Illuminati - Kritik

US 2009 Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2009

  • 8 .5

    Ebenso wie beim "ersten Teil" habe ich den Film ohne Vorkenntnisse der Buchvorlage gesehen. Daher kann ich zur Umsetzung nicht viel, bis gar nichts sagen. Von der Story war ich ebenso angetan, wie bei der seines filmischen Vorgängers. Eine spannende und verzwickte Hetzjagd mit Einblicken in die Kirchengeschichte. Realitätsnähe hin oder her, die einzelnen Hinweise und Verstrickungen wirkten schlüssig und boten Spielraum für mehr Action und Spannung als in THE DA VINCI CODE. Die Konstellation der Charaktere wirkte jedoch sehr ähnlich, zu der im "erstenTeil" (ich mag diesem Begriff aufgrund der falschen Reihenfolge der Filme so gar nicht, aber so lässt es sich nun mal am Einfachsten ausdrücken). Ob dies von der Buchvorlage her stammt oder aus dem Drehbuch entsprungen ist kann ich leider nicht sagen. Ich bin lediglich der Meinung, dass Stellan Skarsgård eine absolute Fehlbesetzung ist und die Figur sehr flach erscheinen lässt. Ich denke mal, dass eine gewisse Antipathie gewollt war, aber die schauspielerische Darstellung dieses Charakters gefällt mir so gar nicht. Die Figur Robert Langdon wirkt im Vergleich zu seinem ersten Abenteuer etwas behäbig und abgeneigt. Vielleicht lag das aber auch an der komischen Sprechweise der Synchronstimme^^ Ich habe mich ständig gefragt, ob Langdon wohl kürzlich einen unangenehmen Zahnarztbesuch hinter sich gebracht hat oder ob er einfach nur Wasser im Zahn hat :-D Entgegen der Meinung Vieler, fand ich Ewan McGregor als Camerlengo wirklich gut besetzt, auch wenn ich bei seinem ersten Erscheinen auf der Leinwand kurz die Augen verdreht habe und mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Seine Darbietung hat mich dann aber wirklich überzeugt! Vittoria Vetra als getreuen Sidekick bei Langdons munterer Rätselraterei fand ich hingegen völlig unbedeutend und absolut nicht überzeugend. Aber wie man hört, ist diese Figur ziemlich weit von der Vorlage entfernt, also möchte ich da gar nicht weiter drauf eingehen.
    In der Hoffnung auf eine noch besser ausgefeilte Story und mehr Hintergrundinformationen werde ich mich in naher oder auch ferner Zukunft dann wohl doch mal gegen meine Scheu vor Büchern wehren und mir die Buchvorlage vorknöpfen... Dann aber in der richtigen Reihenfolge, so wie sie von Dan Brown vorgesehen war ;-)

    • 6 .5

      Leider nicht ganz ungewichtiger Abfall gegenüber Da Vinci Code, letztlich aber auch Verschwörungsfilm im Religionsgewand. Zumindest wird hier die Schnipseljagd gelebt, im Countdown verfahren, um Papstanwärter Kardinäle zu eliminieren, bzw, zu retten. Je nach Standpunkt. Der Effektfaktor wurde ein wenig erhöht, dennoch kann man sagen, vom Niveau her, dem Vorläufer gleich bleibend. Hanks spielt weder souverän, noch dümmlich. Er spielt so den typischen Amerikaner, der den dummen Europäern zeigen muss, wie der Hase läuft. Letztlich erstaunlich, mit wie vielen Leuten man eine ganze Heer Schaar beschäftigen kann. Manch Simpson Figur hat mehr Finger an einer Hand.
      Mit Armin Müller-Stahl hat man eigentlich ne gute Wahl getroffen, auch McGregor spielt beinahe mehr Actionheld als Priester. Und so rieselt diese Katz und Maus Jagd quer durch Vatikanstadt und Rom, so vor sich hin. Robert Langdon (Hanks) weiss beinahe wieder mal über alles bescheid.... Naja, eine Weibliche Nebenrolle darf auch nich fehlen. Und so kommt ein Actionangereichertes Filmgelage zusammen, dass dem Fanatisch frenitisch geilen Publikum serviert wird. Letztlich halt schwierig sich mit irgendwas zu identifizieren, wenn man in der Materie nicht bewandert ist. Was dann übrig bleibt, ist oftmals schwieriges Popcorn Kino. Aber mit leicht erhöhtem Niveau.

      7
      • 8

        Toller Stoff, für alle die Kausalität und Korrelation nicht auseinander halten können.

        • 6

          Bin seinerzeit kein Fan der Dan-Brown-Bücher geworden. Hatte zwar auf Empfehlung Angels&Demons und The Da Vinci Code gelsen. Die Bücher hatten mich aber nicht so umgehauen. Ein großer fan von Tom Hanks war ich auch nie. Entsprechend trieb mich nichts zur Eile, diesen Film zu sehen. Den Film The Da Vinci Code hatte ich vorher schon mal zufällig gesehen. Der hatte mich schon nicht überrascht. Entsprechend waren meine Erwartungen hier auch nicht sonderlich hoch. Letztlich bin ich von Illuminati auch nicht enttäuscht, aber eben auch wieder nicht positiv überrascht. Ich habe den Eidnruck, dass Dan Brown in seinen Romanen versucht, die Story möglichst realitätsnah wirken zu lassen, was ihm aus meiner Sicht aber nicht gelingt. Für mich ist alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Zudem spulen die Darsteller ihre Rolle routiniert ab. Eine Herausforderung ist der Langdon für Hanks nicht. Das merkt man seinem Spiel dann aber auch an. Alles wirkt etwas lieb- und seelenlos. Letztlich ist der Film absolut kein Reinfall. Er sticht aber auch in keiner Weise positiv aus der Masse heraus.

          • 6

            Der Roman von Dan Brown, war erheblich besser und vor allem nicht so lückenvoll, wie dieser Film.

            • 7

              Da ich den Roman nicht kenne, kann ich nicht wirklich beurteilen wie gut die filmische Umsetzung im Vergleich zum Buch ausgefallen ist. Aber für sich betrachtet ist "Illuminati" ein wirklich spannender, gut gespielter und toll gefilmter Thriller geworden, der seine Geschichte wesentlich rasanter erzählt, als der stellenweise etwas behäbige "DaVinci Code". Natürlich ist der Film nicht sonderlich innovativ, aber ich kann nur schwer nachvollziehen, warum er vielen Leuten weniger gut gefällt als sein Vorgängerfilm. Umso besser verstehe ich warum der Film in der Kirche nicht gut ankam und Italien sogar praktisch verboten wurde. Wie schon der "DaVinci Code" wird die katholische Kirche hier reichlich negativ dargestellt. Die Tatsache, dass viele christliche Würdenträger so empfindlich auf diese Art der Religionskritik reagieren, bestätigt mal wieder meine Meinung, dass die Fähigkeit zur Selbstkritik nicht gerade zu den Stärken von religiösen Autoritäten zählt.

              • 8 .5

                Im Gegensatz zu "The Da Vinci Code" ist "Illuminati" eine sehr freie Umsetzung der Romavorlage.
                Die Story des Buches wurde spürbar für das Format eines rasanten Hollywoodfilms komprimiert und umgeschrieben. Trotzdem ist das zweite Abenteuer des Symbologen Robert Langdon wieder unheimlich spannend erzählt und gut gespielt. Tom Hanks fühlt sich in seiner Rolle sichtbar wohl und liefert neben Ewan McGregor die beste Leistung im Film ab.
                Der Soundtrack von Hans Zimmer, der Themen und Motive des Vorgängers aufgreift und fortführt, könnte wie immer nicht passender sein.

                • 6 .5

                  Schiebe den Film schon seeehr lange vor mir her, weil ich mir irgendwie denken konnte das es überwiegend um Religions Gedöhns geht, was mich nicht zu sehr interessiert.
                  Der Film hat sich echt in die Länge gezogen und das Thema konnte mein Interesse auch nicht wirklich wecken oder gar packen.
                  Die Kameraführung hat mir gefallen, sowie auch die ein oder andere Szene mit dem Teilchenbeschleuniger und der Antimaterie, die dem Streifen hin und wieder einen kleinen Ruck verpasst haben.
                  Das Ende des Films hatte dann auch noch einen guten Showdown, aber wie schon gesagt... es ziiieeeht sich einfach alles so :s

                  • 9 .5

                    Ein enorm spannender und starker Film. Tom Hanks und andere Größen wie Ewan McGregor, Stellan Skarsgard und Armin Mueller-Stahl liefern hier Standardperformances ab, aber das stört bei einer so genialen Kulisse wie Rom und der nicht minder genialen Geschichte wenig. Ich muss zugeben ich bin Italien Fan und deshalb auch Rom Fan. Deshalb hat mich der Schauplatz und die selten zu hörende italienische Sprache von vornherein angezogen.
                    Jedoch ist die Suche nach dem "Pfad der Erleuchtung" alleine schon sehr spannend inszeniert. Am Ende wartet dann ein Plottwist, den man so nicht kommen sieht und über den ich noch Stunden nach dem ich aus dem Kino ging nachdenken musste. Wie genial diese Idee doch eigentlich war!
                    Wo "Sakrileg" schon ziemlich Mystisch wurde, bleibt Illuminati vollkomen geerdet. Keine Albino-Mönche die unsere Helden jagen, keine geheime Blutlinie seit Jesus. Alles ist realistischer gehalten. Nun bin ich kein Wissenschaftsexperte und kann nicht sagen, inwieweit die Sache mit der Antimaterie stimmt, aber sie kommt zumindest schlüssig rüber.
                    Mache werden nicht verstehen warum ich diesen Film nur so in den Himmel lobe, aber mich reißt diese Mischung aus tollem Schauplatz (Rom) spannender Geschichte und Mystery einfach mit.
                    Jeder muss sich selbst eine Meinung bilden. Ich weiß schon warum ich mir jedes Jahr mindestens einmal diesen Film anschaue.

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                    • 5

                      Erstaunlich langweilige Umsetzung eines interessanten Romans. Tom Hanks reist den Streifen aus dem Gröbsten raus. Sehenswert, zumindest wenn man gerade nichts weiter zu tun hat. Durchschnitt.

                      • 6 .5

                        Gute Verfilmung die aber nicht an das Buch rankommt, trotz einer tollen Besetzung.

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                        • 5 .5

                          Bei diesem Film habe ich mich schon deutlich mehr an das Buch erinnert gefühlt als das bei Sakrileg der Fall war. Zumindest die Morde spielen sich genau so ab, wie ich das beim Lesen vor Augen hatte. Schade nur, dass die Story so arg gestaucht wurde und die Vittoria Vetra im Film ja mal überhaupt keine Persönlichkeit hat im Vergleich zum intelligenten und starken Rasseweib im Roman. Vielleicht liegt es daran, dass ihr einfach alle wichtigen Szenen gestrichen worden sind, die für die Entwicklung wichtig gewesen wären. Aber schauspielerisch fand ich sie auch nicht gerade toll. Da hatte ich mich durch Sakrileg gerade daran gewöhnt, dass Tom Hanks den Professor Langton spielt (er kann ja noch so großartig sein, da passt er einfach nicht), und dann ist ausgerechnet die Dame an seiner Seite ein Flopp. Aber für einmal anschauen reichts.

                          • 10

                            Bin ein Fan von sich aufbauender Spannung und überraschenden Wendungen, mit denen keiner rechnet. Hier wurde beides geboten und ich super unterhalten.

                            • 7 .5

                              Die geniale Musik von Hans Zimmer fängt die Stimmung des Buches voll ein.
                              Dem Film als ganzes gelingt es nicht ganz, Dan Browns meisterhafte Rasanz widerzuspiegeln

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                              • 7

                                Spannender Film, aus meiner Sicht deutlich besser als der Vorgänger. Tom Hanks versucht vor dem Hintergrund einer Papstwahl eine Verbrechensserie aufzuklären, die ins Innere des Vatikan führt.

                                • 5 .5

                                  Ich hätte Goldbloom für die Hauptrolle besetzt. Wäre cooler gewesen!

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                                  • 4

                                    Zweimal Hanks an einem Tag in zwei unsäglichen Filmen. Der Plot dieses Films ist nicht ganz so schräg, wie der von Sakrileg. Außerdem hetzt man nicht durch ganz Europa sondern nur durch Rom. Alle waren dauernd am Rennen. Und dann war auch noch Fasching. Viele Männer hatten rote Kostüme an. Aber nur die alten, wie z.B. Herr Müller-Stahl. Einige wurden unschön gemeuchelt. Wer war gut und war war böse? Aus welcher Richtung kommt der nächste Schuss? Dann war der Himmel fein bunt, als sich das Röhrchen mit der Antimaterie (Was für'n physikalischer Humbug!) materialisiert hatte. Und der Held schwebte herab und sollte schon Papst werden und (fast hätte ich ein bißchen geweint) dann war's wieder nichts, Pustekuchen! Wenigstens konnten die Karnevalisten zum Schluss die Zigarren mit dem weißen Rauch auspacken, und der Symbologe erhielt ein ganz wichtiges Buch, ohne das er der Welt seine neuesten Entdeckungen nicht würde offenbaren können! Nur mit Koks allein kommste auf sowas nicht!

                                    • 3

                                      Den eigendlich ersten Teil hat Ron Howard zum zweiten gemacht, die Handlung wurde in den Vatikan verlegt, statt Rätsel gibt es entführte Kardinäle und alle bekannten Gesichter aus dem ersten Teil wurden gegen andere prominente Schauspieler ausgetauscht (bis auf Tom Hanks versteht sich).
                                      Nachdem ich den ersten Teil schon nur Mittelmaß fand bin ich scheinbar einer der wenigen der den zweiten Film noch schlechter findet.
                                      Irgendwie hat mich hier alles kein bisschen gepackt und Spannung wollte sich bei mir ebenfalls überhaupt nicht einstellen.
                                      Tom Hanks hetzt noch belangloser als im ersten Film die gesamte Zeit von A nach B entdeckt etwas was ihn wiederum auf eine neue Fährte führt zu der er dann weiter aufbrechen kann.
                                      Und das geht den gesamten Film über so.
                                      War es in "Sakrileg" mit den Rätseln und Verschwörungen schon zuviel des guten, vermißt man diese Elemente durch den belanglosen und spannungsarmen Verlauf schon fast etwas.
                                      Was man hier an Spannung einbüßt versucht man jedoch mit reichlich Action zu kaschieren.
                                      Das alles ist in schöne Bilder getaucht, ist aber insgesamt noch farb und belangloser als im Vorgänger.
                                      Die Auflösung wer hier dieses mal ein falsches Spiel spielt ist ebenfalls viel durchschaubarer als in "Sakrileg" und ärgert mich als Filmfan schon ziemlich.
                                      Tom Hanks hat hier zwar eine bessere Frisur spendiert bekommen, dafür nervt in der deutschen Fassung der ansonsten tolle Synchronsprecher Arne Elsholtz mit einer hier erstmals komischen Aussprache auf die ich den gesamten Film achten mußte und mich schon gestört hat.
                                      Alles in allem wirklich kein guter Film!

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                                      • 3 .5

                                        Zu hoher Erwartungsdruck

                                        Und hier haben wir ein Beispiel, wie Bücher auch zerhexelt werden können. Als Ron Howard „Sakrileg“ verfilmte war das gut. Die Story bot einiges an Potential, die Geschichte war spannend gedreht worden, eine gute Mixtur aus Krimi, Mysterie und Kritik. Als der Film einschlug war klar, dass es eine Fortsetzung geben würde. Obwohl Produzent Brian Grazer sich am Anfang mal gleich die Rechte an den damaligen drei Robert Langdon Büchern sicherte ließ er, bzw. Howard erst „Sakrileg“ verfilmen. Mit der Begründung, das haben bisher mehr Menschen gelesen. Dann kam der Erfolg und mit ihm der Druck und Wunsch eine Fortsetzung zu drehen. Nur, war „Illuminati“ vor „Sakrileg“ und so wurde dieser Film als Fortsetzung gedreht und stirbt an seinen eigenen Erwartungen. Alles wurde so geschrieben, als ob „Illuminati“ eine direkte Forsetzung ist. Dem ist aber nicht so. Vieles wurde verändert und leider sieht man das dem Film auch an. Es wurde gedrungen alles so inszeniert, dass man voraussetzt, dass jeder die „Vorgeschichte“ kennt. Und alles wurde auf Erfolg getrimmt. Was man dabei allerdings vergaß war eine spannende Geschichte. Denn die hakt gewaltig. Zu verschroben und verwirrt wurde hier alles in Szene gesetzt um dem Buch gerecht zu werden. Das fängt an bei der Wahl des Regisseurs über Tom Hanks (der hier diesmal nichts weiter macht als mit staunenden, weit aufgerissenen Augen immer alles zu überdenken und sich zu wundern), bis hin zur Filmmusik von Hans Zimmer. In „Sakrileg“ schrieb Zimmer die Partitur „Chevaliers des Sangreal“. Ein gutes Stück, was auch immer wieder gerne von anderen Sendungen oder Filmen oder Trailern benutzt wird. Dieses Thema ist nun das komplette Leidthema des Films. Ein Umstand der darauf zurückzuführen ist, das dieses Stück eben populär geworden ist. Ergo: was die Leute kennen finden sie gut also bauen wir darauf auf und setzen alles auf eine Karte. Leider aber merkt man den Film die gewollte Künstlichkeit an. Die SFX setzen alles in ein erkennbar-effektreiches Licht und so wirkt der ganze Film wie eine Art gemaltes Bild dem man anmerkt dass alles auf Erfolg gedrillt wurde. Sparsam die Spannung, zu gewollt alles und, und das ist eben der große Minuspunkt, ohne Herz gedreht. Während „Sakrileg“ noch den Charme des Unverbrauchten hatte, ist hier alles leidenschaftslos inszeniert und dient dem Geldverdienen. Nein, leider ein Fehlwurf.

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                                        • 4

                                          Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie man ein so umfangreiches Buch wie „Illuminati“ mit all seinen kritischen Denkanstößen auf ein meinungsloses Nichts von Sommerblockbuster reduzieren kann. [...] Die Oberflächlichkeit betrifft auch das gesamte Ensemble, das mit Mimen wie Tom Hanks, Ewan McGregor, Armin Mueller-Stahl und Stellan Skarsgard mehr als überdurchschnittlich besetzt ist, aber eben keinerlei Raum zur inneren Entfaltung ermöglicht, genau weil alles ruhelos vonstattengeht und den Schauspielern/Charakteren keine Minute der Stille ermöglicht, die die angesetzte Ambivalenz auch stützen könnte, anstatt sie zur blanken Farce in diesem orientierungslosen Heckmeck verkommen zu lassen.

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                                          • 1

                                            Meine Güte..
                                            Fand den genauso sterbens langweilig wie "da Vinci Code" !!
                                            Und dabei hatte ich soo Hoffnung auf Besserung..

                                            • 4

                                              ein ziemlich schlechter Film, der die ohnehin schlechte Buchvorlage getrost außer Acht lässt und dadurch noch mehr zum 0815 Hollywoodfilm wird. Immerhin kann man bei der Vorlage ohnehin nicht viel erwarten, bin zwar ohnehin kein Freund von Trivialiteratur (bedrucktes Klopapier) dennoch gibt sogar in dieser Sparte Autoren die Tausend mal besser sind als Brown (was natürlich auch nicht wirklich schwierig ist)

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                                              • 9

                                                Ich bewerte den Film nur nach den Film,weil ich das Buch zwar kannte aber nicht gelesen habe. Der Film hat eine gute Story und wahnsinnig gute Ansätze die ein richtig fesseln solln. Aber irgendwie hat das der Film nicht bei mir geschafft!

                                                • 2

                                                  Eine der besten Buchverfilmungen, wenn auch für ein pompöses Actionfeuerwerk die Vorlage - legitim - leinwandgerecht adaptiert wurde. Schließlich ist ein Buch kein Drehbuch, sondern nur Vorlage und Ideengeber.

                                                  Illuminati wird bis zuletzt seiner zutiefst tivialen literarischen Vorlage in allen Belangen gerecht.

                                                  • 5

                                                    Einigermaßen unterhaltsames Filmchen wenn man dabei das Gehirn ausknipst. Logiklöcher so groß wie der Bodensee und schablonenhafte, auswechselbare Charaktere ohne Tiefgang. Wer das Buch gelesen hat, hat immer das Gefühl (so ging es zumindest mir), dass die Verantwortlichen meinten: Hey, die Leute, die diesen Film ansehen, sind einfach zu dumm um die Handlung zu kapieren. Es muss einfacher werden, so dass es auch ein 5-jähriger versteht.