I, Frankenstein - Kritik

I, Frankenstein

AU/US · 2014 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Horrorfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm, Fantasyfilm · Kinostart
  • Daspaga 09.05.2016, 10:25 Geändert 09.05.2016, 10:26

    Etwas seltsamer Film, ich konnte mich recht wenig damit anfreunden, obwohl das Setting und die relativ unverbrauchten Charaktere (Gargoyles, Frankensteins Monster als Protagonist) frischen Wind im Genre versprachen.
    Woran der Film tatsächlich scheitert zähle ich einfach mal stichpunktartig auf:

    - Miserable CGI-Effekte – die Gargoyles sehen aus wie von Asylum gebastelt!
    - Mieses Dämonen-Design – sehen eher aus wie Star Trek-TV-Aliens
    - Frankensteins Monster sieht aus wie ein Mensch im Halloweenkostüm und keine Sekunde lang wie ein Wesen, das aus acht Leichnahmen zusammen gesetzt wurde! Er war „aus einem Guss“ und dazu viel zu sehr vermenschlicht
    - Einige Plottholes bzw. unlogisches Verhalten der Charaktere war so gravierend dass es körperlich schmerzte
    - Viel zu bunt und CGI-lastig, hier wäre weniger mehr gewesen
    - Extrem PG-13 gedrillt, obwohl die Vorlage mit R-Rating sinnvoller umgesetzt gewesen wäre. Die Action bleibt sauber, unblutig, bisweilen langweilig und zahm, alleine der obligatorische „Bösewichte-lösen-sich-in-bunten-Funkenwolken-auf-sobald-man-sie-nur-etwas-härter-anfasst“-Effekt nervt höllisch
    - Die inflationär eingesetzte Wackelkamera in Kampfszenen sowie der generische Score machen den Film zur Durchschnittskost
    - Die Einführung ins Geschehen ist zu kurz, zu lieblos umgesetzt und verschenkt viel Potential

    Dass der Film trotzdem noch ein paar Pünktchen von mir kassiert liegt daran, dass die Grundidee eigentlich nicht schlecht ist, einige schöne Schauplätze das Auge verwöhnen und ich zudem Gargoyles als solche schon immer mochte. Sie hier in einer zentralen Rolle in einem „Blockbuster“ vorzufinden gefällt mir. Wobei die Transformationssequenzen von Mensch zu Gargoyle und umgekehrt unglaublich gut sind (im Gegensatz zu den restlichen Billig-CGI im Film). So nahtlos und geschmeidig, das hat mich tatsächlich beeindruckt. Zudem gibt’s noch ein Bonuspünktchen für Bill Nighy und Aaron Eckhart, die ich grundsätzlich gerne sehe, sowie aufgerundet für einen Jai Courtney, der mich das erste mal in seiner Filmkarriere nicht bis zum Erbrechen nervt, sondern sogar (für seine Verhältnisse) gut schauspielert.

    Fazit: Nette Unterhaltung für einen verregneten Sonntagnachmittag, aber auch nicht mehr. Einmal sehen reicht.

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    • 3 .5

      Ein B-Movie mit Budget. Man hat immerhin Aaron Eckhardt, Bill Nighy und Miranda Otto (finanziell) überzeugen können, hier mitzuspielen. Auch optisch ist I, Frankenstein kein Reinfall. Leider ist von dem mittleren zweistelligen Millionenbudget kaum etwas ins Skript geflossen, welches löchrig, inkonsequent und generell auf sehr niedrigem Niveau angesiedelt ist.

      • 3 .5

        Ich hasse Off-Stimmen die am Anfang nur dazu da sind, um mal kurz zu erläutern worum es geht!!

        2 Punkte Abzug dafür..

        Sonst eigentlich nur ne einfallslose Kopie vom ersten Underworld, inklusive der gleichen Schauspieler und deren Rollen..

        • 5

          Habe den Film eben auf RTL 2 gesehen und finde ich ganz okay. Die Story ist von den Ideen her sehr interessant, allerdings finde ich die Umsetzung viel zu rasant und lässt nicht viel Raum für eine vernünftige Handlung. Die Effekte finde ich klasse, nur bei Frankenstein "muss" ich ein wenig mäkeln.
          Dafür, dass er aus mehreren Leichenteilen zusammen genäht wurde, finde ich, dass er doch recht wenige Narben hat, aber darüber lässt sich streiten.
          Die Action ist ganz gut und zum mal eben gucken ist der Film okay.

          • 7 .5

            Da ich kaum noch gute Filme finde welche ich noch nicht gesehen habe, hab ich mich mal an den hier ran gewagt.

            0815 Action Film mit flacher Story, aber er hat mich gut unterhalten. Das 3D ist klasse und wenn man mal ohne groß nach zu denken ein wenig Action Unterhaltung sucht, ist man bei dem Film richtig.

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            • 6 .5

              Unlogisch und an manchen Stellen weiß man nicht, wie es weitergeht. Nervig! Aber optisch ist das ganze ein echtes Feuerwerk. Mehr habe ich auch nicht erwartet. Trotzdem: Bitte kein Teil 2 - die Option hat man sich ja leider irgendwie mal wieder offen gelassen.

              • 4 .5

                Die guten Effekte, die solide Inszenierung und die relativ unverbrauchte Grundgeschichte retten den Film für mich immerhin ins untere Mittelmaß.
                Sehr schmerzlich ist vor allem, dass man in jeder Minute merkt, dass so viel Potential verschenkt wurde.
                Hätte man den Charakteren mehr Tiefe verliehen und etwas darauf geachtet nicht ganz so viele Logiklöcher zu reißen, dann hätte man den Film schon fast als gut bezeichnen können, aber so...
                Als großer Dexter Fan gebe ich aber noch nen halben extra Punkt für Hannah.

                • 3

                  Ziemlich langweiliges CGI Gemetzel. Story quasi nicht existent und darstellerisch nichts Besonderes, was bei dieser Art Film auch eher nicht wichtig ist. Er nimmt sich leider viel zu ernst und möchte etwas sein, was er leider nicht ist und nie sein wird: Kult (z.B. durch Schaffung eines super tollen neuen Symbols - ein Kreuz mit drei Querbalken... Woohoo!)

                  • 1

                    Schon nach fünf Minuten steht fest das man hier große Scheiße vor sich hat.

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                    • ?

                      Wenn man einen Film bei einer Laufzeit von 3:52 direkt wieder ausmacht (obwohl man echt Lust drauf hatte...) hat das EVENTUELL nichts Gutes zu bedeuten... :-[

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                      • 7 .5
                        TV Einheit 17.02.2016, 09:33 Geändert 07.03.2016, 18:04

                        Frankensteins Schöpfung, das seelenlose Wesen, das Adam genannt wird, weckt das Interesse einiger Mächte aus der Hölle, die den zum Leben erweckten Leichnam für die Erschaffung einer Armee der Finsternis brauchen. Löst man das Erweckungsgeheimnis des Wissenschaftlers aus dem 18. Jahrhundert, steht einer Invasion der Dämon nichts mehr im Wege. An der Seite von himmlischen Wesen versucht Frankensteins Kreatur, zwei Jahrhunderte nach ihrer Erschaffung, dies zu verhindern.

                        »I, Frankenstein« ist ein kurzweiliger und unterhaltsamer Fantasy-Film, der mit der literarischen Vorlage nur den Teil des Namens sowie die entlehnte Kreatur gemein hat – keineswegs sehe ich hier eine Pervertierung des Romans oder eine unverschämte Vergewaltigung Shelleys Werkes. Dieser Film ist ein aufwendiges Spektakel, actionreich, eigenständig und für einen Abend unter der Woche absolut geeignet.

                        Die unzähligen negativen Bewertungen kann ich mir nicht mit der übermäßigen geistigen Überlegenheit der User und deren Bedürftigkeit nach erhellend Höherem erklären, wenn ich mir die aufgeregten Ergüsse zu überfliegen erlaube. Warum ausgerechnet dieser, zwar in der leichten Kost beheimatete, aber nicht schleche Film, einen solchen Shitstorm entfesselt hat, ist mir rätselhaft ...

                        • 1

                          Frankenheini im Kampf gegen den IQ.

                          Jay Courtney,na wenn das nicht ein guter Grund ist ein..äh meinte abzuschalten dann weis ich auch nicht.
                          Two Face Aron ich-bekomme-keine-guten-rollen-mehr Eckhart spielt Frankensteins Monster und Respekt der Strengt sich kein bisschen an,na ja passt immerhin zur Untoten Kreatur.
                          So und nun mal ernsthaft dieser Haufen Film ist auf einer Höhe mit dem Meisterwerk Van Helsing.
                          Dennoch bleiben ein paar kleine Fragen offen.
                          Spoiler...ja Spoiler mir doch egal:-)

                          1.Okay,der Film scheint eine Story zu haben.
                          Wo?Wie?weis niemand genau ist aber auch Wurscht.

                          2.Wieso nimmt man nicht die DC Comics als Vorlage?Die macht doch was her.
                          Tz...Tz...

                          3.Die Kreatur heißt nicht Frankenstein,sein Erschaffer hieß so aber nicht seine Kreatur.
                          Die hieß schlicht Kreatur oder Monster und schon garnicht Adam.
                          Die Kreatur bei "Buffy" hieß Adam.
                          Aber Buffy war und ist Cool,Ihr Vögel nicht.

                          4.Unser Krieg spielt sich im verborgenen Ab?
                          Aha aber Ruckzuck wird sich innerhalb der City auf die Fresse gegeben.

                          5.Eh Leute ernsthaft.
                          Jay Courtney??!Nicht euer Ernst.

                          6.Grummel Adam ist dafür das er aus gammeligen Überresten und mehreren Bestandteilen von Menschen (8 Leichnamen) besteht ziemlich gut anzuschauen,200 Jahre später immer noch.
                          Respekt,nimm das Gammelfleisch Skandal.

                          7.Woran erkennt man das ein Film dieser Gattung beschissen ist?
                          Wenn einem Vin Diesels Hexenjäger Mumbiz besser gefällt.
                          Und das will was heißen.

                          8.Was machen die Gargayles (sorry schlechtes Wortspiel) eigentlich wenn sie nicht den lieben langen Tag leicht bekleidet im Turm oben rumlungern?
                          Ne runde Kniffel vielleicht.

                          9.Stephen Sommers rief an.
                          Er Gratuliert dem ganzen Team dass sie so viel Chupzke hatten ein ebenso grandioses Meisterwerk erschaffen zu haben wie Van Helsing es einst war.

                          10.Genau 24 Minuten und 38 Sekunden braucht der Film um die erste Schlacht zu zeigen.
                          Ich wiederhole...im Verborgenen...ja ja.

                          11.Wieso sehen die ganzen Gargoyle Typen aus wie Mitglieder einer Boyband?

                          12.
                          Können die pfeifen (Gargoyles) Männlein nicht von Weiblein unterscheiden?
                          Zwei von denen nehme einen Dämonin gegangen und meinen zum Anführer.
                          „Der hier hat eine Nachricht"

                          13.Wieso entführen die Bösen Lumpen mühsam die Königin der Steinkreaturen und opfern die halbe Armee wenn sie stattdessen doch direkt das Monster schnappen könnten?

                          14.Spielt der Film in einer Nacht?
                          Oder wie kann es sein das es niemals Tag wird?
                          Und warum warten die Dämonen nicht auf die Sonne damit die Steinpfeifen versteinert bleiben.

                          15.Der Boss der Dämonen braucht die 200 Jahre alten Notizen von Frankenstein nur um zu erfahren das der mit ein paar Kabeln und Blitzen das Ding erschaffen hat?
                          Oder schlicht 6 Zitteraalen...WTF.
                          Die hellste Leuchte am Firmament ist der nicht gerade.

                          16.Denkt Adam wirklich durch ein Fenster zu hüpfen und Alarm auszulösen und das im Hauptquartier der Bösen ist ein guter Plan?

                          17.Ring...Ring das Telefon klingelt.
                          "...äh ja hier Stephen nochmal,hört mal ich habe eine Idee für eine Fortsetzung,genauer gesagt ein Crossover versteht ihr?!..
                          Was haltet ihr von..."
                          Stumm....aufgelegt.

                          18.
                          Der eine Typ verfolgt Frankenheini 200 Jahre und die Idee ihn zu erwischen so wie es hier passiert zündet nur um kurz darauf gleich wieder nebst dem erbeuteten Buch abzuhauen.
                          Folglich war der ganze Kampf und Plan das Buch zu erbeuten am Anfang völlig Sinnlos.
                          Aber noch besser ist die Tatsache das der Supergauner 200 Jahre Frankenheini sucht nur um dann zu merken..He der Typ wohnt in der selben Stadt.

                          19.Frankennoop hat den 6 Sinn.
                          Der findet die scharfe Blondine ganz einfach indem er einfach die richtige U-Bahn wählt.

                          20.Wo wohnt die Blondine?
                          In ner Abriss Bude?
                          Wer hat die eingerichtet?Die Ludolfs vielleicht.

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                          Es ist die wohl ruhigste Stadt der Welt,da völlig menschenleer,keine Autos keine Zivilisten halt Stop die fahren ständig Bahn deshalb die leeren Straßen.

                          Schluss,aus und vorbei ich kann nicht mehr...haha..schaut euch das Finale an...haha...ernsthaft Leute...hoho...die Motivation von dem Dämonen Prinz...haha das ist so dermaßen lächerlich.
                          Und dann macht der Soundtrack einen auf episch...ich kann nicht mehr,was für ein Haufen Dämonen Scheisse der Film doch ist.
                          Als hätten "Underworld" und "Van Helsing" Sex gehabt und das hier ist die Nachgeburt.
                          Hätten sie es mal lieber runtergespült.

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                            obedi 08.01.2016, 00:25 Geändert 08.01.2016, 00:32

                            wollte meiner Frau den Film aufgrund der nicht so guten Erwartung durch die eher bescheidene Vorhersage bzw. den Bewertungen nicht antun und habe ihn nun aus Gelegenheit alleine gesehen. Aber das war imho ein Fehler. War für mich solides Action Fantasy Kino. Durchgehend volle visuelle Dröhnung und die Story war doch auch ok. Aber SciFi, Horror oder Thriller häää - also bitte??! Aufgrund der Darsteller für mich glaube ich fast sympatischer als die Blade Filme, mit denen ich den als erstes Vergleichen würde - sorry an die Blade Fanatiker ;-) btw. Bernd das Brot rockt gerade mit der elenden Flüsterstimme aus dem Nichts ... der Nächste bitte!

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                              Teezy123 06.01.2016, 14:53 Geändert 09.01.2016, 19:06

                              hm, also so schlecht fand ich den jetzt ehrlich gesagt nicht.
                              Ich hatte ein viel größeres Desaster erwartet.
                              Ok, mit dem Frankensteinmythos hat das Ganze nicht mehr viel zu tun.
                              Und überhaupt die Story ist schwer an Banalität zu überbieten.
                              Und auch die Darsteller erreichen mit viel gutem Willen allerhöchstens nur Durchschinttswerte.
                              Und dennoch....
                              Die Bilder und der wirklich unglaublich geile Soundtrack haben mich irgendwie aus den Socken gehauen.
                              Wer also auf Adrenalin steht, ohne dabei das Hirn einschalten zu müssen, wird hier sicherlich nix falsch machen.
                              Fazit: Besser als sein Ruf

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                                Nach den ganzen negativen Bewertungen und Kommentaren, wollte ich dem Film eigentlich erst gar keine Chance geben, aber gut das ich es dennoch getan habe.. So schlecht fand ich ihn gar nicht.. Okay, er ist jetzt nicht gerade der reißer, aber man kann ihn sich trotzdem einmal angucken.. Er ist schon irgendwie ganz unterhaltsam

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                                  Nein, nein und nochmals nein.
                                  Dieser Film ist eine derartige Entwürdigung Frankensteins, dass ich unendlich froh bin, dass dies nicht die erste Verfilmung darstellt und es zumindest eine gelungene Version gibt. Frankenstein wäre nämlich in diesem Fall persönlich zurückgekehrt und hätten jeden Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
                                  Sich diese Dreistigkeit herauszunehmen, einen solchen Klassiker auf diese Weise neu zu verfilmen, grenzt in der Tat an Respektlosigkeit.
                                  Jeder Mitwirkende sollte sich dieses Endprodukt auch nochmal rückblickend anschauen, um sich danach einfach in Grund und Boden zu schämen.
                                  Wer Frankenstein bis jetzt mochte, darf sich diesen Film niemals anschauen.
                                  Wer Frankenstein bis jetzt nicht kennt, darf sich diesen Film niemals anschauen.
                                  Was lernen wir daraus? Richtig, niemand sollte sich diesen Film jemals anschauen.

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                                    Grober Unfug, der mit einem holprigen Einstieg beginnt und dann überhastet versucht Tempo zu generieren. Mit der Vorlage von Mary Shelley braucht der Film auch gar nicht verglichen werden, vielmehr handelt es sich um eine Adaption des gleichnamigen Comics. Nichtsdestoweniger wird sich in der Verfilmung um die Figuren eh nicht viel geschert. In den Fokus rücken immer wieder die artifiziellen CGI-Effekte, bei denen hauptsächlich die dynamischen Bilder der Stadt aus Vogelperspektive begeistern. Ansonsten viele Dämonen, Feuer-Effekte, einstürzende Häuser, und und und... Frankenstein selbst bleibt eine triviale Figur, die zwar von allen als "Monster" bezeichnet wird, letztlich dafür aber viel zu gut aussieht und dessen Beweggründe so beliebig wie variabel erscheinen. Wie man es dreht und wendet: Der Film ist Zeitverschwendung.

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                                      Batmans Horrorctober 3 von 13: I, Frankenstein

                                      I, Frankenstein ist der wohl unterbewerteste Film des letzten Jahres. Dies mag daran liegen, dass der Film Mary Shelly grandiose Vorlage nicht gerecht wird, auch wenn er versucht ihr Tribut zu zahlen.
                                      I, Frankenstein ist auch nicht besonders gut geschauspielert. Entweder sind die Darsteller schlecht und sehr engagiert (Jai Courtney) oder gut und sehr unengagiert (Bill Nighy). Einzig und allein Aaron Eckhart überzeugt in seiner Rolle als grimmig drein guckendes, Batman alike sprechendes Frankensteingeschöpf.
                                      Die Effekte sind ebenfalls nicht die höhe, dennoch inszeniert Stuart Beattie seine Action erstaunlich souverän und nimmt sich dabei durchaus Ernst, was trotz der mauen Effekte dazu führt, dass die Actionszenen sehr sehenswert werden und der Film ständig neue, inszenatorische Highlight hat.
                                      Besonders interessant ist hier aber die Geschichte. Man mag Stuart Beattie ja gern schwarz/weiß Malerei vorwerfen, aber eben das betreibt er hier nicht. Natürlich sind die Dämonen die Bösen, aber die Gargoyles sind eben nicht die Guten.
                                      Der Film ergreift erstaunlich ambivalent Position zur Religion. Zum einen werden die Gargoyles, die hier als Parabel auf Religion dienen, als Notwendig für Stabilität in der Welt dargestellt, zum anderen werden sie auch als Ursache von Leid und Tod inszeniert.
                                      So sind es die Gargoyles, die Frankenstein ablehnen, ihn Gefangen nehmen und am Ende, als er sich komplett von ihnen abwendet, versuchen ihn zu töten. Das ist sehr interessant zu sehen, da hier das Gute an Religion gezeigt wird, aber auch, was passiert, wenn sie von den falschen Leuten pervertiert wird.
                                      Der Film geht aber noch tiefer, ist beinahe sogar Gesellschaftskritisch. Adam Frankenstein ist ein Außenseiter, dass macht der Film ständig deutlich. Doch warum ist er der Außenseiter? Dies beantwortet der Film damit, dass er keine Seele habe. Aber es ist dieser Adam Frankenstein, der doch mehr Seele hat als die restlichen Charaktere. Denn er ist ein Individuum, ein Freigeist, jemand, der sein Leben selbst in die Hand nimmt.
                                      Die Gargoyles und die Dämonen sind alle gleich. Sie sehen gleich aus, glauben das gleiche, tun das gleiche. Von sich selbst behaupten sie, eine Seele zu haben. Doch sie sind eigentlich die Seelenlosen Hüllen, die das Individuum ablehnen.
                                      Frankenstein ist der Außenseiter in der Gesellschaft, weil er sich traut, er selbst zu sein.
                                      Zu guter Letzt ist I, Frankenstein auch noch ein Lebensbejahender Film. "Lass mich um mein Leben kämpfen", fordert Frankenstein an einer Stelle des Films. Lass mich um mein Leben kämpfen.
                                      Er wollte das Leben nicht, doch er kennt dessen Wert und will es deshalb erhalten. Und es ist gut so, denn am Ende ist er es, der den Dämonherrscher aufhält. Nun mag Naberius' Abgang am Ende für viele Klischeehaft wirken, doch das ist er eigentlich gar nicht.
                                      Der Held hat normalerweise das Ziel, den Schurken zu töten und tötet ihn auch aus diesem Antrieb heraus.
                                      Frankenstein aber nicht. Nun hat er zwar auch das Ziel Naberius zu töten, am Ende allerdings steht sein Leben auf dem Spiel und um sein Leben zu erhalten tötet er Naberius.
                                      Der Überlebenswille wird in I, Frankenstein als der wichtigste Instinkt des Menschen dargestellt. Was macht einen Mensch zum Menschen, fragt Beattie. Das er um sein Leben kämpft, antwortet Frankenstein.

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                                        Eigentlich keine schlechte Idee, die Geschichte von Frankensteins Monster ins Moderne zu ziehen. Doch was sich die Macher bei diesem Desaster gedacht haben, bleibt mir wahrlich ein Rätsel. I, Frankenstein hätte jetzt kein super tiefsinniger Film werden müssen. Ich habe mich auf ein solides Horror-Action Abenteuer eingestellt, bei dem ich nicht großartig mitdenken muss. Dass mich dieser Haufen Mist dann so sehr seelisch quält, hätte ich nicht erwartet, denn I, Frankenstein ist einer der schlechtesten Filme, die ich bisher gesehen habe und mir ist es ein unfassbar großes Rätsel, wie es dieser Film in die Kinos geschafft hat.

                                        Die große Geschichte um den verrückten Wissenschaftler Doctor Frankenstein ist allseits bekannt. Doch wer hat gewusst, dass das Monster, das sich Adam nennt, noch länger als 200 Jahre gelebt hat? So lebt das Monster bis zur modernen Menschheit hinein und gerät in einen Konflikt zwischen Dämonen und Gargoyles, bei der es nur schwer zu bestimmen ist, wer Freund oder Feind ist. Zunächst kämpft Adam auf der Seite der Gargoyles, um den gefürchteten Naberius zu vernichten. Doch Adam muss feststellen, dass auch die Gargoyles eine große Bedrohung sind.

                                        Einfach unglaublich was hier alles schief läuft. Ich würde gerne was positiv erwähnen, aber das Ganze ist hier nicht mal auf einer niedrigeren Ebene unterhaltsam, sondern einfach nur grottenschlecht. Die Effekte sind aus der Spardose und erinnern fast schon an Asylum. Da kann ich wirklich nur den Abspann als einzig positiven Aspekte nennen, denn sonst gibt es hier rein gar nichts, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre. Eine Story ist praktisch nicht vorhanden, eine Entwicklung gibt's auch nicht und der ganze Film springt einfach von billiger Action-Szene zu billiger Action-Szene und benutzt dabei ausgiebig viel Szenenrecycling.

                                        Alle Darsteller, die hier zu sehen sind, sind katastrophal schlecht. Bei einer Schauspielerin wie Yvonne Strahovski bin ich ja nichts anderes gewohnt, da ich sie nie in einer guten Rolle gesehen habe. Aber einen echten Top Darsteller wie Aaron Eckhart in so einer miesen Performance zu sehen tut einfach nur weh. Er spielt dieses Frankenstein Monster komplett lieblos und ohne Charme, da hätte selbst Steven Seagal eine bessere Figur gemacht. Natürlich wird die Figur auch nie ausgiebig beleuchtet, weshalb natürlich keine seiner Aktionen irgendwie nachvollziehbar sind. Noch schlimmer ist Bill Nighy, der für mich fast schon eine Legende ist. Er verkörpert den Bösewicht so schlecht, dass man permanent den Eindruck hat, dass er eigentlich gar kein Bock auf diese Rolle hat.

                                        Fazit : Würde ich eine Flop 50 Liste machen, in der ich die schlechtesten Filme aufliste, die ich jemals gesehen habe, wäre I, Frankenstein darin auf jeden Fall vertreten. Der Film ist ein katastrophaler Totalausfall und schafft es in keiner Sekunde irgendwas gutes auf die Beine zu stellen. Es tut einfach nur weh und ich kann euch nicht den Hauch einer Empfehlung für diesen Film aussprechen. Höchstens wenn ihr auf der Suche nach einem Film seid, der in jeglicher Form versagt. Der coole Abspann mit dem tollen Song verhindert hier eine 0 Punkte Wertung.

                                        1/10

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                                          Ich drücke es einmal kurz aus: Es gibt schlimmere Filme, man kann sich "I, Frankenstein" durchaus einmal nebenbei anschauen, vielleicht mag der ein oder anderen den Look des Films oder man hat schlichtweg Lust auf sehr, sehr, sehr seichte Unterhaltung und bunte Feuerlichter. Ich muss sogar zugeben, die bunten Feuerlichter, so billig sie auch wirkten, bleiben mir immerhin im Gedächtnis. Sah ab und zu ganz nett aus.
                                          Man verpasst jedoch rein gar nichts, wenn man sich diesen Film nicht anschaut. Die Maskengestaltung der Dämonen ist an einigen Stellen wirklich ärgerlich, der Story fehlt jegliche Spannung, das Potential einer eigentlich recht interessanten Thematik (Frankensteins Monster in der heutigen Zeit) wurde verschenkt.
                                          Der Film funktioniert weder als reiner Actionfilm, keinesfalls als Horror und auch nicht als Drama, welches philosophische Fragen aufwirft. Schade!
                                          Gerne hätte ich einen Horrorstreifen gesehen oder einen Film, welcher sich, wie es dieser hier nur im Ansatz andeutet, mit der Frage auseinandersetzt, inwiefern diese auf unnatürliche Weise geschaffene Kreatur nun als Mensch bezeichnet werden kann, was wir heute eigentlich damit meinen, wenn wir von einer "Seele" reden. Doch so oft dieser Film dies auch andeutet, so traut er sich nicht einmal, an der Oberfläche zu kratzen - das ganze wirkt eher wie ein "Hier hätte es interessant werden können"-Umhängeschild.
                                          Sehr enttäuscht hat mich dazu die lieblose Darstellung des Monsters selbst. Das, was Frankensteins Monster immer auszeichnete, war der grausame Anblick, ein Mensch, zusammengeschustert aus Leichenteilen, eine Missgestalt, das Abnormale und Abstoßende in Person. Hier haben wir schlicht Aaron Eckhart (welcher übrigens wirklich nicht schlecht spielt) mit ein paar Narben am Körper. Wow.
                                          Die Szenen, in denen man tatsächlich "Adam" als Person hinterfragt oder Einblick in seine Gefühlswelt bekommt, sind neben den Lichtern hier das einzig interessante für mich, der Film ist insgesamt betrachtet zwar kein purer Müll, er ist letztendlich aber (vor allem, da nicht einmal das CGI toll anzusehen ist) komplett irrelevant. Zum Nebenbei laufen lassen ganz nett, ansonsten braucht man sich diesen Film eigentlich nicht anzuschauen, die rund 90 Minuten kann man in deutlich interessantere Filme investieren.
                                          Fazit: Ich habe es nicht bereut, den Film zu schauen, Spaß hatte ich dabei aber auch so gut wie keinen. Nicht komplett schlecht, aber auch in keinem Aspekt ein guter Film. 4/10 Punkten.

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                                            Auweia, auweia. Grottige Story, schlechte Effekte was die "Monster" betrifft.

                                            Ich gebe zu, dass ich den Film nur sehen wollte, weil Jai Courtney mitspielt, aber nach der Hälfte war dann auch Schluss.
                                            Wer diesen Film mit Serien wie Supernatural oder Buffy vergleicht, tut ihnen unrecht. Ja, die Dämonen erinnern stark an Buffy, aber die Serie war Kult. Supernatural mag auch nicht die geilsten Special Effects haben, aber dafür ne tiefgründige Geschichte.

                                            Den Film muss ich nicht nochmal sehen.

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                                              Der Film ist irgendwie eine Mischung aus Supernatural und Van Helsing, wie ich finde. ^^
                                              An sich war er ganz unterhaltsam, allerdings auch sehr trashig.

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                                                I, Frankenstein ist ein Film, der bei den Kritikern ganz schlecht weg kam, er wurde auf zahlreiche Listen der schlechtesten Filme des Jahres genannt und teilweise auch mit dem ersten Platz bestraft.
                                                Heute möchte ich mich dem Film mit ein paar Worten widmen und begründen, warum I, Frankenstein in meinen Augen ein durchweg mittelmäßiger Film ist.
                                                Was ist I, Frankenstein?
                                                Wenn man sich die Trailer und Plakate ansieht, könnte man meinen, es handle sich hierbei um einen ernstzunehmenden Actionfilm, der ernsthaft versucht eine Story zu übermitteln.
                                                Dies versucht Stuart Beattie hier in meinen Augen jedoch nicht, viel mehr ist er bemüht, einen seicht unterhaltsamen Trash-Film zu drehen, der vor allem durch One-Liner und absurde Actioneinlagen unterhalten soll.
                                                Dies gelingt ihm meiner Meinung nach nur zum Teil, da sich der Film an manchen Stellen unnötig ernst nimmt und nicht mit seinem trashigen Grundgemüt spielt, er möchte ein Trash-Film sein, traut sich jedoch nicht, sich das einzugestehen, stattdessen versucht er sich in meinen Augen durch einen banalen Plot zu tarnen, den ich als Zuschauer leider nicht interessant finde, so kann der Streifen mich nur teilweise unterhalten und wirkt selbst mit der knappen Lauflänge von 93 Minuten auf mich ein wenig zu lang.
                                                Die Darsteller machen dabei ihr Bestes, haben jedoch für mich viel zu dünne Charaktere, was bei einem Trash-Film gar nicht schlimm ist, würde man nicht versuchen ihnen zwanghaft Tiefe einzuhauchen, denn das wird hier versucht und genau das sind die Schwächen von I, Frankenstein, er versucht etwas zu sein, was er nicht ist, steht nicht dazu, ein Trash-Film zu sein, sondern versucht sich dauerhaft davon abzuheben, was meiner Meinung nach einfach nicht funktionieren will.

                                                Unterm Strich betrachtet bleibt I, Frankenstein in meinen Augen hinter seinem Potenzial zurück, das hier hätte ein solider Trash-Streifen werden können, hätte man nicht versucht zwanghaft mehr zu sein.
                                                Wenn man weiß, was einen erwartet und man sich darauf einlässt kann man meiner Meinung nach ein wenig Freude an dem Streifen haben, aber nie so viel, dass man das Gefühl hat, der Film hätte sich gelohnt.

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                                                  So richtig kann ich die vielen negativen Beurteilungen nicht nachvollziehen. Ja, der Film ist Trash, aber verdammt unterhaltsam. Die Story ist zwar sehr platt und vorhersehbar, aber die Darsteller sind nicht schlecht und die Effekte sind toll.
                                                  Kein Film den man unbedingt gesehen haben muss und auch vom Kauf würde ich eher abraten, aber man kann ihn sich durchaus ansehen, wenn er mal im TV läuft. Auch für einen Trash-Abend ist der Film sehr unterhaltsam.

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                                                    In "Underworld" Vampire und Werwölfe neu auferstehen zu lassen und ihnen moderne Attribute zuzuweisen, das hat komischerweise funktioniert. In "I, Frankenstein" (und der Titel ist wirklich Banane) klappt das nicht. Es wird nicht mit Effekten gegeizt, die jedoch alles andere als zeitgemäß sind. Feuersäulen, fliegende Gargoyles und Dämonen, das konnte man schon bei "Buffy"...nicht. Die Story zieht sich wie ein ganz dünnes Fädchen durch den Film. Aufgeplustert mit viel Animation und Kampfaction soll daraus ein brauchbarer Film entstehen. Wenn ihr mich fragt, hätte man ihn lieber im Grab gelassen.

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