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In Time - Deine Zeit läuft ab - Kritik
US 2011 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.12.2011
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Kritiken (29) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab
sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de
Kommentar löschen[...] Schauen wir uns zunächst einmal die Handlung an sich an. Die Idee, Zeit als Währung zu verwenden ist recht frisch und birgt ohne jeden Zweifel ein ziemlich hohes Konfliktpotential und sorgt zugleich auch für eine noch größere Kluft zwischen Arm und Reich, als es in der realen Welt schon der Fall ist. Wer reich ist, lebt ewig. Wer arm ist, kann nur irgendwie versuchen, den Tag zu überstehen ohne dabei vor die Hunde zu gehen. Da unser Hauptprotagonist zu den armen Leuten aus dem Ghetto gehört, ist sein Überlebenskampf erstmal das wichtigste und zugleich tragenste Element des Filmes, zumindest im ersten Drittel. Auch darüber hinaus vermag Regisseur Andrew Niccol einen Spannungsbogen zu zeichnen, der einen nicht los lässt. Nachdem Hauptfigur Will Salas nun durch einen glücklichen Zufall an eine nicht unbeträchtliche Menge Zeit gekommen ist, dreht der Film erst richtig auf. [...]
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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Regisseur Andrew Niccol ist mir zuvorderst durch Gattaca und Lord of War ein Begriff gewesen und insbesondere in die Kerbe des Erstgenannten schlägt auch In Time, denn hier wie dort entwirft er ein äußerst reizvolles Gedankenkonstrukt einer gar nicht mal so abwegigen Zukunft mit deutlichen dystopischen Tendenzen und einer unterschwelligen Gesellschaftskritik. Insbesondere der Anfang des Films ist damit ungemein spannend, wenn sich mehr und mehr Mechanismen und Zusammenhänge offenbaren und der Zuschauer durch alltägliche Szenen vermittelt bekommt, wie viel beispielsweise eine Tasse Kaffee oder eine Busfahrt kosten. Leider entwickelt sich Niccols Vision mehr und mehr zu einem geradlinigen und unspektakulären Action-Reißer, denn mit einem etwas anderen Ansatz hätte ich mit Freuden In Time fortan in einem Atemzug mit dem großartigen Gattaca genannt. Doch woran krankt der Film nun genau? [...]
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Xander8112: Xanders Blog
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Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein “Bonnie & Clyde” in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWie alle sagen: Ungemein reizvolle Idee, für eine Weile auch faszinierend und unterhaltsam, aber sobald Timberlake und die gruselig-glubschäugige Seyfried, die mal wieder voll einen auf Pädo-Köder macht, zu Bonnie & Clyde-Time Bandits werden, säuft der Film böse ab. Und hat auch nichts mehr zu sagen. Einzig Cillian Murphy macht was aus seiner Figur.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenMainstream-Kreuzung aus “Robin Hood” und “Logans Run”. Im Podcast wird über Zeitkapitalismus, wie es ist, wenn alle wie 25 aussehen und über Kleenex-Sex für PG 13 geredet.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenAls Kurzfilm ergäbe seine Prämisse eine berauschende, kleine Sci-Fi-Perle, abstrakt, aber auf soviel Ebenen stimulierend, dass selbst Philip K. Dick von seinem Grab aus Anerkennung zollt. Als Kinofilm dagegen tun sich nach spätestens 15 Minuten Abgründe auf, wenn der Film das Genre wechselt und Bonnie und Clyde zur Schlachtbank führt. Dazu peinliche Effekte und ein noch peinlicheres Weltbild macht aus dem ganzen eine Sci-Fi-Schmonzette für die Twilight-Generation. Schade...
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KultHit.de: KultHit.de
Kommentar löschenBesondere schauspielerische Leistungen sind in Andrew Niccols Film jedoch gar nicht vorgesehen. Dafür ist der Plot zu simpel. Tatsächlich ist "In Time" einfach ein Actionthriller - gewiss mit etwas Drama - welcher in einen Sci-Fi Plot verpackt wurde. [...] Trotz all der obigen Kritik ist "In Time" jedoch kein schlechter Film. Schlicht und einfach deswegen, weil er spannend ist. Ein Thriller bei dei Protagonisten immer in Lebensgefahr schweben. Die Uhr am Unterarm, welche beständig die verbleibende Lebenszeit anzeigt, führt zu einem ständigen Gefühl der Bedrohung.
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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschen„Was also ist die Zeit? Quid est ergo tempus?“ Anders als der Kirchenvater Augustinus beantwortet unser Film „In Time“ die Frage nach dem Wesen der Zeit nicht philosophisch, sondern ganz handfest: Zeit ist Geld. Die Zeit ist die neue Währung. Und damit beginnt die Eindeutigkeit dieses Films. Denn, daß Zeit Geld ist, ist nicht neu, wird aber vollkommen wörtlich genommen. Die Schlußfolgerung daraus ist so einfach wie bestechend: Die Reichen haben viel Zeit, die Armen haben wenig; wie ja auch die Reichen meist große Mengen Geld besitzen und die Armen arm sind. Man braucht, um den Film zu verstehen, also keinen theoretischen Aufwand zu betreiben. Doch „In Time“ wird an vielen Stellen noch deutlicher, wenn die schöne Sylvia sagt: „Die Armen sterben und die Reichen leben nicht“, dann sagt jemand: „Für die Unsterblichkeit einiger, müssen viele sterben“ oder es heißt: „Das ist schlichtweg darwinistischer Kapitalismus“. Sylvia und Will Salas wollen den Umsturz, die Revolution herbeiführen. Sie wollen die Ungerechtigkeit in der Welt nicht länger ertragen und nehmen den Kampf gegen die Macht des Zeitkapitals auf. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht: Syliva sagt sich von ihrer Familie los, beide haben sie keine Skrupel vor der Anwendung von Gewalt. Sie wollen mit allen Mitteln das ungerechte System abschaffen, in dem die Armen immer mehr Zeit hergeben müssen, weil einfache Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Es gibt keine Solidargemeinschaft mehr, alles ist längst privatisiert. Will und Sylvia rauben professionell Zeitbanken aus und verteilen die Zeit unter den Armen. Unweigerlich denkt man da an den Satz aus Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Am Ende sieht es so aus, als wolle Hollywood nun den Kommunismus einführen oder wie ist das alles zu verstehen? Mehr dazu und ein Vergleich mit Fritz Langs „Metropolis“ gibt`s in meinem Videoblog „Die Filmanalyse“!
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Markus Tschiedert
Kommentar löschenInvestieren Sie zwei Stunden Ihres Lebens in diesen Film und sein wahnwitziges Gedankenspiel. Es lohnt sich!
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J4KOB Mon, 02 Apr 2012 15:34:51 -0000
Antwort löschen@Captain: :D oh ja! Ne, ich glaube eher, da sieht jemand in einem unterirdisch schlechtem Film was ganz Großes, was da eigentlich gar nicht ist.
Als sog. Kritiker sollte man eigentlich nicht auf sowas billiges reinfallen. ^^
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschen„In Time“ fesselt mit einer hervorragenden Sci Fi-Geschichte, bei der man gar nicht glauben will, dass sie mal nicht von Philip K. Dick geschrieben wurde. Autor Andrew Niccol ist verantwortlich und auch der perfekte Regisseur, konnte er doch schon bei „S1m0ne“ (2002) und „Gattaca“ (1997) mit glaubwürdigen Zukunfts-Atmosphären überzeugen.
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Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter
Kommentar löschenDass "In Time" trotz toller Bilder, stimmigem Film-noir-Ambiente, guter Schauspieler und packender Action dennoch einen ein wenig zwiespältigen Eindruck hinterlässt, hängt damit zusammen, dass der Film nicht wirklich etwas erzählt über die Zeit, in der wir leben. Weder durchdringt er die Frage, was Zeit beziehungsweise der Mangel an dieser mit einem Menschen anstellen kann. Noch erzählt er etwas über den grassierenden Jugendwahn oder den Menschheitstraum vom ewigen Leben
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschen"In Time" ist ein ziemlich kruder Occupy-Film im Science-Fiction-Gewand. Andrew Niccol hat ihn sehr offensichtlich im Jetzt verankert: Er ruft zum Widerstand auf, bietet aber keine substantiellen Lösungsvorschläge an und kann nicht einmal den "Feind" von Will, Sylvia und den Ghettobewohnern klar benennen.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Bis auf ihren grundlegenden Gedanken ist Niccols vierte Regiearbeit nicht darauf versessen, den Planeten in technisch-fortschrittlicher Weise weiterzudenken: keine fliegenden Autos, keine Robotergehilfen, keine nochmals auf’s doppelte ihrer Größe aufgetürmten Gebäude, kein Farbenmeer der digitalen Werbeanzeigen, ja verdammt, noch nicht mal Hoverboards sind hier unterwegs. Niccols zeigt eine karge Welt, eine reizentleerte, und das nicht nur in den staubigen Armenvierteln von Dayton, in denen „In Time“ beginnt, sondern auch später im reichen New Greenwich. Selbst die Gesetzeshüter, die Timekeeper, verzichten an ihren Fahrzeugen auf das rot-blaue Lichterspiel. Alles läuft letztlich auf das neongrüne Schimmern des Countdowns auf dem Unterarm hinaus, nur die darauf verrinnenden Jahre, Tage oder nur Sekunden zählen, alles und jeder fixiert sich auf die Zeit, die noch bleibt. Leider, und da beginnen sich trotz der tollen Idee recht früh die Makel von „In Time“ heraus zu schälen, nimmt…
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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch
Kommentar löschenRegisseur Andrew Niccol bietet in seinem neusten Werk eine interessante Idee, die in der filmischen Ausführung zwar einige klaffende Logiklöcher aufweist, aber zumindest visuell ansprechende Details zu bieten hat.
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschen„In Time“ ist aber weniger enttäuschend, weil Timberlake und Seyfried nicht überzeugen. Der Film scheitert letztlich daran, dass der an sich sehr kreative Niccol nichts aus den aufregenden philosophischen Implikationen seiner Welt macht, sondern alle Konflikte auf ein ziemlich ausgelutschtes Arm-gegen-Reich-Thema reduziert.
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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenMix aus "Bonnie und Clyde", "Momo" und Kapitalismuskritik. "In Time – Deine Zeit läuft ab" ist ein sehr ordentlicher Utopie-Thriller, der nur nicht ganz so vielversprechend endet wie er beginnt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenMal wieder Interesse an einen Sci-Fi-Flop mit den Ausmaßen eines „Surrogates“? Oder doch lieber an zeitgemäßer Kapitalismuskritik mit Schusswaffengebrauch, schnellen Autos und schönen Menschen? Dann ist die Jungdarsteller-Fete namens „In Time“ die richtige Wahl. Andrew Niccols Geschichte möchte nämlich liebend gerne Philip K. Dick sein, erfüllt aber eher die Niedrigschwell-Ansprüche im Rahmen von Alex Kurtzman, Roberto Orci oder auch Akiva Goldsman. Ich möchte hier gar nicht lange über die immensen Logiklöcher, die fehlenden Erklärungen für diese dystopische Zukunftsvision, die bescheuerten Zeiteinheitswortspiele, die ungeplanten Schmunzeldialoge oder den schrecklich billigen Look schimpfen, sondern lieber in aller Kürze auf dem popeligen Skript herumhacken: Zeit ist Geld, Arm und Reich: Konflikt und jetzt Action. Na toll! Somit bleibt Justin Timberlake kaum Raum für sein Talent: Er spielt seinen Teil weitgehend solide herunter, Amanda Seyfried tut ihr Bestes, erinnert mit der pappigen…
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lieber_tee Tue, 29 Nov 2011 23:21:25 -0000
Antwort löschenEcht, soooo Scheiße?
alviesinger Wed, 30 Nov 2011 08:59:27 -0000
Antwort löschenImmer ne subjektive Sache. Genre-Freunde werden vielleicht entzückter sein.
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lieber_tee Fri, 02 Dec 2011 21:52:53 -0000
Antwort löschenDu hattest (leider) recht. Banal-verschenkter Film.
Miss Timberlake Mon, 26 Dec 2011 18:22:53 -0000
Antwort löschenIch fands klasse
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie Welt, in der „In Time“ angesiedelt ist, unterscheidet sich kaum von der unseren: Die Architektur, die heutigen Autos fast gleichen Fahrzeuge, in der Form ebenso bekannte Telefonapparate und -zellen und die gediegene, zeitlose Einrichtung bei den Superreichen sowie der Kontrast zwischen den armen, baumlosen Stadtvierteln und den reichen Quartieren mit ihren Villen und ausgedehnten Parks erinnern an Cuaróns „Children of Men“. Die Kamera Roger Deakins spiegelt in diesen Dekors den seelischen Zustand einer durch und durch materialistischen Gesellschaft wider.
Obwohl das Drehbuch an manchen Stellen logische Schwächen offenbart und die Inszenierung mit zunehmender Filmdauer auf immer mehr Action setzt, wodurch „In Time“ bei weitem nicht die atmosphärische Dichte von „Gattaca“ erreicht, vermag der Subtext des Filmes zu fesseln: Niccol prangert erneut eine Gesellschaft an, die ohne ethische Prinzipien auf die Überwindung des Todes setzt.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIN TIME ist vor allem lazy, nämlich nicht an der Konstruktion von innerer Plausibilität interessiert. Brainless demi-fun.
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The-Charming Fri, 06 Apr 2012 12:38:24 -0000
Antwort löschenmagst du das mal erläutern? ich fand ihn sehr plausibel..
J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenOhne das Science-Fiction-Element, handelt es sich um eine gewöhnliche Geschichte über ein Pärchen auf der Flucht, dass Banken ausraubt und ihren unrechtmäßig erworbenen Reichtum den Armen überlässt. Letzten Endes mag die Idee von In Time besser bei einer wöchentlichen Fernsehserie aufgehoben sein als bei einem eigenständigen Film.
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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York
Kommentar löschenDas Konzept von In Time ist ebenso clever wie potentiell erfolgreich. (Eine Hollywoodproduktion, in der jeder Charakter 25 oder jünger sein muss? Ist gekauft!) Doch Niccols satirischer Ansatz ist zahnlos und beschränkt sich zu sehr auf Wortspiele und optische Gags, wie die Eltern, die jünger aussehen als ihre Kinder.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenTimberlake macht eine gute Figur, doch etwas wahrhaft Rebellisches, mehr Ecken und Kanten, hätten seine Darstellung auf ein anderes Level gebracht. [...] Innerhalb des engen Filmkonzepts, fängt Kamera-Ass Roger Deakins in beeindruckenden Bildern den Schauplatz Los Angeles ein [...] und Production Desginer Alex McDowell sowie Kostüm-Designerin Colleen Atwood leisten ebenfalls ganze Arbeit.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Die Idee ist stark und sie trägt den Film. Dass Andrew Niccol sie bestenfalls für eine recht platte und abgehangene Kapitalismuskritik bemüht, dem aktuellen Gesinnungstrend aus weltweiten Bürgerprotesten gegen die "Diktatur der Finanzmärkte" nur allzu dienlich, schadet "In Time" als Unterhaltungsfilm nicht. Der Verzicht auf eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema ermöglicht natürlich die Fokussierung auf einen genretypischen Road-Movie-Plot und dessen unverzichtbare Liebesgeschichte. [...]
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lieber_tee Tue, 01 Nov 2011 19:40:50 -0000
Antwort löschenHast mich neugierig gemacht...
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Mr Vincent Vega Tue, 01 Nov 2011 20:03:51 -0000
Antwort löschenDas war nicht unbedingt mein Ziel. :D
lieber_tee Fri, 02 Dec 2011 21:59:11 -0000
Antwort löschenDer Film war denn doch eine Enttäuschung. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenDas ganze Zeit-Konzept funktioniert - physisch und auch metaphorisch - als ein fast schon zu perfektes Symbol der in Schräglage befindlichen Wohlstandsgesellschaft und der Verzeweiflung derjenigen, denen buchstäblich das Leben zwischen den Fingern zerrinnt. Doch leider verschenkt In Time seine Grundidee zugunsten einer lauten, langen Verfolgunsjagd.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenJustin Timberlake stellt bei In Time wieder einmal unter Beweis, dass er tatsächlich ein Schauspieler mit spürbarer Leinwandpräsenz ist. Doch nach seinem präzisen Timing von The Social Network ist es ein wenig enttäuschend, ihn in einer weniger anspruchsvollen Rolle zu sehen.
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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe
Kommentar löschenRegisseur und Autor Niccol ist intelligent und wie seine anderen Filme ist auch In Time wunderschön anzusehen, doch seine Ideen dringen selten bis unter die Oberfläche vor. In Time ist also so etwas wie das intellektuelle Gegenstück zu einem Abzieh-Tattoo.
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Scott Bowles: USA Today
Kommentar löschenDie Parallelen zwischen dem Gebrauch von Zeit bei In Time und von Geld in der Realität sind erdrückend. [...] Warum also diese Idee mit Polizisten, Räubern und einer aufgesetzten Romanze überfrachten?
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NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine
Kommentar löschenRegisseur Niccol baut die Grundidee von In Time nicht wirklich aus. Eine ausgeprägtere Hintergrundgeschichte zum Ursprung der genetisch festgelegten Gesellschaftsstrukturen hätten dem Film gut getan [...]
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenObwohl die Action-Passagen und der Handlungsverlauf doch nichts Außergewöhnliches bieten, liefert In Time doch einen alarmierenden Kommentar auf eine Welt, in der wenige Menschen alles haben, die meisten jedoch vor dem Nichts stehen - ein klassisches Science-Fiction-Motiv, das beängstigend das weiterentwickelt, was heute bereits gang und gäbe ist.
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Kommentare (353) — Film: In Time - Deine Zeit läuft ab
jedi37 Tue, 21 May 2013 15:24:55 -0000
Kommentar löschenIn Time spielt mit einer besonderen Art von Dystopie, in dieselbe Kerbe hauend wie "Flucht ins 23. ... " und "Soylent Green". Geld ist durch die Währung "Lebenszeit" ersetzt, ist man Pleite, stirbt man.
Spoiler!
Dieser originelle Grundgedanke umtreibt die Protagonisten, die nach kurzer Zeit durchaus rasant und Actionreich als moderne Version von Bonny und Clyde Zeitbanken berauben.
Was aber fehlt, und das nehme ich dem Film etwas übel: WARUM kam es zu dieser Art von Gentechnischer Veränderung aller Menschen in Verbindung mit dem körperinternen Zeitkonto? War es Überbevölkerung? Einfacher Wahnsinn? Oder Unterdrückung und Wirtschaftszusammenbruch? Ohne die Erklärung wirkt der Plot dann doch aufgesetzt.
Versöhnen kann mich ein wenig das ambitionierte Spiel Justin Timberlakes und die unterkühlte Verkörperung des Timekeepers durch den genialen Cillian Murphy!
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Henchman #2 Sat, 11 May 2013 02:38:26 -0000
Kommentar löschenVöllig hohle Figuren, Dialoge, die gerade noch nicht schmerzheft sind und das Parabel-Ding, das der Film da offenbar machen wollte, bleibt auch ohne wirklichen Inhalt. Visuell ist die Sache dem Budget wohl angemessen, aber das alleine rettet das Ganze auch nicht.
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CyberExistenz Thu, 09 May 2013 22:32:06 -0000
Kommentar löschenSolide inszenierter Sci- Fi Film mit einer superinteressanten und sehr beklemmenden Grundidee.
Der Film weist interessante Tendenzen auf, diese Gesellschaft und die Menschen in ihr zu portraitieren, verliert sich jedoch zu schnell in den Konventionen des Hollywood- Kinos, was auch eine höhere Wertung meinerseits verhindert.
Dennoch ist der Film empfehlenswert, nicht nur für Fans des Science- Fiction Kinos.
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SwanNebula Wed, 08 May 2013 18:17:38 -0000
Kommentar löschensupe Idee - schwächelt ab der Mitte leider
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Eixenxxl Wed, 01 May 2013 19:15:35 -0000
Kommentar löschenEine interessante und neue Filmidee... Zeit als Währung zu betrachten.
Wenn man so will ist das in der Realität wenig anders, nur das bei uns die Armen am Hungertot sterben!
JA, man kann eig. sagen das der Film die Realität "durch die Blume" widerspiegelt.
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Aelsta Sat, 27 Apr 2013 23:01:42 -0000
Kommentar löschenDie Grundidee des Sci-Fi/Action- Films "In Time" ist ein Wirtschaftssystem, das als Währung auf Zeit setzt, genauer gesagt Lebenszeit. Geld spielt in der Welt von "In Time" also keine Rolle mehr.
Das große Potenzial dieser Grundidee nutzt der Film aber leider nicht voll aus.
So wirkt "In Time" beispielsweise nur selten wie eine Zukunftsvision. Bis auf ein futuristisch anmutendes Bezahlsystem gibt es in dem Film nämlich nur sehr wenige bis gar keine zu erwartenden technologischen Neuerungen. Außerdem gibt es auch das ein oder andere Logikloch, welches die Glaubwürdigkeit der Welt infrage stellt -> Beispiel: 1. Banküberfall, Eine Glaswand vor einem offenen Tresor in einem Ghetto ;)
Zwei Punkte, die den Film für mich ein wenig abwerten. Die Logiklöcher stören mich persönlich zwar nicht sooo sehr, ein paar mehr Sci-Fi-Elemente, die der Welt von "In Time" ihre eigene Note verliehen hätten (siehe Equilibirum), hätte ich mir aber schon gewünscht.
Trotzdem, der Film hat mich aufgrund seiner spannenden Idee und seiner guten Schauspieler durchweg gut unterhalten. Für mich ein absolut sehenswerter Film.
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Delf Lepidosiren Tue, 23 Apr 2013 19:26:41 -0000
Kommentar löschenIch bin hellauf begeistert! In alle Richtungen! Und besonders von Amanda Seyfried, ein Knaller wie nie zuvor - und wie schnell sie mit ihren X-Beinen laufen kann, und das noch auf High Heels. Hellauf begeistert, ich!
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dmtjdc Tue, 23 Apr 2013 14:48:05 -0000
Kommentar löschen„Wir sind nicht gemacht um ewig zu leben, wir sind nicht gemacht für die Ewigkit.“
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei Filme spielen in einer nahen Zukunft, alle drei Filme sind dystopischer Natur, in allen drei Fällen schrieb der Regisseur auch das Drehbuch. Und: In allen drei Filmen existiert eine singuläre Technologie, welche die fiktive Welt grundlegend von der heutigen unterscheidet.
In "In Time" ist es die Annahme, dass der Alterungsprozess eines jeden Menschen im Alter von 25 Jahren endet. Die vielen Armen können das ewige Leben aber nicht recht genießen, da ihre Lebenszeit nur durch stetige Arbeit knapp über der tödlichen Null-Sekunden-Marke gehalten werden kann. Zeit ist hier also nicht nur Geld, sondern auch das Leben selbst. Weiterhin spielt in allen drei Filmen ein Mann um die 30 die Hauptrolle, der entweder schon von Anfang an ein Verbrecher ist, oder im Laufe der Handlung zu einem wird. In allen drei Filmen geht es um die Beziehung dieses jungen Mannes zu einer Frau, welche alles verändern wird oder verändert hat. Wiederum wird in allen drei Filmen
nicht nur ordentlich Action geboten, es spielen teilweise auch die gleichen Leute mit (Joseph Gordon-Levitt in "Inception" und "Looper"; Cillian Murphy in "Inception" und "In Time"). Alle drei Filme verfügten über hohe Budgets, kommen optisch aber teils stark reduziert daher, steckten ihr Geld in Gegensatz zu Mega-Krachern wie "Das 5.Element", "Minority Report" oder "Total Recall" nicht in detailreiche CGI-Wandgemälde, in denen jedes Detail eindrucksvoll ins andere greift, sondern augenscheinlich in alle anderen Abteilungen, was auch mal eine gute Sache ist.
Anspruch & Realismus:
Man kann sich darüber streiten, ob nun das knallharte "Looper" oder das glamouröse "In Time" die unrealistischste der drei Fantasien ist. Beide Settings sind exotisch, haben von Anfang an mit massiven
Glaubwürdigkeitsproblemen zu kämpfen.
Das erste und größte Problem an "In Time" ist die Abgefahrenheit der Idee, Menschen mit einem stetig ablaufenden "Verfallsdatum" auszustatten. Der Film orientiert sich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Genre-Klassiker "Flucht ins 21.Jahrhundert", in dem die Menschen, die ansonsten in einer Art Utopie leben, nach Ablauf des 25 Lebensjahrs getötet werden, um den anderen im Alter nicht zur Last zu fallen. Was damals vielleicht ein Symbol für elternlose Generationen und Jugendwahn war, steht im Falle von "In Time" auch noch für einiges anderes, z.B. für die Gnadenlosigkeit des modernen Kapitalismus und den daraus resultierenden Aufstieg eines prinzipiell feudalistischen Systems, in dem die Superreichen mit fast göttlicher Macht herrschen. But power is nothing without control. In der Fiktion wird das korrupte System von den sogenannten "Zeitwächtern" kontrolliert. Regisseur und Drehbuchautor Andrew Niccols spielt mit diesen und anderen Ideen, wie die Telekineten aus "Looper" mit ihren Münzen. Wie diese, präsentiert jedoch auch er letztlich nur simple Zaubertricks. "In Time" ist wenig mehr als eine weitere archetypische Heldenreise, einfach gestrickt, mit einem oberflächlichen Gut-Böse-Schema und den dazu passenden Darstellern versehen. Die beiden anderen Filme sind da schon wesentlich anspruchsvoller.
Eine Frage des Stils
Von wegen Darsteller: Ob Leonardo Di Caprio als Traumreisender, Joseph Gordon-Levitt als Looper oder Justin Timberlake als Rebell gegen den Zeitgeist: In der nahen Zukunft sind Langhaarmatten weitgehend out. Suit and Tie, das ist der neue Style, und genauso stilvoll gehen die Welten dann auch zugrunde.
Analog zu seinen beiden Kollegen ist auch Justin Timberlake im Film die meiste Zeit ziemlich overdressed unterwegs. Allerdings passt dies nicht nur zu seiner schillernden Persönlichkeit, sondern auch zu seiner Rolle. Will Salas steigt nun einmal kurzfristig vom einfachen Zeitarbeiter zum Mitglied des Forever Young-Clubs auf, und muss sich dann auch dementsprechend kleiden. Passend dazu, sind in dieser Zukunftsversion ohnehin alle und alles stets sauber und glatt. Der ebenso glatte Score, untermalt die Szenen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Versprach Timberlake als Sänger vor ein paar Jahren noch wilden "Future Sex", so handelt es sich hier nur um ein gepflegtes Standard-Nümmerchen, nach dem Meeting und vor dem Studio. Einloggen, ausloggen, dabei immer die Uhr im Blick.
Von wegen Sex: Wie ist das mit dem Love-Interest?
Auch wenn die drei Filme sich (mit Ausnahme der Faktoren Reduktion und Storybasis) formal nur wenig gleichen - die Girls der tragischen Anti-Helden kommen alle ähnlich archetypisch daher, passen im Gegensatz zu den Jungs problemlos in feste Schubladen: Die Nutte, das arme reiche Mädchen, die leidende Ehefrau, die kämpferische Mutter... mehr Tiefgang ist der holden Weiblichkeit in solchen SF-Filmen dieser Tage anscheinend nicht gegeben. Das in Sachen Beziehung simpelste Bild liefert uns dabei "In Time". Die Figuren sind oberflächlich gezeichnet, also kann auch die Beziehung zweier solcher Figuren nur oberflächlich verlaufen. Allerdings kann man schon sagen, dass diese simple "Boy meets Girl"- Story ("Ääääyyyy.... heute Klappneigd?";
"Ja, Schnalle! Aber wir haben nicht viel Zeit!") besser wirkt, als die psychologisch nachvollziehbarere Romanze in "Looper". Das liegt vor allem daran, das die Beziehung hier (wie auch in "Inception"), ein zentrales Storyelement darstellt. "In Time"erzählt in gewohnter Art und Weise die Liebesgeschichte zweier Individuen, die verschiedenen Klassen angehören, und dann auch noch in harten Zeiten bzw. prekären Situationen aufeinandertreffen. Eine emotionale Skizze, hingeworfen wie das Leben selbst, laberlaber... es funktioniert. Justin & Amanda sind voll das süße Pärchen.
Reduktion der Mittel:
Alle drei Filme bedienen sich desselben, ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Wesentliche zu fokussieren und das Budget des Films im Normbereich zu halten: Reduktion. "In Time" zeigt uns eine zu perfekt ausgeleuchtete Zukunftswelt. Das Niccols diesen artifiziellen Stil für seine Filme bevorzugt, war unter anderem bereits in seiner Showbiz-Satire "S1mone" zu begutachten. Hier ist es ein klares Zuviel am zu wenig. Timberlake und seine Gegner rennen durch eine Stadt, die seltsam leb- und zeitlos wirkt und in der selbst die Reichen am endlosen Leben keinen echten Spaß haben. Obwohl das kameratechnisch gut in Szene gesetzt, und phasenweise auch spannend ist, bleibt die Distanz zum Zuschauer immer bestehen. "In Time" ist - ähnlich dem 70er-Jahre-Klassiker "Rollerball" - eher als Allegorie, als Märchen aus einer Parallelwelt zu verstehen; ein Märchen, welches eben in der Zukunft spielen muss. So wirkt der ziemlich komplexe philosophische Überbau im Zusammenspiel mit dem hektischen Geschehen auf dem Monitor auch unstimmig, als hätten sich die Macher nicht zwischen Anspruch und Mainstream entscheiden können oder dürfen. Insgesamt ist diese Welt leider nur ein unangenehm blasser Hintergrund.
Kein Cast für die Ewigkeit
Justin Timberlake hat sich schauspielerisch deutlich gesteigert, seit er zu Beginn seiner Karriere mit dem dumpfen Thriller "Edison" sang- und klanglos unterging. Den Auftritten in kantigen Filmen wie "Black Snake Moan" und "Alpha Dog" folgten dann Rollen in größeren Produktionen wie "Bad Teacher", "The Social Network" und eben diesem hier. An seiner Seite: Amanda Seyfried. Die ist okay, aber als Schauspielerin eben nur eine unter vielen. Immerhin meistert sie die Rolle des reichen Mädchens auf Abwegen ohne Probleme. Einziger Minuspunkt: Cillian Murphy. In "Inception" und "Red Eye" war der immer nervös wirkende Mann Weltklasse, hier hätte ich mir lieber einen coolen Rächer der Reichen gewünscht, der terminatormäßig seinen Weg geht und alles plattmacht ("Your time is up!"). So weit, so gut. Kommen wir nun zur finalen Abrechnung. Für wen lohnt sich welcher Film?
"In Time" ist klar für die Samstag-Abend-Film-gehen-wir-danach-noch-was-trinken-Fraktion gedacht, die Science-Fiction-Freaks nimmt er ob der Thematik ohnehin mit. Für dieses Publikum dürfte der Film halbwegs funktionieren. Denn wenn auch eine Menge fehlt: Unterhaltsam ist es irgendwie schon. Nur Action-Fans dürften enttäuscht sein.
Subjektiv: 5,0; Objektiv: 6,0
Die können dann aber wiederum bei "Looper" abfeiern, einem anspruchsvollen Sci-Fi-Thriller, der straight nach vorne marschiert und etwaige Zweifel an seiner Prämisse mit großer Selbstverständlichkeit vom Tisch wischt ("Dieser ganze Zeitreisescheiß verbrutzelt einem nur das Gehirn. Wenn wir einmal damit angefangen haben, hören wir den ganzen Abend nicht mehr auf, und am Ende legen wir Diagramme aus Streichhölzern!"). Besonders gut haben mir der düstere Stil und die Kompaktheit des Gesamtwerks gefallen. Ich hoffe auf mehr solche Filme von Rian Johnson. Carpe Diem!
Subjektiv: 8,5; Objektiv: 7,5
"Inception" ist elitäres Kopfkino für die Massen. Die Grundidee ist toll geklaut, das Darsteller-Aufgebot eine Klasse für sich, der Soundtrack ganz furchtbar und präsentiert wird das Ganze Nolan-typisch praktisch ohne jeden Humor. Außerdem hat der Brite die unbegrenzten Möglichkeiten der Traummanipulation zugunsten konventioneller Action und tiefgründiger Symbolik einfach links liegen lassen. Der Zug und die Tricks in der Stadt der Liebe, wären für andere Regisseure nur der Anfang gewesen. Schade. Trotzdem gilt: Anstrengendes Filmerlebnis, aber es lohnt sich durchaus.
Subjektiv: 7; Objektiv: 8,5
Und hier noch ein Joke, den ich leider nicht im Text unterbringen konnte: Justin Time! Huahuahua! So sorry...
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Hueftgold Sun, 14 Apr 2013 11:59:38 -0000
Kommentar löschenSehr gute Idee ,doch der Film bleibt weit hinter den Anforderungen die ich hatte. Dabei ist die erste Hälfte richtig gut und hätten sie zweite genauso gestaltet dann hätte der Film dicke 9 Punkte haben können doch leider flachte der Film ab und wurde leicht merkwürdig.
Aber überzeugt euch selbst (:
5.0/10
Lg Hueftgold
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jacker Mon, 15 Apr 2013 08:03:49 -0000
Antwort löschenMich hat der doch sehr überrascht.
Aber ich fand die Grundidee auch SO krass, dass allein dafür bestimmt 2 Bonuspunkte drin waren!
Hast an sich schon recht, in der zweiten Hälfte verkommt er etwas zur Bonnie und Clyde Nummer. Aber hat mir trotzdem noch gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass Timberlake es so gut rüberbringen kann.
martin75 Sat, 13 Apr 2013 20:22:44 -0000
Kommentar löschenIch hab den Film von Anfang an gemocht. Er ist eine Mischung aus Action, Gewalt, Abenteuer und Romantik. In dem Film hast du kein Geld, sondern Zeit (auf dem Arm, wie eine Stoppuhr). Und wer keine Zeit mehr hat ist tot. Der Film gehört auf meiner Liste auf jeden Fall dazu.
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Enzian Sat, 06 Apr 2013 19:22:03 -0000
Kommentar löschenDie Idee, die "In Time" zugrunde liegt ist in etwa so faszinierend wie die von "Inception", doch leider schürft der Film nicht annähernd so tief und macht zu wenig aus seiner Idee.
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Booooniggl Mon, 01 Apr 2013 17:34:37 -0000
Kommentar löschen10 Punkte für die Idee! Minus 1 für die Schauspieler, minus 1 für deren Leistung, minus 1 für die Logikfehler, minus 1 für die Vorhersehbarkeit, minus 1 für die Leistung, eine dermaßen langweilige Geschichte zu kreieren. Und minus 3 weils einfach n drecks Film is.
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x3Faith Sat, 30 Mar 2013 18:42:00 -0000
Kommentar löschenIch fand die Hauptdarsteller gut ausgewählt, die Story war auch gut. Die Schnitte waren toll. Es war sehr spannend und ich bereue nicht, Geld für den Film ausgegeben zu haben.
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Janoeliop Sat, 30 Mar 2013 09:43:46 -0000
Kommentar löschenDie Idee fand ich echt gut, aber leider nicht gut genug ausgearbeitet.
Irgendwie unvollständig.
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Vergalduk Thu, 28 Mar 2013 21:17:03 -0000
Kommentar löschen"In Time - Deine Zeit läuft ab" hat die beste Storyidee seit Ewigkeiten. Ab dem Alter von 25 Jahren altert der Mensch äußerlich nicht mehr, stattdessen hat man standardmäßig noch ein Jahr zu leben. Ansonsten ersetzt zusätzliche Lebenszeit alle anderen Währungen. Natürlich ist das System mehr als ungerecht. Geile Handlung soweit.
Die Umsetzung hapert leider manchmal etwas. Zwar kaufe ich Justin Timberlake und Amanda Sexfried (oder so) ihre Bonnie-und-Clyde-Nummer sowohl darstellerisch als auch handlungstechnisch ab, allerdings nerven unnötige Logikfehler und mit der (zwar begründeten) Sterilität und Blasiertheit hat man es auch etwas übertrieben. Nur vordergründig echte Science Fiction, ist der Film im Prinzip eine etwas überzeichnete, aber beunruhigende Allegorie auf das aktuelle Finanzsystem. Leider leidet darunter der Unterhaltungsfaktor teilweise arg, da sich einige Längen einschleichen. Nichtsdestotrotz ein gutklassiker Actionfilm mit nachdenklicher Seite.
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DTokarsky Fri, 22 Mar 2013 12:34:03 -0000
Kommentar löschenEigentlich interessante Story schlecht umgesetzt.
Schade.
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timwenig Wed, 20 Mar 2013 15:40:11 -0000
Kommentar löschenirgendwie war da mehr drin.
justin kommt leider in jeder szene so rüber als würde er gleich los singen, oder hatte nur ich das gefühl?
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Dady Mon, 18 Mar 2013 15:48:39 -0000
Kommentar löschenEin wirklich gelungener Film dem es aber ein wenig an Highlights fehlt. Die Story ist richtig gut und mal was anderes. Die Idee Lebensdauer also Zeit mit Geld gleichzusetzen fand ich ganz cool. Man hätte zwar noch ein wenig mehr ins Detail gehen können aber sonst wars gut.
Die Darsteller haben mich überraschender Weise überzeugt. Timberlake und die äußerst attraktive Amanda Seyfried machen eine gute Figur. Da haben wir dann noch Cillian Murphy der natürliche schauspielerisch über allen steht. In Time ist ein nettes Filmchen für zwischendurch aber nichts weltbewegendes!!
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Marcelmoto Thu, 14 Mar 2013 17:44:53 -0000
Kommentar löschenstarkes stockholmsyndrom mit einem hauch von bonnie & clyde
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craax Sat, 09 Mar 2013 19:07:06 -0000
Kommentar löschenDa kann man sich kurz fassen (?wüßte wie). - Science Fiction?- Eigentlich alles genau wie bei uns: einerseits ist die (Gen)Technik raffiniert genug, bionomisches Altern auszuhebeln (der Countdown wird freundlicherweise erst mit 25 eingetakt-schaltet, was viele für den äußeren Haltehöhepunkt ihres Körper-Lebens halten),- andererseits hat dieser physioforensische Quantensprung soviel geistigen Pepp verbraucht, das praktisch alle übrigen Innovationsansprüche- und -be-dürftigkeiten im Status Quo Ante verfroren sind.- Ach nein, eins hat sich auch noch hin-fortentwickelt : die Währung : Penunse ist out, Zeit ist in. „Ein Becher Kaffee 5 Minuten“, „eine Busfahrt 2 Stunden“, eine Übernachtung zwei Tage“, und die Huren locken mit einem Tausch „eine deiner Stunden für 10 Minuten mit mir-?“. – Niccols Grundidee ist genial, und bringt soziales Dilemma genau auf den Punkt: wieviele Menschen leben (äußerlich nicht) tagschaffenslang (monatsgehaltsweise) von der rechenden Hand direkt in das Mundsieb? Und die "Reichen" innerlich (nicht)? (beschämend die Psychocharakteristik des Vater-Tochter-Verhältnisses selbst für diese Film-**-). - Es gibt sauber (bis drecksarbeitig) fraktionierte Zeit-Zonen,- nein, Status-Areale: strikt gesonderte Lebenswelten: der Reichen und Armen,- wie bei uns. „Wie bei uns“: genau darum geht es dieser Abwandlung „Science-Fiction“,- nur das man hier dit Science weglassen kann (wenn, handelt es sich höchstens um eine von Sozial-Wissenschaftsdisziplinen,- wenn auch nicht gerade Politik: denn dazu wäre dann doch mehr Hirnvergeschmelz anzuschlagen). Niccols parallelisiert und synchronisiert sehr schön diesen zweistrangigen Schienenverlauf –Zeit ist Geld oder Geld ist Zeit - als Lebensmittelsyndrom. Zählt Sport übrigens so auch zu den Geisteswissenschaften? Corpore sana in Mens insano? – denn so gut die Grundidee wäre, gut für ein gehirnjoggendes Seelenflorett vom Feinsten,- so sehr mündet im Ist-Redukt der Film, hüpfend und Bungee-Springen in Logik-Zufallslöcher riesig fünfter Dimension,- z.B. dem zufälligen zur Stellesein um die nächste Straßenecke biegen keine Sekunde zu früh oder zu spät /in einem Gebiet der Größe Bayerns oder LosAngeles'- genau der richtigen Personen in genau den richtigen Gesinnungsumständen mit genau der richtigen Zweckdienlichkeit,- mündet der Film also mitten während des Entwicklungs-Genußes einer richtig schönen Plot-Idee (wenn auch keiner scien-tifischen) in ein blödes ständiges HighHeel-Joggen Knuffen und Reifenbrennen auf herkömmlichen Asphalt (bloß mit schickeren Radkappen, Goodyear war wohl eine der wenigen Firmen, die den Fortschritt nicht vertrödelt haben - - gun-mündet also ein herkömmliches Cop jagt Gangsterbraut-TimeBandits-Szenario: wieder sprungfedernd : Cillian Murphy, den ich gerne noch einmal in einem richtigen A-movie sehen würde, bevor ich hinfällig werde (Herr, laß es ihn drehen das Ding). Hier ist die A-movie-Idee in die Hände eines (Drehbuch, Regie und Produzent in einer Hand) B-movie-Drehbuchschreibers gefallen,- woran man-, weil es sich um dieselbe Person handelt, sehen kann, das es besser sein mag, die Last auf verschiedene Schultern zu verteilen, nicht zur Gewichtserleichterung, sondern um durch Quervernetzung Risiken der ausbleibenden Fehlerkorrektur (im funkstillenden anspruchsvoll schweigenden Unterlassungs-Gespräch) zu minimieren. Also eine wunderschöne Idee verwurstet und verkarstet zu einem fensterkreuzspringenden (nicht mal sprengenden) einbahnstraßenquerfeldeinrennenden Türverammel- Gasgebe-, Rockfordwende- und Knarrenfummel-dirigier-und-quatsche-sinnlos-dazu -Gassenhauer nach entsafteter Kleiner-Leute Manier (lustig, wie die Fluchtlimousine an der Zonengrenze der tonnenschweren Betonmonsterblockbarriere zweihalb Meter weiter links /immer noch derselben Straße/ durch ein übertapeziertes Poster bricht). Es hat wohl entweder an Geld oder an Zeit,- nur einmal nicht an der grundlegenden zugegeben genialen Idee-,- gemangelt oder an beiden bis auf den fehlenden Mangel, der erwähnt wurde. Schade, das nicht mehr Mühe in die Ausarbeitung des mangelnden Mangel gesteckt wurde, um die hingetuschte sonstige Mängelrate zu reduzieren, was doch so leicht- ab da /das Schwerste getan/ gewesen wäre. Das also absolut vorhersehbare Spiel war mit der Idee doch eigentlich schon in der Gestapoledermanteltasche – und doch noch verloren (schade um den Hirntod-Tod von Cillian Murphy, >warum guckt denn hier keiner auf die Uhr?!< – siehst du, lieber einmal zuviel, zumal ’s pressiert,- als einmal zuwenig.- Wie war das letztens, als Bayern eine 8:1 Führung in einer zweiten Halbzeit verramschte?
Damit das klar ist: die sieben Punkte gibt's für den 10'Zündfunken, der einem 'sonsten 4-4,5er aufgepropft (vorausgegangen) ist.
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DonChris Sat, 09 Mar 2013 20:22:02 -0000
Antwort löschenMal wieder ein sehr schöner Kommentar craax
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Bob Loblaw Sun, 10 Mar 2013 07:24:14 -0000
Antwort löschenIch sehe das genau so wie Du, craax. Ich habe sogar 8 Punkte wegen der schönen Idee gegeben (und weil mir das "altmodische" Production Design so gefallen hat... einfach ein paar "normale" Autos ohne Nummernschild, und schon haben wir einen Zukunftsfilm).
Aber mit dem schwachen Drehbuch hast du recht... "Es hat wohl entweder an Geld oder an Zeit gemangelt" :D.... das passt zum Thema das Filmes.
Wie hat dir denn dann "Gattaca" gefallen ? ich denke dass Niccol dort die Umsetzung seiner Idee richtig gut gelungen ist (auf A-Movie-Niveau !! )
Ich freue mich ja trotzdem sehr auf "Seelen", der im Sommer im Kino kommt... Niccols erste Roman Verfilmung.
Brentano Wed, 20 Mar 2013 18:51:47 -0000
Antwort löschen"das Mundsieb" ist nett gesagt ,ein gewagter Neologismus, Re-spekt!
"mündet der Film also mitten während des Entwicklungs-Genußes einer richtig schönen Plot-Idee (wenn auch keiner scien-tifischen) in ein blödes ständiges HighHeel-Joggen Knuffen und Reifenbrennen auf herkömmlichen Asphalt (bloß mit schickeren Radkappen, " auch gut,...
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