I Was a Swiss Banker

I Was a Swiss Banker (2007), CH
Laufzeit 75 Minuten, Drama, Kinostart 11.09.2008

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5.1 Kritiker
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von Thomas Imbach, mit Beat Marti und Laura Drasbæk

Eben erst war Roger noch der geschniegelte Jung-Banker, der es zum x-ten mal schaffte, das Schwarzgeld seiner Kunden mit einem charmanten Buben-Lächeln über die Grenzen zu schmuggeln. Dann geschieht’s: Roger wird von den Zöllnern heraus gewunken, er verliert die Nerven, erwischt beim Durchstarten einen Zöllner und kann sich gerade noch mit einem Kopfsprung in den Bodensee retten. Mit diesem Sprung aber katapultiert er sich nicht nur aus seiner Banker-Karriere heraus, sondern in eine ganz neue und wahrhaft überraschende Welt hinein. Diese Welt ist bevölkert von scheuen Meerjungfrauen in Lara Croft-Montur und listigen Elster-Hexen in Helikoptern. Wie in einem Grimmschen Märchen muss sich Roger jetzt dreifach bewähren, um dem Bann der Hexe zu entkommen und zu sich und seinem Glück zu finden. Seine Unterwasser-Reise durch eine berückend schöne Schweiz wird getragen und vorwärtsgetrieben durch die zauberhaften Lieder der Sirenen, denen Roger unterwegs begegnet und bei denen man ewig verweilen möchte.


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: I Was a Swiss Banker

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Das Märchen «I Was a Swiss Banker» ist eine verführerisch verspielte Reise durch die Vielfalt der Schweiz. Filmemacher Thomas Imbach lässt seine Hauptfigur in gefahrvolle Fantasiewelten abtauchen.

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2.0Ärgerlich

Der überambitionierte Heimatfilm vor malerischer schweizer Kulisse ist eine surreale Mischung aus Hans-Christian-Andersen-Märchen und kleinem Fernsehspiel, voller symbolüberladender Bilder mit schwarzen Raben, blutenden Schafen und einer leuchtend roten Schwarzgeldtasche, die sich durch alle Szenen zieht. [...] Mitreissend ist das nicht, sondern langweilt zusehends.

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3.0Schwach

Dass sich Eros und Geld nicht vertragen, ist als These schon platt genug, aber auch Eros und Ironie bringt Imboden einfach nicht zusammen. Für jede Albernheit zahlt er mit einem Verlust an Poesie, das kindliche Vergnügen am Spiel wird zum kindischen Spaß von zweifelhafter Relevanz. Und der Naturbursch, der ein Banker war, findet im Wirrwarr von Sprachen und Gefühlen zwar die Liebe, aber kein Profil. Ein nicht ausgeschöpftes Potenzial, ziemlich unschweizerisch.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.0Ganz gut

Wieder einmal reflektiert [der Regisseur] in seinem Film die Schweiz und zeichnet das Bild eines Landes, das allen Abschottungstendenzen zum Trotz längst zu einer multikulturellen Gesellschaft geworden ist. Nicht umsonst stammen all die Frauen, denen Roger auf seiner Reise begegnet, aus verschiedensten Ländern und Kulturen.

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