Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 - Kritik

US 2010 Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 18.11.2010

Setze Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (32) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Die Schmerzen des Erwachsenwerdens nehmen viel Raum ein – natürlich ist die ganze Potter-Saga ein einziger Coming-of-Age-Roman, aber dieser Film fokussiert das noch einmal wie in einem Brennglas. Dazwischen gibt es schön inszenierte Action und eine großartige Animationssequenz von Ben Hibon.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Harry Potter ist erwachsen geworden. Teil 1 des großen Finales präsentiert sich als düsterer Fantasy-Thriller, der spätestens jetzt überhaupt nichts mehr mit einer Kinderbuchverfilmung zu tun hat. Die nunmehr deutlich vorherrschenden Faktoren Angst, Verzweiflung und Trauer lassen „HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES - TEIL 1“ dabei vielleicht nicht zum besten, wohl aber zum atmosphärischsten Film der Reihe reifen, dem die Ausführlichkeit, mit der die unheilvolle Geschichte ohne Hast erzählt wird, mehr als nur gut zu Gesicht steht. Wenn die Verantwortlichen dies alles weiter im Hinterkopf behalten und die Fehler aus der Verfilmung zum Halbblutprinzen vermeiden, steht uns im Sommer ohne Frage ein Endspiel par excellence ins Haus. Die Zeit wird's zeigen...

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

«Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1» ist ein gelungener, intensiver Auftakt zum letzten Abenteuer des Zauberlehrlings.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian Alt: NEGATIV

Kommentar löschen

[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 bleibt ein guter Film – ein Film, der allerdings auf einen wesentlich größeren Film verweist, der noch nicht zu sehen war. Erst die Sichtung der beiden Teile im Zusammenhang wird hier die Antwort liefern können. Der Einstieg in ein erwachseneres Harry Potter-Universum ist aber schon einmal geschafft – und das war eine große Leistung.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Christian Alt

Antwort löschen

Natürlich wird der noch mal gezeigt. Dann aber in 3D, damit Warner noch mal kassiert.


nick-pulina

Antwort löschen

Hoffendlich, also in 3D ist das alles bestimmt noch beeindruckender als ohnehin schon.


CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Die Entscheidung, J.K. Rowlings letzten Band in gleich zwei Filmen zu verarbeiten, wurde von den Verantwortlichen sicher nicht aus kreativen Gründen getroffen, sondern eher des Profits wegen. Dass in diesem Fall beide Seiten etwas davon haben, erweist sich als Glücksfall, denn wenn etwas bisher die Verfilmung der Bücher um den Zauberlehrling Harry Potter erschwert hat, dann war es deren enormer Umfang und damit verbunden das Problem, allzu viel Stoff in eine allzu kurze Laufzeit zu pressen. Dabei blieben oftmals wichtige Details oder liebenswerte Nebenfiguren auf der Strecke, was gerade die letzten beiden Filme, die unter der Regie von David Yates entstanden, zu einer herben Enttäuschung machten. Der bisher mangelnden Kontinuität wegen war es dennoch zu begrüßen, dass auch der letzte Band in die Hände Yates’ gelegt wurde, und überraschenderweise hat der Brite seine Chance genutzt.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviesteve: Podcast

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Bis auf wenige Kleinigkeiten habe ich an dem Film rein gar nichts auszusetzen. Kapitel 7.1 ist eine logische Weiterentwicklung in Handlung, Stimmung und Machart. Das hohe Niveau der Reihe wird dabei gehalten, manchmal auch übertroffen. Wer also die bisherigen Teile mochte, sollte auch an diesem Gefallen finden.

Geboten wird ein düsteres Fantasy-Abenteuer, ein äußerst erwachsenes Märchen, das sich auf sehr ansprechende Weise sowohl mit mikrosoziologischen Fragen (Freundschaft, Jugendliebe, "teen angst") als auch gesamtgesellschaftlichen Themen (Terrorangst, Überwachungsstaat, Progrome) auseinandersetzt.

Obwohl ich die Vorlage nicht gelesen habe, hatte ich nie das Gefühl, daß mir wichtige Zusammenhänge fehlen würden, obgleich immer wieder Andeutungen aufblitzen, daß es hier und da noch mehr zu erfahren und zu erleben gebe.
Hin und wieder wirkt die Story etwas sehr kompliziert und man fragt sich, warum immer wieder vom Hauptziel abgewichen und auf anstrengende…

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

xHelloKittyx

Antwort löschen

Bei uns in Österreich gibt es einige Filme, die ab 14 sind, Harry Potter 7 ist aber trotzdem ab 12 (was ich nicht gut finde).


AASFRESSER

Antwort löschen

Ich auch nicht, 14 ist mehr als früh genug... Mein Sohn ist ein echter Angehöriger der Potter-Generation (16,5 Jahre), meine Tochter ist 2 - ich werde es dann wohl tatsächlich so handhaben, dass sie Jahr für Jahr mit den drei Hauptfiguren mitwachsen kann... bin selbst gespannt, wie das gelingt...


HerrLehmann: Das Manifest

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...]Viel passiert nicht in diesem ersten Teil des Harry Potter Finales. Im Grunde ist der ganze Film Setup für den zweiten Teil, der deutlich mehr Action enthalten dürfte als dieser. Es ist in erster Linie die beeindruckend dichte Atmosphäre, die Harry Potter 7.1 über seine Laufzeit von deutlich über 2 Stunden trägt: Wie schon in den Büchern scheint auch im Film erst in Teil 7 die Grenze zwischen Zauberern und Muggel durchbrochen. Band 6 bereitet zwar bereits darauf vor, doch erst jetzt findet der Großteil der Handlung außerhalb Hogwarts statt - Harry und co. agieren nicht mehr in einer abgeschotteten Welt der Zauberei, sondern im modernen England. Die Bedrohung durch Voldemort wirkt so realer, unmittelbarer, und in der Tat ist der Gedanke, dass die drei Protagonisten jederzeit Voldemorts Schergen in die Hände fallen können, in jedem Moment zu spüren. Dieses Unwohlsein, das der Film beim Zuschauer erzeugt, ist die große Stärke des Films. Einige Szenen, bestes Beispiel wohl eine längere Sequenz im Ministry of Magic, die in ihrem Pendeln zwischen Absurdität und der deutlichsten Darstellung von Voldemorts totalitärem System beinahe an Brazil erinnert, sind so intensiv, dass man für einen Moment auch die (schon in der Buchvorlage) mäandernde, ziellose Handlung vergisst.[...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]
Mit schönen Landschaftsaufnahmen, einer düsteren Endzeitatmosphäre, erneut einer Emma Watson mit sichtlicher Spielfreude (was man von Radcliffe nur bedingt behaupten kann, von seinen darstellerischen Fähigkeiten mal ganz abgesehen) und einem passenden Score kann der Film seine Punkte sammeln. Inszenatorisch weicht er nicht großartig von den beiden vorherigen Filmen ab, auch wenn das Ganze noch etwas düsterer und gruseliger geworden ist, doch inhaltlich hat man erkannt, dass es so nicht weiterging. Wie man sich aus der Sackgasse herausmanövriert hat, in die man selber mit Vollgas gefahren ist, ist gut gelöst und sollte Kenner der Vorlage halbwegs zufriedenstellen, denn alle anderen sind selber Schuld, wenn sie erst so spät mit einsteigen. Ganz ehrlich also, und damit hätte ich nicht mehr gerechnet: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes hat Spaß gemacht. Es ist nicht mehr der Kinderfilm wie vielleicht noch die ersten beiden, ist gibt keinen Hogwarts-Unterricht über die Pflege magischer Geschöpfe, es herrscht Krieg in Britannien – und der ist überraschenderweise sehr unterhaltsam.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Obwohl ich alle Filme der Reihe gesehen hatte, gab es Momente, in denen ich keine Ahnung hatte, worüber die Figuren reden. Tatsächlich muss es Hermine manchmal sogar Harry erklären. Meine Ahnungslosigkeit hat mich jedoch nicht gestört, da es in diesem Film eher auf Stimmungen und Charaktere ankommt, als in den Vorgängern, und Schlüsselszenen scheinen alarmierend oft außerhalb des Bildschirms statt zu finden.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Abwechselnd ernst und lustig ist Harry Potter 7 der beste Film der Reihe. Ein "Das Imperium schlägt zurück" für diese Zauberer in ihrer zauberhaften Welt. Und die Effekte? Die sind so spezial, dass man sie gar nicht sieht.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Obwohl Harry Potter 7 mittendrin aufhört, brachte er genug packende Spannung und emotionale Tiefe auf, um seine Figuren und die Fans in eine zweite Runde zu schicken.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
5.5Geht so

Was herauskommt ist ein Film, der gleichzeitig gehetzt und zu lang wirkt: Harry Potter 7 hätte mehr Voldemort gut getan und weniger Camping-Ausflugs-Szenen, besonders jene süße aber unnötige Szene, in welcher Harry sich mit Hermine zu Nick Cave im Engtanz übt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Elmar Krekeler: Die Welt Elmar Krekeler: Die Welt

Kommentar löschen
3.0Schwach

Die Geschichte hatte schon in ihrer gedruckten Form einen durchaus begrenzten Charme. Auf der Leinwand ist sie wie das Zelten, sterbenslangweilig.
Dabei hätte der unbehauste Held an sich eine schöne Idee sein können. Und in manchen Momenten meint man zu sehen, dass David Yates das ähnlich gesehen hat.
[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist nichts anderes als die Verlängerung der Verwertungskette ins kommende Jahr hinein.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Dalia

Antwort löschen

Habe den Film gerade gesehen und: so schlimm ist seine Kritik nicht einmal. Die erste Hälfte des Buches wird meistens gezeltet aufgrund der Fluchtsituation. Da man ja meinte, man müsste ein Buch entzwei reißen, hat man daher nun in 7.1 die meiste Zeit das Zelt. In 7.2 werden wir dann alle von Action erschlagen, die in 7.1 einfach die meiste Zeit fehlt. Und man kann es ja nicht mal arg kritisieren, ich meine: in jedem normalen Buch kommt das Beste zum Schluss! Der Cut hat Schuld und aus einem (eigentlich) sehr guten Film etwas halbes, unfertiges gemacht.


fabel

Antwort löschen

"Da menschelt es auf einmal sehr in diesem Unfilm des Jahres. "

Und wie untalentiert da auch gemenschelt wurde....gruselig!


Peter von Becker: Der Tagesspiegel Peter von Becker: Der Tagesspiegel

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Regisseur David Yates setzt plötzlich auf epische Breite und langen Atem. So, als kündeten auch schon stille Blicke, Wolken und Winde von einer Welt der wachsenden Bedrohung, in der Voldemort ein Nazi-ähnliches Rassen-Terrorregiment errichtet hat über die Zauberer und jene als „Schlammblüter“ verfolgten Mischlinge aus Magiern und Muggels.
[...] Ansonsten aber triumphiert hier nicht die Brillanz, sondern die Banalität des Bösen. Und der Kampf der Guten bildet auch in der epischen Breitwandversion nur die schiere Oberfläche des Romans ab. Es fehlt in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 an Aktion.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

ingix

Antwort löschen

die aktion kommt im zweiten teil dann in form massiver zauberstabfuchtelei...


Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Wenn man aber nicht zu tadelbereit auf die Fehler schaut, [...] dann kann man staunen. Staunen über den Mut der Filmemacher, so unablässig Verrat, Täuschung und Missverständnissen anzuhäufen, die Ruheräume und die heitere Erholung zu verweigern und diese Welt mit einer Paranoia aufzuladen, als wolle die Potter-Serie uns die allerschlimmste Seite des Erwachsenwerdens in Erinnerung rufen.
[...] "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1" geht davon aus, dass sein Publikum es nachvollziehen kann, dass die Welt wie ein großer Klumpen aus Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Gewalt wirkt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Das Problem von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1 besteht in erster Linie darin, dass das große Finale vorbereitet werden muss, aber nicht vollzogen werden kann. Das widerspricht den Gepflogenheiten des klassischen Industriekinos, der Konvention erzählerischer Geschlossenheit, an die sich die millionenschweren Potter-Unternehmungen ansonsten zu halten haben. Einziger Ausweg ist ein lupenreiner Cliffhanger.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Thomas Kramar: Die Presse Thomas Kramar: Die Presse

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 ist, wie es sich für einen guten Adoleszenzfilm gehört, die Geschichte einer Wanderschaft. Regisseur David Yates, seit dem fünften Teil aktiv, zeigt abermals sein Gefühl für die Poesie von Schnee und Laub, Sand und Klippen, Bergen und Ebenen. [...] Er erlaubt seinem Film auch große Ruhe, fast Bedächtigkeit in solchen Momenten – und verstärkt damit den Kontrast zu den aberwitzig schnellen, lauten, grellen, wilden Szenen, in denen Lord Voldemorts Todesser und ihre Mitläufer angreifen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

Kommentar löschen
5.5Geht so

Geschwindigkeit mag vielleicht keine Hexerei sein, doch der kaum in Fahrt kommenden Schnitzeljagd nach den titelgebenden Heiligtümern hätte ein wenig mehr Tempo nicht geschadet. Wohlmeinende Harry Potter-Jünger können dieses betuliche Erzählen gern episch nennen, der gemeine Filmfreund wird es schlicht langatmig finden. Kommt das Geschehen dann endlich halbwegs in Gang, ist es auch schon vorbei.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

skaila

Antwort löschen

Wenn man an einem Film Kritik übt, sollte man zuerst die Handlung vollständig verstanden haben. So wäre es doch hilfreich, zu wissen, dass der Film nicht von der Schnitzeljagd nach den Heiligtümern, sondern aus dem 6. Film bereits bekannten Horkruxen handelt.
Außerdem hat der Film die Langatmigkeit des Buches durchaus übernommen, dennoch besser verarbeitet und mit unvergleichlicher Symbolik (potter-typisch) erwartungsgemäß umgesetzt. Trotz fehlender Handlungsstränge aus dem Buch wurde die Stimmung gut aufgenommen und widergespiegelt. Im Großen und Ganzen ein gelungener Film, der der Reihe durchaus würdig ist.


sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Yates vergibt hier die Möglichkeit, einen furiosen Auftakt für das Ende der Saga zu liefern. Viele lang erwartete Szenen aus der Buchvorlage wurden nicht umgesetzt oder ohne Not umgeändert. Für die inhaltlich schwache Umsetzung ist der Film zudem zu lang, was ihn nicht besser macht.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Gute und schlechte Zeiten im Blair-Witch-Forest -

Viel wurde gemunkelt über den Abschluss der Potter-Reihe: Warner Bros. manövrierte zwischen zweiter und dritter Ebene hin und her, und über allem schwebte doch immer die Frage danach, unter welchen Gesichtspunkten eine Splittung des Finales auf zwei Filme wirklich notwendig sei: Natürlich ist es nahezu grotesk, ein Franchise, wie jenes um die Rowling-Romane, mit dem Vorwurf der Kommerzialisierung zu konfrontieren; beinahe ebenso grotesk ist es angesichts von "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" allerdings, dass David Yates in Pressekonferenzen behauptet, er müsste zwei Überlängefilme in Anspruch nehmen, um seinen narrativen Spannungsbogen ausformulieren zu können.
Denn der größte Vorwurf, dem man dem ersten Teil des Final-Romanes machen kann, soviel sei schon vorangestellt, ist die Tatsache, dass es der erste Potter-Film ist, der massiv mit Spannungsarmut und Langeweile zu kämpfen hat, und den pawlowschen…

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 20 Antworten

Hitmanski

Antwort löschen

Danke!


movie.critic

Antwort löschen

Es scheint doch noch Kritiker zu geben, die Ahnung haben von guten und schlechten Filmen!
Vielen Dank!


Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Die Harry Potter Reihe ist spätestens mit diesem Teil erwachsen geworden. So düster wie im siebenten Film ging es nie zur Sache und auch das Fehlen einer sicheren Rückzugsmöglichkeit und die völlige Isolierung der drei Hauptfiguren wirkt sich auf die Stimmung aus. Vor allem aber ist es schön, dass Regisseur David Yates (der bisher schwächste Harry Potter Regisseur) mit diesem Teil zum ersten Mal einige wirklich tolle Einfälle hat. Besonders die Infiltration des Zaubereiministeriums und die animierte Erzählung der Geschichte der Heiligtümer des Todes ist sehr gelungen. Etwas schade ist aber, dass Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 eine lange Vorbereitung auf ein Finale ist, auf das man sich nun gedulden muss.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Mit großer epischer Kraft und fast grimmiger Konsequenz hat David Yates im vorletzten Film der Harry Potter Saga den Ton verändert. Aus den Kindern sind junge Erwachsene geworden, die um ihr Überleben kämpfen. Eifersucht und Missgunst ersetzen die verspielten, amourösen Verquickungen und Verrat lauert überall. Gerade wer die Bücher nicht kennt, wird überrascht sein. Filmisch ist es auch dank der vorzüglichen Kameraarbeit, der suggestiven Filmmusik von Alexandre Desplat und der wie immer vorzüglichen, britischen Darstellerriege ein großer Wurf. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Film wirklich nur bedingt geeignet und birgt Alptraumgefahren.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Die Entscheidung des Studios, den siebten und letzten Band der Romanreihe in zwei überlangen Spielfilmen und so ohne große inhaltliche Kürzungen zu produzieren, erweist sich als Segen. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" ist neben Teil 3, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" der beste Film der Serie. Denn erstmals hat eine Harry-Potter-Erzählung im Kino ausreichend Raum zum Atmen, kann der Film tiefer in die Gefühlswelt seiner Protagonisten eintauchen. Das heißt nicht, dass "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" kein typisches Blockbusterpotenzial erkennen lässt: Schon wenige Minuten nach Filmstart punktet Regisseur David Yates mit einer durch Tempo und Effekte sensationellen Fluchtsequenz. Doch in der zweiten Hälfte drosselt der Regisseur merklich das Tempo, lässt die Kamera mannigfaltige Naturpanoramen einfangen, setzt auf leise Töne. Umso wirkungsvoller sind dann die Actionszenen, in den Harry & Co. immer wieder Voldemorts Verfolgern entfliehen müssen. Was auf den ersten Blick im zweiten Teil manchen Zuschauern vielleicht langatmig vorkommen mag, entpuppt sich als genau das richtige Tempo für ein wirklich episches Finale.
Das Schauspielerensemble meistert seine Aufgabe hervorragend, die Spezialeffekte sind auf höchstem Niveau. Für die stets richtige Balance aus Gefühl, Drama und Action sorgt zudem die angenehm zurückhaltende Filmmusik von Alexandre Desplat. Wenn man "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" etwas vorwerfen kann, dann, dass Yates hier ganz und gar darauf setzt, dass man die Romane oder zumindest die Filme gut kennt. Wer nicht mehr genau weiß, wie der sechste Teil "Harry Potter und der Halbblutprinz" ausging, ist zu Beginn von "Heiligtümer des Todes" etwas verloren. Kompensiert wird das allerdings durch grandios inszeniertes Unterhaltungskino.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Während des Sehens dieses Films fällt einem eins sofort auf: Merkte man allen bisherigen Potter-Abenteuern an, dass sie Mühe hatten, die jeweils vielen hundert Seiten der Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen und deshalb immer ein wenig gehetzt wirkten, ist hier das Gegenteil der Fall. Noch nie ging es in einem Film der Reihe so entspannt zu, wurde sich so viel Zeit genommen für das Innenleben der Figuren und ihrer Konflikte miteinander. So haben hier auch die drei Hauptdarsteller erstmals die Möglichkeit, etwas mehr von ihrem Können zu zeigen.
Und mit dem Heranwachsen der Protagonisten werden auch die Filme immer erwachsener und verlieren viel vom Zauberhaft-Magischen, das die früheren Werke noch auszeichnete. Aus dem einst so strahlenden und unbekümmerten Harry Potter ist ein grüblerischer und auch schon mal schlecht gelaunter Nachwuchszauberer geworden. Und auch auf Quidditch-Turniere oder ähnlich kindliche Vergnügungen wartet man hier vergeblich, der Ernst des Lebens hat nun endgültig Einzug ins Potter-Universum erhalten.
Damit einhergeht, dass der Grundton des aktuellen Films extrem düster ist und dies auf eine durchaus real erscheinende, bedrückende Weise. Das von den bösen Kräften um Lord Voldemort kontrollierte Zauberministerium wird zu einem üblen Behördenmoloch stilisiert, der die Angst vor den Muggels unter den Zauberern schürt und Jagd auf Andersdenkende macht. Dass es sich dabei um die Anfänge eines bedrohlichen, faschistischen Regimes handelt, ist von der propagierten Ideologie bis hin zu den schwarzen Uniformen der Polizeichargen mehr als offensichtlich. So zählt dieses von David Yates, der bereits für zwei der vorangegangenen Verfilmungen verantwortlich zeichnete, inszenierte Potter-Abenteuer zweifelsfrei zu den bisher stärksten und ruhigsten, zugleich für kleinere Kinder am wenigsten geeignete.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

stuforcedyou

Antwort löschen

Pssst ... David Yates, nicht Peter.


Dirk Lüneberg

Antwort löschen

Danke, schon geändert.


José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Technisch bietet „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ den neuesten Stand der Spezialeffekte. Deutlich wird dies etwa bei den Actionszenen, vor allem aber bei den schnell geschnittenen, hochauflösenden Bildern der Verfolgungsjagd im Wald, die in ihrer Ausführung vergleichbaren Sequenzen in „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ sehr ähneln. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass für die Musik dieser zwei Spielfilme derselbe Komponist verantwortlich zeichnet: Alexandre Desplat. Zur düsteren Anmutung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ trägt in besonderem Maße freilich auch das bis in die kleinsten Details geschliffene Produktionsdesign von Stuart Craig bei. Die Filmemacher bieten indes in vielen ruhigen Momenten einen Kontrapunkt zu den Actionsequenzen. Die Kamera von Eduardo Serra zeigt nicht nur immer wieder Emma Watsons hübsches Gesicht in Großaufnahme. Sie fängt darüber hinaus etliche Totalen etwa einer „postapokalyptischen“ Landschaft ein, die an die Kamerafahrten von „Der Herr der Ringe“ erinnern. Zu den stillen Augenblicken gehört insbesondere auch Harrys Besuch auf dem Friedhof, wo er beim Grab seiner Eltern innehält.

Es sind diese Augenblicke, die den Zuschauer an den Ursprung Harry Potters erinnern: Dank der Liebe seiner Eltern wurde er vom Tod verschont. Er wurde auserwählt, den Dunklen Lord zu besiegen. Dafür ist Harry vor allem auf die Hilfe und die Freundschaft von Ron und Hermine angewiesen. Dass der Kampf zwischen Gut und Böse mit Liebe und Loyalität, aber auch mit der Überwindung von Versuchungen einhergeht, macht „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ in einer Schlüsselszene mit Ron Weasley als Protagonist deutlich. Damit bleibt auch der vorletzte „Harry Potter“-Film den Themen treu, die alle Harry-Potter-Romane und -Filme kennzeichnen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

In direkter Verbindung mit dem zweiten Teil, also als ausschweifende Einleitung eines schlussendlich fünfstündigen Mammutwerks, wird sich "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" vielleicht noch als effektvoll und gelungen erweisen, als für sich stehendes Filmerlebnis bleibt er aber schlicht unbefriedigend. Und fühlt sich drum am Ende eben nach nichts mehr an als einer billigen Masche, seinem Publikum noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Oskarius

Antwort löschen

Natürlich liegt das Wort "Geldmacherei" bei einer derartigen Zweiteilung nicht fern. Jedoch muss man auch bedenken, was aus dem Film geworden wäre, hätte man die ganze Geschichte in einen Film gepackt. Womöglich ein Drehbuch, dass so voller Geschehnisse ist, dass man beim Verlassen des Kinosaals das Gefühl hat, als hätte man sich drei oder mehr Filme angesehen und doch nur noch Bruchstücke jedes einzelnen im Kopf....a la Spiderman 3? Also mir persönlich ist da die Harry Potter 7-Lösung um einiges lieber, und ich freue mich schon sehr, mir beide Teile hintereinander anzusehen........denn ich hoffe sehr(und gehe davon aus), dass dies beim Release des zweiten Teils im Kino möglich sein wird.


D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Durch die zeitbedingte Möglichkeit, alles ein bisschen ausführlicher zu erzählen, wird Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 zum etwas zähen Start ins grosse Finale. Wenn man bedenkt, was noch alles passieren sollte, dürfte die Fortsetzung ein Actionknaller erster Güte werden. Hier werden die Weichen gestellt und vor allem im Mittelteil die Langsamkeit zelebriert. Ist gut, aber hätte Potenzial für etwas viel Grösseres gehabt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Rouven: www.cineclub.de

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Obwohl man vermuten könnte, ausschließlich Profitgier und der Versuch, die Pottermania möglichst lange aufrecht zu erhalten, ständen hinter der Entscheidung, das letzte Buch in zwei Teilen zu verfilmen, kann man das Ergebnis nur loben. Denn dadurch, dass kein neuer Regisseur am Stil herumexperimentieren musste und vor allem dass weniger Details aus dem Buch aus Zeitdruck ausgelassen werden mussten, kommt der Potter-Fan voll auf seine Kosten. Allerdings auch nur dieser, denn für Einsteiger in das Harry-Potter-Universum ergeben sich Lücken im Zusammenhang, die der Film nicht aufarbeitet.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

TheCorey: MovieMaze

Kommentar löschen
5.5Geht so

Als („glaubwürdiges“) abenteuerreiches Road-Movie überzeugt "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" durch die fehlende Laufzeit nur bedingt. Letztlich ist Yates' dritter Potter-Film zu gehetzt, voller Anschlussfehler und am Ende Opfer seiner Vorgänger (hätte Rowling von vorneherein zumindest Drehbuchautor Steve Kloves aber auch die Regisseure über den finalen Bandes informiert, wären eventuell viele Mängel vermeidbar und Manches einfacher gewesen). Im Nachhinein hat sich die Entscheidung, den siebten Roman in zwei Filme aufzuteilen, wohl wieder mal nur für Produzent David Hayman und die Warner gelohnt, denn obschon für den 600 Seiten starken Roman rund fünf Stunden Laufzeit zur Verfügung standen, scheitert zumindest "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I" an denselben Dingen, die auch die meisten seiner Vorgänger ausmachten.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Im Grunde hatten die Fans im Vorfeld zu "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" allen Grund zur Freude. Warner ließ nicht nur verlautbaren, dass J.K. Rowlings letztes Kapitel der Pottersaga in zwei Filme unterteilt wird, um dem Finale möglichst gerecht zu werden, sie kündigten auch an, dass der Film doch nicht entgegen vorheriger Planungen in 3D konvertiert werde. Aber so schön das alles auch klang, eine gewisse Skepsis machte sich breit...

..die jedoch innerhalb der ersten Minuten nach Filmbeginn bereits vergessen war. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ macht nahtlos dort weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hatte. Das erste Drittel bietet den intensivsten und beklemmendsten Spannungsbogen des ganzen Franchise. Eine verlorene Endzeitstimmung, die es in sich hat, mit einer allgegenwärtigen spürbaren Bedrohung und Düsternis. Die drei Hauptdarsteller entwickelten sich nun endgültig zu ernstzunehmenden Schauspielern und vor allem Emma Watson bietet schauspielerische Glanzpunkte, die einem im Gedächtnis bleiben. Der Score von Alexandre Desplat erzeugt einen sehr dichten Klangteppich, aber klingt leider zu keiner Zeit nach einem echten Harry Potter Soundtrack. "Der Goldene Kompass", "Der seltsame Fall des Benjamin Button" oder „Der bunte Schleier“, Desplats Harry Potter-Partitur erinnert an vieles, aber die originalen Themen von John Williams müssen mit der Lupe gesucht werden.

Doch das Tragische an der ganzen Sache ist, dass die anfängliche Skepsis recht behalten sollte und in der zweiten Hälfte umso stärker zuschlug. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" wird durch seine Beschneidung in zwei Teile daran gehindert, ein hervorragender Film sein zu können. Seine Spannungskurve...

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

goodspeed

Antwort löschen

Bingo


Sonse

Antwort löschen

Gute Nachrichten! Dann habe ich ja Hoffnung!
Lieben Dank! :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Nichts ist mehr geblieben vom zuckersüssen und quietschbunten ersten Teil, mit dem Chris Columbus damals einen nicht gerade gelungenen Aufschlag präsentierte. Potter ist tatsächlich erwachsen geworden und in diesem Auftakt zum Finale ist die Welt grimmiger als je zuvor.

Gegen die Tödlichen Heiligtümer wirken selbst skandinavische Depressionsdramen wie fluffiges Wohlfühlkino. Der Film stapelt - getreu dem Buch, dessen Stimmung er sehr gut einfängt - Unglück auf Unglück, Tod auf Streit und Verderbnis auf Leid. Das ist gut gemacht und angesichts der zweifelosen Längen die Band 7 mit seinen "Harry Potter Camping Diarys"-Seiten hat auch gut gelöst, lässt aber notgedrungen den Spaß und eine gewisse magische Leichtigkeit vermissen, was den sehr langen Film nicht eben zu einem beschwingten Kinoabend werden lässt.

Es wird blutig, düster, brutal und stellenweise auch sexuell überraschend deutlich - ohne einen echten Lichtblick - denn gemäß dem alten Spruch "Es muss…

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

Brentano

Antwort löschen

Ben Becker?


Nahtigall

Antwort löschen

Boria Becker



Kommentare (266) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1


Sortierung

Bloodwyn

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das erste an was ich immer bei den Harry Potter-Verfilmungen denken muss ist diese wundervoll unbeholfene Tanzszene von Harry und Hermine zu dem in der Tat zauberhaften "O Children".
Hier wurde der ganzen Filmreihe wirklich Seele und ehrliche Menschlichkeit eingehaucht.

Passt perfekt wie Nick Caves Anzüge und ist der einzige Moment, bei dem der Film den Büchern überlegen ist.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

daniel-lonsdorfer

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Naja gleich vorne weg, ich bin ein rießen Harry Potter fan. Meine Mum hat mir den ersten Teil noch vorgelesen als ich gerade sechs war und den zweiten habe ich dann schon ein Jahr später selber gelesen. Ich bin mit den Büchern aufgewachsen und zähle sie als Teil wichtigen Teil meiner Kindheit und Jugend. Ich übertreibe nicht wenn ich sage das Harry Potter mich geprägt, und sei es auch nur weil es mir gezeigt hat wie geil Lesen sein kann. So, das wollte ich jetzt einfach mal los werden bevor ich mich diesem Film zu wende. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist aufjedenfall einer der besseren Harry Potter verfilmungen. Einige der anderen hatten schlicht viel zu wenig mit dem Buch zu tun was mich als großen Fan natürlich enttäuscht hat. Hinzu kommt noch das beispielsweiße der sechste Film einfach nur schlecht gemacht war. Die Szene in der Höhle war einfach nur grauenvoll. Und das ganz sicher nicht wegen den Inferni. Bei diesem Teil ist aber schon ziemlich viel richtig gemacht worden. Die wichtigsten Teile des Buchs sind enthalten und auch sehr geil umgesetzt. Besonders die Szene mit Nagini in Godric´s Hollow hat mich wirklich erschreckt, und das obwohl ich ja schon wusste was passiert. Ich fand den Film überhaupt nicht in die Länge gezogen und z.b. die Szene in der Harry mit Hermine tanzt einfach passend in diesem Moment. Das einzige was ich nicht so gut fand, waren die Schauspieler. Emma Watson war noch die beste von den drei Hauptdarstellern, aber auch Ralph Fiennes als Voldemort von dem ich sonst ein großer Fan bin (sowohl als Voldemort als auch in fast allen anderen Rollen) ist nicht annähernd so gut wie in den anderen Filmen zuvor. Vielleicht hatte er auch ein bisschen zu wenig Raum sich richtig zu entfallten. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist das, und das es wenn auch mehr wie z.b. Teil sechs mit dem Buch zu tun hat, es doch gegen das Buch abkackt. Das ist zugegebenermaßen ziemlich unfähr den kein Film kann es mit der Komplexität eines Buchs aufnehmen, aber trotzdem kann kein Harry Potter film bei mir die volle Punktzahl erbringen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fabian.engelhardt.142

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

die 6.5 hat er meiner Ansicht nach nur wegen der Nostalgie verdient . An und für sich wurden die Harry Potter Verfilmungen nach dem 2ten teil immer schlechter.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

julina34

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein Buch in zweit Teilen zu verfilmen ist ja immer eine Herausforderung. Dieser Film ist ein Beispiel dafür, wie man es gut umsetzen kann. Es ist genug Story vorhanden und der Schluss ist als "kleines Ende" sehr gut inszeniert und erzeugt Spannung. Ich habe von Harry Potter 7.1. wesentlich weniger erwartet und war denn sehr positiv überrascht.
Harry, der mich im Buch schon genervt hat, nervt mich hier genauso sehr, aber dafür kann der Film nichts.
Insgesamt eine gute Verfilmung und absolut sehenswert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dbeutner

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

In der ersten Hälfte (dieses ersten Teils) wird wieder etwas mehr Storyfaden verfolgt, die zweite Hälfte dümpelt dann so vor sich hin, wobei ich die Actioneinlagen dazu zähle. Mitunter ziehen sich gerade solche Szenen, ohne die Geschichte voranzubringen. "The Tail of the three brothers" dagegen wieder richtig schön.

Relativ viele Versatzstücke klassischer Thriller, insofern: etwas "erwachsener", aber unter Einbüßung von Originalität. Die früheren Filme, wenn auch kein "großes Kino", fand ich irgendwie herzlicher. Dass Hogwarts so gut wie keine Rolle spielt, hat mich hingegen grundsätzlich nicht gestört. Aber am Ende: Es ist nur H.P., es ist nur Unterhaltung...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

movie.critic

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Die beiden letzten Teile stehen nur noch im Schatten der ersten 5 sehr guten Teile und einem guten 6. Teil.
Enttäuschend, das Harry Potter so enden musste.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

charysher

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach den ganzen Bemerkungen hier habe ich nicht viel erwartet, aber ich bin begeistert von den schönen Bildern und der Atmosphäre, die spüren lässt, dass die Reihe sich dem Ende nähert.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

charysher

Antwort löschen

....ich vergaß die Musik zu erwähnen, die gefiel.


Brentano

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Gaaaa-Bummmmm, bännnnnnnng, zapppppper schepper groolkrashhhhhhhh, knirsch, grummel, zperzzzzzzz gongg, klirrrrrrrrrrr, schepper, klonggg, happer Hopper, bing bing, tip tap, Schritte und etwas Gelaber, "ich hätte das aber so und so gemacht, du stehst nicht hinter mir, hast mich immer enttäuscht und verraten, warum bist du noch hier,..?" etc.

dann wieder RRRRRRRRRRRRRBängggggg, Perzzzzzz, GRrrrrummbell krash pupppppppppppp, zischhh blitz zischhh, Bännnnnnnnnnngggg, und so weiter, (hell dunkel Effekte etc usf)

der Film lief im TV und habe den nebenbei (beim lesen) ein paar Sequenzen lang mit-verfolgt, die sich wie oben geschildert (natürlich viel krasser in 2-3D) angehört haben, also wirklich grauenhaft für Menschen mit Restempfindung, Gemüt und einem Hauch von Seele, für völlig abgeschlaffte Zombies eventuell entsprechend wichtig, packend und deftig. Wogegen ich damit nicht die Zombies verurteilen möchte, schließlich sind solche Filme bewusst für sie gemacht worden, ... damit sie etwas Spass haben, ..

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dady

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Vorher muss ich noch zugeben das ich diesen teil nicht gelesen habe,bis zum 5. hat es bei mir gereicht. Ich war ein wenig entäuscht es wirkt alles ein wenig lahm und fast schon langweilig. Auch wenn die Actionszenen wieder einiges raushauen. Die Darsteller sind wie immer top da man auch sieht das sich die drei Hauptcharaktere zu richtig guten Schauspielern entwickelt haben. Abschließend wollt ich noch sagen das "die Heiligtümer des Todes 1" eine der schwächsten HP Verfilmungen ist was aber auch an der Story liegt. Mein Favorite ist immer noch der Gefangene von Askaban!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

muresan

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sagenhaft gemacht. Harry Potter verlässt endlich definitiv die Schulbank und wird Jäger des Gejagden. Wer jagd hier wen? Von diesem Standpunkt genial gemacht. Einige ruhige Sequenzen, die aber mit plankem Horror, Verfolgung und Raterei gebrochen wird. Das fährt ein. Überhaupt nicht langweilig, störten mich doch eher die 2 Vorgängerfilme mit blöden Fülleinlagen um einen Film daraus zu machen.
Wollte ich schon mal immer sehen: Eine zauberhafte Hirschkuh im dunklen Wald.
Einer der besseren Filmen in der heutigen Zeit.
Auch ist die Geschichte mit den Heiligtümer des Todes ganz interessant.
Unbedingt schauen...lohnt sich.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

tobiasschoeler

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der erste Teil des großen Harry Potter Finales gestaltet sich eher schleppend. Dennoch hat er auch einige Highlights die den Zuschauer wieder aus dem drohenden Tiefschlaf reissen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oliver0403

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Das ist nun also der erste Part vom letzten Buch. Bin etwas enttäuscht. Nicht nur, dass der Film kaum mit Hogwarts zu tun hat, da Harry und seine Freunde permanent auf der Flucht sind; der Film hat auch noch einiges an Längen drin, die ihn nur unnötig strecken. Ich hoffe, dass der letzte Teil der Reihe die Schwächen des ersten Teils vergessen machen kann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

simi.nicklas

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Harry Potter eben ;)
super Verfilmung
findes es gut wie die Filme immer düsterer werden, eben wie die Geschichte

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Benni-THE-KING

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Durch die Entscheidung aus dem letzten Buch zwei Filme zu machen kommt hier ausnahmsweise mal etwas zur Entfaltung was mir an den Büchern mit am besten gefallen hat; die Momente in denen nichts beziehungsweise nichts entscheidendes passiert. Für den letzten Film dann aber doch ein bischen mehr Action, please

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Uwe B.B.B.

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Bein diesem Film sollte man zuerst einmal alle vorhergegangenen Harry-Potter-Filme vergessen. Dies hier ist ein wirklich sehr erwachsener Film, über wiegend ein Kammerspiel das allein von der Kunst Daniel Radcliffes und Emma Watsons lebt. Da mutet es um so seltsamer an, dass sich dieser Film in Beziehungsfragen immer noch präpubertär benimmt. Die Filmgeschichte kennt Paare wie diese seit Bonnie und Clyde. dass die beiden kein Paar sein wollen, wird da zum Ärgernis.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

schwacher teil!hoffe der letzte teil ist besser

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Louisaw

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Mit dem dritten Teil der beste Film der Reihe. Ich mochte die ruhigen Momente im Film und teilweise wirklich unerwartet schön inszenierten Szene (The Tail of the three brothers; die tanzszene usw.). Ich vermisse es immer noch nicht auf den nächsten Film/das nächste Buch zu warten. Harry Potter war ein außergewöhnliches Ereignis für mich und wird mich wohl bis an mein Ende begleiten.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmfreak23

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich kann mich noch ganz gut erinnern:
Trotz dass mir ein paar kleine Dinge nicht gefallen haben, kam ich damals schwer begeistert aus dem Kino.
Zu Hause habe ich mir gleich die ersten Kommentare durchgelesen, weil ich nichts besseres zu tun hatte und ich war sehr irritiert WAS da so kritisiert wurde.
Zu langatmig, es passiert so gut wie nichts, zu karg etc.
Interessanter Weise fand ich den ersten Part des großen Finales deutlich kurzweiliger und spannender als beispielsweise der "Orden des Phönix", welcher ja der zweit kürzeste Film der Reihe ist.
Und woran lag das?
Ich würde sagen, eben weil so viel passiert.
Die Geschichte der Heiligtümer wird erzählt, unseren Freunden wird nochmal ordentlich charakterliche Tiefe verliehen, sie befinden sich ständig in großer Gefahr, sie können keinem trauen, denn dunkle Mächte sind ihnen stets einen Schritt voraus.
Viele Szenen haben auf den ersten Blick keine große Bedeutung für den Fortlauf der Geschichte, sagen aber letztendlich eine Menge aus.
Ein gutes Beispiel ist der spontane Tanz zwischen Harry und Hermine, als Ron sich davon gemacht hat.
Besser kann man doch deren Gemütslage dem Zuschauer nicht näher bringen.
Trauer und Verzweiflung beherrscht die Beiden, doch die Hoffnung ist noch längst nicht gestorben.
Was ich schon in den früheren HP-Filmen teilweise beobachten konnte, wird hier über die gesamte Laufzeit besonders groß geschrieben: subtile Dramatik und authentische Gefühle.
Geballter Pathos sowie andere gern verwendete Fantasy-Elemente kommen hier so gut wie nie zum Einsatz.
Das ist für mich der große Unterschied zu klassischer Hollywood Unterhaltung.
Hier werden dem Zuschauer oben beschriebene Emotionen nicht auf dem Präsentierteller mit Sahne und Zucker oben drauf serviert, stattdessen muss man sich auch ein Stück weit in die Situation rein versetzen.
Es wird abermals deutlich, dass es sich um ein sehr modernes Märchen handelt und deshalb eigentlich nicht mit "Herr der Ringe" etc. verglichen werden sollte.
Die Bilder sind äußerst düster, die Kamera wackelt und der Score hält sich über weite Strecken im Hintergrund auf.
Schmalz wird bei gefühlvollen Szenen erfolgreich zurückgedrängt.
Weiterhin wird hier eine solch apokalyptische und realistische Atmosphäre heraufbeschworen, da können andere möchtegern düsteren Blockbuster nur von träumen.
Die Landschaften wirken trist und unheilvoll, Spannungen bauen sich zwischen unseren Freunden auf, es ist im wahrsten Sinne des Wortes NIRGENDS sicher.
Voldemorts Regime beherrscht das ganze Land und die Gefahr lauert wirklich überall!
Man hat es geschafft dies sehr glaubwürdig und intensiv, teilweise sogar fast dokumentarisch zu inszenieren.
Insbesondere dieser Part der Saga ist deshalb nun mal kein klassisches zurücklehn und sich berieseln lass - Kino, sondern ehr das Gegenteil.
Statt das am Ende Licht ins dunkle scheint, wird man mit einem mulmigen Gefühl und der ein oder anderen Träne in den Augen zurückgelassen.

Fazit:
Ein nüchtern erzähltes, richtig Erwachsenes Abenteuer.
Die große bedrohliche Ruhe vor dem Sturm.
Hätten sich nicht ein paar Logikfehlerchen eingeschlichen (auf die ich jetzt nicht näher eingegangen bin, da diese offensichtlich sind), weil man in der Vergangenheit dann doch etwas zu viel weggelassen hatte, dann hätte ich durchaus über die Höchstwertung nachgedacht.
Ernsthaft, denn ansonsten war dies, meiner Ansicht nach, eine perfekte Umsetzung der ersten Buchhälfte.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

gabriel.rost.77

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Den vorletzten HP-Film fand ich wesentlich besser als seine drei Vorgänger. Zum Einen, weil sich David Yates endlich stärker an den Büchern orientiert als bei den Vorgängern, zum Anderen, weil auch hier die Atmosphäre des Buches hervorragend eingefangen wurde. Teil 7.1 geht mehr in Richtung Roadmovie (wenn man das hier so nennen kann), Hogwarts ist kein einziges Mal zu sehen. Wir begleiten nun Harry, Hermine und Ron auf der Suche nach Voldemorts Horkruxen. Stellenweise wirkt das zwar etwas langatmig, aber an Beklemmung sind die meisten Szenen dennoch schwer zu überbieten. Speziell die eine, in der man die drei durch die Wildnis wanderns sieht und aus dem Radio die Namen von unter Voldemorts Schreckensherrschaft getöteten Zauberern und Muggeln hört.
Ihr Abstecher ins Zaubereiministerium wirkt umso erschütternder, da dieses doch stark an den Nationalsozialismus erinnert. Und auch hier hat Imelda Staunton als grausame Bürokratin Umbridge wieder einen grandiosen Auftritt.
Auch die restlichen Schauspieler liefern solide bis sehr gute Leistungen ab. Die drei Hauptdarsteller sind seit Teil 1 deutlich gereift und bringen die Anspannung, unter der sie stehen, auch sehr gut rüber. Neben den etablierten Darstellern sieht man außerdem auch ein paar alte Bekannte, die eigentlich nur in einem Film auftauchten, so z.B. Dobby, Mr. Olivander und Fleur Delacour. Mit Mundungus Fletcher, Rufus Scrimgeour und Bill Weasley gibt es auch zwei neue Gesichter, wobei es hier allerdings mal wieder irritierend ist, dass diese erst so spät eingeführt werden. Bill Weasley und Mundungus werden in den Büchern 1-3 mindestens einmal erwähnt, Bill tritt das erste Mal persönlich in Band 4 auf (zusammen mit seinem Bruder Charlie, der in den Filmen überhaupt nicht vorkommt), Mundungus in Band 5. Rufus Scrimgeour hingegen erst in Band 6. Aber das fällt nicht weiter ins Gewicht.
Viel ärgerlicher ist es, dass es David Yates mal wieder nicht gelingt, den Tod von zwei wichtigen Charakteren nicht emotional darzustellen. Von Moodys Tod sieht man nichts und als man die Nachricht von seinem Tod hört, rührt sich auch hier beim Zuschauer nichts. Und Hedwigs Tod geht auch kaum emotional vonstatten.
SPOILER: Bei Dobbys Tod sieht das glücklicherweise anders aus.

Was den Score angeht, so ist dieser viel passender als der der Vorgänger. Alexandre Desplat schafft es mit seinen größtenteils ruhigen Kompositionen perfekt, die düstere und melancholische Atmosphäre zu verstärken.
An Sets, Effekten und Kostümen ist mal wieder nichts zu mäkeln und das Ende kommt an einer wirklich passenden Stelle und läutet somit perfekt das Finale ein.
HP 7.1 ist also trotz kleinerer Unterschiede zum Buch, einer etwas langatmigen Inszenierung und natürlich auch fehlender Eigenständigkeit ein wirklich sehenswerter Film, der sich gut in die Reihe einfügt und ein letztes Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren bietet, bevor sich diese schließlich allesamt verabschieden werden.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

gabriel.rost.77

Antwort löschen

Gern geschehen. :)
Freut mich, wenn er dir gefallen hat. Und dafür bekommst du auch gleich eine Anfrage.


muresan

Antwort löschen

Hammer diese Mischung. Man versteht sich.


DVD Sammler

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Bei "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" handelt es sich um den ersten von zwei Teilen, der das Ende der Harry Potter-Saga langsam einläutet und auf den großen Kampf zum Schluss hinarbeitet. Deshalb müssen wir uns fragen: Ist er einem finalen Film, dem 6 andere, mehr oder weniger spektakuläre Filme, zuvor gekommen sind, würdig, an Spannung nicht zu toppen und gar actionreicher den je?
Diese Frage kann man mit einem "Ja!" beantworten.
Zu allererst spielt bei diesem Film natürlich der Vertrautheitsfaktor eine große Rolle, oder wie mit "Hagrids" Worten zu sagen: "Als du noch ein Baby warst hab ich dich hierher gebracht! Da ist es wohl das Mindeste, dass ich dich von hier auch wieder mitnehme." Man ist mit diesen Figuren aufgewachsen, hat sie kennen und lieben gelernt und kann sich an die ganzen Gesichter aus den letzten Teilen noch sehr gut erinnern. Da mag der ein oder andere "Ah!" und "Oh!" rufen, wenn die akurat in rosa gekleidete Dolores Jane Umbridge (gespielt von Imelda Staunton) in diesem Film ihren zweiten Auftritt (nach dem fünften Teil) bekommt. Ebenso der äußerst sympathisch dargestellte Hauself "Dobby", den man nur aus dem zweiten Teil - der Kammer des Schreckens - kennt oder gar Clémence Poésy wiedererkennt, die die Rolle der "Fleur Delacour" in "Harry Potter und der Feuerkelch" verkörpert hat. Außergewöhnlich finde ich, dass alle Schauspieler, ohne Ausnahme!, ihrer Rolle vom ersten bis zum letzten Film treu geblieben sind. Keine Harry-Potter-Figur hat den Schauspieler/die Schauspielerin gewechselt, selbst Miranda Richardson ist dabei geblieben, obwohl sie nur eine Rolle von wenigen Sekunden hat, als ein Bild von "Rita Kimmkorn" auf deren neuem Buch zu sehen ist.
Die Schauspieler spielen alle wieder grandios, ganz vorne mit dabei natürlich wieder Helena Bonham Carter als "Bellatrix Lestrange" und Robbie Coltrane als "Rubeus Hagrid".
Die neuen Schauspieler finde ich dagegen alle miteinander nicht ganz so überzeugend. So beispielsweise Andy Linden der die Rolle von "Mundungus Fletcher" verkörpert. Ebenfalls der neue Zaubereiminister "Rufus Scrimgeour" ist mit Bill Nighy meiner Meinung nach total fehlbesetzt.
Nun ja ... erfreuen wir uns daher lieber an der alten Riege und bewundern wir die Schauspielkunst von Alan Rickman ("Severus Snape") und Julie Walters ("Molly Weasley").
Nun kommen wir jedoch zu den eigentlich Punkten, die es in diesem Fall zu klären gilt:
Ist eine große Menge Spannung vorhanden? Ja, natürlich! Der Regisseur David Yates, der mich im sechsten Harry Potter Teil überaus enttäuscht hat, gestaltet hier wieder eine absolut hervorragende Atmosphäre. Dieser Film kann sich in Spannung und Action von den sechs Vorgängerfilmen absolut abheben. Der Anfang des Filmes ist einfach nur genial. Es wird gezeigt, wie Harry, Ron und Hermine ihre Häuser verlassen, der Kindheit und Heimat den Rücken zukehren. Hierbei löscht Hermine (Emma Watson) die Erinnerung der Eltern an ihre Tochter (also sich selbst) und Harry (Daniel Radcliffe) sieht gedankenverloren den Dursleys hinterher, die man als Zuschauer all die Jahre irgendwie lieb gewonnen hat und nun vom mittlerweile weiß-grau gewordenen Vernon ("Richard Griffiths") Abschied nehmen muss.
Die Handlung verliert im ganzen Film nichts an Spannung, so fängt der Film fantastisch an ("die Flucht aus dem Ligusterweg vor den Todessern") und endet ebenso genial!
Anders als bei allen anderen Filmen spielt jetzt auch eine große Menge Gefühl mit, wenn liebgewonnene Personen, Kreaturen und Tiere sterben und man ihnen nachtrauert. Ich habe davor natürlich das Buch gelesen und schätze, dass es für Leute, die nur die Filme gesehen haben, sehr tragisch sein muss, wenn sie völlig unerwartet mit dem Tod eines Lebewesens konfrontiert werden, das sie seit dem ersten Teil kennen.
Die Musik ist genauso gut wie im fünften und sechsten Teil - die Kulisse ist natürlich wie immer atemberaubend.
Allgemein kann man also sagen: Äußerst würdiger Einstieg ins große Finale, spannend, actionreich, gefühlvoll, nur leider mit neuen/fehlbesetzten Schauspielern.

Humor: 2 von 10 Punkten

Action: 9 von 10 Punkten

Spannung: 9 von 10 Punkten

Erotik: 1 von 10 Punkten

Gefühl: 8 von 10 Punkten

Musik: 9 von 10 Punkten

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1