Identität - Kritik

US 2003 Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kriminalfilm, Kinostart 18.09.2003

  • 8 .5

    Im Rahmen der Wichelaktion möchte ich diesen Kommentar WhiteTulip widnem!

    Regen prasseln, unterbrochen von Blitz und Donner, ein Tonbandgerät und eine dunkle Stimme, die ein wunderbares Gedicht von William Hughes zitiert.
    Schnell wird klar, dass es sich um ein vertrauliches Gespräch zwischen Patient und Psychiater handelt.
    Ein Zufall führt zum nächsten, eine Kettenreaktion wird ausgelöst und wir befinden uns in einem Motel mit Fremden, die durch die von dem Regen herbei geführten Wassermassen gezwungenermaßen dort abstiegen.
    In Zwischensequenzen sieht man eine Anhörung eines Sträflings.
    Das Spiel beginnt, im Schutze der Dunkelheit sucht der Mörder sein erstes Opfer. Die Gruppe wird radikal dezimiert, und immer wieder spricht der Mann bei der Anhörung. Er erzählt, er berichtet.
    War er der kaltblütige Mörder?
    Alles wird sich klären, wer aufmerksam ist, wird schneller feststellen, was hier im Busch ist, denn die vermeintlichen Fremden, die scheinbar durch einen Zufall in das selbe Motel abstiegen haben eine Gemeinsamkeit.
    Das Ende war ein wunderschöner Abschluss der Geschichte und nicht so 0815, wie die meisten.
    Für mich ein gelungener Thriller/Horrorfilm. Wobei ich persönlich die Bezeichnung des Thrillers bevorzuge.
    Eine gewaltige Starbesetzung, hätte kaum schöner sein können.
    Die Kulisse ist einfach und schlicht gehalten, hätte der Film nicht so viel zu erzählen, würde man ihn als Low Budget Horrorfilm bezeichnen.
    Sehr gelungen und interessant meine Meinung nach.

    3
    • 8

      Super spannender Film mit einem guten Twist am Ende - schade, dass es nicht viel mehr von solchen guten Thrillern gibt....

      1
      • 8

        Der Film fesselt mit dieser unangenehmen Atmosphäre und wird von Minute zu Minute immer spannender ..... das Ende hab ich dann so nicht erwartet aber der Film schafft durch gut inszenierte Musik immer mehr das Gefühl das Gleich was passieren muss !

        • 10

          Ein Meisterwerk, sehr gut durchdacht bis zum auflösenden Ende!

          • 6 .5

            Obwohl meine Gedanken sich am Ende im Kreis drehten, fand ich den Film recht fesselnd und unterhaltsam.

            SPOILER SPOILER SPOILER:
            Bitte nicht lesen wenn du den Film noch schauen möchtest!
            Selbst nach dem Abspann hatte ich noch nicht kapiert, dass das Hotel nur eine fiktive Welt in seinem Kopf ist und alle Charaktere ein Teil seiner Persönlichkeit. Für mich war es eine "reale" Geschichte die er nur aus einem anderen Blickwinkel sah und darum machte vieles keinen Sinn. Dass mein Kopf da nicht mit kam, find ich nicht mal schlimm. Ich knobel sehr gern und lass mich auch gerne mal verwirren.

            Für alle die weiter knobeln wollen empfehle ich: "Shutter Island", "Mindhunter" , „Memento“. Ich weiß, es gibt viele solcher Filme und vielleicht kenn ihr die Filme schon, darum ist es ja auch nur eine Empfehlung.

            • 10

              Zehn Reisende treffen sich zufällig in einem Motel und sterben auf mysteriöse Weise. Identität schafft eine düstere und sehr dichte Atmosphäre, welche es erfolgreich bis zum Ende beibehält. Ein sehr spannender Mystery- Thriller mit einem genialen Twist, den ich so nicht erwartet hätte. Ein Film, der den gesamten Verlauf gegen Ende auf den Kopf stellt. Das schafft nicht jeder Film.

              • 7

                Leider kann der Film die Brisanz der ersten Szenen nicht ganz halten. Mir persönlich gefallen die Flashbacks zu Beginn unglaublich gut. Dies geht im weiteren Verlauf leider verloren. Erst das Ende rüttelt mich wieder richtig auf. Ein guter Kriminalthriller.

                • 10

                  SUPER FILM!!
                  Seit Jahren einer meiner absoluten Lieblingsfilme,

                  Ich finde ihn persönlich durchgehend spannend. Ich mag es, wenn ein Film die Erwartungshaltung komplett auf den Kopf stellt und die offenen Fragen die im Laufe des Films aufkamen, einen nicht auf dem ersten Blick logischen Zusamenhang haben und beantwortet werden.

                  Ich empfehle diesen Film immer wieder gerne.

                  • 7 .5

                    Es beginnt wie jeder 08/15-Horrorfilm, ist dabei jedoch immer spannend; jedoch wirft der stargesprickte Film schon früh kleine verwirrende Elemente mit ein, die den Zuschauer etwas stutzig machen, ob da auch alles mit rechten Dingen zugeht. In der Mitte macht der Film dann einen Break, den man so wahrscheinlich nicht erwartet hätte und schmeißt die Story einmal auf den Kopf. Leider macht der Film aus diesem Twist nicht allzu viel und gerade in der Kinofassung hat der Film ein zu blumiges Ende. Ich empfehle die Extended Version zu gucken, die die Atmosphäre des Films auch ins Ende schleust und nochmal einen kleinen Brainfuck ans Ende baut!

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                    • 4 .5

                      Im wahrsten Sinne des Wortes einschläfernd, denn ich bin zwischendurch zweimal eingenickt. Warum? Die Geschichte fesselt mich genauso wenig wie die Charaktere, die allesamt auch nicht wirklich gut gespielt werden. Ich fand den Beginn schon ziemlich langweilig inszeniert, allerdings müssen die Personen ja erst mal vorgestellt werden. Man will ja schließlich die Personen kennen, die in weiterer Folge abgeschlachtet werden. Ich hab den Film über mich ergehen lassen, in ständiger Hoffnung, dass er irgendwann etwas Fahrt aufnehmen würde und wurde bitter enttäuscht. Dabei hatte ich, nachdem ich hier die hohen Wertungen gesehen habe, richtig gute Erwartungen an den Film, die leider nicht erfüllt wurden

                      • 7

                        Ich erinner mich, als ich den Film als 13 jähriger gesehen habe und mit voller Spannung den Film angeguckt habe und vom Ende richtig fasziniert war.
                        Als ich mir heute nach langer Zeit den Film wieder angeguckt habe, wohlwissend was alles passieren wird, war natürlich die Spannung und Überraschung nicht mehr vorhanden, aber trotzdessen hat der Film Spaß gemacht.
                        Der Film wirkt ohne Frage, als ob es eine Stephen King Verfilmung ist, ist es aber nach meinem Wissenstand nicht. Trotzdessen wirkt der Film durch die Atmosphäre her wie ein Stephen King Roman.

                        • 7

                          Zuviel erzählen darf man ja nicht, weil es sonst spoilert. Ein wirklich spannend inszenierter Mystery-Horror-Wasweißich-Thriller, der durch verschiedene Drehungen und Wendungen teils undurchsichtig für den Zuschauer bleibt, durch seine rasante Machart aber auch wenig Zeit für Spekulationen läßt. Alle Schauspieler agieren auf Höchstniveau und rennen, suchen und sterben in einem nicht enden wollenden Unwetter in einem Motel am Ende der Zivilisation.

                          Achtung Spoiler: Die Idee der multiplen Persönlichkeit ist grundsätzlich genial, theoretisch hätte man sie auch weglassen können. Das hätte dem Film zwar einen Twist geraubt, aber vielleicht mit etwas Mehraufwand auch ein Ende wie in "The Sixth Sense" oder "Stay" beschert.

                          So habe ich noch Stunden später halbherzig versucht, eine wasserfeste Logiklücke zu entdecken. So richtig ist es mir nicht gelungen, aber irgendetwas war hier faul im Staate Dänemark. Auf alle Fälle ein sehr sehenswerter Film.

                          GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

                          • 8 .5

                            "Identität" ist vom Anfang bis zum Ende spannend, das steht fest. Auch der Cast ist mit John Cusack, Ray Liotta, John C. McGinley, Alfred Molina und Jake Busey einfach nur Top besetzt. Vor allem McGinley spielt als unsicherer Ehemann total gegen seine Rolle des Dr. Cox in "Scrubs" an. Bis zum letzten Drittel baut der Film eine, im wahrsten Sinne des Wortes, mörderische Atmosphäre und unerträgliche Spannung auf. Erinnert teilweise sehr an "Dark Country" von Thomas Jane bzw. dieser hat sich sehr an "Identität" orientiert. Der Twist kommt völlig unerwartet, hat den Film für mich aber leider zu sehr aus seinem geilen Konzept geworfen. Hat mich eben ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt. Trotzdem ist die Idee exzellent. Das Ende war dann auch genau richtig, doch leider nicht ganz unerwartet. Was bleibt ist einer der düsternsten Thriller aller Zeiten.

                            Fazit: Diese Nacht ist richtig finster: Perfekt besetzter, harter und kleverer Horrorthriller.

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                            • 8 .5

                              Ein 0815-Slasherfilm, der in einem abgelegenen Motel mitten in der Einöde Nevadas spielt. Langweilig. DENKSTE!!! Ein Psychothriller vom Allerfeinsten mit einem tollen Cast rund um John Cusack, Ray Liotta und Amanda Peet.
                              Die von mir als unspektakulär abgestempelte Szenerie des amerikanischen Hinterlands entpuppt sich als echter Thrillfaktor. Zusammen mit der durch den Sturm bedingten klaustrophobischen Grundstimmung bewirkt dieser Schauplatz eine nervenaufreibende Atmosphäre.
                              Kaum Längen, ein gesundes Maß an Brutalität (Slasher eben) und ein Wahnsinnstwist am Ende machen "Identität" zu einem der besten Psychothriller, die ich je gesehen hab. Für den angesprochenen "Mindfuck" am Ende bedarf es allerdings einer gewissen Mindestintelligenz als Grundvorraussetzungen. Leute, die vom Aufbau her ähnliche Filme wie etwa "High Tension" oder "der Fluch der zwei Schwestern" nicht verstanden haben, werden wohl auch bei "Identität" so ihre Probleme mit der Auflösung am Ende haben.

                              kleiner SPOILER: Im ersten Moment nach dem Twist dachte ich: "Na toll, dann hab ich die ganze Story rund um das Motel ja eigentlich umsonst gesehen, wenn das alles fiktiv ist.." Nach einiger Zeit Nachdenken kam mir dann erst, wie genial konstruiert das Alles ist... kleiner SPOILER ENDE

                              kleiner Tipp am Rande: Danach etwas Lustiges anschauen und nicht gleich ins Bett gehen, denn der Film lässt einen nicht gut schlafen ;)

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                              • 7

                                Was zuerst wie ein langweiliger, überkonstruierter Episodenfilm aussieht, in dem der gleiche Vorgang aus der Sicht mehrerer Leute erzählt wird, vereinigt sich zum Glück recht schnell zu einem gemeinsamen Handlungsstrang (nach dem ersten Drittel). Der lässt einen lange darüber im Dunkeln, wer denn nun die Leute abmetzelt und wie das alles zusammenhängt. Falsche Fährten inbegriffen. Erst zum Ende präsentiert der clever aufgebaute Thriller die ‚wahre‘ Story. Der gelungene Schlusspunkt soll wohl als Kritik an Gerichtspsychologen verstanden werden, (SPOILER:) die in selbstverliebter Manier immer wieder Psychopathen mit Gutachten bescheinigen, dass sie nun ‚geheilt‘ seien, und diese somit freikommen (auch wenn es im Film um die Vermeidung des Todesurteils geht). Nur, um nach einiger Zeit rückfällig zu werden und ihr nächstes Opfer heimzusuchen. In ‚Identity‘ trifft es konsequenterweise den Richtigen (SPOILER ENDE). Der Film hinterlässt einen mit einer gewissen Genugtuung :)

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                                • 8

                                  When I was going up the stair,
                                  I met a man, who wasn't there.
                                  He wasn't there again today,
                                  I wish, I wish he'd go away ...

                                  Gänsehaut pur, wenn ich dieses Gedicht in der Kinderstimme höre!

                                  Identität ist ein ungewöhnlicher Psycho-Thriller mit einem überraschenden Ende.
                                  Die Atmosphäre des Films ist genial; ein abgelegenes Motel, eine regnerische Nacht, 10 Reisende, die unfreiwillig dort festsizen, und ein Mörder ...
                                  Die Schauspieler sind hier allesamt großartig, wirklich jeder passt in seine Rolle. John Cusack spielt wie immer sympathisch und toll.
                                  Selbst beim dritten mal anschauen ist der immernoch mysteriös, gruselig und spannend.

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                                  • 7

                                    Einige Längen im Mittelteil, aber dafür eines der denkwürdigsten Endings dieser Zeit.

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                                    • 7 .5

                                      [...] Die feine Grundidee und das fingerfertige Spiel mit dessen Umsetzung sind der ausschlaggebende Punkt. Mag das psychologisch alles auf recht wackeligen Beinen stehen und schon recht grob gezeichnet sein, das ist hier weniger relevant. Hinterfragt man das Ganze tiefer, ist es halt ein B-Thriller im A-Movie-Look, allerdings da weit über dem Durchschnitt. Die Prämisse der (diesmal sogar exakt) zehn kleinen Negerlein, die sich zufällig in einem entlegenen Motel zusammenfinden und rapide dezimiert werden, alles das Gerüst eines gewöhnlichen Whodunit-Thrillers, bald schon Slashers. Dann jedoch schon handwerklich sauber umgesetzt und (im ersten Moment) erstaunlich prominent besetzt. Gerade ein John Cusack stand damals noch für Qualität bei der Wahl seiner Rollen, warum spielt er ausgerechnet in so einem beliebigen Genre-Streifen? Das fragt man sich und ahnt schon, da kommt noch was.

                                      Mangold deutet hier und da etwas an, ohne den Zuschauer zu sehr zu verunsichern oder zu hastig die Katze aus dem Sack zu lassen. Langsam lässt er die Fassade bröckeln, wählt dabei genau das richtige Tempo und überschlägt sich auch im Schlussspurt nicht. Er lässt einen nicht mit einem plötzlichen Paukenschlag alleine, sondern zündet seine Knallkörper früh genug, um seinen Film nicht als einmaligen Knüppel zwischen die Beine zu verheizen. Klar knallt es nie wieder so laut und überraschend wie bei der Premiere, dafür lässt sich dann erkennen, wie detailiert und überlegt alles arangiert wurde. Das ist nicht super intelligent, dafür sehr intelligent gemacht und inszeniert. Waschküchen-Psychologie hin oder her. Hier geht es um die Visualisierung, in mehrerer Hinsicht. Um eine interessante Darstellung von etwas, das uns im ersten Moment auf sehr konservative Weise präsentiert wird. Das ist der Clou und das ist es, was „Identität“ so gelungen macht. Hier ist der Weg das Ziel und gerade in seiner Gewöhnlichkeit und Austauschbarkeit so treffend gewählt. Was heute so gerne mit Meta-Ebene bei jedem dritten Film tituliert wird, wirkt hier schon wirklich gut, ohne einem Geniestreich gleichzukommen. [...]

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                                      • 3

                                        Die Bezeichnung "Horrorfilm" ist hier ganz schön weit hergeholz. Kaum Spannung, die selbst der Plot Twist nicht wett macht. Zumal die Thematik auch zu dem Zeitpunkt des Erscheinens absolut nichts mehr neues war. Macht keinen Spaß diesen Film zu schauen, vor Allem ,weil man -Spoiler- zum Schluss einfach mal merkt, wie unnütz und irreal die gesamte Handlung war.
                                        Das Ende ist dann wohl der größte Nonsense.
                                        Muss man nicht gesehen haben,wirklich nicht.
                                        Für den Regen gibts 3 Punkte.

                                        • 7

                                          Aaaalso wenn die letzten 20 Minuten des Films nicht gekommen wären, dann wäre es wohl 5,0 geworden...
                                          Die letzten 20 Minuten sind echt gut, aber von Minute 30-60 das hätte man sich eher schenken können...
                                          Traurig, wenn man das bei nem 90 Minuten-Film sagen muss, dass er Längen hatte...

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                                          • 7

                                            Ein wirklich spannender Film! Hätte aber etwas mehr erwartet! Der Aha-Effekt fehlt mir in diesem Film sehr! Schade deshalb!

                                            • 7

                                              Sehr guter Thriller mit starkem Cast und schönen Twist(s)

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                                              • 6 .5

                                                Spoiler: Nicht so spannend wie alle behaupten. Und die Schizophrenie Sache wird mitten im Film schon erklärt, keine Ahnung warum man denken könnte, dass man das große Rätsel selber aufgelöst hat.

                                                • 8

                                                  Ich MAG John Cusack SEHR! Der kanns einfach! Auch in diesem nicht alltäglichen Thriller ein Fest für die Äuglein und super spannend! Was für ein krasser Schluss - der war für mich überraschend... Filme mit einem solchen Unterhaltungswert: IMMER HER DAMIT!

                                                  • 4

                                                    Ich möchte den Film gerne mögen aber,..

                                                    *Spoiler*

                                                    ,... aber wenn der Film in den ersten 3/4 atemlose Spannung aufbaut, und tolle Darsteller zu bieten hat, und eine dichte Atmosphäre hat das es einem die Luft abschneidet, nur um dann am Ende eine dermassen an den Haaren herbeigezogene Auflösung bietet, die an Unlogik nur schwer zu überbieten ist, dann bin ich als Zuschauer doch schwer enttäuscht, und wenn man darüber nachdenkt und es dreht und wendet wie man will, und am Ende noch immer nicht schlauer ist, das hat der Film was verbockt. Finde ich sehr schade, und es tut mir wirklich selbst weh nur die 4 zu zücken.

                                                    *Spoilerende*

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