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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 - Kritik
US 2010 Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 18.11.2010
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Kritiken (32) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDie Schmerzen des Erwachsenwerdens nehmen viel Raum ein – natürlich ist die ganze Potter-Saga ein einziger Coming-of-Age-Roman, aber dieser Film fokussiert das noch einmal wie in einem Brennglas. Dazwischen gibt es schön inszenierte Action und eine großartige Animationssequenz von Ben Hibon.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenHarry Potter ist erwachsen geworden. Teil 1 des großen Finales präsentiert sich als düsterer Fantasy-Thriller, der spätestens jetzt überhaupt nichts mehr mit einer Kinderbuchverfilmung zu tun hat. Die nunmehr deutlich vorherrschenden Faktoren Angst, Verzweiflung und Trauer lassen „HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES - TEIL 1“ dabei vielleicht nicht zum besten, wohl aber zum atmosphärischsten Film der Reihe reifen, dem die Ausführlichkeit, mit der die unheilvolle Geschichte ohne Hast erzählt wird, mehr als nur gut zu Gesicht steht. Wenn die Verantwortlichen dies alles weiter im Hinterkopf behalten und die Fehler aus der Verfilmung zum Halbblutprinzen vermeiden, steht uns im Sommer ohne Frage ein Endspiel par excellence ins Haus. Die Zeit wird's zeigen...
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1» ist ein gelungener, intensiver Auftakt zum letzten Abenteuer des Zauberlehrlings.
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Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 bleibt ein guter Film – ein Film, der allerdings auf einen wesentlich größeren Film verweist, der noch nicht zu sehen war. Erst die Sichtung der beiden Teile im Zusammenhang wird hier die Antwort liefern können. Der Einstieg in ein erwachseneres Harry Potter-Universum ist aber schon einmal geschafft – und das war eine große Leistung.
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Eiri Mon, 06 Dec 2010 11:37:58 -0000
Antwort löschenDas ist GANZ genau meine Meinung.
buddy my dog♥ Mon, 06 Dec 2010 20:38:18 -0000
Antwort löschender film ist einfach klasse
ItsMeMatze Wed, 08 Dec 2010 00:30:44 -0000
Antwort löschenIch bin auch deiner Meinung hoffentlich wir im Sommer vor dem 2 Teil nochmal der 1 gezeigt
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Christian Alt Wed, 08 Dec 2010 11:17:52 -0000
Antwort löschenNatürlich wird der noch mal gezeigt. Dann aber in 3D, damit Warner noch mal kassiert.
nick-pulina Tue, 21 Dec 2010 17:07:21 -0000
Antwort löschenHoffendlich, also in 3D ist das alles bestimmt noch beeindruckender als ohnehin schon.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]
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Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenDie Entscheidung, J.K. Rowlings letzten Band in gleich zwei Filmen zu verarbeiten, wurde von den Verantwortlichen sicher nicht aus kreativen Gründen getroffen, sondern eher des Profits wegen. Dass in diesem Fall beide Seiten etwas davon haben, erweist sich als Glücksfall, denn wenn etwas bisher die Verfilmung der Bücher um den Zauberlehrling Harry Potter erschwert hat, dann war es deren enormer Umfang und damit verbunden das Problem, allzu viel Stoff in eine allzu kurze Laufzeit zu pressen. Dabei blieben oftmals wichtige Details oder liebenswerte Nebenfiguren auf der Strecke, was gerade die letzten beiden Filme, die unter der Regie von David Yates entstanden, zu einer herben Enttäuschung machten. Der bisher mangelnden Kontinuität wegen war es dennoch zu begrüßen, dass auch der letzte Band in die Hände Yates’ gelegt wurde, und überraschenderweise hat der Brite seine Chance genutzt.
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenBis auf wenige Kleinigkeiten habe ich an dem Film rein gar nichts auszusetzen. Kapitel 7.1 ist eine logische Weiterentwicklung in Handlung, Stimmung und Machart. Das hohe Niveau der Reihe wird dabei gehalten, manchmal auch übertroffen. Wer also die bisherigen Teile mochte, sollte auch an diesem Gefallen finden.
Geboten wird ein düsteres Fantasy-Abenteuer, ein äußerst erwachsenes Märchen, das sich auf sehr ansprechende Weise sowohl mit mikrosoziologischen Fragen (Freundschaft, Jugendliebe, "teen angst") als auch gesamtgesellschaftlichen Themen (Terrorangst, Überwachungsstaat, Progrome) auseinandersetzt.
Obwohl ich die Vorlage nicht gelesen habe, hatte ich nie das Gefühl, daß mir wichtige Zusammenhänge fehlen würden, obgleich immer wieder Andeutungen aufblitzen, daß es hier und da noch mehr zu erfahren und zu erleben gebe.
Hin und wieder wirkt die Story etwas sehr kompliziert und man fragt sich, warum immer wieder vom Hauptziel abgewichen und auf anstrengende…
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Maylea Mon, 22 Nov 2010 22:05:46 -0000
Antwort löschenWirklich eine super Kritik! :)
Die Zwischenstufe mit der FSK14 hab ich auch schon immer versucht, herbeizuschwören. Es ist hier ja nicht nur so, dass der Film ab Zwölf ist, sondern dass auch Kinder ab sechs Jahren den Film ansehen dürfen, solange ein Elternteil dabei ist. Mama oder Papa hin oder her - für mich wäre der Film in dem Alter sicher nichts gewesen!
Moviesteve Tue, 23 Nov 2010 08:17:44 -0000
Antwort löschenVolle Zustimmung. Bei den 12-Jährigen kann man sich ja noch drüber streiten, aber für 6- bis 10-Jährige ist dieser Film definitiv nicht geeignet.
Aber für kommende Elterngenerationen stellt sich ohnehin die große Frage, wie sie mit dem Potter-Franchise umgehen sollen:
Schenkt man seinen Kindern beginnend mit dem 11. Lebensjahr dann jährlich nur einen Band (oder die jeweilige DVD/Blu-ray), sodass der Sohn oder die Tochter langsam mit der Geschichte (bzw. den Hauptfiguren) mitwachsen kann? So ginge man zumindest sicher, dass sie bei Teil 7 dann auch die nötige geistige Reife mitbringen, um das Erzählte zu verarbeiten.
Oder gibt man bis dahin dem Drängeln der Kids doch längst nach und lässt sie sofort alles lesen/sehen, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich Gruseln und die psychologischen Dimensionen der Story noch gar nicht richtig erfassen können?
PS: Danke auch für das Lob meiner Kritik! :)
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xHelloKittyx Fri, 26 Nov 2010 21:16:49 -0000
Antwort löschenBei uns in Österreich gibt es einige Filme, die ab 14 sind, Harry Potter 7 ist aber trotzdem ab 12 (was ich nicht gut finde).
AASFRESSER Sat, 25 Dec 2010 18:27:19 -0000
Antwort löschenIch auch nicht, 14 ist mehr als früh genug... Mein Sohn ist ein echter Angehöriger der Potter-Generation (16,5 Jahre), meine Tochter ist 2 - ich werde es dann wohl tatsächlich so handhaben, dass sie Jahr für Jahr mit den drei Hauptfiguren mitwachsen kann... bin selbst gespannt, wie das gelingt...
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Viel passiert nicht in diesem ersten Teil des Harry Potter Finales. Im Grunde ist der ganze Film Setup für den zweiten Teil, der deutlich mehr Action enthalten dürfte als dieser. Es ist in erster Linie die beeindruckend dichte Atmosphäre, die Harry Potter 7.1 über seine Laufzeit von deutlich über 2 Stunden trägt: Wie schon in den Büchern scheint auch im Film erst in Teil 7 die Grenze zwischen Zauberern und Muggel durchbrochen. Band 6 bereitet zwar bereits darauf vor, doch erst jetzt findet der Großteil der Handlung außerhalb Hogwarts statt - Harry und co. agieren nicht mehr in einer abgeschotteten Welt der Zauberei, sondern im modernen England. Die Bedrohung durch Voldemort wirkt so realer, unmittelbarer, und in der Tat ist der Gedanke, dass die drei Protagonisten jederzeit Voldemorts Schergen in die Hände fallen können, in jedem Moment zu spüren. Dieses Unwohlsein, das der Film beim Zuschauer erzeugt, ist die große Stärke des Films. Einige Szenen, bestes Beispiel wohl eine längere Sequenz im Ministry of Magic, die in ihrem Pendeln zwischen Absurdität und der deutlichsten Darstellung von Voldemorts totalitärem System beinahe an Brazil erinnert, sind so intensiv, dass man für einen Moment auch die (schon in der Buchvorlage) mäandernde, ziellose Handlung vergisst.[...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Mit schönen Landschaftsaufnahmen, einer düsteren Endzeitatmosphäre, erneut einer Emma Watson mit sichtlicher Spielfreude (was man von Radcliffe nur bedingt behaupten kann, von seinen darstellerischen Fähigkeiten mal ganz abgesehen) und einem passenden Score kann der Film seine Punkte sammeln. Inszenatorisch weicht er nicht großartig von den beiden vorherigen Filmen ab, auch wenn das Ganze noch etwas düsterer und gruseliger geworden ist, doch inhaltlich hat man erkannt, dass es so nicht weiterging. Wie man sich aus der Sackgasse herausmanövriert hat, in die man selber mit Vollgas gefahren ist, ist gut gelöst und sollte Kenner der Vorlage halbwegs zufriedenstellen, denn alle anderen sind selber Schuld, wenn sie erst so spät mit einsteigen. Ganz ehrlich also, und damit hätte ich nicht mehr gerechnet: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes hat Spaß gemacht. Es ist nicht mehr der Kinderfilm wie vielleicht noch die ersten beiden, ist gibt keinen Hogwarts-Unterricht über die Pflege magischer Geschöpfe, es herrscht Krieg in Britannien – und der ist überraschenderweise sehr unterhaltsam.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenObwohl ich alle Filme der Reihe gesehen hatte, gab es Momente, in denen ich keine Ahnung hatte, worüber die Figuren reden. Tatsächlich muss es Hermine manchmal sogar Harry erklären. Meine Ahnungslosigkeit hat mich jedoch nicht gestört, da es in diesem Film eher auf Stimmungen und Charaktere ankommt, als in den Vorgängern, und Schlüsselszenen scheinen alarmierend oft außerhalb des Bildschirms statt zu finden.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenAbwechselnd ernst und lustig ist Harry Potter 7 der beste Film der Reihe. Ein "Das Imperium schlägt zurück" für diese Zauberer in ihrer zauberhaften Welt. Und die Effekte? Die sind so spezial, dass man sie gar nicht sieht.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenObwohl Harry Potter 7 mittendrin aufhört, brachte er genug packende Spannung und emotionale Tiefe auf, um seine Figuren und die Fans in eine zweite Runde zu schicken.
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Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenWas herauskommt ist ein Film, der gleichzeitig gehetzt und zu lang wirkt: Harry Potter 7 hätte mehr Voldemort gut getan und weniger Camping-Ausflugs-Szenen, besonders jene süße aber unnötige Szene, in welcher Harry sich mit Hermine zu Nick Cave im Engtanz übt.
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Elmar Krekeler: Die Welt Elmar Krekeler: Die Welt
Kommentar löschenDie Geschichte hatte schon in ihrer gedruckten Form einen durchaus begrenzten Charme. Auf der Leinwand ist sie wie das Zelten, sterbenslangweilig.
Dabei hätte der unbehauste Held an sich eine schöne Idee sein können. Und in manchen Momenten meint man zu sehen, dass David Yates das ähnlich gesehen hat.
[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist nichts anderes als die Verlängerung der Verwertungskette ins kommende Jahr hinein.
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Dalia Fri, 19 Nov 2010 00:08:31 -0000
Antwort löschenHabe den Film gerade gesehen und: so schlimm ist seine Kritik nicht einmal. Die erste Hälfte des Buches wird meistens gezeltet aufgrund der Fluchtsituation. Da man ja meinte, man müsste ein Buch entzwei reißen, hat man daher nun in 7.1 die meiste Zeit das Zelt. In 7.2 werden wir dann alle von Action erschlagen, die in 7.1 einfach die meiste Zeit fehlt. Und man kann es ja nicht mal arg kritisieren, ich meine: in jedem normalen Buch kommt das Beste zum Schluss! Der Cut hat Schuld und aus einem (eigentlich) sehr guten Film etwas halbes, unfertiges gemacht.
fabel Fri, 19 Nov 2010 22:50:02 -0000
Antwort löschen"Da menschelt es auf einmal sehr in diesem Unfilm des Jahres. "
Und wie untalentiert da auch gemenschelt wurde....gruselig!
Peter von Becker: Der Tagesspiegel Peter von Becker: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenRegisseur David Yates setzt plötzlich auf epische Breite und langen Atem. So, als kündeten auch schon stille Blicke, Wolken und Winde von einer Welt der wachsenden Bedrohung, in der Voldemort ein Nazi-ähnliches Rassen-Terrorregiment errichtet hat über die Zauberer und jene als „Schlammblüter“ verfolgten Mischlinge aus Magiern und Muggels.
[...] Ansonsten aber triumphiert hier nicht die Brillanz, sondern die Banalität des Bösen. Und der Kampf der Guten bildet auch in der epischen Breitwandversion nur die schiere Oberfläche des Romans ab. Es fehlt in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 an Aktion.
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ingix Thu, 18 Nov 2010 12:33:00 -0000
Antwort löschendie aktion kommt im zweiten teil dann in form massiver zauberstabfuchtelei...
Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenWenn man aber nicht zu tadelbereit auf die Fehler schaut, [...] dann kann man staunen. Staunen über den Mut der Filmemacher, so unablässig Verrat, Täuschung und Missverständnissen anzuhäufen, die Ruheräume und die heitere Erholung zu verweigern und diese Welt mit einer Paranoia aufzuladen, als wolle die Potter-Serie uns die allerschlimmste Seite des Erwachsenwerdens in Erinnerung rufen.
[...] "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1" geht davon aus, dass sein Publikum es nachvollziehen kann, dass die Welt wie ein großer Klumpen aus Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Gewalt wirkt.
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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard
Kommentar löschenDas Problem von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1 besteht in erster Linie darin, dass das große Finale vorbereitet werden muss, aber nicht vollzogen werden kann. Das widerspricht den Gepflogenheiten des klassischen Industriekinos, der Konvention erzählerischer Geschlossenheit, an die sich die millionenschweren Potter-Unternehmungen ansonsten zu halten haben. Einziger Ausweg ist ein lupenreiner Cliffhanger.
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Thomas Kramar: Die Presse Thomas Kramar: Die Presse
Kommentar löschenHarry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 ist, wie es sich für einen guten Adoleszenzfilm gehört, die Geschichte einer Wanderschaft. Regisseur David Yates, seit dem fünften Teil aktiv, zeigt abermals sein Gefühl für die Poesie von Schnee und Laub, Sand und Klippen, Bergen und Ebenen. [...] Er erlaubt seinem Film auch große Ruhe, fast Bedächtigkeit in solchen Momenten – und verstärkt damit den Kontrast zu den aberwitzig schnellen, lauten, grellen, wilden Szenen, in denen Lord Voldemorts Todesser und ihre Mitläufer angreifen.
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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online
Kommentar löschenGeschwindigkeit mag vielleicht keine Hexerei sein, doch der kaum in Fahrt kommenden Schnitzeljagd nach den titelgebenden Heiligtümern hätte ein wenig mehr Tempo nicht geschadet. Wohlmeinende Harry Potter-Jünger können dieses betuliche Erzählen gern episch nennen, der gemeine Filmfreund wird es schlicht langatmig finden. Kommt das Geschehen dann endlich halbwegs in Gang, ist es auch schon vorbei.
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skaila Thu, 18 Nov 2010 10:14:13 -0000
Antwort löschenWenn man an einem Film Kritik übt, sollte man zuerst die Handlung vollständig verstanden haben. So wäre es doch hilfreich, zu wissen, dass der Film nicht von der Schnitzeljagd nach den Heiligtümern, sondern aus dem 6. Film bereits bekannten Horkruxen handelt.
Außerdem hat der Film die Langatmigkeit des Buches durchaus übernommen, dennoch besser verarbeitet und mit unvergleichlicher Symbolik (potter-typisch) erwartungsgemäß umgesetzt. Trotz fehlender Handlungsstränge aus dem Buch wurde die Stimmung gut aufgenommen und widergespiegelt. Im Großen und Ganzen ein gelungener Film, der der Reihe durchaus würdig ist.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenYates vergibt hier die Möglichkeit, einen furiosen Auftakt für das Ende der Saga zu liefern. Viele lang erwartete Szenen aus der Buchvorlage wurden nicht umgesetzt oder ohne Not umgeändert. Für die inhaltlich schwache Umsetzung ist der Film zudem zu lang, was ihn nicht besser macht.
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenGute und schlechte Zeiten im Blair-Witch-Forest -
Viel wurde gemunkelt über den Abschluss der Potter-Reihe: Warner Bros. manövrierte zwischen zweiter und dritter Ebene hin und her, und über allem schwebte doch immer die Frage danach, unter welchen Gesichtspunkten eine Splittung des Finales auf zwei Filme wirklich notwendig sei: Natürlich ist es nahezu grotesk, ein Franchise, wie jenes um die Rowling-Romane, mit dem Vorwurf der Kommerzialisierung zu konfrontieren; beinahe ebenso grotesk ist es angesichts von "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" allerdings, dass David Yates in Pressekonferenzen behauptet, er müsste zwei Überlängefilme in Anspruch nehmen, um seinen narrativen Spannungsbogen ausformulieren zu können.
Denn der größte Vorwurf, dem man dem ersten Teil des Final-Romanes machen kann, soviel sei schon vorangestellt, ist die Tatsache, dass es der erste Potter-Film ist, der massiv mit Spannungsarmut und Langeweile zu kämpfen hat, und den pawlowschen…
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fkfilmkritik Wed, 17 Nov 2010 21:09:00 -0000
Antwort löschenHast du alle Bücher gelesen ?
Ich schon bin mal gespannt wie der sich so an die Vorlage hält.
Nach deinen Angaben, nicht so.
Hitmanski Wed, 17 Nov 2010 21:15:03 -0000
Antwort löschenIch hab die Bücher gelesen, ist aber schon einige Zeit her.
Nunja, ich fand die Campingpassagen auch in den Büchern schon ermüdend; da waren sie aber insgesamt logischer nachzuvollziehen, weil die Figuren besser gezeichnet waren - an dieser Stelle versagt der Film nahezu vollständig.
fkfilmkritik Wed, 17 Nov 2010 21:23:38 -0000
Antwort löschenHab auch schon oft gehört, dass man ihn die 2 1/2 Stunden anmerkt und er viele Längen hätte.
Aber ich denke wenn man die Bücher gelesen hat sollte man einen Blick riskieren.
Wird bestimmt unterhaltsam :)
fabel Wed, 17 Nov 2010 21:53:09 -0000
Antwort löschenYeah. Jetzt hab ich was, um zu sagen:"Hört mal Jungs, aber ich bleib lieber daheim."
Dankeschön, Hitmanski. Ich sah mein Ende schon kommen. :)
Hitmanski Wed, 17 Nov 2010 22:00:03 -0000
Antwort löschenMan hilft wo man kann ;)
Muss man wirklich nicht gesehen haben, schon garnicht, wenn man die Vorgänger nicht kennt.
der cineast Wed, 17 Nov 2010 22:16:41 -0000
Antwort löschenFreu mich auf den FILM!!
Wird bestimt gut
by the Way schön geschrieben :)
Komisch finde ich das so viel langeweile aufkommen soll, den das Buch hat so viel zu erzählen naja zumindest im zweiten Teil des Buches.
Die Sachen die im zweiten Teil geschehen sind so spannend und gut geschrieben, dass selbst Uwe Boll daraus etwas machen könnte, also können alle Hater wohl noch ein wenig auf dem Abschluss hoffen.
Oceanic6 Thu, 18 Nov 2010 00:45:05 -0000
Antwort löschen@Hitmanski: Sorry, in gewissen Sachen mag die Meinung unterschiedlich sein, aber das Gefühl, dass du die Bücher gelesen hast, habe ich nicht, vielleicht überflogen?! Soll jetzt nicht böse gemeint sein, aber gerade solche Szenen, wie die wo George halbtot seine Witze reißt, fand ich im Buch schon toll und daher super, dass sie übernommen wurden. Alles in allem war ich sehr angetan von dem Film, vieles kann leider nur mit dem Buch verstanden werden, aber fast alles, was gesagt werden musste, wurde hervorragend übernommen. Meine Meinung! :) Kritik und Bewertung folgen noch, allerdings erst in Verbindung mit Teil 2! Gruß
Hitmanski Thu, 18 Nov 2010 09:22:01 -0000
Antwort löschenDas Problem ist doch folgendes: Im Buch haben die Charaktere insgesamt ein Vielfaches mehr an Background, so dass solche Szenen auch ganz anders wirken. Im Film hingegen taucht George - genau wie unzählige andere Figuren - für ein paar Minuten auf, lässt seinen Spruch los, und ist dann für den Rest des Films verschwunden. Es gibt keinerlei Dramatik o.ä., die Szene ist im Kontext des Films einfach unpassend und belanglos.
Dass es manche Plotstränge gibt, die man ohne Lektüre nur schwer nachvollziehen kann, ist noch nicht einmal mein Hauptkritikpunkt, ähnliches galt ja auch schon für die Vorgänger - mein Problem ist, dass "Deathly Hallows" als Film zu keiner Teit wirklich funktioniert, und auch wenn man den Vergleich mit dem Buch nicht bemüht, einfach unteres Mittelmaß ist.
fabel Fri, 19 Nov 2010 22:44:43 -0000
Antwort löschenJetzt weis ich auch, warum du es so bewertet hast....
Hitmanski Fri, 19 Nov 2010 22:45:43 -0000
Antwort löschenOh, da kam wohl gerade einer aus dem Kino ;)
fabel Fri, 19 Nov 2010 22:55:55 -0000
Antwort löschenJa und Tinas Mutter machte Stress, weil ihre Tochter nicht pünktlich um 22.45 Uhr daheim war und dann hat die Mutter auch noch angerufen und dann haben sich die Mädchen über den Arschärger aufgeregt, der Tina blühen wird.
Übrigens waren das nicht die einzigen netten Groupies. Könnte noch viel mehr aufzählen, da merkt man mal wieder wieso ich Kino so verabscheue.
Achja, der Film ist nicht erwähnenswert. Das wird der erste und auch letzte Harry Potter sein. Also nächstes Mal sag ich auf jeden Fall NEIN !
Ich hab mich auf alles eingestellt, nur auf sowas langweiliges war ich dann auch nicht vorbereitet. Es hat alles das gefehlt was ich mir erhofft habe. Einfach alles.
Einfach nur langweilig und irgendwie passierte auch nicht wirklich was. Zum Glück ist Tina passiert...^^
Hitmanski Fri, 19 Nov 2010 22:58:57 -0000
Antwort löschenIch sag' ja: Englische OV-Fassung :)
Arme Tina^^
fabel Fri, 19 Nov 2010 23:07:22 -0000
Antwort löschenJa, wäre besser gewesen denk ich mal. Aber interessanter wäre es auch nicht geworden und eine Story hat sich mir auch nicht wirklich erschließen können. Die haben die Dingens da gesucht und ja, das wars dann auch irgendwie wieder und gegen Ende wurde dann auf einmal von diesen Dings auf diese mysteriösen Heiligen Tümer umgeschwenkt. Wie gesagt, wers braucht. :D
Ja, die hat mir echt Leid getan. Wie kann man mit 13 (vielleicht sogar noch jünger :D) auch um viertel vor 11 noch nicht daheim sein ? :D
Achja, gehen eigentlich diese Harry Groupies immer so ab ?
Bei einigen Szenen hab ich nur die Augen verdreht, wegen ihrer Anteilnahme. Der Humor wird mir auch auf immer und ewig verschlossen bleiben. Gelacht wurde viel, nur nicht wenns lustig war.
So. Nun aber gut gewesen. Entweder es folgt morgen noch etwas schriftliches, zumindestens eine mutige Punktezahl wird folgen:
2,5=Ärgerlich. Mehr möchte und kann ich leider nicht geben. Da warst du noch viel zu gnädig. Dieser Blick zur Uhr wurde gegen Ende wirklich immer mehr. Hätte am liebsten geschlafen.
So, nun reichts aber wirklich.
Nur noch einmal ein dickes :ARME TINA. :(
Hitmanski Sat, 20 Nov 2010 00:06:32 -0000
Antwort löschenIch kenn' jetzt persönlich auch nicht soviele Harry-Groupies, als dass ich mir da ein Urteil erlauben dürfte - aber da es im Kinofoyer wieder diverse Jungs und Mädels mit dämlichen Zauber-Spitzhut gab, gehe ich davon aus: Ja, die sind alle so freakig drauf :D
Lachen mussten wir schon öfter, vorallem, wenn der gruselig überforderte Ron auftauchte...
der cineast Sun, 21 Nov 2010 21:42:08 -0000
Antwort löschenManno man.....Harry 7 Hater unter sich...
wers braucht..:P
fabel Mon, 22 Nov 2010 20:54:26 -0000
Antwort löschenNeidisch ? :D
der cineast Mon, 22 Nov 2010 22:55:54 -0000
Antwort löschenNee ganz und gar nicht :P
Bradbury Mon, 04 Apr 2011 14:05:36 -0000
Antwort löschenDie ein/zwei Kommentare, die das Dilemma auf den Punkt bringen, lassen sich momentan nicht anklicken. It's a kind of magic. Also eben hier: Meine vollste Zustimmung, Hitmanski.
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Hitmanski Mon, 04 Apr 2011 14:49:32 -0000
Antwort löschenDanke!
movie.critic Thu, 07 Mar 2013 12:28:42 -0000
Antwort löschenEs scheint doch noch Kritiker zu geben, die Ahnung haben von guten und schlechten Filmen!
Vielen Dank!
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDie Harry Potter Reihe ist spätestens mit diesem Teil erwachsen geworden. So düster wie im siebenten Film ging es nie zur Sache und auch das Fehlen einer sicheren Rückzugsmöglichkeit und die völlige Isolierung der drei Hauptfiguren wirkt sich auf die Stimmung aus. Vor allem aber ist es schön, dass Regisseur David Yates (der bisher schwächste Harry Potter Regisseur) mit diesem Teil zum ersten Mal einige wirklich tolle Einfälle hat. Besonders die Infiltration des Zaubereiministeriums und die animierte Erzählung der Geschichte der Heiligtümer des Todes ist sehr gelungen. Etwas schade ist aber, dass Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 eine lange Vorbereitung auf ein Finale ist, auf das man sich nun gedulden muss.
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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenMit großer epischer Kraft und fast grimmiger Konsequenz hat David Yates im vorletzten Film der Harry Potter Saga den Ton verändert. Aus den Kindern sind junge Erwachsene geworden, die um ihr Überleben kämpfen. Eifersucht und Missgunst ersetzen die verspielten, amourösen Verquickungen und Verrat lauert überall. Gerade wer die Bücher nicht kennt, wird überrascht sein. Filmisch ist es auch dank der vorzüglichen Kameraarbeit, der suggestiven Filmmusik von Alexandre Desplat und der wie immer vorzüglichen, britischen Darstellerriege ein großer Wurf. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Film wirklich nur bedingt geeignet und birgt Alptraumgefahren.
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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschenDie Entscheidung des Studios, den siebten und letzten Band der Romanreihe in zwei überlangen Spielfilmen und so ohne große inhaltliche Kürzungen zu produzieren, erweist sich als Segen. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" ist neben Teil 3, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" der beste Film der Serie. Denn erstmals hat eine Harry-Potter-Erzählung im Kino ausreichend Raum zum Atmen, kann der Film tiefer in die Gefühlswelt seiner Protagonisten eintauchen. Das heißt nicht, dass "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" kein typisches Blockbusterpotenzial erkennen lässt: Schon wenige Minuten nach Filmstart punktet Regisseur David Yates mit einer durch Tempo und Effekte sensationellen Fluchtsequenz. Doch in der zweiten Hälfte drosselt der Regisseur merklich das Tempo, lässt die Kamera mannigfaltige Naturpanoramen einfangen, setzt auf leise Töne. Umso wirkungsvoller sind dann die Actionszenen, in den Harry & Co. immer wieder Voldemorts Verfolgern entfliehen müssen. Was auf den ersten Blick im zweiten Teil manchen Zuschauern vielleicht langatmig vorkommen mag, entpuppt sich als genau das richtige Tempo für ein wirklich episches Finale.
Das Schauspielerensemble meistert seine Aufgabe hervorragend, die Spezialeffekte sind auf höchstem Niveau. Für die stets richtige Balance aus Gefühl, Drama und Action sorgt zudem die angenehm zurückhaltende Filmmusik von Alexandre Desplat. Wenn man "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" etwas vorwerfen kann, dann, dass Yates hier ganz und gar darauf setzt, dass man die Romane oder zumindest die Filme gut kennt. Wer nicht mehr genau weiß, wie der sechste Teil "Harry Potter und der Halbblutprinz" ausging, ist zu Beginn von "Heiligtümer des Todes" etwas verloren. Kompensiert wird das allerdings durch grandios inszeniertes Unterhaltungskino.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWährend des Sehens dieses Films fällt einem eins sofort auf: Merkte man allen bisherigen Potter-Abenteuern an, dass sie Mühe hatten, die jeweils vielen hundert Seiten der Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen und deshalb immer ein wenig gehetzt wirkten, ist hier das Gegenteil der Fall. Noch nie ging es in einem Film der Reihe so entspannt zu, wurde sich so viel Zeit genommen für das Innenleben der Figuren und ihrer Konflikte miteinander. So haben hier auch die drei Hauptdarsteller erstmals die Möglichkeit, etwas mehr von ihrem Können zu zeigen.
Und mit dem Heranwachsen der Protagonisten werden auch die Filme immer erwachsener und verlieren viel vom Zauberhaft-Magischen, das die früheren Werke noch auszeichnete. Aus dem einst so strahlenden und unbekümmerten Harry Potter ist ein grüblerischer und auch schon mal schlecht gelaunter Nachwuchszauberer geworden. Und auch auf Quidditch-Turniere oder ähnlich kindliche Vergnügungen wartet man hier vergeblich, der Ernst des Lebens hat nun endgültig Einzug ins Potter-Universum erhalten.
Damit einhergeht, dass der Grundton des aktuellen Films extrem düster ist und dies auf eine durchaus real erscheinende, bedrückende Weise. Das von den bösen Kräften um Lord Voldemort kontrollierte Zauberministerium wird zu einem üblen Behördenmoloch stilisiert, der die Angst vor den Muggels unter den Zauberern schürt und Jagd auf Andersdenkende macht. Dass es sich dabei um die Anfänge eines bedrohlichen, faschistischen Regimes handelt, ist von der propagierten Ideologie bis hin zu den schwarzen Uniformen der Polizeichargen mehr als offensichtlich. So zählt dieses von David Yates, der bereits für zwei der vorangegangenen Verfilmungen verantwortlich zeichnete, inszenierte Potter-Abenteuer zweifelsfrei zu den bisher stärksten und ruhigsten, zugleich für kleinere Kinder am wenigsten geeignete.
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stuforcedyou Wed, 17 Nov 2010 10:36:49 -0000
Antwort löschenPssst ... David Yates, nicht Peter.
Dirk Lüneberg Wed, 17 Nov 2010 10:51:01 -0000
Antwort löschenDanke, schon geändert.
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenTechnisch bietet „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ den neuesten Stand der Spezialeffekte. Deutlich wird dies etwa bei den Actionszenen, vor allem aber bei den schnell geschnittenen, hochauflösenden Bildern der Verfolgungsjagd im Wald, die in ihrer Ausführung vergleichbaren Sequenzen in „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ sehr ähneln. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass für die Musik dieser zwei Spielfilme derselbe Komponist verantwortlich zeichnet: Alexandre Desplat. Zur düsteren Anmutung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ trägt in besonderem Maße freilich auch das bis in die kleinsten Details geschliffene Produktionsdesign von Stuart Craig bei. Die Filmemacher bieten indes in vielen ruhigen Momenten einen Kontrapunkt zu den Actionsequenzen. Die Kamera von Eduardo Serra zeigt nicht nur immer wieder Emma Watsons hübsches Gesicht in Großaufnahme. Sie fängt darüber hinaus etliche Totalen etwa einer „postapokalyptischen“ Landschaft ein, die an die Kamerafahrten von „Der Herr der Ringe“ erinnern. Zu den stillen Augenblicken gehört insbesondere auch Harrys Besuch auf dem Friedhof, wo er beim Grab seiner Eltern innehält.
Es sind diese Augenblicke, die den Zuschauer an den Ursprung Harry Potters erinnern: Dank der Liebe seiner Eltern wurde er vom Tod verschont. Er wurde auserwählt, den Dunklen Lord zu besiegen. Dafür ist Harry vor allem auf die Hilfe und die Freundschaft von Ron und Hermine angewiesen. Dass der Kampf zwischen Gut und Böse mit Liebe und Loyalität, aber auch mit der Überwindung von Versuchungen einhergeht, macht „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ in einer Schlüsselszene mit Ron Weasley als Protagonist deutlich. Damit bleibt auch der vorletzte „Harry Potter“-Film den Themen treu, die alle Harry-Potter-Romane und -Filme kennzeichnen.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenIn direkter Verbindung mit dem zweiten Teil, also als ausschweifende Einleitung eines schlussendlich fünfstündigen Mammutwerks, wird sich "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" vielleicht noch als effektvoll und gelungen erweisen, als für sich stehendes Filmerlebnis bleibt er aber schlicht unbefriedigend. Und fühlt sich drum am Ende eben nach nichts mehr an als einer billigen Masche, seinem Publikum noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
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Oskarius Tue, 16 Nov 2010 11:33:40 -0000
Antwort löschenNatürlich liegt das Wort "Geldmacherei" bei einer derartigen Zweiteilung nicht fern. Jedoch muss man auch bedenken, was aus dem Film geworden wäre, hätte man die ganze Geschichte in einen Film gepackt. Womöglich ein Drehbuch, dass so voller Geschehnisse ist, dass man beim Verlassen des Kinosaals das Gefühl hat, als hätte man sich drei oder mehr Filme angesehen und doch nur noch Bruchstücke jedes einzelnen im Kopf....a la Spiderman 3? Also mir persönlich ist da die Harry Potter 7-Lösung um einiges lieber, und ich freue mich schon sehr, mir beide Teile hintereinander anzusehen........denn ich hoffe sehr(und gehe davon aus), dass dies beim Release des zweiten Teils im Kino möglich sein wird.
D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch
Kommentar löschenDurch die zeitbedingte Möglichkeit, alles ein bisschen ausführlicher zu erzählen, wird Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 zum etwas zähen Start ins grosse Finale. Wenn man bedenkt, was noch alles passieren sollte, dürfte die Fortsetzung ein Actionknaller erster Güte werden. Hier werden die Weichen gestellt und vor allem im Mittelteil die Langsamkeit zelebriert. Ist gut, aber hätte Potenzial für etwas viel Grösseres gehabt.
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Rouven: www.cineclub.de
Kommentar löschenObwohl man vermuten könnte, ausschließlich Profitgier und der Versuch, die Pottermania möglichst lange aufrecht zu erhalten, ständen hinter der Entscheidung, das letzte Buch in zwei Teilen zu verfilmen, kann man das Ergebnis nur loben. Denn dadurch, dass kein neuer Regisseur am Stil herumexperimentieren musste und vor allem dass weniger Details aus dem Buch aus Zeitdruck ausgelassen werden mussten, kommt der Potter-Fan voll auf seine Kosten. Allerdings auch nur dieser, denn für Einsteiger in das Harry-Potter-Universum ergeben sich Lücken im Zusammenhang, die der Film nicht aufarbeitet.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenAls („glaubwürdiges“) abenteuerreiches Road-Movie überzeugt "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" durch die fehlende Laufzeit nur bedingt. Letztlich ist Yates' dritter Potter-Film zu gehetzt, voller Anschlussfehler und am Ende Opfer seiner Vorgänger (hätte Rowling von vorneherein zumindest Drehbuchautor Steve Kloves aber auch die Regisseure über den finalen Bandes informiert, wären eventuell viele Mängel vermeidbar und Manches einfacher gewesen). Im Nachhinein hat sich die Entscheidung, den siebten Roman in zwei Filme aufzuteilen, wohl wieder mal nur für Produzent David Hayman und die Warner gelohnt, denn obschon für den 600 Seiten starken Roman rund fünf Stunden Laufzeit zur Verfügung standen, scheitert zumindest "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" an denselben Dingen, die auch die meisten seiner Vorgänger ausmachten.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenIm Grunde hatten die Fans im Vorfeld zu "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" allen Grund zur Freude. Warner ließ nicht nur verlautbaren, dass J.K. Rowlings letztes Kapitel der Pottersaga in zwei Filme unterteilt wird, um dem Finale möglichst gerecht zu werden, sie kündigten auch an, dass der Film doch nicht entgegen vorheriger Planungen in 3D konvertiert werde. Aber so schön das alles auch klang, eine gewisse Skepsis machte sich breit...
..die jedoch innerhalb der ersten Minuten nach Filmbeginn bereits vergessen war. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ macht nahtlos dort weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hatte. Das erste Drittel bietet den intensivsten und beklemmendsten Spannungsbogen des ganzen Franchise. Eine verlorene Endzeitstimmung, die es in sich hat, mit einer allgegenwärtigen spürbaren Bedrohung und Düsternis. Die drei Hauptdarsteller entwickelten sich nun endgültig zu ernstzunehmenden Schauspielern und vor allem Emma Watson bietet schauspielerische Glanzpunkte, die einem im Gedächtnis bleiben. Der Score von Alexandre Desplat erzeugt einen sehr dichten Klangteppich, aber klingt leider zu keiner Zeit nach einem echten Harry Potter Soundtrack. "Der Goldene Kompass", "Der seltsame Fall des Benjamin Button" oder „Der bunte Schleier“, Desplats Harry Potter-Partitur erinnert an vieles, aber die originalen Themen von John Williams müssen mit der Lupe gesucht werden.
Doch das Tragische an der ganzen Sache ist, dass die anfängliche Skepsis recht behalten sollte und in der zweiten Hälfte umso stärker zuschlug. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" wird durch seine Beschneidung in zwei Teile daran gehindert, ein hervorragender Film sein zu können. Seine Spannungskurve...
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Sonse Sun, 14 Nov 2010 13:57:15 -0000
Antwort löschen*Spoiler*-Frage:
Was mich am meisten interessiert: Wo haben sie den Schnitt gemacht, also an welcher Stelle endet Teil 1? Ich hätte nach Dobbys Ableben die Schere angesetzt...
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goodspeed Sun, 14 Nov 2010 16:38:55 -0000
Antwort löschenBingo
Sonse Mon, 15 Nov 2010 16:36:48 -0000
Antwort löschenGute Nachrichten! Dann habe ich ja Hoffnung!
Lieben Dank! :)
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNichts ist mehr geblieben vom zuckersüssen und quietschbunten ersten Teil, mit dem Chris Columbus damals einen nicht gerade gelungenen Aufschlag präsentierte. Potter ist tatsächlich erwachsen geworden und in diesem Auftakt zum Finale ist die Welt grimmiger als je zuvor.
Gegen die Tödlichen Heiligtümer wirken selbst skandinavische Depressionsdramen wie fluffiges Wohlfühlkino. Der Film stapelt - getreu dem Buch, dessen Stimmung er sehr gut einfängt - Unglück auf Unglück, Tod auf Streit und Verderbnis auf Leid. Das ist gut gemacht und angesichts der zweifelosen Längen die Band 7 mit seinen "Harry Potter Camping Diarys"-Seiten hat auch gut gelöst, lässt aber notgedrungen den Spaß und eine gewisse magische Leichtigkeit vermissen, was den sehr langen Film nicht eben zu einem beschwingten Kinoabend werden lässt.
Es wird blutig, düster, brutal und stellenweise auch sexuell überraschend deutlich - ohne einen echten Lichtblick - denn gemäß dem alten Spruch "Es muss…
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Brennegan Sat, 13 Nov 2010 15:16:44 -0000
Antwort löschenNun habe ich gar keine Chance mehr, mit meiner Freundin nicht ins Kino zu gehen ... danke, echt toll ;)
raycluster Sat, 13 Nov 2010 18:50:20 -0000
Antwort löschenOhja das klingt klasse. Sowas wollte ich schon von dem zweiten Teil lesen... Freu mich schon tierisch auf den Film =)
der cineast Sat, 13 Nov 2010 22:32:48 -0000
Antwort löschenMoviemaze gibt 54 Prozent und Batz findets gut. Ich vertraue mal Batzi!!
Hitmanski Wed, 17 Nov 2010 21:58:51 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben, wie immer, aber die Düsternis, die du da proklamierst, habe ich trotz intensiven Suchen nicht wirklich entdecken können - vielmehr zelebriert der Film doch ständig das Licht am Ende des Tunnels. Es gibt im Vergleich zu den Vorgängerfilmen, die auch nicht gerade in rabenschwarz gemalt waren, wenige dunkle und bedrohliche Szenen, und selbst diese werden permanent durch die darauffolgende Szene abgeschwächt.
Gerade die Hoffnungslosigkeit, die im Buch wegen ihrer Länge und Omnipräsenz an den Freunden (und nicht zuletzt an den Nerven der Leser) zu nagen begann, verkommt im Film doch nur zu einer kitschigen Nummernrevue aus Glitzerpostermotiven und Coming-of-age...
Seltsam, seltsam: Der erste Potter-Film, bei dem wir konträre Ansichten haben :D
windstille89 Thu, 18 Nov 2010 20:03:02 -0000
Antwort löschenoO.. wieso schreibst du dann so nen Artikel der 7 Gründe dagegen Proklamiert? Musstes nen Dummen geben und du fandest das geil?
Batzman Thu, 18 Nov 2010 22:05:29 -0000
Antwort löschenBei den ironischen "7 Gründe Artikeln gibt es immer einen Pro und einen Contra..." - und ich überlass den doch nicht jemand der Potter nicht mag ;)
Lea<33 Sat, 20 Nov 2010 16:19:16 -0000
Antwort löschenschön geschrieben :)
Nahtigall Sun, 05 Dec 2010 02:14:20 -0000
Antwort löschenGute Kritik. Aber du mit einem liegst du VÖLLIG FALSCH. Chris Columbus hat die Potter Reihe sehr gut und dem Ziel-Publikum entsprechend eröffnet. Sein Aufschlag hatte "Serv and Volley" Qualität wie von B.Becker.
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Brentano Mon, 14 Jan 2013 21:45:30 -0000
Antwort löschenBen Becker?
Nahtigall Tue, 15 Jan 2013 19:53:52 -0000
Antwort löschenBoria Becker
Kommentare (266) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
Bloodwyn Sat, 27 Apr 2013 21:43:29 -0000
Kommentar löschenDas erste an was ich immer bei den Harry Potter-Verfilmungen denken muss ist diese wundervoll unbeholfene Tanzszene von Harry und Hermine zu dem in der Tat zauberhaften "O Children".
Hier wurde der ganzen Filmreihe wirklich Seele und ehrliche Menschlichkeit eingehaucht.
Passt perfekt wie Nick Caves Anzüge und ist der einzige Moment, bei dem der Film den Büchern überlegen ist.
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daniel-lonsdorfer Thu, 25 Apr 2013 11:38:25 -0000
Kommentar löschenNaja gleich vorne weg, ich bin ein rießen Harry Potter fan. Meine Mum hat mir den ersten Teil noch vorgelesen als ich gerade sechs war und den zweiten habe ich dann schon ein Jahr später selber gelesen. Ich bin mit den Büchern aufgewachsen und zähle sie als Teil wichtigen Teil meiner Kindheit und Jugend. Ich übertreibe nicht wenn ich sage das Harry Potter mich geprägt, und sei es auch nur weil es mir gezeigt hat wie geil Lesen sein kann. So, das wollte ich jetzt einfach mal los werden bevor ich mich diesem Film zu wende. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist aufjedenfall einer der besseren Harry Potter verfilmungen. Einige der anderen hatten schlicht viel zu wenig mit dem Buch zu tun was mich als großen Fan natürlich enttäuscht hat. Hinzu kommt noch das beispielsweiße der sechste Film einfach nur schlecht gemacht war. Die Szene in der Höhle war einfach nur grauenvoll. Und das ganz sicher nicht wegen den Inferni. Bei diesem Teil ist aber schon ziemlich viel richtig gemacht worden. Die wichtigsten Teile des Buchs sind enthalten und auch sehr geil umgesetzt. Besonders die Szene mit Nagini in Godric´s Hollow hat mich wirklich erschreckt, und das obwohl ich ja schon wusste was passiert. Ich fand den Film überhaupt nicht in die Länge gezogen und z.b. die Szene in der Harry mit Hermine tanzt einfach passend in diesem Moment. Das einzige was ich nicht so gut fand, waren die Schauspieler. Emma Watson war noch die beste von den drei Hauptdarstellern, aber auch Ralph Fiennes als Voldemort von dem ich sonst ein großer Fan bin (sowohl als Voldemort als auch in fast allen anderen Rollen) ist nicht annähernd so gut wie in den anderen Filmen zuvor. Vielleicht hatte er auch ein bisschen zu wenig Raum sich richtig zu entfallten. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist das, und das es wenn auch mehr wie z.b. Teil sechs mit dem Buch zu tun hat, es doch gegen das Buch abkackt. Das ist zugegebenermaßen ziemlich unfähr den kein Film kann es mit der Komplexität eines Buchs aufnehmen, aber trotzdem kann kein Harry Potter film bei mir die volle Punktzahl erbringen.
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fabian.engelhardt.142 Thu, 21 Mar 2013 14:49:07 -0000
Kommentar löschendie 6.5 hat er meiner Ansicht nach nur wegen der Nostalgie verdient . An und für sich wurden die Harry Potter Verfilmungen nach dem 2ten teil immer schlechter.
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julina34 Thu, 21 Mar 2013 08:57:52 -0000
Kommentar löschenEin Buch in zweit Teilen zu verfilmen ist ja immer eine Herausforderung. Dieser Film ist ein Beispiel dafür, wie man es gut umsetzen kann. Es ist genug Story vorhanden und der Schluss ist als "kleines Ende" sehr gut inszeniert und erzeugt Spannung. Ich habe von Harry Potter 7.1. wesentlich weniger erwartet und war denn sehr positiv überrascht.
Harry, der mich im Buch schon genervt hat, nervt mich hier genauso sehr, aber dafür kann der Film nichts.
Insgesamt eine gute Verfilmung und absolut sehenswert!
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dbeutner Fri, 08 Mar 2013 10:10:30 -0000
Kommentar löschenIn der ersten Hälfte (dieses ersten Teils) wird wieder etwas mehr Storyfaden verfolgt, die zweite Hälfte dümpelt dann so vor sich hin, wobei ich die Actioneinlagen dazu zähle. Mitunter ziehen sich gerade solche Szenen, ohne die Geschichte voranzubringen. "The Tail of the three brothers" dagegen wieder richtig schön.
Relativ viele Versatzstücke klassischer Thriller, insofern: etwas "erwachsener", aber unter Einbüßung von Originalität. Die früheren Filme, wenn auch kein "großes Kino", fand ich irgendwie herzlicher. Dass Hogwarts so gut wie keine Rolle spielt, hat mich hingegen grundsätzlich nicht gestört. Aber am Ende: Es ist nur H.P., es ist nur Unterhaltung...
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movie.critic Thu, 07 Mar 2013 12:24:34 -0000
Kommentar löschenDie beiden letzten Teile stehen nur noch im Schatten der ersten 5 sehr guten Teile und einem guten 6. Teil.
Enttäuschend, das Harry Potter so enden musste.
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charysher Fri, 08 Feb 2013 23:10:46 -0000
Kommentar löschenNach den ganzen Bemerkungen hier habe ich nicht viel erwartet, aber ich bin begeistert von den schönen Bildern und der Atmosphäre, die spüren lässt, dass die Reihe sich dem Ende nähert.
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charysher Fri, 08 Feb 2013 23:20:26 -0000
Antwort löschen....ich vergaß die Musik zu erwähnen, die gefiel.
Brentano Mon, 14 Jan 2013 21:36:13 -0000
Kommentar löschenGaaaa-Bummmmm, bännnnnnnng, zapppppper schepper groolkrashhhhhhhh, knirsch, grummel, zperzzzzzzz gongg, klirrrrrrrrrrr, schepper, klonggg, happer Hopper, bing bing, tip tap, Schritte und etwas Gelaber, "ich hätte das aber so und so gemacht, du stehst nicht hinter mir, hast mich immer enttäuscht und verraten, warum bist du noch hier,..?" etc.
dann wieder RRRRRRRRRRRRRBängggggg, Perzzzzzz, GRrrrrummbell krash pupppppppppppp, zischhh blitz zischhh, Bännnnnnnnnnngggg, und so weiter, (hell dunkel Effekte etc usf)
der Film lief im TV und habe den nebenbei (beim lesen) ein paar Sequenzen lang mit-verfolgt, die sich wie oben geschildert (natürlich viel krasser in 2-3D) angehört haben, also wirklich grauenhaft für Menschen mit Restempfindung, Gemüt und einem Hauch von Seele, für völlig abgeschlaffte Zombies eventuell entsprechend wichtig, packend und deftig. Wogegen ich damit nicht die Zombies verurteilen möchte, schließlich sind solche Filme bewusst für sie gemacht worden, ... damit sie etwas Spass haben, ..
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Dady Sun, 13 Jan 2013 21:11:00 -0000
Kommentar löschenVorher muss ich noch zugeben das ich diesen teil nicht gelesen habe,bis zum 5. hat es bei mir gereicht. Ich war ein wenig entäuscht es wirkt alles ein wenig lahm und fast schon langweilig. Auch wenn die Actionszenen wieder einiges raushauen. Die Darsteller sind wie immer top da man auch sieht das sich die drei Hauptcharaktere zu richtig guten Schauspielern entwickelt haben. Abschließend wollt ich noch sagen das "die Heiligtümer des Todes 1" eine der schwächsten HP Verfilmungen ist was aber auch an der Story liegt. Mein Favorite ist immer noch der Gefangene von Askaban!!
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muresan Thu, 10 Jan 2013 15:18:48 -0000
Kommentar löschenSagenhaft gemacht. Harry Potter verlässt endlich definitiv die Schulbank und wird Jäger des Gejagden. Wer jagd hier wen? Von diesem Standpunkt genial gemacht. Einige ruhige Sequenzen, die aber mit plankem Horror, Verfolgung und Raterei gebrochen wird. Das fährt ein. Überhaupt nicht langweilig, störten mich doch eher die 2 Vorgängerfilme mit blöden Fülleinlagen um einen Film daraus zu machen.
Wollte ich schon mal immer sehen: Eine zauberhafte Hirschkuh im dunklen Wald.
Einer der besseren Filmen in der heutigen Zeit.
Auch ist die Geschichte mit den Heiligtümer des Todes ganz interessant.
Unbedingt schauen...lohnt sich.
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tobiasschoeler Sun, 06 Jan 2013 23:18:20 -0000
Kommentar löschenDer erste Teil des großen Harry Potter Finales gestaltet sich eher schleppend. Dennoch hat er auch einige Highlights die den Zuschauer wieder aus dem drohenden Tiefschlaf reissen.
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Oliver0403 Fri, 04 Jan 2013 02:22:10 -0000
Kommentar löschenDas ist nun also der erste Part vom letzten Buch. Bin etwas enttäuscht. Nicht nur, dass der Film kaum mit Hogwarts zu tun hat, da Harry und seine Freunde permanent auf der Flucht sind; der Film hat auch noch einiges an Längen drin, die ihn nur unnötig strecken. Ich hoffe, dass der letzte Teil der Reihe die Schwächen des ersten Teils vergessen machen kann.
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simi.nicklas Sun, 30 Dec 2012 15:16:42 -0000
Kommentar löschenHarry Potter eben ;)
super Verfilmung
findes es gut wie die Filme immer düsterer werden, eben wie die Geschichte
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Benni-THE-KING Wed, 26 Dec 2012 16:53:10 -0000
Kommentar löschenDurch die Entscheidung aus dem letzten Buch zwei Filme zu machen kommt hier ausnahmsweise mal etwas zur Entfaltung was mir an den Büchern mit am besten gefallen hat; die Momente in denen nichts beziehungsweise nichts entscheidendes passiert. Für den letzten Film dann aber doch ein bischen mehr Action, please
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Uwe B.B.B. Tue, 25 Dec 2012 22:39:37 -0000
Kommentar löschenBein diesem Film sollte man zuerst einmal alle vorhergegangenen Harry-Potter-Filme vergessen. Dies hier ist ein wirklich sehr erwachsener Film, über wiegend ein Kammerspiel das allein von der Kunst Daniel Radcliffes und Emma Watsons lebt. Da mutet es um so seltsamer an, dass sich dieser Film in Beziehungsfragen immer noch präpubertär benimmt. Die Filmgeschichte kennt Paare wie diese seit Bonnie und Clyde. dass die beiden kein Paar sein wollen, wird da zum Ärgernis.
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uncut123 Tue, 25 Dec 2012 21:53:19 -0000
Kommentar löschenschwacher teil!hoffe der letzte teil ist besser
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Louisaw Fri, 16 Nov 2012 12:16:58 -0000
Kommentar löschenMit dem dritten Teil der beste Film der Reihe. Ich mochte die ruhigen Momente im Film und teilweise wirklich unerwartet schön inszenierten Szene (The Tail of the three brothers; die tanzszene usw.). Ich vermisse es immer noch nicht auf den nächsten Film/das nächste Buch zu warten. Harry Potter war ein außergewöhnliches Ereignis für mich und wird mich wohl bis an mein Ende begleiten.
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filmfreak23 Mon, 12 Nov 2012 16:15:25 -0000
Kommentar löschenIch kann mich noch ganz gut erinnern:
Trotz dass mir ein paar kleine Dinge nicht gefallen haben, kam ich damals schwer begeistert aus dem Kino.
Zu Hause habe ich mir gleich die ersten Kommentare durchgelesen, weil ich nichts besseres zu tun hatte und ich war sehr irritiert WAS da so kritisiert wurde.
Zu langatmig, es passiert so gut wie nichts, zu karg etc.
Interessanter Weise fand ich den ersten Part des großen Finales deutlich kurzweiliger und spannender als beispielsweise der "Orden des Phönix", welcher ja der zweit kürzeste Film der Reihe ist.
Und woran lag das?
Ich würde sagen, eben weil so viel passiert.
Die Geschichte der Heiligtümer wird erzählt, unseren Freunden wird nochmal ordentlich charakterliche Tiefe verliehen, sie befinden sich ständig in großer Gefahr, sie können keinem trauen, denn dunkle Mächte sind ihnen stets einen Schritt voraus.
Viele Szenen haben auf den ersten Blick keine große Bedeutung für den Fortlauf der Geschichte, sagen aber letztendlich eine Menge aus.
Ein gutes Beispiel ist der spontane Tanz zwischen Harry und Hermine, als Ron sich davon gemacht hat.
Besser kann man doch deren Gemütslage dem Zuschauer nicht näher bringen.
Trauer und Verzweiflung beherrscht die Beiden, doch die Hoffnung ist noch längst nicht gestorben.
Was ich schon in den früheren HP-Filmen teilweise beobachten konnte, wird hier über die gesamte Laufzeit besonders groß geschrieben: subtile Dramatik und authentische Gefühle.
Geballter Pathos sowie andere gern verwendete Fantasy-Elemente kommen hier so gut wie nie zum Einsatz.
Das ist für mich der große Unterschied zu klassischer Hollywood Unterhaltung.
Hier werden dem Zuschauer oben beschriebene Emotionen nicht auf dem Präsentierteller mit Sahne und Zucker oben drauf serviert, stattdessen muss man sich auch ein Stück weit in die Situation rein versetzen.
Es wird abermals deutlich, dass es sich um ein sehr modernes Märchen handelt und deshalb eigentlich nicht mit "Herr der Ringe" etc. verglichen werden sollte.
Die Bilder sind äußerst düster, die Kamera wackelt und der Score hält sich über weite Strecken im Hintergrund auf.
Schmalz wird bei gefühlvollen Szenen erfolgreich zurückgedrängt.
Weiterhin wird hier eine solch apokalyptische und realistische Atmosphäre heraufbeschworen, da können andere möchtegern düsteren Blockbuster nur von träumen.
Die Landschaften wirken trist und unheilvoll, Spannungen bauen sich zwischen unseren Freunden auf, es ist im wahrsten Sinne des Wortes NIRGENDS sicher.
Voldemorts Regime beherrscht das ganze Land und die Gefahr lauert wirklich überall!
Man hat es geschafft dies sehr glaubwürdig und intensiv, teilweise sogar fast dokumentarisch zu inszenieren.
Insbesondere dieser Part der Saga ist deshalb nun mal kein klassisches zurücklehn und sich berieseln lass - Kino, sondern ehr das Gegenteil.
Statt das am Ende Licht ins dunkle scheint, wird man mit einem mulmigen Gefühl und der ein oder anderen Träne in den Augen zurückgelassen.
Fazit:
Ein nüchtern erzähltes, richtig Erwachsenes Abenteuer.
Die große bedrohliche Ruhe vor dem Sturm.
Hätten sich nicht ein paar Logikfehlerchen eingeschlichen (auf die ich jetzt nicht näher eingegangen bin, da diese offensichtlich sind), weil man in der Vergangenheit dann doch etwas zu viel weggelassen hatte, dann hätte ich durchaus über die Höchstwertung nachgedacht.
Ernsthaft, denn ansonsten war dies, meiner Ansicht nach, eine perfekte Umsetzung der ersten Buchhälfte.
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gabriel.rost.77 Tue, 25 Sep 2012 16:34:55 -0000
Kommentar löschenDen vorletzten HP-Film fand ich wesentlich besser als seine drei Vorgänger. Zum Einen, weil sich David Yates endlich stärker an den Büchern orientiert als bei den Vorgängern, zum Anderen, weil auch hier die Atmosphäre des Buches hervorragend eingefangen wurde. Teil 7.1 geht mehr in Richtung Roadmovie (wenn man das hier so nennen kann), Hogwarts ist kein einziges Mal zu sehen. Wir begleiten nun Harry, Hermine und Ron auf der Suche nach Voldemorts Horkruxen. Stellenweise wirkt das zwar etwas langatmig, aber an Beklemmung sind die meisten Szenen dennoch schwer zu überbieten. Speziell die eine, in der man die drei durch die Wildnis wanderns sieht und aus dem Radio die Namen von unter Voldemorts Schreckensherrschaft getöteten Zauberern und Muggeln hört.
Ihr Abstecher ins Zaubereiministerium wirkt umso erschütternder, da dieses doch stark an den Nationalsozialismus erinnert. Und auch hier hat Imelda Staunton als grausame Bürokratin Umbridge wieder einen grandiosen Auftritt.
Auch die restlichen Schauspieler liefern solide bis sehr gute Leistungen ab. Die drei Hauptdarsteller sind seit Teil 1 deutlich gereift und bringen die Anspannung, unter der sie stehen, auch sehr gut rüber. Neben den etablierten Darstellern sieht man außerdem auch ein paar alte Bekannte, die eigentlich nur in einem Film auftauchten, so z.B. Dobby, Mr. Olivander und Fleur Delacour. Mit Mundungus Fletcher, Rufus Scrimgeour und Bill Weasley gibt es auch zwei neue Gesichter, wobei es hier allerdings mal wieder irritierend ist, dass diese erst so spät eingeführt werden. Bill Weasley und Mundungus werden in den Büchern 1-3 mindestens einmal erwähnt, Bill tritt das erste Mal persönlich in Band 4 auf (zusammen mit seinem Bruder Charlie, der in den Filmen überhaupt nicht vorkommt), Mundungus in Band 5. Rufus Scrimgeour hingegen erst in Band 6. Aber das fällt nicht weiter ins Gewicht.
Viel ärgerlicher ist es, dass es David Yates mal wieder nicht gelingt, den Tod von zwei wichtigen Charakteren nicht emotional darzustellen. Von Moodys Tod sieht man nichts und als man die Nachricht von seinem Tod hört, rührt sich auch hier beim Zuschauer nichts. Und Hedwigs Tod geht auch kaum emotional vonstatten.
SPOILER: Bei Dobbys Tod sieht das glücklicherweise anders aus.
Was den Score angeht, so ist dieser viel passender als der der Vorgänger. Alexandre Desplat schafft es mit seinen größtenteils ruhigen Kompositionen perfekt, die düstere und melancholische Atmosphäre zu verstärken.
An Sets, Effekten und Kostümen ist mal wieder nichts zu mäkeln und das Ende kommt an einer wirklich passenden Stelle und läutet somit perfekt das Finale ein.
HP 7.1 ist also trotz kleinerer Unterschiede zum Buch, einer etwas langatmigen Inszenierung und natürlich auch fehlender Eigenständigkeit ein wirklich sehenswerter Film, der sich gut in die Reihe einfügt und ein letztes Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren bietet, bevor sich diese schließlich allesamt verabschieden werden.
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TobivanTobsen Wed, 26 Dec 2012 18:29:55 -0000
Antwort löschenDas mit dem "Nationalsozialismus" ist mir auch aufgefallen! Puh, dachte schon bin der Einzige. :-D
Als die 3 Hauptcharaktere im Ministerium für Zauberei waren konnte ich einfach nicht mehr anders. Ab diesem Zeitpunkt habe ich alle Filme, die ich bis jetzt sah, die was mit dem Holocaust und dieser ekelhaften "Arisierung" zu tun hatten, verglichen.
Unglaublich, dass mich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 emotional intensiver mit dem Gefühl der Angst, Verfolgung, Ohnmacht, Unmenschlichkeit usw. konfrontiert hat als so manch ein mediales Produkt unerer heutigen Erinnerungskultur ... :O
und mit dieser emotionalen Intensität meine ich keine Überdramatisierungskacke, wie sie in manchen (manchmal amerikanisch produzierten) "Hitlerdokumentaionen" im Free-TV zu sehen sind. Ich meine eher eine gewisse Authentizität. Aber was laber ich. Thänks for your nice comment, gabriel.rost.77 . ;-)
MfG,
TvT
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gabriel.rost.77 Wed, 26 Dec 2012 18:44:19 -0000
Antwort löschenGern geschehen. :)
Freut mich, wenn er dir gefallen hat. Und dafür bekommst du auch gleich eine Anfrage.
muresan Thu, 10 Jan 2013 15:22:31 -0000
Antwort löschenHammer diese Mischung. Man versteht sich.
DVD Sammler Sun, 02 Sep 2012 13:48:33 -0000
Kommentar löschenBei "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" handelt es sich um den ersten von zwei Teilen, der das Ende der Harry Potter-Saga langsam einläutet und auf den großen Kampf zum Schluss hinarbeitet. Deshalb müssen wir uns fragen: Ist er einem finalen Film, dem 6 andere, mehr oder weniger spektakuläre Filme, zuvor gekommen sind, würdig, an Spannung nicht zu toppen und gar actionreicher den je?
Diese Frage kann man mit einem "Ja!" beantworten.
Zu allererst spielt bei diesem Film natürlich der Vertrautheitsfaktor eine große Rolle, oder wie mit "Hagrids" Worten zu sagen: "Als du noch ein Baby warst hab ich dich hierher gebracht! Da ist es wohl das Mindeste, dass ich dich von hier auch wieder mitnehme." Man ist mit diesen Figuren aufgewachsen, hat sie kennen und lieben gelernt und kann sich an die ganzen Gesichter aus den letzten Teilen noch sehr gut erinnern. Da mag der ein oder andere "Ah!" und "Oh!" rufen, wenn die akurat in rosa gekleidete Dolores Jane Umbridge (gespielt von Imelda Staunton) in diesem Film ihren zweiten Auftritt (nach dem fünften Teil) bekommt. Ebenso der äußerst sympathisch dargestellte Hauself "Dobby", den man nur aus dem zweiten Teil - der Kammer des Schreckens - kennt oder gar Clémence Poésy wiedererkennt, die die Rolle der "Fleur Delacour" in "Harry Potter und der Feuerkelch" verkörpert hat. Außergewöhnlich finde ich, dass alle Schauspieler, ohne Ausnahme!, ihrer Rolle vom ersten bis zum letzten Film treu geblieben sind. Keine Harry-Potter-Figur hat den Schauspieler/die Schauspielerin gewechselt, selbst Miranda Richardson ist dabei geblieben, obwohl sie nur eine Rolle von wenigen Sekunden hat, als ein Bild von "Rita Kimmkorn" auf deren neuem Buch zu sehen ist.
Die Schauspieler spielen alle wieder grandios, ganz vorne mit dabei natürlich wieder Helena Bonham Carter als "Bellatrix Lestrange" und Robbie Coltrane als "Rubeus Hagrid".
Die neuen Schauspieler finde ich dagegen alle miteinander nicht ganz so überzeugend. So beispielsweise Andy Linden der die Rolle von "Mundungus Fletcher" verkörpert. Ebenfalls der neue Zaubereiminister "Rufus Scrimgeour" ist mit Bill Nighy meiner Meinung nach total fehlbesetzt.
Nun ja ... erfreuen wir uns daher lieber an der alten Riege und bewundern wir die Schauspielkunst von Alan Rickman ("Severus Snape") und Julie Walters ("Molly Weasley").
Nun kommen wir jedoch zu den eigentlich Punkten, die es in diesem Fall zu klären gilt:
Ist eine große Menge Spannung vorhanden? Ja, natürlich! Der Regisseur David Yates, der mich im sechsten Harry Potter Teil überaus enttäuscht hat, gestaltet hier wieder eine absolut hervorragende Atmosphäre. Dieser Film kann sich in Spannung und Action von den sechs Vorgängerfilmen absolut abheben. Der Anfang des Filmes ist einfach nur genial. Es wird gezeigt, wie Harry, Ron und Hermine ihre Häuser verlassen, der Kindheit und Heimat den Rücken zukehren. Hierbei löscht Hermine (Emma Watson) die Erinnerung der Eltern an ihre Tochter (also sich selbst) und Harry (Daniel Radcliffe) sieht gedankenverloren den Dursleys hinterher, die man als Zuschauer all die Jahre irgendwie lieb gewonnen hat und nun vom mittlerweile weiß-grau gewordenen Vernon ("Richard Griffiths") Abschied nehmen muss.
Die Handlung verliert im ganzen Film nichts an Spannung, so fängt der Film fantastisch an ("die Flucht aus dem Ligusterweg vor den Todessern") und endet ebenso genial!
Anders als bei allen anderen Filmen spielt jetzt auch eine große Menge Gefühl mit, wenn liebgewonnene Personen, Kreaturen und Tiere sterben und man ihnen nachtrauert. Ich habe davor natürlich das Buch gelesen und schätze, dass es für Leute, die nur die Filme gesehen haben, sehr tragisch sein muss, wenn sie völlig unerwartet mit dem Tod eines Lebewesens konfrontiert werden, das sie seit dem ersten Teil kennen.
Die Musik ist genauso gut wie im fünften und sechsten Teil - die Kulisse ist natürlich wie immer atemberaubend.
Allgemein kann man also sagen: Äußerst würdiger Einstieg ins große Finale, spannend, actionreich, gefühlvoll, nur leider mit neuen/fehlbesetzten Schauspielern.
Humor: 2 von 10 Punkten
Action: 9 von 10 Punkten
Spannung: 9 von 10 Punkten
Erotik: 1 von 10 Punkten
Gefühl: 8 von 10 Punkten
Musik: 9 von 10 Punkten
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