In Time - Deine Zeit läuft ab - Kritik

US 2011 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.12.2011

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Kritiken (32) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Schauen wir uns zunächst einmal die Handlung an sich an. Die Idee, Zeit als Währung zu verwenden ist recht frisch und birgt ohne jeden Zweifel ein ziemlich hohes Konfliktpotential und sorgt zugleich auch für eine noch größere Kluft zwischen Arm und Reich, als es in der realen Welt schon der Fall ist. Wer reich ist, lebt ewig. Wer arm ist, kann nur irgendwie versuchen, den Tag zu überstehen ohne dabei vor die Hunde zu gehen. Da unser Hauptprotagonist zu den armen Leuten aus dem Ghetto gehört, ist sein Überlebenskampf erstmal das wichtigste und zugleich tragenste Element des Filmes, zumindest im ersten Drittel. Auch darüber hinaus vermag Regisseur Andrew Niccol einen Spannungsbogen zu zeichnen, der einen nicht los lässt. Nachdem Hauptfigur Will Salas nun durch einen glücklichen Zufall an eine nicht unbeträchtliche Menge Zeit gekommen ist, dreht der Film erst richtig auf. [...]

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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6.5Ganz gut

[...] Regisseur Andrew Niccol ist mir zuvorderst durch Gattaca und Lord of War ein Begriff gewesen und insbesondere in die Kerbe des Erstgenannten schlägt auch In Time, denn hier wie dort entwirft er ein äußerst reizvolles Gedankenkonstrukt einer gar nicht mal so abwegigen Zukunft mit deutlichen dystopischen Tendenzen und einer unterschwelligen Gesellschaftskritik. Insbesondere der Anfang des Films ist damit ungemein spannend, wenn sich mehr und mehr Mechanismen und Zusammenhänge offenbaren und der Zuschauer durch alltägliche Szenen vermittelt bekommt, wie viel beispielsweise eine Tasse Kaffee oder eine Busfahrt kosten. Leider entwickelt sich Niccols Vision mehr und mehr zu einem geradlinigen und unspektakulären Action-Reißer, denn mit einem etwas anderen Ansatz hätte ich mit Freuden In Time fortan in einem Atemzug mit dem großartigen Gattaca genannt. Doch woran krankt der Film nun genau? [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein “Bonnie & Clyde” in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Wie alle sagen: Ungemein reizvolle Idee, für eine Weile auch faszinierend und unterhaltsam, aber sobald Timberlake und die gruselig-glubschäugige Seyfried, die mal wieder voll einen auf Pädo-Köder macht, zu Bonnie & Clyde-Time Bandits werden, säuft der Film böse ab. Und hat auch nichts mehr zu sagen. Einzig Cillian Murphy macht was aus seiner Figur.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.0Ärgerlich

Schnell, schnell. Ich hab doch keine Zeit...

Die da oben, die da unten. Ewigkeit gegen letzte Atemzüge. Fuck the System, klare Sache. Regisseur und Autor Niccol, also Andrew Niccol, nicht die aus dem Kölner Raum bekannte Frauenbezeichnung „dat Niccol“, zeigt wieder wie böse, korrupt und arschig die oberen Zehntausend sind. Dazu greift er wie schon bei seinem Regiedebüt „Gattaca“ auf eine Zukunftswelt zurück. Nett? Nö, dat Niccol, äh nur Niccol erschuf eine unecht wirkende Welt. Der Kniff mit der Zeit als Währung wirkt arg bemüht. Systemkritik kann doch auch irgendwie unterhaltsam sein. Mag sein, das Zeit gegen Brot clever ist, aber clever und langweilig schließt sich nicht automatisch aus. Nun gut, „In Time“ versucht ja auch irgendwie ein bisschen auf Robin Hood zu machen, doch auch hier wirkt alles irgendwie lustlos miteinander verschweißt. Der Held und seine Komplizin, Liebesgeschwurbel inklusive, haben ihren Zenit schon nach 5 Minuten überschritten und auch wenn ich Cillian Murphy mag, so ist sein Schurke ohne wahren Kern. Er ist so gnadenlos wie uninteressant und wird eigentlich nur von einer Gruppe von Zeitdieben aus dem Zeit-Ghetto unterboten. Nee, „In Time“ war Zeitverschwendung.

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KimJongDix

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du hast es kompakt zusammengefasst und alle großen schwaechen des films genannt. gut gemacht :)


howartwollowitz

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Wow ausnahmsweise hast du mal eine Zuzreffende Kritik geschriebn


Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Mainstream-Kreuzung aus “Robin Hood” und “Logans Run”. Im Podcast wird über Zeitkapitalismus, wie es ist, wenn alle wie 25 aussehen und über Kleenex-Sex für PG 13 geredet.

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goodspeed: ANIch

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5.5Geht so

Als Kurzfilm ergäbe seine Prämisse eine berauschende, kleine Sci-Fi-Perle, abstrakt, aber auf soviel Ebenen stimulierend, dass selbst Philip K. Dick von seinem Grab aus Anerkennung zollt. Als Kinofilm dagegen tun sich nach spätestens 15 Minuten Abgründe auf, wenn der Film das Genre wechselt und Bonnie und Clyde zur Schlachtbank führt. Dazu peinliche Effekte und ein noch peinlicheres Weltbild macht aus dem ganzen eine Sci-Fi-Schmonzette für die Twilight-Generation. Schade...

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Bandrix: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Sehr schade. Wirklich einfach nur schade.
„In Time“ hätte so gut werden können. Eigentlich sogar müssen.
Denn die Ausgangslage ist unbestritten einer der originellsten Ideen seit Jahren.
Zeit ist die neue Währung. Dieses Prinzip ist so einfach wie genial.
In Zeiten des Kapitalismus, in der es nur zählt wie viel jemand verdient und somit einen Großteil seiner Zeit nur auf das Geldverdienen auslegt, könnte „In Time“ eine wunderbare Schelte gegen unser System sein. Das ist der Film aber leider nur bedingt.
Die erste halbe Stunde, bis die Hauptfigur in die Bezirke der Reichen vorstoßen kann, überzeugt vollkommen.
Diese Welt in der Zukunft wird dem Zuschauer mit vielen Details und unterhaltsamen Ideen näher gebracht. Hier mal 4 Minuten für einen Kaffee, dort 12 Stunden Arbeitslohn.
Ist die Uhr bei Null angelangt, hört auch das Herz auf zu schlagen. Die Reichen leben also ewig, während die Armen für die Unsterblichkeit Weniger ihr Leben lassen müssen.
Diese Ausgangslage bietet so viel Material, so viel Brisanz, dass sich geneigter Sci Fi- Fan die Hände reibt.
Doch leider bleibt das meiste ungenutzt.
Nachdem alles atmosphärisch begann, legt sich das schnell wieder. Die Story versandet und kommt beinahe zum Stillstand. Einen kontinuierlichen Spannungsbogen gibt es nicht, da immer mehr auftretende Logiklöcher dem Film ein Bein stellen. Es schleichen sich zunehmend Längen ein, obwohl Regisseur Andrew Niccol sogar das bekannte „Bonnie und Clyde“- Schema aus der Kiste holt. Bringt aber recht wenig, wenn die Action immer gleich aussieht, genau wie die Sets und Ausstattung. Man hat das Gefühl als hätte das nötige Kleingeld gefehlt um Niccols Vision ordentlich Ausdruck zu verleihen. Es wirkt immer eine Spur zu klein, zu unwichtig um den Zuschauer wirklich zu fesseln.
Wenigstens wissen die Darsteller zu überzeugen. Justin Timberlake ist ja inzwischen kein Anfänger mehr und zeigt, dass er einen Film tragen kann. Seine Filmpartnerin Amanda Seyfried sieht in kurzen Röcken knackig aus, mehr muss sie auch nicht können. Wer den Film aber gehörig aufwertet ist Cillian Murphy, der mal wieder das Maximum aus seiner Rolle herausholt.
Ich will nicht sagen „In Time“ wäre verschwendete Lebenszeit, aber Niccol hat mit „Gattaca“ und „Lord of War“ schon um einiges besser abgeliefert.

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FilmFreeza

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seh ich genauso, der Trailer war damals so vielversprechend, schon fast ne schande dass man da so wenig draus gemacht hat -.-


KultHit.de: KultHit.de

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6.0Ganz gut

Besondere schauspielerische Leistungen sind in Andrew Niccols Film jedoch gar nicht vorgesehen. Dafür ist der Plot zu simpel. Tatsächlich ist "In Time" einfach ein Actionthriller - gewiss mit etwas Drama - welcher in einen Sci-Fi Plot verpackt wurde. [...] Trotz all der obigen Kritik ist "In Time" jedoch kein schlechter Film. Schlicht und einfach deswegen, weil er spannend ist. Ein Thriller bei dei Protagonisten immer in Lebensgefahr schweben. Die Uhr am Unterarm, welche beständig die verbleibende Lebenszeit anzeigt, führt zu einem ständigen Gefühl der Bedrohung.

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walter.demeijer

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Ich lese "Action" ... wo, bitte, gabs in diesem Streifen "Action"?


Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Bin nicht der erste der es sagt, aber es springt einem ja auch förmlich ins Auge --> Bonnie und Clyde machen einen auf Robin Hood. Somit wirkt das erfrischend neu wirkende Prinizip das im Trailer, wer hätte es denn gedacht, gar nicht mehr so hipp, modern und eben neu. Und obwohl der Film mit ekelhaft klischeehaften Momenten, die vor Kitsch nur so triefen, gespickt ist, und einfach nichts neu erscheint außer das eben Geld durch Zeit ersetzt wird, konnte ich "In Time" mehr abverlangen als ich dachte. Wie gesagt ist es zum einem die innovative Idee die den Film am Leben hält, Timberlake's sympathisches und Cillian Murphy's gutes Auftreten habens noch unterhaltender gemacht. Ich bin auch nie weggedöst, der Film hat es also geschafft mich weiterhin interissiert am Geschehen zu beteiligen. Und das wie gesagt obwohl der Film vor Klischees sprüht und eine Vorhersehbare Geschichte besitzt.
Die Stärke des Films liegt klar am Anfang und ein bisschen in der Mitte, wunderbar -passt wunderbar hier, ja passt schon, ich bin mal nett- wunderbar, wird dargestellt wie kaputt die Menschen auch im Jahre 2161 noch sind, verschiedene Zeitzonen wurden errichtet, nein nicht diese staatliche Regelung einer einheitlichen Uhrzeit, sondern eine staatliche Regelung einer einheitlichen Lebenszeit. Obwohl Uhrzeit auch passen könnte. Ach, denkt euch das irgendwie. Der Protagonist lebt in der ärmsten Zeitzone und muss von Tag zu Tag leben. Hätte heftiger dargestellt werden können, wirkte aber trotzdem beeindruckend. Auch Darwin kommt desöfteren in Gesprächen vor, von wegen Evolution undso. Diese Passagen die eine etwas klarere Botschaft hatten, waren auf jeden Fall die Stärksten, gleich danach kommen die Actionszenen bei der mich vor allem eine Sequenz extrem umgeworfen hat.
Also, schaut euch blos nicht den Trailer an, regt zu große Hoffnungen, ist im Großen und Ganzen nur ein mittelmäßiger Blockbuster der jedoch Spaß bringen kann, wenn man sich denn auch drauf einlässt.

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alex023

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Man sollte nicht den Trailer schauen! Hab ihn mir nicht angesehen und fand den Film gut. Größtenteils muss ich dir aber zustimmen, war leider mehr drin. Sehr viel mehr.


Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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5.0Geht so

„Was also ist die Zeit? Quid est ergo tempus?“ Anders als der Kirchenvater Augustinus beantwortet unser Film „In Time“ die Frage nach dem Wesen der Zeit nicht philosophisch, sondern ganz handfest: Zeit ist Geld. Die Zeit ist die neue Währung. Und damit beginnt die Eindeutigkeit dieses Films. Denn, daß Zeit Geld ist, ist nicht neu, wird aber vollkommen wörtlich genommen. Die Schlußfolgerung daraus ist so einfach wie bestechend: Die Reichen haben viel Zeit, die Armen haben wenig; wie ja auch die Reichen meist große Mengen Geld besitzen und die Armen arm sind. Man braucht, um den Film zu verstehen, also keinen theoretischen Aufwand zu betreiben. Doch „In Time“ wird an vielen Stellen noch deutlicher, wenn die schöne Sylvia sagt: „Die Armen sterben und die Reichen leben nicht“, dann sagt jemand: „Für die Unsterblichkeit einiger, müssen viele sterben“ oder es heißt: „Das ist schlichtweg darwinistischer Kapitalismus“. Sylvia und Will Salas wollen den Umsturz, die Revolution herbeiführen. Sie wollen die Ungerechtigkeit in der Welt nicht länger ertragen und nehmen den Kampf gegen die Macht des Zeitkapitals auf. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht: Syliva sagt sich von ihrer Familie los, beide haben sie keine Skrupel vor der Anwendung von Gewalt. Sie wollen mit allen Mitteln das ungerechte System abschaffen, in dem die Armen immer mehr Zeit hergeben müssen, weil einfache Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Es gibt keine Solidargemeinschaft mehr, alles ist längst privatisiert. Will und Sylvia rauben professionell Zeitbanken aus und verteilen die Zeit unter den Armen. Unweigerlich denkt man da an den Satz aus Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Am Ende sieht es so aus, als wolle Hollywood nun den Kommunismus einführen oder wie ist das alles zu verstehen? Mehr dazu und ein Vergleich mit Fritz Langs „Metropolis“ gibt`s in meinem Videoblog „Die Filmanalyse“!

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Markus Tschiedert

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8.0Ausgezeichnet

Investieren Sie zwei Stunden Ihres Lebens in diesen Film und sein wahnwitziges Gedankenspiel. Es lohnt sich!

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J4KOB

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@Captain: :D oh ja! Ne, ich glaube eher, da sieht jemand in einem unterirdisch schlechtem Film was ganz Großes, was da eigentlich gar nicht ist.
Als sog. Kritiker sollte man eigentlich nicht auf sowas billiges reinfallen. ^^


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

„In Time“ fesselt mit einer hervorragenden Sci Fi-Geschichte, bei der man gar nicht glauben will, dass sie mal nicht von Philip K. Dick geschrieben wurde. Autor Andrew Niccol ist verantwortlich und auch der perfekte Regisseur, konnte er doch schon bei „S1m0ne“ (2002) und „Gattaca“ (1997) mit glaubwürdigen Zukunfts-Atmosphären überzeugen.

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walter.demeijer

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Bitte Philip K. Dick nicht beleidigen!


Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter

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6.0Ganz gut

Dass "In Time" trotz toller Bilder, stimmigem Film-noir-Ambiente, guter Schauspieler und packender Action dennoch einen ein wenig zwiespältigen Eindruck hinterlässt, hängt damit zusammen, dass der Film nicht wirklich etwas erzählt über die Zeit, in der wir leben. Weder durchdringt er die Frage, was Zeit beziehungsweise der Mangel an dieser mit einem Menschen anstellen kann. Noch erzählt er etwas über den grassierenden Jugendwahn oder den Menschheitstraum vom ewigen Leben

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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5.0Geht so

"In Time" ist ein ziemlich kruder Occupy-Film im Science-Fiction-Gewand. Andrew Niccol hat ihn sehr offensichtlich im Jetzt verankert: Er ruft zum Widerstand auf, bietet aber keine substantiellen Lösungsvorschläge an und kann nicht einmal den "Feind" von Will, Sylvia und den Ghettobewohnern klar benennen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.5Geht so

[...]Bis auf ihren grundlegenden Gedanken ist Niccols vierte Regiearbeit nicht darauf versessen, den Planeten in technisch-fortschrittlicher Weise weiterzudenken: keine fliegenden Autos, keine Robotergehilfen, keine nochmals auf’s doppelte ihrer Größe aufgetürmten Gebäude, kein Farbenmeer der digitalen Werbeanzeigen, ja verdammt, noch nicht mal Hoverboards sind hier unterwegs. Niccols zeigt eine karge Welt, eine reizentleerte, und das nicht nur in den staubigen Armenvierteln von Dayton, in denen „In Time“ beginnt, sondern auch später im reichen New Greenwich. Selbst die Gesetzeshüter, die Timekeeper, verzichten an ihren Fahrzeugen auf das rot-blaue Lichterspiel. Alles läuft letztlich auf das neongrüne Schimmern des Countdowns auf dem Unterarm hinaus, nur die darauf verrinnenden Jahre, Tage oder nur Sekunden zählen, alles und jeder fixiert sich auf die Zeit, die noch bleibt. Leider, und da beginnen sich trotz der tollen Idee recht früh die Makel von „In Time“ heraus zu schälen, nimmt sich der Film für eine Geschichte, in der sich alles um die Zeit dreht, selbst recht wenig davon, um Wichtiges an Setup zu leisten. Dem großen SciFi-Thriller mit der innovativ-brillianten Idee des letzten Jahres, Christopher Nolans „Inception“, wurde nicht selten seine viel zu erklärige Haltung zu seinem Gedanken vorgeworfen, wodurch sich die Komplexität von Traumebenen und Unterbewusstsein rasch verflüchtigten. „In Time“ hingegen erklärt im Grunde gar nichts, verwechselt Interpretationsspielraum zu oft mit inhaltlicher Leere, Timberlakes Eröffnungsmonolog aus dem Off erklärt den Grundriss, wer den gezeichnet hat und wie daraus eine gesellschaftlich tragbare Struktur entstehen konnte weiß er selbst nicht. Das er sich dem Aufbau eines Kellergeschosses und Stützpfeilern verweigert ist aber noch nicht sooo schlimm, es ist das Spezielle und weniger das Allgemeine, wo „In Time“ zu viel an Zeit einspart.[...]

[...]Und auch wenn Eile eines der obersten Gebote der Armen ist: „In Time“ hat es in den ersten Minuten zu eilig, da suggeriert Craig Armstrongs Score, der so auch ein Dritte-Welt-Armutsdrama untermalen könnte, eine emotionale Schwere und eine Betroffenheit, die man den Figuren überhaupt nicht nachfühlen kann, da man sie kaum kennengelernt hat. Für sich ist die Szene, in der Wills Mutter, gespielt von Olivia Wilde, mit ihren gnadenlos runtertickenden letzten Sekunden auf ihren Sohn zurennt in wunderschöner Tragik auf diesen nie wörtlicher zu nehmenden Begriff der davonlaufenden Zeit inszeniert – aber zu diesem Zeitpunkt des Films und nach nur einer gemeinsamen Szene hat man sich (auch rein optisch) noch nicht einmal an die Storyvorgabe gewöhnt, dass die drei Jahre jüngere Wilde die zweiundzwanzig Jahre ältere Mutter von Timberlake spielt, die gerade zum fünfundzwanzigsten Mal fünfundzwanzig geworden ist. Puh.[...] Sei’s drum, das ist des nitpickings vielleicht auch ein bißchen viel, zumal weit größere Logikbrüche und Zuwiderläufe des eigenen Konzeptes „In Time“ auf der anderen Seite auch nicht daran hindern können, ein zumindest interessanter und in einigen (zu wenigen) wirklich starken Momenten eine Auseinandersetzung mit seinem Thema provozierender Film zu sein.[...]

[...]Das Fazit lautet also wie so oft, wenn die Idee ganz toll klingt: der Film wird ihr nicht gerecht. „In Time“ ist zu keiner Zeit richtig schlecht, schluckt aber manches zu schnell runter, um auf weniger Schmackhaftem zu lange herum zu kauen. Justin Timberlake und Amanda Seyfried spielen gut, das aber zwei für sich genommen so attraktive Menschen nebeneinander so gar keine Wirkung aufbauen und damit der small town boy/city girl-Liebesplot völlig verpufft lässt sich sinnbildlich für das nicht optimale Miteinander des Films und seiner Idee sehen. Als empfehlenswertere Variante des Themas begrenzte Zeit in einer dystopischen Zukunft dürfte sich wohl Harlan Ellisons berühmte und preisgekrönte Kurzgeschichte „“Repent, Harlequin!” Said the Ticktockman“ von 1965 anbieten. Ellison erhob vor Kinostart eine Plagiatsklage gegen „In Time“, verzichtete nach der Sichtung aber auf weitere Schritte. Vielleicht in dem Wissen, als Autor einer der am häufigsten nachgedruckten Kurzgeschichten etwas geschaffen zu haben, das eine sehr viel längere Zeit hinter und vor sich hat, als der einmal geguckte, schnell verdaute und bald vergessene „In Time“.[...]

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Regisseur Andrew Niccol bietet in seinem neusten Werk eine interessante Idee, die in der filmischen Ausführung zwar einige klaffende Logiklöcher aufweist, aber zumindest visuell ansprechende Details zu bieten hat.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

„In Time“ ist aber weniger enttäuschend, weil Timberlake und Seyfried nicht überzeugen. Der Film scheitert letztlich daran, dass der an sich sehr kreative Niccol nichts aus den aufregenden philosophischen Implikationen seiner Welt macht, sondern alle Konflikte auf ein ziemlich ausgelutschtes Arm-gegen-Reich-Thema reduziert.

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Mix aus "Bonnie und Clyde", "Momo" und Kapitalismuskritik. "In Time – Deine Zeit läuft ab" ist ein sehr ordentlicher Utopie-Thriller, der nur nicht ganz so vielversprechend endet wie er beginnt.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Mal wieder Interesse an einen Sci-Fi-Flop mit den Ausmaßen eines „Surrogates“? Oder doch lieber an zeitgemäßer Kapitalismuskritik mit Schusswaffengebrauch, schnellen Autos und schönen Menschen? Dann ist die Jungdarsteller-Fete namens „In Time“ die richtige Wahl. Andrew Niccols Geschichte möchte nämlich liebend gerne Philip K. Dick sein, erfüllt aber eher die Niedrigschwell-Ansprüche im Rahmen von Alex Kurtzman, Roberto Orci oder auch Akiva Goldsman. Ich möchte hier gar nicht lange über die immensen Logiklöcher, die fehlenden Erklärungen für diese dystopische Zukunftsvision, die bescheuerten Zeiteinheitswortspiele, die ungeplanten Schmunzeldialoge oder den schrecklich billigen Look schimpfen, sondern lieber in aller Kürze auf dem popeligen Skript herumhacken: Zeit ist Geld, Arm und Reich: Konflikt und jetzt Action. Na toll! Somit bleibt Justin Timberlake kaum Raum für sein Talent: Er spielt seinen Teil weitgehend solide herunter, Amanda Seyfried tut ihr Bestes, erinnert mit der pappigen Pagenperücke aber an eine russische Edelnutte, die gerade im San Fernando Valley für den nächsten Cyber-Porno gecastet wurde. Ihre Rolle als reiches, naives Doofchen, dem man den Kummer der Ghettos erst noch zeigen muss, ist aber auch eher undankbar. Seyfried hat derzeit keinen guten Lauf: Ihre letzten Rollen und Filmen waren allesamt ein Totalausfall. („Red Riding Hood“, „Briefe an Julia“ - jetzt auch noch „In Time“). Regisseur und Autor Niccols kann mit seinen eigenen Figuren nur bedingt etwas anfangen: Er lässt sein Leading-Duo betont cool über die Leinwand hampeln, lässt sie mit seinen verzapften hölzernen Dialogen allein. Peinlich ist obendrein die alte Wulstlippe Cilian Murphy als taffer Zeitpolizist in Gestapo-Outfit. Die „In Time“-Ausstattung ist für einen Sci-Fi-Action-Thriller „gewöhnungsbedürftig“ bis lachhaft. Insgesamt weiß der nicht clevere, sondern stupide Film kaum zu unterhalten, nervt bisweilen durch seine äußerst brachial vorgetragenen sozialkritischen Zwischentöne, die neben all der Coolness gar noch Ernsthaftigkeit vorgaukeln. Nö, das klappt nicht. Dann doch lieber „Momo“ schauen.

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Miss Timberlake

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Ich fands klasse


walter.demeijer

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Tolle Kritik, alles auf den Punkt gebracht.


José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Die Welt, in der „In Time“ angesiedelt ist, unterscheidet sich kaum von der unseren: Die Architektur, die heutigen Autos fast gleichen Fahrzeuge, in der Form ebenso bekannte Telefonapparate und -zellen und die gediegene, zeitlose Einrichtung bei den Superreichen sowie der Kontrast zwischen den armen, baumlosen Stadtvierteln und den reichen Quartieren mit ihren Villen und ausgedehnten Parks erinnern an Cuaróns „Children of Men“. Die Kamera Roger Deakins spiegelt in diesen Dekors den seelischen Zustand einer durch und durch materialistischen Gesellschaft wider.
Obwohl das Drehbuch an manchen Stellen logische Schwächen offenbart und die Inszenierung mit zunehmender Filmdauer auf immer mehr Action setzt, wodurch „In Time“ bei weitem nicht die atmosphärische Dichte von „Gattaca“ erreicht, vermag der Subtext des Filmes zu fesseln: Niccol prangert erneut eine Gesellschaft an, die ohne ethische Prinzipien auf die Überwindung des Todes setzt.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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4.5Uninteressant

IN TIME ist vor allem lazy, nämlich nicht an der Konstruktion von innerer Plausibilität interessiert. Brainless demi-fun.

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The-Charming

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magst du das mal erläutern? ich fand ihn sehr plausibel..


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.5Ganz gut

Ohne das Science-Fiction-Element, handelt es sich um eine gewöhnliche Geschichte über ein Pärchen auf der Flucht, dass Banken ausraubt und ihren unrechtmäßig erworbenen Reichtum den Armen überlässt. Letzten Endes mag die Idee von In Time besser bei einer wöchentlichen Fernsehserie aufgehoben sein als bei einem eigenständigen Film.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Das Konzept von In Time ist ebenso clever wie potentiell erfolgreich. (Eine Hollywoodproduktion, in der jeder Charakter 25 oder jünger sein muss? Ist gekauft!) Doch Niccols satirischer Ansatz ist zahnlos und beschränkt sich zu sehr auf Wortspiele und optische Gags, wie die Eltern, die jünger aussehen als ihre Kinder.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Timberlake macht eine gute Figur, doch etwas wahrhaft Rebellisches, mehr Ecken und Kanten, hätten seine Darstellung auf ein anderes Level gebracht. [...] Innerhalb des engen Filmkonzepts, fängt Kamera-Ass Roger Deakins in beeindruckenden Bildern den Schauplatz Los Angeles ein [...] und Production Desginer Alex McDowell sowie Kostüm-Designerin Colleen Atwood leisten ebenfalls ganze Arbeit.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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5.0Geht so

[...] Die Idee ist stark und sie trägt den Film. Dass Andrew Niccol sie bestenfalls für eine recht platte und abgehangene Kapitalismuskritik bemüht, dem aktuellen Gesinnungstrend aus weltweiten Bürgerprotesten gegen die "Diktatur der Finanzmärkte" nur allzu dienlich, schadet "In Time" als Unterhaltungsfilm nicht. Der Verzicht auf eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema ermöglicht natürlich die Fokussierung auf einen genretypischen Road-Movie-Plot und dessen unverzichtbare Liebesgeschichte. [...]

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Mr Vincent Vega

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Das war nicht unbedingt mein Ziel. :D


lieber_tee

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Der Film war denn doch eine Enttäuschung. Schade, da wäre mehr drin gewesen.


Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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6.0Ganz gut

Das ganze Zeit-Konzept funktioniert - physisch und auch metaphorisch - als ein fast schon zu perfektes Symbol der in Schräglage befindlichen Wohlstandsgesellschaft und der Verzeweiflung derjenigen, denen buchstäblich das Leben zwischen den Fingern zerrinnt. Doch leider verschenkt In Time seine Grundidee zugunsten einer lauten, langen Verfolgunsjagd.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Justin Timberlake stellt bei In Time wieder einmal unter Beweis, dass er tatsächlich ein Schauspieler mit spürbarer Leinwandpräsenz ist. Doch nach seinem präzisen Timing von The Social Network ist es ein wenig enttäuschend, ihn in einer weniger anspruchsvollen Rolle zu sehen.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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5.0Geht so

Regisseur und Autor Niccol ist intelligent und wie seine anderen Filme ist auch In Time wunderschön anzusehen, doch seine Ideen dringen selten bis unter die Oberfläche vor. In Time ist also so etwas wie das intellektuelle Gegenstück zu einem Abzieh-Tattoo.

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Scott Bowles: USA Today

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6.5Ganz gut

Die Parallelen zwischen dem Gebrauch von Zeit bei In Time und von Geld in der Realität sind erdrückend. [...] Warum also diese Idee mit Polizisten, Räubern und einer aufgesetzten Romanze überfrachten?

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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5.0Geht so

Regisseur Niccol baut die Grundidee von In Time nicht wirklich aus. Eine ausgeprägtere Hintergrundgeschichte zum Ursprung der genetisch festgelegten Gesellschaftsstrukturen hätten dem Film gut getan [...]

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Obwohl die Action-Passagen und der Handlungsverlauf doch nichts Außergewöhnliches bieten, liefert In Time doch einen alarmierenden Kommentar auf eine Welt, in der wenige Menschen alles haben, die meisten jedoch vor dem Nichts stehen - ein klassisches Science-Fiction-Motiv, das beängstigend das weiterentwickelt, was heute bereits gang und gäbe ist.

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Kommentare (407) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab


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howartwollowitz

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Bewertung3.0Schwach

Die Idee hätte sehr viel Potential.
Nur leider hat es keiner von diesen Gurken geschafft einen halbwegs Sinnvollen Film zu machen.
Logiklöcher größer als Tokyo.
Schlechte Effekte.
Schlechte Schauspieler.
Zu viel Romanze.
Zu Konstruiert.
Einfach nur schlecht.
Einzig Cilian Murphy macht hier ne halbwegs gute Figur.

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mogerdo

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Bewertung4.0Uninteressant

Schwaches Drehbuch, oberflächliche Charaktere und Logiklücken so groß wie die Betrügereien der Bankenkrise. Nur das tolle Casting insb die bezaubernde Amanda Seyfried retten den Film über die glücklicherweise nur 110 Minuten Laufzeit.

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Soulja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann man die Bankenkrise besser darstellen als mit ungerecht verteilter Lebenszeit? Ich denke nicht und dafür hat der Film all meine Sympathien. Im Aufbau offenbart er dann zwar ein paar Unzulänglichkeiten, aber er bleibt spannend und die Idee der Lebenszeitwährung wird gut umgesetzt und entwickelt. Würde mich sogar über ein Sequel freuen.

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christian-bauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Grundkonzept, die Idee für den Film ist sehr gut.
Aber nicht ganz so überzeugend.

Andrew Niccol liefert uns mit "In Time" einen hervorragenden Thriller, keine Frage. Aber vielleicht würde das Thema mit etwa mehr Drama besser funktionieren.

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Lex1

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Bewertung6.5Ganz gut

Geniale Filmidee! Doch an der Umsetzung happerts! Das schwache Drehbuch und die somit seichte Story machen aus der guten Idee einen mittelmäßigen Streifen den man morgen wieder vergessen hat.

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InRage1974

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich von der Grundidee her herausragend. Komisch, dass diese Idee vorher noch niemand hatte. Der Film hat auch seine sehr guten Momente, aber irgendwie war ich beim Schauen auch enttäuscht. Die ganze Zeit dachte ich, da muss doch noch MEHR kommen. Aber vielleicht hat mich die Grundidee zu sehr begeistert und von daher meine Erwartungen unerfüllbar. Aber unterm Strich beileibe kein schlechter Film.

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MemoriAria11

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Bewertung6.5Ganz gut

Grundsätzlich fand ich die Geschichte um die gestohlene Zeit sehr gut. Auch war die Besetzung grundsätzlich nicht schlecht. Nicht gut fand ich Justin Timberlake der kaum Harmonie mit Amanda Seyfried hat und auch sonst ehr eine blasse Darstellung zeigt.

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BlondeBitch

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Bewertung3.5Schwach

Nichts besonderes

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Splashy

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Bewertung7.5Sehenswert

Erstsichtung: 06.06.14
Vorhersage: 6,5 -> Bewertung 7,5

Äußerst interessante Storyidee, die wirklich Spaß macht!
Der Film erinnert an Bonny & Clyde gepaart mit Robin Hood und ist äußerst unterhaltsam inszeniert...

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BlackLupetto

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe den Film! Amanda Seyfried und Justin Timberlake machen ihre Sache einfach toll. Sehr gewagte Besetzung aber das Risiko hat sich gelohnt!

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Gaston

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Bewertung5.0Geht so

Eine ausgezeichnete Idee, die dann leider nicht ganz so toll umgesetzt wurde.
Timberlake kann einfach nicht besonders git spielen und der Rest ist irgendwie lieblos zusammen gehauen.
Vielleicht erbarmt sich ja noch mal ein Regisseur den Stoff mit richtigen Schauspielern und einer tollen Kulisse umzusetzen.
Da hätte man mehr draus machen können.

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lirgg1991

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich eine grosse Überraschung. Zwar hat der Film einige Längen und etwas mühe in der Erzählung, trotzdem ein sehr guter Film!

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Tim Kleine

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film lag einer netten Idee zugrunde, nur die Umsetzung ließ etwas zu wünschen übrig. Auch das Ende des Films erscheint mir relativ unsinnig. 6.5 Punkte gibt es für die nette Grundidee, jedoch wegen der schlechten Sprüche und zeitweise schwachen Leistung der Hauptdarsteller auch nicht mehr.

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RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Die Idee „Zeit als Währung“ gefällt mir sehr gut. Auch die Ausgangsposition, die die Story sich zu schaffen versucht, besitzt gesellschaftskritisches Potential. Nur habe ich mich recht früh gefragt, welche Motivation hat unser Held eigentlich? Als seine Mutter stirbt, ist er erst einmal verbittert und will sich rächen. Doch an wen?! „Die da oben“ wird im Film gesagt. Wer soll das sein? Die oberen Zehntausend? Die Politikebene? Die drei kleinen Neffen von Donald Duck? Man weiß es nicht. Die bisherige Handlung hat keinen Hinweis darauf gegeben und die folgenden Minuten tun es auch nicht. Das er sich dann ausgerechnet mit der Tochter eines Finanzmagnaten zusammen tut, ist in der Story doch das Ergebnis glücklicher Umstände, jedoch nicht geplant.
Genau das ist der Knackpunkt. Dat Timberlake fällt hier von einer Situation in die nächste und hat soviel Glück, das er in diesem Zukunftsszenario zum Robin Hood mutiert. Die anfänglichen Ansätze werden bei der ewigen Hetzerei durch den Film links liegen gelassen. Hauptsache das Gaunerpärchen hat sich am Ende der Räuberpistole lieb und hat dem Publikum … äh dem bösen Vati das Geld aus der Tasche gezogen.

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vanilla

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fand den cool, aber verstehe nach deiner tollen Kritik deine Ansicht und Bewertung;-)


Amazing

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine wirklich Interessante Zukunftsversion wird einem in diesem Film geboten. Zwar für mich nur eine solide story aber alleine die Idee des Films wurde so gut umgesetzt dass,
Es das wieder wett macht

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"In Time - Deine Zeit läuft ab" ist einer jener Filme, die man gerne mal mit "ganz nett" umschreibt. Ein Film ohne große Schwächen, aber ebenso wenig mit großen Stärken. Andrew Niccol hat mit "Gattaca" oder "Lord of War" sicherlich schon bessere und relevantere Filme inszeniert als diesen hier. Zunächst einmal ist die Grundidee, wie dies auch von anderen Usern bereits kommuniziert wurde, durchaus interessant und gerade am Anfang ist die Hoffnung groß, dass diese Idee auch hervorragend umgesetzt wird. Allerdings macht sich schon bald Ernüchterung breit, da der große Wurf leider nicht so recht gelingen mag. Die Kritik am kapitalistischen System wird überdeutlich, aber wenig subtil betont. Immer wieder klingen interessante Themen wie Sozialdarwinismus in der modernen Welt, soziale Missstände, Genmanipulation, Jugendwahn oder die Macht des Polizeistaats und des Bankensektors an, ohne diese jedoch auch nur ansatzweise erschöpfend behandeln zu wollen. Stattdessen wird eine banale Entführungsgeschichte erzählt, in deren Verlauf Entführer und Geisel gemeinsame Sache gegen das System machen. Immer auf ihrer Spur ist der „Timekeeper“ Raymond Leon, der das Wirtschaftssystem im Gleichgewicht halten möchte.
Nach gutem Beginn lässt sich im Mittelteil leider eine Menge Leerlauf ausmachen. Die Geschichte kommt nicht wirklich voran, die Spannung versandet. Albert Einstein würde sagen, die Zeit sei relativ. Im Mittelteil scheint sie kaum zu vergehen und der Film weist einige Längen und Wiederholungen auf.
Zudem stimmt die Chemie zwischen den beiden Protagonisten nicht. Amanda Seyfried wirkt gelangweiligt vom Partner und von der wenig herausfordernden Rolle und Justin Timberlake gibt sich redlich Mühe, sein begrenztes schauspielerisches Vermögen nicht zu offensichtlich werden zu lassen, was allerdings nicht immer gelingt. Cillian Murphy als "Timekeeper" agiert souverän, aber auch ihn hat man in der Rolle des Bösewichts schon besser gesehen.
"In Time - Deine Zeit läuft ab" ist ein Film der verpassten Möglichkeiten. Aus der guten Idee wird zu wenig gemacht. Es gab viele Wege, in die sich die Geschichte hätte entwickeln können. Bedauerlich, dass sich der Regisseur für eine der uninteressantesten Varianten entschied, auf banale Actionsequenzen setzte und dem Film damit viel von seiner gesellschaftlichen Sprengkraft raubte.

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xlkmx

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Bewertung5.5Geht so

Die Idee hat wohl zu hohe Erwartungen generiert, die Umsetzung war nicht so anspruchsvoll wie erhofft.

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beast667

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Bewertung5.5Geht so

Sozialkritik mal anders. Geld=Lebenszeit. So bezahlt man mit Lebenszeit die Busfahrt. Ab 25 Jahren altert man äusserlich nicht mehr usw und sofort. Schöne Idee, wenn der Streifen nicht so aalglatt wäre. Liegt auch an der Besetzung. Alle sehen so toll aus. Ein paar Überraschungen hätten dem Streifen gut getan. So war das Ganze sehr vorsehbar und nicht wirklich spannend. Für zwischendurch eine nette Abwechslung, aber er darf gerne in jeder DVD Sammlung fehlen.

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pischti

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Fand die Idee auch super, aber die Umsetzung bekam bei mir ähnlich viel Punkte wie bei Dir ^^


leManni

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein eigentlich typischer Hollywood Film. Die Charaktere und das Drehbuch sind klassisch und ohne große Überraschungen. Klingt langweilig, ist es aber überhaupt nicht. Denn ich finde die Idee und auch größtenteils die Umsetzung des Ausgangsplots unglaublich interessant. Die Motivation weiterzuschauen und sich mit anderen über diese mögliche Zukunft zu unterhalten bietet tagelang Stoff dafür! Super! :) Dem Film gelingt es am Anfang sehr gut diese Zukunft zu zeigen, verliert sich aber im Verlauf des Films irgendwo. Ja...irgendwo triffts gut. Kann ich nichtmal beschreiben. Aber das ist kein Grund abzuschalten, denn mir hat überraschenderweise Justin Timberlake ganz gut in seiner Rolle gefallen. Für mich konnte er den Film gut tragen, auch bis zum Ende hin. Und auch die mit roter Perücke ausgestattete und überaus heiß aussehende Amanda Seyfried konnte, wenn auch nur gering, mit ihrem Charakter Stärke zeigen.

Die Bildkompositionen waren auch immer sehr gut. Lediglich ein paar Editing-Fehler (komische Zeitsprünge und Logikschnitzer) haben mir gerade zum Ende hin doch den Spaß am Sehen geraubt. In der Drehbuchtheorie war das Ende ja gut gedacht, aber so schnell wie daraufhin geschnitten wurde, war es zu viel. Wenn das so geplant war: Scheiß Drehbuch. Wenn nicht: Scheiß Editing (aber gut möglich, dass da einiges ungeplant der Schere zum Opfer gefallen ist?! :) )
Ach und die allerletzte Szene mit dem riesigen Gebäude hätte man sich schenken können. Hat das ganze unglaubwürdig gemacht.

Fazit: Ein Film, der meiner Meinung nach einen zweiten Teil, zumindest in diesem Szenario benötigt. Die Witze über Zeit gehen einem definitiv nicht aus und wie gesagt, das gesamte Setting ist ziemlich interessant. Wer sich für die Idee begeistern kann, wird sich in einem grundsoliden, ja sogar richtig guten, Film mit "schwachen" Ende erfreuen. Die einzelnen Logiksprünge mag man verzeihen :) Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen!!!

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tector

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"Wilde und Seyfried hätten die Rollen tauschen sollen ;-)"
+1


leManni

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Jaaa da hast du Recht. Wilde hätte ruhig noch weiter Leben können...War ich auch etwas überrascht ^^

Wobei es mich mehr gestört hat, dass egal welches Alter, alle >25 im Film wie Bruder&Schwester ausgesehen haben :D (So auch Wilde&Timberlake)


Riese96

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich nehme mir gerne die ''ZEIT'' diesen Film zu bewerten ;-)
--Spaß bei Seite.
Der Film hat eine nette Idee {Geld=Zeit}. Es gibt einige Höhepunkte und der Streifen besticht mit einer guten Kameraführung und gut gemachter Action.
''Justin Timberlake'' und ''Amanda Seyfried'' machen ihre Sache gut. Dennoch hat mir noch etwas gefehlt, vielleicht etwas unerwartetes.
Ein solieder Sci-Fi-Action-Movie, aber auch nicht mehr.
Eben einfache Kost!
7 von 10 Punkten.

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