Unstrittig wird [öfters] versucht, die provokante Vorlage aus Mathesons Feder zu rezitieren, doch hält der Film diesem Anspruch in der letzten halben Stunde voller Explosionen und obligatorischen Blockbuster-Zutaten leider nicht vollends stand. Einzig die Frage, ob der Glaube an Technik und Fortschritt (so Neville) den Glauben an eine höhere Macht überflügeln kann, findet in den letzten Minuten eine mehr oder minder schmerzhaft mit dem Holzhammer eingetrichterte Antwort, die dann auch Neville schlussendlich begreift. [...] Zumindest hier erhellt „I AM LEGEND“ für kurze Zeit die nebulöse Dunkelheit, obschon damit dann auch traurigerweise die letzte Kante der mehr als gelungenen Vorlage ausgemerzt wurde. Ob man es nun glauben mag oder nicht.
Ein warmer Aufguss von Filmen wie »28 Days«. Wahnsinnige Irre, Panik. Abends wird dicht gemacht – ein Meilenstein im Genre des Rolladenfilms. Wenigstens spielt der Film im Sommer, das Kino als lichttherapeutische Anstalt. Regisseur Francis Lawrence: »Mich regte die Vorstellung an, dass ein Einzelner völlig isoliert in einer modernen Großstadt existieren muss.«
Das müssen die Einzelnen in Großstädten alle.
Faszinierend ist die Ausgangslage allemal, die Handlung wird meist flüssig voran getrieben, und Will Smith spielt gewohnt solide. Die Verfilmung von Francis Lawrence zerbricht allerdings an den Details. Schon die Einführung sorgt unfreiwillig für Erheiterung. Die digitalen, wie Gummibälle herumhüpfenden Rentiere sind vollkommen lächerlich, und auch die hervorstürzenden Löwen sind nicht viel besser gelungen. Die digital aufgebesserten Monster sind zwar schrecklich (von der Gestaltung her), aber nicht wirklich erschreckend (bezüglich Wirkung). Die teilweise lausigen visuellen Effekte sind aber nur halb so störend wie das löchrige Drehbuch.
I Am Legend lebt vor allem von einem: seinem Hauptdarsteller. Ohne Will Smith hätte der Film nichts, das das Publikum hätte beeindrucken können. Der Name des Schauspielers ist ein Publikumsmagnet und für einen Film wie diesen ist ein solcher Name auf dem Filmposter die einzige Möglichkeit, die Kasse klingeln zu lassen. Hier findet eine One-Man-Show im wahrsten Sinne des Wortes statt, in der Will Smith es schafft zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist das bei dem Drehbuch nicht besonders viel.
Wenn der Film gerade nach dem letzten Schlusssatz in dieser Kritik so runter gemacht wird, dann verstehe ich wirklich nicht warum hier noch 5 Punkte vergeben werden??
Der Film ist bestimmt nicht nur dass, was er ist, weil hier Will Smith gut gespielt hat, so hätte auch Kevin Costner, Bruce Willis, Mel Gibson oder Denzel Washington etc. die Hauptrolle haben können.
Nein, der Film ist nur so gut durch seine Story und der geschaffenen Atmosphäre. Obwohl ich auch Einräume das der Film im zweiten Teil nachlässt, bin ich insgesamt der Meinung, I Am Legend ist eher ein Top als Flop seines Genres.
Wer Left4dead (Computerspiel) mag, wird diesen Film lieben und umgekehrt.
Ab dem Moment, da Neville auf die 2 Überlebenden trifft, war für mich die bis dato aufgebaute Stimmung des Film dahin, schade sonst wäre es ein richtig großes Drama geworden.
Was stöhrt mich?
Eine Überlebendensiedlung, nur eine Autostunde von NY entfernt? Und keiner hat über 3 Jahre die Radioübertragungen von Neville mitbekommen und sich bemüssigt gefühlt, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Die aufkeimende Intelligenz der Infizierten (Imitation der Falle von Neville) wurde leider nicht erklärt. Neville will nicht zur Siedlung fahren - hallo eine Stunde hin und wieder zurück= er wäre rechtzeitig zum Mittagessen wieder im big apple. Nach 3 Jahren allein wäre dies um Gewissheit zu erlangen, ob es weitere Überlebende gibt nicht zu viel gewesen.
Der Film macht vieles richtig. Will Smith in einer seiner besten bisherigen Rollen ist ein glaubwürdiger Überlebender. Langeweile, Angst und Verzweiflung, Rituale und Verrücktheiten zeigen, was drei Jahre unfreiwilliger Einsamkeit mit einem Menschen anstellen. Das reicht vom lässigen Golfspielen auf dem Flügel eines Kampflugzeugs bis zum selbstvergessenen lippensynchronen Mitsprechen von „Shrek“. Will Smith einziger echter Filmpartner ist lange Zeit das menschenleere New York, langsam zurückerobert von Tieren und Pflanzen. Regisseur Lawrence findet hier die richtigen Perspektiven für die ungewohnte Einsamkeit mitten in Manhattan. Sehr schön: mit dem Sportwagen mit Vollgas durch die Häuserschluchten – erst ganz nah, dann aus der Vogelperspektive. Irgendwann kippt die spannende Geschichte, andere Überlebende tauchen auf, das Finale trägt dick auf in Sachen Action, Dramatik und Pathos. Vielleicht zu dick.
Besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht - I am Legend ist eine gelungene Neuauflage von 28 Days Later mit für einen großen Hollywood Blockbuster ungewöhnlich ruhigen Erzählweise, die sich nicht blind auf Special Effects verläßt. Erst gegen Ende überwiegt die (nicht wirklich überzeugende) CGI-Action und zerstört damit leider eine Menge der in der ersten Hälfte aufgebauten Atmosphäre.
Endzeit-Szenarien hatten auf mich schon immer einen besonderen Reiz. In jungen Jahren faszinierte mit das Atomkriegs-Drama „The Day After“ ebenso wie „Wenn der Wind weht“ – meiner Meinung nach einer der besten Zeichentrickfilme ever. Auch „28 Days Later“ oder „The Stand“ hatten diesen gewissen Thrill: wenn die Menschheit am Rande des Abgrunds steht, klappt bei mir regelmäßig der Kiefer herunter.
Nun also „I Am Legend“ mit Zuschauer-Garant Will Smith in der Rolle des Militär-Forschers Robert Neville. Eine seiner besten Szenen hat der Film ganz zu Beginn: auf einer Mattscheibe sieht der Zuschauer die Übertragung eines Nachrichtenkanals laufen. Als der smarte Moderator der Sport-Nachrichten zu seiner Kollegin aus der Wissenschafts-Sendung abgibt, bleibt einem fast der Atem weg. Eine zurückhaltend und schüchtern wirkende Frau bestätigt im Interview mit der Moderatorin, dass sie ein Heilmittel gegen Krebs gefunden haben, das in 100% der Fälle Wirkung zeigt. Doch was zuerst wie ein wahrer Lichtblick wirkt, entpuppt sich schnell als die dunkelste Wolke, die je über der Menschheit hinweggezogen ist. Durch die Behandlung kommt es zu einer Gen-Mutation, die einen Virus hervorbringt. Eine eilig einberufene Quarantäne des Ausbruchs-Gebiets in New York zeigt keine Wirkung: Milliarden von Menschen werden vom Virus dahin gerafft. Jene, die überleben hätten gewünscht dass sie auch sterben. Die degenerieren zu blutrünstigen Bestien, die aufgrund einer Unverträglichkeit gegenüber UV-Strahlung fortan das Tageslicht meiden müssen und nur nachts auf die bestialische Jagd gehen.
Jetzt hatte ich auch mal etwas Zeit und Muse mich in das amerikanische "28 Days/Weeks Later"-Remake zu bemühen. Der Auftakt macht noch einen frischen Eindruck. Eine so idyllische Apokalypse gab's selten und ein Endzeit-Szenario mit Vogelgezwitscher zu untermalen ist mal nett. Die etwas andere Carchase-Szene macht auch noch Spaß, aber kurz darauf kämpft man mit dem Gähnen. Das Kulissen-Abschwenken wird irgendwann ermüdend, vor allem aber mangelt es Will Smith an Möglichkeiten den Film alleine zu tragen. Er hat definitiv Präsenz, aber Sensibelchen, Kampfmaschine und Wissenschaftler in einer Person kauf' ich ihm nicht ab. Das Smartass aus "I, Robot" steht ihm weitaus besser.
Der Rest ist ambitioniert, bleibt aber halbgar. Besonders das komplett bescheuerte Finale stinkt nach Studio-Cut und ist fast der Todesstoß, wenn nicht eine handvoll Szenen doch noch recht überzeugend ausgefallen wären. Das Fallenstellen beider Parteien z.B. ist eine interessante Angelegenheit, allerdings wird sein Kontrahent überhaupt nicht ausgebaut. Da finde ich "I Am Legend" genauso schnarchig wie die üblichen Zombiefilme, deren anonyme und überwältigende Masse den Schrecken vermitteln soll - das zeckt bei mir genauso wenig wie unheimlicher Nebel ö.ä. Einer der Mutanten ist mit etwas Intellekt gesegnet, trotzdem läuft seine Aussenseiterposition in der endgültigen Duell-Situation ins Leere. Beide sind Einzelkämpfer und sehen den Gegner berechtigt als aussergewöhnliche Bedrohung, aber der Film interessiert sich nur für Smiths Charakter. Da konnte "Land of the Dead" mit einem ambivalenteren Anführer aufwarten...
Ansonsten Mittelmaß. Reicht aber für den Appetit nach einer Version von Paul Verhoeven, der ja auch mal an einem "I Am Legend"-Remake geplant hat...
2012 – Die Ära der Menschheit scheint zu Ende. Im Jahr 2009 ist ein neues Heilmittel gegen den Krebs mutiert und außer Kontrolle geraten. Die Folge: Mehrere Milliarden Menschen tot, der Rest zu vampirartigen Kreaturen degeneriert, welche erbarmungslos Jagd auf die wenigen Menschen machen, welche die Katastrophe überlebt haben. Einer dieser gegen das Virus immunen Personen ist der Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith), der als Einziger in der einstigen Metropole New York ausharrt, in der Hoffnung ein Heilmittel gegen das Virus entwickeln zu können. - Wem die Story bekannt vorkommt, der braucht sich im übrigen nicht wundern: „I am Legend“ ist die nunmehr dritte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Matheson.
Will Smith muss als "Legende" fast allein die Einsamkeit des letzten Menschen ausfüllen - was ihm hervorragend gelingt. [...] Doch - und das könnte öfters so sein - Regisseur Francis Lawrence ("Constantine") überzeugt vor allem durch starke, stilisierte Bilder, dichte Atmosphäre und subtile Entwicklung. Er verzichtet auf die üblichen billigen Effekte - und das machen wir auch gerne im nächsten Kinojahr.
Schauspieler, Regisseure, Produzenten, alle wollten an den Stoff, Arnold Schwarzenegger ebenso wie Ridley Scott und Michael Bay. Nun bleibt also nur Will Smith übrig in der dritten und nun auch unter Originaltitel verfilmten Adaption des Science-Fiction-Klassikers "I Am Legend", Hollywoods neue Vision vom Untergang. Die Menschheit besiegt den Krebs - doch die Mutationen sind weit schlimmer; die Degeneration zu tollwütigen Bestien die Spätfolgen. Nur Militärwissenschaftler Robert Neville (Smith) hält Stand, ganz offensichtlich immun. Ergo: In seinem Blut liegt der Schlüssel für ein Serum gegen die Seuche.
Altbekannte Motive, wie wir sie aus "The Quiet Earth", "28 Days/Weeks Later" oder sogar "Resident Evil" kennen, werden hier zusammengemixt und sorgen beim versierten Filmkenner kaum für Überraschung. Hinzu kommen eine eklatant fehlbesetzte Hauptrolle, etliche Filmfehler und inhaltliche Widersprüche, selbst die vermeintlichen Vampire wirken hier eher wie Zombies. Und trotzdem schafft der Film eines: Er unterhält vorzüglich.
Abgesehen von einigen schicken Aufnahmen des entvölkerten New York hat der Film nichts zu bieten. Digitale Rehe, digitale Zombies und einen stumpf dreinblickenden Will Smith in einem Film ohne Handlung, der auf den letzten Metern auch noch zu einer schmierigen christlichen Erlöserparabel wird. Was im Roman zynischer Kommentar und böser Twist ist, wird hier zur Heldenverehrung, die die Vorlage pervertiert. Die gruselig schlechten Digitalkreaturen, die keine Sekunde als etwas anderes erscheinen als Flüchtlinge eines alten Resident-Evil-Spiels, bleiben charakter- und dimensionslos. Jeder Romero-Film ist besser und wer das Szenaria der Empty-World wirklich gut verfilmt sehen will, sollte sich den Neuseeländischen Klassiker "The Quiet Eart" ansehen, der genau das hat was diesem Star-Vehikel fehlt: Herz und Hirn.
Nach den Trailern war ich sehr gespannt auf den Film, da zumindest in denen die ich gesehen hatte diese Vampirzombiedinger gar nicht zu sehen waren. Nach einer guten halben oder dreiviertelstunde wenn die Viecher das erste mal auftauchen fand ich es dann aber auch gleich schade, dass es nicht bei Will Smith alleine mit Hund geblieben ist.
Danke für die Quiet Earth empfehlung, ich glaube nach genau so einem Film habe ich gesucht, nachdem ich das eigentlich schon von I am Legend erwartet hatte.
ach, 2,5 finde ich, auch wenn dein kommentar sehr amüsant zu lesen ist, dann doch etwas übertrieben.
sicher, ich kann will smith auch nur mäßig ab und der film macht vieles falsch, aber im vergleich zu anderem schmarrn, den uns hollywood serviert, ist der doch noch ganz ok.
aber eben auch nicht sehenswert, vor allem, weil ich das original aus den siebziegern kenne und zu meinen favoriten zähle^^
Wenn es Nacht wird und die Mutanten aus ihren Löchern kommen, dann wird der Film wieder zum B-Movie, zum Déjà-vu. Zum Durchschnitts-Horrorfilm, in dem die Zombie-artigen Wesen überfahren, zerschossen, in die Luft gesprengt werden.
[Dies ist] ein recht konventioneller, zunehmend ärgerlicher SF-Thriller, der Mathesons aufregendes Szenario in ein allzu cleanes, allzu zeitgemäßes Stück reaktionärer Ideologie verwandelt. ... Während Mathesen und seine ersten beiden Verfilmungen im weitesten Sinn Produkte der Gegenkultur waren, ist "I am Legend" Mainstream pur, eine Verherrlichung der Medien- und Konsumgesellschaft, in der sich jede Katastrophe überwinden lässt, solange man noch den i-pod aufladen kann und in der Nähe ein DVD-Shop liegt.
Richard Mathesons Roman „Ich bin Legende“, der hier als Vorlage diente, hat vom „Omega-Mann“ bis hin zu „Die Nacht der lebenden Toten“ oder „30 Days of Night“ schon so manchen Horror-, Zombie- und Science Fiction-Film inspiriert, und sorgt auch dieses Mal für gelungenes postapokalyptisches Katastrophen-Entertainment. Die Angst vor einer tödlichen Seuche ist zwar nicht mehr von der gleichen gesellschaftlichen Relevanz wie in vergangenen Jahrzehnten, aber einen gewissen Gänsehautfaktor bringt sie immer noch mit. Nicht einmal, dass Lawrence sich bald mehr für die CGI-bearbeiteten Untoten interessiert als für das leer gefegte Manhattan, tut der Spannung wirklich Abbruch.
Ein Wort: Starvehikel. Denn letztlich könnte der Film auch "I, Will Smith, am Legend" heissen. Bitte nicht falsch verstehen, Will Smith ist ein guter Schauspieler, auch in diesem Film, aber wirklich von Hocker reisst er mich wirklich nicht. Dann lieber "I, Robot" oder ganz klassisch "Bad Boys". Wie heisst wohl sein nächster Film? "I, Hancock"? Kleiner, dummer Witz am Rande ;)
besonders der anfang ist spitze gemacht, die stadt ist wirklich gut in szene gesetzt, dennoch ist will smith das highlight des films, er spielt wirklich grossartig einen vereinsamten helden
Zombies und Will Smith. Die Idee mit dem Virus war zwar etwas einfallslos, dafür waren die Zombies aber alles andere als klischeehaft. Ein guter Endzeitfilm. Man spürt die Einsamkeit und die Angst in der Nacht. Außerdem wird es an einigen Stellen ziemlich emotional.
wow so ein hamma film der ist so mitreißend und interesant das mir am ende wo er denn
selbstmord anfing sogar tränen kammen der film ist wirlich klasse
Als Tipp Jonas: Im Kommentar am besten begründen, was denn so klasse war und nicht SPOILERN! Dass heißt keine Dinge verraten, die ein anderer User noch nicht weiß ;)
Ziemlich gut! Irgendwas fehlt mir allerdings. Habe mir doch ein kleines bisschen mehr erhofft, aber bin dennoch nicht enttäuscht gewesen. Der Film ist es auf jeden Fall wert, angesehen zu werden, aber wiederum gehört er auch nicht zu den Filmen, die mir ewig im Gedächtnis bleiben.
zwar scheitert i am legend nicht unbedingt an der kohärenz und logik der story und auch die umsetzung wie die regieleistung sind nicht wirklich groß zu bemängeln.
das größte problem des films ist ganz einfach, man ahnt es schon - sein hauptdarsteller.
meiner meinung nach ist will smith nach wie vor ein talentfreier, hochgelobter wichtigtuer, der sich so sehr durch seine rollen quält, dass es schon weh tut.
ob als sentimentaler superdaddy in kombination mit dem personifizierten beweis, dass talentfreiheit erblich ist, als auch hier: in jeder "tiefgründigeren" rolle regt mich der typ einfach nur auf!
schuster bleib bei deinen leisten und smith bei deinem seichten kram.
der zweite punkt ist einfach der direkte vergelich mit dem liebevoll inszenierten original aus den siebziger jahren, dem dieser film absolut nicht standhalten kann.
alleine schon die tatsache, dass die intelligente parallelgesellschaft der mutanten hier als eine horde von wutzombies ala 28 hours later durch die welt johlt, istunglaublich einfallslos.
nun ja, wie dem auch sei, finde ich den film an sich trotzdem stellenweise ganz ordentlich, weshalb er auch noch ganz gut wegkommt.
die aufnahmen des entvölkerten new york sind zudem schick anzusehen.
Super Endzeitfilm...spitze gemacht,sehr spánnend...top Rolle für Will Smith,seh ihn eh gerne.die Atmoshäre find ich hingegen einmalig...der scheinbar letzte Mensch auf Erden ist cool in szene gesetzt...einziger Kritikpunkt, die Infizierte sind nicht sehr gut annimiert,naja geht so...Insgesamt einmaliger Film...
Mich hat "I Am Legend" beinahe von der ersten Minute an gepackt. Ich kenn die Buchvorlage nicht und befand mich so gefühlt auch mitten im menschenleeren und von der Natur eroberten New York. Als Dr. Neville dann noch Golf auf dem Flugzeugträger spielte, auf dem ich auch schon war, war die Identifikation mit dem Film perfekt. ;-)
Eine weniger splatterige Version von "28 Days Later", würde ich sagen. Verursacht aber nicht weniger Adrenalinausstoß.
ich bin zwar kein anhänger des endzeitfilms und auch trotz einer nur mittelmäßigen prognose, hat mich "i am legend" überraschenderweise wirklich gepackt. sehr spannend bis zum schluss! die animationen der mutanten haben mich jetzt nicht unbedingt vom hocker gehauen, aber sie erfüllten ihren zweck. jetzt bin ich aber echt gespannt auf den direkten vergleich mit der verfilmung von 1971.
Für sich genommen ist der Film ganz ok. Kenner des Buches werden aber schwer enttäuscht sein.
Ich fand die erste Hälfte besser als die Zweite. So lang man die Monster nicht sieht, kommt eine gewisse Spannung auf durch die Unwissenheit. Nachdem man die Vampir-Zombies zu sehen bekommt, stellt man fest, dass sie gar nicht so gruselig sind wie erwartet. Es sind halt nur doofe CGI Monster die aussehen als ob sie aus einem Videospiel exportiert wurden.
Der Roman übertrifft den Film in vielen Punkten. Er ist sehr psychologisch. Man kriegt einen tiefen Einblick in Robert Nevilles Psyche und identifiziert sich stark mit ihm. Die Vampire verfügen über menschenähnliche Intelligenz: Der Anführer der Vampire ist Nevilles ehemaliger Nachbar und er belagert jede Nacht sein Haus, um ihn mit Psychoterror dazu zu bringen, seine Zuflucht zu verlassen und sich ihm zu stellen. Das Buch hat ein paar gute Twists und besonders das Ende ist mitreißend und deprimierend, erzeugt aber auch eine zufriedenstellende Form von closure.
Gemessen an dem Potential, dass Story und Szenerie bieten eine furchtbare Enttäuschung. Da aber allein das Flair schon irgendwie reizvoll ist guckt man I am Legend auch noch zu Ende - und wird dann mit eben jenem bitterböse bestraft. *kopfschüttel*
Der letzte Smith Film war bei mir, wo er ein gnadenloses Overacting hinlegt. Sieben Leben. Da war I am Legend um Längen besser, er kann durch ein gutes Szenario, ein paar Effekte und einen GUTEN Smith unterhalten.
Soweit ist der Film gar nicht schlecht. Wir sehen New York in einem Zustand, in dem die Natur die Stadt zurückerobert. Sträucher wuchern auf den Strassen etc. Einsamkeit herrscht in der Stadt, Rehe und Löwen laufen durch die Stadt. Nachdem man sich positiv eingewöhnt hat, kommen auch schon die Negativpunkte: Zombies in Form von Menschen, die an einem aggressiven Virus leiden, lauern in der Dunkelheit. Diese sind aggressiv und wollen Will Smith an den Kragen. Da ich absolut keine Zombiefilme leiden kann, weil absolut unrealistisch, verliert der Film hier massig an Wertung.
Der Endzeit-Film schlechthin! Von der Storyline, über die Inszenierung bis hin zur Filmmusik ein rundum gelungenes Werk, was nur sehr wenige Längen aufweist.
Wurde irgendwie nicht mit dem Film warm. Smith spielt solide, der Rest war einfach nur in die Länge gezogene Langeweile.
Am Anfang kommt ein wenig Atmosphäre und Endzeitstimmung auf. Das Alleine-Sein wird gut visualisert. Der Rest ist lahm und mitunter schlecht animiert. Das geht viel besser Hollywood!
Ein leider ziemlich öder Endzeitfilm, obwohl ich die gute Leistung von Will Smith schon loben möchte aber es passiert einfach zu wenig um eine fesselnde Stimmung zu erzeugen.
Des weiteren finde ich die Kreaturen sehen für einen teuren Hollywoodfilm einfach zu schwach aus, ich will aber dabei nicht so viel kritisieren den ich sehe auch viele B-Filme und ja auch Trash, dennoch sollte oder darf es in einer multimillion Dollarproduktion nicht sein das die Viecher dermaßen gekünstelt wirken.
Man hätte aus diesem Film eindeutig mehr machen können, ich war leider enttäuscht.
I Am Legend - Kritik
US 2007 Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 10.01.2008
Kritiken (17) — Film: I Am Legend
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenUnstrittig wird [öfters] versucht, die provokante Vorlage aus Mathesons Feder zu rezitieren, doch hält der Film diesem Anspruch in der letzten halben Stunde voller Explosionen und obligatorischen Blockbuster-Zutaten leider nicht vollends stand. Einzig die Frage, ob der Glaube an Technik und Fortschritt (so Neville) den Glauben an eine höhere Macht überflügeln kann, findet in den letzten Minuten eine mehr oder minder schmerzhaft mit dem Holzhammer eingetrichterte Antwort, die dann auch Neville schlussendlich begreift. [...] Zumindest hier erhellt „I AM LEGEND“ für kurze Zeit die nebulöse Dunkelheit, obschon damit dann auch traurigerweise die letzte Kante der mehr als gelungenen Vorlage ausgemerzt wurde. Ob man es nun glauben mag oder nicht.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenEin warmer Aufguss von Filmen wie »28 Days«. Wahnsinnige Irre, Panik. Abends wird dicht gemacht – ein Meilenstein im Genre des Rolladenfilms. Wenigstens spielt der Film im Sommer, das Kino als lichttherapeutische Anstalt. Regisseur Francis Lawrence: »Mich regte die Vorstellung an, dass ein Einzelner völlig isoliert in einer modernen Großstadt existieren muss.«
Das müssen die Einzelnen in Großstädten alle.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenFaszinierend ist die Ausgangslage allemal, die Handlung wird meist flüssig voran getrieben, und Will Smith spielt gewohnt solide. Die Verfilmung von Francis Lawrence zerbricht allerdings an den Details. Schon die Einführung sorgt unfreiwillig für Erheiterung. Die digitalen, wie Gummibälle herumhüpfenden Rentiere sind vollkommen lächerlich, und auch die hervorstürzenden Löwen sind nicht viel besser gelungen. Die digital aufgebesserten Monster sind zwar schrecklich (von der Gestaltung her), aber nicht wirklich erschreckend (bezüglich Wirkung). Die teilweise lausigen visuellen Effekte sind aber nur halb so störend wie das löchrige Drehbuch.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenI Am Legend lebt vor allem von einem: seinem Hauptdarsteller. Ohne Will Smith hätte der Film nichts, das das Publikum hätte beeindrucken können. Der Name des Schauspielers ist ein Publikumsmagnet und für einen Film wie diesen ist ein solcher Name auf dem Filmposter die einzige Möglichkeit, die Kasse klingeln zu lassen. Hier findet eine One-Man-Show im wahrsten Sinne des Wortes statt, in der Will Smith es schafft zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist das bei dem Drehbuch nicht besonders viel.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Melcon 2010/04/10 15:59:25
Antwort löschenWenn der Film gerade nach dem letzten Schlusssatz in dieser Kritik so runter gemacht wird, dann verstehe ich wirklich nicht warum hier noch 5 Punkte vergeben werden??
Der Film ist bestimmt nicht nur dass, was er ist, weil hier Will Smith gut gespielt hat, so hätte auch Kevin Costner, Bruce Willis, Mel Gibson oder Denzel Washington etc. die Hauptrolle haben können.
Nein, der Film ist nur so gut durch seine Story und der geschaffenen Atmosphäre. Obwohl ich auch Einräume das der Film im zweiten Teil nachlässt, bin ich insgesamt der Meinung, I Am Legend ist eher ein Top als Flop seines Genres.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWer Left4dead (Computerspiel) mag, wird diesen Film lieben und umgekehrt.
Ab dem Moment, da Neville auf die 2 Überlebenden trifft, war für mich die bis dato aufgebaute Stimmung des Film dahin, schade sonst wäre es ein richtig großes Drama geworden.
Was stöhrt mich?
Eine Überlebendensiedlung, nur eine Autostunde von NY entfernt? Und keiner hat über 3 Jahre die Radioübertragungen von Neville mitbekommen und sich bemüssigt gefühlt, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Die aufkeimende Intelligenz der Infizierten (Imitation der Falle von Neville) wurde leider nicht erklärt. Neville will nicht zur Siedlung fahren - hallo eine Stunde hin und wieder zurück= er wäre rechtzeitig zum Mittagessen wieder im big apple. Nach 3 Jahren allein wäre dies um Gewissheit zu erlangen, ob es weitere Überlebende gibt nicht zu viel gewesen.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer Film macht vieles richtig. Will Smith in einer seiner besten bisherigen Rollen ist ein glaubwürdiger Überlebender. Langeweile, Angst und Verzweiflung, Rituale und Verrücktheiten zeigen, was drei Jahre unfreiwilliger Einsamkeit mit einem Menschen anstellen. Das reicht vom lässigen Golfspielen auf dem Flügel eines Kampflugzeugs bis zum selbstvergessenen lippensynchronen Mitsprechen von „Shrek“. Will Smith einziger echter Filmpartner ist lange Zeit das menschenleere New York, langsam zurückerobert von Tieren und Pflanzen. Regisseur Lawrence findet hier die richtigen Perspektiven für die ungewohnte Einsamkeit mitten in Manhattan. Sehr schön: mit dem Sportwagen mit Vollgas durch die Häuserschluchten – erst ganz nah, dann aus der Vogelperspektive. Irgendwann kippt die spannende Geschichte, andere Überlebende tauchen auf, das Finale trägt dick auf in Sachen Action, Dramatik und Pathos. Vielleicht zu dick.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenBesser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht - I am Legend ist eine gelungene Neuauflage von 28 Days Later mit für einen großen Hollywood Blockbuster ungewöhnlich ruhigen Erzählweise, die sich nicht blind auf Special Effects verläßt. Erst gegen Ende überwiegt die (nicht wirklich überzeugende) CGI-Action und zerstört damit leider eine Menge der in der ersten Hälfte aufgebauten Atmosphäre.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenEndzeit-Szenarien hatten auf mich schon immer einen besonderen Reiz. In jungen Jahren faszinierte mit das Atomkriegs-Drama „The Day After“ ebenso wie „Wenn der Wind weht“ – meiner Meinung nach einer der besten Zeichentrickfilme ever. Auch „28 Days Later“ oder „The Stand“ hatten diesen gewissen Thrill: wenn die Menschheit am Rande des Abgrunds steht, klappt bei mir regelmäßig der Kiefer herunter.
Nun also „I Am Legend“ mit Zuschauer-Garant Will Smith in der Rolle des Militär-Forschers Robert Neville. Eine seiner besten Szenen hat der Film ganz zu Beginn: auf einer Mattscheibe sieht der Zuschauer die Übertragung eines Nachrichtenkanals laufen. Als der smarte Moderator der Sport-Nachrichten zu seiner Kollegin aus der Wissenschafts-Sendung abgibt, bleibt einem fast der Atem weg. Eine zurückhaltend und schüchtern wirkende Frau bestätigt im Interview mit der Moderatorin, dass sie ein Heilmittel gegen Krebs gefunden haben, das in 100% der Fälle Wirkung zeigt. Doch was zuerst wie ein wahrer Lichtblick wirkt, entpuppt sich schnell als die dunkelste Wolke, die je über der Menschheit hinweggezogen ist. Durch die Behandlung kommt es zu einer Gen-Mutation, die einen Virus hervorbringt. Eine eilig einberufene Quarantäne des Ausbruchs-Gebiets in New York zeigt keine Wirkung: Milliarden von Menschen werden vom Virus dahin gerafft. Jene, die überleben hätten gewünscht dass sie auch sterben. Die degenerieren zu blutrünstigen Bestien, die aufgrund einer Unverträglichkeit gegenüber UV-Strahlung fortan das Tageslicht meiden müssen und nur nachts auf die bestialische Jagd gehen.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
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Der Rest ist ambitioniert, bleibt aber halbgar. Besonders das komplett bescheuerte Finale stinkt nach Studio-Cut und ist fast der Todesstoß, wenn nicht eine handvoll Szenen doch noch recht überzeugend ausgefallen wären. Das Fallenstellen beider Parteien z.B. ist eine interessante Angelegenheit, allerdings wird sein Kontrahent überhaupt nicht ausgebaut. Da finde ich "I Am Legend" genauso schnarchig wie die üblichen Zombiefilme, deren anonyme und überwältigende Masse den Schrecken vermitteln soll - das zeckt bei mir genauso wenig wie unheimlicher Nebel ö.ä. Einer der Mutanten ist mit etwas Intellekt gesegnet, trotzdem läuft seine Aussenseiterposition in der endgültigen Duell-Situation ins Leere. Beide sind Einzelkämpfer und sehen den Gegner berechtigt als aussergewöhnliche Bedrohung, aber der Film interessiert sich nur für Smiths Charakter. Da konnte "Land of the Dead" mit einem ambivalenteren Anführer aufwarten...
Ansonsten Mittelmaß. Reicht aber für den Appetit nach einer Version von Paul Verhoeven, der ja auch mal an einem "I Am Legend"-Remake geplant hat...
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen2012 – Die Ära der Menschheit scheint zu Ende. Im Jahr 2009 ist ein neues Heilmittel gegen den Krebs mutiert und außer Kontrolle geraten. Die Folge: Mehrere Milliarden Menschen tot, der Rest zu vampirartigen Kreaturen degeneriert, welche erbarmungslos Jagd auf die wenigen Menschen machen, welche die Katastrophe überlebt haben. Einer dieser gegen das Virus immunen Personen ist der Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith), der als Einziger in der einstigen Metropole New York ausharrt, in der Hoffnung ein Heilmittel gegen das Virus entwickeln zu können. - Wem die Story bekannt vorkommt, der braucht sich im übrigen nicht wundern: „I am Legend“ ist die nunmehr dritte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Matheson.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenWill Smith muss als "Legende" fast allein die Einsamkeit des letzten Menschen ausfüllen - was ihm hervorragend gelingt. [...] Doch - und das könnte öfters so sein - Regisseur Francis Lawrence ("Constantine") überzeugt vor allem durch starke, stilisierte Bilder, dichte Atmosphäre und subtile Entwicklung. Er verzichtet auf die üblichen billigen Effekte - und das machen wir auch gerne im nächsten Kinojahr.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSchauspieler, Regisseure, Produzenten, alle wollten an den Stoff, Arnold Schwarzenegger ebenso wie Ridley Scott und Michael Bay. Nun bleibt also nur Will Smith übrig in der dritten und nun auch unter Originaltitel verfilmten Adaption des Science-Fiction-Klassikers "I Am Legend", Hollywoods neue Vision vom Untergang. Die Menschheit besiegt den Krebs - doch die Mutationen sind weit schlimmer; die Degeneration zu tollwütigen Bestien die Spätfolgen. Nur Militärwissenschaftler Robert Neville (Smith) hält Stand, ganz offensichtlich immun. Ergo: In seinem Blut liegt der Schlüssel für ein Serum gegen die Seuche.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenAltbekannte Motive, wie wir sie aus "The Quiet Earth", "28 Days/Weeks Later" oder sogar "Resident Evil" kennen, werden hier zusammengemixt und sorgen beim versierten Filmkenner kaum für Überraschung. Hinzu kommen eine eklatant fehlbesetzte Hauptrolle, etliche Filmfehler und inhaltliche Widersprüche, selbst die vermeintlichen Vampire wirken hier eher wie Zombies. Und trotzdem schafft der Film eines: Er unterhält vorzüglich.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAbgesehen von einigen schicken Aufnahmen des entvölkerten New York hat der Film nichts zu bieten. Digitale Rehe, digitale Zombies und einen stumpf dreinblickenden Will Smith in einem Film ohne Handlung, der auf den letzten Metern auch noch zu einer schmierigen christlichen Erlöserparabel wird. Was im Roman zynischer Kommentar und böser Twist ist, wird hier zur Heldenverehrung, die die Vorlage pervertiert. Die gruselig schlechten Digitalkreaturen, die keine Sekunde als etwas anderes erscheinen als Flüchtlinge eines alten Resident-Evil-Spiels, bleiben charakter- und dimensionslos. Jeder Romero-Film ist besser und wer das Szenaria der Empty-World wirklich gut verfilmt sehen will, sollte sich den Neuseeländischen Klassiker "The Quiet Eart" ansehen, der genau das hat was diesem Star-Vehikel fehlt: Herz und Hirn.
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Anguy 2009/11/15 10:01:42
Antwort löschenNach den Trailern war ich sehr gespannt auf den Film, da zumindest in denen die ich gesehen hatte diese Vampirzombiedinger gar nicht zu sehen waren. Nach einer guten halben oder dreiviertelstunde wenn die Viecher das erste mal auftauchen fand ich es dann aber auch gleich schade, dass es nicht bei Will Smith alleine mit Hund geblieben ist.
Danke für die Quiet Earth empfehlung, ich glaube nach genau so einem Film habe ich gesucht, nachdem ich das eigentlich schon von I am Legend erwartet hatte.
styx.canomo 2012/05/05 11:45:03
Antwort löschenach, 2,5 finde ich, auch wenn dein kommentar sehr amüsant zu lesen ist, dann doch etwas übertrieben.
sicher, ich kann will smith auch nur mäßig ab und der film macht vieles falsch, aber im vergleich zu anderem schmarrn, den uns hollywood serviert, ist der doch noch ganz ok.
aber eben auch nicht sehenswert, vor allem, weil ich das original aus den siebziegern kenne und zu meinen favoriten zähle^^
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWenn es Nacht wird und die Mutanten aus ihren Löchern kommen, dann wird der Film wieder zum B-Movie, zum Déjà-vu. Zum Durchschnitts-Horrorfilm, in dem die Zombie-artigen Wesen überfahren, zerschossen, in die Luft gesprengt werden.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen[Dies ist] ein recht konventioneller, zunehmend ärgerlicher SF-Thriller, der Mathesons aufregendes Szenario in ein allzu cleanes, allzu zeitgemäßes Stück reaktionärer Ideologie verwandelt. ... Während Mathesen und seine ersten beiden Verfilmungen im weitesten Sinn Produkte der Gegenkultur waren, ist "I am Legend" Mainstream pur, eine Verherrlichung der Medien- und Konsumgesellschaft, in der sich jede Katastrophe überwinden lässt, solange man noch den i-pod aufladen kann und in der Nähe ein DVD-Shop liegt.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenRichard Mathesons Roman „Ich bin Legende“, der hier als Vorlage diente, hat vom „Omega-Mann“ bis hin zu „Die Nacht der lebenden Toten“ oder „30 Days of Night“ schon so manchen Horror-, Zombie- und Science Fiction-Film inspiriert, und sorgt auch dieses Mal für gelungenes postapokalyptisches Katastrophen-Entertainment. Die Angst vor einer tödlichen Seuche ist zwar nicht mehr von der gleichen gesellschaftlichen Relevanz wie in vergangenen Jahrzehnten, aber einen gewissen Gänsehautfaktor bringt sie immer noch mit. Nicht einmal, dass Lawrence sich bald mehr für die CGI-bearbeiteten Untoten interessiert als für das leer gefegte Manhattan, tut der Spannung wirklich Abbruch.
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Kommentare (298) — Film: I Am Legend
Kommentar schreibenFatCesar 2012/05/31 23:47:21
Kommentar löschenEin Wort: Starvehikel. Denn letztlich könnte der Film auch "I, Will Smith, am Legend" heissen. Bitte nicht falsch verstehen, Will Smith ist ein guter Schauspieler, auch in diesem Film, aber wirklich von Hocker reisst er mich wirklich nicht. Dann lieber "I, Robot" oder ganz klassisch "Bad Boys". Wie heisst wohl sein nächster Film? "I, Hancock"? Kleiner, dummer Witz am Rande ;)
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T-Rex 2012/05/27 12:05:00
Kommentar löschenbesonders der anfang ist spitze gemacht, die stadt ist wirklich gut in szene gesetzt, dennoch ist will smith das highlight des films, er spielt wirklich grossartig einen vereinsamten helden
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Fineout 2012/05/16 23:37:57
Kommentar löschenZombies und Will Smith. Die Idee mit dem Virus war zwar etwas einfallslos, dafür waren die Zombies aber alles andere als klischeehaft. Ein guter Endzeitfilm. Man spürt die Einsamkeit und die Angst in der Nacht. Außerdem wird es an einigen Stellen ziemlich emotional.
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RedKillaa 2012/05/16 21:39:22
Kommentar löschenwow so ein hamma film der ist so mitreißend und interesant das mir am ende wo er denn
selbstmord anfing sogar tränen kammen der film ist wirlich klasse
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moiCheCker 2012/05/16 23:53:00
Antwort löschenAls Tipp Jonas: Im Kommentar am besten begründen, was denn so klasse war und nicht SPOILERN! Dass heißt keine Dinge verraten, die ein anderer User noch nicht weiß ;)
smokingfliege 2012/05/13 20:46:20
Kommentar löschenZiemlich gut! Irgendwas fehlt mir allerdings. Habe mir doch ein kleines bisschen mehr erhofft, aber bin dennoch nicht enttäuscht gewesen. Der Film ist es auf jeden Fall wert, angesehen zu werden, aber wiederum gehört er auch nicht zu den Filmen, die mir ewig im Gedächtnis bleiben.
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RalfAlfa 2012/05/12 10:30:22
Kommentar löschenÜberraschend schlecht! Ein schlechter Film.
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dumas 2012/04/16 19:16:02
Kommentar löschenEin schlechter Film.
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Karmovie 2012/04/09 09:52:54
Kommentar löschenGeniales Remake mit einer tollen Soloshow Von Will Smith
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Marteria. 2012/05/21 03:07:47
Antwort löschenRemake? o:
styx.canomo 2012/04/02 13:41:47
Kommentar löschenzwar scheitert i am legend nicht unbedingt an der kohärenz und logik der story und auch die umsetzung wie die regieleistung sind nicht wirklich groß zu bemängeln.
das größte problem des films ist ganz einfach, man ahnt es schon - sein hauptdarsteller.
meiner meinung nach ist will smith nach wie vor ein talentfreier, hochgelobter wichtigtuer, der sich so sehr durch seine rollen quält, dass es schon weh tut.
ob als sentimentaler superdaddy in kombination mit dem personifizierten beweis, dass talentfreiheit erblich ist, als auch hier: in jeder "tiefgründigeren" rolle regt mich der typ einfach nur auf!
schuster bleib bei deinen leisten und smith bei deinem seichten kram.
der zweite punkt ist einfach der direkte vergelich mit dem liebevoll inszenierten original aus den siebziger jahren, dem dieser film absolut nicht standhalten kann.
alleine schon die tatsache, dass die intelligente parallelgesellschaft der mutanten hier als eine horde von wutzombies ala 28 hours later durch die welt johlt, istunglaublich einfallslos.
nun ja, wie dem auch sei, finde ich den film an sich trotzdem stellenweise ganz ordentlich, weshalb er auch noch ganz gut wegkommt.
die aufnahmen des entvölkerten new york sind zudem schick anzusehen.
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Tony Payne 2012/03/29 18:44:48
Kommentar löschenSuper Endzeitfilm...spitze gemacht,sehr spánnend...top Rolle für Will Smith,seh ihn eh gerne.die Atmoshäre find ich hingegen einmalig...der scheinbar letzte Mensch auf Erden ist cool in szene gesetzt...einziger Kritikpunkt, die Infizierte sind nicht sehr gut annimiert,naja geht so...Insgesamt einmaliger Film...
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Sinister Kid 2012/03/19 19:59:57
Kommentar löschenMich hat "I Am Legend" beinahe von der ersten Minute an gepackt. Ich kenn die Buchvorlage nicht und befand mich so gefühlt auch mitten im menschenleeren und von der Natur eroberten New York. Als Dr. Neville dann noch Golf auf dem Flugzeugträger spielte, auf dem ich auch schon war, war die Identifikation mit dem Film perfekt. ;-)
Eine weniger splatterige Version von "28 Days Later", würde ich sagen. Verursacht aber nicht weniger Adrenalinausstoß.
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syrbal 2012/03/19 10:56:39
Kommentar löschenich bin zwar kein anhänger des endzeitfilms und auch trotz einer nur mittelmäßigen prognose, hat mich "i am legend" überraschenderweise wirklich gepackt. sehr spannend bis zum schluss! die animationen der mutanten haben mich jetzt nicht unbedingt vom hocker gehauen, aber sie erfüllten ihren zweck. jetzt bin ich aber echt gespannt auf den direkten vergleich mit der verfilmung von 1971.
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Feral Wolf 2012/03/18 12:37:37
Kommentar löschenFür sich genommen ist der Film ganz ok. Kenner des Buches werden aber schwer enttäuscht sein.
Ich fand die erste Hälfte besser als die Zweite. So lang man die Monster nicht sieht, kommt eine gewisse Spannung auf durch die Unwissenheit. Nachdem man die Vampir-Zombies zu sehen bekommt, stellt man fest, dass sie gar nicht so gruselig sind wie erwartet. Es sind halt nur doofe CGI Monster die aussehen als ob sie aus einem Videospiel exportiert wurden.
Der Roman übertrifft den Film in vielen Punkten. Er ist sehr psychologisch. Man kriegt einen tiefen Einblick in Robert Nevilles Psyche und identifiziert sich stark mit ihm. Die Vampire verfügen über menschenähnliche Intelligenz: Der Anführer der Vampire ist Nevilles ehemaliger Nachbar und er belagert jede Nacht sein Haus, um ihn mit Psychoterror dazu zu bringen, seine Zuflucht zu verlassen und sich ihm zu stellen. Das Buch hat ein paar gute Twists und besonders das Ende ist mitreißend und deprimierend, erzeugt aber auch eine zufriedenstellende Form von closure.
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David[pRo] 2012/03/17 22:50:37
Kommentar löschenWill Smith in BlockbusterStyle
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Weichpitti 2012/03/02 00:39:04
Kommentar löschenGemessen an dem Potential, dass Story und Szenerie bieten eine furchtbare Enttäuschung. Da aber allein das Flair schon irgendwie reizvoll ist guckt man I am Legend auch noch zu Ende - und wird dann mit eben jenem bitterböse bestraft. *kopfschüttel*
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Jeff Lebowski 2012/02/26 15:22:58
Kommentar löschenDer letzte Smith Film war bei mir, wo er ein gnadenloses Overacting hinlegt. Sieben Leben. Da war I am Legend um Längen besser, er kann durch ein gutes Szenario, ein paar Effekte und einen GUTEN Smith unterhalten.
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Nelson1901 2012/02/21 18:43:15
Kommentar löschenSoweit ist der Film gar nicht schlecht. Wir sehen New York in einem Zustand, in dem die Natur die Stadt zurückerobert. Sträucher wuchern auf den Strassen etc. Einsamkeit herrscht in der Stadt, Rehe und Löwen laufen durch die Stadt. Nachdem man sich positiv eingewöhnt hat, kommen auch schon die Negativpunkte: Zombies in Form von Menschen, die an einem aggressiven Virus leiden, lauern in der Dunkelheit. Diese sind aggressiv und wollen Will Smith an den Kragen. Da ich absolut keine Zombiefilme leiden kann, weil absolut unrealistisch, verliert der Film hier massig an Wertung.
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Crow369 2012/02/18 09:31:32
Kommentar löschenDer Endzeit-Film schlechthin! Von der Storyline, über die Inszenierung bis hin zur Filmmusik ein rundum gelungenes Werk, was nur sehr wenige Längen aufweist.
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Nudelapache 2012/01/31 17:48:56
Kommentar löschenWurde irgendwie nicht mit dem Film warm. Smith spielt solide, der Rest war einfach nur in die Länge gezogene Langeweile.
Am Anfang kommt ein wenig Atmosphäre und Endzeitstimmung auf. Das Alleine-Sein wird gut visualisert. Der Rest ist lahm und mitunter schlecht animiert. Das geht viel besser Hollywood!
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the assassin 666 2012/01/31 17:28:51
Kommentar löschenEin leider ziemlich öder Endzeitfilm, obwohl ich die gute Leistung von Will Smith schon loben möchte aber es passiert einfach zu wenig um eine fesselnde Stimmung zu erzeugen.
Des weiteren finde ich die Kreaturen sehen für einen teuren Hollywoodfilm einfach zu schwach aus, ich will aber dabei nicht so viel kritisieren den ich sehe auch viele B-Filme und ja auch Trash, dennoch sollte oder darf es in einer multimillion Dollarproduktion nicht sein das die Viecher dermaßen gekünstelt wirken.
Man hätte aus diesem Film eindeutig mehr machen können, ich war leider enttäuscht.
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