Im Schwitzkasten

Im Schwitzkasten (2005), DE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 30.03.2006

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5.2 Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Eoin Moore, mit Ralf Dittrich und Alice Dwyer

Jeden Donnerstag wird “Im Schwitzkasten” zum Gebirgslatschenkiefernaufguss geladen. Die Berliner Sauna der Geschwister Nadine und Jost ist Treffpunkt der “Donnerstagsgruppe”: Toni, der Langzeitarbeitslose, Dani, die Stewardess, Karin, die Ich-Ag-Nervensäge, die idealistische Weltverbesserin Monika und schließlich Norbert, der Goethe-Professor und neoliberale Bundestagsredenschreiber. Gemeinsam wird nicht nur geschwitzt sondern auch die Probleme des Alltags werden diskutiert. Nackte Tatsachen vermischen sich mit Wunschträumen. Während Jost in Zahlungsnot die Biogetränke mit Aldi-Saft verpanscht und Havelmatsch als indische Fango-Packungen ausgibt, träumt manch einer der Gruppe heimlich oder auch ganz offen von seinem Banknachbarn. Mit viel Humor erzählt “Im Schwitzkasten” von den Siegen und Niederlagen, den Wünschen und Träumen der Menschen von heute. Der neue Film von Regisseur Eoin Moore besticht erneut durch seine genaue Alltagsbeobachtung, seine erstklassige Besetzung und die kurzweilige Erzählweise, die auch vermeintlich schwierige Themen mit einem Augenzwinkern meistert.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Im Schwitzkasten

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alter.native

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Moores Filme hängen sich nicht an den Mainstream und handeln meistens von den Verlierern in dieser Gesellschaft, und das mit liebevoll, ironischem Blick, ohne sie bloßzustellen. Selbst wenn manches Klischee bedient wird, ergibt sich daraus ein Film, bei dem ein Lächeln im Gesicht bleibt, wenn er zu Ende ist. Andreas Schmidt (mal ganz anders) und Steffi Kühnert verleihen ihm noch eine besondere Qualität.

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Fabs123

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Bewertung4.5Uninteressant

Platte Geschichte rund um die Alltagsprobleme der Besucher einer Sauna. Vom Arbeitsscheuen Harz IV Empfänger über eine orientierungslose Mittzwanzigerin zum realitätsfernen Neoliberalen wird kein Klischee ausgelassen. Als zum Ende schießlich ein Arbeitslosenantrag pathetisch mit den Worten zerrissen wird, bis dieser ausgefüllt sei, habe man doch schon lange einen neuen Job gefunden, wird der Film schwer erträglich.

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