Im Reich der Leidenschaft

Ai no borei (1978), JP/FR
Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Erotikfilm, Drama, Kinostart 06.04.1979

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5.0 Kritiker
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von Nagisa Ôshima, mit Tatsuya Fuji und Takahiro Tamura

Mit seinem Film “Im Reich der Leidenschaft”, das im Japan Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, wendet sich Regisseur Nagasi Oshima dem kaidan, der traditionellen japanischen Geistergeschichte, zu. Das Meisterwerk um Liebe, Leidenschaft, Mord und Schuld wurde 1978 in Cannes mit der Goldenen Palme in der Kategorie beste Regie ausgezeichnet. Der Rikschafahrer Gisaburo ist mit der schönen, um einiges jüngere Seki verheiratet, die sich jedoch in den jungen Soldaten Toyoji verliebt. Toyoji, der gerade aus dem Krieg zurückgekehrt ist, ist fasziniert von ihrer Schönheit, die beiden beginnen eine ebenso heimliche wie leidenschaftliche Liebesaffäre. Doch als Toyoji bei einem ihrer geheimen Treffen Sekis Scham rasiert hat, droht die Amour fou aufzufliegen – was soll Seki ihrem Gatten erzählen? Die beiden beschließen, Gisaburo umzubringen; am Abend macht Seki ihren Mann mit Sake betrunken, das junge Paar tötet den Rikschafahrer und wirft ihn in eine vergessene Grube. Drei Jahre später, Seki und Toyoji sind noch immer zusammen und auch der Mord an Gisaburo ist ihnen noch allgegenwärtig, taucht Gisaburos Geist in dem kleinen Dorf auf. In ihren Träumen besucht der Tote die Dorfbewohner, er erscheint sowohl seiner Tochter als auch einer Freundin. Gerüchte beginnen zu brodeln, schließlich wird auch die Polizei auf den Fall aufmerksam und beginn zu ermitteln.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Im Reich der Leidenschaft

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guggenheim

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Bewertung4.0Uninteressant

Ambitionen kann man dem Film nicht absprechen. Da er aber zu keinem Zeitpunkt seinen zähen Stil zu Gunsten von Spannung/Erotik/großen Emotionen aufgibt, verliert er sich in einem uninteressanten Werk, das einem nicht in Erinnerung bleibt.

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