Illuminati - Kritik

US 2009 Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2009

  • 9 .5

    Hochspannung pur, grandios.

    • 6 .5

      Schiebe den Film schon seeehr lange vor mir her, weil ich mir irgendwie denken konnte das es überwiegend um Religions Gedöhns geht, was mich nicht zu sehr interessiert.
      Der Film hat sich echt in die Länge gezogen und das Thema konnte mein Interesse auch nicht wirklich wecken oder gar packen.
      Die Kameraführung hat mir gefallen, sowie auch die ein oder andere Szene mit dem Teilchenbeschleuniger und der Antimaterie, die dem Streifen hin und wieder einen kleinen Ruck verpasst haben.
      Das Ende des Films hatte dann auch noch einen guten Showdown, aber wie schon gesagt... es ziiieeeht sich einfach alles so :s

      • 9 .5

        Ein enorm spannender und starker Film. Tom Hanks und andere Größen wie Ewan McGregor, Stellan Skarsgard und Armin Mueller-Stahl liefern hier Standardperformances ab, aber das stört bei einer so genialen Kulisse wie Rom und der nicht minder genialen Geschichte wenig. Ich muss zugeben ich bin Italien Fan und deshalb auch Rom Fan. Deshalb hat mich der Schauplatz und die selten zu hörende italienische Sprache von vornherein angezogen.
        Jedoch ist die Suche nach dem "Pfad der Erleuchtung" alleine schon sehr spannend inszeniert. Am Ende wartet dann ein Plottwist, den man so nicht kommen sieht und über den ich noch Stunden nach dem ich aus dem Kino ging nachdenken musste. Wie genial diese Idee doch eigentlich war!
        Wo "Sakrileg" schon ziemlich Mystisch wurde, bleibt Illuminati vollkomen geerdet. Keine Albino-Mönche die unsere Helden jagen, keine geheime Blutlinie seit Jesus. Alles ist realistischer gehalten. Nun bin ich kein Wissenschaftsexperte und kann nicht sagen, inwieweit die Sache mit der Antimaterie stimmt, aber sie kommt zumindest schlüssig rüber.
        Mache werden nicht verstehen warum ich diesen Film nur so in den Himmel lobe, aber mich reißt diese Mischung aus tollem Schauplatz (Rom) spannender Geschichte und Mystery einfach mit.
        Jeder muss sich selbst eine Meinung bilden. Ich weiß schon warum ich mir jedes Jahr mindestens einmal diesen Film anschaue.

        • 5

          Erstaunlich langweilige Umsetzung eines interessanten Romans. Tom Hanks reist den Streifen aus dem Gröbsten raus. Sehenswert, zumindest wenn man gerade nichts weiter zu tun hat. Durchschnitt.

          • 6 .5

            Gute Verfilmung die aber nicht an das Buch rankommt, trotz einer tollen Besetzung.

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            • 5 .5

              Bei diesem Film habe ich mich schon deutlich mehr an das Buch erinnert gefühlt als das bei Sakrileg der Fall war. Zumindest die Morde spielen sich genau so ab, wie ich das beim Lesen vor Augen hatte. Schade nur, dass die Story so arg gestaucht wurde und die Vittoria Vetra im Film ja mal überhaupt keine Persönlichkeit hat im Vergleich zum intelligenten und starken Rasseweib im Roman. Vielleicht liegt es daran, dass ihr einfach alle wichtigen Szenen gestrichen worden sind, die für die Entwicklung wichtig gewesen wären. Aber schauspielerisch fand ich sie auch nicht gerade toll. Da hatte ich mich durch Sakrileg gerade daran gewöhnt, dass Tom Hanks den Professor Langton spielt (er kann ja noch so großartig sein, da passt er einfach nicht), und dann ist ausgerechnet die Dame an seiner Seite ein Flopp. Aber für einmal anschauen reichts.

              • 10

                Bin ein Fan von sich aufbauender Spannung und überraschenden Wendungen, mit denen keiner rechnet. Hier wurde beides geboten und ich super unterhalten.

                • 7 .5

                  Die geniale Musik von Hans Zimmer fängt die Stimmung des Buches voll ein.
                  Dem Film als ganzes gelingt es nicht ganz, Dan Browns meisterhafte Rasanz widerzuspiegeln

                  1
                  • 7 .5

                    Sehr freie Umsetzung der Romavorlage, aber trotzdem unheimlich spannend und sehr actionreich. Leider ist die deutsche Synchro von Hanks nicht das Gelbe vom Ei.

                    • 7

                      Spannender Film, aus meiner Sicht deutlich besser als der Vorgänger. Tom Hanks versucht vor dem Hintergrund einer Papstwahl eine Verbrechensserie aufzuklären, die ins Innere des Vatikan führt.

                      • 5 .5

                        Ich hätte Goldbloom für die Hauptrolle besetzt. Wäre cooler gewesen!

                        2
                        • 4

                          Zweimal Hanks an einem Tag in zwei unsäglichen Filmen. Der Plot dieses Films ist nicht ganz so schräg, wie der von Sakrileg. Außerdem hetzt man nicht durch ganz Europa sondern nur durch Rom. Alle waren dauernd am Rennen. Und dann war auch noch Fasching. Viele Männer hatten rote Kostüme an. Aber nur die alten, wie z.B. Herr Müller-Stahl. Einige wurden unschön gemeuchelt. Wer war gut und war war böse? Aus welcher Richtung kommt der nächste Schuss? Dann war der Himmel fein bunt, als sich das Röhrchen mit der Antimaterie (Was für'n physikalischer Humbug!) materialisiert hatte. Und der Held schwebte herab und sollte schon Papst werden und (fast hätte ich ein bißchen geweint) dann war's wieder nichts, Pustekuchen! Wenigstens konnten die Karnevalisten zum Schluss die Zigarren mit dem weißen Rauch auspacken, und der Symbologe erhielt ein ganz wichtiges Buch, ohne das er der Welt seine neuesten Entdeckungen nicht würde offenbaren können! Nur mit Koks allein kommste auf sowas nicht!

                          • 3

                            Den eigendlich ersten Teil hat Ron Howard zum zweiten gemacht, die Handlung wurde in den Vatikan verlegt, statt Rätsel gibt es entführte Kardinäle und alle bekannten Gesichter aus dem ersten Teil wurden gegen andere prominente Schauspieler ausgetauscht (bis auf Tom Hanks versteht sich).
                            Nachdem ich den ersten Teil schon nur Mittelmaß fand bin ich scheinbar einer der wenigen der den zweiten Film noch schlechter findet.
                            Irgendwie hat mich hier alles kein bisschen gepackt und Spannung wollte sich bei mir ebenfalls überhaupt nicht einstellen.
                            Tom Hanks hetzt noch belangloser als im ersten Film die gesamte Zeit von A nach B entdeckt etwas was ihn wiederum auf eine neue Fährte führt zu der er dann weiter aufbrechen kann.
                            Und das geht den gesamten Film über so.
                            War es in "Sakrileg" mit den Rätseln und Verschwörungen schon zuviel des guten, vermißt man diese Elemente durch den belanglosen und spannungsarmen Verlauf schon fast etwas.
                            Was man hier an Spannung einbüßt versucht man jedoch mit reichlich Action zu kaschieren.
                            Das alles ist in schöne Bilder getaucht, ist aber insgesamt noch farb und belangloser als im Vorgänger.
                            Die Auflösung wer hier dieses mal ein falsches Spiel spielt ist ebenfalls viel durchschaubarer als in "Sakrileg" und ärgert mich als Filmfan schon ziemlich.
                            Tom Hanks hat hier zwar eine bessere Frisur spendiert bekommen, dafür nervt in der deutschen Fassung der ansonsten tolle Synchronsprecher Arne Elsholtz mit einer hier erstmals komischen Aussprache auf die ich den gesamten Film achten mußte und mich schon gestört hat.
                            Alles in allem wirklich kein guter Film!

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                            • 3

                              Voll langweilig! Dauernd die gleiche Mache, und natürlich immer gaaanz kurz vor knapp. Gäääähn!!

                              • 3 .5

                                Zu hoher Erwartungsdruck

                                Und hier haben wir ein Beispiel, wie Bücher auch zerhexelt werden können. Als Ron Howard „Sakrileg“ verfilmte war das gut. Die Story bot einiges an Potential, die Geschichte war spannend gedreht worden, eine gute Mixtur aus Krimi, Mysterie und Kritik. Als der Film einschlug war klar, dass es eine Fortsetzung geben würde. Obwohl Produzent Brian Grazer sich am Anfang mal gleich die Rechte an den damaligen drei Robert Langdon Büchern sicherte ließ er, bzw. Howard erst „Sakrileg“ verfilmen. Mit der Begründung, das haben bisher mehr Menschen gelesen. Dann kam der Erfolg und mit ihm der Druck und Wunsch eine Fortsetzung zu drehen. Nur, war „Illuminati“ vor „Sakrileg“ und so wurde dieser Film als Fortsetzung gedreht und stirbt an seinen eigenen Erwartungen. Alles wurde so geschrieben, als ob „Illuminati“ eine direkte Forsetzung ist. Dem ist aber nicht so. Vieles wurde verändert und leider sieht man das dem Film auch an. Es wurde gedrungen alles so inszeniert, dass man voraussetzt, dass jeder die „Vorgeschichte“ kennt. Und alles wurde auf Erfolg getrimmt. Was man dabei allerdings vergaß war eine spannende Geschichte. Denn die hakt gewaltig. Zu verschroben und verwirrt wurde hier alles in Szene gesetzt um dem Buch gerecht zu werden. Das fängt an bei der Wahl des Regisseurs über Tom Hanks (der hier diesmal nichts weiter macht als mit staunenden, weit aufgerissenen Augen immer alles zu überdenken und sich zu wundern), bis hin zur Filmmusik von Hans Zimmer. In „Sakrileg“ schrieb Zimmer die Partitur „Chevaliers des Sangreal“. Ein gutes Stück, was auch immer wieder gerne von anderen Sendungen oder Filmen oder Trailern benutzt wird. Dieses Thema ist nun das komplette Leidthema des Films. Ein Umstand der darauf zurückzuführen ist, das dieses Stück eben populär geworden ist. Ergo: was die Leute kennen finden sie gut also bauen wir darauf auf und setzen alles auf eine Karte. Leider aber merkt man den Film die gewollte Künstlichkeit an. Die SFX setzen alles in ein erkennbar-effektreiches Licht und so wirkt der ganze Film wie eine Art gemaltes Bild dem man anmerkt dass alles auf Erfolg gedrillt wurde. Sparsam die Spannung, zu gewollt alles und, und das ist eben der große Minuspunkt, ohne Herz gedreht. Während „Sakrileg“ noch den Charme des Unverbrauchten hatte, ist hier alles leidenschaftslos inszeniert und dient dem Geldverdienen. Nein, leider ein Fehlwurf.

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                                • 4

                                  Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie man ein so umfangreiches Buch wie „Illuminati“ mit all seinen kritischen Denkanstößen auf ein meinungsloses Nichts von Sommerblockbuster reduzieren kann. [...] Die Oberflächlichkeit betrifft auch das gesamte Ensemble, das mit Mimen wie Tom Hanks, Ewan McGregor, Armin Mueller-Stahl und Stellan Skarsgard mehr als überdurchschnittlich besetzt ist, aber eben keinerlei Raum zur inneren Entfaltung ermöglicht, genau weil alles ruhelos vonstattengeht und den Schauspielern/Charakteren keine Minute der Stille ermöglicht, die die angesetzte Ambivalenz auch stützen könnte, anstatt sie zur blanken Farce in diesem orientierungslosen Heckmeck verkommen zu lassen.

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                                  • 6 .5

                                    Also einen großen Gefallen hat Tom Hanks sich mit der Rolle des Robert Langdon ja nicht unbedingt getan, wo die bisherigen Filme der Reihe ja doch recht durchschnittlich waren.
                                    Doch so mies wie die meisten anderen fand ich "Illuminati" gar nicht und allein, dass Hanks seit seinem Parisaufenthalt beim Friseur war reicht schon aus, dass die Fortsetzung besser ist als der schlecht konstruierte Sakrileg.

                                    "Illuminati" mag ja auch sehr konstruiert sein, schwache Wendungen und eine oberflächliche Charakterzeichnung haben, doch ich fand den Streifen doch sehr unterhaltsam, wenn man keine all zu großen Erwartungen hat.

                                    Tom Hanks auf einer Nonstop Verfolgungsjagd durch Rom, auf der Suche nach den entführten Konklavemitgliedern und den terroristischen Mitgliedern der Illuminaten war für mich gute Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten und einem tollen Setting, wo ich mich kaum beschweren konnte.

                                    Nur zum Ende hin wurde mir die konstruierte Geschichte doch ein wenig zu viel, wenn der Streifen seine Story mit simplen 180Grad Drehungen ändert, eine 6,5 für eine nette Abendunterhaltung mit Tom Hanks kann ich aber durchaus vertreten.

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                                    • 1

                                      Meine Güte..
                                      Fand den genauso sterbens langweilig wie "da Vinci Code" !!
                                      Und dabei hatte ich soo Hoffnung auf Besserung..

                                      • 4

                                        ein ziemlich schlechter Film, der die ohnehin schlechte Buchvorlage getrost außer Acht lässt und dadurch noch mehr zum 0815 Hollywoodfilm wird. Immerhin kann man bei der Vorlage ohnehin nicht viel erwarten, bin zwar ohnehin kein Freund von Trivialiteratur (bedrucktes Klopapier) dennoch gibt sogar in dieser Sparte Autoren die Tausend mal besser sind als Brown (was natürlich auch nicht wirklich schwierig ist)

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                                        • 9

                                          Ich bewerte den Film nur nach den Film,weil ich das Buch zwar kannte aber nicht gelesen habe. Der Film hat eine gute Story und wahnsinnig gute Ansätze die ein richtig fesseln solln. Aber irgendwie hat das der Film nicht bei mir geschafft!

                                          • 2

                                            Eine der besten Buchverfilmungen, wenn auch für ein pompöses Actionfeuerwerk die Vorlage - legitim - leinwandgerecht adaptiert wurde. Schließlich ist ein Buch kein Drehbuch, sondern nur Vorlage und Ideengeber.

                                            Illuminati wird bis zuletzt seiner zutiefst tivialen literarischen Vorlage in allen Belangen gerecht.

                                            • 5

                                              Einigermaßen unterhaltsames Filmchen wenn man dabei das Gehirn ausknipst. Logiklöcher so groß wie der Bodensee und schablonenhafte, auswechselbare Charaktere ohne Tiefgang. Wer das Buch gelesen hat, hat immer das Gefühl (so ging es zumindest mir), dass die Verantwortlichen meinten: Hey, die Leute, die diesen Film ansehen, sind einfach zu dumm um die Handlung zu kapieren. Es muss einfacher werden, so dass es auch ein 5-jähriger versteht.

                                              • 4

                                                [Achtung, kann SPOILER enthalten!]

                                                Vor ein paar Jahren hab ich das erste Mal das Buch gelesen und im Anschluss die Verfilmung gesehen; und ja, es war ein Fehler das in dieser Reihenfolge ein zweites Mal zu tun.
                                                Man kann im Grunde gar nicht von einer Verfilmung sprechen, sondern mehr von einem Film, welcher an "Illuminati" angelehnt ist, da plötzlich zahlreiche Charaktere fehlen, andere Charaktere passend zur Nationalität des Schauspielers hinzugedichtet werden, Personenverhältnisse sich ändern und die Beweggründe von Charakteren übern Haufen geworden werden.
                                                Gut, was will man eigentlich auch anderes von einem Regisseur erwarten, der die Reihenfolge der Verfilmungen gegenüber den Romanen ändert, da dies angeblich die Reihenfolge sei, in der die Leute die Bücher gelesen haben...

                                                Selbst das hätte ich aber alles akzeptieren können, wenn der Grund hierfür gewesen wäre, dass man die Story nur auf diese Art und Weise in 2 Stunden filmisch erzählen kann, ohne das sich große Logiklücken bemerkbar machen. Dies geschieht nur leider nicht. Nein, der Film wirft sogar durch seine Veränderung noch weitere Fragen auf:
                                                Wie kommt Landon rechtzeitig nach Rom, wenn er nicht mit dem Hochgeschwindigkeitsflugzeug von CERN fliegt? Warum wird der Auftragsmörder mit einer Autobombe in die Luft gejagt? Wie kann man mit einem Fallschirm überleben, wenn durch die Druckwelle Brunnen zerstört werden? Und warum hat der Camerlengo eigentlich den Papst umgebracht, wenn er in der Verfilmung nicht sein leiblicher Sohn ist?

                                                Das einzig Positive, was ich all dem abgewinnen konnte, ist, dass eine gewisse Spannung dadurch bestand, dass man absolut nicht sicher sein konnte, ob die Handlung wirklich so weiter geht, wie sie im Buch beschrieben wurde...

                                                • 7

                                                  Der Film hat mir um einiges weniger gut gefallen, wie sein Vorgänger The Da Vinci Code. Das hat mehrere Gründe. Zum einen fand ich den Mörder in The Da Vinci Code der die Morde ausführte, brutaler und auch geheimnisvoller als in Illuminati. Zudem war die gesamte Atmosphäre von Da Vinci Code besser und düsterer. Die Story von The Da Vinci Code war ebenfalls um einiges interessanter, als bei Illuminati. Was ich bei Illuminati ebenfalls störend fand, war die sehr weit hergeholte Idee die in der Story besteht. Das die Illuminati auf einmal nach mehreren hundert Jahren auf die Idee kommen sich an der katholischen Kirche zu rächen war nicht so glaubwürdig, dass der ausführende Mörder dann aber auch noch ein unaufhaltsamer, unverwundbarer Nerd ist, hat mir eigentlich fast den Rest gegeben. Gefühlt fast die hälfte der Polizei von Rom ist hinter dem Killer her und er wird nie von den Schüssen der Polizisten getroffen. Schiesst aber der Killer auf die Polizisten, fallen die schon nach dem ersten Schuss meistens um, hmmm ok. Das Beste am Film war meiner Meinung nach die verschiedenen Locations in Rom, die eine ordentliche Atmosphäre hatten und die auch zu der Story die hinter dem Film steht perfekt passen. Die Computeranimationen der einzelnen Locations wofür keine Aufnahme Genehmigungen zu bekommen waren, sind sehr realistisch und äußerst gut geworden. Die anderen Aufnahmen von Rom passen ebenfalls gut in die Geschichte hinein. Die Dialoge sind diesmal nicht mehr so leicht zu verstehen wie in The Da Vinci Code, was ich sehr schade fand, da ich den Film besonders zum Ende hin etwas verwirrend fand und man doch nochmal nachdenken musste was gemeint war. Die Partnerin die Robert Langdon (Tom Hanks) in diesem Film zur Seite steht ist wieder sehr hübsch anzusehen, gespielt wird sie von Ayelet Zurer. Sie spielt die Rolle ganz gut. Auch die anderen Rollen sind gut vergeben worden, z.B. der Polizei-Capitano des Vatikan wird von Pierfrancesco Favino gespielt, oder Ewan McGregor als Camerlengo Patrick McKenna. Sie alle passen sehr gut in ihre Rollen. Insgesamt gesehen, war der Film aber nur ein durchschnittlicher Thriller / Krimi, allerdings mit sehr schönen Aufnahmen und sehr gut gemachten CGI-Hintergründen.

                                                  • 8

                                                    Hier ist mal der zweite Teil besser als der erste. Der hier ist spannender und komplexer und wartet am Ende mit mehreren überraschenden Wendungen auf. Gleichbleibend ist das Bemühen um liturgische Korrektheit und ein authentisches Ambiente. Über weite Strecken versuchen Professor Langdon (Tomo Hanks) und die Physikerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) herauszufinden, wer hinter dem Angriff auf die Kirche steckt. Lange Zeit sehen wir von den Bösewichtern nur einen Killer (Nikolaj Lie Kaas). Dabei kann man den kunsthistorischen und religiösen Hinweisen durchaus folgen. Auch wenn mitunter Kommissar ‘Zufall‘ bei den Ermittlungen behilflich ist, wenn man die vier Elemente und den Fingerzeig mancher Figuren richtig deutet. Die Nachforschungen der beiden Wissenschaftler laufenden parallel zum Konklave der Papstwahl. Ganz nebenbei geht es gesprächsweise auch noch um Galileos Thesen und die Macht der Großkonzerne.
                                                    Vor dem infernalen Ende ist ein Highlight, wenn sich Tom Hanks als lebensrettender Taucher betätigt.
                                                    Die Schlusspassage wartet mit mehreren überraschenden Wendungen auf. Hier wechseln der Polizeikommandant (Stellan Skarsgard) und der päpstliche Kämmerer Patrick McKenna (Ewan McGregor) eindrucksvoll die Fronten. Bis beim letzten Versuch McKenna vom heldenhaften Papstkandidaten zum selbstgemachten Märtyrer wird. Und der weiße Rauch besagt: ‘ Der Papst ist tot, alle Katholiken sind in Not. Doch sie können sich freuen. Sie haben bald einen neuen.‘ Pompöser, religiöser Nervenkitzel auf der Fortschrittsschiene.