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High Tension

Haute tension (2003), FR Laufzeit 91 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm


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6.6
Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
3246 Bewertungen
189 Kommentare
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von Alexandre Aja, mit Cécile De France und Maïwenn Le Besco

Ein einsames Haus, eine vereinte Familie, zwei unzertrennliche Freundinnen. Ein brutaler Mörder, der vor nichts zurückschreckt. Und die Nacht. Eigentlich wollte Alex nur mit Freundin Marie ihre Familie auf dem Land besuchen. Doch als die Nacht einbricht, dringt ein brutaler Fremder in das Haus und der Kampf ums Überleben beginnt.

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  • High Tension - Bild 33477

Mehr Bilder (4) und Videos (1) zu High Tension


Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails High Tension
Genre
Psychothriller, Torture Porn, Horrorfilm, Splatterfilm, Slasherfilm
Handlung
Brutalität, Mord, Mord an Kind, Mord an Mutter, Student, Studium, Suche nach Mörder, Zeuge
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Mindgame-Film
Verleiher
MC-One
Produktionsfirma
Alexandre Films, Europa Corp.

Kritiken (7) — Film: High Tension

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.5Sehenswert

[...] Den wahren Coup landet der Film aber erst gegen Ende und ohne zu viel verraten zu wollen: Aja tritt nicht nur seinem Publikum in das blutverschmierte Antlitz, er degradiert die Logik auch in die - vordergründige - Bedeutungslosigkeit. Darüber kann man erbost den Kopf schütteln, Aja für einen Dilettanten halten und sich stundenlang über die diese – oberflächliche – Unüberlegtheit echauffieren. Nur sind wir dann genau in die Falle getappt, die Aja uns breitgrinsend aufgestellt hat. Denn dreht man das das Ganze einmal auf links und versucht das Gezeigte aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, dann hat Aja mit seinem gravierenden Handlungsbruch nicht nur jede Menge Mut bewiesen. Er hat dazu auch noch einmal vehement an die fiktionale Kraft des Kinos appelliert und sorglos in Kauf genommen, dass man diese gewagte Metaebene mit dem Verlust jeder Seriosität verwechselt. Chapeau.

Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 23 Antworten

SoulReaver

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:D


Hartigan85

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Sehr schön, Souli. Meine Reihenfolge der von dir genannten französischen Horror/Terror-Welle wäre wohl:
1. Martyrs
2. Inside
3. High Tension
4. Frontier(s)
"Die Horde" könnte ich dir noch empfehlen, ein paar miese Bullen und eine Gruppe Gangster in einem Hochhaus gegen eine Zombie-Invasion. Aber natürlich nur Uncut zu genießen...:)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Den ganzen Film über, einschließlich der Überraschung in den letzten Minuten, puscht Aja die Quintessenz eigentlich altbekannter Handlungselemente zu ungeahnten neuen Höhenflügen. Kühn entledigt sich der Film fast jeglicher unnötiger Ausschmückungen und konzentriert seine ganze Kraft auf den reinen Nervenkitzel, erfrischend geradlinig erzählt, bis hin zum einschneidenden Twist, der schließlich für ein nachhaltig düsteres Ende sorgt. Und auch wenn es noch so vielen Gegnern der neuen Gewaltfilm-Ära bei der Aussage die Fußnägel hochrollt: In einigen Belangen ist „High Tension“ der neue „Psycho“, oder eine zeitgemäße Perversion von ebendiesem. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Wie so oft in den letzten Jahren, darf das „Geheimtipp!“-Geraune der einschlägigen Festivals und Foren auch im Falle von HAUTE TENSION für Verwunderung sorgen: Das ebenso frenetisch gefeierte, wie auch zur Reanimation des klassischen Terrorfilms verklärte Regiedebüt des Franzosen Alexandre Aja ist über große Teile ein erstaunlich konventionelles Vergnügen, das die Grenzen seines Genres - anders als die Vorbilder der 70er Jahre, denen Aja fleissig huldigt - zu keinem Zeitpunkt neu definiert, ja noch nicht einmal an ihnen kratzt.

Irgendwo zwischen Suspense-Anleihen und intensiven Gewaltmomenten versteckt, kombiniert HAUTE TENSION dabei brav hundertfach erprobte Mechanismen und Charakterschablonen zu einem halbwegs funktionalen Plot zusammen, nur um in seinem erzwungenen Endtwist mit dem Einfühlungsvermögens eines Vorschlaghammers die Brücke zu den negativen Ausflüssen der Verdrängung und Gewalt als Sex-Surrogat zu schlagen.

Neu ist all das sowieso nicht; es würde jedoch zweifellos besser funktionieren, wenn Aja die geheuchelte Intensität seiner Inszenierung wirklich auf sein Publikum übertragen könnte, das Leiden seiner Figuren nicht nur zeigen, sondern emotional nachvollziehbar gestalten würde. Daran ist dem Film jedoch nie gelegen, bis zum Ende behält er eine unnatürliche Distanz zu den beiden Hauptfiguren nebst ihrem Schicksal bei, und beraubt sich auf diesem Wege selbst um den Schock gegen Ende, auf welchen sich Aja nichtsdestotrotz kühn verlässt.

So erscheint HAUTE TENSION letztlich vor allem als behauptete Extremsituation, der man zwar eine gewisse Unterhaltsamkeit nicht absprechen kann, deren Verlauf man aber auch ohne große Anteilnahme beiwohnt.

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 13 Antworten

Anton Gorodezki

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Es ist lächerlich, sich einen Horrorfilm anzusehen und dann pseudo-maralisierend einen dargestellten Mord an einem Kind zu verurteilen.


Anton Gorodezki

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"moralisierend", meine ich...


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Achtung: Meine Kritik enthält einen Spoiler. Wer den Film noch sehen will sollte nicht weiter lesen.
Der erste schnörkellose Horrorfilm der "Shock Couture" war „High Tension“ (Haute Tension, 2003) von dem mit amerikanischer Horrorkost sozialisierten Regisseur Alexandre Aja. Die beiden Studentinnen Marie (Cécile De France) und Alexa (Maïwenn Le Besco) übernachten während einer Urlaubsreise im Haus von Alexas Eltern. Ein skrupelloser Killer dringt in das Haus ein und tötet völlig wahl- und gewissenlos die Eltern und den kleinen Bruder von Alexa. Der blutige Überlebenskampf der beiden Mädchen endet mit einer Überraschung. Wie schon in „Baise-moi“ (2000) von Virginie Despentes und Coralie Trinh Thi entledigt sich in „High Tension“ die Frau der ihr im Horrorgenre zugeteilten passiven Opferrolle.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

paulchen66

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@ Norriz
Dem kann ich nur zustimmen, aber deine Anmerkung wurde ja anscheinend auch umgesetzt.


Norriz

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jo, habs gesehen. Schön das der Spoilerhinweis beigefügt wurde


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.5Herausragend

Einen Drehbuchpreis wird der Horror-Thriller aus Frankreich nicht gewinnen, trotzdem kursiert diese "Splatter-Granate" schon seit geraumer Zeit in diversen Foren und einschlägigen Magazinen, und selten wurde sich so einhellig begeistert über einen eigentlich höchst simplen 08/15-Slasher geäußert. Ich war ebenfalls sehr interessiert, mal abseits von Highschool- und sonstigen Teenie-Massakern ein paar neue Impulse im ausgelutschten Genre zu erleben. Auf dem Cover der thailändischen DVD-Version wuchtet eine schmolllippige und kurzhaarige Französin im blutbesudeltem T-Shirt eine dicke Flex durch einen Wald - eigentlich Innovation genug...
In dieser Beschränkung auf die Story-Essenz liegt auch einer der Trümpfe des Films. Regisseur Aja ist sich seinem Genre-Publikum bewusst, hält sich also gar nicht erst mit Hintergründen, Einführungen oder detaillierten Figuren-Zeichnungen auf, sondern legt schon zu Beginn ein extrem hohes Tempo vor - und weiss dieses sogar zu halten! Der Fokus liegt auf einer spartanischen, aber höchst effektiven Inszenierung, die selbst aus den einfallslosesten Killer-jagt-Opfer-Situationen noch ein Höchstmaß an Spannung herauskitzelt und nie Langeweile aufkommen lässt.
Dazu trägt eine sehr ausgeklügelte und reduzierte Soundkulisse bei: es gibt wenig Dialoge, und über weite Strecken ist der Film schlicht stumm, bis auf markant überhöhte Geräuschfetzen wie das keuchige Atmen des Killers, das Lederknarzen seiner Kleidung etc. Diese uns allen vertraute Geräusche erzeugen eine ungewohnte "Nähe" zum Täter, während die Situation des Opfers über treibende und variierende (Techno-)Rhythmen gedeutet wird, die oft an einen hyperventilierenden Herzschlag erinnern. Man hört sich quasi selbst und mehr braucht es nicht, um die Spannung bis zum Anschlag zu peitschen.
Auch die Kamera-Arbeit ist ungewöhnlich erlesen, eindringlich und detailversessen. Sie erinnert zuweilen etwas an die ebenfalls ansehnliche Optik von Nispels "Texas Chainsaw Massacre"-Remake, ist im Vergleich zu HT allerdings roher und weniger kalkuliert...so bleiben Tit-Shots und schmeichelnde CloseUps eher die Ausnahme. Und es ist weiß Gott nicht so, dass sich die Hauptdarstellerin dazu nicht eignen würde - ihre burschikose und doch sehr feminine Erscheinung ist mal eine sehr angenehme Abwechslung von den dahingemeuchelten Ami-Models. Ihr intensives Schauspiel stemmt den gesamten Film und macht eine Identifikation mit ihr leicht - man(n) kann eigentlich nicht umhin, mit ihr mitzufiebern.

Zum Negativen: der Story-Twist am Ende ist schlicht dämlich! Er nimmt dem Film viel Stringenz und Emotion, weil er plötzlich tricky daher kommen möchte, zuviel erklären muss und der Twist dabei nicht mal sonderlich originell ist. Dazu kommen noch einige wirklich dicke Logik-Patzer, die zwar teilweise mit der Wendung entschuldigt werden könnten, sich aber im Filmverlauf leicht störend bemerkbar machen.

Zum Finale wird also zuviel verschenkt, um den Film zum absoluten Meisterwerk aller Klassen zu erklären. Und natürlich ist es nahezu unmöglich in diesem Genre durch Innovationen zu glänzen, so ist auch hier der Geist der großen Vorbilder spürbar, die einem Gefühl vermitteln, zuweilen nur eine Frischzellenkur alter Lieblinge zu bestaunen. William Lustigs "Maniac" - den ich an dieser Stelle für alle HT-Fans vorbehaltlos empfehlen möchte - sticht am markantesten als "Hommage" heraus, so wurde z.B. die eindringliche asthmatische Atmung als Sounduntermalung schon in den 80ern verwendet und man mag kaum glauben, dass die Sequenz in der Tankstellen-Toilette zufällig fast deckungsgleich mit einer ähnlichen Szene in Lustigs Klassiker inszeniert wurde, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht...

Allerdings darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass die deutsche Verleih-Version geschnitten ist! Verglichen wurde die deutsche Version mit der ungeschnitten thailändischen Version und es fehlen einige Sekunden. Dieser Umstand führte in diversen Internet-Foren zu teilweise unwürdigen Diskussionen, denn man sieht die Qualität dieses Films ungerne auf wenige Sekunden beschränkt. Es besteht absolut kein Zweifel, dass ein nachhaltiger Eingriff von unbeteiligter Stelle in eine kreative Arbeit eine grenzenlose Unverschämtheit darstellt. Und es ist in keinster Weise zu rechtfertigen, dass erwachsenen bzw. mündigen Bürgern diktiert wird, was man sich anschauen darf und was nicht - es ist und bleibt eine Zensur. Im Falle von HT wird diese Willkür besonders deutlich, denn die wenigen entfernten Sekunden entschärfen den Film in keinster Weise, das brachiale Finale und die deftige Eröffnung blieben offensichtlich unangetastet, was den Cut zu einer einzigen Farce macht. Dafür kann der deutsche Vertrieb McOne zwar nichts - es sei ihnen sogar hoch angerechnet, diesen Film trotz aller zu erwartenden Hürden in Deutschland zu veröffentlichen - sie haben allerdings bewusst oder unbewusst einiges zur Konfusion bezüglich der Schnittlängen beigetragen, das in den besagten Foren zu fast schon lächerlichen Diskussionen führte: "Haute Tension" ist mehr als seine entfernten Sekunden! Trotz der Cuts blieb alles erhalten was diesen Film auszeichnet: die titelgebende Hochspannung, eine brilliante formale Gestaltung und ungewohnt gutes Schauspiel! Dazu kommt in der deutschen Veröffentlichung endlich die originale französische Tonspur und ein wesentlich besseres Bild als das der Thai-Version. Extras, die einiges rausreissen...
Gorehounds und Filmfreaks sind eh schon im Besitz einer ungeschnittenen Fassung und es wäre wohl das erste mal, dass diese sich eine deutsche Synchro herbeisehnten. Alle anderen sollten sich von dieser "bearbeiteten" Fassung nicht irritieren lassen und dem Film in der Videothek eine Chance geben, sie werden trotzdem nicht enttäuscht - die paar Sekunden rütteln nicht Gesamteindruck des Films, sondern nur am Gesamteindruck von deutschen Institutionen.

"Haute Tension" bleibt für mich einer der besten Filme in diesem Jahr! Ich bin schon bei dem ganzen Lob-Gehudel skeptisch rangegangen, und auch wenn der "Splatter-Granate" viel angedichtet wird - der Goregehalt ist in jedem "Friday 13th" höher angesiedelt, jedoch nie so eindringlich inszeniert - , so bleibt er ein vor Spannung fast berstendes kleines Genre-Highlight! Gerne würde ich aus der Reihe tanzen, aber ich muss mich den Lobgesängen anschließen. Während das TCM-Remake eine ähnliche Fallhöhe erst zum Finale aufbauen kann, hält "Haute Tension" diese den gesamten Film über. Grimmiger, schnörkelloser und blutiger geht's eigentlich nicht mehr, ohne ins Lächerliche oder Groteske abzudriften. Ein wirklich toller... kleiner... dreckiger ...fieser Streifen ...und ein schöner Arschtritt für alle Schöngeist-Cineasten, die Frankreichs filmisches Wirken am liebsten über die wunderschönen Welten einer "Amelie" definieren > Ehrenplatz!

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Roldur

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Genial geschriebener und vor allem sehr detaillierter Kommentar ohne Spoiler. Hier muss ich noch grade sagen, dass nicht nur ein paar Sekunden fehlen sondern ganze 5 Minuten. Es existiert mittlerweile eine deutsche Uncut Version in Österreich, die heute bei mir ankommen sollte. Nach deiner Kritik bin ich jetzt echt gespannt ;).


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Der vielleicht beste und spannendste Backwood-Terror seit gut 20 Jahren. Alexandre Aja lässt dem Zuschauer keine Zeit zum ausruhen, leider stellt sich der Film mit seiner unrealistischen Wendung (die eigentlich gar keine ist) selbst ein Bein. Tragisch!

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der cineast

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Warum ist sie das eigentlich nicht?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Leidlich spannender Franzosen-Backwood, der seine völlig unlogische Auflösung in den ersten Minuten verrät.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

alessandra-

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der film ist einfach nur uninteressant... und das ende einfach nur beschissen


TheJoker

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Ich stimme Batzman zu :)



Kommentare (182) — Film: High Tension


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Pesthexer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe diese modernen Horror/Thriller aus Frankreich.
Woran liegt es? Ich schätze an dem enormen Blutgehalt der sehr geschickt in eine verstörende Story ummantelt wurde. Dann noch eine kleine Prise nervenaufreibender Musik und fertig ist der abendliche Filmschmaus.
Alles cool wenn da nur nicht diese Gefühl danach wäre selber gerade einen Horrortrip miterlebt zu haben.
Nach High Tension musste ich echt tagelang über diese Szene mit dem Kopf im Treppengeländer nachdenken und jedes mal bekam ich auf´s Neue eine Gänsehaut.
Welcher Film schafft das schon? Nicht mal postmoderne Melodramen mit hoch-philosophischem Weisheitengehalt haften sich so sehr ins Gehirn wie eine simple Tötungsszene einem Alexandre Ajas Filmes.
Wer da nicht irgendwie ergriffen ist kann nur ein Terminator sein.
So!!

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BountyHunter2602

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich toller Horror-Thriller aus Frankreich, der den Anfang in der Terrorfilm-Welle gibt. Für einen Horrorfan, der vom alltäglichem Slasher Film gelangweilt ist, bekommt von High Tension eine nette Abwechslung auf einem Maximum von Spannung und Atmosphäre. Vor allem der Plottwist / Ende des Films stößt einem ordentlich gegen den Kopf. Doch nach dem zweiten Mal anschauen, denkt man sich "wow".
Aja leistete hier wirklich grandiose Arbeit, auf jeden Fall empfehlenswert.

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BlackLevel

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Bewertung9.0Herausragend

(Dieser Kommentar, enthält SPOILER)

Beginn der französischen Härte-Welle: HIGH TENSION

Ein intensives Psychodrama, mit beklemmender Atmosphäre und gut agierenden Darstellerinnen. Mitunter mit sehr expliziten Gewaltszenen (Splatter), welche den Atem stocken lassen.

Der oftmals kritisierte Plot-Twist, ist in meinen Augen ein sehr wohl durchdachtes Ende. Wenn man ihn zum ersten mal sieht, kann einem allerdings diese Wendung schon ganz schön vor den Kopf stoßen. Die Raffinesse des Ganzen, kristallisiert sich erst im nach hinein heraus..
Schizophrenie ist ein sehr komplexes Krankheitsbild, welches ein solches Szenario durchaus denkbar macht.

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein fantastisches Machwerk. Verwirrung,Brutal und schockierend.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein paar nette Schauwerte was den Gore/Splatter angeht, ein paar Brüste und ansonsten eine krude Story die in sich wenig Logik bietet. Die letzten 10 Minuten dieses "Psycho" Horrors rauben dem Film mehr Spannung als die darin enthaltene Twistauflösung zu erzeugen vermag. Man kommt nicht umhin zu denken: "hätte es der Regisseur mal beim "Killerplot" belassen.

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Miss.Morgue

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Bewertung4.5Uninteressant

Du meine Güte.

Da denkt man, man wäre mal an einen kompromisslosen, einfachen, aber dennoch sehr guten Slasher mit großem Spannungspotenzial gestoßen, da haut einen das Ende völlig aus der Bahn und lässt einen mit einem extrem bescheidenen Ende zurück.
Ich bin regelrecht sauer über diesen logikfreien Schmarn, der einem da als Auflösung aufgetischt wird.

/ Spoiler /

Also, der Typ war die ganze Zeit die Tussi. Ahja.
Was ist dann mit den Fotos in dem Truck, von den anderen Mordopfern?
Was ist mit der Eingangssequenz, mit dem Kopf in dem Truck?
Wie soll sie sich denn am Ende selbst mit dem Wagen vom Tankwart verfolgt und angerammt haben?

Angeblich nimmt die Dame ihre eigenen Handlungen ja als die eines anderen wahr.
Das macht aber am Ende auch keinen Sinn, wenn sie ständig fragt, ob ihr Hauptopfer sie denn liebt. (Am Anfang wird ja angedeutet, dass sie auf diese steht.)
Dass es dann ständig hin und her switcht macht einen auch nur noch ratloser.
Und nichts, aber auch garnichts bringt die Gute um, egal wie oft man sie niedersticht, erstickt oder sonst was.
Ist schon klar.
Entweder die ganzen Randszenen wurden nur eingebaut um den Zuschauer komplett aufs Glatteis zu führen, oder das Ganze macht einfach keinen Sinn und das war's.

Wenn dahinter irgendeine tiefsinnige, künstlerische Logik steckt, hinter die ich einfach nicht blicke, kann man mir das ja gerne mal erklären.
Würde mich wirklich brennend interessieren.

/ Spoiler Ende /

Alles in Allem ein gut gemachter Film, der eben bis zu genannter Auflösung seine Spannung hat und auch durch gute Optik besticht.
Aber ich bin einfach kein Fan von Filmen, die einem so einen Quark als Ende servieren.

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missdior

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Enorm spannender und intelligent inszenierter Film!
Viel darf man nicht verraten, bevor man ihn sich anguckt. Aber enttäuscht wird man nicht. Die Spannung ist von Anfang an da und verschwindet auch nicht einfach. Und neben der Spannung gibt es da noch den anderen Aspekt, dessen Idee immer wieder sehr interessant ist.
Mehr will ich jetzt nicht verraten, auch wenn man gerade leicht verwirrt sein darf.

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pukkii.tarantula

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Bewertung6.5Ganz gut

Das der Film unter der Gerne Horror geht verstehe ich nicht so ganz! Ist mehr so nen Psycho Thriller der dein Gehirn F**** mit nen paar Splatter effekten warum der jetzt Indiziert ist ka. da sehe ich bei Piranha 3DD mehr Splatter als hier oder bei Frankensteins Army! Zu unrecht beschlagnahmt! Naja kommen wir zu Kritik! Die Story war sehr gut also da haben die sich echt wat einfallen lassen! Auch dieser Truck errinert mich so an Jeepers Creepers! Die Schauspieler waren auch sehr gut! Ich hätte aber gerne mehr Menschen in den Film gesehen! Und mehr Splatter Effekte! Aber sonst Top!

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Maniac

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Bewertung6.0Ganz gut

Beginnt gut , steigert sich zu Höchstform und stürzt dann gnadenlos in die Tiefe.
Die erste Hälfte ist extrem spannend erzählt in einer fast schon klaustrophobischen Atmosphäre. Warum Alexandre Aja im zweitem Abschnitt so dermaßen den Dampf aus dem Kessel lässt, ist mir ein Rätsel. High Tension steuerte unaufhaltsam auf die 10 zu und wurde dann doch stark ausgebremst und zurück geworfen. Schade drum.

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laskler15

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finde den auch extrem Überbewertet.


Maniac

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@tee, ne die Auflösung war schon ok finde, der Plot an sich war schin Ordnung, was ich meinte ist das der Film irgendwie an Substanz verliert , die ganze Grundstimmung die mir so gefiel verflüchtigt sich im 2. Teil des Film fast vollständig so das es letztendlich nur ein ansehnlicher Slasher unter vielen ist.


tobiderboss

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Bewertung2.0Ärgerlich

Kackfilm mehr sag ich dazu nicht...

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thewolfman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der beginn der französischen splatterzeit......
ein muss!!!!!!!!

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Unomomento

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Bewertung7.5Sehenswert

(klener Spoiler) Heut wieder gesehn, find ich cool, aber ich versteh immer noch nicht, warum am Anfang des Films sie, die eigentlicher der Killer ist, vor das Auto läuft und später ihre Freundin das ist. Bin auch kein Freund von sinnlosen Logiklöchern, wenn der Film eigentlich total spannend und aufreibend ist. Ansonsten: Anschauen!!

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markus.schwarz.16

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gewalttätig... und ziemlich schizophren !!!

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Lili 9ochefort

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Bewertung6.0Ganz gut

*Spoiler*

,... am Ende wird aufgeklärt wer der Killer gewesen ist, und da war ich dann doch vor den Kopf gestoßen, und hatte einige große ????? über meinem Kopf, den so eine Auflösung hätte ich dann doch nicht gebraucht, denn sie ergibt keinen Sinn, wenn man darüber nachdenkt, aber überhaupt keinen, und so stellt sich Aja´s Film selbst das Bein,...

*Spoilerende*

,.. den inszenatorisch ist der Film top gemacht, die Atmosphäre und der dichte Spannungsbogen brauchen Vergleiche mit Carpenters Halloween nicht zu scheuen. Die Darstellers sind allesamt top und weit besser als in manch vergleichbarem Film und der Härtegrad ist schon echt heftig, da bekommen Splatterfans was geboten, ich sage nur Treppengeländer *autsch*, aber wenn auf der anderen Seite die Logikmängel so heftig ausfallen, und die zähle ich beileibe nun nicht, aber so wie in diesem Fall hier wo sie mich wirklich an hüpfen, muss ich das leider auch so in die Wertung einfließen lassen. Leider tut mir selbst weh, und hätte gern die 8 oder 9 raus gehauen. Naja sagen wir halt noch gnädige 6 Punkte mit leichter Tendenz nach unten. :)

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

SPOILER: Wenn du eine Freundin wie diese hast, brauchst du weder Feinde, noch tödliche Krankheiten oder Kriege zu fürchten. SPOILER ENDE

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ihre-herrlichkeit

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Iwo. Ich bin doch ein Lämmchen.


horro

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ja, ja ... so eins wie auf meinem Profilbild, mit spitzen Zähnen ;)


DeutschePraezision

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hab mich sooooooooo gefreut auf den Film. Hab monatelang überall versucht den zu bekommen. Nur Gutes von gehört. Nirgends gabs den zu kaufen, nirgends aus zu leihen.

Nun endlich hab ich ihn gesehen (dank einem Bekannten). Wie gefesselt sitze ich also vorm Fernseher. Voller Erwartung und Vorfreude. Die Augen glänzend. Als sich die Kurzhaarige anfängt selbst zu befummeln blinkt ein Lichtlein in mir auf. Shit. Das haste doch schonmal irgendwo gesehen!?
Hab mir nichts weiter dabei gedacht, doch als der Film dann vor sich hin schritt, dämmerste es mir.
Damals. 2005 mit blutjungen 16(!!!) Jahren. In einer langen besoffenen Nacht mit Kumpels. Naja so viel dazu.
Also kannte ich den Film schon. Wusste also natürlich auch noch das unvergessliche Ende und meine Vorfreude segelte dahin. ..

ABER ich fand ihn trotzdem gut. Damals war ich total schockiert und ich konnte gefühlte 2 Monate Nachts nicht richtig schlafen. Sondern lag wach im Bett und stellte mir den blutbespritzten Kreissägen-Mann vor.
Nun, 8 Jahre später sehe ich das Ganze etwas nüchterner.

Fazit: Der Film ist trotzdem sehnswert!

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puppetmasterSD

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Bewertung9.5Herausragend

Immerwieder schreiben hier Leute von unglaublichen Logikfehlern im Film und ein Ende was die Story kaputt macht. Ich muss ganz ehrlich sagen -ohne hier jemand auf den Schlipps zu treten ,das ihr den Streifen samt der Inszenierung nicht kappiert habt!
//SPOILER
Alles was man bis zu dem Punkt sah als die Killerin am Ende entblöst wurde, war einzig und allein die Schizophrenie ihrer selbst. Das was SIE zu sehen glaubte, das was ihr Unterbewusstsein ihr vorgespielt hat um ihr wahres ich vor ihr selbst zu verstecken!
Alexandre Aja wollte das man als Zuschauer den gesamten schizophrenen Ablauf aus Sicht ihres Unterbewusstseins erlebt. Nichts von dem ist so wirklich passiert, alles war nur ein Traum der die wahren Ereignisse vertuschte! Aja begann den Film genau an der Stelle an dem die Wirklichkeit gerade Reell wurde und inszinierte dann einen irreellen Rückspann.
SPOILER-CLOSE//

Nein, das war kein Logikfehler und kein lückenhaftes Drehbuch, das war so exakt kalkuliert und mehr als intelligent zusammengesetzt!

Faszit:
High Tension ist so nicht nur ein ausgesprochen intelligenter Ableger in einer oft Trostlosen Sparte sondern auch einer der intensivsten Horrorthriller der letzten 10 Jahre!
absolut verdiente 9,5!

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DivDav

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Der Film hat durchaus Logikfehler. Klar die Idee, man hat einfach alles aus den schizophrenen Augen der Protagonistin gesehen ist ein interessanter Ansatz, funktioniert aber auch nicht. Da das nicht durchgezogen wird. Man sieht oft etwas, was die Protagonistin selbst nicht wissen kann. Der Vorspann wo der nicht existierende Kerl im Auto sitzt und den Kopf einer unbekannten in der Hand hält zum Beispiel. Wie erklärt sich das. Da war sie kurz in einem Truck und hatte den Kopf einer Toten in der Hand????
Auch sich selbst mit einem Auto zu verfolgen, das funktoniert auch mit Schizophrenie nicht. Außerdem ist ist sie mit ihrer Freundin bei dem Haus ihrer Eltern angekommen, wo kommt der Truck her. Oder war selbst der Truck nur Einbildung????
Es gibt einfach zu oft Handlungen die von ihrem zweiten Ich und ihr selbst simultan ausgeführt werden und auch beide Auswirkungen nach sich ziehe müssten so dass das einfach nicht zusammen passt.

Logiklücken hat der Film auf jeden Fall und die werden auch durch die Sicht einer Schizophrenen nicht logisch. Ob es dem Film einen Abbruch tut ist eine andere Frage.


natedb

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Bewertung3.0Schwach

(Spoiler)
Ich bin sauer.
Meine Fingernägel sind im Arsch und wofür?
Da denkt man mal, man sieht endlich einen Horrorfilm mit Konsequenz und enormer Spannung und dann DAS.
Der Beginn ist grandios, Slasherfans kommen hier auf ihre Kosten und das ganze Gemetzel ist kompromisslos und absolut nervenaufreibend. Gefallen hat mir auch die weibliche Heldin, zumindest bis zum Schluss.
Diesen grandiosen Auftakt zerstört der Film mit seinem mehr als nur deplatziertem Finale. Nein, ein Film muss nicht zwingend intelligent sein um zu unterhalten und zu fesseln. Intelligent GEMACHT, ja. Aber ich erwarte keine Mindfucks oder Puzzles, manchmal will man ja auch etwas für das schlichte Gemüt und sich beim Zusehen nicht anstrengen. Anstrengen muss man sich bei "High Tension" sowieso nicht, aber die ach so große Wendung, die natürlich unbedingt erforderlich war und die Tradition fortführt die von "The Sixth Sense" und Konsorten begonnen wurde, ist sowas von an den Haaren herbeigezogen und unlogisch, dass der gesamte Film im Nachhinein wie ein Witz wirkt, bei dem die Pointe einfach nicht gezündet hat.
WARUM? Warum, frage ich mich!
Warum muss man einen Film so zerstören! "High Tension" war gerade wegen seiner anfänglichen, unverhohlenen Einfachheit so verstörend und intensiv. Ein Mann dringt des nachts in ein abgelegenes Familienhaus ein und beginnt ein blutiges Gemetzel, das seinesgleichen sucht. Dieses ist brutal. Allerdings ist es keine billige Brutalität, sondern äußerst clever inszeniert und es wird gekonnt mit den Erwartungen gespielt und getrickst. Man denkt gar nicht darüber nach, dass das Gezeigte im eigentlichen Sinne dämlich ist, denn man kaut bereits auf den Fingernägeln (zumindest ich, schlechte Gewohnheit, i know...) und ist vollkommen drin.
Und dann kommt da so ein scheißdummer Twist der einfach ALLES kapputt macht.
Ist "Halloween" von John Carpenter anspruchsvoll? Ganz sicher nicht. Hat Jaime Lee Curtis plötzlich das Messer in der Hand und erkennt anhand von Flashbacks, dass sie Michael Myers ist? NEIN!
Und trotzdem funktioniert der Film!
Genauso gut hätte "High Tension" auch funktioniert, wäre da nicht der herkömmliche Twist, der neuerdings immer in Filmen dieser Art eingebaut wird. Selbstverständlich ist dieser dann auch noch Klischee bis zum Gehtnichtmehr, à la "Es war alles nur ein Traum"...
Bis zum Ende hätte ich dem Film lockere 8/10 Punkten gegeben, aber das Finale regt mich auf und hinterlässt einen mehr als nur bitteren Nachgeschmack. Wäre es geradlinig weitergegangen - die lesbische Frau, welche eigentlich cool und tough ist, killt den Killer und rettet ihre Freundin vor der Schlachtung - hätte er diese Punkte auch bekommen, wohlverdient.
Aber nein, es stellt sich heraus, dass die lesbische Freundin der Killer IST! Ohhh was für ein Scheiß! Damit wollte sich "High Tension" wahrscheinlich vor bösen Kritiken retten. Horror kann man ja sowieso leicht verreißen, weil alles immer nach Schema F abläuft, aber wenn man etwas super Originelles einbaut, womit natürlich gar keiner gerechnet hätte, dann finden die meisten Leute den Film gar nicht mehr so dumm, denn nein, sie wurden überrascht und Überraschungen sind schlau und gut.
Nur schade, dass die schlaue Überraschung sich nicht mit den vorher gezeigten zwei Dritteln des Filmes abstimmen lässt, was sich am Ende als nicht nur überraschend, sondern auch als ganz schön blöd und undurchdacht herausstellt.
Logik lässt grüßen.
Ich bin genervt. Sauer und genervt.

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loveissuicide

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Aufgrund dieser Diskussion hab ich wieder über diesen Film bzw. diesen Twist nachgedacht. Je länger ich darüber nachdenke, desto eher bin ich auch lieber_tees Meinung, dass das eventuell was ganz Intelligentes sein dürfte. Ich mein, Aja ist ja nicht komplett blöd, der wird schon gewußt haben, dass dieser Twist extrem unlogisch rüberkommen kann. Der MUSS sich was dabei gedacht haben. Ich werd den Film nochmals sichten. Hab ihn ja nur einmal gesehen.


natedb

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Also ich für meinen Teil lasse erstmal Gras über die Sache wachsen und eventuell sehe ich mir High Tension in ein paar Jährchen nochmal an, die ersten zwei Drittel waren ja wie gesagt ganz schön heftig. Ne zweite Chance hat er vielleicht verdient, mal gucken.


HulktopF

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Bewertung6.0Ganz gut

viel zu viele logikfehler verderben einen unglaublich intensiv gedrehten film.
schade, schade, schade. dieser film ist spannend bis zum plotttwist, der dann jedoch einige probleme in sachen storyaufbau aufweist. wenn der twist kommt stellt man sich einige fragen zum anfang des filmes, den morden und einigen szenen im truck. der film hat heftige probleme seine szenerien im nachhinein zu belegen, was den film seine düstere intensität raubt.
fazit ein film der gut inszeniert wurde jedoch gegen ende an seiner eigenen story scheitert.

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Gabster

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Bewertung7.0Sehenswert

Recht harter Slasherfilm, der zwar lange braucht, um in Fahrt zu kommen, dann aber noch zu einem rasanten Stück Terrorkino wird. Das Ende ist leider nicht ganz so clever, wie der Film es gerne hätte, aber trotzdem beklemmend, dazu gibt es eine ordentliche Packung Gore und Atmosphäre. Die kommt vor allem durch das gelungene Zusammenspiel von Musik und Ton zustande. Was nicht überzeugt, sind die Darsteller und die (immerhin angenehm spärlichen) Dialoge. Für seine Figuren hat der Film wenig übrig, für diverse Waffen und deren Vielseitigkeit dann schon eher. Was aber vor allem verärgert, ist die allseits beliebte reaktionäre Botschaft, dass Lesben immer irgendwie geisteskrank und gemeingefährlich sind. Das hat mir den Genuss an dem starken Showdown dann doch ziemlich vermiest. Sehenswert ist der Film aber trotzdem, weil er knallharten und erfirschend unironischen Actionhorror zeigt. Der ist trotz inhaltlicher Leere handwerklich virtuos umgesetzt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

pabloundtrish

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hab den Film noch nicht gesehen, aber dass Lesben tendenziell Täter spielen war mir noch gar nicht aufgefallen. Ich weiß nicht, wie weit sie in dem Film mit den Stereotypen gehen, vielleicht ist es hier wirklich ausnahmsweise mal grenzüberschreitend.. aber was mir normaler Weise auffällt, grade bei Horrorfilmen, ist, dass alles tendenziell schnell sehr persönlich genommen wird, dann heißt es, es werden nur Frauen abgeschlachtet, und der Schwarze stirbt immer zuerst, der Weiße ist immer Psychopath oder behindert, alle Sadisten reich, alle Vergewaltiger Südstaatler usw... jeder fühlt sich auf irgendeine Art angepisst und missverstanden, aber dass es irgendwo ein Schema/Muster gibt ist bei einem Genre keine gesteigerte Überraschung, dass Leute im Horrorfilm leiden auch nicht.. es sind einfach nur Filme, die man auch separieren und als eigenständiges Werk anerkennen kann, ohne das so nah an sich ranzulassen und symbolisch zu interpretieren. Im Horrorfilm sind alle Rollen irgendwie undankbar, niemand wär im richtigen Leben gerne Täter, niemand wär im richtigen Leben gerne Opfer, und doch will Jeder mit einbezogen werden, so dass es möglichst echt und realistisch wird und auf keinen Fall ausgeschlossen oder Nebenrolle sein. Das geht nicht, sowas ist faktisch unmöglich. Ich denke, diese sozialen Konflikte entstehen weitgehend durch die Emotionen, die aufkommen, wenn man so einen Film, über seine Eigenschaften als Film hinaus, zu ernst nimmt.


Gabster

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Hm, das stimmt wohl und dass der Horrorfilm besonders anfällig für solche Schemata ist, ist ja auch ein offenes Geheimnis. Es gibt ja aber auch immer wieder Filme, die diese Klischees reflektieren oder umwandeln. Dann stirbt halt mal nicht der Schwarze als erstes sondern als letztes, ist wahrscheinlich genauso undankbar aber wenigstens mal eine Abwechslung. So etwas hätte ich mir von diesem Film auch gewünscht, weil er sich sonst sehr Mühe gibt, erfrischend anders zu sein.



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