I, Anna

I, Anna (2012),
Laufzeit 93 Minuten, Thriller, Kinostart 22.11.2012

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- Kritiker
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von Barnaby Southcombe, mit Charlotte Rampling und Gabriel Byrne

Ein düsterer Thriller um eine Femme Fatal, die sich in einen Detective verliebt, der in einem Mordfall ermittelt.



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franzien

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Bewertung9.0Herausragend

Charlotte Rampling spielt grandios Anna, die sich auf Single-Parties auch gern Allegra nennt. Sie lebt von ihrem Mann getrennt zusammen mit ihrer alleinerziehenden Tochter und der kleinen Enkelin. Barnie (endlich mal wieder ein großartiger Gabriel Byrne) begegnet ihr im Foyer des Ink Buildings in Barbican als er zu einem mysteriösen Todesfall gerufen wird (und später eben auch auf besagten Single-Parties). Die Begegnung ist Zufall und doch lässt sie ihn nicht los. Der Tote selbst scheint gewalttätig und brutal. Sein Sohn ist im Drogenmilieu verstrickt. Wurde der Tote Opfer eines Raubüberfalls oder eines Racheaktes? Weiß Anna irgendetwas? Die Geschichte ist ruhig erzählt, folgt unterschiedlichen Erzähltempi und nach und nach werden die einzelnen Schichten abgestreift... Am Anfang fragt man sich, wie die einzelnen Erzählstränge zusammengehören, aber es ist nicht verwirrend. Am Ende fügt sich ein komplexes Bild aus vielen kleinen Geschichten zusammen, die miteinander verwoben sind. Charlotte Rampling und Gabriel Byrne passen großartig zueinander und dominieren natürlich den Film, aber ohne die Nebenfiguren zu erdrücken. Schön und spannend ist dieser Film. Als Thriller würde ich den Film aber eher nicht bezeichnen....

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