James Mangold ist mit diesem Film wirklich ein Meisterwerk gelungen. Er ist fesselnd bis zur letzten Minute. Eine tolle Umsetzung der Story, es hat einfach alles gepasst, vom Soundtrack, über den Drehort bis hin zur Atmosphäre.
Auch die Darsteller sind allesamt gut gewählt und spielen wunderbar zusammen. Besonders John C. McGinley hat mich positiv überrrascht. Aber auch die anderen Schauspieler glänzen durch eine sehr gute schauspielerische Leistung.
Einen Punkt Abzug gibt es für die letzten 2-3 Minuten. Das Ende schien so perfekt und dann hat man es für meinen Geschmack zerstört.
Zu beginn wirklich ein fesselnder Thriller, aber vom Ende war ich enttäuscht das ergibt keinen Sinn.
Ich muss da ElBenko einem meiner Vorredner zustimmen, das ergibt wirklich keinen Sinn.
Fand den Film sehr gut, allen voran die Schauspieler, die Story, das Flair und ein wiklich solides Ende, aber man muss eine Weile warten bis man sih den Film wieder anschaut ^^
Spannend und clever konstruiert nach dem Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip. Neben Hauptdarsteller John Cusack begeistert durchweg die Darstellerriege u.a. mit Ray Liotta, Amanda Peet, Alfred Molina und Rebecca De Mornay. Die klasse Inszenierung von James Mangold weiss zu begeistern. Hat jedoch zwei entscheidene Nachteile. Mal abgesehen davon, das dieser Film nur einmal funktioniert. Ein zweitesmal wird man sich ihn nicht ansehen ansehen. Das wäre genau so witzlos, als wenn man bei der Wiederholung von "The Sixth Sense" auf das überraschende Ende wartet.
Zum zweiten wird jedem Thriller-Routinier und Filmkenner der Plot nicht wirklich neu vorkommen. Spätestens nach der Hälfte des Filmes werden die Ersten erahnen was hinter der Parallelhandlung steckt oder zumindest erste eigene Zusammennhänge schliessen. Wer sich vom Ende überraschen lässt, hat noch nicht viel gesehen und/oder denkt einfach nicht mit.
+++ SPOILER AN ++++
Ich meine, der Film heisst "Identität" (v. lat.: identitas = Wesenseinheit). Was erwarten die Zuschauer dann, wenn die Handlung auf diese Art beginnt? Dauernd wird der Serienmörder im Knast gezeigt. Die Hinruchtung steht bevor. Parallel dazu die Story von der verregnischen Nacht in der Leute gemeuchelt werden. Was allerdings als kriminalistischer Film Noir beginnt, entwickelt sich zur absurden Schlachteplatte. Spätestens als raus kommt, das alle am selben Tag Geburtstag haben und ihre Nachnamen die von US-Bundesstaaten sind, sollte bei jedem Zuschauer der Groschen gefallen sein. Warum ist das wohl so?
+++ Spoiler AUS +++
Letztendlich glänzt der Film durch seine atmosphärische Inszenierung, seine tollen Darsteller und seinem guten Spannungsbogen. Aber nicht wegen einer intelligenten Story oder etwa einer überraschenden Auflösung.
Ein Film der zu Unterhalten versteht. Baut sehr gut Spannung auf und hält diese geschickt bis zum Schluss. Immer wenn man denkt man hat es durchaut kommt dann doch wieder eine andere Wendung bis man schlussendlich doch nocheinmal überrascht wird. Ich zumindest war am ende hin doch recht platt, musste den Film auch ein wenig sacken lassen.
Zudem wirken gute und sympatische Schauspieler mit.
**Spoiler**
Das sich alles nur in seinem Kopf abspielt konnte man sich zwar denken, aber das ganze drumherrum war doch immer wieder eine aha Erlebniss. Grade der schluss, nie wäre ich drauf gekommen das der kleine der Mörder ist. Gestört hatte mich nur eines, der Pyschater hätte doch eigentlich wissen müssen wer der Mörder ist und es ihm sagen können? Oder hab ich das nun vollkommen falsch verstanden? Er müsste doch alle seine Persöhnlichkeiten kennen und hätte entsprechend handeln können.
"Die Frage, Euer Ehren, ist, ob man den Körper verurteilt oder den Geist. Sein Körper hat diese Morde begangen, unbestreitbar, aber der Mensch innen drin war's nicht."
Regisseur James Mangold hat bereits im Jahre 2003 den Höhepunkt seiner Karriere erreicht, da es keiner seiner bisherigen Filme geschafft hat, an dieses Werk heranzukommen. Leider verloren die nachfolgenden auch noch von Film zu Film an Qualität (Walk the Line > Todeszug nach Yuma > Knight and Day), weswegen ich es auch unrealistisch halte, dass er nochmal so einen Streifen drehen wird. Aber ich lasse mich da gerne überraschen.
Auf den verschiedensten Wegen müssen sich innerhalb weniger Minuten 10 Personen zwangsweise in ein Motel einquartieren, da aufgrund schweren Unwetters die anliegende Straße in beide Richtungen überschwemmt ist. Darunter befinden sich auch der pensionierte Cop Ed Dakota und der Kommissar Rhodes, der gerade dabei war einen Gefangen abzuliefern. Doch hier bekommen sie es mit vielen, besonders mit der Angst zu tun. Es ereilen sich nämlich einige mysteriöse Todesfälle, die dafür sorgen, dass die Zahl der Personen nach und nach dezimiert wird. Da inklusive des Motelinhabers nur 11 Leute anwesend sind, muss der Täter einer von ihnen sein. Eine gnadenlose Suche beginnt.
'Identität' ist ein auf Hochglanz polierter Psychothriller, der alles bietet, was man sich wünscht. Die Spannungskurve flacht die gesamte Spieldauer über nicht ab, sondern wird steiler und steiler, bis aus der Kurve gegen Ende eine senkrechte Gerade wird. Daran hat die düstere Atmosphäre, die diesen Film umgibt, einen erheblichen Anteil.
Die Grundstimmung ist bedrohlich und bedrückend und vermag es, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, sodass man es selbst zeitweise mit der Angst zu tun bekommt.
James Mangold arbeitet hier zum zweiten Mal nach 'Cop Land' mit Ausnahmeschauspieler Ray Liotta zusammen. Der herausragende Cast wird durch John Cusack, Amanda Peet, John C. McGinley, John Hawkes und Pruitt Taylor Vince komplementiert.
Der Jungschauspieler Bret Loehr spielt auch gut, vom Hocker gehauen hat mich seine Darstellung zwar nicht, aber für ein Kind wirklich erste Sahne.
Pruitt Taylor Vince, der nicht mit im Motel war und erst gegen Ende auftritt, macht seine Sache perfekt. Das Besondere an seiner Darstellung ist aber nicht sein Schauspiel, sondern seine Augenkrankheit, das ständige hin- und herbewegen der Pupillen verleiht seinem Wirken die erhoffte Dosis Wahnsinn. Ein Glücksgriff.
"Ich ging die Treppe hinauf und sah, einen Mann der war nicht da, er war auch heute nicht mehr dort, ich wollt, ich wollt er ginge fort."
Der Film weiß durch seine zahlreichen Wendungen und der Komplexität der Geschichte durchaus zu begeistern. Neben den schon oben genannten Schauspielern wissen auch die Dialoge und Aussprüche zu gefallen. Der Score wirkt bedrückend, untermalt das Geschehen und transportiert die Message des Films 1 zu 1 rüber.
Durch und durch ein nervenzerreißender Psychothriller mit den ein oder anderen Horrorelement, diese werden aber nicht überstrapaziert, was 'Identität' auch sehr sehenswert macht. Von dem Psycho-Aspekt mit 'Shutter Island' zu vergleichen, der mich mindestens genauso begeistert hat.
Ich empfehle jedem, sich die Extended Version anzusehen, da man durch diese der Geschichte besser folgen kann und sie auch mehr durchschaut. Wegen den entfallenen Szenen der Kinofassung treten gewisse Lücken auf.
"Gut, wie wärs mit einem Plan? Wollt ihr einen Plan? Hier ist ein Plan. Okay? Keiner bewegt sich vom Fleck. Wir alle, so wie wir hier sind, bleiben in diesem Raum, bis zum Morgengrauen. Keiner geht, keiner bewegt sich. Und wenn er versucht, wenn er versucht aufzumucken, erschieße ich ihn! Und wenn jemand da draußen ist, der aufmucken will, werd ich ihn auch erschießen! Und wenn einer von uns hier drinnen aufmuckt, erschieß' ich ihn auch!" - "Alles klar." - "Gut."
Das soll der Beste von James Mangold sein? Er ist in Ordnung. Aber der Plot ist ab der Hälfte zu vorhersehbar um mit seinen wirklich starken Filmen überhaupt mitzuhalten.
Mal abgesehen davon, das ich "Todeszug nach Yuma" für sehr viel besser halte als diesen hier. Kann "Identität", meiner Ansicht nach, auf gar keinen Fall mit "Durchgeknallt" oder "Cop Land" mithalten. Die Mangold nicht nur inszenierte, sondern für die er auch das Drehbuch verfasst hat.
Ich hasse Horrorfilme. Ich bin wirklich kein Fan von diesen Filmen. Ich fühle mich nur ungern von Alpträumen geplagt.
Doch dieser Film ist einfach der Hammer. Ein Film, der mich überrascht hat und zwar immer wieder. Dazu ist jeder Einzelne für sich grandios überzeugend gespielt. Ich liebe diesen Film, der Ecken und Kanten hat. Für mich der beste Horrorfilm, den ich kenne.
Mich hat es nur überrascht das am Ende das Kind seine neue Persöhnlich keit geworden ist, ich würds besser finden wenn die Frau seine neue Identität währ. Ein friedlicher Mensch der nichts böses im Sinn hat, ein perfekter Neustart währe das für ihn. Aber was mich echt genervt hat das Kind hat keinerlei Emotionen gezeigt z.B. als seine mutter vor seinen Augen, selbst wenn er Emotionen zeigt sind das höchstens das er seine Mundwinkel verzieht oder mit der Lippe bibbert, ich finds zu kalt. Aber desto trotz ist es ein wirklich gelungener Film! Jeder der was anderes sagt ist verblödet.
tja haben die pech gehabt :D
man guckt ja auch erst den film, und bewertet und schreibt seine meinung nach dem film, und liest nicht die ganzen einträge durch oder?
"As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away."
Identität ist ein Thriller der ALLES hat! Er hat gute, besondere, sympatische und unsympatische Charaktere. Es ist genug Spannung vorhanden um einen Kinosaal zum Schweigen zu bringen (das nehme ich zumindest an). Immer wieder tauchen unerwartete AHA-Momente auf. Und nach dem Ende sitzt man den kompletten Abspann lang, vollkommen geflasht, mit offenem Mund da und denkt sich: "Ach du heilige Scheiße! Was habe ich da gerade gesehen!?"
Alles, alles, alles ist DA!
"As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away."
IDENTITÄT ist ein unglaublich fesselnder und spannender Thriller mit einigen überraschenden Twists. Ich saß wirklich die ganze Zeit den Fernseher anstarrend da, reg- und atemlos teilweise. Mehr kann man dazu nicht sagen, die Erfahrung lässt sich schwer beschreiben und die sollte jeder selbst machen, das einzige, was ich nochmal sagen möchte ist: großartiger Film!
Tipp an jeden ist hier, sich wenn möglich nichts zum Film durchzulesen und auf keinen Fall Trailer ansehen.
Nach den guten Rezensionen hab ich mir deutlich mehr vorgestellt, aber mir hat der Film nicht zugesagt. Trotzdem kann man sich ihn ansehen und er wird vielen mit Sicherheit gefallen, wie man merkt.
Der Film ist, wenn man ihn für sich selbst betrachtet, ganz gut. Wenn man unbedarft genug herangeht, dann sind die Twists wirklich ganz nett.
Der Film kam aber kurz nach "Fight Club" und wirkt auch ein wenig hastig nachgeschossen. Darum ist er ein gutes Beispiel für das Dilemma in Hollywood: Die Weidegründe der erzählbaren Geschichten sind (scheinbar) restlos abgegrast, darum wird sich wie die Schmeißfliegen auf jede innovative (oder gut abgehangene und reaktivierte) Idee gestürzt, die ein paar Dollars generieren konnte. Hier war es das Motiv der "Gespaltenen Persönlichkeit", was getreu dem Hollywoodschen unausrottbarem Irrtum "Viel hilft viel" auf die Spitze getrieben wurde. Sei´s drum.
Ich will Fight Club wirklich nicht schlecht reden. Er ist gut. Aber Identität geht mehr in die Substanz irgendwie. Ist vielleicht auch nur ne subjektive Sache.
Dümmer gehts kaum...
Achtung PSEUDO-SPOILER: Wie kann es sein, das ein Gestörter, der seine unbewusst gesteuerte MPS in eine Traumwelt überträgt und natürlich die "schlauste und ausgereifteste Persönlichkeit" die Kontrolle in der "Realität" übernimmt. Ausgerechnet das Opfer, das die MPS auf Grund seiner Misshandlung als Flucht entwickelt hat. DAS ERGIBT KEINEN SINN, da die Person genau die paradoxen Eigenschaften aufweist, die sie NICHT haben kann.
Nach langer Durststrecke habe ich endlich mal wieder ein "normalen Thriller-Film" sehen dürfen, der an vielzahl von überhöhter Spannung besitzt. Nicht nur, dass der Film mit Top-Schauspielern zu sehen war, sondern auch die aufgebaute Story, die gut bedacht ist, stilvoll umgesetzt worden ist. Die Auflösung der Handlung war ebenfalls überragend inszeniert und verdient auch ein großes Lob von mir.
Naja, wenn ich ihn wieder gucken würde, wären meiner Erwartungen für die Spannungselemente ein wenig niedriger, da man die Auflösung kennt. Aber die sieben Punkte gehen ja auch hauptsächlich an Story, Darsteller und natürlich Spannung im allgeminen Sinne (wie Szenenwechsel, Musik usw.). ^^
"Da gab es doch mal einen Film, wo zehn Fremde auf einer Insel landen und nach und nach sterben. Dann stellt sich heraus, dass sie Gemeinsamkeiten haben, irgendwas Gleiches." Ich mag den Cast, der wahrlich wunderbar miteinander harmoniert. Ich mag John Cusack, weil er die sympathischste Rolle inne hat (und dieselbe Synchronstimme wie Edward Norton, aber das nur am Rande). Ich mag Ray Liotta für seine stahlblauen Augen und für die Art, wie er hier den harten Kerl mimt. Ich mag John C. McGinley, der beweist, dass er nicht nur der fiese Arzt Cox sein kann. Ich mag Alfred Molina für seine Nebenrolle. Ich mag die Geschichte, die von meinen Begleitern damals im Kino nicht verstanden wurde, dabei ist sie zwar vielschichtig, aber ebenso genial. Ich mag es, wenn Thriller wahrhaft Thriller sind und einem Gänsehaut auf den Armen erzeugen. Ich mag es, wenn ein Ende überraschend ist und einem noch eine saftige Ohrfeige mitgibt. Ach, ich mag einfach 'Identität'! :-)
John Cusak, Ray Liotta und John Hawkes machen diesen Film, mit ihrem unaufdringlichen Zusammenspiel, auf jeden Fall sehenswert. Die Geschichte bietet meist auch ganz gute Ansätze und das ganze Szenario erinnert ein wenig an Edgar Wallace, wenn auch in einer moderneren Fassung. Was allerdings weitesgehend stört ist das Ende, bzw. die Geschichte die am Anfang schon gestrickt wird, die aber zunächst erstmal nur im Hinterkopf mitklingt. Zu Beginn des Films ist eine wirklich gute, düstere, "Man weiß nicht was kommt"-Stimmung vorhanden die im weiteren Verlauf langsam schwindet. Herzhaft lachen mußte ich, als erwähnt wurde das diese kleine Siedlung oder was auch immer es war, auf einem Indianerfreidhof gebaut wurde. Die Idee, bzw. die Erwähnung dessen ist so gut, wie eine leere Bierflasche noch zu gebrauchen ist, vom Pfand mal abgesehen. Naja und wie gesagt, gegen Ende wird es doch alles ein wenig zu phantastisch wie ich finde. Es gibt aber weitaus schlimmere Streifen und auch hier heißt es, kann man mal reinschalten!!
Identität - Kritik
US 2003 Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 18.09.2003
Kommentare (112) — Film: Identität
Kommentar schreibenfunkenflug2 2012/01/07 22:36:43
Kommentar löschenJames Mangold ist mit diesem Film wirklich ein Meisterwerk gelungen. Er ist fesselnd bis zur letzten Minute. Eine tolle Umsetzung der Story, es hat einfach alles gepasst, vom Soundtrack, über den Drehort bis hin zur Atmosphäre.
Auch die Darsteller sind allesamt gut gewählt und spielen wunderbar zusammen. Besonders John C. McGinley hat mich positiv überrrascht. Aber auch die anderen Schauspieler glänzen durch eine sehr gute schauspielerische Leistung.
Einen Punkt Abzug gibt es für die letzten 2-3 Minuten. Das Ende schien so perfekt und dann hat man es für meinen Geschmack zerstört.
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the assassin 666 2011/12/29 22:11:47
Kommentar löschenZu beginn wirklich ein fesselnder Thriller, aber vom Ende war ich enttäuscht das ergibt keinen Sinn.
Ich muss da ElBenko einem meiner Vorredner zustimmen, das ergibt wirklich keinen Sinn.
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Jokerface^^ 2011/12/24 16:48:04
Kommentar löschenFand den Film sehr gut, allen voran die Schauspieler, die Story, das Flair und ein wiklich solides Ende, aber man muss eine Weile warten bis man sih den Film wieder anschaut ^^
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RoosterCogburn 2011/12/23 13:51:44
Kommentar löschenSpannend und clever konstruiert nach dem Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip. Neben Hauptdarsteller John Cusack begeistert durchweg die Darstellerriege u.a. mit Ray Liotta, Amanda Peet, Alfred Molina und Rebecca De Mornay. Die klasse Inszenierung von James Mangold weiss zu begeistern. Hat jedoch zwei entscheidene Nachteile. Mal abgesehen davon, das dieser Film nur einmal funktioniert. Ein zweitesmal wird man sich ihn nicht ansehen ansehen. Das wäre genau so witzlos, als wenn man bei der Wiederholung von "The Sixth Sense" auf das überraschende Ende wartet.
Zum zweiten wird jedem Thriller-Routinier und Filmkenner der Plot nicht wirklich neu vorkommen. Spätestens nach der Hälfte des Filmes werden die Ersten erahnen was hinter der Parallelhandlung steckt oder zumindest erste eigene Zusammennhänge schliessen. Wer sich vom Ende überraschen lässt, hat noch nicht viel gesehen und/oder denkt einfach nicht mit.
+++ SPOILER AN ++++
Ich meine, der Film heisst "Identität" (v. lat.: identitas = Wesenseinheit). Was erwarten die Zuschauer dann, wenn die Handlung auf diese Art beginnt? Dauernd wird der Serienmörder im Knast gezeigt. Die Hinruchtung steht bevor. Parallel dazu die Story von der verregnischen Nacht in der Leute gemeuchelt werden. Was allerdings als kriminalistischer Film Noir beginnt, entwickelt sich zur absurden Schlachteplatte. Spätestens als raus kommt, das alle am selben Tag Geburtstag haben und ihre Nachnamen die von US-Bundesstaaten sind, sollte bei jedem Zuschauer der Groschen gefallen sein. Warum ist das wohl so?
+++ Spoiler AUS +++
Letztendlich glänzt der Film durch seine atmosphärische Inszenierung, seine tollen Darsteller und seinem guten Spannungsbogen. Aber nicht wegen einer intelligenten Story oder etwa einer überraschenden Auflösung.
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Tizilla 2011/11/30 11:17:31
Kommentar löschenEin Film der zu Unterhalten versteht. Baut sehr gut Spannung auf und hält diese geschickt bis zum Schluss. Immer wenn man denkt man hat es durchaut kommt dann doch wieder eine andere Wendung bis man schlussendlich doch nocheinmal überrascht wird. Ich zumindest war am ende hin doch recht platt, musste den Film auch ein wenig sacken lassen.
Zudem wirken gute und sympatische Schauspieler mit.
**Spoiler**
Das sich alles nur in seinem Kopf abspielt konnte man sich zwar denken, aber das ganze drumherrum war doch immer wieder eine aha Erlebniss. Grade der schluss, nie wäre ich drauf gekommen das der kleine der Mörder ist. Gestört hatte mich nur eines, der Pyschater hätte doch eigentlich wissen müssen wer der Mörder ist und es ihm sagen können? Oder hab ich das nun vollkommen falsch verstanden? Er müsste doch alle seine Persöhnlichkeiten kennen und hätte entsprechend handeln können.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
ihre-herrlichkeit 2011/11/30 12:32:30
Antwort löschenWas ist denn ein Pyschater?
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Tizilla 2011/11/30 14:45:57
Antwort löschenHachja, im Eifer des Schreibens kann sowas mal passieren. Psychiater meine ich damit ;)
ihre-herrlichkeit 2011/11/30 14:47:46
Antwort löschenGut. ^^
aberaber 2011/11/20 13:21:49
Kommentar löschenSpannend und großartig gespielt. Unbedingt sehenswert.
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Kreaexo 2011/11/13 14:21:23
Kommentar löschen"Die Frage, Euer Ehren, ist, ob man den Körper verurteilt oder den Geist. Sein Körper hat diese Morde begangen, unbestreitbar, aber der Mensch innen drin war's nicht."
Regisseur James Mangold hat bereits im Jahre 2003 den Höhepunkt seiner Karriere erreicht, da es keiner seiner bisherigen Filme geschafft hat, an dieses Werk heranzukommen. Leider verloren die nachfolgenden auch noch von Film zu Film an Qualität (Walk the Line > Todeszug nach Yuma > Knight and Day), weswegen ich es auch unrealistisch halte, dass er nochmal so einen Streifen drehen wird. Aber ich lasse mich da gerne überraschen.
Auf den verschiedensten Wegen müssen sich innerhalb weniger Minuten 10 Personen zwangsweise in ein Motel einquartieren, da aufgrund schweren Unwetters die anliegende Straße in beide Richtungen überschwemmt ist. Darunter befinden sich auch der pensionierte Cop Ed Dakota und der Kommissar Rhodes, der gerade dabei war einen Gefangen abzuliefern. Doch hier bekommen sie es mit vielen, besonders mit der Angst zu tun. Es ereilen sich nämlich einige mysteriöse Todesfälle, die dafür sorgen, dass die Zahl der Personen nach und nach dezimiert wird. Da inklusive des Motelinhabers nur 11 Leute anwesend sind, muss der Täter einer von ihnen sein. Eine gnadenlose Suche beginnt.
'Identität' ist ein auf Hochglanz polierter Psychothriller, der alles bietet, was man sich wünscht. Die Spannungskurve flacht die gesamte Spieldauer über nicht ab, sondern wird steiler und steiler, bis aus der Kurve gegen Ende eine senkrechte Gerade wird. Daran hat die düstere Atmosphäre, die diesen Film umgibt, einen erheblichen Anteil.
Die Grundstimmung ist bedrohlich und bedrückend und vermag es, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, sodass man es selbst zeitweise mit der Angst zu tun bekommt.
James Mangold arbeitet hier zum zweiten Mal nach 'Cop Land' mit Ausnahmeschauspieler Ray Liotta zusammen. Der herausragende Cast wird durch John Cusack, Amanda Peet, John C. McGinley, John Hawkes und Pruitt Taylor Vince komplementiert.
Der Jungschauspieler Bret Loehr spielt auch gut, vom Hocker gehauen hat mich seine Darstellung zwar nicht, aber für ein Kind wirklich erste Sahne.
Pruitt Taylor Vince, der nicht mit im Motel war und erst gegen Ende auftritt, macht seine Sache perfekt. Das Besondere an seiner Darstellung ist aber nicht sein Schauspiel, sondern seine Augenkrankheit, das ständige hin- und herbewegen der Pupillen verleiht seinem Wirken die erhoffte Dosis Wahnsinn. Ein Glücksgriff.
"Ich ging die Treppe hinauf und sah, einen Mann der war nicht da, er war auch heute nicht mehr dort, ich wollt, ich wollt er ginge fort."
Der Film weiß durch seine zahlreichen Wendungen und der Komplexität der Geschichte durchaus zu begeistern. Neben den schon oben genannten Schauspielern wissen auch die Dialoge und Aussprüche zu gefallen. Der Score wirkt bedrückend, untermalt das Geschehen und transportiert die Message des Films 1 zu 1 rüber.
Durch und durch ein nervenzerreißender Psychothriller mit den ein oder anderen Horrorelement, diese werden aber nicht überstrapaziert, was 'Identität' auch sehr sehenswert macht. Von dem Psycho-Aspekt mit 'Shutter Island' zu vergleichen, der mich mindestens genauso begeistert hat.
Ich empfehle jedem, sich die Extended Version anzusehen, da man durch diese der Geschichte besser folgen kann und sie auch mehr durchschaut. Wegen den entfallenen Szenen der Kinofassung treten gewisse Lücken auf.
"Gut, wie wärs mit einem Plan? Wollt ihr einen Plan? Hier ist ein Plan. Okay? Keiner bewegt sich vom Fleck. Wir alle, so wie wir hier sind, bleiben in diesem Raum, bis zum Morgengrauen. Keiner geht, keiner bewegt sich. Und wenn er versucht, wenn er versucht aufzumucken, erschieße ich ihn! Und wenn jemand da draußen ist, der aufmucken will, werd ich ihn auch erschießen! Und wenn einer von uns hier drinnen aufmuckt, erschieß' ich ihn auch!" - "Alles klar." - "Gut."
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
RoosterCogburn 2011/12/23 14:08:52
Antwort löschenDas soll der Beste von James Mangold sein? Er ist in Ordnung. Aber der Plot ist ab der Hälfte zu vorhersehbar um mit seinen wirklich starken Filmen überhaupt mitzuhalten.
Mal abgesehen davon, das ich "Todeszug nach Yuma" für sehr viel besser halte als diesen hier. Kann "Identität", meiner Ansicht nach, auf gar keinen Fall mit "Durchgeknallt" oder "Cop Land" mithalten. Die Mangold nicht nur inszenierte, sondern für die er auch das Drehbuch verfasst hat.
Commentator 2011/11/04 07:09:25
Kommentar löschenIch hasse Horrorfilme. Ich bin wirklich kein Fan von diesen Filmen. Ich fühle mich nur ungern von Alpträumen geplagt.
Doch dieser Film ist einfach der Hammer. Ein Film, der mich überrascht hat und zwar immer wieder. Dazu ist jeder Einzelne für sich grandios überzeugend gespielt. Ich liebe diesen Film, der Ecken und Kanten hat. Für mich der beste Horrorfilm, den ich kenne.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bewertungsmacher 2011/11/01 23:00:58
Kommentar löschenMich hat es nur überrascht das am Ende das Kind seine neue Persöhnlich keit geworden ist, ich würds besser finden wenn die Frau seine neue Identität währ. Ein friedlicher Mensch der nichts böses im Sinn hat, ein perfekter Neustart währe das für ihn. Aber was mich echt genervt hat das Kind hat keinerlei Emotionen gezeigt z.B. als seine mutter vor seinen Augen, selbst wenn er Emotionen zeigt sind das höchstens das er seine Mundwinkel verzieht oder mit der Lippe bibbert, ich finds zu kalt. Aber desto trotz ist es ein wirklich gelungener Film! Jeder der was anderes sagt ist verblödet.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
geheimer333 2011/11/11 13:36:26
Antwort löschenSchreib mal noch Spiloer drüber!!!
Das macht den ganzen Film kaputt...
Bewertungsmacher 2011/11/13 00:17:32
Antwort löschenwarum macht es den film kaputt? manmuss es ja nicht lesen nä
Alle 4 Antworten zeigen
geheimer333 2011/11/13 12:11:35
Antwort löschenWoher sollen die denn wissen, dass es was über den Film verrät!?
Bewertungsmacher 2011/11/16 22:13:52
Antwort löschentja haben die pech gehabt :D
man guckt ja auch erst den film, und bewertet und schreibt seine meinung nach dem film, und liest nicht die ganzen einträge durch oder?
geheimer333 2011/10/30 19:15:01
Kommentar löschen"As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away."
Identität ist ein Thriller der ALLES hat! Er hat gute, besondere, sympatische und unsympatische Charaktere. Es ist genug Spannung vorhanden um einen Kinosaal zum Schweigen zu bringen (das nehme ich zumindest an). Immer wieder tauchen unerwartete AHA-Momente auf. Und nach dem Ende sitzt man den kompletten Abspann lang, vollkommen geflasht, mit offenem Mund da und denkt sich: "Ach du heilige Scheiße! Was habe ich da gerade gesehen!?"
Alles, alles, alles ist DA!
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
ihre-herrlichkeit 2011/10/30 20:41:25
Antwort löschenWir sind uns ständig einig! <3
geheimer333 2011/10/30 22:57:49
Antwort löschenIst doch schön. Sonst stoße ich so oft auf Wiederstöße :D
Letzter Test: Begins oder TDK?
ihre-herrlichkeit 2011/10/30 23:22:31
Antwort löschenWeder noch! Batmans Rückkehr!
ihre-herrlichkeit 2011/10/30 23:24:09
Antwort löschenObwohl ich grad sehe, dass ich Begins 7,5 und TDK ne 6,0 gegeben habe. Also eindeutig Begins. Der beste Batman ist trotzdem Batmans Rückkehr.
geheimer333 2011/10/30 23:30:47
Antwort löschenWuhu Begins 4 LIFE!
Obwohl ich Returns auch sehr gut finde!
ihre-herrlichkeit 2011/10/30 23:46:27
Antwort löschenNa gut. Wir können also Freunde bleiben. ^^
geheimer333 2011/10/31 16:50:44
Antwort löschenJuhu :D
alex023 2011/10/31 17:05:05
Antwort löschenNe 10.0? Oh, so gut hast du den jetzt bewertet, war da nicht ne 9.5?
geheimer333 2011/10/31 17:15:43
Antwort löschenNoch mal hochgewertet!
Normalerweise nimmt meine Begeisterung für einen Film nach einem Tag nach der Sichtung ab, hier war es das Gegenteil!
Jenny von T 2011/11/04 18:56:48
Antwort löschenAuch mein absoluter Favorit in diesem Genre, schon seit Jahren. :-)
geheimer333 2011/11/04 19:39:21
Antwort löschenIch liebe diesen Film einfach :D
Alle 13 Antworten zeigen
Joeyjoejoe17 2011/11/06 19:09:54
Antwort löschenBei der nächsten Sichtung unbedingt im O-Ton schauen! Allein wegen Molina, Cusack und Liotta mehr als empfehlenswert.
geheimer333 2011/11/06 22:59:22
Antwort löschenWoher weißt du denn, dass ich ihn nicht im O-Ton geschaut hab?
Habe ich aber wrklich nicht :D Werde ich nächstes mal machen ;)
alex023 2011/10/28 22:34:28
Kommentar löschen"As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away."
IDENTITÄT ist ein unglaublich fesselnder und spannender Thriller mit einigen überraschenden Twists. Ich saß wirklich die ganze Zeit den Fernseher anstarrend da, reg- und atemlos teilweise. Mehr kann man dazu nicht sagen, die Erfahrung lässt sich schwer beschreiben und die sollte jeder selbst machen, das einzige, was ich nochmal sagen möchte ist: großartiger Film!
Tipp an jeden ist hier, sich wenn möglich nichts zum Film durchzulesen und auf keinen Fall Trailer ansehen.
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TiM3n 2011/10/10 13:12:23
Kommentar löschenNach den guten Rezensionen hab ich mir deutlich mehr vorgestellt, aber mir hat der Film nicht zugesagt. Trotzdem kann man sich ihn ansehen und er wird vielen mit Sicherheit gefallen, wie man merkt.
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Baumkopf Holzfaust 2011/08/25 09:25:30
Kommentar löschenDer Film ist, wenn man ihn für sich selbst betrachtet, ganz gut. Wenn man unbedarft genug herangeht, dann sind die Twists wirklich ganz nett.
Der Film kam aber kurz nach "Fight Club" und wirkt auch ein wenig hastig nachgeschossen. Darum ist er ein gutes Beispiel für das Dilemma in Hollywood: Die Weidegründe der erzählbaren Geschichten sind (scheinbar) restlos abgegrast, darum wird sich wie die Schmeißfliegen auf jede innovative (oder gut abgehangene und reaktivierte) Idee gestürzt, die ein paar Dollars generieren konnte. Hier war es das Motiv der "Gespaltenen Persönlichkeit", was getreu dem Hollywoodschen unausrottbarem Irrtum "Viel hilft viel" auf die Spitze getrieben wurde. Sei´s drum.
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ihre-herrlichkeit 2011/08/25 11:28:47
Antwort löschen1. Solltest du angeben, dass du spoilern wirst.
2. Identität ist besser als Fight Club.
Baumkopf Holzfaust 2011/08/25 12:57:36
Antwort löschenFalsch
Fight Club ist der beste Film aller Zeiten. :-(
ihre-herrlichkeit 2011/08/25 13:01:15
Antwort löschenFight Club ist gut, aber eigentlich nur ein posiger Film mit schnellen Schnitten. Hätte auch von Guy Richie gedreht werden können.
Alle 5 Antworten zeigen
Baumkopf Holzfaust 2011/08/25 13:17:54
Antwort löschenpfff...banause....
ihre-herrlichkeit 2011/08/25 13:20:41
Antwort löschenIch will Fight Club wirklich nicht schlecht reden. Er ist gut. Aber Identität geht mehr in die Substanz irgendwie. Ist vielleicht auch nur ne subjektive Sache.
mavim 2011/07/22 23:32:56
Kommentar löschenZwar ist das ein guter Film, dennoch verstehe ich ihn nicht..
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Shyamalan 2011/07/29 23:27:56
Antwort löschenVielleicht ist es deswegen so gut, weil du ihn nicht verstanden hast :-))
mavim 2011/07/29 23:29:33
Antwort löschenwas willst du jetzt damit sagen??:))
geheimer333 2011/10/27 21:45:16
Antwort löschenHallo das ist ein riesen Spoiler dennisc
Alle 5 Antworten zeigen
dennisc1001 2011/10/28 08:50:17
Antwort löschenSchon weg
geheimer333 2011/10/28 14:31:51
Antwort löschenDann ist a gut :D
Silveremoboy 2011/07/21 23:51:05
Kommentar löschenDie Handlung ist sehr gut durchdacht und überhaupt nicht durchschaubar bis zum Schluss.
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el benko 2011/07/16 15:41:16
Kommentar löschenDümmer gehts kaum...
Achtung PSEUDO-SPOILER: Wie kann es sein, das ein Gestörter, der seine unbewusst gesteuerte MPS in eine Traumwelt überträgt und natürlich die "schlauste und ausgereifteste Persönlichkeit" die Kontrolle in der "Realität" übernimmt. Ausgerechnet das Opfer, das die MPS auf Grund seiner Misshandlung als Flucht entwickelt hat. DAS ERGIBT KEINEN SINN, da die Person genau die paradoxen Eigenschaften aufweist, die sie NICHT haben kann.
Soviel zum Aufreger der Woche.
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agynessa 2011/07/13 20:51:33
Kommentar löschenIch glaube ich habe den Film immer noch nicht verstanden, aber als ich ihn nach langer Erklärung mal kurzzeitig verstand, fand ich ihn absolut geil.
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Ben-jo 2011/07/07 17:36:31
Kommentar löschenNach langer Durststrecke habe ich endlich mal wieder ein "normalen Thriller-Film" sehen dürfen, der an vielzahl von überhöhter Spannung besitzt. Nicht nur, dass der Film mit Top-Schauspielern zu sehen war, sondern auch die aufgebaute Story, die gut bedacht ist, stilvoll umgesetzt worden ist. Die Auflösung der Handlung war ebenfalls überragend inszeniert und verdient auch ein großes Lob von mir.
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Joeyjoejoe17 2011/09/07 19:07:34
Antwort löschenUnd dann doch "nur" 7 Pkt? ;)
Ben-jo 2011/09/08 00:11:55
Antwort löschenNaja, wenn ich ihn wieder gucken würde, wären meiner Erwartungen für die Spannungselemente ein wenig niedriger, da man die Auflösung kennt. Aber die sieben Punkte gehen ja auch hauptsächlich an Story, Darsteller und natürlich Spannung im allgeminen Sinne (wie Szenenwechsel, Musik usw.). ^^
kinogaengerin 2011/07/05 21:56:53
Kommentar löschen"Da gab es doch mal einen Film, wo zehn Fremde auf einer Insel landen und nach und nach sterben. Dann stellt sich heraus, dass sie Gemeinsamkeiten haben, irgendwas Gleiches." Ich mag den Cast, der wahrlich wunderbar miteinander harmoniert. Ich mag John Cusack, weil er die sympathischste Rolle inne hat (und dieselbe Synchronstimme wie Edward Norton, aber das nur am Rande). Ich mag Ray Liotta für seine stahlblauen Augen und für die Art, wie er hier den harten Kerl mimt. Ich mag John C. McGinley, der beweist, dass er nicht nur der fiese Arzt Cox sein kann. Ich mag Alfred Molina für seine Nebenrolle. Ich mag die Geschichte, die von meinen Begleitern damals im Kino nicht verstanden wurde, dabei ist sie zwar vielschichtig, aber ebenso genial. Ich mag es, wenn Thriller wahrhaft Thriller sind und einem Gänsehaut auf den Armen erzeugen. Ich mag es, wenn ein Ende überraschend ist und einem noch eine saftige Ohrfeige mitgibt. Ach, ich mag einfach 'Identität'! :-)
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kinogaengerin 2011/07/06 17:27:08
Antwort löschenDanke. :)
THE_JUDGE 2011/06/26 11:11:29
Kommentar löschenJohn Cusak, Ray Liotta und John Hawkes machen diesen Film, mit ihrem unaufdringlichen Zusammenspiel, auf jeden Fall sehenswert. Die Geschichte bietet meist auch ganz gute Ansätze und das ganze Szenario erinnert ein wenig an Edgar Wallace, wenn auch in einer moderneren Fassung. Was allerdings weitesgehend stört ist das Ende, bzw. die Geschichte die am Anfang schon gestrickt wird, die aber zunächst erstmal nur im Hinterkopf mitklingt. Zu Beginn des Films ist eine wirklich gute, düstere, "Man weiß nicht was kommt"-Stimmung vorhanden die im weiteren Verlauf langsam schwindet. Herzhaft lachen mußte ich, als erwähnt wurde das diese kleine Siedlung oder was auch immer es war, auf einem Indianerfreidhof gebaut wurde. Die Idee, bzw. die Erwähnung dessen ist so gut, wie eine leere Bierflasche noch zu gebrauchen ist, vom Pfand mal abgesehen. Naja und wie gesagt, gegen Ende wird es doch alles ein wenig zu phantastisch wie ich finde. Es gibt aber weitaus schlimmere Streifen und auch hier heißt es, kann man mal reinschalten!!
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