In den Fesseln von Shangri-La

Lost Horizon (1937), US
Laufzeit 128 Minuten, FSK 6, Science Fiction-Film, Thriller, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 13.03.1950

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
34 Bewertungen
3 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Frank Capra, mit Ronald Colman und Jane Wyatt

Ronald Colman und Jane Wyatt sind die Stars in diesem aufwendig produzierten Klassiker über das verzauberte Paradies von Shangri-La, in dem die Zeit still steht. Frank Capras zeitloses Meisterwerk hatte bei seiner Uraufführung im Jahr 1937 eine Länge von 132 Minuten. Um die pazifistische Botschaft des Films abzuschwächen, wurden für eine Neuauflage im Zweiten Weltkrieg 24 Minuten herausgeschnitten. Der Filmrestaurator Robert Gitt hat über einen Zeitraum von 25 Jahren eine Anzahl von fehlenden Filmszenen wieder einfügen können, indem er sich Filmmaterial auf der ganzen Welt zusammensuchte. Die Kulisse von Shangri-La war eine außergewöhnliche künstlerische Leistung und gilt als die größte, die jemals in Hollywood gebaut wurde. 1937 brachte sie dem Designer Stephen Goosson den Academy Award ein.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: In den Fesseln von Shangri-La

Kommentar schreiben
Sortierung

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aufwändig produzierter "Abenteuerfilm". Ein Klassiker.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

xtheunknown

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

eine stadt voller vernünftiger menschen die sich gegenseitig respektieren und in gesundheit und frieden leben dürfte bei dem ein oder anderen zuschauer frustration verursachen. und langeweile sowieso. shangri-la ist, wenn man sich drauf einlässt, aber interessant und faszinierend.

mir scheint star trek 9 ist stark von shangri-la beeinflusst, die gesellschaften ähneln sich.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Blonder

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Es ist wohl der ungewöhnlichste Film den Capra je gemacht hat. Allein die Kulisse der Stadt ist überwältigend anzuschauen. In was für ein Genre er gehört ist schwer zu beantworten, ich behaupte ganz einfach mal dass er eine Mischung aus Abenteuer, Drama und Fantasy ist. Für die grandiose Musik ist Max Steiner verantwortlich, der auch die Musik für "Casablanca" oder "Vom Winde verweht" schrieb.

Eine Handlung ist hier Nebensache, viel mehr geht der Film der phylosphischen Frage nach, ob wir uns Menschen selbst zerstören. Denn in der Stadt werden ihre Einwohner einige hundert Jahre alt und sie leben in Frieden und Glückseligkeit miteinander. Der kurze Sinn lautet: Durch unser Streben nach Erfolg, Macht und Reichtum vergessen wir zu leben. Das ist der Grund warum die Menschen ausserhalb der Stadt nicht so alt werden.
Die Story der Personen die in einem Flugzeug in die Stadt entführt worden sind und erst nicht verstehen was das alles soll, gerät durch den genannten Hintergrund zur Nebensache.

Das einzige Negative ist, dass der Film wärend des zweiten Weltkrieges um 24 Minuten gekürzt wurde. Genauer gesagt war es die pazifistische Botschaft die der Schere zum Opfer fiel. Leider ist es dem Restaurator nicht gelungen alle Szenen wieder zu finden. Die Lücken wurden mit Standbildern und nachgesprochenen Dialogen ergänzt.

Frank Capra ist es gelungen ein hintergründiges und nachdenkliches Meisterwerk der Filmgeschichte zu erschaffen. Das Thema ist total zeitlos und auch der ganze Rest vom Film ist staubfrei geblieben.
"Jeder wünscht sich in seinem Herzen eine Stadt wie Shangri - La".

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben