Inception - Kritik

US 2010 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 29.07.2010

  • 7

    So schlau ist "Inception" nun auch nicht.
    Aber unterhaltsam mit tollen Schauspielern.

    • 7 .5

      Technisch brillianter Thriller mit einem interessanten Grundgedanken: Dem Hacken eines Gehirns um dort aus finanziellen Interessen einen bestimmten Gedanken zu platzieren. Danach vor allen Dingen viel Action und Verwirrspiel.

      Kein Meisterwerk, aber solide. Das Ende lässt vieles offen, passt aber perfekt.

      • 7

        Der Film wirkte auf mich etwas zu konstruiert und auch etwas zu unübersichtlich. Dazu wollten mir die beiden Hauptdarsteller (DiCaprio und Gordon-Levitt) nicht so recht gefallen, das ist aber Geschmacksache.
        Das Ende mit dem Kreisel wiederum war genial.

        • 9
          mars294 22.02.2015, 20:01 Geändert 01.03.2015, 16:33

          Ein wirklich großartiger und vieldiskutierter Film! Für mich ein absoluter 'must-see'.
          Allerdings wird INCEPTION niemals zu meinen Lieblingsfilmen zählen, da ich ihn mir nicht so oft angucken kann wie meine bisherigen Lieblinge. Die Gründe hiefür sind ganz unterschiedlich und zahlreich. Ihm fehlt zum einen die Leichtigkeit wodurch er für viele Situationen und Stimmungen nicht wirklich geeignet ist. Zum anderen wirkt die unerfahrene Ariadne (gespielt von Ellen Page) für mich eher weniger geeignet als helfender Sidekick die Cobb (Leonardo DiCaprio) den entscheidenden Hinweis gibt. Dies hat allerdings nichts mit der Besetzung von Allen Page zu tun. Wenn ich mich allerdings über den Cast auslassen würde, wäre es ganz klar aufgrund der Besetzung von Marion Cotillard in der Rolle der Mal. Ich kann diese Schauspielerin einfach nicht leiden! Ihr Gesicht bzw viel mehr ihr Blick erinnert mich irgendwie immer an Gollum aus HdR. Somit hat für mich (fast) jeder Film mit ihr von vornherein einen schweren Stand.

          1
          • 7

            Eine interessante Idee in einem interessanten Film. Leider nur mit Abstrichen, die ganz auf meinem eigenen Befinden beruhen:
            1. Ich mag Leonardo DiCaprio nicht.
            2. Christopher Nolan ist nicht wirklich der Regisseur den ich gerne seh.
            3. Für einen Film des Mindfuck Genres fand ich ihn einfach zu leicht nachvollziehbar und zu übersichtlich. Schade.
            Dennoch reißt er mich immer wieder mit, einfach weil mich die Idee hinter der Geschichte fasziniert.

            Alles in allem ein guter Film, den man ruhig mehrmals schauen kann.

            • 4
              sugacube 16.02.2015, 22:42 Geändert 16.02.2015, 22:46

              Ich liebe die Grundidee des Films. Leider komme ich ab der Hotelszene nicht mehr mit ohne zu grübeln. Dafür lässt der Film aber keine Zeit, sodass die restlichen Bilder an mir vorbei ziehen. Auch beim zweiten mal Schauen wird das nicht viel besser. Wenn man dann denkt man hätte den Durchblick schmeißt der Film gen Ende seine eigenen Regeln über Board. Was ihn mir dann komplett versaut hat :(

              • 5

                bin ich der einzige der den film scheisse fand?

                • 9

                  Ein must-see-movie. Nur der weitverbreitete Fehler vom Begriff "Unterbewusstsein" hat mich gestört, den es heißt "Das Unbewusste", weil es un bewusst ist und nicht ein Bewusstsein unter dem Bewusstsein ist.

                  • 5

                    Recht unterhaltsam und ansehlich. Mehr aber auch nicht. Dazu kommen noch einige Längen, die bei mir noch länger wirkten, weil mir schon ca. in der Mitte des Films klar, wie er enden würde. Dass er dann tatsächlich da endete und nicht noch völlig verkitschte (es hätte auch richtig schlimm werden können!), fand ich dadurch eigentlich nur noch langweiliger. Auch die Traumwelten selbst waren nicht sonderlich berauschend. Klar gibt es da einiges zu sehen (für's Auge), aber was mir fehlte, war Atmo. Ich vergleiche das mal mit Matrix (wobei Matrix in Sachen "Tiefgang" deutlich mehr zu bieten hat). Da fühlte man jedes Mal die Matrix, wenn Neo drinnen war. Zumindest im 1. Teil. Die Fremndheit dieser Welt, ihre Künstlichkeit war greifbar. Die Traumwelten ähnlich greifbar darzustellen, gelingt Nolan nicht wirklich. Wenn ich das vergleiche, was Träume sein können... Albträume z.B. Jeder kann sich daran erinnern, selbst wenn der letzte viele Jahre zurück liegt. Sowas empfindbar zu machen, davon ist Inception meilenweit entfernt. Das hat man schon anders gesehen!

                    Unterbewusstsein, Träume, eine Idee, die gepflanzt wird oder einfach plötzlich da ist und nagt, die Antrieb und zerstörerische Kraft zugleich sein kann, das klingt nach Tiefgang, nach einem philosophischen Ansatz, Si-Fi in seiner schönsten Form. Wer sich das jedoch erhofft, ist hier definitiv falsch. Inception nutzt diese Vorlagen lediglich für eine am Ende doch recht banale Story und eine wilde Hatz durch die Bewusstseinsebenen. Wobei auch da der Eindruck nicht täuschen kann, dass es Nolan nicht gelingt, die verschiedenen zeitlichen Abläufe koordiniert zusammen zu fügen. In der untersten Ebene sind Sekunden Jahrzehnte, das kommt aber fast gar nicht rüber. Alles zusammen doch ein ungewöhnlich schlechter Film dieses Ausnahmeregisseurs.

                    1
                    • 9 .5

                      Was soll man da noch sagen.
                      Nolan, Di Caprio, Hardy ein super Drehbuch, eine geniale musikalische Untermalung an den richtigen Stellen.
                      Selten so viel Gänsehaut und Vorfreude gehabt durchs Ansehen der Trailer.
                      Und der Film hat hat das jedenfalls bestätigt.

                      Ein Mindfuck Film, vor allem aufgrund des Endes.
                      Aber immer wieder ein Genuss, und selbst nach dem 5. Mal schauen, fallen einen noch andere kleine Details auf, die das eine oder andere klarer erscheinen lassen.

                      TOP

                      • 6

                        Dafür das der Film von allen so hochgejubelt wurde, fand ich ihn recht Durchschnittlich. Die Effekte waren jedoch gut, deshalb 6 Punkte.

                        • 9

                          Ein toller Nolan-Film mit einem tollen DiCaprio und einem auch sonst wunderbaren Ensemble. Ultraspannend, fesselnd, intelligent und verstörend. Das Ende ist, wie in jedem Nolan-Film, perfekt gelungen. Die Traumsache war schwer umzusetzen und man hätte leicht den Faden verlieren können, aber Nolan hat es perfekt gemeistert.

                          • 9 .5

                            Leonardo di Caprio hat's drauf. Der Typ hat mich schon in so vielen Rollen gefesselt, da war ich kaum skeptisch. Wo Leo drin ist, kommt meistens auch was gutes raus. Und hey. Was kam hier raus. Ein Traum in einem Traum, der in einem Traum ist. Das Ende bereitet mir heute noch ein bisschen Herzflattern. Thesen gibt es ja viele und gaaawd, ich hasse solche Enden. Aber genau die sind es ja, die Filme unvergessen machen. Ein wirklich tolles Konzept, eine beängstigende Idee - zum Immerwiedereintauchen.

                            • 5

                              Meiner Meinung nach total überbewertet, dabei hatte ich eigentlich viel Hoffnung in den Film gesteckt. Ich verstehe auch nicht warum die meisten diesen Film vergöttern, aber jeder hat ja schließlich seine eigene Meinung.

                              • 2 .5

                                Der Film hat es nicht geschafft, mich zu fesseln. Obwohl die Handlung nicht sonderlich schwer zu verstehen ist, und er handwerklich gut gemacht ist, hatte ich nie das Gefühl, in die Filmwelt einzutauchen. Ich sitze also so da und denke ständig "Ich sitze da und schaue einen Film". Das geschieht eigentlich selten, weil ich mir die Filme ganz gezielt auswähle. Dieser war ein kompletter Missgriff.

                                4
                                • 10

                                  Ich dachte nichts auf der Welt würde die Intelligenz und Komplezität von Matrix übertreffen, aber dann kam die Regielegende Nolan und serviert uns eine der komplexesten, intelligentesten und bahnbrechendsten Plots auf der Welt. Ich werde den Film nochmal sehen müssen, um wirklich alles zu kapieren. Ich schätze, ich habe 80% des Films verstanden, dennoch verstehe ich die Genialität der Geschichte. Die Story zusammenzufassen wäre unmöglich, man kann es nicht in Worte beschreiben. Man kann sagen: Menschen dringen in die Träume anderer ein, klauen oder pflanzen Informationen ein und das auf mehreren ,,Ebenen" von Traumwelten. Man muss aber die Träume unter Kontrolle halten, dafür braucht man einen Architekten, der die Traumwelten kreiert. Macht man einen gewissen Fehler landet man im Limbo. Ich bin sicher, keiner von euch hat verstanden, was ich da labere :D!
                                  Der Film ist storymäßig sowie technisch ein absolutes Meisterwerk, ich wurde sehr gut unterhalten und musste meine grauen Zellen vor Anstrengung brutzeln lassen, um jedes Detail der Story zu verstehen. Der Film ist bahnbrechend, hat aber ein fieses Ende mit dem Totem von Dom Cobb. Als Erklärung: die Totems wie z.B. ein Kreisel zeigen, ob man jetzt in der realen Welt oder im Traum ist. Ist man im Traum eines anderen dreht sich der Kreisel ewig, wenn nicht fällt er so wie ale Kreisel. Am Ende sieht man nach der erfolgreichen Mission und dem HappyEnd den Kreisel von Dom drehen eine Zeit lang und dann bricht der Film ab. man hat keine Ahnung, was geschehen ist. Fällt er oder dreht er sich immer noch? Das ist Spekulation. Ansonsten weltlasse Film von einem weltklasse Regisseur!

                                  3
                                  • 7 .5

                                    "Inception" hätte von mir durchaus 10 Punkte erreichen können, wenn er nicht zwei Fehler begangen hätte, für die es 2,5 Punkte Abzug gibt:
                                    Der 1. ist, dass der Film mit seinen 148Minuten eine halbe Stunde zu lang geworden ist, wodurch der Sreifen an ein paar Stellen Längen aufweist und schnellere Spannungsbildung verhindert wird.
                                    Der 2. ist, dass ich irgendwie (zwar nicht bei der "Inception" Aktion aber davor und danach) nie sorecht wusste, was jetzt Traum und was Wirklichkeit ist, und wenn es ein Traum ist, welche Traumebene das jetzt ist. Das ist vor allem am Anfang oft verwirrend.

                                    Aber ab der Hälfte, also ab der Architektenanwerbung ist der Film macht der Film nahezu alles richtig: Er wird zunehmend spannender, ist von allen Beteiligten sehr gut gespielt, hat (das aber dauerhaft) eine sehr gute Optik und gute Actionszenen.

                                    Hinzu kommt das der Film dauerhaft, selbst auf DVD einen bombastischen Sound und Soundtrack hat, der dem Film zusätzlich gut tut und ihn veredelt. Aber was will man von einem Hans Zimmer auch anderes erwarten?

                                    1
                                    • 7 .5

                                      Der Film ist doch blos schlechter Edith Piaf Commercial. xD

                                      Nee, spass bei Seite. Ab und an kommt ja doch was ganz brauchbares aus dem Holly-wald. Mich stark beeindruckt hat eigentlich nur der Hotelteil von Gordon-Levitt, wie er in der Schwerelosigkeit durch die Flure turnt, Gegner ausknockt, sein Päckchen schnürt und in den Fahrstuhl bringt. Von der Optik hatte das was von Spiderman meets Matrix. Die Idee, an sich ist ganz brauchbar, und man brauch auch seine Zeit um sich in die Handlung rein zu schauen. Die Ausleuchtung, nach dem wie und warum fehlte so ein kleinwenig, hätte aber den Rahmen der Erzählung gesprengt. Ganz brauchbares Popcorn- oder wer es salzig und feurig mag Takko-Kino. Im Grunde macht er alles richtig, guter Cast, starke Musik (Hans Zimmer muss man nicht unbedingt verteufeln), teure Effekte, auch der typische Emotions-Trähnendüsen-Kanal wird bedient, Aufwendige Drehorte plus Kulissen. Doch dieser wohl teure Aufwand, sieht auch extrem schlicht und einfach aus. Klar, in den Träumen soll es einfach gehalten werden. Da wars aber doch ganz putzig als mal eben ein Amtrak Zug durch die Strassen pfeifft. Und von dieser Originalität hätte ich mehr gewünscht. Und leider wurde es zu sehr Matrixmäßig. Die Projektionen, ersetzen quasi nur die Agenten, um als art Hindernis zu wirken. Ganz nett gedacht, aber so wirklich doll war das dann doch nicht. Also die trostlosen Großstadt Kulissen die sich DiCaprio und sein Frauchen über ("Jahre"!!!!!) da erträumt hatten, wirkten auch überhaupt nicht. Also bitte, wenn ich schon sowas erschaffen kann, wäre ich etwas kreativer und würde mir wenigstens ne sonnige Insel oder so hinträumen. Vor allem wenn man es selbst steuern kann. Aber die?? Ne Stadt?! Na toll, wie sexy. o.O

                                      Das dann der Nolan auch wenigstens so nett war, ständig den Zuseher auch jede einzelne Traumebene zu zeigen, damit man auch ja nich durcheinander kommt, war ja nett, aber allein die Verfolgungsjagd im Van war echt bissel blöd irgendwie. Im Gesamtfazit fällt dies aber nicht ins Gewicht. Wie gesagt, Lehrbuchmäßig war alles drin, dran, drum und bei, man wird gut über 2 Stunden unterhalten und darf in eine "Traum"welt im wahrsten Sinne abtauchen. Wird auf eine spannende Reise mitgenommen, und bekommt auch eine wirklich frei interpretierbare Finalsequenz oben drauf. Es ist jetzt kein Überfilm wo ich mal wieder nicht das ganze Hochgelobe verstehen kann, aber in angesicht der Tatsachen durchaus ansehlich. Ich wünsche noch angenehme Träume. =)

                                      9
                                      • 10

                                        Ich verbeuge mich vor diesem Meisterwerk! Dieser Film hebt sich so aus der Masse ab, so anders und doch so überwältigend. Ein Film der einem alles abverlangt, man muss vollkommen bei der Sache bleiben um jeden Fetzen der Story mitzubekommen, da man sonst den Faden verliert. Wer dies tut wird mit einem großen Spektakel belohnt. Kino für Anspruchsvolle, großartig.

                                        1
                                        • INCEPTION ist einfach ein Meisterwerk! An Einfallsreichtum und Kreativität nicht zu übertreffen. Wem dieser Film nicht gefällt ist nicht mehr zu helfen.

                                          • 10

                                            Für diesen Film reichen eigentlich keine Superlative aus... fantastisch, großartig, gigantisch, so oder so ähnlich muss ich diesen Film beschreiben. Ich will jetzt gar nich nicht genau auf die Geschichte eingehen, da dies in diesem kurzen Kommentar aufgrund der Komplexität sowieso nicht möglich ist.
                                            Also einfach nur kurz zusammengefasst:
                                            - mitreißende Geschichte
                                            - super agierende Schauspieler
                                            - Tolle Bilder
                                            - Fantastische Soundtrack!

                                            Es gibt eigentlich gar keine Möglichkeit hier nicht die 10 Punkte zu vergeben!
                                            Für mich der beste Film den ich je gesehen habe.

                                            • 9

                                              Nach den etlichen Warnungen, Inception sei zu kompliziert, um ihn beim ersten Mal zu verstehen, sah ich mir den Film gestern an. Ich war eigentlich überrascht, da er meiner Meinung nach gut verständlich war. Voraussetzung ist allerdings, dass man den Film komplett schaut und nichts nebenbei macht, da es so gut wie keine überflüssige Szene gibt.

                                              Zum Film selber: Ich fand ihn genial. Sehr eindrucksvolle Bilder und Effekte. Was die visuellen Effekte angeht, habe ich schon lange nicht mehr so etwas gutes gesehen. Ausserdem gefielen mir Ellen Page und Leonardo DiCaprio in ihren Rollen. Der Film beginnt spannend und hört spannend auf. Über 2.5 Stunden ist man mitten im Geschehen, es gibt keinen langweiligen, langatmigen Mittelteil o.ä. Das ist meiner Meinung nach eine grosse Herausforderung, die hier super gemeistert wurde. Der Film macht auf jeden Fall nachdenklich.

                                              Die 10 Punkte gibt es eigentlich nur deshalb nicht, weil ich mir die Träume noch etwas spektakulärer erhofft hatte. Im Traum ist schliesslich alles möglich und wir wissen alle, dass die Logik und die Physik in Träumen ausgeschaltet ist. Da hätte mein meiner Meinung nach noch vieles rausholen können.

                                              Eine Frage stellt sich mir trotzdem noch und ich weiss nicht, ob ich da etwas verpasst habe oder ob das im Film bewusst weggelassen wurde. Ihr könnt mir vielleicht helfen.

                                              *** ACHTUNG SPOILER ***

                                              Am Schluss dreht sich ja der gezinkte Kreisel auf dem Tisch, was so viel bedeutet wie dass Cobb sich immer noch in einem Traum befindet. Ich interpretiere das jetzt so, dass Mal demnach immer recht hatte und tatsächlich in der Realität bei ihren Kindern lebt, während er immer noch festhängt. Das ist meiner Meinung nach ein sehr starkes Ende.

                                              Aber: Heisst das dann, dass alles was vorher passiert ist, also die ganze Inception, nur geträumt war und nie wirklich statt gefunden hat? Oder ist das trotzdem so passiert? Immerhin hat Cobb ja in dieser Realität zum Beispiel die Architekturstudentin kennengelernt und geschult. Die müsste ja dann nur eine Projektion seines Unterbewusstseins gewesen sein und gar nie existiert haben. Oder habe ich da etwas falsch verstanden bzw. verpasst?

                                              1
                                              • 9
                                                Dackto 21.12.2014, 16:59 Geändert 21.12.2014, 16:59

                                                Der Film ist ein top-Film.
                                                Gute Schauspieler und eine Top Story.
                                                Fand den Film leider ein wenig zu Kompliziert stellenweise...da musste man doch echt nochmal nachdenken was jetzt der Fall ist...
                                                Ansonsten kann ich ihn jedem nur empfehlen !

                                                2
                                                • 3
                                                  Frederic Barchfields 16.12.2014, 13:39 Geändert 16.12.2014, 20:34

                                                  Was ist Traum? Was ist Realität? Gibt es Kriterien wie man sich innerhalb einer der beiden Welten bewusst machen kann, in welcher man sich befindet? Phantastische Motive könnten da Hinweise geben. Max Goldt erzählte mal von einem Traum, den er hatte: Er wacht (im Traum) auf schaut in seinen Vorratsschrank, indem zwei seiner Freunde im Schneidersitz sitzen, geht dann runter auf die Straße, wo es circa 1950 ist. Dann schlägt ihm ein Mann mit einer Bild-Zeitung auf den Kopf.

                                                  In Christopher Nolans „Inception“ sind Realität und Traumwelt beide so schrecklich langweilig, dass er sich etwas ausdenken musste, wie sich seine Helden (Wirtschaftsspione, die versuchen die Träume ihrer Gegner zu infiltrieren und zu manipulieren) bewusst werden können, in welcher Welt sie ich befinden: das Traumtotem. Der Chefspion (Leonardo di Caprio) hat beispielsweise ein Kreisel, der im Traum nicht aufhört sich zu drehen.

                                                  Weiter erzählt Max Goldt dann von einer Umfrage über Träume in der Fußgängerzone: Die Menschen träumen davon, dass sie mit ihrem Hund spazieren gehen und er ihren Kommandos gehorcht; oder wie sie einen Motorradausflug machen. Auf Grund dieser gewöhnlichen Träume, so Goldt, müssten Menschen dann in der Realität Extremsport machen oder Amok laufen.

                                                  Nolan ist zwar vermutlich kein Extremsportler oder Amokläufer. Doch scheint er einen anderen Weg gefunden zu haben, wie er seine einfältigen Träume kompensieren kann: Er macht Filme wie „Inception“. Und gaukelt Millionen Menschen vor, sie hätten gerade etwas total kompliziertes gesehen, um sie dann mit dem Gedanken „Blockbuster müssen ja nicht immer schlecht sein“ aus dem Kinosaal spazieren zu lassen. Während des Films lässt er sein Publikum aber keineswegs mit der so komplexen Handlung allein: Ellen Page und Joseph Gordon-Levitt spielen eigentlich nur mit, um zu erklären was gerade passiert ist. Danke für so viel Vertrauen in das Publikum.

                                                  Das ganze Spektakel wird kongenial vom Wummermeister Hans Zimmer untermalt. Mit diesem nur logischen Kunstgriff vollendet Nolan die Unerträglichkeit seines „Meisterwerks“ Inception.
                                                  Bleibt nur noch die Frage: War das alles nur ein Traum?
                                                  Aber das müssen Sie schonn ganz allein entscheiden.

                                                  5
                                                  • 9 .5

                                                    Ich fand den Film super, mein Top Film 2010. Ich hatte gar nicht die Erwartungen oder den Anspruch an den Film. Ich wollte nur gut unterhalten werden und das hat sehr gut geklappt. Außerdem sehe ich den Film als etwas anderes neues an. Ist schon etwas länger seit ich den Film gesehen habe, kann mich aber keine gravierenden Mängel oder Negativpunkte erinnern.
                                                    Außerdem hat Leonardo Di Caprio hier wieder gezeigt, zu welch großartigem Schauspieler er inzwischen gereift ist und weg von diesen schnösel schnulli gedusel. Meiner Ansicht nach absolut empfehlenswert!