I, Frankenstein - Kritik

I, Frankenstein

AU/US · 2014 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Horrorfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Fantasyfilm · Kinostart
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    Frankenheini im Kampf gegen den IQ.

    Jay Courtney,na wenn das nicht ein guter Grund ist ein..äh meinte abzuschalten dann weis ich auch nicht.
    Two Face Aron ich-bekomme-keine-guten-rollen-mehr Eckhart spielt Frankensteins Monster und Respekt der Strengt sich kein bisschen an,na ja passt immerhin zur Untoten Kreatur.
    So und nun mal ernsthaft dieser Haufen Film ist auf einer Höhe mit dem Meisterwerk Van Helsing.
    Dennoch bleiben ein paar kleine Fragen offen.
    Spoiler...ja Spoiler mir doch egal:-)

    1.Okay,der Film scheint eine Story zu haben.
    Wo?Wie?weis niemand genau ist aber auch Wurscht.

    2.Wieso nimmt man nicht die DC Comics als Vorlage?Die macht doch was her.
    Tz...Tz...

    3.Die Kreatur heißt nicht Frankenstein,sein Erschaffer hieß so aber nicht seine Kreatur.
    Die hieß schlicht Kreatur oder Monster und schon garnicht Adam.
    Die Kreatur bei "Buffy" hieß Adam.
    Aber Buffy war und ist Cool,Ihr Vögel nicht.

    4.Unser Krieg spielt sich im verborgenen Ab?
    Aha aber Ruckzuck wird sich innerhalb der City auf die Fresse gegeben.

    5.Eh Leute ernsthaft.
    Jay Courtney??!Nicht euer Ernst.

    6.Grummel Adam ist dafür das er aus gammeligen Überresten und mehreren Bestandteilen von Menschen (8 Leichnamen) besteht ziemlich gut anzuschauen,200 Jahre später immer noch.
    Respekt,nimm das Gammelfleisch Skandal.

    7.Woran erkennt man das ein Film dieser Gattung beschissen ist?
    Wenn einem Vin Diesels Hexenjäger Mumbiz besser gefällt.
    Und das will was heißen.

    8.Was machen die Gargayles (sorry schlechtes Wortspiel) eigentlich wenn sie nicht den lieben langen Tag leicht bekleidet im Turm oben rumlungern?
    Ne runde Kniffel vielleicht.

    9.Stephen Sommers rief an.
    Er Gratuliert dem ganzen Team dass sie so viel Chupzke hatten ein ebenso grandioses Meisterwerk erschaffen zu haben wie Van Helsing es einst war.

    10.Genau 24 Minuten und 38 Sekunden braucht der Film um die erste Schlacht zu zeigen.
    Ich wiederhole...im Verborgenen...ja ja.

    11.Wieso sehen die ganzen Gargoyle Typen aus wie Mitglieder einer Boyband?

    12.
    Können die pfeifen (Gargoyles) Männlein nicht von Weiblein unterscheiden?
    Zwei von denen nehme einen Dämonin gegangen und meinen zum Anführer.
    „Der hier hat eine Nachricht"

    13.Wieso entführen die Bösen Lumpen mühsam die Königin der Steinkreaturen und opfern die halbe Armee wenn sie stattdessen doch direkt das Monster schnappen könnten?

    14.Spielt der Film in einer Nacht?
    Oder wie kann es sein das es niemals Tag wird?
    Und warum warten die Dämonen nicht auf die Sonne damit die Steinpfeifen versteinert bleiben.

    15.Der Boss der Dämonen braucht die 200 Jahre alten Notizen von Frankenstein nur um zu erfahren das der mit ein paar Kabeln und Blitzen das Ding erschaffen hat?
    Oder schlicht 6 Zitteraalen...WTF.
    Die hellste Leuchte am Firmament ist der nicht gerade.

    16.Denkt Adam wirklich durch ein Fenster zu hüpfen und Alarm auszulösen und das im Hauptquartier der Bösen ist ein guter Plan?

    17.Ring...Ring das Telefon klingelt.
    "...äh ja hier Stephen nochmal,hört mal ich habe eine Idee für eine Fortsetzung,genauer gesagt ein Crossover versteht ihr?!..
    Was haltet ihr von..."
    Stumm....aufgelegt.

    18.
    Der eine Typ verfolgt Frankenheini 200 Jahre und die Idee ihn zu erwischen so wie es hier passiert zündet nur um kurz darauf gleich wieder nebst dem erbeuteten Buch abzuhauen.
    Folglich war der ganze Kampf und Plan das Buch zu erbeuten am Anfang völlig Sinnlos.
    Aber noch besser ist die Tatsache das der Supergauner 200 Jahre Frankenheini sucht nur um dann zu merken..He der Typ wohnt in der selben Stadt.

    19.Frankennoop hat den 6 Sinn.
    Der findet die scharfe Blondine ganz einfach indem er einfach die richtige U-Bahn wählt.

    20.Wo wohnt die Blondine?
    In ner Abriss Bude?
    Wer hat die eingerichtet?Die Ludolfs vielleicht.

    21.
    Es ist die wohl ruhigste Stadt der Welt,da völlig menschenleer,keine Autos keine Zivilisten halt Stop die fahren ständig Bahn deshalb die leeren Straßen.

    Schluss,aus und vorbei ich kann nicht mehr...haha..schaut euch das Finale an...haha...ernsthaft Leute...hoho...die Motivation von dem Dämonen Prinz...haha das ist so dermaßen lächerlich.
    Und dann macht der Soundtrack einen auf episch...ich kann nicht mehr,was für ein Haufen Dämonen Scheisse der Film doch ist.
    Als hätten "Underworld" und "Van Helsing" Sex gehabt und das hier ist die Nachgeburt.
    Hätten sie es mal lieber runtergespült.

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      obedi 08.01.2016, 00:25 Geändert 08.01.2016, 00:32

      wollte meiner Frau den Film aufgrund der nicht so guten Erwartung durch die eher bescheidene Vorhersage bzw. den Bewertungen nicht antun und habe ihn nun aus Gelegenheit alleine gesehen. Aber das war imho ein Fehler. War für mich solides Action Fantasy Kino. Durchgehend volle visuelle Dröhnung und die Story war doch auch ok. Aber SciFi, Horror oder Thriller häää - also bitte??! Aufgrund der Darsteller für mich glaube ich fast sympatischer als die Blade Filme, mit denen ich den als erstes Vergleichen würde - sorry an die Blade Fanatiker ;-) btw. Bernd das Brot rockt gerade mit der elenden Flüsterstimme aus dem Nichts ... der Nächste bitte!

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        Teezy123 06.01.2016, 14:53 Geändert 09.01.2016, 19:06

        hm, also so schlecht fand ich den jetzt ehrlich gesagt nicht.
        Ich hatte ein viel größeres Desaster erwartet.
        Ok, mit dem Frankensteinmythos hat das Ganze nicht mehr viel zu tun.
        Und überhaupt die Story ist schwer an Banalität zu überbieten.
        Und auch die Darsteller erreichen mit viel gutem Willen allerhöchstens nur Durchschinttswerte.
        Und dennoch....
        Die Bilder und der wirklich unglaublich geile Soundtrack haben mich irgendwie aus den Socken gehauen.
        Wer also auf Adrenalin steht, ohne dabei das Hirn einschalten zu müssen, wird hier sicherlich nix falsch machen.
        Fazit: Besser als sein Ruf

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        • 6

          Nach den ganzen negativen Bewertungen und Kommentaren, wollte ich dem Film eigentlich erst gar keine Chance geben, aber gut das ich es dennoch getan habe.. So schlecht fand ich ihn gar nicht.. Okay, er ist jetzt nicht gerade der reißer, aber man kann ihn sich trotzdem einmal angucken.. Er ist schon irgendwie ganz unterhaltsam

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            Nein, nein und nochmals nein.
            Dieser Film ist eine derartige Entwürdigung Frankensteins, dass ich unendlich froh bin, dass dies nicht die erste Verfilmung darstellt und es zumindest eine gelungene Version gibt. Frankenstein wäre nämlich in diesem Fall persönlich zurückgekehrt und hätten jeden Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
            Sich diese Dreistigkeit herauszunehmen, einen solchen Klassiker auf diese Weise neu zu verfilmen, grenzt in der Tat an Respektlosigkeit.
            Jeder Mitwirkende sollte sich dieses Endprodukt auch nochmal rückblickend anschauen, um sich danach einfach in Grund und Boden zu schämen.
            Wer Frankenstein bis jetzt mochte, darf sich diesen Film niemals anschauen.
            Wer Frankenstein bis jetzt nicht kennt, darf sich diesen Film niemals anschauen.
            Was lernen wir daraus? Richtig, niemand sollte sich diesen Film jemals anschauen.

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            • 3

              Grober Unfug, der mit einem holprigen Einstieg beginnt und dann überhastet versucht Tempo zu generieren. Mit der Vorlage von Mary Shelley braucht der Film auch gar nicht verglichen werden, vielmehr handelt es sich um eine Adaption des gleichnamigen Comics. Nichtsdestoweniger wird sich in der Verfilmung um die Figuren eh nicht viel geschert. In den Fokus rücken immer wieder die artifiziellen CGI-Effekte, bei denen hauptsächlich die dynamischen Bilder der Stadt aus Vogelperspektive begeistern. Ansonsten viele Dämonen, Feuer-Effekte, einstürzende Häuser, und und und... Frankenstein selbst bleibt eine triviale Figur, die zwar von allen als "Monster" bezeichnet wird, letztlich dafür aber viel zu gut aussieht und dessen Beweggründe so beliebig wie variabel erscheinen. Wie man es dreht und wendet: Der Film ist Zeitverschwendung.

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              • 6 .5

                Batmans Horrorctober 3 von 13: I, Frankenstein

                I, Frankenstein ist der wohl unterbewerteste Film des letzten Jahres. Dies mag daran liegen, dass der Film Mary Shelly grandiose Vorlage nicht gerecht wird, auch wenn er versucht ihr Tribut zu zahlen.
                I, Frankenstein ist auch nicht besonders gut geschauspielert. Entweder sind die Darsteller schlecht und sehr engagiert (Jai Courtney) oder gut und sehr unengagiert (Bill Nighy). Einzig und allein Aaron Eckhart überzeugt in seiner Rolle als grimmig drein guckendes, Batman alike sprechendes Frankensteingeschöpf.
                Die Effekte sind ebenfalls nicht die höhe, dennoch inszeniert Stuart Beattie seine Action erstaunlich souverän und nimmt sich dabei durchaus Ernst, was trotz der mauen Effekte dazu führt, dass die Actionszenen sehr sehenswert werden und der Film ständig neue, inszenatorische Highlight hat.
                Besonders interessant ist hier aber die Geschichte. Man mag Stuart Beattie ja gern schwarz/weiß Malerei vorwerfen, aber eben das betreibt er hier nicht. Natürlich sind die Dämonen die Bösen, aber die Gargoyles sind eben nicht die Guten.
                Der Film ergreift erstaunlich ambivalent Position zur Religion. Zum einen werden die Gargoyles, die hier als Parabel auf Religion dienen, als Notwendig für Stabilität in der Welt dargestellt, zum anderen werden sie auch als Ursache von Leid und Tod inszeniert.
                So sind es die Gargoyles, die Frankenstein ablehnen, ihn Gefangen nehmen und am Ende, als er sich komplett von ihnen abwendet, versuchen ihn zu töten. Das ist sehr interessant zu sehen, da hier das Gute an Religion gezeigt wird, aber auch, was passiert, wenn sie von den falschen Leuten pervertiert wird.
                Der Film geht aber noch tiefer, ist beinahe sogar Gesellschaftskritisch. Adam Frankenstein ist ein Außenseiter, dass macht der Film ständig deutlich. Doch warum ist er der Außenseiter? Dies beantwortet der Film damit, dass er keine Seele habe. Aber es ist dieser Adam Frankenstein, der doch mehr Seele hat als die restlichen Charaktere. Denn er ist ein Individuum, ein Freigeist, jemand, der sein Leben selbst in die Hand nimmt.
                Die Gargoyles und die Dämonen sind alle gleich. Sie sehen gleich aus, glauben das gleiche, tun das gleiche. Von sich selbst behaupten sie, eine Seele zu haben. Doch sie sind eigentlich die Seelenlosen Hüllen, die das Individuum ablehnen.
                Frankenstein ist der Außenseiter in der Gesellschaft, weil er sich traut, er selbst zu sein.
                Zu guter Letzt ist I, Frankenstein auch noch ein Lebensbejahender Film. "Lass mich um mein Leben kämpfen", fordert Frankenstein an einer Stelle des Films. Lass mich um mein Leben kämpfen.
                Er wollte das Leben nicht, doch er kennt dessen Wert und will es deshalb erhalten. Und es ist gut so, denn am Ende ist er es, der den Dämonherrscher aufhält. Nun mag Naberius' Abgang am Ende für viele Klischeehaft wirken, doch das ist er eigentlich gar nicht.
                Der Held hat normalerweise das Ziel, den Schurken zu töten und tötet ihn auch aus diesem Antrieb heraus.
                Frankenstein aber nicht. Nun hat er zwar auch das Ziel Naberius zu töten, am Ende allerdings steht sein Leben auf dem Spiel und um sein Leben zu erhalten tötet er Naberius.
                Der Überlebenswille wird in I, Frankenstein als der wichtigste Instinkt des Menschen dargestellt. Was macht einen Mensch zum Menschen, fragt Beattie. Das er um sein Leben kämpft, antwortet Frankenstein.

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                • 1

                  Eigentlich keine schlechte Idee, die Geschichte von Frankensteins Monster ins Moderne zu ziehen. Doch was sich die Macher bei diesem Desaster gedacht haben, bleibt mir wahrlich ein Rätsel. I, Frankenstein hätte jetzt kein super tiefsinniger Film werden müssen. Ich habe mich auf ein solides Horror-Action Abenteuer eingestellt, bei dem ich nicht großartig mitdenken muss. Dass mich dieser Haufen Mist dann so sehr seelisch quält, hätte ich nicht erwartet, denn I, Frankenstein ist einer der schlechtesten Filme, die ich bisher gesehen habe und mir ist es ein unfassbar großes Rätsel, wie es dieser Film in die Kinos geschafft hat.

                  Die große Geschichte um den verrückten Wissenschaftler Doctor Frankenstein ist allseits bekannt. Doch wer hat gewusst, dass das Monster, das sich Adam nennt, noch länger als 200 Jahre gelebt hat? So lebt das Monster bis zur modernen Menschheit hinein und gerät in einen Konflikt zwischen Dämonen und Gargoyles, bei der es nur schwer zu bestimmen ist, wer Freund oder Feind ist. Zunächst kämpft Adam auf der Seite der Gargoyles, um den gefürchteten Naberius zu vernichten. Doch Adam muss feststellen, dass auch die Gargoyles eine große Bedrohung sind.

                  Einfach unglaublich was hier alles schief läuft. Ich würde gerne was positiv erwähnen, aber das Ganze ist hier nicht mal auf einer niedrigeren Ebene unterhaltsam, sondern einfach nur grottenschlecht. Die Effekte sind aus der Spardose und erinnern fast schon an Asylum. Da kann ich wirklich nur den Abspann als einzig positiven Aspekte nennen, denn sonst gibt es hier rein gar nichts, was in irgendeiner Form erwähnenswert wäre. Eine Story ist praktisch nicht vorhanden, eine Entwicklung gibt's auch nicht und der ganze Film springt einfach von billiger Action-Szene zu billiger Action-Szene und benutzt dabei ausgiebig viel Szenenrecycling.

                  Alle Darsteller, die hier zu sehen sind, sind katastrophal schlecht. Bei einer Schauspielerin wie Yvonne Strahovski bin ich ja nichts anderes gewohnt, da ich sie nie in einer guten Rolle gesehen habe. Aber einen echten Top Darsteller wie Aaron Eckhart in so einer miesen Performance zu sehen tut einfach nur weh. Er spielt dieses Frankenstein Monster komplett lieblos und ohne Charme, da hätte selbst Steven Seagal eine bessere Figur gemacht. Natürlich wird die Figur auch nie ausgiebig beleuchtet, weshalb natürlich keine seiner Aktionen irgendwie nachvollziehbar sind. Noch schlimmer ist Bill Nighy, der für mich fast schon eine Legende ist. Er verkörpert den Bösewicht so schlecht, dass man permanent den Eindruck hat, dass er eigentlich gar kein Bock auf diese Rolle hat.

                  Fazit : Würde ich eine Flop 50 Liste machen, in der ich die schlechtesten Filme aufliste, die ich jemals gesehen habe, wäre I, Frankenstein darin auf jeden Fall vertreten. Der Film ist ein katastrophaler Totalausfall und schafft es in keiner Sekunde irgendwas gutes auf die Beine zu stellen. Es tut einfach nur weh und ich kann euch nicht den Hauch einer Empfehlung für diesen Film aussprechen. Höchstens wenn ihr auf der Suche nach einem Film seid, der in jeglicher Form versagt. Der coole Abspann mit dem tollen Song verhindert hier eine 0 Punkte Wertung.

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                  • 4

                    Ich drücke es einmal kurz aus: Es gibt schlimmere Filme, man kann sich "I, Frankenstein" durchaus einmal nebenbei anschauen, vielleicht mag der ein oder anderen den Look des Films oder man hat schlichtweg Lust auf sehr, sehr, sehr seichte Unterhaltung und bunte Feuerlichter. Ich muss sogar zugeben, die bunten Feuerlichter, so billig sie auch wirkten, bleiben mir immerhin im Gedächtnis. Sah ab und zu ganz nett aus.
                    Man verpasst jedoch rein gar nichts, wenn man sich diesen Film nicht anschaut. Die Maskengestaltung der Dämonen ist an einigen Stellen wirklich ärgerlich, der Story fehlt jegliche Spannung, das Potential einer eigentlich recht interessanten Thematik (Frankensteins Monster in der heutigen Zeit) wurde verschenkt.
                    Der Film funktioniert weder als reiner Actionfilm, keinesfalls als Horror und auch nicht als Drama, welches philosophische Fragen aufwirft. Schade!
                    Gerne hätte ich einen Horrorstreifen gesehen oder einen Film, welcher sich, wie es dieser hier nur im Ansatz andeutet, mit der Frage auseinandersetzt, inwiefern diese auf unnatürliche Weise geschaffene Kreatur nun als Mensch bezeichnet werden kann, was wir heute eigentlich damit meinen, wenn wir von einer "Seele" reden. Doch so oft dieser Film dies auch andeutet, so traut er sich nicht einmal, an der Oberfläche zu kratzen - das ganze wirkt eher wie ein "Hier hätte es interessant werden können"-Umhängeschild.
                    Sehr enttäuscht hat mich dazu die lieblose Darstellung des Monsters selbst. Das, was Frankensteins Monster immer auszeichnete, war der grausame Anblick, ein Mensch, zusammengeschustert aus Leichenteilen, eine Missgestalt, das Abnormale und Abstoßende in Person. Hier haben wir schlicht Aaron Eckhart (welcher übrigens wirklich nicht schlecht spielt) mit ein paar Narben am Körper. Wow.
                    Die Szenen, in denen man tatsächlich "Adam" als Person hinterfragt oder Einblick in seine Gefühlswelt bekommt, sind neben den Lichtern hier das einzig interessante für mich, der Film ist insgesamt betrachtet zwar kein purer Müll, er ist letztendlich aber (vor allem, da nicht einmal das CGI toll anzusehen ist) komplett irrelevant. Zum Nebenbei laufen lassen ganz nett, ansonsten braucht man sich diesen Film eigentlich nicht anzuschauen, die rund 90 Minuten kann man in deutlich interessantere Filme investieren.
                    Fazit: Ich habe es nicht bereut, den Film zu schauen, Spaß hatte ich dabei aber auch so gut wie keinen. Nicht komplett schlecht, aber auch in keinem Aspekt ein guter Film. 4/10 Punkten.

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                    • 4

                      Auweia, auweia. Grottige Story, schlechte Effekte was die "Monster" betrifft.

                      Ich gebe zu, dass ich den Film nur sehen wollte, weil Jai Courtney mitspielt, aber nach der Hälfte war dann auch Schluss.
                      Wer diesen Film mit Serien wie Supernatural oder Buffy vergleicht, tut ihnen unrecht. Ja, die Dämonen erinnern stark an Buffy, aber die Serie war Kult. Supernatural mag auch nicht die geilsten Special Effects haben, aber dafür ne tiefgründige Geschichte.

                      Den Film muss ich nicht nochmal sehen.

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                        Der Film ist irgendwie eine Mischung aus Supernatural und Van Helsing, wie ich finde. ^^
                        An sich war er ganz unterhaltsam, allerdings auch sehr trashig.

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                        • 5 .5

                          I, Frankenstein ist ein Film, der bei den Kritikern ganz schlecht weg kam, er wurde auf zahlreiche Listen der schlechtesten Filme des Jahres genannt und teilweise auch mit dem ersten Platz bestraft.
                          Heute möchte ich mich dem Film mit ein paar Worten widmen und begründen, warum I, Frankenstein in meinen Augen ein durchweg mittelmäßiger Film ist.
                          Was ist I, Frankenstein?
                          Wenn man sich die Trailer und Plakate ansieht, könnte man meinen, es handle sich hierbei um einen ernstzunehmenden Actionfilm, der ernsthaft versucht eine Story zu übermitteln.
                          Dies versucht Stuart Beattie hier in meinen Augen jedoch nicht, viel mehr ist er bemüht, einen seicht unterhaltsamen Trash-Film zu drehen, der vor allem durch One-Liner und absurde Actioneinlagen unterhalten soll.
                          Dies gelingt ihm meiner Meinung nach nur zum Teil, da sich der Film an manchen Stellen unnötig ernst nimmt und nicht mit seinem trashigen Grundgemüt spielt, er möchte ein Trash-Film sein, traut sich jedoch nicht, sich das einzugestehen, stattdessen versucht er sich in meinen Augen durch einen banalen Plot zu tarnen, den ich als Zuschauer leider nicht interessant finde, so kann der Streifen mich nur teilweise unterhalten und wirkt selbst mit der knappen Lauflänge von 93 Minuten auf mich ein wenig zu lang.
                          Die Darsteller machen dabei ihr Bestes, haben jedoch für mich viel zu dünne Charaktere, was bei einem Trash-Film gar nicht schlimm ist, würde man nicht versuchen ihnen zwanghaft Tiefe einzuhauchen, denn das wird hier versucht und genau das sind die Schwächen von I, Frankenstein, er versucht etwas zu sein, was er nicht ist, steht nicht dazu, ein Trash-Film zu sein, sondern versucht sich dauerhaft davon abzuheben, was meiner Meinung nach einfach nicht funktionieren will.

                          Unterm Strich betrachtet bleibt I, Frankenstein in meinen Augen hinter seinem Potenzial zurück, das hier hätte ein solider Trash-Streifen werden können, hätte man nicht versucht zwanghaft mehr zu sein.
                          Wenn man weiß, was einen erwartet und man sich darauf einlässt kann man meiner Meinung nach ein wenig Freude an dem Streifen haben, aber nie so viel, dass man das Gefühl hat, der Film hätte sich gelohnt.

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                          • 7

                            So richtig kann ich die vielen negativen Beurteilungen nicht nachvollziehen. Ja, der Film ist Trash, aber verdammt unterhaltsam. Die Story ist zwar sehr platt und vorhersehbar, aber die Darsteller sind nicht schlecht und die Effekte sind toll.
                            Kein Film den man unbedingt gesehen haben muss und auch vom Kauf würde ich eher abraten, aber man kann ihn sich durchaus ansehen, wenn er mal im TV läuft. Auch für einen Trash-Abend ist der Film sehr unterhaltsam.

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                            • 5

                              In "Underworld" Vampire und Werwölfe neu auferstehen zu lassen und ihnen moderne Attribute zuzuweisen, das hat komischerweise funktioniert. In "I, Frankenstein" (und der Titel ist wirklich Banane) klappt das nicht. Es wird nicht mit Effekten gegeizt, die jedoch alles andere als zeitgemäß sind. Feuersäulen, fliegende Gargoyles und Dämonen, das konnte man schon bei "Buffy"...nicht. Die Story zieht sich wie ein ganz dünnes Fädchen durch den Film. Aufgeplustert mit viel Animation und Kampfaction soll daraus ein brauchbarer Film entstehen. Wenn ihr mich fragt, hätte man ihn lieber im Grab gelassen.

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                              • 5

                                Die Schauspieler waren gut, alles andere leider absoluter Durchschnitt. Muss man nicht gesehen haben.

                                • 0 .5

                                  Wenn man keine Filme drehen kann, soll man auch keine Filme drehen.

                                  • 3

                                    Die Roten Lichter sind das Highlight des Films und auch gleichzeitig die Signale, wann man denn mal wieder auf den Bildschirm gucken sollte. Der Rest des Films ist belanglos. Wer also auf Filme mit Roten Lichtern steht darf getrost zu greifen.

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                                    • 6 .5

                                      Ich mochte den Film! Ich fand den cool! Ich fand den unterhaltsam! Ich habe Frankenstein komplett gelesen! Und das extrem gute Hörspiel gehört! Und sogar einen alten S/W Film gesehen! Aber den hier fand ich trotzdem cool!
                                      Bin ich jetzt verrückt? Ein wenig vielleicht. Ein ganz klein wenig.

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                                      • 4

                                        Bill Nighy war gut und die Musik an manchen Stellen akzeptabel, der Rest war Stuss.

                                        • 3

                                          Die Gargoyles sehen ganz gut aus...

                                          • 0 .5
                                            ProfessorAbronsius 20.01.2015, 13:46 Geändert 20.01.2015, 13:47

                                            Von den vielen negativen Kritiken zu I, FRANKENSTEIN (was für ein beschissener Titel) wollte ich mich nicht abschrecken lassen und bin dementsprechend schön auf die Schnauze gefallen.
                                            Effekte, Story und Dialoge sind einfach nur erschreckend belang- und lieblos zusammengeschustert.
                                            Selbst Aaron Eckhardt vermag hier gar nichts mehr zu retten.
                                            Taugt nicht mal zur gemütlichen Sonntagnachmittagsberieselung. Dann lieber eineinhalb Stunden draußen in der Natur spazieren und das schlechte Wetter genießen.

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                                            • 4 .5

                                              Der Film setzt auf nix anderes als Effekthascherei. Story ist flach wie ne Flunder.

                                              • 3
                                                Allmymovies 07.01.2015, 18:21 Geändert 07.01.2015, 18:22

                                                Ieh, Frankenstein müsste es heissen…Während Aaron Eckhard als Frankensteins Monster erstaunlich gut aussieht, ist die Umsetzung dieser Comicnovele schon im Kern faulig und stinkt zum Himmel.
                                                Schale Sprüche, wenig bis keine Handlung, Effekte und Masken die diesen Film aussehen lassen wie eine Doppelfolge “Supernatural” oder “Buffy – im Bahn der Dämonen”. Ich hatte auf Van Helsing Niveau gehofft ( Mindestanforderung um unterhalten zu werden ) und bekam leider etwas was deutlich darunter lag.

                                                Kampf und Action gehören bestimmt zu dieser Art Film, aber wo zur ( oder- in der ) Hölle lernen Dämonen Martial Arts Kampftechniken? Von Bruce Lee können sie es schonmal nicht haben. Alle Klopperei in Ehren, aber Matrixmoves und Karate zwischen Dämon und Frankensteins Monster..Meinetwegen aber dann muss es auch überzeugen, und das hat es MICH zumindest nicht.

                                                Am ehesten zu loben ist Darsteller Bill Nighy, den man schon aus den Underworld-Filmen als Clanführer Victor kennt. Sein strenger “Nabirius” ist ordentlich in Szene gesetzt, aber auch nichts was das Ruder rumreissen würde.

                                                Alles in allem ein schwacher Aufguß eines Klassikers der Horrorliteratur, der das Siegel Frankenstein nicht verdient, und zudem eine Filmadaption die der Comicnovele wahrscheinlich ebenfalls nicht gerecht wird.

                                                #filmzentrale.wordpress

                                                • 4 .5
                                                  ElmStreet84 04.01.2015, 00:33 Geändert 04.01.2015, 00:37

                                                  Um "I Frankenstein" hatte ich zwar bereits einen riesigen Bogen gemacht, als es hieß, es solle eine solche, ebensolche Idee herangebracht werden, mit der man die Kult-Legende wieder zu neuem Leben erwecken will, aber zu guter letzt konnte ich es nicht anders und ... wohl doch eher zufällig... einen Blick hineinwerfen. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch, um es noch nett auszudrücken, aber ich harrte der Dinge die da kommen mochten und lehnte mich entspannt zurück; dennoch stets mit der Frage im Kopf "Sollte ich es mir wirklich antun, wäre es nicht reine wertlose Verschwendung wertvoller Zeit meines noch so wertvolleren Lebens?"

                                                  Na gut, ich lehnte mich also zurück und warf meine Augäpfel gebannt auf den Bildschirm. Und was ich dort zu sehen bekam, hat mich wirklich mal so in KEINSTER Weise angesprochen, noch hat es mich mitgerissen oder sonst was, ich hab im ganzen Laufe des Films eher sauer aufstoßen müssen. Was man hier als Auskopplung bzw. Geschichte über Frankenstein abliefert ist wirklich ziemlich beschissen, um es mal brachial auszudrücken. Hier nimmt man weder Rücksicht auf akzeptable Story, sympathische und autentische Charaktere, denen man als Zuschauer sehr gerne folgt, noch auf irgendeinen Charme, respektive Respekt dem Original gegenüber, denn sonst hätte dieser Film mit großer Wahrscheinlichkeit wohl etwas anders ausgesehen. Ich kann's verstehen, wenn man sagt "wir wollen mal was neues ausprobieren", aber warum sie es ausgerechnet mit einem der bekanntesten und kultigsten Horrorikonen der Hammer Studios machen mussten und ihn in so einen Film setzten mussten, bleibt mir ein Rätsel.

                                                  Aaron Eckhart, der mir vorher eigentlich nur ausschließlich als Two-Face in "The Dark Knight" bekannt war, musste sein eigentlich vorhandenes schauspielerisches Talent bzw. seine Überzeugungskraft für "I Frankenstein" mal eben außer Kraft setzen um in diesem Film wirklich seine wie ich finde, und ich denke, das kann ich auch annehmen, ohne bis jetzt sehr viel von ihm gesehen haben zu müssen, schlechteste Auswahl eines Charakters und dessen Film darzubieten. Und ich muss sogar sagen, dabei hatte Aaron Eckhart hier noch sehr viel Potential, aber es wird ihm nunmal von den Filmemachern, den Regisseuren, Produzenten und Drehbuchautoren nicht gegönnt, denn sie schaffen hier wirklich eine negative Meisterleistung, die sich durchaus in allen Kinos der unteren, höllischen Unterwelt des Filmglobus zeigen kann. Wenn ich mir auch nicht ganz sooo sicher bin, ob es diese Unterwelt-Kinos wirklich gibt, in denen würde er aber mit Sicherheit 24/7 auf Großleinwand laufen!!! :)

                                                  Das war wirklich mal ein richtiger Schuss in den Ofen! Aber ich hab es ja schon kommen sehen, bereits als ich das erste Foto von Frankenstein sah, eingeölt und beachboymäßig, bereit für alle ahnungslosen (weiblichen) Geschöpfe, die dafür ihre knapp 10 Euro geradezu zum Fenster rausschmeißen! ;))

                                                  10
                                                  • 3

                                                    Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, altes neu aufzulegen und neu zu interpretieren. Dies ist hier im großen Umfang geschehen, nur das es eben nicht wirklich gelungen ist.
                                                    Die Story ist bekannt und doch gerade hier irgendwie murks. Die Besetzung ist zwar hochkarätig ,aber bis auf wenige Ausnahmen nicht überzeugend.
                                                    Auch die Effekte sehen an einigen Stellen nicht so gut aus, sind im großen und ganzen aber akzeptabel.
                                                    Auch die Gargoyles fand ich völlig deplatziert. Sie ersetzen die Engel, die gegen die Dämonen kämpfen und ich frage mich, wer auf diese bescheuerte Idee gekommen ist, hier Gargoyles statt Engel zu nehmen.
                                                    Wie dem auch sei, eine sehr eigenwillige Interpretation des Klassikers, die Fans des trash Genres erfreuen könnte.

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