Kabinett außer Kontrolle
In the Loop (2009), GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie
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22 Kommentare
Keine
von Armando Iannucci, mit Peter Capaldi und Harry Hadden-Paton
Der britische Premierminister und der amerikanische Präsident sind sich einig in der Sache, daß ein Einmarsch militärischer Truppen im Irak unumgänglich ist. Allerdings teilt nicht jeder ihre Meinung, so zum Beispiel der britische Staatssekretär Simon Foster, der diese Meinung aber versehentlich im Fernsehen unterstützt. Plötzlich hat Simon sehr viele Freunde an wichtigen Positionen, die er möglicherweise dazu nutzen können wird, um den Krieg doch noch zu verhindern.
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Cast & Crew
-
Armando Iannucci
-
Peter Capaldi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Malcolm Tucker
-
Harry Hadden-Paton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Civil Servant
-
Tom Hollander
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Foster
-
Gina McKee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judy Molloy
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Chris Addison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Toby Wright
-
Anna Chlumsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Liza Weld
Regie
Schauspieler
-
Enzo Cilenti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bob Adriano
-
Paul Higgins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jamie MacDonald
-
Mimi Kennedy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karen Clarke
-
Zach Woods
-
Johnny Pemberton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) A.J. Brown
-
Olivia Poulet
-
David Rasche
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Linton Barwick
-
Joanna Scanlan
-
James Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Rodgers
-
Steve Coogan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Michaelson
-
James Gandolfini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lt. Gen. George Miller
-
Del Pentecost
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) White House Tourist
-
Alex MacQueen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sir Jonathan Tutt
-
Ian Martin
-
Jesse Armstrong
-
Tony Roche
-
Armando Iannucci
-
Simon Blackwell
- Genre
- Politische Satire
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- England, Washington D.C.
- Handlung
- Berater, Idealismus, Internationale Politik, Minister, Politik, Politiker
- Stimmung
- Geistreich, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Kabinett außer Kontrolle
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Kritiken (4) — Film: Kabinett außer Kontrolle
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenIn der filmischen Aufarbeitung von Politik gibt es zwei dominierende Genres: Das Drama und die Komödie. Während das erste Genre sich meist auf die Dramatisierung von politischen Inhalten konzentriert, dekonstruiert die Komödie die Politikerperson. Kabinett außer Kontrolle ist, genau wie die zu Grunde liegende Serie, eine bitterböse Abrechnung mit der verhängnisvollen Koaliton zwischen Tony Blair und George Bush, zeigt die Regierungsoberhäupter jedoch zu keiner Zeit. Mit ihrem kompromisslosen Humor ist diese Satire eine der besten britischen Komödien der letzten Jahre. Und vielleicht auch die bisher beste Abrechnung mit der Bush-Ära.
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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch
Kommentar löschen"Kabinett außer Kontrolle" erzählt nicht nur eine bitterböse Geschichte, sondern lässt die Darsteller irrwitzig agieren. Wortspass, Gefluche (vor allem bei Peter Capaldi rappelt's deftig) und herrliche Sequenzen sind die Folge. Wer ein bisschen Interesse an Politik hat und sich vor dialogstarkem Sarkasmus nicht fürchtet, darf hier ohne weiteres einen Blick riskieren.
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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de
Kommentar löschenDie Satire von Armando Iannucci ist voller erstklassig pointiertem Dialogwitz und eine Perle des aktuellen Kinojahres. Dass ein Kinostart abseits von Festivals noch ungewiss ist, liegt wohl allein daran, dass der exzellent gespielte Film in der deutschen Synchronisation wohl nicht einmal mehr halb so gut funktionieren wird.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenIn the Loop kann eine wilde, kluge Parodie sein. Aber manchmal ist die Geschwindigkeit zu halsbrecherisch, die Witze zu schnell und wütend und die Funktionäre zu sehr karikiert, sodass das clevere Drehbuch untergraben wird.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (18) — Film: Kabinett außer Kontrolle
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/03 12:59:08
Kommentar löschenMan nehme ein paar ministeriale Briten inklusive Schotten (I like Scottish) und packe diese in einer politischen Angelegenheit globalen Ausmaßes zusammen mit ein paar staatsleitenden Amerikanern... heraus kommt dann diese fucking brilliant comedy.
Oder um es mit einem Zitat aus dem Film zu verdeutlichen:
"In the land of truth [my friend]... the man with one fact is the king."
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spanky 2011/11/15 12:10:52
Kommentar löschenDiese Politsatire ist ein Piranha auf Speed, der einen immer wieder in den Hintern beißt, sobald man aufhört zu Lachen. Der Humor geht Richtung "The Office", nur fußt er in der mehr oder weniger aktuellen Anglo-Amerikanischen Politik. Das findet seinen Höhepunkt, wenn die beiden Bullterrier Capaldi und "Sledge Hammer" Rasche aufeinander losgelassen werden. Groß auch ein stichelnder Gandolfini in Uniform.
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JimiHendrix 2011/11/15 14:53:37
Antwort löschenpiranha auf speed?^^ das macht mich neugierig!
spanky 2011/11/15 16:32:17
Antwort löschenDie Meinungen hierzu gehen ja ziemlich auseinander. Ich fands lustig. Originalversion ist auf jeden Fall zu empfehlen.
patcharisma 2011/05/27 18:46:09
Kommentar löschenIst Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass wenn ein Plakat oder eine DVD-Hülle einen Film über-euphorisch anpreist (hier: "Die beste britische Komödie seit Jahren!"), dann meistens was faul am Ganzen ist? Britische Sachen können entweder so vollendet oder sonst eben nur nahe an der schmerzhaften Verblödung sein - was dazwischen scheint es auf der royalen Insel nicht zu geben. Das Dummgeschichtlein und das kurzlebige Langweil-Konzept von "In The Loop" sind schnell erklärt: In den Gouverments sitzen nur Verrückte und die zetteln aus zwielichtigsten Gründen schnell einen Krieg in Nahen Osten an - politisch korrekter geht es ja kaum! Statt dass das, wie im Beitext versprochen, satirisch angegangen wird, bekommt man hier ausschliesslich unerträglichen Blödel-Klamauk-Humor auf tiefstem SitCom-Niveau vorgesetzt. Hier fehlen eigentlich nur noch die hereingestreuten künstlichen Lachsalven, die dem Publikum vorgaukeln, wann der unbrauchbare Stuss "lustig" zu sein hat. Mir jedenfalls kam davon nicht mal ein annäherndes Lächeln jemals auf die Lippen. Da die aufgesetzten Sprüche dieser Serien-Schauspieler niemals funken, werden die Zoten mit ätzendem Sexismus, Fäkalsprache und körperlichen Gebrechen (wie übermässiges Zahnfleischbluten) "aufgefrischt". Die überdoofen Primitiv-Dialoge sind nicht nur Maschinengewehr-schnell gesprochen, eine Wackel-, Schwenk- und Zoomkamera unterstreicht die kaum zu ertragende Nervostität des Ganzen noch zusätzlich, bis hin zum Migräneanfall* des geplagten Zuschauers.
*Um genau so einem zu entgehen, schaltete ich dieses ermüdende Ärgernis in Reinkultur nach 45 Minuten aus - eine Handlung, die ich eigentlich höchst selten begehe!
bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten
ElMagico 2011/05/27 18:52:48
Antwort löschenDen wollt ich mir letztens fast schon kaufen...
patcharisma 2011/05/27 18:54:40
Antwort löschenxD! Ich bin auf solche Sachen aber auch über-allergisch...
ElMagico 2011/05/27 18:57:41
Antwort löschenne ne gut so...ich lass mich von diesen Vergleichen auf den Covern oft echt catchen, jetzt weiss ich das es in diesem Fall Humbug ist :)
patcharisma 2011/05/27 19:00:02
Antwort löschenIch habe mich echt geärgert, aber die Sonse z.B. fand es toll...
ElMagico 2011/05/27 19:06:03
Antwort löschenverunsicher mich jetzt nicht ;)
stalker 2011/05/27 19:44:48
Antwort löschenYepp, die DVD-Hülle verspricht viel. Hatte aber immer meine Zweifel und nun ist zum Glück alles klar.
Sonse 2011/05/29 19:19:46
Antwort löschenNee Pat, der Film ist toll. Hast du vielleicht die Synchro gesehen, die ist vermutlich wirklich schrecklich?
patcharisma 2011/05/29 21:34:27
Antwort löschenNo Synchro! Ich fand das nur komplett primitiv, auf dem untersten SitCom-Niveau. Was daran "toll" sein soll, bleibt mir auf immer ein Rätsel.
Sonse 2011/05/29 22:20:06
Antwort löschenKennst du "The Office", also das UK-Original? Machart und Humor von "The Thick of It" bzw. "In the Loop" ist eigentlich sehr ähnlich.
patcharisma 2011/05/29 23:57:57
Antwort löschen"The Office" kommt von den zwei, die "Cemetary Junction" machten & dieser Film ist voll genial und Meilen afar von diesem Stuss hier. Das hat Witz, böser Sarkasmus und auch Wärme. Kennst Du diese Perle eigentlich?
Ich kann mir schwer vorstellen, dass das die Gleichen sind - die Filme sind im Konzept & Inhalt so derart diametral.
(Natürlich ist es in der CH unmöglich, solche Serien zu empfangen.)
patcharisma 2011/05/30 18:56:29
Antwort löschenPS: "The Office" stammt anscheinend von Ricky Gervais & Stephen Merchant (Regie für "Cemetery Junction") und "In the Loop" von einem gewissen Jesse Armstrong...
Sonse 2011/05/30 19:24:41
Antwort löschenIch hab ja auch nicht gesagt, dass die beiden Serien (bzw. der Spin-Off Film) von den gleichen Machern sind, nur dass der Humor und die Machart sehr ähnlich sind. "The Thick of It" (übrigens ein modernes 'Yes Minister', falls du zufällig diese alte BBC-Serie kennst?) und "In the Loop" sind von Armando Iannucci, der z.B. früher auch mit Chris Morris zusammen gearbeitet hat, von dem wiederum kürzlich "Four Lions" in den Kinos lief. Und genau das ist Iannuccis Humor, eine Mischung aus Gervais und Morris unangenehmer Weltsicht. Und nee, Wärme suchst du in dieser schwarzen Farce wirklich vergebens, sie ist ja fast durchweg mit Nervensägen durchsetzt, das ist schon gewollt so - und Peter Capaldis Malcolm "Alastair Campbell" Tucker ist eine geniale Figur, die im Film viel zu kurz kommt. Die Serie ist eigentlich noch 'ne Ecke besser. ;)
Aber da werden wir ohnehin nicht auf einen Nenner kommen. Wir nehmen den Film ganz anders war, und daher findest du es furchtbar und ich großartig.
Davon unabhängig rate ich aber immer jedem, DVD-Hüllen niemals zu lesen. Alles was da drauf steht wurde doch eh nur von irgendwelchen Marketingfritzen formuliert, die in den meisten Fällen, den Film nicht mal kennen und die Leute nur zum Kauf animieren wollen. Mit dem Film selbst hat das Gelaber nichts zu tun, man kann schon froh sein, wenn die Inhaltsangabe wenigstens einigermaßen zutrifft. Filme an ihrer Verpackung zu messen finde ich daher ausgesprochen unfair dem Film gegenüber, dessen Macher i.d.R. nichts mit der Vermarktung zu tun haben. Darum mag ich Gleichungen, wie ich sie z.B. auch bei "Lost in Translation" oft lesen musste, nicht: auf der Packung/Poster steht "Die Komödie des Jahres" + "So lustig war der Film überhaupt nicht" = "Darum ist der Film schlecht" Ich weiß, dass dein Urteil nicht nur darauf basiert, drum ist das okay, aber trotzdem: "Don't judge a DVD by its cover". :)
Sonse 2011/05/30 19:39:16
Antwort löschenGanz vergessen: Cemetery Junction habe ich noch nicht gesehen. Wird gleich mal vorgemerkt. Danke. :)
patcharisma 2011/05/30 22:14:21
Antwort löschenLiebe Sonse, ich schlage vor, dass Du morgen "Cemetery Junction" ausleihst - und dann verstehst Du was ich vielleicht mit "Wärme" darin meinte, der Film ist trotzdem pechschwarz, aber eben mit Style & Niveau.
Mir ist eh egal, was auf der Hülle steht, für mich ist "In The Loop" so oder so nix anderes als primitiver SitCom-Dreck vollgespickt mit unterirdischem Sexismus - "Sarkasmus" definiere ich jedenfalls anders.
Natürlich kenne ich diese genannten Serien nicht, ich finde es eine sehr ungerechte Argumentation von Dir, im Sinne von "Da Du es nicht kennst, verstehst Du Sinn und Zweck des kritisierten Filmes eh nicht": Solche Argumente (die ich von Literatur-Studenten kenne) mach(t)en mich immer sehr angry. Ich sah ja "In The Loop" und der Film hat mir derart abgelöscht, sodass mir Hintergrund-Infos dazu eigentlich komplett gleichgültig sind.
Dank Dir habe ich ihm nun eine Null gegeben.
Sonse 2011/05/30 23:50:00
Antwort löschenSorry, wollte nur deine Frage nach dem Macher beantworten. Das "Da Du es nicht kennst, verstehst Du Sinn und Zweck des kritisierten Filmes eh nicht" habe ich doch gar nicht geschrieben und auch nicht gemeint - solche Argumentationen sind immer Quatsch. Hab nur gemeint, dass wir den Film ganz unterschiedlich wahrnehmen, ein "falsch" oder "richtig" oder so was gibt es da überhaupt nicht. Aber "Cemetery Junction" schaue ich mir sehr gerne mal an. :) Liebe Grüße in die Schweiz!
Le Samourai 2011/06/04 02:44:38
Antwort löschenÄhm, nein. Einfach nur nein.
patcharisma 2011/06/04 23:27:38
Antwort löschenWas nein??
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freelucid 2011/09/01 14:16:01
Antwort löschenja, seh Ich auch so. nein.
der Film ist lustig.
SKURRIL 2012/02/02 03:47:24
Antwort löschenSchliesse mich auch an!
Malcolm Tucker ist genial :D
montesuma 2011/05/06 10:48:57
Kommentar löschenWeiß nicht so recht irgendwie kommt der Humor nicht rüber
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Violent Fiffy 2011/04/13 00:29:49
Kommentar löschenDass die deutsche Synchro oftmals den Charme des Originals nicht einzufangen vermag, ist klar. Hier schwappt es aber schon in einen schmerzhaften Bereich, teilweise so wie die Synchro in einem B-Movie.
Auf Englisch wesentlich stimmungsvoller und damit auch besser geeignet, um beim Zuschauer Stimmung sich entfalten zu lassen.
Die Idee ist toll und die Schauspieler ebenfalls(auch wenn ich mit James Gandolfini das Problem habe, dass er für mich eine gewisse legendäre Serienrolle so dermaßen auf den Pelz gebrannt hat, dass ich ihn kaum als einen anderen Charakter sehen kann).
Allerdings fand ich bei all den gut durchdachten Verwicklungen und mit den darin überzeugend in Szene gesetzten Charakteren, dass mir etwas das totale Chaos gefehlt hat. Denn für eine überwiegende Satire war es mir stellenweise schon fast wieder zu albern bzw. nicht albern genug für eine sarkastische Komödie.
Das ist aber eher ein persönliches Ding denke ich.
Grundsätzlich betrachtet ist das in meinen Augen ein schön durchdachtes Werk, das mit intelligentem Witz durch eine wirkungsvoll, verknotete Handlung daherkommt anstatt klassischer Plattitüden.
Mir wars aber dann fast wieder einen Tacken zu "intelligent"(obwohl ich glaube, dass ich das noch nicht all zu oft über einen Film gesagt habe), so dass mir beim Unterhaltungsfaktor etwas gefehlt hat.
Toller Film aber unterhaltungstechnisch für mich statt ansprechend immer mal wieder etwas anstrengend.
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stuforcedyou 2011/04/06 15:36:33
Kommentar löschenIn bester britischer Manier wird das politische System der Supermächte karikiert: Clever, witzig und boshaft, wenn auch nur in seiner vollen Kraft in der englischen Sprachfassung.
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Stahlkocher 2011/03/08 23:03:25
Kommentar löschen8+ für die englische Version...
Witzig, derb und an der einen oder anderen Stelle auchmal Comichaft übertrieben.
Das Gesamtpaket stimmt aber und ist, so abstoßend der Gedanke sein mag, durchaus denkbar (realistisch).
Habs Anfangs mit der deutschen Synchronfassung versucht, aber nach 20min mit englischen Original neu angefangen.
In Deutsch war es bis dahin unerträglich --> 2-
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fueco 2011/03/07 02:14:41
Kommentar löschenEklig auf deutsch, brilliant in english.
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Delonghi 2011/03/06 17:42:44
Kommentar löschenWie witzig war das denn?? Irrwitziger, satirischer sich selbst verschaukelnder Polit-Plot, dem wahrscheinlich die Freunde des Harald Schmidt-Humors ganz besonders mögen und zu schätzen wissen ;-) Ist nur so ne Vermutung meinerseits;-)
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waschoi 2011/02/05 21:52:36
Kommentar löschennicht meinen fehler machen und mit dt. synchro gucken - macht den ganzen film kaputt
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Stahlkocher 2011/03/08 23:06:01
Antwort löschenZum Glück hab ich dein Kommentar hier gefunden. Hätte den Film sonst nach 20min abgedreht und nie wieder angeschaut. In Englisch war er richtig klasse.
waschoi 2011/03/29 13:01:35
Antwort löscheneinfach nur traurig ... das ist bei so vielen britischen filmen der fall
Elman Smithee 2011/01/21 13:37:57
Kommentar löschenPolitiker sind auch nur Menschen... Genialer Irrsinn. Hilarious.
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Marti DiBergi 2010/09/01 16:57:10
Kommentar löschenTiefschwarze komödie im Office-Stil, die dem Zuschauer Wortwitze und Absurditäten in halsbrecherischer Geschwindigkeit an den Kopf wirft.
Dabei mag die eine oder andere Retorikperle in den Beschimpfungstiraden untergehen, doch das läd nur zum wiederansehen ein, was in diesem Fall absolut empfehlenswert ist.
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Sonse 2010/05/02 00:13:02
Kommentar löschenFür den Kinostart von "In the Loop" warb man vergangenes Jahr mit Malcolm Tucker im Obama-Style Poster mit der Tagline: "No you f****** can't"...
Wer Armando Iannuccis brillante Fernsehserie "The Thick of It" mag, wird "In the Loop" genauso lieben.
Der Spin-Off dieser Serie erweitert das Politspektrum von der Innen- zur Außenpolitik, und behandelt mehr oder weniger direkt das Thema "Wie ist Großbritannien in den Irak-Krieg geraten" auf die im Grunde angemessenste Weise: als Satire.
Der ahnungslose Simon Foster, Minister for International Development, gerät zwischen die Fronten, als ein durch die USA angeführter Krieg im Nahen Osten bervorzustehen scheint, für den auch der britische Premier sich ausspricht. Foster verquatscht sich vor laufenden Kameras und zieht damit nicht nur die Aufmerksamkeit von Malcolm Tucker, dem berüchtigten und aggressiven Spin-Doctor des Premiers (Alastair Campbell lässt grüßen), auf sich, sondern findet sich schon bald mit einigen anderen britischen Regierungsvertretern in Washington, wo die transatlantische "Diplomatie" aufeinanderprallt.
Mit dabei sind zahlreiche bekannte Gesichter aus der TV-Serie, sowie James Gandolfini als US General und Tom Hollander als Simon Foster.
Alles ist mindestens eine Nummer größer und polierter, der Zynismus und die hochkarätigen Beleidigungen sind glücklicherweise geblieben. Die geniale Figur Malcolm Tucker (großartig: Peter Capaldi) ätzt sich durch Washington wie durch London mit seinem schmeichelhaften Charme:
"Within your 'purview'? Where do you think you are, some fucking regency costume drama? This is a government department, not some fucking Jane fucking Austen novel! Allow me to pop a jaunty little bonnet on your purview and ram it up your shitter with a lubricated horse cock!"
Das war nur ein kleiner Appetizer...
Das Skript ist so schnell und scharfzüngig, man kann mit den ausgezeichneten Dialogen kaum mithalten. Genau mein Geschmack.
Und ja, man kann sich diesen Film auch problemlos anschauen ohne "The Thick of It" zu kennen. Die Serie sei dennoch ebenso stark empfohlen.
Schaut euch am besten mal den Trailer an, dann wisst ihr auf was ihr euch im positiven Sinne einlasst.
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patcharisma 2011/05/27 20:48:58
Antwort löschenIch fand das echt unterirdisch schmerzhaft!
Have a nice weekend, liebe Sonse... ;-)
Envy You 2010/03/17 15:02:51
Kommentar löschenWahrscheinlich wird dieser Film vom deutschen Publikum zu Unrecht ignoriert werden. Die beste Satire seit WAG THE DOG. Basierend auf der BBC-Sitcom THE THICK OF IT erzählt IN THE LOOP im Doku-Stil von THE OFFICE die Irrungen und Verwicklungen der britischen Delegation in Washington, wie sie einen Kriegseinsatz eigentlich verhindern wollen und letztlich doch zum Jasager der USA werden. Offensichtlich inspiriert von Blairs Kriegszug in den Irak, führt IN THE LOOP die Machenschaften, (In-)Kompetenzen und Ränkespiele hinter den Kulissen der Weltpolitik vor. Bissig, wichtig und urkomisch!
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potatosoup 2010/01/20 14:39:13
Kommentar löschenSo bissig kann Satire sein.
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gibraltarjunge 2010/01/06 14:14:24
Kommentar löschenEine der witzigsten und bösesten Komödien der letzten Dekade. Regisseur und Cast entwerfen in dieser Politsatire ein Kaleidoskop des politischen Grauens, welches zwar hanebüchen und abstrus scheint, aber leider Gottes nicht so absurd, als dass nicht ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte. Wunderbare Dialoge, tolle Situationskomik, hinreißende Schauspieler – ich habe durchweg schallend gelacht
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Kris 2009/10/21 18:23:04
Kommentar löschenDas will ich sehen, verdammt! Aber nicht auf Deutsch!
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nurleben 2009/11/29 00:28:55
Antwort löschenGenau! OmU wäre hier echt angebracht.
JeanLucBizarre 2010/02/11 03:35:23
Antwort löschenStimmt. Habe leider viel nicht verstanden, aber fluchende Briten - das ist eine ganz eingene Liga..
aikifreak 2009/08/09 20:13:24
Kommentar löschenEine herrlich bittere Politsatire, vor Zynismus und brillantem Wortwitz nur so triefend.
Ein naiver, britischer Entwicklungsminister gerät mit seinen ungeschickten öffentlichen Äußerungen zwischen die diplomatischen Mühlen der kriegstreibenden Amerikaner und den Kriegsgegnern in England und Amerika. Umgeben von politischen Beratern und Einflüsterern und völlig überfordert mit den politischen Intrigen und den Medien versucht er möglichst entscheidungsfrei mit der Situation fertig zu werden. Während dessen rast der Pressechef des Premierministers cholerisch und dauerfluchend durch die Gegend und versucht seine Mitarbeiter, die Presse und die Amerikaner auf die Linie seines Chefs einzuschwören. Dabei wird gedroht, gelockt, geflucht und die Wahrheit gedreht und gebeugt was das Zeug hält. Zusätzliche treiben die Assistenten der Politiker ihre eigenen manipulativen Spielchen.
"In the Loop" lebt von herrlichen Dialogen und dezenter aber zu tiefst ironischer Situationskomik, die aber nie in die Absurdität abgleitet. Ein zu tiefst britischer Streifen für die Fans des Humors dieses Inselvölkchens. Aber Vorsicht: Das Englisch in diesem Film ist schon recht knusprig und mit amerikansichen Streifen nicht zu vergleichen.
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