Il Divo - Der Göttliche
Il Divo (2008), FR/IT Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 16.04.2009
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279 Bewertungen
24 Kommentare
Keine
von Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo und Anna Bonaiuto
Italien nennt ihn den Buckligen, den schwarzen Papst, die Ewigkeit, der Mann des Dunkeln, sogar Beelzebub. Er weiß das – und lässt es geschehen. Er hat einen ausgeprägten Sinn für Humor: Giulio Andreotti, einer der bedeutendsten italienischen Politiker der letzten fünfzig Jahre. In den 70er- und 80er-Jahren erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Aber Andreotti berühren sie nicht. Als ob er mit alldem nichts zu tun hätte. Nur eine Sache geht ihm nicht aus dem Kopf: der Fall Aldo Moro. Ein Mann, der viel über ihn weiß und ihn anklagt, persönlich anklagt. Die Vorwürfe seines Parteigenossen verfolgen ihn, sein Gesicht sieht er immer wieder vor sich. “Mein Blut wird über euch kommen”, prophezeit Moro kurz vor seinem Tod.
Cast & Crew
-
Paolo Sorrentino
-
Toni Servillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giulio Andreotti
-
Anna Bonaiuto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Livia Danese
-
Piera Degli Esposti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Signora Enea
-
Paolo Graziosi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aldo Moro
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Giulio Bosetti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eugenio Scalfari
-
Flavio Bucci
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franco Evangelisti
Regie
Schauspieler
-
Carlo Buccirosso
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paolo Cirino Pomicino
-
Giorgio Colangeli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Salvo Lima
-
Alberto Cracco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Don Mario
-
Lorenzo Gioielli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mino Pecorelli
-
Gianfelice Imparato
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vincenzo Scotti
-
Massimo Popolizio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vittorio Sbardella
-
Aldo Ralli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giuseppe Ciarrapico
-
Giovanni Vettorazzo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Magistrato Scarpinato
-
Cristina Serafini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Caterina Stagno
-
Nuot Arquint
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lima's Killer
-
Paolo Sorrentino
- Genre
- Biopic
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Italien, Rom
- Handlung
- Anklage, Gerichtsverhandlung, Kontroverse, Korruption, Macht, Mafia, Mafiaboss, Minister, Mörder, Parlament, Partei, Politik, Priester, Skandal, diplomatische Immunität
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Il Divo - Der Göttliche
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Kritiken (6) — Film: Il Divo - Der Göttliche
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDer Film schreitet voran wie eine dunkle Komödie als Kreuzung zwischen Der Pate und Nixon. Er versammelt eine Vielzahl von Figuren der italienischen Nachkriegspolitik, der Gesellschaft und der Verbrecherwelt. Eine überwältigende Vielzahl von Namen und Daten läßt uns verzweifelt versuchen, alles einzuordnen - bis wir merken, dass das gar nicht von uns erwartet wird. All diese Fakten werden uns bloß gegeben, um die Bandbreite und Epik von Andreottis Machenschaften zu verdeutlichen. Je mehr wir erfahren, umso faszinierter werden wir von Servillos Portrait, der ihn als gebeugt, gelassen, alles beobachtend, undurchschaubar, weise und unglaublich zynisch. So wie ein Dick Cheney ohne seine fröhliche Ausstrahlung.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenIl Divo ist am besten zu genießen als bizarre Charakter-Studie über einen im Grunde genommen nicht liebenswerten Mann, der irgendwie einer der erfolgreichsten Führer seines Landes wurde.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenPaolo Sorrentinos meisterliche Politfarce Il Divo über die letzte Amtszeit Giulio Andreottis ist ein derart explosives und innovatives filmisches Meisterwerk, das man kaum weiß, was einen mehr erzürnen soll: Die politischen Zustände in unser aller Traumland Italien oder die Tatsache, dass sich bislang kein deutscher Verleih gefunden hat, der bereit ist, diesen Film in die Kinos hierzulande zu bringen. Sicher: Wer den Film in Cannes oder auf dem Filmfest München gesehen hat, weiß, dass Sorrentino seinen nicht-italienischen Zuschauern einiges an Vorkenntnissen über die verschlungenen Pfade der römischen Politik abverlangt. Doch selbst wer nicht jeden der gezeigten Politiker sofort zuordnen und der verästelten Montage nicht immer folgen kann – und das dürften die allermeisten Zuschauer sein: Die Stoßrichtung und die Art und Weise der Inszenierung entschädigen reichlich für entgangene Details und Feinheiten politischer Winkelzüge.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Il Divo" begreift sich nicht als Dokumentarfilm, sondern steht sozusagen im Dienst einer symbolischen Wahrheit, der Abrechnung mit einem politischen System. Anders als die Berlusconi-Satire "Der Italiener", die so sehr von Nanni Morettis Verachtung geprägt war, dass ein schlechter Film dabei herauskam, hat sich Paolo Sorrentino seinen Blick nicht trüben lassen: Man spürt auch seine Faszination für Andreottis Intelligenz und Gerissenheit - und die Tragödie dieses Mannes ohne ethische Prinzipien. Ein einziges Mal stand er zu einem Grundsatz - dass man mit Terroristen nicht verhandelt - und dies kostete das Leben seines entführten Weggefährten Aldo Moro.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenSorrentino glückt es meisterlich, moderne Politik als klassisches Königsdrama zu inszenieren, im Stil von Shakespeares „Richard III.“ oder „Julius Caesar“. Auch an Chaplins „Der große Diktator“ muss man denken, ist doch der Ton selbst in bitteren Momenten oft heiter und gelassen. Während Nanni Moretti in seiner Berlusconi-Satire „Der Italiener“ von so starker Antipathie getrieben war, dass es dem Film schadete, erkennt man bei Sorrentino eine weit interessantere Mischung aus Abneigung und Faszination. Indem er die Machenschaften italienischer Politik – Flügelkämpfe, Nepotismus, Korruption, Medienmanipulation, Lügen und Gefälligkeiten für Gönner – schildert, präsentiert er einerseits ein zeitgenössisches Panorama, dessen Gültigkeit über Italien hinausgeht; andererseits übt sein bewundernswert genau komponierter Film einen ungewohnten Ton ein: Politik als Musical-artige Farce, als mit hoher Eleganz choreografiertes Machtballett.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenPaolo Sorrentino, der 2001 seinen Erstling "L’uomo in Più" bei den Filmfestspielen in Venedig zeigte, hat einen eher ungewöhnlichen Weg gewählt, diesen Mann zu porträtieren, greift er ihn doch nie unmittelbar an, sondern belässt es dabei, dass all die Indizien, beglaubigten Aussagen und Hinweise offensichtlich nicht ausreichten, ihn im Gerichtssaal zu verurteilen. Auch gesteht der Regisseur Andreotti trotz aller Unverfrorenheiten eine Komplexität zu, die ihn bisweilen von ganz menschlicher Seite zeigt.
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Kommentare (17) — Film: Il Divo - Der Göttliche
Kommentar schreibenmomopipi 2011/12/19 00:29:43
Kommentar löschenPaolo Sorrentino ist ein Teufelskerl. Deswegen freue mich auch so rießig auf seinen neuen Film "Cheyenne – This Must Be the Place". Aber jetzt erst einige Worte zu "Il Divo".
Das Thema des Films hat mir gar nicht gefallen. Zugegeben, ich habe nicht alles verstanden. Man muss aber auch erwähnen, dass "Il Divo" nicht nur davon lebt, die italienische Politik der letzten Jahrzehnte aus der Perspektive des Giulio Andreotti zu zeigen.
Dieser ist ein gefühlskalter, machtbesessener und kleiner Mann, der von einem für mich völlig unbekannten Schauspieler äußerst grandios gespielt wurde.
Wichtiger ist aber die Tatsache, dass der Film aus technischer Sicht einfach nur sehr geil ist. Musik stimmt, Kamera stimmt. Es ist halt nur das Thema, was mich nicht angesprochen hat. Ich möchte an der Stelle ein bisschen Werbung für den Regisseur machen, der es wirklich im Blut hat. Ich war mir schon sehr sicher bezüglich meiner Top 3 Filme, die im Jahre 2011 rauskamen, aber "Cheyenne – This Must Be the Place" kann doch nur ein verdammt geiler Film sein. Ich würde dafür sogar meinen Hintern verwetten!
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northernwinds 2011/12/17 00:29:50
Kommentar löschenWas für ein Durcheinander an Fakten, das verwirrt mich dann doch etwas; wie der Film jedoch Andreottis Portrait zeichnet ist erstaunlich und wirklich schön anzusehen; auch das epische Ausmaß der Machenschaften ergibt sich wirklich schön. Technisch gefällt mir der Film gut, auch die Musik ist gut ausgesucht worden, die Schauspieler sind auch gut... Abzüge von mir nur weil es dann doch an dem fehlt was den Zuschauer bei Laune hält -- meine Frau ist nach 20 Minuten eingeschlafen, und ein Paar Längen hatte der Film auch für mich. Sehenswert ist er aber allemale
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moviee 2011/12/02 16:49:23
Kommentar löschenGelungenes Portrait des Stars, des Buckligen, des Fuchses, des schwarzen Papstes, der Ewigkeit, des Mannes im Dunkeln, des Beelzebubs. Giulio Andreotti wird in 'Il Divo' wirklich göttlich dargestellt. Der gleichgültige Blick Andreottis und die wenigen Emotionen, die man einzig an dem Bewegen seiner Finger erkennen kann sind wirklich weltklasse. Die Politsatire ist schön zynisch und böse und die klasse Filmmusik zu jeder Zeit perfekt getimet.
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Jack_Torrance 2011/11/29 16:55:54
Kommentar löschenDer Anfang ließ mich innerlich tanzen und frohlocken: DAS ist modernes Kino ! Heureka ! Die Musik, die Schauspieler, die Kamera, die Regie; alles schrie nach: "Wir sind die neue Generation, Motherfucker !" Aber - das erste Mal habe ich mich bei dem Gedanken "Das wird eine Liebesgeschichte !" getäuscht, sprich: Das ultimative Meisterwerk, für das ich "Il Divo" zu Beginn gehalten habe, ist der Film nicht. Zu anstrengend sind teilweise die politischen Insider-Diskussionen, zu verwirrend ist der ganze Namen-Potpourri - aber vielleicht habe ich zu viel erwartet. Ein "Popcorn-und-Pizza-Film" ist "Il Divo" aber beileibe nicht...
Das alles aber ist Jammern auf höchstem Niveau, denn "Il Divo" ist (wie gesagt) modernes Kino in Perfektion. Beispielsweise bei der Szene, in der ein Politiker (?) aus einem Hochhaus in die Kamera fliegt, fing ich an, mit 3D liebzuäugeln...
Kurz: Sorrentino und Il Divo - euch gehört die Zukunft !
"Da-Da-Da, ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht, Da-Da-Da"
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Neo_seven 2011/11/29 11:28:41
Kommentar löschenbeeindruckend gedreht und gespielt, inhaltlich riesig, komplex und sperrig.
Vorwissen empfohlen
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Vorwort 2011/06/11 00:37:19
Kommentar löschenIch freu mich schon drauf, den Film ein zweites Mal zu sehen - allein um den Verknüpfungen aller Namen folgen zu können dürfte es nicht bei einem Mal Sehen bleiben.
Schade, dass man die guten Schauspieler wohl nur wiedersehen wird, wenn man italienisch spricht...
Die Macht macht Eindruck auf mich, aber in einem ironischen Gewand. Der ganze Film schien mir mit einem Schmunzeln geschnitten, gedreht und schließlich musikalisch untermalt.
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Schlegel 2010/06/13 02:11:25
Kommentar löschen"Il Divo" geht es weniger um eine Geschichte als um ein Portrait der Macht - mit dickem Pinselstrich und Giulio Andreotti als perfekten Aufhänger. Als sinnliches Erlebnis klasse. Aufklärung gibt´s woanders.
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Potti 2010/03/19 23:50:45
Kommentar löschenGrandioses Meisterwerk, mehr gibt es nicht zu sagen.
Musikalisch perfekt untermalt. Schauspielerisch von Toni Servillo eine Augenweide.
Einfach nur ein Klasse Film und ich empfehle Il Divo jeden, der poltische und dramatische Filme liebt. Auch jemand der von der Pate Trilogie begeistert war, wird hier seine Freude haben.
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Potti 2010/03/20 00:01:21
Antwort löschenIch meine natürlich die Pate Trilogie ;)
Potti 2010/04/01 19:36:48
Antwort löschenEs ist verdammt schwer morgens um 4 noch einen klaren Kopf zu haben :D
pseudonym42 2010/01/30 22:15:31
Kommentar löschenDurch die vielen Namen und Verwicklungen ist es nahezu unmöglich, das ganze Ausmaß der Geschichte zu verstehen. Und zwar so extrem, dass man sich fragen muß, wo denn die Prioritäten der Macher lagen. Als ich zu diesem Gedanken kam, dachte ich:"Besser so"
Zusätzlich muss ich noch sagen, dass der Film viele Szenen hat, die man sich nach dem ersten Ansehen zwangsläufig nochmal ansehen muss. Allein die Filmmusik ist es wert.
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Kubrick_obscura 2010/01/25 18:10:22
Kommentar löschenDass der Film nur ein halbes Vergnügen ist, wenn das Hintergrundwissen fehlt, ist verständlich, doch mir hat diese eine Hälfte schon sehr gut gefallen. Letztendlich bleiben die Verweise, die Namen, Zusammenschlüsse und Institutionen schmückendes Beiwerk, denn "Il Divo" begeht nicht den Fehler seine historische Rekonstruktion bierernst zu nehmen, was man allein schon an der Inszenierung merkt. Überhaupt, die ersten 10 Minuten wird man eh in den Sitz gedrückt. Soviel Stilwillen sah man in letzter Zeit nur in asiatischen Filmen.
"Il Divo" geht weit über eine Satire hinaus und bietet uns die Möglichkeit tief in die Augen des Bösen zu sehen. Das Böse ist hier so sympathisch, wie noch nie, verführerisch, witzig und anmutig, von obskurer Gestalt und mit allerhand Komplexen.
Macht korrumpiert, so banal, so wahr und hat man erst Andreottis glorreiches Team kennengelernt, zweifelt man nicht an der unbewussten Schuld dieser Männer. Es ist ein Kunstgriff des Autors die politischen Diskussionen nur um solche Themen, wie Wahlen, Stimmen, Ränge, Positionen, Parlamentskonstellationen, Mehrheiten und Gott drehen zu lassen. Mit dem eigentlichen Leben der Bürger hat das nichts zu tun und in Deutschland wird das nicht anders sein. Desto spezieller "l Divo" sich gibt, mit seinen ganzen Fakten und Namen, umso klarer erschienen mir die Umrisse einer weltumfassenden Kritik zur vorherrschenden Obrigkeitspolitik.
(Gerade stelle ich mir den Film-Anfang mit Angie & Co. vor ... lustig.)
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Sonse 2009/12/10 00:19:51
Kommentar löschenFulminanter Beginn, hervorragende (oftmals ironisch gebrochene) Bilder, eine gute Darstellerriege..., aber leider ist "Il Divo" nur sehr schwer zugänglich, da der Film sich im Vorstellen und Nennen unzähliger Akteure beinahe überschlägt und einer klassischen Erzählstruktur ausweicht. Roger Ebert hat jedoch recht, wenn er sagt, es ginge Sorrentino wohl vor allem darum, uns die bloße Reichweite und Tragweite von Andreottis Machenschaften zu vergegenwärtigen, weniger darum uns Zusammenhänge zu erklären.
Sei's drum, faszinierend ist dieser Blick auf Andreotti allemal.
Lieblingsszene: Das surreale Zusammentreffen vom zielstrebig watschelnden Andreotti mit der Katze mit den zweifarbigen Augen in opulenter Umgebung.
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luba1977 2009/10/27 20:47:04
Kommentar löschenAbsolut langweilig, den einen Punkt gibt es für die gut ausgewählte Filmmusik.
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mar (-ion-) 2009/09/21 23:56:37
Kommentar löschen^gute musik, gute kamera, (zu) trockener humor.
nur die story lockt keinen hund hinterm ofen hervor...
keine höhepunkt machen 2stunden etwas trist!
leider auch keine herausragenden charaktere. hab zwar keinen john rambo erwartet...aber mit dem alten ochsen und seinen singsang monolgen konnte ich auf dauer nix anfangen!
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schalli 2009/08/07 22:31:41
Kommentar löschenUniversalität ist nicht nur ein Erfolgsrezept, sondern auch ein Qualitätskriterium im Kino. Dieser Film ist so speziell wie ein einäugiger, italienischer Filmkritiker mit rüschenverziertem Unterhöschen und Magister in Politikwissenschaften. Moment! Nicht, dass ich damit jemandem zu nahe treten wollte :o) Wer sich im Gegensatz zu mir aber bestens mit der politischen Geschichte Italiens auskennt, kommt um IL DIVO wohl nicht herum. In Italien vielfach ausgezeichnet, von den Kritikern geliebt - empfehlen kann ich ihn trotzdem nicht.
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mar (-ion-) 2009/09/21 23:57:53
Antwort löschen^^
DeZeiter 2009/06/03 14:28:07
Kommentar löschenAnfangssequenz bekommt von mir wegen der Musik, der Darstellung der Schrift und der Tatsache dass es direkt Action gibt eine 9, ABER der Rest des Films ist stink langweilig. Man kann nur noch gelegentlich über Andreottis Ausehen schmunzeln. Ansonsten beschränkt sich der Film auf einschläfernde Stille in der rein gar nichts passiert und
wenn geredet wird verliert man oft den Faden worum es geht, wegen der vielen Namen: Vor allem in den Szenen in denen Die Mitglieder der Cosa Nostra befragt werden! Berücksichtigt man dann noch die großen Erwartungen die ich hatte ist die Entäuschung umso größer: 3 Pkt.
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JimiHendrix 2009/05/18 23:09:01
Kommentar löschenTechnisch super gemacht und eingebettet in einen inovativen Soundtrack und starker Kamara.
Leider kann man mit dem Film nur wirklich was anfangen, wenn man sich mittelgut in der italienischen Politik der letzten Jahrzente auskennt.
Andernfalls hat man fast keine Chance dem Film näher zu kommen.
Ich wurde etwas überrollt von der Flut an namen und Positionen der Mafia oder Politik, wobei das in Italien ja das Gleiche bedeutet.
Ansonsten ist es eine sehr scharfzüngige und intelligente Satire über DEN Mann der italienischen Politik oder der italienischen Politik an sich.
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ovgucker 2009/05/16 08:56:44
Kommentar löschenFilmerisch und musikalisch grandios umgesetzt - fast jede Einstellung ist ein Kunstwerk in sich - hat man leider Mühe, dem Inhalt zu folgen mit seiner Vielzahl an Personen und Anspielungen, die ohne Hintergrundwissen nicht zu verstehen sind.
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