Im Land der Raketenwürmer

Tremors (1990), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Komödie, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 17.05.1990

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7.2
Kritiker
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6.5
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2512 Bewertungen
80 Kommentare
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von Ron Underwood, mit Kevin Bacon und Fred Ward

Der Name täuscht: “Perfection” ist ein mieses Kaff in der Wüste Nevadas – und zudem auf einem Nest urzeitlicher Raketenwürmer gelegen. Die stinkenden Riesenwürmer bohren sich mit rasender Geschwindigkeit durch die Erde und grapschen mit ihren krallenbesetzten Tentakeln nach allem, was sich bewegt. Abgeschnitten von der Umwelt, versuchen die Bewohner von Perfection ihre Haut zu retten, angeführt ausgerechnet von den stinkfaulen, aber cleveren Nichtsnutzen Val und Earl.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Im Land der Raketenwürmer

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.5Sehenswert

In Zeiten von einer immer größer werdenden Anzahl von billigst animierten CGI-Reptilien und anderen Ungetier ist "Tremors" einen angenehm altmodisches und sympathisches Creature-Movie, welches man im Vergleich zu heutigen Genre-Vertretern schon fast als Suspense-Thriller bezeichnen könnte und der lebende Beweis dafür, dass der hohe Bodycount aktueller Werke nicht das ironische Augenzwinkern von Filmen wie diesem ersetzen kann. Innerhalb seiner Grenzen ein durch und durch empfehlenswertes Vergnügen, dessen populäre Klassifizierung als "Trash" ebenso unpassend ist, wie der deutsche Verleihtitel.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

„Im Land der Raketen-Würmer“ ist einer dieser Fälle, wo der deutsche Titel so herrlich bescheuert ist, wie der Film dann tatsächlich lustig ist. Lustig zumindest dann, wenn man einen Sinn für humorigen B-Movie-Trash hat. Denn das und nichts anderes ist dieser Film, dem seine Geschichte herzhaft egal ist, gar nicht erst nach den Gründen fragt, sondern sich viel mehr einen Spaß daraus macht die Protagonisten des Films nicht ohne das gewisse ironisierte Augenzwinkern durch den Sand der Wüste zu jagen. Was „Im Land der Raketen-Würmer“ vor allem anderem auszeichnet ist der verwegene Haufen, der sich da mitten in der Wüste zu wilden Würmerjagd versammelt, wo über die nichtsnutzigen McKee und Bessett (Großartig: Kevin Bacon und Fred Ward) über die hübsche Wissenschaftlerin bis zum amerikanischen Waffen-Junkie-Ehepaar wirklich alles dabei ist. Das der Film somit in seiner Summe weniger erschreckend, als brüllend komisch ist, liegt dann wohl in der Natur der Sache. Und so ist der Film dann auch bestes Beispiel dafür, dass weder eine großen Budgets, noch sündhaft teurer Effekte bedarf, um einen Film zu schaffen, der witzig und voller Esprit ist.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (78) — Film: Im Land der Raketenwürmer


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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine wunderbare Hommage und eine brillante, liebgemeinte Parodie

(Achtung: dieser Kommentar kann Spoiler enthalten) Nach all dem negativen der letzten Woche mal wieder eins meiner persönlichen ewigen Highlights. Als ich das erste Mal diesen Film sah (es möge im Alter von 11 gewesen sein) kam er im Spätabendprogramm. Ohne Vorwarnung und Vorstellungen sah ich mir diesen Film an und hatte gedacht, da kommt ein knallharter Horrorfilm. Nach der Begutachtung schlief ich mit einen Lächeln ein. Auch Jahre später (selbst heute) kann ich mir diesen Film stets immer wieder angucken und muss den ganzen Film drüber schmunzeln. Zum einen weil ich weiß was da kommt, zum Anderen weil ich weiß dass dieser ganze Film (wohltuenderweise) nicht ernst genommen werden kann und auch nicht will.
Ein sich selbst nicht ernstnehmender Film, der gekonnt mit den Elementen der 50/60er Jahre Monsterfilme spielt und sie zeitgleich preist ohne sie der Lächerlichkeit frei zugeben und ganz nebenbei eine Satire auf menschliches Verhalten ist, kann kein schlechter Film sein. Im Gegenteil. Underwood weiß ganz genau was er hier drehte und vor allem wie. Neben den Monstern, die herrlich altmodisch und abstrakt aussehen, bietet er hier einen Film, der von einem großen Regisseur dieses Genres inspiriert zu sein scheint: Jack Arnold. Während Arnold, der Wegbereiter des Monsterfilms (ja ich weiß es gab noch andere) seine Filme anscheinend ziemlich ernst nahm, macht dies Underwood glücklicherweise nicht. Und das tut dem Film gut. Neben den putzigen Monstern zeigt sich das vor allem in eins: den Filmcharakteren. Hier schafft Underwood etwas, was Regisseure wie z.B. Joe Dante oder John Landis auch taten: er nimmt die Eigenarten seiner Charaktere und versucht diese im Rahmen einer Satire dem Publikum ironisch näherzubringen. So ist dieser Film eine brillante Gesellschaftssatire unter dem Deckmantel eines „B-Horrorfilms“. Wie genau erreicht er das? Underwood zeigt dies anhand von 4 Charakteren die er ironisch auseinandernimmt ohne dies direkt zu zeigen. Er zerstört das kapitalistische Denken von Geschäftsmännern, die selbst Geld machen wollen aus dem Elend, bzw. Tragik anderer nur um genau dadurch umzukommen wegen ihrer Geldgier (hier der chinesische Ladenbesitzer). Er zelebriert den liebgemeinten Dumpfsinn amerikanischer „Cowboys“ die letzen Endes die Welt durch einfache Mittel retten ohne auf die Ratschläge andere zu hören. Die Welt wird gerettet durch augenscheinlich nicht allzu kluge Menschen. Kongenial dargestellt durch die Buddys Ward/Bacon, die in ihrer Darstellung anscheinend richtig viel Spaß hatten. Den größten Coup schaffte er allerdings durch die von Michael Gross dargestellte Figur „Burt Gummer“. Er, das Sinnbild amerikanischer, militärischer Allmachtsfantasien, wobei alle Probleme durch Waffen geregelt werden können, ist hier der große Verlierer. Waffen bringen nichts um unterirdische Riesenwürmer (die hier nur als Aufhänger für solche Bedrohungen wirken) zu vernichten. Nö….einfach vom Felsen schmeißen und dann ist alles gut. Auch wenn diese durch die explodierenden Bomben weggelockt werden; die Idee stammt von den „Cowboys“. Und das er Michael Gross als Darsteller ausgesucht hat ist ebenso brillant, schließlich ist Michael Gross hier einer der uramerikanischen Väter einer amerikanischen Serie („Familienbande“) und den amerikanischen Familienleben und durch diese Darstellung lässt er nicht nur dieses Image hinters ich, sondern verspottet es gleichzeitig.
Auch bei diesen Film merkt man mal wieder eins: echte animatronische Effekte sind einfach besser als CGI-Effekte.
Also; eine fantastische Hommage an die guten alten B-Horrorfilmmonster mit versteckten Spitzen macht einfach viel Spaß. Danke liebe „Schnappoiden“ oder „Graboiden“…..je nachdem wie mans nennen will.

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Alienator

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Ja das typische Schicksal von Fortsetzungsfilmen. Aber der zweite ging sogar. Dieser ist aber einfach nur herrlich charmant.


FordFairlane

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Guter B-Horror mit toller Besetzung, der zweite war auch ganz nett, die anderen teile eher nicht


Ener

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Landeier, stinkende Monster, Schleim - Vorsicht, B-Movie. Und was für Einer. Die schrillen Figuren und ihr treffender Humor machen den Unterschied zu gewöhnlichem Trash. Natürlich ist das hier auch Trash. Aber vom Feinsten! Leichte Unterhaltung aus dem Bilderbuch. Genau das Richtige, wenn danach ist.

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T00BI

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die beiden Freunde Valentine (Kevin Bacon) und Earl (Fred Ward) verdienen ihr Geld mit Gelegenheitsarbeiten in der Nähe des kleinen Wüstendorfes Perfection. Eines Tages lernen sie die schöne Seismologin Rhonda kennen, die mit ihren Messgeräten merkwürdige Erschütterungen der Erde in der Umgebung misst. Lange müssen die beiden nicht warten bis sich herausstellt womit sie es zu tun haben, mit riesigen Würmern.

"Pech, wenn man sich gerade unseren Sportplatz zum spielen aussucht, ihr Bastarde!"

Würde mich jemand fragen, was mein liebster Monster-Trash-B-Movie ist, ich würde wohl ohne zu zögern "Im Land der Raketenwürmer" sagen. Was den Film ausmacht ist eine ganze Menge Spaß, was schon mit der klasse Idee anfängt den kleinen Wüstenort 'Perfection' von riesigen Raketenwürmern heimsuchen zu lassen. Mit einer ordentlichen Portion Humor und zwei absolut sympathischen Hauptdarstellern versucht sich eine kleine Gruppe von Menschen mit allen möglichen Plänen und Tricks in die sicheren Gebirge zu retten, wohlwissend, dass überall eine wurmige Überraschung auf sie lauern kann. Besonders gelungen ist hier die Darstellung der Würmer, die mit ihrer schleimigen aber doch sandigen Art und einem markantem Kopfteil super aussehen und das ohne jegliche CGI-Effekte. Doch die Raketenwürmer sind nicht dumm sondern ganz helle, haben den ein- oder anderen gerissenen Trick im Gepäck, machen der Truppe rund um Valentine und Earl das Leben sehr schwer und drohen diese immer weiter zu dezimieren. Abgeschirmt von der Außenwelt und unter einem gewissen Zeitdruck entwickelt sich die Situation immer mehr zum irrwitzigen Duell zwischen Mensch und Wurm.

"Was meinst du, ist das vielleicht ein Job für intelligente Männer?" - "Zeig mir einen, dann frag ich ihn."

Ein weiter Grund warum der Film so gut funktioniert ist das Duo Kevin Bacon und Fred Ward. Die beiden harmonieren super miteinander, führen immer wieder tolle Dialoge, bringen klasse Sprüche, treiben immer wieder kleine Spielchen untereinander und punkten einfach mit ihrer leicht verpeilten, dümmlichen, aber coolen Art. Eine weitere klasse Filmfigur, wenn nicht sogar mein Lieblingscharakter im Film, ist der schießwütige Waffennarr Burt, der gleich mit einem ganzen Waffenarsenal daherkommt und gut gerüstet den Kampf mit den stinkenden, wurmigen Monstern aufnimmt. Auch der Rest vom Cast macht seine Sache gut, man merkt hier einfach das alle Personen eine Menge Spaß beim Dreh hatten und das wirkt sich einfach richtig gut auf dem Film aus.

"Sieh nur ... ich hab das Arschende gefunden."

FAZIT: "Tremors", so der Originaltitel, ist eine herrlich durchgedrehte, spaßige Horror-Komödie, die mit super Monstern in Form von Riesenwürmern punktet und vor allem mit sehr sympathischen Darstellern daherkommt, die wunderbar in das Gesamtbild passen.Ich kann mir den Film immer und immer wieder ansehen und werd es bestimmt auch noch oft machen, denn er gehört sicherlich zu meinen Lieblingen. Für Fans von B-Movies sicherlich ein muss und sowieso schon bekannt, für alle anderen auf jeden Fall einen Blick wert.

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cpt. chaos

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In der Politik gibt es bereits ausreichend Schauspieler, schlechte noch dazu... Soll der Burt man doch besser beim Film bleiben! ;o)


T00BI

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Sehe ich ganz genauso, im Film ist er ja auch gut aufgehoben ;)


Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die meisten Frauen hassen ja Krabbeltiere, mich würde interessieren was sie zu riesigen schleimigen Würmern sagen die grade ein menschliches Bein ausrotzen?

Ich meine so ne Biene hat nen Stachel und dannach ist sie Tod.
So ne Spinne krabbelt aus purer Verzweiflung davon bevor sie der mächtige Held(Freund) zerstampfen kann.
Käfer sind noch harmloser sie sehen halt nur scheiße aus.
Auf Nerds haut ihr doch auch keine Bratpfanne, oder?

Wo liegt das Problem? Habt ihr schonmal in den Nachrichten gehört Biene verschleppt Mensch und baut einen Stock aus Menschenfleisch.
Ist es so schwer die kleinen Tierchen vor die Tür zu setzen anstatt schreiend im Kreis zu laufen?
Ihr seid seltsam und liebe Männer ihr seid keine Helden(die sind eh überbewertet).

Ach ja der Film, der ist schleimig genial und macht jeden Slip feucht.
Daumen hoch für die genialste Erfindung seit es Erde gibt.

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RoosterCogburn

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Beim Thema Remake sehe ich das zwiegespalten. Gibt gute und schlechte. Ich mag bloß nicht diesen Overkill. Diese totale Reizüberflutung an Neuverfilmungen. Es fühlt sich so an, als wenn dauernd welche raus kommen. Das ist das was nervt.

Obwohl es momentan eigentlich geht ... war schon schlimmer.


Deathpool

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Ja sehe ich in etwa auch so,es gab mal ne Welle wo es total hip war irgendwas zu verwursteln.
Auf das Evil Dead Remake freue ich mich sehr.Hoffe die kriegen das hin.


TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Coolster Trash mit dickem, fetten Sahnehäubchen! Ich bin eigentlich nicht so der Fan von solchen Filmen, aber ich glaube, es hat auch was damit zu tun, wann ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe und welche Erinnerungen damit zusammenhängen. "Im Land der Raketenwürmer" habe ich das erste Mal in sehr jungen Jahren gesehen und finde ihn auch heute noch zum Lachen!

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Freidenker

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Bewertung7.5Sehenswert

"Tremors – Im Land der Raketen-Würmer" ist einfach Trash vom feinsten.
Die Handlung ist natürlich an sich total schwachsinnig,aber das macht nichts da der Film sich einfach nicht zu ernst nimmt.
Auch die Effekte sind nicht gerade herausragend dennoch immer noch schöner als die CGI überfüllten Monsterfilme von heute.
Das absolute Highlight des Films ist natürlich ohne frage das fantastische Duo Kevin Bacon und Fred Ward sind,die einfach super harmonieren und immer mal einen schönen Spruch rauslassen.
Wobei auch die anderen schräge Charaktere wirklich großartig sind,insbesondere dieses schießwütige Ehepaar ist einfach der Knaller.
Daher absolut Kult !!!

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michael.katastroph

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bis heute immer noch mein absoluter Lieblingsfilm. Obwohl ich mir diesen Satz kaum erklären kann. Vielleicht wecken solche Filme Jugenderinnerungen.
Handwerklich sehr gut gemachter Film der sich von anderen Monster B Movie Filmen deutlich abhebt.
Unbedingt gucken Leute :)
P.S. die Fortsetzungen bitte nicht gucken...lol

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DolphinMan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sympathischer Trash-Film in der Tradition alter Monsterstreifen, der mir in der Kindheit tellergrosse Augen verschaffte :) Heutzutage immer noch sehr geil , weil handgemacht ohne CGI Mist... Für B-Movie Fans Pflicht !!!

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ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

Anscheinend hatte ich 1989 etwas besseres zu tun. Da war ich 16, wirklich sinnvolles hab damals wohl aber auch nicht getan. "Tremors" hab ich jedenfalls nicht geguckt und dies blieb lange so...bis gerade eben. Und mir fehlt spürbar die mit dem Film verbundene Nostalgie. Das fällt mir aber halt einfach mal 23 Jahre zu spät ein.
Ich tu mir wirklich schwer solch einem Film noch viel abzugewinnen. Das ist alles schon verdammt harmlos und mittelmäßig. Da fehlt einfach die Erinnerung, die den Film für etwas verklärt, mir ein Gefühl gibt, das "Tremors" allein nicht zu geben vermag. Von allem ein bißchen, aber nichts so richtig. Sprüche die nicht zünden, ein Menge Action die nach Videothek riecht und etwas grüner Glibber. Das rauscht so an einem vorbei, dass es noch nicht mal langweilt. Da fällt nichts aus dem Rahmen, weder negativ noch positiv...wie ein Knoppers: schmeckt nicht so richtig geil, ist aber trotzdem irgendwie was süßes. Man isst es, denkt dabei aber an ein Snickers.
Ich könnte jetzt was von Hommage an alte Monster-Filme schreiben...wie ironisch das alles ist. Allein, ich hab nichts davon gesehen oder gespürt. Vielleicht war es ja auch eine Hommage an "Dune"? Wer weiss....
Was ich weiss ist, dass "Tremors" einfach für mich völlig unspektakuläres Pausenfutter war, von dem ich nächste Woche wohl schon gar nichts mehr weiss. Weh getan hat er aber auch nicht. Wer also nicht so tolle Sprüche, mittelmässige Action und grünen Glibber mag und noch dazu 90 Minuten nichts zu tun: Das ist der Film! Nicht dass ihr euch in 23 Jahren ärgert, weil ihr ihn anno dazumal nicht geguckt habt!

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ElMagico

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Stimmt! Ich hab vorhin kurz überlegt ob ich XXX-Queen schreibe...es dann aber gelassen :D


Anoirja

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Diese Doppeldeutigkeit verstehen hier wohl nur wir beide.


rockadude

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Absolut unterhaltsamer 90er jahre B-Movie Schocker.
Wie Andy Dufrense schon in seiner Rezi angesprochen hat, hat der Film im Grunde null Handlung. Dies wurde aber mit einem coolen Hauptdarstellerduo wieder wett gemacht ( Fred Ward und Kevin Bacon sind klasse ) und einer Menge anderer schrulliger Charaktere und einem ganzen Batzen Selbstironie gibt es noch obendrauf. Auch die titelgebenden Würmer sind schön eklige Kreationen. Man glaubt das die stinken müssen wie die Pest! :D
Hier steht einfach Spaß auf dem Programm und den hat man absolut. Einfach zurück lehnen und entspannen! ;)

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Andy Dufresne

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Geht immer !
(Danke für die Erwähnung :D)


Alex17094

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Bewertung10.0Herausragend

Genial

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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Cooler Trash-Schocker.

In herrlicher 90ies-Manier inszeniert, entwickelt sich "Tremors" vor allem dank dem herrlichen Auftritt Bacons zu einer Perle unter den Monster-Filmen. Durchgehend spannend aber auch immer mit der gewissen Selbstironie erzählt Underwood die Geschichte über die Entdeckung und die Bekämpfung der Raketenwürmer. An Klischees lässt nichts aus und an Kurzweiligkeit ist dieser 80minütige Film kaum zu überbieten.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.5Ganz gut

Teilweise dumm, teilweise cool.

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Vinyard

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film macht einfach Laune . Total hirnrissige Story, dafür einfach nur ein Riesenspaß an dem nicht nur Freunde des Trashs gefallen finden dürften.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

„Tremors“ ist ein richtig schöner Riesenwürmer-Monsterstreifen, der seinen Unterhaltungsfaktor ziemlich weit hochgeschraubt hat.

Die Story ist saublöd, die Darsteller liefern eine extrem ulkige Performance ab, es gibt schleimige Würmer und jede Menge passenden Humor. So muss ein Monsterfilm sein, der sich selber nicht ernst nimmt und auch das klassische Ziel verfolgt, sein Publikum beim Wurmschwanz zu halten. Und wie man es sich schon denken kann, gelingt dem Streifen dies auch alles. Langweile gibt es keine, auch wenn sämtlich Klischees dieses Genres wieder erfüllt werden.

„Tremors“ ist schleimige und kurzweilige Unterhaltung vom Feinsten, die fast schon irgendwo Kult ist!

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Shawnee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Allein das eine Kleinstadt in der Wüste von Nevada bestehend aus 16 Personen und einem Haushaltsladen als "hippen" Dreh- und Angelpunkt auf den Namen "Perfection" getauft und von Raketenwürmern angegriffen wird, schreit geradezu nach Pizza, Bier und einem gemütlichen Abend auf dem Sofa. Neben einer stimmigen Besetzung, für diese Genre passende Spezialeffekte und einem nahtlos perfekten Drehbuch, das dank simplen Timing sowie coolen Sprüchen bestens unterhält und dabei noch heute den Nerv der Zeit zu treffen vermag - überzeugt dieser herrlich schräge Kult-Trash binnen weniger Minuten. Zweifelsohne weiß man nach TREMORS eine Sache genauso gut, wie bei einem T-Rex' Angriff unbedingt das Stille Örtchen zu meiden; wenn Kevin Bacon einem in Angesicht des Raketenwurms befiehlt die Hose ausziehen, dann hat man diese gefälligst auch auszuziehen!

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Andy Dufresne

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:D


deevaudee

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Wenn da mal nicht ein Raumschiff im Wurmloch verschwindet.... xD


hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

Kommentar 1000: Tremors. Da ist er nun also, dieser tausendste Kommentar. Ja das hat lange gedauert und zuletzt wusste ich nicht mal, was es für ein Film seinen sollte. Ich hätte Spielberg, Bergman, Fassbinder oder irgendwas mit Zombies nehmen können. Aber warum gerade diesen? Ehrlich gesagt so genau weiß ich das nicht. Vielleicht ist es auch nur ein Sinnbild der Legenbildung. Aber die Zahl 1000 halte ich für versöhnlich, daher wohl gerade dieser Film.

»They're under the ground. They're under the ground!« - Ich finde es doch durchaus beachtenswert inwieweit sich "Tremors" von Ron Underwood aus dem Jahre 1990 zu einer regelrechten VHS-Videokassetten-Legende entwickelt hat unter den Creature-Filmen wie auch Freunden des spezialisierten Genres, welches ich bei "Tremors" aber in Frage stellen würde. An sich ist es eh ein Konflikt unter dessen Aspekten man genau forschen müsste, um ein präzises Abbild davon zu erzeugen, ob nun "Tremors" als Trash oder einfach nur als prototypisiertes Exemplar eines Unterhaltungsfilm zu deuten wäre. Als cleveres Rundumpaket als Hommage an die Monsterfilme der 50er bis 60er sowohl auch als Hommage an deren größte Regisseure wie Jack Arnold und Roger Corman, was ich nebenher gesagt äußerst löblich finde, würde ich diese Betitelung eher unterlassen, denn so funktioniert er immer noch am besten: Als schmackhafte Ode an die längst vergessenen Zeiten des Creature-Kinos.

Schön zu sehen, dass es Underwood versteht alte Genrekonventionen neu aufblühen zu lassen und sie gleichauf im besten Maße liebevoll zu referieren wie auch dadurch zu huldigen. Eigentlich von den Mechanismen des Aufbaus gar nicht so entfernt von dem Prinzip des frühen Spielbergs und dessen Ausübung von einem gewissen Minimalismus in diesen, auch wenn "Tremors" dadurch auf den ersten Blick ungewohnt staubig wirkt, was sich aber an sich als positives Attribut einfügen würde, da besonders insofern der nostalgische Wert von Underwoods Film stetig steigt und rein vom Charme her unwiderstehlich ist, irgendwie auf seine Art. Die ich nebenbei gesagt sogar als äußerst effektiv bezeichnen würde in seiner Tradition des Creature-Films. Souverän auch Underwoods geschwindes Erzähltempo (mit gekonnter Einführung) und gewisser Kurzweil in der Inszenierung und dem gewissen Maße an ironisch-humoristischen Einlagen. Was die Story an sich fast unerheblich machen würde, wäre sie an sich nicht schon so herzlich und ideenreich verpackt worden wäre. Löblich ist dabei im besonderen auch, dass es Underwood dabei glücklicherweise belässt und keine ausschweifenden Erklärungen sucht, die Vorkommen der »Würmer« im besonderen zu erklären oder gar in einen Kontext zu setzten, um so eigentlich die logische Ineffizienz seines Films aufzudecken können und so vielleicht sein Film erhebliche Logikbrüche im Nachhinein davon tragen würde - wie gesagt vorteilhaft. Was somit aber auch "Tremors" auf eine absolute primäre Ebene bringt. Primär. Unterhaltung.

Wobei sich Underwood sichtlich dieser Tatsache bewusst ist und dies stets versucht mit einem Stück Selbstironie zu kommentieren. Auch sehr clever gewählt scheint da auch das klassische Motiv der einsamen Wüstenstadt mit überschaubarer Bewohnerzahl, jedoch auch mit genug »Ködern« für den Wurm (Achtung: Brechung!), was dem ganzen so auch einen ironischen und herrlich absurden Gegenentwurf zum »Wurmköder« macht. An sich ist es durchaus amüsant wie Underwood doch zuerst den symbolischem Konsum an sich zum Wurmfutter macht, ihn entledigt und auch mit einer ganzen Warte von liebevoll arrangierten, teils überzogenen Stereotypen und Klischees aufzuwarten weiß, die anfangs in kurzen Momenten strukturiert eingeführt werden, besonders gelungen das ad absurdum des Waffenfanatikers Burt Gummer (wirklich fanatisch-fantastisch: Michael Gross) und dessen persönlichen »Spielplatz«. Im sonstigen natürlich die Hauptprotagonisten in Hinsicht des Gespanns Fred Ward und Kevin Bacon, während Ward im Raubein und Sprücheklopfer-Look, darf Bacon eher den tollkühnen Helden mit zündender Idee geben. Wunderbares Zusammenspiel der Beiden. An sich glänzt "Tremors" natürlich auch durch seine exzellent gewählte Kulisse der Wüste und seiner darausschließenden Reflexion der Einsamkeit. Zwar absurd verpackt, aber weniger als Isolation, denn mehr als Käfig des unterirdischen Wurms zu betrachten und dabei originell inszeniert mit gehobenen Tempostatus und viel Spielfreude am Genre. Und man möchte fast meinen, dass so sich darin auch ein bestimmtes Westernmotiv wiederfinden lässt mit einer trockenen und trostlos-wehenden Landschaft und einer sprühenden Atmosphäre wie auch mit einer heiteren Grundstimmung im Kaff-Flair:Wunderschön. Auch die Würmer. Nein wirklich, ich weine jedes Mal an.

Handwerklich dabei so simpel umgesetzt, trotzdem effektiv in seiner Auserarbeitung, seiner inszenatorischen Leichtigkeit wie Einfachheit. Erstaunlich auch wie gut dabei selbst das B-Movie-Motiv wirkt und heroisch verwendet wird, es somit auch schafft seine skurrilen Akzenten zu setzten oder dezent vergnüglich daherzukommen und es so irgendwie ein Gefühl der nostalgischen Geborgenheit zu kreieren und nicht zu vergessen ein filmisches Universum zu erschaffen, dass man zu liebst gar nicht mehr verlassen würde. So gesagt als wäre der Wurm drin. Ansonsten macht das "Tremors" wohl zu einem gelungenem wie ironischen Vertreter des sträflich abgeschiedenen und selten auftretenden Creature-Films mit qualitativer Unterhaltung und einem erfolgreichen Maß an Charme. Wie gesagt eine immer noch äußerst vergnügliche und ungemein liebevolle VHS-Legende. Man muss ja nicht alles aus sekundärer Sicht sehen, auch Unterhaltung darf verzehernswert sein. Eine wichtige Botschaft bei Kommentar Nummer 1000.

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SamRamJam

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Nein, das zweite ''n'' ist das was in deiner Antwort bei ''andere'' fehlt *hihi


hoffman587

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Bist wohl Hellseher was?;D


Nicki Minaj Lover

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist für mich nichts besonderes
Ich finde Monsterfilme generell eher langweilig ... so gut wie alle Filme aus dem Genre laufen gleich ab ..
und das dieser Film ein paar Witze enthält ist auch nichts besonderes .. so gut wie jeder Monsterfilm ist eine halbe oder eine kleine Komödie ....

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xtom1973

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Bewertung7.5Sehenswert

Das ist mal wieder ein Film nach meinem Geschmack:

Flach und spritzig!!1!1

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The_Comedian

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ron Underwood gelang mit ´Tremors´ ein bemerkenswerter Low-Budget-B-Film, von dessen Selbstironie und witzigen Understatement sich einige effektüberladene und überambitionierte Projekte noch heute eine große Scheibe abschneiden könnten. Der Kampf gegen die Raketenwürmer wird angeführt von einem gut aufgelegten Kevin Bacon, begleitet von einem glaubwürdigen Cast, wobei alle wohl sichtlich Spaß an der ganzen Sache hatten. Der trashige Streifen hat zwar schon über zwanzig Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immer noch prächtig als rasante, spannende, witzige und kurzweilige Unterhaltung mit Kult-Faktor.

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Baumkopf Holzfaust

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UNd wird von Fortsetzung zu Fortsetzung nicht wirklich schlechter. Die furzenden Jet-Tremors aus dem dritten Teil waren der Oberhammer.



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