Dafür das Eli Roth gerne ein findiger Geschäftsmann wäre, und von Tarantino-Schützenhilfe bis hin zum Aufsprung auf den saw'schen Folterkinozug alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist, kann man ihm sicher keinen Vorwurf machen - that's business as usual. Dass er ein eher semibegabter Nerd ist, der sein filmisches Gespür bislang galant zu verstecken verstand, kann man ihm hingegen sehr wohl ankreiden. Letzlich ist die Historie und der Ruhm seines Films vor allem eine Ausdruck und Dokumentation des trügerisch-täuschenden www-Wahns: Bereits Wochen vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche der Gorebauer-Foren; da sei etwas Großes im Anmarsch, Etwas, das noch viel härter und blutrünstiger sei, als der formal ähnlich gelagerte "Saw": Ein Film, den man - wenn überhaupt - nur nach 8-wöchigen Fleischerei-Praktikum überstehen könnte. Internet-Propaganda, die in Retrospektive verlogener daherkommt, als alle Marketing-Strategen dieser Welt es jemals geschafft…
Dafür das Eli Roth gerne ein findiger Geschäftsmann wäre, und von Tarantino-Schützenhilfe bis hin zum Aufsprung auf den saw'schen Folterkinozug alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist, kann man ihm sicher keinen Vorwurf machen - that's business as usual. Dass er ein eher semibegabter Nerd ist, der sein filmisches Gespür bislang galant zu verstecken verstand, kann man ihm hingegen sehr wohl ankreiden. Letzlich ist die Historie und der Ruhm seines Films vor allem eine Ausdruck und Dokumentation des trügerisch-täuschenden www-Wahns: Bereits Wochen vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche der Gorebauer-Foren; da sei etwas Großes im Anmarsch, Etwas, das noch viel härter und blutrünstiger sei, als der formal ähnlich gelagerte "Saw": Ein Film, den man - wenn überhaupt - nur nach 8-wöchigen Fleischerei-Praktikum überstehen könnte. Internet-Propaganda, die in Retrospektive verlogener daherkommt, als alle Marketing-Strategen dieser Welt es jemals geschafft hätten: Angekündigt als Sehgewohnheiten und Grenzen auslotende Wiederbelebung des in die Jahre gekommenen Splatterfilms, mauserte sich Roths Osteuropa-Trip gerade einmal zur cineastischen Mutprobe für pubertäre Halbstarke.
Natürlich ist "Hostel" ein menschenverachtendes Panoptikum des Schwachsinns und der Perversität. Natürlich ist "Hostel" ein Film, der Folter zelebriert und banalisiert und weder Mitgefühl für die Opfer zulässt, noch eine akkurate - über den puren Selbstzweck hinausgehende - Motivation der Täter kundtut. Natürlich ist "Hostel" schon alleine wegen seines rassistischen Subtextes in der Darstellung der geografischen Schauplätze verachtenswert. Natürlich ist jeder Ansatz, dem Dargebotenen einen Sinn, der über den Tabubruch hinausgeht, zuzugestehen lächerlich.
Aber sind wir ehrlich - all das könnte man über eine ganze Reihe von Filmen aus den einschlägigen Genres sagen. Was "Hostel" zum Bodensatz jener ansich bodenlosen, und keck auf den Namen "Torture Porn" getauften Sparte macht, ist die Tatsache, dass er noch nicht einmal als Film seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird: Noch vor allen anderen Ärgernissen, ist Roths zweites Machwerk vor allem eines: langweilig.
Angefangen bei der gnadenlos vergeigten einstündigen Ouvertüre mit ihren peinlich-berührenden Anleihen bei "American Pie" bis hin zum Besuch in der empathielosen Humanschlachterei - der Regisseur bleibt all das schuldig, was er großmäulig versprochen hat: Ekelgefühl kann man nicht mit Verstörtheit gleichsetzen, Schädelspalten nicht mit Spannung. Wer seine Figuren als gesichtslose und notgeile Trottel inszeniert, darf sich nicht wundern, wenn es den Zuschauer nicht stört, dass sie sich gerade von ihren Gliedmaßen verabschieden. Die Avancen des Feuilletons, das hinter alldem satirische Ansprüche vermuten möchte, und Roth gar zum scharfzüngigen Gesellschaftsanalytiker hochjazzt, verstehen kann man sie nur schwerlich: Der Film bleibt den Beweis für ihre Thesen weitestgehend schuldig, bzw. lässt sich maximal so ungalant auf jene Lesart hinbiegen, wie man es bei einer ganzen Reihe anderer Horrorflicks auch machen könnte.
Angesichts eines Blickes in die Kiste mit den italienischen Genre-Produktionen der 70er und 80er oder hinüber nach Japan, kann "Hostel" - und das ist vielleicht die größte Überraschung - sich noch nichteinmal für den zweifelhaften Orden der heftigsten Schlachterplatte einschreiben: Die Foltereinlagen und die zur Schau gestellte Gewalt wären gerne gewagt, sind in Wirklichkeit aber trotzdem seltsam verklemmt abgefilmt und schlicht und ergreifend dröge in Szene gesetzt.
Für die Allgemeinheit wird "Hostel" damit maximal als ärgerliche Einfallluke des moralisch zumindest streibaren Folterfilms ins Mainstreamkino in Erinnerung bleiben; für die genrekundigen Gorehounds wird er eine belächelte Randnotiz darstellen. So oder so: Die Daseinsberechtigung von "Hostel" tendiert gegen Null, genauso wie die Punktzahl auf der Wertungsskala.
:D:D
Ja, wenn alles grau ist und die Welt (hoffentlich) im Schnee versinkt, dann ist der Fabel am besten drauf. :p
Ne, mal im Ernst:
Habe echt Lust den Film die Weihnachtstage rum zu schauen. Wäre wirklich wunderbar. Was ich bisher (inklusive deines Textes) über dieses Werk lesen durfte über Foltermethoden hörte sich einfach nur spitzenmäßig und besinnlich an. :D
Also ich glaub "Hostel" ist wirklich der beste Weihnachtsfilm den es gibt. ^^
Mich verwundert dein Interesse an "Hostel" ja etwas. Da du selbst den in allen Punkten überlegenen "Saw" nur höchst mittelmäßig findest, dürfte Roths Mistfilmchen für dich tatsächlich zur Tortur werden ;)
Da muss ich HITMANSKI Recht geben, Horror ist heutzutage viel zu sehr ausgeufert in Richtung...ja, wie solls man ausdrücken ?
Horror ist einfach viel zu greifbar, heutzutage. Es gibt irgendwelche Viecher, die Angst und Schrecken verbreiten, irgendwelche Gestalten die mit irgendwelchen Instrumenten durch die Gegend rennen und Ärger machen, solche Folterpornos wie SAW und co.......
Wahrer Horror ist es für mich, wenn es auf mich überschwappt und wenn der Horror mich angreift und nicht nur im Film sein Unwesen betreibt. Sowas ist Horror, aber sowas materielles (kann man das so nennen ?) wie es mittlerweile leider üblich ist. Seelischer Horror ist mir tausend Mal lieber als irgendein daher gelaufener böser Berggeist der mit der Axt Touristen verscheucht. (gibts so eine Story schon, sonst mach ich bald mal eine :p)
Ja, ist schon klar. Ich sagte ja nicht: "This movie scared the sh** out of me!" Ich wurde einfach 90min unterhalten, wobei Hostel natürlich nicht zu meinen unvergesslichen Lieblingshorrorfilmen gehört. Ich glaub ihr beiden denkt einfach zuviel nach beim Filmgenuss ;-)
Ach, das weis ich nicht. :D
Aber trotzdem. Wie es mit "hostel" sich verhält, weis ich natürlich nicht.
Aber meistens wird man dann doch sehr gelangweilt bei solchen Filmen. Irgendwann kommt immer die gleiche Masche und das wiederholt sich die ganze Laufzeit durch.....wie gesagt, bei HOSTEL weis ichs nicht ;)
Ahja, wenn ich zuviel nachdenken würde dann würde "INDEPENCE DAY" eher mit ner 1 oder 2 davon kommen, als mit ner 6. ^^
@Fabel: Bezüglich deiner Kritik am heutigen Horror-Genre kann ich in allen Punkten nur ergeben zustimmen.
Achso: Gute Kritik, für mich ist Hostel und der ganze ähnliche Kram einfach nur legaler Snuff. Und Hostel ist noch mit der mieseste...
Da ich für den Streifen nicht mal die Verleihgebühr ausgeben wollte, hab ich auf die TV-Veröffentlichung gewartet...Auch wenn hier das Risiko von Schnitten natürlich extrem hoch war...
Und ich kann deiner Kritik nur voll zustimmen...Zum Teil war mir garnicht so umfassend bewusst, was mich alles an Hostel genervt hat und woher der schale Beigeschmack kam...Du hast die mir fehlenden Worte einfach gut bebildert...Genau so ist es! Beinahe hätte ich ihn aus Versehen zu gut bewertet...Was unverzeihlich wäre! Deshalb "Danke"! ;)
Das hätte ich auch nicht anders von dir erwartet...;)
Als ich eine Antwort zu einem nach meiner Meinung zu negativen SCREAM IV-Kommentar verfasst habe (Tenor: Scream ist Rotze), ist mir aber genau das passiert. Wusste bis dahin garnicht, dass die Möglichkeit besteht Beiträge, die einem nicht gefallen einfach zu zensieren bzw. zu löschen! Da ziehe ich doch eine argumentative oder auch nur emotionale Auseinandersetzung vor...
Im Folter-Etablissement gelingen Roth zwar auch ein paar recht eindringliche Szenen, aber spätestens dann, wenn einer der Peiniger auf dem blutbeschmierten Boden ausrutscht, lugt schon wieder der Horror-Nerd hervor. Überraschend gelungen ist das Ende, was den Film rückwirkend dann doch - heutzutage ja recht selten - noch etwas nachwirken lässt, allerdings auch nicht verschleiern kann, dass es sich bei HOSTEL vor allem um eins handelt: Lupenreine Exploitation, mit viel Sex und Gore, aber nur recht wenig Sinn. Mir hat's gefallen.
Quentin Tarantino präsentiert Hostel heißt es auf dem Poster des entsprechenden Films. Aber warum? Richtig, um mehr Zuschauer zu locken. Hostel und Tarantino in eine Schublade zu stecken ist dabei aber mehr als nur unangebracht.
Gute Horrorschocker sehen anders aus und das Geld für eine Kinokarte ist in einem anderen Film garantiert besser investiert. "Hostel" ist nichts anderes als ein durch eine perfekte Marketingmaschinerie gepushter Film, der in keinster Weise das hält was der Trailer verspricht.
In ein paar Jahren dürften sich ein paar Horrorfilm-Fans einen Bruch bei Umzügen holen - nach "Silent Hill" gibt's bereits die nächste "Steelbook"-Edition in Form von "Hostel". Wird wohl tatsächlich genug Leute geben, die sich sowas in die Vitrine stellen... Drei Amis machen also Urlaub in Osteuropa und nach dem Motto "andere Länder, andere Sitten" werden die Jungs auf schmerzliche Weise mit der örtlichen Gastfreundschaft vertraut... Der Torture-Porn ist ein undankbares Genre. Während sich stilvoller Thrill mit Bedacht, Präzision und Einfallsreichtum entwickeln will, beschränkt sich der Folter-Film auf das Nötigste und lässt keine Zweifel an seiner Daseinsberechtigung: den Apell an die niedrigsten Instinkte. So funktioniert auch "Hostel" in seinen besten Szenen trefflich: man wird lieber bei einem Wix-Filmchen erwischt, als bei dieser teilweise feierlichen Zelebrierung von körperlichem Leid. Aber zumindest kommt…
In ein paar Jahren dürften sich ein paar Horrorfilm-Fans einen Bruch bei Umzügen holen - nach "Silent Hill" gibt's bereits die nächste "Steelbook"-Edition in Form von "Hostel". Wird wohl tatsächlich genug Leute geben, die sich sowas in die Vitrine stellen...
Drei Amis machen also Urlaub in Osteuropa und nach dem Motto "andere Länder, andere Sitten" werden die Jungs auf schmerzliche Weise mit der örtlichen Gastfreundschaft vertraut...
Der Torture-Porn ist ein undankbares Genre. Während sich stilvoller Thrill mit Bedacht, Präzision und Einfallsreichtum entwickeln will, beschränkt sich der Folter-Film auf das Nötigste und lässt keine Zweifel an seiner Daseinsberechtigung: den Apell an die niedrigsten Instinkte. So funktioniert auch "Hostel" in seinen besten Szenen trefflich: man wird lieber bei einem Wix-Filmchen erwischt, als bei dieser teilweise feierlichen Zelebrierung von körperlichem Leid. Aber zumindest kommt einem Regisseur Roth nicht auf die dummdreiste Tour - es gibt gewitzte Match-Cuts und die Folter-Keller-Szenen sind überaus ansehnlich gefilmt. Die Darsteller machen ebenfalls einen guten Job und erfüllen damit souverän die (mir) wichtigste Aufgabe in dieser Art von Film: das Zuschauen macht keinen Spaß. So unsympathisch die Charaktere auch eingeführt wurden, zum Finale gibt's dann doch das Mitleid und nach einem etwas schleppenden Mittelteil wird's sogar recht spannend.
In seiner Gestaltung ist "Hostel" wohltuend altmodisch. Roth verzichtet auf die "SAW"-typischen MTV-Blendgranaten, stattdessen setzt man auf einen orchestralen Soundtrack und eine schnörkellose Kameraarbeit mit einem unaufdringlichen Schnitt. Das Alles ist "Hostel"s vielleicht größter Pluspunkt, denn wer nach dem "SAW III"-Trailer immer noch nicht genug vom überdrehten Bilder/Sound-Geschnetzel hat, der verdient's wohl nicht anders...
Es ist nur schade, dass die amerikanische Herkunft allzu offensichtlich ist, um das Ding wirklich zu einem rockigen Bahnhofskino-Verteter zu machen. Während man unbekümmert Gliedmaßen abtrennt und auf das Blutigste gestorben wird, kommt die Sex-Komponente reichlich zahm daher. Ein paar Mädels rennen nackisch durch's Bild und gut ist. Was bei den Amis vielleicht tatsächlich Unbehagen auslöst, lässt den Joe D'Amato-Freund nur müde lächeln, aber für Teenies, die sich bei "American Pie"-Zoten zu einem verlegenen Kichern hinreissen lassen, dürfte es immer noch funktionieren. Punktabzug auch für die schlechte Maske der Asiatin zum Finale! Normalerweise bin ich nicht so kleinlich, aber ihre blutige Gesichtshälfte sieht einfach unbeholfen aus - als wär' sie mit dem Gesicht auf einem Pizza-Stück eingepennt...
"Hostel" ist oke. Nichts Besonderes, aber auch nicht so dumm, wie man befürchten könnte. Trotzdem kein ernstzunehmender Anwärter auf den Terror-Kino-Thron der neuen Regie-Generation, da macht sich nach wie vor Rob Zombie breit...
Der Audiokommentar mit Roth, Tarantino und Produzenten ist übrigens *nicht* das alberne Nonstop-Geplapper, mit dem ich eigentlich gerechnet habe, sondern überraschend informativ und unterhaltsam! Dass allerdings Takeshi Miike für Tarantino der Urheber des Horrorfilm-Revivals ist, lässt einen dann doch stutzen. Aber irgendwie muss sein Cameo in "Hostel" ja zu erklären sein...
Die Daseinsberechtigung solcher Folter-Filme ist also lt. deiner Einschätzung durch das Existieren niedriger Instinkte gegeben...Wow! Ich glaube die Aussage trifft voll ins Schwarze...
Ein, zwei Schock-Effekte waren ganz nett. Einzig und allein die Spannung fehlte diesem Film. Ich hatte zu keiner Zeit wirklich das Gefühl mit den Hauptdarstellern mitzufiebern. Schade eigentlich. Das unterscheidet den Film doch extrem von dem überragenden “SAW”. Schade, hätte was werden können, aber: Nicht überall wo Tarantino draufsteht ist auch Kult drin.
"Quentin Tarantino präsentiert". Das hat Gewicht im Geschäft mit den bewegten Bildern. Fast soviel wie einst in anderen Industriezweigen ein "Made In Germany". Aber warum steht der Name des Mannes für die besonderen Kinomomente nicht in der "Hostel"-Stablist? Ganz einfach: Weil er im Grunde fast nichts mit dem Schocker zu schaffen hat. Diesem Etikettenschwindel und weiteren PR-Lügen zum trotz lohnt dennoch ein Blick ins Innere des Schlachthauses.
Völlig überschätzter Folterfilm, der sich selbst für unglaublich gewagt und sleazy hält. Kinderkacke, für Zuschauer deren Sozialisation mit den Power Rangers begann.
Es ist ein schmaler Grat zwischen *extremer Abartigkeit* und *extremer Lächerlichkeit*. Eli Roth schafft es aber die Elemente so gut zu verbinden, dass hier ein wirklich guter Film bei raus kommt und er die Gratwanderung besteht. Irgendwie sind das alles bekannte Elemente eines Slashers, deren Einfachheit ich sehr schätze. Eli würzt das ganze mit einem gewagtem Thema und roher Gewalt, die auch schon mal zum wegsehen animieren kann. Gelungen finde ich auch die längere Einführung und das kennenlernen der Protagonisten. Das ganze gelapp, von wegen abartig und und und ist ja wohl in diesem Film nicht so übertrieben wie in den Letzten Saw Teilen und anderen Filmen deren Namen ich hier nicht aussprechen möchte. In Hostel geht es irgendiwe noch um eine Story und nicht nur um die abartigste und brutalste Tötung eines Menschen. Das Ende kommt auch sehr gelungen daher...hat mir gefallen und wird es auch wieder.
Klischee Horrorfilmschauspieler. Es waren zu viele Zufälle in diesem Film die diesen im gesamten sehr ungläubig wirken ließen. Nicht unbedingt zu empfehlen. Allerdings gute Folterszenen und grausame Menschen.
Nachdem ich diesen Film jetzt nachgeholt habe, kann ich nicht verstehen, wie man ihn als Horrorstreifen überhaupt ernst nehmen kann. Vielleicht habe ich mittlerweile auch zu viele Horrorfilme gesehen, aber die meisten Szenen wirkten auf mich nicht schockierend, sondern unfreiwillig komisch. Die Spezialeffekte sind mies, die Schockeffekte einfallslos und als der Asiatin das Auge raushing habe ich mich an Trash-Metzel-Filme aus Japan erinnert gefühlt. Durch die fehlende Tiefe der Charaktere und der Mörder konnte ich die Situation zu keiner Sekunde ernst nehmen.
Die erste Hälfte des Films, bis es zu den Horrorelementen kommt, war sehr ärgerlich anzusehen. Drei völlig hirnverbrannte Idioten, die nur nach ihren primitivsten Trieben handeln, ein American-Pie-Klischee nach dem anderen erfüllen und tausende Kilometer reisen, nur um Frauen aufzureißen, reißen in ein Dorfhostel, in dem (wie kann es anders sein) nur heiße Frauen rumlaufen, die willig jeden durchnudeln, der nicht bei drei auf dem Baum ist.Die Darstellung von Frauen im Film ist äußerst fragwürdig, da hier völlig unverhohlen Frauen als willenloses Sexobjekt dargestellt werden, die nur zum Vögeln geboren wurden. Ein schlechter Dialog folgt dem nächsten und die schauspielerische Leistung erreicht einen Tiefpunkt. Da man so etwas ja von Horrorfilmen (leider) mittlerweile häufig gewohnt ist, hoffte ich wenigstens noch auf einen guten Horrorteil. Doch wurde ich leider enttäuscht. Nachdem schon vor dem eigentlichen Mord klar war, wer der Folterer sein würde, war die Wirkung noch zusätzlich verpufft, als dieser sofort lustig ausplauderte, warum er Menschen umbringt. Ab diesem Zeitpunkt konnte man sich noch etwas über eine halbe Stunde verschiedene Folterszenen ansehen, bei denen man sich eher freute, dass die unsympathischen Hauptcharaktere leiden mussten. Dies endet mit dann mit der typischen Ich-töte-den-Mörder-der-meine-Freunde-getötet-hat-Szene und der Überlebende darf glücklich dem Sonnenaufgang entgegen fahren.
Dieser Film ist eins der Paradebeispiele für die Einfallslosigkeit des Horrorfilms der 2000er Jahre, bei dem die Regisseure nur mit Gewaltverherrlichung und immer extremeren Szenen zu punkten versuchen. Wenn man dem jedoch nicht viel abgewinne kann oder zu den Leuten gehört, die diese Szenen nur noch unfreiwillig komisch finden können, sollte man sich weit von diesem Film fern halten.
"Vielleicht habe ich mittlerweile auch zu viele Horrorfilme gesehen, aber die meisten Szenen wirkten auf mich nicht schockierend, sondern unfreiwillig komisch."
Jap... komplett abgestumpft scheinbar... nicht böse gemeint!
"Die Darstellung von Frauen im Film ist äußerst fragwürdig, da hier völlig unverhohlen Frauen als willenloses Sexobjekt dargestellt werden, die nur zum Vögeln geboren wurden."
Ist zwar schon länger her wo ich ihn gesehen hab, aber haben die Frauen die Typen nicht getrapped ???
Ausserdem haben sich die Protagonisten in bestimmten Gegenden bewegt... ich meine, was genau erwartest du wenn Männer im Rotlichtmilieu Frauen ansprechen ? Dass die Frauen ihre stolze Seite zeigen um annerkant zu werden ? cmon!
Dasde den Film scheiße findest ist vollkommen okay, nur deine Argumentation erschließt sich mir nicht. (Und genrell deine Erwartungshaltung...)
Ich glaub bei dem Film hat sich mein Frust über diese einfallslosen Torture-Horrofilme gesammelt ;) Ich weiß auch nicht, ich fand einfach die Grundeinstellung gegenüber vielen Dingen etwas suspekt. Egal was in dem Film vorkam wurde übertrieben klischeehaft dargestellt. Europa ist ein Kontinent voller Kiffer, alle Frauen stehen auf Amerikaner, Asiaten sind die einzigen im Film, die sich nicht richtig verständigen könne, obwohl das unter Italienern, Tschechen, Isländern und Slowaken anscheinend wunderbar funktioniert und Männer wollen nur Sex und Gewalt.
Naja vielleicht stören mich diese Dinge in den modernen Horrorfilmen auch mittlerweile viel zu sehr. Kenne das aber auch aus dem Freundeskreis, dass sich niemand mehr diese Filme anguckt, weil sie nur noch langweilen. Eine "extreme Szene" jagt die nächste, aber die Angst und der Schockeffekt nimmt immer weiter ab. Wer, der ab und zu mal einen Horrorfilm sieht, kann diese Filme noch wirklich schockierend finden?
Vielleicht ist mein Problem auch, dass ich mir einfach zuviel von einem Horrofilm wünsche :D
In der Situation befinde ich mich zum Glück nicht :D (ich hab mich neben meinen Kollegen im Kino bei "The Grudge" zu tode gefürchtet ! *schäm*
Wie gesagt, war alles keine persönliche Kritik, nur konnte ichs nicht nachvollziehen...
Wie dem auch sei, ich persönlich sehe mich in der besseren Position, denn ih werd noch (im Gegensatz zu Dir) von vielen Filmen geschockt/verängstig... ;)
Skar: Ich kann Dir leider nur voll und ganz zustimmen. Als ich Deine Kritik gelesen habe, dachte ich einfach nur: Stimmt.
Ich gebe zu, dass ich ebenfalls abgestumpft bin - Angst habe ich seit Jahren bei keinem Film mehr, das ist wirklich schade, weil das genau der Nervenkitzel ist, auf den ich jedes mal hoffe. Und Hostel ist in der tat ein Paradebeispiel für die in Massen verfügbaren Teenslasher... So die passive Hintergrundmessage, mal ganz plakativ in den Raum geworfen: "Jugendliche die Alkohol und Drogen konsumieren, dabei vermutlich auch noch Sex haben, müssen hart bestraft werden."
Ich würde allerdings niemals so weit gehen von unfreiwillig empfundener Komik zu sprechen. Ich hab zwar keine Angst, aber ekelhaft finde ich die meisten Sachen trotzdem. Ein guter Horrorstreifen baut Spannung auf, bis die Nerven zerreißen, und haut einen ab und zu mit gut platzierten Schockeffekten vom Hocker. Die meisten stehen heutzutage aber anscheinend eher auf so Filme wie Hosten - zumindest habe ich einfach das Gefühl, welchen Grund könnte es sonst geben, dass so viele Filme in dieser Art publiziert werden? Die ersten 45 Minuten Alkohol, Drogen und Sex (so ne Art Softporno) und die letzte halbe Stunde richtig schön sinnlose, ekelerregende Gewaltszenen. Keine Ahnung, ist irgendwie nicht mein Ding.
Ich kann mich eigentlich nur noch an diese Szene mit dem Schweißbrenner und den Augen erinnern. Reicht völlig für schlaflose Naechte. Den Rest konnte ich erfolgreich verdraengen.
Ich habe mich von der Aufschrift "Quentin Tarantino präsentiert" blenden lassen. Hostel ist aus dem technischen Blickwinkel ein solide gemachter Horrorstreifen mit blutigen Effekten. Leider bleibt der "echte" Horror auf der Strecke, da man sich zu sehr auf visuelle Schocker verlässt. Zu sehr ist die Perversion der Aufhänger des Films.
"Äußerst blutig und ohne Zurückhaltung" hieß es über diesen Film. Eli Roth hat basierend auf Gerüchten aus dem Internet diese Geschichte um eine der wohl brutalsten und unvorstellbarsten Tiefen der menschlichen Psyche geschrieben, weil er selbst unheimlich schockiert von dieser Grausamkeit war. Leider spielt dieser (wahrlich grauenvolle) Teil keine tragende Rolle, sondern wird im letzten Drittel des Films kurz abgehandelt und kann so den Schock beim Zuschauer kaum entfachen. Und genau das ist der Grund warum ich mich im Endeffekt über den Film geärgert habe. Er hält nicht ein was er verspricht. Nicht einmal im Ansatz. Nachdem man dann endlich den Übergang zum Splatter-Horror gefunden hat, sind aber die Motive das eigentlich schreckliche! Menschen, die Geld bezahlen um das Gefühl zu kennen, wie es ist, jemanden zu töten - diese Herrschsucht ist wohl das grauenhafteste an dem ganzen Film. Aber genau das wird zu keinem Zeitpunkt wirklich in Szene gesetzt.
Der Film verspricht mehr als er halten kann und so etwas ist nun mal ärgerlich.
Die Dekonstruktion von "American Pie"-Verblödeten US-Teenies (im Ausland) zu "kapitalistischen" Fraß hat für mich recht gut funktioniert. Im 2.Teil wird das auf anderer Art und Weise noch mehr vertieft. Die Sadsismen und Brutalitäten schrecken (gewollt) ab und sind durchaus exploitationhaft selbstzweckhaft.
@regiseurin: Meinst du als man der einen Frau das Auge mit dem Bunsenbrenner ansengt bzw der eine Typ das Auge rausholt? Das hängt dann an so ner Schnur. Soll wohl der Sehnerv sein. Was aber auch doof dargestellt ist. Der ist nämlich gar nicht dehnfähig und keine 5cm lang. Könnte also gar nicht so rum baumeln wie dort dargestellt.
@Rooster: Ja das meinte ich, hab den film schon lang nicht mehr gesehen... weiß gar nicht mehr wie viel ich dem eigentlich gegeben hab. Muss mal nachschaun :)
Provozieren? Gerne, wenn's aber nur auf das übliche Herumgefoltere hinaus läuft, ist das aber eher zum gähnen, als zum aufspringen, das machen nur Express und Bild. "American Pie" ohne Humor, der von mir zwar auch da nicht so geschätzt wird, aber da weiß man wenigstens noch wann man nu jetzt genau lachen soll. Und der Rest ist nun wirklich flau, unspannend, vorhersehbar und bleibt mies mit leichtem Rassismus.
Da wo Eli Roth drauf steht, ist auch Eli Roth drin! ((o; Jaja die STORY? Ist natürlich Hanebüchen, hoffe ich für alle Backtracker! Das ganze ist aber sooo abgefahren, das es ja schon wieder lustig ist..Eli Roth schaft es mit seiner abgefahrenen Art, Spannug, Ekel und Witz zu erzeugen..
Komplett überbewerter Mist.
Jede Menge Gewalt, nicht dass ich was dagegen hätte (dafür auchn halben Punkt)... hehe...
Aber die völlig bekloppte Story zerstört irgendwie alles.
Die Darsteller nerven und spielen durch die Bank weg dilettantisch.
Hostels Macher glauben, mit Gewalt ihre Inkompitenz in Sachen Drehbuch vertuschen zu können.
Aber man muss schon sehr sinpel gestrickt sein, wenn man das nicht erkennt.
Fazit: So ein richtig schöner Film für die Mülltonne
Auf diesen Film hatte ich mich eigentlich echt total gefreut, vorallem weil dieser von unserem Meister Tarantino produziert wurde!
Doch was ich mir dannach ansehen musste war ja echt schrecklich! Die Story ist total schwach und im Mittelpunkt stehen eigentlich nur die Folterszenen, die zwar sehr makaber aber wirklich nicht schlecht gemacht sind!
Deshalb die 3anhalb Punkte!
Habe von nem Freund gehört, dass Tarantino gar nicht wirklich daran beteiligt war, nur geringfügig an irgendwas mitgearbeitet hat. Und dann wurde halt schön damit geworben. Jemand quellen dafür oder hat mir mein kumpel müll erzählt? :D
Dieser Film ist zurecht mein schlechtest bewerteter von bisher 510! Ich erkenne wenig bis gar keine Struktur dahinter, wie der Zuschauer unterhaltet werden soll. Ganz klar ist zu erkennen, dass die (schlechte) Rahmenhandlung nur schnell dahingeschriebn ist, um schnell zum eigentlichen Zweck, der Folterszenen zu kommen. Diese sind erschreckend realistisch, was ich weder als positive, noch als negativen Aspekt werten möchte. Dass dies nach angeblich wahren Ereignissen geschah ist zu bezweifeln, dass es kranke Menschen gibt, ist jedem bewusst, aber dies auch noch als Slogan zu verwenden, um Zuschauer anzulocken, ordne ich eher einem schlechten Marketingtrick zu. Wer denkt, dass ich mich einfach nur ekle, liegt ebenfalls falsch, da andere Horror/Slatter Filme weitaus bessere Bewertungen abgekriegt haben. Der einzige Punkt, den ich hier vergebe, geht an die "Grundspannung" eines (fast) jeden Films, bei dem man wissen möchste, wie er endet.
Ich bin entsetzt! Der Film ist das schlechteste was ich je gesehen hab.
Normal kann man sich über Geschmak ja streiten, aber wo war dieser Film bitte ein Schocker? Extrem schlechte Schauspieler, die ersten 30-40 Minuten mit das schlechteste was ich je gesehen hab, schlechter als alle anderen teenie Highschool filme zusammen. Und danach diese Folter Szenen. Soooo dermaßen schlecht. Man hat einfach null mitgehfühl mit den Charakteren, Folter war einfach auch so schlecht inszeniert.
Hab ihn mit 4 Freunden geschaut, und wir haben uns wirklich bis zum Schluss gefragt: Haben wir jetzt hier grad wirklich dieses HOSTEL gesehen, was jeder Horror/Slasher fan kennt, und als film bezeichnet wurde, den man in dem Genre gesehen haben sollte?
Und ich muss sagen, wenn ich hier die Kritiken lese, werd ich in dem Glaube noch bestärkt, dass ich irgend ein billigen Abklatsch von Hostel gesehen haben muss.
Sollte dies nicht der Fall sein, kann ich nur allen sagen: Lasst die Finger von diesem langweiligen möchtegern schocker. Ihr verschwendet 90 minuten eures lebens. Liest ein buch, geht an die frische luft, oder macht sonstwas, aber schaut nicht den Film!
Eli Roth´s-Hostel stieß bei seiner Veröffentlichung auf geteilte Meinungen die einen nannten den Film "perversen Scheiß" (ihre Worte), die anderen aber fanden den Film gut bis sehr gut, ich zähle mich zu zweiter Kategorie. Hostel ist der krasseste Schocker den ich bis dato sah (wurde nur vom 2. Teil übertrofffen) aber dennoch ist da mehr dahinter als nur foltern, es wirkt irgendwie "realistisch", ist vieleicht das falsche Wort dafür aber es kommt schon glaubwürdig herüber wer weiß was manche Menschen denken und wozu sie fähig sind man sieht es täglich in den Nachrichten (Josef Fritzl als Beispiel) oder vieleicht Kinderschänder oder einfach Leute die Gewalttaten mit dem Handy filmen, anstatt einzugreifen wie es sich eingentlich gehört. Ich will nicht als Moralapotesl dastehen nur als Beispiel wozu Menschen fähig sind und es gibt, gab und wird immer Sadisten geben. Aber wieder zurück zur Kritk von Hostel es beginnt ganz langsam und harmlos, wie die drei imHoste eincheckenl wirkt zu Beginn noch vertrauensselig ist es aber nicht, mit der Zeit wird es aber immer mysteriöser und die netten Leute von den Bekannten entpuppen sich immer mehr zwielichtig auch fand ich die Darsteller gut ich meine sie erfüllten ihre Rollen ohne Aussetzer soweit ich das jetzt beurteilen kann.(besonders der Nette Mann am Anfang, sicher eigenartig aber nicht gleich ein grausamer Folterknecht) Der Spannungsbogen steigert sich langsam aber kontinuierlich, und die Schockeffekte übertreffen so ziemlich alles vor ihm da gewesen ist, da kann Saw nicht mithalten odwohl die Saw-Reihe in ein andere Richtung geht. Ich finde Hostel in seiner Gesamtheit wirklich herauragend und weit intellegenter als manch anderer hier auf Moviepilot.
9,5 Punkte für DEN Schocker den Quentin Tarantino produzierte.
Feines modernes Terrorkino par exellance. :)
Weil ich grad seh, dass ich 8.0 gegeben habe...
Ich denke, das kommt nicht, weil ich den Film gut finde (ich finde ihn eher bescheiden), vielmehr, weil er mir zeigt, wie krank die Menschen unterwegs sind und das gruselt mich zutiefst und es beschäftigt mich!
Im Grunde ist alles viel brutaler und kränker, als es in Filmen gezeigt wird!!! Es läuft mir wie ein Schauer den Nacken runter, wenn ich daran denke!!! Warum hassen wir uns alle so? :(
Kann ich unterschreiben. Bei mir hat der Film auch deshalb so eine hohe Wertung. Während die meisten Horrorfilmen halt 0815 sind, immer die gleichen Handlungsabläufe haben und unlogisch bzw. z.T. sogar unrealistisch sind, überzeugt Hostel halt mit einer gewissen "realitätsnähe". Ich sage nicht, dass das was im Film ist auch wirklichkeit sein muss, aber es KANN und das ist es, was dem Film die Würze gibt...
Menschen sind eng verwandt mit Schimpansen und Schimpansenclans bekämpfen sich untereinander und das sehr grausam und erbarmungslos. Ich denke, dass das gleiche in der menschlichen Natur steckt. Dadurch, dass sich unsere kognitiven Möglichkeiten über viele tausende Jahre weiterentwickelt haben, wurde auch die Tätigkeit des sich gegenseitigen Tötens "modifiziert" und findet nicht immer nur zur Erlangung neuer Lebensräume und Futterquellen statt.
Der Mensch macht in seinem Bild von sich selbst allerdings eine klare Trennung zum Tier und sieht sich mehr als das was er sein möchte als als das, was er ist. Dadurch erkennen wir unsere Natur nicht, in der das gegenseitige Töten von Natur aus vorkommt und wir erschrecken uns, wenn wir damit konfrontiert werden, weil wir im Großen und Ganzen als Menschen so nicht leben wollen.
Diesen Schrecken bringt Hostel einerseits ganz gut rüber allerdings mit dem Schwerpunkt zu sehr auf dem Schock der bildlichen Darstellung. Für meinen Geschmack mehr verstörend als zum Nachdenken anregend.
Du glaubst es kaum, aber es gibt sogar einen dritten dieser Reihe und wenn du den ersten schon für mies hälst, glaubmal der dritte ist wirklich die spitze des Eisbergs ganz mieser müll.
Folterporno, Krank, Pervers, Ecklig bla bla bla...
In dem Film sieht man doch nur ein teil davon wie die menschen in wirklichkeit sind.
Die warheit ist doch das wir viel schlimmer sind, nur wen interesiiert die warheit !!!
naja einfach weggschauen wie es doch die meisten machen, solange es einen nicht selber trifft
Oh wie erschreckend, D E R torture-porno schlechthin...so ein blödsinn... der film ist zu 90% langweilig, die anderen 10% sind unnötig... einzig wirklich schockierendes an film ist der grundgedanke...weil ich mir vorstellen kann das ähnliches wirklich passiert...
summa summarum ist der film müll
ja, krank, dass man das auf die Leinwand projezieren muss. Aber so sind wir Menschen eben. Zeigen uns gerne selber, wie krank wir sind! Du weisst schon, dass die Realität NOCH weitaus kränker ist? Folglich ist die Menschheit einfach krank. Aber der Menschheit würdest du doch keine 0.0 Punkte geben oder? ;-/
Hostel - Kritik
US 2005 Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 27.04.2006
Kritiken (9) — Film: Hostel
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenDafür das Eli Roth gerne ein findiger Geschäftsmann wäre, und von Tarantino-Schützenhilfe bis hin zum Aufsprung auf den saw'schen Folterkinozug alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist, kann man ihm sicher keinen Vorwurf machen - that's business as usual. Dass er ein eher semibegabter Nerd ist, der sein filmisches Gespür bislang galant zu verstecken verstand, kann man ihm hingegen sehr wohl ankreiden. Letzlich ist die Historie und der Ruhm seines Films vor allem eine Ausdruck und Dokumentation des trügerisch-täuschenden www-Wahns: Bereits Wochen vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche der Gorebauer-Foren; da sei etwas Großes im Anmarsch, Etwas, das noch viel härter und blutrünstiger sei, als der formal ähnlich gelagerte "Saw": Ein Film, den man - wenn überhaupt - nur nach 8-wöchigen Fleischerei-Praktikum überstehen könnte. Internet-Propaganda, die in Retrospektive verlogener daherkommt, als alle Marketing-Strategen dieser Welt es jemals geschafft…
Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 26 Antworten
fabel 2010/10/01 19:44:10
Antwort löschenAlso da freu ich mich jetzt richtig auf Weihnachten, für diesen Anlass hab ich mir den Film mal irgendwann vorgemerkt. :)
Hitmanski 2010/10/01 19:45:24
Antwort löschenKlar, bisschen was Besinnliches muss schon sein, so an Weihnachten ;)
fabel 2010/10/01 19:56:33
Antwort löschen:D:D
Ja, wenn alles grau ist und die Welt (hoffentlich) im Schnee versinkt, dann ist der Fabel am besten drauf. :p
Ne, mal im Ernst:
Habe echt Lust den Film die Weihnachtstage rum zu schauen. Wäre wirklich wunderbar. Was ich bisher (inklusive deines Textes) über dieses Werk lesen durfte über Foltermethoden hörte sich einfach nur spitzenmäßig und besinnlich an. :D
Also ich glaub "Hostel" ist wirklich der beste Weihnachtsfilm den es gibt. ^^
Hitmanski 2010/10/01 20:18:57
Antwort löschenMich verwundert dein Interesse an "Hostel" ja etwas. Da du selbst den in allen Punkten überlegenen "Saw" nur höchst mittelmäßig findest, dürfte Roths Mistfilmchen für dich tatsächlich zur Tortur werden ;)
fabel 2010/10/02 00:18:10
Antwort löschenAch, gerade deswegen möchte ich es ja sehen. :p
Wie heißt es so schön ?
Manchmal braucht man schwaches um das Gute noch mehr zu ehren. :)
Doomsday 2010/10/02 11:49:46
Antwort löschenKomm schon, unterhaltsam ist das Machwerk allemal!
Hitmanski 2010/10/02 11:53:17
Antwort löschenNur für denjenigen, der ein rudimentär anderes Verständnis von guter Horror-Unterhaltung als meinereiner hat ;)
fabel 2010/10/02 12:04:37
Antwort löschenDa muss ich HITMANSKI Recht geben, Horror ist heutzutage viel zu sehr ausgeufert in Richtung...ja, wie solls man ausdrücken ?
Horror ist einfach viel zu greifbar, heutzutage. Es gibt irgendwelche Viecher, die Angst und Schrecken verbreiten, irgendwelche Gestalten die mit irgendwelchen Instrumenten durch die Gegend rennen und Ärger machen, solche Folterpornos wie SAW und co.......
Wahrer Horror ist es für mich, wenn es auf mich überschwappt und wenn der Horror mich angreift und nicht nur im Film sein Unwesen betreibt. Sowas ist Horror, aber sowas materielles (kann man das so nennen ?) wie es mittlerweile leider üblich ist. Seelischer Horror ist mir tausend Mal lieber als irgendein daher gelaufener böser Berggeist der mit der Axt Touristen verscheucht. (gibts so eine Story schon, sonst mach ich bald mal eine :p)
Doomsday 2010/10/02 13:00:54
Antwort löschenJa, ist schon klar. Ich sagte ja nicht: "This movie scared the sh** out of me!" Ich wurde einfach 90min unterhalten, wobei Hostel natürlich nicht zu meinen unvergesslichen Lieblingshorrorfilmen gehört. Ich glaub ihr beiden denkt einfach zuviel nach beim Filmgenuss ;-)
fabel 2010/10/02 13:09:07
Antwort löschenAch, das weis ich nicht. :D
Aber trotzdem. Wie es mit "hostel" sich verhält, weis ich natürlich nicht.
Aber meistens wird man dann doch sehr gelangweilt bei solchen Filmen. Irgendwann kommt immer die gleiche Masche und das wiederholt sich die ganze Laufzeit durch.....wie gesagt, bei HOSTEL weis ichs nicht ;)
Ahja, wenn ich zuviel nachdenken würde dann würde "INDEPENCE DAY" eher mit ner 1 oder 2 davon kommen, als mit ner 6. ^^
Mr Vincent Vega 2010/10/02 19:50:30
Antwort löschenHitmanski, stimme dir grundsätzlich zu. Der zweite Teil aber ist großartig. Der macht alles richtig, was der erste falsch macht. Perfekte Satire.
Hitmanski 2010/10/02 20:13:20
Antwort löschenDen habe ich bisher noch nicht gesehen; bin nach Teil 1 grundsätzlich auch etwas skeptisch, aber dein Lob stimmt macht mich neugierig. Mal sehen ;)
Mr Vincent Vega 2010/10/02 20:21:06
Antwort löschenAber Vorsicht: Alle dt. Fassungen sind verstümmelt.
DocMoody 2010/11/28 14:49:13
Antwort löschen@Fabel: Bezüglich deiner Kritik am heutigen Horror-Genre kann ich in allen Punkten nur ergeben zustimmen.
Achso: Gute Kritik, für mich ist Hostel und der ganze ähnliche Kram einfach nur legaler Snuff. Und Hostel ist noch mit der mieseste...
fabel 2010/12/07 21:51:36
Antwort löschen@docmoody:
Das freut mich. In zeiten von Saw und co. gibts das weniger. ;)
fkfilmkritik 2010/12/22 16:45:31
Antwort löschenDein Kommentar ist da 10 mal besser als der Film na ja ist ja noch kein Kompliment xD.
Richtig grossartig geschrieben !!! :)
philopee 2010/12/27 13:58:31
Antwort löschen"schmerzhaft" triffts genau :D
Andy78 2011/03/07 20:07:17
Antwort löschenDa ich für den Streifen nicht mal die Verleihgebühr ausgeben wollte, hab ich auf die TV-Veröffentlichung gewartet...Auch wenn hier das Risiko von Schnitten natürlich extrem hoch war...
Und ich kann deiner Kritik nur voll zustimmen...Zum Teil war mir garnicht so umfassend bewusst, was mich alles an Hostel genervt hat und woher der schale Beigeschmack kam...Du hast die mir fehlenden Worte einfach gut bebildert...Genau so ist es! Beinahe hätte ich ihn aus Versehen zu gut bewertet...Was unverzeihlich wäre! Deshalb "Danke"! ;)
LokisSon 2011/06/06 18:49:24
Antwort löschenJuhu, Zensur! :-)
Andy78 2011/06/06 21:36:51
Antwort löschenLokisSon, wenn du weiter so ironisch und frech provokant formulierst, werden deine Beiträge gelöscht!...;)
Hitmanski 2011/06/06 21:39:06
Antwort löschenHä? Also ICH lösche hier gar nix, schon alleine aus dokumentarischen Interesse lasse ich hier jedem seinen Senf dazu geben :)
Andy78 2011/06/06 21:46:05
Antwort löschenDas hätte ich auch nicht anders von dir erwartet...;)
Als ich eine Antwort zu einem nach meiner Meinung zu negativen SCREAM IV-Kommentar verfasst habe (Tenor: Scream ist Rotze), ist mir aber genau das passiert. Wusste bis dahin garnicht, dass die Möglichkeit besteht Beiträge, die einem nicht gefallen einfach zu zensieren bzw. zu löschen! Da ziehe ich doch eine argumentative oder auch nur emotionale Auseinandersetzung vor...
LokisSon 2011/06/06 22:18:01
Antwort löschenDer werte Hitmanski ist doch ein liberaler Geist und würde sowas nie tun, vor allem weil ich mich nur über tobes krude Absonderung wunderte.
Andy78 2011/06/07 21:12:17
Antwort löschenIch bin sicher:hier hat jeder jeden und alles verstanden ;)...
Das "Juhu, Zensur" in Verbindung mit "deinem" Pic hat mich jedenfalls zum Schmunzeln gebracht...;)
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LokisSon 2011/06/07 21:27:32
Antwort löschenDas freut mich doch sehr :-)
Und jetzt will ich auch wieder brav sein und aufhören Hits Kommentar zu zuspamen.
Andy78 2011/06/07 21:55:41
Antwort löschenNein, bitte sei alles, aber nicht "brav"...;)
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenIm Folter-Etablissement gelingen Roth zwar auch ein paar recht eindringliche Szenen, aber spätestens dann, wenn einer der Peiniger auf dem blutbeschmierten Boden ausrutscht, lugt schon wieder der Horror-Nerd hervor. Überraschend gelungen ist das Ende, was den Film rückwirkend dann doch - heutzutage ja recht selten - noch etwas nachwirken lässt, allerdings auch nicht verschleiern kann, dass es sich bei HOSTEL vor allem um eins handelt: Lupenreine Exploitation, mit viel Sex und Gore, aber nur recht wenig Sinn. Mir hat's gefallen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenQuentin Tarantino präsentiert Hostel heißt es auf dem Poster des entsprechenden Films. Aber warum? Richtig, um mehr Zuschauer zu locken. Hostel und Tarantino in eine Schublade zu stecken ist dabei aber mehr als nur unangebracht.
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sikkmeidack 2009/10/17 14:56:13
Antwort löschenSüße, der hat sich da nicht reinstecken lassen. Du weißt doch, dass man beim reinstecken eher wählerich ist.
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dracula007 2010/05/22 18:25:35
Antwort löschendu sprichst mir aus der seele!
simvlacrvm 2011/01/06 08:00:44
Antwort löschenalso ich finde er steckt da zurecht drin.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenGute Horrorschocker sehen anders aus und das Geld für eine Kinokarte ist in einem anderen Film garantiert besser investiert. "Hostel" ist nichts anderes als ein durch eine perfekte Marketingmaschinerie gepushter Film, der in keinster Weise das hält was der Trailer verspricht.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIn ein paar Jahren dürften sich ein paar Horrorfilm-Fans einen Bruch bei Umzügen holen - nach "Silent Hill" gibt's bereits die nächste "Steelbook"-Edition in Form von "Hostel". Wird wohl tatsächlich genug Leute geben, die sich sowas in die Vitrine stellen...
Drei Amis machen also Urlaub in Osteuropa und nach dem Motto "andere Länder, andere Sitten" werden die Jungs auf schmerzliche Weise mit der örtlichen Gastfreundschaft vertraut...
Der Torture-Porn ist ein undankbares Genre. Während sich stilvoller Thrill mit Bedacht, Präzision und Einfallsreichtum entwickeln will, beschränkt sich der Folter-Film auf das Nötigste und lässt keine Zweifel an seiner Daseinsberechtigung: den Apell an die niedrigsten Instinkte. So funktioniert auch "Hostel" in seinen besten Szenen trefflich: man wird lieber bei einem Wix-Filmchen erwischt, als bei dieser teilweise feierlichen Zelebrierung von körperlichem Leid. Aber zumindest kommt…
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Andy78 2011/03/07 20:19:49
Antwort löschenDie Daseinsberechtigung solcher Folter-Filme ist also lt. deiner Einschätzung durch das Existieren niedriger Instinkte gegeben...Wow! Ich glaube die Aussage trifft voll ins Schwarze...
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenEin, zwei Schock-Effekte waren ganz nett. Einzig und allein die Spannung fehlte diesem Film. Ich hatte zu keiner Zeit wirklich das Gefühl mit den Hauptdarstellern mitzufiebern. Schade eigentlich. Das unterscheidet den Film doch extrem von dem überragenden “SAW”. Schade, hätte was werden können, aber: Nicht überall wo Tarantino draufsteht ist auch Kult drin.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Quentin Tarantino präsentiert". Das hat Gewicht im Geschäft mit den bewegten Bildern. Fast soviel wie einst in anderen Industriezweigen ein "Made In Germany". Aber warum steht der Name des Mannes für die besonderen Kinomomente nicht in der "Hostel"-Stablist? Ganz einfach: Weil er im Grunde fast nichts mit dem Schocker zu schaffen hat. Diesem Etikettenschwindel und weiteren PR-Lügen zum trotz lohnt dennoch ein Blick ins Innere des Schlachthauses.
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Andy78 2011/03/07 20:22:26
Antwort löschenWas zu beweisen wäre...! ;)
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenVon Tarantino billig-produzierter Abfall, der auf der gegenwärtiger Folterwelle ganz oben schwimmt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenVöllig überschätzter Folterfilm, der sich selbst für unglaublich gewagt und sleazy hält. Kinderkacke, für Zuschauer deren Sozialisation mit den Power Rangers begann.
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Kommentare (212) — Film: Hostel
Kommentar schreibenTheAtticChild 2012/05/14 21:35:58
Kommentar löschenEs ist ein schmaler Grat zwischen *extremer Abartigkeit* und *extremer Lächerlichkeit*. Eli Roth schafft es aber die Elemente so gut zu verbinden, dass hier ein wirklich guter Film bei raus kommt und er die Gratwanderung besteht. Irgendwie sind das alles bekannte Elemente eines Slashers, deren Einfachheit ich sehr schätze. Eli würzt das ganze mit einem gewagtem Thema und roher Gewalt, die auch schon mal zum wegsehen animieren kann. Gelungen finde ich auch die längere Einführung und das kennenlernen der Protagonisten. Das ganze gelapp, von wegen abartig und und und ist ja wohl in diesem Film nicht so übertrieben wie in den Letzten Saw Teilen und anderen Filmen deren Namen ich hier nicht aussprechen möchte. In Hostel geht es irgendiwe noch um eine Story und nicht nur um die abartigste und brutalste Tötung eines Menschen. Das Ende kommt auch sehr gelungen daher...hat mir gefallen und wird es auch wieder.
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MyMithorSun 2012/05/07 01:40:08
Kommentar löschenKlischee Horrorfilmschauspieler. Es waren zu viele Zufälle in diesem Film die diesen im gesamten sehr ungläubig wirken ließen. Nicht unbedingt zu empfehlen. Allerdings gute Folterszenen und grausame Menschen.
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Skar 2012/05/05 02:23:54
Kommentar löschenNachdem ich diesen Film jetzt nachgeholt habe, kann ich nicht verstehen, wie man ihn als Horrorstreifen überhaupt ernst nehmen kann. Vielleicht habe ich mittlerweile auch zu viele Horrorfilme gesehen, aber die meisten Szenen wirkten auf mich nicht schockierend, sondern unfreiwillig komisch. Die Spezialeffekte sind mies, die Schockeffekte einfallslos und als der Asiatin das Auge raushing habe ich mich an Trash-Metzel-Filme aus Japan erinnert gefühlt. Durch die fehlende Tiefe der Charaktere und der Mörder konnte ich die Situation zu keiner Sekunde ernst nehmen.
Die erste Hälfte des Films, bis es zu den Horrorelementen kommt, war sehr ärgerlich anzusehen. Drei völlig hirnverbrannte Idioten, die nur nach ihren primitivsten Trieben handeln, ein American-Pie-Klischee nach dem anderen erfüllen und tausende Kilometer reisen, nur um Frauen aufzureißen, reißen in ein Dorfhostel, in dem (wie kann es anders sein) nur heiße Frauen rumlaufen, die willig jeden durchnudeln, der nicht bei drei auf dem Baum ist.Die Darstellung von Frauen im Film ist äußerst fragwürdig, da hier völlig unverhohlen Frauen als willenloses Sexobjekt dargestellt werden, die nur zum Vögeln geboren wurden. Ein schlechter Dialog folgt dem nächsten und die schauspielerische Leistung erreicht einen Tiefpunkt. Da man so etwas ja von Horrorfilmen (leider) mittlerweile häufig gewohnt ist, hoffte ich wenigstens noch auf einen guten Horrorteil. Doch wurde ich leider enttäuscht. Nachdem schon vor dem eigentlichen Mord klar war, wer der Folterer sein würde, war die Wirkung noch zusätzlich verpufft, als dieser sofort lustig ausplauderte, warum er Menschen umbringt. Ab diesem Zeitpunkt konnte man sich noch etwas über eine halbe Stunde verschiedene Folterszenen ansehen, bei denen man sich eher freute, dass die unsympathischen Hauptcharaktere leiden mussten. Dies endet mit dann mit der typischen Ich-töte-den-Mörder-der-meine-Freunde-getötet-hat-Szene und der Überlebende darf glücklich dem Sonnenaufgang entgegen fahren.
Dieser Film ist eins der Paradebeispiele für die Einfallslosigkeit des Horrorfilms der 2000er Jahre, bei dem die Regisseure nur mit Gewaltverherrlichung und immer extremeren Szenen zu punkten versuchen. Wenn man dem jedoch nicht viel abgewinne kann oder zu den Leuten gehört, die diese Szenen nur noch unfreiwillig komisch finden können, sollte man sich weit von diesem Film fern halten.
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rbets 2012/05/05 07:17:51
Antwort löschen"Vielleicht habe ich mittlerweile auch zu viele Horrorfilme gesehen, aber die meisten Szenen wirkten auf mich nicht schockierend, sondern unfreiwillig komisch."
Jap... komplett abgestumpft scheinbar... nicht böse gemeint!
"Die Darstellung von Frauen im Film ist äußerst fragwürdig, da hier völlig unverhohlen Frauen als willenloses Sexobjekt dargestellt werden, die nur zum Vögeln geboren wurden."
Ist zwar schon länger her wo ich ihn gesehen hab, aber haben die Frauen die Typen nicht getrapped ???
Ausserdem haben sich die Protagonisten in bestimmten Gegenden bewegt... ich meine, was genau erwartest du wenn Männer im Rotlichtmilieu Frauen ansprechen ? Dass die Frauen ihre stolze Seite zeigen um annerkant zu werden ? cmon!
Dasde den Film scheiße findest ist vollkommen okay, nur deine Argumentation erschließt sich mir nicht. (Und genrell deine Erwartungshaltung...)
Skar 2012/05/05 12:33:40
Antwort löschenIch glaub bei dem Film hat sich mein Frust über diese einfallslosen Torture-Horrofilme gesammelt ;) Ich weiß auch nicht, ich fand einfach die Grundeinstellung gegenüber vielen Dingen etwas suspekt. Egal was in dem Film vorkam wurde übertrieben klischeehaft dargestellt. Europa ist ein Kontinent voller Kiffer, alle Frauen stehen auf Amerikaner, Asiaten sind die einzigen im Film, die sich nicht richtig verständigen könne, obwohl das unter Italienern, Tschechen, Isländern und Slowaken anscheinend wunderbar funktioniert und Männer wollen nur Sex und Gewalt.
Naja vielleicht stören mich diese Dinge in den modernen Horrorfilmen auch mittlerweile viel zu sehr. Kenne das aber auch aus dem Freundeskreis, dass sich niemand mehr diese Filme anguckt, weil sie nur noch langweilen. Eine "extreme Szene" jagt die nächste, aber die Angst und der Schockeffekt nimmt immer weiter ab. Wer, der ab und zu mal einen Horrorfilm sieht, kann diese Filme noch wirklich schockierend finden?
Vielleicht ist mein Problem auch, dass ich mir einfach zuviel von einem Horrofilm wünsche :D
rbets 2012/05/07 04:32:41
Antwort löschenIn der Situation befinde ich mich zum Glück nicht :D (ich hab mich neben meinen Kollegen im Kino bei "The Grudge" zu tode gefürchtet ! *schäm*
Wie gesagt, war alles keine persönliche Kritik, nur konnte ichs nicht nachvollziehen...
Wie dem auch sei, ich persönlich sehe mich in der besseren Position, denn ih werd noch (im Gegensatz zu Dir) von vielen Filmen geschockt/verängstig... ;)
cheers
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Skar 2012/05/07 10:16:32
Antwort löschenDa magst du wohl Recht haben :D
Neunzehn 2012/06/01 00:56:35
Antwort löschenSkar: Ich kann Dir leider nur voll und ganz zustimmen. Als ich Deine Kritik gelesen habe, dachte ich einfach nur: Stimmt.
Ich gebe zu, dass ich ebenfalls abgestumpft bin - Angst habe ich seit Jahren bei keinem Film mehr, das ist wirklich schade, weil das genau der Nervenkitzel ist, auf den ich jedes mal hoffe. Und Hostel ist in der tat ein Paradebeispiel für die in Massen verfügbaren Teenslasher... So die passive Hintergrundmessage, mal ganz plakativ in den Raum geworfen: "Jugendliche die Alkohol und Drogen konsumieren, dabei vermutlich auch noch Sex haben, müssen hart bestraft werden."
Ich würde allerdings niemals so weit gehen von unfreiwillig empfundener Komik zu sprechen. Ich hab zwar keine Angst, aber ekelhaft finde ich die meisten Sachen trotzdem. Ein guter Horrorstreifen baut Spannung auf, bis die Nerven zerreißen, und haut einen ab und zu mit gut platzierten Schockeffekten vom Hocker. Die meisten stehen heutzutage aber anscheinend eher auf so Filme wie Hosten - zumindest habe ich einfach das Gefühl, welchen Grund könnte es sonst geben, dass so viele Filme in dieser Art publiziert werden? Die ersten 45 Minuten Alkohol, Drogen und Sex (so ne Art Softporno) und die letzte halbe Stunde richtig schön sinnlose, ekelerregende Gewaltszenen. Keine Ahnung, ist irgendwie nicht mein Ding.
T-Rex 2012/05/02 03:32:26
Kommentar löschentoller und knallharter streifen..nichts für schwache nerven und leute die keine ahnung von guten filmen haben
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Jane_Doe 2012/05/02 02:03:57
Kommentar löschenIch kann mich eigentlich nur noch an diese Szene mit dem Schweißbrenner und den Augen erinnern. Reicht völlig für schlaflose Naechte. Den Rest konnte ich erfolgreich verdraengen.
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RoosterCogburn 2012/04/29 16:30:56
Kommentar löschenIch habe mich von der Aufschrift "Quentin Tarantino präsentiert" blenden lassen. Hostel ist aus dem technischen Blickwinkel ein solide gemachter Horrorstreifen mit blutigen Effekten. Leider bleibt der "echte" Horror auf der Strecke, da man sich zu sehr auf visuelle Schocker verlässt. Zu sehr ist die Perversion der Aufhänger des Films.
"Äußerst blutig und ohne Zurückhaltung" hieß es über diesen Film. Eli Roth hat basierend auf Gerüchten aus dem Internet diese Geschichte um eine der wohl brutalsten und unvorstellbarsten Tiefen der menschlichen Psyche geschrieben, weil er selbst unheimlich schockiert von dieser Grausamkeit war. Leider spielt dieser (wahrlich grauenvolle) Teil keine tragende Rolle, sondern wird im letzten Drittel des Films kurz abgehandelt und kann so den Schock beim Zuschauer kaum entfachen. Und genau das ist der Grund warum ich mich im Endeffekt über den Film geärgert habe. Er hält nicht ein was er verspricht. Nicht einmal im Ansatz. Nachdem man dann endlich den Übergang zum Splatter-Horror gefunden hat, sind aber die Motive das eigentlich schreckliche! Menschen, die Geld bezahlen um das Gefühl zu kennen, wie es ist, jemanden zu töten - diese Herrschsucht ist wohl das grauenhafteste an dem ganzen Film. Aber genau das wird zu keinem Zeitpunkt wirklich in Szene gesetzt.
Der Film verspricht mehr als er halten kann und so etwas ist nun mal ärgerlich.
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regiseurin 2012/04/29 17:19:12
Antwort löschenIst das nicht wo einer Asiatin am Ende ein Auge raushängt??
lieber_tee 2012/04/29 18:25:46
Antwort löschenDie Dekonstruktion von "American Pie"-Verblödeten US-Teenies (im Ausland) zu "kapitalistischen" Fraß hat für mich recht gut funktioniert. Im 2.Teil wird das auf anderer Art und Weise noch mehr vertieft. Die Sadsismen und Brutalitäten schrecken (gewollt) ab und sind durchaus exploitationhaft selbstzweckhaft.
RoosterCogburn 2012/04/29 18:39:37
Antwort löschen@regiseurin: Meinst du als man der einen Frau das Auge mit dem Bunsenbrenner ansengt bzw der eine Typ das Auge rausholt? Das hängt dann an so ner Schnur. Soll wohl der Sehnerv sein. Was aber auch doof dargestellt ist. Der ist nämlich gar nicht dehnfähig und keine 5cm lang. Könnte also gar nicht so rum baumeln wie dort dargestellt.
lieber_tee 2012/04/29 18:42:02
Antwort löschenBio-Medizinstunde bei Rooster...;)
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RoosterCogburn 2012/04/29 18:45:15
Antwort löschenDr. Cogburn, bitte - Arzt aus Leidenschaft ^^
regiseurin 2012/04/29 19:05:02
Antwort löschen@Rooster: Ja das meinte ich, hab den film schon lang nicht mehr gesehen... weiß gar nicht mehr wie viel ich dem eigentlich gegeben hab. Muss mal nachschaun :)
Toblerone 2012/04/26 20:29:48
Kommentar löschenProvozieren? Gerne, wenn's aber nur auf das übliche Herumgefoltere hinaus läuft, ist das aber eher zum gähnen, als zum aufspringen, das machen nur Express und Bild. "American Pie" ohne Humor, der von mir zwar auch da nicht so geschätzt wird, aber da weiß man wenigstens noch wann man nu jetzt genau lachen soll. Und der Rest ist nun wirklich flau, unspannend, vorhersehbar und bleibt mies mit leichtem Rassismus.
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Pablo.CH 2012/04/17 10:15:02
Kommentar löschenDa wo Eli Roth drauf steht, ist auch Eli Roth drin! ((o; Jaja die STORY? Ist natürlich Hanebüchen, hoffe ich für alle Backtracker! Das ganze ist aber sooo abgefahren, das es ja schon wieder lustig ist..Eli Roth schaft es mit seiner abgefahrenen Art, Spannug, Ekel und Witz zu erzeugen..
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Teezy123 2012/04/15 20:13:15
Kommentar löschenKomplett überbewerter Mist.
Jede Menge Gewalt, nicht dass ich was dagegen hätte (dafür auchn halben Punkt)... hehe...
Aber die völlig bekloppte Story zerstört irgendwie alles.
Die Darsteller nerven und spielen durch die Bank weg dilettantisch.
Hostels Macher glauben, mit Gewalt ihre Inkompitenz in Sachen Drehbuch vertuschen zu können.
Aber man muss schon sehr sinpel gestrickt sein, wenn man das nicht erkennt.
Fazit: So ein richtig schöner Film für die Mülltonne
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Turokko 2012/04/14 17:49:56
Kommentar löschenAuf diesen Film hatte ich mich eigentlich echt total gefreut, vorallem weil dieser von unserem Meister Tarantino produziert wurde!
Doch was ich mir dannach ansehen musste war ja echt schrecklich! Die Story ist total schwach und im Mittelpunkt stehen eigentlich nur die Folterszenen, die zwar sehr makaber aber wirklich nicht schlecht gemacht sind!
Deshalb die 3anhalb Punkte!
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Tony Almeida 2012/04/16 18:06:03
Antwort löschenHabe von nem Freund gehört, dass Tarantino gar nicht wirklich daran beteiligt war, nur geringfügig an irgendwas mitgearbeitet hat. Und dann wurde halt schön damit geworben. Jemand quellen dafür oder hat mir mein kumpel müll erzählt? :D
Bane 2012/04/11 18:05:41
Kommentar löschenDieser Film ist zurecht mein schlechtest bewerteter von bisher 510! Ich erkenne wenig bis gar keine Struktur dahinter, wie der Zuschauer unterhaltet werden soll. Ganz klar ist zu erkennen, dass die (schlechte) Rahmenhandlung nur schnell dahingeschriebn ist, um schnell zum eigentlichen Zweck, der Folterszenen zu kommen. Diese sind erschreckend realistisch, was ich weder als positive, noch als negativen Aspekt werten möchte. Dass dies nach angeblich wahren Ereignissen geschah ist zu bezweifeln, dass es kranke Menschen gibt, ist jedem bewusst, aber dies auch noch als Slogan zu verwenden, um Zuschauer anzulocken, ordne ich eher einem schlechten Marketingtrick zu. Wer denkt, dass ich mich einfach nur ekle, liegt ebenfalls falsch, da andere Horror/Slatter Filme weitaus bessere Bewertungen abgekriegt haben. Der einzige Punkt, den ich hier vergebe, geht an die "Grundspannung" eines (fast) jeden Films, bei dem man wissen möchste, wie er endet.
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Tony Almeida 2012/04/10 12:19:59
Kommentar löschenIch bin entsetzt! Der Film ist das schlechteste was ich je gesehen hab.
Normal kann man sich über Geschmak ja streiten, aber wo war dieser Film bitte ein Schocker? Extrem schlechte Schauspieler, die ersten 30-40 Minuten mit das schlechteste was ich je gesehen hab, schlechter als alle anderen teenie Highschool filme zusammen. Und danach diese Folter Szenen. Soooo dermaßen schlecht. Man hat einfach null mitgehfühl mit den Charakteren, Folter war einfach auch so schlecht inszeniert.
Hab ihn mit 4 Freunden geschaut, und wir haben uns wirklich bis zum Schluss gefragt: Haben wir jetzt hier grad wirklich dieses HOSTEL gesehen, was jeder Horror/Slasher fan kennt, und als film bezeichnet wurde, den man in dem Genre gesehen haben sollte?
Und ich muss sagen, wenn ich hier die Kritiken lese, werd ich in dem Glaube noch bestärkt, dass ich irgend ein billigen Abklatsch von Hostel gesehen haben muss.
Sollte dies nicht der Fall sein, kann ich nur allen sagen: Lasst die Finger von diesem langweiligen möchtegern schocker. Ihr verschwendet 90 minuten eures lebens. Liest ein buch, geht an die frische luft, oder macht sonstwas, aber schaut nicht den Film!
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the assassin 666 2012/04/05 21:38:18
Kommentar löschenEli Roth´s-Hostel stieß bei seiner Veröffentlichung auf geteilte Meinungen die einen nannten den Film "perversen Scheiß" (ihre Worte), die anderen aber fanden den Film gut bis sehr gut, ich zähle mich zu zweiter Kategorie. Hostel ist der krasseste Schocker den ich bis dato sah (wurde nur vom 2. Teil übertrofffen) aber dennoch ist da mehr dahinter als nur foltern, es wirkt irgendwie "realistisch", ist vieleicht das falsche Wort dafür aber es kommt schon glaubwürdig herüber wer weiß was manche Menschen denken und wozu sie fähig sind man sieht es täglich in den Nachrichten (Josef Fritzl als Beispiel) oder vieleicht Kinderschänder oder einfach Leute die Gewalttaten mit dem Handy filmen, anstatt einzugreifen wie es sich eingentlich gehört. Ich will nicht als Moralapotesl dastehen nur als Beispiel wozu Menschen fähig sind und es gibt, gab und wird immer Sadisten geben. Aber wieder zurück zur Kritk von Hostel es beginnt ganz langsam und harmlos, wie die drei imHoste eincheckenl wirkt zu Beginn noch vertrauensselig ist es aber nicht, mit der Zeit wird es aber immer mysteriöser und die netten Leute von den Bekannten entpuppen sich immer mehr zwielichtig auch fand ich die Darsteller gut ich meine sie erfüllten ihre Rollen ohne Aussetzer soweit ich das jetzt beurteilen kann.(besonders der Nette Mann am Anfang, sicher eigenartig aber nicht gleich ein grausamer Folterknecht) Der Spannungsbogen steigert sich langsam aber kontinuierlich, und die Schockeffekte übertreffen so ziemlich alles vor ihm da gewesen ist, da kann Saw nicht mithalten odwohl die Saw-Reihe in ein andere Richtung geht. Ich finde Hostel in seiner Gesamtheit wirklich herauragend und weit intellegenter als manch anderer hier auf Moviepilot.
9,5 Punkte für DEN Schocker den Quentin Tarantino produzierte.
Feines modernes Terrorkino par exellance. :)
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Chonacc 2012/03/25 19:37:20
Kommentar löschenMehr als 4 Punkte gebe ich aus Prinzip nicht, wobei er auch so nicht mehr verdient hätte. Ne Mischung aus Erotikfilm und Folterporno ...
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torwei 2012/03/07 00:24:52
Kommentar löschenBisher der einzige Film, bei dem es mir an einer Stelle tatsächlich fast hochgekommen wäre.
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J-Ross 2012/05/11 19:44:07
Antwort löschenMir auch, obwohl ich relativ hartgesotten bin. Hostel war bisher echt die Härte.
FilmVlin 2012/02/17 14:13:05
Kommentar löschenWeil ich grad seh, dass ich 8.0 gegeben habe...
Ich denke, das kommt nicht, weil ich den Film gut finde (ich finde ihn eher bescheiden), vielmehr, weil er mir zeigt, wie krank die Menschen unterwegs sind und das gruselt mich zutiefst und es beschäftigt mich!
Im Grunde ist alles viel brutaler und kränker, als es in Filmen gezeigt wird!!! Es läuft mir wie ein Schauer den Nacken runter, wenn ich daran denke!!! Warum hassen wir uns alle so? :(
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stalker 2012/02/17 19:05:21
Antwort löschenWeil wir alle glauben, dass Leben irgendwie besser sein könnte als es ist und da suchen wir nach Wegen, Gründen, Schuldigen...
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Hauserfritz 2012/02/17 20:58:30
Antwort löschenKann ich unterschreiben. Bei mir hat der Film auch deshalb so eine hohe Wertung. Während die meisten Horrorfilmen halt 0815 sind, immer die gleichen Handlungsabläufe haben und unlogisch bzw. z.T. sogar unrealistisch sind, überzeugt Hostel halt mit einer gewissen "realitätsnähe". Ich sage nicht, dass das was im Film ist auch wirklichkeit sein muss, aber es KANN und das ist es, was dem Film die Würze gibt...
Violent Fiffy 2012/04/05 16:08:43
Antwort löschenMenschen sind eng verwandt mit Schimpansen und Schimpansenclans bekämpfen sich untereinander und das sehr grausam und erbarmungslos. Ich denke, dass das gleiche in der menschlichen Natur steckt. Dadurch, dass sich unsere kognitiven Möglichkeiten über viele tausende Jahre weiterentwickelt haben, wurde auch die Tätigkeit des sich gegenseitigen Tötens "modifiziert" und findet nicht immer nur zur Erlangung neuer Lebensräume und Futterquellen statt.
Der Mensch macht in seinem Bild von sich selbst allerdings eine klare Trennung zum Tier und sieht sich mehr als das was er sein möchte als als das, was er ist. Dadurch erkennen wir unsere Natur nicht, in der das gegenseitige Töten von Natur aus vorkommt und wir erschrecken uns, wenn wir damit konfrontiert werden, weil wir im Großen und Ganzen als Menschen so nicht leben wollen.
Diesen Schrecken bringt Hostel einerseits ganz gut rüber allerdings mit dem Schwerpunkt zu sehr auf dem Schock der bildlichen Darstellung. Für meinen Geschmack mehr verstörend als zum Nachdenken anregend.
dergerät 2012/01/30 00:33:30
Kommentar löschenwie kann solch ein Film einen 2. Teil haben?, derartig schlechtes Kino habe ich schon lang nicht gesehen...
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FordFairlane 2012/01/30 00:37:20
Antwort löschenDu glaubst es kaum, aber es gibt sogar einen dritten dieser Reihe und wenn du den ersten schon für mies hälst, glaubmal der dritte ist wirklich die spitze des Eisbergs ganz mieser müll.
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dergerät 2012/01/30 22:58:28
Antwort löschenWAS ?? OMG, es gibt ja diese Preise für die schlechtesten Filme usw. ich denke wir haben einen Favoriten...
gibts wirklich Menschen die das gucken :S
FilmVlin 2012/02/17 14:06:24
Antwort löschenes gibt sogar Menschen, die andere Menschen aus Freude töten... ja
King-Arthur 2012/01/19 05:14:27
Kommentar löschenFolterporno, Krank, Pervers, Ecklig bla bla bla...
In dem Film sieht man doch nur ein teil davon wie die menschen in wirklichkeit sind.
Die warheit ist doch das wir viel schlimmer sind, nur wen interesiiert die warheit !!!
naja einfach weggschauen wie es doch die meisten machen, solange es einen nicht selber trifft
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Don.Bizarre 2012/01/18 16:38:47
Kommentar löschenOh wie erschreckend, D E R torture-porno schlechthin...so ein blödsinn... der film ist zu 90% langweilig, die anderen 10% sind unnötig... einzig wirklich schockierendes an film ist der grundgedanke...weil ich mir vorstellen kann das ähnliches wirklich passiert...
summa summarum ist der film müll
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Tony Almeida 2012/04/10 12:22:36
Antwort löschenGing mir genau so, weiß aber nicht wie du da noch ne 4,5 geben kannst. Der Film hat für mich nix mit Horror zu tun, eher mit Menschen-Metzgerei!
Janus_Kopf 2012/01/18 10:16:16
Kommentar löschenKrank.
Mehr fällt mir dazu nicht ein und mehr will dazu auch nicht sagen.
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FilmVlin 2012/02/17 14:05:27
Antwort löschenja, krank, dass man das auf die Leinwand projezieren muss. Aber so sind wir Menschen eben. Zeigen uns gerne selber, wie krank wir sind! Du weisst schon, dass die Realität NOCH weitaus kränker ist? Folglich ist die Menschheit einfach krank. Aber der Menschheit würdest du doch keine 0.0 Punkte geben oder? ;-/
Janus_Kopf 2012/02/20 11:29:21
Antwort löschenHomo homini lupus - leider muss ich dir recht geben. Ich glaube, ich wandere aus und kaufe mir meine eigene kleine Insel o_o.
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