In My Skin

Dans ma peau, FR 2002

Community:

5.6

Geht so

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Kritiker: 3.0

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Genre
Splatterfilm / Gorefilm, Drama
Zielgruppen
Über 18
Inhalt

Durch einen Unfall verändert sich das Leben von Esther auf verhängnisvolle Weise. Zwar zog sie sich nur eine leichte Fleischwunde zu, aber eben diese Beschädigung ihres Körpes beginnt die junge Frau nachhaltig zu beschäftigen. Die Wunde schafft ein… Mehr

Cast
Marina de Van, Laurent Lucas, Léa Drucker, Thibault de Montalembert, Dominique Reymond, Bernard Alane, Marc Rioufol Mehr
Regisseure
Marina de Van
Autor
Marina de Van
Laufzeit
90 Minuten

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Kommentare — Geht so 5.6

Der Film In My Skin wurde von 8 Mitgliedern bewertet.

GrafKoks

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stellenweise unerträglich dicht und in seiner unterkühlten Darstellerleistung oft an "Trouble Every Day" erinnernder Selbstzerstörungsbrocken.

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eXonic

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was man hier zu sehen bekommt eine wahre Tortur. Jedoch nicht für die Hauptfigur (Marina de Van), die sich regelmäßig selbst aufschlitzt und ihre eigene Haut zwischen den Zähnen hat und dies auch noch genießt. Vielmehr für den Zuschauer, der sich all das mit ansehen muss. Beinahe unendlich lang wirken diese Szenen und die Kamera hält stur drauf. Wie man dieses verstörende und ruhige Werk letztendlich Interpretieren soll, bleibt einem selbst überlassen.

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Movie Shackster

Bewertung6.0Ganz gut

Es beginnt harmlos: nach einem Sturzunfall lässt die Werbemanagerin Esther eine tiefe Beinwunde nicht mehr verheilen und reißt die Kruste immer wieder auf. Ein Karussell der lustvollen Selbstverstümmelung setzt sich in Gang und rotiert schneller und schneller. Die ätherisch wirkende Frau beginnt sich aufzuschlitzen, aufzubeissen, im eigenen Blut zu suhlen. Zuletzt isst sie sogar von ihrem eigenen Fleisch. Nein, das Regiedebüt der als Mimin unter François Ozon bekannt gewordenen Marina de Van, die sich für die heikle Hauptrolle selbst besetzt hat, ist alles andere als leichte Kost. Dabei ist “In My Skin” kein Horrorfilm, eher schon stehen diese schwer verdaulichen 91 Minuten in der Tradition des exzessiven Körperkinos eines David Cronenberg und rufen natürlich auch Erinnerungen an Polanskis “Repulsion” wach. Bloß: was will die französische Filmemacherin eigentlich zeigen? Eine blutige Metapher auf soziale Vereinsamung? Das Porträt einer Borderlinerin? Oder geht es hier um die brutalstmögliche Rückgewinnung des eigenen Körpers in einer zunehmend virtualisierten Lebenswelt? Welcher Interpretation man auch immer den Vorzug gibt: “In My Skin” ist gekonnt erzählt, sehr verstörend und vor allem für Freunde des etwas anderen Kinos eine Empfehlung wert.

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