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Ich bin Sam

I am Sam (2001), US Laufzeit 132 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 09.05.2002


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5.6
Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
2042 Bewertungen
61 Kommentare
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von Jessie Nelson, mit Sean Penn und Michelle Pfeiffer

Ich bin Sam ist die bewegende Lebensgeschichte des geistig behinderten Sam Dawson (Sean Penn): Mit der Unterstützung außergewöhnlicher Freunde zieht er seine Tochter Lucy (Dakota Fanning) selbst auf. Aber als Lucy sieben wird und Sam ihr intellektuell nicht mehr gewachsen ist, gerät die Familienidylle aus dem Lot: Die zuständige Sozialarbeiterin will Sam seine Tochter wegnehmen und Pflegeeltern anvertrauen…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ich bin Sam
Genre
Familiendrama, Schicksalsdrama, Drama, Komödie
Zeit
1990er Jahre
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Familienleben, Freundschaft, Geistig Behinderter, Gericht, Pflegefamilie, Rechtsanwalt, Sozialarbeit, Starke Frau, Unterstützung, Urteil, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, zerbrochene Familie
Stimmung
Berührend, Ernst, Traurig
Zielgruppe
Frauenfilm
Verleiher
Warner Bros Film GmbH
Produktionsfirma
Avery Pix, Bedford Falls Productions, New Line Cinema

Kritiken (3) — Film: Ich bin Sam

JackoXL: Die Drei Muscheln

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1.5Ärgerlich

[...] "Ich bin Sam" will ganz berührend und wichtig sein, von wegen. Ein extrem engagierter Sean Penn spielt hilflos gegen ein lächerliches Skript an, muss sich dem beugen und so wird eine beachtliche Leistung ad absurdum geführt. Was bringt es, einen geistig behinderten Mann durchaus authentisch zu verkörpern, wenn die Rahmenbedingungen eine einzige Katastrophe sind? Vielleicht etwas fachliches Lob, nur im Resultat sind das Perlen vor die Säue. Die Herausforderung und eigentliche Message des Films könnten den sonst so auf die Rollenauswahl bedachten Penn zu diesem Quark verleitet haben, gerade so verständlich. Er hat seine persönliche Hürde gemeistert, ja, so in etwa sehen geistig behinderte Menschen aus und verhalten sich. Alles andere ist furchtbar-verlogener Mumpitz, fern jeder Realität und ungefähr so glaubhaft und vernünftig wie das Nachmittagsprogramm von RTL. [...]

[...] Das ist hohler, Hollywood-gerechter Unsinn mit dem bald schon gefährlichem Subtext: "Alles ist möglich, wenn die Liebe stimmt". Ja, sicher, und jetzt verschließen wir die Fenster und Türen vor der gemeinen Wahrheit, ziehen uns nackt aus und tanzen um das Lagerfeuer der Toleranz. Igitt, wie billig. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

jollyroger

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Yep, ein wirklich räudiger Film. Danach war Penn bei mir erst mal die nächsten 5 Jahre unten durch für den Müll.


Andy Dufresne

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Irgendwie reicht eine Hand, die mal in einen Häcksler geriet, um die guten , authentischen Filme zum Thema aufzuzählen :)


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Für einen amerikanischen Mainstreamfilm gibt sich Ich bin Sam erstaunlich mutig. Immerhin wagt Jessie Nelson die provokante These, dass ein geistig Behinderter mit Herzensbildung geeigneter ist, ein Kind zu erziehen als manche so genannte "Normalfamilie". Längst weiß man, dass in der Regel ganz "normale" Väter aus besten Verhältnissen ihre Kinder in Zeitmangel und Gleichgültigkeit vor dem Fernseher parken, schlagen oder gar sexuell missbrauchen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviesteve: Podcast

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7.5Sehenswert

Die Storyline vom autistischen Vater, der um das Sorgerecht für seine Tochter kämpft, könnte jedem billigen "TV-Movie" entstammen - egal ob aus deutschen Landen (dann wohl mit Veronica Ferres) oder als US-Produktion (in diesem Falle wahrscheinlich mit einem Großteil des noch lebenden Casts von Dallas). Die Umsetzung erfolgt hier aber so leicht und einnehmend, daß niemals das unangenehme Gefühl von triefendem Emo-Kitsch aufkommt. Zwar gibt es emotionale Momente und hin und wieder muß man sich auch eine Träne verdrücken. Insgesamt darf der Zuschauer aber eher mitfiebern, als in ein wehleidiges Lamento auszubrechen. Sean Penn ist einfach wunderbar in seiner Rolle als eingeschränkter Mensch, dessen Liebe keine Schranken kennt. Diesen Lebenskünstler, der sich gegen alle Widerstände durchs Leben kämpft, kann man einfach nur ins Herz schließen. Dakota Fanning ist trotz ihrer Omni-Präsenz in den letzten Kinojahren immer noch goldig und wird wahrlich nicht zu Unrecht besetzt. Michelle Pfeiffer sieht man ohnehin viel zu selten, denn auch sie weiß mit ihrem Wechsel von hyperaktiver Powerfrau zur entfremdeten Gattin und Mutter voller verzweifelter Traurigkeit einmal mehr zu überzeugen.

Auch die anderen Aspekte dieser filmischen Umsetzung sind stimmig. So bleibt die Kamera stets nah an den Figuren, ohne jedoch aufdringlich zu werden. Die durchweg gecoverten Beatles-Songs geben hoffnungsvolle Impulse und fügen sich angenehm in den Gesamteindruck.

Alles in allem ein schöner Film, dessen Wirkung nur dadurch getrübt wird, daß zahlreiche andere Streifen die selbe Aussage auch schon in adäquate Bilder gepackt haben. Letzlich ahnt man, wie das Drama aufgelöst wird und die Überraschungen oder originellen Momente halten sich in Grenzen. Darum nur 7,5 von 10 Punkten.

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Kommentare (58) — Film: Ich bin Sam


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Nonschi

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Bewertung6.0Ganz gut

"Ich bin Sam" ist der Lieblingsfilm meiner Freundin und deshalb habe ich ihn mehr als nur einmal geschaut.
Klar ist der Film zimlich schmalzig und meiner Meinung nach wird hier auch viel Potential verspielt, denn wieder wird sich hier dem "süßen Behinderten" bedient.
Troztdem hat der Film auch seine emotionalen Momente und einem wird eine tragische aber auch schöne Geschichte erzählt.

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Frankie Dunn

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Bewertung7.0Sehenswert

Vermutlich stehe ich mit der Ansicht alleine da. Ich sag's trotzdem: Ich bin Sam ist Forrest Gump in gut (Gump bekommt 2.5 von mir). Man kann darüber streiten (siehe Wertungsspektrum der Kommentatoren von 0.0 bis 10.0), ob man das Thema "Auch Behinderte können Kinder erziehen" inhaltlich unterstützen möchte. Ich denke der Film selbst trifft kein allgemeines Urteil. Die schwarz-weiß-Malerei schätze ich nicht so stark ein wie in vielen anderen Filmen, auch wenn sie phasenweise vorhanden ist. "Das Böse" gibt es hier nicht. Letztendlich wollen alle das Beste für Lucy. In erster Linie sehe ich ein rührendes Drama mit einem starken Schauspielensemble um die Fanning Schwestern, das in vielerlei Hinsicht (ein bisschen) lehrreich sein kann, wenn man seinen Verstand während des Films eingeschaltet lässt. Das Drehbuch hätte jedoch besser sein können.

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Lilith1308

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Bewertung9.0Herausragend

Kaum ein Film hat mich je so bewegt und zu Tränen gerührt wie dieser. Sean Penn zeigt hier sein großes schauspielerisches Talent, aber auch Dakota Fanning spielt ihre Rolle absolut grandios. Ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie der Film fast schon zwanghaft versucht auf die Tränendrüse zu drücken und Emotionen beim Zuschauer zu wecken. Mich hat er trotzdem oder vielleicht gerade deswegen so gut erreicht und ja ich gestehe, ich muss immer wieder zu den Taschentüchern greifen und tue es auch immer wieder gerne!

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KleeneFilmMaus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Schauspieler sind überzeugend und spielen ihre Rolle sehr beeindruckend ,vor allem Sean Penn! Toller Film! mit viel Gefühl! Kann ich nur empfehlen diesen Film!

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Laserdance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist der Film kitsch. Klar, wer das nicht abkann ist glaube ich im falschen film. Man muss auch eine Antenne für so was haben.

Starke besetzung tut ihr übriges.. Hier steht es auch irgendwo. Wer halbwegs Empatie besitzt, den bewegt der Film auch.

Der Film tut alles um Emotionen zu wecken. Und das klappt offenbar. Wie man an den Wertungen sieht.

Starkes Gefühlskino.

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jennisite

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Bewertung10.0Herausragend

Ich weine, wenn der Film anfängt und ich weine, wenn der Film zu Ende ist.
Immer und immer wieder!

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eric.wuschner

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film den man gesehn haben sollte . Gut umgesetzt .
Nicht zu viel Hektik und auch die Herzschmerz Momente sind nicht zu plump .
Michelle Pfeiffer mag man erst nachdem sie wirklich auf Sam ´s Seite steht .
Sam wird so glaubwürdig gemimt wie man es nur gerade in so einem
Film erwarten könnte , und ich sag mal : So penibel im Ausdruck , hier sieht man
wahre Akribie .

Auch 21 gramm war spitze . Aber "I am Sam" reiht sich ( ganz klar ) in die Liste
der besten cineastischen Momente ein . Vielleicht ist es auch ein bisschen derbe dabei ,
dass man einem kleinen und feinen Film wie diesem , durchaus Jahre hinterherweinen kann .
Ja . Filme wie dieser schweben aber in ihrem ganz eigenen Olymp .

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hrxuuuu

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin Sam ist ein äußerst gut gespieltes Drama, mit Familienfeeling und viel trauer über ein Geistigbehinderten der seine Tochter aufwachsen sehen möchte. Ein herrliches Zusammenspiel zwischen Sean Penn und Michelle Pfeiffer was einen zu tränen rührt.

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Simon Moon

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@hrxuuuu Sean Penn? In "Mystic River"? Wus?


hrxuuuu

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Ja klar spielt er damit?


uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

perfektes zusammenspiel zwischen lustigen und traurigen momenten in diesen netten filmchen...allein die kameraführung war nicht so der hit

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beast667

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz grosser, kleiner Film. Sean Penn ist Wahnsinn. Das Thema ist grossartig, einen halben Punkt Abzug gibt es nur dafür, weil mir ab und an zu zwanghaft auf die Tränendrüse gedrückt wird.

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MichaelGG

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10,0 minus 0,5 sind dann doch 9,5 ?!


beast667

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fällt mir auch grade auf.......... Ups.


Caroline Schönsee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super Filmmusik

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Löwensteins

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Man stelle sich diese Geschichte (nur allein die Grund-Idee hat Oscar-Potential) mit einem Sean Penn unter der Regie von Sorrentino so zart und subtil wie in 'Cheyenne' vor. Es wäre eine 10.

So aber stört mich u.a. Michelle Pfeiffer. (Warum sie?) und die zwischendurch künstliche Inszenierung der 'Realität' von AnwältInnen (grandios hier: Richard Schiff, der sonst in 'The West Wing' spielte) und Karriere-Eltern.

Die unterschiedliche Farbschattierung der Lebenswelten in blau/grau ist eine sehr gute Idee, wenn sie denn eben nicht durch platte Dialoge und SchauspielerInnen überzeichnet werden würde.

Ich habe (fast) alle Filme mit Sean Penn gesehen. Jedes Mal erstaunt mich seine Kunst der Interpretation und Darstellung von Rollen neu. Er schafft aus Figuren Menschen, allein durch seine Präsenz und Empathie. Das ist authentisch. Das ist Schauspiel-Kunst auf höchstem Niveau.

Ich habe am Ende des Filmes geweint. Wegen Sean/Sam und seiner kleinen Lucy/Dakota (Talent zeigt sich erstaunlich früh). Gute SchauspielerInnen tragen eine schlechte Regie und sorgen so für eine gute Unterhaltung.

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Ener

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Bewertung6.5Ganz gut

Thematisch hat der Film locker das Zeug zur Höchstwertung. Ein Pulverfass für emotionale Momente. Leider verhaspelt man sich zunehmendst im typischen Film und streckt die Spielzeit, m.E. unnötig. Etwas weniger Nebenschauplätze hätten gut getan. Kind weg, Gericht, Ende, schon funktioniert es. Für den Beginn und für Sean Penns deutsche Synchronstimme, die hier unglaublich gut passt und spielt, natürlich insgesamt überm Strich.

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AcademyAwardFan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geistigbehinderter Vater kämpft um das Sorgerecht seiner kleinen Tochter. Trauriger Film, man kann hier wirklich mitfühlen. Sean Penn klasse, selbst Dakota Fanning gefiehl mir.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung6.5Ganz gut

für mehr Punkte fehlt mehr Schlüssigkeit

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regiseurin

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Bewertung7.5Sehenswert

" Ich bin Sam" ist ein äußerst berührendes Familiendrama, welches das Schicksal eines zurückgebliebenen und autistischen Mannes zeigt, welcher Vater wird. Von der Mutter im Stich gelassen muss er sich von einen Moment auf den anderen vollkommen selbstständig um seine Tochter kümmern.

Sean Penn repräsentiert hier die Rolle des geistig beeinträchtigten Vaters ,Sam, und spielt diesen so ausdrucksstark, gefühlvoll und realistisch, dass man ihm die Figur auch wirklich abnimmt. Zu keiner Zeit fällt er aus seiner Rolle und durch Dakota Fanning, welche seine kleine Tochter verkörpert, kann uns ein sehr eindeutiges Bild vermittelt werden wie sich ein Mädchen mit einem derartigen Vater in der Öffentlichkeit fühlt, besonders wenn es zu Konflikten kommt.
Dakota Fanning war schon als Kind eine tolle Schauspielerin, trotz ihres Alters überzeugt sie auf voller Linie. Die liebevolle Beziehung welche sie zu ihrem Vater hat wird beinahe greifbar und
Nun zu Michelle Pfeiffer, eine Staranwältin, eine Frau die niemals verliert, eine Frau die ein Image eines herzlosen Miststücks hat und doch sieht man, dass dies nur ihre Fassade ist und diese beginnt durch die Beziehung zu Sam zu zerbrechen und ihre wahren Gefühle gelangen an die Oberfläche.

Fazit: "Ich bin Sam" ein durch und durch sehenswertes Drama mit kritischem Inhalt, welcher durch die sensible Spielweise und Inszenenierung, gefühlvoll und offen dem Zuschauer entgegen gebracht wird.

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deevaudee

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Die Fanning ist doch arg nervig, in Krieg der Welten hat se mir schon gereicht.... =S


regiseurin

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@Souli: Ja zeitweise kam es etwas übertrieben rüber muss ich auch sagen. Aber Sean Penn passt die Rolle...
@dvd: Ich find die in dem film jetzt eig nicht so nervig und Krieg der welten kenn ich noch nicht :) also mal sehen ;)


Dachsman

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Bewertung5.0Geht so

So herablassend das klingen mag, ich verstehe schon, wieso der Film bei einem Teil des Publikums Anklang findet. Er berührt, ja. Allerdings, und da zähle ich mich zu der anderen Hälfte des Publikums, auf eine erschreckend manipulative Art und Weise. Kindliche Kulleraugen, ulkige Ticks und Macken, niesende Hündchen, ein paar schmissige popkulturelle Zitate und am Ende die große Zusammenführung. Das ist so moralinsauer und gleichzeitig so klebrig-kitschig, dass man mehr als einmal Gefahr läuft, den Saal als Diabetiker zu verlassen.
Den schlimmsten Vorwurf, den man dem Film aber machen kann, ach was, muss, ist der, dass er wieder das Bild vom "süßen Behinderten" bedient. Er lacht zu keiner Zeit mit ihnen, sondern stets über sie. Gerade die Truppe Nebenfiguren verkommen zur reinen Freakshow, zu wandelnden One-Liner, die er nie als Menschen (mit ihren Problemen) ernst nimmt, sondern sie behandelt wie Nebenfiguren in einem Zeichentrickfilm (wir haben Grummel-Schlumpf, Schlaubi-Schlumpf, Muttersöhnchen-Schlumpf, und Happy-Schlumpf).
In dem tumben Schwarz/Weiß-Weltbild, welches der Film entwirft, ist es dann natürlich auch die Kraft der Liebe und wahren Gefühle, die nur Sam den in viel zu komplizierten Mustern denkenden anderen beibringen kann.
Verlogen in seinem Anliegen, aber immerhin kompetent gemacht, einigermaßen zügig über die Bühne gebracht und recht ansehlich gespielt.

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LittleBell

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Wie hätte es gezeigt werden sollen, dass MIT den behinderten Menschen gelacht wird? Ich kann deine Ansicht absolut nachvollziehen (grade das mit den "süßen behinderten"), aber ich denke nicht, dass das die Absicht des Films war. Hast du dir die specials auf der DVD angesehen? Es wurde wirklich intensiv mit Behinderten gearbeitet um sie zu verstehen und kennenzulernen.
Die Freunde von Sam mit den Schlümpfen zu vergleichen finde ich wirklich etwas makaber. Es sollen doch einfach nur verschiedene Charaktere gezeigt werden (zum Teil sind es ja wirklich Behinderte aus der Werkstatt/Wohnheim in denen sich die Produzenten und Schauspieler aufhielten und welche für die Rollen gecastet wurden), diese schauspielern nicht, sie sind wirklich so wie es gezeigt wird.
Es war niemals Sinn der Sache, dass über sie gelacht wird oder mit der Mitleids-/Süßheitstour gepunktet werden soll. Es ging nicht darum Geld einzuspielen, sondern zu zeigen, dass man Respekt vor behinderten Menschen haben sollte und sie nicht unterschätzen darf.


eric.wuschner

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Ich hake mich mal ein , und schliesse mich der oberen Meinung gerne an .
Es gibt wirklich andere Filme die man zerreissen kann ; dieser hat es nicht verdient . " Voll nicht " . Dass der Film darauf abzielt einen recht nachdenklich zu machen (?) Wer kann das bitte leugnen ?
Sean Penn kann eh alles spielen . Gehörte zum " Brat Pack" um
Demi Moore , John Cusack und anderen denen man besonderes Talent
nachsagte ( oder verfrüht zuerkannte ) . Michelle Pfeiffer gehört sobesehn auch dazu und spielt in diesem Film ebenfalls sehr gut .
Mein kleines Fazit : Dass ein Schauspieler wie Penn sich für so eine Rolle
interessiert , sowas rundet eine solche Karriere geradewegs ab .
Vielen lieben Dank dafür .

Ich halte mich nicht gerne in der Stadt auf . Und ich gehe auch nicht ins Starbucks . Sollte ich meinen melancholischen Moment haben und das Leben findet genug Stille in mir , so setze ich mich aber gerne für ein paar
Minuten auf einen Kaffee ins Starbucks und halte die Augen offen
nach allem was das Leben so bietet .


mad02

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film mit sensationalen Sean Penn. Die Geschichte wurde wirklich toll erzählt nur war er mir dann an manchen Punkten doch eine bisschen in die Länge gezogen.

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Maerki_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der traurigste Film den ich je gesehen habe! Wer hier nicht heult hat kein Herz!! Sean Penn in einer seiner wohl besten schauspielerischen Leistungen. Er spielt einfach nur perfekt. Der Charakter tut einem ab der ersten Minute leid. Einerseits weil er so hilflos ist und das Leben einfach nicht auf seiner Seite steht und andererseits wenn man ihn sieht wie er aufgrund seines geistigen Zustandes viele Dinge gar nicht mitbekommt und versteht. Und das bringt Sean Penn einfach so glaubwürdig rüber. Ich hatte bei diesem Film so oft den Moment, wo ich am liebsten einfach ausschalten wollte, um mir dieses Leiden nicht mehr ansehen zu müssen. Eine Schande, dass Sean Penn hierfür den Oscar nicht bekommen hatte. Denn mehr Gefühl geht nun mal einfach nicht.

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Lillmeg

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich verstehe nicht, wie man diesen Film nicht lieben kann. Mein absoluter Lieblingsfilm und das wird er immer bleiben. <3

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stuforcedyou

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der macht es sich nun mal sehr einfach und ist ziemlich schmalzig, aber wie so oft ist das reine Geschmackssache



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