Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 - Kritik

US 2010
Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 18.11.2010

Kritiken (32) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1

Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Die Schmerzen des Erwachsenwerdens nehmen viel Raum ein – natürlich ist die ganze Potter-Saga ein einziger Coming-of-Age-Roman, aber dieser Film fokussiert das noch einmal wie in einem Brennglas. Dazwischen gibt es schön inszenierte Action und eine großartige Animationssequenz von Ben Hibon.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

Harry Potter ist erwachsen geworden. Teil 1 des großen Finales präsentiert sich als düsterer Fantasy-Thriller, der spätestens jetzt überhaupt nichts mehr mit einer Kinderbuchverfilmung zu tun hat. Die nunmehr deutlich vorherrschenden Faktoren Angst, Verzweiflung und Trauer lassen „HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES - TEIL 1“ dabei vielleicht nicht zum besten, wohl aber zum atmosphärischsten Film der Reihe reifen, dem die Ausführlichkeit, mit der die unheilvolle Geschichte ohne Hast erzählt wird, mehr als nur gut zu Gesicht steht. Wenn die Verantwortlichen dies alles weiter im Hinterkopf behalten und die Fehler aus der Verfilmung zum Halbblutprinzen vermeiden, steht uns im Sommer ohne Frage ein Endspiel par excellence ins Haus. Die Zeit wird's zeigen...

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1» ist ein gelungener, intensiver Auftakt zum letzten Abenteuer des Zauberlehrlings.

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Christian Alt: NEGATIV

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[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 bleibt ein guter Film – ein Film, der allerdings auf einen wesentlich größeren Film verweist, der noch nicht zu sehen war. Erst die Sichtung der beiden Teile im Zusammenhang wird hier die Antwort liefern können. Der Einstieg in ein erwachseneres Harry Potter-Universum ist aber schon einmal geschafft – und das war eine große Leistung.

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Christian Alt

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Natürlich wird der noch mal gezeigt. Dann aber in 3D, damit Warner noch mal kassiert.


nick-pulina

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Hoffendlich, also in 3D ist das alles bestimmt noch beeindruckender als ohnehin schon.


CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]

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Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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7.5Sehenswert

Die Entscheidung, J.K. Rowlings letzten Band in gleich zwei Filmen zu verarbeiten, wurde von den Verantwortlichen sicher nicht aus kreativen Gründen getroffen, sondern eher des Profits wegen. Dass in diesem Fall beide Seiten etwas davon haben, erweist sich als Glücksfall, denn wenn etwas bisher die Verfilmung der Bücher um den Zauberlehrling Harry Potter erschwert hat, dann war es deren enormer Umfang und damit verbunden das Problem, allzu viel Stoff in eine allzu kurze Laufzeit zu pressen. Dabei blieben oftmals wichtige Details oder liebenswerte Nebenfiguren auf der Strecke, was gerade die letzten beiden Filme, die unter der Regie von David Yates entstanden, zu einer herben Enttäuschung machten. Der bisher mangelnden Kontinuität wegen war es dennoch zu begrüßen, dass auch der letzte Band in die Hände Yates’ gelegt wurde, und überraschenderweise hat der Brite seine Chance genutzt.

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Moviesteve: Podcast

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9.0Herausragend

Bis auf wenige Kleinigkeiten habe ich an dem Film rein gar nichts auszusetzen. Kapitel 7.1 ist eine logische Weiterentwicklung in Handlung, Stimmung und Machart. Das hohe Niveau der Reihe wird dabei gehalten, manchmal auch übertroffen. Wer also die bisherigen Teile mochte, sollte auch an diesem Gefallen finden.

Geboten wird ein düsteres Fantasy-Abenteuer, ein äußerst erwachsenes Märchen, das sich auf sehr ansprechende Weise sowohl mit mikrosoziologischen Fragen (Freundschaft, Jugendliebe, "teen angst") als auch gesamtgesellschaftlichen Themen (Terrorangst, Überwachungsstaat, Progrome) auseinandersetzt.

Obwohl ich die Vorlage nicht gelesen habe, hatte ich nie das Gefühl, daß mir wichtige Zusammenhänge fehlen würden, obgleich immer wieder Andeutungen aufblitzen, daß es hier und da noch mehr zu erfahren und zu erleben gebe.
Hin und wieder wirkt die Story etwas sehr kompliziert und man fragt sich, warum immer wieder vom Hauptziel abgewichen und auf…

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xHelloKittyx

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Bei uns in Österreich gibt es einige Filme, die ab 14 sind, Harry Potter 7 ist aber trotzdem ab 12 (was ich nicht gut finde).


AASFRESSER

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Ich auch nicht, 14 ist mehr als früh genug... Mein Sohn ist ein echter Angehöriger der Potter-Generation (16,5 Jahre), meine Tochter ist 2 - ich werde es dann wohl tatsächlich so handhaben, dass sie Jahr für Jahr mit den drei Hauptfiguren mitwachsen kann... bin selbst gespannt, wie das gelingt...


HerrLehmann: Das Manifest

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9.0Herausragend

[...]Viel passiert nicht in diesem ersten Teil des Harry Potter Finales. Im Grunde ist der ganze Film Setup für den zweiten Teil, der deutlich mehr Action enthalten dürfte als dieser. Es ist in erster Linie die beeindruckend dichte Atmosphäre, die Harry Potter 7.1 über seine Laufzeit von deutlich über 2 Stunden trägt: Wie schon in den Büchern scheint auch im Film erst in Teil 7 die Grenze zwischen Zauberern und Muggel durchbrochen. Band 6 bereitet zwar bereits darauf vor, doch erst jetzt findet der Großteil der Handlung außerhalb Hogwarts statt - Harry und co. agieren nicht mehr in einer abgeschotteten Welt der Zauberei, sondern im modernen England. Die Bedrohung durch Voldemort wirkt so realer, unmittelbarer, und in der Tat ist der Gedanke, dass die drei Protagonisten jederzeit Voldemorts Schergen in die Hände fallen können, in jedem Moment zu spüren. Dieses Unwohlsein, das der Film beim Zuschauer erzeugt, ist die große Stärke des Films. Einige Szenen, bestes Beispiel wohl eine längere Sequenz im Ministry of Magic, die in ihrem Pendeln zwischen Absurdität und der deutlichsten Darstellung von Voldemorts totalitärem System beinahe an Brazil erinnert, sind so intensiv, dass man für einen Moment auch die (schon in der Buchvorlage) mäandernde, ziellose Handlung vergisst.[...]

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Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Mit schönen Landschaftsaufnahmen, einer düsteren Endzeitatmosphäre, erneut einer Emma Watson mit sichtlicher Spielfreude (was man von Radcliffe nur bedingt behaupten kann, von seinen darstellerischen Fähigkeiten mal ganz abgesehen) und einem passenden Score kann der Film seine Punkte sammeln. Inszenatorisch weicht er nicht großartig von den beiden vorherigen Filmen ab, auch wenn das Ganze noch etwas düsterer und gruseliger geworden ist, doch inhaltlich hat man erkannt, dass es so nicht weiterging. Wie man sich aus der Sackgasse herausmanövriert hat, in die man selber mit Vollgas gefahren ist, ist gut gelöst und sollte Kenner der Vorlage halbwegs zufriedenstellen, denn alle anderen sind selber Schuld, wenn sie erst so spät mit einsteigen. Ganz ehrlich also, und damit hätte ich nicht mehr gerechnet: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes hat Spaß gemacht. Es ist nicht mehr der Kinderfilm wie vielleicht noch die ersten beiden, ist gibt keinen Hogwarts-Unterricht über die Pflege magischer Geschöpfe, es herrscht Krieg in Britannien – und der ist überraschenderweise sehr unterhaltsam.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Obwohl ich alle Filme der Reihe gesehen hatte, gab es Momente, in denen ich keine Ahnung hatte, worüber die Figuren reden. Tatsächlich muss es Hermine manchmal sogar Harry erklären. Meine Ahnungslosigkeit hat mich jedoch nicht gestört, da es in diesem Film eher auf Stimmungen und Charaktere ankommt, als in den Vorgängern, und Schlüsselszenen scheinen alarmierend oft außerhalb des Bildschirms statt zu finden.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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8.0Ausgezeichnet

Abwechselnd ernst und lustig ist Harry Potter 7 der beste Film der Reihe. Ein "Das Imperium schlägt zurück" für diese Zauberer in ihrer zauberhaften Welt. Und die Effekte? Die sind so spezial, dass man sie gar nicht sieht.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.0Sehenswert

Obwohl Harry Potter 7 mittendrin aufhört, brachte er genug packende Spannung und emotionale Tiefe auf, um seine Figuren und die Fans in eine zweite Runde zu schicken.

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Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

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5.5Geht so

Was herauskommt ist ein Film, der gleichzeitig gehetzt und zu lang wirkt: Harry Potter 7 hätte mehr Voldemort gut getan und weniger Camping-Ausflugs-Szenen, besonders jene süße aber unnötige Szene, in welcher Harry sich mit Hermine zu Nick Cave im Engtanz übt.

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Elmar Krekeler: Die Welt Elmar Krekeler: Die Welt

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3.0Schwach

Die Geschichte hatte schon in ihrer gedruckten Form einen durchaus begrenzten Charme. Auf der Leinwand ist sie wie das Zelten, sterbenslangweilig.
Dabei hätte der unbehauste Held an sich eine schöne Idee sein können. Und in manchen Momenten meint man zu sehen, dass David Yates das ähnlich gesehen hat.
[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist nichts anderes als die Verlängerung der Verwertungskette ins kommende Jahr hinein.

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TimKneisel

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Ich verstehe auch seine Kritikpunkte, nichtsdestotrotz ist die Kritik überzogen und es ist zu vermuten, dass der Autor die anderen Filme größtenteils nicht gesehen hat. Wie man die Campingszenen als langatmig beschreiben kann, erschließt sich mir nicht wirklich. Aber das härteste an der Kritik ist, Rowling habe die talentierte Emma Watson "ausgerechnet in die Arme des bedauernswert untalentierten Rupert Grint geschrieben". Hätte die Frau das Buch nur wegen der Schauspieler umschreiben sollen? Mal ganz davon abgesehen, dass Rupert Grint noch immer talentierter ist als ein gewisser Daniel Radcliffe.


fabel

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"Da menschelt es auf einmal sehr in diesem Unfilm des Jahres. "

Und wie untalentiert da auch gemenschelt wurde....gruselig!


Peter von Becker: Der Tagesspiegel Peter von Becker: Der Tagesspiegel

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6.5Ganz gut

Regisseur David Yates setzt plötzlich auf epische Breite und langen Atem. So, als kündeten auch schon stille Blicke, Wolken und Winde von einer Welt der wachsenden Bedrohung, in der Voldemort ein Nazi-ähnliches Rassen-Terrorregiment errichtet hat über die Zauberer und jene als „Schlammblüter“ verfolgten Mischlinge aus Magiern und Muggels.
[...] Ansonsten aber triumphiert hier nicht die Brillanz, sondern die Banalität des Bösen. Und der Kampf der Guten bildet auch in der epischen Breitwandversion nur die schiere Oberfläche des Romans ab. Es fehlt in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 an Aktion.

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ingix

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die aktion kommt im zweiten teil dann in form massiver zauberstabfuchtelei...


Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung

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7.0Sehenswert

Wenn man aber nicht zu tadelbereit auf die Fehler schaut, [...] dann kann man staunen. Staunen über den Mut der Filmemacher, so unablässig Verrat, Täuschung und Missverständnissen anzuhäufen, die Ruheräume und die heitere Erholung zu verweigern und diese Welt mit einer Paranoia aufzuladen, als wolle die Potter-Serie uns die allerschlimmste Seite des Erwachsenwerdens in Erinnerung rufen.
[...] "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1" geht davon aus, dass sein Publikum es nachvollziehen kann, dass die Welt wie ein großer Klumpen aus Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Gewalt wirkt.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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6.5Ganz gut

Das Problem von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1 besteht in erster Linie darin, dass das große Finale vorbereitet werden muss, aber nicht vollzogen werden kann. Das widerspricht den Gepflogenheiten des klassischen Industriekinos, der Konvention erzählerischer Geschlossenheit, an die sich die millionenschweren Potter-Unternehmungen ansonsten zu halten haben. Einziger Ausweg ist ein lupenreiner Cliffhanger.

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Thomas Kramar: Die Presse Thomas Kramar: Die Presse

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8.5Ausgezeichnet

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 ist, wie es sich für einen guten Adoleszenzfilm gehört, die Geschichte einer Wanderschaft. Regisseur David Yates, seit dem fünften Teil aktiv, zeigt abermals sein Gefühl für die Poesie von Schnee und Laub, Sand und Klippen, Bergen und Ebenen. [...] Er erlaubt seinem Film auch große Ruhe, fast Bedächtigkeit in solchen Momenten – und verstärkt damit den Kontrast zu den aberwitzig schnellen, lauten, grellen, wilden Szenen, in denen Lord Voldemorts Todesser und ihre Mitläufer angreifen.

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David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel

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5.5Geht so

Geschwindigkeit mag vielleicht keine Hexerei sein, doch der kaum in Fahrt kommenden Schnitzeljagd nach den titelgebenden Heiligtümern hätte ein wenig mehr Tempo nicht geschadet. Wohlmeinende Harry Potter-Jünger können dieses betuliche Erzählen gern episch nennen, der gemeine Filmfreund wird es schlicht langatmig finden. Kommt das Geschehen dann endlich halbwegs in Gang, ist es auch schon vorbei.

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skaila

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Wenn man an einem Film Kritik übt, sollte man zuerst die Handlung vollständig verstanden haben. So wäre es doch hilfreich, zu wissen, dass der Film nicht von der Schnitzeljagd nach den Heiligtümern, sondern aus dem 6. Film bereits bekannten Horkruxen handelt.
Außerdem hat der Film die Langatmigkeit des Buches durchaus übernommen, dennoch besser verarbeitet und mit unvergleichlicher Symbolik (potter-typisch) erwartungsgemäß umgesetzt. Trotz fehlender Handlungsstränge aus dem Buch wurde die Stimmung gut aufgenommen und widergespiegelt. Im Großen und Ganzen ein gelungener Film, der der Reihe durchaus würdig ist.


sushi25: movie-fan.de

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4.5Uninteressant

Yates vergibt hier die Möglichkeit, einen furiosen Auftakt für das Ende der Saga zu liefern. Viele lang erwartete Szenen aus der Buchvorlage wurden nicht umgesetzt oder ohne Not umgeändert. Für die inhaltlich schwache Umsetzung ist der Film zudem zu lang, was ihn nicht besser macht.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

Gute und schlechte Zeiten im Blair-Witch-Forest -

Viel wurde gemunkelt über den Abschluss der Potter-Reihe: Warner Bros. manövrierte zwischen zweiter und dritter Ebene hin und her, und über allem schwebte doch immer die Frage danach, unter welchen Gesichtspunkten eine Splittung des Finales auf zwei Filme wirklich notwendig sei: Natürlich ist es nahezu grotesk, ein Franchise, wie jenes um die Rowling-Romane, mit dem Vorwurf der Kommerzialisierung zu konfrontieren; beinahe ebenso grotesk ist es angesichts von "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" allerdings, dass David Yates in Pressekonferenzen behauptet, er müsste zwei Überlängefilme in Anspruch nehmen, um seinen narrativen Spannungsbogen ausformulieren zu können.
Denn der größte Vorwurf, dem man dem ersten Teil des Final-Romanes machen kann, soviel sei schon vorangestellt, ist die Tatsache, dass es der erste Potter-Film ist, der massiv mit Spannungsarmut und Langeweile zu kämpfen hat, und…

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Bradbury

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Die ein/zwei Kommentare, die das Dilemma auf den Punkt bringen, lassen sich momentan nicht anklicken. It's a kind of magic. Also eben hier: Meine vollste Zustimmung, Hitmanski.


Hitmanski

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Danke!


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Die Harry Potter Reihe ist spätestens mit diesem Teil erwachsen geworden. So düster wie im siebenten Film ging es nie zur Sache und auch das Fehlen einer sicheren Rückzugsmöglichkeit und die völlige Isolierung der drei Hauptfiguren wirkt sich auf die Stimmung aus. Vor allem aber ist es schön, dass Regisseur David Yates (der bisher schwächste Harry Potter Regisseur) mit diesem Teil zum ersten Mal einige wirklich tolle Einfälle hat. Besonders die Infiltration des Zaubereiministeriums und die animierte Erzählung der Geschichte der Heiligtümer des Todes ist sehr gelungen. Etwas schade ist aber, dass Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 eine lange Vorbereitung auf ein Finale ist, auf das man sich nun gedulden muss.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Mit großer epischer Kraft und fast grimmiger Konsequenz hat David Yates im vorletzten Film der Harry Potter Saga den Ton verändert. Aus den Kindern sind junge Erwachsene geworden, die um ihr Überleben kämpfen. Eifersucht und Missgunst ersetzen die verspielten, amourösen Verquickungen und Verrat lauert überall. Gerade wer die Bücher nicht kennt, wird überrascht sein. Filmisch ist es auch dank der vorzüglichen Kameraarbeit, der suggestiven Filmmusik von Alexandre Desplat und der wie immer vorzüglichen, britischen Darstellerriege ein großer Wurf. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Film wirklich nur bedingt geeignet und birgt Alptraumgefahren.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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9.0Herausragend

Die Entscheidung des Studios, den siebten und letzten Band der Romanreihe in zwei überlangen Spielfilmen und so ohne große inhaltliche Kürzungen zu produzieren, erweist sich als Segen. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" ist neben Teil 3, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" der beste Film der Serie. Denn erstmals hat eine Harry-Potter-Erzählung im Kino ausreichend Raum zum Atmen, kann der Film tiefer in die Gefühlswelt seiner Protagonisten eintauchen. Das heißt nicht, dass "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" kein typisches Blockbusterpotenzial erkennen lässt: Schon wenige Minuten nach Filmstart punktet Regisseur David Yates mit einer durch Tempo und Effekte sensationellen Fluchtsequenz. Doch in der zweiten Hälfte drosselt der Regisseur merklich das Tempo, lässt die Kamera mannigfaltige Naturpanoramen einfangen, setzt auf leise Töne. Umso wirkungsvoller sind dann die Actionszenen, in den Harry & Co. immer wieder Voldemorts Verfolgern entfliehen müssen. Was auf den ersten Blick im zweiten Teil manchen Zuschauern vielleicht langatmig vorkommen mag, entpuppt sich als genau das richtige Tempo für ein wirklich episches Finale.
Das Schauspielerensemble meistert seine Aufgabe hervorragend, die Spezialeffekte sind auf höchstem Niveau. Für die stets richtige Balance aus Gefühl, Drama und Action sorgt zudem die angenehm zurückhaltende Filmmusik von Alexandre Desplat. Wenn man "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" etwas vorwerfen kann, dann, dass Yates hier ganz und gar darauf setzt, dass man die Romane oder zumindest die Filme gut kennt. Wer nicht mehr genau weiß, wie der sechste Teil "Harry Potter und der Halbblutprinz" ausging, ist zu Beginn von "Heiligtümer des Todes" etwas verloren. Kompensiert wird das allerdings durch grandios inszeniertes Unterhaltungskino.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Während des Sehens dieses Films fällt einem eins sofort auf: Merkte man allen bisherigen Potter-Abenteuern an, dass sie Mühe hatten, die jeweils vielen hundert Seiten der Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen und deshalb immer ein wenig gehetzt wirkten, ist hier das Gegenteil der Fall. Noch nie ging es in einem Film der Reihe so entspannt zu, wurde sich so viel Zeit genommen für das Innenleben der Figuren und ihrer Konflikte miteinander. So haben hier auch die drei Hauptdarsteller erstmals die Möglichkeit, etwas mehr von ihrem Können zu zeigen.
Und mit dem Heranwachsen der Protagonisten werden auch die Filme immer erwachsener und verlieren viel vom Zauberhaft-Magischen, das die früheren Werke noch auszeichnete. Aus dem einst so strahlenden und unbekümmerten Harry Potter ist ein grüblerischer und auch schon mal schlecht gelaunter Nachwuchszauberer geworden. Und auch auf Quidditch-Turniere oder ähnlich kindliche Vergnügungen wartet man hier vergeblich, der Ernst des Lebens hat nun endgültig Einzug ins Potter-Universum erhalten.
Damit einhergeht, dass der Grundton des aktuellen Films extrem düster ist und dies auf eine durchaus real erscheinende, bedrückende Weise. Das von den bösen Kräften um Lord Voldemort kontrollierte Zauberministerium wird zu einem üblen Behördenmoloch stilisiert, der die Angst vor den Muggels unter den Zauberern schürt und Jagd auf Andersdenkende macht. Dass es sich dabei um die Anfänge eines bedrohlichen, faschistischen Regimes handelt, ist von der propagierten Ideologie bis hin zu den schwarzen Uniformen der Polizeichargen mehr als offensichtlich. So zählt dieses von David Yates, der bereits für zwei der vorangegangenen Verfilmungen verantwortlich zeichnete, inszenierte Potter-Abenteuer zweifelsfrei zu den bisher stärksten und ruhigsten, zugleich für kleinere Kinder am wenigsten geeignete.

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stuforcedyou

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Pssst ... David Yates, nicht Peter.


Dirk Lüneberg

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Danke, schon geändert.


José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Technisch bietet „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ den neuesten Stand der Spezialeffekte. Deutlich wird dies etwa bei den Actionszenen, vor allem aber bei den schnell geschnittenen, hochauflösenden Bildern der Verfolgungsjagd im Wald, die in ihrer Ausführung vergleichbaren Sequenzen in „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ sehr ähneln. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass für die Musik dieser zwei Spielfilme derselbe Komponist verantwortlich zeichnet: Alexandre Desplat. Zur düsteren Anmutung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ trägt in besonderem Maße freilich auch das bis in die kleinsten Details geschliffene Produktionsdesign von Stuart Craig bei. Die Filmemacher bieten indes in vielen ruhigen Momenten einen Kontrapunkt zu den Actionsequenzen. Die Kamera von Eduardo Serra zeigt nicht nur immer wieder Emma Watsons hübsches Gesicht in Großaufnahme. Sie fängt darüber hinaus etliche Totalen etwa einer „postapokalyptischen“ Landschaft ein, die an die Kamerafahrten von „Der Herr der Ringe“ erinnern. Zu den stillen Augenblicken gehört insbesondere auch Harrys Besuch auf dem Friedhof, wo er beim Grab seiner Eltern innehält.

Es sind diese Augenblicke, die den Zuschauer an den Ursprung Harry Potters erinnern: Dank der Liebe seiner Eltern wurde er vom Tod verschont. Er wurde auserwählt, den Dunklen Lord zu besiegen. Dafür ist Harry vor allem auf die Hilfe und die Freundschaft von Ron und Hermine angewiesen. Dass der Kampf zwischen Gut und Böse mit Liebe und Loyalität, aber auch mit der Überwindung von Versuchungen einhergeht, macht „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ in einer Schlüsselszene mit Ron Weasley als Protagonist deutlich. Damit bleibt auch der vorletzte „Harry Potter“-Film den Themen treu, die alle Harry-Potter-Romane und -Filme kennzeichnen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

In direkter Verbindung mit dem zweiten Teil, also als ausschweifende Einleitung eines schlussendlich fünfstündigen Mammutwerks, wird sich "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" vielleicht noch als effektvoll und gelungen erweisen, als für sich stehendes Filmerlebnis bleibt er aber schlicht unbefriedigend. Und fühlt sich drum am Ende eben nach nichts mehr an als einer billigen Masche, seinem Publikum noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Oskarius

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Natürlich liegt das Wort "Geldmacherei" bei einer derartigen Zweiteilung nicht fern. Jedoch muss man auch bedenken, was aus dem Film geworden wäre, hätte man die ganze Geschichte in einen Film gepackt. Womöglich ein Drehbuch, dass so voller Geschehnisse ist, dass man beim Verlassen des Kinosaals das Gefühl hat, als hätte man sich drei oder mehr Filme angesehen und doch nur noch Bruchstücke jedes einzelnen im Kopf....a la Spiderman 3? Also mir persönlich ist da die Harry Potter 7-Lösung um einiges lieber, und ich freue mich schon sehr, mir beide Teile hintereinander anzusehen........denn ich hoffe sehr(und gehe davon aus), dass dies beim Release des zweiten Teils im Kino möglich sein wird.


D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Durch die zeitbedingte Möglichkeit, alles ein bisschen ausführlicher zu erzählen, wird Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 zum etwas zähen Start ins grosse Finale. Wenn man bedenkt, was noch alles passieren sollte, dürfte die Fortsetzung ein Actionknaller erster Güte werden. Hier werden die Weichen gestellt und vor allem im Mittelteil die Langsamkeit zelebriert. Ist gut, aber hätte Potenzial für etwas viel Grösseres gehabt.

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Rouven: www.cineclub.de

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9.5Herausragend

Obwohl man vermuten könnte, ausschließlich Profitgier und der Versuch, die Pottermania möglichst lange aufrecht zu erhalten, ständen hinter der Entscheidung, das letzte Buch in zwei Teilen zu verfilmen, kann man das Ergebnis nur loben. Denn dadurch, dass kein neuer Regisseur am Stil herumexperimentieren musste und vor allem dass weniger Details aus dem Buch aus Zeitdruck ausgelassen werden mussten, kommt der Potter-Fan voll auf seine Kosten. Allerdings auch nur dieser, denn für Einsteiger in das Harry-Potter-Universum ergeben sich Lücken im Zusammenhang, die der Film nicht aufarbeitet.

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Als („glaubwürdiges“) abenteuerreiches Road-Movie überzeugt "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" durch die fehlende Laufzeit nur bedingt. Letztlich ist Yates' dritter Potter-Film zu gehetzt, voller Anschlussfehler und am Ende Opfer seiner Vorgänger (hätte Rowling von vorneherein zumindest Drehbuchautor Steve Kloves aber auch die Regisseure über den finalen Bandes informiert, wären eventuell viele Mängel vermeidbar und Manches einfacher gewesen). Im Nachhinein hat sich die Entscheidung, den siebten Roman in zwei Filme aufzuteilen, wohl wieder mal nur für Produzent David Hayman und die Warner gelohnt, denn obschon für den 600 Seiten starken Roman rund fünf Stunden Laufzeit zur Verfügung standen, scheitert zumindest "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" an denselben Dingen, die auch die meisten seiner Vorgänger ausmachten.

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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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6.5Ganz gut

Im Grunde hatten die Fans im Vorfeld zu "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" allen Grund zur Freude. Warner ließ nicht nur verlautbaren, dass J.K. Rowlings letztes Kapitel der Pottersaga in zwei Filme unterteilt wird, um dem Finale möglichst gerecht zu werden, sie kündigten auch an, dass der Film doch nicht entgegen vorheriger Planungen in 3D konvertiert werde. Aber so schön das alles auch klang, eine gewisse Skepsis machte sich breit...

..die jedoch innerhalb der ersten Minuten nach Filmbeginn bereits vergessen war. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ macht nahtlos dort weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hatte. Das erste Drittel bietet den intensivsten und beklemmendsten Spannungsbogen des ganzen Franchise. Eine verlorene Endzeitstimmung, die es in sich hat, mit einer allgegenwärtigen spürbaren Bedrohung und Düsternis. Die drei Hauptdarsteller entwickelten sich nun endgültig zu ernstzunehmenden Schauspielern und vor allem Emma Watson bietet schauspielerische Glanzpunkte, die einem im Gedächtnis bleiben. Der Score von Alexandre Desplat erzeugt einen sehr dichten Klangteppich, aber klingt leider zu keiner Zeit nach einem echten Harry Potter Soundtrack. "Der Goldene Kompass", "Der seltsame Fall des Benjamin Button" oder „Der bunte Schleier“, Desplats Harry Potter-Partitur erinnert an vieles, aber die originalen Themen von John Williams müssen mit der Lupe gesucht werden.

Doch das Tragische an der ganzen Sache ist, dass die anfängliche Skepsis recht behalten sollte und in der zweiten Hälfte umso stärker zuschlug. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" wird durch seine Beschneidung in zwei Teile daran gehindert, ein hervorragender Film sein zu können. Seine Spannungskurve...

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goodspeed

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Bingo


Sonse

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Gute Nachrichten! Dann habe ich ja Hoffnung!
Lieben Dank! :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Nichts ist mehr geblieben vom zuckersüssen und quietschbunten ersten Teil, mit dem Chris Columbus damals einen nicht gerade gelungenen Aufschlag präsentierte. Potter ist tatsächlich erwachsen geworden und in diesem Auftakt zum Finale ist die Welt grimmiger als je zuvor.

Gegen die Tödlichen Heiligtümer wirken selbst skandinavische Depressionsdramen wie fluffiges Wohlfühlkino. Der Film stapelt - getreu dem Buch, dessen Stimmung er sehr gut einfängt - Unglück auf Unglück, Tod auf Streit und Verderbnis auf Leid. Das ist gut gemacht und angesichts der zweifelosen Längen die Band 7 mit seinen "Harry Potter Camping Diarys"-Seiten hat auch gut gelöst, lässt aber notgedrungen den Spaß und eine gewisse magische Leichtigkeit vermissen, was den sehr langen Film nicht eben zu einem beschwingten Kinoabend werden lässt.

Es wird blutig, düster, brutal und stellenweise auch sexuell überraschend deutlich - ohne einen echten Lichtblick - denn gemäß dem alten Spruch…

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Lea<33

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schön geschrieben :)


Nahtigall

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Gute Kritik. Aber du mit einem liegst du VÖLLIG FALSCH. Chris Columbus hat die Potter Reihe sehr gut und dem Ziel-Publikum entsprechend eröffnet. Sein Aufschlag hatte "Serv and Volley" Qualität wie von B.Becker.



Kommentare (251) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1

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dracula007

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich hätte man sich den Teil sparen können. Es passiert so gut wie gar nichts. Aber wenn dann doch mal etwas passiert dann ist es recht unterhaltsam. Bzw. wenn es zum Kampf kommt macht's *WUSCH* und die 3 Protagonisten sind wieder ganz woanders.
Alles wirkt in die Länge gezogen, als würde mann das siebte Buch unbedingt in 2 Teilen herausbringen wollen. 4 Punkte für 2 spannende Szenen.

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Moe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach der enttäuschenden und lahmen Verfilmung von Teil 6 ist der hier doch deutlich besser. Es wird schön ausführlich auf das Finale hingearbeitet und das auch mit einer guten Portion Spannung.
Es ist lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, und ich weiß, das einige Dinge abhanden kommen, doch insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten.

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blueStrawberry

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Bewertung5.0Geht so

Ganz ehrlich? Ich hab mich durch diesen Teil im Kino durchgequält! Sehr in die Länge gezogen. Harry und seine Gefährten reisen den ganzen Film über mit einem Zelt durch die Wildnis und man vergisst allzu oft, was das eigentliche Ziel von Harry, Ron und Hermine ist. Das einzige, was mir sehr gut gefallen hat war die Umsetzung der Erzählung über die drei Heiligtümer des Todes, das wars aber auch schon. Zum Glück ist Teil 7.2 wieder besser.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

toll wie eigentlich alle der potter verfilmung

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ncstarbuck

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie komisch, jeder Potter Film ist ja gleich aufgebaut (außer Cuarons bester Beitrag): Erst die Fahrt/Flug vom Häusschen nach irgendwo (meist Hogwarts, hier das Weasly Haus) und das Etablieren der Bedrohung des aktuellen Filmes. Dann gaaaanz lange nix mehr mit dem eigentlichen Plot am Hut haben und sich auf die Figuren, ihr Erwachsen werden und den Umgang mit der doch ziemlich angsteinflößenden Situation.
Dann fällt den Machern doch ein, dass, huch, da doch was mit dem Main-Plot war, und schnell kommt der letzte Akt, Action, Peng, Conclusion, Ende.
Und so sehr mich das als Nicht-Kenner der Bücher auch immer wieder verwirrt, gefällt mir doch der Mittelteil mit den Figuren, natürlich auch dank den tollen Schauspielern, am Besten. So auch hier, auch wenn es sich zieht, auch wenn ich gerne mal gesagt bekommen hätte, was zum Geier sie jetzt eigentlich da machen in der Pampa, oder was sie vorhaben, auch wenn mal wieder der Plot durch Deus-Ex-Machina angetrieben wird (das leuchtende Reh), egal. 7 Punkte sind dafür drin.
Denn ich sehe Ihnen gerne beim bewältigen ihrer Probleme und Ängste zu.

Wie sagte es mein Lieblingsautor:
"Harry Potter is about confronting fears, finding inner strength and doing
what is right in the face of adversity. Twilight is about how important it
is to have a boyfriend."

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es herrscht Krieg. Was haben wir die letzten sechs Filme über nicht alles für Menschen, Fabelwesen, Orte und Eigenheiten der magischen Welt kennengelernt. Und jetzt? Puff, rawumms und peng, alles weg. Harry Potter ist endgültig in der Erwachsenenwelt angekommen. Und alles eskaliert.
Alles das, was bisher nur Ansatz oder Vorstellung war, ist jetzt in seiner widerlichsten und absolutesten Form Alltag. Aus der faszinierenden Zauberwelt des ersten Films ist ein Kriegsfeld geworden, Faschismus in seiner übelsten Form bestimmt das Leben.
Und inmitten von all dem stehen Ron, Harry und Hermine, ohne zu wissen, was sie überhaupt tun sollen, wie sie diesem unfassbaren Treiben Einhalt gebieten können. Sie sind doch immer noch ein bisschen die Kinder vom Anfang?

Bereits am Anfang wird das Thema des Films klar. Es geht um Verlust, Zurücklassen und Zusammenhalten. Um all das bisher Selbstverständliche, was im Krieg verloren geht. Sei das nun ein sicheres Zuhause, Freundschaft oder die Tatsache, dass sich die eigenen Eltern an einen erinnern. J.K. Rowling und David Yates entwerfen eine tiefdunkle Fantasyvision, in der sie all die bösen Mechanismen, Systeme und Ideologien der echten Welt in den magischen Kontext legen, unnachgiebig und gnadenlos.
Der Film endet an einem absoluten Tiefpunkt. Kein "Es wird alles wieder gut" oder "Das Leben ist schön". In den letzten Minuten Laufzeit ist das Leben furchtbar. Wie konnte sich da nur je etwas daran ändern...

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KiMBerLy~97

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

vorletzter Teil und dieser ist wieder ein guter Teil
hat mir sehr gefallen :)

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FlintPaper

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Bewertung4.0Uninteressant

Durch die entspannte Aufteilung in zwei Kapitel sollte die Verfilmung des finalen Bandes schon rein prinzipiell besser sein als seine Vorgänger. Nix da. Anstatt wichtige Dialoge und Subplots aus dem Roman einzufügen, nutzt der erste Teil von Deathly Hallow seine knapp 150 Minuten fast ausschließlich für eine komische und äußerst langweilige Emo-Spritztour durch den Wald. Plötzlich geht's hier um Charakterentwicklungen, dabei wurde die doch schon seit einigen Teilen auf Eis gelegt. Kurz gesagt, es interessiert einfach nicht, warum und wieso diese Kiddies plötzlich schlecht gelaunt sind; Ist ja sowieso alles wie bei Lord of the Rings und dem Horcrux - äh Ring, sie alle zu knechten, bla, bla. Nur am Ende springt leider keiner in einen Vulkan. Naja. Zum Auftakt und zum Ende des Films hin gibt es immerhin ein paar nette Actionszenen, allerdings gönnt sich Yates da keinerlei Innovation, sondern verlässt sich auf seine altbackenden, inzwischen ins Stümperhafte ausgedehnten Inszenierungs-Ideen. Leider wird auch zu keinem Zeitpunkt die scheinbar zufällige Qualität des Order of the Phoenix Climax erreicht - eher im Gegenteil: Deathly Hallows Part 1 ist ein einziger Anti-Climax. Öde, verschenkt, eigentlich völlig daneben; Nur die Auftritte der gewohnt guten Nebendarsteller (Rickman und diesmal u.A. auch Bill Nighy) trösten darüber hinweg. Leider kommen die allesamt viel zu kurz. Wie immer.

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Weltenkind

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Den Vergleich mit HdR ist ziemlich weit hergeholt.


FlintPaper

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Ja schon, natürlich, besonders im Gesamtkontext. Ist auch kein richtiger Vergleich. ABER diese ganze Chosé mit dem "Anhänger nervt den Träger" erinnert nunmal schon an diese Sache mit dem Ring. Und der Film hält sich damit auch viel zu lange auf, so dass die Langeweile ein paar fernere Assoziationen bei mir fabrizierte. Oder so.


homer12

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Bewertung7.5Sehenswert

der schlechteste potter film.

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Snajper

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also 7.5 Punkte von 30 oder wie? ^^


Weltenkind

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man kann Harry Potter lieben oder hassen... Eigentlich sollte man es nur lieben.
Aber für diese Anzahl von genialen Schauspielern kann man die Filme nur verehren.

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Weltenkind

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Als eigenes Beispiel kann ich sagen, dass ich bestens aufgewachsen bin. Die Lindenstraße muss ein beachtliches Traume hinterlassen haben.


Weltenkind

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Nichts übertrifft Harry Potter.


skinflowers

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Bewertung3.5Schwach

Irgendwie hab ich bei diesen Filmen den Anschluss verpasst...

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L-viz

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Bewertung9.5Herausragend

Harry Potter 7.1
Wollte man den Film unter einem Schlagwort zusammenfassen, müsste es wohl "Hoffnungslosigkeit" lauten. Diese wird hier geradezu zelebriert. In jedem Film, der den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse thematisiert, gibt es den einen Moment vor dem Finalkampf, in dem das Böse übermächtig ist und die Helden kurz vor dem Nichts stehen. Das ist in "Star Wars" der Moment, als der Imperator Luke offenbart, dass alles genauso geplant war und warum die Rebellen keine Chance haben. In "Herr der Ringe" ist es der Moment, als die Gefährten vom vermeintlichen Tod Frodos erfahren.
Diese Momente sind immer besonders atmosphärisch aufgeladen, wenn keiner weiß, wie es jetzt weiter gehen sollen. Bei "Harry Potter" wird diesem Moment der Aussichtslosigkeit nun ein ganzer Film gewidmet.
Schon der Auftakt ist in dieser Hinsicht überaus gelungen: Die Dursleys steigen ins Auto und verlassen die Harry-Potter-Welt für immer, Ron blickt gedankenverloren in eine finstere Zukunft und, noch melancholischer, Hermine löscht sich aus den Erinnerungen ihrer Eltern. Was für ein Start ins letzte Abenteuer!
Dabei beginnt die Reise gar nicht so erfolglos. Der packende Einbruch ins Ministerium (sehr schön, dass Dolores Umbridge wieder mit dabei ist. Hätte nicht gedacht, dass die noch mal auftaucht) bringt dem Trio einen weiteren der so dringend benötigten Horkruxe ein. Doch da es immer wieder aufgespürt wird, bleibt nur die Flucht in die Wildnis. Die Campingszenen sind sehr gut inszeniert, wenn Harry, Ron und Hermine durch die Wälder ziehen, während aus dem Off all die Namen genannt werden. Dadurch wird auch gut vermittelt, wie lang und zäh die Reise für die drei ist. Die Stimmung wird gut vermittelt, dass sie weder wissen, wo sie suchen sollen noch wie sie die Horkruxe vernichten sollen. In diesem Zusammenhang ist auch die Tanzszene passend, die ein bisschen Ablenkung in dieser ganzen Hoffnungslosigkeit ausdrücken soll. Man bedenke, dass auch Ron gerade die Gruppe verlassen hat und Harry Hermine etwas aufmuntern will. Da bin ich froh, dass das nicht durch die üblichen Filmfloskeln geschieht (wie etwa das arg strapazierte "Es wird alles wieder gut werden!").
Optisches Highlight schließlich ist ganz klar das als Schattenspiel umgesetzte Märchen.
Gerade die ausgewogene Mischung aus Action und ruhigen Passagen macht diesen Film für mich besser, als den actionreicheren zweiten Teil.

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ElmStreet84

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Bewertung7.0Sehenswert

Für einen Kinoabend oder einer guten Sitzung vor dem Fernseher ist der Film wirklich gut gemacht. Im Gegensatz zu den vorherigen sechs Teilen fesselt er ebenfalls mit seiner düsteren und bedrohlichen Stimmung die in einemanderen Teil kaum so wieder zu finden ist. Für mich ist der Film absolut empfehlenswert für alle Harry-Potter-Fans.

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cruzha

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Bewertung5.0Geht so

Und da hocken sie im Wald in ihrem Zelt. Und hocken im Wald in ihrem Zelt. Und hocken. Und hocken. Und ho..... zzzzzzzz.
Richtig aufregend wirds nur in den letzten Minuten. Ansonsten begreift man nach und nach, das all die anderen in den Vorgängerfilmen eigentlich fast liebevoll eingeführten Nebenfiguren komplett in die Tonne geworfen wurden und es hier nur noch um die drei Nachwuchszauberer geht, die sich ihrem Gegner entgegenstellen. Klassischer Actionfilmstoff. Aber präsentiert wie eine Packung Valium.
Allerdings, mein persönliches Highlight: Das Märchen von den drei Brüdern ist in einem absolut großartigen Trickfilmstil inszeniert worden. Die paar Minuten fand ich stärker als den kompletten Realfilm.

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Slevin Kalebra

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Bewertung7.5Sehenswert

This is the end. My only friend, the end. Der Klassiker von The Doors passt hier wie die Faust aufs Auge, den die Gemütslage ist die gleiche. Ich war wohl etwas voreilig die Düsternis des Halbblutprinzen so an zu preisen. Im Vergleich hier zu war das noch gar nichts. Das hier ist purer Fatalismus. Die Massenflucht die zu Beginn angetreten wird, setzt den Ton der bis zum Ende alles bestimmt. Kein Platz mehr für Humor oder neue Zaubergimmicks und das muss auch nicht mehr sein. Der Abschluss einer Reihe sollte nicht nur in seinen letzten Minuten zeigen, dass es jetzt um alles geht und das tut man hier auch nicht. SHIT GETS REAL! Lieb gewonnene Nebenfiguren verabschieden sich und der Druck auf die Protagonisten wird immer stärker. Womit wir beim, sagen wir mal, kontroversesten Teil des Films wären. Der Campingausflug. Für viele zu langweilig, zu eintönig und zu sehr Füller als echter Bestandteil der Story. Für mich der Fokus auf genau das, worum es geht. Ich räume ein, das es insgesamt vielleicht doch zu lang war. Aber es ist doch häufig so, das die meisten mehrteiligen Filmreihen einfach neue Charaktere ins Spiel schmeißen, die die Hauptfiguren ein wenig ins abseits drängen, weil man nicht mehr so viele Ideen für sie hat. Bei einem bereits siebten Teil einen Großteil der Zeit nur mit den Hauptfiguren zu verbringen und mit niemandem sonst ist von daher schon eine echte Rarität. Zumal es hier genug Zündstoff innerhalb des Trios gibt. Natürlich erinnert das Szenario mit dem Wandern durch die Felder und dem Horkrux Medaillon, das sich negativ auf die Stimmung auswirkt, stark an eine gewisse andere Fantasy Saga (Ich glaube sie hieß Herr der Ketten oder Herr der Bälle oder so ähnlich). Aber es verstärkt den Eindruck der Aussichtslosigkeit, der Ernsthaftigkeit, die die Reihe ja seit dem dritten Teil so anstrebt, aber nicht immer erreichte. Die Nerven liegen blank. Die Moral ist am Boden. Der Streit zwischen Ron und Harry kommt da auch sehr natürlich daher und ist kein erzwungener Plotpoint um noch mehr Drama zu erzeugen. Der Cliffhanger mit Dumbledores Grabschändung ist ein guter Schlusspunkt um die Spannung aufrecht zu erhalten und nun bin ich gespannt ob die Reihe so abtritt wie es sich gehört. Mit einem großen Knall. Auf zu den zweiten Heiligtümern des Todes.

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FilmFreeza

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Teil 7/8
Heiligtümer des Todes .. Teil 1

Woow. Was war das für ein Beginn.
Eine dermasen bewegende Szene wie die, als Hermine ihre Eltern mit dem Gedächtniszauber belegt und Sie von den Bildern ihrer Eltern verschwindet, sieht man selten. Schon hier war ich den Tränen nahe. Aber man hat gar keine Zeit, daran hängen zu bleiben, denn zu Beginn wird es auch sofort turbulent.
Die Fluch Harrys ist wahnsinnig stark inszeniert. Klasse Start.
Leider kann der Film das Level nicht halten, was aber auch nicht Sinn der Sache ist, da man sich die Action für Teil 2 aufhebt.
In diesem Film wird die Spannung weiter auf den Höhepunkt getrieben.
Alles wird auf den historischen Moment gerichtet, an dem Harry dem dunklen Lord gegenüber steht.
Auf dem Weg dorthin, hat man aber dennoch zahlreiche Abenteuer eingebaut, wie zum Beispiel das Eindringen in das Ministerium um nur eins davon zu nennen.
Ohne fremde Hilfe irren die drei in der Weltgeschichte herum. Und wenn ich irren sage, dann mein ich das auch so, denn ohne Anhaltspunkte oder Hilfsmittel ist das Zerstören der Horkruxe kein leichtes Unterfangen wie man hier deutlich gezeigt wird.
Das zerrt natürlich nicht nur an den Kräften, sondern auch an der Freundschaft und so kommt es zu unschönen Szenen zwischen Ron und Harry.
Das 3-er Gespann ist auch hier wieder in Höchstform, wie immer .
Neben den tragischen Ereignissen zu Beginn, gibt es auch am Ende tragische Szenen, die mich zu Tränen gerührt haben.
Auch in diesem Film zeigt David Yates wieder, dass er sein Handwerk perfekt beherrscht und auch zu innovativen Methoden greift.
Gerade die Geschichte der drei Brüder, ist grandios dargestellt und ist mal so ganz anders, als man sich es hätte vorstellen können, was aber nicht weiter schlimm ist, eher im Gegenteil.
Auch die Darstellung des Horkruxes ist genial gemacht, da dies ja besonderst schwer zu verfilmen ist und man nicht genau wusste, wie Mr. Yates mit dieser Aufgabe umgehen wird.
Wir haben jetzt 5:03 Uhr, die Müdigkeit nimmt langsam zu und die Anzahl meiner Red-Bull-Dosen langsam aber sicher ab.
Dennoch schaue ich jetz gespannt das große Finale, wo diese geniale Reihe ihren krönenden Abschluss finden wird. :)

P.S. JERRY <3

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Hagen Hagen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe die Bücher noch nicht gelesen und nur die ersten beiden Filme gesehen. Konnte deshalb der Handlung kaum folgen. Hat mir trotzdem sehr gefallen. Die düstere Stimmung ohne echten Lichtblick ist beeindruckend und die Nebendarsteller sind alle großartig. Vom Heldentrio kann aber nur Grint überzeugen. Watson ist süß aber wirkt irgendwie unecht und Radcliffe...nun ja.

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Hagen Hagen

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Ich hab ja extra geschrieben "noch nicht" :-)


Hanno Jones

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tut mir leid, hab ich überlesen^^
also dann nichts wie ran ... über neujahr und silvester ist genug zeit :P


Mervit

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Bewertung3.5Schwach

Schade, mit abstand der schlechteste Teil! Wirklich enttäuschend. Es hätte ein tolles "Vorfinale" werden können, doch leider ist der eigentliche gruselschocker- zum Schnulzenteil geworden!

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In_Ex_Fan

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Bewertung4.5Uninteressant

Schade...
Es hätte das erste Kapitel eines furiosen Finales werden können.
Doch leider dümpelt Harry Potter "7.1" ziemlich belanglos daher, und wirft für diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben, mehr Fragen auf als sie zu beantworten.

Es werden viele Brücken in vergangene Filme geschlagen und machen den Film somit unbrauchbar für Quereinsteiger, obwohl ich bezweifle das jemand erst zum Schluss auf die Idee kommt mal rein zu gucken.

Insgesamt kommt dieser Potter zwar schnell in Fahrt doch der Wind in den Segeln verliert sich schnell in einer Reise, von der der Zuschauer (meiner Meinung nach) fast nie erfährt warum gerade jenes Ziel gewählt wird.

Mag sein das der Film dichter am Buch ist dennje, doch nun ist dem Film ebenso viel Künstlerische Freiheit genommen.

Auch wenn er im Buch/Film eine wichtige Rolle gespielt hat, empfand ich Dobby recht deplatziert, da er lediglich einen Auftritt im 2. Teil hatte (Sollte ich mich irren bitte ich um Korrektur).
Dies ist nicht der einzige Charakter bei dem ich dieses gefühl hatte.
Insgesamt wirkt der Film wie ein Showlaufen (fast) aller Charaktere die es gab.

Alles in allem hinterlässt Harry Potter einen faden eindruck... Sehr schade, vor allem fürs Finale

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HxC_Moe

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Bewertung9.0Herausragend

Definitiv der beste Harry Potter. Warum? Weil sich die Macher spürbar Zeit gelassen haben diesen Film herzustellen. Er hat lang gezogene Wanderszenen durch tolle Landschaften (die höchstwahrscheinlich alle am PC erstellt wurden, aber das ist mir ehrlich gesagt schnuppe, hauptsache es sieht gut aus), viel Dialog und sehr wenig Action und die Charakterzeichnung von Harry, Ron und Hermine wird von Szene zu Szene besser. Klar vermag der Film aufgrund des Settings nur eher wenig Spannung aufzubauen, aber es gibt schon ein paar Szenen die einen erschrecken lassen. Toll fand ich dass die drei Hauptpersonen größtenteils auch die einzigen des Films sind. Klar gibt es auch andere Szenen aber größenteils sind wir nur mit den Dreien durch die Einöde unterwegs. Der Film lebt von seiner großartigen Atmosphäre, den überdurchschnittlichen Darstellerischen Leistungen und den guten emotionalen Dialogen - nicht von der Action. Deshalb finde ich den Film so gut, und würde sagen dass es der beste Harry Potter ist.

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