In Time - Deine Zeit läuft ab - Kritik

US 2011 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.12.2011

  • 6 .5

    Der Film beginnt echt stark, verschenkt aber im Laufe der Zeit (haha) immer mehr an Qualität, bis es zum schluss nur noch ein Sci-Fi-Bonny und Clyde ist. Justin Timberlake fand ich gut in seiner Rolle aber vor allem Cillian Murphy hat mir mal wieder richtig gut gefallen.

    • 5

      An einem verregneten Abend in der Woche, wenn kein Kumpel Zeit hat und nichts anderes im TV läuft, kann man ihn sich durchaus anschauen... ;-)

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      • 6

        Ähnlich stringent wie in seinem Debüt »Gattaca« entwirft Andrew Niccol die beklemmende Zukunftsvision einer Welt, in der die Zeit zum materiellen Wert geworden ist, dem Gangster und Geheimdienstagenten, arme Schlucker und Milliardäre hinterherjagen. [Anke Sterneborg]

        • 5 .5
          HerrGurlitt 29.06.2015, 15:10 Geändert 30.06.2015, 16:11

          Der film hat so viele löcher, langsam- und langweiligkeiten, dass ich ein buch schreiben könnte ... würd mich nich der gedanke schon mehr als langweilen.
          was dachten die sich beim schnitt dabei, was man in den ganzen pausen die der film vorgibt mit sich selbst anfängt?
          ich hab mir mehr werbeunterbrechungen gewünscht. erstmalig und ernsthaft.
          sonst kommt man ans nachdenken und zu dem unumstößlichen schluß:
          ich verschwende hier gerade meine von euch begehrte zeit! ;)
          hier wird ganz stumpf geld gegen zeit ausgetauscht, verspielt, geschuldet ... man muß echt lachen über den unsinn. die idee an sich ist okay, die umsetzung nicht.

          "Gib mir meine Zeit!" - "ja, gleich" wie dumme drogendealer und zuletzt hilft nur kloppe.

          ... und dann blendet mir Unitymedia noch alle zehn minuten ein: der analoge sendeempfang endet, machen sie etwas und verlieren sie keine zeit bis zum 21.07 ... :D

          unfreiwillige komik war das wort nachdem ich die ganze zeit suchte! ;)

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          • 6

            Die Grundidee des Films finde ich herausragend, die Umsetzung (besonders das Skript, zum Teil die Besetzung) ist leider sehr, sehr mittelmäßig.
            Statt eines packenden Wettlaufs gegen die Zeit, bekommt man ein mehr schlecht als rechtes Gemisch aus Robin Hood und Bonnie und Clyde. Schade.
            Darstellerisch sticht Cilian Murphy deutlich heraus, auch wenn ich Herrn Timberlake streckenweise durchaus nicht so übel fand.
            Wäre mehr drin gewesen, kann man sich allerdings für zwischendurch ruhig zu Gemüte führen. Für die tolle Idee lege ich nochmal ein gutes Pünktchen drauf.

            • Mit dieser Storryidee hätte der Film eine ganz große Gesellschaftskritik werden können. Drehbuchautor feuern, gute noname Darsteller nehmen und das ganze nochmal bitte.

              • 7

                "Wie kann man überhaupt so leben?"

                "Ausschalfen iss nich!" xD

                Geiler Dialog! ;)

                Schräger Film, aber echt keine schlechte Story-Idee und gute Schauspieler ;)
                Bin aber kein fan von Justin ^^

                • 0 .5

                  Idee ist zwar gut, aber im Film schlecht umgesetzt

                  • 5
                    Deusfantasy 20.06.2015, 12:04 Geändert 20.06.2015, 13:25

                    Für mich gehört die Idee, Zeit als Währung zu nutzen, zu den besten Ideen der Filmgeschichte. Sie bietet so unendlich viele Moralische und Dramaturgische Möglichkeiten, um daraus einen grandiosen Film zu machen.
                    Doch wie so oft bei Filmen mit wirklich tollen, innovativen Ideen, wird auch im Fall von "In Time" nicht Ansatzweise das volle Potenzial genutzt.
                    Stattdessen bekommt man eine billige Robin Hood-Geschichte, mit einer totalen Fehlbesetzung in der weiblichen Hauptrolle und teilweise unlogischem Verhalten einiger Figuren geboten. Die Charaktere erhalten darüber hinaus kaum Tiefe und das Zukunftsszenario bietet viele gute Ansätze, wirkt aber nicht zu Ende gedacht und bleibt ziemlich unausgegoren. Sehr schade um die tolle Idee.
                    Leider kann ich mir die verlorene Zeit im Gegensatz zu den Charakteren nicht zurückholen.

                    3
                    • 8

                      wow,was für eine bezaubernde und schöne hauptdarstellerin!!
                      war erst skeptisch bezüglich des films...aber dann gefiel er mir überraschend gut!!
                      diese thematik...das muss man sich nur mal vorstellen...diese "währung" verändert alles!!
                      ich bewundere die beiden...und es ist eine schöne liebesgeschichte!!
                      sehr unterhaltsamer ungewöhnlicher thriller!

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                      • 6

                        In Time hat eine interessante Grundthematik und ist sehr gesellschaftskritisch und antikapitalistisch. Allerdings sind diese Gesellschaftskritik und die angestrebte Intelligenz nicht durchgezogen. Man wird in ein düsteres, spannendes Zukunftsszenario geworfen, es wird versucht ein kluges Thriller-Drama aufzubauen, aber man landet bei einem zwar spannenden und unterhaltsamen Film, der aber nicht das kluge Thriller-Drama ist, was er versucht zu sein, da die Story nicht zu Ende gedacht wurde. In Time ist eher gute, leichte Unterhaltung - was aber wahrscheinlich nicht gewollt war. Doch für ein Sci-Fi-Drama, wie Andrew Niccol bereits mit Gattaca hervorragend eins erstellt hat, fehlen die Charaktere und die Tiefe. Die Figuren werden sehr flach gehalten, man erfährt bei kaum einem mehr als eine Eigenschaft. Außerdem konnte mich Timberlake nicht durchgängig überzeugen, der Rest spielt solide und nur Murphy kann ein wenig mehr Darstellung und Mimik hereinbringen.
                        Ab der Hälfte des Films wird jeglicher Facettenreichtum abgestellt. Trotzdem sehen wir hier einen sympathischen, gut anzusehenden Sci-Fi-Thriller mit einigen netten Sprüchen und Verfolgungsjagden.

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                        • 2 .5
                          Florian Golz 03.05.2015, 03:06 Geändert 03.05.2015, 03:11

                          Mhh.. die Idee an sich war ziemlich cool und man hätte wohl auch einiges daraus machen können, aber was man hier zu sehen bekommt, überzeugt mal so gar nicht.
                          Ich finde die meisten Rollen insgesamt zu schlecht gespielt, bei manchen passen nicht mal Gestik und Mimik zur aktuellen Szene.
                          Das sich das ganze dann auch noch um eine Liebesgeschichte zwischen Arm und Reich bewegt, finde ich ziemlich unpassend, aber irgendetwas musste man ja erzählen.
                          Auch wenn man dem Film die Sozialkritik anmerkt, er ist einfach grotten schlecht gespielt, gemacht, gedreht.

                          Schade.

                          • 5 .5

                            Von der Idee her richtig gut. Jedoch nicht überzeugend..

                            • 5

                              Nee.........

                              • 4

                                Leider mal wieder ein Beispiel für einen Film, der nicht zu Ende gedacht wurde. Man hatte die spannende Idee, dass in einer möglichen Zukunft Menschen mit Lebenszeit bezahlen und entsprechend arme Menschen sterben und reiche unendlich leben. Viel mehr als das hat man sich aber wohl nicht überlegt. Zumindest wirkt das ganze Zukunftsszenario reichlich unausgegoren. Die Story rund um Will Salas ist 08/15. Die Figuren sind uninteressant. Am meisten Tiefe hat da noch der Timekeeper, nicht zuletzt auch durch das gute Spiel von Cilian Murphy. Auch die Chemie zwischen Timerlake und Seyfried stimmt gar nicht.
                                Muss man nicht wirklich gesehen haben.

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                                • 5 .5
                                  asaaki 22.01.2015, 01:11 Geändert 22.01.2015, 01:12

                                  Schade, schade. Offensichtlich hatte man sich nicht genug Zeit genommen, einen richtig runden Film daraus zu machen. Die Geschichte ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, aber die Umsetzung war leider nicht gut genug.

                                  Immerhin hat mich wenigstens die Figur des Philippe Weis daran erinnert, dass es ganz interessante Krawattenknoten gibt.

                                  • 4 .5

                                    Gute Ansätze.
                                    Leider flacht der Film ab.
                                    Kann man sich angucken, einmal reicht aber.

                                    • 5 .5

                                      Tolle Grundidee jedoch verliert der Film rasch an Fahrt und wird dann doch eher steril actionlastig.

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                                      • 7
                                        bexxx 12.01.2015, 20:37 Geändert 12.01.2015, 20:39

                                        War eine ziemlich gute Folge von "Outer Limits". Ahnlich wie bei der Serie ist der Cast ziemlich schrecklich. Cillian Murphy hätte man einen Cyborg spielen lassen können, aber doch bitte keinen 25 jährigen.
                                        Story ist für mich sehr unterhaltsam und auch neu, aber irgendwo kams mir vor, dass ich alles schon mal gesehen hätte. Ein echtes Highlight an "verschenktem Potential". Schade.

                                        Die Sozialkritik ist dennoch hervorzuheben...Ich würd so gern höher bewerten

                                        • 7

                                          Spannender und attraktiver Film in schauspielerischer als auch effektiver Hinsicht, kann man sich im Jeden Fall einmal schauen.

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                                          • 1

                                            Ein dämliches Machwerk, das jegliches Potential verschenkt.

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                                            • 6 .5

                                              Lebenszeit als Währung. Eine Idee, die ebenso perfide ist wie innovativ im SF-Genre. Der Plot von 'In Time' started entsprechend interessant und setzt die Idee gut um. Etwa ab der Mitte wandelt er sich jedoch in eine reine Verfolgungsjagd, in der ein Pärchen aus Outlaw und Reichen-Tochter der Zeitpolizei immer wieder entkommt und (SPOILER:) bei hanebüchenen Einbrüchen Zeiteinheiten stielt, um sie in Robin Hood-Manier unter das Volk zu bringen (SPOILER ENDE). Leider nehmen 'mit der Zeit' auch die Logiklöcher zu, durch die Spannung & Interesse auf Nimmerwiedersehen verschwinden. (SPOILER:) Nachdem die Helden eine Million Jahre geklaut und unter das Volk gebracht haben, waren auf der eigenen Uhr nur noch ein paar Stunden? Auch ein Robin Hood kann niemanden retten, wenn er selbst tot ist....(SPOILER ENDE). Schade, mit dem Niveau der ersten Hälfte hätte der Film bei mir 7,5-8 Punkte, insgesamt ist er nur besserer Durchschnitt.

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                                              • 5 .5

                                                Ich bin echt Willens in jedem Film was Gutes zu sehen ...aber das hier war ein weichgespülter Schmarrn!
                                                Das Thema war klasse und brisant. Der Cast war sehenswert (besonders C. Murphy). Die Musik geht in Ordnung.
                                                Und trotz allem war das ein richtig seelen- und spannungsloser Film.
                                                In "Elysium" hat man gezeigt, wie das Klassen-Gesellschafts-Thema richtig geht!

                                                • 7 .5

                                                  Ich finde den Film ganz nett, vor allem weil sie alle nach Uhrenmarken benannt wurden ..

                                                  • 7

                                                    Witzig war es schon den Justin Timberlake gleich den Protagonisten spielen zu lassen. Nichtsdestotrotz hat mir der Film rundum ganz gefallen. Die Story ist durchaus interessant und mal was anderes. Leider plätschert auch dieser Film an manchen Stellen so vor sich hin. Spannend und actionreich wird es aber doch! In Time kann auf jeden Fall mit vielen Hollywood-Geschichten mithalten. Dazu ist er noch etwas pfiffiger als so manch anderer Sci-Fi-Film und längst unterhaltsamer als eine Sci-Fi-Langweiler-Schnulze wie Gravity. Ganz gut sicherlich, aber übertrieben gut wieder nicht. Nettes Popcorn-Kino für zwischendurch!