Hindenburg

Hindenburg (2011), DE
Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm

- Kritiker
1 Bewertungen
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3.9 Community
260 Bewertungen
36 Kommentare
Hindenburg - Bild 4950773
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von Philipp Kadelbach, mit Maximilian Simonischek und Lauren Lee Smith

Das Drama um den Zeppelin LZ 129 Hindenburg, Meisterwerk der Ingenieurskunst, brannte sich als eine der größten Technik-Katastrophen des 20. Jahrhunderts ins Gedächtnis der Menschheit ein. 35 Menschen kamen in dem Inferno ums Leben. Im Mittelpunkt stehen der junge Luftschiffkonstrukteur Merten Kröger (Maximilian Simonischek) und seine große Liebe Jennifer van Zandt (Lauren Lee Smith), Tochter des amerikanischen Kongressabgeordneten Edward van Zandt (Stacy Keach), die mit ihrer Mutter Helen (Greta Scacchi) ebenfalls an Bord ist. Als Merten Kröger eine deutsch-amerikanische Verschwörung aufdeckt, die die Zerstörung des Zeppelins zum Ziel hat, versucht er alles, um die drohende Katastrophe zu verhindern. Doch im Moment der Landung und kurz vor der Rettung aller Passagiere verwandelt sich die Hindenburg in ein Flammenmeer. Aber es gibt Überlebende und die Aufklärung der Tragödie fördert ungeahnte Verstrickungen zu Tage.


Cast & Crew


Kommentare (36) — Film: Hindenburg

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Doersch

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Bewertung4.5Uninteressant

Für eine RTL Produktion ist der Film in Ordnung.

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Tytus

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kein Interesse

Ich Spoiler mal, die Hindenburg stürzt ab

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pofl

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Synchronisation war ja schon ziemlich vergleichbar mit denen in Low-Budget Produktionen...

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HerbergsVater

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Bewertung3.0Schwach

Endloses zwischenmenschliches Geplänkel und einige kurze Scenen der Katastrophe, wie bei den meisten Katastrophenfilmen...

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Vegeta

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Bewertung3.0Schwach

Ich fasse mich mal kurz. Deutsche Filme (auch wenn hier etwas mit den Schauspielern gemischt wurde) kann man in der Regel nicht kucken. Sie sind Klischeehaft, kitschig, und wenn es nicht eine Romanze oder ein Drama ist, ist es ein Krimi oder wie wir es hier sehen, ein Historikschinken. Was anderes bringt unser Land scheinbar nicht zu stande.

Hindenburg ist dabei inhaltlich verzerrt, hat wieder den Stock der deutschen Filmindustrie im sprich wörtlichen A*** und kann auch sonst kaum trumpfen. Positiv anzurechnen ist allerdings, dass es einer der wenigen Filme ist, die nicht noch mehr von Kitsch überladen wurden und den man wenigstens zuende kucken konnte. Es ist Jahre her (ausgenommen eines Filmes) das ich eine deutsche Produktion wieder über 20 Min ertragen habe. Von daher, es ist nicht gut, aber ein Minimum an positiver Bewertung hat es verdient, wenn man es mit anderen deutschen Filmen vergleicht.

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Dschadie

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Bewertung2.0Ärgerlich

naja was soll man noch groß zu dem film sagen, die ganze geschichte hätte prima in einen teil gepasst, hab auch nur den letzten rest gesehen und naja nachdem es geknallt hat, hätte man schluss machen müssen, aber nein, drama drama drama das war nur ein nerviger ausklang.

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emily

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ooph, was ein Schrott. Hier trifft die Titanic-Handlung auf grottige Dialoge und hölzerne Schauspieler. Der größte Mist, den ich seit langen gesehen habe. Wie sich Greta Scacchi, Christiane Paul und Hannes Jaenicke auf diesen Film haben einlassen können, verstehe wer will!
Aus Protest habe ich dann vor der Explosion der Hindenburg den Fernseher ausgeschaltet (und wahrscheinlich das einzig Gute an dem Film verpasst, aber egal, ich habe den Schund nicht mehr ausgehalten) *Wütender Kommentar Ende*

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Blonder

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Genau so stelle ich mir den Film vor, deshalb habe ich gleich einen großen Bogen um ihn gemacht.


antaris

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Bewertung3.0Schwach

Lang, lang muss man sich überlegen, wieviele Punkte man da vergeben möchte... Am liebsten keine, aber dann denkt man an die Menschen, die dahinter stehen und sehr viel Schweiß investiert haben. Und dann möchte man doch positiver herangehen und Gnade walten lassen.
Zur Story muss man eigentlich nichts sagen. Kein Mensch würde anspruchsvolles Kino von RTL erwarten. Die Dialoge sind fürchterlich hölzern und zum Teil in schlicht nicht korrektem Deutsch. Das liegt aber weder am Drehbuch, noch an den Darstellern (jegliche Kritik an Simonischek MUSS einfach eingestellt werden, er ist ein guter und am Theater erfahrener Schauspieler), sondern daran, dass der Film in Englisch gedreht wurde und nur sehr dürftig nachsynchronisiert wurde. Ironie des Schicksals ist dabei, dass die USA den Film in gedrehtem Englisch nicht zeigen werden, sondern ihn nachsynchronisieren werden...
Grauenhaft ist die Musik - eine Vorgabe von RTL: Man möge die Musik sehr modern komponieren. Dass Rock der letzten 10 Jahre klebrig triefend am Film hängt ist nur ein Nachteil dieser Komposition. Schlimmer noch ist, dass sie Geschehnisse vorhernimmt, nicht mit der Handlung mitzieht. Kurzes Beispiel: Jennifer besteigt das Schiff und schaut sich in ihrem Zimmer um. Begleitet wird das von dramatisch-bedrohlicher Musik, als würde sogleich ein Mörder aus der nächsten Ecke hervorspringen... Diese Bedrohung ist omnipräsent und vollkommen unnötig. Dann leistet sich der Komponist aber gleich noch einen faux-pas. Da, wo die Musik authentisch daherkommen soll (also den 30ern entsprechend), wählt er zwar alte Musik, aber für die Epoche dennoch zu neu. Etwa der Bebop beim Empfang in der Amerikanischen Botschaft. Der Bebop kommt in den 40ern auf und ist "schwarze" Musik - zwei Argumente, warum diese Feiernden NIEMALS dazu getanzt hätten.

Aber wie gesagt, man muss auch das Positive sehen: zum einen ist da Max Simonischek. Ganze Arbeit hat die Kostümabteilung geleistet. Wunderbar ist auch die Ausstattung. Die special effects sind ebenfalls gut. Das etwas unecht aussehende Feuer ist ironischerweise echt. Für das Abbrennen der Hindenburg wurden im Studio Brände gelegt und Explosionen verursacht. Das einzig unechte Feuer ist das bei der Außenansicht, da die gesamte Hindenburg am PC konstruiert wurde!

Mehr als drei Punkte kann ich dennoch nicht aus meinem Toleranz-Speicher herauspressen, der Film ärgert einen nur beim Ansehen...

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Pigmalion

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der Film war treffenderweise exact mit dem gleichen angetrieben wie die historische Hindenburg, mit heisser Luft. Die Frage ist nur wer die grössere Bruchlandung vollführte, ein 10 Millionen Grab ist in Zeiten des Welthungers kein Kavaliersdelikt. Die filmische Umsetzung einer Verschwörungstheorie hätte mann im Endeffekt doch den Team von Galileo Mystery überlassen sollen, dann wäre wenigstens ein unterhaltsamerer Plot herausgekommen (war der Elefantenmensch der Saboteur usw). James cameron sollte sich rechtlich gegen den Vergleich seines zweiterfolgreichstens Filmes ever mit dieser Gurke schützen.

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tom777

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eine Katastrophe auf allen Linien.
Ein hölzerner Hauptdarsteller der der Augsburger Puppenkiste entsprungen sein könnte,ein einfallsloses,kitschiges,konstruiertes,hanebüchenes Drehbuch,schlechte,unpassende Musikuntermalung und Spezial Effekte,die obwohl noch das Beste an diesem "Event Movie",nicht ganz überzeugen und vor allem deutlich billiger aussehen als sie bei diesem für einen TV Film exorbitant hohen Budget eigentlich sollten,zeichnen diese im schlechtesten Sinne typisch Deutsche TV Produktion aus.
Der Aufwand war enorm aber überall da wo es nicht auf Geld ankam sondern auf Kreativität,Talent und Raffinesse wurde leider mal wieder kläglich versagt.

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Darbon

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Bewertung5.0Geht so

Der Plakatierungssetat abschreckend hoch, die Effektetüftler überteuert besoldet und ihre Arbeit im Resultat mies: Ein bereits im Himmel lichterloh brennendes Schiff stürzt ab und es gibt tatsächlich viele Überlebende und ein karges Doppeldutzend Tote (Mannschaft mal ausgeklammert). Da kommt niemand lebend raus, wenn die Originalbilder als Vorlage dienen.

Dennoch gelang dem Doofen-Sender RTL hier ein spannend konstruierter Abenteuerstreifen, ein in seiner Intention als Naziploitation gedachtes Trash-Event ganz sicher, doch nach all den anderen SS-Tortureporn-Seifenopern wie "Dresden" mal mit etwas weniger Lauterbach (er Stacy Keach lähmen gespreizt das gedehnte Finale). Gedreht wurde das Spektakel für den US-Markt und das ist so kongenial wie die Versuche des Senders, US-Titel für die Deutschen zu vermarkten: Aus "Sabretooth" wird "Sabertooth" mit der Begründung: "Wir RTL-Spezialisten haben den Titel eingedeutscht". Entsprechend misslungen sind bei "Hindenburg" über Strecken die deutsche Synchro und die miserable Rockmusik, die besser nur den Amis hätte überlassen werden sollen.

Der Krimiplot ist in seiner These fluffig konstruiert. Zentralheld Maximilian Simonischek bewahrt sich seine tragende Rolle des Merten Kröger mit beachtlicher Reife. Mit seiner 192-Statur eigentlich ein perfekter US-Filmheld à la Rock Hudson, gelingt es dem Theaterstar vom Maxim Gorki, Nuancen wider Dröhnmusik zu verteidigen, und das mit präziser Sicherheit. Auf dem fast zwei Fußballfelder großen Raum lässt der Zweiteiler neben Simonischek noch Raum für Greta Scacchi als fieser Millionärsmatrone mit Mut zur Hässlichkeit und Hannes Jaenicke als schillerndem Gilles Broca mit noch mehr Mut zum Kajal. Gelungen.

Alicia von Rittberg als Christkindl eines jüdischen Paares und ihre Filmmutter Christiane Paul scheinen ganz passabel aus der Zeit gefallen wie auch Martin Armknecht als penibler Steward mit Menjou-Bärtchen.

Wo die Regie im Plumpen zu versagen scheint (der Macher ist bereits mit Plakataufwand für die Maschmeyer-Gattin Ferres als "das Geheimnis der Wale" vorbestraft), bewährt sich das Figuren-Schema unterhaltsam im "And Then There Were None"-Spiel. Und in diesem Script darf Kadelbach auf seine Spieler vertrauen. Merten, vom charismatischen "NaPolA"-Schinder Michael Schenk - maliziös in Schurkenmanier - gefoltert und entsprechend lädiert, muss wenig später vor seinem Love Interest Jennifer nabelabwärts die Hüllen fallen lassen. Jetzt, wo Merten sein Mädel endgültig beeindruckt hat, sind die die liebenden Helden quitt, denn sie hat ihn bereits zu Beginn des Films aus dem Schlachtensee gefischt. So wie Merten und Jennifer sind auch andere Figuren schicksalhaft verbunden, und sei es nur, dass Nazispieler Wotan Wilke seinen Bruder Sören Möhring als Nazi-Filmbruder mit an Bord an hat. Viele enden als Barbecue, vor allem die Bösewichter. Und Greta Scacchi als alte Vettel in Flammen aufgehen zu lassen, ist schon dann schon ein Prost wert.

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fabel

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Schön!
Dachte schon, ich wär der einzige, der ihn etwas übern Stricht bewertet hat. Gute Leistung.:)


Cineast1985

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kein Interesse

Nein Danke,will ich gar nich sehen

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Muxi92

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kein Interesse

Jeder weiß irgendwie schon was ihn erwartet, und trotzdem schauen es sich manche Leute an, in der Hoffnung, dass es diesmal vielleicht was wird. Ich hab's aufgegeben.

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Deep Ford

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ohne die Riemann hat's zur 0.0 leider nicht gereicht...

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Filmkenner77

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Riemann spielte das Luftschiff. Eine recht aufgeblasene Rolle wie ich finde. Aber passend. ;-)


Deep Ford

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Ah, hätte sie fast nicht erkannt. Klassischer Burn-Out. ;-)


doctorgonzo

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Bewertung1.0Ärgerlich

"The same procedure as every year, Adolf!"

Wie das Renovieren eines Hauses, wie das Bauen einer Modelleisenbahn, wie das Kochen für Homer Simpson...
Es hört niemals auf!
Niemals wird die Unterhaltungsindustrie hierzulande aufhören, die CashCow Drittes Reich zu melken.
Welch ein Glück, dass das Schicksal den "Kreativen" die Möglichkeit gab, eine Katastrophe mit dem Dritten Reich zu kombinieren, ohne gleich mit viel Aufwand gedrehte Kriegsszenen zu erfordern!
Und so durfte Philipp Kadelbach dann eben den RTL-Cameron geben und einen schweineteuren TV-Zweiteiler verbrechen.
Und wie Cameron gelingt es ihm trotz vieler großartig gemachter Digitaltechniken nicht, das jeweilige Gefährt so umzusetzen, dass es zur Gänze real wirkt.
Abseits von den trotzdem recht gelungenen Bildern spielt sich allerdings die eigentliche Katastrophe ab. Wieder mal nutzt man das Dritte Reich als Kulisse für die totale Romanze. Wie beispielsweise in "Dresden" oder "Der Vorleser" sind die Nazis eher dankbare Kulisse, sie sind überall, kein Wunder bei ca. 4 Millionen Mitgliedern 1937, aber nie wirklich greifbar, außer natürlich als klischeehafte Unsympathen, idealerweise als Parteibonze oder gleich in Uniform.
Würde ich heute einen Film drehen, in dem jeder Araber eine Ölquelle besitzt, jeder Chinese die Mao-Uniform trägt, jeder politisch Linke ein Batikshirt, jede Christin Wollstrümpfe und einen dunkelblauen Rock (mindestens bis zur Wade), ich wäre sofort das oberflächlichste, rassistischste und ungebildetste Individuum (oder In Die Viedebum?), das man finden könnte.
Aber RTL hat es dank seines Bildungsauftrages genauso wenig nötig, sich ernsthaft Gedanken zu machen wie alle anderen. So bietet man entspannt romantisches History-Kino mit großer Dramatik, großer Liebe und fetter Action.
Dass dabei die Schauspielerleistungen recht deutlich auf der Strecke bleiben, sollte in ähnlichem Maße überraschen wie die Tatsache dass Brasilien zahlreiche Fußballer exportiert, der Golf von VW gebaut wird oder die Tagesschau von 20Uhr bis 20.15Uhr läuft.
Ist das verliebte Pärchen im Rahmen seiner erbärmlichen Rollenzeichnung noch ganz überzeugend und Lauren Lee Smith schön und rothaarig, scheitert der Großteil des weiteren Ensembles entweder an sich selbst, oder zumeist an dem, was die Drehbuchschreiber aus den jeweiligen Charakteren gemacht haben.
Noethen und auch Hinnerk Schönemann, der mich in seinen Nebenrollen für „NVA“ und „Das Leben der Anderen“ schon beeindruckte, bleiben noch einigermaßen glaubwürdig, können ihren scherenschnitthaften Vorlagen aber auch nicht entscheidend Leben einhauchen.
Zusätzlich baut man als Bonus noch eine Verschwörungstheorie auf, für die sicher selbst Lee Harvey Oswald nur ein müdes Lächeln übrig gehabt hätte.
Natürlich alles im Interesse einer verantwortungsbewussten Unterhaltungskunst. Es hätte nur noch eine TED Umfrage gefehlt (Rufen Sie jetzt an für a) die Juden waren es oder b) die Nazis waren es und gewinnen Sie zwei Backstagepässe für DSDS).
Nun, da der qualitative Eisberg einmal gerammt ist, bietet sich der Vergleich mit „Titanic“ an, um nicht zu sagen, er drängt sich auf. Wie beim großen Vorbild hat man auch den äquivalent großen Technikzirkus aufgebaut, nur um dann an Kleinigkeiten zu scheitern:.
Camerons Schiff ist mit großer Archivarbiet und massivem Computereinsatz entstanden, aber bei den Details fällt er auf die Nase, 1912 wurden noch keine Filterzigaretten geraucht und selbst Zigaretten ohne Filter waren vor dem Ersten Weltkrieg noch recht selten, das Raucherproblem hat Kadelbach auch, er lässt die Passagiere auf einem wasserstoffgefüllten Luftschiff quasi überall rauchen, erstaunlich, dass es die Hindenburg bei RTL überhaupt bis New York geschafft hat…. Für solche Fälle gab es einen speziell eingerichteten Rauchersalon an Bord des Luftschiffes.
Ach übrigens: Ein Luftschiff fährt! Es fliegt nicht! Dass man diese Fehlformulierung mit dem Fliegen auch den Personen in den Mund gelegt hat, die es eigentlich wissen müssten, immerhin war Lauterbachs Figur des Dr. Eckener einer der bekanntesten Luftschiffkonstrukteure, zeigt nur, wie scheißegal es RTL eigentlich ist, irgendetwas nachvollziehbar und korrekt darzustellen, solange nur die Liebesgeschichte genug trieft und das Sterben am Ende ausreichend martialisch in Szene gesetzt wurde.
Konnte man überhaupt erwarten, dass das was wird, ohne schon vor sich selbst ein ganz klein wenig naiv zu wirken?
Wenn ein Sender wie RTL einen Blockbuster mit Historienbezug zusammenzimmert, was wird da wohl kommen? Es ist ja nicht nur RTL, das möchte ich betonen, „Dresden“ ist beispielsweise eine ZDF Produktion und mindestens genauso schlecht. Aber RTL arbeitet nun mal mit aller Macht an einem gewissen Ruf als Doofmann-Entertainer und da kann das einzig überraschende Element nur sein, wenn plötzlich tatsächlich etwas Anspruchsvolles, Korrektes und Hintersinniges rauskommt.
In dem Sinne: Nix erwartet, ähnlich wenig bekommen und so milde überrascht wie vom Top100 Rotz, der morgens auf dem Weg zur Arbeit im Radio läuft.
Diese Kritik hätte ich auch schon am Samstag während der Sportschau schreiben können und es wäre kein Unterschied festzustellen gewesen.

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Filmkenner77

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Okay, aber bei Titanic mochte ich diesen epischen Lean´schen Charakter der Inszenierung. Ich mag halt Filme mit großen Bildern. ;-)


doctorgonzo

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Aber Lean gab sich irgendwie mehr Mühe, das Ganze rund erscheinen zu lassen...


his_poisongirl

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wieder einmal eine enttäuschende TV-Produktion :( ... Diese Verschwörungstherorie ist reiner Humbug, absolut unglaubwürdig wenn man die Fakten kennt (und jeder sollte sie kennen) ... dann diese dusselige Liebesgeschichte *würg* ... Fazit: Titanic für Arme!

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Filmkenner77

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Bewertung3.5Schwach

Hier nun meine abschließende Bewertung nach Ansicht beider Teile. Problematisch ist zunächst einmal, dass das Mammutwerk auf drei Stunden gedehnt wurde, obwohl die Story locker hätte in 2 Stunden erzählt werden können. Insbesondere der Anfang und das Ende sind deutlich zu lang geraten und daher unnötig. Ohnehin scheinen die Drehbuchautoren nicht unbedingt von der Muse geküsst worden zu sein, denn was dem Zuschauer dort für eine verquaste Verschwörungsgeschichte aufgetischt wird, ist des Guten dann doch zu viel und wirkt mehr als unglaubwürdig. Sicherlich gab es im Vorfeld der Hindenburg-Katastrophe wohl Bombendrohungen, aber daraus nun solch eine Geschichte zu spinnen, ist mehr als bedenklich. Am Ende ist es dann auch nicht die Bombe, die die "Hindenburg" zerstört, sondern, wie von Fachleuten mittlerweile fast einhellig bestätigt, eine elektrostatische Aufladung und freigesetzter Wasserstoff. Zumindest diese wissenschaftlichen Erkenntnisse hat man in den Film einfließen lassen. Die Katastrophe selbst ist tricktechnisch einwandfrei umgesetzt. Dass man die nur wenige Sekunden dauernde Katastrophe aber nahezu 5 Minuten lang auswälzt und noch Zeit für das ein oder andere Pläuschen bleibt (es bleibt sogar noch die Zeit, um nach dem Geld der Jüdin in der Kabine zu suchen!), wirkt lächerlich. Der Plot am Ende ist dann vollkommen unnütz und geradezu ärgerlich.
Vieles, was der Klassiker von 1975 richtig gemacht hat, wird in diesem Film verkehrt gemacht. Die Charakterzeichnung bleibt oberflächlich, manche Charaktere wirken gar austauschbar und klischeebeladen Die arg konstruierte Story weiss ebenso wenig zu überzeugen wie die schwachen Dialoge. Selbst die Schauspielleistungen befinden sich bis auf wenige Ausnahmen auf bescheidenem Niveau. Zudem ist der Film mit einem Score unterlegt, wie es unpassender nicht sein könnte. Was aber am meisten nervt: Scheinbar weiss jeder über die bevorstehende Katastrophe Bescheid. Dass wäre das gleiche, als wenn Rose in "Titanic" mit dem Rolls Royce angefahren kommt, aussteigt und beim Anblick der Titanic sagt: "Na, der Pott geht bestimmt gleich unter. Das habe ich im Urin. Auf gehts." Meiner Meinung nach wird das große Potenzial der Story kläglich verschenkt. Am Ende muss man sagen: Mit zwei Jahren Produktionszeit und mit 10 Millionen Euro Investitionskosten hätte man mehr erwarten dürfen. Zumindest ein wenig mehr Sorgfalt beim Drehbuch und bei der Auswahl des Regisseurs.

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rolandschupp

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Bewertung3.5Schwach

Schlechter als ich erwartet hatte - und meine Erwartungen waren bei einem RTL-TV-Movie schon niedrig angesetzt. Schlechte Schauspieler, grottige Syncro, TV-Optik im GZSZ-Stil und ein absolut unpassender Soundtrack sowie eine lahme Verschwörungsstory machen den 2-Teiler zum echten Langweiler.
Einzig die wirklich guten SFX sind zu loben, die werden auch im Making Of groß und breit vorgestellt.
Schnarch!

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FrankLloyd

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Bewertung1.0Ärgerlich

Da hatte ich mich auf ein gutes Stück Unterhaltung gefreut. Doch schon die erste Szene verdarb die Lust auf den ganzen Film. Ohne Fingerspitzengefühl wurde da ein x-beliebiger moderner Rocksound über das historische Ambiente gelegt. Grauenhaft! Ganz schlimm empfand ich die Kameraführung. Ständig versteckte sich eine auf Nervosität zielende Wackelkamera hinter den Nacken und Ohren der Protagonisten. Das kann ja einmal den Erzählfluss unterstützen, aber immer und immer wieder? Grauenhaft! Vieles war überdies dermaßen unglaubwürdig. Der Hauptdarsteller wurde ja wirklich hart rangenommen. So hart, dass ihm literweise Schleim aus Mund und Nase tropfte. Woher kommt das ganze Zeugs? Halbtot wurde er von seiner Freundin Van Zaandt unter die Dusche eingeladen, was wahre Wunder wirkte. Keine Schramme mehr, kein blauer Fleck mehr. Alles weggeduscht. Der ganze Film kam trotz Starbesetzung absolut leblos und hölzern rüber. Nur zwei Lichtblicke gab es: Hannes Jaenicke und die fabelhaften Computeranimationen.

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erhabenheitsreich

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Bewertung0.5Schmerzhaft

warum muss eigentlich rtl immer so ein mist drehen?0,5 punkte gibt es nur weil es eine ware geschichte ist.der rest ist wirklich nur müll.schlechte schauspiele!!!

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StevieG

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^^stimmt!


erhabenheitsreich

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aber so schlecht gedreht?!


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