Huhn mit Pflaumen
Poulet aux prunes (2011), DE/FR Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 05.01.2012
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30 Kommentare
Keine
von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud, mit Mathieu Amalric und Golshifteh Farahani
Huhn mit Pflaumen führt uns in das Teheran der Fünfziger Jahre: Der Violinenvirtuose Nasser-Ali Khan (Mathieu Amalric) hat ein gebrochenes Herz – seit sein Instrument bei einem Streit entzwei ging, ist seine Musik ohne Seele. Das Instrument ist das Symbol der unerfüllten Liebe zwischen Nasser-Ali und der wunderschönen Irâne (Golshifteh Farahani). Ihr Vater (Serge Avedikian) stand einer Heirat im Wege und so musste sich Nasser-Ali für immer von seiner geliebten Irâne trennen. Doch seine Liebe erfüllte sich im Spiel auf der Violine, die ihm sein Lehrer (Didier Flamand) nach der schmerzvollen Trennung geschenkt hatte. All seine Sehnsucht legte Nasser-Ali in die Musik und wurde so zu einem einzigartigen Virtuosen. Mit dem Verlust der Violine hat Nasser-Ali auch der Lebensmut verlassen. Er begibt sich auf die Suche nach einem Ersatz und taucht in Erinnerungen an seine Vergangenheit ein.
Hintergrund & Infos zu Huhn mit Pflaumen
Die erste Zusammenarbeit des Regie-Duos Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud war der weltweit erfolgreiche Animationsfilm Persepolis (2007). Das an ein erwachsenes Publikum gerichtete Drama wurde bei den 60. Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet und erhielt Nominierungen für einen Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm und für einen Golden Globe als Bester fremdsprachiger Film.
Mit Huhn mit Pflaumen inszenierten Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud nun ihren ersten gemeinsamen nicht-animierten Film, der dennoch von einer für die Autoren typischen Märchenhaftigkeit gekennzeichnet ist. In einem von phantastischen Elementen durchzogenen Plot treffen bekannte Darsteller aus ganz Europa aufeinander. In der Hauptrolle ist Mathieu Amalric zu sehen, der 2005 dank Steven Spielbergs München zu internationaler Bekanntheit gelangte und 2007 mit Schmetterling und Taucherglocke in Europa erfolgreich war. Seine Mutter wird von Isabella Rossellini gespielt, die David Lynchs Kultklassiker Blue Velvet weltweit berühmt machte. Golshifteh Farahani gibt die schöne Irâne. Ihr Gesicht ist einem internationalen Publikum aus Ridley Scotts Thriller Der Mann, der niemals lebte mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe bekannt. (JL)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Tragikomödie
- Zeit
- 1958, Gegenwart, Vergangenheit
- Ort
- Teheran
- Handlung
- Bestattung, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Erinnerung, Gebrochenes Herz, Geige, Große Liebe, Mittelschicht, Moral, Mozart, Musik, Musikinstrument, Romantik, Rückblick, Seele, Sehnsucht, Selbstzerstörung, Sterbebett, Sterben und Tod, Streit, Suche, Verlust der Großen Liebe
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig
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- Huhn mit Pflaumen: film-zeit.de
- Huhn mit Pflaumen: critic.de





















Kritiken (9) — Film: Huhn mit Pflaumen
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie poetisch-entrückte Stimmung von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ klingt schon beim Cover-Artwork an und steigert sich noch zum orientalischen Märchen in einem unpolitischen Teheran der 1950er. Mit seinem französisch-pittoresken Stil ist es Teil eines blendend schönen Bilderreigens, der letztendlich zu oberflächlich bleibt, um ihn bedingungslos lieben zu können.
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SchnabelPower: filmosophie.com
Kommentar löschenDer vielfach angebotene Vergleich mit Die fabelhafte Welt der Amélie will mir ebenfalls nicht ganz einleuchten, da jener Film durch seine eindeutige Haupthandlung doch eine weitaus klarere und spannendere Storyline entwickelt. Zwar erinnert die Farbenpracht von Huhn mit Pflaumen durchaus an die Ästhetik von Amélie, doch verbirgt sich in meinen Augen im Falle des iranischen Märchens hinter all diesem Stil zu wenig Substanz, um das Publikum für die Geschichte und die Figuren derart einzunehmen, wie dies Die fabelhafte Welt der Amélie vermochte.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenEin melancholisches Melodram – aber was für eines! Huhn mit Pflaumen ist im positiven Sinne „altmodisch“, weist kurze wunderschöne Szenen auf, ist voller immer wieder neuen Einfällen, Farben und (iranischem) Dekor. Inszenierung und Montage lassen nichts zu wünschen übrig.
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Marguerite Seidel
Kommentar löschenIn der überbordenden Kunsthaftigkeit des Films gehen sowohl das schauspielerische Potenzial des Ensembles als auch die interessante zweite Ebene der Handlung von Huhn mit Pflaumen unter.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenEine konkrete Entscheidung zwischen Komödie oder Tragödie wird nicht getroffen, was sicher auch nicht unbedingt notwendig ist, Huhn mit Pflaumen dadurch aber eben auch mehr wie eine künstlerische, sehr verspielte Stilübung erscheinen lässt, die zu keiner Zeit die Wucht eines Persepolis erreicht, von dessen erzählerischer Sprengkraft ganz zu schweigen.
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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR
Kommentar löschenHuhn mit Pflaumen ist ein schmackhaftes Rezept der iranischen Küche, das in diesem Film auch seinen Auftritt hat. Marjane Satrapis Film wirkt jedoch so, als habe man zu diesem Gericht noch Fisch, Essig, Zucker, Seife und dann jede Menge Geschmacksverstärker hinzugekippt.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenDas Plakat zum Film „Huhn mit Pflaumen“ verheißt Pastellfarbenes: Sternchen, bunte Berge, freundliche Pflanzen in Scherenschnitt-Atmo und einen einsamen Mann mit Geigenkasten. Ein schönes Ensemble.
Regisseurin Marjane Satrapi kennt sich mit Malerei und Poesie aus. Die iranische Zeichnerin aus Paris ist weltberühmt geworden mit ihrer graphic novel „Persepolis“, mit der sie ihren Exodus aus Teheran beschrieb.
„Huhn mit Pflaumen“ erschien im Jahr 2006 ebenfalls als Comic. Darin erzählt die Autorin vom traurigen Großonkel Nasser Ali Khan, einem hochbegabten Lautenspieler, dessen eklige Ehefrau ihm das geliebte Instrument zerschlägt. Daraufhin beschließt er, sich noch acht Tage Leben zu geben. Dann gibt’s Selbstmord.
Die Story hat Satrapi jetzt selbst verfilmt. Die leicht platte Geschichte - frustrierte Alte ruiniert Hochsensiblem die Verbindung zum Weltmusikgeist - wird gehörig aufgeladen. Nasser Ali war - der Rückblick zeigt’s - unsterblich verliebt in das wunderschöne…
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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch
Kommentar löschenDer Streifen ist dermassen wunderbar realisiert, dass Fragen nach der politischen Relevanz pedantisch und kleinlich erscheinen. Den Film zeichnen dabei dieselben Qualitäten aus, die schon den Vorgänger charakterisiert haben: ein überquellender Humor, der sich mit traurigen und melancholischen Szenen die Waage hält.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenIn den besten Momenten wirkt Huhn mit Pflaumen tatsächlich wie ein phantasievoller Märchenfilm für Erwachsene, der mit zunehmender Dauer, je mehr er sich auf die tragische Liebesgeschichte konzentriert, die das Zentrum seiner Erzählung bildet, auch zu der emotionalen Größe findet, die ihm am Anfang fehlt.
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Kommentare (21) — Film: Huhn mit Pflaumen
Benchmark Thu, 11 Apr 2013 13:09:28 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film und doch so grausam...
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sitzdisko Thu, 31 Jan 2013 10:36:36 -0000
Kommentar löschenstimmungsvolles, in bildern schön umgesetztes märchen.
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Jomo Mon, 03 Dec 2012 11:12:00 -0000
Kommentar löschenWarum müssen ausgerechnet die französischsten aller Franzosen französischsprechend iranische Iraner spielen? Sei's drum, es ist ja ein Märchen, wie gleich zu Anfang gesagt wird. Dem fehlt allerdings ein wenig die Stringenz.
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Marie Krolock Sat, 10 Nov 2012 18:06:59 -0000
Kommentar löschenEin zauberhaftes Märchen, ein visuelles Meistwerk, witzig und traurig mit wunderbarer Filmmusik und tollen Charakteren - Todesengel Azraël, Nasser-Ali Khan, die bezaubernde Irâne. Allein die Optik ist es wert, sich den Film anzusehen. Was für Bilder! Wie der Rauch der Zigarette von Nasser-Alis Mutter bis zu ihm in den Garten vordringt... die kleine Animation mit Azraël und dem Todgeweihten am Taj Mahal.. wow!
Schön!
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ihre-herrlichkeit Fri, 08 Jun 2012 15:14:10 -0000
Kommentar löschenDie Handschrift von Marjane Satrapi ist definitiv herauszulesen. Bei einer ständigen Wechselwirkung verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasiewelten und der dunkel gehaltenen, in goldenes Licht getauchten Realität. So entsteht die passende Melancholie, um die Geschichte eines gebrochenen Herzens zu erzählen.
Als einziger Kritikpunkt ist die Synchronisation anzumerken:
Natürlich ist dies zwar ein französischer Film, aber er spielt im Iran der 50er Jahre. Entsprechend ist es recht unpassend, wenn sich die Darsteller mit "Monsieur" und "Madame" ansprechen.
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audio Thu, 27 Dec 2012 10:57:53 -0000
Antwort löschenIm Original war das aber auch so... Aber ich verstehe, was du meinst!
Und trotzdem empfand ich den Film als eine Bereicherung!
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ihre-herrlichkeit Thu, 27 Dec 2012 15:12:19 -0000
Antwort löschenIm Original ist der Film ja auch auf Französisch und da darf man diese Begriffe benutzen.
audio Thu, 27 Dec 2012 18:19:55 -0000
Antwort löschenWeiß ich doch... Will ja auch nicht wieder streiten! ;o)
psychobasti Thu, 19 Apr 2012 01:40:07 -0000
Kommentar löschen"Melancholisch, witzig und zauberhaft."
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Sozionaut Wed, 11 Apr 2012 21:00:46 -0000
Kommentar löschenSelten habe ich einen Film so schön vor mich hindösend genossen. Gelegentlich am kühlen Bier nippend, ganz kurz davor in einen tiefen Schlaf zu fallen machte ich eine Reise durch einen Kaleidoskop dicht gepackter Stimmungsbilder...
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maria.maria Tue, 20 Mar 2012 20:41:03 -0000
Kommentar löschenEs fällt schwer Worte zu finden die"poulet aux prunes" beschreiben könnten...Märchenhaft, verrückt, traumhaft, schräg, magisch oder gar surrealistisch können den Film durchaus charakterisieren . Dennoch möchte ich mich an einem banalen Wort bedienen. Alles an diesem Film ist auf eigene Art und Weise ganz einfach schön.
Schön tragisch ist die Geschichte, unglaublich schön ist jede einzelne Szene gestaltet, schön ist die Musik und schön ist die Erzählweise.
Auch wenn es diesem französischen Film an manchen Stellen an Tiefgang fehlt, wird das durch die liebevoll gestalteten Szenen wieder weg gemacht.
Denn jede Szene glänzt durch Schönheit und Perfektion.
Sei es das Licht, die Kameraführung, der Schnitt oder die Farbe.
Die Schönheit zieht sich durch den gesamten Film, welcher nicht im wahren Leben spielt sondern uns in ein tragische schönes Märchen nach Teheran entführt.
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FumerTue Wed, 07 Mar 2012 21:44:42 -0000
Kommentar löschenUnser 18.000-Seelen-Dorf hat keine Disco und auch sonst keine nennenswerte Orte, an denen man mal weggehen könnte, keine eigene Post-Filiale und keinen Bahnhofsschalter und auch ums Krankenhaus unserer Kreisstadt steht's eher schlecht. Aber wir haben ein Lichtspielhaus, ein kleines, in dem eher unbekannte Filme laufen. Und dieser Film, "Poulet aux Prunes", der läuft derzeit in gut 20 Städten in den deutschen Landen, aber zum Beispiel nicht in der Millionenstadt München (laut moviepilot). Aber in unserem kleinen Dorf mit seinen Achtzehntausend Einwohnern, da, wo man abends nicht weggehen kann, da spielen sie den Film. Das ist fast schon großartig!
Im Teheran der Fünfziger beschließt der melancholische, musikaffine und durchaus misanthropisch Geigenspieler Nasser-Ali zu sterben, nachdem seine Frau, die er nicht liebt, seine ihm persönlich extrem wertvolle Violine zerstört hat und er ohne Geige und nach einer gescheiterten Liebe in der Jugend, die er bis heute nicht vergessen hat, keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Er will aber weder vom Zug überfahren werden, noch will er mit einer Tüte über dem Kopf enden und auch will Nasser-Ali sich nicht erschießen oder von einem Abhang springen. Also legt er sich zur Ruhe. Ins Bett. Acht Tage wird es dauern, bis er so stirbt.
Das wäre an sich eine schnell erzählte Geschichte, würden in ihr nicht tausende kleiner anderer Geschichten vorkommen. Und die machen den Film so schön.
Es dauert anfangs ein bisschen, bis man sich an den etwas eigenartigen, aber sehr unterhaltsamen Humor gewöhnt, der die Melancholie und die Liebesgeschichten, das Scheitern und das Glück und den schönen (selbstverständlich überwiegend Violinen-)Soundtrack begleitet, gewöhnt, aber spätestens, wenn man sieht, was Nasser-Alis Sohn 30 Jahre später in den USA passieren wird, wird man ihn mögen (oder hassen)!
Die Schauspieler überzeugen und der Film ist mit ganz viel Liebe gemacht, das merkt man in jeder Szene!
"Poulet aux Prunes" ist so französisch, wie nur ein französischer Film sein kann: melancholisch, traurig, humorvoll, (lustig-)komisch, gutes Essen und eine Menge Liebe (teilweise auch deren Abwesenheit).
Sollte der Streifen mal in eurer Nähe laufen, so solltet ihr ihm auf jeden Fall einen Besuch abstatten, wenn ihr Fan komischer, melancholischer, eigenartiger, skurriler, suizidialer, Amélie-mäßiger, Zigaretten-lastiger Geschichten seid!
Ansonsten bleibt ihr lieber draußen. Der neue Ghost Rider läuft in 3D.
"Der Rauch ist die Nahrung unserer Seele."
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Birti Mon, 27 Feb 2012 21:36:31 -0000
Kommentar löschenMan muss es mögen... Einerseits fand' ich den Film sehr interessant, weil er eben anders ist! Andererseits hat der Regisseur zu viel Opium geraucht.
Ich kenne wenige, den dieser Film gefallen würde.
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Luinaear Wed, 15 Feb 2012 12:58:55 -0000
Kommentar löschenHuu, eine Vorhersage von 10? Na dann wirds mal vorgemerkt
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Jeppers Creep Sat, 04 Feb 2012 20:45:06 -0000
Kommentar löschenHoher Hype ? geplendet von der Poesie ? erblindet an Melancholie ?
... 7,5 Punkte ?!
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AddictedToIan Tue, 31 Jan 2012 19:01:44 -0000
Kommentar löschen9.5 Vorhersage? Da kann man ja nur enttäuscht werden ...
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countcount Tue, 24 Jan 2012 12:00:02 -0000
Kommentar löschenwow..neulich schon im TV den Trailer gesehen...Vielleicht mal wieder ein Film, der so schön, liebevoll und interessant wie damals "Amelie" erzählt...? :)
Schade das der in so wenig Kinos läuft.... dann werd ich ihn mir später Digital besorgen müssen :(
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danseuse de rêve Wed, 18 Jan 2012 13:03:04 -0000
Kommentar löschenIst vorgemerkt und nun warte ich nur noch voller Vorfreude ab..bis er in meiner Hometown anläuft :-)
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Joeyjoejoe17 Tue, 10 Jan 2012 18:41:59 -0000
Kommentar löschenDer Joe geht ins Kino - Zauber und Magie auf der Leinwand
Es gibt viele Filme, die mir gut gefallen, aber darunter eher wenige, die mich mit einem gewissen Gefühl sitzen bleiben lassen. Einem Gefühl tiefster cineastischer Befriedigung. Und "Huhn mit Pflaumen" ist so einer.
Es fängt schon bei der wunderschönen, traumhaften und fantastischen Geschichte an, die liebevoll, größtenteils humorvoll und zugleich tragisch, aber immer ergreifend und fantasievoll, in verschiedenen Erzählebenen präsentiert wird.
Es dreht sich um Nasser-Ali, den besten und begabtesten Geiger seiner Zeit, dessen geliebtes Instrument zu Bruch ging. Vergeblich nach adäquaten Ersatz suchend, der ihm die Freude am Spielen wieder bringen soll - nicht einmal Mozarts Stradivari ist gut genug für ihn - entschließt er sich, zu sterben, weil er ohne Musik keinen Sinn in seinem Leben sieht. Er möchte aber würdevoll aus dem Leben scheiden, so beschließt er, sich in sein Bett zu legen und auf den Tod zu warten. Während er wartet, durchlebt er seine Vergangenheit, seine schönsten Momente und man erfährt, warum seine zerbrochene Geige für ihn so viel bedeutete.
Diese Geschichte wird einfühlsam und zugleich angenehm locker erzählt. Der Humor kommt nicht zu kurz, bremst aber auch nicht die ernsten und tragischen Momente aus. Es wurde quasi die perfekte Symbiose beider Elemente gefunden, sodass man im Grunde genommen ein Dauerlächeln auf den Lippen hat.
Die guten Darsteller leisten ihren Beitrag zum gelungenen Gesamtbild, allen voran Mathieu Amalric, der recht eindringlich und glaubwürdig den verletzten Geiger mimt.
Die Musik ist wunderschön und passt zu jeder Szene. Sie verleiht dem ganzen das gewisse etwas und lässt die beeindruckenden Bilder noch stärker wirken.
Die Kamera arbeitet oft damit, nur Teile des Ganzen zu zeigen (Fokus auf die Beine beim Gehen, Fokus auf den Mund beim Reden, u.ä.) und behält sich so einen gewissen comicartigen Charme, der es mir einfach angetan hat. Hinzu kommen atemberaubend schöne Bilder, es wird dazu mit viel Kontrasten und generell starken Farben gearbeitet, die mein Herz höher schlagen lassen.
So wird aus diesem schönen Film ein wunderschöner und ergreifender Film. Ich habe mich in ihn geradezu verliebt und kann jedem Cineasten, der gerne tolle Bilder im Hintergrund einer schön erzählten Geschichte sehen mag, nur empfehlen diesen Film zu sehen.
Warum er hier eine so schwache Bewertung hat, ist mir unbegreiflich, zeigen doch meine Vorredner deutlich, dass dies hier ein besonderer Beitrag des deutsch-französischen Kinos ist.
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Joeyjoejoe17 Tue, 10 Jan 2012 20:35:28 -0000
Antwort löschenImmer wieder gerne :D
Wumz Tue, 10 Jan 2012 21:14:34 -0000
Antwort löschenIs es denn die Möglichkeit, da gucken wir beide am selben Tag den selben Film im Kino und sind beide aber sowas von begeistert... schön =)
@alanger unbedingt anschauen!
ihre-herrlichkeit Wed, 11 Jan 2012 16:11:55 -0000
Antwort löschenNeeein ich werd das nicht lesen! Ich verschließe meine Augen und scrolle weiter! Btw: Ich bin sehr neidisch. Ich werde ihn auch unbedingt bald sehen. Umso aufgewühlter macht mich deine extrem hohe Bewertung.
Joeyjoejoe17 Fri, 13 Jan 2012 06:24:07 -0000
Antwort löschenBin gespannt, wie du den finden wirst ;)
ihre-herrlichkeit Fri, 13 Jan 2012 09:30:00 -0000
Antwort löschen*hat schon Schaum vorm Mund* ^^
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Joeyjoejoe17 Sat, 14 Jan 2012 10:11:44 -0000
Antwort löschen:D
Wann hast du denn vor ins Kino zu gehen?
ihre-herrlichkeit Sat, 14 Jan 2012 11:42:30 -0000
Antwort löschenWeiß nicht. Diese Filme laufen ja meistens nur 2 Wochen und dann gar nicht. Ich werd mich mal nächste Woche erkundigen, bis wann der noch läuft und schaue dann.
Wumz Tue, 10 Jan 2012 16:37:13 -0000
Kommentar löschen"Huhn mit Pflaumen" ist ein Märchen über die Liebe und den Tod. Es wird das Leid gezeigt was damit verbunden ist, doch wird auch gezeigt was für wundervolle Dinge aus diesem Leid entstehen können, nämlich die Musik.
Ein Film voller traumhafter und detailverliebter Kulissen bietet neben der melancholischen Geschichte auch eine wirklich magische Inszenierungen. Noch dazu ist er, wie ich finde, mit tollen Schauspielern besetzt.
Der zweite Film von Marjane Satrapi hat mich einfach nur begeistert und einen besseren Start in das Kinojahr 2012 hätte ich mir nicht wünschen können.
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Joeyjoejoe17 Tue, 10 Jan 2012 18:47:39 -0000
Antwort löschenMein erster 2012 erschienener Kinofilm, den ich geschaut habe, und dann so etwas magisches *schwärm*
ihre-herrlichkeit Wed, 11 Jan 2012 16:13:24 -0000
Antwort löschenHört auf!!!!
annaa Wed, 04 Jan 2012 11:50:59 -0000
Kommentar löschenWundervoller Film.
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mikemacbean Tue, 13 Sep 2011 21:09:32 -0000
Kommentar löschen"Huhn mit Pflaumen", ist ein unkonventioneller und in gleichem Maß vielschichtiger Film, voller Details und Perspektiven. So abwechslungsreich der Erzählstil ist, zeigt sich auch die visuelle Gestaltung des Films: mal mit gezeichneten Landschaftsaufnahmen, stilistisch eingesetzem CGI oder traditionell duster ausgeleuchteten Szenen.
Im einen Moment ist man tief berührt und im nächsten darf man herzlich lachen und das wirkt an den wenigsten Stellen störend und unzusammenpassend.
Insegesamt bleibt der Eindruck einer ungeordneten Nacherzählung, bei der eine Anekdote die nächste Jagd, sich aber dabei nie zuweit vom roten Faden entfernt.
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annaberlin Tue, 13 Sep 2011 13:57:31 -0000
Kommentar löschenOriginell und diesmal unpolitisch: Huhn mit Pflaumen ist genau der richtige Film, wenn man mal wieder etwas Talent auf der Leinwand sehen will. Melancholisch, witzig und zauberhaft zugleich!
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psychobasti Wed, 18 Apr 2012 03:12:50 -0000
Antwort löschenGerade gesehen und "melancholisch, witzig und zauberhaft" trifft es perfekt! Ich übernehm das mal so in meinen Kommentar, wenn du nichts dagegen hast :)