High Heels

Tacones lejanos (1991), ES/FR Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Komödie, Kinostart 12.03.1992


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216 Bewertungen
7 Kommentare
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von Pedro Almodóvar, mit Victoria Abril und Marisa Paredes

Rebecca hat alles wovon man träumt: sie ist ein berühmter TV-Star, Ehefrau des TV-Produzenten Manuel und Tochter der gefeierten Sängerin Becky del Paramo. Doch der perfekte Schein trügt: ihr Mann war der Geliebte ihrer Mutter und diese ließ vor 15 Jahren ihr Kind im Stich. Jetzt steht sie plötzlich wieder vor der Tür; und mit ihr eine Menge Probleme – denn kurz nach Beckys Erscheinen ist Manuel tot und Rebecca befindet sich mitten in einem verwirrenden Chaos aus Transvestiten, geheimnisvollen Richtern und zänkischen Geliebten. Nichts und niemand ist, was er scheint. Während die Polizei Rebecca verdächtigt, versucht diese herauszufinden, was ihre Mutter mit all dem zu tun hat. Liebe, Betrug, Mord: Spaniens Kult-Regisseur Pedro Almodóvar präsentiert einen spannenden Cocktail bizarrer Ereignisse in einem Thriller der Extraklasse.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails High Heels
Genre
Familiendrama, Thriller, Tragikomödie, Drama
Ort
Madrid
Handlung
Betrug, Mord an Ehemann, Mutter-Tochter-Beziehung, Sänger
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Canal+, CiBy 2000, El Deseo S.A., TF1 Films Productions

Kommentare (6) — Film: High Heels


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JarvisBln

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie meistens bei Almodovar gehen hier Tragik und Komik Hand in Hand. Rebeca buhlt verzweifelt um die Liebe ihrer Mutter Becky, einem Film- und Bühnenstar alter Schule,
der Karriere wichtiger ist, als Familie.
Was den Film besonders macht ist das Spiel mit Identitäten, meine Lieblingsszene spielt
in einem Club, den Rebeca mit ihrer Mutter besucht. Becky, inzwischen schon alternder
Star, der immer noch das alte Image aufrecht erhält, wird von einem Transvestiten,
der, wir der Zuschauer erfahren wird, eine Dreifach-Identität hat, imitiert, im Publikum
sitzen drei Trash-Transen, offensichtlich Stammgäste, die wiederum jede Geste dieser
Imitiation einer Selbstinszenierung imitieren.
Auch werden im Film des öfteren öffentliche und nichtöffentliche Räume in ihrer Funktion
umgedreht, so finden privateste Geständnisse von Becky und Rebeca (sie ist von Beruf
Nachrichtensprecherin im Privatfernsehen) auf der Bühne bzw. während der Nachrichtensendung statt, während der Gefängnishof zur musicalhaften Tanzbühne mutiert.
Alles verdreht, und Rebeca möchte doch nur von der Mutter geliebt werden.

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöne Bilder, schöne Inszenierung und die Mutter-Tochter-Beziehung der Hauptfiguren, die hier inspiziert wird, ist auch alles andere als uninteressant, aber irgendwie kommt die ganze Geschichte trotzdem nicht so recht in Schwung und mündet in einer irritierenden Wendung, die gar keine ist.

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pierrot-le-fou

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Bewertung5.0Geht so

High Heels sind so eine Sache für sich. Einerseits können sie Frauen ein ganzes Stückchen wachsen lassen und ihnen eine gewisse Eleganz verleihen, andererseits können sie Frauen zu Fall bringen. Almdovars Film schafft es leider nicht auf den Catwalk, sondern verläuft eher holprig und bleibt immer wieder im Madrider Kopfsteinpflaster hängen. Trotz Pedros bunter Farbenpalette, läuft der Film für einen Almodovar relativ kühl ab, dabei bietet die Story rund um Mama und Töchterlein, die mit demselben Mann in die Kiste springen, einiges an Brennstoff. Wo sonst gibt es schon einen Richter, der zudem Spitzel und Transvestit (tolle Showauftritte mit noch besserer Musik) zugleich ist? Leider springt der Funke zu keinem Zeitpunkt so richtig rüber. Ein Ausrutscher, die High Heels sind schuld.

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cannibal83

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Handlung in "High Heels" ist eher zweckmässig und recht früh absehbar, doch wie so oft bringt Almodovar Freud und Leid des weiblichen Geschlechts charmant und optisch ansprechend auf die Leinwand. Ein Film der somit auch ohne wirkliche Spannung gefällt.

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AugusteB

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hier stimmt einfach alles: die Figuren, die Geschichte, der Humor, die Musik und die Ausstattung. Ein Meisterwerk! Wie kann man jemals die Szene mit der Nachrichten-Sprecherin vergessen, die live (und von einer Gebärden-Dolmetscherin übersetzt!) über den Tod ihres Mannes spricht.

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Rotfuchs

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Bewertung6.5Ganz gut

"High Heels" ist ganz nett und alles andere als ein langweiliger No-Name-Film. Die Story ist originell und auch recht interessant. Mehr als 6,5 Punkte verdient er jedoch nicht, da die Spannung für einen Thriller fehlt und die Szenen teilweise ziemlich langweilig sind.

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