Nach der Sichtung von HOSTEL: PART II wird vor allem eins klar: Eli Roth ist nicht nur eine extrem nerdige Plaudertasche, sondern auch ein faules Schwein. Während die Kollegen um und um Jigsaw herum sich wenigstens noch bemühen, die Einfallslosigkeit der SAW-Franchise jedes Jahr mit noch bekloppteren Plots und noch abstruseren Folter- und Mordeinlagen zu übertünchen, dreht die Lusche unverfrorenerweise einfach noch mal mehr oder weniger den gleichen Film; die Modifikationen halten sich doch sehr in Grenzen, zu sehr um von einer echten Fortsetzung sprechen zu können.
[...] Beschäftigte sich „Hostel“ in den ersten 45 Minuten noch hauptsächlich mit den Opfern, bleiben die weiblichen Ziele diesmal recht blass. Dafür wird in der Fortsetzung näher auf die beiden Käufer und deren Beweggründe, sich der Organisation anzuschließen, eingegangen. Selbstverständlich darf man keine ausgefeilte Charakterstudie erwarten, doch bekommen wir es diesmal nicht mit namen- und gesichtslosen Killern zu tun: Während sich der Eine beweisen möchte, dass er ein echter Mann ist, versucht der Andere lediglich, seinem tristen Familienleben zu entkommen. Wie bereits in „8MM“ verstärken die niederen Beweggründe der an sich geistig gesunden Kunden die Abscheu vor der Tat erheblich. [...]
Der Nachfolger gibt sich noch weniger Mühe, psycho- oder handlungslogisch kohärent vorzugehen, endet mit dieser Strategie hier jedoch binnen kurzem in der absoluten Beliebigkeit, da bis zum Schluss nie ganz klar ist, was Eli Roths Protagonistinnen in der Slowakei eigentlich zu finden hoffen. So radikal hedonistisch wie die Jungs aus dem Vorgänger lässt Roth seine Mädchen nicht agieren, allerdings fehlt ihnen auf ihrem Eurotrip eindeutig ein alternatives Projekt.
Nachdem ihm das Feuilleton beim Vorgänger vorzüglich auf den Leim ging und Eli Roths „Hostel“ fälschlicherweise als subversive Metapher auf die Folterbilder der Gegenwart las, rudert der Regisseur keinesfalls zurück, sondern schockt den intellektuellen Kleingeist genüsslich mit impertinenter Drastik und einem Minimum an Handlung. Dabei ist seine Fortsetzung ungleich komischer und wesentlich bissiger, wenn erst all jene Genreregeln gnadenlos bedient, nur um dann ad absurdum geführt zu werden. Die Täterperspektive gewinnt dem Stoff zusätzliche Reize ab, sodass „Hostel II“ in jeder Hinsicht eine deutliche Steigerung bedeutet.
Jedem die seine Befriedigung. Der eine lässt sich's im Bordell richten, der nächste legt lieber selbst Hand an. Kranke Gesellschaft. Dass es um jene nicht unbedingt gut bestellt ist, haben wir aber auch schon irgendwie geahnt, bevor uns Eli Roth ins "Hostel" geführt hat. Geschäftsleute, Väter, Ehemänner - sie alle kommen in Europas Osten und bezahlen dafür, einen Menschen zu Tode quälen zu dürfen.
Meine Freundin: "Ich dachte das wäre ein Folterfilm? Ich dachte sie reissend en Schauspielern die Haare einzeln aus, kochen sie und zwingen dann die glatzigen Menschen sie aufzuessen."
Es ist eigentlich nur ein schlecht recherchiertes Portrait von Slowenien."
Besser als der erste Teil, in dem Sinne das ein Schuss in den Fuss besser ist als ein Schuss in den Bauch. Von Gut ist auch der Aufguss des Folterpornos noch weit entfernt.
Tolle musikalische Untermalung, einfallsreiche Kulissen, und eine ordentliche Kameraführung inklusive vernünftigem Schnitt. Doch eins kann dieser Eli Roth gar nicht: Eine unterhaltsame Story schreiben. Dieser Film zieht sich trotz seiner eher durchschnittlichen Länge trotzdem unheimlich. Zudem hat dieser mit Horror so fast gar nix gemeinsam. Spannend ist er auch nicht und selbst akzeptable Splatterszenen kann man an einer halben Hand abzählen. Der Name Tarantino wurde hier für ein Produkt missbraucht, bei dem er auch nur Co-Produzent war und ansonsten seine Finger nicht im Spiel hatte. Eli Roth kann von mir aus einen Baseballschläger schwingenden Juden mimen, aber er soll bitte das Schreiben des Drehbuchs einer anderen Person überlassen.
Ich habe den Vorgänger nicht gesehen und war von Teil 2 angesichts der zuvor gelesenen unendlichen kritischen Kommentare irgendwie sogar positiv überrascht. Sicher, Zartbesaitete sollten einen Bogen um den Film machen und die Frage "ob so etwas sein muss" kann man gewiss ausgiebig diskutieren. Trotzdem war Hostel 2 in meinen Augen ein unterhaltsamer Horrorfilm, der zwar einige Logiklücken aufweist und das Genre nicht um revolutionäre Neuheiten bereichert, aber durch die relativ ausgiebige Vorstellung der Täter einen interessanten Aspekt bietet und auch dank dem recht guten Ende durchaus zu unterhalten weiß.
Petition für das alte Navigationsdesign:
http://www.moviepilot.de/forums/anregungen-fragen-lob-tadel/threads/petition-fuer-das-alte-navigationsdesign
Ich weiß, dass die meisten Leute diesen Film scheiße finden, aber da gehts mir anders - der 1. Teil war noch recht seicht, trotz cooler Grundstory, aber der 2. ist großartig. Man lernt nicht nur die Gefolterten kennen, sondern vor allem auch die Folterer, und das macht es für mich spannend. Nebenbe ist das Ende noch verdammt cool. Also ich liebe den Film jedenfalls.
Eine artifizielle Überspitzung von menschenentwürdigenden Attitüden, die leider alltäglich in sehr viel abgemildeterer oder auf jeden Fall unauffälligerer Form das Handeln unzähliger Misanthropen bestimmt. Eine überstilisisierte Lebensreflektion. Hier wird der Mensch verhökert wie eine Sache, ein Stück.
Im new denglish sind Arbeitskräfte human resources. Au warte.
Der Film ist ausnehmend brutal und in der eigentlichen uncutted Version für den angepassten Betrachter vielleicht sogar zu hart, weshalb die bestimmend-reglementierenden Kulturpessimisten diese Fassung sogar verboten und als illegal erklärt haben. Die wenigsten wird´s kümmern.
Eine menschenfeindliche Verfilmung derbster, abseitiger menschlicher Verrohungen, die aber nicht zu leugnen und zu verbieten sind, weil sie nur aufzeigen und nicht glorifizieren.
Hostel, die Zweite: Nachdem ich den ersten Teil als große Enttäuschung empfand, hatte ich sehr geringe Erwartungen an Teil 2-und das vollkommen zu Recht!
Zwar kann die Anfangssequenz als gelungen bezeichnet werden, aber alles was danach kommt läuft nach Schema F ab.
Diesmal sind es Amerikanerinnen, die sich gegen die bösen osteuropäischen Buben und Mädchen wehren müssen, aber überzeugender als ihre strunzdummen männlichen Kollegen sind sie auch nicht. An der Gewaltschraube wurde nochmal heftig gedreht und so liefert Roth wirklich ein reinrassiges Splatterfilmchen ab, das sich noch blutiger als sein Vorgänger gebärdet. Dabei muss aber schon gesagt werden, dass der Regisseur offenbar seinen Genrepartner SAW III deklassieren wollte, was ihm aber weder bezüglich des Blutzolls, geschweige denn in Sachen Qualität gelungen ist.
Inszenatorisch wurde weitestgehend passabel gearbeitet, wenn es ans Eingemachte geht, dann auch richtig dreckig und düster.
Auffallend, dass Eli Roth anscheinend das Bedürfnis hatte, in den zweiten Teil Gesellschaftskritik einzubinden, was er in Teil 1 ja gänzlich versäumt hat.
Jedoch stellt sich im Nachhinein heraus, dass er das gleich hätte lassen sollen, denn so verkrampft und ungeschickt wie er sich hier bemüht, den Film um eine sozial-kritische Ebene zu bereichern, ist schon ein starkes Stück!
Im Grunde genommen handelt es sich bei Hostel: Part II um billigen Horror, der nach dem altbekanntem Strickmuster "Höher, weiter, schneller" arbeitet. Die Opfer sind zahlreicher, die Folterszenen länger. Viel bringt ihm das aber schlussendlich doch nicht, denn es ist einfach so, dass Roth nichts Neues schafft, nur Altbekanntes wiederkaut und das nicht mal gut.
Fazit: Ein klein wenig besser als der Vorgänger, aber trotzdem weit entfernt, um wenigstens durchschnittlich zu sein. Menschenverachtend und ohne Stil
Keines-wegs ein schlechter Film aber leider ähnelt er dem 1er zu sehr und deshalb nur 5,0. Wobei ich sagen muss, der 2er hat mir besser gefallen als der erste Teil.
Mag zwar sein, das diese blutige Szene mit der Badewanne ganz gut ankam. Dennoch muss man sagen, das auch hier das unterste Niveau hervorgebracht wird. Alleine die Szene, wo der kleine Junge erschossen wurde fand ich persönlich zu stark übertrieben und man hätte sich dies auch sparen können. Es gibt genügend kranke Menschen auf der Welt (ihr wisst schon)... Dieses Land hier ist doch so auf dem Cut-Trip aber dennoch lassen die Leute solche Szenen durch... Etwas sehr sehr merkwürdig aber okay... Nicht meine Sache! Fazit: Wers braucht...
Mir gefiel einzig und allein die Szene, in der das Mädel über einer großen Wanne hängt, eine Frau sich darunter setzt und sich dann von dem aus dem Mädel tropfenden Blut besprenkeln lässt. So lustvoll, wie sie sich dann windet, erinnert es mich an Vampire. Dafür 2 Punkte.. ansonsten musste ich ständig "vorwärts spulen" drücken. Öde und langatmig.
Abgesehen von den Gewaltszenen hat der Film rein garnichts zu bieten, Tim Roth hat als Regisseur nichts drauf. Schade da der Vörgänger recht gut war!!Doch Dieser hier ist purer Müll!
Es ist nicht zu leugnen, dass "Hostel" an den Kinokassen recht erfolgreich war. Allerdings ist mir wenig verständlich, warum man hier mit "Hostel: Part II" auch noch einen zweiten Teil produzierte.
Die Story ist sehr schnell erzählt, was wohl daran liegen wird, dass die drei jungen Männer aus dem ersten Teil einfach durch drei mehr oder minder attraktive noch jüngere Frauen ersetzt wurden - ansonsten gibt es storytechnisch im Großen und Ganzen nichts neues, wobei man darauf gespannt sein dürfte, inwiefern die Story für den bereits geplanten dritten Teil modifiziert wird.
Was sich bei der Story schon monoton und wenig kreativ zeigt, bleibt auch im weiteren Verlauf eher matt. Krankhafte Folterszenen, Perversitäten, explizite Gewaltdarstellungen und eine trotzdem entstehende unaufhaltsame Langeweile sind natürlich auch diesmal mit von der Partie und zeugen von keiner guten Regie- und Drehbucharbeit. Unterhaltsam ist das auch alles bestimmt nicht, erinnert es doch wie im ersten Teil schon eher an eine Mischung aus "Eurotrip" und schlechtem Splatter.
Diese miesen Filme braucht wirklich niemand...
Liebe Kinder gibt gut acht, Eli Roth hat euch etwas mitgebracht. Einen feucht fröhlichen Sicko für Eure Mülltonnen. Besser bekannt unter den Namen "gähnende Aneinanderreihung von Menschenquälereien" und selbst das ist noch gelogen. Hostel 2 ist entweder Remake oder beängstigent bekanntes Sequel. Geändert hat sich nicht viel. Nur die Opfer scheinen weiblich zu sein und nicht ganz so viel rum zu nerven. Zusätzlich bekommen wir die Figur des Täters besser zu Gesicht. Was aber nur ein schlechter Scherz sein soll. Eli Roth weiß allerdings nicht wann man einen Scherz mach und wann man einen Scherz nicht macht. Da kenn ich übrigends auch einen. Der Gorehound ruft: " mehr ", der verirrte Gelegenheitsgucker schreit: " iii ", der Cineast ist wegen seiner majestätischen Geschichte nach der ersten Hälfte im Land der Träume und alle anderen haben hoffentlich besseres zu tun.
Genauso gut oder schlecht wie das Original. Wie jeder das so sehen mag. Was wirklich beängstigend ist: Die Wandelung des braven Familienvaters zur Bestie Mensch wird hier sehr gut gezeigt. Und das es mehr als solche Tiere in der Wirklichkeit gibt zeigen die Nachrichtenbilder der letzten Tage.
Und in wie fern dieser Film gegen §131 verstößt ist halt Ansichtssache.
Kritiker — Uninteressant 4.7
Der Film Hostel: Part II wurde von 18 Kritikern bewertet.
Hisayasu S: DAS MANIFEST
Nach der Sichtung von HOSTEL: PART II wird vor allem eins klar: Eli Roth ist nicht nur eine extrem nerdige Plaudertasche, sondern auch ein faules Schwein. Während die Kollegen um und um Jigsaw herum sich wenigstens noch bemühen, die Einfallslosigkeit der SAW-Franchise jedes Jahr mit noch bekloppteren Plots und noch abstruseren Folter- und Mordeinlagen zu übertünchen, dreht die Lusche unverfrorenerweise einfach noch mal mehr oder weniger den gleichen Film; die Modifikationen halten sich doch sehr in Grenzen, zu sehr um von einer echten Fortsetzung sprechen zu können.
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4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
CineKie: CineKie - Chroniken eines F...
[...] Beschäftigte sich „Hostel“ in den ersten 45 Minuten noch hauptsächlich mit den Opfern, bleiben die weiblichen Ziele diesmal recht blass. Dafür wird in der Fortsetzung näher auf die beiden Käufer und deren Beweggründe, sich der Organisation anzuschließen, eingegangen. Selbstverständlich darf man keine ausgefeilte Charakterstudie erwarten, doch bekommen wir es diesmal nicht mit namen- und gesichtslosen Killern zu tun: Während sich der Eine beweisen möchte, dass er ein echter Mann ist, versucht der Andere lediglich, seinem tristen Familienleben zu entkommen. Wie bereits in „8MM“ verstärken die niederen Beweggründe der an sich geistig gesunden Kunden die Abscheu vor der Tat erheblich. [...]
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
Der Nachfolger gibt sich noch weniger Mühe, psycho- oder handlungslogisch kohärent vorzugehen, endet mit dieser Strategie hier jedoch binnen kurzem in der absoluten Beliebigkeit, da bis zum Schluss nie ganz klar ist, was Eli Roths Protagonistinnen in der Slowakei eigentlich zu finden hoffen. So radikal hedonistisch wie die Jungs aus dem Vorgänger lässt Roth seine Mädchen nicht agieren, allerdings fehlt ihnen auf ihrem Eurotrip eindeutig ein alternatives Projekt.
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
Nachdem ihm das Feuilleton beim Vorgänger vorzüglich auf den Leim ging und Eli Roths „Hostel“ fälschlicherweise als subversive Metapher auf die Folterbilder der Gegenwart las, rudert der Regisseur keinesfalls zurück, sondern schockt den intellektuellen Kleingeist genüsslich mit impertinenter Drastik und einem Minimum an Handlung. Dabei ist seine Fortsetzung ungleich komischer und wesentlich bissiger, wenn erst all jene Genreregeln gnadenlos bedient, nur um dann ad absurdum geführt zu werden. Die Täterperspektive gewinnt dem Stoff zusätzliche Reize ab, sodass „Hostel II“ in jeder Hinsicht eine deutliche Steigerung bedeutet.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Jedem die seine Befriedigung. Der eine lässt sich's im Bordell richten, der nächste legt lieber selbst Hand an. Kranke Gesellschaft. Dass es um jene nicht unbedingt gut bestellt ist, haben wir aber auch schon irgendwie geahnt, bevor uns Eli Roth ins "Hostel" geführt hat. Geschäftsleute, Väter, Ehemänner - sie alle kommen in Europas Osten und bezahlen dafür, einen Menschen zu Tode quälen zu dürfen.
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plusquamperfekt: Vice Magazin
Meine Freundin: "Ich dachte das wäre ein Folterfilm? Ich dachte sie reissend en Schauspielern die Haare einzeln aus, kochen sie und zwingen dann die glatzigen Menschen sie aufzuessen."
Es ist eigentlich nur ein schlecht recherchiertes Portrait von Slowenien."
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Besser als der erste Teil, in dem Sinne das ein Schuss in den Fuss besser ist als ein Schuss in den Bauch. Von Gut ist auch der Aufguss des Folterpornos noch weit entfernt.
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Kommentare — Uninteressant 4.3
Der Film Hostel: Part II wurde von 1035 Mitgliedern bewertet.
Knackwurst 2010/02/04 21:52:37
....der selbe Dreck wie Teil 1!.....
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PaJeRo 2010/01/12 22:58:56
Tolle musikalische Untermalung, einfallsreiche Kulissen, und eine ordentliche Kameraführung inklusive vernünftigem Schnitt. Doch eins kann dieser Eli Roth gar nicht: Eine unterhaltsame Story schreiben. Dieser Film zieht sich trotz seiner eher durchschnittlichen Länge trotzdem unheimlich. Zudem hat dieser mit Horror so fast gar nix gemeinsam. Spannend ist er auch nicht und selbst akzeptable Splatterszenen kann man an einer halben Hand abzählen. Der Name Tarantino wurde hier für ein Produkt missbraucht, bei dem er auch nur Co-Produzent war und ansonsten seine Finger nicht im Spiel hatte. Eli Roth kann von mir aus einen Baseballschläger schwingenden Juden mimen, aber er soll bitte das Schreiben des Drehbuchs einer anderen Person überlassen.
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Gater9999 2010/01/03 14:24:02
Ich habe den Vorgänger nicht gesehen und war von Teil 2 angesichts der zuvor gelesenen unendlichen kritischen Kommentare irgendwie sogar positiv überrascht. Sicher, Zartbesaitete sollten einen Bogen um den Film machen und die Frage "ob so etwas sein muss" kann man gewiss ausgiebig diskutieren. Trotzdem war Hostel 2 in meinen Augen ein unterhaltsamer Horrorfilm, der zwar einige Logiklücken aufweist und das Genre nicht um revolutionäre Neuheiten bereichert, aber durch die relativ ausgiebige Vorstellung der Täter einen interessanten Aspekt bietet und auch dank dem recht guten Ende durchaus zu unterhalten weiß.
Petition für das alte Navigationsdesign:
http://www.moviepilot.de/forums/anregungen-fragen-lob-tadel/threads/petition-fuer-das-alte-navigationsdesign
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vaan_F.F. 2010/01/02 07:41:59
Wer andere gerne leiden sieht sollte diesen Film nicht vepassen. Wer es nicht gerne sieht Finger weg davon. Recht primitiv.
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guggenheim 2009/12/04 16:39:32
Teil 1 war schon nicht der Hammer. Teil 2 ist einfach nur noch ein B-Movie
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jubilee 2009/12/04 10:55:42
Ich weiß, dass die meisten Leute diesen Film scheiße finden, aber da gehts mir anders - der 1. Teil war noch recht seicht, trotz cooler Grundstory, aber der 2. ist großartig. Man lernt nicht nur die Gefolterten kennen, sondern vor allem auch die Folterer, und das macht es für mich spannend. Nebenbe ist das Ende noch verdammt cool. Also ich liebe den Film jedenfalls.
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Jan S. 2009/11/21 21:44:57
ein ganz guter horrorfilm aber kein meisterwerk
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sikkmeidack 2009/10/17 21:55:18
Eine artifizielle Überspitzung von menschenentwürdigenden Attitüden, die leider alltäglich in sehr viel abgemildeterer oder auf jeden Fall unauffälligerer Form das Handeln unzähliger Misanthropen bestimmt. Eine überstilisisierte Lebensreflektion. Hier wird der Mensch verhökert wie eine Sache, ein Stück.
Im new denglish sind Arbeitskräfte human resources. Au warte.
Der Film ist ausnehmend brutal und in der eigentlichen uncutted Version für den angepassten Betrachter vielleicht sogar zu hart, weshalb die bestimmend-reglementierenden Kulturpessimisten diese Fassung sogar verboten und als illegal erklärt haben. Die wenigsten wird´s kümmern.
Eine menschenfeindliche Verfilmung derbster, abseitiger menschlicher Verrohungen, die aber nicht zu leugnen und zu verbieten sind, weil sie nur aufzeigen und nicht glorifizieren.
!!!
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Kris 2009/10/09 18:55:11
Nicht, weil ich den ersten Teil schlecht fand, sondern weil ich's einfach nicht ertrage.
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seven 2009/10/09 18:11:38
Hostel, die Zweite: Nachdem ich den ersten Teil als große Enttäuschung empfand, hatte ich sehr geringe Erwartungen an Teil 2-und das vollkommen zu Recht!
Zwar kann die Anfangssequenz als gelungen bezeichnet werden, aber alles was danach kommt läuft nach Schema F ab.
Diesmal sind es Amerikanerinnen, die sich gegen die bösen osteuropäischen Buben und Mädchen wehren müssen, aber überzeugender als ihre strunzdummen männlichen Kollegen sind sie auch nicht. An der Gewaltschraube wurde nochmal heftig gedreht und so liefert Roth wirklich ein reinrassiges Splatterfilmchen ab, das sich noch blutiger als sein Vorgänger gebärdet. Dabei muss aber schon gesagt werden, dass der Regisseur offenbar seinen Genrepartner SAW III deklassieren wollte, was ihm aber weder bezüglich des Blutzolls, geschweige denn in Sachen Qualität gelungen ist.
Inszenatorisch wurde weitestgehend passabel gearbeitet, wenn es ans Eingemachte geht, dann auch richtig dreckig und düster.
Auffallend, dass Eli Roth anscheinend das Bedürfnis hatte, in den zweiten Teil Gesellschaftskritik einzubinden, was er in Teil 1 ja gänzlich versäumt hat.
Jedoch stellt sich im Nachhinein heraus, dass er das gleich hätte lassen sollen, denn so verkrampft und ungeschickt wie er sich hier bemüht, den Film um eine sozial-kritische Ebene zu bereichern, ist schon ein starkes Stück!
Im Grunde genommen handelt es sich bei Hostel: Part II um billigen Horror, der nach dem altbekanntem Strickmuster "Höher, weiter, schneller" arbeitet. Die Opfer sind zahlreicher, die Folterszenen länger. Viel bringt ihm das aber schlussendlich doch nicht, denn es ist einfach so, dass Roth nichts Neues schafft, nur Altbekanntes wiederkaut und das nicht mal gut.
Fazit: Ein klein wenig besser als der Vorgänger, aber trotzdem weit entfernt, um wenigstens durchschnittlich zu sein. Menschenverachtend und ohne Stil
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McClain 2009/10/06 16:14:27
Hätte bei weitem weniger von diesem Film erwartet...
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Marikov 2009/09/03 17:45:07
Keines-wegs ein schlechter Film aber leider ähnelt er dem 1er zu sehr und deshalb nur 5,0. Wobei ich sagen muss, der 2er hat mir besser gefallen als der erste Teil.
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silverFF 2009/07/24 21:34:54
Bitter.. ungewollt lustige Szenen...Zeitverschwendung.
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Pherano 2009/07/24 02:47:45
Mag zwar sein, das diese blutige Szene mit der Badewanne ganz gut ankam. Dennoch muss man sagen, das auch hier das unterste Niveau hervorgebracht wird. Alleine die Szene, wo der kleine Junge erschossen wurde fand ich persönlich zu stark übertrieben und man hätte sich dies auch sparen können. Es gibt genügend kranke Menschen auf der Welt (ihr wisst schon)... Dieses Land hier ist doch so auf dem Cut-Trip aber dennoch lassen die Leute solche Szenen durch... Etwas sehr sehr merkwürdig aber okay... Nicht meine Sache! Fazit: Wers braucht...
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Marie Krolock 2009/07/06 01:29:38
Mir gefiel einzig und allein die Szene, in der das Mädel über einer großen Wanne hängt, eine Frau sich darunter setzt und sich dann von dem aus dem Mädel tropfenden Blut besprenkeln lässt. So lustvoll, wie sie sich dann windet, erinnert es mich an Vampire. Dafür 2 Punkte.. ansonsten musste ich ständig "vorwärts spulen" drücken. Öde und langatmig.
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Der Franzose 2009/07/09 17:32:23
Mir hat es gefallen, dass diesmal die Frauen leiden mussten ;), aber ansonsten sehr öde - gebe ich dir Recht.
Jade 2009/06/24 09:20:16
Ein Paradebeispeil dafür, dass sogenannte "Fortsetzungen" gut und gerne auch oft in die Hose gehen können.
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Kevin2803 2009/06/19 03:06:06
Schlechte Fortsetzung! Der erste Teil hat mir ja noch i-wie gefallen, aber der zweite ist einfach nur Mist.
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Joshdeniro 2009/06/08 15:41:02
abartig und pervers - wm sowas gefällt, der sollte sich einweisen lassen.
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Mr Lee 2009/03/01 01:00:37
Übereinstimung mit prognose. Film wie erawartet. Vorhersehbar und ohne irgendwelchen orginellen Ideen. Für einmal sehen ist der Film okay.
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FordFairlane 2009/02/15 13:38:54
Abgesehen von den Gewaltszenen hat der Film rein garnichts zu bieten, Tim Roth hat als Regisseur nichts drauf. Schade da der Vörgänger recht gut war!!Doch Dieser hier ist purer Müll!
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guggenheim 2010/01/09 14:17:58
Tim Roth kann da nichts für- Eli Roth schon eher ;-)
Ansi 2009/02/04 18:41:43
Es ist nicht zu leugnen, dass "Hostel" an den Kinokassen recht erfolgreich war. Allerdings ist mir wenig verständlich, warum man hier mit "Hostel: Part II" auch noch einen zweiten Teil produzierte.
Die Story ist sehr schnell erzählt, was wohl daran liegen wird, dass die drei jungen Männer aus dem ersten Teil einfach durch drei mehr oder minder attraktive noch jüngere Frauen ersetzt wurden - ansonsten gibt es storytechnisch im Großen und Ganzen nichts neues, wobei man darauf gespannt sein dürfte, inwiefern die Story für den bereits geplanten dritten Teil modifiziert wird.
Was sich bei der Story schon monoton und wenig kreativ zeigt, bleibt auch im weiteren Verlauf eher matt. Krankhafte Folterszenen, Perversitäten, explizite Gewaltdarstellungen und eine trotzdem entstehende unaufhaltsame Langeweile sind natürlich auch diesmal mit von der Partie und zeugen von keiner guten Regie- und Drehbucharbeit. Unterhaltsam ist das auch alles bestimmt nicht, erinnert es doch wie im ersten Teil schon eher an eine Mischung aus "Eurotrip" und schlechtem Splatter.
Diese miesen Filme braucht wirklich niemand...
Spaß:
Action:
Spannung:
Gefühl:
Anspruch:
Kreativität:
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stalker 2009/02/04 13:16:15
Enttäuschende Fortsetzung, ohne Spannung, langweilig.
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Tyler__Durden 2009/01/01 13:49:30
Naja keine Offenbarung und kein Meisterwerk aber wenn man einfach mal sein Gehirn ausschaltet wird man einigermaßen gut Unterhalten.
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Taichi 2008/12/31 02:54:40
eher schwach, erster teil deutlich besser!
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Liam Quinn 2008/12/30 22:59:06
Liebe Kinder gibt gut acht, Eli Roth hat euch etwas mitgebracht. Einen feucht fröhlichen Sicko für Eure Mülltonnen. Besser bekannt unter den Namen "gähnende Aneinanderreihung von Menschenquälereien" und selbst das ist noch gelogen. Hostel 2 ist entweder Remake oder beängstigent bekanntes Sequel. Geändert hat sich nicht viel. Nur die Opfer scheinen weiblich zu sein und nicht ganz so viel rum zu nerven. Zusätzlich bekommen wir die Figur des Täters besser zu Gesicht. Was aber nur ein schlechter Scherz sein soll. Eli Roth weiß allerdings nicht wann man einen Scherz mach und wann man einen Scherz nicht macht. Da kenn ich übrigends auch einen. Der Gorehound ruft: " mehr ", der verirrte Gelegenheitsgucker schreit: " iii ", der Cineast ist wegen seiner majestätischen Geschichte nach der ersten Hälfte im Land der Träume und alle anderen haben hoffentlich besseres zu tun.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Tyler_D 2008/12/15 17:37:12
Eine leckere und rasante Schlachteplatte. Besser und spannender als der erste Teil!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
rudi_thebest 2008/12/14 14:32:02
Einfach nur Mist. Zitat von Lenny.
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Lars will 2008/09/01 14:56:11
Purer Gewalt-Porno. Sadistisch und zynisch. Richard Burgi rules!
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SanchoPancho 2008/05/19 17:11:42
frauen nerven und der film ist total schlecht!!
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derblonde 2008/05/08 20:25:08
Genauso gut oder schlecht wie das Original. Wie jeder das so sehen mag. Was wirklich beängstigend ist: Die Wandelung des braven Familienvaters zur Bestie Mensch wird hier sehr gut gezeigt. Und das es mehr als solche Tiere in der Wirklichkeit gibt zeigen die Nachrichtenbilder der letzten Tage.
Und in wie fern dieser Film gegen §131 verstößt ist halt Ansichtssache.
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