In den Schuhen des Fischers

The Shoes of the Fisherman (1968), US
Laufzeit 153 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 04.04.1969

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5.6 Kritiker
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von Michael Anderson, mit Anthony Quinn und Laurence Olivier

Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, ist als politischer Häftling durch viele Niederungen des Lebens gegangen, als er nach 20 Jahren aus einem Arbeitslager in Sibirien freikommt. Sein Glaube und seine Menschlichkeit sind dadurch jedoch nur gefestigt worden. Als Kyril im Vatikan eintrifft, ernennt ihn der Papst zum Kardinal. Seine Kollegen, die Kardinäle Rinaldi und Leone, lernen ihn schätzen. Er selbst fühlt sich zu dem jungen Theologen David Telemond hingezogen. Dieser Priester vertritt in Anlehnung an Teilhard de Chardin Auffassungen, die ihn mit den römischen Kirchenbehörden in Konflikt gebracht haben. Als der Papst stirbt, geht Kyril aus dem Konklave überraschend als Nachfolger hervor. Seine ungewöhnliche Art befremdet bald die Traditionalisten in der Kurie. Die erste große Bewährungsprobe des neuen Papstes kommt, als er sich entschließt, in einer gefährlichen politischen Situation als Vermittler nach Moskau zu reisen, wo er mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Kamenev und dem chinesischen Parteivorsitzenden Peng zusammentrifft. In China herrscht eine schwere Hungersnot; die daraus resultierenden Spannungen drohen, einen neuen Weltkrieg auszulösen. Kyril gelingt es zunächst, eine Zuspitzung des Konflikts zu verhindern. Die Krönung seiner Bemühungen erfolgt bei der feierlichen Amtseinführung, als er der Welt verkündet, die Kirche werde ihr ganzes Vermögen zur Linderung des Hungers hingeben.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: In den Schuhen des Fischers

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pedi-paulo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein zeitloser Film mit einem hervorragenden Hauptdarsteller Anthony Quinn. Es wird ge- zeigt, wie man die Kirche am liebsten sehen würde. Außerdem wird ein sehr guter Einblick in die Bräuche bei der Papstwahl und der Kirche allgemein gegeben. Der Papst verkörpert einen Charakter, zu dem man aufblicken kann: ehrfürchtig, intelligent, mitfühlend und bescheiden. Also leider nichts, womit sich die heutige Kirche und der aktuelle Papst meiner Meinung nach messen kann. Wenn man sehen will, wie es sein sollte, ist der Film eine gute Empfehlung und auch ansonsten ist er es wert ist, gesehen zu werden.

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Birdsnest

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe den Film gestern Nacht zufällig nach etlichen Jahren mal wieder geschaut. Durch diesen Film habe ich damals gelernt wie die Pabstwahl abläuft, damals wie heute sind diese Einblicke und die Geschichte des Films absolut faszinierend. Besonders mochte ich die Rolle von Oskar Werner als Pater Telemond. Klar hat der Film schon einige Jahre auf dem Buckel und die ein oder anderen Längen aber den sollte man gesehen haben.

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