Im Vorhof der Hölle

State of Grace (1990), GB/US Laufzeit 134 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 18.07.1991

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6.8
Kritiker
10 Bewertungen
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7.5
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454 Bewertungen
27 Kommentare
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von Phil Joanou, mit Sean Penn und Ed Harris

Der frühere Kleinkriminelle Terry Noonan kehrt nach Jahren in sein heimatliches Viertel zurück. Doch jetzt arbeitet er als verdeckter Ermittler gegen das organisierte Verbrechen. Er ist auf eine irische Gangsterfamilie angesetzt, die von Frankie Flannery und dessen hitzköpfigem Bruder Jackie geführt wird. Aber nachdem Noonan Zugang zu der Familie gefunden hat, fühlt er sich wieder zu seiner Jugendliebe Kathleen hingezogen, der Schwester der Flannerys. Die inneren und äußeren Konflikte spitzen sich dramatisch zu. Bis es zum gewalttätigen Showdown kommt – mitten in der Parade zum St. Patrick’s Day!


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (27) — Film: Im Vorhof der Hölle


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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Höllendüster, höllenspannend und höllengut. - Cartman, hör auf immer höllen zu sagen!!!

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Hartigan85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man nehme ein Spitzen-Hauptdarstellertrio (Sean Penn, Gary Oldman, Ed Harris), sowie eine klasse Nebendarstellerriege (John Turturro, John C. Reilly, Joe Viterelli, R.D. Call) + eine süße Robin Wright als Love Interest. Hinzu fügt man eine obligatorisch geniale Musikuntermalung vom Meister Ennio Morricone sowie eine interessante Story über irische und italienische Bandenkriminalität, Familie, Verrat und Ehre und heraus kommt ein starker Gangsterfilm.
„Im Vorhof der Hölle“ kann vor allem mit seiner brillanten Besetzung glänzen. Besonders hervorheben möchte ich hier die geniale Performance von Gary Oldman als total abgewrackter, versoffener und psychopathischer Gangster. Einfach klasse, wie abgedreht und intensiv er hier seine Rolle als tickende Zeitbombe spielt, manchmal nahe an der Grenze zum Overacting. Man hat schon damals erkennen können, dass aus ihm ein ganz Großer wird. Sean Penn ist ebenfalls gewohnt stark, auch wenn ich ihn schon deutlich besser gesehen habe. Der Film überzeugt durch die interessante Story, eine düstere und dreckige Atmosphäre, Whiskey trinkende Iren und ein hervorragendes Ende mit einem genialen, blutig und in Zeitlupe zelebrierten Shootout, der sich gewaschen hat. Leider schleichen sich bei der Laufzeit von 130 Minuten auch ein paar Längen ein, mit den ganz großen Genrehighlights von Francis Ford Coppola, Martin Scorsese oder auch Brian de Palma kann „Im Vorhof der Hölle“ nicht mithalten. Dennoch ist der Streifen ein sehr gelungener Gangsterfilm, den man sich als Fan des Genres auf keinen Fall entgehen lassen sollte…
Der knallharte und vor allem im Finale ziemlich blutige Film ist übrigens kürzlich von einer FSK 18 Freigabe auf FSK 16 heruntergestuft und im Zuge der „Action Cult Uncut“-Reihe auf DVD veröffentlich worden.

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VisitorQ

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angesehen und für verdammt gut befunden. thx für die empfehlung.


Hartigan85

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Gern geschehen und schön, dass er dir auch so gut gefällt! :)


Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

„Im Vorhof der Hölle“ ist ein sehenswerter Gangsterthriller, der wohl komischerweise immer noch als Geheimtipp gilt. Großartig besetzt mit Ed Harris, Sean Penn, Gary Oldman und Robin Wright, erzählt der Film eine Geschichte, die nicht wirklich neu ist, aber packend inszeniert ist. Trotz seiner kleinen Längen fesselt der Streifen und überzeugt auch durch eine sehr passende Atmosphäre. Diese wird auch noch richtig gut von Ennio Morricone untermalt. Highlight des Films ist sicherlich auch der Showdown, der einige Parallelen zu einem John Woo Film aufweist.

Unter dem Strich ist „Im Vorhof der Hölle“ kein Meisterwerk, aber immer noch ein sehr sehenswerter Gangsterstreifen, der es verdient hat entdeckt zu werden.

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Man kann den Film schon fast als Geheimtipp in Sachen Gangsterfilm bezeichnen. "Im Vorhof der Hölle" lebt von seiner dichten und rauen Atmosphäre und sehr guten Darsteller. Dazu kommt natürlich literweise Bier und Whiskey. Diesen übermäßigen Konsum sieht man Gary Oldman überzeugend an. Die Szene in der Kirche zeigt eine wohl perfekte darstellung eines betrunkenen, verzweifelten Mann´s. Er sieht so herrlich abgewrackt aus das man die Rolle als eine der besten seiner Karriere bezeichnen muss. Die restlichen Hauptakteure können auch alle überzeugen. Dieser Mafiafilm ist trotz einiger Längen nie langweilig und kann mit einem grandiosen Finale auftrumpfen. Das mich ein wenig an John Woo erinnert!!

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Schloøpselcki

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar eindeutig zu klischeebeladen, aber mit dem grandiosen Gary Oldman, Sean Penn, Robin Wright und einer Schießerei, die diesen Film auf jeden Fall sehenswert macht.

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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Hmm, meine Vorhersage war 8.0, meine Bewertung eine (geschönte) 6.5 - irgendwie war es wohl doch kein Film, der extra für mich gemacht worden ist. Dabei findet man prügelnde Iren, die italienische Mafia, den Undercovercop und andere Klischees, die in anderen Filmen auch prima zünden. Im "Vorhof der Hölle" knistert es aber nur, es knallt nicht wirklich - dabei meine ich die Spannung und nicht Schießereien wie im Finale.
Letztendlich bleibt ein solider Eindruck, ein guter Morricone-Soundtrack und die Erkenntnis, dass ich ein paar Sean-Penn-Filme gut finde, die meisten aber für mich (oberes) Mittelmaß sind.
Ein wenig mehr psychologische Tiefe, ein bisschen mehr 'echtes' (Gangster-) Hell's Kitchen und eine minimal kürzere Laufzeit mit strafferen Handlungsbogen hätten diesen Streifen auf eine andere, eine höhere Ebene gezogen.

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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier ist ausnahmsweise mal der deutsche Titel treffender als der des Originals (‘Zustand der Gnade‘). Der Stadtteil von Manhattan, in dem die Iren wohnen heißt ja bekanntlich ‘Hell’s Kitchen‘ und diese Küche ist weißgott die Hölle. Es ist ein stimmiges Porträt der Szene. Die hochgradige Spannung kommt von den drei Kontrastebenen: die Iren bekämpfen sich mit den Italienern, ein Undercover Agent mit den echten Gangstern und familiäre Beziehungen stehen im Widerspruch zum Geschäft. Und der finale Showdown – eine Mischung aus Gangster-Mikado und Showparade - findet typischerweise am St. Patrick’s Day statt, an dem alle Akteure umkommen. Es ist ein fulminanter Höhepunkt, in dem die Blutorgie so theatralisch schön in Zeitlupe daherkommt, dass sie jedweden Schrecken verliert. Sie wirkt eher wie ein reinigendes Gewitter.
Aus der hervorragenden Darstellerriege seien nur Gary Oldman, Sean Penn und Ed Harris erwähnt. Sie machen zusammen mit Robin Wright die Familienprobleme der Flannerys unter einander aus. Und bei der Lösung der Probleme geht es um nichts weniger als Brudermord oder Bandenkrieg, Verrat an einer Jugendfreundschaft und natürlich um die Familienehre. Echte Tragik, die in diesen Kreisen nur mit der Kanone behoben werden kann. Das ist auch menschlich berührend, weil toll erzählt und grandios gespielt.

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kobbi88

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Bewertung9.0Herausragend

Ein richtig guter Mafia-Cop-Thriller, der zwar ein wenig Anlaufzeit braucht, aber dann umso stärker zündet. Der insgesamt tolle Darsteller (u.a. Sean Penn und Ed Harris mit einer super Leistung!!) werden nur noch vom unglaublichen Gary Oldman als gewalttätiger und doch zerbrechlicher Psychopath übertroffen.

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Le Samourai

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Bewertung6.0Ganz gut

Großartige Besetzung, schwach und höhepunktarm inszeniert. Selbst Morricones Score ist sterbenslangweilig. Schade, hier wurde gewaltig Potential verschenkt.

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Le Samourai

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Das Finale war die lameste Woo-Kopie aller Zeiten!!


Le Samourai

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Bzw. Peckinpah!


Vic Mackey

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Bewertung9.0Herausragend

Einer dieser Filme der Kategorie "Wer ihn kennt, liebt ihn, aber kaum jemand kennt ihn".
Warum "Im Vorhof der Hölle" noch immer als Geheimtip gehandelt wird, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, denn Phil Joanou ist ein wirklich grandioser Film gelungen! Allein die Besetzung sorgt für Freudentränen. Alle Beteidigten spielen großartig, vor allem Gary Oldman zeigt eine wahre Meisterleistung. Aber auch die Story kann restlos überzeugen. Mitreißend und stellenweise enorm spannend inszeniert, fesselt der Film bis zum blutig-brillianten Showdown. Das alles unterlegt mit Ennio Morricone's Score, der bei mir bis heute für Gänsehaut sorgt.
Eine wahre Perle des Gangsterfilms, die leider nicht annähernd die Beachtung bekommt, die sie verdient!

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JackoXL

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100 % richtig!


Vic Mackey

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Vielen Dank. Der Film wurde ja vor kurzem auf 16 heruntergestuft. Daher wirds wohl demnächst eine Neuveröffentlichung geben. Vielleicht klappts dann mal mit der Beachtung :)


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Hervorragend besetzter und klasse gespielter Mafiosi/Undercover-Thriller, mit teils regelrecht genialen Dialogwechseln, der allerdings ein wenig pomadig in Gang kommt und auch so seine zwischenzeitigen Längen hat.

Dennoch ein absoluter Geheimtipp, zumal weitestgehend wohl eher ein wenig unbekannt.

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The_Comedian

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Bewertung9.0Herausragend

´ State Of Grace ´ ist ein glaubhaftes und schonungsloses Sittengemälde New York´s, wie es auch aus Scorseses Schaffen hätte stammen können. Harris als skrupelloser Machtmensch, Penn als hin,-und hergerissener Judas und, herausragend unter den Hervorragenden, Oldman als unberechenbarer Faktor Chaos, machen den Film schon zu einem Juwel. Zusätzlich überzeugt der übrige Cast ebenfalls außerordentlich, vorallem Robin Wright und John Turturro. Wenn man eine außergewöhnliche Charakterstudie zeichnen will, ist eine homogene Besetzung unerläßlich, eine perfekte Ausführung dessen findet sich im Vorhof zur Hölle. Das Leben und Sterben in Hell´s Kitchen wird explizit und natürlich gestaltet, die Spannung, genährt durch die Zerissenheit der Hauptcharaktere, steigert sich zunehmend bedrohlich. Werte wie Familienehre und Loyalität werden als Botschaft gefühlvoll transportiert, durchzogen von roher aber dosierter Gewalt. Der Film bildet insgesamt ein herausragendes Genre-Vorzeigewerk und ist gerade für Fans des cineastischen Gangstermilieus ein unbedingtes Muß.

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JackoXL

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Bewertung9.0Herausragend

So einen Film musste ich nachts auf Kabel1 entdecken. Wer auch immer für die Programmplanung verantwortlich ist, sucht euch einen neuen Job! Zeigt so was ruhig zur Primetime. Ein herrausragendes Krimidrama mit einer creme de la creme Besetzung. Sean Penn, Ed Harris, Gary Oldman, dazu noch Robin Wright, John Turturro & John C. Reilly, unterlegt von Musik vom großen Morricone... Was hat euch dieser Film getan? So was von unterschätzt, eine Schande! In jeder Beziehung ist das A-Klasse-Kino, tausche 3/4 der aktuellen Kinostarts gegen eine Wiederholung von dem hier. Details über die Story verrate ich bewußt nicht, einfach anschauen. Perle!

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kobbi88

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und er war klasse!! da lohnt sich doch das aufbleiben ;)


ihre-herrlichkeit

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Definitiv.


mikkean

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine dreckige und wenig zimperliche Undercover-Story, in der weder Gesetzeshütern noch Verbrechern viel Sympathie entgegengebracht werden kann. Die Hauptdarsteller liefern allesamt gnadenlos gute Leistungen ab, was den Thriller von Clip-Regisseur Phil Joanou erst recht ansehnlich macht. Auch eine der letzten Gelegenheiten, dem heimlichen Star des Films, das damals noch verdreckte New York so beklemmend dicht vermittelt zu bekommen.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Anfangs war es vielleicht etwas zäh wenngleich nicht uninteressant, da ging es um die Rückkehr Penns, dem Auffrischen alter Freundschaften und die Eingliederung in die Organisation, war relativ lang erzählt wird, aber so lernt man die Figuren näher kennen, mit denen man aber bis zum Ende des Films nicht sympathisieren kann und will. Selbst Penn als Hauptfigur kommt genauso widerwärtig und hassenswert rüber wie seine Kollegen, im Prinzip gibt es in dem Film keinen sympathischen Charakter. Also ich fand das gut

Nach gut 45 Minuten ging es aber dann richtig gut ab, da kam einiges an Spannung und Drama rein. Gewalt war auch reichlich dabei, da spritzt mitunter schon das Blut, der Gewaltfaktor war in einigen Szenen kurz aber erbarmungslos und kaltblütig.

Was ich noch gut fand, dass weniger auf Penns Rolle in der ganzen Sache fokussiert wird, sondern mehr auf die Dynamik und Verbundenheit innerhalb der Gruppe. Somit ist der Film zwar ein Gangsterthriller, aber auch ein Charakterdrama und eine Milieustudie. Hat mir sehr gut gefallen.

Penn, Oldman, Harris.
Also wer solche Granaten am Start hat kann nichts falsch machen, die legen alle Weltklasse-Leistungen hin, aber das konnte man ja auch nicht anders erwarten.

Penn im zwiespältigen Dilemma zwischen Verrat, Loyalität und Freundschaft, das ihn mehr und mehr auffrisst und ihn zweifeln lässt, was überhaupt noch richtig und falsch ist.
Harris als eiskalter Boss, der kein Erbarmen kennt, aber dennoch kein Rückgrat hat, weil er unter der Fuchtel von Joe Viterelli steht, so dass man dadurch auch Mitleid mit ihm haben musste, wenn man mal kurz darüber hinwegsehen kann, was für ein fieses und "karriere"geiles Schwein das ist.
Und was Oldman aufs Parkett hinlegt ist einfach nur atemberaubend: Ein gewaltbereiter und cholerischer Psychopath, der auf der anderen Seite aber so zerbrechlich und labil wirkt, dass man nicht weiß, ab man ihn hassen soll, ob man angewidert sein soll oder ob man einfach nur Mitleid habe soll. Denn hinter all der Gewalt, den Widerlichkeiten und den krassen Sache, die er abzieht, sticht immer das heraus, was ihm am wichtigsten ist: Die Familie.
Also genau das, womit Penn hadert und was Harris schon längst vergessen hat.

Also die Charakterzeichnungen und die Dynamik der Drei war herausragend, hat mir sogar noch besser gefallen als die hervorragende Gangstergeschichte

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Punktuell sehr spannend, aber leider auch mit Längen. Dagegen hätte ich mir gewünscht, noch mehr Identifikationsmöglichkeiten mit dem Protagonisten angeboten zu bekommen. Die Einsicht in seine Motivation, so zu handeln, wie er handelt, bleibt mir zu blass.

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Bradbury

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Perle unter den Gangster-Dramen. Formidabel besetzt und spannend inszeniert.

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donald20

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter und harter Gangsterfilm mit überzeugenden Darstellern!!

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sunnyblack

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sean Penn, Gary Oldman, Soundtrack von Ennio Morricone - wenn schon Mafia, dann in Hells Kitchen!

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JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine der besten Rollen von Gary Oldman, der hier den hitzköpfigen Bruder von Mafiaboss Ed Harris spielt. Auch Sean Penn weiß wie immer zu überzeugen. Ed Harris ungewohnt unsympathisch.
Super düsterer Mafiafilm, der eine Mischung, aus "Der blutige Pfad Gottes" und "Departed" ist, untermalt mit einem ausgezeichneten Ennio Morricone-Score.
Das Ende ist für meinen Geschmack aber zu übertrieben und unrealistisch.

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