In Time - Deine Zeit läuft ab - Kritik

US 2011 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.12.2011

  • 6 .5

    Die Idee ist eigentlich so gut und es hätte noch so viel tiefer gehen können.
    Schade, dass es dann letzendlich mehr oder weniger in eine Love-Story umgekippt ist!
    Interessanter hätte es werden können, wenn mehr auf die einzelnen Ghettos und Gesellschaftsstrukturen eingegangen wäre oder beispielsweise auch auf eine Revolution.
    Es gab zwar durchaus Andeutungen in die richtige Richtung, aber das wars dann auch schon. Nach dem Film gab es keine Sekunde, wo ich nochmal gedacht hab: tolle Story, sehr packend oder so ähnlich..
    Ich weiß nicht, vielleicht hätten mich ein paar Darsteller das schon vermuten lassen können, aber ich gehe gerne unvoreingenommen an Filme ran, weshalb ich auch schon des öfteren positiv überrascht wurde. Hier war es jetzt leider nicht so..

    • 7
      QaXx 16.12.2014, 20:55 Geändert 16.12.2014, 20:56

      Der Film hat mich unterhalten und der Cast war bis auf die Fehlbesetzung - Alex Pettyfer als "Bösewicht" mehr als gelungen!!

      Die großzügige Bewertung gebe ich hauptsächlich wegen der genialen Grundidee - zu einem Lieblingsfilm reicht es aber nicht, weil ich finde man hätte einfach noch viel viel mehr aus diesem Film rausholen können!

      • 5
        lena.leine 14.11.2014, 20:42 Geändert 14.11.2014, 20:43

        Tolle Idee und grundsätzlich gute Story, die Umsetzung allerdings typisch amerikanisch- Hauptsache, wir lassen unsere weibliche Nebendarstellerin mit hohen Schuhen ungeschickt aus einem Fenster ihrem Helden in die Arme springen, der kurz zuvor sicher auf einem Autodach gelandet ist und währenddessen auf seinen Erzfeind geschossen hat. Das ganze war mir zu flach und die schauspielerischen Leistungen waren meiner Meinung nach auch nicht die Höhe. Der Film hatte trotzdem ein paar starke Szenen.

        • 8

          Die Idee von dem Film hat mich total fasziniert ! Ich mein stellt euch mal vor , Zeit als Währung .... Diese tolle Idee wurde meiner Meinung nach sogar ganz ok bis gut umgesetzt.

          • 3

            Die Idee hätte sehr viel Potential.
            Nur leider hat es keiner von diesen Gurken geschafft einen halbwegs Sinnvollen Film zu machen.
            Logiklöcher größer als Tokyo.
            Schlechte Effekte.
            Schlechte Schauspieler.
            Zu viel Romanze.
            Zu Konstruiert.
            Einfach nur schlecht.
            Einzig Cilian Murphy macht hier ne halbwegs gute Figur.

            • 4

              Schwaches Drehbuch, oberflächliche Charaktere und Logiklücken so groß wie die Betrügereien der Bankenkrise. Nur das tolle Casting insb die bezaubernde Amanda Seyfried retten den Film über die glücklicherweise nur 110 Minuten Laufzeit.

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              • 8

                Kann man die Bankenkrise besser darstellen als mit ungerecht verteilter Lebenszeit? Ich denke nicht und dafür hat der Film all meine Sympathien. Im Aufbau offenbart er dann zwar ein paar Unzulänglichkeiten, aber er bleibt spannend und die Idee der Lebenszeitwährung wird gut umgesetzt und entwickelt. Würde mich sogar über ein Sequel freuen.

                • 7 .5

                  Das Grundkonzept, die Idee für den Film ist sehr gut.
                  Aber nicht ganz so überzeugend.

                  Andrew Niccol liefert uns mit "In Time" einen hervorragenden Thriller, keine Frage. Aber vielleicht würde das Thema mit etwa mehr Drama besser funktionieren.

                  • 3 .5

                    Geniale Filmidee! Doch an der Umsetzung happerts! Das schwache Drehbuch und die somit seichte Story machen aus der guten Idee einen mittelmäßigen Streifen den man morgen wieder vergessen hat.

                    • 6 .5

                      Für mich von der Grundidee her herausragend. Komisch, dass diese Idee vorher noch niemand hatte. Der Film hat auch seine sehr guten Momente, aber irgendwie war ich beim Schauen auch enttäuscht. Die ganze Zeit dachte ich, da muss doch noch MEHR kommen. Aber vielleicht hat mich die Grundidee zu sehr begeistert und von daher meine Erwartungen unerfüllbar. Aber unterm Strich beileibe kein schlechter Film.

                      • 6 .5

                        Grundsätzlich fand ich die Geschichte um die gestohlene Zeit sehr gut. Auch war die Besetzung grundsätzlich nicht schlecht. Nicht gut fand ich Justin Timberlake der kaum Harmonie mit Amanda Seyfried hat und auch sonst ehr eine blasse Darstellung zeigt.

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                        • 3 .5

                          Nichts besonderes

                          • 7 .5

                            Erstsichtung: 06.06.14
                            Vorhersage: 6,5 -> Bewertung 7,5

                            Äußerst interessante Storyidee, die wirklich Spaß macht!
                            Der Film erinnert an Bonny & Clyde gepaart mit Robin Hood und ist äußerst unterhaltsam inszeniert...

                            • 10

                              Ich liebe den Film! Amanda Seyfried und Justin Timberlake machen ihre Sache einfach toll. Sehr gewagte Besetzung aber das Risiko hat sich gelohnt!

                              • 5

                                Eine ausgezeichnete Idee, die dann leider nicht ganz so toll umgesetzt wurde.
                                Timberlake kann einfach nicht besonders git spielen und der Rest ist irgendwie lieblos zusammen gehauen.
                                Vielleicht erbarmt sich ja noch mal ein Regisseur den Stoff mit richtigen Schauspielern und einer tollen Kulisse umzusetzen.
                                Da hätte man mehr draus machen können.

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                                • 8 .5

                                  Für mich eine grosse Überraschung. Zwar hat der Film einige Längen und etwas mühe in der Erzählung, trotzdem ein sehr guter Film!

                                  • 6 .5

                                    Der Film lag einer netten Idee zugrunde, nur die Umsetzung ließ etwas zu wünschen übrig. Auch das Ende des Films erscheint mir relativ unsinnig. 6.5 Punkte gibt es für die nette Grundidee, jedoch wegen der schlechten Sprüche und zeitweise schwachen Leistung der Hauptdarsteller auch nicht mehr.

                                    • 3

                                      Die Idee „Zeit als Währung“ gefällt mir sehr gut. Auch die Ausgangsposition, die die Story sich zu schaffen versucht, besitzt gesellschaftskritisches Potential. Nur habe ich mich recht früh gefragt, welche Motivation hat unser Held eigentlich? Als seine Mutter stirbt, ist er erst einmal verbittert und will sich rächen. Doch an wen?! „Die da oben“ wird im Film gesagt. Wer soll das sein? Die oberen Zehntausend? Die Politikebene? Die drei kleinen Neffen von Donald Duck? Man weiß es nicht. Die bisherige Handlung hat keinen Hinweis darauf gegeben und die folgenden Minuten tun es auch nicht. Das er sich dann ausgerechnet mit der Tochter eines Finanzmagnaten zusammen tut, ist in der Story doch das Ergebnis glücklicher Umstände, jedoch nicht geplant.
                                      Genau das ist der Knackpunkt. Dat Timberlake fällt hier von einer Situation in die nächste und hat soviel Glück, das er in diesem Zukunftsszenario zum Robin Hood mutiert. Die anfänglichen Ansätze werden bei der ewigen Hetzerei durch den Film links liegen gelassen. Hauptsache das Gaunerpärchen hat sich am Ende der Räuberpistole lieb und hat dem Publikum … äh dem bösen Vati das Geld aus der Tasche gezogen.

                                      10
                                      • 7 .5

                                        Eine wirklich Interessante Zukunftsversion wird einem in diesem Film geboten. Zwar für mich nur eine solide story aber alleine die Idee des Films wurde so gut umgesetzt dass,
                                        Es das wieder wett macht

                                        • 6

                                          "In Time - Deine Zeit läuft ab" ist einer jener Filme, die man gerne mal mit "ganz nett" umschreibt. Ein Film ohne große Schwächen, aber ebenso wenig mit großen Stärken. Andrew Niccol hat mit "Gattaca" oder "Lord of War" sicherlich schon bessere und relevantere Filme inszeniert als diesen hier. Zunächst einmal ist die Grundidee, wie dies auch von anderen Usern bereits kommuniziert wurde, durchaus interessant und gerade am Anfang ist die Hoffnung groß, dass diese Idee auch hervorragend umgesetzt wird. Allerdings macht sich schon bald Ernüchterung breit, da der große Wurf leider nicht so recht gelingen mag. Die Kritik am kapitalistischen System wird überdeutlich, aber wenig subtil betont. Immer wieder klingen interessante Themen wie Sozialdarwinismus in der modernen Welt, soziale Missstände, Genmanipulation, Jugendwahn oder die Macht des Polizeistaats und des Bankensektors an, ohne diese jedoch auch nur ansatzweise erschöpfend behandeln zu wollen. Stattdessen wird eine banale Entführungsgeschichte erzählt, in deren Verlauf Entführer und Geisel gemeinsame Sache gegen das System machen. Immer auf ihrer Spur ist der „Timekeeper“ Raymond Leon, der das Wirtschaftssystem im Gleichgewicht halten möchte.
                                          Nach gutem Beginn lässt sich im Mittelteil leider eine Menge Leerlauf ausmachen. Die Geschichte kommt nicht wirklich voran, die Spannung versandet. Albert Einstein würde sagen, die Zeit sei relativ. Im Mittelteil scheint sie kaum zu vergehen und der Film weist einige Längen und Wiederholungen auf.
                                          Zudem stimmt die Chemie zwischen den beiden Protagonisten nicht. Amanda Seyfried wirkt gelangweiligt vom Partner und von der wenig herausfordernden Rolle und Justin Timberlake gibt sich redlich Mühe, sein begrenztes schauspielerisches Vermögen nicht zu offensichtlich werden zu lassen, was allerdings nicht immer gelingt. Cillian Murphy als "Timekeeper" agiert souverän, aber auch ihn hat man in der Rolle des Bösewichts schon besser gesehen.
                                          "In Time - Deine Zeit läuft ab" ist ein Film der verpassten Möglichkeiten. Aus der guten Idee wird zu wenig gemacht. Es gab viele Wege, in die sich die Geschichte hätte entwickeln können. Bedauerlich, dass sich der Regisseur für eine der uninteressantesten Varianten entschied, auf banale Actionsequenzen setzte und dem Film damit viel von seiner gesellschaftlichen Sprengkraft raubte.

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                                          • 5 .5

                                            Die Idee hat wohl zu hohe Erwartungen generiert, die Umsetzung war nicht so anspruchsvoll wie erhofft.

                                            • 5 .5

                                              Sozialkritik mal anders. Geld=Lebenszeit. So bezahlt man mit Lebenszeit die Busfahrt. Ab 25 Jahren altert man äusserlich nicht mehr usw und sofort. Schöne Idee, wenn der Streifen nicht so aalglatt wäre. Liegt auch an der Besetzung. Alle sehen so toll aus. Ein paar Überraschungen hätten dem Streifen gut getan. So war das Ganze sehr vorsehbar und nicht wirklich spannend. Für zwischendurch eine nette Abwechslung, aber er darf gerne in jeder DVD Sammlung fehlen.

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                                              • 8 .5

                                                Ein eigentlich typischer Hollywood Film. Die Charaktere und das Drehbuch sind klassisch und ohne große Überraschungen. Klingt langweilig, ist es aber überhaupt nicht. Denn ich finde die Idee und auch größtenteils die Umsetzung des Ausgangsplots unglaublich interessant. Die Motivation weiterzuschauen und sich mit anderen über diese mögliche Zukunft zu unterhalten bietet tagelang Stoff dafür! Super! :) Dem Film gelingt es am Anfang sehr gut diese Zukunft zu zeigen, verliert sich aber im Verlauf des Films irgendwo. Ja...irgendwo triffts gut. Kann ich nichtmal beschreiben. Aber das ist kein Grund abzuschalten, denn mir hat überraschenderweise Justin Timberlake ganz gut in seiner Rolle gefallen. Für mich konnte er den Film gut tragen, auch bis zum Ende hin. Und auch die mit roter Perücke ausgestattete und überaus heiß aussehende Amanda Seyfried konnte, wenn auch nur gering, mit ihrem Charakter Stärke zeigen.

                                                Die Bildkompositionen waren auch immer sehr gut. Lediglich ein paar Editing-Fehler (komische Zeitsprünge und Logikschnitzer) haben mir gerade zum Ende hin doch den Spaß am Sehen geraubt. In der Drehbuchtheorie war das Ende ja gut gedacht, aber so schnell wie daraufhin geschnitten wurde, war es zu viel. Wenn das so geplant war: Scheiß Drehbuch. Wenn nicht: Scheiß Editing (aber gut möglich, dass da einiges ungeplant der Schere zum Opfer gefallen ist?! :) )
                                                Ach und die allerletzte Szene mit dem riesigen Gebäude hätte man sich schenken können. Hat das ganze unglaubwürdig gemacht.

                                                Fazit: Ein Film, der meiner Meinung nach einen zweiten Teil, zumindest in diesem Szenario benötigt. Die Witze über Zeit gehen einem definitiv nicht aus und wie gesagt, das gesamte Setting ist ziemlich interessant. Wer sich für die Idee begeistern kann, wird sich in einem grundsoliden, ja sogar richtig guten, Film mit "schwachen" Ende erfreuen. Die einzelnen Logiksprünge mag man verzeihen :) Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen!!!

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                                                • 7

                                                  Ich nehme mir gerne die ''ZEIT'' diesen Film zu bewerten ;-)
                                                  --Spaß bei Seite.
                                                  Der Film hat eine nette Idee {Geld=Zeit}. Es gibt einige Höhepunkte und der Streifen besticht mit einer guten Kameraführung und gut gemachter Action.
                                                  ''Justin Timberlake'' und ''Amanda Seyfried'' machen ihre Sache gut. Dennoch hat mir noch etwas gefehlt, vielleicht etwas unerwartetes.
                                                  Ein solieder Sci-Fi-Action-Movie, aber auch nicht mehr.
                                                  Eben einfache Kost!
                                                  7 von 10 Punkten.

                                                  • 7

                                                    Ach kommt schon Leute, ich habe mir einige Kommentare durchgelesen und war heute schon 3x auf Facebook, das ist auch irgendwie verschwendete Lebenszeit.
                                                    Diesen Film würde ich hingegen nicht allzu schlecht bewerten. Er ist halt wie Matrix 1-3, nur eben um 2/3 Lebens-... äh Laufzeit gekürzt. Erstes Drittel durchaus spannend, danach etwas zu voreilig und zu unausweichlich aufs Finale hingeschleudert.

                                                    Zwei Pluspunkte die bisher nicht genannt wurden: 1. die große Revolution bleibt aus. Die Hauptakteure des Filmes bekommen kaum Nachahmer, sie werden nie als Ikonen und Helden verehrt, ganz gleich wie revolutionär sie sich geben. Abgesehen vom Fernsehzuschauer scheinen ihre Aktionen kaum jemanden zu interessieren - Politologen und Soziologen mutmaßen ähnlich-wenige Reaktionen für reale "Revolutionsabsichten" in modernen Kulturen. In Deutschland könnte man die Mehrwertsteuer auch auf 50% anheben, würde auch keine Sau jucken, solange das O2-Netz nicht ausfällt.

                                                    2. sind Bullen in der Realität auch nicht gerade cleverer als im filmtauglich präsentierten Musterbeispiel vom geringverdienenden Super-Cop mit zerebraler Ladehemmung.
                                                    Diese zwei Faktoren wurden meiner Ansicht nach unerwartet (möglicherweise auch unbeabsichtigt) gut dargestellt.

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