In Time - Deine Zeit läuft ab - Kritik

US 2011 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.12.2011

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Kritiken (31) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Schauen wir uns zunächst einmal die Handlung an sich an. Die Idee, Zeit als Währung zu verwenden ist recht frisch und birgt ohne jeden Zweifel ein ziemlich hohes Konfliktpotential und sorgt zugleich auch für eine noch größere Kluft zwischen Arm und Reich, als es in der realen Welt schon der Fall ist. Wer reich ist, lebt ewig. Wer arm ist, kann nur irgendwie versuchen, den Tag zu überstehen ohne dabei vor die Hunde zu gehen. Da unser Hauptprotagonist zu den armen Leuten aus dem Ghetto gehört, ist sein Überlebenskampf erstmal das wichtigste und zugleich tragenste Element des Filmes, zumindest im ersten Drittel. Auch darüber hinaus vermag Regisseur Andrew Niccol einen Spannungsbogen zu zeichnen, der einen nicht los lässt. Nachdem Hauptfigur Will Salas nun durch einen glücklichen Zufall an eine nicht unbeträchtliche Menge Zeit gekommen ist, dreht der Film erst richtig auf. [...]

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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6.5Ganz gut

[...] Regisseur Andrew Niccol ist mir zuvorderst durch Gattaca und Lord of War ein Begriff gewesen und insbesondere in die Kerbe des Erstgenannten schlägt auch In Time, denn hier wie dort entwirft er ein äußerst reizvolles Gedankenkonstrukt einer gar nicht mal so abwegigen Zukunft mit deutlichen dystopischen Tendenzen und einer unterschwelligen Gesellschaftskritik. Insbesondere der Anfang des Films ist damit ungemein spannend, wenn sich mehr und mehr Mechanismen und Zusammenhänge offenbaren und der Zuschauer durch alltägliche Szenen vermittelt bekommt, wie viel beispielsweise eine Tasse Kaffee oder eine Busfahrt kosten. Leider entwickelt sich Niccols Vision mehr und mehr zu einem geradlinigen und unspektakulären Action-Reißer, denn mit einem etwas anderen Ansatz hätte ich mit Freuden In Time fortan in einem Atemzug mit dem großartigen Gattaca genannt. Doch woran krankt der Film nun genau? [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein “Bonnie & Clyde” in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Wie alle sagen: Ungemein reizvolle Idee, für eine Weile auch faszinierend und unterhaltsam, aber sobald Timberlake und die gruselig-glubschäugige Seyfried, die mal wieder voll einen auf Pädo-Köder macht, zu Bonnie & Clyde-Time Bandits werden, säuft der Film böse ab. Und hat auch nichts mehr zu sagen. Einzig Cillian Murphy macht was aus seiner Figur.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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2.0Ärgerlich

Schnell, schnell. Ich hab doch keine Zeit...

Die da oben, die da unten. Ewigkeit gegen letzte Atemzüge. Fuck the System, klare Sache. Regisseur und Autor Niccol, also Andrew Niccol, nicht die aus dem Kölner Raum bekannte Frauenbezeichnung „dat Niccol“, zeigt wieder wie böse, korrupt und arschig die oberen Zehntausend sind. Dazu greift er wie schon bei seinem Regiedebüt „Gattaca“ auf eine Zukunftswelt zurück. Nett? Nö, dat Niccol, äh nur Niccol erschuf eine unecht wirkende Welt. Der Kniff mit der Zeit als Währung wirkt arg bemüht. Systemkritik kann doch auch irgendwie unterhaltsam sein. Mag sein, das Zeit gegen Brot clever ist, aber clever und langweilig schließt sich nicht automatisch aus. Nun gut, „In Time“ versucht ja auch irgendwie ein bisschen auf Robin Hood zu machen, doch auch hier wirkt alles irgendwie lustlos miteinander verschweißt. Der Held und seine Komplizin, Liebesgeschwurbel inklusive, haben ihren Zenit schon nach 5 Minuten überschritten und auch wenn ich Cillian Murphy mag, so ist sein Schurke ohne wahren Kern. Er ist so gnadenlos wie uninteressant und wird eigentlich nur von einer Gruppe von Zeitdieben aus dem Zeit-Ghetto unterboten. Nee, „In Time“ war Zeitverschwendung.

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Jaliju

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Oh no. Ich dachte ich guck mir den NUR wegen Cillian Murphy mal an, aber langsam hab ich selbst darauf kein Bock mehr.


C_C

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böse, korrupt, arschig... den Eindruck hatte ich garnicht. Ich hätte gesagt zynisch, abgeklärt, desillusioniert...

Wer hat denn das Rückgrat, sich gegen seine Bevorteilung (nicht Übervorteilung...) zu wehren?


Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Mainstream-Kreuzung aus “Robin Hood” und “Logans Run”. Im Podcast wird über Zeitkapitalismus, wie es ist, wenn alle wie 25 aussehen und über Kleenex-Sex für PG 13 geredet.

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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5.5Geht so

Als Kurzfilm ergäbe seine Prämisse eine berauschende, kleine Sci-Fi-Perle, abstrakt, aber auf soviel Ebenen stimulierend, dass selbst Philip K. Dick von seinem Grab aus Anerkennung zollt. Als Kinofilm dagegen tun sich nach spätestens 15 Minuten Abgründe auf, wenn der Film das Genre wechselt und Bonnie und Clyde zur Schlachtbank führt. Dazu peinliche Effekte und ein noch peinlicheres Weltbild macht aus dem ganzen eine Sci-Fi-Schmonzette für die Twilight-Generation. Schade...

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KultHit.de: KultHit.de

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6.0Ganz gut

Besondere schauspielerische Leistungen sind in Andrew Niccols Film jedoch gar nicht vorgesehen. Dafür ist der Plot zu simpel. Tatsächlich ist "In Time" einfach ein Actionthriller - gewiss mit etwas Drama - welcher in einen Sci-Fi Plot verpackt wurde. [...] Trotz all der obigen Kritik ist "In Time" jedoch kein schlechter Film. Schlicht und einfach deswegen, weil er spannend ist. Ein Thriller bei dei Protagonisten immer in Lebensgefahr schweben. Die Uhr am Unterarm, welche beständig die verbleibende Lebenszeit anzeigt, führt zu einem ständigen Gefühl der Bedrohung.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Bin nicht der erste der es sagt, aber es springt einem ja auch förmlich ins Auge --> Bonnie und Clyde machen einen auf Robin Hood. Somit wirkt das erfrischend neu wirkende Prinizip das im Trailer, wer hätte es denn gedacht, gar nicht mehr so hipp, modern und eben neu. Und obwohl der Film mit ekelhaft klischeehaften Momenten, die vor Kitsch nur so triefen, gespickt ist, und einfach nichts neu erscheint außer das eben Geld durch Zeit ersetzt wird, konnte ich "In Time" mehr abverlangen als ich dachte. Wie gesagt ist es zum einem die innovative Idee die den Film am Leben hält, Timberlake's sympathisches und Cillian Murphy's gutes Auftreten habens noch unterhaltender gemacht. Ich bin auch nie weggedöst, der Film hat es also geschafft mich weiterhin interissiert am Geschehen zu beteiligen. Und das wie gesagt obwohl der Film vor Klischees sprüht und eine Vorhersehbare Geschichte besitzt.
Die Stärke des Films liegt klar am Anfang und ein bisschen in der Mitte, wunderbar -passt wunderbar hier, ja passt schon, ich bin mal nett- wunderbar, wird dargestellt wie kaputt die Menschen auch im Jahre 2161 noch sind, verschiedene Zeitzonen wurden errichtet, nein nicht diese staatliche Regelung einer einheitlichen Uhrzeit, sondern eine staatliche Regelung einer einheitlichen Lebenszeit. Obwohl Uhrzeit auch passen könnte. Ach, denkt euch das irgendwie. Der Protagonist lebt in der ärmsten Zeitzone und muss von Tag zu Tag leben. Hätte heftiger dargestellt werden können, wirkte aber trotzdem beeindruckend. Auch Darwin kommt desöfteren in Gesprächen vor, von wegen Evolution undso. Diese Passagen die eine etwas klarere Botschaft hatten, waren auf jeden Fall die Stärksten, gleich danach kommen die Actionszenen bei der mich vor allem eine Sequenz extrem umgeworfen hat.
Also, schaut euch blos nicht den Trailer an, regt zu große Hoffnungen, ist im Großen und Ganzen nur ein mittelmäßiger Blockbuster der jedoch Spaß bringen kann, wenn man sich denn auch drauf einlässt.

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alex023

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Man sollte nicht den Trailer schauen! Hab ihn mir nicht angesehen und fand den Film gut. Größtenteils muss ich dir aber zustimmen, war leider mehr drin. Sehr viel mehr.


Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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5.0Geht so

„Was also ist die Zeit? Quid est ergo tempus?“ Anders als der Kirchenvater Augustinus beantwortet unser Film „In Time“ die Frage nach dem Wesen der Zeit nicht philosophisch, sondern ganz handfest: Zeit ist Geld. Die Zeit ist die neue Währung. Und damit beginnt die Eindeutigkeit dieses Films. Denn, daß Zeit Geld ist, ist nicht neu, wird aber vollkommen wörtlich genommen. Die Schlußfolgerung daraus ist so einfach wie bestechend: Die Reichen haben viel Zeit, die Armen haben wenig; wie ja auch die Reichen meist große Mengen Geld besitzen und die Armen arm sind. Man braucht, um den Film zu verstehen, also keinen theoretischen Aufwand zu betreiben. Doch „In Time“ wird an vielen Stellen noch deutlicher, wenn die schöne Sylvia sagt: „Die Armen sterben und die Reichen leben nicht“, dann sagt jemand: „Für die Unsterblichkeit einiger, müssen viele sterben“ oder es heißt: „Das ist schlichtweg darwinistischer Kapitalismus“. Sylvia und Will Salas wollen den Umsturz, die Revolution herbeiführen. Sie wollen die Ungerechtigkeit in der Welt nicht länger ertragen und nehmen den Kampf gegen die Macht des Zeitkapitals auf. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht: Syliva sagt sich von ihrer Familie los, beide haben sie keine Skrupel vor der Anwendung von Gewalt. Sie wollen mit allen Mitteln das ungerechte System abschaffen, in dem die Armen immer mehr Zeit hergeben müssen, weil einfache Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Es gibt keine Solidargemeinschaft mehr, alles ist längst privatisiert. Will und Sylvia rauben professionell Zeitbanken aus und verteilen die Zeit unter den Armen. Unweigerlich denkt man da an den Satz aus Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Am Ende sieht es so aus, als wolle Hollywood nun den Kommunismus einführen oder wie ist das alles zu verstehen? Mehr dazu und ein Vergleich mit Fritz Langs „Metropolis“ gibt`s in meinem Videoblog „Die Filmanalyse“!

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Markus Tschiedert

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8.0Ausgezeichnet

Investieren Sie zwei Stunden Ihres Lebens in diesen Film und sein wahnwitziges Gedankenspiel. Es lohnt sich!

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J4KOB

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@Captain: :D oh ja! Ne, ich glaube eher, da sieht jemand in einem unterirdisch schlechtem Film was ganz Großes, was da eigentlich gar nicht ist.
Als sog. Kritiker sollte man eigentlich nicht auf sowas billiges reinfallen. ^^


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

„In Time“ fesselt mit einer hervorragenden Sci Fi-Geschichte, bei der man gar nicht glauben will, dass sie mal nicht von Philip K. Dick geschrieben wurde. Autor Andrew Niccol ist verantwortlich und auch der perfekte Regisseur, konnte er doch schon bei „S1m0ne“ (2002) und „Gattaca“ (1997) mit glaubwürdigen Zukunfts-Atmosphären überzeugen.

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Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter

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6.0Ganz gut

Dass "In Time" trotz toller Bilder, stimmigem Film-noir-Ambiente, guter Schauspieler und packender Action dennoch einen ein wenig zwiespältigen Eindruck hinterlässt, hängt damit zusammen, dass der Film nicht wirklich etwas erzählt über die Zeit, in der wir leben. Weder durchdringt er die Frage, was Zeit beziehungsweise der Mangel an dieser mit einem Menschen anstellen kann. Noch erzählt er etwas über den grassierenden Jugendwahn oder den Menschheitstraum vom ewigen Leben

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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5.0Geht so

"In Time" ist ein ziemlich kruder Occupy-Film im Science-Fiction-Gewand. Andrew Niccol hat ihn sehr offensichtlich im Jetzt verankert: Er ruft zum Widerstand auf, bietet aber keine substantiellen Lösungsvorschläge an und kann nicht einmal den "Feind" von Will, Sylvia und den Ghettobewohnern klar benennen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.5Geht so

[...]Bis auf ihren grundlegenden Gedanken ist Niccols vierte Regiearbeit nicht darauf versessen, den Planeten in technisch-fortschrittlicher Weise weiterzudenken: keine fliegenden Autos, keine Robotergehilfen, keine nochmals auf’s doppelte ihrer Größe aufgetürmten Gebäude, kein Farbenmeer der digitalen Werbeanzeigen, ja verdammt, noch nicht mal Hoverboards sind hier unterwegs. Niccols zeigt eine karge Welt, eine reizentleerte, und das nicht nur in den staubigen Armenvierteln von Dayton, in denen „In Time“ beginnt, sondern auch später im reichen New Greenwich. Selbst die Gesetzeshüter, die Timekeeper, verzichten an ihren Fahrzeugen auf das rot-blaue Lichterspiel. Alles läuft letztlich auf das neongrüne Schimmern des Countdowns auf dem Unterarm hinaus, nur die darauf verrinnenden Jahre, Tage oder nur Sekunden zählen, alles und jeder fixiert sich auf die Zeit, die noch bleibt. Leider, und da beginnen sich trotz der tollen Idee recht früh die Makel von „In Time“ heraus zu schälen, nimmt sich der Film für eine Geschichte, in der sich alles um die Zeit dreht, selbst recht wenig davon, um Wichtiges an Setup zu leisten. Dem großen SciFi-Thriller mit der innovativ-brillianten Idee des letzten Jahres, Christopher Nolans „Inception“, wurde nicht selten seine viel zu erklärige Haltung zu seinem Gedanken vorgeworfen, wodurch sich die Komplexität von Traumebenen und Unterbewusstsein rasch verflüchtigten. „In Time“ hingegen erklärt im Grunde gar nichts, verwechselt Interpretationsspielraum zu oft mit inhaltlicher Leere, Timberlakes Eröffnungsmonolog aus dem Off erklärt den Grundriss, wer den gezeichnet hat und wie daraus eine gesellschaftlich tragbare Struktur entstehen konnte weiß er selbst nicht. Das er sich dem Aufbau eines Kellergeschosses und Stützpfeilern verweigert ist aber noch nicht sooo schlimm, es ist das Spezielle und weniger das Allgemeine, wo „In Time“ zu viel an Zeit einspart.[...]

[...]Und auch wenn Eile eines der obersten Gebote der Armen ist: „In Time“ hat es in den ersten Minuten zu eilig, da suggeriert Craig Armstrongs Score, der so auch ein Dritte-Welt-Armutsdrama untermalen könnte, eine emotionale Schwere und eine Betroffenheit, die man den Figuren überhaupt nicht nachfühlen kann, da man sie kaum kennengelernt hat. Für sich ist die Szene, in der Wills Mutter, gespielt von Olivia Wilde, mit ihren gnadenlos runtertickenden letzten Sekunden auf ihren Sohn zurennt in wunderschöner Tragik auf diesen nie wörtlicher zu nehmenden Begriff der davonlaufenden Zeit inszeniert – aber zu diesem Zeitpunkt des Films und nach nur einer gemeinsamen Szene hat man sich (auch rein optisch) noch nicht einmal an die Storyvorgabe gewöhnt, dass die drei Jahre jüngere Wilde die zweiundzwanzig Jahre ältere Mutter von Timberlake spielt, die gerade zum fünfundzwanzigsten Mal fünfundzwanzig geworden ist. Puh.[...] Sei’s drum, das ist des nitpickings vielleicht auch ein bißchen viel, zumal weit größere Logikbrüche und Zuwiderläufe des eigenen Konzeptes „In Time“ auf der anderen Seite auch nicht daran hindern können, ein zumindest interessanter und in einigen (zu wenigen) wirklich starken Momenten eine Auseinandersetzung mit seinem Thema provozierender Film zu sein.[...]

[...]Das Fazit lautet also wie so oft, wenn die Idee ganz toll klingt: der Film wird ihr nicht gerecht. „In Time“ ist zu keiner Zeit richtig schlecht, schluckt aber manches zu schnell runter, um auf weniger Schmackhaftem zu lange herum zu kauen. Justin Timberlake und Amanda Seyfried spielen gut, das aber zwei für sich genommen so attraktive Menschen nebeneinander so gar keine Wirkung aufbauen und damit der small town boy/city girl-Liebesplot völlig verpufft lässt sich sinnbildlich für das nicht optimale Miteinander des Films und seiner Idee sehen. Als empfehlenswertere Variante des Themas begrenzte Zeit in einer dystopischen Zukunft dürfte sich wohl Harlan Ellisons berühmte und preisgekrönte Kurzgeschichte „“Repent, Harlequin!” Said the Ticktockman“ von 1965 anbieten. Ellison erhob vor Kinostart eine Plagiatsklage gegen „In Time“, verzichtete nach der Sichtung aber auf weitere Schritte. Vielleicht in dem Wissen, als Autor einer der am häufigsten nachgedruckten Kurzgeschichten etwas geschaffen zu haben, das eine sehr viel längere Zeit hinter und vor sich hat, als der einmal geguckte, schnell verdaute und bald vergessene „In Time“.[...]

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Regisseur Andrew Niccol bietet in seinem neusten Werk eine interessante Idee, die in der filmischen Ausführung zwar einige klaffende Logiklöcher aufweist, aber zumindest visuell ansprechende Details zu bieten hat.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

„In Time“ ist aber weniger enttäuschend, weil Timberlake und Seyfried nicht überzeugen. Der Film scheitert letztlich daran, dass der an sich sehr kreative Niccol nichts aus den aufregenden philosophischen Implikationen seiner Welt macht, sondern alle Konflikte auf ein ziemlich ausgelutschtes Arm-gegen-Reich-Thema reduziert.

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Mix aus "Bonnie und Clyde", "Momo" und Kapitalismuskritik. "In Time – Deine Zeit läuft ab" ist ein sehr ordentlicher Utopie-Thriller, der nur nicht ganz so vielversprechend endet wie er beginnt.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Mal wieder Interesse an einen Sci-Fi-Flop mit den Ausmaßen eines „Surrogates“? Oder doch lieber an zeitgemäßer Kapitalismuskritik mit Schusswaffengebrauch, schnellen Autos und schönen Menschen? Dann ist die Jungdarsteller-Fete namens „In Time“ die richtige Wahl. Andrew Niccols Geschichte möchte nämlich liebend gerne Philip K. Dick sein, erfüllt aber eher die Niedrigschwell-Ansprüche im Rahmen von Alex Kurtzman, Roberto Orci oder auch Akiva Goldsman. Ich möchte hier gar nicht lange über die immensen Logiklöcher, die fehlenden Erklärungen für diese dystopische Zukunftsvision, die bescheuerten Zeiteinheitswortspiele, die ungeplanten Schmunzeldialoge oder den schrecklich billigen Look schimpfen, sondern lieber in aller Kürze auf dem popeligen Skript herumhacken: Zeit ist Geld, Arm und Reich: Konflikt und jetzt Action. Na toll! Somit bleibt Justin Timberlake kaum Raum für sein Talent: Er spielt seinen Teil weitgehend solide herunter, Amanda Seyfried tut ihr Bestes, erinnert mit der pappigen Pagenperücke aber an eine russische Edelnutte, die gerade im San Fernando Valley für den nächsten Cyber-Porno gecastet wurde. Ihre Rolle als reiches, naives Doofchen, dem man den Kummer der Ghettos erst noch zeigen muss, ist aber auch eher undankbar. Seyfried hat derzeit keinen guten Lauf: Ihre letzten Rollen und Filmen waren allesamt ein Totalausfall. („Red Riding Hood“, „Briefe an Julia“ - jetzt auch noch „In Time“). Regisseur und Autor Niccols kann mit seinen eigenen Figuren nur bedingt etwas anfangen: Er lässt sein Leading-Duo betont cool über die Leinwand hampeln, lässt sie mit seinen verzapften hölzernen Dialogen allein. Peinlich ist obendrein die alte Wulstlippe Cilian Murphy als taffer Zeitpolizist in Gestapo-Outfit. Die „In Time“-Ausstattung ist für einen Sci-Fi-Action-Thriller „gewöhnungsbedürftig“ bis lachhaft. Insgesamt weiß der nicht clevere, sondern stupide Film kaum zu unterhalten, nervt bisweilen durch seine äußerst brachial vorgetragenen sozialkritischen Zwischentöne, die neben all der Coolness gar noch Ernsthaftigkeit vorgaukeln. Nö, das klappt nicht. Dann doch lieber „Momo“ schauen.

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lieber_tee

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Du hattest (leider) recht. Banal-verschenkter Film.


Miss Timberlake

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Ich fands klasse


José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Die Welt, in der „In Time“ angesiedelt ist, unterscheidet sich kaum von der unseren: Die Architektur, die heutigen Autos fast gleichen Fahrzeuge, in der Form ebenso bekannte Telefonapparate und -zellen und die gediegene, zeitlose Einrichtung bei den Superreichen sowie der Kontrast zwischen den armen, baumlosen Stadtvierteln und den reichen Quartieren mit ihren Villen und ausgedehnten Parks erinnern an Cuaróns „Children of Men“. Die Kamera Roger Deakins spiegelt in diesen Dekors den seelischen Zustand einer durch und durch materialistischen Gesellschaft wider.
Obwohl das Drehbuch an manchen Stellen logische Schwächen offenbart und die Inszenierung mit zunehmender Filmdauer auf immer mehr Action setzt, wodurch „In Time“ bei weitem nicht die atmosphärische Dichte von „Gattaca“ erreicht, vermag der Subtext des Filmes zu fesseln: Niccol prangert erneut eine Gesellschaft an, die ohne ethische Prinzipien auf die Überwindung des Todes setzt.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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4.5Uninteressant

IN TIME ist vor allem lazy, nämlich nicht an der Konstruktion von innerer Plausibilität interessiert. Brainless demi-fun.

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The-Charming

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magst du das mal erläutern? ich fand ihn sehr plausibel..


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.5Ganz gut

Ohne das Science-Fiction-Element, handelt es sich um eine gewöhnliche Geschichte über ein Pärchen auf der Flucht, dass Banken ausraubt und ihren unrechtmäßig erworbenen Reichtum den Armen überlässt. Letzten Endes mag die Idee von In Time besser bei einer wöchentlichen Fernsehserie aufgehoben sein als bei einem eigenständigen Film.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Das Konzept von In Time ist ebenso clever wie potentiell erfolgreich. (Eine Hollywoodproduktion, in der jeder Charakter 25 oder jünger sein muss? Ist gekauft!) Doch Niccols satirischer Ansatz ist zahnlos und beschränkt sich zu sehr auf Wortspiele und optische Gags, wie die Eltern, die jünger aussehen als ihre Kinder.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Timberlake macht eine gute Figur, doch etwas wahrhaft Rebellisches, mehr Ecken und Kanten, hätten seine Darstellung auf ein anderes Level gebracht. [...] Innerhalb des engen Filmkonzepts, fängt Kamera-Ass Roger Deakins in beeindruckenden Bildern den Schauplatz Los Angeles ein [...] und Production Desginer Alex McDowell sowie Kostüm-Designerin Colleen Atwood leisten ebenfalls ganze Arbeit.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

[...] Die Idee ist stark und sie trägt den Film. Dass Andrew Niccol sie bestenfalls für eine recht platte und abgehangene Kapitalismuskritik bemüht, dem aktuellen Gesinnungstrend aus weltweiten Bürgerprotesten gegen die "Diktatur der Finanzmärkte" nur allzu dienlich, schadet "In Time" als Unterhaltungsfilm nicht. Der Verzicht auf eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema ermöglicht natürlich die Fokussierung auf einen genretypischen Road-Movie-Plot und dessen unverzichtbare Liebesgeschichte. [...]

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Mr Vincent Vega

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Das war nicht unbedingt mein Ziel. :D


lieber_tee

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Der Film war denn doch eine Enttäuschung. Schade, da wäre mehr drin gewesen.


Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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6.0Ganz gut

Das ganze Zeit-Konzept funktioniert - physisch und auch metaphorisch - als ein fast schon zu perfektes Symbol der in Schräglage befindlichen Wohlstandsgesellschaft und der Verzeweiflung derjenigen, denen buchstäblich das Leben zwischen den Fingern zerrinnt. Doch leider verschenkt In Time seine Grundidee zugunsten einer lauten, langen Verfolgunsjagd.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Justin Timberlake stellt bei In Time wieder einmal unter Beweis, dass er tatsächlich ein Schauspieler mit spürbarer Leinwandpräsenz ist. Doch nach seinem präzisen Timing von The Social Network ist es ein wenig enttäuschend, ihn in einer weniger anspruchsvollen Rolle zu sehen.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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5.0Geht so

Regisseur und Autor Niccol ist intelligent und wie seine anderen Filme ist auch In Time wunderschön anzusehen, doch seine Ideen dringen selten bis unter die Oberfläche vor. In Time ist also so etwas wie das intellektuelle Gegenstück zu einem Abzieh-Tattoo.

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Scott Bowles: USA Today

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6.5Ganz gut

Die Parallelen zwischen dem Gebrauch von Zeit bei In Time und von Geld in der Realität sind erdrückend. [...] Warum also diese Idee mit Polizisten, Räubern und einer aufgesetzten Romanze überfrachten?

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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5.0Geht so

Regisseur Niccol baut die Grundidee von In Time nicht wirklich aus. Eine ausgeprägtere Hintergrundgeschichte zum Ursprung der genetisch festgelegten Gesellschaftsstrukturen hätten dem Film gut getan [...]

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Obwohl die Action-Passagen und der Handlungsverlauf doch nichts Außergewöhnliches bieten, liefert In Time doch einen alarmierenden Kommentar auf eine Welt, in der wenige Menschen alles haben, die meisten jedoch vor dem Nichts stehen - ein klassisches Science-Fiction-Motiv, das beängstigend das weiterentwickelt, was heute bereits gang und gäbe ist.

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Kommentare (380) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab


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KimJongDix

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Bewertung2.5Ärgerlich

ein film zu dem man einfach einen kommentar schreiben MUSS!
die grundidee des films ist sehr interessant, die umsetzung sehr schlecht.
allerdings war mir das vor dem filmgenuss auch schon klar - justin timberlake ist einfach kein schauspieler - egal wie viele filme er dreht. er wirkt immer statisch, fast schon tollpatschig und emotionslos. kurz: einfach unauthentisch, die weibliche ergaenzung amanda seyfried macht auch nur nuancenhaft einen besseren eindruck als jt.

zur story: die grundidee ist nett, die umsetzung amateurhaft/bis an die grenzen der psychischen belastbarkeit eines menschen!!!!: die emotionalen hoehepunkte des films (tod der mutter, jts flucht in die "bessere zone", die wirklich belastende "liebesgeschichte" hat in mir wuensche der lebensaufgabe bewirkt und eben die flucht vor der sogenannten "polizei" und eben das langatmige und einschlaefernde ende, sind total unglaubhaft und 0815 - hier wird der zuschauer 0 gefordert und die permanenteaneinanderreihung dieser surrealen plastischen welt ist durchzogen von tausenden unstimmigkeiten und logikfehlern.
in einer unbestimmten zukunft wo es techhnologisch moeglich ist - seine lebenszeit neonleuchtend unter der haut durch leuchtend und quasi interaktiv in echtzeit anzeigen zu lassen - aber die fabrikarbeiter in anlagen "beschaeftigt" sind die schon in den 80er jahren unserer zeit veraltet waren. will sagen: der technologische fortschritt ist nur in diesem einen merkmal zu erkennen ALLES ANDERE bleibt so wie wir es heute kennen.
die autos und einige szenen sehen aus als haette man wirklich enorme budgetprobleme gehabt.
also ich kann diesen film nur JEDEM abraten, der mindestens einen hauptschulabschluss (oder hoeher) erreicht hat.
ich bin jedenfalls gluecklich dass ich fuer diesen "film" kein geld ausgegeben habe,
das einzige was dieser film bei jedem zuschauer bewirkt ist die einsicht dass zeit kostbar ist und man die 100 minuten auch gerne wiederhaben wollen wird - aber leider leben wir noch in der kargen vergangenheit
familie schmidt wuerde abraten.

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MrLaphis

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich fand ich die Idee ganz gut ,aber Wen der Cast nicht so ganz überzeugt (was bei mir der Fall war) der wird im Film auch nicht eines besseren belehrt. Im Endeffekt ein solider Film, hätte man aber mehr draus machen können.

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JupiterKallisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Idee von In Time ist mal etwas komplett anderes. In einer Zukunft, in der die Zeit die Welt noch mehr regiert als sie es sonst schon tut. Justin Timberlake und Amanda Seyfried spielen ihre Rollen gut und glaubwürdig. Die Welt, die in dem Film existiert, ist sehr interessant. Der Unterschied zwischen der reichen und armen Gesellschaft ist allgegenwärtig und sehr interessant dargestellt. Dass man, um zu den “reichen” Vierteln zu kommen, einiges an Geld, also Zeit, haben muss, ist schon schlimm genug. Aber die Tatsache, dass einige Menschen von Tag zu Tag und von Sekunde zu Sekunde leben, und andere Tausende von Jahren zur Verfügung haben, ist erschreckend. Ein bisschen enttäuschend für mich war das Ende. (Nein, ich spoilere hier nicht) Ansonsten finde ich den Film gut gelungen und die Story gut umgesetzt.

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MaceWindu1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Hab den Film nicht mehr so gut in Erinnerung, aber das was mir geblieben ist sind eigentlich gute Szenen.
Ich weiß nur noch, das mir das Ende nicht gefallen hat, hätte da den Film vielleicht noch etwas länger gemacht.

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Frankie Dunn

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Bewertung2.5Ärgerlich

Vorher hatte ich überlegt, ob ich mir einen Film mit Timberlake als Hauptdarsteller wirklich antun muss...hinterher muss ich eingestehen, dass er noch das Beste an In Time war. Schade, nach den guten Filmen Gattaca, Simone und Lord of War war das eine Nullnummer von Andrew Niccol und Seelen macht keinen besseren Eindruck. Selbst wenn man mal die komische Grundthematik um Bonnie & Clyde akzeptiert hat, bekommt man nicht mehr als einen stumpfen Actionfilm voller Logiklöcher mit 2 vernünftigen (Timberlake, Murphy) und einer schlechten Darstellerin (Seyfried) vor durchschnittlichen Kulissen serviert. Macht insgesamt ca. 2 Stunden verschwendete Lebenszeit. Die Anspielungen auf das Geschehen in der Realität sind zahlreich, aber selten konkret, treffend und meist sogar ärgerlich. Mal konkret gefragt: Heißt das jetzt, in Bezug auf die Anspielungen, dass wir Banken, Juweliere und Supermärkte überfallen sollten? Oder vielleicht besser Andrew Niccol's Familie? Man weiß es nicht. Dafür ist die Gesellschaftskritik von In Time zu grob und unschlüssig gehalten. Wahrscheinlich sollten einfach nur Zuschauer mit einem aktuellen Thema ins Kino gelockt werden, um ihnen das (in Zeiten der Finanzkrise auch noch deutlich knappere) Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich war nicht begeistert.

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abendrot

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Bewertung6.5Ganz gut

Ziemlich gute und dichte Idee - auch dass im Film die Situation des kleinen Mannes bedacht wird, der die Lebenszeit als Währung schonmal nicht so locker stecken hat wie die oberen Zehntausend in jenem System. Steckt voller Potential und Möglichkeiten, konzentriert sich aber gen' Ende auf eine Bonnie-und-Clyde-artige Lovestory zwischen Ghettoboy und (lebenszeit)reichem verwöhnten Gör aus der Oberschicht. Was mich an diesem Film auch etwas störte ist die Tatsache, dass alle Leute aufgestyled aussehen, als kämen sie gerade frisch vom Frisör. Ewig 25 sein bedeutet sicher nicht, sich auch ewig so zu benehmen schätze ich.

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Simon Moon

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Ich bin voreingenommen gewesen, zugegeben. Aber Timberlake? Naja, egal, jeder Mensch hat ein Chance verdient. Vergessen wir mal das er da mitspielt. Dann lernt man das die Grundidee des Film keine schlechte ist, ein halbe Stunde lang, sogar dramatisch und traurig. Ab da hab ich nur eine Erinnerung, eine Frau läuft auf High-Heels durch die Rest-60-Minuten des Films. Achja, begleitet von Justin Timberlake. Das ist ungefähr die Handlung.


vega_vincent

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

«Immer mitten in die Fresse rein!» Wer sich diesen Film ansieht und dabei kein mulmiges Gefühl bekommt, lebt in einer Traumwelt. Der Film stellt nicht eine nahe Zukunft dar, sondern die traurige Gegenwart. Diverse interessante Fragen werden aufgeworfen, den meisten wird nicht weiter nachgegangen. Das soll der geneigte Zuschauer selbst tun. Ein sympathischer Ansatz! Die Umsetzung ist gut gelungen (geile Bullen-Kisten!) und auch Justin Timberlake weiss zu überzeugen. Das unglaubwürdige Ende zieht den Film etwas runter. Man hätte dem Zuschauer ruhig einen ordentlichen Schlag in die Magengrube zum Abschluss verpassen können. Das hätte der Massentauglichkeit des Filmes sicher geschadet, hätte ihn aber qualitativ auf ein höheres Niveau gehoben. Wie auch immer, mir hat der Film sehr gefallen. Klare Empfehlung!

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vega_vincent

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You don’t say?!


axel.remer

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größter Hit: I want you back.


Grambambuli

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterhaltsame Dystopie mit einem tollen Timberlake. Nix bahnbrechendes, aber gut unterhaltendes Stück SciFi, welches ich mir immer wieder gerne mal anschaue.

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freeyourmind

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als Unterhaltungsfilm würde dieser Film für mich kaum eine so hohe Bewertung erhalten. Da die gesellschaftskritische Frage des "immer mehr wollens auf Kosten anderer" mitschwingt und sehr gut transportiert wird, für mich ein sehr guter Film.

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freeyourmind

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gefällt mir sehr!


Konga

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Lohnt sich, definitiv angucken! Auch von mir gibts so ne Bewertung nur mit Inhalt :D


hallidalli

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Bewertung7.0Sehenswert

Alte Story neu und interessant verpackt. So etwas ist immer willkommen.

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cronic

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Idee ist klasse, und wie sie die Zeitwährung in die Lebenssituationen einbinden gefällt mir schon sehr. Im Laufe des Films wird es dann solide aber nicht mehr so interessant wie am Anfang.
Mal interessant, Galecki in so einer Nebenrolle zu sehen. Zudem spielen noch Cilian Murphy, Olivia Wilde und Vincent Kartheiser mit, von denen ich ein Fan bin.

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viewer

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Bewertung4.0Uninteressant

Bonnie & Clyde für Arme!

Blasse Darsteller, fade Handlung und eine Prämisse, die bei genauem Hinsehen an allen Ecken und Enden nicht konsequent durchgezogen wird. Die ersten 60 Minuten allerhöchstens durchschnittliche Thriller-Kost. Dann aber nehmen die Logiklöcher überhand (SPOILER): Millionen Menschen kämpfen um Minuten, sterben täglich, würden alles für mehr Zeit tun - aber eine Zeitbank ist so lächerlich ungesichert, dass es reicht mit einem LKW durch die Fensterscheibe zu fahren und dann ungestört in den Tresorraum zu gehen??! Und dann wird in einem Nebensatz erklärt, dass das neue Bonnie&Clyde-Paar schon 6 Banken ausgeraubt hat. Die lächerlich ungesichterten Banken haben also auch nach dem 1. oder 2. Bankraub nicht aufgerüstet? Und das in einer Welt, wo im Dialog gesetzt wird: die Zeit muss so verteilt sein, sonst kippt das ganze System!
Und wie verteilt man 1 Millionen Jahre in einer Welt, in der die Menschen sich gegenseitig keine Sekunde gönnen (siehe Tod der Mutter am Anfang)? Ja ganz einfach: man gibt die Festplatte mit der 1 Millionen Jahre einfach einem Menschen und von dort aus verteilen sich die Jahre in alle Sektoren, weil die Menschen sich gegenseitig ihre neuen Jahre weiterverschenken. Was ein Schwachsinn!
Und dann der Showdown: unser Paar hat also 1 Millionen Jahre und gibt sie den Bedürftigen. Dabei kommen sie aber nicht auf die Idee, sich selbst ein paar Tage oder Monate einzustecken?? Plötzlich haben sie nur noch wenige Minuten zu leben und werden verfolgt. Klar, ist spannend, aber selten dämlich. Genauso der böse Cop, der sie jagd. Da sagt er noch im Auto: "Zentrale, geben sie mir meine Tagesration Zeit!" - weil er da aber das gesuchte Paar sieht, hat er nicht mehr die 1,5 Sekunden Zeit, um seinen Arm aufzuladen und vergisst (!) das Aufladen??
Ich könnte hier ewig weitermachen, aber das wäre Zeitverschwendung. Und davon habe ich durch den Film schon 109 Minuten verschwendet!

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T00BI

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Bewertung6.0Ganz gut

Der 25te Geburtstag,
ein Ruck geht durch den Körper
und die Zeit beginnt zu Laufen.

Was wenn nicht mehr Geld die Währung der Zukunft ist, sondern Zeit?
Eine Busfahrt keine fünf Euro kostet sondern zwei Stunden?
Und wenn man nur eine begrenzte Zeit auf seiner Uhr hat, die gnadenlos runterläuft?
Und bei 0? Ja, bei Null wars das dann!

Will Salas (Justin Timberlake) ist ein einfacher Arbeiter aus dem Ghetto, seine Uhr zeigt meistens nur ein paar Stunden an, die stetig ablaufen. Ausschlafen ist bei ihm nicht, er muss täglich zur Arbeit um sich seine Zeit zu verdienen und so sein Überleben zu sichern.

Sylvia Weis (Amanda Seyfried) ist das komplette Gegenteil von ihm. Sie kommt aus einer höheren Zeitzone, einem Ort, an dem nur die reichen und wohlhabenden Bürger leben. Auf ihrer Uhr stehen mehrere Jahre, so brauch sie sich über ihr Überleben keine Sorgen zu machen.

Als Will durch Zufall ein ganzes Jahrhundert auf seiner Uhr wiederfindet, treffen sich die Wege unserer beiden Hauptdarsteller und ihr Kampf um Gerechtigkeit in einer scheinbar ungerechten Welt beginnt.

Irgendwie hatte ich nicht besonders viel von "In Time" erwartet, am Ende wurde ich aber doch positiv überrascht, denn man bekommt hier einen erfrischenden Genrebeitrag zu sehen, der definitiv zu gefallen weiß. Vor allem Justin Timberlake zeigt hier, dass er durchaus Talent zum Schauspielern hat, aber auch Amanda Seyfried, die hier nebenbei noch ein richtiger Hingucker ist, weiß zu gefallen. Neben den beiden bekommt man auch noch Kilian Murphy, in einer schönen Antagonistenrolle als Timekeeper zu sehen, eine Art Aufseher, der den Transfer von großen Zeitmengen überwacht. Das Beste am Film ist aber die Idee an sich, die ich so in der Form noch nicht gesehen habe und so mal was vollkommen Erfrischendes darstellt. Ganz nebenbei gibt’s auch noch eine gute Portion Gesellschaftskritik obendrauf. Das einzige Manko ist, dass das Potenzial das die Idee bietet nicht vollkommen ausgeschöpft wird, zudem sind ab und an auch mal ein paar nicht nachvollziehbare Szenen dabei, die eine höhere Wertung verhindern. Im Großen und Ganzen ist „In Time“ aber ein wirklich guter Film, der zwar seine Schwächen hat, trotz alle dem über die komplette Laufzeit zu gefallen weiß und Spaß macht.

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung7.5Sehenswert

Etwas schmutziger als "Gattaca" aber mit einem genauso gutem Autogeschmack.

"Zeit ist Geld". Treffender als bei "In Time" kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen. Der Film kippt immer wieder in eher dämliche Nebenstränge ab aber dennoch: Man ist auf dem richtigen Weg, den gigantischen Zynismus und letztendlich auch Selbstzerstörerische Tendenz des Kapitalismus richtig zu visualisieren. Ich hatte weniger erwartet und mehr bekommen. So ist das schön - und Cillian Murphy wieder in einer schönen Antagonistenrolle sowieso.

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Baumkopf Holzfaust

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aber nur wegen dem geschrottetem Jaguar!


pischti

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An den kann ich mich gar nicht mehr erinnern ^^


Albinochen

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist auf jeden Fall Sehenswert, vor allem für diejenigen die "Zukunfts-Filme" mögen. Die Idee finde ich gut, jedoch hapert es ein bisschen an der Umsetzung, ich fände es noch Interessanter wenn es auch ein bisschen Information über den Hintergrund gegeben hätte, also wie es zu allem kam usw.

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st.rohrbach

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessantes Konzept mit ein paar Schwächen...jedoch gute Unterhaltung

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Line3105

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film konnte mich wirklich durchweg begeistern. Wahnsinn! Die Story ist neu, die Schauspieler richtig gut und es wird irgendwie nie langweilig.
Jeder Mensch hat von Geburt an einen Time-Code auf dem Arm. Dieser läuft genau 25 Jahre. Danach ist die Zeit abgelaufen und man stirbt. Man hat jedoch die Möglichkeit durch Arbeit, Geld usw. sich mehr Zusatz-Zeit zu ergattern. Das heißt, man kann durchaus über 100 oder 1000 Jahre alt werden… es kommt nur darauf an, ob man es schafft Zeit dazu zu bekommen.

Justin Timberlake ist ja nun schon länger in diversen Filmen zu sehen. Ich bin zwar kein großer Fan, aber muss ehrlich zugeben, dass er mir als Schauspieler irgendwie gefällt (Ich hab sogar alle Filme mit ihm gesehen…hihi). Er kommt glaubhaft rüber und ist irgendwie ein cooler Typ. Mein Freund Cillian Murphy spielt hier wiederum erneut den Bösewicht.

Wenn du Action-Thriller magst, die auch mal ein paar Liebesszenen hervorbringen, dann solltest du dir diesen Film unbedingt mal ansehen! Sehr gut gelungen, Mr. Niccol!
Gut durchdachtes Kino-Spektakel vom Feinsten!!!

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SalocinRocknRolla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde es jedesmal faszinierend wenn mich ein Film so positiv überraschen kann. Ich hatte meine Vorbehalte, selbst Moviepilot kam nicht über eine Vorhersage von 6,3 hinaus, aber der Film konnte wirklich überzeugen. Spannende Zukunfts-Rahmenhandlung, super Cast (ja auch Justin Timberlake weiß zu überzeugen). Ein wenig Bonnie & Clyde in der Zukunft. Ich fand es sehr gut. Der Film weiß zu überzeugen. Spannend inszeniert.

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pischti

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Mir geht es anders, fande die Idee SUPER, aber die Umsetzung etwas schwach.


Freak239

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Unfassbar das man so ein Konzept so schlecht darstellen kann...

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Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

IN TIME oder Cillian Murphy hält Justin Timberlake vom Ficken ab. Viel mehr passiert eigentlich nicht. Der finale Showdown ist ganz gut. Dass alle Bunnys die meiste Zeit angezogen sind, gibt Abzüge in der B-Note. Und leider geizt man nicht nur mit Reizen, sondern auch mit den Special Trix.

Bunnyfaktor: 6.5

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