Ich denke oft an Piroschka

Ich denke oft an Piroschka (1955), DE
Laufzeit 92 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 29.12.1955

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7.1 Kritiker
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von Kurt Hoffmann, mit Liselotte Pulver und Gunnar Möller

Im Jahre 1925 fährt der deutsche Austauschstudent Andreas auf einem Donaudampfer nach Ungarn. Unterwegs verliebt er sich Hals über Kopf in die blonde Greta, die in der Türkei eine neue Stelle als Sekretärin antreten, vorher aber noch am Plattensee Urlaub machen will. Gemeinsam macht man in Budapest Station; leider verpatzt ein allzu anhänglicher Geiger ihnen dort das erhoffte Schäferstündchen. So bleibt es bei einem vielsagenden Händedruck zum Abschied und beim Austausch von Adressen. Am nächsten Tag reist Andreas in den abgelegenen Pusztaort, wo er seine Sommerferien verbringen will. Schon im Zug bekommt er einen Vorgeschmack auf die ungarische Gastfreundschaft. Ähnlich überschwänglich ist der Empfang auf dem Bahnhof des kleinen Ortes, wo Stationsvorsteher Istvan Rasc seines Amtes waltet. Er hat eine 17-jährige Tochter namens Piroschka, die besser deutsch versteht und spricht, als Andreas ahnt. Bald sind Piroschka und er unzertrennlich. Eines Tages kommt eine Postkarte vom Plattensee. Dass diese von einem Freund stammt, wie Andreas ihr vorschwindelt, glaubt Piroschka einfach nicht. Sie folgt ihm heimlich, als er zu Greta fährt, und so sieht Andreas sich plötzlich zwei hübschen Mädchen gegenüber.

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Kommentare (6) — Film: Ich denke oft an Piroschka

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kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

Nettes 50er Jahre-Filmchen rund um einen Studenten und die Tochter eines ungarischen Bahnhofsvorstehers. Sympathisch und gut gemacht, so dass diese – noch nicht einmal übertrieben kitschige – Geschichte auch fast 60 Jahre später noch zu unterhalten und gefallen weiß. Ein schönes Beispiel eines deutschen Klassikers, der auch heute noch einen gewissen Charme versprüht.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

RoosterCogburn

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"Du dorfst ruhik Piri zu mir sogen." :)


kronenhummer

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Ja, dieser gewollte Dialekt hatte seinen Charme...
Auch wenn ich Greta doch irgendwie sympathischer fand :)


aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Nostalgischer Film mit einer süßen Lilo Pulver.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Haite kommt Zug NUR zwoan-zig Mie-nuten später, pinkt-lich auf die Minute!"

Mich hat hier, neben einer reizenden Lilo Pulver, vor allem Gustav Knuth begeistert als ihr Vater und Bahnhofs ... äh ... STATIONSvorsteher(!) des kleinen ungarischen Ortes
"HÓDMEEE-ZőVÁÁÁ-SÁRHELY-KUTASI-PUSZ-TAAAAH!"
Die Handlung ist ziemlich einfach gestrickt. Die komplette Inszenierung ist an Naivität schwer zu überbieten und die Story, wie die Botschaft ganz schön weltfremd. Aber das ist bei dem beinah 60 Jahre alten Film auch Nebensache. Denn es geht darum eine schöne 'Heile-Welt-Romantik' zu vermitteln. Genau das macht er in Perfektion mit beschwingter Blauäugigkeit und gut aufgelegten Darstellern, die ein Postkarten-Ungarn von vor 90 Jahren darstellen. Denn die Geschichte ohne Happy-End, spielt Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Genau das Richtige was Deutschland zum Ende der Besatzungszeit im Kino gebraucht hat.

Der Film gehört nicht umsonst zu einer der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsproduktionen.

"Scheenen gut-ten Tag, gute Nacht, kiss die Hand und auf Wieder-sä-hen."
[Rudolf Vogel als Sándor, der dem 'deitschen Stuh-dänt' gern seine Deutschkenntnisse demonstriert]

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten deutschen Filme der 50er Jahre mit einer tollen Lilo Pulver.
" Kannst mi Piri nennen"

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Tytus

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Bewertung6.0Ganz gut

piroschka, was ist denn das, ich kenne nur piroschok bzw Pierogi ;)

der Film ist ganz nett, was mir aufgefallen ist, ich glaube mit dem gleichen Zug bin ich auch in Ungarn gefahren XD

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Somima

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Bewertung9.0Herausragend

was für ein zauberhafter Film - nostalgisch, witzig und rührend

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