.
Frears hat durch seine sonstigen Filme die Messlatte sehr hoch gehängt. Hier ist er mal ausnahmsweise drunter durch getaucht.
Die Top Five der Filme, die die Liebe zur Musik in sich tragen? „High Fidelity“ wäre ohne Zweifel aus dieser Liste nicht wegzudenken.
Nick Hornby hat die Vorlage zu diesem Film geschaffen, der vor musikalischen Bezügen regelrecht überfüllt ist und dabei lockerleicht und doch nahezu philosophisch die Lebensgeschichte Rob Gordons erzählt: Plattenladenbesitzer, DJ, mit seinen Beziehungen nicht immer glücklich und vor allem Musikvernarrt. Unterstützt wird er von zwei ebenso vernarrten Sidekicks, toll gespielt von Jack Black und Todd Louiso.
„Mein Lieblingsbuch ist Johnny Cashs Autobiographie „Cash“ von Johnny Cash.“
Die Philosophie der Musik und wie diese für die einzelnen Phasen eines Lebens und für einzelne Stimmungslagen stehen können, das ist hier wirklich großartig umgesetzt. Aber auch die eigentliche Geschichte, die Verarbeitung von Robs gescheiterten Beziehungen, die Beobachtung seines eigenen Erkenntnisprozesses ist hier stimmig und erfrischend umgesetzt.
Trotz allem hat es gedauert, bis „High Fidelity“ mich gepackt hat. Lange fand ich diesen Film zwar nett erzählt, doch wirklich begeistern konnte er mich nicht. Und auch mit der Erzählweise, den ständigen Kommentaren von Rob, tat ich mich schwer. Doch mit dem Ende konnte „High Fidelity“ konnte ich mich der Wirkung dieser Ode an die Musik nicht mehr entziehen. Hier wurde wirklich gefühlvoll, stimmig und schön eine klasse Botschaft überbracht, über die es sich nachzudenken lohnt.
Ich liebe Musik und ich liebe Filme. Dementsprechend positiv und mit hohen Erwartungen ging ich an den Film ran. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit High Fidelity erwartet einen eine wunderbar charmante Liebeserklärung an die Musik verpackt in einen tollen "Feel-Good" Film. John Cusack ist einfach brilliant in seiner Rolle als eigensinniger Plattenbesitzer. Aber auch die beiden Sidekicks Dick und Barry sind allererste Sahne. In den knapp 2 Stunden hatte ich fast immer ein leichtes Schmunzeln im Gesicht und die Zeit verging wie im Flug, was wahrscheinlich daran lag, dass High Fidelity einer der sympathischsten und ehrlichsten Filme war, die ich seit längerer Zeit gesehen hab. Voller Authentizität ist der Film immer ein wenig von Mainstream entfernt,ohne aufgesetzt zu wirken. Hach, und der Soundtrack erst.. Und ja, ich will auch so eine coole Plattensammlung wie Rob haben, die hat mich ja schon etwas neidisch gemacht ;)
Ich habe mir den Film ja gestern auf Arte angeschaut und ja fand ihn jetzt nich so toll, klar der Character von Cusack war gut gespielt von Ihm und der Rest war dann aber iwie nur ein Stück über dem Mittelmaß, ich konnte also nicht viel erkennen warum dieser Film so hochgelobt wird...iwie war ich nach dem Streifen ernüchtert oder aber ich sollte mir hier auf moviepilot doch nicht schon vor dem Film die Bewertungen und Ansichten durchlesen, k.a?!
So der Burner war Er nun nicht und Jack Black war zwar gut aber nun nicht überragend.
Phantasien halten der Realität niemals Stand. Das war für mich die wichtigste Aussage dieses Filmes. Ein subtiler, aber effektiver Gusseisenpfannenschlag auf den Hinterkopf aller Beziehungsskeptiker (Neeein, ich meine natürlich nicht mich selbst! *hust*).
Last but not least möchte ich hiermit meine Liebe zu Jack Black gestehen. Diese Leidenschaft und Hingabe, mit der man ihn in jedem Film sieht, ist wirklich einzigartig. Er spielt alle gegen die Wand.
Ich mach mal "Copy and Paste" :) besser hätt ichs nicht sagen können. Für mich war auch die Fantasien vs. Realität Aussage das wichtigste am Film und ich unterstreiche sogar den Jack Black Teil. :D
Hä, Jack Black??? Soweit ich mich erinnern kann, hab ich noch nie einen Film mit ihm gesehen, wo er mich auch nur ansatzweise überzeugen konnte. Ich bin schockiert!
Schaut euch mal die Filme Envy und Abgedreht an und sagt mir dann, dass er nicht überzeugen kann.
Nicht zu vergessen auch Tropic Thunder und das großartige Tenacious D.
Ist ja kaum zu glauben, dass mir der Film damals in der Sneak Preview nicht gefallen hat... vielleicht muss man aber auch den 30 Jahre-Äquator überschritten haben, um mitfühlen und -hören zu können!? ;-)
Jack Black war jedenfalls nie besser!
8,5/10
"I can't fire them. I hired these guys for three days a week and they just started showing up every day. That was four years ago."
Vorhersage trifft voll zu - denn HIGH FIDELITY ist ein wirklich guter Film. Und dafür gibts viele Gründe, denn John Cusack ist einfach sympathisch in seiner Rolle, in der sich bestimmt viele irgendwie wiederfinden können. Man vergisst währenddessen die Zeit, fühlt sich gut unterhalten, aber das bleibt eben nicht das einzige. Der Film ist interessant, das Hintergrund Thema mit der Musik ist hierbei erwähnenswert, weil man dadurch nicht immer beim Mainstream hängen bleibt. Ein insgesamt wirklich sehr guter Film, mit genau dem richtigen Spritzern Humor und Melancholie.
High Fidelity ist die Verfilmung des gleichnamigen Kultromans von Nick Hornsby. John Cusack, der den Film auch mitproduziert hat, spielt unter der Regie von Steven Frears eine verkrachte Existenz namens Rob. Rob hat sein Studium abgebrochen und lebt mehr recht als schlecht von den Einnahmen aus seinem Plattenladen. Nachdem seine Freundin, eine Anwältin, ihn verlassen hat, gerät er in eine Krise, aus dem ihm auch das obligatorische Umsortieren seiner Plattensammlung nicht hilft. Also besucht er eine Reihe seiner Ex-Freundinnen um herauszufinden, warum seine Beziehungen immer wieder in die Hose gehen.
Der Film ist, genau wie das Buch, unglaublich witzig. Die Besetzung ist großartig. Es gibt Kurzauftritte von Tim Robbins als spaßigen Steven Segal-Verschnitt und Bruce Springsteen as himself. Ein Muß für alle Film- und Plattenfans.
Jeder Kerl der sich als Musikfreund bezeichnet und/oder schon einmal liebeskrank war, kann sich mit Rob aus der Romanvorlage identifizieren. Wie auch Frauen die sich mit solchen Männern herumschlagen. Wer kennt nicht solche derartige Spinner, die manchmal dem alltäglichen Wahnwitz auf ihre ganz eigene Art entfliehen? Somit fällt es nicht schwer sich in diesen Film zu verlieren. Einen Film der mit Selbstzweifeln spielt. Mit trockenen Humor und Herzschmerz aufwarten kann. Jeder der John Cusack und den jungen Jack Black in einer abgefahrenen (Neben-)Rolle sehen möchte ist hier richtig. Die Ironie der Story ist erfrischend und der Soundtrack des Filmes haut einen um. Eine fantastische Umsetzung von Nick Hornby's Vorlage.
Tolle Adaption und endlich mal eine Chance für John Cusack, er passt perfekt auf Robs Rolle und ich kann es nicht oft genug sagen: Jack Black hat einfach Stil (jedenfalls hier).
Eine Hommage an die Musikszene und vor allem an die 90er, die doch verdammt gut waren. Jetzt habe ich (wie beim letzten Mal) einen Ohrwurm von "I Believe (When I Fall In Love It Will Be Forever)" und will (mal wieder) alles hinschmeißen und einen Plattenladen eröffnen. Na toll.
High Fidelity - Kritik
GB/US 2000 Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Musikfilm, Kinostart 13.07.2000
Kritiken (3) — Film: High Fidelity
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAuf die Gefahr hin, der Kultfilmbanauserei bezichtigt zu werden, mit einem frisch geschliffenen Schwert Konsensrezeptionen genussvoll zu zerschneiden, statt in den Ton derjenigen einzustimmen, die im Chor ihr Hohelied singen, sollte allen drohenden Handbewegungen zum Trotz gesagt werden: Das ist mitnichten ein guter Film, keine Chance. "High Fidelity" dreht sich um Liebe und deren wimpernschlagähnliche Beziehungsflüchtigkeiten. Um staubige und verrauchte und verlebte Schallplattenjahre. Und Musik und deren popkulturelle Götzenanbetung von närrischen Vögeln und Nerds ihres Metiers, die alles besser zu wissen, zu schätzen, die alles besser zu würdigen glauben als der sowieso geschmacksresistente Rest. Was anfänglich einer angenehm durchtriebenen Musikcollage mit energischen Darstellern kauzigsten Listenstrukturen folgt, landet in dem Moment bäuchlings auf dem Boden der Redundanz, wenn immer wieder und immer wieder und immer wieder über selbstgefällige musikalische…
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
_Garfield 2011/12/12 17:08:08
Antwort löschenTzzz, dafür gibt's kein "Like". Nächstes mal vielleicht. ^^
hoffman587 2011/12/12 17:10:42
Antwort löschenBin zwar nicht deiner Meinung, du weißt, aber weil du das so nett geschrieben hast, gibts immer noch den Dauem nach oben. ;P^^
Timo K. 2011/12/12 17:13:16
Antwort löschen:(
BigDi 2011/12/12 17:36:29
Antwort löschenLiest sich, als werde ich auch wenig Gefallen daran finden. Dann wird die Sichtung mal (noch weiter) zurückgestellt.
Alle 6 Antworten zeigen
Punsha 2011/12/12 18:08:17
Antwort löschenGefällt-mir-Button spinnt wieder einmal. Fühl dich geliked. ;)
phoenix409 2011/12/14 00:30:31
Antwort löschenVerfalle nicht der dunklen Seite der Macht, Dimi!
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Stephen Frears steht am Mischpult der Gefühle, an dem er alle möglichen Musikrichtungen durcheinander erklingen lässt. Meisterhaft ist dabei, wie er das Tempo variiert und die Handlung gelegentlich nach einem Crescendo einfach so in der Luft hängen lässt. Wunderbar verschachtelt seziert er zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Gefühle von Rob.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenKongeniale US-Adaption des britischen Kultbuches und endlich eine angemessene Rolle für John Cusack!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (84) — Film: High Fidelity
Kommentar schreibenkünstlername 2012/01/23 20:46:11
Kommentar löschenIch weiß noch genau, als ich da als 11- oder 12-Jährige bei meiner Oma vor dem Fernseher saß und diesen Film geschaut habe. Das waren vielleicht 20 Minuten Filmausschnitt und ich wusste nicht mal um was es geht oder wie der Film hieß, aber er hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen. Jahre später hab ich ihn dann auf DVD entdeckt und endlich von Anfang bis Ende geschaut, inzwischen vermutlich so an die 15 Mal. Indem er eine bestimmte Stimmung einfach so perfekt einfängt hat er mich zum Filmliebhaber werden lassen. Sozusagen mein erster Film und darum einer meiner Lieblinge.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Florian Albrecht 2012/01/03 21:23:52
Kommentar löschenHigh Fidelity ist ein Erwachsener Comig of Age Film, der eine romantische, aber frische Beziehungsgeschichte erzählt und diese wunderbar über die Darsteller und die Musik transportiert. Er ertrinkt nicht in Schmalz, sondern ist leicht aber dennoch schön. Ein bisschen Kitsch muss man ertragen aber trotzdem.
JOhn Cusack spielt toll und auch Jack Black nervt nicht. AUch der Rest des Cast ist gut.
AUch gibts Punkte für die interssante Aufbauweise des Films und den famosen Soundtrack. UNd Ein Bonuspunkt für den Cameoauftritt von "THE BOSS".
Super Film für MUsikliebhaber und Romantiker und die, die noch ihren PLatz im Leben suchen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W 2012/01/02 01:50:46
Kommentar löschen"High Fidelity" hat nicht mein Leben verändert oder mich direkt berührt wie andere Filme, trotzdem schafft es aber dieses kleine Filmchen die ganze Zeit über die Wahrheit zu erzählen und einen irgendwie nachdenklich zu stimmen. Der Film fühlt sich schon fast wie ein "Coming of Age"-Film an, mit seinem unsicheren Protagonisten auf der Suche nach der Wahrheit und in diesem Fall geht das Konzept sogar auf, die Wand zum Zuschauer den ganzen Film über zu durchbrechen. Das ist auf seine Weise irgendwie brilliant, vor allem natürlich furchtbar wahr und man merkt dem Film vor allem die Liebe zur Musik an. Das liegt am Soundtrack, an den Aufzählungen von Listen, an Jack Black, an John Cusack, an der Atmosphäre, usw. Der Film ist sehr gut erzählt und macht trotz teils melancholischen Tenors sehr viel Spaß. Den einzigen Haken den ich sehe, ist, dass etwas wenig Handlung passiert und noch etwas icing on the cake fehlt, um auch mein Fanherz wirklich hoch schlagen zu lassen. Dennoch: absolut ehrliche Relfexion von Beziehungen und natürlich brilliante Ode an die Musik!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
kinogaengerin 2011/12/21 21:53:28
Kommentar löschenDen Film habe ich vor langer Zeit das letzte Mal gesehen. Doch auch heute weiß ich immer noch nicht so recht, ob ich 'High Fidelity' nun gut oder schlecht finden soll. Rob Gordon ist Besitzer eines Plattenladens und denkt über den Sinn und Unsinn seines Lebens nach: "Die Frage ist, wie es weitergeht. Soll ich mich bis an mein Lebensende von Ast zu Ast schwingen, bis ich irgendwann ins Leere greife?" Dabei erzählt er von seinen verflossenen Liebschaften und den Gründen ihres Scheiterns. Alles hat die Rettung seiner derzeitigen Beziehung zu Laura zum Ziel. John Cusack spielt den verlotterten Rob hier recht überzeugend. Die restliche schauspielerische Leistung kann man jedoch unter den Teppich kehren. Tim Robbins Rolle ist zu begrenzt, um tatsächlich glänzen zu können. Und Jack Black gefällt mir sowieso nur selten, aber immerhin singt er hier. Was den Film am Ende wirklich rettet, ist die wunderbare Musik, die in 'High Fidelity' stetig läuft, eingängig und großartig.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
xXxWantedxXx 2011/12/13 16:45:17
Kommentar löschen"What came first, the music or the misery?"
Simpel, aber einfach verdammt sympathisch. Ein toller John Cusack und ein genialer Jack Black, ein liebevoll gewählter Soundtrack, ein netter Cameo vom "Boss", erfrischende Dialoge und eine schlichte, lockere Grundhaltung. Kein Über-Film, sondern einfach nett. Ausgesprochen nett.
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
phoenix409 2011/12/14 00:21:43
Antwort löschenVielmehr der Überfilm der netten Filme!
m.laterne 2011/12/14 09:43:47
Antwort löschenVielmehr der Nette der Überfilme!
Mr. Pink 2011/12/07 18:30:46
Kommentar löschenBewegender, herzerwärmender und überaus ehrlicher Film über Musik, irrsinnige und trotzdem wahnsinnig interessante Top 5 Listen, Musik, die liebe Liebe und Musik. "High Fidelity" hat ein schönes Setting, besticht durch wunderbare, sehr sympathische Darsteller, allen voran der exzellent besetzte John Cusack als emotional verkorkster aber irgendwie doch liebenswerter Rob Gordon, eine spitzenmäßige Inszenierung, die das Durchbrechen der vierten Wand geradezu zu perfektionieren scheint, sowie einen tollen Soundtrack, welcher bei einem Film mit diesem Thema zwar sowieso Pflicht, deswegen aber trotzdem nicht selbstverständlich ist.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Springinsfeld 2011/12/07 12:41:26
Kommentar löschenIch habe wirklich versucht diesen Film mehr zu mögen als ich es tue – aber es hat nicht funktioniert. Der Protagonist „Rob“ ist einfach ein Arsch, der sich zum Ende hin ein bisschen weniger arschig verhält. Nur ein Beispiel:
Mann wird von Frau verlassen.
Frau hat einen neuen „Partner“.
Mann will offensichtlich zurück, was er momentan nicht haben kann (Frau).
Mann interessiert sich hauptsächlich dafür, ob Frau mit „Partner“ geschlechtlich agiert hat.
Frau hat „noch“ nichts dergleichen getan.
Mann freut sich so sehr darüber, dass er sich vornimmt eine „Bekannte“ zu vögeln – was ihm auch gelingt.
Aha.
Klingt lahm, unsympathisch und banal? Ist es auch und daran kann weder ein muffiger Plattenladen, noch Jack Blacks Bauarbeiter Dekolleté, noch die, mehr als gruselige, aber Gott sei Dank nur kurzweilige, „America`s Sweethearts“-Kombination Catherine-John“ etwas ändern.
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fkfilmkritik 2011/12/06 20:55:41
Kommentar löschenDa ist also John Cusack. Soso. Er will uns etwas mitteilen. Er sieht nicht unbedingt entspannt aus. Irgendwie sieht es so aus, als würde er zu mir sprechen wollen. Ich höre zu und kriege auch schon die Geschichte erzählt. Ich lausche: Aha. Plattenladen. Viele Ex-Frauen. Viele dann wieder sehen. Dann irgendwie wieder vermasselt. Dann blöde Laune im Plattengeschäft. Dann Streit mit Jake Black. Soso. Dann noch mal Streit mit Freundin. Dann neue Freundin. Dann wieder gute Laune. Aha. Schön. Gut. Traurig. Langweilig.
"High Fideltly" ist echt genauso wie wenn ein Freund auf mich zu kommt und mir eine längere Geschichte erzählt: Zuerst höre ich gespannt zu. Nicke viel. Lache auch mal. Bis dann irgendwann der Punkt kommt an dem ich nichts mehr davon hören muss/will. Ich wende mich um oder nicke nur noch zustimmend. Bin genervt wenn er schon wieder versucht irgendeinen skurrilen Witz aus der Handlung zu machen. Höre dabei noch angestrengt zu. Und fange an mich zu fragen, was wäre wenn mein Freund besser erzählen könnte. Daraufhin komm ich leider auch zum Punkt, dass John Cusack mich ab eines bestimmten Zeitpunktes nicht mehr wirklich gewinnen konnte. Er ist mir einfach wenig sympathisch. Jack Black find ich - bis auf ein paar Ausnahmen eigentlich auch ganz schrecklich! Hier war er zumindest die meiste Zeit erträglich. Der dritte im Bunde ist mir so egal, dass ich noch nichtmal mir die Zeit nehmen will um zu gucken wie der Schauspieler heißt.
Leider, leider ist "High Fideltly" nicht der Feel-Good-Film wie erhofft. Zwar sind ein paar Momente mit den Emotionen gut rübergekommen doch mit den meisten Geschehnissen konnte man mich hier zu größten Teilen einfach nicht rumkriegen. Ob es am Film lag oder an meiner Verfassung - die doch eigentlich für den Film sprechen sollte. Da ich gut gelaunt war, aber trotzdem noch Luft nach oben für einen schönen Film gelassen hätte.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Punsha 2011/12/06 21:01:39
Antwort löschen-Der dritte im Bunde ist mir so egal, dass ich noch nichtmal mir die Zeit nehmen will um zu gucken wie der Schauspieler heißt.-
Haha, ja...wer war das eigentlich? :D
Kann ich zu 100% nachvollziehen, aber geh doch bitte mal noch 0.5 nach unten. ;)
SoulReaver 2011/12/06 21:04:17
Antwort löschenDu fieses Kerlchen! :(
Le Samourai 2011/12/06 21:12:12
Antwort löschenWhoat? Absolutes Feel-Good-Movie mit toller Musik und einfach schönen feingeistigen Szenen. Alleine die ganzen Rankingszenen sprechen mir aus dem Herzen :)
_Garfield 2011/12/06 21:50:35
Antwort löschenIch kann "Le Samourai" nur zustimmen. Cusack endlich mal in einer guten Rolle und der Film geht mit der Thematik Beziehungen einfach so wunderbar ehrlich und direkt um, dass er mich schnell in seinen - charmanten und immer herrlich authentischen - Bann gezogen hatte.
Le Samourai 2011/12/06 22:00:16
Antwort löschenAbsolut. Mit der beste, ehrlichste Film zu der Thematik überhaupt. Und ja, Cusack in ner guten Rolle. Die einzig gute neben Being John Malkovich und Bullets over Broadway ;)
Tjeorrmy 2011/12/06 22:02:03
Antwort löschenEndlich!
euronix 2011/12/06 22:18:33
Antwort löschen@Le Samourai: Word!
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JimiHendrix 2011/12/07 01:36:22
Antwort löschenmir hat sich der zauber dieses machwerks auch nie erschlossen..
TheDrPepperPower 2011/12/12 02:58:06
Antwort löschenDa spricht mir jemand aus der Seele.
Jack_Torrance 2011/12/05 19:57:25
Kommentar löschenIch liebe modernes Kino. Ich liebe es mit all seinen Facetten. Ich liebe diesen New Generation-Atem, der auch in High Fidelity vorhanden ist. Der Film ist ein fantastischer Abgesang an das sperrige überintellektualisierte Kino. Keine hübschen Phrasen, keine Prachtgemälden, keine unnötigen Überanstrengungen, keine Wichtigtuereien, sondern kristallklare Auseinandersetzungen mit dem Wesentlichen: mit dem Menschen. High Fidelity erreicht den Zuschauer mit den einfachsten Mitteln. Er macht es uns leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Denn Menschen sind wichtiger als irgendwelche platten Gesellschaftsbilder fern aller Realität.
High Fidelity ist modern. High Fidelity ist einfach. High Fidelity ist schnörkellos. High Fidelity ist lebensbejahend. High Fidelity ist wunderschön.
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alexandrasmovie 2011/12/05 20:27:17
Antwort löschenSchön geschrieben (: Drückt das aus , was ich nicht ausdrücken konnte ;)
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ash-williams 2011/12/06 00:07:32
Antwort löschenGut zusammengefasst! Kennst du die tolle Buchvorlage?
Jack_Torrance 2011/12/06 15:37:45
Antwort löschenDanke allerseits ! Von der Buchvorlage habe ich nur gehört. Allerdings steht sich nach dem Film schon auf der Liste.
8martin 2011/12/05 18:26:57
Kommentar löschenDas ist Stephen Frears eindimensionalster Film. Fast zwei Stunden geht es nur um Schallplatten. Gelegentlich fallen Namen von den Großen der Musikszene mit hörenswerten Beispielen. Das ist OK, aber der Plot als solcher kommt schon ziemlich eintönig daher. Im Plattenladen von Rob (John Cusack) entstehen Beziehungen; häufiger wird aber eine beendet oder andere zwischenmenschliche Tiefschläge verursachen Schmerzen - im Herzen. Letztlich sind die Gespräche lediglich der einzige kommunikative Weg ins Bett der Mädels. Die Platten sind zwar das Wichtigste im Leben der Youngsters, aber auch immer nur Mittel zum Zweck. So wie sich die Akteure über den optimalen Musikgeschmack in den Haaren liegen, kann man auch zum ganzen Film stehen. Obwohl Frears gelegentlich sein Talent durchschimmern lässt, durch kleine Gastauftritte von Superstars wie Tim Robbins, Catherine Zeta-Jones und Bruce Springsteen oder auch verschiedene Verläufe einer Szene anbietet, auf die Dauer ermüden auch die sich an der Romanvorlage orientierenden Dialoge. Auch der Regen kommt in steter Regelmäßigkeit wieder.
Die Lektüre des Romans von Nick Hornby hat mir mehr Freude bereitet, als der Film. Da kommt auch der einzig nennenswerte Gag besser rüber: das Ranking aller möglichen Ereignisse, nicht nur der von LPs.
Frears hat durch seine sonstigen Filme die Messlatte sehr hoch gehängt. Hier ist er mal ausnahmsweise drunter durch getaucht.
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kronenhummer 2011/12/05 17:58:15
Kommentar löschenDie Top Five der Filme, die die Liebe zur Musik in sich tragen? „High Fidelity“ wäre ohne Zweifel aus dieser Liste nicht wegzudenken.
Nick Hornby hat die Vorlage zu diesem Film geschaffen, der vor musikalischen Bezügen regelrecht überfüllt ist und dabei lockerleicht und doch nahezu philosophisch die Lebensgeschichte Rob Gordons erzählt: Plattenladenbesitzer, DJ, mit seinen Beziehungen nicht immer glücklich und vor allem Musikvernarrt. Unterstützt wird er von zwei ebenso vernarrten Sidekicks, toll gespielt von Jack Black und Todd Louiso.
„Mein Lieblingsbuch ist Johnny Cashs Autobiographie „Cash“ von Johnny Cash.“
Die Philosophie der Musik und wie diese für die einzelnen Phasen eines Lebens und für einzelne Stimmungslagen stehen können, das ist hier wirklich großartig umgesetzt. Aber auch die eigentliche Geschichte, die Verarbeitung von Robs gescheiterten Beziehungen, die Beobachtung seines eigenen Erkenntnisprozesses ist hier stimmig und erfrischend umgesetzt.
Trotz allem hat es gedauert, bis „High Fidelity“ mich gepackt hat. Lange fand ich diesen Film zwar nett erzählt, doch wirklich begeistern konnte er mich nicht. Und auch mit der Erzählweise, den ständigen Kommentaren von Rob, tat ich mich schwer. Doch mit dem Ende konnte „High Fidelity“ konnte ich mich der Wirkung dieser Ode an die Musik nicht mehr entziehen. Hier wurde wirklich gefühlvoll, stimmig und schön eine klasse Botschaft überbracht, über die es sich nachzudenken lohnt.
Wie wäre der Soundtrack deines Lebens?
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alexandrasmovie 2011/12/05 12:53:15
Kommentar löschenIch liebe Musik und ich liebe Filme. Dementsprechend positiv und mit hohen Erwartungen ging ich an den Film ran. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit High Fidelity erwartet einen eine wunderbar charmante Liebeserklärung an die Musik verpackt in einen tollen "Feel-Good" Film. John Cusack ist einfach brilliant in seiner Rolle als eigensinniger Plattenbesitzer. Aber auch die beiden Sidekicks Dick und Barry sind allererste Sahne. In den knapp 2 Stunden hatte ich fast immer ein leichtes Schmunzeln im Gesicht und die Zeit verging wie im Flug, was wahrscheinlich daran lag, dass High Fidelity einer der sympathischsten und ehrlichsten Filme war, die ich seit längerer Zeit gesehen hab. Voller Authentizität ist der Film immer ein wenig von Mainstream entfernt,ohne aufgesetzt zu wirken. Hach, und der Soundtrack erst.. Und ja, ich will auch so eine coole Plattensammlung wie Rob haben, die hat mich ja schon etwas neidisch gemacht ;)
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König_Lustig 2011/12/05 07:20:41
Kommentar löschenIch habe mir den Film ja gestern auf Arte angeschaut und ja fand ihn jetzt nich so toll, klar der Character von Cusack war gut gespielt von Ihm und der Rest war dann aber iwie nur ein Stück über dem Mittelmaß, ich konnte also nicht viel erkennen warum dieser Film so hochgelobt wird...iwie war ich nach dem Streifen ernüchtert oder aber ich sollte mir hier auf moviepilot doch nicht schon vor dem Film die Bewertungen und Ansichten durchlesen, k.a?!
So der Burner war Er nun nicht und Jack Black war zwar gut aber nun nicht überragend.
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ihre-herrlichkeit 2011/12/04 22:05:28
Kommentar löschenPhantasien halten der Realität niemals Stand. Das war für mich die wichtigste Aussage dieses Filmes. Ein subtiler, aber effektiver Gusseisenpfannenschlag auf den Hinterkopf aller Beziehungsskeptiker (Neeein, ich meine natürlich nicht mich selbst! *hust*).
Last but not least möchte ich hiermit meine Liebe zu Jack Black gestehen. Diese Leidenschaft und Hingabe, mit der man ihn in jedem Film sieht, ist wirklich einzigartig. Er spielt alle gegen die Wand.
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sweetForgiveness 2011/12/04 22:21:40
Antwort löschenIch mach mal "Copy and Paste" :) besser hätt ichs nicht sagen können. Für mich war auch die Fantasien vs. Realität Aussage das wichtigste am Film und ich unterstreiche sogar den Jack Black Teil. :D
ihre-herrlichkeit 2011/12/04 22:24:09
Antwort löschenIch bedanke mich und mache einen Knicks. :D
onyxxx11 2011/12/04 23:57:00
Antwort löschenHä, Jack Black??? Soweit ich mich erinnern kann, hab ich noch nie einen Film mit ihm gesehen, wo er mich auch nur ansatzweise überzeugen konnte. Ich bin schockiert!
ihre-herrlichkeit 2011/12/05 08:10:31
Antwort löschenIch finde ihn total sympathisch.
König_Lustig 2011/12/05 09:54:55
Antwort löschenIst Er ja auch !
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ihre-herrlichkeit 2011/12/05 10:15:08
Antwort löschenSchaut euch mal die Filme Envy und Abgedreht an und sagt mir dann, dass er nicht überzeugen kann.
Nicht zu vergessen auch Tropic Thunder und das großartige Tenacious D.
König_Lustig 2011/12/05 16:13:35
Antwort löschendito ihre-herrlichkeit
MarcelN44 2011/11/06 17:11:35
Kommentar löschenIst ja kaum zu glauben, dass mir der Film damals in der Sneak Preview nicht gefallen hat... vielleicht muss man aber auch den 30 Jahre-Äquator überschritten haben, um mitfühlen und -hören zu können!? ;-)
Jack Black war jedenfalls nie besser!
8,5/10
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FordFairlane 2011/11/06 17:19:02
Antwort löschenIch habe den Film damals mit 17 Jahren zum ersten mal gesehen und fand den gleich gut xD
alex023 2011/11/01 20:45:18
Kommentar löschen"I can't fire them. I hired these guys for three days a week and they just started showing up every day. That was four years ago."
Vorhersage trifft voll zu - denn HIGH FIDELITY ist ein wirklich guter Film. Und dafür gibts viele Gründe, denn John Cusack ist einfach sympathisch in seiner Rolle, in der sich bestimmt viele irgendwie wiederfinden können. Man vergisst währenddessen die Zeit, fühlt sich gut unterhalten, aber das bleibt eben nicht das einzige. Der Film ist interessant, das Hintergrund Thema mit der Musik ist hierbei erwähnenswert, weil man dadurch nicht immer beim Mainstream hängen bleibt. Ein insgesamt wirklich sehr guter Film, mit genau dem richtigen Spritzern Humor und Melancholie.
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aberaber 2011/10/22 16:22:23
Kommentar löschenHigh Fidelity ist die Verfilmung des gleichnamigen Kultromans von Nick Hornsby. John Cusack, der den Film auch mitproduziert hat, spielt unter der Regie von Steven Frears eine verkrachte Existenz namens Rob. Rob hat sein Studium abgebrochen und lebt mehr recht als schlecht von den Einnahmen aus seinem Plattenladen. Nachdem seine Freundin, eine Anwältin, ihn verlassen hat, gerät er in eine Krise, aus dem ihm auch das obligatorische Umsortieren seiner Plattensammlung nicht hilft. Also besucht er eine Reihe seiner Ex-Freundinnen um herauszufinden, warum seine Beziehungen immer wieder in die Hose gehen.
Der Film ist, genau wie das Buch, unglaublich witzig. Die Besetzung ist großartig. Es gibt Kurzauftritte von Tim Robbins als spaßigen Steven Segal-Verschnitt und Bruce Springsteen as himself. Ein Muß für alle Film- und Plattenfans.
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RoosterCogburn 2011/10/16 17:19:29
Kommentar löschenJeder Kerl der sich als Musikfreund bezeichnet und/oder schon einmal liebeskrank war, kann sich mit Rob aus der Romanvorlage identifizieren. Wie auch Frauen die sich mit solchen Männern herumschlagen. Wer kennt nicht solche derartige Spinner, die manchmal dem alltäglichen Wahnwitz auf ihre ganz eigene Art entfliehen? Somit fällt es nicht schwer sich in diesen Film zu verlieren. Einen Film der mit Selbstzweifeln spielt. Mit trockenen Humor und Herzschmerz aufwarten kann. Jeder der John Cusack und den jungen Jack Black in einer abgefahrenen (Neben-)Rolle sehen möchte ist hier richtig. Die Ironie der Story ist erfrischend und der Soundtrack des Filmes haut einen um. Eine fantastische Umsetzung von Nick Hornby's Vorlage.
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Schloøpselcki 2011/10/05 16:13:32
Kommentar löschenTolle Adaption und endlich mal eine Chance für John Cusack, er passt perfekt auf Robs Rolle und ich kann es nicht oft genug sagen: Jack Black hat einfach Stil (jedenfalls hier).
Eine Hommage an die Musikszene und vor allem an die 90er, die doch verdammt gut waren. Jetzt habe ich (wie beim letzten Mal) einen Ohrwurm von "I Believe (When I Fall In Love It Will Be Forever)" und will (mal wieder) alles hinschmeißen und einen Plattenladen eröffnen. Na toll.
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Schloøpselcki 2011/10/05 16:15:04
Antwort löschenIch hab irgendwie das Gefühl das Josh Radnor John Cusack kopiert.
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CapitanKnaecke 2011/10/05 16:27:32
Antwort löschenJetzt wo du es erwähnst oO
Schloøpselcki 2011/10/05 19:53:35
Antwort löschenes ist irgendwie offensichtlich. Sogar die Kleidung.
ohrobot 2011/08/01 00:15:24
Kommentar löschenDa ist aber auch wirklich nichts vom Charme des grandiosen Buches übrig geblieben ...
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