Identität - Kritik

Identity

US · 2003 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 16 · Thriller, Horrorfilm, Kriminalfilm · Kinostart
  • 9

    Habe ich seinerzeit im Kino gesehen. Einer der Filme, über die man sich nach dem Abspann anschließend noch angeregt austauscht, einfach weil "Identität" der Rede wert ist. Zu dieser Zeit gab es einige Filme mit ähnlichem Plot Twist, zumeist mit dieser Thematik der Schizophrenie, wie etwa "Das geheime Fenster", "High Tension", "Fight Club" und andere.
    Was mich neben dieser geradezu genialen Auflösung und den hervorragenden Darstellern, allen voran John Cusack, am meisten beeindruckt hat, ist diese intensive und dichte Atmosphäre in und um das Motel, die atemlose Spannung im düsteren und trostlosen Dauerregen draußen. Das ist eine fantastische Kameraführung, das sind Bilder, die Gefühle erzeugen.
    Das ist Kino.

    1
    • 7

      Ein in sich stimmiger Psychothriller nach dem 10-Negerlein-Prinzip, bei dem die Protagonistentruppe um John Cusack, Ray Liotta und Jake Busey vor ihrem Ableben schauspielerisch noch mehr als vernünftig abliefern darf. Das Ende kommt mit einem überraschenden Twist um die Ecke; zumindest für all diejenigen, die zuvor mal wieder nicht richtig aufgepasst haben - mich inbegriffen, was die Erstsichtung seinerzeit anbelangte. Aber selbst nach unzähligen Jahren, unterhält „Identität“ immer noch richtig prima!

      16
      • 8

        Unvorhersehbarer Film der super spannend ist.
        Der Cast, vorallem John Cusack, fand ich richtig gut. Sobald in dem Film die gewissen Vorfälle begangen war ich gefesselt bis zur letzten Minute. Am Ende musste ich dann mal nachdenken... ;) Ein heftiger und spannender Thriller mit einem schlauen Ende, den mal mal gesehen haben sollte !

        1
        • 9

          Manchmal sehr brutal. Aber trotzdem sehr gut.

          • 8

            Wendungsreicher intelligenter Schocker der ohne Ende spannend ist.
            Die Darsteller-Riege ist außergewöhnlich und großartig.
            James Mangold spielt mit seinen Zuschauern, in dem er immer wieder Haken schlägt in der Story und man bis zum Schluß hin und hergerissen wird.
            Clever und Smarter Suspense Thriller der besonderen Art!

            9
            • 8

              Die schon so oft verfilmte Grund-Story der "10 kleinen Negerlein" wird hier einmal erfrischend anders eingesetzt und in die Rahmen-Story eingebaut.
              Das Setting mit dem Wüstenmotel im strömenden Regen sorgt für eine packende Atmosphäre und die Darsteller sind durchweg überzeugend. Besonders Cusack und Liotta liefern hier wieder einmal tolle Leistungen ab.
              Die Kills sind gut gemacht, setzten aber oft eher auf subtile Spannung als auf brutale und blutige Gewalt.
              Das Ende war sehr überraschend, hat aber rückblickend perfekt zum Aufbau der Geschichte gepasst.

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              • 7 .5

                Packende und interessante Story, allerdings zum Teil schwach gespielt.

                • 8

                  Ein ganz außergewöhnlicher Horrortrip.
                  Ohne lange Erklärungen wirst du einfach mitten in die Handlung geworfen. Und das funktioniert überraschend gut.
                  Verschiedenste Charaktere suchen in einem Motel mitten im nichts vor einem starken Gewitter Zuflucht. Es entwickelt sich eine spannende und mysteriöse Story die ein richtg geiles Ende findet.

                  Kurzweilige Unterhaltung die zwar eher in Richtung Thriller geht aber mit einigen netten Horrorelementen geschmückt ist.

                  Viel Spaß Leute. ! :)

                  4
                  • 3 .5

                    Eine gut durchdachte Story macht noch lange keinen guten Film!
                    Ich hatte mich eigentlich auf einen Horrorfilm eingestellt, bekam aber nur einen verwirrenden Thriller! Der Film hat mich nicht richtig gepackt, nur die Schauspieler waren gut.

                    • Nun das 3. Mal gesehen und endlich erklärt bekommen!

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                      • 8

                        Das Zusammenspiel aller Charaktere passt wunderbar zusammen und es macht richtig Spaß zuzusehen. Mein Favorit in diesem tollen Film ist eindeutig Ray Liotta der immer himmlisch spielt.

                        Der Film hat einen guten Zusammenhang und das Ende ist unerwartet spannend. I SPOILER !!!Ich wäre zwar noch auf die Idee gekommen das von so vielen Identitäten, vielleicht auch mehr als nur eine böse sein könnte aber egal. Zumindest wusste der Arzt überhaupt das er mehrere besitzt.

                        Der Film ist auf jedenfall zu empfehlen und ist auch bei mehrmaliger Sichtung toll.

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                        • 7 .5

                          (Horrorctober 6/13)

                          Hier wird Einiges geboten. Viele verschiedene hoch- und tiefkarätige Schauspieler dürfen sich in einem Motel umgeben von Eimern voll von Regen mal so richtig austoben. Und führen sich und uns gegenseitig in diesem verzwickten Thriller an der Nase herum.

                          Das Teil macht einfach Spaß. Ist spannend, unheimlich und überraschend, auch wenn der grundlegende Twist einen schon zur Hälfte des Films dämmert.

                          Richtig Gruselig, oder horrormäßig ist der Film nicht. Obwohl.
                          SPOILER: Gruselig ist auf jeden Fall, dass der Geburtstag der 10 Menschen genau derselbe wie meiner ist. SPOOOOOOKKKYYYY! ;)

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                          • 7

                            Gelungener Thriller mit originellem Storytwist, durchdacht und jederzeit hochspannend. Wie sich der Plot am Ende zum Ganzen zusammenfügt, ist bemerkenswert und eine tolle Leistung der Drehbuchautoren. Schauspielerisch überzeugen die Darsteller ohnehin, hier ist allein von den Namen her genügend Kompetenz vorhanden. Bis zur letzten MInute versteht es James Mangold, mit seiner Regie die bedrückende, regennasse Atmo einzufangen und den Zuschauer zu packen. Absolut sehenswert!

                            • 10

                              ICH ♥ DIESEN FILM!!! für mich persönlich ein überfilm...hab den jetzt 5-6 mal gesehen und immer wieder bekomme ich die beste unterhaltung! der wird nie boring oder es kommt auch nie vor das ich mir sage ach ne ich kenn ja das ende....NEIN fieber so geil mit---das schaffen nur ganz ganz wenige streifen
                              ich bin so happy das ich endlich den film besitze! es war mehr als zeit!

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                              • 7

                                Horrorctober #2: "Identität"

                                "When I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away..."

                                Mit diesem Gedicht beginnt der Film und mit diesem Gedicht endet er. Eigentlich wird damit schon angedeutet, dass es sich bei "Identität" um einen absoluten Mindfuck-Film handelt. Aber ich will ja nicht zuviel verraten...

                                "Identität" erzählt eine typische Thriller-Geschichte: Eine Gruppe von Menschen flüchtet vor einem Unwetter in ein abgelegenes Motel. Dort wird dann die Gruppe nach und nach von einem unbekannten Killer dezimiert. Doch obwohl diese elf Leute verschiedener nicht sein könnten, scheint sie etwas zu verbinden...

                                Zwischendurch werden immer wieder kurze Szenen einer Gerichtsverhandlung eingespielt, die scheinbar keinen Zusammenhang mit dem Haupt-Plot hat. Oder etwa doch?

                                Fragen über Fragen gibt es in "Identität". Und letztendlich kommen auch die Antworten. Und diese treffen einen wie ein Schlag ins Gesicht.
                                Der Film, der zuerst wie ein klassischer Thriller wirkt, entwickelt sich schnell zu einem außergewöhnlichen und wendungsreichen Psycho-Filmchen.

                                Dabei sorgt auch die anhaltende Spannung dafür, dass die 90 Minuten Lauflänge wie im Flug vergehen. Die Atmosphäre wird ebenfalls immer dichter, wozu auch das minimalistische Set und die kleine Gruppe von (gut gespielten) Figuren beitragen.
                                Außerdem werden Kamerafahrten, Schattenspiele und der stetig anhaltende Regen vom Regisseur in einer perfekten Mischung eingesetzt, wodurch ständig Spannung erzeugt wird.

                                Besonders stark wird "Identität" aber erst, wenn es zur Auflösung kommt. Wie bei vielen Filmen dieser Art ist der Twist natürlich bei der Erstsichtung am wirkungsvollsten. Aber auch wenn man ihn schon kennt, ist man trotzdem irgendwie geplättet.
                                Nach dieser Gehirnvergewaltigung setzt der Film aber nochmal einen drauf und bombardiert den Zuschauer mit noch mehr Twists und Brainfucks.
                                Auch das bitterböse Ende schockiert nochmal mit einer schönen Wendung.

                                Mein Fazit:
                                Mit "Identität" haben wir einen spannend inszenierten, mit Krimi-Elementen bestückten Psycho-Thriller, der aber recht bald über sich hinauswächst und mit vielen Twists und Mindfucks zu überwältigen weiß. Die Auflösung und das Ende setzen dem Film dann die Krone auf und kühren in zu einem echten Thriller-Geheimtipp.

                                Nächstes mal dann: "Das Böse".

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                                • 7

                                  James Mangolds "Identität" macht eigenlich alles richtig. Inszenatorisch, technisch und schauspielerisch passt eigentlich alles zusammen. Wir haben jede Menge Regen, ein altes, verwinkeltes und heruntergekommendes Motel und eine handvoll Charaktere, den Cop, ein Starlet, das frisch verheiratete Pärchen, den zwielichtigen Motelbesitzer.
                                  Alle zusammen sind in dem Motel gefangen und wegen des starken Regens von der Außenwelt abgeschnitten. Dann wird einer nach dem anderen tot aufgefunden und die Frage nach dem Täter schwirrt durch den Raum, der Verdacht fällt der Reihe nach auf jeden und neue Geheimnisse und Verbindungen der Charaktere werden offenbart, bis der große Twist kommt und das Verwirrspiel ein Ende nimmt und ein ganz anderes Verwirrspiel von vorne beginnt.
                                  Klasse, wenn auch leicht konstruierter, Psychothriller, der die ein oder andere Überraschung parat hat.

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                                  • 6 .5
                                    smartbo 17.07.2015, 10:09 Geändert 17.07.2015, 14:13

                                    Großteils ist der Film spannend und handwerklich durchaus recht ordentlich gemacht. Hinsichtlich der Verschachtelungen und Zeitsprünge weist der Film m.E. jedoch paar Defizite auf.Partiell hatte ich Schwierigkeiten nachzuvollziehen, worum es geht. Erst nach dem Filmende ging mir das Licht auf. Das kann man besser und vor allem verständlicher machen. Schauspielerisch bewegt sich der Film auf einem eher mäßigen Niveau. Ausnahme ist natürlich John Cusack.
                                    Beeindruckend ist das etwas unglaubliche, aber originelle Filmende.

                                    Fazit: eine wirklich gute und originelle Geschichte, die jedoch für eine sehr gute Bewertung partiell zu defizitär umgesetzt wurde.

                                    • 10

                                      ein super psychothriller,der einen sehr lange im unklaren lässt...und bis zum ende nicht aufhört zu überraschen!!
                                      tolle besetzung,super gespielt,interessante thematik...ein thriller der extraklasse!!

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                                      • 9
                                        ju.ku.750 03.06.2015, 12:52 Geändert 03.06.2015, 13:10

                                        "Da gab's doch mal einen Film, wo zehn Fremde auf einer Insel landen und nach und nach sterben. Dann stellt sich raus: Sie haben Gemeinsamkeiten, irgendwas gleiches. - Und sie verdächtigen den Falschen, und der rächt sich. - Halt's Maul! - Ich wollte nur sagen: Vielleicht haben wir ja auch alle 'ne Gemeinsamkeit."

                                        Ein großes Unwetter inmitten der Wüste Nevadas treibt zehn Menschen in ein einsam gelegenes Motel. Von der Außenwelt abgeschnitten beginnt das Morden.

                                        Ich mag Filme wie "Identität", die einem Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche bieten und daraus einen wahren Horrortrip machen.
                                        Das Unwetter und der unablässige Regen lassen eine düstere Atmosphäre aufkommen. Mit dem schauerlichen Motel und dem heruntergerissenen Duschvorhang spielt der Regisseur auf "Psycho" an und erweist Alfred Hitchcock seine Referenz. Das Gute am Film ist das Miteinbeziehen des Zuschauers, der sozusagen zum Mitdenken genötigt wird. Man muss miträtseln, man verdächtigt jeden, schließt zwischendurch selbst übernatürliche Phänomene nicht aus.

                                        Für mich toppt das Ende dann nochmal alles und macht dem Filmtitel "Identität" alle Ehre. Ähnlich wie bei "Shutter Island" möchte man sich den Film danach am liebsten nochmal anschauen, da man ihn beim 2. Mal ganz anders wahrnimmt.

                                        Von mir bekommt "Identität" daher 9 von 10 blutgetränkten Motel-Zimmerschlüsseln:-)

                                        Das letzte Wort Malcom:
                                        "As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away."

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                                        • 9 .5

                                          Ihr habt hier schon so viel Zutreffendes geschrieben, habe da einfach Nichts zum Ergänzen. Außer vielleicht einer Hervorhebung. Habe ich schon mehrfach geschaut und werde ich garantiert noch öfters gucken. Wenn mich jemand nach nem guten Krimi/Thriller fragt, ist 'Identität' stets unter meinen ersten Empfehlungen. Gern vergebene 9,5 Punkte.

                                          • 8

                                            Spannender Horrorthriller mit unerwarteten Handlungsänderungen. Verdammt gutes Ende! Der Spannungsbogen hält sich die ganze Zeit sehr hoch, die 90 Minuten wird der Film nie langweilig.
                                            Ein in sich stimmiger Film!

                                            • 8 .5

                                              Einfach ein verdammt spannender, verdammt verblüffender, verdammt gut gespielter Film, mit einem verdammt nochmal gutem Ende!

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                                              • 8

                                                Ein wirklich toller Film, der in seinem Genre weit oben steht. Er fesselt den Zuschauer und verwirrt ihn wunderbar dank des Twists.
                                                Klare Weiterempfehlung!

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                                                • 7

                                                  "As I was going up the stairs, I met a man who wasn't there. He wasn't there again today. I wish, I wish he'd go away"

                                                  10 Menschen und unzählige Zufälle, die vielleicht gar keine sind. Der eine stirbt, und dann der andere. Neben den toten Körpern liegen die Motelschlüssel, in welchen Zimmern sich die Protagonisten wie die Mäuse im Labyrinth bewegen. Ein Unwetter lässt nicht zu, dass sie gehen. Komisch: Die Schlüsselmarken zählen von 10 runter. Ein Countdown? Wenn ja, für was?

                                                  "Identität" ist ein Krimithriller, den man entweder nach wenigen Augenblicken, oder für's Erste gar nicht löst. Legt man sich mal für einen Mörder fest, wird in der nächste Minute schon wieder jede Beweis begraben. Sowieso geschehen Dinge, die sich jeglicher Logik entziehen. Kein Problem, denke ich mir, mit Filmfehlern muss man sich ab und zu nun mal rumschlagen. Doch hier kommt der erste Dominostein zum Fallen und man merkt, dass das doch alles seine Richtigkeit hat - ein Ende á la "Shutter Island" erledigt sein übriges und sorgt dafür, dass man den Film für immerhin einen Moment gar nicht so schlecht finden kann. [...]

                                                  [...] Schnell langweilig kann es mal werden, wenn man den Film wirklich schnell durchschaut. Der intelligentiöse Grad sinkt dann nämlich drastisch und vor allem der psychologische Ansatz wirkt relativ schwach recherchiert. Da fehlen dann auch einfach Figuren, die wirklich fesseln. Dr. Cox als neurotischer Zappelheinie wird zu sehr in den Hintergrund gedrängt, John Cusack geht neben den restlichen Strichmännchen etwas unter und Ray Liotta war schon immer meine persönliche Nervensäge.

                                                  Auch wenn der ein oder andere grobe Schnitzer vorhanden ist, würde ich "Identität" wieder schauen. Bei nächsten Mal schaue ich ihn aber definitiv mit 9 Freunden auf der Couch mit Decke und Tee, während draußen ein Unwetter epischen Ausmaßes herrscht. Und dann spiele ich mein Spiel, nämlich wer von den Anwesenden das nächste Bier aus dem Kühlschrank holen muss.

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                                                  • 7 .5

                                                    Ich muss sagen, ich wurde ein bißchen des Flmvergnügens beraubt, weil mir jemand ausversehen das Ende verraten hatte. Und das Ende ist natürlich der absolute Knüller.
                                                    Aber auch so bekommt man hier einen durchaus solide inszenierten Thriller zu sehen, der zwar manche Logikfehler aufweist, aber wenn man das Ende kennt, spielt Logik eh keine Rolle mehr. Bekannte Schauspieler machen den Film auf jeden Fall zu einem kleinen Juwel.

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