Inception - Kritik

US 2010 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 29.07.2010

  • 6 .5
    Purpur 05.07.2015, 16:46 Geändert 05.07.2015, 16:47

    Inception hat durchaus ein interessante Grundidee, die nie langweilig wird in Kunst, Bücher, Film etc. in verschiedener Weise umzusetzen. Dann kommt es natürlich darauf an, WIE. Ich hatte große Erwartungen an diesen Film, gerade weil die Thematik mich anspricht und der Film so beliebt ist. Leider habe ich mir das anders vorgestellt... Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Fan davon bin, wenn man mir fast die ganze Laufzeit ein Haufen Bilder, ob einstürzende Traumwelten oder diese nervigen Action-Szenen (eindeutig zu viel) entgegen schleudert und nicht genug auf die eigentliche Materie baut. Natürlich soll der Film unterhalten, aber ihm hätten ein paar ruhigere Momente gut getan. Vor allem, wenn sie ein bisschen mehr auf die Handlung und die Charaktere eingegangen wären. Dann wäre der Film vielleicht auch kürzer geworden und ich hätte mich stellenweise nicht so gelangweilt bzw. wäre nicht so genervt gewesen...
    Positiv: Mir haben die Stellen gut gefallen, in denen es um Doms Problem und Vergangenheit ging.
    Jedoch habe mir so gewünscht, dass doch der Rest des Films mehr auf Dialoge setzt als bloß darauf, die Handlung voranzutreiben.
    Fazit: Auch wenn auf die Thematik eingegangen worden ist wurde hier viel Potenzial vergeudet. Schießereien und Kampfszenen kenne ich aus anderen Filmen zur Genüge. Ein geniale und gut durchdachte Umsetzung zum Thema Traum und Realität war es meiner Meinung nach nicht.

    • 6

      Neulich im Deutschunterricht:
      Der Lehrer schwärmt über "Inception", keine Ahnung mehr warum. Ich unterbreche ihn und sage, dass dieser Film mir nicht so gut gefallen hat, in der Hoffnung, dass wir jetzt ein interessantes Gespräch über Filme führen werden.
      Er entgegnet: "Ja, dann hast du ihn nicht verstanden!"

      Schon seltsam, denn besonders ein Deutschlehrer sollte wissen, dass jeder Mensch Filme anders empfindet. Auch traurig, dass dieser (eigentlich sympatische) Lehrer nicht glaubt, dass seine Schüler solche "komplexe" Filme wie "Inception" nicht verstehen können. Aber seit er diesen arroganten Satz gesagt hat, finde ich diesen Lehrer nicht mehr so sympatisch ;-)
      Normalerweise sollte ich ihn auffordern und beginnen über noch komplexere Filme zu sprechen, allerdings hatte ich keinen Mumm dazu.

      Warum ich das schreibe? Keine Ahnung, aber solche kleine Anekdoten über Filme passen auf "Moviepilot" gut rein.

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      • 4
        smartbo 03.07.2015, 18:46 Geändert 03.07.2015, 19:51

        Wenn mich ein Film von Anfang an permanent mit irgendwelchen verschachtelten, von dem Filmmacher gezielt “überintellektualisierten Rätseln oder Sudokus“ überzieht, mit dem latenten „Auftrag“ diese zu lösen und unmittelbar verstehen zu müssen, ansonsten würde ich den Anschluss verlieren, dann, ja dann wird er für mich anstrengend, und mir fehlen spätestens dann die entscheidenden Faktoren für eine gute Filmbewertung, nämlich, dass mich ein Film erreicht, irgendwie unterhält und eine Grundneugier nach Weiter/Mehr erzeugt. Bewirkt hat der Film bei mir nichts dergleichen.

        Exzellent, -wie immer- ist natürlich Leonardo Dicaprio. Auch optisch ist er m.E. sehr gut gemacht. Dafür, wegen Dicaprio und für die an sich gute Grundidee gibt's die 4.

        Der Film hat überaus gute Kritiken/Bewertungen erhalten. Ist jedoch alles Ansichtssache. Mein Fall ist das nicht.

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        • 6

          Kann die Spannung nicht konsequent halten.

          • 5 .5

            Inception ist ein optisch brillanter Film mit tollem Cast und einem guten Thema
            Schade, dass ich trotzdem damals ein wenig enttäuscht war.
            Warum das so war, konnte ich erstmal gar nicht mit kompletter Sicherheit feststellen, auch beim erneute Sehen war ich mir nicht ganz sicher. Erst als ich ihn mir gestern nochmals angeschaut habe, war ich mir komplett sicher, was mich eigentlich stört.
            Als erstes komme ich aber zu allem Positiven und davon gibt es ja auch durchaus viel, da wären die beeindruckenden Traumwelten, die tolle Musik von Hans Zimmer und ein Leonardo DiCaprio in Höchstform, den ich dennoch in anderen Filmen lieber sehe.
            Das Problem ist, dass Inception meiner Meinung nach ein enorm seelenloser Film ist. Neben den ganzen Träumen lässt man absolut keine Phantasie zu, man hat hier einen sehr kalten Erzählstil und deswegen ergreift mich der Film auch nicht so richtig, ich entwickle keine Bindung zu den Charakteren und im Endeffekt ist es mir egal, was mit ihnen passiert.
            Ich habe nichts gegen kalte Filme, allerdings finde ich, dass man mit der ganzen Traum-Thematik mehr hätte machen können, denn Inception ist und bleibt für mich ein Blockbuster und keine Auseinandersetzung mit der Traumwelt, daher setzt er für mich nur auf Unterhaltungswert und ist auch nur auf dieser Ebene zu bewerten, dort gefällt er mir aber einfach nicht, weil er in seiner brillanten Optik für mich nicht kreativ genug ist.
            Auch wenn man jetzt sagen kann, dass die Macher ewig an dem Thema saßen, um die Traumwelten möglichst authentisch hinüber zubringen, frage ich mich, ob das in solch einem Film sein muss?
            Denn hinter den Aussagen versteckt sich für mich eh nur Leere, wodurch diese in meinen Augen komplett irrelevant sind.
            Inception ist in meinen Augen ein Unterhaltungsfilm und das ist auch gar nicht schlimm, ich liebe Unterhaltungsfilme genauso wie anspruchsvolles Kino, dennoch empfinde ich es hier als störend, dass dieser Film so unheimlich ambitioniert ist, dass er über sein Ziel hinausschießt, ohne jedoch wirklich darüber hinauszuschießen, er büßt seinen Unterhaltungswert ein und hinterlässt dafür jedoch keine Tiefgründigkeit, wie ich finde.
            Sicherlich gelingt es Nolan hier auf eindrucksvolle Art und Weise Traumwelten zu skizzieren und sicherlich ist auch alles, was dargestellt wird sinnvoll und originell, aber mehr eben auch nicht. Es handelt sich hierbei für mich um keinen komplexen Film, sondern um einen, bei dem man bei jedem Satz das Gefühl hat, dass da etwas Großes hintersteckt, erreichen kann man diesen letztendlichen Sinn jedoch nicht, einfach, weil Inception für mich nie so weit geht, er bleibt stets ein Unterhaltungsfilm und auf dieser Ebene hat mich der Film enttäuscht.
            Es kommt bei mir fast nie Spannung auf, nie Gefühle, ich sitze still da und empfinde gar nichts.
            Man hätte auch hier so viel mit den Charakteren arbeiten können, was für mich leider nie passiert, sie werden nie so recht komplex, wodurch sie mich auch nicht mitreißen können.
            Die Traumwelten wirken zwar beeindruckend und auch authentisch, machen aber nicht wirklich Spaß, was bei einem Film dieser Gattung meiner Meinung nach im Fokus stehen sollte.
            Auch wenn das filmisch gesehen kein Vergleich ist, stelle ich jetzt einfach mal Nightmare on Elm Street gegenüber.
            Beide Filme sind im Grunde genommen auf Unterhaltung hinaus, Nightmare on Elm Street gesteht sich dies jedoch ein und arbeitet entsprechend frei mit der Traum-Thematik, währenddessen sich Inception meiner Meinung nach ganz vehement an einen Anspruch klammert, der gar nicht vorhanden ist.
            In Nightmare on Elm Street waren vor allem in dem dritten Teil die Traumwelten phantasievoll und dabei immer noch authentisch.
            In Inception gibt es diese Phantasie gar nicht, es ist alles kalt, steril und so bleibt es auch über die komplette Lauflänge hinweg und da kommt dann auch schon das nächste Problem, wie ich finde.
            Der Streifen ist gerade zum Schluss hin zu lang und dann kommt teilweise auch Langeweile auf, was meiner Meinung nach immer der Genickbruch eines Unterhaltungsfilmes ist.
            Inception hat keinen eigenen Charme, sondern ist einfach nur ein kühles, wenn auch authentisches, Werk, das nicht wirklich Freude beim Ansehen beschert.
            Wahrscheinlich könnte man sagen, dass dieser Film herausragend ist, vielleicht ist er ja so herausragend, dass er schon kein Unterhaltungskino mehr ist, sondern mehr.
            Ich kann aber nur bewerten, als was ich ihn sehe und wie er mir gefallen hat und für mich ist er pures Unterhaltungskino, welches einfach nicht funktioniert.
            Ich saß einfach nur da, wurde nie mitgerissen, habe nie mitgefühlt, habe nicht gelacht, aber habe mich zwischendurch gelangweilt.
            Bei aller Liebe kann ich da keine bessere Bewertung geben, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir der Film richtig gut gefallen hat.
            Streckenweise finde ich ihn vielleicht noch ganz gut, denn gerade am Anfang, wenn die ganze Materie noch neu ist, wirkt das schon sehr beeindruckend, aber ein paar Traumsequenzen später hat man sich daran auch gewöhnt und dann ist das auch nichts Besonderes mehr.
            Und ja, ich habe den Film verstanden und so komplex ist er nicht, beim ersten Mal vielleicht noch, aber bei weiteren Sichtungen findet man da auch nichts Neues mehr (weil ich hier oft unter schwächeren Wertungen Kommentare wie "Film nicht verstanden?" lese.
            Was ich hier noch positiv hervorheben möchte, ist das Ende, also nicht die letzte halbe Stunde, sondern wirklich nur den Schluss, denn der bietet Raum für Interpretationen und das mag ich immer sehr, das ist vielleicht auch der einzige Punkt, an dem man für mich behaupten könnte, dass Inception über Unterhaltungskino hinausgeht.

            Ich habe lange darüber nachgedacht, warum Inception für mich eine Enttäuschung ist, jetzt weiß ich es endlich.
            Nolan´s Werk ist zwar optisch genial mit tollem Soundtrack und tollem Cast, hat aber keinen Charme, nicht viel Spannung und absolut kein Gefühl, was für einen reinen Unterhaltungsfilm, was er in meinen Augen eben ist, recht enttäuschend ist.

            Da ich weiß, dass viele diesen Film lieben, möchte ich hier nochmal sagen, dass es sich um meine Meinung handelt.
            Ich kann verstehen, wenn man Inception auf anderen Ebenen bewertet, beispielsweise als tiefgründige Auseinandersetzung mit der Traum-Thematik, ich persönlich kann ihn jedoch nicht als einen solchen Film bewerten, weil er das in meinen Augen schlicht und ergreifend nicht ist.

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            • 10

              Ich kann in meinem Leben nicht einen einzigen Film eher und löblicher weiterempfehlen, als "Inception". Visuell, optisch und skriptmäßig dermaßen überzeugend, dass es schwerfällt eine entsprechende Kritik zu verfassen, im übrigen genauso kompliziert wie den Plot wiederzugeben. Ich war von der Umsetzung dieser Traumidee begeistert und zudem auch der schauspielerischen Untermalung wie z.B Hardy und Cottilard, DiCaprio ist natürlich auch nie zu verachten. Rundum genial

              • 9 .5

                ein film der einen aufgrund der kompliziertheit dermaßen beschäftigt, sowohl beim als auch nach dem schauen, kann nur gut sein. ich hab das glück ab und zu luizid zu träumen, ich fand der film ne in etwa genaue beschreibung wie sich sowas anfühlt, besonders das zeitgefühl im traum ist gut visualisiert.

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                • 4 .5
                  delawy 17.06.2015, 15:18 Geändert 18.06.2015, 23:50

                  Inception führt viele Listen an und wenn ich dann an einem solchen Film keinen Gefallen finde, frag ich mich, ob einfach der kleine, trotzige Rebell aus mir spricht. Egal,ich lass ihn sprechen. Die Thamatik Realität (oder die Frage was ist Realität?), beschäftigt Philosophen, Hirnforscher, Psychoanalytiker, Künstler, aber auch 16 jährige Kiffer, seit sehr vielen, vielen Jahren. Die Grundthematik ist gleichermassen faszinierend wie langweilig. In der Welt des Films trifft man die Thematik oft an. Ich erinnere mich gerne an Matrix. Dem Film gelang es meiner Meinung nach, die Frage faszinierend und innovativ zu präsentieren. Inception erscheint mir da wie ein grosser Lärm und viel heisse Luft um sehr, sehr, sehr wenig. Bei meinem ersten Versuch, Inception zu gucken, musste ich nach 30 Minuten unterbrechen. Ich fühlte mich als Zuschauer in ein Geschehen, in eine reisserische Materialschlacht, hineingeworfen. Nolan erwartete von mir, dass ich gleich mal eine volle Ladung Bilder und oberflächlicher Infos mit offenem Mund fresse und dann noch Klatsche: Traumarchitekten, Extracter, Sedierungen, Traumsharing, Geschäftsmänner, Auftraggeber usw. Bei meinem zweiten Versuch wusste ich, was mich erwartet und ich konnte mich deshalb besser darauf einlassen. Ja, es ist vertrackt, wenn man einen Traum im Traum im Traum mitverfolgt. Und noch viel vertrackter wird es, wenn man mitdenkt, da es dann durchaus möglich ist, dass den Zuschauer das Gefühl beschleicht , geblendet zu werden. Die Traumwelten erinnerten mich an Levels aus irgendwelchen Actiongames (Ich musste die ganze Zeit an das Jamesbondgame "Golden Eye" denken), und haben meines Erachtens wenig mit der menschlichen Psyche oder Traumwelten gemein. Vielleicht träumt der moderne Mensch heute so und ich habs wieder mal verpasst. Viele Dinge erschienen mir völlig abstrus und ich kam mir teilweise für arg blöd verkauft vor.SPOILER: Das Ende war dann irgendwie zu erwarten. Ich habe später gelesen, Nolan wolle damit zeigen, dass es Dom schlussendlich (bewusst oder unbewusst) egal sei, ob er sich nun in der Realität befände oder nicht. SPOILER ENDE. Letzlich ein intressanter Gedanke, aber der Weg dorthin tötet einfach zu viele Gehirnzellen.

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                  • 10

                    Ein sehr spannender Film mit super Schauspielern & echt guten Effekten. Zuerst war es ein wenig schwer dem Film logisch zu folgen, doch beim 2. mal klappte dies ganz Gut. Die Hintergrundmelodie lässt mich Gänsehaut bekommen. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Handlung - Schauspieler & Soundtrack.

                    • 10

                      Ist und bleibt überragend!

                      • 4

                        Dieser "must-have-seen" Klassiker ist eine öde Qual.
                        Die einen sehen eine Love-story.
                        Die anderen sehen einen Requiem for a Dream mit Scarecrow.
                        Und ich sehe nur Geschosse auf dem Schnee.
                        Und dafür hat Nolan ganze 10 Jahre gebraucht?
                        Meinerseits ist sein Traum geplatzt - aber hier in der Welt findet Nolan viele Gleichgesinnte.
                        Der Film hat mich richtig kalt gelassen.
                        Ich dachte nur "Wann geht diese Übung zu Ende?"
                        Viele holen sich auf Maul einen hoch. Vielleicht liegt es daran.
                        Oh wie genial - Maul spielte in "La vie en rose" Edith Piaf - und siehe da - die Ödipussy stellte auch den Soundtrack in seinen bombastischen Film rein. Und mit bombastisch meine ich Hans Zimmer. Wenn er seine eigene Musik als "Krach" beschreibt werden wir doch alle gemickey moused.
                        Leonardo DiCaprio hat für mich hier seinen Pre-Tiefpunkt erreicht. No-Lan stellt supergern Monstergiganten des Showbusinesses ein, damit der Erfolg locker in der Tasche ist. "Jack Dawson? Juno? Alfred? Edith Piaf? Das ist ein crossover der Superlative! Gehen wir da rein!"
                        Was mich noch stört, dass jeder Film an Nolans Filmen gemessen wird.
                        Seine Kamera ist statisch - wie bei einem Pferd mit Augenklappen.
                        Die Musik ist herzzerreißend. Ich kann es mir nicht leisten jedes Mal ein neues Herz zu kaufen nur weil John Room bei allen seinen Stücken arxxxwixxxt.
                        Jeder müsse dem Film höchstens eine 5 geben.
                        Aber nein nein nein.
                        Hochglanzpolierter Käse ist beliebt wenn es den Stempel "Nolans Philosophie" trägt.
                        Na dann - krepiert schön weiter bei seinen Filmen - jeder hat einen anderen Stil sich zu verdammen.

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                        • 7 .5

                          Atemberaubend.

                          • 9

                            Ein grandioses Meisterwerk, für mich gibt es keine nennenswerten Kritikpunkte. Einfach anschauen...

                            • 5 .5

                              Kann man schon mal machen.

                              • 9
                                exterminatethemall 30.05.2015, 00:56 Geändert 30.05.2015, 00:57

                                So sehr ich den Film auch mag hier 2 Kritikpunkte:

                                1) Leonardo DiCarpio ist in dem Film zwar die Hauptperson, ist aber für die eigentliche Mission total überflüssig,bzw. gefärdet diese nur.
                                2) der schwerwiegendere Punkt: Träume sind ja eigentlich unvorhersehbar, unkontrollierbar, anarchisch. Nolan erschafft aber eine Welt, in der die Träume nach strengen Regeln ablaufen. Dadurch ist der Film letztendlich zu eindeutig, die Träume verlaufen nach einem strengen Skript, der Zuschauer muss dies akzeptieren.

                                • 6 .5
                                  c_lerman 25.05.2015, 00:11 Geändert 25.05.2015, 16:06

                                  Beim ersten Mal total verwirrend und man investiert viel zu viel Konzentration, um das, um was es in Inception geht, zu verstehen. Beim zweiten Mal reicht dann weniger Konzentration aus und man kann theoretisch die Story an sich genießen, bloß fand ich es dann langweilig. Er bekommt aber auf jeden Fall noch mal eine Chance in einer Drittsichtung.

                                  Was ich aber bis jetzt sagen kann, ist, dass mir vor allem das Visuelle sehr gut gefallen hat. Da werden Städte einfach mal umgeklappt und der Cast schwebt schwerelos in einem Raum. (Das Making-of dazu ist absolut sehenswert! https://www.youtube.com/watch?v=8PhiSSnaUKk)
                                  Neben dem Visuellen und den Effekten hat natürlich auch die Geschichte etwas an sich, was mir gut gefällt. Da ist es schon allein die Idee von dem Klarträumen und den verschiedenen Traumebenen die mich total fasziniert. Meiner Meinung nach auch gut umgesetzt und nicht total überzogen mit zu viel Fiktion. Trotzdem fand ich es ein wenig flach. Kaum Tiefgang bei den einzelnen Personen außer bei Leo und vielleicht noch ein wenig bei Cillian Murphy. Wichtige Personen, wie zum Beispiel die der Ellen Page wurden aber nur oberflächlich behandelt, was ich schade finde, da sie ja eigentlich auch eine wichtige Rolle für den Film ist. Klar bin ich mir bewusst, dass man nicht jeden Charakter gleich ausarbeiten kann, aber hier hätte nicht nur die Geschichte von Leo mit seiner großen Liebe in Szene gesetzt werden sollen.
                                  Im Großen und Ganzen finde ich den Film nicht schlecht, er hat auch ein echt gelungenes Ende! Ein Ende, welches mir viel besser gefällt, als das bei beispielsweise Interstellar. Man bekommt einfach selbst noch die Freiheit es interpretieren zu können. Trotzdem ist Inception für mich definitiv nicht der beste Nolan.

                                  • 4 .5
                                    kelo 24.05.2015, 13:37 Geändert 24.05.2015, 13:42

                                    ich komm auf Nolan einfach nicht klar. Wie immer: Zu verwirrend um Spannung aufzubauen, Charaktere blass, mit aufgesetztem pseudo-Tiefgang der die Banalität nicht kaschieren kann. Aber tolle Effekte.

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                                    • 0 .5

                                      Ist das angucken nicht wert.

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                                      • 6
                                        tekyoenbear 22.05.2015, 13:06 Geändert 22.05.2015, 13:08

                                        Joahh. Schwieriger Fall. Der Soundtrack ist Bombastisch und die Bilder einfach beeindruckend und schon Prägend. Leider finde ich die Handlung etwas arg weit hergeholt. Nach dem Motto wie haben die Möglichkeiten und die Tricks jetzt brauchen wir aber noch eine Handlung. Der Film ist schon recht kompliziert und stellenweise etwas unstrukturiert und ich habe ihn auch erst nach dem 3. mal gucken so richtig verstanden (Sorry bin so blöd). Aber wenn man mal den sehr komplexen Aufbau des Films aufdröselt, bleibt ja dann nicht mehr viel über. Da fehlte noch so "Das Geniale".
                                        Wirkte auch ein wenig abgekupfert von Matrix. Bei Matrix gab es im Nacken diese eingesetzte Schnittstellen wo ein langer spitzer Stecker schmerzhaft eingestöpselt wird, bevor man in der Matrix ist. Das war schon echt geil und auch NEU.
                                        Leider ist das in diesem Film etwas "billig" und einfallslos gemacht mit diesem komischen Kasten und wirkte dann eben auch offensichtlich abgeguckt. Das aber nur so am Rande.
                                        Gesehen haben muss man den Film auf jeden Fall einmal und wichtig ist sehr gut aufpassen. Kein leicht lockerer Streifen den man mal eben so weggucken kann. Aber er wirkt schon irgendwie mega-geil. Am besten natürlich mit einer satten Soundanlage auf einem großen Schirm in Blu-Ray Qualität.

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                                        • 6

                                          Ich bin offenbar aus einem schlechten Traum erwacht...

                                          Da gab es seinerzeit neue Besucherrekorde an den Kinokassen, überschwängliche Kommentare bis zum Abwinken und zu allem Überfluss eine MP-Prognose von 9,2!!! Wow, aber wen wundert's? Bei der saugeilen Darstellertruppe und einer derartig vielversprechenden Story, wird der Nolan ein neues Meisterwerk raushauen, ganz sicher!!!

                                          Tja, wie man sich dann so täuschen kann, und das, ohne dass ich eine überzogene Erwartungshaltung aufgefahren hatte. Das vermeintliche Jahrhundertwerk zog sich die erste Stunde zeitweise wie ein zähes Kaugummi, aber wird schon noch... Die verschachtelte Story wird sicherlich noch einige Überraschungen bereithalten...

                                          Als sich dann nach den ersten wilden Verfolgungsjagden und Schießereien immer noch keine rechte Spannung breitmachen wollte, wurde ich allmählich unruhig und dieser unbefriedigende Gefühlszustand hielt dann auch bis zum Schluss an.
                                          Die Effekte in den Traumsequenzen sind wirklich gelungen und auch die Heimkinoanalage wird mal wieder zum Leben erweckt. Aber weder die visuellen Appetithäppchen noch der bombastische Sound können darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei "Inception" um einen mittelmäßigen Film handelt. Meiner Ansicht nach ein extrem populäres Beispiel für "mehr Schein als Sein".

                                          Obwohl ich den Nolan-Streifen mittlerweile zum dritten Mal in Augenschein genommen habe, in der vergeblichen Hoffnung, dass es bei mir doch noch Klick macht, muss ich zumindest fairerweise einräumen, dass er mich nicht langweilt - ist ja auch schon mal was!

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                                          • 6

                                            Nolan, warum nur? Du hattest wie bei Memento eine fantastische Idee, aus der man soviel hätte machen können. Aber anstatt Dich auf eine Sache zu konzentrieren, wolltest Du von allem ein bißchen, so dass man am Ende frustriert über das verschossene Potential ist. Die visuelle Umsetzung ist Dir ohne Zweifel gelungen, auch wenn manchmal etwas weniger mehr gewesen wäre. Ich verstehe nur nicht, warum Du unbedingt aus dieser Idee einen Actionfilm machen musstest. Die Story war wie geschaffen für einen Psychothriller, oder gar für ein in die Tiefe gehendes Drama, wenn Du Dich nur etwas mehr um den zwischenmenschlichen Aspekt gekümmert hättest. Stattdessen ziehst Du am Ende den Film mit überflüssigen Actionszenen in eine unerträgliche Länge. Das Geld das Du damit verdient hast sei Dir gegönnt. Für mich bist Du hiermit aber als ernstzunehmender Künstler gestorben.

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                                            • 0 .5

                                              Hier werden die Zuschauer dermaßen mit dem Zaunpfahl vermöbelt, damit auch alle merken, was für ein unglaublich tiefsinniges Meisterwerk sie gerade sehen dürfen. Frag mal drei Monate nach dem Ansehen, um was es hier ging. Keine Ahnung, aber Paris wurde umgeklapt. Wer so etwas wie in diesem Streifen als Traum hat sollte zum Facharzt oder als Selbsthilfe einen Film drehen.
                                              Was finden alle Leute an einer schauspielerischen Leistung so toll, wenn Leonardo d.C. den ganzen Film lang so schaut wie eine lethargische Eule. Nicht jeder Film braucht eine Kernaussage, aber was sollte denn um alles in der Welt jetzt hier die Intention sein?
                                              Darüber hinaus fand ich es sehr traurig, dass nicht mal ansatzweise so etwas wie Selbstironie aufkam, sodass, unterm Strich, der Kreisel, der gar nicht mehr aufhören wollte, sich zu drehen, das Interessanteste war und der Rest komplett durch sinnentlerte, lärmende Reizüberflutung zugekleistert wurde. Wieso dann plötzlich alle Skifahren waren oder sich schon wieder irgendwo hinterherrannten, entzog sich dann auch mal meinem Interesse und machte einem Gefühl Platz, mal sagen zu müssen, dass Inception ein unglaublich überflüssiger Film ist.

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                                              • 9 .5

                                                Guter Film, man muss ihn sich mehrere male ansehen, damit man den Twist am Schluss versteht :D

                                                • 7

                                                  Juhu, endlich habe ich es auch geschafft, diesen Film zu sehen, nachdem er seit Jahren im Regal stand. Ich muss sagen, mich hat die extreme Laufzeit abgeschreckt....denn die Gefahr, dann an etwas zu geraten,w as mich langweilt, schien mir zu groß. Aber ich muss sagen, dass es sich hier um ein wirklich kurzweiliges Filmvergnügen handelt, welches sich mit hervorragenden Schauspielern schmückt.
                                                  Die Idee des Films ist natürlich super. Wenn das Nolan mal nicht im Traum eingefallen ist :D Optisch lässt der Streifen auch keine Wünsche offen. Die erschaffenen Welten glänzen in all ihrer Pracht und sind wahrscheinlich kleine Wunder der Technik.
                                                  Doch nun zur Geschichte selbst: Dieser von vielen benannte Brain-Fuck blieb bei mir ein wenig aus. Sicher, diese ganze Traum-im Traum-im Traum-Sache ist ziemlich rafiniert. Aber es ist doch alles völlig plausibel erklärt. Ist halt kein Film, wo man nebenbei etwas anderes machen sollte. Dass die Figur der Ellen Page nur dazu dient, die schier endlos vielen Erklärungen der komplexen Welt unterzubringen, stört wenig. Denn bis auf DiCaprios Rolle sind hier ohnehin alle Charaktere absolute Abziehbildchen. Sie sind beliebig austauschbar und erfüllen nur ihren Zweck. Tja, hier hätte es halt den nötigen Pfiff gebraucht, um jeder Rolle eine Seele einzuhauchen. Das hätte den Film nochmal wahnsinnig aufgewertet, wie ich finde. Und das ist auch der Grund, warum ich ihn nicht als Meisterwerk empfinden kann. Für mich handelt es sich hier um einen überdurchschnittlich guten Sci-Fi-Film, jedoch ohne Ecken und Kanten. Die Rollen agieren zu geleckt, ihre Qualitäten sind Drehbuchgenau maßgeschneidert und für mich ist der ganze Film dadurch etwas farblos. Ich liebe Charakterfilme. Aber wenn man hier nur auf den Popcornfaktor achtet, ist man mit Sicherheit gut bedient.
                                                  Was den Brain-Fuck angeht, war für mich der kürzlich gesichtete Predestination allerdings einen Tick besser.

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                                                  • 9

                                                    Guter Film,starker Kast krasse Bilder und Geile Effekte.
                                                    Was will man mehr.
                                                    Ich musste mir den Film zwar 2-mal anschauen damit ich ihn verstehe aber das ging warscheinlich den meisten so.
                                                    8 Punkte bekommt Inception von mir.