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Home (2008), FR/CH/BE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.06.2009

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8.5 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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von Ursula Meier, mit Isabelle Huppert und Olivier Gourmet

Eine leere, stillgelegte Autobahn inmitten einer ruhigen und verlassenen Landschaft – und plötzlich stehen dort am Rand ein Liegestuhl, ein Swimmingpool, ein Grill, ein Sessel, ein Tischfußballspiel und ein einsames Haus. Was suchen diese Dinge hier neben der Leitplanke? Sie gehören zum Leben einer Familie, die seit zehn Jahren neben dem Asphalt ihr ungewöhnliches Leben führt: Marthe und Michel mit ihren drei Kindern. Doch eines Tages werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und die Autobahn schließlich für den Verkehr freigegeben. Als Lastwagen um Lastwagen vorbeidonnert und Abgase, Lärm und Ferienreisende dem einst beschaulichen Familienleben ein Ende setzen, regt sich Widerstand.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Home

Elisabeth Maurer

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...Die hohen, durch die Hitze schon braungefärbten Felder um ihr Haus und die tiefstehende Sonne legen über die Bilder eine spätsommerliche Atmosphäre, wodurch der Film von Anfang an eine gewisse Wehmut innehat. Die Autobahn ist zwar zunächst als fester Bestandteil des Familienlebens zu sehen. Doch steht sie auch für eine ständige Bedrohung der Idylle. Die Familie lebt anscheinend harmonisch zusammen, der ungezwungene und freie Umgang miteinander erinnert an das Leben in einer Hippiekommune. Aber schnell wird klar, daß es auch Probleme gibt, es wird zum Beispiel angedeutet, daß Marthe aufgrund negativer Erfahrungen ihr Zuhause nicht verlassen will, nicht einmal zum Einkaufen. Die älteste Tochter Judith langweilt sich und verbringt ihre Zeit nur auf der Sonnenliege. Die sechzehnjährige Marion hingegen schämt sich ihres Körpers und hat mit der Pubertät zu kämpfen. Diese Konflikte brechen mit Inbetriebnahme der Autobahn auf, da nun die Außenwelt in die Abgeschlossenheit eindringt. Ihr alternatives Leben kann die Familie nur aufrechterhalten, solange sie sich abschottet....

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Fast wie ein Relikt aus dem ökologischen Aufklärungskino der frühen Achtziger wirkt das Langfilmdebüt der Schweizerin Ursula Meier. Sowohl die Klamotten, als auch die Innenarchitektur wirken ebenso aus einer anderen Zeit stammend wie die Ideale der Protagonisten. Ihr Kampf gegen den Fortschritt wurde schon vor Jahrzehnten von Atomgegnern und Friedensmarschiern verloren. Das sich ihre Figuren dennoch nicht der Lächerlichkeit preisgeben, verdankt die Regisseurin ihren Darstellern, allen voran Isabelle Huppert als entkräftete Mutter zwischen Beschützungstrieb und Nervenzusammenbruch. Ein Meisterwerk voller Symbolik beschwört „Home“ das Zuhause als Mittelpunkt des familiären Lebens und erreicht auf vielerlei Ebenen mehr, als es Reden und Transparente vermögen.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.5Ausgezeichnet

Auch wenn Ursula Meiers Film gegen Ende hin zunehmend ins vollkommen Absurde abdriftet und die teilweise recht seltsamen Reaktionen der verschiedenen Familienmitglieder heftig an den Nerven des Zuschauers zerren: Home ist insgesamt gesehen eine sehr sehenswerte Parabel auf eine Familie, die sich vor den Anfeindungen der Umwelt in eine selbst gewählte Isolation zurückzieht und daran beinahe zugrunde geht. Wer mag, kann darin durchaus Parallelen zu der Sonderrolle der Schweiz und der seit Jahrhunderten gepflegten Neutralität sehen. Auch wenn der Titel bereits nahe legt, dass es bei Home um das Zuhausesein geht: Einen derart schrägen, hintersinnigen und fordernden Heimatfilm gab es bislang viel zu selten im Kino zu bestaunen.

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Andi Shiva

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*nickendzustimm* ^^


alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.0Herausragend

"Home", das Langspielfilmdebüt der Filmemacherin Ursula Meier, zeigt, wie aus wenigen Autos viele werden, wie der Lärm zunimmt und der Dreck anwächst, wie der Aktionsradius eingeschränkt wird und die Lebensqualität schrumpft. Wie sich das trotzige "Von den paar Karren lassen wir uns doch nicht vertreiben!" wandelt in suizidale Verzweiflung, Abschottung und Einkerkerung. Das ist im Großen und Ganzen zwar ziemlich gruselig, entbehrt aber im Einzelnen glücklicherweise nicht jenes Galgenhumors, der auch weite Teile der Menschheit auszeichnet, die angesichts der dramatisch schlechten Weltlage unverdrossen daran glauben, dass sich alles irgendwie zum Besseren wenden wird. Wie ja auch die Familie an der Autobahn daran glaubt, dass es so schlimm schon nicht kommen wird. Naturgemäß kommt es noch viel schlimmer.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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9.0Herausragend

Einfache Elemente in seltsamem Arrangement: Eine Familie, ein Haus, eine Straße. Zug um Zug, Stück für Stück baut Ursula Meier mit Hilfe ihrer Kamerafrau Agnes Godard daraus eine Parabel. Eine Parabel, die nur deshalb funktioniert, weil jedes einzelne Teil eine eigene, übers Funktionale hinausreichende Kraft hat. Hinausreichend, soll das heißen, über eine Rolle im Fortgang dieser Geschichte. Hinausreichend über die Bedeutung, die es fürs Ganze hat. Diese Einzelteile stellt der Film hin, er sammelt sie ein, er lässt sie als Bruchstücke gelten, die sich nicht einfach fügen.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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9.0Herausragend

Ein Einfamilienhaus mitten im Feld, unmittelbar an einem nicht befahrenen Autobahnabschnitt. Marthe, Michel und ihre drei Kinder wohnen in der totalen Isolation. Mitten auf dem Asphalt stehen ein Sofa, ein Fernseher mit Satellitenschüssel und ein Planschbecken. Man ahnt, dass die Familie arm ist, dass sie sich ein komfortableres Zuhause anderswo nicht leisten kann. Aber es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um gesellschaftlichen Ausstieg.
Die älteste Tochter Judith sonnt sich und gammelt herum, statt eine Ausbildung zu machen. Die Mutter (Isabelle Huppert) konzentriert sich auf ihre eintönigen Aufgaben im Haushalt und will von Erwerbsarbeit nichts wissen. Einzig der Vater (Olivier Gourmet) geht arbeiten und ernährt die Familie. Dann wird die Autobahn nach mehreren Aufschüben plötzlich doch eröffnet. Sie verändert das Leben der Außenseiter radikal von einem Tag auf den anderen.
Auf den ersten Blick wirkt "Home" wie eine psychosoziale Studie, bei der man…

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Kommentare (15) — Film: Home

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dada20

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film mit dem verheissungsvollen Namen "home"...
Was tut man, wenn einem das Zuhause von einer 20 Meter breiten und stark befahrenen Autobahn streitig gemacht wird?
Die Idylle der Familie wird von hunderten Autos und LKWs am Tag mit ohrenbetäubendem Lärm erschüttert, der sich auch fast den ganzen Film über bemerkbar macht.
Malerische Landschaftsbilder wechseln sich ab mit dem bloß allzubekannten Bild einer gewöhnlichen, tristen, und lebensfeindlichen Autobahn.
Eine skurrile Geschichte, die sich für mich allerdings trotzdem fast zu jeder Zeit glaubhaft angefühlt hat.

Wenn man letzendlich tatsächlich etwas gefunden hat,
was man als sein 'Zuhause' bezeichnen kann,
gibt man das nicht so schnell wieder auf.

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pellekraut007

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Bewertung5.0Geht so

Gruhunz! Du kannst die Augen verschließen, den Mund halten, nicht durch die Nase atmen, aber du brauchst zwei Hände, um nicht hören zu müssen! Home ist ein schräg-trauriger Akustik-Psychotrip. Was für den einen der direkte Weg in seine individuelle Freiheit ist... ist für den anderen die pure Pein! Lärm ist übel und er ist immer Ermessenssache: Kinder sind toll, aber nicht wenn sie dir täglich die Ohren vollquietschen. Die eigene Freiheit endet immer da, wo sie den anderen stört! Aber wo ist das? Wie die hirnlosen Krawallwichtel, die glauben, ihrem Basschrott, den sie in ihren Spackenrutschen mit Boostboxen produzieren, jedem Straßenanwohner auf die Ohren drücken zu müssen. Home war mir zu langatmig und in einigen Szenen... war für mich das Verhalten nicht nachvollziehbar... zu überzogen. Konnte ich kucken, mußte es aber nicht! Aber: ich hab mich mal über Lärm ausgelassen... =) Quieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeck!

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Regisseurin Meier gelingen in „Home“ teils stark beeindruckende Bilder. Alleine die schiere Weite und Präsenz der stillgelegten Autobahnstrecke besitzt eine große, immer wiederkehrende Faszination. Der alte Asphaltstreifen wirkt zu Beginn beinah wie ein ruhiger Fluss und die Grünfläche mitsamt dem Haus der Familie wie eine Insel, abgeschottet von der Zivilisation. Sobald die Autobahn für den Verkehr freigegeben wird und die Autos und LKWs am Hause ohne Unterlass vorbei donnern wird der Fluss zum reißenden Strom, der das Leben der Familien immer mehr zur Tortur macht. Diese Entwicklung vollzieht „Home“ durchaus nachvollziehbar, doch die Entwicklungen der einzelnen Familienmitglieder geschehen im weiteren Verlauf immer diffuser. Gegen Ende scheint Meier ziemlich die Kontrolle über die Geschehnisse zu verlieren. Alles wirkt einfach ein zu überzogen und artifiziell. Dennoch ist „Home“ ist beeindruckender Film. Eine Satire aufs Einsiedlerleben, genauso wie auf ökologische Träumereien.

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stuforcedyou

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Cool, selbst geschrieben ist das "Schwiizerische" noch ulkig :)


Isolation

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Sehr schön geschrieben, spiegelt meine Meinung wieder.


8martin

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Bewertung2.5Ärgerlich

Der Film beginnt als komödiantischer Familienklamauk und endet im Nirwana. Irgendwo dazwischen kippt die Handlung völlig unerwartet und unerklärlich in eine Groteske. Man meint im falschen Film zu sein. Plötzlich schauen die Eltern tränenreich depressiv, sie prügeln sich und die Kinder. Ah ja, das sind die Auswirkungen der direkt am Haus vorbeilaufenden Autobahn. Man staunt über den Sinneswandel und die Reaktionen darauf. Da gibt es viele kleine Szenen, die manches vage andeuten. Kein Gedanke wird durchgezogen. Die junge Regisseurin Ursula Meier hat wohl unterwegs der Mut verlassen. Man denkt unwillkürlich an Michael Haneke und an die Konsequenz in seinen vergleichbaren Filmen. In ’Home’ sehen wir einige abstruse Möglichkeiten, wie man auf die Bedrohung durch Verkehrslärm und Abgase reagieren kann. Alles bleibt aber an der Oberfläche, weil vor Tiefgang abgebrochen wird. Und nachdem alle Versuche gescheitert sind und die Familie (trotz Isabelle Huppert unglaubwürdig gecastet!) alles auf Null zurückdreht, streifen alle durch sonnendurchflutete Felder. Was für ein Schluss!? Und der Titel? Dieses ’Home’ ist kein ’Castle’ und schon gar nicht ein Heim, denn es bietet weder Schutz noch Geborgenheit. Zu viele Vorschusslorbeeren verdarben halt diesen Brei. KV!

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Isolation

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich damals erfuhr, dass ich mir den Film "Home" anschauen soll, da bin ich von einem netten Arthouse-Film ausgegangen - jedoch nicht mehr. Tja, falsch gedacht. Schon nach den ersten Minuten ist man gefangen in dem Schauort, beobachtet das schräge Familienleben mit Spaß und guter Laune.
Als dann die Autobahn geöffnet wird, das Leben der Personen außer Kontrolle gerät, dreht der Film vollständig auf. Die Situationen sind witzig, tragisch und einfach unterhaltend inszeniert und präsentiert. Zur deutschen Synchronisation kann ich nichts sagen - die ist ja bei französischen Schauspielern meist weniger gelungen -, aber das Original ist absolut zu empfehlen und ein kleines und sehr unbekanntes Sternchen am Filmhimmel.
Da machts auch nicht viel aus, dass das Ende etwas zu sehr übertreibt und weniger zum Rest des Gezeigten passt.

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Hypocrisy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach genial in Szene gesetzt.

Dem Rezipienten fällt recht früh auf, dass das fröhliche Spielen zu Anfang nur Fassade, nein Ablenkung ist. Ablenkung von den inneren Problemen, vor Allem von der schrecklichen, aber nicht näher erläuterten Vergangenheit. So ist die eigentlich idyllisch anmutende Landschaft mit einem sorgsam und gemütlich eingerichteten Haus doch der perfekte Ort zum Leben.
Die vielen verschiedenen Symbole, die in diesem Film Verwendung finden, lassen jedoch schnell eine wachsende Unmut, nahezu Panik beim Zuschauer entstehen. Ein ganz großer Film, der für ein umfangreiches Verständnis jedoch öfter als einmal geschaut werden muss. Nur so kann man die Fülle der Anspielungen verstehen und im richtigen Kontext anwenden.

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micomahn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Orginelle Idee! Allerdings am Ende nicht mehr ganz Nachvollziehbar!
Sehenswert!

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hrubesch

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Bewertung7.0Sehenswert

Selten hat mich ein Film so begeistert und zugleich so verärgert. Das Setting ist grandios, auch die Bilder und Atmosphären fantastisch. Aber bei den Figuren und bei der Geschichte hatte die Regisseurin offenbar Angst vor dem, was wirklich gute Filme ausmacht: vor dem Banalen. Vor nachvollziehbaren Sorgen und Ängsten.
Die Charaktere "oszillieren" - wie es dann immer euphemistisch heißt - zwischen Hippies, Vagabunden, Rebellen und Spießbürgern und deshalb kriegt man sie letztlich nicht zu greifen.
Lange Zeit denkt man an sexuellen Missbrauch als kernthema, dabei geht es letztlich vor allem um den Kampf einer Gruppe Immobiler gegen den allgegenwärtigen Mobiltätswahn.
Als Problem kommt hinzu, dass Frau Huppert darauf bestand, ihrer Figur im Schnitt mehr Platz zu geben. Das Buch ist aber eindeutig auf die Vaterfigur zugeschnitten und deshalb verliert man zwischendrin öfter mal den Faden.
Kaum zu glauben, dass eine so erfahrene Schauspielerin mit ihrer Eitelkeit dem Film so schadet - aber wahr!

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pellekraut007

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Grunz! Schön beschrieben!


Pepe Pnoire

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich gebe zu, am Ende sagte ich mir: " Nagut ein franz. Film, da ist dir selten so ganz klar was das soll..."^^ (mal von den actioneers abgesehen).
Auch hier kam diese Frage auf, und viele mehr, die mich den ganzen Film lang beschäftigten.
Ein seltsamer Schauplatz, seltsam aber vorstellbar. Absurd normale Leute die unter schärfster Lärm- und Schadstoffbedonnerung so langsam aber sicher aus der Normalität ausbrechen, oftmals verdichtet sich die Geschichte so, dass man in den nächsten Minuten ein Splatter-Massaker erwartet. Stattdessen stellt sich eher nebenbei einfach die nächste absurde Situation ein. Ich benutze nicht ohne Grund ständig die Worte Normal und Absurd, denn genau das wird in dem Film so oft gemischt bis der Effekt der gleiche ist.
<SPOILER>?!
Die Szenen sind teilweise richtig spannend gemacht, allgemein hat er einen hoffnungslosen Touch, der aber immer wieder von den Darstellern aufgehellt wird.
Mit einer naiven Gleichgültigkeit werden alle kommenden Probleme gelöst, und kaum einer sieht die Hoffnungslosigkeit dahinter. Dies steigert sich immer mehr, bis vollkommene Isolierung als bester Weg normal wirkt.
Vorraussicht ist ein Wort, dass in dem kompletten Film nirgendwo Anwendung findet. Die Darsteller verweigern das aus Angst vor Verzweiflung, der Zuschauer kann seine Vorraussicht nicht anwenden, weil er kein Ziel sieht und sich ständig vertut. Ideen sind enmasse vorhanden.
So oft man sich ausmalt wo das Alles hinführen wird, so oft findet man wieder mit etwas Neuem konfrontiert, und am Ende....spielt es überhaupt eine Rolle?<SPOILER/>
Eigentlich ist man nur Zuschauer einer ganz normalen absurden Wohnsituation.
Hätte man nicht filmen müssen. Aber war gut dass es jemand getan hat :)

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JarvisBln

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Bewertung6.0Ganz gut

Diese völlige Unentschiedenheit, ist es nun ein Horrorfilm, eine
Familiengeschichte, eine Parabel gar? Zum Schluss kommt sogar
noch eine Kälte wie bei Haneke auf. Während des Sehens war ich
mit dem Film gar nicht einverstanden, er spukt mir aber immer
weiter im Kopf herum, die grossartigen Schauspieler, die Kamera!
So unentschlossen wie der Film bin auch ich, deshalb nur 6 Pünktchen.

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Oberlaender

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Bewertung6.0Ganz gut

Mir kam dieser Film total belanglos vor und ich wäre fast mehrfach eingeschlafen, würde ich es mir erlauben. Neben schönen Brüsten und schönen Familienmomenten hat dieser Film nix zu bieten. Viel Theater um nix. Ein Paradebeispiel für Unflexibilität im Alter. Allerdings kam mir das Ende etwas sehr pathetisch vor, da alte Menschen, wie die Mutter, zu unberechenbar sind um so zu handeln, wie in dieser Geschichte. Den Film gucke ich kein zweites Mal. Einfach nur langweilig und unspektakulär.

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Wombat

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vorgemerkt

Irgendwie spricht mich der Trailer an.

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Geistertexter

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine ganz normale Familie!? Am Ende ist der Vater für das Sterben und die Mutter für das Leben zuständig. Letztere setzt sich durch. Gelungen.

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davidpm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In der Schlussphase ziemlich beklemmende Atmosphäre. Dennoch ein sehr sehenswerter Film über eine Familie am Rand der Gesellschaft, die in ihrer Isolation wegen einer Autobahn mehr und mehr Schwierigkeiten mit sich selbst bekommt. Allerdings kein Gute-Laune-Film!

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mister mo

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vorgemerkt

Der Trailer macht schon unglaublich viel Spaß und Frau Huppert wird sicher niemanden enttäuschen - ich freue mich riesig auf diesen Film!

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