Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis - Kritik

Hot Fuzz

GB · 2007 · Laufzeit 121 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Die Einführung von Peggs Kollegen ist minimum austauschbar und durch Mission Impossible habe ich ihn auch deutlich lustiger in Erinnerung. Und so schön es ist mal ein paar neue Versuche zu sehen - diese umherspringenden Schnitte werden sehr schnell anstrengend und lustig sind sie wenig bis nie. Da sind Komödien mit handwerklich durchschnittlicher Umsetzung und besserem Verbalhumor deutlich ansehnlicher, denn auch Filmzitate werten unlustige Dialoge nicht zur Komödie auf. Pegg spielt leider nur eine öde Karikatur eines Charakters, interessant ist das nicht.
    Der Film hat sicherlich ein paar unterhaltende Momente, aber noch viele mehr für den Zuschauer, der über einen dummen Charakter lachen kann, der stumpfe (nicht die lustige Art) bis hirnrissige Fragen stellt und Kommentare abgibt.

    Da denkt man der Film ist schon wieder in der Nichtigkeit und totalen Vorhersehbarkeit verschwunden, doch kommt dann der Plottwist in den letzten 30 Minuten - er geht mit der vorhersehbaren Enthüllung nämlich nicht ganz konventionell um.
    Dürrenmatt hat es jedenfalls unterhaltender und kritischer geschrieben (vorausgesetzt der Film beansprucht Sozialkritik) - dann hätten sie lieber dort als bei Michael Bay Inspiration beziehen sollen.

    Aber letztendlich ist die Vorhersehbarkeit zu anstrengend, jeder Moment impliziert das offensichtlich Kommende. Mir bleibt schleierhaft was Kritiker und Zuschauer diesem Scheissfilm abgewinnen.

    • 7 .5

      Erfrischend abgefahrener durch und durch britischer Actionkomödien Knaller.
      Der nur vor Spielfreude und Dialogwitz strotzt, die Darsteller sind durchweg richtig klasse.
      Ich bin auch begeistert, wie hier sehr viele bekannte Filmzitate verbaut werden. Außerdem spart der Film auch nicht mit Action und es Splattert auch hier und da ganz wild.
      Hot Fuzz ist eine kleine Filmperle seines Genres!

      8
      • 7 .5

        Super Fortsetzung des hervorragenden 1. Teils der Cornetto Trilogie.
        Viel Witz und wieder mit 2 exzellenten Hauptdarstellern, die sich wieder mit vielen Jokes durch den Film kämpfen.

        Auch die Grundgeschichte ist irrsinnig gut erzählt, mit einem super Showdown, der einfach hängen bleibt.

        • 7
          RoboMaus 04.04.2017, 17:29 Geändert 04.04.2017, 17:39

          Eine Komödie ist immer nur so gut wie ihre Gags ankommen. Doch gute Gags zu schreiben ist schwierig. Noch schwieriger ist es, einen ganzen Film in regelmäßigen Abständen damit anzufüllen und die Quintessenz der Komödie zu erreichen: das gelungene Gagfeuerwerk.

          Simon Pegg macht Komödien und weiß das, doch trotzdem zieht er 'Hot Fuzz' auf unnötige volle zwei Stunden. Warum nur? 'Die nackte Kanone' (1988) war nicht zuletzt so erfolgreich, weil sie gerade einmal 80 min läuft und ihre Dichte an guten Gags kaum verwässert. 'Hot Fuzz' könnte in derselben Liga spielen - wohl nicht als Meister, aber gewiss in der Champions' League (bei mir ab 8/10). So reicht es nur für die Europa League, was aber in der heutigen Komödienlandschaft durchaus anerkennenswert ist.

          Im ersten Drittel macht Pegg alles richtig - als Polizist mit Leib und Seele greift er durch, was mit einigen starken Gags einhergeht, auch, wie er schließlich wegen Übereifrigkeit in eine Kleinstadt versetzt wird und wieder aneckt. Dann wird ein Mordkomplott einiger Bürger der Stadt eingeführt, worin die Qualität der Gags deutlich absinkt, die zudem wiederholt werden (v.a. die einheimischen Polizisten, die jeden Mord als Unfall abtun und immer mit demselben Dumpfbackengehabe auftreten). Die mehrfache Wiederholung eines Gags, der gerade noch durchgeht, kehrt ihn schließlich in sein Gegenteil: es fängt an zu langweilen.

          Eine halbe Stunde vor Schluss schafft es Pegg, das Steuer herumzureißen und legt ein Finale furioso hin, das mit viel Drive und besseren Gags wieder überzeugt. Schade - 25-30 min weniger des schwachen mittleren Drittels würde einen wesentlich stärkeren Gesamteindruck liefern. Vielleicht hätte sich Pegg damals von David Zucker oder Leslie Nielsen beraten lassen sollen......

          27
          • 9

            Hot Fuzz ist ein rundum gelungener Film. Ich bin mir sicher, dass viele diesen Film lieben. Doch er bietet auch Platz für Kritik. Hat man keine Freude an britischem Humor oder überspitzter Gewalt, sollte man vielleicht nicht reinschauen. Alle anderen bekommen hier jedoch einen außerordentlichen Vertreter des Actionkino, der vor allem durch die Figuren, die Handlung und die vielen Filmzitate überzeugen kann. Nach „Shaun of the Dead“ schaffen es Wright und Pegg also erneut, ein Genre gekonnt aufs Korn zu nehmen.

            • 4

              Ich weiß nicht ob es daran liegt das ich nicht wirklich ein Fan von Simon Pegg und seinen Dauerkollegen bin aber Hot Fuzz war eher verschwendete Zeit. Die Gags kamen größtenteils nicht an, die Story ist nicht der Rede wert und von der schauspielerischen Leistung her bleibt auch nichts hängen. Die Aktion kann sich nicht entscheiden ob sie lustig oder cool sein will und die Sprüche haben das gleiche Problem. Zum lachen brachten sie mich eigentlich nicht, cool wirkten sie aber auch nicht. Das ging dann eher in die Richtung Fremdschämen. Übrig bleiben ein paar gute Ideen wie der Kampf in der MInistadt aber ebenso viele absolut lächerliche Szenen. Da explodiert das ganze Polizeipräsidium und Simon Pegg steht 2 Meter neben der Bombe und überlegt, wie alle anderen, völlig unverletzt während das ganze Haus in Trümmern liegt. Was soll das?? Ist das irgendeine Art von Humor die mir fremd ist oder was soll diese Szene gewirken.

              Fazit: Kein Film den man unbedingt gesehen haben muss

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              • 8 .5

                Nette Abwechslung zum ewigen Shaun of the Dead gucken, der aber leider nicht ganz an den geistigen Vorgänger rankommt.

                • 9

                  Make Sandford great again! - Trump/Butterman 2016

                  https://getyarn.io/yarn-clip/efb0cb65-0f79-44fd-a58c-e765d75eb661

                  2
                  • 5

                    An sich eine nette Idee, auch das absurde Element gefällt mir gut. Der Showdown ist dann allerdings überflüssig bis an den Haaren herbei gezogen und wirkt gekünstelt.
                    Insgesamt dadurch ein wenig hohl.

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                    • 6 .5

                      Abgedreht. Viele Lacher dabei aber für meinen Geschmack ein wenig zu lang. Kann man sich aber definitiv mal anschauen.

                      • 6 .5
                        Dopamingourmet 02.09.2016, 05:43 Geändert 02.09.2016, 05:44

                        War ganz unterhaltsam und ab und an auch richtig witzig- trotzdem kann ich den ganzen Hype um den Film nicht wirklich nachvollziehen. Trotzdem: Die originelle Grundstory- für nen Buddy-Film mal nicht gänzlich nach Schema F- und die zahlreichen Anspielungen auf diverse Blockbuster, bei denen die Pointe auch meist gesessen hat, sowie die liebevoll schräg in Szene gesetzten Charaktere gaben für mich eine sympathische Mischung ab.
                        P.s.: Geile Idee mit der Friedens-Nelke- werde mir auch eine zulegen. Und eine arme Sau ranschaffen, die sie mir regelmäßig bewässert- hat schließlich mehr Unterhaltungswert...

                        • 7 .5
                          999CINEASTOR666 09.07.2016, 23:55 Geändert 10.07.2016, 13:39

                          Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis (AT: Hot Fuzz - Verbrechen verboten) / GB/FR/US / 2007 ist der zweite Streich der Blood and Ice Cream Trilogy, auch Three Flavours Cornetto Trilogy genannt. Motivisch steht HOT FUZZ - ZWEI ABGEWICHSTE PROFIS für die Farbe Blau. Im Großen und Ganzen ist diese durch und durch britische Buddy Cop-Komödie runder als SHAUN OF THE DEAD und unterhält höchst vergnüglich mit trockenem Dialogwitz, rasanter Action, guten Effekten, einer überraschenden Wendung und vor Allem mit den ganzen cleveren Anspielungen und Verweisen, insbesondere auf GEFÄHRLICHE BRANDUNG und BAD BOYS II. Dennoch ist mir die Laufzeit etwas zu lang, denn manchmal ist weniger einfach mehr.

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                          • 5

                            Der Film hat durchaus seine starken Momente, aber als Persiflage auf Buddy-Cop-Filme gab es da Potential für mehr und der dämliche deutsche Untertitel unterstreicht das Ganze.

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                            • 10

                              Edgar Wrights Glanzstück in seiner gefeierten blood and ice cream Triologie: britisch, trocken, witzig

                              • 5

                                Der Film hat ein Image, als ob es sich um den Fargo unter den Komödien handle. Dabei guckt man 2 relativ uninteressanten Darstellern zu, wie sie den Durchschnitt verkörpern und sich dafür feiern lassen. Habe ich noch nie verstanden, den Hype um den Film.

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                                • 9

                                  Genialer Humor, kranke Action und tolle Schauspieler. Die Idee ist auch nicht schlecht und zum Schluss gibt's dann noch ein Action-Feuerwerk!
                                  Meiner Meinung nach der beste Teil der Cornetto Trilogie.

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                                  • Danke, Simon Pegg und Edgar Wright! Als ob wirs noch nie gesehen hätten, führen sie uns ein in die Welt der Polizisten und die des Verbrechens. Sie schenken uns ein neues Genre, im Grunde sogar zwei! Das tun sie mit unbändigem Spass und einem kultiviertem Sinn für die Unterschiede britischen und amerikanischen Verbrechens. Nicht zuletzt: Es gibt einige wirklich grosse Lacher! Pegg spielt den Polizisten Nicholas Angel, einen heftig motivierten und überaus erfolgreichen Londoner Cop. Die Verbrechensrate sinkt in seinem Einsatzgebiet, doch damit stellt er auch die weniger bemühten Kollegen bloss. Deshalb wird Angel nach Sandford versetzt - in ein verschlafenes Provinz-Kaff. Sein neuer Partner, Danny Butterman (Frost), ein übergewichtiger und nachsichtiger "Bobby" mit Kulleraugen, kennt ihn bereits aus den Medien. Butterman ist begeistert von der Londoner Macho-Welt des Verbrechens. Er will von Angel alles erfahren: Ob ein Schädel platzt, wenn man das Gehirn zerschiesst? Ob er einen Schuss abfeuern kann, während er seitlich in die Luft springt? Jeder in dieser manikürten kleinen Gemeinde scheint seinen Nachbarn zu kennen und zu lieben. Vom Supermarkt Mogul (Timothy Dalton), zum Rechtsanwalt (David Threlfall) bis hin zum Dorfpolizisten. Die beiden Cops sind hier selbstverständlich überflüssig, das Recht spielt nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Dorfbewohner ist manisch davon besessen, den Preis des schönsten Dorfes zu erringen. Wir lernen, dass die Folgen eines Misserfolges im Vorjahr einen Unfall nach sich zogen und eine Frau durchdrehte: "She drove her Datsun Cherry into a ravine". Doch gibt es womöglich ein dunkles Geheimnis in dieser Vorzeige-Gemeinde? Beide Polizisten teilen miteinander eine tiefe, fast homoerotische Verbindung in Abwesenheit des weiblichen Geschlechts. Sie folgen den simplen Buddy Movies amerikanischen Vorbilds - ohne es zu ahnen, befinden sie sich aber in einem britischen Albtraum, ganz so als seien sie einem der englischen Horror Filme aus den 70ern entsprungen... Während in den amerikanischen Vorbildern das männliche Duo über das Böse triumphiert, breitet sich hier eine satirische, pessimistische Kraft langsam aus. Die Kräfte des Guten erodieren... Der amerikanisch bewaffnete Einsatz wird vom grünen englischen Dorf erwiedert mit einer fremdenfeindlichen Verschwörung. noch mehr britische Komödien in unserer Film list auf cinegeek.de

                                    • 8

                                      Definitiv einer der witzigsten Filme, die ich je gesehen habe. Der Schluss war wirklich anstrengend, weil es viel zu sehr nach dem 08/15 Schema "die Action-Szenen am Schluss vom Film" gemacht war. Aber davon abgesehen ist der Film voll von richtig lustigen Gags und gutem Humor, der sich in Details versteckt und einfach nur köstlich ist.

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                                      • 8

                                        Auch Teil 2 der Cornetto-Trilogie kann mit der Formel seines Vorgängers überzeugen, auch, wenn mir der Humor im Vergleich zum Vorgänger und Nachfolger doch etwas zu kurz kommt...

                                        • 8

                                          Ich bin nicht gerade ein großer Fan von Komödien und komme bei diesen so gut wie nie über 7,5 Punkte hinaus, aber für Hot Fuzz kann man da definitiv mal eine Ausnahme machen.
                                          Simon Pegg ist mit seiner ständig genervten und gleichzeitig strengen Art unglaublich lustig und spielt den arg übermotivierten Supercop aus London klasse, sein Anhängsel (Nick Frost) spielt das genaue Gegenteil von ihm, den ziemlich unfähigen Dorfpolizisten Danny. Selbst alle Nebendarsteller (z.B. ist auch Bill Nighy dabei) sind durchweg sehr komisch.
                                          Die Gagdichte in dieser abstrusen Handlung ist extrem hoch, aber immer auf hohem Niveau, deshalb vergehen die fast 2 Stunden Lauflänge auch wie im Flug. Eine absolut runde Sache, von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam!
                                          Sehr lustig sind auch die vielen Anspielungen auf bekannte Filme (u.a. Mulholland Drive?), auch typische Klischees aus allen Arten von Filmen sind eingebaut. Hot Fuzz spielt mit dem ersten Teil der Trilogie (Shaun of the Dead) absolut auf einer Wellenlänge und müsste eigentlich auch alle Komödien-Muffel (wie mich) überzeugen!

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                                          • 6

                                            Der zweite Teil der Cornetto-Trilogie konnte mich nicht besonders überzeugen, da man hier nur den typischen Polizei-Klamauk zusehen bekommt. Zwar wimmelt der Film von Stars, doch selbst diese können gegen die mauen Gags nicht ankommen.

                                            • 2 .5

                                              Fängt ja ganz vielversprechend an, aber dann folgt völlig überzeichneiter Dorftrottel-Klamauk mit einem Gag platter als der andere, exzessiver Gewaltdarstellung und zum Schluss rund 30 Min. sinn- und weitgehend witzloser Ballerei. Vielleicht für bekiffte Teenies erträglich.

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                                              • 9

                                                Definitiv der beste der "Blood-and-Ice-Cream-Trilogie"

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                                                • 7

                                                  Nachdem mein Freund mir immer wieder in den Ohren lag, dass er "Hot Fuzz" so toll findet, habe ich mich breit schlagen lassen den Streifen endlich mal zu sehen. Man muss dazu sagen, dass mein Freund und ich einen völlig unterschiedlichen Humor haben, weswegen ich nicht besonders viel von dem Film erwartet habe.
                                                  Doch ich wurde durchaus positiv überrascht. Den Humor fand ich jetzt größtenteils wirklich nciht soooooo der Burner, jedoch gefiel mir die Krimigeschichte und vorallem die schönen Splattereinlagen.
                                                  Auch die beiden Hauptdarsteller sind ja recht talentiert und man schaut den sympathischen Typen gerne zu.
                                                  Der Film geizt nicht mit kuriosen Charakteren (ich liebe es!) und fährt richtig viel Action auf.
                                                  Man muss den britischen Humor wohl wirklich mögen, um hier richtig abfeiern zu können. Aber selbst, wenn man da nicht so drauf abfährt, kann man den Film gucken,d a man sofort beginnt zu rätseln, wer denn nun der Killer ist.
                                                  Ein sehenswerter Streifen, an dem ich ausnahmsweise mal groß nix zu meckern habe.

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                                                    viel besser kann man eine (englische)Actionkomödie nicht machen ....tolle Darsteller,englische Atmosphäre,schwarzer Humor ,viele Anspielungen ,Filmzitate und ein Hammerfinale machen den Film zu einer rundum gelungen Sache....sollte man nicht verpassen

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