Ich und Du und Alle, die wir kennen
Me And You And Everyone We Know (2005), US/FR Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 23.02.2006
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von Miranda July, mit Ellen Geer und John Hawkes
Richard Swersey (John Hawkes) ist Schuhverkäufer, Vater zweier Söhne und frisch geschieden. Als er der bezaubernden, impulsiven Christine Jesperson (Miranda July) begegnet, ergreift ihn Panik, so gerne er auch die zarten Überraschungen des Lebens für sich wieder zulassen würde. Christine ist Künstlerin, die sich ihren Lebensunterhalt mit einem Fahrdienst für Senioren verdient. Genau wie in ihrem Leben vermischen sich auch in ihren Kunstwerken Realität und magische Phantasie. Mit diesem besonderen Blick auf das Leben versucht Christine ihre Hoffnungen und Sehnsüchte Realität werden zu lassen. Einen weniger indirekten Zugang zum Leben haben Richards Söhne: Während der 6-jährige Robby eine gewagte Internet-Affäre mit einer Unbekannten beginnt, stellt sich sein 14-jähriger Bruder Peter als Versuchskaninchen für ein paar Mädchen aus der Nachbarschaft zur Verfügung, die sich auf ihre ersten sexuellen Erfahrungen und ihr zukünftiges Eheleben vorbereiten wollen.
Cast & Crew
-
Miranda July
-
Ellen Geer
-
John Hawkes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Swersey
-
Brad William Henke
-
Miranda July
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christine Jesperson
-
Carlie Westerman
-
Jordan Potter
Regie
Schauspieler
-
Miranda July
- Genre
- Komödie
- Ort
- Kleinstadt, Vorstadt
- Handlung
- Affäre, Afroamerikaner, Alleinerziehender Vater, Altenpflegerin, Aufnahmeprüfung, Ausstellung, Bank, Baumarkt, Blind Date, Bruder-Bruder-Beziehung, Chat, Erstes Mal, Erwachsenwerden, Ex-Frau, Fenster, Flirt, Goldfisch, Handy, Kunst und Kultur, Kuratorium, Laptop, Lesbischer Kuss, Liebe, Liebeskummer, Museum, Nachbar, Oralsex, Pubertät, Pädophilie, Schuh, Schuhverkäufer, Sex, Sexchat, Stadtpark, Stalker, Stress, Taxifahrer, Verlieben, Vernissage, Voyeur, Zeitgenössische Kunst
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ich und Du und Alle, die wir kennen
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Kritiken (1) — Film: Ich und Du und Alle, die wir kennen
tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch
Kommentar löschenDas liebevolle Streben eines Jeden auf seine Art in seinen Grenzen nach einem kleinen bisschen Glück. Sehr schön.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (30) — Film: Ich und Du und Alle, die wir kennen
Kommentar schreibenJanus Winter 2012/01/08 21:48:03
Kommentar löschen(=.=)...(=.=)
Einsamkeit und Sex und Selbstmitleid. Man kennt das.
Bunnyfaktor: 3
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TiH 2011/12/21 14:20:26
Kommentar löschenStrange Geschichte von strangen Menschen. Aber mal was anderes. Irgendwie hatte ich aber die ganze Zeit das Gefühl, dass hier eine Geschichte geschrieben bzw. gelesen wird; also es kam recht deutlich zum Ausdruck, dass die Autorin und Regisseurin sonst Bücher verfasst. Sehr gut entwickelten sich die Spannungen zwischen den einzelnen Personen. Vor allem die Kids haben super gespielt. Skurril und überzeugend, aber nicht so 100% mein Fall.
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Prestigeww 2011/06/20 15:38:59
Kommentar löschen))<>((
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mad02 2011/05/14 12:59:55
Kommentar löschenTeilweise besteht der Film aus schönen einzelnen Szenen. Doch im ganzen konnte mich der Film dann doch nicht überzeugen. Solche Art von Filmen funktionieren nur dann, wenn sich der Zuschauer mit den Charakteren im Film identifizieren und sympatisieren kann. Das hat der Film bei mir leider nicht geschafft, da teilweise die Personen auf mich etwas gezwungen skurill wirkten.
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ritchi 2011/03/08 13:41:53
Kommentar löschenGanz schön schön.
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BlackandBlueandGold 2011/03/12 21:18:56
Antwort löschenIch wusste's doch. ;)
andyewest88 2011/02/22 16:14:37
Kommentar löschenIn ihrem Regiedebut führt uns Miranda July in eine kleine Vorstadt-Welt und zeigt mehrere gleichwertige Charaktere, die alle einem (oder mehreren) bestimmten Ziel(en) hinterherlaufen. Tolle Darsteller, kreative Inszenierung, subtiler Humor und ein passender Soundtrack...
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fliegendreck84 2011/01/30 21:05:54
Kommentar löschenohne frage ein sehr freakiger film. von komödie ist hier aber nichts zu spüren. ein typischer kunstfilm den alle träumer einmal gesehen haben sollte.
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Scipio 2011/01/23 21:01:57
Kommentar löschenEin seltsamer Film, aber ganz sicher keine Komödie!
Lauter Typen die eigentlich in die Klapse gehören.
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emaka 2011/01/23 17:54:26
Kommentar löschenOh wie wunderbar! Skurril, komisch, herzallerliebst, schööööön, anrührend.
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Tytus 2011/01/23 10:28:39
Kommentar löschen10 Punkte Vorhersage Oo MP da bin ich mal gespannt!
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stricksogge 2010/09/03 09:29:09
Kommentar löschenIch habe schon "Zehn Wahrheiten" von Miranda July gelesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Stil eine ziemliche Geschmackssache ist, aber ich finde, dass sie die Atmosphäre aus ihren Kurzgeschichten dramaturgisch gut umgesetzt hat, sodass man diese auch in "Ich und du und Alle, die wir kennen" zu spüren bekommt.
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Aylon5 2010/02/04 13:56:41
Kommentar löschenIch habe den Film im Original auf einer langen Zugfahrt gesehen und er hat sie aufjeden Fall um einiges kürzer gemacht. Es ist jedoch kein Unterhaltungsfilm, jedenfalls nciht primär.
Im Mittelpunkt steht das Streben nach menschlicher Nähe und gesellschaftlicher Akzeptanz welche jede Person in diesem Film auf eine eigene Art und Weise findet oder verliert.
Der Film hat seine eigene Realität und teilt diese gekonnt mit der unseren.
Er hat zwar seinen eigenen relativ verrückten Humor doch die Genre-einteilung als Komödie finde ich nicht zutreffend.
))<>(( forever
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kristallrainer 2010/01/27 22:35:00
Kommentar löschenLeider ist der Film bzw. die zentrale(?) Beziehung viel zu konstriert. Ich will jetzt nichts falsche sagen, aber irgendwie merkt man den ganzen Film über, dass hier eine Frau Regie geführt hat und übrigens gleichzeitig in die Hauptrolle geschlüpft ist. Die Vermutung, dass die Story autobiographisch ist scheint daher naheliegend. Punkten kann der Film durch seinen skurrilen Humor.
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dae-su 2009/12/30 11:58:25
Kommentar löschenEine Perle. Traumhaft verschrobene Charaktere befinden sich in einer episodisch angelegten, nicht minder verschroben-skurrilen Geschichte wieder, jeder seinem individuellen, kleinen Glück hinterherlaufend. Das Zusammenspiel der Handlungsfäden funktioniert dank der leichtfüßigen Inszenierung wie ein Kinderspiel, die Darsteller sind einsame Spitze und der Score, in ledigliche einer Schlüsselszene durch einen einzigen Song unterbrochen, gibt dem Filme seine Stimmung: melancholisch, verspielt ... verschroben.
Ein Film, der sicher von Sichtung zu Sichtung noch dazugewinnt, wenn die kleinen Details ins Auge fallen.
Wunderbar, davon bitte mehr.
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Lorion42 2009/06/10 23:39:54
Kommentar löschenDer Film funktioniert nur, wenn man sich mit den Charakteren identifizieren kann. Aber wenn man auf Skurilitäten steht, bietet der Film einige Gelegenheiten zu schmunzeln, lachen oder freuen.
Ein guter Film ist er aber nicht. Dafür sind die Szenen zu zufällig aneinandergehäuft. Je nach Sehgewohnheiten kann einem bei dieser Art des Erzählens schnell langweilig werden.
Insgesamt aber doch ein sehr sympathischer Film.
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nurleben 2009/06/06 01:02:57
Kommentar löschenWie konnte der mir nur 3 Jahre lang durch die Lappen gehn :D?
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8martin 2009/05/15 16:57:38
Kommentar löschenEs ist eine sonderbare Komödie. Das Erwachsenwerden pubertierender Kids und das Durchwursteln eines getrennt lebenden Schuhverkäufers bietet ausgiebig Stoff für einen lustigen Film. Die einzelnen Szenen werden eigentlich durch die dort auftretenden Personen zusammengehalten und so gelingt es Handlungssprünge zu überwinden. Es entsteht ein Fleckerlteppich auf dem es nette Szenen gibt, manchmal auch lustige, andere sind dagegen sinnfrei oder sogar dämlich. Es ist halt ein eigenartiger Film, der vielleicht das heutige Leben in der Patchwork-Familie nachempfindet.
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Afrin Alburu 2009/05/14 22:54:27
Kommentar löschenLangsam komme ich mir blöd vor, wenn ich eine Review damit beginne zu sagen, dass der Film irgendwie seltsam war, aber auch dieser hier war mal wieder sehr seltsam.
Hauptpersonen gibt es sozusagen viele und um keinen geht es richtig wirklich und um keinen mehr als um den anderen. Ein Vater der sich von seiner Frau trennt, oder sie sich von ihm. Dessen 2 Söhne, einer 6 Jahre alt (Sohn B), der andere wohl 13 oder sowas (Sohn A). Seine Sozusagen-Ex lebt mit einem neuen Kerl in einem riesigen Haus, während er sich gerade so ein kleines Apartment leisten kann in dem die beiden Kinder auch dauernd rumwuseln obwohl man meinen sollte, es wäre geschickter, dass diese bei der Mutter bleiben, zwecks großem Haus und 2 Elternteilen, statt einem alleinerziehenden Vater der wie Al Bundy in einem Schuhgeschäft arbeitet und dort mit seinem Kollegen lauter sehr realitätsferne Pläne und Ansichten austauscht.
Besagter Kollege wiederum hat mal einen Vormittag frei und trifft auf 2 Schulkameradinnen des Sohnes A, die auf dem Gehweg stehen und sich schminken. Die meinen dann, dass sie 18 oder zumindest fast 18 wären und der Typ macht klar, dass er sie am liebsten hier und jetzt vögeln würde. Auf sehr blumige Art und Weise allerdings. Die beiden Damen sind recht neugierig und fragen weiter doof rum, der Kerl quittiert die Unterhaltung allerdings damit, dass er ja kein Perverser oder Kinderschänder sei. Am nächsten Tag hängt er dann beschriebene Zettel ans Fenster, so dass die Mädels lesen können, was er am liebsten mit ihnen anstellen würde. Ich meine ... dito, aber wtf?! ... Die 2 Mädels blasen dann um die Wette, allerdings nicht dem Typen einen, sondern Sohn A, weil sie wissen wollen wer das besser kann. Aber laut Sohn A können sie es beide gleich gut. oO Isses net schee? Bei der ganzen Aktion schaut die jüngere Nachbarstochter durchs Fenster, die auch einen ziemlichen Schaden hat, denn sie hat eine Truhe in der sie Gegenstände hortet, die sie für ihre Zeit nach der Hochzeit für ihren Mann, sich selbst und ihre Tochter braucht. Freaky. Die ist halt 8 oder so.
Apropos freaky, der Sohn B, mit seinen 6 Jahren flirtet im Internet mit einer älteren Frau in dem er ganz oft copy & paste benutzt und redet mit ihr -weil er in seiner analen Phase ist und sie halt eine perverse Fäkalienfetischistin, siehe Two Girls - One Cup- über "poop" und darüber was man damit lustiges machen kann. Irgendwie etwas seltsam, wenn auch lustig. Aber wieder zurück zum Schuhverkäufer: Am Anfang des Films verkauft er einem Rentner blaue Turnschuhe. Dieser Rentner wurde von einer Frau die a) als Rentner-Taxifahrerin und b) als Künstlerin arbeitet oder zumindest als Künstlerin zu arbeiten versucht. Denn es scheint als könne sie nicht davon leben. Im Filmverlauf fängt da dann dezent an etwas zwischen Schuhverkäufer und verrückte Künstlerin zu laufen, aber echt verdammt subtil.
Alles in allem haben wir hier also sehr obskure Charakter und Begebenheiten, die größten Albernheiten und Verstrickungen die der Film bietet möchte ich gar nicht erzählen, sonst sieht ihn sich ja niemand mehr an und das kann man durchaus tun. Der Film ist nämlich durchaus unterhaltsam und interessant. Leider ist er hauptsächlich deswegen interessant, weil man -oder zumindest ich hab's getan- hofft, dass sich dieser ganze verrückte Unfug noch in irgendeiner Form aufklärt. Anscheinend ist den Produzenten aber entweder radikal die Lust vergangen oder sie hatten kein Geld mehr, denn der Film hört irgendwann einfach auf. Einfach so. So wie wenn die der Herr der Ringe Trilogie aufhören würde, als Frodo und Sam vor dem Tor in Mordor stehen und noch nicht wissen wie sie reinkommen sollen ins heilige Land. So wie wenn Fight Club aufhören würde, als Bob erschossen wird. So wie wenn Kill Bill aufhören würde, als The Bride sich aus dem Sarg befreit. Nee, nee, nee. So etwas tut man einfach nicht. Man hört nicht einfach mitten im Film auf ohne auch nur ansatzweise zu zeigen wohin das alles weiterlaufen könnte.
Daran möchte ich harsche Kritik üben ! Buh !
Fazit: Unterhaltsam, seltsam, abrupt endend.
6.0 von 10.0 Punkten
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pixtur 2009/02/01 16:10:00
Kommentar löschenBack and forth. Forever... Zum Lachen komische Situationen und Charaktere, mit leichter Hand in Szene gesetzt.
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Jonni 2008/10/02 10:28:54
Kommentar löschenSchöner, schräger Feel-Good-Movie, bei denen die Charaktere der Kinder den Erwachsenen glatt die Show stehlen. Das gelingt kaum einem Filmemacher, aber Miranda July inszeniert das ganze auf eine solch leichte und optimistische Art und Weise, dass man gar nicht anders kann, als sich zu freuen.
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