Immer Drama um Tamara

Tamara Drewe (2010), GB Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 30.12.2010

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6.1
Kritiker
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5.8
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55 Kommentare
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von Stephen Frears, mit Gemma Arterton und Roger Allam

In Immer Drama um Tamara kehrt Tamara Drewe (Gemma Arterton) zurück in jenes Dorf in Dorset, in dem sie aufgewachsen ist. Damals ist sie aus dem Ort geflüchtet, weil sie wegen ihrer etwas zu großen Nase und ihrem Aussehen gehänselt wurde. Mittlerweile ist Tamara Drewe eine verführerische Frau, die von den Bewohnern des Ortes mit Argwohn begutachtet wird und die sich zum Ziel gesetzt, sich an allen zu rächen, die sie damals verlachten. Ihre Anwesenheit stört das dörfliche Gefüge gehörig, denn ein Krimiautor und seine Frau haben für ruhebedürftige Schriftsteller ein Refugium eingerichtet. Die junge Dame bringt den Ablauf durcheinander, auf einem Mal stehen diverse, langjährige Beziehungen auf dem Spiel.

Immer Drama um Tamara lief im Mai 2010 im Wettbewerb der Filmfestpiele von Cannes. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic von Posy Simmonds.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (19) — Film: Immer Drama um Tamara

Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Frears entwickelt in seinem Film, basierend auf einer Graphic Novel von Posy Simmonds, eine ganze Reihe Handlungsstränge; und auch wenn Tamara im Zentrum der erotischen und dramatischen Verwicklungen steht, die sich in Ewedewn abspielen, so hängt das Herz des Regisseurs doch vor allem an Beth (Tamsin Greig), die zusammen mit ihrem Mann, dem erfolgreichen Krimiautor Nicholas Hardiment (Roger Allam), eine kleine Pension für Schriftsteller und Autoren führt.

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Elisabeth Maurer

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5.0Geht so

...Leider begibt sich der Film im Vorhaben, Tamaras Persönlichkeitsentwicklung zu verfolgen, in eine Thematisierung ihrer Liebesbeziehung zu einem Rockstar, später dann durch eine Affäre zwischen Tamara und Nicholas in ein kompliziertes Liebesgeflecht. Dabei gerät die Schriftstellergruppe teilweise völlig aus dem Blick, was sehr schade ist, da sich in ihrer Charakterisierung ein bissiger Humor entfaltete. Aber vor allem sind die Liebeleien seltsam uninteressant, weil Tamaras Persönlichkeitszeichnung nicht wirklich gelungen ist....

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Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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8.5Ausgezeichnet

Bei Tamara Drewe ist nun doppelter Spaß garantiert, da das Drehbuch mit sarkastischen, lakonisch-britischem Humor und pointierten One-Linern von Beginn bis zum Ende aufwartet. Frears – und auch die großartigen Schauspieler – haben ein exaktes Gefühl für Timing, das dazu führt, dass jeder Gag perfekt funktioniert und man aus dem Schmunzeln und herzhaftem Lachen nicht herauskommt.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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3.0Schwach

„Immer Drama um Tamara“ war für mich in 2011 der erste Griff ins Klo [...]

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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6.0Ganz gut

[...] Mit viel Situationskomik und vielen erotischen Wortspielereien, die sich diesmal trotz stetiger Wiederholungen des F...- Wortes keinesfalls unterhalb der Gürtellinie befinden, gelingt es ihm, den Intellekt des Zuschauers zu fordern, weniger allerdings die Lachmuskeln zu strapazieren. [...]

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CornelisHähnel: Schnitt CornelisHähnel: Schnitt

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6.0Ganz gut

Natürlich ist es zu kurz gegriffen, Adaptionen als von vornherein zum Scheitern verurteilte Unterfangen zu brandmarken, doch bei einem Werk wie »Tamara Drewe«, das ein wortwörtlicher Vertreter der Gattung »Graphic Novel« ist, stoßen die filmischen Mittel an ihre Grenzen.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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8.0Ausgezeichnet

Frears ("The Queen") findet nach der lahmen Paris-Klamotte "Chéri" zu alter Form zurück: Im heimatlichen England gelingt ihm das Spiel mit den Klischees einfach am besten. Gekonnt hält er Slapstick und Dialogwitz in der Balance, unterstützt von einem tollen Ensemble. Frears' Stamm-Casterin Leo Davis ist es nicht nur gelungen, Schauspieler zu finden, die ihren Comic-Vorbildern verblüffend ähnlich sehen - sie spielen alle auch mit komischer Finesse.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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8.5Ausgezeichnet

Wollte man den tolpatschigen deutschen Verleihtitel für einen Moment beim Wort nehmen, müsste man konstatieren, der Film interessiere sich mehr für das Drama als für Tamara. Er ist entschieden choral angelegt, macht sich im Schlepptau des grafischen Romans eine Vielzahl von Perspektiven zu eigen. Einen der schönsten Dialoge hat die Drehbuchautorin Moira Buffini für ein junges Schulmädchen reserviert, die eifersüchtig Tamaras Affäre mit einem Popstar beklagt: »Wieso schnappt sie sich ihn? Ich liebe ihn doch schon seit März!«
Stephen Frears ist ein Regisseur, der eher ein Wasserzeichen in seinen Filmen hinterlässt, als ihnen eine unverkennbare Handschrift aufzudrücken. Achtsam folgt sein Blick auf die sanft geschwungenen Hügel von Dorset, deren Anmutung sich im Wechsel der Jahreszeiten pittoresk wandelt, den Tableaus aus Simmonds’ Vorlage. Geschickt nutzt er das Cinemascope, um in Dialog zu treten mit der grafischen Bündigkeit des Comics, komprimiert im Splitscreen-Verfahren dezent mehrere Handlungselemente in einer Einstellung. Mitunter entschärft er ein wenig den Strich der von Simmonds mit doppelt spitzer Feder gezeichneten Gesellschaftssatire.
Tamara Drewe setzt eine schöne Nebenlinie in Frears’ Werk fort, die sich zuletzt in Lady Henderson präsentiert und The Queen offenbarte: eine sehr britische Reflexion über das Verhältnis von Intimität und Öffentlichkeit und die Frage nach dem, was skandalös ist.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.5Ausgezeichnet

"Immer Drama um Tamara" besteht aus einer Aneinanderreihung herrlich absurder Szenen, mal deftig komisch, mal tragisch angehaucht. Nie aber weiß man als ZuschauerIn, was nun als nächstes passieren wird. Das Drama um Tamara ist unberechenbar, und genau das macht diesen Film so herrlich überraschend. Am Ende läuft vielleicht alles nicht auf den großen Sinnzusammenhang hinaus, aber viele Figuren haben ihr Fett weggekriegt oder ein kleines bisschen an Erkenntnis gewonnen. Und das Publikum hat sich prächtig amüsiert!

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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6.0Ganz gut

Eine Großstadtpflanze und ihr raffinierter Manipulations-Feldzug auf altem Trauma-Terrain. Einst verhöhnt, jetzt begehrt und gefürchtet. Je nach individueller Sichtweise. Thema: Pointierte Lügen-Triebe. Frivol wie stets zweideutig mit vorhersehbarem schwarzen Boulevard-Charme. Will sagen: Stephen Frears liefert hier keine sonderlich große Filmnummer ab, sondern eine solide, provokant-gemütliche Farce von schönem ländlichem Briten-Humor. In einem überschaubaren "Feingeist-Kosmos" mit unterschiedlichen IQ-Bewegungen. Angeführt von dem Sexy-Biest Gemma Arterton, 2008 als Bond-Girl in dem 007-Thriller "Ein Quantum Trost" angemessen aufgefallen und hier als Titel-schöne flott-kess dominierend.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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5.0Geht so

Die trügerische Provinzkulisse malt [Regisseur Stephen] Frears [...] in wärmsten Farben und anheimelnder Makellosigkeit aus. Man hätte sich aber nicht nur gewünscht, dass er die Idylle mit all den Intrigen, Geheimnissen und Frustrationen noch etwas lustvoller und raffinierter auseinander nimmt. Stattdessen reicht der Einfallsreichtum bei den amourösen Konstellationen bisweilen kaum über den eines Rosamunde-Pilcher-TV-Movies hinaus.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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9.0Herausragend

Stephen Frears hat es wieder getan. Der britische Tausendsassa, der sich mit Verfilmungen wie „Gefährliche Liebschaften“ und „High Fidelity“ einen Namen machte und sich regelmäßig auch bei Kritikern beliebt macht - wir erinnern uns an „The Queen“ - bewies auch mit „Immer Drama um Tamara“ (aka „Tamara Drewe), dass er nach wie vor zu den talentiertesten Regisseuren des vereinigten Königreichs gehört. Mit seinem neusten Film gelang ihm ein Kunststück, das ihm bereits mit „High Fidelity“ gelang: Eine selbstständige Filminterpretation einer bekannten Vorlage zu schaffen, die mit einem einzigartigen Mix aus popkulturellen Anspielungen, sarkastischem Witz und auf den Kopf gestellter Romantik zu überzeugen vermag.

„High Fidelity“ wurde zu seiner Zeit zu einem Filmphänomen für Musikaffine, das sich mit Hilfe einer exzellenten Mund-zu-Mund-Propaganda gleichermaßen in die Herzen von Film- und Musikliebhabern katapultierte. Ähnliches könnte „Tamara Drewe“ gelingen, beginnt der Film doch mit einer nicht enden wollende Reminiszenz an die Literaturszene. Das Schriftstellertum wird zynisch aber auf sehr liebevolle Art auseinandergenommen und der aufmerksame Zuschauer darf sich auf unzählige kleine Anspielungen auf die Welt der Lyrik und Prosa freuen. Neben [...]

Kurzum, „Tamara Drewe“ ist subversiv, staub trocken und doch an der richtigen Stellen einfühlsam. [...]

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Stephen Frears führt uns auf Glatteis: „Immer Drama um Tamara“ beginnt als rühriges Gesellschaftsstück für das anglophile Arthouse-Publikum. Doch im Laufe des Films, der auf einem Independent-Comic basiert, zerlegt der Brite seinen prätentiösen Ansatz und jongliert nicht immer geschickt mit den zahlreichen Figuren der Vorlage und deren Problemen. Das Ganze ist comichaft überdreht und mit entschärftem britischem Humor zersetzt. Der Kinozuschauer verfolgt eine bisweilen merkwürdig strukturlose Posse, die ihren schrägen Seifenoper-Charme nie ganz ablegen kann. So manche Szene vermasselt der Altmeister, so mache Idee der Graphic-Novel-Vorlage hätte er besser ausgeklammert. Am Ende funktioniert Frears Adaption noch am besten als Dekonstruktion der britischen Rosamunde-Pilcher-Pappidylle.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Am Ende ist "Immer Drama um Tamara" ein Film, der Erwachsene zeigt, die sich vollkommen von ihren Trieben leiten lassen und jegliche Vernunft verloren haben. Nur in einer solchen Welt können Kinder das Ruder an sich reißen und damit die geltende Ordnung vollkommen auf den Kopf stellen. Frears inszeniert das vergnüglich und mit leichter Hand, so dass der häufig bitter-böse britische Humor voll zur Geltung kommen kann. Ein wunderbarer Spaß, um das Kinojahr ausklingen zu lassen.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Tamara Drewe ist ein mäßig unterhaltsamer Film, der nach deutlich mehr aussieht, wenn man ihn mit anderen, größeren Filmen seiner Art vergleicht. Er beleidigt nicht die Intelligenz des Publikum – im Gegenteil, er schmeichelt den Zuschauern in ihrer Erfahrenheit, ohne allzu esoterisch oder schwierig daherzukommen – und er ist erfrischend offen im Umgang mit Sex. [...]
Aber es ist auch etwas Oberflächliches und Vorsichtiges an diesem Film, der angestrengt versucht, eine gewandte und fröhliche Haltung beizubehalten, die nicht immer zu den Details der Geschichte passt.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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6.0Ganz gut

Auffallend malerische Drehorte und ein wunderbares Schauspieler-Ensemble helfen, diese atmosphärisch unausgewogene Adaption von Posy Simmonds Comicserie relativ kurzweilig zu machen, obwohl Tamara Drewe einen etwas merkwürdigen Nachgeschmack hinterlässt.. […] Stephen Frears ist das Exzentrische nicht fremd – man schaue sich nur sein großartiges Joe Orton Biopic, Prick Up Your Ears an, als gewandteres und erfolgreicheres Beispiel – aber in Tamara Drewe kann er seine Stärken nicht voll ausspielen.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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5.0Geht so

Diese routinierte freche Ehebruchs-Komödie spielt auf dem golden-grünen englischen Land und unternimmt ein paar verschrobene Ausflüge ins Künstlerische, aber letzten Endes ist Tamara Drewe nur ein oberflächliches Machwerk.

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B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Stephen Frears präsentiert die abgründige Idylle mit zahlreichen satirischen Seitenhieben auf die Eitelkeit des Literaturbetriebs. [...] Die Figuren und die Bilder zu Frears' vergnüglicher schwarzer Komödie «Tamara Drewe» stammen aus dem gleichnamigen Comic der englischen Cartoonistin und Kinderbuchautorin Posy Simmonds.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Stephen Frears Film schwankt bisweilen zwischen einer ironischen Satire und einer ernst gemeinten romantischen Komödie. Sich für das eine oder andere zu entscheiden hätte dem Film fraglos mehr Fokus verliehen. Doch auch so ist „Immer Drama um Tamara“ ein unterhaltsamer Film mit pointierten Dialogen und [...] einigen schön bissigen bzw. unverfroren romantischen Momenten.

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Kommentare (36) — Film: Immer Drama um Tamara


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Velly

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Bewertung6.0Ganz gut

Stephen Frears hat wirklich schon bessere Filme gemacht, allerdings unterhält "Immer Drama um Tamara" doch deutlich mehr, als dieses dümliche Cover und der doofe deutsche Titel vermuten lassen.

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StevenG

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Bewertung7.5Sehenswert

irgendwie ein schönes dahingeplätscher der Story ohne große höhepunkte, was aber nicht schlimm war. Im Gegenteil, es war ein sehr entspannender Film mit guten Schauspielern, die die rollen ihrer Charaktere sehr gut einnahmen

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wasabimann

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Bewertung5.5Geht so

Leider ein total durchschnittlicher Film, der auch im Original langweilte. Keine echte Komödie, kein Liebesfilm, weder Fleisch noch Fisch sondern nur mittelmäßigkeit. Die Charaktere bleiben flach, die Story uninteressant. Einzig die Hauptdarstellerin ist wenigstens nett anzuschaun, aber für einen ganzen Film reicht das auch nicht.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Was für eine positive Überraschung. Tamara Drewe ist eine erfrischende, freche und immer spaßige Komödie mit tollen Charakteren. Ich war überrascht wie viel in diesem kleinen Film doch passiert, die Ereignisse purzeln nur so in dieses kleine Dorf. Absolut empfehlenswert und jetzt kann ich das "fresh" auf RT auch so was von nachvollziehen.

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neo2006

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Bewertung6.5Ganz gut

Auf der einen Seite beschreibt die Geschichte eine mehrdimensionale Liebesgeschichte im klassischen Stile mit dem genretypischen Happy End. Dabei sind die Charaktere teilweise überzeugend dargestellt.
Auf der anderen Seite kam in mir während des Filmes das tiefe Verlangen auf, die nächstgelegene Sterilisationsstation aufzusuchen.

Irgendwie ist der Film ganz nett, könnte aber durchaus ausgebaut werden. Über die zwei Sterilisationsmotivatorinnen bin ich mir unschlüssig. Sie treiben zwar in dem gewählten Konzept die Story voran, der Film wäre meiner Meinung nach allerdings nicht zwingend auf sie angewiesen und eventuell ohne sie glaubwürdiger.

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Morrigan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Am Anfang fand ich den Film gar nicht so gut weil ich Tamara als person mit ihren Beweggründen irgendwie nicht wirklich greifen konnte.Aber ab dem zweiten mal sehen kriegt man irgendwie ein besseres Gespür für die sie und wieso sie sich verhält wie sies tut. sobald man dass mal hat ist der Film viel besser <3 Die Extras anzusehen kann dabei auch helfen xD Aber ansonsten leicht abggedrehter, witziger, süßer Film mit echt gutem Cast <3

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emaka

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Bewertung1.5Ärgerlich

zeitverschwendung

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.5Geht so

Leider kann der Film die Erwartungen nicht erfüllen, die der Trailer geschürt hat.

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Rukus

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine durchaus positive Überraschung. Das vermeintliche Drama um Tamara war für meinen Geschmack recht kurzweilig. Ein wenig mehr Komödie und typisch britischer Humor hätte dem Film nicht geschadet, aber er hat gepasst. Eine separate Komödie zu den beiden Gören könnte interessant werden. Die hatten einiges an Potenzial. Zudem hat mir Gemma Arterton zugesagt - und das nicht nur wegen der großzügigen Hautaufnahmen. Bin gespannt, ob sie weitere gute Filme macht und nicht wieder so einen Käse, wie Kampf der Titanen.

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fischflosse

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Bewertung5.5Geht so

Die Dorfbewohner sind witzig und gut umgesetzt. Dagegen ist die Titelheldin alles andere als ausgereift. Mehr zu dem Film unter: http://neoretrospektive.wordpress.com/2011/10/26/immer-drama-um-tamara-tamara-drewe/

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Punk

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Bewertung6.0Ganz gut

Gemma Arterton verdreht in Stephen Frears Film "Immer Drama um Tamara" als Tamara Drewe auf dem platten Lande den Männern reihenweise den Kopf. Der Film ist ganz gut und witzig. Für meine Begriffe hätte es aber ein wenig mehr Biß und bitterbösen, schwarzen Humor vertragen können.

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Hoang-Thach-Vu

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Bewertung5.0Geht so

In nem Dorf, hübsche Frau kommt, hat nen geilen Hintern. End of story.

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Dorpmaniac

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Bewertung3.5Schwach

Vielleicht bin ich mit der falschen Einstellung an den Film gegangen...
Vielleicht habe ich mehr von dem Film erwartet...
Vielleicht habe ich etwas völlig Anderes erwartet...
Vielleicht ist der Film auch einfach nur doof...
Die beiden Mädchen hingegen, die zwischendurch immer wieder auftauchten, die fand ich witzig, auch wenn sie ziemlich sinnfrei waren... oder mal wieder eine Mordsbedeutung hatten, die mir dann aber irgendwie entgangen ist...

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JoeKramer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend gut

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne und witzige Komödie um eine Schriftsteller-Kommune in der britischen Provinz. Überraschend und angenehm unaufgeregt mit teilweise sehr subtilem, manchal auch derbem britischem Humor. Die Rollen sind gut auf die Charaktere verteilt und der Film lässt sich wunderbar leicht und locker schauen. Die Geschichte ist nicht von einer klaren Idee beherrscht und so kann sich der Zuschauer an den vielen, niedlichen Details erfreuen und ohne Stress berieseln lassen.

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stuforcedyou

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Ui, mal kein Horror für... lassen wir das :)
Der steht schon lange auf meiner Wunschliste und rückt dank deiner Kritik nun ein paar Plätze weiter nach vorne. Vielen Dank, auch von Tamara


horro

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Sie sagt sie lässt dich grüssen :)


vuvuzela

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Bewertung5.5Geht so

ich habe schon weit aus schlechtere Liebeskomödien gesehen, Phasenweise sogar ganz witzig.

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Gehört zu den Filmen die ich zwar ganz gut finde, aber mir nicht nochmal ansehen will. Ich finde auch das der Film lustiger hätte sein können.

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Kikie

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Bewertung4.5Uninteressant

schlechter und kompliziertes sowie unrealistischer gehts wohl kaum. Trotzdem gefallen mir einige Aspekte. Aber nochmals würde ich mir diesen Film nicht anschauen wollen..

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aggrotainment

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Bewertung5.5Geht so

Netter Film, aber nichts was man sich öfters anschauen müsste. MMn auch nicht überaus lustig und die derben Sprüche und der schwarze Humor helfen dem langweiligen Plot auch nicht wirklich weiter. Das einzig Gute was ich dem Film abgewinnen kann sind die kurzen Shorts von Drewe :p

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RaZer

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Bewertung6.0Ganz gut

Der trockene, britische Humor schwingt teilweise etwas zu dezent mit. Da hätte ab und an mehr Pfeffer rein gekonnt, hätte den Unterhaltungswert noch etwas gesteigert. Dennoch ist diese leicht schräge Geschichte, die in einem englischen Dorf am Arsch der Welt angesiedelt ist, sympathisch erzählt, voller witziger Charaktere und manchmal auch typisch britisch böse. Der Cast passt hervorragend. Nur leider ist der Film etwas zu lang geraten, was der Dynamik nicht ganz gut tut.

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