[...] Nolan versteht sich wieder einmal geschickt darauf, einen Spannungsbogen aufzubauen und auch permanent auf einem guten Niveau zu halten. Gerade zu Anfang gelingt es ihm auch oft noch, den Zuschauer im unklaren darüber zu lassen, in welcher Traumebene sich seine Protagonisten nun derzeit bewegen. Spätestens zur Hälfte jedoch wird durch stilistisch absolut unterschiedliche Settings und Stilmittel klar definiert, wo man sich derzeit befindet. Was manch einer als Manko sehen mag, ist für mich persönlich aber ein durchaus gutes Mittel, um den Film nicht zu undurchsichtig werden zu lassen. Hätte der Regisseur auf diesen Kniff verzichtet, wäre Inception wahrscheinlich wirklich zu dem Hirnfick geworden, als der er durch manche Berichte dargestellt wird. So jedoch hat man zu keiner Zeit den Eindruck, völlig allein gelassen vor der Leinwand zu sitzen und sich mühsam an der Handlung entlang hangeln zu müssen, wird aber auch nicht mit zu seichter Kost schnell und billig abgespeist. Neben dieser interessanten Idee setzt Nolan wie gehabt auch auf Action, die sich mit betont ruhigen Passagen abwechselt. Es ist also kein Effektoverflow zu befürchten, auch wenn die Schnitte in den knalligen Passagen gewohnt schnell und (teilweise schon zu) hektisch gesetzt wurden. [...]
Zweieinhalb Stunden, die noch nie so schnell vergangen sind. Ein Feuerwerk von visueller Magie, und ausgeklügelten Plotstrukturen, die sich dem Zuseher – wie es sich in nervenaufreibend gutem Kino gehört – nur nach und nach erschließen. Wenn die Protagonisten in die diversen Levels des Unterbewusstseins eindringen, ziehen sie das Publikum mit sich.
[...] Interessante Ansätze en masse, die jedoch in nichts Besseres münden, als die anhaltende Wiederholung der immer selben Erklärung: "Unterbewusstsein." Was ist Unterbewusstsein? Wie sehr ist unser Leben davon abhängig? Sehr oft bekommt der Zuschauer dieses Wort zu hören. Ein weiterer Beweis dafür, dass Nolan seinen eigenen Stoff nicht wirklich verstanden hat, ist, dass er für die Geschichte so gut wie zu keinem Zeitpunkt die richtigen Bilder zu finden scheint. Viele tun das mit der einfachen Erläuterung ab, alle Charaktere und die Welt seien Teile von Cobs Träumen. Nein, nein, nein, das ist zu einfach. Selbst wenn es so wäre, sollte sich jeder Mal einen Lynch anschauen, dort werden Träume wirklich zu Emotionen, Hölle und Grauen. !Etwas empfinden!... ist das Schlagwort, und dabei verliert sich 'Inception' in seiner eigenen Arroganz. Nolan glaubt, an der Oberfläche zu kratzen wäre ausreichend. [...]
Sehr schön und natürlich hast du recht. Nur für mich reicht es manchmal, wenn man nur "an der Oberfläche kratzt", wie du es so schön sagst. In meinen Augen müssen nicht alle Filme einen tiefen Sinn haben. Wenn sie ausgezeichnet unterhalten können, dann werden sie auch "ausgezeichnet" bewertet. Und wenn ein Film tiefsinniger ist, dann ist das auch schön und kann mit passenden Mitteln bei mir auch sehr gut punkten. Nur die Welt braucht beide Arten von Filmen. Das macht mich aber nicht zu einem "Transformers & Co- Fan", denn zu viel hirnlose Action langweilt nur und irgendwie hat man das alles schon mal gesehen. Bei Inception ist das anders.
Vielen Dank euch allen! ;)
@Punsha: Ganz genau, 'Inception' ist halt doch noch besser als der Käse wie 'Transformers', daher halte ich Bewertungen unter 4 Punkte für etwas übertrieben. Aber jedem das Seine.^^
Man hätte es eigentlich erwarten können, zumal DiCaprio gleich zu Beginn darauf hinweist, dass jeder Traum wie Wirklichkeit scheint. Aber man lässt sich dann doch von den vielen Sprüngen zwischen den Realitätsebenen verwirren, mitnehmen und ist dann am Ende zutiefst enttäuscht, dass es sich doch wieder nur um einen Film ohne jeglichen Tiefgang handelt, der aber immerhin durch einen intelligenten Aufbau glänzt. Fazit: Inception unterhält, aber mehr auch nicht.
Auch als man vom eigentlichen Film noch gar nichts wusste, ließ doch die Konstellation an Können und Talent einen außergewöhnlichen Film erwarten. Mit Christopher Nolan als Regisseur und Produzent, vor der Kamera erstklassige Schauspieler wie Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe und Ellen Page (um an dieser Stelle nur ein paar zu nennen) und als akustischer Leckerbissen Hans Zimmer der sich wie immer für die Musik verantwortlich zeigt - da kann einfach nichts schief gehen - und ja der Film erfüllt sämtliche Erwartungen.
«Inception» ist ein intensives Erlebnis, das sich auf mindestens ebenso vielen Ebenen geniessen lässt, wie von den Figuren im Film durchforscht werden.
Die ersten Minuten: Bräsige Dröhnmucke von Hansi Hinterzimmer, dann spielende Kinder in Zeitlupe, dann ein am Meer gestrandeter Leonardo DiCaprio mit Schlaf in den Augen. Ob’s hier wohl um etwas total faszinierend Merkwürdiges gehen mag? Zum Beispiel Traum- und damit Identitätsfragen? Wow! Christopher Nolan, Meister des Subtilen. Philosophie wird mit Dauergeballer angereichert, Träume werden auf die denkbar fantasieloseste Art ausbuchstabiert und sind sowieso nur Zerstörung statt Kreation, vor Tiefgründigkeit flüchtet sich "Inception" mit schwergewichtiger Planlos-Action, Knalleffekten und nichts sagender Geschwätzigkeit. Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer. Eine einzige Chose und in seiner sklavischen Erzählverliebtheit eigentlich überhaupt keiner Rede wert. Das Bemerkenswerte aber an diesem künstlich verschachtelten und unnötig aufgeblasenen Film, der letztlich nur eine uralte Fragestellung zweieinhalb Stunden lang zu Tode verschnörkelt, ist seine Fähigkeit, eine bildgewaltige Architektur aus reinem Nichts zu erschaffen und mit ihr ein Popcorn mampfendes Massenpublikum so zu begeistern, dass selbst noch der hinterletzte Vollhorst den Abspann in dem Glauben runterrasseln sieht, etwas außergewöhnlich Komplexes und Unbegreifliches gesehen zu haben. Das hat auch bei mir zumindest soweit funktioniert, als ich mich wider besseres Wissen nicht gelangweilt habe (Inception?), obwohl dieser Film bestenfalls die gestutzte gedankliche Schmalspurversion von David Cronenbergs "eXistenZ" ist. Inhaltloses Posing, reine Hülle, Kino fürs Ego. Bäh.
Nuja. Inception ist weder Jahrhunderfilm noch wirklich intellektuell herausfordernd, sondern schlichtweg Entertainment mit einer klitzekleinen Prise Küchentisch-Philosophie. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass der Film unbedingt mehr sein will, als das. Und habe auch nicht mehr erwartet. Nun könnte man ja sagen, dass dieses "nicht mehr erwarten" genau jener kulturindustrielle Verblödungsmechanismus ist, der Filme wie Inception erst hervorbringt. *hust*
Aber irgendwie verstehe ich Deine Maßstäbe dann doch nicht, wenn Du "existenZ" zum Vergleich heranziehst, der eben KEIN entertainment sein will und gleichzeitig der pubertär-faschistoiden Abspritzfantasie "Wanted" wegen ihrer stilistischen Innovationen (=Post-Matrix-Müll) und ihrer Selbstironie (?) eine 7.0 vergibst.
Selbst wenn man die Enttäuschung über das mangelnde Verständnis von Träumen, fehlendem Tiefsinn oder ästhetische Komplexität abzöge, bleibt unterm Strich nicht mal gute Unterhaltung, dafür ist INCEPTION zu mies inszeniert, besonders in den Actionszenen, zu seicht als Caper-Movie, zu fade an andere Filme erinnernd und außerdem zu aufgeblasen, um lediglich als nichtiges Entertainment durchgehen zu können.
Was WANTED damit zu tun hat, weiß ich jetzt nicht.
Wow, liebe Moviepiloten, kann ich diesen Typ endlich irgendwie ausblenden? Es muss doch eine Möglichkeit geben, dass ich als Nichtselbstdarsteller auf dieser ansonsten schönen Website eine Möglichkeit habe, so etwas wie Mr. Vincent Vega's völlig ausufernde Kritikerselbstverliebtheit zu unterbinden, oder? Ich weiß dass es vielen genauso geht, also: bitte halt entweder endlich den verflixten Rand, und beschränke dich auf die Genres von denen du etwas verstehst. Oder lass das Moviepilot-Team die Option einbauen, dein vermaledeites Masturbatorium der Eigenliebe ein für alle Mal aus unserem Blickfeld zu verbannen. Bitte bitte!
@harvey: Meine Güte, keiner zwingt Dich, sein Zeug zu lesen.
@MrVincentVega:
Einig werden wir uns wohl nicht.
Hängt wohl auch davon ab, wovon man sich gerne unterhalten lässt.
Ich fand die Dramaturgie von Inception nicht mal besonders spannend umgesetzt (finde allerdings kaum einen Film wirklich "spannend" im klassischen Sinne), die Actionszenen redundant und mitunter langatmig.
Und das ganze Traumkonzept ist natürlich überschaubar und simpel gehalten, so dass es auch jeder kapiert. Mainstream halt.
Dafür ist aber "seine Fähigkeit, eine bildgewaltige Architektur aus reinem Nichts zu erschaffen", wie du es selbst nennst, genau das, was mich fasziniert und unterhält. Zumal es einige nette Ideen gab (Traum im Traum, die erste Inception), die immerhin funktionierten und (für mich) so ein beeindruckend elegantes Ganzes ergeben.
Und du gibst ja selbst zu, Dich nicht gelangweilt zu haben. (Vielleicht ist das wirklich die eigentliche "Inception". Interessant hierzu: http://www.chud.com/articles/articles/24477/1/NEVER-WAKE-UP-THE-MEANING-AND-SECRET-OF-INCEPTION/Page1.html)
Das dahinter nicht viel mehr steht, keine tiefere Bedeutung, ist irgendwie typisch für den Hütchenspieler Nolan, dessen Filme zumeist verschachtelt daherkommen und/oder irgendeinen ästhetischen ANSCHEIN vermitteln. Man nehme die Batman-Filme, die den ästhetischen Anschein vermitteln, ernstgemeinte, erwachsene Thriller zu sein, um sich in schwachen Momenten in hilflos doofen Dialogen zu entblößen. Aber ich mag seine Filme trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen ?).
Wanted habe ich übrigens einfach herangezogen, weil er eben auch Entertainment ist (bzw. sein will), ich ihn aber ästhetisch und dramaturgisch einfach nur enttäuschend (also: langweilig) fand.
Dummgeschwalle hoch hundert sorry vince, wie du schreibst find ich genial aber was du schreibst ist sowas von beschränkt und nicht nachvollziehbar. aber deine meinung dein geschmack, meiner meinung nach hast du keine ahnung aber dass ist ja meine!
Na ja, Zimmer ist halt der Hansi Hinterseer der Filmmusik, nur irgendwie noch schlimmer. Der kann ja wirklich gar nichts, ein Freund nannte seinen Inception-Score treffend: Die Suche nach dem genuin Primitiven in der Filmmusik.
,,Der kann ja wirklich gar nichts''
Man kann mit Sicherheit jedem seine Meinung lassen, aber das kann ich absolut nicht ernst nehmen! Stütze die Hypothese mal auf begründeten Argumenten!
Hör' dir mal 'ne CD von Alex North, Alfred Newman, Jerry Goldsmith, Max Steiner, Erich W. Korngold oder Franx Waxman an und dann mal eine von Zimmer. Ein minimales Gespür für Filmmusik vorausgesetzt haste dann die Antwort.
Schließe mich Herrn Vega an. Und bin überrascht, dass es überhaupt so leidenschaftliche Fans von H. Zimmer gibt – dachte immer, dass geradezu JEDER den Großteil seines Werks als glatt, mechanisch, seelenlos und das Gegenteil von subtil empfindet.
Diese Joint-Ventues-Soße von Zimmer und Co. hat mit Filmmusik einfach nichts mehr zu tun. Das sind nur Ton-Loops, reine Rhythmen, um Soundeffekte herumkomponiertes Popgedudel, das keine wirklichen Funktionen mehr erfüllt. Das hat kein Profil mehr, erhebt nicht die Stimme, das treibt nur und untermalt. Der kleinste gemeinsame Nenner, aber null komplex, null spannende Partitur, null Dialog zwischen Film und Musik. Howard Shore, das ist einer der wenigen, die heutige Filmmusik nicht als reinen Untermalungsteppich komponieren. Bzw. überhaupt erst komponieren. Weitere wären Elfman, Williams, Giacchino und natürlich Desplat. Zimmer ist akkustische Vergewaltigung.
"vor Tiefgründigkeit flüchtet sich "Inception" mit schwergewichtiger Planlos-Action, Knalleffekten und nichts sagender Geschwätzigkeit. Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer."
Jetzt kann ich mir meinen Kommentar glatt sparen. ;)
Ich habe ihn ein zweites Mal gesehen und war längst nicht mehr so grandios wie er einmal. Würd ihm zwar noch ein paar Pünktchen mehr geben (7 wahrscheinlich...), aber dennoch hast du im Großen und Ganzen Recht. :)
Leute, es ist ein Kommentar (Verriss). Da braucht man nicht jedes Argument dreitausendvierhundertsechsundsiebzig Mal ausformulieren. Wir können doch wohl so klar denken und uns den Rest denken. Außerdem möchte ich erstmal von euch so grandios geschriebene Kommentare/Verrisse lesen.
Pro Vince. :)
also ich finde der Film hat etwas Matrix-mäßiges, was mir ganz gut gefiel..deshalb finde ich die Kritik fast zu hart, aber andererseits hätte man echt etwas mehr Hirn in die Story stecken können...
Also wer Hans Zimmers Musik als nichtskönnend bezeichnet... der hört entweder aggro berlin oder liebt es kettensägen zuzuhören. Dann ist eine Ahnung von Musik KOMPLETT auszuschließen!
Also wer Hans Zimmers Musik als nichtskönnend bezeichnet... der hört entweder aggro berlin oder liebt es kettensägen zuzuhören. Dann ist eine Ahnung von Musik KOMPLETT auszuschließen!
@veseria:
Vega hat seine Beweggründe doch oben bereits ordentlich und wie ich finde nachvollziehbar erläutert. Du solltest erst vielleicht lesen bevor du was schreibst !
Und bei Musik ist ebenso wie bei Filmen oder sonstigen kulturellen Sachen:
Der eine mags, der andere nicht. Es gibt halt kein "MUSS und kann NICHT anders sein". Wer sowas wie du hier behauptest, ist mal wieder eine pauschalisierende Aussage und ganz ehrlich glaube ich, dass du es hier bist, der sich näher mit Aggro und Konsorten beschäftigt !!!
Das sind dann aber auch nur Spekulationen und damit stellst du dich auf gleiche Ebene wie ich es angeblich getan habe. Nein ich höre so etwas nicht. Ich bin zivilisiert und Kutliviert. Diese "Musik" ist dreck der zur Anzeige gebracht werden sollte.
"Nein ich höre so etwas nicht. Ich bin zivilisiert und Kutliviert." Aha. Und deine Kutliviertheit legitimiert dich dann auch dazu, hier gleich mal vom Stapel zu lassen, wer welche Musik gut zu finden hat, wer Ahnung hat und wer nicht, und was zur "Anzeige gebracht" gehört. Komm mal runter, Junge.
Ich behaupte jetzt mal ganz frech, Mr.Vega hat überhaupt keine Ahnung^^ Gut gut jeder darf seine eigene Meinung haben und son Quatsch, aber als ich dann von der angeblich schlechten Inszenierung usw las, musste ich echt leicht grinsen. Vielleicht hat der Film für dich keine Tiefe...war aber vielleicht trotzdem zu komplex für deinen Verstand? Oder jemand hat dir eine Inception verpasst...Anders kann ich mir deinen Kommentar einfach nicht erklären...
Und der 'nen Score hat, dessen karibisches Synthie-Geklimper heute nicht umsonst vorwiegend in Werbung und/oder Galileo Spezial Verwendung findet. Analog zum unsäglichen Pirates-Gedudel von Zimmer-Nachzügler Badelt. Würg.
Stimmt - meines Erachtens mit zu vielen Vorschuslorbeeren versehen, dazu mit Längen und vorhersehbarem Schluss. Erster Eindruck: kommt da noch etwas hinterher ... oder war's das schon?!
Stimmt schon. Komplex, also vielschichtig, ist gut. Aber kompliziert, also verworren, ist eigentlich nie gut, auch wenn man noch so viel hineingeheimnissen kann.
"Bräsige Dröhnmucke von Hansi Hinterzimmer"
Nur ist er einer der einflussreichsten, sowie bekanntesten Filmkomponisten der Gegenwart. Junge, öffne deine Augen.
Die s. ... hat mich auch die ganze Zeit abgefuckt. Hört sich an als hätte ein Taubstummer auf einen alten Game Boy komponiert. Öffne lieber deine Ohren!!!!
Kann mir dann mal jemand erklären, warum er bereits 7mal für de Grammy, 9mal für den Golden Globe und 8mal für den Oscar nominiert wurde?
Warum ist er fast jedes Jahr bei einem guten Film dabei?
Erreicht ihr doch erst mal so viel wie er, bevor ihr solche scheisse schreibt!
"Als hätte ein Taubstummer auf einen alten Game Boy komponiert"
Kannst du es besser? Was verstehs du von Musik? Mich nimmt es wirklich wunder wie es dann bei dir klingen würde. Sag mir doch mal genau was an seiner Filmmusik nicht gut ist. Ich würde mich über ein sitchhaltiges Argument gegen Hans Zimmer sehr erfreuen, ich hoffe also auf konstruktive Beiträge, öde Bemerkungen könnt ihr euch sparen! Danke.
Ist das dein Argument? - Ich zweifle an deiner Bildung Junge!
Ich befinde mich hier mitten unter Möchtegernkritikern ohne Selbstinitiativen, die sich ihre (wenig aussagekräftigen) Argumete aus langer Weile zusammenreimen und die absolut keine qualifizierte Ahnung von Filmen haben.
Aber das Maul aufreissen, das können sie; kauft euch was damit, vielleicht handfeste Argumente!
kanns immernoch nciht verstehen. Zwar kann Vincent vega den film finden wie er will doch Er kann nicht die inszenierung schelcht betiteln. Er kann sagen das sie ihm nicht gefällt aber nicht sagen das sie schlecht ist! Das muss man dann auch objektiv betrachten und da gibt es keinen weg daran vorbei zu sagen der film sei nicht gut inszeniert!
"Manche sehen mit dem rechten und dem linken Auge genau dasselbe. Und glauben, dies sei Objektivität." (Stanislaw Jerzy Lec)
"Die sogenannte Objektivität, wovon heute so viel die Rede, ist nichts als eine trockene Lüge; es ist nicht möglich, die Vergangenheit zu schildern, ohne ihr die Färbung unserer eigenen Gefühle zu verleihen." (Heinrich Heine)
"Wer leidet, kann sich nicht einbilden, er leide nicht; er ist auf einen bestimmten Punkt beschränkt, er wird wieder subjektiv. Die Grenze der Objektivität ist also das Leiden." (Henri-Frédéric Amiel)
Also das habe ich jetzt von Assange höchstpersönlich: Er wird bald veröffentlichen das mit der Filmmusik von H. Zimmer, die Amis Terrorverdächtige foltern.
Voll Krass fünf Minuten von Hansis Best of , und du singst wie ein Vogel.
Lieber Vega. Du versuchts schlau zu wirken, indem du durch den Mund weiser Leute sprichst:
Aus deinen Zitaten aber entnehme ich, dass es wieder nicht für eine eigene Argumentation gereicht hat. Weisst du, googlen kann jeder - konstruktive Beiträge liefern nicht. Du probierst in eine Welt zu flüchten, die dir für immer verschlossen bleiben wird, verfälschst die ursprüngliche Idee der Aphorismen und hast dann das Gefühl, einen anhaltenden Ansatz gemacht zu haben.
Ich finde denn Film super, die Musik sehr gut. Der Meinung von NewZooYorker kann ich nur zustimmen.
Gerne diskutiere ich weiter über den Film bzw. die Filmkomposition, vorerst möchte ich aber auch eigene Argumente deinerseits in Kenntnis nehmen können. Zwar nicht irgendwelche nichtsnützigen Zitate, viel mehr suche ich nach etwas mit Substanz!
Danke
Kriegen wir bis Weihnachten noch 150 Antworten zusammen? Das wäre ein einziger Traum, wenn das Thema mit dem göttlichen Fil
zur genüge ausdiskutiert würde.
Das würde für mich das schönste Weihnachten aller Zeiten werden.
Jetzt ist es soweit: Meine Wohnung verwahrlost, auf der Arbeit war ich schon ein paar Tagen nicht mehr und meine Familie hat vergessen wie ich heisse von der Körperhygiene ganz zu schweigen. Kurzum ich bin so gut wie ruiniert und das alles wegen Zimmer, Leo und Inception. Wenn das ganze hier ausgestanden ist, können wir ja eine Selbsthilfegruppe gründen.
Schön das Mr Vincent allen anderen Objektivität abspricht und dabei selber keine hat. Jeder darf den Film und auch Zimmer echt besch. finden aber er sollte anderen das Recht zugestehen das anders zu sehen. Und genau das tut unser Mr. Kritiker hier leider nicht. Zimmer ist mir übrigens ziemlich egal und Inception kenne ich nicht. Aber MP sagt was von 9.
Erinnert mich irgendwie an die Anekdote vom Mann auf der Autobahn, der im Radio hört, dass irgend ein Spinner als Geisterfahrer unterwegs sein soll und sich nur denkt: "Wieso EINER, TAUSENDE!!!"
Danke, dass du dich melden wirst Mr Vega, Mann der einzig richtigen Meinung.
Ich gebe dir einen Tip mit: Melde dich nicht mehr, deine Antworten bringen keine Objektivität mit! sie werfen uns eher zurück, als dass sie uns etwas nützen.
Ganz ganz viele und liebe Grüsse...
Ich habe mir den Film gerade nocheinmal angesehen. Es ist einfach genial, wie Christopher Nolan die Idee der Manipulation des menschlichen Verstandes umgesetzt hat. Mal nebenbei, die schauspielerische Leistung in ,,Inception'' lässt ebenfalls kaum zu wünschen übrig!
Der Film ist technisch top umgesetzt und ,,Hansi Hinterzimmer'' wie du Mr. Vincent Vega ihn so gerne nennst, macht das Erlebnis ,,Inception'' noch intensiver und besser!
Besonders zum Ende hin bietet der Film Raum zur Interpretation. So betrachte ich es als genial, dass der Zuschauer nicht darüber aufgeklärt wird, ob der Kreisel, der sich in den letzten Sekunden des Films dreht, umfällt.
Lieber Mr. Vega, was erwartest du von einem Film? Ist ein Film eine Examensarbeit oder ein Werk, das der Unterhaltung dient?
Kläre diese Frage für dich, bevor du solche, meiner Meinung nach, fehlgeleitete Kritiken schreibst!
Und für alle hier:
Fällt der Kreisel am Ende um? ;)
Ich kann mich nur SenseForHumor anschließen. Der Film läuft unter Science FIKTION also ist eine Argumentation wie deine fehl am Platz! Übrigens scheint hier der Kritiker (Mr. Vega) den Film ja nicht verstanden zu haben. "Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer". Der Film spielt an einem beliebigen Platz, den sich jemand zusammen fantasiert (Architekt). Und das Unterbewusstsein füllt den Raum mit Menschen(das macht gewissermaßen auch Sinn, denn wenn wir Träumen verarbeiten wir erlebtes, wir haben also auch eine Art Kulisse und diese Füllen wir mit Ideen etc. und so entsteht ein Traum). Falls du (Vega) jedoch auf die Szene, in der Cobb und die Architektin mit einem Fahrstuhl durch die Ebenen fahren und Cobb's Erinnerungen sehen z.B. das Hotelzimmer in welchem die beiden ihren Hochzeitstag verbringen, anspielst, muss ich dir wieder widersprechen. Denn es handelt dich hierbei nicht um das Unterbewusstsein Cobb's (wäre auch ziemlich simpel ein Unterbewusstsein aus 2-3 Ebenen mit ebenso vielen Erinnerungen). Hier muss ich dich also wieder darauf hinweisen das du etwas von dem Film nicht verstanden hast. Der Film stellt kein Gerät vor mit welchem man in das Unterbewusstsein "reisen" kann(hierzu ist deine Bemerkung absolut lächerlich), das sollte man schon wissen wenn man den Kinosaal verlässt, es handelt sich hierbei um ein Gerät welches Traumsharing (das Teilen von Träumen) zulässt!
Das bedeutet nicht, wie hier leider bemerkt wurde, dass der Fahrstuhl das Unterbewusstsein ist! Sondern das Cobb eine Welt aus seinen Erinnerungen aufbaut(der Fahrstuhl ist nur Mittel zum Zweck).
In dem Sinne muss ich dir (Mr. Vega), in allen von dir aufgezeigten "Mängeln", widersprechen!!!
Aber ich hab auch bemerkt dass viele scheinbar nicht in der Lage waren den Film zu verstehen zu begreifen, aber dafür habe ich auch eine Lösung: Einfach noch mal anschauen!
Ach und mal so nebenbei, du glaubst doch nicht tatsächlich in der Lage zu sein Hans Zimmer
(8 Oscar Nominierungen, 1 gewonnen/10 Golden Globe Nominierungen, 3 gewonnen/9 Grammy Award Nominierungen, 3 gewonnen/5 Satellite Award Nominierungen, 3 gewonnen/ und für Inception werden noch weitere Nominierungen, sowie Gewinne hinzukommen!)
Ich hau' mich weg, das wird ja immer geiler hier. Jetzt "argumentieren" wir schon mit Oscar-Nominierungen. Und dazwischen wie immer die schönen Langbartfloskeln von "Filme sollen nur unterhalten" bis zu "mach' es erstmal besser". Bitte mehr davon!
Freunde, "erfolgreich = gut" gilt nicht mal bei Zahnbürsten.
Je mehr man einem Film ansieht, dass es den Machern darum geht viel einzuspielen, desto größer seine Bedeutungslosigkeit.
wie kann eine kritik so viel diskussion ausrichten? wie schon gesagt mr.vega hat einen speziellen Geschmack und diesen müsen wir akzeptieren. Auch wenn viele anderer Meinung sind
lookinformovies und SenseForHumor kann ich ohne schlechtes Gewissen beistimmen, nicht nur weil ich den Film toll finde, und sie auch, sondern auch, da sie eigene Argumente geliefert haben, und auf fairem Wege kritisiert haben. Vega, du hast wieder nichts gescheites entgegnen können... Ich denke das sollte auch anderen auffallen, dass von dir nicht mehr kommt, als: Bla Bla Bla, sprich unnützes Gelaber.
haha ist ja geilo was hier abgeht. Vincent Vega wollte provozieren und das hat ja, wie man sieht, bestens funktioniert. heftig wie wir alle ihm auf den leim gehen.
"Ich hau' mich weg, das wird ja immer geiler hier. Jetzt "argumentieren" wir schon mit Oscar-Nominierungen. Und dazwischen wie immer die schönen Langbartfloskeln von "Filme sollen nur unterhalten" bis zu "mach' es erstmal besser". Bitte mehr davon!"
lookinformovies:
Einen Oscar gibt es nicht umsonst! Und mit welchem Mittel sollte denn ein Film sonst bewertet werden?
Ein Oscar ist, aus meiner Sicht, ein besseres Mittel der Bewertung als deine, wie schon erwähnt, lächerliche Kritik.
Ich habe nicht behauptet, dass du es besser könntest(was ich auch stark bezweifel), sondern die Frage danach gestellt, inwiefern du in der Lage sein solltest Hans Zimmer zu verhöhnen!
Und ich kann nur wiederholen, was auch schon SenseForHumor erwähnte. Ich hätte gerne eine vernünftige Antwort zum meinem Kommentar und keinen Schwachsinn!!!
Und mich interessiert desweiteren, welchem Zweck denn Filme, deiner Meinung nach dienen sollten!??
P.S: Wenn man solch eine Kritik verfasst, sollte man auch in der Lage sein die Antworten vernünftig zu beantworten. Ansonsten hat man sich nur bloßgestellt.
"am besten ist das "ihr habt denn Film nicht verstanden" Argument, das kommt auch immer."
Ja Tytus dieses Argument ist am Besten, wenn einer behauptet:
"Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer"
Denn das setzt nun mal (leider) voraus das "jemand" den Film nicht verstanden hat. Mal unter uns, diese Behauptung ist doch absolut lächerlich!
Warum die Person den Film nicht verstanden hat, kannst du dir selbst zusammenreimen und falls nicht kannst einfach noch einmal meine Kommentar lesen.
In dem Sinne ist das "ihr habt den Film nicht verstanden" Argument am Besten.
So, ich bin dann mal weg; und ich hoffe, dass ich einen Mitstreiter für die Funktion "Kommentarbenachrichtigung zu eigenen Kritiken abschalten" gefunden habe ;)
"Schulferien sind ja bald wieder vorbei, dann legt sich der Nolan-Fanboy-Kindergarten hier auch sicher wieder. Frohe Weihnachten."
Schade, hatte eine wesentlich inhaltsreichere Nachricht erwartet.
Naja da kann ich ja nur bei meiner Aussage bleiben, dass man keine Kritiken schreiben sollte, wenn man nicht in der Lage ist anständige Antworten auf Kommentare zu dieser Kritik, zu liefern.
Frohe Weihnachten ;)
P.S: Ja Schüler bin ich noch. Nolan-Fan bin ich aber nicht, ich habe lediglich den angemessenen Respekt vor ihm! Ferien sind auch noch nicht bald vorbei, die erste Woche ist noch nicht mal vorüber ^^
Und mir ist schleierhaft warum sich am "Nolan-Fanboy-KINDERGARTEN" etwas ändern sollte, wenn die SCHULferien zu Ende sind.
Liebe Grüße
Ich versteh nicht, warum ihr den werten Herrn Vega nicht einfach ignoriert. Ich halte von seiner Meinung genau so wenig wie ihr alle und deshalb tu ich einfach so, als gäbe es ihn nicht. Wenn keiner mehr reagiert, dann gehen seine Kritiken in der Masse unter.
Die Fähigkeit, gut lesbare Texte über Filme schreiben zu können, ist das einzige, was man im Internet braucht, um als Filmkritiker durchzugehen. Wenn ihr seine Meinung von der Bedeutung her auf eine Stufe stellt mit der von Karl-Heinz Meier aus der Bahnhofstraße 34, dann stört sie euch auch nicht mehr wirklich.
sehe kritik von vega
bewertung 3.0
juhuu verriss
vega schreibt klasse
also lesen
ich lese
ich lache
Hansi Hinterzimmer
ganz groß
profil von vega
37% übereinstimmung
gucke filmliste
Conan der Barbar - 3.0
Ninja Turtles III - 3.0
Fluch der Karibik III - 3.0
103 Antworten
lesen
lachen
wundern
schreiben
kommt schon leute, kostet euch 20sek fetszustellen, dass mr vega
a begnadet schreibt
b gerne polarisiert
c ungewöhnliche bewertungskriterien hat
d ähm, arrogant ist
ich finds fantastisch, vega trifft immer wieder bösartig genau die schwächen und weil er so schick schreibt möchte man sich rechtfertigen, möcht ich auch grad (oh gott ich habe inception 8,5 gegeben! kann man mich so ernstnehmen?!?^^)
"Kino fürs Ego. Bäh." - nolan macht kino fürs ego, vega schreibt fürs ego, machen wir doch alle. spaß macht beides, desweg ohne bäh ;)
Das Problem an Vega's Kritik ist nicht seine persönliche Meinung zum Film, sondern seine - sicherlich gewollte - Pauschalisierung und Verunglimpfung der Leute, die dem Film etwas abgewinnen können.
Mit Euphemismen und sorgfältig gesetzten Schlagworten trifft er direkt in die Magengegend der Verfechter; Nicht umsonst werden bei ihm vorzüglich schlechte Bewertungen langatmig und "kritisch" beleuchtet.
Zähle ich nun auch zum "mampfenden Popcorn-Kinogänger" und als "Nolan-Fanboy-Kindergartenkind" weil mir Inception gefällt? Sind Menschen dumm die nicht von jedem Film eine extrem komplex-philosophische Story erwarten?
Dinge die überhaupt nicht zur Debatte stehen, mit denen Vega aber völlig bewusst viel Trubel und Aufsehen erregt. Das hat er ja sichtlich vollbracht, denn irgendwie muss man die Leute ja dazu bringen, eigene Kritiken zu lesen.
Schade nur, dass er danach so Inhaltslos wie möglich "Argumentiert"; Ein weiteres Indiz des ringen nach Aufmerksamkeit, womit jegliches zutrauen seiner sonst vertretbaren Kritiken im Keim erstickt wird.
also ohne popcorn geh ich nicht ins kino. man gönnt sich ja sonst nichts. aber es brauch einen guten film, um gutes popcorn wie, wie ein steak mit einem guten rotwein runter zu spülen. inception versucht sicher so ein wein zu sein, stellt sich aber am ende doch nur als traubensaft heraus. und den kann ich auch mal auf der couch trinken und muss dafür nicht ins kino
@ Cineast: Kann mich da nur anschließen!
Hatte den Film anfangs auch mit 10 Punkten bewertet. Nun habe ich den Film das 3te Mal zu Hause gesehen und muss gestehen, die ganzen Effekte und auf pompös gemachte Handlung hat im Kino ihre Wirkung, verliert sie aber im heimischen Kino zur Gänze. Bin ich leicht enttäuscht? Ja allerdings, nach der größten Logiklücke des Films (siehe Cineast) ist die ganze Handlung doch überflüssig. Trotzdem schön wie Themen wie Unterbewusstsein, Träume, die verschiedenen Ebenen, Physik und all das im Film gehandhabt werden mit einer mehr als soliden Technik. Daher Stufe ich den Film nun endgültig als sehenswert ein, nicht mehr und nicht weniger. Eines ist jedoch sicher, der Film wird maßlos überschätzt.
Weil seine Frau sich vor ihrem Tod von 3 Psychologen ihre geistige Zurechnungsfähigkeit bestätigen ließ und ein Testament aufgesetzt hatte, dass Cobb den Kontakt zu seinen Kindern verwehrte, darf er seine Kinder nicht mehr sehen( Er darf sie auch nicht einfliegen lassen). Ausserdem merkt man auch, dass die Grossmutter, bei welcher die Kinder wohnen, mit Cobb keinen Kontakt mehr haben will(Telefonat, welches Sie nicht entgegennehmen will). Wahrscheinlich denkt auch die Grossmutter, dass Cobb an Mal's Tod schuld ist. Deshalb auch verständlich, weshalb sie (wenn die Idee von Cobb käme) die Kinder nicht einfliegen lässt.
Ich empfinde das als sehr logisch...
Auch, dass ein einziger Anruf genügt empfinde ich als logisch: Das kann von Saito im Vorfeld bereits eingefädelt/ausgehandelt worden sein, sodass letztendlich nur noch das „GO“ Saitos an entsprechender Stelle genügt. Saito ist sehr reich, damit kann man schonmal einen „unwichtigen“ Verbrecher freikaufen. Das war doch letztens bei BP mit England und Lybien genauso, als Lybien nur dieses eine Ölvorkommen an BP verkaufen wollte, wenn BP mit Englands Regierung den Deal vereinbart, einen einsitzenden (und totkranken) Terroristen freizulassen … Sowas gibts „in echt“ auch …
;)
"Mindestens genauso wichtig für eine gelungene Geschichte ist: Sie darf nicht konstruiert wirken."
Wo stammt denn das her? Aus dem Buch "How to write a perfect script"? Wenn ich etwas nicht mag dann sind es pauschalisierte Aussagen darüber, wie ein Film zu sein hat. Wenn Nolans Kino einen Vorteil hat, dann ist es doch seine Überkonstruiertheit. Ich liebe das! Was heißt hier leblos? Leben tut in einem Spielfilm eh nichts. Es geht darum etwas künstliches zu erzeugen, nicht darum die Realität nachzuäffen. Drehbuchschreiben hat auch viel mit Mathematik zu tun. Man muss die Variablen so verändern, dass das Ergebnis stimmt. Wenn Lars von Trier in "Dogville" eine bis zum Maximum konstruierte Geschichte abliefert, dann klatschen alle wie wild. Wenn ein Hollywoodfilm erzählerisch fordern will, dann ist das leblos und künstlich. Natürlich ist es das! So soll das ja auch sein. Ich geh ja nicht ins Kino um mir Überwachungskameraaufnahmen von gegenüber anzusehen. Nicht erst seit "Pulp Fiction" spielt das "Wie erzähle ich eine Geschichte" eine Rolle. Das ist immanent. Die Tage wo es "nur" um die Story ging, sind schon lange vorbei. Vorallem, da der Verlauf einer Handlung oftmals mehr über den Film erzählt als irgendwelche billigen Dialogzeilen. Nein, nein, konstruierte Geschichten können sehr viel Spaß machen. "Inception" finde ich ja schon fast unterkonstruiert. Im Vergleich zu "Following" oder "Prestige" ist das doch Kinderkram. :)
ich hab wirklich nichts gegen: überhöht, schräg, abgehoben etc. Klar soll Kino so sein, herzlich gerne! Aber ich stehe so gar nicht auf: AN DEN HAAREN HERBEIGEZOGEN. Beispiel (siehe oben): "Weil seine Frau sich vor ihrem Tod von 3 Psychologen ihre geistige Zurechnungsfähigkeit bestätigen ließ und ein Testament aufgesetzt hatte, dass Cobb den Kontakt zu seinen Kindern verwehrte, darf er seine Kinder nicht mehr sehen". Auweia. Jeder, der schon mal selbst an einem Drehbuch saß, weiß: das ist nicht kreativ oder so, das ist einfach Rumgemurkse, damit nachher keiner die Logikkeule schwingt.
Und mir fällt keine einzige wirklich gute Geschichte ein, bei der diese Art von Rumgemurkse nötig wäre.
Das Beispiel ist gut und ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen. Ich bin sowieso kein Freund großer Erklärungen, weshalb ich die erste Stunde vom Film auch schwach finde. Wen interessierts warum er seine Kinder nicht sehen darf. Wichtig ist, er darf sie nicht sehen. Punkt! All die Idioten, die nach dem warum fragen. Es gibt tausende Gründe. Irgendeiner wird es schon sein.
@cineast
Als ob dir diese Erklärungen irgendwas bringen und du den Film besser genießen kannst. Wow, du weißt dann warum er fliegt, dann wird der Film auf einmal gut. Glaub ich nicht!
Das gilt ja auch nicht für jeden Film, aber wenn man alles erklärt wirds nur doof und lästig. Warum Cobb seine Kinder nicht sehen kann ist für mich nichts anderes als ein McGuffin.
Fragt doch Nolan, er wird schon seine Gründe haben.
@sigmund: an den Haaren herbeigezogen?
es wird im Film explizit so erwähnt...
ausserdem habe ich dich nicht gefragt, was konstruiert bedeutet, sondern wie du denn darauf kommst, irgendwelche Szenen vielleicht?
Wie schon erwähnt: Warum sucht man nach solchen Dingen? Wer intressierts, warum Cobb seine Kinder nicht zu sich fliegen lässt?
Er tut es einfach nicht! - Eine plausible Erklärung habe ich ja schon geliefert, für all die, die sich diese Frage gestellt haben: Sie ist völlig irrelevant und macht den Film nicht besser bzw. schlechter als er ist.
@ocin: nein, nicht DU hast Dir das an den Haaren herbeigezogen, sondern der Autor des Films! Du selbst hast nur ein wunderbares Beispiel dafür geliefert: die umständliche/konstruierte/alberne Begründung, warum Cobb seine Kinder nicht sehen darf.
@Kubrick: McGuffin trifft's.
WOW, Ich glaub es nicht. Nein es geht nicht in meinen Kopf. Hans Zimmer hat, wie fast immer, genau den richtigen TON getroffen. Sein Score hebt diesen Film auf eine noch höhere Ebene. Mal abgesehen davon, das dieser Film endlich mal wieder die Balance zwischen Action und Handlung hergestellt hat. Einfach nochmal schauen, kapieren und eine richtige Kritik schreiben.
Ich finde der Film schafft es eben nicht die Waage zu halten zwischen Handlung und Action. Viel zu viel gelaber, viel zu wenig Blut und Ballerei.
H. Zimmer beschissen wie eh und jeh, ohne dieses Gedudel, wäre der Film
Lichtjahre besser.
hahaha =D alex88 wiedermal ein sehr kreativer Beitrag.
"H. Zimmer beschissen wie eh und jeh, ohne dieses Gedudel, wäre der Film Lichtjahre besser."
Mich nimmt es mal Wunder was du von Musik verstehst ?
Kannst wahrscheinlich nicht mal das C auf dem Klavier drücken...
Kann Mr Vega durchaus zustimmen.
Eine andere zutreffende "Kritik" ist die South Park Folge "Insheeption". Bringt meine Meinung so ungefähr auf den Punkt.
Ich würde auf der Skala ruhig noch ein Stück weiter gehen. Runter. Mainstream-Prol-Gestümper, hat nichts mit Traumdeutung / Parapsychologie zu tun und ist vom Anspruch schwer einzuschätzen... wer soll die Message wirklich begreifen???? Mannomann, so einen Mist gab´s lange nicht, da sind ja B-Movies fesselnder.
Inception hat wirklich nicht viel mit Traumdeutung zu tun. Eigendlich gar nichts!!!
Trozdem sollte man nicht übertreiben und den Film zu tief bewerten. Ist nun mal wirklich kein schlechter Film. Aber eben doch nicht so genial wie viele behaupten. Hohe Ansprüche lassen die Bewertungen eben auch sinken!!!
Vegas Kritiken sind herrlich zu lesen. Was für eine Sprache! Seiner Meinung bin ich deswegen noch lange nicht. Ich muss nach dem vielen Ansehen von Inception gewissen Punkten sogar recht geben. Er ist nur halb so komplex wie er sich gibt. Ohne die Schlusspointe wäre er sogar ein ganz normaler Actionfilm mit einer zwar ungewöhnlichen Story, die m.E. originell ist, aber auch nicht mehr. Die Actionszenen sind bis auf diejenige im Korridor allesamt schon besser gesehen worden und der Film hat auch etwas Potential verschenkt, wie ich finde. Die Szenen in Paris haben gezeigt, welch kreative Kraft in dem Film steckt. Aber Vega hat in diesem Punkt recht: Diese Kreativität wird durch viel Geballer und Getöse erstickt. Ich bin nach wie vor begeistert vom Film aber gaaaanz so toll finde ich ihn nicht mehr.
Zu Vega allgemein: Er polarisiert unheimlich ja und provoziert auch gerne. Wems beliebt...Ich hab mich zuerst auch königlich aufgeregt ;). Aber Hey, es ist nur eine Kritik und seine Meinung, die er zugegebenermassen als Wahrheit über den Film aussehen lässt.
Zu Zimmer. Ich finde ihn nicht schlecht. Aber wenn man einen Soundtrack gehört hat, kennt man alle. Er entwickelt sich nicht weiter. Der Soundtrack von Inception passt zum Film. Laut, treibend und Eindrücklich. Gut ist er deswegen aber nicht. Der Beste Score von Zimmer ist der von Gladiator m.E. Da ist auch noch ein Orchester im Spiel. Ich mag einfach die Melodien und die Eingängigkeit.
James Horner find ich übrigens grausam. Der Macht eine Melodie und spielt sie mit ganz wenigen Einschüben und etwas Variation immer wieder ab (siehe Braveheart, Titanic, Avatar,...). Wo Vega sicher recht hat, ist die Tatsache dass heute eine Filmmusik gemacht wird und dann einfach der Film abläuft. Die Musik dient nicht der Untermalung des Geschehens, sondern der Gefühlsverstärkung im Publikum, das folglich an der Nase rumgeführt wird. Ich habe gerade kürzlich einen alten Disney-Film gesehen. Da harmoniert die Musik perfekt mit dem Geschehen. Rennt der Hauptcharakter wird auch die Musik im Takt schneller usw. Das gibt Heute echt nicht mehr - zumindest bei Hollywoodproduktionen.
Der Witz ist ja, dass die ewig gleich untermalende und undifferenzierte Zimmersoße mittlerweile einen solch austauschbaren Klangteppich bildet, dass er seine Musik für INCEPTION bereits komponiert hat, bevor der Film überhaupt fertig war. Nolan hat am Ende einfach entsprechende Musikfetzen unter die passenden Stellen gelegt. So schlimm ist es mittlerweile schon um Filmmusik bestellt.
Mr Vega, ich bescheinige ihnen eine bewusste Unlust aufgrund der Lust anderer. Geben sie zu, dass sie den Film nur als leere Hülse bezeichnen, weil sie diesen Gedanken attraktiv, gewagt und als herausfordernder empfanden und weil es ihrer Anti-Mainstreaming-Denke entspricht, sowie es zu ihrer Schadenfreude beiträgt, wenn sie polemisieren!
Hitmanski, siehst du das? Es geht schon wieder los. Die Leute verwechseln Moviepilot mit Chatrooms. Nein, Kaiser, ich geile mich nicht an meiner Antihaltung auf. Ich fand den Film beschissen. Er ist auch beschissen. Ihr seid nur alle zu doof, um das zu kapieren.
Also ich verseh es, der Film war sowas von langweilig und von Effekten so vollgestopft das die Story hinten ansteht.
Ich frag mich ehrlich wo das noch hinführen soll.
Naja Inception ist für 8 Oscars Nominiert, er ist sehr erfolgreich, ist mal was neues, hat Top Kritiken und sehr vielen Leuten gefällt Inception. All die Leute,die diesen Film mögen, sind also dumm, oder mr. Vega??
Ich habe eine bessere Idee, als die Email-Benachrichtigung abzuschalten. Mr Vega löscht einfach seine Kritik, dann gibt es zwei Dinge auf der Welt, über die wir uns weniger den Kopf zerbrechen müssen =)
Ob der Kreisel zum Schluss umfällt oder nicht ist völlig egal, es sagt nix aus über die Realität der Ebene. Aber wem soll das in all diesem Logikgemurkse schon auffallen. Der Witz an der Schlußszene ist, dass es unserem Helden schon egal war, ob er kreiselt oder fällt. Genau so wie mir, Hauptsache endlich Schluss.
Ich fand den Film ziemlich geil . Mir ist auch ehrlich gesagt egal was Mr. V von dem Film hält , die Hauptsache ist doch dass er einem selbst gefällt . Allerdings finde ich es manchmal schon ziemlich lustig wie Vincent auf die Kacke haut .
Allen denen die sich in ihrer Freizeit mit dem luiziden Träumen beschäftigen sollte der Film aber auf alle Fälle gefallen.
Selbst wenn man dir inhaltlich zustimmt Vega, die Art und Weise, mit der du glaubst hier User abfertigen zu müssen, zeugt von einem unglaublichen Maß an Arroganz und Narzismuss. Wirklich schade! Man kann auch auf einem anderem Niveau diskutieren.
Erstmal das, ja. Und außerdem bringt es doch sowieso nichts angesichts der Eigendynamik, die dieses Kommentarfeld hier angenommen hat, noch ernstlich zu diskutieren. Ich kann mich ein halbes Jahr, nachdem ich INCEPTION gesehen habe, sowieso kaum noch an den Schmu erinnern. Was genau willst du denn nun eigentlich von mir hören? Ja, ich habe gesündigt!
einfach weil mein postfach in den letzten tagen explodiert ist, hab ich mir mal andere bewertete filme von vincent vega angeschaut, nur mal ein kleiner auszug: twilight mit 4.0 und new moon mit 5.0 :> ich glaub das spricht für sich. ganz zu schweigen von filmen wie johnny english und ähnlichen "filmgenüssen".
naja, wenigstens kannste trollen wie kein anderer, vega
Statt JOHNNY ENGLISH, den ich nicht mal gesehen und, wenn überhaupt, höchstens versehentlich bewertet habe, hätten natürlich die 6.0 für ECLIPSE weitaus besser in die "Argumentation" gepasst...
Ansonsten gibt es wahrscheinlich nichts sinnloseres als Bewertungen zu vergleichen, obwohl TWILIGHT natürlich trotzdem besser ist als INCEPTION, zumindest für das, was es ist und (vermutlich) sein möchte.
guck ma hier, wie die inception attack force gleichzeitig lostrollt, entzückend!
ja, vermutlich hätte eclipse besser gepasst, aber ich hab jetzt nicht zwei stunden dein profil durchwühlt um den meiner meinung nach bekacktesten film zu finden, den du gut bewertet hast.
auch süß wie du dich auf die sinnlosigkeit meines vergleichs berufst; aber immerhin wurd ich nicht mit einem flotten oneliner abgespeist, so nett!
Ach so, und weil du wählerisch bist, verlagern sich deine virtuellen Küsse einfach so grundlos von Tag zu Tag? Das ist ja keine gute Grundlage für eine echte Liebe. :(
Außerdem fällt mir bei "Tu dieses, lass jenes" ein schöner Witz ein, Sense of Humor: Treffen sich ein Schaf und ein Rasenmäher auf der Wiese. Sagt das Schaf: "Mäh." Sagt der Rasenmäher: "Du hast mir gar nicht zu befehlen."
Geht ne Frau zum Schlachter und sagt: "Ich hätte gerne ne Salami"
Sagt der Schlachter: "Geschnitten oder am Stück?"
Sagt die Frau: Ist das hier ne Muschi oder ein CD-Player?
Die Gesamtsituation amüsiert mich. Bei Langeweile oder Lese-Bedarf einfach mal Kommentare zu gerade "angesagten"/heiß diskutierten Filmen überfliegen :'D
Es ist doch immer dasselbe: Einem Film wird fälschlicherweise Komplexität und ein tieferer Sinn zugesprochen. Die ganzen Möchtegernphilosophen und selbsterklärten Genies gehen rein und bekommen nicht das, was ihnen versprochen wurde. Nein, der Film ist nicht für hochintelligente Menschen ausgelegt, es ist ein kreativer Sci-fi-Thriller. In dem, was er ist, ist er brillant, aber natürlich erfüllt er damit nicht die Erwartungen besagter Genies, weswegen die zornig und enttäuscht ihre viel zu harten Kritiken rausschleudern. Wäre der Film im Voraus nicht derartig gehyped worden, und hätte man ihm nicht fälschlicherweise besagte Eigenschaften zugsprochen, dann, da bin ich sicher, wäre er bei diesen Leuten auch um einiges besser angekommen.
Naja. Aber irgendwie müssen diese Leute ja zeigen, warum sie sich vom Pöbel abheben. Solln sie gerne, ich schau mir den Film aber bestimmt noch öfter an. Ist schließlich ein Meisterwerk ;)
@Hitmanski: das is halt nunmal so, weil leute verschiedene Meinungen haben. Es lassen sich wahrscheinlich zu jedem Film die "Meisterwerk"-Fanboys finden. Ich bin halt einer hiervon, aber ich bin sicher es gibt auch mindestens einen Film, den du so bezeichnen würdest. So what's the problem?
Und übrigens war jetzt mein Kommentar nicht speziell auf euch hier bezogen. Ich kenn euch ja nichmal und weiß nich wie ihr so seid. Das war mehr auf Leute bezogen, die ich kenne, und die sich selbst für so intelligent halten, das jeder Mainstream-Kino Film automatisch unter ihrem Niveau ist.
Ich finde eben, "Meisterwerk" ist einerseits zwar natürlich auch eine subjektiv geprägte Wertschätzung, aber muss eben doch auch immer mit einem gewissen filmhistorischen und vor allem über das eigenen Jahrzehnt hinausgehenden Stellenwert einhergehen, den man nach nach objektiveren Kriterien festlegen kann. Nolan liefert stets nur state-of-the-Art-Kino (und selbst das meist nur in optischer Hinsicht ab), das in 30 Jahren keinen mehr interessieren wird - und darin liegt eben auch der Unterschied zu den herausragenden Werken von Spielberg, Scott und wahrscheinlich auch Cameron (um das mal auf das grob befasste Blockbuster-Segment zu beschränken).
Tendenziell wird INCEPTION übrigens gerade von "Pseudophilosophen" maßlos überinterpretiert, und nicht verissen...
Bist du eigentlich neidisch auf Vince, Vinnie bzw. , wie du ihn abzukürzen pflegst, Vega, denn so eine lange Diskussion - sofern man dies als solche Werten kann - blieb dir ja bisher verwehrt, obwohl du dich mit deinen Kritiken stets redlich darum bemühst, Hitmanski. :P
Nöö, mir reichen oft schon meine bescheidenen +/-30 Antworten-Threads, um meinen Glauben an die Menschheit zu verlieren - insofern gönn' ich ihm den Spaß hier von Herzen :P
ES REICHT !!!!!! Sucht euch nen Chat und holt euch da einen runter, aber es nervt langsam . Wir wissen so langsam das der Film Müll ist, das könnt ihr auch woanders diskutieren. DANKE & SCHLUSS !
Für mich klingt das nach dem Schrei eines beleidigten Menschen, der nich ertragen kann, dass jemand einer anderen Meinung ist. Dieses "Ich-würg-ihnen-jetzt-eins-rein-indem-ich-sie-als-reallife-opfer-beleidige" find ich übrigens ziemlich kindisch und weitaus schlimmer als das, was du den Leuten in deinem Post vorwirfst.
Außerdem finde ich dass v.a. Hitmanski immer sehr gut erklärt, wie er zu seiner Meinung kommt, und auch wenn mein filmgeschmack nich wirklich oft mit seinem übereinstimmt, so finde ich doch, dass seine Argumentationen (meistens) komplett nachvollziehbar sind. Und das von dir genannte "Maß an Intoleranz" sehe ich daher eher bei dir...
:D
Die finale Bewertung mag etwas hart erscheinen, ist es doch ein handwerklich solider Blockbuster. Jedoch stehe ich zu 100% hinter jedem von Vegas Worten und verachte den Hype um dieses Popcorn-Bauern-Ich hab-was-sooo-komplexes-gesehen-Filmchen.
Statistisch gesehen vereint mein Kommentar viel mehr Empörung pro Buchstabe auf sich, ist ergo viel geiler (und uralt, also gleich noch 'nen Bonus). Aber weitere Propaganda für ihn schadet natürlich nicht, zumal jene an dieser Stelle sehr zielgruppengerecht ist :)
Immer wieder ein Hochgenuss, sich das alles hier durchzulesen. :D "Inception" tut mir einfach nur leid, ein Film, der nicht nur von denen, die ihn verachten, missverstanden wird, sondern sogar vom Großteil derer, die ihn verehren...dass es sowas mal gibt. ^^
Ich bin ein Tagträumer, ich kann mich jederzeit und überall in einen Trancezustand versetzen. Mit Hilfe meiner Gedanken tauche ich dann in surreale Fantasiewelten ab. Außerdem beschäftige ich mich schon seit Jahren mit luziden Träumen, wovon ich leider erst vier Stück erlebt habe. Ich führe Traumtagebuch und habe ein gutes Traumerinnerungsvermögen entwickelt. All das führt unter anderem dazu, dass ich Inception großartig finde. Ich weiß wie Wirr Träume sein können, ich erinner mich oft an die kleinsten Details, ich weiß auch, dass es möglich ist seine eigenen Träume zu gestalten und dass unsere Psyche alles was im Traum passiert für völlig real hält, weshalb wir auch Schmerzen und Panik während eines Alptraumes empfinden können. Inception ist gar nicht so Realitätsfremd wie viele denken. Es ist mit Hilfe modernster Technik mittlerweile sogar möglich, Gedanken von schlafenden Personen auszulesen. Inception ist ein kommerzieller Blockbusterfilm - gut ok. Aber genau diese Art von Film schafft es doch, uns in fremde Welten zu entführen, in denen wir uns wie kleine Kinder fühlen, die mit großen staunenden Augen zum ersten mal einen Rummelplatz besuchen. Ich lasse mich gerne an die Hand nehmen und führen.
By the way:
in my humble opinion the best inception parody ever:
http://www.youtube.com/user/HISHEdotcom#p/c/7BFA0161E7A41A8B/13/KBAuMpOpSnA
Bizarr, ja das trifft es ganz gut. Die Welt der Träume, der Trancezustände und der Oneironauten ist eine sehr bizarre Welt. Wer sich in ihr aber zurechtfindet, kann tiefe Einblicke in das eigene Unterbewusstsein gewinnen. Inception entspringt nicht etwa aus der Feder eines durchgeknallten Drehbuchautors während eines LSD-Trips. Nein dahinter stecken reale Tatsachen. Selbst das Totem (Kreisel von Cobb) wird von Klarträumern verwendet um den Körper dazuzubringen während eines Traumes ein Realitätscheck durchzuführen. Es ist eine unglaubliche Erfahrung im Traum festzustellen: "Hey ich träume ja" Plötzlich kann man alles tun was man will. Oder wer würde nicht mal gern wie Superman über seine Heimatstadt fliegen?
Das mit dem Totem funktioniert wirklich - zumindestens so ähnlich. Oder aber ich habe in meinem Traum damals den Bericht über Klarträume zu genau verarbeitet, was aber in der Wirkung auf dasselbe hinausläuft. ^^ Ich bin nach der "Benutzung" aber leider sofort aufgewacht, daran muss ich noch feilen... :(
Dankeschön für diese tolle Kritik. Ich finde 'Inception' auch total überbewertet. Is zwar nett anzuschaun, aber nicht annähernd das Meisterwerk als das es von den Massen bezeichnet wird
Ich mag Lakritze nicht. Sie will mehr aus sich machen als Sie ist. Sämtliche Menschen die Sie als genüsslich ansehen, gehören zum jämmerlichsten Abschaum der Bevölkerung.
Kommt mal wieder runter... wenn ihr Philosophie und wirkliche Tiefgründigkeit erwartet, seid Ihr im Kinosaal am falschen Ort zur falschen Zeit.
Wo spielt sich denn Lakritze auf? Nolan ist derjenige, der sich aufspielt, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen. (Was auf einige seiner Kollegen und ihre Filme übrigens durchaus zutrifft)
@Gordon Cole: "Allerdings ist auch DAS eine Leistung!". Stimmt. Wenn mir ein Verkäufer sein minderwertiges Produkt andreht, mir weismachen kann, dass ich es unbedingt brauch, dann ist das auch eine Leistung. Ich klopf ihm dafür aber nicht auf die Schultern.
"Da kann der Verkäufer nicht unbedingt was dafür ;)"
Doch. Tut er. An der Erwartungshaltung Schuld ist in zweiter Linie der Hype und die PR, in erster Linie der Film selbst in seinem ersten Drittel. Er verspricht Hirnfutter und liefert 'nen leeren Joghurtbecher. Merkt man halt erst, wenn der Deckel halb ab ist.
Faszinierend wie so viele Menschen davon überzeugt sind, dass der Film "Hirnfutter" und "Intelligenzkino" verspricht. Kam da am Anfang ne Texteinblendung wo das dabeistand? Die hab ich wohl verpasst...
Der Film ist halt ein Sci-Fi Thriller (wie gut man ihn findet sei jedem selbst überlassen), aber ich versteh nicht, wieso so viele Menschen dem Film fehlende Intelligenz ankreiden. Oder warum überhaupt so viele Menschen mit der Erwartung, der Film wäre philosophisch, tiefgründig (or whatever), dort reingegangen sind. Also jeder der schonmal einen Nolan Film gesehen hat, der wird doch wohl wissen, dass das auch überhaupt so gar nicht sein Stil ist. Bei ihm geht's doch meistens um nen ausgeklügelten, durchdachten Plot, alles andere (wie Charaktere z.B.) ist doch eher oberflächlich oder gar Nebensache bei seinen Filmen.
Also ehrlich mal, ich meine ihr schaut auch ja auch nicht "Die nackte Kanone" an und beschwert euch nachher darüber, dass der Film nicht ein Drama über die psychischen Probleme der Polizisten ist...
Dass der Film SciFi wär ist die nächste PR-Halbwahrheit der ich aufgesessen bin. Er ist allerbestenfalls soviel SciFi wie StarWars. Da ist null Sci dabei
Was oder wen auch immer Du damit meinst, aber mein letzter Kommentar war eine Reaktion auf die immer abstruser werdenden Versuche, INCEPTION etwas abgewinnen zu wollen (jetzt gar als Sci-Fi-Film).
Oh mann, welchem Genre man den genau zuordnet is doch so wurscht (ganz abgesehen davon, dass ich Sci-Fi doch zutreffend finde), und die eigentliche Hauptaussage wurde mal wieder elegant übergangen.^^
Aber was an meinem Post war jetzt abstrus? Is es denn nicht so, dass du mit einer solchen Erwartungshaltung in dern Flm gegangen bist? Also zumindest lese ich aus deiner Kritik eine gewisse Enttäuschung über genau diesen Punkt heraus.
Hm, ein Freund der vielen Worte was?
[Also zumindest lese ich aus deiner Kritik eine gewisse Enttäuschung über genau diesen Punkt heraus....]
"Gewisse Enttäuschung"? Wenn ein Produkt die versprochene Eigenschaft 115 PS, 4 Gigabyte oder 'unterstützt Bluetooth' nicht hat, dann bin ich GEWISS enttäuscht. Lables werden nicht aus Jux erfunden.
[...und die eigentliche Hauptaussage wurde mal wieder elegant übergangen].
Mit viel Mühe finde ich in deinen Zeilen nun doch eine Aussage: von Nolan kann man halt nicht mehr/nix anderes erwarten. Da sind wir einer Meinung. Ist natürlich für mich kein Grund den Film mögen.
Och weiß nich, hab hier schon längere Posts gesehen. ;)
Naja das meine ich ja, wann/wo/wie genau hat der Film das denn versprochen?
Egal, bei über 330 Antworten kann ich verstehen, dass hier alle langsam keine Lust mehr auf Inceptiondiskussionen haben. :D
Bin dann auch mal weg.
@Susjed Warum ist mein Kommentar sinnlos? Ich hab doch bloß geschrieben, dass mir die Kritik/Kommentar gefällt. Das macht mich ganz traurig. Was habe ich getan? Oh nein... Oh nein!
Es ist wahrscheinlicher, dass du es vergessen hast, als dass ich einfach so ohne Grund behaupte, du hättest mich erwähnt. Es ist ja auch egal. Dein Kommentar wird nur für den Rest meines Lebens meine Psyche verändern.
Mich würde mächtig interessieren, was C. Nolan hierzu sagen würde. Ob er sich schiefgrinsend die Hände reiben würde, bezüglich dessen, was sein Film so alles auslöst...
Er denkt sich: " Hahaha, mein Film ergibt doch gar keinen Sinn, aber alle denken, sie wären so schlau und würden ihn kapieren. Nur weil er so kompliziert ist. Was für Idioten!"
Er denkt sich: " Hahaha, mein Film ergibt doch gar keinen Sinn, aber alle denken, sie wären so schlau und würden ihn kapieren. Nur weil er so kompliziert ist. Was für Idioten!"
Ich weiß genau was du meinst mit dem "ich merke das ich träume". :)
Als Kind hatte ich so Träume viel öfter als jetzt :/
Inception bietet sehr viel auch wenn die Idee kaum ausgeschöpft wird. Am allerbesten finde ich die Szene in der er rückwärts in die Badewanne fällt.... der Körper registriert die Empfindung. Aber man träumt noch ==> Die Empfindung hat Einfluss auf den Traum (Wasser bricht von überall her ein) einfach grandios.
Anderes Beispiel aus eigener Erfahrung. 5:30 Uhr, Ich bin am träumen, ich bin in irgendeiner Stadt am rumlaufen ... In der Realität fängt mein Wecker an zu piepsen. Ich werde nicht direkt wach aber im Traum ist das piepsen zu hören. Ich meine es wäre irgendeine tickende Bombe ^^ Bis ich dann irgendwann im Traum überlege! Und mir kommt es auf einmal: ich träume und das ist mein Wecker! Und dann wache ich auf.
Inception eine 3 zu geben ist absoluter Unsinn, ich mags auch nicht das so viele minderbemittelte Deppen ihn gut finden und meinen sie hätten was Komplexes gesehen, aber eigentlich gar nicht wissen um was es geht. Aber solche Menschen gibt es immer, man sollte sie einfach ignorieren. :)
@Le Samourai ...
ich habe Vega´s Kommentare schon immer irgendwie nicht gemocht ... aber bei diesem Film muss ich ihm einfach schlicht weg und ergreifend ... RECHT geben ... obwohl ich noch 2 Punkte mehr vergeben habe ...
endlich mal auf einer Wellenlinie ...
aber nix drauf einbilden ...
ich werde das mal weiter beobachten ;-)
Ich glaub aber, dass Batman nicht so viel Angriffsfläche bietet. Der versucht einem wenigstens nicht vorzugaukeln bei einem derartig flachen Drehbuch eine undurchschaubare Tiefen zu besitzen.
Unglaublich, dass solche Filme so viel Aufmerksamkeit bekommen. Der Hunger der Filminteressierten scheint in den letzten Jahren groß zu sein, wenn sie seltsame Werke wie INCEPTION zum Gott des Kinofilms erklären.
Ich bin weder ein Nolan-Jünger noch habe ich mich auf "The Dark Knight Rises" bezogen. Ich sprach von "The Dark Knight" und ja, den habe ich bereits sehr oft gesehen und kann mir daher ein Urteil erlauben. Außerdem sind wir da ja ausnahmsweise relativ einer Meinung.
Ein Film wird nicht durch sein Alter zum Klassiker, sondern aufgrund seiner Qualität. Über die Leistung von Christian Bale in Dark Knight kann man ja noch diskutieren, aber Morgan Freeman und allen voran Heath Ledger haben da eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Vom visuellen Eindruck dieses Films möchte ich gar nicht sprechen (immer noch Blu-Ray-Referenz!).
Und ja, ich liebe die Sopranos sogar! Deswegen muss man aber nicht jeden Film der im Mainstream stattfindet automatisch schlecht finden.
[...] Mit Sicherheit wird der Film überschätzt. Nolans Kunststück hat natürlich nichts mit der Realität zu tun. Und schon gar nichts mit einer Analyse von Träumen. Dass Nolan dann der Action in „Inception“ einen breiten Rahmen einräumt, sind dann eher Hinweise darauf, dass der Schein trügt und dass der schöne Schein obsiegt. [...]
Verzeihung im Namen Christopher Nolans, dass es sich hierbei nicht um eine psycho-analytische Studie handelt sondern um einen Kinofilm! Meine Güte, was ist eigentlich mit euch allen los?
Du scheinst es anstatt nicht zu verstehen. Ich glaube, der Kritiker wollte einfach die mangelnde Tiefgründigkeit im Bezug auf den Umgang mit dem Thema "Traum" ausdrücken. Und damit hat er Recht.
Und der schöne Schein trügt wirklich, wie ich selber entdecken musste.
kann der Kritik nur zustimmen. Unterhalten hat er mich, aber er war weder tiefgründig noch sonderlich spannend; manche Szenen wie das Dauergeballere im Auto, oder die peinliche James-Bond-Festung waren zudem einfach nur nervig. Was bleibt sind nette Bilder und der Versuch eines komplexen Films, der einfach nur mangelhaft konstruiert wirkt.
Der Sinn des Filmes ist auch keine Analyse von Träumen. Die Träume sind nur Gegenstände für die Story, um den Gedanken einzupflanzen, was meiner Meinung nach sehr tiefgründig und überdacht geschieht. Wie auf den verschiedenen Ebenen mit Fischers Unterbewusstsein und Emotionen gespielt wird, finde ich sehr gelungen...
@Norriz: Inwifern ist der Film mangelhaft konstruiert? Ich kann dir da nicht ganz folgen..
@ocin1000
damit meine ich, dass der Film im ersten Anlauf, meiner Meinung nach, unnötig kompliziert wirkt, obwohl bei näherer Betrachtung die dadurch implizierte Tiefe nicht annähernd erreicht wird (man könnte die Story wahscheinlich locker in ein paar Sätzen zusammenfassen). Einfach ausgedrückt wird hier ein recht simpler Plot in ein aufwändiges Kostüm gesteckt, das meine ich mit "mangelhaft konstruiert". Die Fassade wird wichtiger genommen als der Inhalt. Das passt nicht zusammen, da wird man zwangsläufig entäuscht. Die Inszenierung von Inception wiederum finde ich gelungen. Als Beispiel, wie man mit dem Thema "Traum" besser umgehen kann, erwähne ich mal "Mullholland Drive" von Lynch. Der erschlägt einen auch (wie alle Filme Lynchs) mit einer Handlung, die sich einem nicht sofort erschließt, die aber eine solche Tiefe hat, das man auch beim zweiten und dritten Mal noch neue Facetten in der Geschichte entdeckt. "Inception" dagegen schau ich mir wenn, dann nur der Inszenierung wegen nochmal an.
Keiner der selbst schonmal einen Klartraum hatte gibt für diesen Film eine 5, den nur wer schonmal luizid geträumt hat, weis wie "real" dieser Film ist, bis auf die Tatsache, dass sie fremde Träume besuchen, ist alles real und wirklich perfekt umgesetzt.
Insgesamt ist Christopher Nolan der bislang beste Film des Jahres gelungen, was allerdings – ohne „Inception“ abqualifizieren zu wollen – weniger dem Film an sich, sondern dem in der Summe doch bislang recht schwachen Kinojahr zu verdanken ist. Nimmt sich Nolan zu Beginn angenehm viel Zeit um Welt und Figuren zu erklären, entspinnt sich in der Folge ein über weite Strecken packender Film, der in einzelnen Momenten eine geradezu atemberaubende Dynamik entfaltet, die Nolan allerdings nicht über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten vermag. Gerade in dem „Schnee-Level“ macht sich die weitestgehend kreativarme Umsetzung der jeweiligen Traumwelt negativ bemerkbar, ohne freilich zu einem Totalausfall zu werden Letztlich ist dies jedoch eine durchaus passende Analogie auf den gesamten Film an sich. Es ist bei Weitem nicht alles Gold was glänzt, doch wann immer es sich bei „Inception“ nicht um Gold handelt, ist es zumindest Silber. Dass dies weitaus mehr ist, als das mittlerweile fast nur noch Blech und Schrott produzierende Blockbusterkino Hollywoods für gewöhnlich hinbekommt, steht außer Frage. Gleichwohl täte man gut daran, sich in Erinnerung zu rufen, dass Nolans Streben nach intelligenter Unterhaltung sicherlich kein Grund für einen solch explodierenden Sturm der Euphorie ist, wie ihn der Feuilleton zum Kinostart dieses auch so ausgezeichneten Films entfesselt hat
Christopher Nolan ist mit “Inception” erneut das Kunststück gelungen ein Meisterwerk zu produzieren. Mit imposanten Bildern, einer packenden Geschichte und einer guten Besetzung ist “Inception” bis jetzt der Film des Jahres und der Film, den man keinesfalls im Kino verpassen darf. Perfekt gelingt es Nolan anspruchsvolles Blockbusterkino zu erschaffen, dass den Zuschauer zum mitdenken animiert ihn aber nie überfordert. “Inception” ist das “The Matrix” des neuen Jahrtausends!
[...]
Inception, der Nolans Bedingung war, um Batman 3 zu realisieren, schafft es tatsächlich, auf eigenen Beinen zu stehen, Blockbuster-Kino mit ein wenig Nachdenken zu verbinden und dabei auch für ein breites Publikum viel zu bieten.
INCEPTION mag vielleicht komplex sein, seine angebliche Intelligenz suggeriert er aber bloß. Eine philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Traum und Realität geschieht kaum, wenn überhaupt; statt eines Neuauflage der MATRIX nutzt Nolan seine phantastischen Auswüche für nicht mehr (und nicht weniger) als eine futuristische Version von OCEAN’S ELEVEN: Ein Heist-Movie in Gestalt eines Science-Fiction-Reißers, der optisch zu einhundert Prozent überzeugt, inhaltlich jedoch keineswegs so perfekt ist, wie die verträumten Kritiken und auch der Film selbst uns das glauben machen wollen. [...]
Da kann ich dir nur bedingt zustimmen. Erstens erhebt Inception keinen Anspruch auf philosophische Tiefe (vielmehr auf psychologisch interessante und emotional nahegehende Unterhaltung), zweitens ist die Intelligenz unter diesem Gesichtspunkt keineswegs bloss suggeriert, drittens mag da in den roten Faden des Films durchaus die Handlung eines klassischen Heist-Movies eingearbeitet sein, allerdings ist das Absicht und der Film sicher nicht darauf beschränkt. Nebenbei... sogar wenn du tatsächlich nur auf diesen Anteil des Films eingehen möchtest, wirst du nicht drumherum kommen zugeben zu müssen, dass da weit mehr dahintersteckt als die Gaunereien der Ocean's Eleven. Womit ich bei deiner Kritik aber am meisten Mühe habe, ist definitiv, dass du zwar sehr schnell Vergleiche ziehst, aber kein Wort an die wirklich relevanten Unterschiede verlierst. Würde denn ein Heist-Movie den Zuschauer durch ein geschickt abgeschlossenes und doch offenes Ende zum Nachdenken anregen? Geht ein Heist-Movie auch nur ansatzweise Inception-ähnlich auf seine Hauptrolle ein? Das sind Merkmale, die wesentlicher über die Qualität eines Filmes entscheiden, als eine gewisse genremässige Tendenz, die meiner Meinung nach bei Inception auch wirklich nicht so übertrieben daherkommt wie von dir beschrieben.
Jedem seine Meinung. Ich habe meinen Senf hier nur dazugegeben, weil mir die Kritikpunkte die du am meisten betont hast, ungerechtfertigt vorkamen. Es erscheint mir fast so, als würdest du dich als bloggender Kritiker dazu gezwungen fühlen einen gehypten Film von seinem hohen Ross zu holen. Ich selbst habe erhebliche Bedenken gehabt ob der Film seinem Hype gerecht wird, im Endeffekt muss ich sagen: ja er wird es, auch wenn es absolut daneben ist im Vorfeld so ein Theater zu veranstalten... schlicht und einfach weil das noch keiner wissen kann. Das ist aber sicher nicht die Schuld des Films selbst und soll deshalb keine Rolle spielen.
Beispielsweise scheinen mir nur schon die erwähnten Logik-Lücken einfach zu gesucht:
Warum eine Inception als schwierig gilt?
-> Cobb sucht sich ein gelinde gesagt "angemessenes" Team zusammen und die Vorgehensweise bei der geplanten Inception ist durchaus raffiniert. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer sich vorzustellen, dass sie sogar für diese Profis innovativ und noch unerprobt ist. Zu guter letzt wird das Ganze ja auch erst durch ein Sedativum von Yusuf möglich, dessen Existenz zu Beginn nur Eams kannte, der die Inception bei seinem ersten Auftritt schon als durchaus möglich bezeichnete.
Wieso Ariadne die bewaffneten Projektionen nicht einfach aus dem Weg räumen kann?
-> Weil diese immer aufmerksamer werden, immer zahlreicher und immer wütender je mehr im Traum des betroffenen herumgepfuscht wird. So eine Aktion wäre etwas kontraproduktiv. Ausserdem ist der Architekt alles andere als Gott in einem Traum. Er kann durch Kreativität viel erreichen, deshalb war Cobb von Ariadne auch beeindruckt. Wir reden hier aber noch lange nicht von einer Allmacht.
Es spielt deiner Meinung nach keine Rolle ob der Kreisel umfällt oder nicht?
-> Wir werden nie definitiv wissen ob er umfällt, deshalb ist es sinnlos darüber zu diskutieren ob er es tut oder nicht. Verwechsel das aber nicht damit, ob es eine Rolle spielen würde. Mir fallen nur schon drei verschiedene Möglichkeiten für den Schluss ein, die allesamt komplett schlüssig wären... ja sogar meine dritte nebst den zwei offensichtlichen. Wenn ein so "kleines" Element es schafft, mich nach dem Anschauen des Films noch zum Nachdenken zu animieren, dann spielt es sogar eine übergeordnete Rolle.
Ich habe mich intensiv mit der Thematik "Inception" beschäftigt und dabei mehrere Phasen durchlebt, was am Ende bleibt ist Ernüchterung.
Am wichtigsten ist es den Regisseur - Nolan zu verstehen. Man muss sich klar machen dass jeder Filmemacher eine eigene Handschrift hat, die man verstehen muss, sonst interpretiert man sehr leicht viel zu viel in einen Film. Beim näheren Betrachten des Filmes erkennt man tatsächlich dass der Film recht einfach und geradlinig gestrickt ist. Eine sehr gute Idee kombiniert mit kurzen und hektischen Erklärungen überfluten den unwissenden Zuschauer. Dieser zeigt sich beeindruckt und versucht in der Eile soviel wie möglich davon aufzunehmen. Er übersieht dabei dass er vom Geplänkel nur abgelenkt wird und der Film tatsächlich eine einfache klare Linie verfolgt. All das entspricht natürlich genau Nolan's Bild. Ein Mann der diesen Film " einfach nur Entertainment" nennt. Der Kreisel am Ende des Filmes war gar nicht notwendig aber Nolan wusste sicherlich dass er damit beim Zuschauer große Unsicherheit auslösen würde und dem Film somit eine sehr "intelligente" Note verleihen würde.
Letztendlich ist die einfachste Lösung in der Tat die richtige. Der Weg das offensichtliche zuerkennen war aber durchaus spannend. Diese Ansicht deckt sich auch mit Nolan's Bild vom Filme machen.
Also du willst mir demzufolge sagen, dass du dich intensiv mit 140 Minuten bewegtem Bild beschäftigt, und diese trotzdem mit 8 von 10 Punkten bewertet hast?
Den Regisseur im Hinblick auf eine Filmbewertung analysieren zu wollen halte ich im übrigen für reinsten Unfug. Gehst du in einem guten Restaurant auch erstmal den Koch kennenlernen oder wie muss ich mir das vorstellen? Bewerte doch einfach, was du vorgesetzt kriegst... mit allen cineastischen Kriterien und professioneller Sichtweise, aber vernachlässige dabei unter keinen Umständen deinen spontanen emotionalen Eindruck.
Ich kann dir auch wirklich nicht folgen, wenn du behauptest der Kreisel am Schluss des Films wäre "gar nicht notwendig". Klar steht da im ersten Moment die Frage nach dem "richtigen" Ende im Vordergrund, im Endeffekt ist das aber nur der Höhepunkt eines Konzepts, das mich und anscheinend auch dich noch nach dem Film beschäftigen konnte.
@pQue: Ich habe den Eindruck, du glaubst, der Kommentar über deinem stammt von mir. Dem ist nicht so, auch wenn ich ihm im Kern zustimme.
"Es erscheint mir fast so, als würdest du dich als bloggender Kritiker dazu gezwungen fühlen einen gehypten Film von seinem hohen Ross zu holen."
Wäre dem so, dann würde ich ihm keine 8 / 10 Punkte geben. Hätte ich das Bedürfnis, dem Hype einen Antipol zu setzen, würden sich schon genügend Aspekte finden, um irgendwie einen Verriss zusammen zu basteln. Das habe ich nicht getan, wie du an der Bewertung unschwer erkennen kannst. "Inception" hat mir durchaus gefallen, auch wenn ich um den ein oder anderen Kritikpunkt nicht umher komme.
"-> Cobb sucht sich ein gelinde gesagt "angemessenes" Team zusammen und die Vorgehensweise bei der geplanten Inception ist durchaus raffiniert. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer sich vorzustellen, dass sie sogar für diese Profis innovativ und noch unerprobt ist. Zu guter letzt wird das Ganze ja auch erst durch ein Sedativum von Yusuf möglich, dessen Existenz zu Beginn nur Eams kannte, der die Inception bei seinem ersten Auftritt schon als durchaus möglich bezeichnete."
Das immerhin ist ein Aspekt, den ich so nicht bedacht hatte, wie ich zugeben muss. Es fiel mir aber in der Tat schwer, mir die Unerprobtheit des Eingriffes vorzustellen, weil Cobb und co. sich doch sehr, sehr schnell auf jede neue Situation einstellten, egal wie ihnen Fishers Unterbewusstsein gerade in die Parade fuhr. Man sollte meinen, einfache Diebe hätten größere Probleme, wenn plötzlich eine ganze Armee zwischen ihnen und ihrer Beute stünde. Stattdessen ziehen sie ihren Plan einfach durch, als wäre nichts gewesen. Das spricht keineswegs dafür, dass die Durchführung einer Inception so unvorstellbar ist, und ist zwar nicht völlig unlogisch, erschwert es mir als Zuschauer aber, mich in die Situation von Cobbs Team hineinzudenken.
Keine Angst... mir war sehr wohl bewusst, dass der zweite Kommentar nicht von dir stammt und die Antwort darauf war demzufolge auch nicht an dich gerichtet ;)
Die Tatsache, dass du trotzdem 8 Punkte vergeben hast, hat mich aber in der Tat verwirrt und ich hatte mir sogar einen Moment lang überlegt ob ich das erwähnen sollte. Für mich passt die Bewertung bei aller Objektivität, die ich aufbringen kann halt immer noch nicht zur geschriebenen Kritik.
Ich muss auch unumwunden zugeben, dass die Kritik wirklich nicht zu meinen besten gehört. Urlaubsstress und so. Letztendlich läuft es auf folgendes hinaus: Als reiner Actionthriller ohne irgendeinen intellektuellen Anspruch hat mich "Inception" überdurchschnittlich gut unterhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und ja, das hätte ich mit etwas mehr Zeit und Geduld sicherlich besser formulieren können. ;-) Lassen wir es dabei bewenden, dass ich den Kinobesuch dennoch empfehlen kann, auch wenn ich mehr erwartet hatte.
hast du den Film nochmal gesehen, oder warum fällt er nun krass von 8 auf 3,5 Punkte ab ? Verliert Inception beim erneuten Sehen noch mehr von seiner (angeblichen) Faszination? Oder fallen die doch eher langweiligen und aufdringlichen Actionsequenzen noch negativer ins Gewicht, da man die simple Story nun schon komplett durchschaut hat?
Sollte man dann nicht bei jedem Film mit einer endgültigen Wertung bis zur zweiten Sichtung warten?
Ich für meinen Teil behalte Inception lieber als einen soldiden Mittelmaß-Thriller in Erninnerung, als ihn nochmal zu sehen und schließlich mit leeren Händen dazustehen...
Ruhig bleiben Jungs. Ist doch nur ein Film.
Ich würde meine Präferenz für DARK KNIGHT mal damit begründen, dass Ledger und Bale selbst in ihren Rollen als alberner Superheld und Superschurke noch tiefgründiger und glaubwürdiger sind als der auf mich immer noch zu kindlich wirkende Leo in seinen vielen Erwachsenenrollen. Das war auch mein Problem bei SHUTTER ISLAND. Aber vielleicht ist das ja mein Problem.
Stimmt. Da es zu INCEPTION ja nicht gerade wenig Kritiken/Beweihräucherungen gibt, habe ich mir eine ausführliche Besprechung erspart. Dafür kann man unter dem Link viele schöne andere Kritiken von mir lesen.
finde ihn unglaublich gut!! ich war wie geflasht als der film zuende war. am liebsten sofort nochmal!
leo ist für mich in die riege der ganz grossen gerutscht schauspielertechnisch.er wird besser und interessanter mit dem alter.endlich hat er das image des bubis verloren!
[...] Zu jeder Zeit merkt man dem Film das begnadete Können Nolans an, der neben der Regie auch das Drehbuch schrieb und als Produzent fungierte. Die Einführung der Charaktere, das spielerische Erklären des Ausgangszustands, alles greift perfekt ineinander. Ohne lange theoretische Erklärungen der komplexen Zusammenhänge zwischen Traum und Realität nimmt der Film sofort an Fahrt auf und lässt den Zuschauer fast bis zum Ende überraschend im Klaren. Obwohl die Story sich stellenweise über mehrere Traumebenen gleichzeitig ausbreitet, philosophische, ethische und psychologische Fragen aufwirft, findet sie immer wieder Zeit für atemberaubende Action und markige Sprüche, die Anspruch und Mainstream gekonnt miteinander verbinden. [...]
Ob man im Nachhinein gern das Geld für die Kinokarte ausgegeben hat, wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie man zu den anderen Filmen des Regisseurs steht. Das eigentlich Traurige ist nun, dass “Inception” in Bezug auf die Fähigkeiten seines Machers keinerlei Neuigkeiten bereithält.
Blockbuster aus Hollywood haben ein Ziel. Sie wollen Massen erreichen. Dementsprechend ist der Erfolg eines Blockbusters nichts anderes als die Reflektion des Massengeschmacks. Es ist daher schon fast zynisch oder kulturpessimistisch, dass die grassierende Abwesenheit von Originalität, die Hollywood heutzutage dominiert und sich in endlosen Mustern aus Sequels, Prequels, Reboots, Remakes und Franchises präsentiert, solch kommerziell erfolgreiche Blüten trägt. Dass Kino auch immer schon Ware war, die verkauft werden muss, will keiner bestreiten. Schon zu Urtagen musste man einen Penny einwerfen um auf dem Jahrmarkt die Bilder tanzen zu sehen. Schaut man aber auf die Entwicklung des Massengeschmacks (und welche Genres er beeinflusst hat), so zeichnet sich ein Bild, dass die heutige Zuschauerschaft wie eine Herde Schafe wirken lässt.
Wie so oft scheint früher alles besser gewesen zu sein. Nun gehört es aber zum Verlauf der Geschichte, dass schlechte Ereignisse gerne verdrängt werden…
Blockbuster aus Hollywood haben ein Ziel. Sie wollen Massen erreichen. Dementsprechend ist der Erfolg eines Blockbusters nichts anderes als die Reflektion des Massengeschmacks. Es ist daher schon fast zynisch oder kulturpessimistisch, dass die grassierende Abwesenheit von Originalität, die Hollywood heutzutage dominiert und sich in endlosen Mustern aus Sequels, Prequels, Reboots, Remakes und Franchises präsentiert, solch kommerziell erfolgreiche Blüten trägt. Dass Kino auch immer schon Ware war, die verkauft werden muss, will keiner bestreiten. Schon zu Urtagen musste man einen Penny einwerfen um auf dem Jahrmarkt die Bilder tanzen zu sehen. Schaut man aber auf die Entwicklung des Massengeschmacks (und welche Genres er beeinflusst hat), so zeichnet sich ein Bild, dass die heutige Zuschauerschaft wie eine Herde Schafe wirken lässt.
Wie so oft scheint früher alles besser gewesen zu sein. Nun gehört es aber zum Verlauf der Geschichte, dass schlechte Ereignisse gerne verdrängt werden. Manchmal ist das gut, meistens eher nicht. Denn zu den wenigen Meilensteinen der Filmgeschichte gesellten sich zur damaligen Zeit ebenso eine Masse von hirnloser Fließbandware, die heute wie vergessen scheint. Logischerweise zeigt ein Blick in die Vergangenheit (je nach Betrachtung) mehr gute Filme als schlechte.
Nun hängt der Überlebensgrad eines guten Films (respektive Meisterwerks) stark vom kommerziellen Erfolg oder der Gönnerschaft einflussreicher Menschen ab. Ein Film kann noch so grandios, persönlich und künstlerisch wertvoll sein, wenn ihn niemand sehen will, gibt es selten eine Perspektive.
Ungerechterweise wird dieses Schicksal wohl viele gute Filme ereilt haben. Deshalb war und sollte es auch im Interesse eines jeden Filmemachers sein, sich auch ein Stück weit die Eigenschaften eines Produzenten anzueignen, damit sein Film auch gesehen wird oder er verzichtet gänzlich auf sein Publikum, was nicht unbedingt einen schlechteren Film bedeutet.
Die großen Blockbuster der Vergangenheit waren oftmals auch Meilensteine der Filmkunst, z.B. „Birth of a nation“, „Wizard of Oz“, „Lawrence of Arabia“ oder „Jaws“. Das waren ungemein erfolgreiche Filme, die genau den Massengeschmack trafen und trotzdem künstlerisch wertvoll waren.
Ein Blick in die Zukunft ist immer spannend. Denn wie werden die Blockbuster unserer Zeit später rezipiert? Wird man „Pirates of the Caribbean“ als Meilenstein bezeichnen? Kommt Michael Bay durch „Transformers“ doch noch zu unverhofften Regie-Ehren und wird in Zukunft mit Eisenstein verglichen? Es ist eindeutig eine spannende Angelegenheit. Welche Filme überleben die Zeit und was ist mehr daran beteiligt, der Erfolg oder das Werk?
Selbst „2001“ wurde zum Release verrissen. Damals sahen nur wenige den Klassiker, der er heute ist. Allerdings wurde Kubricks abnorme Weltraum-Reise von unerwartetem Erfolg gekrönt. Überlebte er nur weil er bis „Star Wars“ der erfolgreichste Sci-Fi-Film war? Das scheint fragwürdig.
Filme können nur durch ihr Publikum überleben, über Generationen hinweg. „Fantasia“ (ein kommerzieller Flop) war bis in die 70er fast komplett vergessen und gelangte nur durch den Release auf VHS zu neuen Ehren. Die damalige Studentenschaft erkannte das enorme Potenzial des Films beim Konsum von LSD. „Fantasia“ wurde so zu Disneys erfolgreichstem Drogenfilm.
Auch nachfolgende Filmemacher-Generationen sind stark am Überleben eines Films beteiligt. „2001“ gilt als Lieblingsfilm der jungen New-Hollywood-Bande (Scorsese, Coppola, Spielberg), die stets Bezug auf ihre Vorbilder nahmen und damit konkret ihren Ruf förderten und ihre Werke bekannter machten. Tarantino macht doch nichts anderes, für ihn ist Kino nur Zeitmaschine. Ginge es nach Tarantino bräuchte man gar keine neuen Filme mehr drehen. Dementsprechend wird man ihn später auch als den Archivar des Kinos begreifen, der er ist.
Schlussendlich, es geht also um Inspiration. Ein Film muss inspirierend sein für nachfolgende Generationen um sein Überleben zu sichern. Wenn ich also möglichst viele Menschen mit meinem Film erreiche und mein Film auch das künstlerische Format hat Menschen zu fesseln und nicht mehr los zu lassen, dann kann ich mich doch beruhigt zurücklehnen und hoffen, dass ich in 1000 Jahren wiedergeboren werde um meinen eigenen Namen in den Filmbüchern lesen zu können.
Ich bin kein Orakel, doch ich wage zu behaupten, dass Christopher Nolan mit „Inception“ eben dies erreicht hat. Jenseits des großen Hypes (der vor allem „The Dark Knight“ zu verdanken ist), sieht man gerade an den Reviews und Publikumsreaktionen, dass hiervon niemand unberührt bleibt. Nolan wirkt wie ein Messias im Dunst der Exkremente, die Hollyood in den letzten Jahren über uns gegossen hat. Er ist kein Messias. Er ist kein Wunderkind (schon lange nicht mehr). Nolan scheint wohl einfach, dass zu machen, was jeder ehrliche Filmemacher tun sollte, nämlich seinen Film zu drehen. Denn bei allem cineastischen Brimborium bleibt „Inception“ angenehm persönlich und zeigt sich als klares Produkt seines Schöpfers.
In Nolans Werk geht es immer um Schöpfung und um das Verirrt-sein seiner Protagonisten. Seine Helden sind immer Reisende. Sie laufen durch Labyrinthe ihrer eigens geschaffenen Hölle. Dabei ist Nolan zudem ein so brillanter Stilist, dass er sich sogar die Mühe macht eben dieses Gefühl der Verirrtheit durch ausgeklügelte Story-Konstruktionen auf den Zuschauer zu übertragen, was seine Filme dazu noch ungemein unterhaltsam macht.
„Following“ handelte von einem ideenlosen Schriftsteller, der mehr Inspiration bekommt als er erwartet hat und letztendlich zum beinah griechischen Helden wird, den die Story des Lebens überlistet. In „Memento“ läuft der Protagonist durch das Labyrinth seiner eigenen Erinnerungen, die er sich mit kleinen Zetteln und Fotografien konserviert hat, da er selbst zur keiner eigenen Erinnerung mehr fähig ist. „Insomnia“ nimmt fast schon seinen neuesten Film ein wenig vorweg und begleitete einen Pacino, der traumwandlerisch der Wahrheit hinterherjagt. „Batman begins“ stellt den gebrochenen Helden wiederum als Schöpfer seines eigenen Schicksals dar. Zur höheren Aufgabe berufen, versucht er seinen Dämonen zu entfliehen, kann sich aber letztendlich nur als Spiegelbild seiner eigenen Ängste manifestieren. „The Prestige“ geht da noch viel weiter und zeigt zwei Männer wie zwei Seiten einer Medaille, die sich mit ihren eigenen Schöpfungen gegenseitig überbieten wollen. Dabei argumentiert Nolan mit seltener Leidenschaft was eine wahre Vision einen Künstler kosten kann. „The Dark Knight“ fügt die Idee des gespaltenen Helden dem Batman-Franchise hinzu und zeigt das Duell zwischen Schurke und Held als verzerrtes Spiegelkabinett.
Mit „Inception“ scheint Nolan nun seinem eigenen Schaffen einen Kommentar hinzuzufügen. Denn der Film liest sich auch als Metapher über den Prozess des Filmemachens. Wie arbeitet die Traumfabrik? Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Sci-Fi-Komponente des Films eher rudimentär wirkt. Die großen technischen Erklärungen lässt Nolan zum Glück aus. Ebenso vermeidet er die Zeichnung einer Utopie. Die Welt in „Inception“ ist die gleiche wie heute. Das Traum-sharing entpuppt sich dementsprechend wirklich als Gang ins Kino.
Man könnte „Inception“ also auch als das aufwendigste Making-Of aller Zeiten lesen. Das Making-Of, was alle Filme gemein haben. Denn all die Regeln die Ariadne zu Beginn des Films erklärt werden wirken wie Umschreibungen vieler Tipps aus bekannten Büchern über das Filmhandwerk.
Der Träumende und seine Projektionen stellen somit das Publikum dar, was überlistet und unterhalten werden möchte ohne dass es merkt, dass es träumt oder dass es einen Film sieht. Nolan gibt hiermit nicht nur Einblick in seine Arbeitsweise, sondern formuliert auch schonungslos den Sinn eines jeden Films. Es geht nicht um Ideendiebstahl, sondern um die Einpflanzung einer Idee. Filme, wie andere Kunstwerke, sollen Ideen vermitteln, die wuchern und gedeihen, Inspiration!
Wirklich neu ist „Inception“ eher nicht und bis auf „Following“ und „Memento“ trifft das auch auf seine anderen Filme zu. Der Reiz seines ganzen Werk ist folglich eher mit dem Reiz eines guten Handwerkers zu vergleichen. Er ist niemand, der auf die Idee kommen würde zur Verbesserung der Stabilität einen Küchentisch um ein Bein zu erweitern, aber er baut den Tisch so als würde er eine Horde Elefanten aushalten.
So ist auch „Inception“ ein handwerkliches Wunderwerk, was besonders auf der dramaturgischen Ebene begeistert und so elegant durch die Geschichte, seine vielen Handlungsfäden und Set-Pieces führt, dass man als Träumender nie auf die Idee kommen würde aufzuwachen.
Dennoch, trotz seines erkennbaren Alleinstellungsmerkmal in der heutigen Filmlandschaft, schwimmt dieses Floß „Inception“ auf einem Meer von Schwächen, was überwiegend dem Mainstream geschuldet ist.
Wie eingangs erwähnt sollte ein jeder Filmemacher auch ein wenig Produzent sein. Nolan verortet seine komplexe Reise durch den Schöpfungsprozess eines Films fest im Unterhaltungskino der heutigen Zeit. „Inception“ wird zum Actionfilm. Nun zeigte sich schon in „The Dark Knight“ Nolans große Schwäche für Action-Szenen. Auch „Inception“ fehlt in den vielen Schießereien einfach der Überblick. Wally Pfisters Kamera klebt mit dem Teleobjektiv an den Gewehren ohne auch nur zu zeigen wer sie bedient und wohin sie schießen.
Zudem raubt diese Action-Komponente dem Film einige seiner besten Einfälle. Während Ariadne in ihrer Trainingsphase noch mit immer aufmüpfiger werdenden Passanten zu kämpfen hatte, was im späteren Heist-Plot eine ungemein dynamische Bedrohlichkeitssteigerung dargestellt hätte, verzichtet Nolan darauf komplett und lässt gleich zu Beginn des Coups die Projektionen mit Gewehren auflaufen.
Eine andere verständliche Schwachstelle ist die erste Stunde des Films, die sich fast ausschließlich mit der Erklärung der Spielregeln auseinandersetzen muss. Nolan hat zwar genug handwerkliches Geschick um sein Tutorial filmisch umzusetzen, aber ohne einseitige Erklärungsmonologe, die sich wie Propaganda anhören, kommt auch „Inception“ nicht aus. Es gilt somit die erste Stunde zu überstehen, hinterher zukommen und alles kapiert zu haben. Denn sobald die titelgebende Inception beginnt, gibt es kein zurück mehr. Gerade in der zweiten Hälfte fesselt und inspiriert der Film, da er vieles dem Zuschauer überlässt und nur noch wenig erklärt.
Die oftmals erwähnten flachen Figuren des Films sind in Nolans Filmen keine Seltenheit und werden durch die ausführlich designten Plots verursacht. Es sind halt nur Nebenfiguren. Denn gerade von Nolans Hauptfiguren kann man nicht behaupten sie seien flach. Oftmals liegt der Schlüssel zur Lösung von Nolans Plots in der Entschlüsselung seiner Helden. Erst mit der Auflösung von Memento bekam Guy Pearces Figur endgültig Tiefe und sein ganzer Konflikt breitete sich vor unseren Augen aus.
„Inception“ blickt auch wieder gezielt auf seinen Helden und vernachlässigt absichtlich den Rest. Das kann man kritisieren, wobei es clever war so talentierte Darsteller wie Page, Murphy, Levitt und Hardy zu besetzen, die allein durch Ausstrahlung ihre Figuren füllen.
Hier geht es eindeutig um Dom Cobb, gespielt von Leonardo DiCaprio, und seine Frau, die von der grandiosen Marion Cottilard verkörpert wird. Wie im sehr ähnlichen „Shutter Island“, spielt DiCaprio auch hier einen gebrochenen Mann mit problematischem Eheleben. Allerdings während DiCaprio in Scorsese Seelentraktat eine ungemeine Bandbreite an emotionalen Facetten abliefern konnte, kommt Cobbs Figur unangenehm angespannt daher. Besonders die vielen Erklärungen im Film verwehren den emotionalen Zugang zur Figur und auch DiCaprio wirkt so als wüsste er nicht ob jetzt sein Erklärungen wichtig sind oder seine Figur.
Marion Cottilard ist dagegen fest mit ihrer Figur verbunden. Nichts erinnert mehr an ihre schwache Frauenrolle in Manns „Public Enemies“ und schon gar nicht an ihre burleske Edith Piaf in „La Vie en Rose“. Nein, Cottilard liefert eine hinreißende Performance als Femme Fatale, die sogar in den größten melodramatischen Szenen berührt und glaubwürdig bleibt. Allein ihre Ausstrahlung bindet alle Blicke. Ja, es gibt Momente, da spielt sie DiCaprio fast an die Wand.
Es sind gerade die Szenen zwischen DiCaprio und Cottilard, die den Film reicher machen. Besonders die letzte Szene der beiden hat mich zutiefst berührt und illustriert Nolans Händchen für Schauspielerei.
Was viele Kritiker an „Inception“ bemängeln ist seine logische Struktur im Bezug auf sein Sujet. Bei einer Story die sich um Träume und die Kraft des Unterbewussten dreht, wirken Nolans Traumwelten wie Level eines Videospiels das klaren Regeln folgt. Es fehlt das Lückenhafte, Unlogische und vorallem Surreale, was das echte Träumen bestimmt.
Diese Schwäche muss sich „Inception“ eingestehen und sie wäre auch viel gravierender, wenn es denn wirklich ums Träumen ginge. Wie gesagt, es geht letztendlich ums Filmemachen, ums Erschaffen von Traumwelten, welche nicht als Träume enttarnt werden wollen und somit den Gesetzen unserer Welt gehorchen.
Ich werde dagegen etwas kritisieren, was viele als große Stärke interpretieren, die Optik des Films. „Inception“ wird ja schon als Kamera-Glanzleistung gefeiert, die neue Wege geht. Wally Pfisters Kamera geht viele Wege, aber keiner ist neu. Die Zeitlupen-Sequenzen und der Schwerelos-Kampf führen nur die Arbeit der Wachowsky-Brüder konsequent fort. Zudem gelingt dem Film kaum eine Einstellung, die etwas mit Poesie zu tun hat. Pfister filmt alles so, wie es schon etliche vor ihm gemacht haben. Seine Bilder vermitteln selten Ideen. Meistens sind dafür die Dialoge und der Schnitt verantwortlich. Auch die Lichtsetzung und Farbpalette sind die gleiche Sülze wie schon bei „The Dark Knight“. Entweder ist alles orange oder blau und das Licht ist meistens eine undefinierbare Schmiere. Einzig und allein „The Prestige“ zeigte ein aufregendes Kamera-Konzept. Warum kann Pfister das nicht wiederholen?
Letztendlich ist „Inception“ dennoch eine Wohltat des Blockbuster-Kinos und der beste Hollywood-Film der letzten Jahre. Die unübersehbaren Schwächen können zwar nicht ignoriert werden, aber Nolans fulminante Inszenierung lässt einen kaum darüber nachdenken.
Obwohl die Thematik der trügerischen Realitäten schon ein alter Hut ist und frühere Filme wie „Matrix“, „ExixtenZ“ und „Welt am Draht“ es bereits besser gemacht haben, gelingt es Nolan dem ganzen sogar noch etwas hinzuzufügen. Er verwertet das Dilemma um Traum und Wirklichkeit zur philosophischen Auseinandersetzung über den Prozess des Filmemachens.
Wir werden sehen, ob Nolan es gelungen ist genügend Menschen zu infizieren und sein Film noch in Zukunft mit staunenden Augen betrachtet wird. Im Angesicht der aktuellen kreativen Flaute Hollywoods, gönnt man „Inception“ einen Eintrag in die Filmgeschichtsbücher. Der Erfolg des Films zeigt schon mal, der Geschmack des Massenpublikums ist noch nicht verloren.
Sehr schöne Auseinandersetzung mit dem Film und seinem Regisseur (auch wenn mir die Note zu gering vorkommt). Aber dein Text reisst alles raus und verzeiht auch dies. ;-)
Ich kann mit fast allem übereinstimmen, bis auf deine Bemerkung, dem Film fehle das Lückenhafte, Unlogische und vorallem Surreale, was das echte Träumen bestimmt.
Gerade im Limbo, also im Unterbewusstsein, in den Häusern, wird es meiner Meinung nach ganz beträchtlich surreal und lückenhaft und auch ein stückweit unlogisch. Dieser Part hat mich auch am allermeisten fasziniert.
Du hast recht, auf den Limbo trifft das auch ein bisschen zu. Wirklich surreal fand ich diese Sequenzen zwar nicht. Da hat man in anderen Filmen schon besseres gesehen. Allerdings gehörte es ja auch zum logischen Aufbau des Films, dass erst der Limbo chaotisch wird. Alle anderen Traumwelten sind knall-hart durchkonstruiert.
Mich hart der Limbo-Part auch begeistert, vorallem wegen der Geschichte zwischen DiCaprio und Cottilard.
Für mich ist die wahre Größe von Inception, dass der gesamte Film ein Traum ist. Und dieser Fakt den Film kein bisschen schlechter oder sinnloser macht. Denn alle Filme die wir sehen sind genauso irreal wie Träume, selbst wenn es in ihnen eine "Realität" gibt. Es spielt für die Wirkung des Films einfach keine Rolle ob der Traum im Film endet oder mit dem Film.
@Kubrick_obscura:
Toller Text! Und wie ich finde die richtige Wertung.
Was die Kamera anbelangt gebe ich dir recht. Die Farbpalette störte mich weniger, ich schätze die ist zu einer Art "Markenzeichen" geworden.
Meine größten Schwierigkeiten habe ich mit Ebene 3. Ab hier hätte ich es mir bereits "traumechter" vorgestellt, denn da weiß Murphy ja zumindest über seinen Status Bescheid und würde wohl etwas Verquasteres erwarten, oder?
@Agent Cooper:
Diese Traumthese "kaufe" ich nicht. Das ist für mich nur ein augenzwinkernder Gag von Nolan. ;)
@Sonse:
Es gibt aber keinen schlüssigen Hinweis, dass irgendetwas in diesem Film "Realität" ist. Und was stört dich an dem Gedanken der gesamte Film könnte ein Traum sein? Würde sich da irgendetwas an dem Film ändern?
@Sonse
Ja, Ebene 3 ist nur ein halbgares 08/15-Actionfilm-Setting, was sich möglichst stark von der Großstadt und dem Hotel unterscheiden sollte. Abgesehen davon, dass mit Murphys Eintritt in den Tresor diese Ebene wenigstens einen kleinen Traumschubs bekommt, musste sich Nolan ja die wirklichen verquasten Sachen für den Limbos aufheben, um seine Welten gut voneinander abgrenzen zu können. Es bleibt dem Handwerk geschuldet.
Ich finde, ein wenig Surreales entdeckt man in Adrianes ersten Ausflug in Cobbs Traumwelt (die verbogene Stadt, die Spiegel), ist für mich auch eine der besten Szenen im Film, die hätte noch eine halbe Stunde weitergehen können.
Toller Kommentar, kann dir eigentlich überall zustimmen und an die Stellen, an denen ich es nicht tue, sind vorrangig Ansichts - oder Geschmackssache!
Das ist die beste Kritik die ich bisher zu Inception gelesen habe. Obwohl du viel kritisierst hast du dabei immer den richtigen Tonfall und die nötige Sachlichkeit, finde ich sehr gut. Es ist mir bei meiner Kritik recht schwer gefallen, nicht nur die reinen Kritikpunkte aufzuzählen.
Sehr schön Kubrick_obscura!
@Filmsuechtiger
Danke für dein Lob! Es ist fast immer so, wenn man etwas zu kritisieren hat, dann fällt es schwer nicht polemisch zu werden. Hier fiel mir das aber garnicht so schwer sachlich zu bleiben, der Film hat mich ja schließlich nicht enttäuscht.
Ach so schweinisch fand ich den Film garnicht. Ich denke er hat so einen Kommentar verdient. Obwohl er viele Schwächen hat. Verhält sich ein wenig so wie deine Sympathie zu "INLAND EMPIRE". :)
"Der Erfolg des Films zeigt schon mal, der Geschmack des Massenpublikums ist noch nicht verloren." - Das muss nicht unbedingt stimmen. Ich hab nach dem Film oft folgenden Satz von den Zuschauern gehört: "Ich hab nichts gecheckt, aber die Action war geil"
"Der Erfolg des Films zeigt schon mal, der Geschmack des Massenpublikums ist noch nicht verloren." - Das muss nicht unbedingt stimmen. Ich hab nach dem Film oft folgenden Satz von den Zuschauern gehört: "Ich hab nichts gecheckt, aber die Action war geil"
OhOhOh, wenn man sich hier so umsieht, dann fühlt man schon eine gewisse geistige Seelenverwandschaft mit Ronald Reagen aufkeimen - man ist umgeben von Roten...
Es wäre natürlich billig und ungerechtfertigt, wenn man einem Produkt den Hype vorwerfen würde, der es umweht - trotz alledem beeinflusst eine solche Omnipräsenz das eigene Sehverhalten und die Wertung dessen was man sieht. Ich wäre niemand, der „Inception“ wegen des Hypes als solches schlecht findet, aber ich gebe zu, es wurden bei mir - sowohl bewusst als auch unbewusst - Erwartungen geweckt, denen er nicht standhalten kann.
Das liegt nicht etwa an der Geschichte oder den Winkelzügen, denen sich Nolan hingibt. Bezüglich dessen habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe: Eine in sich logische Konstruktion, die für den geneigten Zuschauer genügend Ansätze zur weiteren Interpretation und Deutung beinhaltet, aber nicht gerade vor Kreativität platzt. „Inception“ ist bei aufmerksamer Betrachtung in jedem Moment…
OhOhOh, wenn man sich hier so umsieht, dann fühlt man schon eine gewisse geistige Seelenverwandschaft mit Ronald Reagen aufkeimen - man ist umgeben von Roten...
Es wäre natürlich billig und ungerechtfertigt, wenn man einem Produkt den Hype vorwerfen würde, der es umweht - trotz alledem beeinflusst eine solche Omnipräsenz das eigene Sehverhalten und die Wertung dessen was man sieht. Ich wäre niemand, der „Inception“ wegen des Hypes als solches schlecht findet, aber ich gebe zu, es wurden bei mir - sowohl bewusst als auch unbewusst - Erwartungen geweckt, denen er nicht standhalten kann.
Das liegt nicht etwa an der Geschichte oder den Winkelzügen, denen sich Nolan hingibt. Bezüglich dessen habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe: Eine in sich logische Konstruktion, die für den geneigten Zuschauer genügend Ansätze zur weiteren Interpretation und Deutung beinhaltet, aber nicht gerade vor Kreativität platzt. „Inception“ ist bei aufmerksamer Betrachtung in jedem Moment logisch - aber besonders intelligent oder kreativ ist er dabei noch lange nicht, da helfen auch ein paar bedeutungsschwere Kreiseldreher nicht. Sicherlich, man kann über vieles spekulieren, und ich bin überzeugt es gibt freundliche Menschen hier, die mir besondere Deutungen vorstellen werden - aber in Essenz ist der Grundplot nichts weiter als „Oceans Eleven“ mit negativen Vorzeichen und einem Hauch „Matrix“. Sicherlich, das Ende ist der Hinweis mit dem Vorschlaghammer, das Internet mit Theorien zu überfluten - aber es wirkt seltsam unpassend, hat Nolan sich bis zu diesem Schlusspunkt doch ständig dazu berufen gefühlt, dem Zuschauer alles haarklein zu erläutern und/oder deutlich unsubtil vorzusetzen. Damit man mich nicht falsch versteht: Mir persönlich macht das nichts aus, aber ob es wahrhaft so komplex ist, wie manche vielleicht erwarten, wage ich in Frage zu stellen.
Das wirkliche Problem von „Inception“ ist aber nicht die Handlung, sondern vielmehr die Tatsache, dass Nolan diese nur als Aufhänger für überlange Actionsequenzen missbraucht. Diese erinnern zum Teil frappierend an schonmal Dagewesenes, von James Bond bis hin zu „Matrix“, sind vorallem aber das ermüdende Zugeständnis an das einnahmenträchtige Popcornpublikum. Der Verweis, solch eine rasante Abfahrt inklusive Granatwerfer-Biathlon sei doch nunmal ein "typischer Traum" ist doch recht einfach und passt so garnicht in die sonstige durchkalkulierte und unpersönliche Traumarchitektur. Natürlich, es gibt formell nichts zu beklagen an der Explosionsfront, technisch ist das alles einwandfrei - aber es berührt mich zu keinem Zeitpunkt. Da wären zum einen die Träume selber, die eindeutig die Handschrift Nolans tragen - nämlich die eines kalkulierenden Technokraten. Es ist diese klinische Perfektion, die akribische Planung der ganzen Traumwelt, die jeglichen emotionalen Zugang zu ihr verbaut - ein paar lieblose Physik- und Schwerkraftsspielreien ist das Maximum an Möglichkeiten im nolan´schen Kosmos. Dieses Konzept der Sterilität mag bei „The Dark Knight“ funktioniert haben, aber nicht hier, wo der Dreh- und Angelpunkt doch letztendlich die Fantasie und das Unterbewusstsein sind. Die surrealen Einschübe kommen da ähnlich galant um die Ecke, wie der Güterzug, der sie darstellen soll.
Zum anderen sind es die Akteure, die sich innerhalb des Traumkonstrukts bewegen: Es gibt keinen emotionale Bindung zu ihnen; genau wie die Traumwelten begegnen sie einem seltsam kalt, distanziert und trotz (langweiligem und pathetischen) Liebesgedöns komplett asexuell. Durch dieses Defizit bei den Figuren kommt es auch dazu, dass sich keinerlei wirkliche Dramatik entwickelt: Da kann der Score noch so laut rumdonnern und noch soviel Kameratrickerei auf dem Schirm zu sehen sein - solange mir die Figuren herzlich egal sind, solange stellt sich auch kein Gefühl des Mitfieberns ein, zumal es bei DiCaprio reichlich Parallelen zu seiner - auch nicht gerade vor Kreativität strotzenden - Rolle in Scorseses „Shutter Island“ gibt.
Ich habe lange überlegt, welche Punktzahl denn „Inception“ nun schlussendlich angemessen ist: Zum einen mag der Film für Leute mit überdurchschnittlichen Hang zur Interpretation vielleicht die eine oder andere Ebene offenbaren, über die er glücklich ist und die höhere Wertungssphären rechtfertigt. Wer dieser Vorliebe jedoch nicht frönt (was herzlich wenig mit dem Verständnis des Films als solches zu tun hat - nur um diesem Vorwurf vorzubeugen), der bekommt klinisch-perfektes Actionkino neuerer Bauart. Für zweitere Gattung gilt: Man kann sich „Inception“ ansehen, aber ich wüsste wirklich nicht, was einem fehlen würde, wenn man es nicht täte.
du Ketzer wagst es denn Filmmessias zu Kritisieren, seine jünger werden dich Kreuzigen!
so Scherz beiseite, schöne Kritik und danke ich sehe mich immer mehr bestätigt denn FIlm nur auf DVD zu sehen ;)
Auch wenn ich gerne mit reden würde, werde ich mich nicht verführen lassen ^^ weiche Teufel, weiche *LOL*
Ich bin ja sonst auch eher jemand, der sich diesen Hypes verweigert - "Avatar" gab es nur auf DVD und "KickAss"/"Zombieland" habe ich auch noch nicht gesehen. "Inception" hat mich fernab des Hypes auch etwas interessiert, und da ich sowieso schon länger nicht mehr im Kino war^^ Wobei ich jetzt sagen würde, dass die DVD auch locker gereicht hätte - auch wenn immer alle von den großartigen Schauwerten erzählen...
Hitmanski, Hitmanski...bis eben warst du mir noch sympathisch :D
Nein, im Ernst. Eigentlich verweiger ich mich auch solchen Hypes aber hier wurde ich überrascht. Übrigens könnten wir glatt verwandt sein.
AVATAR gabs nur auf DVD und die beiden andern Filme mussten auch ohne mich auskommen.
Inception ist ein Film über Träume und über Filme bzw. das Filmemachen. Die Analogie von Traum und Film ist nicht neu und allgemein bekannt. Wie in Träumen sind wir am Beginn eines Films mittendrin ohne zu wissen wie wir da hingekommen sind. Wie in Träumen akzeptieren wir das was wir sehen, egal wie "unrealistisch" es ist. Es sei denn ein unpassendes Element reißt uns aus dem Traum/Film. Das sagt ja auch Cobb zu Ariadne in Paris.
Ein Grundgedanke von Inception ist ja auch, dass die Katharsis die ich in einem Traum erlebe so real bzw. wirkungsvoll ist wie eine "echte". Wie in Filmen! Die Tränen die ich während eines Films vergieße sind genauso echt wie die Tränen die ich wegen einem Ereignis in der Realität vergieße. Und dies ist die Inception die der Film beim Zuschauer einpflanzen will. Es spielt im Grunde überhaupt keine Rolle ob der gesamte Film ein Traum ist oder nicht!! Denn ein Film ist immer in seiner Gesamtheit ein Traum. Das was wir in einem Film als "Realität" ansehen ist nicht realer als alles Geträumte oder Halluzinierte vorher oder nachher im Film. Der Film "funktioniert" oder nicht, egal ob alles ein Traum ist oder nur der Anfang oder nur das Ende oder irgendwas dazwischen.
Meiner Meinung nach ist der gesamte Film "Inception" ein Traum. Ich habe keinen schlüssigen Hinweis darauf gesehen, dass irgendeine Szene nicht ein Traum ist. Das Ende ist für mich so offensichtlich ein Traum (die zeitlupenartige und entrückte Inszenierung; die Kinder die genauso aussehen und das gleiche tun wie in seinen Träumen vorher; das absolut unrealistische Funktionieren des Telefonanrufs von Saito) dass ich nur schwer nachvollziehen kann wie man es anders sehen kann. Das Totem ist als Indikator sowieso unbrauchbar, da es das seiner Frau war und er daher nie sicher sein konnte was Realität ist und was nicht. Wenn alles ein Traum ist, ergeben auch die kleinen Kritikpunkte einen Sinn, die flachen Nebencharaktere (sind ja Projektionen), die bekannt vorkommenden Actionszenen (man träumt ja gerne von Dingen die man kennt), die mangelnde Vorstellung und Erklärung der Filmrealität.
Leonardo di Caprio hat selbst im Interview gesagt, dass er seinen Charakter an Christopher Nolan angelehnt hat und dass Inception eher mit "8 1/2" vergleichbar ist als mit Matrix. Daher ist es nicht unangebracht nach weiteren "Anspielungen" aufs Filmemachen zu suchen. Das Team lässt sich sehr gut auf wichtige "Filmmitarbeiter" ummünzen. Ariadne als Drehbuchautorin die die Welt/den Traum erschafft und dabei plausibel bleiben muss sonst kauft das Publikum bzw. der Träumer das Ganze nicht ab. Eames, der so offensichtlich für die Schauspieler steht, dass er in einer Szene sogar an einem Schminktisch für Schauspieler sitzt. Arthur ist der Produzent der alles organisiert und die Logistik managt. Yusuf der Wissenschaftler/Techniker der sich um die technischen Aspekte kümmert. Saito, der reiche Geldgeber im Hintergrund. Und natürlich Cobb als Regiesseur der den Zuschauer (Fischer) auf eine erlebnisreiche Reise mitnimmt an deren Ende der Zuschauer eine Art Katharsis erlebt.(Zumindest bei guten Filmen ist das so)
Das großartige an Inception ist aber auch, dass der Film auch auf anderen Ebenen funktioniert und interpretiert werden kann. Mann kann ihn als einfachen Thriller sehen (dann hat er aber klar ein paar Schwächen), als Versuch Cobbs den Verlust seiner Frau zu verarbeiten (egal ob sie so umgekommen ist wie im Film erzählt oder völlig unabhängig davon) oder als Inception an Saito, dass er den Anruf macht oder etwas ganz anderes. Nichts davon wird "entwertet" wenn der gesamte Film ein Traum ist. Das wollte Nolan mit seiner Inception zeigen.
Für mich ein Film der sich wirklich mit den ganz Großen seiner Kunst messen kann.
Es ehrt mich, dass du deinen Kommentar zum Film via copy&paste auch gleich nochmal unter meinen Comment zimmerst, halte ihn aber für nicht besonders aufschlussreich, da er auf nahezu keinen Kritikpunkt von mir eingeht. Der Ansatz alles als Traum darzustellen, ändert noch lang nichts an der Tatsache, dass der Film aus lauter überlangen und langweiligen Actionsequenzen besteht und ist schon garkeine Entschuldigung für die fehlende Charakterzeichnung. Und selbst wenn Nolan auf diese Deutung bauen würde (was ich im übrigen nicht glaube), dann ist es nur eine fadenscheinige Rechtfertigung für mangelndes Engagement. Im übrigen schließe ich mich da vollständig den Ausführungen vom Filmsüchtigen und Potzkoten unter deinem eigentlichen Beitrag an...
Ich fand es schon immer lustig, was einige in der lage sind in ein Werk (Buch,Film,Kunst...) hinein zu interpretieren, manchmal ist es aber ein "aus dem Finger saugen"
"Für mich ein Film der sich wirklich mit den ganz Großen seiner Kunst messen kann."
Es war ein Super Film, keine Frage.
Super Action, eine gute, fesselnde Story. Aber die Gegenseite sollte man auch nicht außer Acht lassen. Und mein Hitmanski (man klingt das schwul :D) hat es klasse dargelegt, wieso er den Film so findet, wie er ihn findet. Ich habe zwar einen komplett anderen Eindruck von dem Film und habe ihn entsprechend bewertet.
Aber Hitmanski:
Der Aspekt der fehlenden Charaktertiefe ist nicht außer Acht zu lassen.
Mir hat zwar ausnahmsweise mal der Rest genügt, weil ich den Rest einfach top fande. Nur so richtig viel Charakterzeichnung hat nicht stattgefunden, stattdessen wurde lieber das doch allzuböse Unterbewusstsein ein wenig billig, muss ich auch Fan des Films zugeben, per Zug darstellen. Das hätte man alles in allem besser machen müssen.
Was "Agent Cooper" hier betreibt ist lächerlich und Hitmanski, du könntest das auch löschen. Hier sind Antworten zu geben. Nicht mit alten Kommentaren irgendwas neu aufzuwerfen.
Hitmanski, kann es sein das du während deiner Kritik geweint hast?
Geweint aus Enttäuschung das nicht mehr aus diesem Stoff gemacht wurde? :-)
Würd mich nicht wundern, habs jedenfalls gern gelesen :-)
Mein Körper oist gestählt durch hunderte von miesen Filmen, so schnell bringt micht nichts an meine Grenzen :D Aber so ein bisschen sauer war ich ja schon auf den Nolan, das stimmt schon^
Hitmanski mein Kommentar Gott!!!!!!!!!!
Ja du hast Recht. Trotzdem hat der Film eine 7 von mir und das habe ich ja auch begründet.
Ich dachte du hattes Kick Ass gesehen?
Das mit der Punktevergabe ist ja immer etwas kompliziert, ich habe auch lange überlegt, aber letztendlich will ich "Inception" das Prädikat "Sehenswert" (was ja gleichbedeutend mit 7 wäre) nicht unbedigt aussprechen.
Naja "KickAss" ja nur in der Mitternachtsvorstellung und unter ungünstigen Umständen - das zählt nicht :D Hab ich ja damals erwähnt, deswegen gibts auch noch keine finale Wertung oder Kritik von mir, das muss ich nachholen, wenn mir die DVD mal in die Hände fällt^
danke für die exzellente review! ich bin doch nicht der einzige der so eine haltung gegenüber inception hat. nett, aber leider nur ein über die schwächen blendendes feuerwerk. ich versuche mir gern vorzustellen, was rausgekommen wäre, wenn man einen träumerischen kreativkopf wie terry gilliam mit der visualisierung betraut hätte...
perfekte review. ich dachte auch ich wäre irgendwie alleine mit meiner meinung und der einzige, der sich nicht vom actionwahnsinn und der pseudo-komplexen "story" hat blenden lassen. vollkommen überbewertet, und leider nolans schlechtester film bis dato. selbst insomnia ist um klassen besser, dank tieferer charaktere und spannenderer geschichte.
inception ist pseudo-komplexes, flaches actionkino für schlichte gemüter.
Die Kritik trifft schon den Punkt, in einem kann ich die allerdings nicht zustimmen. Der Film strozt nur so vor Unlogik. Ein Traum in einem Traum ist und bleibt nun mal ein Traum, warum da plötzlich die Zeit schneller laufen soll ist nicht logisch, das physikalische Gehirn bleibt dasgleiche, auch wenn ich träume, dass ich träume. Wer einfach mal an seine eigenen Träume denkt wird feststellen, dass Zeit im Traum ohnehin relativv ist, sie vergeht mal schnell und mal langsam manchmal überspringt man einfach ein paar Jahre. Im Film läuft die Zeit völlig gleichmäßig auf jeder Ebene. Dann die Sache mit dem Kick. 5 Leute gehen in einen Traum, dann gehen 4 davon in einen neuen Traum usw. Warum sollte ein Ereignis, dass ja nur im Traum des zurückgebliebenen stattfindet, also der Unfall im Wagen und der Aufzugsturz Auswirkungen auf die Personen haben, die einen ganz anderen Traum träumen? Der Kick kann imho nur funktionieren, wenn er in der Realität stattfindet, und da liegen alle friedlich im Flugzeug. Sprich ich werde doch nur wach wenn ICH träume ich falle, nicht wenn einer meiner Traumpartner träumt dass ich falle.
Für einen Traum sieht man leider zu wenig surreales (auch wenn erklärt wird, warum das so ist). Netter Heist-Action-Movie, wird aber dem Hype nicht gerecht, mit Sicherheit nicht Nolans bestes Werk (und sicher nicht der drittbeste Film aller Zeit, wie IMDb-User uns glauben lassen wollen).
Warum zu wenig surreales? Spiele mit der Schwerkraft, sich formende Brücken, eine ganze stadt klappt zusammen... Ich finde das genügt, denn im Traum ist meist nicht sehr viel merkwürdig...:)
Inhaltlich interessante und optisch ansprechende Mischung aus Heist, Action, Science-Fiction und Drama mit mehreren kleinen bis mittelgroßen Schönheitsfehlern, die keineswegs so intelligent ist, wie vielerorts berichtet wird.
die idee ist phantastisch, die ausführung des skriptes ist nicht ganz in meinem rahmen der erfüllung, da viel zu viel gewalt bei diesem sensiblen thema gewählt wurde...auch die ebene der träume aus geistiger sicht wurde nicht ganz berücksichtigt, da träume doch für jeden von uns lebensaufarbeitende themen bietet, verbindungen zu sich und dem höheren selbst schaft usw.
Hat mir großen Spaß bereitet und gehört mit Sicherheit zu den tollsten Kinomomenten des Jahres. An sich bastelt Nolan wie schon in PRESTIGE eine sauber ausgearbeitete Welt und erklärt sie uns Stück für Stück. Und verdammt, er macht das so unglaublich toll. Blatt für Blatt, Ebene für Ebene, Genre für Genre. Rundum stimmig bis auf minimalste (!) Kleinigkeiten. Wobei mich dennoch interessieren würde was Satoshi Kon mit diesen Mitteln für einen Film geschaffen hätte. Da ist definitiv noch (etwas) Luft nach oben..
Träume - unsere ganz eigene Welt. Nacht für Nacht betreten wir sie, ob wir uns nun danach daran erinnern oder nicht. Im Schlaf bestehen wir unsere größten Abenteuer, sind die coolsten Typen und können sein, wer wir sein wollen (oder wie unser Unterbewusstsein es wohl eher will). Denn mit Träumen verarbeitet es die Geschehnisse des Tages oder teilt uns wichtige Dinge mithilfe bedeutungsschwangerer Symbole mit, die wir eigentlich schon verdrängt hatten. Der Traum ist im Prinzip unsere ganz eigene "Matrix". Eine Welt, nur für uns geschaffen, in der unsere Kreativität keine Grenzen kennt, die so real wie die Realität selbst erscheint. Erst, wenn wir aufwachen, merken wir, dass irgendetwas nicht stimmte, dass irgendetwas komisch war in dieser doch auf den ersten Blick so wirklich erscheinenden Welt... Ähnlich verhält es sich auch mit dem neuesten Christopher Nolan-Film INCEPTION. JAMES BOND trifft auf ein Charlie Kaufman-Drehbuch, trifft auf MATRIX, trifft auf OCEAN'S…
Träume - unsere ganz eigene Welt. Nacht für Nacht betreten wir sie, ob wir uns nun danach daran erinnern oder nicht. Im Schlaf bestehen wir unsere größten Abenteuer, sind die coolsten Typen und können sein, wer wir sein wollen (oder wie unser Unterbewusstsein es wohl eher will). Denn mit Träumen verarbeitet es die Geschehnisse des Tages oder teilt uns wichtige Dinge mithilfe bedeutungsschwangerer Symbole mit, die wir eigentlich schon verdrängt hatten. Der Traum ist im Prinzip unsere ganz eigene "Matrix". Eine Welt, nur für uns geschaffen, in der unsere Kreativität keine Grenzen kennt, die so real wie die Realität selbst erscheint. Erst, wenn wir aufwachen, merken wir, dass irgendetwas nicht stimmte, dass irgendetwas komisch war in dieser doch auf den ersten Blick so wirklich erscheinenden Welt...
Ähnlich verhält es sich auch mit dem neuesten Christopher Nolan-Film INCEPTION. JAMES BOND trifft auf ein Charlie Kaufman-Drehbuch, trifft auf MATRIX, trifft auf OCEAN'S ELEVEN, sagt man sich da nach einer Weile, passt es doch fast wie die Faust auf's Auge. Aber trotz dieser scheinbar unkombinierbaren Fülle an Genre-Klassikern verliert INCEPTION zu keiner Zeit seine Originalität, was den charmanten Nebenfiguren und Schauspielern, den grandios-verschachtelten Erzählebenen, der opulenten Action und den optisch beeindruckenden, der Physik strotzenden Schauplätzen zu verdanken ist. Am meisten aber wohl trägt das Thema selbst dazu bei, dass dieser Film ein Meisterwerk an filmischer Unterhaltungskunst ist: Die Möglichkeit, in Träume anderer einzubrechen, ihnen Informationen aus den Gedanken zu stehlen, gar eigene Informationen/Ideen in ihr Gedankengut einzupflanzen oder einfach nur gemeinsam durch den Traum zu wandeln und die Umwelt mithilfe der Vorstellungskraft zu manipulieren (dem Dream-Sharing).
Dabei werden dank spektakulärer Action, dynamisch-schnellen Schnitten, genialen Zeitlupen-Aufnahmen und einer Story, so einfach und doch so komplex, dass es unzählige Interpretationsmöglichkeiten gibt und umfangreiche Analysen möglich sind, sowohl Action-Fanatiker als auch Freunde intellektuellerer Streifen erstklassig bedient. Die perfekte Gratwanderung zwischen Mainstream und Anspruch, zwischen purer Unterhaltung und nahezu existenzieller Fragen, die INCEPTION aufwirft.
Und dabei stimmt alles: Vom genialen industriell angehauchten Hans Zimmer-Score, der sogar mich - als jemand, der nicht unbedingt der größte Fan seiner Filmmusik ist - begeistern konnte, über das regietechnisch nahezu fehlerlose Zusammenspiel von Bild und Sounddesign, das heutzutage ihresgleichen sucht und dabei Augen und Ohren verwöhnt und bis zum audiovisuellen Orgasmus bringt, wie es sonst kaum ein zweiter Film schafft, bishin zur üppigen Bombast-Action, die einem ein paar geistige Verschnaufpausen von den vielen Informationen bietet, welche einem in INCEPTION nähergebracht werden. Aber von Verschnaufpausen kann hier eigentlich keine Rede sein, denn die Story fährt annähernd immer mit 180 Sachen von einem spektakulären Schauplatz zum nächsten und hielt meinen Puls dadurch konstant auf 120 Bpm, ließ mich den ganzen Körper permament vor Aufregung anspannen, ließ mich alles um mich herum vergessen und bescherte mir damit die spannendsten und unterhaltsamsten 148 (Film-)Minuten meines Lebens. 148 Minuten, die mir rückblickend wie kurze 80 vorkamen.
Und auch jetzt, nach der zweiten Sichtung innerhalb von drei Tagen, wurde mein Eindruck und die damit einhergehende Faszination für diesen Film und seiner Idee nicht geschmälert, im Gegenteil: Auch, wenn beispielsweise die vielen Actionszenen nun negativer ins Gewicht fielen als beim ersten Mal, so habe ich beim zweiten Mal im Gegensatz dazu noch viel mehr kleine Details entdecken können an diesem köstlichen cineastischen Glückskeks und damit noch nicht einmal ansatzweise alle gefunden, die in INCEPTION versteckt sind, was mich den Film noch mehr mögen lässt, als ich es ohnehin schon tue. Selbst, als ich das Ende schon kannte, raste mein Herz in der finalen Szene, hoffend, dass ich doch noch etwas daran ändern könnte und in diesem Moment völlig vergessend, wie nochmal der Ausgang der Geschichte war. Ich war von einem Film noch nie so stark fasziniert, wurde noch nie so zu Reflexion getrieben und überdies brachte er mich sogar schon dazu, mich über das luzide Träumen zu informieren, um es vielleicht auch irgendwann einmal zu erlernen. Ein Filmerlebnis, an das ich noch lange zurückdenken werde.
Und an alle INCEPTION-Verreißer, die dem Film zu viel effekthascherische Action, zu große Rationalität bei der Darstellung der Traumwelt oder mangelnde Tiefe der Nebencharaktere (aufgrund der fehlenden Vorgeschichten) und was-weiß-ich-noch-alles ankreiden wollen: Ihr müsst stets bedenken, dass dieser Film nie hochintellektuelles Arthouse-Kino für Philosophie-Fetischisten sein will - er ist schlicht ein anspruchsvollerer, hochunterhaltsamer Mainstream-Blockbuster, in den man viel hineininterpretieren kann, aber nicht muss. Na klar, hat der Film hier und da Schwächen und ist beiweitem nicht perfekt. Darüber kann ich aber getrost hinwegsehen, wenn ich nur an diese grandiose, durchweg spannende Kino-Unterhaltung denke und die Gedanken, die er meinem Gehirn zu entlocken scheint.
So, nachdem ich INCEPTION nun ein zweites Mal innerhalb kürzester Zeit gesehen habe, fand ich, es war an der Zeit, meinen Kommentar ein bisschen zu überarbeiten.
Wouh! Jetzt erst gelesen und wirklich KEINE der bestimmt 100 Kritiken, die ich mir bisher angetan habe, spricht mir DERART aus dem Unterbewusstsein wie dein Text!
Danke, kann ich mir mein angedachtes Review jetzt nämlich getrost sparen. ; ) Denn du bist einer der wenigen, der es endlich mal schafft den bewusst empfundenen Hype um den ganzen Film miteinzubeziehen und trotzdem nicht davor zurückzuziehen, nur um ihn deshalb abzuwerten und so womöglich 'individueller' zu wirken. Viel trauriger ist es nämlich das eigene Kinoerlebnis dadurch zu schmälern, indem man sich die Laune von Menschen vermiesen lässt, deren Charakter zu gerne exzeptioneller als der vieler anderer wäre, dies aber aufgrund der von wiederum Anderen eingeleiteten Inzeptionen im Grunde genommen gar nicht möglich ist. Pseudo-Anti-Haltung olé!
Der große Reiz von Christopher Nolans Film Inception besteht tatsächlich darin, dass er das im Grunde doch dröge Hadern um den Sinn des Träumens als atemlose Action auf die Leinwand bringt. Statt mühsamer Ableitungen aus dem Alltagstrott der Psyche und ihrer dürren Versprachlichungsformeln gibt es hier das volle Jahrmarktprogramm: waghalsige Verfolgungsjagden, trickreiche Schießereien, einstürzende Fassaden, geflutete Städte, Bergbesteigungen, Tauchaktionen und Kampfszenen im Zustand der Schwerelosigkeit. Während der Zuschauer – und darin liegt nun eben das besondere Vergnügen an diesem Film – sich unentwegt in der Kunst der Hermeneutik versucht, also dem Ganzen einen Sinn ablesen will. Der „Suspense“ dabei ist ein anderer als der klassische, wenn man um die Explosion einer heimlich gelegten Bombe fürchtet. Die Fragen, die sich der Zuschauer in Inception wieder und wieder beantworten muss, sind beunruhigender und grundsätzlicher: Sehen wir einen Traum- oder einen Wachzustand – oder träumt hier nur jemand, dass er aufwacht? In welcher Traum-im-Traum-Ebene befinden wir uns, beziehungsweise: in wessen Unterbewusstsein? Und wichtiger noch: Was hat das alles zu bedeuten?
Also die Frage in welcher Traumebene wir uns befinden stellt sich doch imho in diesem Film gar nicht. Alle Träume sind klar voneinander getrennt, allein schon die Wahl der unterschiedlichen Locations lässt da gar keinen Zweifel aufkommen. Auch die zeitliche Abfolge ist abgesehen vom Flash Forward zu Beginn des Film völlig chronologisch. Allein zum Schluß wirft der Regisseur durch den Kreisel nochmal die Frage auf ist der Traum zu Ende oder dauert er noch an. In dieser Beziehung sind Filme wie Total Recall wesentlich verschachtelter gemacht und auch spannender. Ich finde nach Memento hätte man von Nolan mehr erwarten können.
Inmitten einer Welle von Sommer-Blockbustern, die mit einem Fingerhut Intelligenz und der Aufmerksamkeitsspanne eines Dreijährigen auskommen, wirkt "Inception" wie ein Schock. Das neue, 160 Millionen Dollar teure Werk des "Dark Knight"-Regisseurs Christopher Nolan ist keine Comic-Verfilmung, beruht auf keinem Bestseller und trägt keine Fortsetzungsziffer hinter dem Titel. Der Film ist geradezu beunruhigend vorbildlos und einzigartig. [...]
Nolans handwerkliche Leistung ist enorm. In den meisten Blockbustern hat man das Gefühl, dass Charaktere und Handlung hinter den Spezialeffekten nur dritte Geigen spielen. Nolans Fabel ist derart originär, dass sie die Effekte mühelos in Zaum hält - und das will etwas heißen bei deren Güte.
Fraglos ist dieser Film ein souverän entworfener und niemals langweiliger Abenteuerspielplatz mit architektonisch gelungenen Blickachsen, Wandelgängen und Bauten in Bauten. Bei näherer Betrachtung aber erweist sich "Inception" vor allem als eines: eine gewaltig verschachtelte Aufräumfantasie, die den Helden vom traumatisierten zum handlungsfähigen Mann wiederherstellt.
Ja, “Inception” – der Film über einen Traumdieb, der sich seinen eigenen Albträumen stellen muss – ist ein großer Wurf, Großes Kino für das 21. Jahrhundert: klug, schön, aufregend, wirkungsmächtig, ungewöhnlich, einfallsreich, elegant aufgebaut, liebevoll im Detail, handwerklich brillant. Es fällt schwer, nicht euphorisch in Superlativen zu schwelgen: Für den phantastischen Film ist “Inception” ein Meilenstein wie “2001″ und “Blade Runner”. (Mehr im Podcast)
Das Seltsame an "Inception" ist, dass er ganz anders aussieht als jener Kunstthriller, der sich aus Nolans Prämisse fast schon von selbst entwickeln könnte. Dies ist kein Vexierspiel suggestiver und surrealer Traumgebilde, die im vage Symbolischen, im hypnotisch Rätselhaften, im ominös und klugheitssummend Andeutungsreichen bleiben. Dies ist ein Rabatzfilm erster Güte, dessen diverse Traumebenen aussehen wie verdichtetes Actionkino, wie ein unzensiertes Ballerspiel, wie ein schikanöser Karambolagerennparcours. [...]
Noch seltsamer ist, dass "Inception" dabei nicht hohl und oberflächlich wirkt, sondern beunruhigend. Wenn hier das Unterbewusstsein intelligenter Menschen aus Versatzstücken des Aggressionskinos besteht, dann werden dem Kinogänger seine Freuden als Einfalltor des Bösen schaurig gemacht. "Inception" setzt Grenzverletzung, Manipulation, Fremdbestimmung mit Filmbildern gleich. Nolan vergnügt uns mit Tempo, Bildwitz, Kniffligkeit und flüstert uns zugleich zu, die schönen Bilder seien Teil einer Gleichschaltung unseres innersten Wesens.
Das Seltsamste aber ist, dass dieser Hollywood ins Zwielicht ziehende, ein wenig Mitdenken fordernde Film in einer Zeit feigster Produktionsentscheidungen und dümmster Versuche, Blockbuster zu planen, finanziert wurde. Nolan durfte 160Millionen Dollar auf ein Projekt verwenden, das Studiomanager eigentlich in Panik verfallen, nach Nachdrehs, Umschnitten und Versimpelung schreien lassen müsste. Aber sie wussten ja gar nicht, in was sie sich einmischen sollten. Nolan hat seinen Film weitgehend abgeschirmt gedreht, über Plot und Stil lag der Mantel der Geheimhaltung. - Ob wir "Inception" etwa nur geträumt haben?
Inception ist wie eine Traum-im-Traum-Anordnung gebaut, ein Film ohne eindeutigen Beginn und mit äußerst ambivalentem Ende - eine Mise en abyme, die wie ein Computerspiel fortlaufend ihre Ebenen wechselt. Christopher Nolan, der britisch-amerikanische Tüftler unter den Hollywoodregisseuren, hat sich schon immer für solche narrativen Verwirrspiele begeistert (und demgegenüber psychologische Motivationen vernachlässigt).
Mit dem neuen Projekt, seinem seit dem Debüt Following ersten allein verfassten Drehbuch, wuchsen die Ambitionen besonders rasant in die Höhe. Das Resultat ist ein maßloser Film, der mitunter zu viel auf einmal will, aber gemessen an den kreativ engen Begrenzungen vergleichbarer US-Produktionen (über 200 Mio. Dollar Budget) über visuelle Sensationen verfügt, die Raum- und Zeitachsen auf schwindelerregende Weise durcheinanderwirbeln.
Die amphibische Qualität von Inception ist aber nicht nur produktionsbedingt - ein Blockbuster, der Autorenschaft beansprucht -, sondern tritt auch im Inneren als Spannung auf, wenn der Film zugleich Actionfilm, Spionagethriller und Drama eines traumatisierten Helden sein will, der mit den eigenen Phantomen einen Kampf austrägt. Vor allem letzterer Aspekt erinnert durch den gemeinsamen Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio an Martin Scorseses Shutter Island, dem die Verquickung persönlicher und kollektiver Traumata allerdings überzeugender gelang. [...]
Was allerdings bei all dem souverän exekutierten Traumsurfing in den Hintergrund rückt, ist der soziopolitische Widerhall des Films, ein gesellschaftliches Außen, mit dem er noch in Verbindung träte. Der melodramatische Teil der Erzählung ist auf individuelle psychische Dispositionen zurückgeschraubt, auf Archetypen, die in ihrer Funktionalität letztlich recht eindimensional bleiben. Der Traum im Traum im Traum bleibt ein verschlossener Bau, aus dem keine Idee in die Freiheit führt.
Was wäre Inception noch, wenn man ihm [...] die Verschachtelung der Realitätsebenen, nehmen würde? Wenn der Diebstahl in einem einfachen, materiell hergestellten Setup [...] stattfinden würde? Der Film müßte ohne die zuvor erwähnten, einzigartig-fantastischen Bildwelten auskommen, wäre aber wohl immer noch ein ziemlich spannender und in jedem Fall unterhaltsamer Heist-Movie mit einem schönen Cast [...]. Das ist Inception nicht. Seine erzählerischen Strukturspielereien machen ihn zusammen mit seinen imposanten Bildern und deren virtuoser Montage zu dem großen Film, der er ist.
[...]Es ist wirrköpfiges Zeug, das einem nach der Sichtung von „Inception“ durch den Schädel schießt. Kaum mehr als der Versuch, auch nur einen Bruchteil des Gesehenen, des Erlebten in annähernd passende Worte, in die Bedeutung aneinandergereihter Buchstaben zu pressen, während einem die unter dem letzten geschriebenen Wort weiße Seite entgegenblickt und man weiß, dass es einem nicht gelingen wird, nicht gelingen kann. Das erste Lied, das einem nach der Sichtung aus dem Radio entgegenschallt? Passenderweise Nenas „Nur geträumt“, »Ich hab' heute nichts versäumt, Denn ich hab' nur von dir geträumt«. Ist das so, waren das zweieinhalb Stunden in einem Traum, dessen einziger Existenzbeweis hinterher nun eine eingerisse Kinokarte ist? Aber nein, denn dafür hat sich dieser Film viel zu intensiv ins Gedächtnis eingenistet[...]Ja, „Inception“ ist wirklich so groß. Und davon nicht nur geträumt zu haben, sondern diese Größe tatsächlich erlebt zu haben, dieser Vollendung eines Gedankens in vollem Bewusstsein beigewohnt zu haben, genau dafür ist Kino gemacht. Alles andere ist nur ein Traum...[...]
Was dem Film fehlt ist Drive und wirkliche Spannung, was vor allem an den extrem blassen Charakteren liegt, von denen keiner eine echte eigentliche Persönlichkeit hat, die über das hinausgeht was die allesamt sehr talentierten Darsteller ihnen mitgeben können. Ellen Page ist Ursel Exposition und eigentlich nur als Ausrede dafür vorhanden die ellenlangen Erklärungen im Film unterzubringen, die den Streifen im ersten Akt dominieren. Wie weiland Joachim Blublath führen die Figuren sie in die Mechanik des Traumes ein, inkl Risiken und Nebenwirkungen.
Das Trauma von DiCaprios Dominic wird weidlich ausgespielt, bis auch dem letzten Zuschauer klar ist, wie die weitere Handlung verlaufen wird. Es wird erklärt, erklärt und noch mehr erklärt, ohne das wirklich etwas passiert und – was schlimmer ist, ohne das die Figuren ein Eigenleben entwickeln. Das der ganze Heist an einer Aufgabe hängt, die etwa halb so involvierend ist wie die Einführung einer neuen Cola mit Rühreigeschmack, macht…
Was dem Film fehlt ist Drive und wirkliche Spannung, was vor allem an den extrem blassen Charakteren liegt, von denen keiner eine echte eigentliche Persönlichkeit hat, die über das hinausgeht was die allesamt sehr talentierten Darsteller ihnen mitgeben können. Ellen Page ist Ursel Exposition und eigentlich nur als Ausrede dafür vorhanden die ellenlangen Erklärungen im Film unterzubringen, die den Streifen im ersten Akt dominieren. Wie weiland Joachim Blublath führen die Figuren sie in die Mechanik des Traumes ein, inkl Risiken und Nebenwirkungen.
Das Trauma von DiCaprios Dominic wird weidlich ausgespielt, bis auch dem letzten Zuschauer klar ist, wie die weitere Handlung verlaufen wird. Es wird erklärt, erklärt und noch mehr erklärt, ohne das wirklich etwas passiert und – was schlimmer ist, ohne das die Figuren ein Eigenleben entwickeln. Das der ganze Heist an einer Aufgabe hängt, die etwa halb so involvierend ist wie die Einführung einer neuen Cola mit Rühreigeschmack, macht es auch nicht eben leichter wirklich mitzuzittern.
(...)
Nolan ist ein Kopfmensch, ein Trickser, dessen Traumwelt den aseptischen Charme einer Tabellenkalkulation hat und der wie schon in früheren Filmen deutlich wurde, für echte Menschen, Figurenentwicklung und Gefühle die über die Behauptung derselben hinausgehen, wenig Sinn hat. Das Unterbewusstsein sympolisiert er als Fahrstuhl, bei dem die dunkelsten Erinnerungen natürlich im Basement zu finden sind. Wir wissen nichts über die Figuren als Menschen, jenseits ihrer Funktionen und des plakativen Traumas von DiCaprio. (...)
Zum Glück gewinnt Inception an Fahrt, wenn die Expositionsmarathons erstmal überstanden sind und der eigentliche Heist losgeht. (...)
Die wirklich spannenden Ideen, die Nolan in den Raum wirft, das Konzept der Idee als Virus, die weitreichenden Konsequenzen des Traumdiebstals, der Abhängigkeit von der Traumwelt und der Inception werden nichtmal oberflächlich angekratzt und weichen durchschnittlichen Actionmomenten und Schießereien, die wir schon oft und besser erlebt haben.
(...)
Unterm Strich bleibt ein toll besetzter Film, mit einigen sehr schönen Momenten, grandiosen Tricks, der im Endeffekt viel Lärm um recht wenig Substanz macht und insgesamt als einer der freud- und phantasie und humorloseren Einträge ins Genre des Traumfilms zählen darf. Angesichts des traurigen bisherigen Kinojahrs, welches außer Sequels, Remakes und Adaptionen nicht viel zu bieten hatte, ist Nolan mit diesem Film neben Toy Story 3 aber dennoch einer der großen Lichtblicke, was zugegeben aber auch nicht so schwer ist.
Achja: Die Musik von Hans Zimmer nervt, da sie den ganzen Film in zwei Modi durschrammelt, ominöses Blubbern und dramatisches Hornpupsen mit Verstärkung.
@Dolly Mir auch auch nicht. Er hat ganz schön gezetert nach der Vorstellung. Vielleicht hat er daheim einfach was leckeres gegessen und war deshalb gnädig gestimmt :)
Ich glaube der Film weckt mit seiner Story und den Charakteren enorm hohe Erwartungen, die durch die angesprochene Banalität einfach eingerissen werden. Die hohen Punkte gibt es für den Ansatz und ein zwei starke Bilder.
Hey Batz, du hast meinen Lieblingsabsatz hier herausgelassen, darum rezitiere ich ihn an dieser Stelle einfach. ;)
"Es ist fast tragisch, wie sehr die Figuren vom Drehbuch vernachlässigt werden: Ellen Page bleibt Projektionsfläche des Erklärbärs und Ruferin in der Wüste, Joseph-Gordon-Levitt ist der Stylishe mit den gegelten Haaren, Tom Hardy der sympathische Humorbolzen mit der Formwandlungsfähigkeit, Ken Watanabe ist der asiatische Industrielle, Dilepp Rao ist der Betäubungs-Spezi und Cillian Murphy der smarte Yuppie mit dem weichen Kern. Leonardo ist der leidende Anführer mit der traumatischen Vergangenheit und der wohl langweiligsten Frau der jüngeren Filmgeschichte. Postlethwaite, Haas und Cain sind eigentlich nur Garnierung und haben weniger Screentime als der ins Wasser fallende Van."
@Wombat: Da ist was dran.
@Dolly: Das sieht bei mir recht ähnlich aus. Viel Gemecker im Kommentar und doch noch ne 7.5 gegeben. Bestimmt teils aus gutem Willen basierend auf dem was Wombat hier in seinem letzten Satz nennt.
Man kann so der Kritik eigentlich zustimmen bzw. ich kann sie nachvollziehen. Wobei die von dir kritisierten Aspekte mir bei dem Film minder wichtig waren :)
Sehr schöne Kritik! Ich fand vor allem schade das die gute Besetzung hier so verfeuert wurde, zummindest ist die Charakterzeichnung sehr dünn ausgefallen und die pseudo psychoanalytische Erklärungsversuche sind mindestens so bröckelig wie die zerfallenden Traumwelten.
Aber Hauptsache da konnte sich mal einer Ordentlich mit der High-Speed Kamera austoben. ;D
Aber schön das jemand Hans Zimmers uninspirirtes Getröte genau so nervig fand! ;) Hätte er sich mal Clint Mansell geholt...
ein echter Batzman eben. Was Ellen Page angeht zeigt deine Kritik richtige Ansätze. Allerdings fehlt es dem Film nicht an Spannung und an Substanz hatte der Film mehr zu bieten als (fast) alles was in den letzten 2 Jahren in die Kino`s kam. Jedenfalls in einen Film verpackt der auch zu unterhalten weiss.
Achja: Die Musik. Die ist genial wie immer auf den Punkt gebracht. Sie verstärkt die surreale Atmosphäre ohne zu dominant zu sein. Hans Zimmer eben, ein Garant für die besten Score`s und Soundtracks
[...] Die Schnitte in den Szenen setzen früh ein, damit keine unnötigen Sekunden vergeudet werden. Dass die Laufzeit dennoch fast zweieinhalb Stunden beträgt, zeigt, wie viel „Inception“ zu erzählen hat. Dabei bleibt kaum Zeit, einen Blick auf die Armbanduhr zu werfen. „Inception“ ist ein breiter Gigant – nicht langgezogen, sondern voller Informationen, eingebettet in einen vorbildlichen Spannungsbogen und viele Action-Szenarien. Nolans Drehbuch spielt so gekonnt mit Zeit- und Handlungsebenen, dass es diese beiden Begriffe praktisch neu definiert. [...]
Als aktuelle Blockbuster-Action ist es wohl ein monumentaler Entwurf mit einer Reihe virtuoser technischer Kabinettstückerln und einer Rästelknacker-Konstruktion, die zumindest im Umfang Nolans bisherige Zeit- und Strukturspielereien wie Memento weit hinter sich lässt. Ein Film über Ideen ist es trotzdem nicht wirklich. Genauer gesagt: Inception entfaltet sich zwar als Ideenfilm, aber die Konzepte sind haltlos überbestimmt und oft am Rande der Banalität. Es handelt sich sozusagen um den Granatwerfer unter den Traumfabrik-Sommerfilmen. [...]
Nolan müht sich unnötig, die ohnehin offensichtliche Analogie zwischen Traum und Kino (und insbesondere Inception) zu betonen. Aber das bleibt ein vorgeschobenes Konzept: bezeichnend, dass immer der schwammige Begriff Unterbewusstes für Freuds Unbewusstes benutzt wird. Das Traum-oder-Wirklichkeit-Händeringen beeindruckt auch deshalb so wenig, weil die Visionen letztlich mehr mit Game-Design und Level-Bauplänen zu tun haben: Es ist der Stoff, aus dem die Computerspiele sind.
dieser kommentar ist leider nur die bestätigung, dass die defamierung sehr guter filme, die aus dem dümmlichen blockbustergetümmel herausstechen, in der presse gang und gebe ist und es für die schreiberlinge eine größere intellektuelle herausforderung zu sein scheint einen guten film schlecht dastehen zu lassen als eine wirklich objektive und ehrliche haltung zu diesen einzunehmen.
stimme absolut nicht zu.
Traum und Wirklichkeit, Schein und Sein - sich mit dem Verhältnis beider zueinander zu beschäftigen, hat eine lange Tradition. Es ist Gegenstand idealistischer Philosophie, romantischer Spekulation, es durchzieht das Werk Freuds und Kafkas und reicht bis zu Drogenexperimenten und Bewusstseinserweiterung. Nolan tippt diesen Resonanzboden allenfalls an, wenn er seine Darsteller durch verschachtelte Räume irren und schwerelos schweben lässt oder das Bewusstsein als Aufzug darstellt, welcher seine Helden auf verschiedenen Etagen des Unbewussten entlässt.
Schlimmer aber ist, dass er die einzelnen Teile von „Inception“ nicht zusammenbringt. Der Film bleibt eine einzige Ansammlung von Fragmenten, die nicht sonderlich tiefgründig sind.
In der Tiefphase des Schlafes kommt es zu einem Phänomen, das Rapid Eye Movement heißt, einer hektischen Bewegung der Augen. Dafür sorgt Nolan zweifellos, wenn wieder einmal ein ganzer Trupp Verfolger auf Cobb und die Seinen schießt. Der Rest des Films verlockt kaum, in diesem Traum zu verharren.
Als monumentale Konstruktionsarbeit mit perfekten Effekten fordert "Inception" heraus – und so auch die gesamte Aufmerksamkeit beim Zusehen. Wahrscheinlich ist das mehr, als jeder andere Actionblockbuster dieses Jahres leisten wird, und dafür kann man ihn bewundern. Eine nachhaltige emotionale oder philosophisch stimulierende Bewegung bleibt nach dem zweieinhalbstündigen Traummanöver allerdings aus.
Genau genommen ist "Inception" ein klassischer Raubzug-Thriller wie schon "Ocean's Eleven" oder "The Italian Job" - der Plan, das Team, die Ausführung. Doch hier kommt der erste Geniestreich Nolans: Eine völlig neue Geschichte zu erfinden, scheint heute fast unmöglich. Also hat er für das Bekannte völlig neue Bedingungen geschaffen und es so zu etwas Neuem gemacht: nicht stehlen, sondern etwas dalassen. Kein supergesicherter Tresor, sondern das Unterbewusstsein, in dem alles möglich ist.
Ja, der Vergleich mit "Matrix" liegt auf der Hand. [...]
Aber hier kommt der zweite Geniestreich Nolans. Der 39-jährige Brite hat die andere Richtung eingeschlagen und ist damit ganz nah dran am Zuschauer: Nolan braucht keine neue Welt und keine neuen Wesen. Er nimmt, was wir kennen, und bohrt es auf.
Jeder Mensch träumt, und wohl jeder Mensch hat sich schon einmal gefragt, woher wir eigentlich wissen, was Traum und was Wirklichkeit ist. Zu diesem Thema einen mainstreamtauglichen Blockbuster zu drehen, ist Nolans dritter Geniestreich: Wer möchte, kann "Inception" nämlich als Actionfilm sehen, dessen Helden sich wie in einem Computerspiel durch verschiedene Ebenen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kämpfen.
David Fincher oder Martin Scorsese haben es zu ihrer Zeit vor gemacht, sie erschufen Klassiker wie “Sieben”, “Fight Club” oder “Casino” und “Taxi Driver” und wurden damit zu den angesehensten Männern in Hollywood. Doch zur heutigen Zeit zählt nur ein Name und der ist Christopher Nolan, für mich hatte Nolan bis jetzt noch keinen schlechten oder gar mittelmäßigen Film abgeliefert, nein er lieferte eigentlich nur hochkarätige Filme ab, doch jetzt mit seinem neusten Werk schießt er den Vogel ab. Meisterwerk wäre noch etwas untertrieben und würde dem Film absolut nicht gerecht werden.
-fully agree! ("Meisterwerk wäre noch etwas untertrieben..")
.. also ich wüsste keinen Actionfilm der mithalten koennte. Was aber auch für Nolan's Zukunft bedeutet unter dem Zwang zu stehen, auf dem Level weiter machen zu muessen.. und das ist hart -bin aber zuversichtlich ;) Dieser Film hätte einen Avatar ähnlichen Hype zumindest verdient, auch wenn ich hoffe das sowas nicht passiert :o
Und du hast recht, irgendwie steht Nolan zur Zeit etwas allein da. ( ich weiß nicht ob das jetzt etwas Gutes ist) aber fest steht: 11 von 10 Punkten!
Der britische Regisseur Christopher Nolan gilt mit seinen 39 Jahren als neuer Kino-Wundermann, man handelt ihn bereits als legitimen Nachfolger von Orson Welles und Kubrick. [...] Nolan versteht das Kino buchstäblich als Traumfabrik. Seinem Mut, bislang noch nie gesehene Bilder zu erfinden, ist es zu verdanken, dass „Inception“ ein großer Film geworden ist.
Wer die Gedankenkonstrukte aus Matrix, 13th floor, Blade Runner (Ist das was ich erlebe real? Ist meine Erinnerung real?) mag, wird Inception lieben. Auch sonst ist Inception für seine Länge durchgehend packend und kurzweilig. Den Film in das SciFi-Gerne einzustufen, finde ich etwas gewagt, da Inception in der Gegenwart spielt und dabei fast zeitlos ist- und ohne klassische SciFi-Elemente daher kommt. Es ist jedenfalls einer der Filme, die man gesehen haben muss.
:-) SciFi ist für mich etwas, was vereinfacht gesagt, erkennbar in der Zukunft (also Raumschiffe, andere Planeten, Ausserirdische, oder klar als solche erkennbare Zukunftstechnologie etc. enthält). 2001 fällt bei dieser Definition natürlich klar unter SciFi.
Inception hat keines dieser offensichtlichen Elemente, sondern spielt im "Jetzt", ohne dabei für mich auf ein konkretes Jahr festgelegt zu sein, daher meine Einstufung als "zeitlos".
Hölle, da Draussen gibt es Jemanden, der das was ich hier schreibe tatsächlich liest - danke für das Interesse.
Aber Ihr solltet schon lange im Kino sitzen und Euch Inception selbst ansehen ;-)
:-) SciFi ist für mich etwas, was vereinfacht gesagt, erkennbar in der Zukunft (also Raumschiffe, andere Planeten, Ausserirdische, oder klare als soche erkennbare Zukunftstechnologie enthält). 2001 fällt bei dieser Definition klar unter SciFi.
Inception hat keines dieser offensichtlichen Elemente, sondern spielt im Jetzt, ohne für mich auf ein konkretes Jahr festgelegt zu sein, daher meine Einstufung als "zeitlos".
Hölle, da Draussen gibt es Jemanden, der das was ich hier schreibe tatsächlich liest - danke für das Interesse.
Also zumindest die Technologie, die das gemeinsame Träumen ermöglicht muss man wohl dem Sci-Fi-Genre zuordnen. Und auch sonst sind mehrere ineinander verschachtelte Realitätsebenen ein Typisches Sci-Fi-Motiv. Außerdem versucht der Film ja auch (bis auf diese eine Technologie und die Folgen, die sich daraus ergeben) möglichst Realitätsnah zu bleiben, was auch typisch für ernstgemeinte "erfundene Wissenschaft"-Filme ist.
Dann lasst es mich versöhnlich so sagen: wer mit einer Einordnung ins SciFi-Gerne Laserpistolen und Lichtschwerter erwartet: das gibt es bei Inception nicht. Das was der Film an "SciFi"-Elementen hergibt, zeigt der Trailer.
Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass kein Zuschauer überrascht ist, wenn er einen Film sieht. Mit den ganzen Klarstellungen dürfte es jetzt hoffentlich klar sein.
Natürlich hat Inception seine Mängel, am meisten fallen da aber überraschenderweise weder die Lücken in der inneren Logik noch die wie erwähnt doch eher simple Story und der eher behauptete Tiefgang ins Gewicht, sondern die – wie von Nolan gewohnt – sehr schwach inszenierten Actionszenen: Dank Wackelkamera und nervösem Schnitt weiß man hier nie so recht, wer wo ist und auf wen schießt, was schon bei Dark Knight ein großes Problem war. Der Joseph Gordon-Levitt Schwerbeporno als einzige (dann aber richtig) gelungene Actionszene entschädigt dafür auch nur zum Teil.
Dennoch: Hier wird nicht das Rad erfunden und auch zu keiner tiefgehenden Diskussion angestoßen, doch wir bekommen 2 1/2 Stunden fantastische Kinounterhaltung mit jeder Menge Eyecandy, die es schafft, nach der Exposition auf zuviel pseudo-intelektuelles Geschwurbel zu verzichten und den Zuschauer dennoch nicht für dumm zu verkaufen. Das ist Mainstream-Kino im besten Sinne und mehr als Grund genug, diesen Film auf keinen Fall zu verpassen.
Christopher Nolan errang mit "Memento" meine Aufmerksamkeit, mit "The Dark Knight" meine Bewunderung - mit "Inception" ist er zu meinem neuen Lieblingsregisseur geworden. Der Film erinnert zwar formal als auch inhaltlich an viele Filme, inklusive moderner Klassiker wie "Matrix" - aber das tut meiner Verehrung keinen Abbruch. Bei diesem Film fällt mir schlicht nichts ein, was man kritisieren könnte, er spielt in jedem Bereich in der allerhöchsten Liga: Drehbuch? Genial! Erzählform: Verschachtelt-Genial! Darsteller: Beeindruckend! Musik: Bedrohlich, packend - genial. Die visuelle Umsetzung zuletzt ist ohnehin Nolans große Stärke. Verständlich, daß er hier seinen größten Trumpf ausspielt. Der Film bietet Bilder (und Ideen), die man SO schlicht noch nicht gesehen hat. Ich verneige mich vor einem Großmeister des Kinos und bin überzeugt, daß "Inception" ein neuer Klassiker des Kinos ist. Das ist umso wohltuender, als daß uns Hollywood für gewöhnlich mit banaler Einheitskost versorgt. Aber keine Sorge: "Inception" ist ein 4-Gänge-Menü, nachdem ihr cineastischer Appetit und Sinn für Genuss eine ganze Weile gesättigt sein dürfte!!!
Batman-Regisseur Christopher Nolan stellt in seinem clever verschachtelten Thriller "Inception" die Frage nach der Echtheit der Realität. Eine bildstarke Hommage an die Illusionsmacht des Kinos, die ganz ohne 3-D-Mätzchen fasziniert.
Dass „Inception“ visuell und dramaturgisch immer wieder an etliche Filme erinnert, spricht in keinster Weise gegen seine Originalität. Denn Regisseur Christopher Nolan verknüpft all diese Elemente auf höchst eigenwillige Art und Weise miteinander, so dass das Ergebnis absolut eingeständig ist. Auf der formalen Ebene führt dieser Eklektizismus freilich dazu, dass „Inception“ trotz seiner brillanten Optik weniger stilbildend wirkt als etwa „Matrix“.Ähnlich „Matrix“ stellt in „Inception“ die Action lediglich eine Außenseite dar, hinter der tiefgreifende Fragen angesprochen werden. Über das durchaus von Siegmund Freud beeinflusste Verhältnis zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen dem Bewussten und dem Unterbewusstsein hinaus handelt Nolans Film von Trauer und Schuld. Insofern bleibt sich Regisseur Christopher Nolan treu, der sowohl „Batman Begins“ (2005) als auch „The Dark Knight“ (2008) als „Läuterungsplot“ angelegt hatte, bei dem die Hauptaussage lautet: Die eigentlichen Kämpfe werden im Inneren eines jeden ausgefochten.
Wenn auf der Leinwand „The End“ erscheint und das Licht im Kinosaal wieder eingeschaltet wird, würde sich der Zuschauer am liebsten den ganzen Film wieder von vorne anschauen, so komplex die Handlung, so viele Details sind an ihm vorübergegangen, ohne dass er sie alle wahrnehmen konnte – kein geringes Lob für einen zweieinhalbstündigen Spielfilm, der überdies höchste Konzentration abverlangt.
Inception ist nicht nur ein heißer Anwärter auf den Titel Film des Jahres, der Film ist bereits jetzt ein Klassiker, ein großes Ausrufezeichen in der farblosen Blockbusterwelt und ein Meisterwerk, wie man es nur selten zu sehen bekommt. Christopher Nolan ist der Messias des Hollywood-Kinos und schafft was seit Matrix niemandem in dieser Form gelungen ist: Er erzählt eine intelligente Geschichte mit philosophischem Subtext und Interpretationsmöglichkeiten, die es schafft die Intelligenz des Arthousekinos mit der visuellen Brillanz und dem Unterhaltungswert eines Hollywood-Blockbusters zu kombinieren. Das Ergebnis ist schlicht ein unfassbarer Bastard von einem Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
"Inception" ist ein spannungsgeladener, visionärer Psychothriller, der trotz oder wegen seiner abstrakten und komplexen Thematik zum Nachdenken anregt. Zweifellos eine ziemlich reife Idee.
Wie noch jede Regiearbeit Nolans ist INCEPTION in erster Linie ein spektakulärer Werkstattbericht aus der Traumfabrik, der gerade, weil er gegen die Grenzen des technisch und kreativ Machbaren strebt, vor allem eines zeigt: dass immer noch mehr geht.
Alles in allem ist Inception ein fantastischer Film – und das im doppelten Wortsinn. Der ungeheuren Fantasie Nolans und seinen 170 Millionen Dollar Budget scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Nie langweilig, nie zu philosophisch, nie zu actiongeladen. Inception ist der bisher beste Film des Jahres und die Chancen stehen gut, dass er es bleibt.
Believe the hype: Das Storydesign des neuen Nolan-Thrillers ist gewohnt komplex und fesselnd. Dass der britische Filmemacher und Autor dabei erneut auf Vielschichtigkeit setzt und dafür in der Figurenzeichnung nur die Oberfläche berührt, dürfte rückblickend und aufgrund seiner ausufernden Filmwelten nichts Neues sein. „Inception“ will nur intelligent unterhalten. Nolan verzettelt sich deshalb glücklicherweise nicht in pseudo-tieftrabendes Philosophengeschwätz. Er verheddert sich manchmal jedoch im gnadenlosen Countdown-Runterzählen. Ständig rinnt die Zeit, platzt ein Plan oder taucht die Tante in jenem Traum des einen oder anderen Typen auf. So viele What If-Momente gab es in einem Film schon lange nicht mehr. Im Grunde genommen ist das aber nur ein verdammt vorbildlicher Spannungsaufbau, der von Hans Zimmer wahrlich dröhnendem und den Kinoboden erzittern lassenden Soundtrack meisterhaft unterstützt wird. Wie schon öfters gesehen zieht der eigentliche Con-Artist namens Nolan die Kinogänger an ihrer Nase durch sein doppebödiges Labyrinth und verpasst den freudig erregten Fans am Ende eine eigene Inception. Und hier unterscheidet sich der Kampf der Traumdiebe vom artverwandten Vorgängermeisterstück „The Prestige“: Wo im dramatischen Zauberer-Duell dem Zuschauer alles haarklein erläutert wurde, verzichtet Nolan diesmal bei essenziellen Puzzleteilen auf die passende Platzierung. Die Folge: Im Internet brodeln die Theorien. Nolan hat es also wieder geschafft: „Inception“ ist der perfekte Unterhaltungsfilm, der aufgrund seiner komplexen Geschichte genügend Streitpotenzial für Fanboys und kritische Nörgler bietet. Die Gespräche nach dem Kinobesuch und die wehleidigen Überzeugungsversuche der beiden Lager werden in den kommenden Wochen sicherlich genauso unterhaltsam sein wie dieser gnadenlos spannende Blockbuster.
'Inception', der neue Film von Christopher Nolan, ist ein großartiger Abenteuerfilm, ein Heistmovie in Räumen mit irrealer Architektur, ein kleines Meisterstück der Spannungsdramaturgie und Actionmontage. Kein Streifen ohne Fehl und Tadel, und natürlich kann eine Kritik vor deren größten nicht zurückweichen – geht man aber zu sehr auf die Details ein, erinnert das rasch ans Zählen einzelner fauler Rosinen in dem enormen Kuchen, der ein kleines cinematographisches Schlaraffenland umgibt.
Inception ist dieser seltene Film, der auf einer oberflächlichen Ebene genauso genossen werden kann, wie auf weiteren tieferen, ein Meisterwerk, das auf unheimliche Weise die bewusstseinsverändernde Reise imitiert, die sein Protagonist durchlebt.
Willkommen in der Welt von Inception, geschrieben und inszeniert vom meisterhaften Christopher Nolan, ein unglaublich aufregender Science Fiction Thriller, der so verstörend ist, wie er sich anhört. Dies ist populäre Unterhaltung, die einen mit einem derart intensiven und nervenaufreibenden k.o.-Schlag trifft, dass ihr euch Sorgen machen werdet, ob es ungefährlich ist, nachts die Augen zu schließen.
[…]
Das Vergnügen bei Inception ist nicht, dass Nolan, wie es im Chanson heißt, nichts bereut, sondern dass er nichts vergessen hat und virtuos das Beste aus traditionellem und modernem Filmemachen zusammenbringt. Wenn ihr nach intelligenter und nervenaufreibender Unterhaltung sucht – so sieht sie aus.
Ich hätte mir Inception noch bizarrer, abgedrehter gewünscht. Aber obwohl Pages Figur den Namen von Ariadne, der Herrin des Labyrinths in der griechischen Mythologie, trägt, ist der Film gänzlich Nolans eigenes Labyrinth und es ist erfreulich einen Sommerfilm zu erleben mit so großen visuellen Ambitionen und mit nichts weniger im Sinn als (wie Shakespeare sagte) einen Traum ohne Boden (a dream that hath no bottom).
Und obwohl es viel zu sehen gibt in Inception, fehlt es darin doch an einer wirklichen Vision. Nolans Vorstellung des Geistes ist zu buchstäblich, zu logisch, zu Regel-gebunden, um die volle Ladung an Wahnsinn zu erlauben – das Risiko echter Verwirrung, von Delirium und unsagbarer Vieldeutigkeit – die das Thema erfordert. Das Unbewusste, wie Freud (und Hitchcock und viele andere großartige Filmemacher) wusste, ist ein zutiefst unbändiger Ort, ein Labyrinth unzulässiger Wünsche, verschlüsselter Geheimnisse, Witze und Ängste. Wenn Nolan diesen Ort nicht ganz erreichen kann, dann vielleicht, weil der Zugang versperrt ist durch eben dieses Medium, das er mit so viel Können einsetzt.
Filme scheinen heutzutage meist aus der Recycling-Tonne zu kommen: Fortsetzungen, Remakes, Franchises. Inception dagegen macht es sich nicht einfach. Er ist durch und durch originell, aus neuem Stoff geschneidert, dabei aber durchstrukturiert mit den Grundlagen eines Actionfilms, so dass er scheinbar mehr Sinn ergibt, als es (womöglich) der Fall ist. Ich war immer der Überzeugung, dass es in Memento eine Lücke gibt: Wie kann sich ein Mann, der sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat, daran erinnern, dass er sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat? Vielleicht gibt es auch in Inception eine solche Lücke, aber ich kann sie nicht finden. Christopher Nolan hat Batman neu erfunden. Dieses Mal erfindet er zwar Nichts neu. Aber viele Regisseure werden versuchen, Inception zu recyceln. Ich denke, als Nolan dieses Labyrinth verließ, hat er den Plan weggeworfen.
Der Film fesselt den Zuschauer an den Sitz und lässt ihn mit Konzentration erwarten, was als nächstes passieren wird. Ansonsten wäre es auch schwer, der Handlung zu folgen. Aufgebaut wie ein verworrenes Labyrinth, führt "Inception" den Zuschauer durch miteinander verknüpfte Traumwelten. […] "Inception" funktioniert als Metapher für den kreativen Prozess des Filmemachens.
Darauf haben wir also gewartet. "Inception" war das größte Geheimnis des Jahres und jetzt können wir endlich sehen, worum sich der ganze Hype gedreht hat. Wie sich herausstellt, ist es einfach nur ein guter Genre-Film. Die größte Überraschung ist also, dass es keine Überraschung gibt. Es ist einfach ein Film, der seine Geschichte erzählt und nicht gleich die besten Szenen verraten hat.
Matrix trifft Synecdoche, New York – oder wie ein James Bond-Film von Charlie Kaufmann. [...] Inception ist eine aussagekräftige Verfolgungsjagd in einem Sommer voll belangloser Unterhaltung. Mit donnernder Action, die den Gesetzen der Physik trotzt, herzzerreißenden Emotionen und einer erstaunlichen Performance von Leonardo DiCaprio, liefert Christopher Nolan wieder einmal etwas Originelles: Willkommen in einem unentdeckten Land.
"Matrix trifft Synecdoche, New York – oder wie ein James Bond-Film von Charlie Kaufmann." -> Irgendwie ist dieser Satz oberflächlicher Quatsch. Erinnert an Kritiken aus der "Cinema", in denen auch desöfteren solche komische Vergleiche gezogen werden, die wohl "smart" wirken sollen.
Und was ist denn bitte sehr eine "aussagekräftige Verfolgungsjagd"? Hat das was mit "donnernder Action, die den Gesetzen der Physik trotzt" zu tun?
Pff! Eine Rezension, so aufgeblubbert wie der Film selbst. :D
Eine teuflisch komplizierte, höllisch unterhaltsame Sci-Fi-Reise durch eine Traumlandschaft, die einfach nur überwältigend ist. […] Inception katapultiert Nolan nicht nur an die Spitze der Sci-Fi-All-Stars, sondern sollte auch zu einem der besten Filme dieses Sommers werden. […] Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Film kein weltweiter Hit wird. [...] Manchmal hat Originalität ihren Preis: Am Ende des Films könnte sich der Zuschauer völlig erschöpft fühlen.
Inception ist ein gut gelungener Science-Fiction-Thriller, der auch nach mehrmaligem Ansehen noch für viel Gesprächsstoff sorgt.
Der Zuschauer wird durch verschiedene Traumlevels geführt und stellt sich oft die elementare Frage des Films: Realität oder Traum? Die Story und die Hintergründe, die in diesem Film aufgebaut werden sind einfach genial. Begriffe wie Extraction, Inception oder auch der Limbus machen den Film einzigartig.
Der Film entwickelt seine eigenen Gesetze, welche aber beim Zuschauer auch verwirrend und zu kompliziert sein können (z.B der Limbus oder Dom`s Kreisel). Es ist zweifelsohne ein komplexes und vielschichtiges Meisterwerk von Christopher Nolan.
Auch die Drehorte sind meiner Meinung nach super gewählt. Sie ermöglichen durch die sehr verschiedenenen Gegenden eine klare Abgrenzung der unterschiedlichen Traumebenen. Bestes Beispiel hier ist einerseits die Schneewelt inklusive der hochbewachten Festung, auf der anderen Seite aber auch das in der zweiten Traumebene dargestellte Hotel. Diese werden zusätzlich durch eine gute Kameraführung ergänzt.
Die Rollen, welche die Schauspieler in dem Film einnehmen sind genauso außerordentlich wie brilliant. ( Der Extractor, Architekt, Fälscher, …)
Der effektiv wirkende Soundtrack und die restlichen Umgebungsgeräusche runden diesen ausgezeichneten Film ab.
Subjektiv hat dieser Film 8,5/10 verdient. Aufgrund der Tatsache, dass er mein absoluter Lieblingsfilm ist, gebe ich hier aber die Maximalwertung :)
Sicherlich toller Film, aber seit mal ehrlich Leute, anderen Filmen sagt ihr "Typisch Hollywood" nach, aber hier ist es anders oder was? Bildgewaltig, Spannend, aber ohne wirkliche Emotionen. Und wenn man etwas aufpasst macht auch das Ende Sinn.
Es ist doch mehr die Idee die hier fasziniert, denn wirklich mal, wer guckt sich diesen Film schon ein 3. mal an?
Ich z.B. schaue in mir ein drittes Mal und sicher auch noch öfter an ;)
Fehlende Emotion wird immer gerne vorgeworfen, aber wer unter die Schale guckt (vor allem von DiCaprio's Charakter) der wird sie schon finden. Es ist nur nicht frontal ins Gesicht, aber trotzdem da !
Das mag ja schon sein, nur wenn ich hier so lese wirkt es teilweise lächerlich. Ich hab ihn aber auch schon 3 oder 4 mal gesehen, nur genau jetzt setzt dieses: Du kennst jede szene auswendig Gefühl ein :D
Was hier so vom Stapel gelassen wird, zu INCEPTION und zu Nolan allgemein, ist auch teilweise (größtenteils!?) lächerlich! Ich bin einfach der Meinung er hat hier einen wirklich großen Blockbuster geschaffen, in dem eben nicht die Gefühle der Charaktere fehlen, sondern halt nur etwas subtiler und versteckter sind!
Die Behauptung dem Film fehle Emotion finde ich GENAUSO lächerlich wie die unreflektierten Posts aller Fanboys, das hier sei 'der intelligenteste Film aller Zeiten'.
Der Unterschied ist nur: die fanboys sind meist irgendwo zwischen 14 und 16 Jahre alt und haben die CHance es einfach noch besser zu lernen :D
Nochmal zu deiner Aussage: Typisch Hollywood finde ich INCEPTION tatsächlich nicht! Allein das Making-Of zu schauen zeigt, dass Nolan echter, direkter und kreativer arbeitet als 'typisch Hollywood'. Fast alle Spezialeffekte sind handgemacht, fast alle Kulissen wirklich gebaut, etc. etc. Inhaltlich ist es ein Blockbuster, aber das ist ja auch gar nicht das Problem!
Sag ich ja auch garnicht, ich meine auch nicht dem Film fehlen emotionen, nur berührt es mich eben absolut nicht.
Ich finde ihn trotzdem gut, aber noch einen positiven kommentar brauch man ja nicht bei der Menge hier. :D
Ganz großes Kino!
Seitdem ich meine Abneigung gegen Leonardo DiCaprio abgelegt habe - als junger Kerl hat man es weniger mit den weichen Schönlingen und mehr mit den hartgesottenen Vorbildern -, gehört er definitiv zu meinen Lieblingsschauspielern. Trotz seiner Besetzung hatte ich von INCEPTION allerdings nicht zu viel erwartet. Doch ich war begeistert. Bildgewaltig, innovativ, actionreich. Die bessere Matrix.
Der Film gehört zu meinen Lieblingen und verdient diese Ehrenpositionierung mit jeder einzelnen Filmminute.
Dieser Film und Matrix gehören zu meinen Lieblingsfilmen.
Habe diesen Film schon mehrmals angeschaut und kann immernoch nicht genug davon bekommen.
Die grösste Frage die ich mir jetzt noch stelle ist, ob sich der Kreisel von Leonardo DiCaprio am Schluss weiterdreht oder nicht. Es gibt im Film mehrere Scenen, bei denen er ihn nicht "drehen" konnte und somit nicht feststellen konnte, ob er noch träumt oder nicht. Somit lässt dieser Film mit seinem offenen Ende viele Fragen offen.
Ich persönlich hoffe auf keinen zweiten Teil (was bis jetzt auch noch nicht angekündigt wurde), denn dieser könnte die Speculationen vom ersten Film "verderben".
Mein Bruder hatte Recht als er gesagt hat, dass ich diesem Film nicht entweichen kann: Als mein Bruder diesen Film mal wieder auf DvD schauen wollte, wollte ich lieber einen anderen FIlm schauen, da ich Inception zuvor schon im Kino gesehen habe und den anderen Film nicht. Da der Film allerdingsspäter anfing, habe ich die ersten 15 min von Inception mitgesehen. Letztenlich habe ich vergessen, dass ich eigentlich einen anderen Film sehen wollte.
Der Film packt einen einfach von Anfang an, man kann sich dem nicht entziehen!!!
Interessanter Film mit Tiefgang.
Spannung, Verwirrung mit Stil und richtig schöne Effekte!
Regisseur Christopher Nolan hat seine Hausaufgaben gemacht :)
"What is the most resilient parasite? An idea. Once an idea has taken hold of the brain it`s almost impossible to eradicate. An idea is like an virus, resilient, highly contagiuos. The smallest seed of an idea can grow. It can grow to define or destroy you."
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei Filme spielen in einer nahen Zukunft, alle drei Filme sind dystopischer Natur, in allen drei Fällen schrieb der Regisseur auch das Drehbuch. Und: In allen drei Filmen existiert eine singuläre Technologie, welche die fiktive Welt grundlegend von der heutigen unterscheidet.
In "Inception" gilt die Annahme, dass es möglich ist, in fremde Träume einzudringen und den Schläfer so zu manipulieren, dass er vertrauliche Informationen preisgibt. So was nennt man dann "Extraction". Im titelgebendem Fall versuchen die Industriespione jedoch sogar noch einen Schritt weiterzugehen, und dem Träumer eine unterbewusste Direktive einzuimpfen, die dieser nach dem Aufwachen für seinen eigene Idee hält. Im Gegensatz zu Zeitreisen, Telekinese oder genetisch programmierten Massenmord, wirkt so etwas beinahe glaubhaft.
Weiterhin spielt in allen drei Filmen ein Mann um die 30 die Hauptrolle, der entweder schon von Anfang an ein Verbrecher ist, oder im Laufe der Handlung zu einem wird. In allen drei Filmen geht es um die Beziehung dieses jungen Mannes zu einer Frau, welche alles verändern wird oder verändert hat. Wiederum wird in allen drei Filmen nicht nur ordentlich Action geboten, es spielen teilweise auch die gleichen Leute mit (Joseph Gordon-Levitt in "Inception" und "Looper"; Cillian Murphy in "Inception" und "In Time"). Alle drei Filme verfügten über hohe Budgets, kommen optisch aber teils stark reduziert daher, steckten ihr Geld in Gegensatz zu Mega-Krachern wie "Das 5.Element", "Minority Report" oder "Total Recall" nicht in detailreiche CGI-Wandgemälde,
in denen jedes Detail eindrucksvoll ins andere greift, sondern augenscheinlich in alle anderen Abteilungen, was auch mal eine gute Sache ist.
Anspruch & Realismus:
Von allen drei Fantasien ist "Inception", wie schon erwähnt, noch die am realistischsten anmutende. In Träumen ist immerhin alles möglich und auch heute schon basteln die Neurologen an Geräten, welche unsere Hirnströme in einfache Bilder rückübersetzen. Der Film spinnt solcherlei Gedanken weiter, bedient sich auch großzügig bei bekannten ("The Cell"; "Matrix") und weniger bekannten ("Dreamscape";) Filmen, denen eine ähnliche Thematik zugrunde lag. Vom Stil her eher anspruchsvolles Gedankenspiel als Actionorgie, profitiert der Film von seinem auch in der Breite qualitativ hochwertigem Cast. Darsteller wie Michael Caine, Ellen Page, Marion Cotillard, Cillian Murphy, Leonardo Di Caprio und Joseph Gordon-Levitt waren die Box-Office-Lebensversicherung für schwere Kinokost wie diese. Und tatsächlich ging der Plan auf: Mit einem Einspielergebnis von 825 Millionen US-Dollar ist "Inception" einer der 40 erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Eine Frage des Stils
Von wegen Darsteller: Ob Leonardo Di Caprio als Traumreisender, Joseph Gordon-Levitt als Looper oder Justin Timberlake als Rebell gegen den Zeitgeist: In der nahen Zukunft sind Langhaarmatten weitgehend out. Suit and Tie, das ist der neue Style, und genauso stilvoll gehen die Welten dann auch zugrunde.
Leonardo Di Caprio trägt den ganzen Film lang nur einen Anzug und einen gequälten Gesichtsausdruck zur Schau, seine halblangen Haare sind fest mit Gel fixiert. Ein Mann, der die Form zu wahren weiß, aber in seinen Leben größere Probleme hat, als gut auszusehen. Probleme, die sich knapp unter der Oberfläche spiegeln, aber durchaus Einfluss auf die reale Welt und ihre Träume haben. Dies spiegelt sich auch im orchestral und elektronisch geprägten Score wieder, der größtenteils aus den für Laien ziemlich distonal klingenden Kompositionen des Masterminds Hans Zimmer besteht, welche alle grundlegend auf Edith Piafs "Non, je ne regrette rien" beruhen. Zimmer, der laut eigener Aussage nicht mehr an heroischen, gewaltigen Einspielungen interessiert ist, sondern lieber "zwei, drei oder vier Noten zu einer komplexen emotionalen Struktur machen" will, war von Anfang an in die extrem aufwändige Pre-Production involviert. Sein Ziel hat er wohl erreicht. Der stetig vor sich hin wummernde Anti-Soundtrack ist emotional komplex, künstlerisch wertvoll und grauenhaft anzuhören. Die 160 Millionen Dollar teure Produktion gibt sich überhaupt offensiv elitär und intellektuell, und wurde dann ob ihrer Qualitäten auch von Cineasten auf der ganzen Welt frenetisch bejubelt. Allein der deutsche Wikipedia-Eintrag zu "Inception" ist 19 Seiten stark und bietet 94 Einzelnachweise auf.
In diesem Traum kann man sich - so man dementsprechend veranlagt ist - also für lange, lange, lange Zeit verlieren.
Und was ist mit Sex?
Auch wenn die drei Filme sich (mit Ausnahme der Faktoren Reduktion und Storybasis) formal nur wenig gleichen - die Girls der tragischen Anti-Helden kommen alle ähnlich archetypisch daher, passen im Gegensatz zu den Jungs problemlos in feste Schubladen: Die Nutte, das arme reiche Mädchen, die leidende Ehefrau, die kämpferische Mutter... mehr Tiefgang ist der holden Weiblichkeit in solchen SF-Filmen dieser Tage anscheinend nicht gegeben.
In "Inception" ist das Partnerschaftskonstrukt immerhin interessanter, als in den anderen beiden Fällen, da die Ehe nicht etwa nur noch auf dem Papier, sondern offensichtlich nur noch in der Erinnerung des Hauptprotagonisten besteht. Die tiefe Liebe zu seiner Frau, die Schuld, die Cobb auf sich geladen hat, die Unmöglichkeit das Vergangene zu ändern oder zu vergessen; all das kulminiert in Szenen, die so stark sind, dass sie nicht mal der von Nolan gern überschwänglich eingesetzte Pathos zu brechen vermag. Richtig leidenschaftlich wirkt das jedoch nie, eher rein episch und tragisch, wie eine griechische Tragödie. Man fühlt mit, aber da ist keine Liebe mehr, sondern nur noch grenzenlose Verzweiflung.
Reduktion der Mittel:
Alle drei Filme bedienen sich desselben, ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks, um die Aufmerksamkeit des Pub
Inception - Kritik
US 2010 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 29.07.2010
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Kritiken (57) — Film: Inception
sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de
Kommentar löschen[...] Nolan versteht sich wieder einmal geschickt darauf, einen Spannungsbogen aufzubauen und auch permanent auf einem guten Niveau zu halten. Gerade zu Anfang gelingt es ihm auch oft noch, den Zuschauer im unklaren darüber zu lassen, in welcher Traumebene sich seine Protagonisten nun derzeit bewegen. Spätestens zur Hälfte jedoch wird durch stilistisch absolut unterschiedliche Settings und Stilmittel klar definiert, wo man sich derzeit befindet. Was manch einer als Manko sehen mag, ist für mich persönlich aber ein durchaus gutes Mittel, um den Film nicht zu undurchsichtig werden zu lassen. Hätte der Regisseur auf diesen Kniff verzichtet, wäre Inception wahrscheinlich wirklich zu dem Hirnfick geworden, als der er durch manche Berichte dargestellt wird. So jedoch hat man zu keiner Zeit den Eindruck, völlig allein gelassen vor der Leinwand zu sitzen und sich mühsam an der Handlung entlang hangeln zu müssen, wird aber auch nicht mit zu seichter Kost schnell und billig abgespeist. Neben dieser interessanten Idee setzt Nolan wie gehabt auch auf Action, die sich mit betont ruhigen Passagen abwechselt. Es ist also kein Effektoverflow zu befürchten, auch wenn die Schnitte in den knalligen Passagen gewohnt schnell und (teilweise schon zu) hektisch gesetzt wurden. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenZweieinhalb Stunden, die noch nie so schnell vergangen sind. Ein Feuerwerk von visueller Magie, und ausgeklügelten Plotstrukturen, die sich dem Zuseher – wie es sich in nervenaufreibend gutem Kino gehört – nur nach und nach erschließen. Wenn die Protagonisten in die diversen Levels des Unterbewusstseins eindringen, ziehen sie das Publikum mit sich.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Interessante Ansätze en masse, die jedoch in nichts Besseres münden, als die anhaltende Wiederholung der immer selben Erklärung: "Unterbewusstsein." Was ist Unterbewusstsein? Wie sehr ist unser Leben davon abhängig? Sehr oft bekommt der Zuschauer dieses Wort zu hören. Ein weiterer Beweis dafür, dass Nolan seinen eigenen Stoff nicht wirklich verstanden hat, ist, dass er für die Geschichte so gut wie zu keinem Zeitpunkt die richtigen Bilder zu finden scheint. Viele tun das mit der einfachen Erläuterung ab, alle Charaktere und die Welt seien Teile von Cobs Träumen. Nein, nein, nein, das ist zu einfach. Selbst wenn es so wäre, sollte sich jeder Mal einen Lynch anschauen, dort werden Träume wirklich zu Emotionen, Hölle und Grauen. !Etwas empfinden!... ist das Schlagwort, und dabei verliert sich 'Inception' in seiner eigenen Arroganz. Nolan glaubt, an der Oberfläche zu kratzen wäre ausreichend. [...]
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Roolfer Sat, 23 Jul 2011 22:04:48 -0000
Antwort löschenBesser hätte man es nicht schreiben können. Passt wie die Faust aufs Auge.
JohnnyKee Sat, 23 Jul 2011 22:25:39 -0000
Antwort löschenSehr guter Komm!
Punsha Sat, 23 Jul 2011 23:08:15 -0000
Antwort löschenSehr schön und natürlich hast du recht. Nur für mich reicht es manchmal, wenn man nur "an der Oberfläche kratzt", wie du es so schön sagst. In meinen Augen müssen nicht alle Filme einen tiefen Sinn haben. Wenn sie ausgezeichnet unterhalten können, dann werden sie auch "ausgezeichnet" bewertet. Und wenn ein Film tiefsinniger ist, dann ist das auch schön und kann mit passenden Mitteln bei mir auch sehr gut punkten. Nur die Welt braucht beide Arten von Filmen. Das macht mich aber nicht zu einem "Transformers & Co- Fan", denn zu viel hirnlose Action langweilt nur und irgendwie hat man das alles schon mal gesehen. Bei Inception ist das anders.
Le Samourai Sun, 24 Jul 2011 05:58:24 -0000
Antwort löschenSau gut!!!
Imagination Sun, 24 Jul 2011 09:27:17 -0000
Antwort löschenSehr geil.
Alle 7 Antworten zeigen
Oceanic6 Sun, 24 Jul 2011 11:59:31 -0000
Antwort löschenVielen Dank euch allen! ;)
@Punsha: Ganz genau, 'Inception' ist halt doch noch besser als der Käse wie 'Transformers', daher halte ich Bewertungen unter 4 Punkte für etwas übertrieben. Aber jedem das Seine.^^
michael.roedlach Sun, 08 Apr 2012 05:47:31 -0000
Antwort löschen@Oceanic6 tolle Kritik!
C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenMan hätte es eigentlich erwarten können, zumal DiCaprio gleich zu Beginn darauf hinweist, dass jeder Traum wie Wirklichkeit scheint. Aber man lässt sich dann doch von den vielen Sprüngen zwischen den Realitätsebenen verwirren, mitnehmen und ist dann am Ende zutiefst enttäuscht, dass es sich doch wieder nur um einen Film ohne jeglichen Tiefgang handelt, der aber immerhin durch einen intelligenten Aufbau glänzt. Fazit: Inception unterhält, aber mehr auch nicht.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
ulleanniber Mon, 08 Aug 2011 13:07:24 -0000
Antwort löschenals ich inception das erste mal gesehen habe .. habe ich ihn überhaupt nicht verstanden!!!! erst beim 2. und 3. mal schauen!
Bigburgy Tue, 16 Aug 2011 13:07:09 -0000
Antwort löschenwas gibts da nicht zu verstehen? 1.Traum 2. Traum im Traum 3. Traum im Traum im Traum. Von der Handlung her find ich sogar Transformers komplizierter.
Robinson Nittke Fri, 19 Aug 2011 13:12:57 -0000
Antwort löschen:D
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The Pain Sat, 03 Sep 2011 14:37:07 -0000
Antwort löschendie sprünge zwischen den träumen und nicht die handlung dahinter haben ihn verwirrt.
HellGreetings Tue, 06 Sep 2011 18:24:34 -0000
Antwort löschenMan sollte den Film auch verstehen!
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAuch als man vom eigentlichen Film noch gar nichts wusste, ließ doch die Konstellation an Können und Talent einen außergewöhnlichen Film erwarten. Mit Christopher Nolan als Regisseur und Produzent, vor der Kamera erstklassige Schauspieler wie Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe und Ellen Page (um an dieser Stelle nur ein paar zu nennen) und als akustischer Leckerbissen Hans Zimmer der sich wie immer für die Musik verantwortlich zeigt - da kann einfach nichts schief gehen - und ja der Film erfüllt sämtliche Erwartungen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Inception» ist ein intensives Erlebnis, das sich auf mindestens ebenso vielen Ebenen geniessen lässt, wie von den Figuren im Film durchforscht werden.
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Mr Vincent Vega Fri, 04 Feb 2011 01:42:05 -0000
Antwort löschenIn erster Linie auf der Doofebene.
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draco2111 Wed, 16 Feb 2011 14:46:29 -0000
Antwort löschenNicht gleich persönlich werden...
KingKoitus Thu, 05 Jan 2012 01:26:30 -0000
Antwort löschenMister, Mister...du musst den Film ja nicht mögen, aber wer ihn für "doof" hält, für den heißt es wohl intellektuell "von der Vega".
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenDie ersten Minuten: Bräsige Dröhnmucke von Hansi Hinterzimmer, dann spielende Kinder in Zeitlupe, dann ein am Meer gestrandeter Leonardo DiCaprio mit Schlaf in den Augen. Ob’s hier wohl um etwas total faszinierend Merkwürdiges gehen mag? Zum Beispiel Traum- und damit Identitätsfragen? Wow! Christopher Nolan, Meister des Subtilen. Philosophie wird mit Dauergeballer angereichert, Träume werden auf die denkbar fantasieloseste Art ausbuchstabiert und sind sowieso nur Zerstörung statt Kreation, vor Tiefgründigkeit flüchtet sich "Inception" mit schwergewichtiger Planlos-Action, Knalleffekten und nichts sagender Geschwätzigkeit. Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer. Eine einzige Chose und in seiner sklavischen Erzählverliebtheit eigentlich überhaupt keiner Rede wert. Das Bemerkenswerte aber an diesem künstlich verschachtelten und unnötig aufgeblasenen Film, der letztlich nur eine uralte Fragestellung zweieinhalb Stunden lang zu Tode verschnörkelt, ist seine Fähigkeit, eine bildgewaltige Architektur aus reinem Nichts zu erschaffen und mit ihr ein Popcorn mampfendes Massenpublikum so zu begeistern, dass selbst noch der hinterletzte Vollhorst den Abspann in dem Glauben runterrasseln sieht, etwas außergewöhnlich Komplexes und Unbegreifliches gesehen zu haben. Das hat auch bei mir zumindest soweit funktioniert, als ich mich wider besseres Wissen nicht gelangweilt habe (Inception?), obwohl dieser Film bestenfalls die gestutzte gedankliche Schmalspurversion von David Cronenbergs "eXistenZ" ist. Inhaltloses Posing, reine Hülle, Kino fürs Ego. Bäh.
111 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 323 Antworten
Hitmanski Sat, 13 Nov 2010 09:17:03 -0000
Antwort löschenAuf dich ist einfach Verlass :)
veseria Sat, 13 Nov 2010 09:23:51 -0000
Antwort löschenok... man kann halt nicht den gleichen geschmack haben.. dennoch xD deiner ist langweilig ! Aber macht ja nix
Hendrik Tue, 16 Nov 2010 22:51:34 -0000
Antwort löschenDer polarisierende Amokkritiker hat gesprochen - aber schon allein für Hansi Hinterzimmer gibt es von mir ein "Gefällt mir"
Mr Vincent Vega Wed, 17 Nov 2010 04:14:19 -0000
Antwort löschenHa! Amokkritiker, das gefällt mir!
Snake Charmer Thu, 18 Nov 2010 09:05:36 -0000
Antwort löschenNuja. Inception ist weder Jahrhunderfilm noch wirklich intellektuell herausfordernd, sondern schlichtweg Entertainment mit einer klitzekleinen Prise Küchentisch-Philosophie. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass der Film unbedingt mehr sein will, als das. Und habe auch nicht mehr erwartet. Nun könnte man ja sagen, dass dieses "nicht mehr erwarten" genau jener kulturindustrielle Verblödungsmechanismus ist, der Filme wie Inception erst hervorbringt. *hust*
Aber irgendwie verstehe ich Deine Maßstäbe dann doch nicht, wenn Du "existenZ" zum Vergleich heranziehst, der eben KEIN entertainment sein will und gleichzeitig der pubertär-faschistoiden Abspritzfantasie "Wanted" wegen ihrer stilistischen Innovationen (=Post-Matrix-Müll) und ihrer Selbstironie (?) eine 7.0 vergibst.
Mr Vincent Vega Thu, 18 Nov 2010 19:48:41 -0000
Antwort löschenSelbst wenn man die Enttäuschung über das mangelnde Verständnis von Träumen, fehlendem Tiefsinn oder ästhetische Komplexität abzöge, bleibt unterm Strich nicht mal gute Unterhaltung, dafür ist INCEPTION zu mies inszeniert, besonders in den Actionszenen, zu seicht als Caper-Movie, zu fade an andere Filme erinnernd und außerdem zu aufgeblasen, um lediglich als nichtiges Entertainment durchgehen zu können.
Was WANTED damit zu tun hat, weiß ich jetzt nicht.
harvey kartell Sat, 20 Nov 2010 04:36:35 -0000
Antwort löschenWow, liebe Moviepiloten, kann ich diesen Typ endlich irgendwie ausblenden? Es muss doch eine Möglichkeit geben, dass ich als Nichtselbstdarsteller auf dieser ansonsten schönen Website eine Möglichkeit habe, so etwas wie Mr. Vincent Vega's völlig ausufernde Kritikerselbstverliebtheit zu unterbinden, oder? Ich weiß dass es vielen genauso geht, also: bitte halt entweder endlich den verflixten Rand, und beschränke dich auf die Genres von denen du etwas verstehst. Oder lass das Moviepilot-Team die Option einbauen, dein vermaledeites Masturbatorium der Eigenliebe ein für alle Mal aus unserem Blickfeld zu verbannen. Bitte bitte!
Snake Charmer Sat, 20 Nov 2010 10:02:04 -0000
Antwort löschen@harvey: Meine Güte, keiner zwingt Dich, sein Zeug zu lesen.
@MrVincentVega:
Einig werden wir uns wohl nicht.
Hängt wohl auch davon ab, wovon man sich gerne unterhalten lässt.
Ich fand die Dramaturgie von Inception nicht mal besonders spannend umgesetzt (finde allerdings kaum einen Film wirklich "spannend" im klassischen Sinne), die Actionszenen redundant und mitunter langatmig.
Und das ganze Traumkonzept ist natürlich überschaubar und simpel gehalten, so dass es auch jeder kapiert. Mainstream halt.
Dafür ist aber "seine Fähigkeit, eine bildgewaltige Architektur aus reinem Nichts zu erschaffen", wie du es selbst nennst, genau das, was mich fasziniert und unterhält. Zumal es einige nette Ideen gab (Traum im Traum, die erste Inception), die immerhin funktionierten und (für mich) so ein beeindruckend elegantes Ganzes ergeben.
Und du gibst ja selbst zu, Dich nicht gelangweilt zu haben. (Vielleicht ist das wirklich die eigentliche "Inception". Interessant hierzu: http://www.chud.com/articles/articles/24477/1/NEVER-WAKE-UP-THE-MEANING-AND-SECRET-OF-INCEPTION/Page1.html)
Das dahinter nicht viel mehr steht, keine tiefere Bedeutung, ist irgendwie typisch für den Hütchenspieler Nolan, dessen Filme zumeist verschachtelt daherkommen und/oder irgendeinen ästhetischen ANSCHEIN vermitteln. Man nehme die Batman-Filme, die den ästhetischen Anschein vermitteln, ernstgemeinte, erwachsene Thriller zu sein, um sich in schwachen Momenten in hilflos doofen Dialogen zu entblößen. Aber ich mag seine Filme trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen ?).
Wanted habe ich übrigens einfach herangezogen, weil er eben auch Entertainment ist (bzw. sein will), ich ihn aber ästhetisch und dramaturgisch einfach nur enttäuschend (also: langweilig) fand.
harvey kartell Sat, 20 Nov 2010 13:04:59 -0000
Antwort löschenGehe niemals betrunken und angepisst zu moviepilot... Sorry Vince! Trollmodus ist wieder aus.
schnix84 Mon, 29 Nov 2010 21:11:34 -0000
Antwort löschendennoch teilweise nachvollziehbar, harvey
HorrorClown Thu, 02 Dec 2010 12:11:17 -0000
Antwort löschenDummgeschwalle hoch hundert sorry vince, wie du schreibst find ich genial aber was du schreibst ist sowas von beschränkt und nicht nachvollziehbar. aber deine meinung dein geschmack, meiner meinung nach hast du keine ahnung aber dass ist ja meine!
Kubrick_obscura Fri, 03 Dec 2010 08:05:42 -0000
Antwort löschenHansi Hinterzimmer ist ab sofort fester Bestandteil meines Wortschatzes. Danke Vince!
Sigmund Fri, 03 Dec 2010 13:33:53 -0000
Antwort löschenSo isses!
Sandsturm Fri, 03 Dec 2010 23:33:08 -0000
Antwort löschenSo ein Preudokritikergeschwurbel ist nichtmal eines abgeschlossenen Kommentars wü
helmut-halm Sat, 04 Dec 2010 07:50:37 -0000
Antwort löschen...hihi, stimmt. aber mit dem dauergeballer hat er recht. DAS hat mich auch ein bisschen genervt.
SenseForHumor? Sat, 04 Dec 2010 11:01:31 -0000
Antwort löschenWas eine lächerliche ''Kritik''! Alleine Hans Zimmer abschätzig als Hansi Hinterzimmer zu bezeichnen zeugt nicht gerade von deiner Meinung!
Kubrick_obscura Sat, 04 Dec 2010 13:03:07 -0000
Antwort löschenSense for Humour? Ich glaube nicht!
Vermeer Sat, 04 Dec 2010 13:38:06 -0000
Antwort löschenWas an "Hansi Hinterzimmer" lustig sein soll weiss ich aber auch nicht...
Mr Vincent Vega Sat, 04 Dec 2010 14:28:03 -0000
Antwort löschenNa ja, Zimmer ist halt der Hansi Hinterseer der Filmmusik, nur irgendwie noch schlimmer. Der kann ja wirklich gar nichts, ein Freund nannte seinen Inception-Score treffend: Die Suche nach dem genuin Primitiven in der Filmmusik.
SenseForHumor? Sat, 04 Dec 2010 16:30:37 -0000
Antwort löschen,,Der kann ja wirklich gar nichts''
Man kann mit Sicherheit jedem seine Meinung lassen, aber das kann ich absolut nicht ernst nehmen! Stütze die Hypothese mal auf begründeten Argumenten!
Mr Vincent Vega Sat, 04 Dec 2010 16:40:52 -0000
Antwort löschenHör' dir mal 'ne CD von Alex North, Alfred Newman, Jerry Goldsmith, Max Steiner, Erich W. Korngold oder Franx Waxman an und dann mal eine von Zimmer. Ein minimales Gespür für Filmmusik vorausgesetzt haste dann die Antwort.
Sigmund Sat, 04 Dec 2010 16:51:12 -0000
Antwort löschenSchließe mich Herrn Vega an. Und bin überrascht, dass es überhaupt so leidenschaftliche Fans von H. Zimmer gibt – dachte immer, dass geradezu JEDER den Großteil seines Werks als glatt, mechanisch, seelenlos und das Gegenteil von subtil empfindet.
SenseForHumor? Sat, 04 Dec 2010 16:51:19 -0000
Antwort löschenWerde ich tun, aber wie gesagt, ich hätte von dir gerne ein ausformuliert, begründetes Argument! À la: Hans Zimmer kann nichts, weil...
Mr Vincent Vega Sat, 04 Dec 2010 16:58:09 -0000
Antwort löschenDiese Joint-Ventues-Soße von Zimmer und Co. hat mit Filmmusik einfach nichts mehr zu tun. Das sind nur Ton-Loops, reine Rhythmen, um Soundeffekte herumkomponiertes Popgedudel, das keine wirklichen Funktionen mehr erfüllt. Das hat kein Profil mehr, erhebt nicht die Stimme, das treibt nur und untermalt. Der kleinste gemeinsame Nenner, aber null komplex, null spannende Partitur, null Dialog zwischen Film und Musik. Howard Shore, das ist einer der wenigen, die heutige Filmmusik nicht als reinen Untermalungsteppich komponieren. Bzw. überhaupt erst komponieren. Weitere wären Elfman, Williams, Giacchino und natürlich Desplat. Zimmer ist akkustische Vergewaltigung.
fabel Sat, 04 Dec 2010 17:16:46 -0000
Antwort löschen"vor Tiefgründigkeit flüchtet sich "Inception" mit schwergewichtiger Planlos-Action, Knalleffekten und nichts sagender Geschwätzigkeit. Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer."
Jetzt kann ich mir meinen Kommentar glatt sparen. ;)
Ich habe ihn ein zweites Mal gesehen und war längst nicht mehr so grandios wie er einmal. Würd ihm zwar noch ein paar Pünktchen mehr geben (7 wahrscheinlich...), aber dennoch hast du im Großen und Ganzen Recht. :)
Leute, es ist ein Kommentar (Verriss). Da braucht man nicht jedes Argument dreitausendvierhundertsechsundsiebzig Mal ausformulieren. Wir können doch wohl so klar denken und uns den Rest denken. Außerdem möchte ich erstmal von euch so grandios geschriebene Kommentare/Verrisse lesen.
Pro Vince. :)
filmkuckermat Mon, 06 Dec 2010 07:42:57 -0000
Antwort löschenalso ich finde der Film hat etwas Matrix-mäßiges, was mir ganz gut gefiel..deshalb finde ich die Kritik fast zu hart, aber andererseits hätte man echt etwas mehr Hirn in die Story stecken können...
veseria Tue, 07 Dec 2010 15:17:34 -0000
Antwort löschenAlso wer Hans Zimmers Musik als nichtskönnend bezeichnet... der hört entweder aggro berlin oder liebt es kettensägen zuzuhören. Dann ist eine Ahnung von Musik KOMPLETT auszuschließen!
veseria Tue, 07 Dec 2010 15:17:39 -0000
Antwort löschenAlso wer Hans Zimmers Musik als nichtskönnend bezeichnet... der hört entweder aggro berlin oder liebt es kettensägen zuzuhören. Dann ist eine Ahnung von Musik KOMPLETT auszuschließen!
Kubrick_obscura Tue, 07 Dec 2010 15:24:08 -0000
Antwort löschenIstn ziemlicher Kindergarten hier...
fabel Tue, 07 Dec 2010 15:25:42 -0000
Antwort löschen@veseria:
Vega hat seine Beweggründe doch oben bereits ordentlich und wie ich finde nachvollziehbar erläutert. Du solltest erst vielleicht lesen bevor du was schreibst !
Und bei Musik ist ebenso wie bei Filmen oder sonstigen kulturellen Sachen:
Der eine mags, der andere nicht. Es gibt halt kein "MUSS und kann NICHT anders sein". Wer sowas wie du hier behauptest, ist mal wieder eine pauschalisierende Aussage und ganz ehrlich glaube ich, dass du es hier bist, der sich näher mit Aggro und Konsorten beschäftigt !!!
veseria Tue, 07 Dec 2010 16:22:28 -0000
Antwort löschenDas sind dann aber auch nur Spekulationen und damit stellst du dich auf gleiche Ebene wie ich es angeblich getan habe. Nein ich höre so etwas nicht. Ich bin zivilisiert und Kutliviert. Diese "Musik" ist dreck der zur Anzeige gebracht werden sollte.
fabel Tue, 07 Dec 2010 16:29:52 -0000
Antwort löschenNun gut, das mag sein. Aber nochmal. Pauschalisieren ist nicht nötig- das fand ich eher unangebracht, ebenso wie die Unterstellung. ;)
veseria Tue, 07 Dec 2010 17:12:35 -0000
Antwort löschenokay xD
Snake Charmer Tue, 07 Dec 2010 19:28:20 -0000
Antwort löschen"Nein ich höre so etwas nicht. Ich bin zivilisiert und Kutliviert." Aha. Und deine Kutliviertheit legitimiert dich dann auch dazu, hier gleich mal vom Stapel zu lassen, wer welche Musik gut zu finden hat, wer Ahnung hat und wer nicht, und was zur "Anzeige gebracht" gehört. Komm mal runter, Junge.
TheJoker Thu, 09 Dec 2010 20:19:59 -0000
Antwort löschenIch behaupte jetzt mal ganz frech, Mr.Vega hat überhaupt keine Ahnung^^ Gut gut jeder darf seine eigene Meinung haben und son Quatsch, aber als ich dann von der angeblich schlechten Inszenierung usw las, musste ich echt leicht grinsen. Vielleicht hat der Film für dich keine Tiefe...war aber vielleicht trotzdem zu komplex für deinen Verstand? Oder jemand hat dir eine Inception verpasst...Anders kann ich mir deinen Kommentar einfach nicht erklären...
TheJoker Thu, 09 Dec 2010 20:21:22 -0000
Antwort löschenUnd zu Zimmer: Kennst du Zimmers Score zu "True Romance"? Die ist unfassbar gut
Hitmanski Thu, 09 Dec 2010 20:25:52 -0000
Antwort löschen"True Romance" - noch so'n Mistfilm, der sich selber für cooler erklärt, als er jemals war :)
Mr Vincent Vega Thu, 09 Dec 2010 20:36:24 -0000
Antwort löschenUnd der 'nen Score hat, dessen karibisches Synthie-Geklimper heute nicht umsonst vorwiegend in Werbung und/oder Galileo Spezial Verwendung findet. Analog zum unsäglichen Pirates-Gedudel von Zimmer-Nachzügler Badelt. Würg.
Tytus Fri, 10 Dec 2010 23:17:58 -0000
Antwort löschenhab auch sofort an eXistenZ gedacht als ich denn Film gsehen hab
infinite. Sat, 11 Dec 2010 11:56:42 -0000
Antwort löschenDiese Kritik trifft den Nagel auf den Kopf, stimme 100% zu!
PerfectKnight Sat, 11 Dec 2010 16:24:32 -0000
Antwort löschenStimmt - meines Erachtens mit zu vielen Vorschuslorbeeren versehen, dazu mit Längen und vorhersehbarem Schluss. Erster Eindruck: kommt da noch etwas hinterher ... oder war's das schon?!
Ich hätte deutlich mehr erwartet.
alex88 Wed, 15 Dec 2010 14:13:45 -0000
Antwort löschenViel zu kompleziert, habe echt nichts verstanden. Ich finde den Film von vorne bis hinten scheiße.
Sigmund Wed, 15 Dec 2010 14:19:51 -0000
Antwort löschenStimmt schon. Komplex, also vielschichtig, ist gut. Aber kompliziert, also verworren, ist eigentlich nie gut, auch wenn man noch so viel hineingeheimnissen kann.
alex88 Wed, 15 Dec 2010 14:51:04 -0000
Antwort löschenShutter Island war Lichtjahre besser
Sigmund Thu, 16 Dec 2010 15:37:18 -0000
Antwort löschenVielleicht ist der Hype einfach langsam vorbei...
ocin1000 Sun, 19 Dec 2010 15:57:29 -0000
Antwort löschen"Bräsige Dröhnmucke von Hansi Hinterzimmer"
Nur ist er einer der einflussreichsten, sowie bekanntesten Filmkomponisten der Gegenwart. Junge, öffne deine Augen.
alex88 Sun, 19 Dec 2010 16:29:38 -0000
Antwort löschenDie s. ... hat mich auch die ganze Zeit abgefuckt. Hört sich an als hätte ein Taubstummer auf einen alten Game Boy komponiert. Öffne lieber deine Ohren!!!!
Hendrik Sun, 19 Dec 2010 17:36:47 -0000
Antwort löschenNur leider sind einflussreich und bekannt keine Synonyme für einfallsreich und künstlerisch wertvoll...
ocin1000 Sun, 19 Dec 2010 21:52:59 -0000
Antwort löschenKann mir dann mal jemand erklären, warum er bereits 7mal für de Grammy, 9mal für den Golden Globe und 8mal für den Oscar nominiert wurde?
Warum ist er fast jedes Jahr bei einem guten Film dabei?
Erreicht ihr doch erst mal so viel wie er, bevor ihr solche scheisse schreibt!
"Als hätte ein Taubstummer auf einen alten Game Boy komponiert"
Kannst du es besser? Was verstehs du von Musik? Mich nimmt es wirklich wunder wie es dann bei dir klingen würde. Sag mir doch mal genau was an seiner Filmmusik nicht gut ist. Ich würde mich über ein sitchhaltiges Argument gegen Hans Zimmer sehr erfreuen, ich hoffe also auf konstruktive Beiträge, öde Bemerkungen könnt ihr euch sparen! Danke.
Mr Vincent Vega Sun, 19 Dec 2010 21:54:20 -0000
Antwort löschenScheiße - eine Million Fliegen können nicht irren.
ocin1000 Sun, 19 Dec 2010 22:10:25 -0000
Antwort löschenIst das dein Argument? - Ich zweifle an deiner Bildung Junge!
Ich befinde mich hier mitten unter Möchtegernkritikern ohne Selbstinitiativen, die sich ihre (wenig aussagekräftigen) Argumete aus langer Weile zusammenreimen und die absolut keine qualifizierte Ahnung von Filmen haben.
Aber das Maul aufreissen, das können sie; kauft euch was damit, vielleicht handfeste Argumente!
Hitmanski Sun, 19 Dec 2010 22:12:24 -0000
Antwort löschenCool, die Troll-Schule scheint wieder Weihnachtsferien zu haben; jetzt hast du auch einen persönlichen Fan gefunden ;)
Mr Vincent Vega Sun, 19 Dec 2010 22:15:13 -0000
Antwort löschen"Mein Gehalt schließt die Verpflichtung ein, Vorwürfe geduldig zu ertragen." (Georges Pompidou)
Hitmanski Sun, 19 Dec 2010 22:18:51 -0000
Antwort löschenDas Zitat klau' ich mir, dann hab' ich schon eine provisorische Antwort auf die nächste Attacke von meinem geschätzten tobe78-Fan :)
veseria Sun, 19 Dec 2010 22:19:04 -0000
Antwort löschenkanns immernoch nciht verstehen. Zwar kann Vincent vega den film finden wie er will doch Er kann nicht die inszenierung schelcht betiteln. Er kann sagen das sie ihm nicht gefällt aber nicht sagen das sie schlecht ist! Das muss man dann auch objektiv betrachten und da gibt es keinen weg daran vorbei zu sagen der film sei nicht gut inszeniert!
Mr Vincent Vega Sun, 19 Dec 2010 22:24:46 -0000
Antwort löschen"Manche sehen mit dem rechten und dem linken Auge genau dasselbe. Und glauben, dies sei Objektivität." (Stanislaw Jerzy Lec)
"Die sogenannte Objektivität, wovon heute so viel die Rede, ist nichts als eine trockene Lüge; es ist nicht möglich, die Vergangenheit zu schildern, ohne ihr die Färbung unserer eigenen Gefühle zu verleihen." (Heinrich Heine)
"Wer leidet, kann sich nicht einbilden, er leide nicht; er ist auf einen bestimmten Punkt beschränkt, er wird wieder subjektiv. Die Grenze der Objektivität ist also das Leiden." (Henri-Frédéric Amiel)
SenseForHumor? Sun, 19 Dec 2010 23:30:11 -0000
Antwort löschenSuper... was habe ich hier nur angestossen? Jetzt bekomme ich für jede Antwort eine E-Mail :D
alex88 Mon, 20 Dec 2010 07:50:05 -0000
Antwort löschenAlso das habe ich jetzt von Assange höchstpersönlich: Er wird bald veröffentlichen das mit der Filmmusik von H. Zimmer, die Amis Terrorverdächtige foltern.
Voll Krass fünf Minuten von Hansis Best of , und du singst wie ein Vogel.
fkfilmkritik Mon, 20 Dec 2010 13:01:55 -0000
Antwort löschen100 Kommentare werden es bestimmt auch noch :D
NewZooYorker Mon, 20 Dec 2010 14:01:24 -0000
Antwort löschenalso ich finde inception richtig gut und vega...hat sagen wir einen eher speziellen geschmack ;D
ocin1000 Mon, 20 Dec 2010 19:18:03 -0000
Antwort löschenLieber Vega. Du versuchts schlau zu wirken, indem du durch den Mund weiser Leute sprichst:
Aus deinen Zitaten aber entnehme ich, dass es wieder nicht für eine eigene Argumentation gereicht hat. Weisst du, googlen kann jeder - konstruktive Beiträge liefern nicht. Du probierst in eine Welt zu flüchten, die dir für immer verschlossen bleiben wird, verfälschst die ursprüngliche Idee der Aphorismen und hast dann das Gefühl, einen anhaltenden Ansatz gemacht zu haben.
Ich finde denn Film super, die Musik sehr gut. Der Meinung von NewZooYorker kann ich nur zustimmen.
Gerne diskutiere ich weiter über den Film bzw. die Filmkomposition, vorerst möchte ich aber auch eigene Argumente deinerseits in Kenntnis nehmen können. Zwar nicht irgendwelche nichtsnützigen Zitate, viel mehr suche ich nach etwas mit Substanz!
Danke
Mr Vincent Vega Mon, 20 Dec 2010 19:38:21 -0000
Antwort löschenIch werde lange und intensiv darüber nachdenken und mich dann ggf. bei dir melden.
alex88 Mon, 20 Dec 2010 19:50:20 -0000
Antwort löschenJetzt ist aber mal gut, bis nachher einer weint.
fkfilmkritik Mon, 20 Dec 2010 19:51:36 -0000
Antwort löschenalex66: Bin schon dabei :D
fkfilmkritik Mon, 20 Dec 2010 19:54:29 -0000
Antwort löschen*alex88 sorry
alex88 Mon, 20 Dec 2010 20:13:23 -0000
Antwort löschenKriegen wir bis Weihnachten noch 150 Antworten zusammen? Das wäre ein einziger Traum, wenn das Thema mit dem göttlichen Fil
zur genüge ausdiskutiert würde.
Das würde für mich das schönste Weihnachten aller Zeiten werden.
SenseForHumor? Mon, 20 Dec 2010 20:45:48 -0000
Antwort löschen@ alex88: >:O Ahhh bitte nicht!!! :D So langsam reichts mir mit den ganzen MP Mails..
alex88 Mon, 20 Dec 2010 21:18:01 -0000
Antwort löschenJetzt ist es soweit: Meine Wohnung verwahrlost, auf der Arbeit war ich schon ein paar Tagen nicht mehr und meine Familie hat vergessen wie ich heisse von der Körperhygiene ganz zu schweigen. Kurzum ich bin so gut wie ruiniert und das alles wegen Zimmer, Leo und Inception. Wenn das ganze hier ausgestanden ist, können wir ja eine Selbsthilfegruppe gründen.
fabel Mon, 20 Dec 2010 21:39:52 -0000
Antwort löschenKinder, nichts gegen euch. Aber ihr NERVT!!!!
Tytus Mon, 20 Dec 2010 21:53:44 -0000
Antwort löschenhaha willkommen in der Erwachsenen Welt Fabel :D
draco2111 Tue, 21 Dec 2010 15:18:47 -0000
Antwort löschenSchön das Mr Vincent allen anderen Objektivität abspricht und dabei selber keine hat. Jeder darf den Film und auch Zimmer echt besch. finden aber er sollte anderen das Recht zugestehen das anders zu sehen. Und genau das tut unser Mr. Kritiker hier leider nicht. Zimmer ist mir übrigens ziemlich egal und Inception kenne ich nicht. Aber MP sagt was von 9.
@SenseforHomor
Sorry for that :)
alex88 Tue, 21 Dec 2010 15:58:15 -0000
Antwort löschenSo jetzt haben wir die 75 geknackt
ChainGangSoldier Tue, 21 Dec 2010 20:42:54 -0000
Antwort löschenErinnert mich irgendwie an die Anekdote vom Mann auf der Autobahn, der im Radio hört, dass irgend ein Spinner als Geisterfahrer unterwegs sein soll und sich nur denkt: "Wieso EINER, TAUSENDE!!!"
ocin1000 Tue, 21 Dec 2010 21:57:55 -0000
Antwort löschenDanke, dass du dich melden wirst Mr Vega, Mann der einzig richtigen Meinung.
Ich gebe dir einen Tip mit: Melde dich nicht mehr, deine Antworten bringen keine Objektivität mit! sie werfen uns eher zurück, als dass sie uns etwas nützen.
Ganz ganz viele und liebe Grüsse...
SenseForHumor? Wed, 22 Dec 2010 10:43:16 -0000
Antwort löschenIch habe mir den Film gerade nocheinmal angesehen. Es ist einfach genial, wie Christopher Nolan die Idee der Manipulation des menschlichen Verstandes umgesetzt hat. Mal nebenbei, die schauspielerische Leistung in ,,Inception'' lässt ebenfalls kaum zu wünschen übrig!
Der Film ist technisch top umgesetzt und ,,Hansi Hinterzimmer'' wie du Mr. Vincent Vega ihn so gerne nennst, macht das Erlebnis ,,Inception'' noch intensiver und besser!
Besonders zum Ende hin bietet der Film Raum zur Interpretation. So betrachte ich es als genial, dass der Zuschauer nicht darüber aufgeklärt wird, ob der Kreisel, der sich in den letzten Sekunden des Films dreht, umfällt.
Lieber Mr. Vega, was erwartest du von einem Film? Ist ein Film eine Examensarbeit oder ein Werk, das der Unterhaltung dient?
Kläre diese Frage für dich, bevor du solche, meiner Meinung nach, fehlgeleitete Kritiken schreibst!
Und für alle hier:
Fällt der Kreisel am Ende um? ;)
lookinformovies Wed, 22 Dec 2010 12:29:50 -0000
Antwort löschenIch kann mich nur SenseForHumor anschließen. Der Film läuft unter Science FIKTION also ist eine Argumentation wie deine fehl am Platz! Übrigens scheint hier der Kritiker (Mr. Vega) den Film ja nicht verstanden zu haben. "Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer". Der Film spielt an einem beliebigen Platz, den sich jemand zusammen fantasiert (Architekt). Und das Unterbewusstsein füllt den Raum mit Menschen(das macht gewissermaßen auch Sinn, denn wenn wir Träumen verarbeiten wir erlebtes, wir haben also auch eine Art Kulisse und diese Füllen wir mit Ideen etc. und so entsteht ein Traum). Falls du (Vega) jedoch auf die Szene, in der Cobb und die Architektin mit einem Fahrstuhl durch die Ebenen fahren und Cobb's Erinnerungen sehen z.B. das Hotelzimmer in welchem die beiden ihren Hochzeitstag verbringen, anspielst, muss ich dir wieder widersprechen. Denn es handelt dich hierbei nicht um das Unterbewusstsein Cobb's (wäre auch ziemlich simpel ein Unterbewusstsein aus 2-3 Ebenen mit ebenso vielen Erinnerungen). Hier muss ich dich also wieder darauf hinweisen das du etwas von dem Film nicht verstanden hast. Der Film stellt kein Gerät vor mit welchem man in das Unterbewusstsein "reisen" kann(hierzu ist deine Bemerkung absolut lächerlich), das sollte man schon wissen wenn man den Kinosaal verlässt, es handelt sich hierbei um ein Gerät welches Traumsharing (das Teilen von Träumen) zulässt!
Das bedeutet nicht, wie hier leider bemerkt wurde, dass der Fahrstuhl das Unterbewusstsein ist! Sondern das Cobb eine Welt aus seinen Erinnerungen aufbaut(der Fahrstuhl ist nur Mittel zum Zweck).
In dem Sinne muss ich dir (Mr. Vega), in allen von dir aufgezeigten "Mängeln", widersprechen!!!
Aber ich hab auch bemerkt dass viele scheinbar nicht in der Lage waren den Film zu verstehen zu begreifen, aber dafür habe ich auch eine Lösung: Einfach noch mal anschauen!
Ach und mal so nebenbei, du glaubst doch nicht tatsächlich in der Lage zu sein Hans Zimmer
(8 Oscar Nominierungen, 1 gewonnen/10 Golden Globe Nominierungen, 3 gewonnen/9 Grammy Award Nominierungen, 3 gewonnen/5 Satellite Award Nominierungen, 3 gewonnen/ und für Inception werden noch weitere Nominierungen, sowie Gewinne hinzukommen!)
zu verhöhnen?
Wir sehen uns wenn du gleiches erreicht hast!?
Mr Vincent Vega Wed, 22 Dec 2010 13:51:05 -0000
Antwort löschenIch hau' mich weg, das wird ja immer geiler hier. Jetzt "argumentieren" wir schon mit Oscar-Nominierungen. Und dazwischen wie immer die schönen Langbartfloskeln von "Filme sollen nur unterhalten" bis zu "mach' es erstmal besser". Bitte mehr davon!
Tytus Wed, 22 Dec 2010 13:55:24 -0000
Antwort löschenam besten ist das "ihr habt denn Film nicht verstanden" Argument, das kommt auch immer.
SenseForHumor? Wed, 22 Dec 2010 14:07:12 -0000
Antwort löschenGehe doch ruhig auf meinen Kommentar ein Vega, ich bin nicht der Meinung ihn grundlos verfasst zu haben.
alex88 Wed, 22 Dec 2010 14:39:04 -0000
Antwort löschenVieleicht hat Heiner Geißler Zeit und kann schlichten
Sigmund Wed, 22 Dec 2010 15:27:35 -0000
Antwort löschenFreunde, "erfolgreich = gut" gilt nicht mal bei Zahnbürsten.
Je mehr man einem Film ansieht, dass es den Machern darum geht viel einzuspielen, desto größer seine Bedeutungslosigkeit.
NewZooYorker Wed, 22 Dec 2010 16:45:27 -0000
Antwort löschenwie kann eine kritik so viel diskussion ausrichten? wie schon gesagt mr.vega hat einen speziellen Geschmack und diesen müsen wir akzeptieren. Auch wenn viele anderer Meinung sind
ocin1000 Wed, 22 Dec 2010 17:40:53 -0000
Antwort löschenlookinformovies und SenseForHumor kann ich ohne schlechtes Gewissen beistimmen, nicht nur weil ich den Film toll finde, und sie auch, sondern auch, da sie eigene Argumente geliefert haben, und auf fairem Wege kritisiert haben. Vega, du hast wieder nichts gescheites entgegnen können... Ich denke das sollte auch anderen auffallen, dass von dir nicht mehr kommt, als: Bla Bla Bla, sprich unnützes Gelaber.
Shorty06 Wed, 22 Dec 2010 18:23:37 -0000
Antwort löschenhaha ist ja geilo was hier abgeht. Vincent Vega wollte provozieren und das hat ja, wie man sieht, bestens funktioniert. heftig wie wir alle ihm auf den leim gehen.
Sigmund Wed, 22 Dec 2010 18:42:08 -0000
Antwort löschenwenn nicht was dran wär an Vince' Polemik, dann würden sich die Gemüter hier wohl kaum so erhitzen...
Ced Wed, 22 Dec 2010 19:28:18 -0000
Antwort löschenohne zweifel der beste film den ich je gesehen habe... und das waren viele.
alex88 Wed, 22 Dec 2010 20:07:10 -0000
Antwort löschenDann war aber" One Night in Paris " aber nicht dabei
lookinformovies Thu, 23 Dec 2010 15:56:08 -0000
Antwort löschenMr Vincent Vega vor einem Tag:
"Ich hau' mich weg, das wird ja immer geiler hier. Jetzt "argumentieren" wir schon mit Oscar-Nominierungen. Und dazwischen wie immer die schönen Langbartfloskeln von "Filme sollen nur unterhalten" bis zu "mach' es erstmal besser". Bitte mehr davon!"
lookinformovies:
Einen Oscar gibt es nicht umsonst! Und mit welchem Mittel sollte denn ein Film sonst bewertet werden?
Ein Oscar ist, aus meiner Sicht, ein besseres Mittel der Bewertung als deine, wie schon erwähnt, lächerliche Kritik.
Ich habe nicht behauptet, dass du es besser könntest(was ich auch stark bezweifel), sondern die Frage danach gestellt, inwiefern du in der Lage sein solltest Hans Zimmer zu verhöhnen!
Und ich kann nur wiederholen, was auch schon SenseForHumor erwähnte. Ich hätte gerne eine vernünftige Antwort zum meinem Kommentar und keinen Schwachsinn!!!
Und mich interessiert desweiteren, welchem Zweck denn Filme, deiner Meinung nach dienen sollten!??
P.S: Wenn man solch eine Kritik verfasst, sollte man auch in der Lage sein die Antworten vernünftig zu beantworten. Ansonsten hat man sich nur bloßgestellt.
lookinformovies Thu, 23 Dec 2010 16:01:32 -0000
Antwort löschenTytus vor einem Tag:
"am besten ist das "ihr habt denn Film nicht verstanden" Argument, das kommt auch immer."
Ja Tytus dieses Argument ist am Besten, wenn einer behauptet:
"Und das Unterbewusstsein ist ein Fahrstuhl – doofer geht’s nimmer"
Denn das setzt nun mal (leider) voraus das "jemand" den Film nicht verstanden hat. Mal unter uns, diese Behauptung ist doch absolut lächerlich!
Warum die Person den Film nicht verstanden hat, kannst du dir selbst zusammenreimen und falls nicht kannst einfach noch einmal meine Kommentar lesen.
In dem Sinne ist das "ihr habt den Film nicht verstanden" Argument am Besten.
Hitmanski Thu, 23 Dec 2010 16:11:31 -0000
Antwort löschenSo, ich bin dann mal weg; und ich hoffe, dass ich einen Mitstreiter für die Funktion "Kommentarbenachrichtigung zu eigenen Kritiken abschalten" gefunden habe ;)
Tytus Thu, 23 Dec 2010 16:40:00 -0000
Antwort löschener hat gesagt das er diese Adaption Doof findet, ihr schlussfolgert das er das nicht verstanden hat. alles klar Leute, dann bin ich hier auch raus.
Mr Vincent Vega Thu, 23 Dec 2010 18:00:31 -0000
Antwort löschenSchulferien sind ja bald wieder vorbei, dann legt sich der Nolan-Fanboy-Kindergarten hier auch sicher wieder. Frohe Weihnachten.
alex88 Thu, 23 Dec 2010 18:05:02 -0000
Antwort löschenAmen
SenseForHumor? Thu, 23 Dec 2010 18:44:17 -0000
Antwort löschenDas kategorisierende ,,Ihr'' darf man sich bitte gerne sparen! Danke!
Mr Vincent Vega Thu, 23 Dec 2010 18:46:08 -0000
Antwort löschenSo, Kommentar Nr. 100, jetzt ist bitte Schluss. Danke.
lookinformovies Fri, 24 Dec 2010 14:50:19 -0000
Antwort löschenMr Vincent Vega vor 21 Stunden:
"Schulferien sind ja bald wieder vorbei, dann legt sich der Nolan-Fanboy-Kindergarten hier auch sicher wieder. Frohe Weihnachten."
Schade, hatte eine wesentlich inhaltsreichere Nachricht erwartet.
Naja da kann ich ja nur bei meiner Aussage bleiben, dass man keine Kritiken schreiben sollte, wenn man nicht in der Lage ist anständige Antworten auf Kommentare zu dieser Kritik, zu liefern.
Frohe Weihnachten ;)
P.S: Ja Schüler bin ich noch. Nolan-Fan bin ich aber nicht, ich habe lediglich den angemessenen Respekt vor ihm! Ferien sind auch noch nicht bald vorbei, die erste Woche ist noch nicht mal vorüber ^^
Und mir ist schleierhaft warum sich am "Nolan-Fanboy-KINDERGARTEN" etwas ändern sollte, wenn die SCHULferien zu Ende sind.
Liebe Grüße
xTimmaex Sat, 25 Dec 2010 14:01:04 -0000
Antwort löschenIch versteh nicht, warum ihr den werten Herrn Vega nicht einfach ignoriert. Ich halte von seiner Meinung genau so wenig wie ihr alle und deshalb tu ich einfach so, als gäbe es ihn nicht. Wenn keiner mehr reagiert, dann gehen seine Kritiken in der Masse unter.
Die Fähigkeit, gut lesbare Texte über Filme schreiben zu können, ist das einzige, was man im Internet braucht, um als Filmkritiker durchzugehen. Wenn ihr seine Meinung von der Bedeutung her auf eine Stufe stellt mit der von Karl-Heinz Meier aus der Bahnhofstraße 34, dann stört sie euch auch nicht mehr wirklich.
wernerbremen Sun, 26 Dec 2010 18:56:20 -0000
Antwort löschender film ist sicherlich weder der hammer für den er hier gehalten wird, noch ein totaler reinfall. solide unterhaltung. 6 punkte
chaoSimkozmoS Mon, 27 Dec 2010 11:37:03 -0000
Antwort löschenein spaß^^ warum denn so ein stress.
sehe kritik von vega
bewertung 3.0
juhuu verriss
vega schreibt klasse
also lesen
ich lese
ich lache
Hansi Hinterzimmer
ganz groß
profil von vega
37% übereinstimmung
gucke filmliste
Conan der Barbar - 3.0
Ninja Turtles III - 3.0
Fluch der Karibik III - 3.0
103 Antworten
lesen
lachen
wundern
schreiben
kommt schon leute, kostet euch 20sek fetszustellen, dass mr vega
a begnadet schreibt
b gerne polarisiert
c ungewöhnliche bewertungskriterien hat
d ähm, arrogant ist
ich finds fantastisch, vega trifft immer wieder bösartig genau die schwächen und weil er so schick schreibt möchte man sich rechtfertigen, möcht ich auch grad (oh gott ich habe inception 8,5 gegeben! kann man mich so ernstnehmen?!?^^)
"Kino fürs Ego. Bäh." - nolan macht kino fürs ego, vega schreibt fürs ego, machen wir doch alle. spaß macht beides, desweg ohne bäh ;)
ryz Fri, 31 Dec 2010 00:08:02 -0000
Antwort löschenDas Problem an Vega's Kritik ist nicht seine persönliche Meinung zum Film, sondern seine - sicherlich gewollte - Pauschalisierung und Verunglimpfung der Leute, die dem Film etwas abgewinnen können.
Mit Euphemismen und sorgfältig gesetzten Schlagworten trifft er direkt in die Magengegend der Verfechter; Nicht umsonst werden bei ihm vorzüglich schlechte Bewertungen langatmig und "kritisch" beleuchtet.
Zähle ich nun auch zum "mampfenden Popcorn-Kinogänger" und als "Nolan-Fanboy-Kindergartenkind" weil mir Inception gefällt? Sind Menschen dumm die nicht von jedem Film eine extrem komplex-philosophische Story erwarten?
Dinge die überhaupt nicht zur Debatte stehen, mit denen Vega aber völlig bewusst viel Trubel und Aufsehen erregt. Das hat er ja sichtlich vollbracht, denn irgendwie muss man die Leute ja dazu bringen, eigene Kritiken zu lesen.
Schade nur, dass er danach so Inhaltslos wie möglich "Argumentiert"; Ein weiteres Indiz des ringen nach Aufmerksamkeit, womit jegliches zutrauen seiner sonst vertretbaren Kritiken im Keim erstickt wird.
C_C Fri, 31 Dec 2010 14:37:02 -0000
Antwort löschenVega hält sich für cool. Einfach nicht ernst nehmen.
wernerbremen Fri, 31 Dec 2010 15:30:31 -0000
Antwort löschenalso ohne popcorn geh ich nicht ins kino. man gönnt sich ja sonst nichts. aber es brauch einen guten film, um gutes popcorn wie, wie ein steak mit einem guten rotwein runter zu spülen. inception versucht sicher so ein wein zu sein, stellt sich aber am ende doch nur als traubensaft heraus. und den kann ich auch mal auf der couch trinken und muss dafür nicht ins kino
philopee Fri, 31 Dec 2010 15:45:36 -0000
Antwort löschen@C_C: 29mal gefällt mir spricht doch für sich oder? :D
C_C Fri, 31 Dec 2010 16:28:22 -0000
Antwort löschennicht bei 109 Antworten...
Fox Mulder1985 Fri, 31 Dec 2010 17:19:07 -0000
Antwort löschen@duffy: Nachos sind aber auch gut beim Kinobesuch ;-)
Oceanic6 Sun, 02 Jan 2011 00:59:16 -0000
Antwort löschen@ Cineast: Kann mich da nur anschließen!
Hatte den Film anfangs auch mit 10 Punkten bewertet. Nun habe ich den Film das 3te Mal zu Hause gesehen und muss gestehen, die ganzen Effekte und auf pompös gemachte Handlung hat im Kino ihre Wirkung, verliert sie aber im heimischen Kino zur Gänze. Bin ich leicht enttäuscht? Ja allerdings, nach der größten Logiklücke des Films (siehe Cineast) ist die ganze Handlung doch überflüssig. Trotzdem schön wie Themen wie Unterbewusstsein, Träume, die verschiedenen Ebenen, Physik und all das im Film gehandhabt werden mit einer mehr als soliden Technik. Daher Stufe ich den Film nun endgültig als sehenswert ein, nicht mehr und nicht weniger. Eines ist jedoch sicher, der Film wird maßlos überschätzt.
ocin1000 Tue, 04 Jan 2011 19:42:11 -0000
Antwort löschenWeil seine Frau sich vor ihrem Tod von 3 Psychologen ihre geistige Zurechnungsfähigkeit bestätigen ließ und ein Testament aufgesetzt hatte, dass Cobb den Kontakt zu seinen Kindern verwehrte, darf er seine Kinder nicht mehr sehen( Er darf sie auch nicht einfliegen lassen). Ausserdem merkt man auch, dass die Grossmutter, bei welcher die Kinder wohnen, mit Cobb keinen Kontakt mehr haben will(Telefonat, welches Sie nicht entgegennehmen will). Wahrscheinlich denkt auch die Grossmutter, dass Cobb an Mal's Tod schuld ist. Deshalb auch verständlich, weshalb sie (wenn die Idee von Cobb käme) die Kinder nicht einfliegen lässt.
Ich empfinde das als sehr logisch...
Auch, dass ein einziger Anruf genügt empfinde ich als logisch: Das kann von Saito im Vorfeld bereits eingefädelt/ausgehandelt worden sein, sodass letztendlich nur noch das „GO“ Saitos an entsprechender Stelle genügt. Saito ist sehr reich, damit kann man schonmal einen „unwichtigen“ Verbrecher freikaufen. Das war doch letztens bei BP mit England und Lybien genauso, als Lybien nur dieses eine Ölvorkommen an BP verkaufen wollte, wenn BP mit Englands Regierung den Deal vereinbart, einen einsitzenden (und totkranken) Terroristen freizulassen … Sowas gibts „in echt“ auch …
;)
Sigmund Wed, 05 Jan 2011 10:25:43 -0000
Antwort löschenNur geht es beim Film nicht nur um Logik. Mindestens genauso wichtig für eine gelungene Geschichte ist: Sie darf nicht konstruiert wirken...
NewZooYorker Wed, 05 Jan 2011 16:53:30 -0000
Antwort löschenalso ocin1000 hat recht, was wollt ihr noch???
ocin1000 Wed, 05 Jan 2011 17:05:57 -0000
Antwort löschenNa gut Sigmund, das ist nun hald deine Meinung. Wie wirkt denn die Geschichte konstruiert?
Sigmund Thu, 06 Jan 2011 10:56:26 -0000
Antwort löschenkonstruiert heißt soviel wie: hingebogen, künstlich, leblos – also all das, was im besseren Filmlexikon bald unter "Inception" stehen wird.
Kubrick_obscura Thu, 06 Jan 2011 16:37:00 -0000
Antwort löschen"Mindestens genauso wichtig für eine gelungene Geschichte ist: Sie darf nicht konstruiert wirken."
Wo stammt denn das her? Aus dem Buch "How to write a perfect script"? Wenn ich etwas nicht mag dann sind es pauschalisierte Aussagen darüber, wie ein Film zu sein hat. Wenn Nolans Kino einen Vorteil hat, dann ist es doch seine Überkonstruiertheit. Ich liebe das! Was heißt hier leblos? Leben tut in einem Spielfilm eh nichts. Es geht darum etwas künstliches zu erzeugen, nicht darum die Realität nachzuäffen. Drehbuchschreiben hat auch viel mit Mathematik zu tun. Man muss die Variablen so verändern, dass das Ergebnis stimmt. Wenn Lars von Trier in "Dogville" eine bis zum Maximum konstruierte Geschichte abliefert, dann klatschen alle wie wild. Wenn ein Hollywoodfilm erzählerisch fordern will, dann ist das leblos und künstlich. Natürlich ist es das! So soll das ja auch sein. Ich geh ja nicht ins Kino um mir Überwachungskameraaufnahmen von gegenüber anzusehen. Nicht erst seit "Pulp Fiction" spielt das "Wie erzähle ich eine Geschichte" eine Rolle. Das ist immanent. Die Tage wo es "nur" um die Story ging, sind schon lange vorbei. Vorallem, da der Verlauf einer Handlung oftmals mehr über den Film erzählt als irgendwelche billigen Dialogzeilen. Nein, nein, konstruierte Geschichten können sehr viel Spaß machen. "Inception" finde ich ja schon fast unterkonstruiert. Im Vergleich zu "Following" oder "Prestige" ist das doch Kinderkram. :)
Sigmund Thu, 06 Jan 2011 17:29:05 -0000
Antwort löschenich hab wirklich nichts gegen: überhöht, schräg, abgehoben etc. Klar soll Kino so sein, herzlich gerne! Aber ich stehe so gar nicht auf: AN DEN HAAREN HERBEIGEZOGEN. Beispiel (siehe oben): "Weil seine Frau sich vor ihrem Tod von 3 Psychologen ihre geistige Zurechnungsfähigkeit bestätigen ließ und ein Testament aufgesetzt hatte, dass Cobb den Kontakt zu seinen Kindern verwehrte, darf er seine Kinder nicht mehr sehen". Auweia. Jeder, der schon mal selbst an einem Drehbuch saß, weiß: das ist nicht kreativ oder so, das ist einfach Rumgemurkse, damit nachher keiner die Logikkeule schwingt.
Und mir fällt keine einzige wirklich gute Geschichte ein, bei der diese Art von Rumgemurkse nötig wäre.
Kubrick_obscura Thu, 06 Jan 2011 17:52:31 -0000
Antwort löschenDas Beispiel ist gut und ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen. Ich bin sowieso kein Freund großer Erklärungen, weshalb ich die erste Stunde vom Film auch schwach finde. Wen interessierts warum er seine Kinder nicht sehen darf. Wichtig ist, er darf sie nicht sehen. Punkt! All die Idioten, die nach dem warum fragen. Es gibt tausende Gründe. Irgendeiner wird es schon sein.
Kubrick_obscura Thu, 06 Jan 2011 19:00:23 -0000
Antwort löschen@cineast
Als ob dir diese Erklärungen irgendwas bringen und du den Film besser genießen kannst. Wow, du weißt dann warum er fliegt, dann wird der Film auf einmal gut. Glaub ich nicht!
Das gilt ja auch nicht für jeden Film, aber wenn man alles erklärt wirds nur doof und lästig. Warum Cobb seine Kinder nicht sehen kann ist für mich nichts anderes als ein McGuffin.
fabel Thu, 06 Jan 2011 19:06:52 -0000
Antwort löschenEben!
Gilt wirklich nicht für jeden Film, aber öfters (so auch hier) nerven diese Erklärungen einfach und langweilen einfach nur!
ocin1000 Thu, 06 Jan 2011 20:39:47 -0000
Antwort löschenFragt doch Nolan, er wird schon seine Gründe haben.
@sigmund: an den Haaren herbeigezogen?
es wird im Film explizit so erwähnt...
ausserdem habe ich dich nicht gefragt, was konstruiert bedeutet, sondern wie du denn darauf kommst, irgendwelche Szenen vielleicht?
Wie schon erwähnt: Warum sucht man nach solchen Dingen? Wer intressierts, warum Cobb seine Kinder nicht zu sich fliegen lässt?
Er tut es einfach nicht! - Eine plausible Erklärung habe ich ja schon geliefert, für all die, die sich diese Frage gestellt haben: Sie ist völlig irrelevant und macht den Film nicht besser bzw. schlechter als er ist.
Sigmund Fri, 07 Jan 2011 10:50:53 -0000
Antwort löschen@ocin: nein, nicht DU hast Dir das an den Haaren herbeigezogen, sondern der Autor des Films! Du selbst hast nur ein wunderbares Beispiel dafür geliefert: die umständliche/konstruierte/alberne Begründung, warum Cobb seine Kinder nicht sehen darf.
@Kubrick: McGuffin trifft's.
Nahtigall Sat, 08 Jan 2011 14:18:40 -0000
Antwort löschenWOW, Ich glaub es nicht. Nein es geht nicht in meinen Kopf. Hans Zimmer hat, wie fast immer, genau den richtigen TON getroffen. Sein Score hebt diesen Film auf eine noch höhere Ebene. Mal abgesehen davon, das dieser Film endlich mal wieder die Balance zwischen Action und Handlung hergestellt hat. Einfach nochmal schauen, kapieren und eine richtige Kritik schreiben.
alex88 Sat, 08 Jan 2011 18:34:33 -0000
Antwort löschenIch finde der Film schafft es eben nicht die Waage zu halten zwischen Handlung und Action. Viel zu viel gelaber, viel zu wenig Blut und Ballerei.
H. Zimmer beschissen wie eh und jeh, ohne dieses Gedudel, wäre der Film
Lichtjahre besser.
SenseForHumor? Sat, 08 Jan 2011 20:10:34 -0000
Antwort löschenAlex88... ist das ein Witz?!
ocin1000 Sun, 09 Jan 2011 10:49:31 -0000
Antwort löschenhahaha =D alex88 wiedermal ein sehr kreativer Beitrag.
"H. Zimmer beschissen wie eh und jeh, ohne dieses Gedudel, wäre der Film Lichtjahre besser."
Mich nimmt es mal Wunder was du von Musik verstehst ?
Kannst wahrscheinlich nicht mal das C auf dem Klavier drücken...
nöls Sun, 09 Jan 2011 12:18:40 -0000
Antwort löschenhaha geil 132 Antworten
Keyser_Söze Tue, 11 Jan 2011 10:51:27 -0000
Antwort löschenKann Mr Vega durchaus zustimmen.
Eine andere zutreffende "Kritik" ist die South Park Folge "Insheeption". Bringt meine Meinung so ungefähr auf den Punkt.
ramasaba Sat, 15 Jan 2011 23:43:59 -0000
Antwort löschenIch würde auf der Skala ruhig noch ein Stück weiter gehen. Runter. Mainstream-Prol-Gestümper, hat nichts mit Traumdeutung / Parapsychologie zu tun und ist vom Anspruch schwer einzuschätzen... wer soll die Message wirklich begreifen???? Mannomann, so einen Mist gab´s lange nicht, da sind ja B-Movies fesselnder.
Keyser_Söze Sun, 16 Jan 2011 02:44:33 -0000
Antwort löschenInception hat wirklich nicht viel mit Traumdeutung zu tun. Eigendlich gar nichts!!!
Trozdem sollte man nicht übertreiben und den Film zu tief bewerten. Ist nun mal wirklich kein schlechter Film. Aber eben doch nicht so genial wie viele behaupten. Hohe Ansprüche lassen die Bewertungen eben auch sinken!!!
Keyser_Söze Sun, 16 Jan 2011 02:46:46 -0000
Antwort löschen++ Das Problem ist, dass der Film mehr sein will als er in Wirklichkeit ist.
SiameseAlex Mon, 17 Jan 2011 13:01:53 -0000
Antwort löschen'[...] als er in Wirklichkeit ist.'
Beknackt ausgedrückt, sorry.
nilswachter Mon, 24 Jan 2011 14:51:28 -0000
Antwort löschenVegas Kritiken sind herrlich zu lesen. Was für eine Sprache! Seiner Meinung bin ich deswegen noch lange nicht. Ich muss nach dem vielen Ansehen von Inception gewissen Punkten sogar recht geben. Er ist nur halb so komplex wie er sich gibt. Ohne die Schlusspointe wäre er sogar ein ganz normaler Actionfilm mit einer zwar ungewöhnlichen Story, die m.E. originell ist, aber auch nicht mehr. Die Actionszenen sind bis auf diejenige im Korridor allesamt schon besser gesehen worden und der Film hat auch etwas Potential verschenkt, wie ich finde. Die Szenen in Paris haben gezeigt, welch kreative Kraft in dem Film steckt. Aber Vega hat in diesem Punkt recht: Diese Kreativität wird durch viel Geballer und Getöse erstickt. Ich bin nach wie vor begeistert vom Film aber gaaaanz so toll finde ich ihn nicht mehr.
Zu Vega allgemein: Er polarisiert unheimlich ja und provoziert auch gerne. Wems beliebt...Ich hab mich zuerst auch königlich aufgeregt ;). Aber Hey, es ist nur eine Kritik und seine Meinung, die er zugegebenermassen als Wahrheit über den Film aussehen lässt.
nilswachter Mon, 24 Jan 2011 15:00:11 -0000
Antwort löschenZu Zimmer. Ich finde ihn nicht schlecht. Aber wenn man einen Soundtrack gehört hat, kennt man alle. Er entwickelt sich nicht weiter. Der Soundtrack von Inception passt zum Film. Laut, treibend und Eindrücklich. Gut ist er deswegen aber nicht. Der Beste Score von Zimmer ist der von Gladiator m.E. Da ist auch noch ein Orchester im Spiel. Ich mag einfach die Melodien und die Eingängigkeit.
James Horner find ich übrigens grausam. Der Macht eine Melodie und spielt sie mit ganz wenigen Einschüben und etwas Variation immer wieder ab (siehe Braveheart, Titanic, Avatar,...). Wo Vega sicher recht hat, ist die Tatsache dass heute eine Filmmusik gemacht wird und dann einfach der Film abläuft. Die Musik dient nicht der Untermalung des Geschehens, sondern der Gefühlsverstärkung im Publikum, das folglich an der Nase rumgeführt wird. Ich habe gerade kürzlich einen alten Disney-Film gesehen. Da harmoniert die Musik perfekt mit dem Geschehen. Rennt der Hauptcharakter wird auch die Musik im Takt schneller usw. Das gibt Heute echt nicht mehr - zumindest bei Hollywoodproduktionen.
nilswachter Mon, 24 Jan 2011 15:02:06 -0000
Antwort löschensorry wegen der schreibfehler usw. einfach losgeschrieben ;)
Mr Vincent Vega Mon, 24 Jan 2011 15:10:05 -0000
Antwort löschenDer Witz ist ja, dass die ewig gleich untermalende und undifferenzierte Zimmersoße mittlerweile einen solch austauschbaren Klangteppich bildet, dass er seine Musik für INCEPTION bereits komponiert hat, bevor der Film überhaupt fertig war. Nolan hat am Ende einfach entsprechende Musikfetzen unter die passenden Stellen gelegt. So schlimm ist es mittlerweile schon um Filmmusik bestellt.
SenseForHumor? Mon, 24 Jan 2011 17:29:50 -0000
Antwort löschenVorallem wohl sorry für die versehentlich abgeschickten etlichen Antworten, die den Mailordner spammen :-/
Kaiser1337 Fri, 04 Feb 2011 01:35:49 -0000
Antwort löschenMr Vega, ich bescheinige ihnen eine bewusste Unlust aufgrund der Lust anderer. Geben sie zu, dass sie den Film nur als leere Hülse bezeichnen, weil sie diesen Gedanken attraktiv, gewagt und als herausfordernder empfanden und weil es ihrer Anti-Mainstreaming-Denke entspricht, sowie es zu ihrer Schadenfreude beiträgt, wenn sie polemisieren!
Mr Vincent Vega Fri, 04 Feb 2011 01:39:06 -0000
Antwort löschenHitmanski, siehst du das? Es geht schon wieder los. Die Leute verwechseln Moviepilot mit Chatrooms. Nein, Kaiser, ich geile mich nicht an meiner Antihaltung auf. Ich fand den Film beschissen. Er ist auch beschissen. Ihr seid nur alle zu doof, um das zu kapieren.
So, jetzt bitte die 200 voll machen. :P
Hitmanski Fri, 04 Feb 2011 01:40:43 -0000
Antwort löschenq.e.d. :P
Herautos Fri, 04 Feb 2011 03:00:06 -0000
Antwort löschenAlso ich verseh es, der Film war sowas von langweilig und von Effekten so vollgestopft das die Story hinten ansteht.
Ich frag mich ehrlich wo das noch hinführen soll.
NewZooYorker Sat, 05 Feb 2011 16:50:17 -0000
Antwort löschenNaja Inception ist für 8 Oscars Nominiert, er ist sehr erfolgreich, ist mal was neues, hat Top Kritiken und sehr vielen Leuten gefällt Inception. All die Leute,die diesen Film mögen, sind also dumm, oder mr. Vega??
philopee Sat, 05 Feb 2011 17:12:43 -0000
Antwort löschenSo! genug ist genug! Danke für die Möglichkeit die E-Mail-Benachrichtigung abzuschalten.
P.S.Nelke Tue, 08 Feb 2011 21:32:52 -0000
Antwort löschenNewZooYorker: Entweder das, oder sie lassen sich zu leicht von "Top Kritiken" beeinflussen, was wiederum auf Dummheit schließen lässt.
Kaiser1337 Wed, 09 Feb 2011 04:48:33 -0000
Antwort löschenIch habe eine bessere Idee, als die Email-Benachrichtigung abzuschalten. Mr Vega löscht einfach seine Kritik, dann gibt es zwei Dinge auf der Welt, über die wir uns weniger den Kopf zerbrechen müssen =)
Thans Fri, 04 Mar 2011 19:47:18 -0000
Antwort löschenOb der Kreisel zum Schluss umfällt oder nicht ist völlig egal, es sagt nix aus über die Realität der Ebene. Aber wem soll das in all diesem Logikgemurkse schon auffallen. Der Witz an der Schlußszene ist, dass es unserem Helden schon egal war, ob er kreiselt oder fällt. Genau so wie mir, Hauptsache endlich Schluss.
sebastian-boldt Sat, 05 Mar 2011 23:30:21 -0000
Antwort löschenIch fand den Film ziemlich geil . Mir ist auch ehrlich gesagt egal was Mr. V von dem Film hält , die Hauptsache ist doch dass er einem selbst gefällt . Allerdings finde ich es manchmal schon ziemlich lustig wie Vincent auf die Kacke haut .
Allen denen die sich in ihrer Freizeit mit dem luiziden Träumen beschäftigen sollte der Film aber auf alle Fälle gefallen.
Mr Vincent Vega Fri, 25 Mar 2011 23:34:59 -0000
Antwort löschenHab's eben auch noch mal überflogen. Schon eigentlich ganz geil, das. Favourite: "Vega hält sich für cool. Einfach nicht ernst nehmen.".
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 14:28:45 -0000
Antwort löschenIm Gegensatz zu Dir lösche ich das jetzt mal nicht.
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 14:39:10 -0000
Antwort löschenEr hat wieder grober Unfug gesagt. :strike:
Hitmanski Sat, 26 Mar 2011 14:48:25 -0000
Antwort löschenEuer Disput ist nur halb so lustig, wenn man das gelöschte corpus delicti nicht kennt :(
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 14:49:29 -0000
Antwort löschenNee, auch dann wäre er nur so partiell lustig. :P
SenseForHumor? Sat, 26 Mar 2011 15:10:55 -0000
Antwort löschenSelbst wenn man dir inhaltlich zustimmt Vega, die Art und Weise, mit der du glaubst hier User abfertigen zu müssen, zeugt von einem unglaublichen Maß an Arroganz und Narzismuss. Wirklich schade! Man kann auch auf einem anderem Niveau diskutieren.
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 15:12:40 -0000
Antwort löschenWer diskutieren möchte soll sich auf'n Markt stellen.
SenseForHumor? Sat, 26 Mar 2011 15:16:18 -0000
Antwort löschenStimmt ich hatte ganz vergessen, dass deine Meinung nicht im Ansatz anfechtbar ist.
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 15:20:31 -0000
Antwort löschenErstmal das, ja. Und außerdem bringt es doch sowieso nichts angesichts der Eigendynamik, die dieses Kommentarfeld hier angenommen hat, noch ernstlich zu diskutieren. Ich kann mich ein halbes Jahr, nachdem ich INCEPTION gesehen habe, sowieso kaum noch an den Schmu erinnern. Was genau willst du denn nun eigentlich von mir hören? Ja, ich habe gesündigt!
Mr Vincent Vega Sat, 26 Mar 2011 15:45:43 -0000
Antwort löschenBye bye, ciao ciao, auf Wiedersehen.
BigDi Sun, 27 Mar 2011 12:59:20 -0000
Antwort löschen175 (gut, mit meinem dann 176) Antworten, wtf. Gab es schon mal irgendwo anders mehr? ^^
wernerbremen Sun, 27 Mar 2011 13:53:44 -0000
Antwort löschendummer film der die 100 e-mail benachichtigungen in meinem postfach nicht wert ist
fkfilmkritik Sun, 27 Mar 2011 14:36:05 -0000
Antwort löschenjetzt ist wohl die 200 fällig :D
der cineast Sun, 27 Mar 2011 15:22:53 -0000
Antwort löschenMeine Mutter hat immer gesagt: Wenn der Arm so doll juckt, dass das kratzen nichts mehr hilft, dann muss er ab der Arm.
ryz Sun, 27 Mar 2011 21:28:31 -0000
Antwort löscheneinfach weil mein postfach in den letzten tagen explodiert ist, hab ich mir mal andere bewertete filme von vincent vega angeschaut, nur mal ein kleiner auszug: twilight mit 4.0 und new moon mit 5.0 :> ich glaub das spricht für sich. ganz zu schweigen von filmen wie johnny english und ähnlichen "filmgenüssen".
naja, wenigstens kannste trollen wie kein anderer, vega
der cineast Sun, 27 Mar 2011 21:34:23 -0000
Antwort löschenSüßer Kommi. :)
Filme kann man so toll vergleichen. :)
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 21:37:43 -0000
Antwort löschenStatt JOHNNY ENGLISH, den ich nicht mal gesehen und, wenn überhaupt, höchstens versehentlich bewertet habe, hätten natürlich die 6.0 für ECLIPSE weitaus besser in die "Argumentation" gepasst...
Ansonsten gibt es wahrscheinlich nichts sinnloseres als Bewertungen zu vergleichen, obwohl TWILIGHT natürlich trotzdem besser ist als INCEPTION, zumindest für das, was es ist und (vermutlich) sein möchte.
ryz Sun, 27 Mar 2011 21:37:58 -0000
Antwort löschendanke, bussi :*
der cineast Sun, 27 Mar 2011 21:44:19 -0000
Antwort löschenKein Ding schatz.
ryz Sun, 27 Mar 2011 21:57:20 -0000
Antwort löschenguck ma hier, wie die inception attack force gleichzeitig lostrollt, entzückend!
ja, vermutlich hätte eclipse besser gepasst, aber ich hab jetzt nicht zwei stunden dein profil durchwühlt um den meiner meinung nach bekacktesten film zu finden, den du gut bewertet hast.
auch süß wie du dich auf die sinnlosigkeit meines vergleichs berufst; aber immerhin wurd ich nicht mit einem flotten oneliner abgespeist, so nett!
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:14:16 -0000
Antwort löschenjust *love* <3
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:17:39 -0000
Antwort löschenWas wird'n das hier? Du kannst nicht zwischen zwei Stühlen sitzen, Jonny!
ryz Sun, 27 Mar 2011 22:18:57 -0000
Antwort löschenknutschaa <3
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:19:40 -0000
Antwort löschenEifersüchtig...?
Wenn du mich willst...gewinne mich zurück...!
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:19:59 -0000
Antwort löschenDas war's dann mit dem Dreier!
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:21:20 -0000
Antwort löschenDas heißt du kämpfst nicht um mich....?
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:22:31 -0000
Antwort löschenSeit wann habe ich dich denn verloren? Muss da was verpasst haben. Gestern hieß es noch <3 hier und <3 da. :(
Hitmanski Sun, 27 Mar 2011 22:24:56 -0000
Antwort löschen*love is in the air*
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:25:08 -0000
Antwort löschenJa ich bin wählerisch und eine Diva.
Bekommst jetzt aber wieder eins Schnucki...pass auf...
<3 da ist es. :)
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:27:25 -0000
Antwort löschenAch so, und weil du wählerisch bist, verlagern sich deine virtuellen Küsse einfach so grundlos von Tag zu Tag? Das ist ja keine gute Grundlage für eine echte Liebe. :(
Hendrik Sun, 27 Mar 2011 22:29:03 -0000
Antwort löschen200! Außerdem möchte ich alle grüßen die mich kennen!
fkfilmkritik Sun, 27 Mar 2011 22:30:23 -0000
Antwort löschenmenno, ich wollte die 200 machen, ruft mich bei 300 :D
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:31:11 -0000
Antwort löschenWar kurz vor dem Höhepunkt...durch das gegrüße...wurde das zerstört.
Ich will eben jeden Tag neu umkämpft werden...Darling.
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:32:00 -0000
Antwort löschenBevor das hier wirklich zur reinen Spam-Veranstaltung verkommt, würde ich dann doch mal vorschlagen, es mit den 200 gut sein zu lassen.
@Jonny:
Welches Gegrüße?
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:33:31 -0000
Antwort löschenDie vom Hendrik.
Schade...fand es gerade so schön. :)
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:34:23 -0000
Antwort löschenIch kapier's immer noch nicht. Und ich wage zu behaupten, niemand tut das. :P
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:36:57 -0000
Antwort löschenHendrik vor 6 Minuten
200! Außerdem möchte ich alle grüßen die mich kennen!
Jetzt Baby? :P
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:39:26 -0000
Antwort löschenWas auch immer. :P
Liebst du mich noch? Ich dich nämlich schon. [x] ja [ ] nein [ ] vielleicht
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:42:53 -0000
Antwort löschen[x] In einer heißen Pn Begründe ich das auch...
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:44:58 -0000
Antwort löschenLOL
So viel Anzüglichkeiten bei einem Film, dessen Regisseur asexueller gar nicht sein könnte. Hat auch was.
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:47:09 -0000
Antwort löschenJa...mit mir immer. Lechzt du jetzt nach der Pn oder nicht...? :(
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 22:47:53 -0000
Antwort löschenImmer her damit. :P
der cineast Sun, 27 Mar 2011 22:50:10 -0000
Antwort löschen....OK....
SenseForHumor? Sun, 27 Mar 2011 22:59:46 -0000
Antwort löschenHmmmpfgrr. Bitte die Kommentarfunktion nicht missbrauchen!
der cineast Sun, 27 Mar 2011 23:00:36 -0000
Antwort löschenBut we have sense fpr Humour. :)
der cineast Sun, 27 Mar 2011 23:00:45 -0000
Antwort löschenfor*
Mr Vincent Vega Sun, 27 Mar 2011 23:00:51 -0000
Antwort löschenGeht klar, Chef!
Also jetzt bitte nur noch fundierte Kommentare.
SenseForHumor? Sun, 27 Mar 2011 23:06:13 -0000
Antwort löschenBei einem ständig vollen Email-Postfach hört mein Sinn für Humor auf... :(
Sigmund Sun, 27 Mar 2011 23:17:14 -0000
Antwort löschenAußerdem fällt mir bei "Tu dieses, lass jenes" ein schöner Witz ein, Sense of Humor: Treffen sich ein Schaf und ein Rasenmäher auf der Wiese. Sagt das Schaf: "Mäh." Sagt der Rasenmäher: "Du hast mir gar nicht zu befehlen."
der cineast Sun, 27 Mar 2011 23:21:52 -0000
Antwort löschenYou made my day. :D
Le Samourai Mon, 28 Mar 2011 13:17:38 -0000
Antwort löschenDr. Doom hat Recht.
Treffen sich zwei Kerzen. Fragt die eine: "Sach ma, ist Zugluft eigentlich gefährlich?" Die andere: "Na, davon kannste ausgehn!"
der cineast Mon, 28 Mar 2011 16:05:12 -0000
Antwort löschenOh man der Ziegen Witz war heute schon der Bringer aber der haut allles weg. Danke :D
Le Samourai Mon, 28 Mar 2011 16:44:03 -0000
Antwort löschen;) Mein Lieblingswitz!
der cineast Mon, 28 Mar 2011 16:47:53 -0000
Antwort löschenGeht ne Frau zum Schlachter und sagt: "Ich hätte gerne ne Salami"
Sagt der Schlachter: "Geschnitten oder am Stück?"
Sagt die Frau: Ist das hier ne Muschi oder ein CD-Player?
BigDi Mon, 28 Mar 2011 21:31:48 -0000
Antwort löschenIch habe mir zwei Goldfische gekauft und sie Einer und Zwei genannt. Wenn Einer stirbt, habe ich immer noch Zwei.
Le Samourai Mon, 28 Mar 2011 23:32:14 -0000
Antwort löschenDer Goldfischwitz ist super. Und intelligenter als Inception.
NewZooYorker Fri, 01 Apr 2011 21:23:24 -0000
Antwort löschenheiße Diskussionen hier. mal sehen was noch kommt^^
Blade-Maiden Sat, 02 Apr 2011 23:08:13 -0000
Antwort löschenDie Gesamtsituation amüsiert mich. Bei Langeweile oder Lese-Bedarf einfach mal Kommentare zu gerade "angesagten"/heiß diskutierten Filmen überfliegen :'D
Sigmund Sun, 03 Apr 2011 16:19:44 -0000
Antwort löschen...zumindest die Sorte Kino, die eigens für Schafe produziert wird.
lucaballardini Mon, 04 Apr 2011 15:48:47 -0000
Antwort löschenhört sich ganz so an als hätte hier jemand dieses "nichtssagende geschwätz" nicht verstanden
Le Samourai Mon, 04 Apr 2011 17:28:39 -0000
Antwort löschenWas gibts denn bei Inception nicht zu verstehen? Das waren in der Tat zwei Stunden Action-Feuerwerk, ab und zu unterbrochen von blödem Gebrabbel.
Kleister-Meister Wed, 06 Apr 2011 14:06:16 -0000
Antwort löschenEs ist doch immer dasselbe: Einem Film wird fälschlicherweise Komplexität und ein tieferer Sinn zugesprochen. Die ganzen Möchtegernphilosophen und selbsterklärten Genies gehen rein und bekommen nicht das, was ihnen versprochen wurde. Nein, der Film ist nicht für hochintelligente Menschen ausgelegt, es ist ein kreativer Sci-fi-Thriller. In dem, was er ist, ist er brillant, aber natürlich erfüllt er damit nicht die Erwartungen besagter Genies, weswegen die zornig und enttäuscht ihre viel zu harten Kritiken rausschleudern. Wäre der Film im Voraus nicht derartig gehyped worden, und hätte man ihm nicht fälschlicherweise besagte Eigenschaften zugsprochen, dann, da bin ich sicher, wäre er bei diesen Leuten auch um einiges besser angekommen.
Naja. Aber irgendwie müssen diese Leute ja zeigen, warum sie sich vom Pöbel abheben. Solln sie gerne, ich schau mir den Film aber bestimmt noch öfter an. Ist schließlich ein Meisterwerk ;)
der cineast Wed, 06 Apr 2011 16:03:46 -0000
Antwort löschenIch bin ein Genie.
Hitmanski Wed, 06 Apr 2011 16:10:27 -0000
Antwort löschenIch liebe es, wenn einfach jeder zweite Gedöns-Film heutzutage konsequent als Meisterwerk tituliert wird.
Sigmund Wed, 06 Apr 2011 16:31:57 -0000
Antwort löschen...selbst wenn die Figuren kaum mittleres Soapniveau erreichen.
Kleister-Meister Wed, 06 Apr 2011 16:56:09 -0000
Antwort löschen@Hitmanski: das is halt nunmal so, weil leute verschiedene Meinungen haben. Es lassen sich wahrscheinlich zu jedem Film die "Meisterwerk"-Fanboys finden. Ich bin halt einer hiervon, aber ich bin sicher es gibt auch mindestens einen Film, den du so bezeichnen würdest. So what's the problem?
Und übrigens war jetzt mein Kommentar nicht speziell auf euch hier bezogen. Ich kenn euch ja nichmal und weiß nich wie ihr so seid. Das war mehr auf Leute bezogen, die ich kenne, und die sich selbst für so intelligent halten, das jeder Mainstream-Kino Film automatisch unter ihrem Niveau ist.
Hitmanski Wed, 06 Apr 2011 18:36:47 -0000
Antwort löschenIch finde eben, "Meisterwerk" ist einerseits zwar natürlich auch eine subjektiv geprägte Wertschätzung, aber muss eben doch auch immer mit einem gewissen filmhistorischen und vor allem über das eigenen Jahrzehnt hinausgehenden Stellenwert einhergehen, den man nach nach objektiveren Kriterien festlegen kann. Nolan liefert stets nur state-of-the-Art-Kino (und selbst das meist nur in optischer Hinsicht ab), das in 30 Jahren keinen mehr interessieren wird - und darin liegt eben auch der Unterschied zu den herausragenden Werken von Spielberg, Scott und wahrscheinlich auch Cameron (um das mal auf das grob befasste Blockbuster-Segment zu beschränken).
Tendenziell wird INCEPTION übrigens gerade von "Pseudophilosophen" maßlos überinterpretiert, und nicht verissen...
der cineast Wed, 06 Apr 2011 18:54:37 -0000
Antwort löschenHitmanski schreibt jetzt mit "
Das voll toll :)
P.S.Nelke Wed, 06 Apr 2011 19:24:30 -0000
Antwort löschenBist du eigentlich neidisch auf Vince, Vinnie bzw. , wie du ihn abzukürzen pflegst, Vega, denn so eine lange Diskussion - sofern man dies als solche Werten kann - blieb dir ja bisher verwehrt, obwohl du dich mit deinen Kritiken stets redlich darum bemühst, Hitmanski. :P
Hitmanski Wed, 06 Apr 2011 19:29:18 -0000
Antwort löschenNöö, mir reichen oft schon meine bescheidenen +/-30 Antworten-Threads, um meinen Glauben an die Menschheit zu verlieren - insofern gönn' ich ihm den Spaß hier von Herzen :P
der cineast Wed, 06 Apr 2011 19:53:38 -0000
Antwort löschen-30 finde ich schön :)
Herautos Wed, 06 Apr 2011 20:13:44 -0000
Antwort löschenES REICHT !!!!!! Sucht euch nen Chat und holt euch da einen runter, aber es nervt langsam . Wir wissen so langsam das der Film Müll ist, das könnt ihr auch woanders diskutieren. DANKE & SCHLUSS !
Kleister-Meister Wed, 06 Apr 2011 22:12:44 -0000
Antwort löschenWenn es dich nervt, wieso kommst du dann zu dieser Kritik hier zurück und liest die Kommentare?
SenseForHumor? Thu, 07 Apr 2011 06:00:09 -0000
Antwort löschenWeil man für jede verdammte Antwort eine E-Mail bekommt .
der cineast Thu, 07 Apr 2011 13:20:36 -0000
Antwort löschenTobe mit wem schreibst du? :)
Mr Vincent Vega Thu, 07 Apr 2011 17:15:37 -0000
Antwort löschenDu nervst.
der cineast Thu, 07 Apr 2011 18:18:41 -0000
Antwort löschentut mir leid...:(
Mr Vincent Vega Thu, 07 Apr 2011 20:35:26 -0000
Antwort löschenDas galt nicht Dir, Hase.
der cineast Thu, 07 Apr 2011 21:11:41 -0000
Antwort löschenAchso...ich herz dich :)
BigDi Fri, 08 Apr 2011 08:16:36 -0000
Antwort löschenDas geht ja immer noch weiter, au weja.
J-Ross Sun, 10 Apr 2011 10:34:54 -0000
Antwort löschenEntertainment pur! Hat nicht noch jemand, was zu meckern? Das wars doch nicht etwa schon?
Hitmanski Sun, 10 Apr 2011 11:19:06 -0000
Antwort löschenCeterum censeo Carthaginem esse delendam!
Dolly Zoom Sun, 10 Apr 2011 19:40:15 -0000
Antwort löschenAmantes amentes ;-)
BigDi Sun, 10 Apr 2011 22:06:40 -0000
Antwort löschenCanis canem edit.
der cineast Sun, 10 Apr 2011 23:02:13 -0000
Antwort löschenAffe frisst Toast.
Dolly Zoom Mon, 11 Apr 2011 18:00:23 -0000
Antwort löschen"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort." - Gottfried Benn
BigDi Mon, 11 Apr 2011 18:15:31 -0000
Antwort löschenAmen.
P.S.Nelke Sat, 16 Apr 2011 19:28:08 -0000
Antwort löschenAm Anfang war der Logos und nicht etwa das Wort ;)
Akira_L Fri, 06 May 2011 12:48:05 -0000
Antwort löschenKlasse Kritik
Kleister-Meister Mon, 09 May 2011 22:22:51 -0000
Antwort löschenFür mich klingt das nach dem Schrei eines beleidigten Menschen, der nich ertragen kann, dass jemand einer anderen Meinung ist. Dieses "Ich-würg-ihnen-jetzt-eins-rein-indem-ich-sie-als-reallife-opfer-beleidige" find ich übrigens ziemlich kindisch und weitaus schlimmer als das, was du den Leuten in deinem Post vorwirfst.
Außerdem finde ich dass v.a. Hitmanski immer sehr gut erklärt, wie er zu seiner Meinung kommt, und auch wenn mein filmgeschmack nich wirklich oft mit seinem übereinstimmt, so finde ich doch, dass seine Argumentationen (meistens) komplett nachvollziehbar sind. Und das von dir genannte "Maß an Intoleranz" sehe ich daher eher bei dir...
Tobe Berg Wed, 18 May 2011 15:16:13 -0000
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele!!!
Roach Tue, 24 May 2011 19:58:58 -0000
Antwort löschenWer sich mit DEM Profilbild über Hans Zimmer aufregt, den kann man sowieso nicht ernstnehmen.
sweetForgiveness Fri, 27 May 2011 19:33:44 -0000
Antwort löschenOb man den Film nun mag (ich), oder nicht so gut findet (du), der Kommentar ist einfach zu cool!
Herodot Tue, 31 May 2011 21:35:58 -0000
Antwort löschenSelten so einen Quatsch gelesen.
Aber man muss ja gegen etwas sein.
Le Samourai Tue, 31 May 2011 22:21:35 -0000
Antwort löschen:D
Die finale Bewertung mag etwas hart erscheinen, ist es doch ein handwerklich solider Blockbuster. Jedoch stehe ich zu 100% hinter jedem von Vegas Worten und verachte den Hype um dieses Popcorn-Bauern-Ich hab-was-sooo-komplexes-gesehen-Filmchen.
Le Samourai Tue, 31 May 2011 22:22:39 -0000
Antwort löschenWären 300 Kommentare eigentlich ein Moviepilot-Rekord für die Ewigkeit?
Le Samourai Tue, 31 May 2011 22:51:59 -0000
Antwort löschenAch du Kacke, was geht'n da bitte ab? Sehr sehr unterhaltsam und amüsant. HEAT ist trotzdem klasse. :)
Mr Vincent Vega Tue, 31 May 2011 23:02:47 -0000
Antwort löschenDie Kommentarflut bei HEAT war mir bisher auch nicht bekannt. Der Film ist natürlich super.
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:06:33 -0000
Antwort löschenAch schau an, dachte anhand der Diskussion du wärest irgendwie auf Hitmanskis "Seite"...
Mr Vincent Vega Tue, 31 May 2011 23:07:31 -0000
Antwort löschenIch bin nur auf einer Seite: meiner.
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:10:11 -0000
Antwort löschenDas ist sowieso immer richtig, aber in erste Linie meinte ich Duffy. :)
Mr Vincent Vega Tue, 31 May 2011 23:11:25 -0000
Antwort löschenHatte mich gerade selbst gefragt, was Du eigentlich meinst. LOL
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:18:13 -0000
Antwort löschenWohl wahr. Das ist wirklich unfassbar, was hier teilweise rumläuft.
Hitmanski Tue, 31 May 2011 23:39:49 -0000
Antwort löschenStatistisch gesehen vereint mein Kommentar viel mehr Empörung pro Buchstabe auf sich, ist ergo viel geiler (und uralt, also gleich noch 'nen Bonus). Aber weitere Propaganda für ihn schadet natürlich nicht, zumal jene an dieser Stelle sehr zielgruppengerecht ist :)
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:44:04 -0000
Antwort löschenNanana, bitte nicht Nolans Dumpfbacken-Bratze mit Manns knallhartem Gangster-Epos gleichstellen. Das hat er nun wirklich nicht verdient! ;)
Hitmanski Tue, 31 May 2011 23:51:43 -0000
Antwort löschenAls ob es dem Flashmob um die Filme ginge :P
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:56:22 -0000
Antwort löschenDa hast du auch wieder Recht ;)
Le Samourai Tue, 31 May 2011 23:56:49 -0000
Antwort löschen300. ICH HAB IHN!!!!!!!
Mr Vincent Vega Tue, 31 May 2011 23:58:17 -0000
Antwort löschenGlückwunsch. Und die Redundanz nimmt weiter ihren Lauf. :)
BigDi Wed, 01 Jun 2011 09:36:35 -0000
Antwort löschenImmer wieder ein Hochgenuss, sich das alles hier durchzulesen. :D "Inception" tut mir einfach nur leid, ein Film, der nicht nur von denen, die ihn verachten, missverstanden wird, sondern sogar vom Großteil derer, die ihn verehren...dass es sowas mal gibt. ^^
BigDi Wed, 01 Jun 2011 09:52:35 -0000
Antwort löschenAch, verdammt. :D Irgendwann schreibe ich noch ausführliches Essay dazu, nur ohne Kritikerstatus würde das nicht so viel Spaß machen...
Jerem1ah Wed, 01 Jun 2011 19:33:02 -0000
Antwort löschenIch bin ein Tagträumer, ich kann mich jederzeit und überall in einen Trancezustand versetzen. Mit Hilfe meiner Gedanken tauche ich dann in surreale Fantasiewelten ab. Außerdem beschäftige ich mich schon seit Jahren mit luziden Träumen, wovon ich leider erst vier Stück erlebt habe. Ich führe Traumtagebuch und habe ein gutes Traumerinnerungsvermögen entwickelt. All das führt unter anderem dazu, dass ich Inception großartig finde. Ich weiß wie Wirr Träume sein können, ich erinner mich oft an die kleinsten Details, ich weiß auch, dass es möglich ist seine eigenen Träume zu gestalten und dass unsere Psyche alles was im Traum passiert für völlig real hält, weshalb wir auch Schmerzen und Panik während eines Alptraumes empfinden können. Inception ist gar nicht so Realitätsfremd wie viele denken. Es ist mit Hilfe modernster Technik mittlerweile sogar möglich, Gedanken von schlafenden Personen auszulesen. Inception ist ein kommerzieller Blockbusterfilm - gut ok. Aber genau diese Art von Film schafft es doch, uns in fremde Welten zu entführen, in denen wir uns wie kleine Kinder fühlen, die mit großen staunenden Augen zum ersten mal einen Rummelplatz besuchen. Ich lasse mich gerne an die Hand nehmen und führen.
By the way:
in my humble opinion the best inception parody ever:
http://www.youtube.com/user/HISHEdotcom#p/c/7BFA0161E7A41A8B/13/KBAuMpOpSnA
Mr Vincent Vega Wed, 01 Jun 2011 19:53:13 -0000
Antwort löschenSehr bizarrer Kommentar!
Jerem1ah Wed, 01 Jun 2011 20:24:43 -0000
Antwort löschenBizarr, ja das trifft es ganz gut. Die Welt der Träume, der Trancezustände und der Oneironauten ist eine sehr bizarre Welt. Wer sich in ihr aber zurechtfindet, kann tiefe Einblicke in das eigene Unterbewusstsein gewinnen. Inception entspringt nicht etwa aus der Feder eines durchgeknallten Drehbuchautors während eines LSD-Trips. Nein dahinter stecken reale Tatsachen. Selbst das Totem (Kreisel von Cobb) wird von Klarträumern verwendet um den Körper dazuzubringen während eines Traumes ein Realitätscheck durchzuführen. Es ist eine unglaubliche Erfahrung im Traum festzustellen: "Hey ich träume ja" Plötzlich kann man alles tun was man will. Oder wer würde nicht mal gern wie Superman über seine Heimatstadt fliegen?
BigDi Wed, 01 Jun 2011 20:46:22 -0000
Antwort löschenDas mit dem Totem funktioniert wirklich - zumindestens so ähnlich. Oder aber ich habe in meinem Traum damals den Bericht über Klarträume zu genau verarbeitet, was aber in der Wirkung auf dasselbe hinausläuft. ^^ Ich bin nach der "Benutzung" aber leider sofort aufgewacht, daran muss ich noch feilen... :(
SenseForHumor? Thu, 02 Jun 2011 12:18:48 -0000
Antwort löschenIst ja lustig, hier ist ja immernoch was los :D
J4KOB Mon, 06 Jun 2011 20:04:39 -0000
Antwort löschenDankeschön für diese tolle Kritik. Ich finde 'Inception' auch total überbewertet. Is zwar nett anzuschaun, aber nicht annähernd das Meisterwerk als das es von den Massen bezeichnet wird
Broda Wed, 08 Jun 2011 07:59:26 -0000
Antwort löschen:D:D:D:D:D:D:D
Was Hier abgeht !! Genial :D
jebiga Thu, 09 Jun 2011 10:36:25 -0000
Antwort löschenIch mag Lakritze nicht. Sie will mehr aus sich machen als Sie ist. Sämtliche Menschen die Sie als genüsslich ansehen, gehören zum jämmerlichsten Abschaum der Bevölkerung.
Kommt mal wieder runter... wenn ihr Philosophie und wirkliche Tiefgründigkeit erwartet, seid Ihr im Kinosaal am falschen Ort zur falschen Zeit.
Sigmund Thu, 09 Jun 2011 10:55:04 -0000
Antwort löschenWo spielt sich denn Lakritze auf? Nolan ist derjenige, der sich aufspielt, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen. (Was auf einige seiner Kollegen und ihre Filme übrigens durchaus zutrifft)
Thans Fri, 10 Jun 2011 16:18:05 -0000
Antwort löschen@Gordon Cole: "Allerdings ist auch DAS eine Leistung!". Stimmt. Wenn mir ein Verkäufer sein minderwertiges Produkt andreht, mir weismachen kann, dass ich es unbedingt brauch, dann ist das auch eine Leistung. Ich klopf ihm dafür aber nicht auf die Schultern.
Thans Fri, 10 Jun 2011 17:53:55 -0000
Antwort löschen"Da kann der Verkäufer nicht unbedingt was dafür ;)"
Doch. Tut er. An der Erwartungshaltung Schuld ist in zweiter Linie der Hype und die PR, in erster Linie der Film selbst in seinem ersten Drittel. Er verspricht Hirnfutter und liefert 'nen leeren Joghurtbecher. Merkt man halt erst, wenn der Deckel halb ab ist.
Kleister-Meister Sat, 11 Jun 2011 12:34:31 -0000
Antwort löschenFaszinierend wie so viele Menschen davon überzeugt sind, dass der Film "Hirnfutter" und "Intelligenzkino" verspricht. Kam da am Anfang ne Texteinblendung wo das dabeistand? Die hab ich wohl verpasst...
Der Film ist halt ein Sci-Fi Thriller (wie gut man ihn findet sei jedem selbst überlassen), aber ich versteh nicht, wieso so viele Menschen dem Film fehlende Intelligenz ankreiden. Oder warum überhaupt so viele Menschen mit der Erwartung, der Film wäre philosophisch, tiefgründig (or whatever), dort reingegangen sind. Also jeder der schonmal einen Nolan Film gesehen hat, der wird doch wohl wissen, dass das auch überhaupt so gar nicht sein Stil ist. Bei ihm geht's doch meistens um nen ausgeklügelten, durchdachten Plot, alles andere (wie Charaktere z.B.) ist doch eher oberflächlich oder gar Nebensache bei seinen Filmen.
Also ehrlich mal, ich meine ihr schaut auch ja auch nicht "Die nackte Kanone" an und beschwert euch nachher darüber, dass der Film nicht ein Drama über die psychischen Probleme der Polizisten ist...
Thans Sat, 11 Jun 2011 13:28:37 -0000
Antwort löschenDass der Film SciFi wär ist die nächste PR-Halbwahrheit der ich aufgesessen bin. Er ist allerbestenfalls soviel SciFi wie StarWars. Da ist null Sci dabei
Mr Vincent Vega Sat, 11 Jun 2011 13:30:54 -0000
Antwort löschenIn erster Linie funktioniert INCEPTION ja als Erotikthriller.
der cineast Sat, 11 Jun 2011 15:11:35 -0000
Antwort löschenSusjed Sonnenbrille auf!
Roach Sat, 11 Jun 2011 16:17:37 -0000
Antwort löschenSchon lustig, wie er zusammenhangslos neues Holz in den Kamin wirft, um die Kommentarzahl nach oben gehen zu sehen...
Mr Vincent Vega Sat, 11 Jun 2011 16:23:03 -0000
Antwort löschenWas oder wen auch immer Du damit meinst, aber mein letzter Kommentar war eine Reaktion auf die immer abstruser werdenden Versuche, INCEPTION etwas abgewinnen zu wollen (jetzt gar als Sci-Fi-Film).
gez. Blend-a-dent
Kleister-Meister Sun, 12 Jun 2011 18:02:48 -0000
Antwort löschenOh mann, welchem Genre man den genau zuordnet is doch so wurscht (ganz abgesehen davon, dass ich Sci-Fi doch zutreffend finde), und die eigentliche Hauptaussage wurde mal wieder elegant übergangen.^^
Aber was an meinem Post war jetzt abstrus? Is es denn nicht so, dass du mit einer solchen Erwartungshaltung in dern Flm gegangen bist? Also zumindest lese ich aus deiner Kritik eine gewisse Enttäuschung über genau diesen Punkt heraus.
Thans Mon, 13 Jun 2011 05:01:00 -0000
Antwort löschenHm, ein Freund der vielen Worte was?
[Also zumindest lese ich aus deiner Kritik eine gewisse Enttäuschung über genau diesen Punkt heraus....]
"Gewisse Enttäuschung"? Wenn ein Produkt die versprochene Eigenschaft 115 PS, 4 Gigabyte oder 'unterstützt Bluetooth' nicht hat, dann bin ich GEWISS enttäuscht. Lables werden nicht aus Jux erfunden.
[...und die eigentliche Hauptaussage wurde mal wieder elegant übergangen].
Mit viel Mühe finde ich in deinen Zeilen nun doch eine Aussage: von Nolan kann man halt nicht mehr/nix anderes erwarten. Da sind wir einer Meinung. Ist natürlich für mich kein Grund den Film mögen.
Kleister-Meister Mon, 13 Jun 2011 08:35:48 -0000
Antwort löschenOch weiß nich, hab hier schon längere Posts gesehen. ;)
Naja das meine ich ja, wann/wo/wie genau hat der Film das denn versprochen?
Egal, bei über 330 Antworten kann ich verstehen, dass hier alle langsam keine Lust mehr auf Inceptiondiskussionen haben. :D
Bin dann auch mal weg.
Jörn Jörnsen Thu, 23 Jun 2011 21:16:40 -0000
Antwort löschenkurz noch was zu hans zimmer's "bräsiger drohnmusik"
http://www.youtube.com/watch?v=UVkQ0C4qDvM
ruegenwalder1986 Sat, 25 Jun 2011 05:49:08 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=4RDHk2-p_EA
shadowhunting Sun, 26 Jun 2011 18:38:20 -0000
Antwort löschen100 % Zustimmung. Hansi Hinterzimmer trifft den Nagel auf den Kopf.
Akira_L Mon, 04 Jul 2011 21:56:40 -0000
Antwort löschen@Susjed Warum ist mein Kommentar sinnlos? Ich hab doch bloß geschrieben, dass mir die Kritik/Kommentar gefällt. Das macht mich ganz traurig. Was habe ich getan? Oh nein... Oh nein!
Akira_L Tue, 05 Jul 2011 16:24:43 -0000
Antwort löschenEs ist wahrscheinlicher, dass du es vergessen hast, als dass ich einfach so ohne Grund behaupte, du hättest mich erwähnt. Es ist ja auch egal. Dein Kommentar wird nur für den Rest meines Lebens meine Psyche verändern.
J-Ross Thu, 21 Jul 2011 15:36:10 -0000
Antwort löschenMich würde mächtig interessieren, was C. Nolan hierzu sagen würde. Ob er sich schiefgrinsend die Hände reiben würde, bezüglich dessen, was sein Film so alles auslöst...
Akira_L Fri, 22 Jul 2011 07:39:19 -0000
Antwort löschenEr denkt sich: " Hahaha, mein Film ergibt doch gar keinen Sinn, aber alle denken, sie wären so schlau und würden ihn kapieren. Nur weil er so kompliziert ist. Was für Idioten!"
Akira_L Fri, 22 Jul 2011 07:39:22 -0000
Antwort löschenEr denkt sich: " Hahaha, mein Film ergibt doch gar keinen Sinn, aber alle denken, sie wären so schlau und würden ihn kapieren. Nur weil er so kompliziert ist. Was für Idioten!"
J-Ross Fri, 22 Jul 2011 11:45:17 -0000
Antwort löschenJa, Zeit hat er sicher keine, kein Interesse mag auch sein. Ich meine ja nur, wenn er zufällig auf so eine Art Diskussion stoßen würde.
tobieagle Thu, 28 Jul 2011 12:43:14 -0000
Antwort löschen@ Jerem1ah
Ich weiß genau was du meinst mit dem "ich merke das ich träume". :)
Als Kind hatte ich so Träume viel öfter als jetzt :/
Inception bietet sehr viel auch wenn die Idee kaum ausgeschöpft wird. Am allerbesten finde ich die Szene in der er rückwärts in die Badewanne fällt.... der Körper registriert die Empfindung. Aber man träumt noch ==> Die Empfindung hat Einfluss auf den Traum (Wasser bricht von überall her ein) einfach grandios.
Anderes Beispiel aus eigener Erfahrung. 5:30 Uhr, Ich bin am träumen, ich bin in irgendeiner Stadt am rumlaufen ... In der Realität fängt mein Wecker an zu piepsen. Ich werde nicht direkt wach aber im Traum ist das piepsen zu hören. Ich meine es wäre irgendeine tickende Bombe ^^ Bis ich dann irgendwann im Traum überlege! Und mir kommt es auf einmal: ich träume und das ist mein Wecker! Und dann wache ich auf.
Inception eine 3 zu geben ist absoluter Unsinn, ich mags auch nicht das so viele minderbemittelte Deppen ihn gut finden und meinen sie hätten was Komplexes gesehen, aber eigentlich gar nicht wissen um was es geht. Aber solche Menschen gibt es immer, man sollte sie einfach ignorieren. :)
Mr Vincent Vega Thu, 28 Jul 2011 12:47:57 -0000
Antwort löschenEine zeitlang hatte ich das hier alles tatsächlich schon vergessen...
Sigmund Thu, 28 Jul 2011 13:11:13 -0000
Antwort löschen@Vega:
Wie, schon vergessen. Haste irgendwo noch ein größeres Denkmal von Dir rumstehen? :P
Mr Vincent Vega Thu, 28 Jul 2011 13:12:14 -0000
Antwort löschenHerr Freud, wer bin ich, dass ich mir darauf etwas einbildete. :)
Sigmund Thu, 28 Jul 2011 13:15:56 -0000
Antwort löschen:D
Light-Yagami Sat, 22 Oct 2011 15:28:46 -0000
Antwort löschenEiner der besten Kommentare, die ich bisher gelesen habe ~.^
A-Wax Wed, 26 Oct 2011 08:05:48 -0000
Antwort löschenDer mit Abstand größte Schwachsinn den ich je lesen musste!
Mr Vincent Vega Wed, 26 Oct 2011 08:08:20 -0000
Antwort löschenVielen Dank.
LG, Vega
Le Samourai Wed, 26 Oct 2011 14:16:38 -0000
Antwort löschenDabei ist das doch die mit Abstand beste Kritik von Vega!
Murphante Mon, 14 Nov 2011 15:08:13 -0000
Antwort löschen@Le Samourai ...
ich habe Vega´s Kommentare schon immer irgendwie nicht gemocht ... aber bei diesem Film muss ich ihm einfach schlicht weg und ergreifend ... RECHT geben ... obwohl ich noch 2 Punkte mehr vergeben habe ...
endlich mal auf einer Wellenlinie ...
aber nix drauf einbilden ...
ich werde das mal weiter beobachten ;-)
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 14:36:24 -0000
Antwort löschenHier ist es aber ruhig geworden! Ist der Film etwa schon vergessen? :D
Hitmanski Tue, 03 Jan 2012 14:50:15 -0000
Antwort löschenDer nächste Nolan-Mist kommt bestimmt, die Karawane zieht weiter :P
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 14:55:49 -0000
Antwort löschenHehe... Na im Juli geht das Batman-Gedöns erstmal weiter!
J4KOB Tue, 03 Jan 2012 15:14:22 -0000
Antwort löschenIch glaub aber, dass Batman nicht so viel Angriffsfläche bietet. Der versucht einem wenigstens nicht vorzugaukeln bei einem derartig flachen Drehbuch eine undurchschaubare Tiefen zu besitzen.
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 15:15:19 -0000
Antwort löschenAuf den Batman bin ich sogar ein bisschen gespannt. DARK KNIGHT war ja irgendwie schon ganz gut. :D
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 15:32:45 -0000
Antwort löschenHey Brokeback-Mountain-Jünger, einen Klassiker wie "Dark Knight" zu verreißen schickt sich auch für euch nicht.
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 15:32:54 -0000
Antwort löschenHey Brokeback-Mountain-Jünger, einen Klassiker wie "Dark Knight" zu verreißen schickt sich auch für euch nicht.
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 15:34:08 -0000
Antwort löschenDas Schöne an den Nolan-Jüngern ist ja, dass sie die Filme ihres Maestros schon zu Klassikern ausrufen, bevor sie sie überhaupt gesehen haben.
shadowhunting Tue, 03 Jan 2012 15:42:26 -0000
Antwort löschenUnglaublich, dass solche Filme so viel Aufmerksamkeit bekommen. Der Hunger der Filminteressierten scheint in den letzten Jahren groß zu sein, wenn sie seltsame Werke wie INCEPTION zum Gott des Kinofilms erklären.
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 15:45:18 -0000
Antwort löschenIch bin weder ein Nolan-Jünger noch habe ich mich auf "The Dark Knight Rises" bezogen. Ich sprach von "The Dark Knight" und ja, den habe ich bereits sehr oft gesehen und kann mir daher ein Urteil erlauben. Außerdem sind wir da ja ausnahmsweise relativ einer Meinung.
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 15:46:14 -0000
Antwort löschenWenn DARK KNIGHT ein Klassiker ist, was ist dann eigentlich GONE WITH THE WIND? Ein Geheimtipp?
Hitmanski Tue, 03 Jan 2012 15:53:47 -0000
Antwort löschenIch hab' noch CDs aus den 90ern, darf ich mich jetzt auch Klassikfan nennen?
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 16:03:18 -0000
Antwort löschenEin Film wird nicht durch sein Alter zum Klassiker, sondern aufgrund seiner Qualität. Über die Leistung von Christian Bale in Dark Knight kann man ja noch diskutieren, aber Morgan Freeman und allen voran Heath Ledger haben da eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Vom visuellen Eindruck dieses Films möchte ich gar nicht sprechen (immer noch Blu-Ray-Referenz!).
Und ja, ich liebe die Sopranos sogar! Deswegen muss man aber nicht jeden Film der im Mainstream stattfindet automatisch schlecht finden.
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 16:04:12 -0000
Antwort löschenDemnächst werden die Filmlexika umgeschrieben: "Ein Klassiker mit Blu-ray-Referenz."
Hitmanski Tue, 03 Jan 2012 16:05:17 -0000
Antwort löschenSchwarz-Weiß ist tot, es lebe die Bluray!
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 16:07:40 -0000
Antwort löschenDie kristallklare Schärfe und satten Farben der SUCKER-PUNCH-Blu-ray sind eigentlich auch schwer klassikerverdächtig.
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 16:11:27 -0000
Antwort löschenNa da sind sich zwei mal einig. Aber was will man auch anderes erwarten......
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 16:12:29 -0000
Antwort löschenWofür steht eigentlich das große A in Deinem Nickname?
A-Wax Tue, 03 Jan 2012 16:17:04 -0000
Antwort löschenA-Wax ist eine Figur aus einem Film. Aber einem Film der dir sicherlich nicht gefallen würde. Daher erübrigt sich das.
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 16:18:04 -0000
Antwort löschenIch dachte Anal. :)
schokone Sun, 15 Jan 2012 17:14:37 -0000
Antwort löschenDanke für diese witzig geschriebene, aber auch wirklich treffende Kritik. Du bist mein Mann :D
der cineast Fri, 04 May 2012 15:11:45 -0000
Antwort löschenNee, mein Mann.
Mr Vincent Vega Fri, 04 May 2012 16:26:00 -0000
Antwort löschenDuffys Löschung hat den Verlauf hier wertvolle Kommentare gekostet!
A-Wax Fri, 04 May 2012 20:24:46 -0000
Antwort löschenWieso hat er sich gelöscht bzw. wieso ist er gelöscht worden? Ist echt ein Verlust für Moviepilot.
Weltenkind Fri, 22 Jun 2012 20:08:20 -0000
Antwort löschenHallo.
ralphiee Tue, 07 Aug 2012 23:29:12 -0000
Antwort löschenmeine, ich glaube absolute, lieblingskritik von dir!
Rasu Mon, 04 Feb 2013 21:33:28 -0000
Antwort löschenTolle Kritik, und den besten Shitstorm auf mp gibts noch gratis dazu! :D
schickse77 Sun, 17 Feb 2013 18:51:11 -0000
Antwort löschenInhaltsloses Posing, genauso hab ich es auch empfunden...durch Hochglanzoptik verschleiert. Super Kritik.
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der cineast Sat, 04 May 2013 15:27:57 -0000
Antwort löschenKann mir das jetzt noch mal jemand erklären bitte: Also war das am Ende alles ein Traum, oder nicht?
Kubrick_obscura Sun, 05 May 2013 13:50:29 -0000
Antwort löschen<3 der cineast <3
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Mit Sicherheit wird der Film überschätzt. Nolans Kunststück hat natürlich nichts mit der Realität zu tun. Und schon gar nichts mit einer Analyse von Träumen. Dass Nolan dann der Action in „Inception“ einen breiten Rahmen einräumt, sind dann eher Hinweise darauf, dass der Schein trügt und dass der schöne Schein obsiegt. [...]
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
SenseForHumor? Sat, 04 Dec 2010 11:03:18 -0000
Antwort löschenVerzeihung im Namen Christopher Nolans, dass es sich hierbei nicht um eine psycho-analytische Studie handelt sondern um einen Kinofilm! Meine Güte, was ist eigentlich mit euch allen los?
fabel Sat, 04 Dec 2010 17:16:38 -0000
Antwort löschenDu scheinst es anstatt nicht zu verstehen. Ich glaube, der Kritiker wollte einfach die mangelnde Tiefgründigkeit im Bezug auf den Umgang mit dem Thema "Traum" ausdrücken. Und damit hat er Recht.
Und der schöne Schein trügt wirklich, wie ich selber entdecken musste.
Norriz Sat, 04 Dec 2010 19:57:52 -0000
Antwort löschenkann der Kritik nur zustimmen. Unterhalten hat er mich, aber er war weder tiefgründig noch sonderlich spannend; manche Szenen wie das Dauergeballere im Auto, oder die peinliche James-Bond-Festung waren zudem einfach nur nervig. Was bleibt sind nette Bilder und der Versuch eines komplexen Films, der einfach nur mangelhaft konstruiert wirkt.
ocin1000 Tue, 04 Jan 2011 19:58:47 -0000
Antwort löschenDer Sinn des Filmes ist auch keine Analyse von Träumen. Die Träume sind nur Gegenstände für die Story, um den Gedanken einzupflanzen, was meiner Meinung nach sehr tiefgründig und überdacht geschieht. Wie auf den verschiedenen Ebenen mit Fischers Unterbewusstsein und Emotionen gespielt wird, finde ich sehr gelungen...
@Norriz: Inwifern ist der Film mangelhaft konstruiert? Ich kann dir da nicht ganz folgen..
msv-fan Tue, 14 Jun 2011 07:49:09 -0000
Antwort löschenWeltklasse Film wieder mal was neues ein großartiges Filmerlebniss
Rybi Tue, 21 Jun 2011 23:22:01 -0000
Antwort löschen@ Ocin1000 Danke endlich mal jemand der das ausspricht was ich grade nichtmehr auf die Reihe bekommen hab zusammenzuschreiben! (:
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Norriz Wed, 22 Jun 2011 22:41:31 -0000
Antwort löschen@ocin1000
damit meine ich, dass der Film im ersten Anlauf, meiner Meinung nach, unnötig kompliziert wirkt, obwohl bei näherer Betrachtung die dadurch implizierte Tiefe nicht annähernd erreicht wird (man könnte die Story wahscheinlich locker in ein paar Sätzen zusammenfassen). Einfach ausgedrückt wird hier ein recht simpler Plot in ein aufwändiges Kostüm gesteckt, das meine ich mit "mangelhaft konstruiert". Die Fassade wird wichtiger genommen als der Inhalt. Das passt nicht zusammen, da wird man zwangsläufig entäuscht. Die Inszenierung von Inception wiederum finde ich gelungen. Als Beispiel, wie man mit dem Thema "Traum" besser umgehen kann, erwähne ich mal "Mullholland Drive" von Lynch. Der erschlägt einen auch (wie alle Filme Lynchs) mit einer Handlung, die sich einem nicht sofort erschließt, die aber eine solche Tiefe hat, das man auch beim zweiten und dritten Mal noch neue Facetten in der Geschichte entdeckt. "Inception" dagegen schau ich mir wenn, dann nur der Inszenierung wegen nochmal an.
Bigburgy Sat, 25 Jun 2011 13:18:47 -0000
Antwort löschenKeiner der selbst schonmal einen Klartraum hatte gibt für diesen Film eine 5, den nur wer schonmal luizid geträumt hat, weis wie "real" dieser Film ist, bis auf die Tatsache, dass sie fremde Träume besuchen, ist alles real und wirklich perfekt umgesetzt.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenInsgesamt ist Christopher Nolan der bislang beste Film des Jahres gelungen, was allerdings – ohne „Inception“ abqualifizieren zu wollen – weniger dem Film an sich, sondern dem in der Summe doch bislang recht schwachen Kinojahr zu verdanken ist. Nimmt sich Nolan zu Beginn angenehm viel Zeit um Welt und Figuren zu erklären, entspinnt sich in der Folge ein über weite Strecken packender Film, der in einzelnen Momenten eine geradezu atemberaubende Dynamik entfaltet, die Nolan allerdings nicht über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten vermag. Gerade in dem „Schnee-Level“ macht sich die weitestgehend kreativarme Umsetzung der jeweiligen Traumwelt negativ bemerkbar, ohne freilich zu einem Totalausfall zu werden Letztlich ist dies jedoch eine durchaus passende Analogie auf den gesamten Film an sich. Es ist bei Weitem nicht alles Gold was glänzt, doch wann immer es sich bei „Inception“ nicht um Gold handelt, ist es zumindest Silber. Dass dies weitaus mehr ist, als das mittlerweile fast nur noch Blech und Schrott produzierende Blockbusterkino Hollywoods für gewöhnlich hinbekommt, steht außer Frage. Gleichwohl täte man gut daran, sich in Erinnerung zu rufen, dass Nolans Streben nach intelligenter Unterhaltung sicherlich kein Grund für einen solch explodierenden Sturm der Euphorie ist, wie ihn der Feuilleton zum Kinostart dieses auch so ausgezeichneten Films entfesselt hat
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Teezy123 Fri, 23 Mar 2012 12:07:42 -0000
Antwort löschenDa muss das Kinojahr aber wirklich schwach gewesen sein.....
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenChristopher Nolan ist mit “Inception” erneut das Kunststück gelungen ein Meisterwerk zu produzieren. Mit imposanten Bildern, einer packenden Geschichte und einer guten Besetzung ist “Inception” bis jetzt der Film des Jahres und der Film, den man keinesfalls im Kino verpassen darf. Perfekt gelingt es Nolan anspruchsvolles Blockbusterkino zu erschaffen, dass den Zuschauer zum mitdenken animiert ihn aber nie überfordert. “Inception” ist das “The Matrix” des neuen Jahrtausends!
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Inception, der Nolans Bedingung war, um Batman 3 zu realisieren, schafft es tatsächlich, auf eigenen Beinen zu stehen, Blockbuster-Kino mit ein wenig Nachdenken zu verbinden und dabei auch für ein breites Publikum viel zu bieten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenINCEPTION mag vielleicht komplex sein, seine angebliche Intelligenz suggeriert er aber bloß. Eine philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Traum und Realität geschieht kaum, wenn überhaupt; statt eines Neuauflage der MATRIX nutzt Nolan seine phantastischen Auswüche für nicht mehr (und nicht weniger) als eine futuristische Version von OCEAN’S ELEVEN: Ein Heist-Movie in Gestalt eines Science-Fiction-Reißers, der optisch zu einhundert Prozent überzeugt, inhaltlich jedoch keineswegs so perfekt ist, wie die verträumten Kritiken und auch der Film selbst uns das glauben machen wollen. [...]
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
pQue Tue, 17 Aug 2010 03:33:24 -0000
Antwort löschenDa kann ich dir nur bedingt zustimmen. Erstens erhebt Inception keinen Anspruch auf philosophische Tiefe (vielmehr auf psychologisch interessante und emotional nahegehende Unterhaltung), zweitens ist die Intelligenz unter diesem Gesichtspunkt keineswegs bloss suggeriert, drittens mag da in den roten Faden des Films durchaus die Handlung eines klassischen Heist-Movies eingearbeitet sein, allerdings ist das Absicht und der Film sicher nicht darauf beschränkt. Nebenbei... sogar wenn du tatsächlich nur auf diesen Anteil des Films eingehen möchtest, wirst du nicht drumherum kommen zugeben zu müssen, dass da weit mehr dahintersteckt als die Gaunereien der Ocean's Eleven. Womit ich bei deiner Kritik aber am meisten Mühe habe, ist definitiv, dass du zwar sehr schnell Vergleiche ziehst, aber kein Wort an die wirklich relevanten Unterschiede verlierst. Würde denn ein Heist-Movie den Zuschauer durch ein geschickt abgeschlossenes und doch offenes Ende zum Nachdenken anregen? Geht ein Heist-Movie auch nur ansatzweise Inception-ähnlich auf seine Hauptrolle ein? Das sind Merkmale, die wesentlicher über die Qualität eines Filmes entscheiden, als eine gewisse genremässige Tendenz, die meiner Meinung nach bei Inception auch wirklich nicht so übertrieben daherkommt wie von dir beschrieben.
Jedem seine Meinung. Ich habe meinen Senf hier nur dazugegeben, weil mir die Kritikpunkte die du am meisten betont hast, ungerechtfertigt vorkamen. Es erscheint mir fast so, als würdest du dich als bloggender Kritiker dazu gezwungen fühlen einen gehypten Film von seinem hohen Ross zu holen. Ich selbst habe erhebliche Bedenken gehabt ob der Film seinem Hype gerecht wird, im Endeffekt muss ich sagen: ja er wird es, auch wenn es absolut daneben ist im Vorfeld so ein Theater zu veranstalten... schlicht und einfach weil das noch keiner wissen kann. Das ist aber sicher nicht die Schuld des Films selbst und soll deshalb keine Rolle spielen.
Beispielsweise scheinen mir nur schon die erwähnten Logik-Lücken einfach zu gesucht:
Warum eine Inception als schwierig gilt?
-> Cobb sucht sich ein gelinde gesagt "angemessenes" Team zusammen und die Vorgehensweise bei der geplanten Inception ist durchaus raffiniert. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer sich vorzustellen, dass sie sogar für diese Profis innovativ und noch unerprobt ist. Zu guter letzt wird das Ganze ja auch erst durch ein Sedativum von Yusuf möglich, dessen Existenz zu Beginn nur Eams kannte, der die Inception bei seinem ersten Auftritt schon als durchaus möglich bezeichnete.
Wieso Ariadne die bewaffneten Projektionen nicht einfach aus dem Weg räumen kann?
-> Weil diese immer aufmerksamer werden, immer zahlreicher und immer wütender je mehr im Traum des betroffenen herumgepfuscht wird. So eine Aktion wäre etwas kontraproduktiv. Ausserdem ist der Architekt alles andere als Gott in einem Traum. Er kann durch Kreativität viel erreichen, deshalb war Cobb von Ariadne auch beeindruckt. Wir reden hier aber noch lange nicht von einer Allmacht.
Es spielt deiner Meinung nach keine Rolle ob der Kreisel umfällt oder nicht?
-> Wir werden nie definitiv wissen ob er umfällt, deshalb ist es sinnlos darüber zu diskutieren ob er es tut oder nicht. Verwechsel das aber nicht damit, ob es eine Rolle spielen würde. Mir fallen nur schon drei verschiedene Möglichkeiten für den Schluss ein, die allesamt komplett schlüssig wären... ja sogar meine dritte nebst den zwei offensichtlichen. Wenn ein so "kleines" Element es schafft, mich nach dem Anschauen des Films noch zum Nachdenken zu animieren, dann spielt es sogar eine übergeordnete Rolle.
So long...
Königstiger Wed, 18 Aug 2010 20:06:07 -0000
Antwort löschenIch habe mich intensiv mit der Thematik "Inception" beschäftigt und dabei mehrere Phasen durchlebt, was am Ende bleibt ist Ernüchterung.
Am wichtigsten ist es den Regisseur - Nolan zu verstehen. Man muss sich klar machen dass jeder Filmemacher eine eigene Handschrift hat, die man verstehen muss, sonst interpretiert man sehr leicht viel zu viel in einen Film. Beim näheren Betrachten des Filmes erkennt man tatsächlich dass der Film recht einfach und geradlinig gestrickt ist. Eine sehr gute Idee kombiniert mit kurzen und hektischen Erklärungen überfluten den unwissenden Zuschauer. Dieser zeigt sich beeindruckt und versucht in der Eile soviel wie möglich davon aufzunehmen. Er übersieht dabei dass er vom Geplänkel nur abgelenkt wird und der Film tatsächlich eine einfache klare Linie verfolgt. All das entspricht natürlich genau Nolan's Bild. Ein Mann der diesen Film " einfach nur Entertainment" nennt. Der Kreisel am Ende des Filmes war gar nicht notwendig aber Nolan wusste sicherlich dass er damit beim Zuschauer große Unsicherheit auslösen würde und dem Film somit eine sehr "intelligente" Note verleihen würde.
Letztendlich ist die einfachste Lösung in der Tat die richtige. Der Weg das offensichtliche zuerkennen war aber durchaus spannend. Diese Ansicht deckt sich auch mit Nolan's Bild vom Filme machen.
pQue Wed, 18 Aug 2010 21:24:11 -0000
Antwort löschenAlso du willst mir demzufolge sagen, dass du dich intensiv mit 140 Minuten bewegtem Bild beschäftigt, und diese trotzdem mit 8 von 10 Punkten bewertet hast?
Den Regisseur im Hinblick auf eine Filmbewertung analysieren zu wollen halte ich im übrigen für reinsten Unfug. Gehst du in einem guten Restaurant auch erstmal den Koch kennenlernen oder wie muss ich mir das vorstellen? Bewerte doch einfach, was du vorgesetzt kriegst... mit allen cineastischen Kriterien und professioneller Sichtweise, aber vernachlässige dabei unter keinen Umständen deinen spontanen emotionalen Eindruck.
Ich kann dir auch wirklich nicht folgen, wenn du behauptest der Kreisel am Schluss des Films wäre "gar nicht notwendig". Klar steht da im ersten Moment die Frage nach dem "richtigen" Ende im Vordergrund, im Endeffekt ist das aber nur der Höhepunkt eines Konzepts, das mich und anscheinend auch dich noch nach dem Film beschäftigen konnte.
Dr. Borstel Thu, 19 Aug 2010 19:25:00 -0000
Antwort löschen@pQue: Ich habe den Eindruck, du glaubst, der Kommentar über deinem stammt von mir. Dem ist nicht so, auch wenn ich ihm im Kern zustimme.
"Es erscheint mir fast so, als würdest du dich als bloggender Kritiker dazu gezwungen fühlen einen gehypten Film von seinem hohen Ross zu holen."
Wäre dem so, dann würde ich ihm keine 8 / 10 Punkte geben. Hätte ich das Bedürfnis, dem Hype einen Antipol zu setzen, würden sich schon genügend Aspekte finden, um irgendwie einen Verriss zusammen zu basteln. Das habe ich nicht getan, wie du an der Bewertung unschwer erkennen kannst. "Inception" hat mir durchaus gefallen, auch wenn ich um den ein oder anderen Kritikpunkt nicht umher komme.
"-> Cobb sucht sich ein gelinde gesagt "angemessenes" Team zusammen und die Vorgehensweise bei der geplanten Inception ist durchaus raffiniert. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer sich vorzustellen, dass sie sogar für diese Profis innovativ und noch unerprobt ist. Zu guter letzt wird das Ganze ja auch erst durch ein Sedativum von Yusuf möglich, dessen Existenz zu Beginn nur Eams kannte, der die Inception bei seinem ersten Auftritt schon als durchaus möglich bezeichnete."
Das immerhin ist ein Aspekt, den ich so nicht bedacht hatte, wie ich zugeben muss. Es fiel mir aber in der Tat schwer, mir die Unerprobtheit des Eingriffes vorzustellen, weil Cobb und co. sich doch sehr, sehr schnell auf jede neue Situation einstellten, egal wie ihnen Fishers Unterbewusstsein gerade in die Parade fuhr. Man sollte meinen, einfache Diebe hätten größere Probleme, wenn plötzlich eine ganze Armee zwischen ihnen und ihrer Beute stünde. Stattdessen ziehen sie ihren Plan einfach durch, als wäre nichts gewesen. Das spricht keineswegs dafür, dass die Durchführung einer Inception so unvorstellbar ist, und ist zwar nicht völlig unlogisch, erschwert es mir als Zuschauer aber, mich in die Situation von Cobbs Team hineinzudenken.
pQue Thu, 19 Aug 2010 19:41:31 -0000
Antwort löschenKeine Angst... mir war sehr wohl bewusst, dass der zweite Kommentar nicht von dir stammt und die Antwort darauf war demzufolge auch nicht an dich gerichtet ;)
Die Tatsache, dass du trotzdem 8 Punkte vergeben hast, hat mich aber in der Tat verwirrt und ich hatte mir sogar einen Moment lang überlegt ob ich das erwähnen sollte. Für mich passt die Bewertung bei aller Objektivität, die ich aufbringen kann halt immer noch nicht zur geschriebenen Kritik.
Alle 7 Antworten zeigen
Dr. Borstel Sat, 21 Aug 2010 10:07:14 -0000
Antwort löschenIch muss auch unumwunden zugeben, dass die Kritik wirklich nicht zu meinen besten gehört. Urlaubsstress und so. Letztendlich läuft es auf folgendes hinaus: Als reiner Actionthriller ohne irgendeinen intellektuellen Anspruch hat mich "Inception" überdurchschnittlich gut unterhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und ja, das hätte ich mit etwas mehr Zeit und Geduld sicherlich besser formulieren können. ;-) Lassen wir es dabei bewenden, dass ich den Kinobesuch dennoch empfehlen kann, auch wenn ich mehr erwartet hatte.
Norriz Thu, 25 Aug 2011 18:39:04 -0000
Antwort löschenhast du den Film nochmal gesehen, oder warum fällt er nun krass von 8 auf 3,5 Punkte ab ? Verliert Inception beim erneuten Sehen noch mehr von seiner (angeblichen) Faszination? Oder fallen die doch eher langweiligen und aufdringlichen Actionsequenzen noch negativer ins Gewicht, da man die simple Story nun schon komplett durchschaut hat?
Sollte man dann nicht bei jedem Film mit einer endgültigen Wertung bis zur zweiten Sichtung warten?
Ich für meinen Teil behalte Inception lieber als einen soldiden Mittelmaß-Thriller in Erninnerung, als ihn nochmal zu sehen und schließlich mit leeren Händen dazustehen...
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenAmtlich. DARK KNIGHT war aber noch besser!
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten
fabel Fri, 06 Aug 2010 13:40:23 -0000
Antwort löschenallerdings ;)
derJones636 Sat, 07 Aug 2010 16:34:30 -0000
Antwort löschennever ^^
Henryyy Sat, 07 Aug 2010 18:04:45 -0000
Antwort löschenniemals!
Dark Knight ist der letzte schrott
fabel Sat, 07 Aug 2010 18:27:14 -0000
Antwort löschenahja ^^
soziBrötchen Sun, 08 Aug 2010 00:47:45 -0000
Antwort löschenWer TDK als letzten Schrott bezeichnet, kann von Filmen keine Ahnug haben.
J. Buttgereit Sun, 08 Aug 2010 07:16:24 -0000
Antwort löschenRuhig bleiben Jungs. Ist doch nur ein Film.
Ich würde meine Präferenz für DARK KNIGHT mal damit begründen, dass Ledger und Bale selbst in ihren Rollen als alberner Superheld und Superschurke noch tiefgründiger und glaubwürdiger sind als der auf mich immer noch zu kindlich wirkende Leo in seinen vielen Erwachsenenrollen. Das war auch mein Problem bei SHUTTER ISLAND. Aber vielleicht ist das ja mein Problem.
ska-p_lyric Sun, 08 Aug 2010 07:56:36 -0000
Antwort löschenDas "vielleicht" würde ich streichen.
The-Orange-Guy Sun, 08 Aug 2010 22:22:41 -0000
Antwort löschenInception war besser. Da kann Heath Ledgers überragende Leistung auch nichts dran ändern.
fabel Sun, 08 Aug 2010 23:52:04 -0000
Antwort löschengut, dass es immer mehrere Meinungen gibt
Nemsis Mon, 09 Aug 2010 20:08:24 -0000
Antwort löschenÎnception hat nur keinen Heath Ledgers... ^^
fabel Mon, 09 Aug 2010 20:55:09 -0000
Antwort löschen:D:D:D...damit hast du verdammt Recht !!!
BlueSquirrel Tue, 10 Aug 2010 14:06:07 -0000
Antwort löschenAmtlich ist gut. Der Link führt nicht mal zu einer Kritik.
fabel Tue, 10 Aug 2010 14:14:05 -0000
Antwort löschendas ist schon peinlich :D:D:D...
obwohl ich die aussage trotzdem unterstütze, aber das finde ich recht amüsant.....^^
J. Buttgereit Wed, 11 Aug 2010 08:05:32 -0000
Antwort löschenStimmt. Da es zu INCEPTION ja nicht gerade wenig Kritiken/Beweihräucherungen gibt, habe ich mir eine ausführliche Besprechung erspart. Dafür kann man unter dem Link viele schöne andere Kritiken von mir lesen.
fabel Wed, 11 Aug 2010 10:13:59 -0000
Antwort löschenich wers gleich mal nachholen ;)
Cirdan121 Thu, 12 Aug 2010 05:56:07 -0000
Antwort löschenSchwierige Entscheidung, Inception ist halt Origineller und hat einfach mehr Fantasie. Für mich der bessere Film, unerwarteter Meilenstein!
wiCk3011 Fri, 13 Aug 2010 05:46:52 -0000
Antwort löschenIhr vergleicht hier Äpfel mit Birnen...
J. Buttgereit Fri, 13 Aug 2010 09:27:33 -0000
Antwort löschen... abgründige Superhelden mit Leo in einem MATRIX-Update ...
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ninajune Fri, 13 Aug 2010 16:20:56 -0000
Antwort löschenfinde ihn unglaublich gut!! ich war wie geflasht als der film zuende war. am liebsten sofort nochmal!
leo ist für mich in die riege der ganz grossen gerutscht schauspielertechnisch.er wird besser und interessanter mit dem alter.endlich hat er das image des bubis verloren!
fkfilmkritik Thu, 16 Dec 2010 15:36:09 -0000
Antwort löschenInception ist besser nein The Dark Knight ist besser blah blah blah.
Sind doch Beide vol geil und meine absoluten Lieblingsfilme.
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen[...] Zu jeder Zeit merkt man dem Film das begnadete Können Nolans an, der neben der Regie auch das Drehbuch schrieb und als Produzent fungierte. Die Einführung der Charaktere, das spielerische Erklären des Ausgangszustands, alles greift perfekt ineinander. Ohne lange theoretische Erklärungen der komplexen Zusammenhänge zwischen Traum und Realität nimmt der Film sofort an Fahrt auf und lässt den Zuschauer fast bis zum Ende überraschend im Klaren. Obwohl die Story sich stellenweise über mehrere Traumebenen gleichzeitig ausbreitet, philosophische, ethische und psychologische Fragen aufwirft, findet sie immer wieder Zeit für atemberaubende Action und markige Sprüche, die Anspruch und Mainstream gekonnt miteinander verbinden. [...]
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschenOb man im Nachhinein gern das Geld für die Kinokarte ausgegeben hat, wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie man zu den anderen Filmen des Regisseurs steht. Das eigentlich Traurige ist nun, dass “Inception” in Bezug auf die Fähigkeiten seines Machers keinerlei Neuigkeiten bereithält.
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenBlockbuster aus Hollywood haben ein Ziel. Sie wollen Massen erreichen. Dementsprechend ist der Erfolg eines Blockbusters nichts anderes als die Reflektion des Massengeschmacks. Es ist daher schon fast zynisch oder kulturpessimistisch, dass die grassierende Abwesenheit von Originalität, die Hollywood heutzutage dominiert und sich in endlosen Mustern aus Sequels, Prequels, Reboots, Remakes und Franchises präsentiert, solch kommerziell erfolgreiche Blüten trägt. Dass Kino auch immer schon Ware war, die verkauft werden muss, will keiner bestreiten. Schon zu Urtagen musste man einen Penny einwerfen um auf dem Jahrmarkt die Bilder tanzen zu sehen. Schaut man aber auf die Entwicklung des Massengeschmacks (und welche Genres er beeinflusst hat), so zeichnet sich ein Bild, dass die heutige Zuschauerschaft wie eine Herde Schafe wirken lässt.
Wie so oft scheint früher alles besser gewesen zu sein. Nun gehört es aber zum Verlauf der Geschichte, dass schlechte Ereignisse gerne verdrängt werden…
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Sandsturm Mon, 02 Aug 2010 20:57:57 -0000
Antwort löschenSehr schöne Auseinandersetzung mit dem Film und seinem Regisseur (auch wenn mir die Note zu gering vorkommt). Aber dein Text reisst alles raus und verzeiht auch dies. ;-)
Ich kann mit fast allem übereinstimmen, bis auf deine Bemerkung, dem Film fehle das Lückenhafte, Unlogische und vorallem Surreale, was das echte Träumen bestimmt.
Gerade im Limbo, also im Unterbewusstsein, in den Häusern, wird es meiner Meinung nach ganz beträchtlich surreal und lückenhaft und auch ein stückweit unlogisch. Dieser Part hat mich auch am allermeisten fasziniert.
Kubrick_obscura Mon, 02 Aug 2010 21:19:04 -0000
Antwort löschenDu hast recht, auf den Limbo trifft das auch ein bisschen zu. Wirklich surreal fand ich diese Sequenzen zwar nicht. Da hat man in anderen Filmen schon besseres gesehen. Allerdings gehörte es ja auch zum logischen Aufbau des Films, dass erst der Limbo chaotisch wird. Alle anderen Traumwelten sind knall-hart durchkonstruiert.
Mich hart der Limbo-Part auch begeistert, vorallem wegen der Geschichte zwischen DiCaprio und Cottilard.
Agent Cooper Mon, 02 Aug 2010 21:41:20 -0000
Antwort löschenFür mich ist die wahre Größe von Inception, dass der gesamte Film ein Traum ist. Und dieser Fakt den Film kein bisschen schlechter oder sinnloser macht. Denn alle Filme die wir sehen sind genauso irreal wie Träume, selbst wenn es in ihnen eine "Realität" gibt. Es spielt für die Wirkung des Films einfach keine Rolle ob der Traum im Film endet oder mit dem Film.
Sonse Mon, 02 Aug 2010 22:43:50 -0000
Antwort löschen@Kubrick_obscura:
Toller Text! Und wie ich finde die richtige Wertung.
Was die Kamera anbelangt gebe ich dir recht. Die Farbpalette störte mich weniger, ich schätze die ist zu einer Art "Markenzeichen" geworden.
Meine größten Schwierigkeiten habe ich mit Ebene 3. Ab hier hätte ich es mir bereits "traumechter" vorgestellt, denn da weiß Murphy ja zumindest über seinen Status Bescheid und würde wohl etwas Verquasteres erwarten, oder?
@Agent Cooper:
Diese Traumthese "kaufe" ich nicht. Das ist für mich nur ein augenzwinkernder Gag von Nolan. ;)
Agent Cooper Tue, 03 Aug 2010 01:11:16 -0000
Antwort löschen@Sonse:
Es gibt aber keinen schlüssigen Hinweis, dass irgendetwas in diesem Film "Realität" ist. Und was stört dich an dem Gedanken der gesamte Film könnte ein Traum sein? Würde sich da irgendetwas an dem Film ändern?
Kubrick_obscura Tue, 03 Aug 2010 07:53:54 -0000
Antwort löschen@Sonse
Ja, Ebene 3 ist nur ein halbgares 08/15-Actionfilm-Setting, was sich möglichst stark von der Großstadt und dem Hotel unterscheiden sollte. Abgesehen davon, dass mit Murphys Eintritt in den Tresor diese Ebene wenigstens einen kleinen Traumschubs bekommt, musste sich Nolan ja die wirklichen verquasten Sachen für den Limbos aufheben, um seine Welten gut voneinander abgrenzen zu können. Es bleibt dem Handwerk geschuldet.
BigDi Tue, 03 Aug 2010 09:37:26 -0000
Antwort löschenIch finde, ein wenig Surreales entdeckt man in Adrianes ersten Ausflug in Cobbs Traumwelt (die verbogene Stadt, die Spiegel), ist für mich auch eine der besten Szenen im Film, die hätte noch eine halbe Stunde weitergehen können.
Toller Kommentar, kann dir eigentlich überall zustimmen und an die Stellen, an denen ich es nicht tue, sind vorrangig Ansichts - oder Geschmackssache!
phoenix409 Tue, 03 Aug 2010 09:54:21 -0000
Antwort löschenSehr guter Text, K_o!
Filmsuechtiger Tue, 03 Aug 2010 19:53:37 -0000
Antwort löschenDas ist die beste Kritik die ich bisher zu Inception gelesen habe. Obwohl du viel kritisierst hast du dabei immer den richtigen Tonfall und die nötige Sachlichkeit, finde ich sehr gut. Es ist mir bei meiner Kritik recht schwer gefallen, nicht nur die reinen Kritikpunkte aufzuzählen.
Sehr schön Kubrick_obscura!
Kubrick_obscura Tue, 03 Aug 2010 20:56:19 -0000
Antwort löschen@Filmsuechtiger
Danke für dein Lob! Es ist fast immer so, wenn man etwas zu kritisieren hat, dann fällt es schwer nicht polemisch zu werden. Hier fiel mir das aber garnicht so schwer sachlich zu bleiben, der Film hat mich ja schließlich nicht enttäuscht.
Kubrick_obscura Sat, 07 Aug 2010 12:38:15 -0000
Antwort löschenAch so schweinisch fand ich den Film garnicht. Ich denke er hat so einen Kommentar verdient. Obwohl er viele Schwächen hat. Verhält sich ein wenig so wie deine Sympathie zu "INLAND EMPIRE". :)
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DerFilmeKenner Tue, 19 Oct 2010 18:03:13 -0000
Antwort löschen"Der Erfolg des Films zeigt schon mal, der Geschmack des Massenpublikums ist noch nicht verloren." - Das muss nicht unbedingt stimmen. Ich hab nach dem Film oft folgenden Satz von den Zuschauern gehört: "Ich hab nichts gecheckt, aber die Action war geil"
DerFilmeKenner Tue, 19 Oct 2010 18:03:13 -0000
Antwort löschen"Der Erfolg des Films zeigt schon mal, der Geschmack des Massenpublikums ist noch nicht verloren." - Das muss nicht unbedingt stimmen. Ich hab nach dem Film oft folgenden Satz von den Zuschauern gehört: "Ich hab nichts gecheckt, aber die Action war geil"
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenOhOhOh, wenn man sich hier so umsieht, dann fühlt man schon eine gewisse geistige Seelenverwandschaft mit Ronald Reagen aufkeimen - man ist umgeben von Roten...
Es wäre natürlich billig und ungerechtfertigt, wenn man einem Produkt den Hype vorwerfen würde, der es umweht - trotz alledem beeinflusst eine solche Omnipräsenz das eigene Sehverhalten und die Wertung dessen was man sieht. Ich wäre niemand, der „Inception“ wegen des Hypes als solches schlecht findet, aber ich gebe zu, es wurden bei mir - sowohl bewusst als auch unbewusst - Erwartungen geweckt, denen er nicht standhalten kann.
Das liegt nicht etwa an der Geschichte oder den Winkelzügen, denen sich Nolan hingibt. Bezüglich dessen habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe: Eine in sich logische Konstruktion, die für den geneigten Zuschauer genügend Ansätze zur weiteren Interpretation und Deutung beinhaltet, aber nicht gerade vor Kreativität platzt. „Inception“ ist bei aufmerksamer Betrachtung in jedem Moment…
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MrMo Mon, 02 Aug 2010 20:15:09 -0000
Antwort löschenSehr schöne und genaue Kritik :) Stimme dem weitgehend zu!
Tytus Mon, 02 Aug 2010 21:03:41 -0000
Antwort löschendu Ketzer wagst es denn Filmmessias zu Kritisieren, seine jünger werden dich Kreuzigen!
so Scherz beiseite, schöne Kritik und danke ich sehe mich immer mehr bestätigt denn FIlm nur auf DVD zu sehen ;)
Auch wenn ich gerne mit reden würde, werde ich mich nicht verführen lassen ^^ weiche Teufel, weiche *LOL*
Hitmanski Mon, 02 Aug 2010 21:08:44 -0000
Antwort löschenDankeDanke :)
Ich bin ja sonst auch eher jemand, der sich diesen Hypes verweigert - "Avatar" gab es nur auf DVD und "KickAss"/"Zombieland" habe ich auch noch nicht gesehen. "Inception" hat mich fernab des Hypes auch etwas interessiert, und da ich sowieso schon länger nicht mehr im Kino war^^ Wobei ich jetzt sagen würde, dass die DVD auch locker gereicht hätte - auch wenn immer alle von den großartigen Schauwerten erzählen...
Dolly Zoom Mon, 02 Aug 2010 21:25:41 -0000
Antwort löschenWie erwartet...
fabel Tue, 03 Aug 2010 10:24:40 -0000
Antwort löschenHitmanski, Hitmanski...bis eben warst du mir noch sympathisch :D
Nein, im Ernst. Eigentlich verweiger ich mich auch solchen Hypes aber hier wurde ich überrascht. Übrigens könnten wir glatt verwandt sein.
AVATAR gabs nur auf DVD und die beiden andern Filme mussten auch ohne mich auskommen.
Agent Cooper Tue, 03 Aug 2010 16:14:55 -0000
Antwort löschenWarum Inception ein Kunstwerk ist!
Inception ist ein Film über Träume und über Filme bzw. das Filmemachen. Die Analogie von Traum und Film ist nicht neu und allgemein bekannt. Wie in Träumen sind wir am Beginn eines Films mittendrin ohne zu wissen wie wir da hingekommen sind. Wie in Träumen akzeptieren wir das was wir sehen, egal wie "unrealistisch" es ist. Es sei denn ein unpassendes Element reißt uns aus dem Traum/Film. Das sagt ja auch Cobb zu Ariadne in Paris.
Ein Grundgedanke von Inception ist ja auch, dass die Katharsis die ich in einem Traum erlebe so real bzw. wirkungsvoll ist wie eine "echte". Wie in Filmen! Die Tränen die ich während eines Films vergieße sind genauso echt wie die Tränen die ich wegen einem Ereignis in der Realität vergieße. Und dies ist die Inception die der Film beim Zuschauer einpflanzen will. Es spielt im Grunde überhaupt keine Rolle ob der gesamte Film ein Traum ist oder nicht!! Denn ein Film ist immer in seiner Gesamtheit ein Traum. Das was wir in einem Film als "Realität" ansehen ist nicht realer als alles Geträumte oder Halluzinierte vorher oder nachher im Film. Der Film "funktioniert" oder nicht, egal ob alles ein Traum ist oder nur der Anfang oder nur das Ende oder irgendwas dazwischen.
Meiner Meinung nach ist der gesamte Film "Inception" ein Traum. Ich habe keinen schlüssigen Hinweis darauf gesehen, dass irgendeine Szene nicht ein Traum ist. Das Ende ist für mich so offensichtlich ein Traum (die zeitlupenartige und entrückte Inszenierung; die Kinder die genauso aussehen und das gleiche tun wie in seinen Träumen vorher; das absolut unrealistische Funktionieren des Telefonanrufs von Saito) dass ich nur schwer nachvollziehen kann wie man es anders sehen kann. Das Totem ist als Indikator sowieso unbrauchbar, da es das seiner Frau war und er daher nie sicher sein konnte was Realität ist und was nicht. Wenn alles ein Traum ist, ergeben auch die kleinen Kritikpunkte einen Sinn, die flachen Nebencharaktere (sind ja Projektionen), die bekannt vorkommenden Actionszenen (man träumt ja gerne von Dingen die man kennt), die mangelnde Vorstellung und Erklärung der Filmrealität.
Leonardo di Caprio hat selbst im Interview gesagt, dass er seinen Charakter an Christopher Nolan angelehnt hat und dass Inception eher mit "8 1/2" vergleichbar ist als mit Matrix. Daher ist es nicht unangebracht nach weiteren "Anspielungen" aufs Filmemachen zu suchen. Das Team lässt sich sehr gut auf wichtige "Filmmitarbeiter" ummünzen. Ariadne als Drehbuchautorin die die Welt/den Traum erschafft und dabei plausibel bleiben muss sonst kauft das Publikum bzw. der Träumer das Ganze nicht ab. Eames, der so offensichtlich für die Schauspieler steht, dass er in einer Szene sogar an einem Schminktisch für Schauspieler sitzt. Arthur ist der Produzent der alles organisiert und die Logistik managt. Yusuf der Wissenschaftler/Techniker der sich um die technischen Aspekte kümmert. Saito, der reiche Geldgeber im Hintergrund. Und natürlich Cobb als Regiesseur der den Zuschauer (Fischer) auf eine erlebnisreiche Reise mitnimmt an deren Ende der Zuschauer eine Art Katharsis erlebt.(Zumindest bei guten Filmen ist das so)
Das großartige an Inception ist aber auch, dass der Film auch auf anderen Ebenen funktioniert und interpretiert werden kann. Mann kann ihn als einfachen Thriller sehen (dann hat er aber klar ein paar Schwächen), als Versuch Cobbs den Verlust seiner Frau zu verarbeiten (egal ob sie so umgekommen ist wie im Film erzählt oder völlig unabhängig davon) oder als Inception an Saito, dass er den Anruf macht oder etwas ganz anderes. Nichts davon wird "entwertet" wenn der gesamte Film ein Traum ist. Das wollte Nolan mit seiner Inception zeigen.
Für mich ein Film der sich wirklich mit den ganz Großen seiner Kunst messen kann.
Hitmanski Tue, 03 Aug 2010 16:38:54 -0000
Antwort löschenEs ehrt mich, dass du deinen Kommentar zum Film via copy&paste auch gleich nochmal unter meinen Comment zimmerst, halte ihn aber für nicht besonders aufschlussreich, da er auf nahezu keinen Kritikpunkt von mir eingeht. Der Ansatz alles als Traum darzustellen, ändert noch lang nichts an der Tatsache, dass der Film aus lauter überlangen und langweiligen Actionsequenzen besteht und ist schon garkeine Entschuldigung für die fehlende Charakterzeichnung. Und selbst wenn Nolan auf diese Deutung bauen würde (was ich im übrigen nicht glaube), dann ist es nur eine fadenscheinige Rechtfertigung für mangelndes Engagement. Im übrigen schließe ich mich da vollständig den Ausführungen vom Filmsüchtigen und Potzkoten unter deinem eigentlichen Beitrag an...
Tytus Tue, 03 Aug 2010 16:39:46 -0000
Antwort löschenIch fand es schon immer lustig, was einige in der lage sind in ein Werk (Buch,Film,Kunst...) hinein zu interpretieren, manchmal ist es aber ein "aus dem Finger saugen"
"Für mich ein Film der sich wirklich mit den ganz Großen seiner Kunst messen kann."
träumst du jetzt???
fabel Tue, 03 Aug 2010 18:15:29 -0000
Antwort löschenEs war ein Super Film, keine Frage.
Super Action, eine gute, fesselnde Story. Aber die Gegenseite sollte man auch nicht außer Acht lassen. Und mein Hitmanski (man klingt das schwul :D) hat es klasse dargelegt, wieso er den Film so findet, wie er ihn findet. Ich habe zwar einen komplett anderen Eindruck von dem Film und habe ihn entsprechend bewertet.
Aber Hitmanski:
Der Aspekt der fehlenden Charaktertiefe ist nicht außer Acht zu lassen.
Mir hat zwar ausnahmsweise mal der Rest genügt, weil ich den Rest einfach top fande. Nur so richtig viel Charakterzeichnung hat nicht stattgefunden, stattdessen wurde lieber das doch allzuböse Unterbewusstsein ein wenig billig, muss ich auch Fan des Films zugeben, per Zug darstellen. Das hätte man alles in allem besser machen müssen.
Was "Agent Cooper" hier betreibt ist lächerlich und Hitmanski, du könntest das auch löschen. Hier sind Antworten zu geben. Nicht mit alten Kommentaren irgendwas neu aufzuwerfen.
mr.martini Tue, 03 Aug 2010 20:31:18 -0000
Antwort löschenHitmanski, kann es sein das du während deiner Kritik geweint hast?
Geweint aus Enttäuschung das nicht mehr aus diesem Stoff gemacht wurde? :-)
Würd mich nicht wundern, habs jedenfalls gern gelesen :-)
Hitmanski Tue, 03 Aug 2010 20:34:48 -0000
Antwort löschenMein Körper oist gestählt durch hunderte von miesen Filmen, so schnell bringt micht nichts an meine Grenzen :D Aber so ein bisschen sauer war ich ja schon auf den Nolan, das stimmt schon^
MrMo Tue, 03 Aug 2010 20:46:22 -0000
Antwort löschenlol ich glaub sauer waren recht viele :)
der cineast Tue, 03 Aug 2010 22:03:32 -0000
Antwort löschenHitmanski mein Kommentar Gott!!!!!!!!!!
Ja du hast Recht. Trotzdem hat der Film eine 7 von mir und das habe ich ja auch begründet.
Ich dachte du hattes Kick Ass gesehen?
Hitmanski Tue, 03 Aug 2010 22:10:30 -0000
Antwort löschenDas mit der Punktevergabe ist ja immer etwas kompliziert, ich habe auch lange überlegt, aber letztendlich will ich "Inception" das Prädikat "Sehenswert" (was ja gleichbedeutend mit 7 wäre) nicht unbedigt aussprechen.
Naja "KickAss" ja nur in der Mitternachtsvorstellung und unter ungünstigen Umständen - das zählt nicht :D Hab ich ja damals erwähnt, deswegen gibts auch noch keine finale Wertung oder Kritik von mir, das muss ich nachholen, wenn mir die DVD mal in die Hände fällt^
Marie Krolock Tue, 31 Aug 2010 22:58:39 -0000
Antwort löschen"man ist umgeben von Roten..." stimmt ;)
mionisation Thu, 07 Oct 2010 00:41:51 -0000
Antwort löschendanke für die exzellente review! ich bin doch nicht der einzige der so eine haltung gegenüber inception hat. nett, aber leider nur ein über die schwächen blendendes feuerwerk. ich versuche mir gern vorzustellen, was rausgekommen wäre, wenn man einen träumerischen kreativkopf wie terry gilliam mit der visualisierung betraut hätte...
Le Samourai Mon, 25 Oct 2010 15:29:54 -0000
Antwort löschenperfekte review. ich dachte auch ich wäre irgendwie alleine mit meiner meinung und der einzige, der sich nicht vom actionwahnsinn und der pseudo-komplexen "story" hat blenden lassen. vollkommen überbewertet, und leider nolans schlechtester film bis dato. selbst insomnia ist um klassen besser, dank tieferer charaktere und spannenderer geschichte.
inception ist pseudo-komplexes, flaches actionkino für schlichte gemüter.
McMercy Sat, 04 Dec 2010 13:01:38 -0000
Antwort löschenDie Kritik trifft schon den Punkt, in einem kann ich die allerdings nicht zustimmen. Der Film strozt nur so vor Unlogik. Ein Traum in einem Traum ist und bleibt nun mal ein Traum, warum da plötzlich die Zeit schneller laufen soll ist nicht logisch, das physikalische Gehirn bleibt dasgleiche, auch wenn ich träume, dass ich träume. Wer einfach mal an seine eigenen Träume denkt wird feststellen, dass Zeit im Traum ohnehin relativv ist, sie vergeht mal schnell und mal langsam manchmal überspringt man einfach ein paar Jahre. Im Film läuft die Zeit völlig gleichmäßig auf jeder Ebene. Dann die Sache mit dem Kick. 5 Leute gehen in einen Traum, dann gehen 4 davon in einen neuen Traum usw. Warum sollte ein Ereignis, dass ja nur im Traum des zurückgebliebenen stattfindet, also der Unfall im Wagen und der Aufzugsturz Auswirkungen auf die Personen haben, die einen ganz anderen Traum träumen? Der Kick kann imho nur funktionieren, wenn er in der Realität stattfindet, und da liegen alle friedlich im Flugzeug. Sprich ich werde doch nur wach wenn ICH träume ich falle, nicht wenn einer meiner Traumpartner träumt dass ich falle.
fkfilmkritik Mon, 20 Dec 2010 20:06:24 -0000
Antwort löschen@Hitmanski musstest du den Punkt umbedingt runtergehen :D
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Hitmanski Mon, 20 Dec 2010 21:40:28 -0000
Antwort löschenJoa, nochmal auf DVD gesehen, hat den Film nicht besser gemacht...
Hirnfrost Thu, 06 Jan 2011 21:46:37 -0000
Antwort löschenDer Vergleich mit Ronald hat mich echt zum lachen gebracht.
Ich mag dich.
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenFür einen Traum sieht man leider zu wenig surreales (auch wenn erklärt wird, warum das so ist). Netter Heist-Action-Movie, wird aber dem Hype nicht gerecht, mit Sicherheit nicht Nolans bestes Werk (und sicher nicht der drittbeste Film aller Zeit, wie IMDb-User uns glauben lassen wollen).
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NewZooYorker Tue, 07 Dec 2010 14:28:30 -0000
Antwort löschendoch find ich schon. und dieser film WIRD dem hype gerecht.
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ocin1000 Wed, 05 Jan 2011 17:14:10 -0000
Antwort löschenWarum zu wenig surreales? Spiele mit der Schwerkraft, sich formende Brücken, eine ganze stadt klappt zusammen... Ich finde das genügt, denn im Traum ist meist nicht sehr viel merkwürdig...:)
SgoTscH Thu, 04 Aug 2011 21:11:10 -0000
Antwort löschenStimmt, für den Trailer hats gereicht. :)
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenInhaltlich interessante und optisch ansprechende Mischung aus Heist, Action, Science-Fiction und Drama mit mehreren kleinen bis mittelgroßen Schönheitsfehlern, die keineswegs so intelligent ist, wie vielerorts berichtet wird.
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sathya bernhard Mon, 02 Aug 2010 10:27:57 -0000
Antwort löschendie idee ist phantastisch, die ausführung des skriptes ist nicht ganz in meinem rahmen der erfüllung, da viel zu viel gewalt bei diesem sensiblen thema gewählt wurde...auch die ebene der träume aus geistiger sicht wurde nicht ganz berücksichtigt, da träume doch für jeden von uns lebensaufarbeitende themen bietet, verbindungen zu sich und dem höheren selbst schaft usw.
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenHat mir großen Spaß bereitet und gehört mit Sicherheit zu den tollsten Kinomomenten des Jahres. An sich bastelt Nolan wie schon in PRESTIGE eine sauber ausgearbeitete Welt und erklärt sie uns Stück für Stück. Und verdammt, er macht das so unglaublich toll. Blatt für Blatt, Ebene für Ebene, Genre für Genre. Rundum stimmig bis auf minimalste (!) Kleinigkeiten. Wobei mich dennoch interessieren würde was Satoshi Kon mit diesen Mitteln für einen Film geschaffen hätte. Da ist definitiv noch (etwas) Luft nach oben..
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Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschenTräume - unsere ganz eigene Welt. Nacht für Nacht betreten wir sie, ob wir uns nun danach daran erinnern oder nicht. Im Schlaf bestehen wir unsere größten Abenteuer, sind die coolsten Typen und können sein, wer wir sein wollen (oder wie unser Unterbewusstsein es wohl eher will). Denn mit Träumen verarbeitet es die Geschehnisse des Tages oder teilt uns wichtige Dinge mithilfe bedeutungsschwangerer Symbole mit, die wir eigentlich schon verdrängt hatten. Der Traum ist im Prinzip unsere ganz eigene "Matrix". Eine Welt, nur für uns geschaffen, in der unsere Kreativität keine Grenzen kennt, die so real wie die Realität selbst erscheint. Erst, wenn wir aufwachen, merken wir, dass irgendetwas nicht stimmte, dass irgendetwas komisch war in dieser doch auf den ersten Blick so wirklich erscheinenden Welt...
Ähnlich verhält es sich auch mit dem neuesten Christopher Nolan-Film INCEPTION. JAMES BOND trifft auf ein Charlie Kaufman-Drehbuch, trifft auf MATRIX, trifft auf OCEAN'S…
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Arakune Fri, 30 Jul 2010 19:28:45 -0000
Antwort löschenSo, nachdem ich INCEPTION nun ein zweites Mal innerhalb kürzester Zeit gesehen habe, fand ich, es war an der Zeit, meinen Kommentar ein bisschen zu überarbeiten.
INCEPTION, die Zweite. MAZ ab!
Slevin Kalebra Fri, 30 Jul 2010 19:32:13 -0000
Antwort löschenund wieder großartig
Jempi Fri, 30 Jul 2010 20:13:37 -0000
Antwort löschenDas schreiben liegt dir
Sheeeeep Sat, 31 Jul 2010 08:52:07 -0000
Antwort löschenFein!
fabel Sat, 31 Jul 2010 10:50:15 -0000
Antwort löschenKann mich Sheeep (ich hoffe ich hab kein "e" vergessen :D) nur anschließen.
Schön geschrieben. ;-)
Fulsome. Sat, 31 Jul 2010 10:51:29 -0000
Antwort löschenDoch, sogar 2 :)
Sheeeeep Sat, 31 Jul 2010 10:56:38 -0000
Antwort löschenät fabel: Es gibt Grenzen und die sollten nicht überschritten werden. Übertreibs bitte nicht :D
fabel Sat, 31 Jul 2010 11:03:10 -0000
Antwort löschen@Sheeeeep:
Okay, okay. ;)
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SiameseAlex Tue, 10 Aug 2010 13:01:13 -0000
Antwort löschenWouh! Jetzt erst gelesen und wirklich KEINE der bestimmt 100 Kritiken, die ich mir bisher angetan habe, spricht mir DERART aus dem Unterbewusstsein wie dein Text!
Danke, kann ich mir mein angedachtes Review jetzt nämlich getrost sparen. ; ) Denn du bist einer der wenigen, der es endlich mal schafft den bewusst empfundenen Hype um den ganzen Film miteinzubeziehen und trotzdem nicht davor zurückzuziehen, nur um ihn deshalb abzuwerten und so womöglich 'individueller' zu wirken. Viel trauriger ist es nämlich das eigene Kinoerlebnis dadurch zu schmälern, indem man sich die Laune von Menschen vermiesen lässt, deren Charakter zu gerne exzeptioneller als der vieler anderer wäre, dies aber aufgrund der von wiederum Anderen eingeleiteten Inzeptionen im Grunde genommen gar nicht möglich ist. Pseudo-Anti-Haltung olé!
mikkean Tue, 10 Aug 2010 23:50:24 -0000
Antwort löschenLang, aber voller Aussagekraft. Gibt es eigentlich jemanden, der an "Inception" etwas auszusetzen hat?
Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...
Kommentar löschenDer große Reiz von Christopher Nolans Film Inception besteht tatsächlich darin, dass er das im Grunde doch dröge Hadern um den Sinn des Träumens als atemlose Action auf die Leinwand bringt. Statt mühsamer Ableitungen aus dem Alltagstrott der Psyche und ihrer dürren Versprachlichungsformeln gibt es hier das volle Jahrmarktprogramm: waghalsige Verfolgungsjagden, trickreiche Schießereien, einstürzende Fassaden, geflutete Städte, Bergbesteigungen, Tauchaktionen und Kampfszenen im Zustand der Schwerelosigkeit. Während der Zuschauer – und darin liegt nun eben das besondere Vergnügen an diesem Film – sich unentwegt in der Kunst der Hermeneutik versucht, also dem Ganzen einen Sinn ablesen will. Der „Suspense“ dabei ist ein anderer als der klassische, wenn man um die Explosion einer heimlich gelegten Bombe fürchtet. Die Fragen, die sich der Zuschauer in Inception wieder und wieder beantworten muss, sind beunruhigender und grundsätzlicher: Sehen wir einen Traum- oder einen Wachzustand – oder träumt hier nur jemand, dass er aufwacht? In welcher Traum-im-Traum-Ebene befinden wir uns, beziehungsweise: in wessen Unterbewusstsein? Und wichtiger noch: Was hat das alles zu bedeuten?
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
McMercy Sat, 04 Dec 2010 13:08:51 -0000
Antwort löschenAlso die Frage in welcher Traumebene wir uns befinden stellt sich doch imho in diesem Film gar nicht. Alle Träume sind klar voneinander getrennt, allein schon die Wahl der unterschiedlichen Locations lässt da gar keinen Zweifel aufkommen. Auch die zeitliche Abfolge ist abgesehen vom Flash Forward zu Beginn des Film völlig chronologisch. Allein zum Schluß wirft der Regisseur durch den Kreisel nochmal die Frage auf ist der Traum zu Ende oder dauert er noch an. In dieser Beziehung sind Filme wie Total Recall wesentlich verschachtelter gemacht und auch spannender. Ich finde nach Memento hätte man von Nolan mehr erwarten können.
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenInmitten einer Welle von Sommer-Blockbustern, die mit einem Fingerhut Intelligenz und der Aufmerksamkeitsspanne eines Dreijährigen auskommen, wirkt "Inception" wie ein Schock. Das neue, 160 Millionen Dollar teure Werk des "Dark Knight"-Regisseurs Christopher Nolan ist keine Comic-Verfilmung, beruht auf keinem Bestseller und trägt keine Fortsetzungsziffer hinter dem Titel. Der Film ist geradezu beunruhigend vorbildlos und einzigartig. [...]
Nolans handwerkliche Leistung ist enorm. In den meisten Blockbustern hat man das Gefühl, dass Charaktere und Handlung hinter den Spezialeffekten nur dritte Geigen spielen. Nolans Fabel ist derart originär, dass sie die Effekte mühelos in Zaum hält - und das will etwas heißen bei deren Güte.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenFraglos ist dieser Film ein souverän entworfener und niemals langweiliger Abenteuerspielplatz mit architektonisch gelungenen Blickachsen, Wandelgängen und Bauten in Bauten. Bei näherer Betrachtung aber erweist sich "Inception" vor allem als eines: eine gewaltig verschachtelte Aufräumfantasie, die den Helden vom traumatisierten zum handlungsfähigen Mann wiederherstellt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenJa, “Inception” – der Film über einen Traumdieb, der sich seinen eigenen Albträumen stellen muss – ist ein großer Wurf, Großes Kino für das 21. Jahrhundert: klug, schön, aufregend, wirkungsmächtig, ungewöhnlich, einfallsreich, elegant aufgebaut, liebevoll im Detail, handwerklich brillant. Es fällt schwer, nicht euphorisch in Superlativen zu schwelgen: Für den phantastischen Film ist “Inception” ein Meilenstein wie “2001″ und “Blade Runner”. (Mehr im Podcast)
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Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenDas Seltsame an "Inception" ist, dass er ganz anders aussieht als jener Kunstthriller, der sich aus Nolans Prämisse fast schon von selbst entwickeln könnte. Dies ist kein Vexierspiel suggestiver und surrealer Traumgebilde, die im vage Symbolischen, im hypnotisch Rätselhaften, im ominös und klugheitssummend Andeutungsreichen bleiben. Dies ist ein Rabatzfilm erster Güte, dessen diverse Traumebenen aussehen wie verdichtetes Actionkino, wie ein unzensiertes Ballerspiel, wie ein schikanöser Karambolagerennparcours. [...]
Noch seltsamer ist, dass "Inception" dabei nicht hohl und oberflächlich wirkt, sondern beunruhigend. Wenn hier das Unterbewusstsein intelligenter Menschen aus Versatzstücken des Aggressionskinos besteht, dann werden dem Kinogänger seine Freuden als Einfalltor des Bösen schaurig gemacht. "Inception" setzt Grenzverletzung, Manipulation, Fremdbestimmung mit Filmbildern gleich. Nolan vergnügt uns mit Tempo, Bildwitz, Kniffligkeit und flüstert uns zugleich zu, die schönen Bilder seien Teil einer Gleichschaltung unseres innersten Wesens.
Das Seltsamste aber ist, dass dieser Hollywood ins Zwielicht ziehende, ein wenig Mitdenken fordernde Film in einer Zeit feigster Produktionsentscheidungen und dümmster Versuche, Blockbuster zu planen, finanziert wurde. Nolan durfte 160Millionen Dollar auf ein Projekt verwenden, das Studiomanager eigentlich in Panik verfallen, nach Nachdrehs, Umschnitten und Versimpelung schreien lassen müsste. Aber sie wussten ja gar nicht, in was sie sich einmischen sollten. Nolan hat seinen Film weitgehend abgeschirmt gedreht, über Plot und Stil lag der Mantel der Geheimhaltung. - Ob wir "Inception" etwa nur geträumt haben?
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenInception ist wie eine Traum-im-Traum-Anordnung gebaut, ein Film ohne eindeutigen Beginn und mit äußerst ambivalentem Ende - eine Mise en abyme, die wie ein Computerspiel fortlaufend ihre Ebenen wechselt. Christopher Nolan, der britisch-amerikanische Tüftler unter den Hollywoodregisseuren, hat sich schon immer für solche narrativen Verwirrspiele begeistert (und demgegenüber psychologische Motivationen vernachlässigt).
Mit dem neuen Projekt, seinem seit dem Debüt Following ersten allein verfassten Drehbuch, wuchsen die Ambitionen besonders rasant in die Höhe. Das Resultat ist ein maßloser Film, der mitunter zu viel auf einmal will, aber gemessen an den kreativ engen Begrenzungen vergleichbarer US-Produktionen (über 200 Mio. Dollar Budget) über visuelle Sensationen verfügt, die Raum- und Zeitachsen auf schwindelerregende Weise durcheinanderwirbeln.
Die amphibische Qualität von Inception ist aber nicht nur produktionsbedingt - ein Blockbuster, der Autorenschaft beansprucht -, sondern tritt auch im Inneren als Spannung auf, wenn der Film zugleich Actionfilm, Spionagethriller und Drama eines traumatisierten Helden sein will, der mit den eigenen Phantomen einen Kampf austrägt. Vor allem letzterer Aspekt erinnert durch den gemeinsamen Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio an Martin Scorseses Shutter Island, dem die Verquickung persönlicher und kollektiver Traumata allerdings überzeugender gelang. [...]
Was allerdings bei all dem souverän exekutierten Traumsurfing in den Hintergrund rückt, ist der soziopolitische Widerhall des Films, ein gesellschaftliches Außen, mit dem er noch in Verbindung träte. Der melodramatische Teil der Erzählung ist auf individuelle psychische Dispositionen zurückgeschraubt, auf Archetypen, die in ihrer Funktionalität letztlich recht eindimensional bleiben. Der Traum im Traum im Traum bleibt ein verschlossener Bau, aus dem keine Idee in die Freiheit führt.
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Werner Busch
Kommentar löschenWas wäre Inception noch, wenn man ihm [...] die Verschachtelung der Realitätsebenen, nehmen würde? Wenn der Diebstahl in einem einfachen, materiell hergestellten Setup [...] stattfinden würde? Der Film müßte ohne die zuvor erwähnten, einzigartig-fantastischen Bildwelten auskommen, wäre aber wohl immer noch ein ziemlich spannender und in jedem Fall unterhaltsamer Heist-Movie mit einem schönen Cast [...]. Das ist Inception nicht. Seine erzählerischen Strukturspielereien machen ihn zusammen mit seinen imposanten Bildern und deren virtuoser Montage zu dem großen Film, der er ist.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Es ist wirrköpfiges Zeug, das einem nach der Sichtung von „Inception“ durch den Schädel schießt. Kaum mehr als der Versuch, auch nur einen Bruchteil des Gesehenen, des Erlebten in annähernd passende Worte, in die Bedeutung aneinandergereihter Buchstaben zu pressen, während einem die unter dem letzten geschriebenen Wort weiße Seite entgegenblickt und man weiß, dass es einem nicht gelingen wird, nicht gelingen kann. Das erste Lied, das einem nach der Sichtung aus dem Radio entgegenschallt? Passenderweise Nenas „Nur geträumt“, »Ich hab' heute nichts versäumt, Denn ich hab' nur von dir geträumt«. Ist das so, waren das zweieinhalb Stunden in einem Traum, dessen einziger Existenzbeweis hinterher nun eine eingerisse Kinokarte ist? Aber nein, denn dafür hat sich dieser Film viel zu intensiv ins Gedächtnis eingenistet[...]Ja, „Inception“ ist wirklich so groß. Und davon nicht nur geträumt zu haben, sondern diese Größe tatsächlich erlebt zu haben, dieser Vollendung eines Gedankens in vollem Bewusstsein beigewohnt zu haben, genau dafür ist Kino gemacht. Alles andere ist nur ein Traum...[...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas dem Film fehlt ist Drive und wirkliche Spannung, was vor allem an den extrem blassen Charakteren liegt, von denen keiner eine echte eigentliche Persönlichkeit hat, die über das hinausgeht was die allesamt sehr talentierten Darsteller ihnen mitgeben können. Ellen Page ist Ursel Exposition und eigentlich nur als Ausrede dafür vorhanden die ellenlangen Erklärungen im Film unterzubringen, die den Streifen im ersten Akt dominieren. Wie weiland Joachim Blublath führen die Figuren sie in die Mechanik des Traumes ein, inkl Risiken und Nebenwirkungen.
Das Trauma von DiCaprios Dominic wird weidlich ausgespielt, bis auch dem letzten Zuschauer klar ist, wie die weitere Handlung verlaufen wird. Es wird erklärt, erklärt und noch mehr erklärt, ohne das wirklich etwas passiert und – was schlimmer ist, ohne das die Figuren ein Eigenleben entwickeln. Das der ganze Heist an einer Aufgabe hängt, die etwa halb so involvierend ist wie die Einführung einer neuen Cola mit Rühreigeschmack, macht…
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AltH85 Thu, 29 Jul 2010 22:56:02 -0000
Antwort löschenMmh...na das wäre meine Kino-Film dieses Jahr gewesen...aber jetz....
Dolly Zoom Thu, 29 Jul 2010 23:26:04 -0000
Antwort löschenDie vergleichsweise hohe Punktzahl erscheint nach dem Fast-Verriß nicht nachvollziehbar.
manniac Fri, 30 Jul 2010 04:48:55 -0000
Antwort löschen@Dolly Mir auch auch nicht. Er hat ganz schön gezetert nach der Vorstellung. Vielleicht hat er daheim einfach was leckeres gegessen und war deshalb gnädig gestimmt :)
Wombat Fri, 30 Jul 2010 06:33:10 -0000
Antwort löschenIch glaube der Film weckt mit seiner Story und den Charakteren enorm hohe Erwartungen, die durch die angesprochene Banalität einfach eingerissen werden. Die hohen Punkte gibt es für den Ansatz und ein zwei starke Bilder.
Sonse Fri, 30 Jul 2010 22:53:27 -0000
Antwort löschenHey Batz, du hast meinen Lieblingsabsatz hier herausgelassen, darum rezitiere ich ihn an dieser Stelle einfach. ;)
"Es ist fast tragisch, wie sehr die Figuren vom Drehbuch vernachlässigt werden: Ellen Page bleibt Projektionsfläche des Erklärbärs und Ruferin in der Wüste, Joseph-Gordon-Levitt ist der Stylishe mit den gegelten Haaren, Tom Hardy der sympathische Humorbolzen mit der Formwandlungsfähigkeit, Ken Watanabe ist der asiatische Industrielle, Dilepp Rao ist der Betäubungs-Spezi und Cillian Murphy der smarte Yuppie mit dem weichen Kern. Leonardo ist der leidende Anführer mit der traumatischen Vergangenheit und der wohl langweiligsten Frau der jüngeren Filmgeschichte. Postlethwaite, Haas und Cain sind eigentlich nur Garnierung und haben weniger Screentime als der ins Wasser fallende Van."
@Wombat: Da ist was dran.
@Dolly: Das sieht bei mir recht ähnlich aus. Viel Gemecker im Kommentar und doch noch ne 7.5 gegeben. Bestimmt teils aus gutem Willen basierend auf dem was Wombat hier in seinem letzten Satz nennt.
J0J0 Fri, 30 Jul 2010 23:34:49 -0000
Antwort löschenHihi, Batzman macht sich wieder mal ein paar Feinde. ;)
PaJeRo Sat, 31 Jul 2010 20:50:24 -0000
Antwort löschenMan kann so der Kritik eigentlich zustimmen bzw. ich kann sie nachvollziehen. Wobei die von dir kritisierten Aspekte mir bei dem Film minder wichtig waren :)
Oberlaender Sun, 01 Aug 2010 13:13:02 -0000
Antwort löschenUnfassbar, dass wir mal einer Meinung sind! x-D Sehr schön geschrieben!
JackZero Thu, 05 Aug 2010 23:12:20 -0000
Antwort löschenSehr schöne Kritik! Ich fand vor allem schade das die gute Besetzung hier so verfeuert wurde, zummindest ist die Charakterzeichnung sehr dünn ausgefallen und die pseudo psychoanalytische Erklärungsversuche sind mindestens so bröckelig wie die zerfallenden Traumwelten.
Aber Hauptsache da konnte sich mal einer Ordentlich mit der High-Speed Kamera austoben. ;D
Aber schön das jemand Hans Zimmers uninspirirtes Getröte genau so nervig fand! ;) Hätte er sich mal Clint Mansell geholt...
Schlegel Fri, 06 Aug 2010 22:26:51 -0000
Antwort löschenBublath, nicht Blublath.
ciao leben Sun, 08 Aug 2010 02:29:06 -0000
Antwort löschenKlasse, kann in jedem Punkt zustimmen. Guter Film, nicht mehr und nicht weniger.
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Nahtigall Fri, 13 Aug 2010 07:09:07 -0000
Antwort löschenein echter Batzman eben. Was Ellen Page angeht zeigt deine Kritik richtige Ansätze. Allerdings fehlt es dem Film nicht an Spannung und an Substanz hatte der Film mehr zu bieten als (fast) alles was in den letzten 2 Jahren in die Kino`s kam. Jedenfalls in einen Film verpackt der auch zu unterhalten weiss.
Achja: Die Musik. Die ist genial wie immer auf den Punkt gebracht. Sie verstärkt die surreale Atmosphäre ohne zu dominant zu sein. Hans Zimmer eben, ein Garant für die besten Score`s und Soundtracks
countcount Sun, 15 Jan 2012 16:32:59 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar, Batz.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Die Schnitte in den Szenen setzen früh ein, damit keine unnötigen Sekunden vergeudet werden. Dass die Laufzeit dennoch fast zweieinhalb Stunden beträgt, zeigt, wie viel „Inception“ zu erzählen hat. Dabei bleibt kaum Zeit, einen Blick auf die Armbanduhr zu werfen. „Inception“ ist ein breiter Gigant – nicht langgezogen, sondern voller Informationen, eingebettet in einen vorbildlichen Spannungsbogen und viele Action-Szenarien. Nolans Drehbuch spielt so gekonnt mit Zeit- und Handlungsebenen, dass es diese beiden Begriffe praktisch neu definiert. [...]
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenAls aktuelle Blockbuster-Action ist es wohl ein monumentaler Entwurf mit einer Reihe virtuoser technischer Kabinettstückerln und einer Rästelknacker-Konstruktion, die zumindest im Umfang Nolans bisherige Zeit- und Strukturspielereien wie Memento weit hinter sich lässt. Ein Film über Ideen ist es trotzdem nicht wirklich. Genauer gesagt: Inception entfaltet sich zwar als Ideenfilm, aber die Konzepte sind haltlos überbestimmt und oft am Rande der Banalität. Es handelt sich sozusagen um den Granatwerfer unter den Traumfabrik-Sommerfilmen. [...]
Nolan müht sich unnötig, die ohnehin offensichtliche Analogie zwischen Traum und Kino (und insbesondere Inception) zu betonen. Aber das bleibt ein vorgeschobenes Konzept: bezeichnend, dass immer der schwammige Begriff Unterbewusstes für Freuds Unbewusstes benutzt wird. Das Traum-oder-Wirklichkeit-Händeringen beeindruckt auch deshalb so wenig, weil die Visionen letztlich mehr mit Game-Design und Level-Bauplänen zu tun haben: Es ist der Stoff, aus dem die Computerspiele sind.
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Filmpilot91 Fri, 27 Aug 2010 01:07:27 -0000
Antwort löschendieser kommentar ist leider nur die bestätigung, dass die defamierung sehr guter filme, die aus dem dümmlichen blockbustergetümmel herausstechen, in der presse gang und gebe ist und es für die schreiberlinge eine größere intellektuelle herausforderung zu sein scheint einen guten film schlecht dastehen zu lassen als eine wirklich objektive und ehrliche haltung zu diesen einzunehmen.
stimme absolut nicht zu.
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blubberei Fri, 27 Aug 2010 18:42:31 -0000
Antwort löschenda geb ich dir recht
Schlegel Tue, 31 Aug 2010 23:24:47 -0000
Antwort löschen"Game-Design" und "Level-Baupläne" finde ich aber sehr treffend. Bei einem Film über Träume ist das schon ein bisschen traurig.
Frank Olbert: Kölner Stadtanzeiger Frank Olbert: Kölner Stadtanzeiger
Kommentar löschenTraum und Wirklichkeit, Schein und Sein - sich mit dem Verhältnis beider zueinander zu beschäftigen, hat eine lange Tradition. Es ist Gegenstand idealistischer Philosophie, romantischer Spekulation, es durchzieht das Werk Freuds und Kafkas und reicht bis zu Drogenexperimenten und Bewusstseinserweiterung. Nolan tippt diesen Resonanzboden allenfalls an, wenn er seine Darsteller durch verschachtelte Räume irren und schwerelos schweben lässt oder das Bewusstsein als Aufzug darstellt, welcher seine Helden auf verschiedenen Etagen des Unbewussten entlässt.
Schlimmer aber ist, dass er die einzelnen Teile von „Inception“ nicht zusammenbringt. Der Film bleibt eine einzige Ansammlung von Fragmenten, die nicht sonderlich tiefgründig sind.
In der Tiefphase des Schlafes kommt es zu einem Phänomen, das Rapid Eye Movement heißt, einer hektischen Bewegung der Augen. Dafür sorgt Nolan zweifellos, wenn wieder einmal ein ganzer Trupp Verfolger auf Cobb und die Seinen schießt. Der Rest des Films verlockt kaum, in diesem Traum zu verharren.
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ReubenCogburn Tue, 01 Nov 2011 13:35:53 -0000
Antwort löschenIn der Tiefschlaf-Phase träumt man nicht.
Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAls monumentale Konstruktionsarbeit mit perfekten Effekten fordert "Inception" heraus – und so auch die gesamte Aufmerksamkeit beim Zusehen. Wahrscheinlich ist das mehr, als jeder andere Actionblockbuster dieses Jahres leisten wird, und dafür kann man ihn bewundern. Eine nachhaltige emotionale oder philosophisch stimulierende Bewegung bleibt nach dem zweieinhalbstündigen Traummanöver allerdings aus.
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Sophie Albers: stern.de Sophie Albers: stern.de
Kommentar löschenGenau genommen ist "Inception" ein klassischer Raubzug-Thriller wie schon "Ocean's Eleven" oder "The Italian Job" - der Plan, das Team, die Ausführung. Doch hier kommt der erste Geniestreich Nolans: Eine völlig neue Geschichte zu erfinden, scheint heute fast unmöglich. Also hat er für das Bekannte völlig neue Bedingungen geschaffen und es so zu etwas Neuem gemacht: nicht stehlen, sondern etwas dalassen. Kein supergesicherter Tresor, sondern das Unterbewusstsein, in dem alles möglich ist.
Ja, der Vergleich mit "Matrix" liegt auf der Hand. [...]
Aber hier kommt der zweite Geniestreich Nolans. Der 39-jährige Brite hat die andere Richtung eingeschlagen und ist damit ganz nah dran am Zuschauer: Nolan braucht keine neue Welt und keine neuen Wesen. Er nimmt, was wir kennen, und bohrt es auf.
Jeder Mensch träumt, und wohl jeder Mensch hat sich schon einmal gefragt, woher wir eigentlich wissen, was Traum und was Wirklichkeit ist. Zu diesem Thema einen mainstreamtauglichen Blockbuster zu drehen, ist Nolans dritter Geniestreich: Wer möchte, kann "Inception" nämlich als Actionfilm sehen, dessen Helden sich wie in einem Computerspiel durch verschiedene Ebenen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kämpfen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenDavid Fincher oder Martin Scorsese haben es zu ihrer Zeit vor gemacht, sie erschufen Klassiker wie “Sieben”, “Fight Club” oder “Casino” und “Taxi Driver” und wurden damit zu den angesehensten Männern in Hollywood. Doch zur heutigen Zeit zählt nur ein Name und der ist Christopher Nolan, für mich hatte Nolan bis jetzt noch keinen schlechten oder gar mittelmäßigen Film abgeliefert, nein er lieferte eigentlich nur hochkarätige Filme ab, doch jetzt mit seinem neusten Werk schießt er den Vogel ab. Meisterwerk wäre noch etwas untertrieben und würde dem Film absolut nicht gerecht werden.
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Nutella?!! Fri, 30 Jul 2010 02:26:52 -0000
Antwort löschen-fully agree! ("Meisterwerk wäre noch etwas untertrieben..")
.. also ich wüsste keinen Actionfilm der mithalten koennte. Was aber auch für Nolan's Zukunft bedeutet unter dem Zwang zu stehen, auf dem Level weiter machen zu muessen.. und das ist hart -bin aber zuversichtlich ;) Dieser Film hätte einen Avatar ähnlichen Hype zumindest verdient, auch wenn ich hoffe das sowas nicht passiert :o
Und du hast recht, irgendwie steht Nolan zur Zeit etwas allein da. ( ich weiß nicht ob das jetzt etwas Gutes ist) aber fest steht: 11 von 10 Punkten!
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NewZooYorker Sun, 30 Jan 2011 12:44:57 -0000
Antwort löschenboah absolut treffende kritik ^^
Broda Wed, 31 Aug 2011 19:32:29 -0000
Antwort löschenHeute zählt nur noch ein Name, und dass ist der von Nolan? Völliger quatsch ;)
Christian Schröder: Der Tagesspiegel Christian Schröder: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDer britische Regisseur Christopher Nolan gilt mit seinen 39 Jahren als neuer Kino-Wundermann, man handelt ihn bereits als legitimen Nachfolger von Orson Welles und Kubrick. [...] Nolan versteht das Kino buchstäblich als Traumfabrik. Seinem Mut, bislang noch nie gesehene Bilder zu erfinden, ist es zu verdanken, dass „Inception“ ein großer Film geworden ist.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWer die Gedankenkonstrukte aus Matrix, 13th floor, Blade Runner (Ist das was ich erlebe real? Ist meine Erinnerung real?) mag, wird Inception lieben. Auch sonst ist Inception für seine Länge durchgehend packend und kurzweilig. Den Film in das SciFi-Gerne einzustufen, finde ich etwas gewagt, da Inception in der Gegenwart spielt und dabei fast zeitlos ist- und ohne klassische SciFi-Elemente daher kommt. Es ist jedenfalls einer der Filme, die man gesehen haben muss.
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the traveler Thu, 29 Jul 2010 08:06:02 -0000
Antwort löschenDen vorletzten Satz verstehe ich nicht.
dAJaro Thu, 29 Jul 2010 09:00:07 -0000
Antwort löschenden satz würd ich auch gerne nicht verstehen.
sushi25 Thu, 29 Jul 2010 11:58:30 -0000
Antwort löschen:-) SciFi ist für mich etwas, was vereinfacht gesagt, erkennbar in der Zukunft (also Raumschiffe, andere Planeten, Ausserirdische, oder klar als solche erkennbare Zukunftstechnologie etc. enthält). 2001 fällt bei dieser Definition natürlich klar unter SciFi.
Inception hat keines dieser offensichtlichen Elemente, sondern spielt im "Jetzt", ohne dabei für mich auf ein konkretes Jahr festgelegt zu sein, daher meine Einstufung als "zeitlos".
Hölle, da Draussen gibt es Jemanden, der das was ich hier schreibe tatsächlich liest - danke für das Interesse.
Aber Ihr solltet schon lange im Kino sitzen und Euch Inception selbst ansehen ;-)
sushi25 Thu, 29 Jul 2010 12:14:51 -0000
Antwort löschen:-) SciFi ist für mich etwas, was vereinfacht gesagt, erkennbar in der Zukunft (also Raumschiffe, andere Planeten, Ausserirdische, oder klare als soche erkennbare Zukunftstechnologie enthält). 2001 fällt bei dieser Definition klar unter SciFi.
Inception hat keines dieser offensichtlichen Elemente, sondern spielt im Jetzt, ohne für mich auf ein konkretes Jahr festgelegt zu sein, daher meine Einstufung als "zeitlos".
Hölle, da Draussen gibt es Jemanden, der das was ich hier schreibe tatsächlich liest - danke für das Interesse.
Venom Thu, 29 Jul 2010 13:19:39 -0000
Antwort löschenAlso zumindest die Technologie, die das gemeinsame Träumen ermöglicht muss man wohl dem Sci-Fi-Genre zuordnen. Und auch sonst sind mehrere ineinander verschachtelte Realitätsebenen ein Typisches Sci-Fi-Motiv. Außerdem versucht der Film ja auch (bis auf diese eine Technologie und die Folgen, die sich daraus ergeben) möglichst Realitätsnah zu bleiben, was auch typisch für ernstgemeinte "erfundene Wissenschaft"-Filme ist.
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sushi25 Thu, 29 Jul 2010 13:35:32 -0000
Antwort löschenDann lasst es mich versöhnlich so sagen: wer mit einer Einordnung ins SciFi-Gerne Laserpistolen und Lichtschwerter erwartet: das gibt es bei Inception nicht. Das was der Film an "SciFi"-Elementen hergibt, zeigt der Trailer.
sushi25 Thu, 29 Jul 2010 15:41:01 -0000
Antwort löschenEntscheidend ist aus meiner Sicht, dass kein Zuschauer überrascht ist, wenn er einen Film sieht. Mit den ganzen Klarstellungen dürfte es jetzt hoffentlich klar sein.
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenNatürlich hat Inception seine Mängel, am meisten fallen da aber überraschenderweise weder die Lücken in der inneren Logik noch die wie erwähnt doch eher simple Story und der eher behauptete Tiefgang ins Gewicht, sondern die – wie von Nolan gewohnt – sehr schwach inszenierten Actionszenen: Dank Wackelkamera und nervösem Schnitt weiß man hier nie so recht, wer wo ist und auf wen schießt, was schon bei Dark Knight ein großes Problem war. Der Joseph Gordon-Levitt Schwerbeporno als einzige (dann aber richtig) gelungene Actionszene entschädigt dafür auch nur zum Teil.
Dennoch: Hier wird nicht das Rad erfunden und auch zu keiner tiefgehenden Diskussion angestoßen, doch wir bekommen 2 1/2 Stunden fantastische Kinounterhaltung mit jeder Menge Eyecandy, die es schafft, nach der Exposition auf zuviel pseudo-intelektuelles Geschwurbel zu verzichten und den Zuschauer dennoch nicht für dumm zu verkaufen. Das ist Mainstream-Kino im besten Sinne und mehr als Grund genug, diesen Film auf keinen Fall zu verpassen.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenChristopher Nolan errang mit "Memento" meine Aufmerksamkeit, mit "The Dark Knight" meine Bewunderung - mit "Inception" ist er zu meinem neuen Lieblingsregisseur geworden. Der Film erinnert zwar formal als auch inhaltlich an viele Filme, inklusive moderner Klassiker wie "Matrix" - aber das tut meiner Verehrung keinen Abbruch. Bei diesem Film fällt mir schlicht nichts ein, was man kritisieren könnte, er spielt in jedem Bereich in der allerhöchsten Liga: Drehbuch? Genial! Erzählform: Verschachtelt-Genial! Darsteller: Beeindruckend! Musik: Bedrohlich, packend - genial. Die visuelle Umsetzung zuletzt ist ohnehin Nolans große Stärke. Verständlich, daß er hier seinen größten Trumpf ausspielt. Der Film bietet Bilder (und Ideen), die man SO schlicht noch nicht gesehen hat. Ich verneige mich vor einem Großmeister des Kinos und bin überzeugt, daß "Inception" ein neuer Klassiker des Kinos ist. Das ist umso wohltuender, als daß uns Hollywood für gewöhnlich mit banaler Einheitskost versorgt. Aber keine Sorge: "Inception" ist ein 4-Gänge-Menü, nachdem ihr cineastischer Appetit und Sinn für Genuss eine ganze Weile gesättigt sein dürfte!!!
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ffilmesimon Wed, 28 Jul 2010 22:29:49 -0000
Antwort löschenKlingt gut, kanns kaum Erwarten
servo80 Thu, 29 Jul 2010 21:43:54 -0000
Antwort löschenOh ja
Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online
Kommentar löschenBatman-Regisseur Christopher Nolan stellt in seinem clever verschachtelten Thriller "Inception" die Frage nach der Echtheit der Realität. Eine bildstarke Hommage an die Illusionsmacht des Kinos, die ganz ohne 3-D-Mätzchen fasziniert.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDass „Inception“ visuell und dramaturgisch immer wieder an etliche Filme erinnert, spricht in keinster Weise gegen seine Originalität. Denn Regisseur Christopher Nolan verknüpft all diese Elemente auf höchst eigenwillige Art und Weise miteinander, so dass das Ergebnis absolut eingeständig ist. Auf der formalen Ebene führt dieser Eklektizismus freilich dazu, dass „Inception“ trotz seiner brillanten Optik weniger stilbildend wirkt als etwa „Matrix“.Ähnlich „Matrix“ stellt in „Inception“ die Action lediglich eine Außenseite dar, hinter der tiefgreifende Fragen angesprochen werden. Über das durchaus von Siegmund Freud beeinflusste Verhältnis zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen dem Bewussten und dem Unterbewusstsein hinaus handelt Nolans Film von Trauer und Schuld. Insofern bleibt sich Regisseur Christopher Nolan treu, der sowohl „Batman Begins“ (2005) als auch „The Dark Knight“ (2008) als „Läuterungsplot“ angelegt hatte, bei dem die Hauptaussage lautet: Die eigentlichen Kämpfe werden im Inneren eines jeden ausgefochten.
Wenn auf der Leinwand „The End“ erscheint und das Licht im Kinosaal wieder eingeschaltet wird, würde sich der Zuschauer am liebsten den ganzen Film wieder von vorne anschauen, so komplex die Handlung, so viele Details sind an ihm vorübergegangen, ohne dass er sie alle wahrnehmen konnte – kein geringes Lob für einen zweieinhalbstündigen Spielfilm, der überdies höchste Konzentration abverlangt.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenInception ist nicht nur ein heißer Anwärter auf den Titel Film des Jahres, der Film ist bereits jetzt ein Klassiker, ein großes Ausrufezeichen in der farblosen Blockbusterwelt und ein Meisterwerk, wie man es nur selten zu sehen bekommt. Christopher Nolan ist der Messias des Hollywood-Kinos und schafft was seit Matrix niemandem in dieser Form gelungen ist: Er erzählt eine intelligente Geschichte mit philosophischem Subtext und Interpretationsmöglichkeiten, die es schafft die Intelligenz des Arthousekinos mit der visuellen Brillanz und dem Unterhaltungswert eines Hollywood-Blockbusters zu kombinieren. Das Ergebnis ist schlicht ein unfassbarer Bastard von einem Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschen"Inception" ist ein spannungsgeladener, visionärer Psychothriller, der trotz oder wegen seiner abstrakten und komplexen Thematik zum Nachdenken anregt. Zweifellos eine ziemlich reife Idee.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenWie noch jede Regiearbeit Nolans ist INCEPTION in erster Linie ein spektakulärer Werkstattbericht aus der Traumfabrik, der gerade, weil er gegen die Grenzen des technisch und kreativ Machbaren strebt, vor allem eines zeigt: dass immer noch mehr geht.
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Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenAlles in allem ist Inception ein fantastischer Film – und das im doppelten Wortsinn. Der ungeheuren Fantasie Nolans und seinen 170 Millionen Dollar Budget scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Nie langweilig, nie zu philosophisch, nie zu actiongeladen. Inception ist der bisher beste Film des Jahres und die Chancen stehen gut, dass er es bleibt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBelieve the hype: Das Storydesign des neuen Nolan-Thrillers ist gewohnt komplex und fesselnd. Dass der britische Filmemacher und Autor dabei erneut auf Vielschichtigkeit setzt und dafür in der Figurenzeichnung nur die Oberfläche berührt, dürfte rückblickend und aufgrund seiner ausufernden Filmwelten nichts Neues sein. „Inception“ will nur intelligent unterhalten. Nolan verzettelt sich deshalb glücklicherweise nicht in pseudo-tieftrabendes Philosophengeschwätz. Er verheddert sich manchmal jedoch im gnadenlosen Countdown-Runterzählen. Ständig rinnt die Zeit, platzt ein Plan oder taucht die Tante in jenem Traum des einen oder anderen Typen auf. So viele What If-Momente gab es in einem Film schon lange nicht mehr. Im Grunde genommen ist das aber nur ein verdammt vorbildlicher Spannungsaufbau, der von Hans Zimmer wahrlich dröhnendem und den Kinoboden erzittern lassenden Soundtrack meisterhaft unterstützt wird. Wie schon öfters gesehen zieht der eigentliche Con-Artist namens Nolan die Kinogänger an ihrer Nase durch sein doppebödiges Labyrinth und verpasst den freudig erregten Fans am Ende eine eigene Inception. Und hier unterscheidet sich der Kampf der Traumdiebe vom artverwandten Vorgängermeisterstück „The Prestige“: Wo im dramatischen Zauberer-Duell dem Zuschauer alles haarklein erläutert wurde, verzichtet Nolan diesmal bei essenziellen Puzzleteilen auf die passende Platzierung. Die Folge: Im Internet brodeln die Theorien. Nolan hat es also wieder geschafft: „Inception“ ist der perfekte Unterhaltungsfilm, der aufgrund seiner komplexen Geschichte genügend Streitpotenzial für Fanboys und kritische Nörgler bietet. Die Gespräche nach dem Kinobesuch und die wehleidigen Überzeugungsversuche der beiden Lager werden in den kommenden Wochen sicherlich genauso unterhaltsam sein wie dieser gnadenlos spannende Blockbuster.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen'Inception', der neue Film von Christopher Nolan, ist ein großartiger Abenteuerfilm, ein Heistmovie in Räumen mit irrealer Architektur, ein kleines Meisterstück der Spannungsdramaturgie und Actionmontage. Kein Streifen ohne Fehl und Tadel, und natürlich kann eine Kritik vor deren größten nicht zurückweichen – geht man aber zu sehr auf die Details ein, erinnert das rasch ans Zählen einzelner fauler Rosinen in dem enormen Kuchen, der ein kleines cinematographisches Schlaraffenland umgibt.
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fabel Sat, 07 Aug 2010 18:01:19 -0000
Antwort löschendas mit den Rosinen ist hervorragend. ;)
Ann Hornaday: The Washington Post
Kommentar löschenInception ist dieser seltene Film, der auf einer oberflächlichen Ebene genauso genossen werden kann, wie auf weiteren tieferen, ein Meisterwerk, das auf unheimliche Weise die bewusstseinsverändernde Reise imitiert, die sein Protagonist durchlebt.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenWillkommen in der Welt von Inception, geschrieben und inszeniert vom meisterhaften Christopher Nolan, ein unglaublich aufregender Science Fiction Thriller, der so verstörend ist, wie er sich anhört. Dies ist populäre Unterhaltung, die einen mit einem derart intensiven und nervenaufreibenden k.o.-Schlag trifft, dass ihr euch Sorgen machen werdet, ob es ungefährlich ist, nachts die Augen zu schließen.
[…]
Das Vergnügen bei Inception ist nicht, dass Nolan, wie es im Chanson heißt, nichts bereut, sondern dass er nichts vergessen hat und virtuos das Beste aus traditionellem und modernem Filmemachen zusammenbringt. Wenn ihr nach intelligenter und nervenaufreibender Unterhaltung sucht – so sieht sie aus.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenIch hätte mir Inception noch bizarrer, abgedrehter gewünscht. Aber obwohl Pages Figur den Namen von Ariadne, der Herrin des Labyrinths in der griechischen Mythologie, trägt, ist der Film gänzlich Nolans eigenes Labyrinth und es ist erfreulich einen Sommerfilm zu erleben mit so großen visuellen Ambitionen und mit nichts weniger im Sinn als (wie Shakespeare sagte) einen Traum ohne Boden (a dream that hath no bottom).
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenUnd obwohl es viel zu sehen gibt in Inception, fehlt es darin doch an einer wirklichen Vision. Nolans Vorstellung des Geistes ist zu buchstäblich, zu logisch, zu Regel-gebunden, um die volle Ladung an Wahnsinn zu erlauben – das Risiko echter Verwirrung, von Delirium und unsagbarer Vieldeutigkeit – die das Thema erfordert. Das Unbewusste, wie Freud (und Hitchcock und viele andere großartige Filmemacher) wusste, ist ein zutiefst unbändiger Ort, ein Labyrinth unzulässiger Wünsche, verschlüsselter Geheimnisse, Witze und Ängste. Wenn Nolan diesen Ort nicht ganz erreichen kann, dann vielleicht, weil der Zugang versperrt ist durch eben dieses Medium, das er mit so viel Können einsetzt.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenFilme scheinen heutzutage meist aus der Recycling-Tonne zu kommen: Fortsetzungen, Remakes, Franchises. Inception dagegen macht es sich nicht einfach. Er ist durch und durch originell, aus neuem Stoff geschneidert, dabei aber durchstrukturiert mit den Grundlagen eines Actionfilms, so dass er scheinbar mehr Sinn ergibt, als es (womöglich) der Fall ist. Ich war immer der Überzeugung, dass es in Memento eine Lücke gibt: Wie kann sich ein Mann, der sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat, daran erinnern, dass er sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat? Vielleicht gibt es auch in Inception eine solche Lücke, aber ich kann sie nicht finden. Christopher Nolan hat Batman neu erfunden. Dieses Mal erfindet er zwar Nichts neu. Aber viele Regisseure werden versuchen, Inception zu recyceln. Ich denke, als Nolan dieses Labyrinth verließ, hat er den Plan weggeworfen.
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Filmar Sat, 31 Jul 2010 21:00:26 -0000
Antwort löschenstimmt
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jedi37 Sat, 20 Aug 2011 17:55:25 -0000
Antwort löschenabsolut
DerDude_ Sun, 28 Aug 2011 11:31:06 -0000
Antwort löschenin Memento gibt es keine lücke .
REMEMBER SAMMY JENKINS !
Anne Thompson: Thompson on Hollywood
Kommentar löschenDer Film fesselt den Zuschauer an den Sitz und lässt ihn mit Konzentration erwarten, was als nächstes passieren wird. Ansonsten wäre es auch schwer, der Handlung zu folgen. Aufgebaut wie ein verworrenes Labyrinth, führt "Inception" den Zuschauer durch miteinander verknüpfte Traumwelten. […] "Inception" funktioniert als Metapher für den kreativen Prozess des Filmemachens.
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Fred Topel: Can Magazine
Kommentar löschenDarauf haben wir also gewartet. "Inception" war das größte Geheimnis des Jahres und jetzt können wir endlich sehen, worum sich der ganze Hype gedreht hat. Wie sich herausstellt, ist es einfach nur ein guter Genre-Film. Die größte Überraschung ist also, dass es keine Überraschung gibt. Es ist einfach ein Film, der seine Geschichte erzählt und nicht gleich die besten Szenen verraten hat.
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Nev Pierce: Empire Magazine Nev Pierce: Empire Magazine
Kommentar löschenMatrix trifft Synecdoche, New York – oder wie ein James Bond-Film von Charlie Kaufmann. [...] Inception ist eine aussagekräftige Verfolgungsjagd in einem Sommer voll belangloser Unterhaltung. Mit donnernder Action, die den Gesetzen der Physik trotzt, herzzerreißenden Emotionen und einer erstaunlichen Performance von Leonardo DiCaprio, liefert Christopher Nolan wieder einmal etwas Originelles: Willkommen in einem unentdeckten Land.
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Snake Charmer Sat, 11 Dec 2010 13:35:31 -0000
Antwort löschen"Matrix trifft Synecdoche, New York – oder wie ein James Bond-Film von Charlie Kaufmann." -> Irgendwie ist dieser Satz oberflächlicher Quatsch. Erinnert an Kritiken aus der "Cinema", in denen auch desöfteren solche komische Vergleiche gezogen werden, die wohl "smart" wirken sollen.
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Laura Eissenberger Sun, 04 Sep 2011 17:30:00 -0000
Antwort löschenMan entferne bitte das Meisterwerk "Synecdoche, New York" aus diesem schrottigen Review.
Laura Eissenberger Sun, 04 Sep 2011 17:31:59 -0000
Antwort löschenUnd was ist denn bitte sehr eine "aussagekräftige Verfolgungsjagd"? Hat das was mit "donnernder Action, die den Gesetzen der Physik trotzt" zu tun?
Pff! Eine Rezension, so aufgeblubbert wie der Film selbst. :D
Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenEine teuflisch komplizierte, höllisch unterhaltsame Sci-Fi-Reise durch eine Traumlandschaft, die einfach nur überwältigend ist. […] Inception katapultiert Nolan nicht nur an die Spitze der Sci-Fi-All-Stars, sondern sollte auch zu einem der besten Filme dieses Sommers werden. […] Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Film kein weltweiter Hit wird. [...] Manchmal hat Originalität ihren Preis: Am Ende des Films könnte sich der Zuschauer völlig erschöpft fühlen.
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Kommentare (913) — Film: Inception
SalzFAn Fri, 17 May 2013 21:14:13 -0000
Kommentar löschenInception ist ein gut gelungener Science-Fiction-Thriller, der auch nach mehrmaligem Ansehen noch für viel Gesprächsstoff sorgt.
Der Zuschauer wird durch verschiedene Traumlevels geführt und stellt sich oft die elementare Frage des Films: Realität oder Traum? Die Story und die Hintergründe, die in diesem Film aufgebaut werden sind einfach genial. Begriffe wie Extraction, Inception oder auch der Limbus machen den Film einzigartig.
Der Film entwickelt seine eigenen Gesetze, welche aber beim Zuschauer auch verwirrend und zu kompliziert sein können (z.B der Limbus oder Dom`s Kreisel). Es ist zweifelsohne ein komplexes und vielschichtiges Meisterwerk von Christopher Nolan.
Auch die Drehorte sind meiner Meinung nach super gewählt. Sie ermöglichen durch die sehr verschiedenenen Gegenden eine klare Abgrenzung der unterschiedlichen Traumebenen. Bestes Beispiel hier ist einerseits die Schneewelt inklusive der hochbewachten Festung, auf der anderen Seite aber auch das in der zweiten Traumebene dargestellte Hotel. Diese werden zusätzlich durch eine gute Kameraführung ergänzt.
Die Rollen, welche die Schauspieler in dem Film einnehmen sind genauso außerordentlich wie brilliant. ( Der Extractor, Architekt, Fälscher, …)
Der effektiv wirkende Soundtrack und die restlichen Umgebungsgeräusche runden diesen ausgezeichneten Film ab.
Subjektiv hat dieser Film 8,5/10 verdient. Aufgrund der Tatsache, dass er mein absoluter Lieblingsfilm ist, gebe ich hier aber die Maximalwertung :)
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-07- Wed, 15 May 2013 14:23:22 -0000
Kommentar löschenSicherlich toller Film, aber seit mal ehrlich Leute, anderen Filmen sagt ihr "Typisch Hollywood" nach, aber hier ist es anders oder was? Bildgewaltig, Spannend, aber ohne wirkliche Emotionen. Und wenn man etwas aufpasst macht auch das Ende Sinn.
Es ist doch mehr die Idee die hier fasziniert, denn wirklich mal, wer guckt sich diesen Film schon ein 3. mal an?
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jacker Wed, 15 May 2013 15:42:37 -0000
Antwort löschenIch z.B. schaue in mir ein drittes Mal und sicher auch noch öfter an ;)
Fehlende Emotion wird immer gerne vorgeworfen, aber wer unter die Schale guckt (vor allem von DiCaprio's Charakter) der wird sie schon finden. Es ist nur nicht frontal ins Gesicht, aber trotzdem da !
-07- Wed, 15 May 2013 17:38:40 -0000
Antwort löschenDas mag ja schon sein, nur wenn ich hier so lese wirkt es teilweise lächerlich. Ich hab ihn aber auch schon 3 oder 4 mal gesehen, nur genau jetzt setzt dieses: Du kennst jede szene auswendig Gefühl ein :D
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jacker Fri, 17 May 2013 08:02:48 -0000
Antwort löschenWas hier so vom Stapel gelassen wird, zu INCEPTION und zu Nolan allgemein, ist auch teilweise (größtenteils!?) lächerlich! Ich bin einfach der Meinung er hat hier einen wirklich großen Blockbuster geschaffen, in dem eben nicht die Gefühle der Charaktere fehlen, sondern halt nur etwas subtiler und versteckter sind!
Die Behauptung dem Film fehle Emotion finde ich GENAUSO lächerlich wie die unreflektierten Posts aller Fanboys, das hier sei 'der intelligenteste Film aller Zeiten'.
Der Unterschied ist nur: die fanboys sind meist irgendwo zwischen 14 und 16 Jahre alt und haben die CHance es einfach noch besser zu lernen :D
Nochmal zu deiner Aussage: Typisch Hollywood finde ich INCEPTION tatsächlich nicht! Allein das Making-Of zu schauen zeigt, dass Nolan echter, direkter und kreativer arbeitet als 'typisch Hollywood'. Fast alle Spezialeffekte sind handgemacht, fast alle Kulissen wirklich gebaut, etc. etc. Inhaltlich ist es ein Blockbuster, aber das ist ja auch gar nicht das Problem!
-07- Sat, 18 May 2013 07:44:56 -0000
Antwort löschenSag ich ja auch garnicht, ich meine auch nicht dem Film fehlen emotionen, nur berührt es mich eben absolut nicht.
Ich finde ihn trotzdem gut, aber noch einen positiven kommentar brauch man ja nicht bei der Menge hier. :D
skradan Mon, 13 May 2013 18:24:50 -0000
Kommentar löschenGanz großes Kino!
Seitdem ich meine Abneigung gegen Leonardo DiCaprio abgelegt habe - als junger Kerl hat man es weniger mit den weichen Schönlingen und mehr mit den hartgesottenen Vorbildern -, gehört er definitiv zu meinen Lieblingsschauspielern. Trotz seiner Besetzung hatte ich von INCEPTION allerdings nicht zu viel erwartet. Doch ich war begeistert. Bildgewaltig, innovativ, actionreich. Die bessere Matrix.
Der Film gehört zu meinen Lieblingen und verdient diese Ehrenpositionierung mit jeder einzelnen Filmminute.
Prädikat: must see!
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KoalaDead Mon, 13 May 2013 07:12:10 -0000
Kommentar löschenDieser Film und Matrix gehören zu meinen Lieblingsfilmen.
Habe diesen Film schon mehrmals angeschaut und kann immernoch nicht genug davon bekommen.
Die grösste Frage die ich mir jetzt noch stelle ist, ob sich der Kreisel von Leonardo DiCaprio am Schluss weiterdreht oder nicht. Es gibt im Film mehrere Scenen, bei denen er ihn nicht "drehen" konnte und somit nicht feststellen konnte, ob er noch träumt oder nicht. Somit lässt dieser Film mit seinem offenen Ende viele Fragen offen.
Ich persönlich hoffe auf keinen zweiten Teil (was bis jetzt auch noch nicht angekündigt wurde), denn dieser könnte die Speculationen vom ersten Film "verderben".
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TheFahil Mon, 13 May 2013 07:19:15 -0000
Antwort löschenTrue true...
Aber nicht zu viel spoilern ;)
123Filmfreak Fri, 10 May 2013 12:07:51 -0000
Kommentar löschenMein Bruder hatte Recht als er gesagt hat, dass ich diesem Film nicht entweichen kann: Als mein Bruder diesen Film mal wieder auf DvD schauen wollte, wollte ich lieber einen anderen FIlm schauen, da ich Inception zuvor schon im Kino gesehen habe und den anderen Film nicht. Da der Film allerdingsspäter anfing, habe ich die ersten 15 min von Inception mitgesehen. Letztenlich habe ich vergessen, dass ich eigentlich einen anderen Film sehen wollte.
Der Film packt einen einfach von Anfang an, man kann sich dem nicht entziehen!!!
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patrick.rohrer.5 Wed, 08 May 2013 13:13:34 -0000
Kommentar löschensehr komplexer Film aber wirklich ein ganz starker Film von Christopher Nolan !!!
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Baumkopf Holzfaust Thu, 09 May 2013 16:32:14 -0000
Antwort löschenhttp://www.pottwalblog.ch/wp-content/upload/inception1-450x747.jpg
Realizator Wed, 08 May 2013 11:46:38 -0000
Kommentar löschenDer Film ist am Ende so was von lächerlich , dass man glauben könnte, es handelt sich um eine Parodie eines guten Filmes. Absolut enttäuschend.
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Baumkopf Holzfaust Thu, 09 May 2013 16:32:12 -0000
Antwort löschenhttp://www.pottwalblog.ch/wp-content/upload/inception1-450x747.jpg
iGC Sun, 05 May 2013 15:21:44 -0000
Kommentar löschenChristhoper Nolan hat sich mal wieder selbst übertroffen!
Tolle Schauspieler, unglaubliche Bilder und eine unübertreffbare Musik von Hans Zimmer.
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Baumkopf Holzfaust Thu, 09 May 2013 16:32:10 -0000
Antwort löschenhttp://www.pottwalblog.ch/wp-content/upload/inception1-450x747.jpg
lion.basin Thu, 02 May 2013 09:29:45 -0000
Kommentar löschenInteressanter Film mit Tiefgang.
Spannung, Verwirrung mit Stil und richtig schöne Effekte!
Regisseur Christopher Nolan hat seine Hausaufgaben gemacht :)
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SDMF Tue, 23 Apr 2013 20:59:59 -0000
Kommentar löschenEs passiert net oft aber bei dem Film hab ich sogar vergessen Bier zu Trinken!
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doktormovie Wed, 24 Apr 2013 16:34:08 -0000
Antwort löschen:D
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Baumkopf Holzfaust Thu, 09 May 2013 16:32:08 -0000
Antwort löschenhttp://www.pottwalblog.ch/wp-content/upload/inception1-450x747.jpg
MueLee Fri, 17 May 2013 09:55:47 -0000
Antwort löschenDer Kommentar hat mich überzeugt! Ich muss den Film sehen! :D
dmtjdc Tue, 23 Apr 2013 14:46:34 -0000
Kommentar löschen"What is the most resilient parasite? An idea. Once an idea has taken hold of the brain it`s almost impossible to eradicate. An idea is like an virus, resilient, highly contagiuos. The smallest seed of an idea can grow. It can grow to define or destroy you."
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei Filme spielen in einer nahen Zukunft, alle drei Filme sind dystopischer Natur, in allen drei Fällen schrieb der Regisseur auch das Drehbuch. Und: In allen drei Filmen existiert eine singuläre Technologie, welche die fiktive Welt grundlegend von der heutigen unterscheidet.
In "Inception" gilt die Annahme, dass es möglich ist, in fremde Träume einzudringen und den Schläfer so zu manipulieren, dass er vertrauliche Informationen preisgibt. So was nennt man dann "Extraction". Im titelgebendem Fall versuchen die Industriespione jedoch sogar noch einen Schritt weiterzugehen, und dem Träumer eine unterbewusste Direktive einzuimpfen, die dieser nach dem Aufwachen für seinen eigene Idee hält. Im Gegensatz zu Zeitreisen, Telekinese oder genetisch programmierten Massenmord, wirkt so etwas beinahe glaubhaft.
Weiterhin spielt in allen drei Filmen ein Mann um die 30 die Hauptrolle, der entweder schon von Anfang an ein Verbrecher ist, oder im Laufe der Handlung zu einem wird. In allen drei Filmen geht es um die Beziehung dieses jungen Mannes zu einer Frau, welche alles verändern wird oder verändert hat. Wiederum wird in allen drei Filmen nicht nur ordentlich Action geboten, es spielen teilweise auch die gleichen Leute mit (Joseph Gordon-Levitt in "Inception" und "Looper"; Cillian Murphy in "Inception" und "In Time"). Alle drei Filme verfügten über hohe Budgets, kommen optisch aber teils stark reduziert daher, steckten ihr Geld in Gegensatz zu Mega-Krachern wie "Das 5.Element", "Minority Report" oder "Total Recall" nicht in detailreiche CGI-Wandgemälde,
in denen jedes Detail eindrucksvoll ins andere greift, sondern augenscheinlich in alle anderen Abteilungen, was auch mal eine gute Sache ist.
Anspruch & Realismus:
Von allen drei Fantasien ist "Inception", wie schon erwähnt, noch die am realistischsten anmutende. In Träumen ist immerhin alles möglich und auch heute schon basteln die Neurologen an Geräten, welche unsere Hirnströme in einfache Bilder rückübersetzen. Der Film spinnt solcherlei Gedanken weiter, bedient sich auch großzügig bei bekannten ("The Cell"; "Matrix") und weniger bekannten ("Dreamscape";) Filmen, denen eine ähnliche Thematik zugrunde lag. Vom Stil her eher anspruchsvolles Gedankenspiel als Actionorgie, profitiert der Film von seinem auch in der Breite qualitativ hochwertigem Cast. Darsteller wie Michael Caine, Ellen Page, Marion Cotillard, Cillian Murphy, Leonardo Di Caprio und Joseph Gordon-Levitt waren die Box-Office-Lebensversicherung für schwere Kinokost wie diese. Und tatsächlich ging der Plan auf: Mit einem Einspielergebnis von 825 Millionen US-Dollar ist "Inception" einer der 40 erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Eine Frage des Stils
Von wegen Darsteller: Ob Leonardo Di Caprio als Traumreisender, Joseph Gordon-Levitt als Looper oder Justin Timberlake als Rebell gegen den Zeitgeist: In der nahen Zukunft sind Langhaarmatten weitgehend out. Suit and Tie, das ist der neue Style, und genauso stilvoll gehen die Welten dann auch zugrunde.
Leonardo Di Caprio trägt den ganzen Film lang nur einen Anzug und einen gequälten Gesichtsausdruck zur Schau, seine halblangen Haare sind fest mit Gel fixiert. Ein Mann, der die Form zu wahren weiß, aber in seinen Leben größere Probleme hat, als gut auszusehen. Probleme, die sich knapp unter der Oberfläche spiegeln, aber durchaus Einfluss auf die reale Welt und ihre Träume haben. Dies spiegelt sich auch im orchestral und elektronisch geprägten Score wieder, der größtenteils aus den für Laien ziemlich distonal klingenden Kompositionen des Masterminds Hans Zimmer besteht, welche alle grundlegend auf Edith Piafs "Non, je ne regrette rien" beruhen. Zimmer, der laut eigener Aussage nicht mehr an heroischen, gewaltigen Einspielungen interessiert ist, sondern lieber "zwei, drei oder vier Noten zu einer komplexen emotionalen Struktur machen" will, war von Anfang an in die extrem aufwändige Pre-Production involviert. Sein Ziel hat er wohl erreicht. Der stetig vor sich hin wummernde Anti-Soundtrack ist emotional komplex, künstlerisch wertvoll und grauenhaft anzuhören. Die 160 Millionen Dollar teure Produktion gibt sich überhaupt offensiv elitär und intellektuell, und wurde dann ob ihrer Qualitäten auch von Cineasten auf der ganzen Welt frenetisch bejubelt. Allein der deutsche Wikipedia-Eintrag zu "Inception" ist 19 Seiten stark und bietet 94 Einzelnachweise auf.
In diesem Traum kann man sich - so man dementsprechend veranlagt ist - also für lange, lange, lange Zeit verlieren.
Und was ist mit Sex?
Auch wenn die drei Filme sich (mit Ausnahme der Faktoren Reduktion und Storybasis) formal nur wenig gleichen - die Girls der tragischen Anti-Helden kommen alle ähnlich archetypisch daher, passen im Gegensatz zu den Jungs problemlos in feste Schubladen: Die Nutte, das arme reiche Mädchen, die leidende Ehefrau, die kämpferische Mutter... mehr Tiefgang ist der holden Weiblichkeit in solchen SF-Filmen dieser Tage anscheinend nicht gegeben.
In "Inception" ist das Partnerschaftskonstrukt immerhin interessanter, als in den anderen beiden Fällen, da die Ehe nicht etwa nur noch auf dem Papier, sondern offensichtlich nur noch in der Erinnerung des Hauptprotagonisten besteht. Die tiefe Liebe zu seiner Frau, die Schuld, die Cobb auf sich geladen hat, die Unmöglichkeit das Vergangene zu ändern oder zu vergessen; all das kulminiert in Szenen, die so stark sind, dass sie nicht mal der von Nolan gern überschwänglich eingesetzte Pathos zu brechen vermag. Richtig leidenschaftlich wirkt das jedoch nie, eher rein episch und tragisch, wie eine griechische Tragödie. Man fühlt mit, aber da ist keine Liebe mehr, sondern nur noch grenzenlose Verzweiflung.
Reduktion der Mittel:
Alle drei Filme bedienen sich desselben, ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks, um die Aufmerksamkeit des Pub