Im Schatten der Wälder

Cette femme-là (2003), FR
Laufzeit 100 Minuten, Thriller, Drama

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
5.2 Community
19 Bewertungen
3 Kommentare
Im Schatten der Wälder - Bild 3966
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von Guillaume Nicloux, mit Ange Rodot und Valérie Donzelli

In einem Waldstück bei Paris wird eine junge Frau erhängt aufgefunden. Ein Fall für Michèle Varin. Doch die Kommissarin leidet seit dem Tod ihres kleinen Sohnes unter Depressionen und Albträumen. Und nun steht sein Todestag vor der Tür. Keine gute Voraussetzung für die Lösung des nervenaufreibenden Falles, für den es weder ein Motiv noch Indizien gibt. War es Mord oder Selbstmord? Woher stammen aber dann die Striemen auf dem Rücken der Erhängten und wo ist der fehlende Schuh? Neben diesen Fragen bereiten Kommissarin Varin und ihrem Kollegen Sylvain Bazinsky eine Gruppe von Gangstern Kopfzerbrechen, die bei ihren Raubzügen mehrere Tote zurück-ließen. Bei der Suche nach den Schuldigen blickt Michèle nicht nur in die seelischen Abgründe von Opfern und Tätern, sondern muss sich auch ihrem persönlichen Schmerz und den immer häufiger über sie hereinbrechenden Todesvisionen stellen. Um ihren eigenen Dämonen zu entkommen, gleitet sie in eine Beziehung zu Daniel, den sie bei ihren Ermittlungen kennen lernt, kann sich aber nicht wirklich öffnen. Dafür entdeckt sie eine Spur, die sie zu einem einsamen Waldhaus führt – doch hier erwartet sie das absolute Grauen.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Im Schatten der Wälder

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Janus Winter

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hab bis zum Ende nicht verstanden, ob sie oder ob sie sich nun nicht umgebracht haben. Aber erstaunlicherweise war mir das auch egal. Im Zentrum steht viel mehr die bekloppte Ermittlerin (großartig: Josiane Balasko) und das Spiel mit ihren Alpträumen.
Bunny-Faktor: 3 (trotz Pulleralarm)

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der deutsche Titel kommt dem Inhalt des Films näher als das Original: „Die Frau da drüben“. Und es ist wohl eher der ’Regen’wald, der ihn so unangenehm feucht macht. In einer bedrückenden, düsteren Atmosphäre versucht Kommissarin Varin mehrere Morde aufzuklären. Wir sehen eine überaus überzeugende Josiane –viel zu schön für dich –Balasco. Sie verzieht keine Miene, ist abweisend bis mürrisch und wird von Albträumen verfolgt. Teilweise geraten sogar die Ermittlungen ins Hintertreffen. Hier kann man buchstäblich die berühmte Hand nicht vor den Augen sehen. Der Showdown am Ende ist ziemlich brutal, birgt aber auch Überraschungen. Die Motive der Übeltäter sind uninteressant. Eine gewisse wahllose Beliebigkeit lässt deshalb die Tat noch grausamer erscheinen. Hier sind durchgeknallte Psychopathen am Werk. Das traurige Gesicht von Josiane Balasco bleibt noch lange im Gedächtnis. Interessant erzählt, stimmungsvolle Steigerung der Spannung.

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patcharisma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein weiterer Titel aus der endlosen Serie "Filme, die uns TV-Spielfilm als Geheimtipp unterjubeln will".

Dieses unsäglich dröge französische Krimi-Filmchen (von wegen "Psychothriller"!) agiert unglaublich hölzern umher und ist völlig unglaubwürdig mit einer Kommissarin, die sogar depressiv ist. Und das darum, weil es schon seit einiger Zeit todschick ist zu zeigen, dass selbst Ermittler nur gebrechliche Menschen sind. Das impliziert Anspruch und soll darüber hinwegtäuschen, wie inhaltsleer & sturzlangweilig der Film selbst ist.

TV-Spielfim greift meiner Meinung nach tief in die Metapher-Kiste wenn sie Sätze abdrucken wie: "Gespenstige Stimmung, düster-brutale Momente à la David Lynch und Sequenzen wie aus "Schweigen der Lämmer" erinnern an den Nihilismus düsterer & knallharten skandinavischer Krimis & ist nichts für Zartbesaitete."

Das ist nicht nur bipolar falsch sondern eine echte vorsätzliche Irreführung der Leser des Schundhefts, die eigentlich strafrechtliche Konsequenzen mit sich ziehen müsste.

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Janus Winter

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du vergrätzt einem aber auch alles! pü!


Janus Winter

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war doch gar nicht so schlimm.


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