Im Glaskäfig

Tras el cristal ,
Laufzeit 110 Minuten, Drama, Horrorfilm

7.6 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
37 Bewertungen
7 Kommentare
Im Glaskäfig  - Bild 6117054
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von Agustí Villaronga, mit Günter Meisner und Marisa Paredes

Der Nazikriegsverbrecher und pädophile Serienkiller Klaus vegetiert in einer alten Villa vor sich hin. Der junge Angelo bewirbt sich als dessen Krankenpfleger und möchte sein Nachfolger werden.

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Kritiken (2) — Film: Im Glaskäfig

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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5.0Geht so

Der Trumpf von Agustí Villarongas Im Glaskäfig ist ganz klar die Atmosphäre, die eiskalt und bedrückend, schnell eine bedrohliche Stimmung schafft, obwohl auf der Handlungsebene die meiste Zeit über nur wenig geschieht. Dadurch, dass sich das Drehbuch Zeit lässt, kommen Spannung und Neugierde auf. Spätestens nach dem Film folgt aber die Ernüchterung, denn inhaltlich ist Im Glaskäfig reichlich schwurbelig, aus den Ansätzen von Kindesmissbrauch, Machtfantasien und Vampirismus vermag es das Script nicht, eine plausible und spannende Geschichte zu stricken, sodass das Finale dann folgerichtig enttäuscht und die zuvor gesehenen, drastischen Bilder als selbstzweckhaft entlarvt.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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7.0Sehenswert

IM GLASKÄFIG verknüpft die Kälte einer psychologischen Versuchsanordnung mit der Glut klassischer Horrorfilme, deren expressive Lichtsetzung, Zoomstöße und spiralförmige Kamerafahrten Regisseur Villaronga höchst effektiv einzusetzen versteht. Das Ergebnis ist ein verstörend schöner Film, dessen ästhetische wie moralische Grenzüberschreitungen ein fundamentales Rezeptionsunbehagen erzeugen: Im beständigen Schwanken zwischen Anziehung und Abstoßung, Lust und Entsetzen nämlich gerät der Zuschauer in fatale Nähe zum porträtierten Mörder.

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Kommentare (5) — Film: Im Glaskäfig

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nini_paga

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Bewertung7.5Sehenswert

Düster durch und durch... Das Geräusch der eisernen Lunge hat mich noch tagelang verfolgt, genauso wie die Stimmung.Der Film hat sich bei mir echt ziemlich ins Unterbewusstsein gefressen! Ich empfehle ihn nur hartgesottenen Seelen (und solchen, die es werden möchten:))

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pramudiya

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Bewertung6.0Ganz gut

Solide Charakterstudie mit interessantem Ende.
Nicht so verstörend wie ich dachte, aber dafür visuell sehr gelungen.

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Anoirja

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Bewertung9.0Herausragend

Agustí Villarongas Langfilmdebüt zeigt in eindringlichen Bildern die dunkelsten Seiten der menschlichen Psyche: Sexueller Missbrauch von Kindern, Machtausübung, Folter - und der Teufelskreis, der entsteht, wenn Macht missbraucht wird. Harter Tobak - unbequem, hoffnungslos, abstoßend und faszinierend zugleich.

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.5Ganz gut

Kühle Auseinandersetzung mit der schwierigen Beziehung zwischen Täter und Opfer, der Veerbbarkeit von Verbrechen und der Urschuld des Menschen. Die teilweise zu direkte Bildsprache verhindert ein angemessenes Reagieren auf die Bilder, die Crux des Skandalfilms!

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Pelle

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Bewertung7.0Sehenswert

Äußerst beklemmend...

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