Illuminati - Kritik

US 2009 Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2009

Setze Illuminati auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Illuminati auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (26) — Film: Illuminati

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie man ein so umfangreiches Buch wie „Illuminati“ mit all seinen kritischen Denkanstößen auf ein meinungsloses Nichts von Sommerblockbuster reduzieren kann. [...] Die Oberflächlichkeit betrifft auch das gesamte Ensemble, das mit Mimen wie Tom Hanks, Ewan McGregor, Armin Mueller-Stahl und Stellan Skarsgard mehr als überdurchschnittlich besetzt ist, aber eben keinerlei Raum zur inneren Entfaltung ermöglicht, genau weil alles ruhelos vonstattengeht und den Schauspielern/Charakteren keine Minute der Stille ermöglicht, die die angesetzte Ambivalenz auch stützen könnte, anstatt sie zur blanken Farce in diesem orientierungslosen Heckmeck verkommen zu lassen.

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

VisitorQ

Antwort löschen

Tom Hanks sieht in dem Streifen so aus als hätte er bereits zwei Schlaganfälle hinter sich. Das hat mich damals sehr abgelenkt... Und zum lachen gebracht. :D


SoulReaver

Antwort löschen

Wenigstens war sein Robert beim Friseur. :)


kobbi88: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
5.5Geht so

Hollywood, ein gutes Stück, bevor der Film überhaupt gedreht wurde. A und B, hier symbolisch für geniale beteiligte Filmschaffende verwendet, treffen sich, um die Idee zu besprechen, Dan Browns Roman „Illuminati“ zu verfilmen. Die kob-Nachrichtenagentur hat es dank modernster Technologie geschafft, dieses Gespräch: Leider hat die Agentur keinerlei Einfluss auf SPOILER, die in der Geschichte vorkommen^^
------------------------------------
A: „Hey, lass uns doch „Illuminati“ verfilmen.“

B: „Klar warum nicht? Fand das Buch wirklich total spannend. Aber wir sollten nichts ändern. War gut so, wie es ist.“

A: „Klar, natürlich wie im Buch. Auf jeden Fall. Hat mich gefesselt wie kaum ein Mysterythriller zuvor. Naja, weil es Sakrileg als Film schon gibt, müssen wir „Illuminati“ irgendwo danach ansiedeln.“

B: „Kein Problem. Solange Tom Hanks wieder dabei ist?“

A: Natürlich. Aber er muss ne bessere Frisur haben. Die aus dem letzten Film hat mir ja mein Essen vom Vortag wieder hochgeholt.“

B: „Hm, das war wirklich nicht schön. Und sonst? 1:1, oder?“

A: Ja, hab ich ja gesagt. Wir ändern sonst gar nix. [kreative Pause] Aber hör ma, den Killer, den machen wir nicht zu einem religiösen Fanatiker, der aufgrund der Illuminaten diese Morde durchführt. Das is zu hoch für unser Publikum. Er ist einfach ein bezahlter Auftragsmörder mit Nickelbrille. Höhö, Nickelbrille.“

B: „Ja? Okay, können wir machen.“

A: „ Und dann hab ich da ein paar ganz tolle Schauspieler in der Hinterhand. Stellan Skarsgard zum Beispiel. Den MÜSSEN wir da reinbringen.“

B: „Aber was soll er spielen, einen solchen Typ gibt’s doch nicht im Buch?“

A: „Is doch egal, wir schreiben einfach noch ne Rolle hinzu. Als neuen Chef der vatikanischen Polizei! Den alten mochte ich eh nicht!“

B: „Und was passiert mit dem?“

A: „Ach, der kommt schon noch vor, aber er wird halt nur ein Handlanger oder so.“

B: „Ja, gute Idee.“

A: „Und, jetzt halt dich fest: Ich habe Ewan McGregor! So einen Mann MÜSSEN wir zum Camerlengo machen.“

B: „Aber A, der ist doch Schotte. Und unser Camerlengo ist Italiener!

A: „Na und, dafür haben wir Ewan McGregor! Und wenn ich schon dabei bin, Armin Müller-Stahl kriegt als Zeremonienleiter auch ne Rolle. Der wird halt dann Deutscher und ebenfalls nicht Italiener, okay?“

B: „Geil…“

A: „Und wir lassen nicht alle vier Preferiti sterben. Wir machen das anders, einer überlebt und wird dann Papst!“

B: „Aber…“

A: „Überhaupt, das ganze Mystische mit den eingebrannten Zeichen und den alten, verstaubten Ritualen, „Eingebungen“ – das is doch ein bisschen zu weit hergeholt und auch eklig. Wir sollten das möglichst weit zurückfahren! Klar, überall geht das nicht, aber halt so weit wie möglich, ja? Und warum sollten wir nur zwei Journalisten auf die Jagd von Langdon schicken? Wir zeigen den Medienapparat als globales System! Und dieser Langdon, der muss alles sofort immer checken. Der ist ein Universalgelehrter, der weiß alles. Immer! Noch schneller als im Buch! Und es ist nicht Vittorias Papa, der anfangs ermordet wird, sondern nur ein Kollege…"

B: „Aber wir nehmen ihr doch damit das persönliche Motiv!“

A: „Ach komm, wer will schon sehen, wie ein Vater stirbt. Das können wir doch dem Publikum nicht zumuten.“

B: „Auch wieder wahr.“

A: „Und den Kampf zwischen Vittoria, Robert und dem Killer streichen.“

B: „Aber der muss doch sterben!“

A: „Hm…“

B: „Ich habs - Autobombe!!“

A: „Ja, ich seh schon, du denkst mit. Und auch das wissenschaftlich-medizinische Gedöns lassen wir weg. Künstliche Befruchtung. Pah, sowas Dämliches.“

B: „Stimmt, das hab ich schon im Buch nicht verstanden.“

A: „Eben!“

B: „Wie machen wirs mit der Liebesgeschichte zwischen Vicki und Robbie?“

A: „Streichen! Kein Mensch will sowas sehen.“

B: „Okay, so machen wirs. Hey, ich finds echt toll, dass wir das Buch so detailgetreu verfilmen.“

A: „Ja, find ich auch. Naja, vielleicht sollten wir uns mit Kirchenkritik ein wenig zurückhalten…“

-------------------------------
Die kob-Nachrichtenagentur übernimmt keinerlei Garantie für den Wahrheitsgehalt dieses Gesprächs und möchte darauf hinweisen, dass der Film dennoch ein zumindest unterhaltsamer und leidlich spannender Actionthriller geworden ist, der aber halt bei der Güte des Buchs (naja, oder zumindest dem Unterhaltungswert des Buchs) nicht mithalten kann.

36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

robin.drunkenhangman

Antwort löschen

fasst für mich perfekt zusammen wieso ich die Film-Umsetzung zu schrecklich finde. Du hast nur den CERN-Chef vergessen, diese wichtige Figur wurde auch gestrichten-,-


kobbi88

Antwort löschen

Ich kann nicht schreiben, was in dem Gespräch nicht erwähnt wurde ;)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

Kommentar löschen
3.5Schwach

War "Illuminati" in Buchform der eigentliche Einsteig in die Abenteuer des Robert Langdon, so macht Regisseur Ron Howard und seine Drehbuchautoren David Koepp und Akiva Goldsman daraus die Fortsetzung zum erfolgreichen "The DaVinci Code- Sakrileg" und genau wie dieser holpert der Film inspirationslos, logikfrei und spannungsarm von einem Anhaltspunkt zum anderen. Ein Blockbuster über das Suchen und das Finden, dem es bis auf einige Ausnahmen nie richtig gelingt seine eigentlich sehr interessanten Aspekte - die in der Historie ebenso verwurzelt sind wie in der Mythologie- in ein sehenswertes Ganzes zu verpacken. Dazu geriet dass Finale fast schon unfreiwillig komisch und die Figuren, allen voran Robert Langdon, können zwar mit ihrem Wissen protzen, aber die Charaktere sind allesamt öde, monoton und trist geformt. Was "Illuminati" am Ende von dem ebenfall schwachen "Sakrileg" hervorhebt sind zum einen die teils wirklich beeindruckenden Bilder und die Tatsache dass er trotz seiner Schwächen sich nicht so elendig die Länge gezogen wirkt wie sein Vorgänger.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Anj S: Mann beisst Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Hollywood-Mainstream? – Vielleicht, aber dafür von der besseren Sorte. „Illuminati“ ist keine Minute langweilig oder gar zu langatmig. Die über zwei Stunden Filmlänge sind gefüllt mit Spannung, Wendungen, Neuentdeckungen. Die Grundidee hat einfach eine Menge zu bieten und verknüpft gekonnt historische sowie naturwissenschaftliche Gegebenheiten mit Fiktion zu einer komplexen, abenteuerlichen Story. Die aufwändige Geschichte hat aber dennoch einen Haken. Wer nicht gerade kurz vor dem Filmabend das Buch von Dan Brown gelesen hat oder sich mit der Institution Kirche und ihrer Geschichte sowie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Antimaterie auskennt, dürfte im Laufe des Films schon das eine oder andere Fragezeichen vor sich herschieben.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Der Film macht keinen der Fehler, die DA VINCI CODE zum Schnarchfest runterpegelten. Spannende, temporeiche, sagenhaft aufwendige Kinounterhaltung, die bestens unterhält und einen ausgezeichneten Tom Hanks das präzis besetzte Ensemble anführen läßt. Für Ron Howards Verhältnisse bemerkenswert geschlossen und wirkungsvoll inszeniert, frei von jeglicher Sülzerei und ohne Durchhänger; in seiner wunderbaren Stringenz ein im besten Sinne oldschooliger Blockbuster und eine abenteuerliche Schnitzeljagd vor der atemberaubenden Kulisse Roms.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]Bei allen logistischen Kreuzbandrissen, realitätsfremden Knochenbrüchen und einiger Vorhersehbarkeit im Spiel mit der Offenbarung des wahren Drahtziehers, landet „Illuminati“ am Ende dennoch nicht wie befürchtet in der Abstiegszone, sondern positioniert sich in der oberen Tabellenhälfte des Kinojahres 2009, zwar mit einigem Abstand zur Spitze, aber weit vor manch anderer kolossaler Enttäuschung. Einige völlige Verrücktheiten aus Dan Browns Roman ersparen einem die Autoren Akiva Goldsman und David Koepp außerdem noch, wie etwa beim Verzicht der Liebesgeschichte zwischen Langdon und Vittoria und beim Showdown. Der Film ist sicher nicht der Sieg des Blockbuster-Kinos gegen dessen typische Schwächen, aber er ist ein technisch ausgezeichneter Hochglanzvertreter, der die gröbsten Schwächen des Vorgängers mit einer gehörigen Steigerung von Action und Spannung vergessen macht und seinen Dienst als Sequel damit übererfüllt. Salvatore Totino leistet gelungene Kameraarbeit, Designer Daniel Orlandi liefert schöne Kostüme, Hans Zimmer variiert seinen Score aus dem Vorgänger sehr hörenswert, wenn auch teils zu dick aufgetragen. Die Ankunft der Kardinäle beispielsweise wird derart bombastisch von Zimmers Musik untermalt, als trete Gott selbst zur Papstwahl an, dabei steigen nur ein paar alte Männer in wallenden Gewändern aus schnöden Reisebussen. Doch bis auf solche gelegentlichen Aussetzer sitzen die Flankenwechsel vom visuellen zum akkustischen und zurück. Das mea culpa, jene christliche Formel des Schuldbekenntnisses, die „The Da Vinci Code“ ob seiner mangelnden Qualitäten sprechen musste, muss „Illuminati“ jedenfalls nicht abverlangt werden.[...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...]Illuminati weiß von Anfang an, eine interessante Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer, auch den, der die Bücher nicht kennt, fesselt. Temporeich geht es voran, im Vergleich zum Vorgänger weniger dialoglastig und actionreicher.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Anders als im ersten Teil “Da Vinci Code”, der durch ständig wechselnde Schauplätze und hektische Szenenwechsel sehr unausgegoren wirkte, hat Howard hier das Timing deutlich besser im Griff. Die rasante Jagd durch die historischen Stätten Roms wirkt deutlich fokussierter und langweilt trotz 138 Minuten Spielzeit nicht. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

Kommentar löschen
0.0Hassfilm

Brown ist wirklich einer der dümmsten Schriftsteller überhaupt. […] Das ist ein schrecklicher Film mit kaum zu übersehender Verachtung für seine Zuschauer. Bitte schauen Sie ihn sich nicht an – oder noch so eine Katastrophe könnte nächsten Sommer auf uns warten…

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

styx.canomo

Antwort löschen

@gewichtslimit: ähhhhhh. DOCH!? das ist zufällig DAS hauptkriterium bei literaturverfilmungen. sonst macht das ganze ja wenig sinn.
@gudeproduction: das verstehe ich auch nicht. ich hab ja wenigstens noch 0,5 gegeben ;) denn für einen hassfilm ist er dann doch zu belanglos.


Julian F.

Antwort löschen

Nee, das sollte gewiss nicht das Hauptkriterium sein. Am Ende zählt, was der Film darbietet. Sonst müsste man das Buch ja auch in jedem Falle vorher lesen.


Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...]
Illuminati ist also ein leidlich spannender Mystery-Thriller, der von einer Empfehlung ein gutes Stück entfernt ist, handwerklich aber gut genug gemacht ist, um durchaus guckbar zu sein. Tom Hanks spielt wie immer sich selbst und der Rest gibt sein Bestes, was aber immer noch zu wenig ist, um den Film in Erinnerung zu behalten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Im Kino läuft's andersherum; wird der literarische Vorgänger zum Nachfolger. Und wenn Robert Langdon (Tom Hanks) auf den Plan tritt, sind die Kirchenoberen in Hab-Acht-Stellung. Nachdem der von Dan Brown erdachte Harvardprofessor und Symbologe 2006 den "Da Vinci Code" geknackt hat, stößt er nun wiederum auf Hinweise, die die katholische Kirche in ihren Grundfesten erschüttern. Die mächtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein konspirativer Geheimbund und Erzfeind der Gottesgläubigen ist auferstanden: die Illuminaten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
3.0Schwach

Blutleerer Budenzauber: zweieinhalb Stunden in Rom - da wäre ich lieber fünf Stunden in Wanne-Eickel gewesen - gepflegte Langeweile trotz aufwändiger Illumination und illustrer Besetzung in der neuen Dan-Brown-Verfilmung: Man würde ja denken, dass man aus diesen Zutaten ein leckeres Kinogericht zaubern können sollte: Ermordeter Papst, Antimaterie, Verschwörung, Tom Hanks, Verfolgungsjagd, als Kulisse Rom … Ron Howard kann es nicht. Sein Film ist hektisch, wo er schnell sein soll, laut, wo er charmant sein soll und dämlich, wo er aufregend sein könnte. (Mehr im Podcast)

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
5.0Geht so

Offensichtlich verhält sich die Qualität von Filmen, die auf Dan Browns Filmen basieren, direkt proportional zur Frisur von Tom Hanks. Illuminati ist besser, wenn auch nicht viel, als Da Vinci Code. Die Story ist jedoch weniger interessant und an den Haaren herbeigezogen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
5.0Geht so

Holy Crap! Ansonsten flotter und noch frenetischer als der Vorgänger, und mindestens genauso meschugge.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...]Letztlich lebt „Illuminati“ aber natürlich von seiner Atmosphäre. Rom und der Vatikan geben eine wunderbare Kulisse für den Film ab, der sich diese Mystik ja zu erklärten Funktionsvorrausetzung gemacht hat. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch wieder der Score von Hans Zimmer, der auch hier wieder ganze Arbeit geleistet hat. Episch, monumental und eindringlich hat er eine musikalische Untermalung für den Film geschaffen, der durch Choräle dominiert und geprägt wird. Wenn am Anfang und am Ende, in leicht abgewandelter Form, das schon im Vorgänger gebrauchte Theme „Chevaliers de Sangreal“ erklingt, eine der besten Kompositionen Zimmers überhaupt, dann weiß der Zuschauer sofort wo er sich befindet, und was ihm in den folgenden zwei Stunden erwartet. Mit anderen Worten: Wer den ersten Teil „Sakrileg“ mochte, wird - da kann man sich ziemlich sicher sein - auch „Illuminati“ zu goutieren wissen. Wer jedoch schon mit dem ersten Teil nichts anfangen konnte und Ron Howard sowieso für einen Stümper hält, der sollte tunlichst einen Bogen um diesen Film machen, der nämlich so ziemlich auf dem Niveau des Vorgängers spielt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Seine gelegentlich aufflackernde Spannung zieht "Illuminati" zunächst vor allem aus der Frage, ob Langdon rechtzeitig die nächste Kirche findet, um die Kardinäle vor dem qualvollen Tod zu retten. Je näher der Film aber dem Geheimnis kommt, desto mehr gewinnt er an Tempo und verkneift dabei weitere ausbremsende historische Diskurse. Dass Regisseur Howard diesmal rein gar nichts Böses gegen die Katholische Kirche im Schilde führt, ist spätestens nach dem gnadenlosen Over-the-Top-Finale mit all dem Antimaterien-Brimborium klar, in dem Lächerlichkeit, Märtyrerbombast und Überraschungseffekt dicht beieinander liegen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Leider ist Ron Howards Regie insgesamt zu ernsthaft, zu verkrampft ob der hohen "production values" , denn Illuminati bietet Szenen, die in ihrer grellen Symbolik durchaus Unterhaltungswert besitzen. Der glaubenskritische Aufklärer Langdon muss beispielsweise selbst die ein oder andere Feuertaufe bestehen, als er auf etwas göttliche Fingerkraft angewiesen ist. Oder: ein päpstlicher Camerlengo (Ewan McGregor), der selbst zum Himmelflug antritt. Ob solcher Momente versteht man den Argwohn der Kirche gar nicht mehr.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Ansonsten hat die Bildsprache ein Niveau das von jeder Oberammergauer Passionsinszenierung an Doppelbödigkeit und Subtilität übertroffen wird. Ruß, Asche, Scheiterhaufen, ein paar Folter- und Gemetzelszenen, wie die Katholiken halt so sind, Blitz und Donner am Ende, dazwischen etwas religiöser Hokuspokus, Hosianna, Jehova und Ave Maria. Das alles hat das Kino von Carl Theodor Dreyer ("Die Passion der Jeanne d'Arc") bis Mario Bava ("Die Stunde, wenn Dracula kommt") schon so viel besser gekonnt. Dieser Film ist ein wahrhaft teuflischer Plan. Ein Angriff Satans auf unsere Geschmacksnerven. Denn der Teufel sitzt schon längst in Hollywood. Vielleicht ist er evangelisch? Der Rest ist Schweigen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

Wer “The Da Vinci Code – Sakrileg” mochte, wird vermutlich auch an “Illuminati” Gefallen finden. Und wirklich schlecht ist der Film ja auch nicht. Nur halt auch nicht gut, sondern erneut erschreckend durchschnittlich. Ron Howard ist einfach kein Spannungsregisseur – und Tom Hanks ist nicht Jack Bauer …

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

isinesunshine: isinesunshine.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Eigentlich, das heißt nach dem gleichnamigen Roman, hätte es sich bei Illuminati um ein Prequel zu The DaVinci Code handeln müssen, allerdings ist daraus ein Prequel geworden. D.h., dass sich die eine oder Andere kleine Anspielung auf den vorangegangenen Film eingeschlichen hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

gewichtslimit

Antwort löschen

aus einem Pequel wird ein Prequel...
interresant


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Es überrascht das es genau die unzweifelhaften Qualitäten seiner zweifelhaften Bücher sind, die Ron Howard in seinen Verfilmungen absolut gnadenlos versemmelt. Dan Browns Werke bieten nicht viel, aber immerhin Tempo und Rasanz und man merkt erst nachdem man sie verschlungen hat, wie doof das Ganze eigentlich ist. Howards Umsetzung ist auch beim zweiten Teil (das Buch spielt eigentlich vor DaVince Code - wird hier aber als Sequel inszeniert) niemals rasant oder spannend und man merkt schon während des Guckens genau wie doof das alles ist. Der Film dümpelt von einer gemütlichen Szene zur anderen und wäre nicht Hans Zimmers chorgeschwängerter Hysterie-Soundtrack, der die Zuschauer immer wieder wach brüllt, so könnten die Zuschauer entspannt den ersten Akt durchschlummern ohne irgendetwas zu verpassen. Zwar wird durch sporadische Action-Versuche und wirr herumrasende Autos immer wie suggeriert, dass hier ein Wettlauf mit der Zeit stattfindet, aber spätestens wenn Langdon wieder schwadroniert oder sich Camerlengo mit der Konklave im Flüsterton unterhält, kommt der Film zum Stillstand.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Fürchtet euch nicht! Dies sei vorneweg gesagt: „Illuminati“, Teil zwei der kulturhistorischen Schnitzeljagd von Bestseller-Fließband-Schreiber Dan Brown, ist recht unterhaltsam und weit von der filmischen Katastrophe „The Da Vinci Code“ entfernt. Tom Hanks wird nicht Papst und auch Armin Mueller-Stahl erhält für seine Routine nur begrenzte Leinwandzeit. Dafür kommt in Rom italienisches Design vom Barock-Architekten Bernini bis zu den geschwungenen Linien der Lancia schön ins Bild. Und Ewan McGregor wechselt seine Glaubensrichtung opportunistisch von Jedi-Ritter zu Papst-Anwärter. Der Titel „Kirchen-Skandalfilm“ bleibt jedoch vakant, wohl bis zur „Päpstin“ von Sönke Wortmann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Ron Howard stellt erneut seine Fähigkeiten als Regisseur von tadellosen Unterhaltungsfilmen unter Beweis. «Angels & Demons» ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und schwungvoll inszeniert. Das Drehbuch ist gleichsam elegant und zweckdienlich.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

The Second Coming of Langdon: Als obskure Mischung aus Jack Bauer und Indiana Jones irrt der Symbologe diesmal durch den Vatikan und erklärt den Kirchenoberen zunächst deren eigene Historie, bevor er erstmal in Form wilder Aktenstudiererei im Vatikanhörsaal und dem Deuten von Kirchenstatuen auf Recherche geht – ein wahres Fest für jeden Kunstgeschichtsstudenten. Hört sich träge an, dem Zuschauer wird aber durch die schneidige Schnitttechnik, das übersteuerte Adrenalingetrommel und einem hochdramatischen Männerchor routiniert ein merkwürdig deplatziertes und irgendwie dumpfes Spannungsgefühl suggeriert. Zudem helfen noch die üblichen Hindernisse, die die Konsensautoren Goldsman und Koepp mal wieder als Orientierungshilfe aus dem wochenendlichen Drehbuchseminar übernommen haben: zweigeteilte Storyline, fortwährende Countdowns, eine Charade-Einlage und ein rundum übernommenes „24“-Setting – sogar die Schaltzentrale der Schweizer Garde ähnelt der alten CTU-Lounge. Und so zimmert man sich eben eine religiöse Schnitzeljagd durch ein Labyrinth namens Rom, das offensichtlich nur aus Hunderten von Kirchen und Kapellen besteht, zusammen. Überrascht den Kinogänger mit einem heute wohl notwendigen Twist. Doch der wirbt in seiner Simplizität jedoch ziemlich plakativ für die arg gebeutelte und ach so menschelnden – „nobody’s perfect“, meinte schon Billy Wilder – katholische Kirche. Muss auch nicht sein. Genausowenig wie der völlig deplatzierte Antimaterie-Unsinn. Aber spannend ist diese nicht Ernst zu nehmende Reli-Farce trotzdem.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

patcharisma

Antwort löschen

Das stimmt und ein geheimer Wunsch von mir ist es, mal diese sagenumworbene US-Kritikerin da oben, die Claudia Pulg heisst, mal zum Nachtessen auszuführen. Kommst Du auch mit, Alvesinger? (Brauche Dich dafür, weil Du einfach so gut über Filme Bescheid weisst!) xD


Strikerth

Antwort löschen

ich komme mal mit und spiele den dummen zwischen euch profis aber den fakt habt ihr eh wie ich erkannt..


sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Aufgrund des Ultimatums der Illuminaten hat die Story viel Druck und Geschwindigkeit. Die "Schnitzeljagt" durch Rom ist dadurch etwas zu gehetzt, als dass man den Rätseln genüsslich folgen könnte. Ich hatte mir hier etwas mehr erwartet.
Die Figur der Vetra ist zur Stichwortgeberin verkommen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
3.0Schwach

In Zeiten der Krise ist es doch irgendwie beruhigend, wenn man sich auf einige Dinge noch verlassen kann. Zum Beispiel darauf, dass Dan Brown Bücher schreibt, in denen er den Experten für religiöse Symbolistik Robert Langdon auftreten und ihn allerlei Mysteriöses enträtseln lässt. Beruhigend auch, wenn diese Bücher dann von Regisseur Ron Howard verfilmt werden und Tom Hanks Langdon so supersmart verkörpert, dass man sich manchmal wünscht, er würde an einem Intelligenzschlag mit Todesfolge krepieren. Nur auf Audrey Tautou ist diesmal kein Verlass. Die undankbare Rolle der hinter Langdon herhechelnden Stichwortgeberin aus "The Da Vinci Code" hat hier die Israelin Ayelet Zurer übernommen, die jedoch noch blasser bleibt als ihre Vorgängerin.

Diesmal wird Robert Langdon vom Vatikan höchst selbst nach Rom gerufen, da man auf seine Expertise angewiesen ist. Und die Lage der katholischen Kirche stellt sich in der Tat dramatisch dar: Der Papst ist frisch verstorben, die Konklave zu Wahl eines Neuen grade dabei zu beginnen, da werden vier Kardinäle entführt und der Vatikan mit seiner Vernichtung durch eine neuartige Bombe bedroht. Dahinter steckt die eher wissenschaftlich orientierte Bruderschaft der Illuminaten, die seit 400 Jahren noch eine Rechnung mit den Katholiken offen hat, die nun ein für alle mal beglichen werden soll.

Verlassen kann man sich einmal mehr auf Robert Langdon, den Mann mit der Ausstrahlung einer Teflon-Pfanne, der immer alles weiß und dem genau zum richtigen Zeitpunkt garantiert genau das Richtige einfällt. Fast im Vorübergehen löst der schweinchenschlaue Herr Professor ein Rätsel nach dem anderen und betreibt mit seinen penetranten, besserwisserischen Erklärungen nebenbei noch ein wenig Wissensvermittlung. Dies alles steigert nur leider nicht die Spannung dieses Tourismus-Werbevideos für die Stadt Rom mit Tom Hanks als jederzeit kompetenten Führer. Ein Film, in dem man wie in einem offenen Buch liest, das nur leider ungefähr so aufregend ist wie das über zwei Stunden lange Herunterbeten von Rosenkränzen.

Man kann man sich hier also auf einiges verlassen, so nicht zuletzt darauf, dass dieses lahme Sightseeing-Schnitzeljagd mindestens ebenso krude und absurd-abenteuerlich geworden ist sowie ähnlich dröge und gefällig in Szene gesetzt wurde wie "The Da Vinci Code". Aber es ist ja mal ganz schön, wenn man sich in Zeiten wie diesen überhaupt noch auf irgendetwas verlassen kann.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Filmfan30

Antwort löschen

Ich mochte den Film sehr, aber deine Kritik hat mich richtig herzlich lachen lassen. Danke dafür. :-)



Kommentare (241) — Film: Illuminati


Sortierung

EinZuschauer

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein enorm spannender und starker Film. Tom Hanks und andere Größen wie Ewan McGregor, Stellan Skarsgard und Armin Mueller-Stahl liefern hier Standardperformances ab, aber das stört bei einer so genialen Kulisse wie Rom und der nicht minder genialen Geschichte wenig. Ich muss zugeben ich bin Italien Fan und deshalb auch Rom Fan. Deshalb hat mich der Schauplatz und die selten zu hörende italienische Sprache von vornherein angezogen.
Jedoch ist die Suche nach dem "Pfad der Erleuchtung" alleine schon sehr spannend inszeniert. Am Ende wartet dann ein Plottwist, den man so nicht kommen sieht und über den ich noch Stunden nach dem ich aus dem Kino ging nachdenken musste. Wie genial diese Idee doch eigentlich war!
Wo "Sakrileg" schon ziemlich Mystisch wurde, bleibt Illuminati vollkomen geerdet. Keine Albino-Mönche die unsere Helden jagen, keine geheime Blutlinie seit Jesus. Alles ist realistischer gehalten. Nun bin ich kein Wissenschaftsexperte und kann nicht sagen, inwieweit die Sache mit der Antimaterie stimmt, aber sie kommt zumindest schlüssig rüber.
Mache werden nicht verstehen warum ich diesen Film nur so in den Himmel lobe, aber mich reißt diese Mischung aus tollem Schauplatz (Rom) spannender Geschichte und Mystery einfach mit.
Jeder muss sich selbst eine Meinung bilden. Ich weiß schon warum ich mir jedes Jahr mindestens einmal diesen Film anschaue.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

vladvanhelsing

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Erstaunlich langweilige Umsetzung eines interessanten Romans. Tom Hanks reist den Streifen aus dem Gröbsten raus. Sehenswert, zumindest wenn man gerade nichts weiter zu tun hat. Durchschnitt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MemoriAria11

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Gute Verfilmung die aber nicht an das Buch rankommt, trotz einer tollen Besetzung.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mirabilis

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Bei diesem Film habe ich mich schon deutlich mehr an das Buch erinnert gefühlt als das bei Sakrileg der Fall war. Zumindest die Morde spielen sich genau so ab, wie ich das beim Lesen vor Augen hatte. Schade nur, dass die Story so arg gestaucht wurde und die Vittoria Vetra im Film ja mal überhaupt keine Persönlichkeit hat im Vergleich zum intelligenten und starken Rasseweib im Roman. Vielleicht liegt es daran, dass ihr einfach alle wichtigen Szenen gestrichen worden sind, die für die Entwicklung wichtig gewesen wären. Aber schauspielerisch fand ich sie auch nicht gerade toll. Da hatte ich mich durch Sakrileg gerade daran gewöhnt, dass Tom Hanks den Professor Langton spielt (er kann ja noch so großartig sein, da passt er einfach nicht), und dann ist ausgerechnet die Dame an seiner Seite ein Flopp. Aber für einmal anschauen reichts.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bin ein Fan von sich aufbauender Spannung und überraschenden Wendungen, mit denen keiner rechnet. Hier wurde beides geboten und ich super unterhalten.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hansi0815

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Die geniale Musik von Hans Zimmer fängt die Stimmung des Buches voll ein.
Dem Film als ganzes gelingt es nicht ganz, Dan Browns meisterhafte Rasanz widerzuspiegeln

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sehr freie Umsetzung der Romavorlage, aber trotzdem unheimlich spannend und sehr actionreich. Leider ist die deutsche Synchro von Hanks nicht das Gelbe vom Ei.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Moviegod

Antwort löschen

Das ist mir durchaus bewusst. Aber genau wegen der Veränderung nach der Krankheit ist es nicht das Gelbe vom Ei.


oliver.hering.5

Antwort löschen

Schlimmer wäre doch ein anderer Sprecher. Wenn Tom selber krank gewesen wäre müsste man sich ja auch an eine andere Stimmlage gewöhnen


Spearman

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Film, aus meiner Sicht deutlich besser als der Vorgänger. Tom Hanks versucht vor dem Hintergrund einer Papstwahl eine Verbrechensserie aufzuklären, die ins Innere des Vatikan führt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

el-deglabolo

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Ich hätte Goldbloom für die Hauptrolle besetzt. Wäre cooler gewesen!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Heimacker

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Zweimal Hanks an einem Tag in zwei unsäglichen Filmen. Der Plot dieses Films ist nicht ganz so schräg, wie der von Sakrileg. Außerdem hetzt man nicht durch ganz Europa sondern nur durch Rom. Alle waren dauernd am Rennen. Und dann war auch noch Fasching. Viele Männer hatten rote Kostüme an. Aber nur die alten, wie z.B. Herr Müller-Stahl. Einige wurden unschön gemeuchelt. Wer war gut und war war böse? Aus welcher Richtung kommt der nächste Schuss? Dann war der Himmel fein bunt, als sich das Röhrchen mit der Antimaterie (Was für'n physikalischer Humbug!) materialisiert hatte. Und der Held schwebte herab und sollte schon Papst werden und (fast hätte ich ein bißchen geweint) dann war's wieder nichts, Pustekuchen! Wenigstens konnten die Karnevalisten zum Schluss die Zigarren mit dem weißen Rauch auspacken, und der Symbologe erhielt ein ganz wichtiges Buch, ohne das er der Welt seine neuesten Entdeckungen nicht würde offenbaren können! Nur mit Koks allein kommste auf sowas nicht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr.Hasenbein

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Den eigendlich ersten Teil hat Ron Howard zum zweiten gemacht, die Handlung wurde in den Vatikan verlegt, statt Rätsel gibt es entführte Kardinäle und alle bekannten Gesichter aus dem ersten Teil wurden gegen andere prominente Schauspieler ausgetauscht (bis auf Tom Hanks versteht sich).
Nachdem ich den ersten Teil schon nur Mittelmaß fand bin ich scheinbar einer der wenigen der den zweiten Film noch schlechter findet.
Irgendwie hat mich hier alles kein bisschen gepackt und Spannung wollte sich bei mir ebenfalls überhaupt nicht einstellen.
Tom Hanks hetzt noch belangloser als im ersten Film die gesamte Zeit von A nach B entdeckt etwas was ihn wiederum auf eine neue Fährte führt zu der er dann weiter aufbrechen kann.
Und das geht den gesamten Film über so.
War es in "Sakrileg" mit den Rätseln und Verschwörungen schon zuviel des guten, vermißt man diese Elemente durch den belanglosen und spannungsarmen Verlauf schon fast etwas.
Was man hier an Spannung einbüßt versucht man jedoch mit reichlich Action zu kaschieren.
Das alles ist in schöne Bilder getaucht, ist aber insgesamt noch farb und belangloser als im Vorgänger.
Die Auflösung wer hier dieses mal ein falsches Spiel spielt ist ebenfalls viel durchschaubarer als in "Sakrileg" und ärgert mich als Filmfan schon ziemlich.
Tom Hanks hat hier zwar eine bessere Frisur spendiert bekommen, dafür nervt in der deutschen Fassung der ansonsten tolle Synchronsprecher Arne Elsholtz mit einer hier erstmals komischen Aussprache auf die ich den gesamten Film achten mußte und mich schon gestört hat.
Alles in allem wirklich kein guter Film!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Dr.Hasenbein

Antwort löschen

Ok, so etwas ähnliches habe ich mir schon gedacht.
Auch wenn er dafür nichts kann und es natürlich so besser ist als hätten sie einen anderen Sprecher engagiert hat es mich den gesamten Film über genervt.
Aber da der Film eh Kacke war ist das ja nicht weiter in die Bewertung mit eingeflossen.
Aber danke für die Info!


brucelee76

Antwort löschen

Toller Kommentar :)


zachine

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Voll langweilig! Dauernd die gleiche Mache, und natürlich immer gaaanz kurz vor knapp. Gäääähn!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alienator

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Zu hoher Erwartungsdruck

Und hier haben wir ein Beispiel, wie Bücher auch zerhexelt werden können. Als Ron Howard „Sakrileg“ verfilmte war das gut. Die Story bot einiges an Potential, die Geschichte war spannend gedreht worden, eine gute Mixtur aus Krimi, Mysterie und Kritik. Als der Film einschlug war klar, dass es eine Fortsetzung geben würde. Obwohl Produzent Brian Grazer sich am Anfang mal gleich die Rechte an den damaligen drei Robert Langdon Büchern sicherte ließ er, bzw. Howard erst „Sakrileg“ verfilmen. Mit der Begründung, das haben bisher mehr Menschen gelesen. Dann kam der Erfolg und mit ihm der Druck und Wunsch eine Fortsetzung zu drehen. Nur, war „Illuminati“ vor „Sakrileg“ und so wurde dieser Film als Fortsetzung gedreht und stirbt an seinen eigenen Erwartungen. Alles wurde so geschrieben, als ob „Illuminati“ eine direkte Forsetzung ist. Dem ist aber nicht so. Vieles wurde verändert und leider sieht man das dem Film auch an. Es wurde gedrungen alles so inszeniert, dass man voraussetzt, dass jeder die „Vorgeschichte“ kennt. Und alles wurde auf Erfolg getrimmt. Was man dabei allerdings vergaß war eine spannende Geschichte. Denn die hakt gewaltig. Zu verschroben und verwirrt wurde hier alles in Szene gesetzt um dem Buch gerecht zu werden. Das fängt an bei der Wahl des Regisseurs über Tom Hanks (der hier diesmal nichts weiter macht als mit staunenden, weit aufgerissenen Augen immer alles zu überdenken und sich zu wundern), bis hin zur Filmmusik von Hans Zimmer. In „Sakrileg“ schrieb Zimmer die Partitur „Chevaliers des Sangreal“. Ein gutes Stück, was auch immer wieder gerne von anderen Sendungen oder Filmen oder Trailern benutzt wird. Dieses Thema ist nun das komplette Leidthema des Films. Ein Umstand der darauf zurückzuführen ist, das dieses Stück eben populär geworden ist. Ergo: was die Leute kennen finden sie gut also bauen wir darauf auf und setzen alles auf eine Karte. Leider aber merkt man den Film die gewollte Künstlichkeit an. Die SFX setzen alles in ein erkennbar-effektreiches Licht und so wirkt der ganze Film wie eine Art gemaltes Bild dem man anmerkt dass alles auf Erfolg gedrillt wurde. Sparsam die Spannung, zu gewollt alles und, und das ist eben der große Minuspunkt, ohne Herz gedreht. Während „Sakrileg“ noch den Charme des Unverbrauchten hatte, ist hier alles leidenschaftslos inszeniert und dient dem Geldverdienen. Nein, leider ein Fehlwurf.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

florian-stern

Antwort löschen

Du sprichst mir wirklich aus der Seele. War genauso enttäuscht wie du.


Alienator

Antwort löschen

Zumindestens ist Howard beim dritten Teil nicht als Regisseur dabei. Das ist Mark Romanek. Da hab ich noch ein wenig Hoffnung.


The Freewheelin Fonda

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Also einen großen Gefallen hat Tom Hanks sich mit der Rolle des Robert Langdon ja nicht unbedingt getan, wo die bisherigen Filme der Reihe ja doch recht durchschnittlich waren.
Doch so mies wie die meisten anderen fand ich "Illuminati" gar nicht und allein, dass Hanks seit seinem Parisaufenthalt beim Friseur war reicht schon aus, dass die Fortsetzung besser ist als der schlecht konstruierte Sakrileg.

"Illuminati" mag ja auch sehr konstruiert sein, schwache Wendungen und eine oberflächliche Charakterzeichnung haben, doch ich fand den Streifen doch sehr unterhaltsam, wenn man keine all zu großen Erwartungen hat.

Tom Hanks auf einer Nonstop Verfolgungsjagd durch Rom, auf der Suche nach den entführten Konklavemitgliedern und den terroristischen Mitgliedern der Illuminaten war für mich gute Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten und einem tollen Setting, wo ich mich kaum beschweren konnte.

Nur zum Ende hin wurde mir die konstruierte Geschichte doch ein wenig zu viel, wenn der Streifen seine Story mit simplen 180Grad Drehungen ändert, eine 6,5 für eine nette Abendunterhaltung mit Tom Hanks kann ich aber durchaus vertreten.

bedenklich? 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

JohnnyKee

Antwort löschen

Sakrileg ist spannendes, stilvolles Unterhaltungskino.


The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

Naja ist Ansichtssache, mir persönlich hat de nicht zugesagt und war zu gestellt, wenn sich in jedem Bild n Geheimnis versteckt.


Gielchen

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Meine Güte..
Fand den genauso sterbens langweilig wie "da Vinci Code" !!
Und dabei hatte ich soo Hoffnung auf Besserung..

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Donzaffi

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

ein ziemlich schlechter Film, der die ohnehin schlechte Buchvorlage getrost außer Acht lässt und dadurch noch mehr zum 0815 Hollywoodfilm wird. Immerhin kann man bei der Vorlage ohnehin nicht viel erwarten, bin zwar ohnehin kein Freund von Trivialiteratur (bedrucktes Klopapier) dennoch gibt sogar in dieser Sparte Autoren die Tausend mal besser sind als Brown (was natürlich auch nicht wirklich schwierig ist)

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hno-16

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich bewerte den Film nur nach den Film,weil ich das Buch zwar kannte aber nicht gelesen habe. Der Film hat eine gute Story und wahnsinnig gute Ansätze die ein richtig fesseln solln. Aber irgendwie hat das der Film nicht bei mir geschafft!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cherubium

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Eine der besten Buchverfilmungen, wenn auch für ein pompöses Actionfeuerwerk die Vorlage - legitim - leinwandgerecht adaptiert wurde. Schließlich ist ein Buch kein Drehbuch, sondern nur Vorlage und Ideengeber.

Illuminati wird bis zuletzt seiner zutiefst tivialen literarischen Vorlage in allen Belangen gerecht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Capablankov

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Einigermaßen unterhaltsames Filmchen wenn man dabei das Gehirn ausknipst. Logiklöcher so groß wie der Bodensee und schablonenhafte, auswechselbare Charaktere ohne Tiefgang. Wer das Buch gelesen hat, hat immer das Gefühl (so ging es zumindest mir), dass die Verantwortlichen meinten: Hey, die Leute, die diesen Film ansehen, sind einfach zu dumm um die Handlung zu kapieren. Es muss einfacher werden, so dass es auch ein 5-jähriger versteht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Hamburger

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

[Achtung, kann SPOILER enthalten!]

Vor ein paar Jahren hab ich das erste Mal das Buch gelesen und im Anschluss die Verfilmung gesehen; und ja, es war ein Fehler das in dieser Reihenfolge ein zweites Mal zu tun.
Man kann im Grunde gar nicht von einer Verfilmung sprechen, sondern mehr von einem Film, welcher an "Illuminati" angelehnt ist, da plötzlich zahlreiche Charaktere fehlen, andere Charaktere passend zur Nationalität des Schauspielers hinzugedichtet werden, Personenverhältnisse sich ändern und die Beweggründe von Charakteren übern Haufen geworden werden.
Gut, was will man eigentlich auch anderes von einem Regisseur erwarten, der die Reihenfolge der Verfilmungen gegenüber den Romanen ändert, da dies angeblich die Reihenfolge sei, in der die Leute die Bücher gelesen haben...

Selbst das hätte ich aber alles akzeptieren können, wenn der Grund hierfür gewesen wäre, dass man die Story nur auf diese Art und Weise in 2 Stunden filmisch erzählen kann, ohne das sich große Logiklücken bemerkbar machen. Dies geschieht nur leider nicht. Nein, der Film wirft sogar durch seine Veränderung noch weitere Fragen auf:
Wie kommt Landon rechtzeitig nach Rom, wenn er nicht mit dem Hochgeschwindigkeitsflugzeug von CERN fliegt? Warum wird der Auftragsmörder mit einer Autobombe in die Luft gejagt? Wie kann man mit einem Fallschirm überleben, wenn durch die Druckwelle Brunnen zerstört werden? Und warum hat der Camerlengo eigentlich den Papst umgebracht, wenn er in der Verfilmung nicht sein leiblicher Sohn ist?

Das einzig Positive, was ich all dem abgewinnen konnte, ist, dass eine gewisse Spannung dadurch bestand, dass man absolut nicht sicher sein konnte, ob die Handlung wirklich so weiter geht, wie sie im Buch beschrieben wurde...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Illuminati