Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 - Kritik

Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I

US · 2010 · Laufzeit 146 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Eine tolle Fortsetzung der Story mit neuen interessanten Hintergründen zu den Charakteren und einer einladend abwechselnden Kulisse!

    • 7 .5

      Der erste Teil des großen Finales kommt nach einem tollen Start, der die richtige Mischung aus rasanten, nostalgischen und düsteren Momenten findet, recht schnell sehr langatmig daher. Neben einigen netten Einfällen (die visuelle Umsetzung der Sage über die Heiligtümer des Todes ist erfrischend originell) schießen Buch und Regie ein Feuerwerk aus Logikfehlern und Unwahrscheinlichkeiten ab. Dem kann der wie gewohnt gute Cast und die prächtigen Effekte nur selten etwas entgegensetzen und so zieht sich der Film ohne groß Spannung aufzubauen einem gelungenen Ende entgegen, dass Hoffnung auf einen guten Abschluss bietet.

      • 8
        TommyBarin 23.04.2017, 13:50 Geändert 29.04.2017, 02:36

        'Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1' von David Yates ist ein düsteres Leinwanderlebnis, welches zwar nicht ohne Mängel, aber dafür mit viel Empathie verfilmt wurde.
        Die Kacke ist am dampfen. Dumbledore ist Tod. Der Widerstand des Orden des Phönix ist beinahe gebrochen und Voldemort ist auf dem Vormarsch. Zur gleichen Zeit sitzt Harry im Haus seiner Verwandten in Surrey und wartet darauf abgeholt und zum Haus der Weasleys, mittels Geleitschutz, gebracht zu werden. Doch der Krieg fordert schnell seine ersten Opfer.
        J. K. Rowling ging mit dem abschließenden siebten Band den richtigen Schritt und füllte ihren letzten Roman, um Harry Potter, mit einem Szenario, das stark an die resoluten Vorgänge im Nationalsozialismus erinnert. Damit setzte sie konsequent ihren eingeschlagenen Weg der Sozialkritik fort und verdeutlicht die Gefahren von Rassismus und Intoleranz vor dem Hintergrund einer faschistischen Ideologie.
        Yates schafft es, während der 146 Minuten, nicht komplett, die Bedeutung der Geschichte mit seiner Regiearbeit gerecht zu werden. Aber es gelingt ihm die Grundstimmung des Buches in bedrückende Bilder zu fassen. Das dabei die Leichtigkeit der vergangenen Potter-Filme verloren geht, ist unumgänglich. Doch diesmal versteht er es, anders als zuvor, dass man nicht die Handlung der Produktion anpassen muss, sondern umgekehrt.
        Fazit: Yates gelingt ein sehr guter Film und visualisiert für uns die Ohnmacht des jungen Harry Potters im Kampf gegen einen übermächtigen Feind. Dabei setzt er Nick Cave ein Denkmal, das unumstößlich ist. Children lift up your voice!!!

        6
        • 6

          [...] Sicherlich ist Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 nur so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm, ein reines Expositionsfest, wie es von manchen Seiten heißt – oder ein endlos langweiliger Campingausflug, wenn man noch garstiger werden will. Tatsächlich bewahrt sich der Film jedoch etwas, was seit den Anfängen der Reihe verloren gegangen ist, nämlich ausreichend Zeit. Zum ersten Mal wirken die Geschehnisse nicht gehetzt und vollgestopft, stattdessen gibt es endlich Augenblicke des Ausruhens, simple Charaktermomente und ehrliche Interaktion zwischen den Figuren. Das strapaziert natürlich die Sehgewohnheiten, denn sicherlich ist der Film dramaturgisch weniger wirkungsvoll als noch seine Vorgänger, ganz einfach deswegen, weil er die Aufgabe hat eine halbe Geschichte als eigenständiges Werk zu verkaufen. Glücklicherweise kann er diese notwendigen Defizite durch seine stimmungsvollen Bilder und der gelungenen Atmosphäre mehr als nur ausgleichen. Überraschenderweise scheint auch Yates mittlerweile verstanden zu haben, dass Düsternis und Tristesse keine Fragen des Farbfilters sind, sondern als Empfindungen auf den Zuschauer übertragen werden müssen. [...]

          4
          • 7 .5
            Leinzi 10.12.2016, 12:25 Geändert 03.06.2017, 12:34

            Potterreiche Abenteuer und wie sie zu bewerten sind... #7:
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            Eines ist dieser Film ganz sicher im Gegensatz zu seinen Vorgängern: anders. Und das liegt nicht an der Zweiteilung, sondern daran, dass das Schloss in diesem keine Rolle spielt. Dafür gibt es nun viele (gar nicht so magische) Schauplätze, die mit steter Regelmäßigkeit gewechselt werden.

            Schritt für Schritt werden mehr Einzelheiten offenbart, die notwendig sind, um das Böse endgültig zu vernichten. Für Nichtkenner des Buches (schuldig!) sind diese Schritte manchmal nicht ganz nachzuvollziehen, da Informationen fehlen. Dennoch konnte ich der Rahmenhandlung folgen, die Details hole ich dann bald nach. So sagt mir der Name "Gellert Grindelwald" zwar inzwischen etwas, was aber auch am aktuellen Kinofilm PHANTASTISCHE ... (nicht gesehen) liegt, aber so richtig viel erfährt man nicht. Im "Stein der Weisen" wurde er kurz erwähnt, aber das war auch so ziemlich alles. Bei der letzten Sichtung war das für mich einfach ein Name unter vielen. Die Lehrerin für "Muggelkunde" vom Anfang des Filmes bleibt ebenso wenig beleuchtet.

            Egal, ob man eine Aufteilung eines Buches auf mehrere Filme nun mag oder nicht, so darf man annerkennen, dass kein besserer Zeitpunkt für den Cut hätte gefunden werden können. In den letzten 20 - 30 Minuten spitzt sich die Lage so zu, dass es wohl keinen gibt, der nach dem Abspann sagen würde: "Mir egal, was jetzt passiert. Nach sieben Filmen ist Schluss!"

            Insgesamt ein unterhaltsamer Film, der aber auch nicht versteckt, was er ist: ein Prolog. Knapp vor ASKABAN, der noch mit meiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

            Potterreiche Abenteuer und wie sie zu bewerten sind...:
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            Link zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/potterreiche-abenteuer-und-wie-sie-zu-bewerten-sind-leinzi
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            [Beurteilung, 09.12.2016] Der exakte Wert beträgt 77%. Das liegt im oberen Bereich der Kategorie 'Der kann was!'.

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            • 8
              Eponine07 26.11.2016, 19:33 Geändert 19.12.2016, 13:35

              Als Nichtleserin der Bücher kann ich nicht beurteilen ob die Splittung des letzten Buches nötig gewesen wäre aber ich find es definitiv nicht schlimm. Teil 1 und 2 der Heiligtümer haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil an diesem Teil ist, dass er sich sehr viel Zeit für die Figuren und die Erzählung der Geschichte lässt. Mir gefällt die Zeit in der Harry, Ron und Hermine auf sich allein gestellt sind und versuchen die Horokruxe zu zerstören, bzw. die schönen Freundschaftsmomente zwischen Harry und Hermine (die Tanzsequenz *-*) und die Eifersucht von Ron.
              Am meisten hat mich natürlich Dobbys Tod bewegt *schnief* so traurig, der arme kleine Dobby!

              Der Film hat die ein oder andere kleine Länge, aber nichts worüber ich mich im Vergleich zum Vorgänger großartig beschweren müsste!
              Noch dazu kriegt Draco auch noch ein bisschen Screen-time und verrät am Ende nicht mal Harry womit er noch mal Sympathien sammeln kann.
              Im großen und ganzen also eine gelungene Einführung zum großen Finale!

              • 1

                Nur bekloppt, selbst in der geschaffenen Welt, ist jede zweite Szene total unlogisch. Auch der abklatsch von Western, die schießen mit Zauberstäben, also mit einem Zauber, Blitzkugeln und verhalten sich auch wie in einem Western, suchen Deckung hinter Tischen und das tollste, sie können sich sogar Streifschüsse zuziehen. Also so was beklopptes, ein Zauber der nur streift, auch immer diese Kugel Schüsse anstatt direkt einen kräftigeren Zauber auszusprechen. Da merkt man ja schon wie arm das ist, wenn man sich schon an schlichten Pistolenschuss-Szenen bedienen muss um Spannung aufzubauen.

                Und solche und schlimmere unlogische Dinge passieren da im Minuten Takt, dass tut nur noch weh sich den Unsinn anzusehen. Für Kinder unter 16 Jahre vielleicht okay, aber ein normaler Mensch kann sich das nicht geben, außer halt die die ihren Kopf ohnehin im Standby lassen

                • 8

                  Mein Kommentar vom 22.11.2010:
                  Harry Potter 7.1 ist ein sehr gut umgesetzter und spannender Film.
                  In 10 Jahren erinnere ich mich allerdings nur an die scheiß Tanzszene.

                  • 6

                    So, jetzt ist das Finale also zum greifen nah und hat mit dem ersten Teil des letzten Buches begonnen.
                    Der Auftakt war sehr stark und sehr düster. So düster dass ich es zwar gut fand, aber hier und da schon gedacht habe "zu düster für die jüngeren Potter Fans".
                    Naja egal.
                    Leider kann der Film das anfangs vorgegebene Niveau nicht über die gesamte Länge halten und gerade die doch sehr zähe Zeit wo Harry, Ron und Hermine durch die Wildnis reisen hat mich doch ziemlich runter gebracht.
                    Zwar ist auch dieses Kapitel nicht unbedingt uninteressant, kommen wir doch so den Hauptfiguren auch mal in ruhigeren Momenten näher, aber gepackt hat es mich dann schlußendlich trotzdem nicht.
                    Was man dann von der letzten halben Stunde nicht unbedingt sagen kann.
                    Diese hat dann wieder Lust auf mehr gemacht.
                    Und so freue ich mich jetzt auf das große Finale.
                    Dann ist es aber auch erstmal wieder gut und es reicht mit Zauberern, Hogwarts und Co.

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                    • 7

                      Starker Auftakt des Finales, welcher einen von Anfang an packt!

                      • 10

                        Mit einem mehr als gelungenen "Wingardium Leviosa" hat David Yates nach dem filmischen Tiefpunkt "Half-Blood Prince" nun seine O.W.L.s bestanden. Bevor die Potter-Reihe im fulminanten Finale gipfelt, wird deutlich, wie angenehm es für Buchkenner ist, den letzten Band in zwei Teilen zu verfilmen.
                        Zwar könnte man sich auch bei Teil 7.1 in Grund und Boden ärgern über noch so kleine Detailveränderungen aber das große Ganze überwiegt. David Yates ist ein wunderbar düsteres Schlusskapitel gelungen, in dem vor allem Emma Watson in oscarreifer Performance allen anderen die Show stiehlt. Wobei das natürlich "Kritik" auf höchstem Niveau ist.
                        Klar, irgendwie fehlt Hogwarts (handlungsbedingt), weil es einfach zu Harry gehört, aber das fesselnde Roadmovie überzeugt endlich wieder mit einer stimmigen Inszenierung. Besonders lobenswert die ästhetische Darstellung der Deathly Hallows!
                        Teil 7.1 liefert damit den fast perfekten Vorbereiter zum alles in den Schatten stellenden letzten Akt des magischen Spektakels.

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                        • 10

                          Harry Potter ... Die Bücher haben mich in meiner Jugendzeit stehts begleitet. Jedes Buch mindestens 2 mal gelesen und die Filme schon dutzende Male geschaut. Auch wenn die Filme nicht immer detailgetreu zu den Büchern laufen, so ist doch jeder einzelne auf seine Art und Weise toll. Die geniale Geschichte kann man einfach nicht in Worte fassen und man ist einfach nur überwältigt,  wenn atemberaubende Bildgewalt auf einen niedergeht.
                          Schade das es vorbei ist!

                          • 5 .5

                            Der schlechteste Teil meiner Meinung...

                            • 6 .5

                              sehr langatmig, unnötig in länge gezogen, als HP natürlich ein muss, aber wohl der 2.schlechteste harry potter teil nach halbblutprinz.

                              • 8
                                BenAffenleck 13.05.2016, 20:38 Geändert 06.11.2016, 21:28

                                Das große Harry Potter Finale in 2 Teile zu verfilmen hat dem Abgang der Serie sicherlich den Arsch gerettet. Was im sechsten Teil völlig versaut wurde, schafft 7.1 tatsächlich halbwegs auszubügeln. Bei der Komplexität des Stoffes ist die Zweiteilung absolut zweckmäßig gewesen. Nach einem recht actionlastigen Beginn bringt Yates ordentlich Ruhe rein, und erklärt uns mit einem meisterhaft animierten Exkurs alles Wissenswerte rund um die titelgebenden HEILIGTÜMER DES TODES. Das war wirklich mal eine hervorragende Lösung, viele Worte interessant zu verpacken. Durch die Suche nach den Artefakten mausert sich die erste Hälfte des siebten Teils zu einem düsteren Fantasy Roadmovie, in dem die Begriffe Angst, Hoffnung und Freundschaft eine noch größere Gewichtung bekommen. Mit dieser kleinen wunderbaren Tanzszene von Harry und Hermine, die in der ganzen Ausweglosigkeit einen Funken Hoffnung und Nähe ausdrücken soll, ist Yates eine der schönsten Szenen der ganzen Film-Reihe gelungen. Und dann zu Nick Caves wunderbarem 'O Children'. Gänsehaut und eine Träne im Knopfloch.

                                Bill Nighy und Rhys Ifans gesellen sich hier auch noch zur Riege der hochwertigen britischen Darsteller die die Potter-Filme schon immer auszeichnete, und geben sich dafür auch mit kleinen Nebenrollen zufrieden.

                                Fazit: Dank einer extrem gelungenen Inszenierung in allen Belangen , schafft es Yates tatsächlich, seinen üblen vorherigen Ausrutscher auszubügeln. Der nötige Raum macht es möglich. Reife Leistung, da hatte ich wirklich nicht mehr mit gerechnet.

                                + + + + +

                                Hier geht's zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/das-harry-potter-universum-benaffenleck

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                                • 7

                                  Hier geht es endlich mal mehr zur Sache. Gelungen!

                                  • 6

                                    Die erste der zweiteiligen Verfilmung des siebten und letzten Harry-Potter-Romanes weist neben obligatorischer Action einen beklemmenden Subtext auf, der sich an historischen Faschismuserfahrungen orientiert. Daneben entwickelt das Fantasy-Abenteuer viel schwermütiges Gefühl und ist, auch wegen der brutalen Szenen, an ältere Teenager adressiert. [Katharina Grimnitz]

                                    • 10

                                      beklemmend, magischer endzeitfilm in 3d.... top.

                                      • 7 .5

                                        Zieht sich manchmal etwas in die Länge, hat aber doch einen recht hohen Unterhaltungswert. Sollte man gesehen haben weil man ohne ihn bei der Fortsetzung nicht alles checkt.

                                        • 6 .5

                                          Dem Film fehlt es an Tiefgang, die Handlung wirkt für mich ein bisschen zu aufgesetzt und kann mir mal bitte einer erklären, warum sie denn weglaufen, anstatt zu disapparieren als im Wald "Voldemort" gesagt wurde und deshalb Greifer auftauchen?

                                          • 6 .5

                                            Na bitte Herr Yates, es geht doch. Nach dem ersten Drittel des Filmes macht Harry Potter wieder Spaß bzw. wird wieder eine Geschichte versucht zu erzählen, obwohl die Potter Crew einer blutigen Hetzkampagne ausgesetzt wird. Die Figuren erhalten wieder ein würdiges Profil und wirken gereifter und erwachsener denn je. Schön war auch die Inszenierung der Geschichte um die 3 Brüder, die mit Gevater Tod einen Deal eingegangen sind. Insgesamt haben mir sowohl die gefühlvollen Momente, als auch die Actioneinlagen gefallen. Ich bin aufgrund der spürbaren Qualitätszunahme der Regiearbeit defintiv im Guten überascht worden, denn Yates holpriger Einstieg zuvor, ergoss sich immerhin über 5 h Spielzeit. Ich meine ja nicht, dass er wirklich schlecht war, aber was Alfonso Cuarón und Mike Newell zuvor geliefert haben, war defintiv reifer und ausbalancierter und demnach, war ich schon ein wenig verwöhnt gewesen. Wenn Yates jetzt noch eins drauf setzt, dann wäre das ne versöhnliche Nummer. Ich bin gespannt. ^^

                                            • 10

                                              Mein Fazit:

                                              Lang ersehnt und endlich ist er da! Die Fortsetzung bzw. das Finale der Harry Potter-Reihe, zumindest den ersten Teil.

                                              Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Film bietet von Anfang an Spannung und Dramatik, so, wie es das Buch vorsieht. Die drei Freunde sind inzwischen erwachsen geworden und geprägt von ihrer Aufgabe. Sie nehmen nichts auf die leichte Schulter, tragen eine Bürde, die sie teilweise zu erdrücken scheint. Dennoch können sie sich immer wieder gegenseitig aufbauen und knüpfen somit ein Band der Freundschaft, das nichts und niemand zu trennen vermag. Jede Situation meistern sie mit ihrem Mut und ihrem in Hogwarts erlerntem Wissen. Sie gehen Risiken ein und können sich oft nur in letzter Not noch aus den Fängen ihrer Verfolger retten.

                                              Alle drei Darsteller und auch die übrigen haben ihre Arbeit ausgesprochen professionell absolviert. Die gesamte Geschichte um Harry Potter, die anfangs doch eine eher heitere Note hatte, mündet nun in einem ernsten Showdown, wo es auch in der Zauberer-Welt gefährliche Duelle gibt und es buchstäblich um Leben und Tod geht. Und alle haben diesen inzwischen sehr ernsten Hintergrund überzeugend dargestellt. Ich habe die knapp 2 1/2 Stunden fasziniert im Kino gesessen und mich gefragt, wo die Zeit geblieben ist. Plötzlich stellt man fest, das Harry Potter inzwischen eine ganz andere, durchaus respektable und ernstzunehmende Figur geworden ist und Daniel Radcliff diese Figur zu 100% verkörpert.

                                              Einige Szenen waren schon dabei, wo mir das Herz stehen blieb oder mir die Tränen in die Augen schossen. Durch und durch berührend, ergreifend, aber ohne kitschig zu wirken. Einige frühere Weggefährten tauchten auf und verschwanden wieder und alles scheint irgendwo natürlich, nichts wirkt unecht oder unlogisch.

                                              Ein Film, der im Kopf bleibt und den ich nicht nur als Harry Potter-Fan empfehlen kann. Von mir bekommt er 100% und ich freue mich auf den zweiten Teil!

                                              Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2010.

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                                              • 6
                                                Sophie451 07.12.2015, 00:49 Geändert 07.12.2015, 00:53

                                                Dafür, dass der siebende und letzte Teil der HP Reihe in zwei Filmen gedreht worde, finden einige Storyteile trotzdem keinen Platz.
                                                Dumbledores Vergangenheit zB. Hermione darf zwar im Film seine Biographie studieren aber mehr als, dass wir seinen Bruder und seine Schwester (denen wir kurz im letzten Teil begegnen) treffen, erfährt der Zuschauer nicht.
                                                Hier bleibt die Story wieder nur im Buch.
                                                Was ich finde sehr Schade ist, denn Dumbledore war eine wahnsinnig wichtige Figur für Harry.

                                                Auch bedauerlich:
                                                Viele Fans waren geschockt, dass JKR sich D immer als Mann vorstellte der das gleiche Geschlecht liebte.
                                                Nicht verwunderlich denn Gellert Grindewalds Story kam auch so gar nicht zum Ausdruck.
                                                Ja er hatte den Elderstab gestohlen, hat böse Dinge damit angestellt und landete den Rest seines Lebens dafür in Nurmengard (nein es ist nicht Azkaban, sondern ein anderes Zauberer Gefängnis, was auch nur Buchleser wissen können). Bevor er da landet erhält D den mächtigen Zauberstab. So viel bekommt der Zuschauer noch mit.
                                                Doch, dass D + G sehr, sehr eng mit einander waren (sogar im selben Ort aufwuchsen), was sie als junge Männer für Pläne hatten (hat auch was mit den Heiligtümern zu tun ist also nicht unwichtig), was Grindelwald böses angestellt hat (unter anderem hat das was mit Ds Schwester zu tun was sehr wissenswert gewesen wäre, da wir später noch auf sie treffen) und wie nun letzt endlich D an den Elderstab kam... tja das lesen wir leider nur im siebten Buch. In den letzten beiden Filmen sieht man nichts davon.
                                                Und Grindelwald war nicht nur irgend einer: man bemerke, dass er nicht von Voldemort angeheuert worde um ihm bei seiner Machtergreifung zu helfen. Und da fragt man sich warum nicht? V hat alles und jeden um sich gescharrt, doch dieser eine Mann bleib hinter Gittern. Obwohl er doch so ein begnadeter dunkler Zauberer ist bzw war.
                                                Bis V ihm dann den wichtigen Besuch abstattet und auch seinem Leben ein Ende macht nachdem er die wichtige Info von G erhalten hatte (Merkwürdig: alle anderen Morde Vs sehen wir. Diesen nicht...warum auch immer).
                                                Ich bin der Meinung dass V vor ihm Angst hatte.
                                                Es sei noch zu erwähnen, dass wäre Tom Riddle als Junge nicht auf dumme Gedanken gekommen, hätte Grindelwald seinen Platz eingenommen.
                                                Er wird in den Büchern als noch gefährlicher als V beschrieben. Und das will schon was heißen!
                                                Schade, dass für ihn in den Filmen leider so gar kein Platz war.
                                                Ich fand er war ein wahnsinnig interessanten Charakter und er spielte auch für Dumbledores Leben eine große Rolle. In seiner Verganenheit als auch für den Verlauf seines restlichen Lebens.

                                                Dinge die ich gut fand:
                                                - die 7 Potters. Toll wie Daniel alle Charaktere darstellt :)
                                                - Bill + Fleurs wedding. Noch nie fand ich einen Guten Morgen Gruß in der Küche so komisch ;)
                                                - Ron muss unbedingt seine Ehefrau retten, die er aber gar nicht hat. ^^ Ron von seiner besten Seite
                                                - die drei Freunde müssen auch schwere Zeiten durch machen und trennen sich vorüber gehend. Schön Harry + Hermione eine Zeit lang nur zu zweit zu sehen.
                                                - Godrics Hollow - der wichtige Ort bekommt nun endlich auch seinen Platz in den Filmen.
                                                - the tale of the three brothers - ich liebe die Story und auch die Fantheorien rund um diese
                                                - Malfoy ist doch nicht so ein Mistkerl wie wir immer dachten (was sich im letzten Teil auch nur für andere Personen heraus stellt)
                                                - Dobby ;( - wunderschöner Abschied von ihm. "Dobbys Farewell" ist mit meine Lieblings Soundtrack Titel des HP Franchises. So toll...

                                                In dem Teil gibt es kaum Action aber dafür wird die wichtige Vorgschichte für das packende Finale erklärt.
                                                Mitunter, mit einigen meiner Meinung nach fehlenden wichtigen storyplots, doch gut umgesetzt.

                                                • 5 .5

                                                  Eine Gruppe von dreien macht sich auf den Weg, ein Schmuckstück zu zertstören, das dem bösen Macht verleiht und den Träger negativ beeinflusst. Dann verlässt Sam seinen Besten Freund Frodo um in größter Not wieder zurückzukehren um ihn zu retten... oh, falscher Film...Aber doch so ähnlich. Gut, Gollum ist in diesem Falle wesentlich attraktiver, denn aus Emma Watson ist inzwischen eine hübsche junge Frau geworden. Ansonsten ist Teil eins des letzten Teiles vor allem eines, tierisch in die Länge gezogen. Die Atmosphäre passt und auch spannende Momente gibt es zu hauf, doch hätte ich mir gewünscht, dass man den letzten letzten Teil lieber ein bisschen länger gemacht hätte und dafür auf Teil eins verzichtet hätte.
                                                  Fazit: Die Handlung ist wichtig für den letzten Teil und die Inszenierung ist gelungen, doch in Endeffekt ist doch nur eine in die Länge gezogenen Geldmacherei

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                                                  • 8

                                                    Der Anfang vom Ende
                                                    und das zeigt sich in jedem noch so kleinen Teil dieses durch und durch spannenden und düsteren Dramas.