Inception - Kritik

Inception

US · 2010 · Laufzeit 148 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
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    Popcorn-Kino at its best. Und weit mehr als das. Im Gegensatz zu geistlosem Krawall a la "Transformers", "Battleship" und dergleichen liefert "Inception" viel mehr ab, und damit meine ich nicht die angeblich so komplexe Story, sondern den wie in der griechischen Tragödie durch Konflikt zerrissenen Helden, der seinen Läuterungsprozess durch die gesamte Filmreise trägt, eingebettet in ein fiktionales Szenario. Sein Schmerz und sein Verlust sind die auslösenden Faktoren für die Prozesse, die angestoßen werden. Ob man sich dabei nun in Traumwelten, in den Weltraum, in einen Krieg oder in einer anderes Setting begibt, ist sekundär. Freilich ist ein zusätzlicher Reiz gesetzt, wenn verschachteltes, miteinander in Wechselwirkung stehendes, aber unbekanntes Terrain, ebendiese Traumwelt, jene Region ist, in der sich der Held zu bewähren hat.

    Die Actionszenen und Effekte geschehen bei "Inception" aber eben nicht um ihretwillen wie in Geballer-Blockbustern, wo irgendetwas explodiert, damit halt was explodiert und der Regieassistent auf seinem Zettel bei Explosion ein Häkchen setzen kann, sondern immer, um die Handlung voranzutreiben und dem Helden samt Konsorten Raum für die kathartische Weiterreise zu gewähren.

    Leo Willi Di Caprio, Marion Cotillard, Tom Hardy, Ellen Page, Michael Caine, Ken Watanabe, Cillian Murphy und Tom Berenger geben ein wunderbares, gut aufspielendes Gespann ab; jede/n Einzelne/n davon sehe ich immer wieder gerne [Gordon-Levitt wie immer unnötig wie ein Kropf hat sich wohl irgendwie in den Film reingeirrt und die Rolle damit einem anderen guten Schauspieler geklaut].

    Es gibt Filme, bei denen bleibe ich, wenn ich Sie beim Zappen entdecke, immer hängen und schaue sie zu Ende (das ist ein Qualitätsmerkmal); dazu gehören z.B. Bond-Filme. "Inception" ist eben auch so ein Film, wo ich einfach immer wieder aufs Neue einfach eingesaugt werde, den kann man allezeit wieder anschauen. Er ist die Beweisführung für geistreiches Blockbuster-Kino, bei dem man auch ein bisschen zum Mitdenken geschenkt bekommt. Man ist also emotional wie auch rational gefordert.

    Gut gelungen, Herr Nolan.

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      HeartOnFire 21.08.2016, 22:42 Geändert 21.08.2016, 23:01

      Das besondere an Inception war für mich nie die ach so komplexe Story, die Action oder die Zeitlupeneffekte. Was Inception in meinen Augen zu einem herausragenden Film macht, ist sein psychologischer und emotionaler Kern. Denn all die Sci-Fi-Elemente und die verschiedenen Traumebenen sind eigentlich nur Beiwerk. Ein Setting in dessen Rahmen eine tragische Story rund um Verlust und Trauerbewältigung erzählt wird.
      Dom Cobb macht sich selbst für den Tod seiner Frau verantwortlich und wünscht sich nichts sehnlicher als wieder bei ihr zu sein. Diese Ängste und Komplexe werden in seinem Unterbewusstsein dargestellt durch Mal. Im Grunde ist Cobb selbst sein eigener Antagonist. Und erst als es ihm dann schließlich gelingt loszulassen, ist er frei. Frei von Schuldgefühlen und Trauer. Er kann endlich wieder richtig leben.

      ***

      "You said you dreamt that we'd grow old together."

      "But we did. We did. You don't remember?... I miss you more than I can bear, but... we had our time together. And I have to let go... I have to let you go."

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        sehr merkwürdiger film, aber ein sehr gut geschpielter, leonardo die caprio

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          kurzundschmerzlos 16.08.2016, 07:23 Geändert 16.08.2016, 07:29

          Ich komme mit Inception nicht klar. Sicher, die Actionsequenzen und auch die Effekte haben schon was (zum Teil zumindest), aber das Gesamtpaket stimmt für mich einfach nicht.

          Da ist zum einen dieses immer-präsente, nervige Zimmer-Gedudel, das mir tierisch auf den Sack geht. Dann gibt es viele Actionsequenzen, die einfach nur schnell hintereinander abgeklappert werden. Viele Darsteller sind einfach langweilig und komplett uninteressant, Ellen Page zum Beispiel. Eine Schaufensterpuppe besitzt genau so viel Mimik.

          Dann diese Traumsequenzen, aus denen man mehr hätte machen können. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch diese zusammengeklappte Stadt zum Beispiel, oder weiß der Geier, was... da fehlte mir doch ein bisschen die Fantasie. Im Grunde war es nur ein Ballerfilm, von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Da hat man schon so eine Story und könnte soviel draus machen, naja.

          Vielleicht liegt es zum Teil auch daran, daß ich mit den Christopher-Nolan-Filmen generell nicht so gut klar komme. Seine Charaktere gehen mir immer ziemlich am Allerwertesten vorbei... mir sind sie einfach egal, ich baue da keinen Bezug auf.

          Und dann immer dieses Hans-Zimmer-Rumgedudel... schrecklich. Hol dir mal einen anständigen Komponisten, Christopher. Nicht so ein Fließband-Studio wie Zimmer, was auf Massenproduktion setzt.
          Sind ja tolle Klänge dabei, das gebe ich zu. Aber alles ziemlich seelenlos.

          Aber Trailer kannst du machen wie fast kein Zweiter, das muß man einfach anerkennen. JJ Abrams übrigens auch. Beides Meister der Trailer, aber damit schüren die beiden bei mir Erwartungshaltungen, die dann jedesmal enttäuscht werden, es ist einfach die Art, die mir mißfällt. Nichts, was mich wirklich packen kann.

          Und so ist Inception für mich letztendlich nur eine einzige Abfolge von zerplatzenden Seifenblasen. Schade.

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            Ralgac 15.08.2016, 17:38 Geändert 15.08.2016, 17:40

            Leonardo DiCaprio ist ein Meister des Schauspielens. Meiner Meinung nach der beste Schauspieler überhaupt. Die Musik, dieser Schauspieler und die Bilder... Genial!!! Die ersten 30 Minuten sind echt nicht so einfach, da man nichts versteht, aber nachdem Film denkt man sich einfach nur " Was ein geiler Film ".

            PS: Nicht zu vergessen, großes Lob an Hans Zimmer.

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              In erster Linie ist «Inception» eine runde Sache: Christopher Nolan hat aus einer interessanten Idee – die Möglichkeit, Träume anderer Personen zu beobachten und zur Gedankenmanipulation zu missbrauchen – einen visuell überaus beeindruckenden, spannenden, alles andere als anspruchslosen, seine ganz eigene Handschrift tragenden Blockbuster geschaffen, der regelrechte Begeisterungsstürme ausgelöst hat und ein kommerzieller Erfolg gewesen ist. Das kann nicht von allzu vielen Filmen behauptet werden, denn das Gros der Filme setzt sich aus ziemlich bis völlig anspruchslosen, nicht selten auch seelenlosen und uneigenständigen Blockbustern und aus Genreperlen zusammen, die kaum ein Schwein kennt. Wer anspruchsvolle Ideen versehen mit einer ganz eigenen Handschrift zu erfolgreichen Blockbustern verarbeiten kann, ist nun einmal ein Meister seines Fachs.

              «Inception» erzeugt dementsprechend eine breit gestreute Wirkung: Wer das Hirn ausschaltet und sich damit abfindet, dass er dann halt nicht alles versteht, bekommt spannende, visuell beeindruckende beste Unterhaltung geliefert, musikalisch astrein untermalt und mit Schauspielern aus der ersten Liga besetzt. Wer die Geschichte verstehen will, muss am Ball bleiben, sollte aber unter dieser Voraussetzung ohne Weiteres in der Lage sein, der Geschichte zu folgen, denn so verschachtelt und komplex wie teilweise behauptet ist sie nun auch wieder nicht. Die Spannung erhöht sich dadurch, weil man richtig mitfiebern kann, und als Sahnehäubchen bekommt man noch ein paar interessante Ideen serviert. Als geradezu meisterlich muss natürlich in diesem Zusammenhang das offene Ende bezeichnet werden. Tatsächlich sind in den ersten Jahren gefühlte drei Viertel des Internets mit Antworten auf die Frage, wie das Ende zu verstehen sei, gefüllt gewesen. Glücklicherweise haben die Katzenvideos zwischenzeitlich aber wieder einen grossen Teil des Internets zurückerobert. Wo war ich gerade? Genau. Der Film dürfte nur die wenigsten Zuschauer wirklich überfordern, denn auch wenn sich die Handlung fast gezwungenermassen verschachtelt entfaltet, folgt sie letztlich doch einer ziemlich linearen, geradlinigen Linie. Im Grunde ist «Inception» ein Heist-Krimi vor dem Hintergrund von Traumwelten. Man braucht also sein Hirn, muss dieses aber nicht konstant im roten Bereich arbeiten lassen und wird bestens unterhalten. Eine runde Sache eben. Ich werde nochmals darauf zurückkommen. Nur bei einer dritten Gruppe von Zuschauern, den Philosophen, Nerds, whatever, könnte «Inception╗ allenfalls scheitern. An sich erachte ich diese Gefahr als nicht allzu gross. «Inception» macht keinen Hehl daraus, dass es sich um Unterhaltung handelt, was notwendigerweise bedingt, dass philosophische Ideen nur am Rande gestreift werden können. Ich wäre überrascht, wenn jemand, der sich «Inception» ohne jede Erwartung und ohne jedes Vorwissen angesehen hat, behaupten würde, es handle sich dabei um eine philosophische Abhandlung. Für Hobby-Philosophen (man sehe mir diesen Ausdruck nach) bietet «Inception» aber dennoch etwas Nährboden für nette Gedankenausflüge. Was ist Traum? Was ist Realität? Woher stammen meine Ansichten? Wie werden Entscheidungen gefällt? Kann man in Träumen verloren gehen? Und so weiter und so fort … Ob der Kreisel umgefallen ist oder nicht, ist dabei nebensächlich, denn im Zusammenhang mit den im Film angesprochenen Themen interessiert das Schicksal der Figuren herzlich wenig, auch wenn das etwas herzlos klingen mag. In diesem Zusammenhang spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob die angesprochenen Themen und Ideen neu oder nur aufgewärmt sind (gut aufgewärmt müssen sie aber schon sein). Der Hobby-Philosoph freut sich einfach darüber, etwas Futter für seine supranasale Maschine erhalten zu haben.

              Meines Erachtens kann «Inception» durchaus mit «Matrix» (für mich aus persönlichen Gründen einer _der_ Über-Filme) verglichen werden: Die Ideen sind nicht neu und werden fast nur angeschnitten, aber sie sind beeindruckend, massentauglich und doch einigermassen anspruchsvoll visualisiert und dadurch einer breiten Masse von Zuschauern (wer kennt schon Ghost in the Shell oder Paprika?) zugänglich gemacht worden. Ich bleibe dabei: Das ist schon eine Meisterleistung.

              Das Hauptproblem, an dem «Inception» leidet, ist paradoxerweise sein Erfolg bei der zweiten von mir genannten Gruppe von Zuschauern (dem Löwenanteil). Mit ihrer Begeisterung für den Film, mit den umfangreichen Diskussionen über das Ende etc. vermitteln sie den Eindruck, es handle sich bei «Inception» um ein hochkomplexes, philosophisches Konstrukt direkt aus dem Über-Meta-Himmel. Auch wenn der Film keinen Hehl daraus macht, dass er dies nicht ist, können die entsprechend falschen Erwartungshaltungen zu einer herben Enttäuschung führen. Wer das Meisterwerk des Jahrhunderts erwartet, aber «nur» einen interessanten, rundum gelungenen Blockbuster serviert erhält, ist nun einmal enttäuscht. Solche Erlebnisse haben wir sicherlich alle schon gemacht. Ich erinnere mich an «Hangover», den ich mir eigentlich nicht ansehen wollte. Alle haben den Film als die beste Komödie seit Jahrzehnten gelobt und ein begeisterter Freund hat ihn mir dann schliesslich sogar noch zum Geburtstag geschenkt. Man stelle sich meine «Begeisterung» vor, als ich festgestellt habe, dass es sich um eine nicht einmal durchschnittliche, sondern eher ziemlich schlechte Komödie nach altem Muster handelt. Bei «Inception» war ich zum Glück zurückhaltend, trotz all der Lobeshymnen landauf, landab. So konnte ich den Film als das geniessen, was er ist: Als eine rundum gelungene, runde Sache. Als Gesamtpaket ist «Inception» meines Erachtens herausragend gut.

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              • 8 .5

                Inception ist sehr verwirrend, sehr lang und teilweise brilliant. Die Logik lass ich jetzt mal weg, sonst wird der Kommentar unlogisch. Den Film zu erklären ist auch unlogisch und ansonsten ist das doch eher verwirrend. Ich brauche eine Architektin, die mir Traumebenen baut. Logisch. Ich bin ja schon froh, wenn ich einen Innenausstatter finde, der nicht seine Wünsche präsentiert, sondern meine umsetzt. Aber das ist am Thema vorbei.So wird also munter ein Traum gebaut. Leider ist das Ganze nicht so einfach, da kann es schon zu suboptimalen Situationen kommen. Bis unsere Freunde irgendwo im Schneegestöber landen ist der Film noch durchaus zu verstehen, wenn man nicht Logiker ist, danach hat mein Hirn den Notfallmodus eingeschaltet und ich war geistig weg. Logisch gell? Die Tricks sind der Hammer, die Bilder Wahnsinn, der Cast sehr gut und die Story logisch, wenn man nicht logisch denkt. Inception ist alles und alles ist teilweise geklaut. Man nehme Flatliners, würzt es mit einer dramatischen Liebesgeschichte, eine Prise Familienzusammenkunft ist auch nicht schlecht. Kinder sind immer gut. Das funktioniert und begeistert. Die armen Kinder!!! Ein Team kennen wir schon aus Ocean 11-23, oder aus Mission Impossible und weiteren tollen Filmbeispielen. Oh Armageddon hab ich noch vergessen. Das salze ich noch mit James Bond und raus kommt dann Inception. Der Text liest sich vielleicht unlogisch, aber ich bin auch kein Logiker. Nolan hat ein Puzzle entworfen, sich gegen das Ende hin verpuzzelt, aber dann doch irgendwie einen tollen Film gemacht.

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                  hallidalli 07.08.2016, 21:50 Geändert 07.08.2016, 21:59

                  Gestern zum zweiten mal gesehen. Irgendwie gelange ich mit Inception in keinen Einklang. Das mit den Träume einpflanzen auf 2-3 Ebenen ok aber das mit dem Welten gestalten war doch nur für die Optik hübsch aber steuerte nichts konkretes zur Story bei. Letztendlich war es ein Actionfilm wie jeder andere indem viel kaputt ging.

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                  • 10

                    Nur eine einzelne Szene sei aus dem bis zu Ende beleuchteten Meisterwerk herausgehoben: die Hotelflur-Szene. Sie ist Beispiel für Perfektion und pure Magie. Selten ist man sich so sicher wie hier: Es geht nicht besser. Und darüber hinaus auf ewig eingebrannt in die Filmgeschichte.

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                    • 9

                      Was Christopher Nolan in seinem nahezu perfekt konstruierten Science-Fiction-Drama erzählt, ist eine vergleichsweise banale Grund-Handlung, für die der Regisseur einen gewaltigen Aufwand betrieben hat. Er erschafft mit seiner Filmarchitektur eine komplexe, mehrdimensionale Traum-im-Traum-im-Traum-Paradoxie, welche die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Realität, Traum und Wünsche komplett aufheben. Dieses narrativ äußerst verzweigte Konstrukt wird begleitet von spektakulärer, atemberaubender Bildästhetik. Gleichzeitig wird eine für Nolan typische Doppelbödigkeit deutlich. Die in weite Strecken oft eingestreuten Actionsequenzen können als Angebot an das Blockbuster-Publikum dienen, oder vielleicht doch als ein böser Kommentar dazu interpretiert werden, wie das Mainstream-Kino im menschlichen Unterbewusstsein wirken kann. Eines ist "Inception" allemal: Kino in seiner reinsten Form! Ein Film über Bewegung, Raum Spekulation und Traum. So sollte Kino sein - so muss Kino sein!

                      • 10

                        Ich bereue es noch immer damals nicht im Kino gewesen zu sein. Ich war 12 und unerfahren und dumm. Das werde ich mir nie verzeihen.

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                        • 10

                          einer der besten filme die ich sah

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                          • 10
                            Robin Rojahn 16.07.2016, 21:02 Geändert 18.07.2016, 11:32

                            Ich war schon immer fasziniert von der Art, wie Regisseure auf Filmen ihre Unterschrift hinterlassen. Wie sie einem Film gänzlich ihren eigenen Stempel aufdrücken. Auch wenn es schon viele, auch viele gute Filme, über das Unterbewusstsein gab und noch geben wird, so ist dieser Science-Fiction-Streifen der zweite Film aus der Hand Christopher Nolan's, den ich 2 mal gucken musste, bis ich auch wirklich alles richtig verstanden habe. Aber nach 2 mal gucken ergeben sich auch immer noch weitere Ideen, Wege, Vorstellungen und Theorien, die einem durch den Kopf gehen. Ein ähnlicher Film, übrigens Christopher Nolan's erster Film ''Memento'', bestach durch die selben Charakteristika wie die genannten. Folglich ist dieser Film mMn ein vollkommener Triumph. Er ist gut erzählt, Dicaprio spielt seine Figur mit bravour, wie fast immer und die Bilder die erziehlt werden, wissen ebenso gut zu gefallen und zu fesseln. Dabei ist einfach immer das Drehbuch aus der Hand von Nolan anzumerken, da es tadellos ist. Er wagt sich an einen Stoff, der auf dem Papier nett und interessant aussieht. Aber er muss auch auf der großen Leinwand funktionieren. Daraus folgt, dass Nolan garnicht erst versucht, den Zuschauer mehr als unbedint nötig an die Hand zu nehmen (wie später in Interstellar) und erzählt seine Geschichte wie er es für richtig hält. Desweiteren sind viele Effekte nicht CGI, sondern genauso, wie wir sie sehen. Wie auch in seinen Batman-Filmen, hat er auch hier Interesse gehabt, Szenen, die man real filmen kann, auch real zu filmen. Die Szene mit dem drehenden Raum beispielsweise. Dafür braucht man keinen Greenscreen und keine special Effects. Dafür braucht man schlicht einen echten Raum, der sich dreht. Das hört sich zwar etwas lustig an, so sieht es beim Dreh auch aus, aber eben dieser Drang zum Realismus machte Nolan aller spätestens nach seinen Batman Filmen zu einem der besten Regisseure dieser Zeit. Er setzt seinen Willen durch und hat bisher bei jedem Film seine fertige Vision vom Film gehabt, die er genauso umgesetzt hat. Meine Infos beziehe ich teils von YouTube und größtenteils von der fetten Batman-Trilogie-Steelbox und ihre stundenlangen Extras, in der man genanntes sieht. Die Story ist verworben und es wird dem Zuschauer ziemlich viel Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangt. Aber eben solche Filme machen mir am größten Spaß. Kein kurzweilige, luistige Unterhaltung, sondern etwas worüber man auch noch nach Tagen auf neue Ideen kommt und sich den Film vielleicht sogar nochmal anschaut. Das Trio Nolan, Dicaprio und Hardy ist grandios.

                            Der Soundtrack wie gewohnt bei Nolan durch ''Mastermind'' Hanz Zimmer. Der Soundtrack ist einfach nur grandios. Die Stimmung und besonders die zugespitzte Spannung, die sich aus seiner Musik ergibt, ist ohne Konkurrenz. Viele von Nolan's Filmen wären nicht so gut, wäre da nicht auch Hanz Zimmer. Genauso wie John Williams und Star Wars. Das muss einfach zusammen sein. Herausstechend ist die Musik von Hanz Zimmer aber vorallem, weil sie, wie in Sakrileg, immer leicht und leise anfängt, dann langsam immer schneller, immer lauter wird, ein Instrument nach dem anderen dazu kommt und der Spannungsbogen, verbunden mit den Bildern auf der Leinwand, ins unermessliche steigt (Gemeint ist vorallem der Haupttitel ''Time''). So würde ich den Score von Hanz Zimmer beschreiben. Die Musik eines Films ist oft auch maßgeblich für seine Stimmung. Man stelle sich eine andere Musik für den Film vor.......GEHT NICHT. Absolut Toll!

                            Mehr hab ich oder möchte ich eigentlich über diesen Film garnicht schreiben. Der Film ist großartig, interessant, sehr verwoben und verlangt Aufmerksamkeit und Konzentration zumindest für diejenigen, die Spaß an ihm haben wollen und ihn verstehen wollen. Ich kenne beim besten Willen keinen Grund diesm Film nicht seine verdienten 10 Punkte zu geben. Deswegen werde ich das auch tun! 10/10
                            Wer an dem Film keinen Spaß hat/hatte.....Solche Filme sind nicht für Jedermann. Ich verstehe also genauso auch die jenigen unter uns, die dem Film nicht viel abgewinnen können. Aber für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben.
                            Tut euch das Spektakel an. Bestimmt werdet ihr es nicht bereuen.
                            Mit den besten Grüßen und Wünschen!

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                            • 6 .5

                              Auch wenn das Ende des Films klug ist, halte ich ihn doch für arg überschätzt. Traumwelten hat man schließlich bei Guillermo del Toro bereits poetischer und bei David Lynch bereits beklemmender gesehen.

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                              • 9

                                ba dum tss. palim palim. ich hätte gerne ne falsche inception. zum mitnehmen. haber keine flasche mit. ich glaub ich träume. ich nehms auf die hand. viva la cornflakes.

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                                • 10

                                  Blablabla.... super Film.
                                  Trotz DeCabriolet

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                                  • 9

                                    Der Film war schon ganz gut aber bei Dingen, die dem Film so wichtig waren, hat man vieles ungenau gemacht.
                                    SPOILER
                                    Beispiel Zeit:
                                    Im Traum vergeht die Zeit um einen Faktor 20 langsamer. OK lassen wir mal für den Film so stehen.
                                    Der Flug dauert 10h also die 1. Ebene 200h (etwa eine Woche). Aber wieso muss man im Flugzeug schon 10h träumen, man könnte ja auch da schon auf 2h runtergehen.
                                    Entsprechend bei den weiteren Ebenen. Es vergehen ja immer einige Filmminuten in der entsprechenden Ebene, bis wieder das Träumen begonnen wird. Also könnte man auch zum Beispiel in der einen Woche 6 Tage sauber vorbereiten und dann eben wieder die eine oder andere Stunde träumen lassen.
                                    weiteres Problem mit der Zeit:
                                    In der 3.ten Ebene dauert der Traum 10 Jahre und man sieht Action, die in einem 0815-Streifen nicht mal für einen Tag reichen würde. Wieso hat man dort auf einmal Eile? Es sind ja noch 3650 Tage Zeit.

                                    Auch das mit dem Totem ist doch unlogisch. Wenn das ein anderer in der Hand hat, und zum Beispiel den Kreisel dreht was ändert das? Dreht er sich ewig => auch Traum, dreht er sich nicht ewig => Realität.
                                    Und auch hier verstößt der gute Leo wieder gegen seine eigenen Regeln, weil er ja ein anderes Totem hat.
                                    SPOILER Ende

                                    Der Film ist innovativ, interessant gemacht und wirklich gut anzuschauen. Nur zum ernsthaft Nachdenken regt mich der Film sicherlich nicht an.

                                    PS:
                                    Wirklich interessant wäre für mich nur noch, wie lange in Wirklichkeit die Lauflänge von 148 Minuten ist, wenn man die Traumwelten entsprechend runterrechnet. (Als gute Näherung kann man ja einfach alles ab der 2.ten Ebene streichen)

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                                    • 10

                                      Der Film ist sicherlich einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Schon nach dem ersten Mal war ich vollends begeistert, aber erst nach mehrmaligem Ansehen werden einem die Kleinigkeiten bewusst, die helfen, den Film richtig zu verstehen.
                                      Ganz besonders begeistert mich auch die Filmmusik. "Time" ist ein fantastisches Stück, das dem Film wirklich Ausdruck verleiht.

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                                        Radagast07 17.05.2016, 16:46 Geändert 17.05.2016, 16:49

                                        Jetzt habe ich "Inception" vier oder fünf Mal gesehen und es wird Zeit für eine Wertung und einen Kommentar.

                                        Wie häufig bei Nolan (z.B. "Interstellar" oder auch "Prestige") hilft die Zweitsichtung enorm, weil man vom Ende her manche Dialoge und Handlungen viel, viel besser versteht. Um nur ein Detail bezogen auf "Inception" zu nennen (ACHTUNG SPOILER) ist es nicht ganz unwichtig zu erkennen, dass das Kreisel-Totem ja nicht Dom Copp sondern seiner Frau Mal gehörte. Und noch wichtiger ist die Beobachtung (die mir erst bei zweiter Sichtung aufgefallen ist), dass der sich drehende Kreisel für Dom Copp in der Schlussszene ohne Belang ist und deshalb zur Aufschlüsselung und zum Verständnis der Deutung des offenen Endes dient.

                                        Ich mag solche Film-Puzzles, die zur Interpretation anregen und sich nicht auf Anhieb erschließen. Wer solch intelligente Herausforderung (manche reden von Mindfuck) auch liebt, der kommt an "Inception" nicht vorbei (aber hat den Film wahrscheinlich eh schon gesichtet.)

                                        Übrigens gibt es Punktabzug für die James Bond-Sequenzen in der zweiten und dritten Traumebene (die waren für die Erzählung in der gezeigten Machart und Länge völlig überflüssig) und für die billig, billig gemachte Limbo-Kulisse (die war eines Traumfilms überhaupt nicht würdig).

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                                        • 4 .5

                                          Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was alle an dem Film so toll finden. An vielen Stellen hab ich mich gelangweilt, weil die Handlung sich in meinen Augen einfach viel zu sehr gezogen hat, anstatt die gewollte Spannung aufzubauen. Zudem waren manche Szenen schwer verständlich und nicht richtig nachvollziehbar. Positiv aufgefallen ist mir nur die Gestaltung die Welt und so mancher Effekt.

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                                          • 8 .5

                                            Sehr sehr guter film. Leo wird mit seinem Jahren auch immer besser.
                                            Kann diesen Film nur jeden empfehlen. Es lohnt sich auf jeden fall

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                                            • 6

                                              Wollte anspruchsvoller und intelligenter sein, als er schlussendlich wurde. Hat mich trotz der herausragenden Effekte und doch guten schauspielerischen Leistungen nicht vom Hocker gehauen.

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                                              • 10

                                                Meiner Meinung nach der beste Film von Christopher Nolan. So einen komplexen und surrealen Film habe ich noch nie gesehen. Absolut geil!

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                                                • 8

                                                  Ein Film, der so komplex ist, dass man ihn mehrmals anschauen sollte! Fantastisches Team, gute Musik und eine interessante Story mit Möglichkeiten, von denen wir nur träumen können ;-) .....

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                                                  • 10
                                                    TheArisen 17.04.2016, 00:21 Geändert 17.04.2016, 00:21

                                                    Einer der wenigen Filme die ich mir mehrmals angeschaut habe. Sehr guter Film.

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