Es mag „Infernal Affairs“ gegenüber vielleicht nicht ganz fair sein, die Rezension über eben diesen Film dann doch mit Martin Scorseses Remake „The Departed“ (USA, 2006) zu beginnen, da sich das asiatische Vorbild (wie ich jetzt auch aus eigener Anschauung bestätigen kann) vor dem „großem Bruder“ aus Hollywood nicht zu verstecken braucht. Und trotzdem findet „The Departed“ hier zu Beginn Erwähnung, weil – da bin ich ganz ehrlich – ohne die Interpretation des Stoffes durch Scorsese wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst auf diesen Film Aufmerksam geworden. Und ich glaube nicht, dass ich diesbezüglich der Einzige bin, dem es so geht.
Mag es diesem Meisterwerk gegenüber auch unfair sein, so kommt man um einen Vergleich mit der Hollywood-Variante kaum herum. Und im direkten Vergleich zu „Departed“ wird dann auch deutlich, dass „Infernal Affairs“ eine glaubwürdigere Gesamtstimmung aufzeigt. Denn das Vabanquespiel zwischen Ehre und Verrat, Gewalt und dem Krieg gegen Selbige, vor allen Dingen aber der gewaltige Graubereich zwischen Recht und Unrecht sind im Hong Kong der Triaden viel passender angesiedelt als in einem Boston in dem es ganz offensichtlich nur noch die Komponente Gewalt gibt. Die ganze Spannung die „Infernal Affairs“ auszeichnet geht in Boston verloren. Dem gesamten Film merkt man an, dass man in Hong Kong zeigen kann, dass das Leben nicht auf hell und dunkel zu reduzieren ist. Jeder muss für sich selbst entscheiden wo er sich zwischen diesen Fixpunlten sieht und auch wenn er diese Stellung gefestigt sieht, so hat er doch nicht immer den gewünschten Einfluss auf sein eigenes Handeln! Hoffnung zeichnet diesen Crime-Thriller aus. Hoffnung die aber nicht zwangsläufig in Erfüllung gehen muss. Und an diesem Punkt 'gewinnt' Hong Kong den Vergleich mit Hollywood. Denn Hollywood ist und bleibt in seinen festen Wertvorstellungen gefangen. Das 'Böse' kann und darf einfach nicht über das 'Gute' triumphieren. Das veränderte Finale zeigt das am deutlichsten. Zwar gibt es in beiden Varianten keine Seite die über die andere triumphiert, aber das Scheitern der siegreichen Schattenseite, verkommt in Hollywood zur bedeutungsschwangeren Niederlage beider Lager mit einem Schlusspunkt. Der Untergang des 'Bösen' ist nicht mehr durch seine eigenen individuellen Grenzen bestimmt sonderrn wird ihm durch die gescheiterte Gegenpartei aufgezwungen, die in Hollywood doch noch als moralischer Sieger aus dem Ring steigt. Das nervt!
Bevor ich mir "The Departed" ansehe, wollte ich mir natürlich das Original anschauen, der ja besser sein soll als das Remake, was ja fast immer so ist. Ich habe zwar Scorseses Film noch nicht gesehen, aber "Infernal Affairs" ist doch arg überschätzt.
Die Handlung ist recht einfach, was der Film mit anfänglichem Monatge-Zauber zu überschatten versucht. Zwar sind die schauspielerischen Leistungen gut, doch ein angemessenes Psychogramm dieser beiden Männer ohne klare Identität entsteht nicht. Zwar versuchten die Regisseure über den Einbau von Love Interests ihren Figuren Tiefe zu geben, aber das reicht nicht. Richtig schwierig wirds, wenn die junge Autorin über ihren neuen Roman nachdenkt. Ich fühlte mich da für dumm verkauft. Wenn der Film über seine Figuren erzählen will, dann findet er nur Worte, nie Bilder, was schade ist.
Die filmischen Momente hat der Film, wenn es um Suspense und Action geht. Da funktioniert das Handwerk der Regie sehr gut und letztendlich taugt "Infernal Affairs" als Action-Thriller, aber er will mehr und da scheitert er.
Die Asiaten zeigen Hollywood wie ein Thriller sein muss. Auch die Deutschen sollten sich hiervon eine Scheibe abschneiden. In vielen Belangen besser als das Remake von Scorsese. Spannend, atmosphärisch, mitreißend. So solls sein!!
Der Gangsterthriller "Infernal Affairs" gehört zu den besten seines Genres aufgrund seiner Spannung und des intelligenten Skripts. Er ist zwar nicht so lang und ausführlich wie das US-Remake, bietet aber gerade deswegen eine höhere Dramatik.
Ebenfalls weiß das HK-Vorbild mehr zu überzeugen, wenn es darum geht zu vermitteln, wie sehr sich beide Gegenüber letztlich gleichen, wären die Umstände nur anders....
Das Ende trifft ebenfalls härter, denn die Genugtuung bleibt hier aus.
Auch wenn es nicht gerecht sein mag: Scorsese´s Remake "Departed" ist um Längen besser. Die Story wird ausführlicher erzählt, und wirkt irgendwie realistischer. Infernal Affairs nervt mich nach recht kurzer Zeit mit irgendwie gewollt stylischer Kameraspielerei und Schauspielern, die man nicht nur schwer unterscheiden kann, sondern die auch noch alle etwas abwesend wirken.
Ich persönlich fand da den amerikanischen Scorsese-Look mit Jack Nicholson als Gangster wesentlich fesselnder als diesen Asia-Import....
Interessanterweise konnte ich irgendwann in dem Remake die Darsteller nicht mehr unterscheiden: beide gleich langweilig in Szene gesetzt. Da hab ich mich, für meinen Teil, mit den HK-Darstellern viel intensiver identifizieren können.
Es liegt wahrscheinlich auch ein bisschen an den persönlichen Vorlieben. Ich kann mit dem asiatischen Kino generell recht wenig anfangen. Das geht damit los, dass ich oftmals wirklich Probleme habe, die Personen anhand ihres Aussehens auseinanderzuhalten (alle wirken immer leicht "emotionslos") bis hin zu oftmals schlechten Synchro´s (wobei man das dem Film selbst nicht wirklich ankreiden kann.
Bezüglich Infernal Affairs find ich die Geschichte als solches gelungen - nur die Umsetzung dieser fand ich bei Scorsese besser.
Du hast aber Recht was das Aussehen der Akteure betrifft. Das war auch mein großes Problem mit dem Film, ansonsten aber ist er meiner Meinung nach genial.
Kann man sich ansehen, ist recht spannend für einen Abend. Besser jedenfalls als es der Beipack des 1. und 2. Teiles in einer TV-Zeitschrift vermuten lassen würde. Allerdings haben die Schauspieler für Europäer keinen Wiedererkennungswert und der Film nichts was man in 10 Jahren noch wüsste. Oscar? Na ich weiss nicht...
Genial. Eigentlich hätte dieser Hong Kong Film mehrere Oscars verdient gehabt. Dass Martin Scorsese 2007 für sein definitiv nicht schlechtes, aber dennoch kaum oscarreifes Remake (Departed) gleich vier Oscars (Film, Regie, Drehbuch, Schnitt) erhielt, ist eigentlich ein schlechter Witz. Schließlich hat Scorsese die Story von Infernal Affairs nahezu 1 zu 1 adaptiert und somit wenig Innovatives geleistet (ganz im Gegensatz zu seinen früheren Werken). Obendrein ist das Original aus dem Jahre 2002 bereits perfekt inszeniert und bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Bleibt festzuhalten, dass Infernal Affairs deutlich besser ist als das US-Remake!
absolut guter gangsterthriller, der den zuschauer in die abgründe des menschlichen gewissens zieht, die remakeversion departed kann da nicht mithalten.
Spannender Film, dem das mit Stars überhäufte Remake nicht das Wasser reichen kann, weil es nicht so gekonnt die Pole zwischen Gut und Böse verschmelzen lässt. Zwei Verräter, mit denen man mitfühlt. Ein clever konstruierter Thriller.
Ein fantastischer Film, der sich vor seinem Remake nicht zu verstecken braucht.
Die Story wird dicht erzählt und man kann die ständige Bedrohung für beide Seiten fühlen. Bitte mehr solcher Filme, aber ohne schlechte Remakes.
Nachdem ich letztes Jahr "Departed: Unter Feinden" im Kino sah und mir dieser aufgrund der allzu konfusen Geschichte und der überzogen Gossensprache sowie des pseudocoolen Gangstergehabes nicht so gut gefiel, musste ich mir natürlich auch das vielgerühmte Original Infernal Affairs anschauen.
Leider konnte mich dieser ebenfalls nicht begeistern! Aus irgendeinem Grund kann ich mit japanischen Filmen und den Schauspielern darin nicht viel anfangen. Das ist mir in diesem Film wieder aufgefallen. Die Schauspieler wirken anders, so irreal und leicht distanziert, so als wären sie überhaupt nicht bei der Sache. Vielleicht liegt's auch daran, dass man die ganze Zeit versucht die Leute auseinanderzuhalten (was für das ungeschulte Auge eines Europäers nicht unbedingt einfach ist) und deswegen mit der verzwickten Story nicht mehr mitkommt. Keine Ahnung, jedenfalls war auch das gerühmte Ambiente nur durchschnittlich und fad. Ich musste mir zwischenzeitlich das Ausschalten verkneifen.
Auch wenn ich mich jetzt unmöglich mache: Der Film ist total enttäuschend. Schwer zu folgen und kaum verständlich (habe ihn auf Kantonesisch gesehen). Ich halte Scorsese für stark überschätzt aber sein Film hat mich mehr gefesselt. Das wirklich Ärgerliche: Die Kasper-Rolle von Mark Walberg gibt es im Original gar nicht!!! Warum, Marty, warum?
Kritiker — Ausgezeichnet 8.5
Der Film Infernal Affairs - Die achte Hölle wurde von 28 Kritikern bewertet.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Es mag „Infernal Affairs“ gegenüber vielleicht nicht ganz fair sein, die Rezension über eben diesen Film dann doch mit Martin Scorseses Remake „The Departed“ (USA, 2006) zu beginnen, da sich das asiatische Vorbild (wie ich jetzt auch aus eigener Anschauung bestätigen kann) vor dem „großem Bruder“ aus Hollywood nicht zu verstecken braucht. Und trotzdem findet „The Departed“ hier zu Beginn Erwähnung, weil – da bin ich ganz ehrlich – ohne die Interpretation des Stoffes durch Scorsese wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst auf diesen Film Aufmerksam geworden. Und ich glaube nicht, dass ich diesbezüglich der Einzige bin, dem es so geht.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Sehenswert 7.3
Der Film Infernal Affairs - Die achte Hölle wurde von 1131 Mitgliedern bewertet.
Mr Lee 2010/01/30 00:44:37
Wunderbar. Kein happyend, sondern Reue. Außerdem Überzeugende Schauspieler. Ein Film der Spass macht.
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Rezerwat 2009/12/21 18:52:59
TOP !!!
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BAD ONI0N 2009/12/14 06:04:22
Mag es diesem Meisterwerk gegenüber auch unfair sein, so kommt man um einen Vergleich mit der Hollywood-Variante kaum herum. Und im direkten Vergleich zu „Departed“ wird dann auch deutlich, dass „Infernal Affairs“ eine glaubwürdigere Gesamtstimmung aufzeigt. Denn das Vabanquespiel zwischen Ehre und Verrat, Gewalt und dem Krieg gegen Selbige, vor allen Dingen aber der gewaltige Graubereich zwischen Recht und Unrecht sind im Hong Kong der Triaden viel passender angesiedelt als in einem Boston in dem es ganz offensichtlich nur noch die Komponente Gewalt gibt. Die ganze Spannung die „Infernal Affairs“ auszeichnet geht in Boston verloren. Dem gesamten Film merkt man an, dass man in Hong Kong zeigen kann, dass das Leben nicht auf hell und dunkel zu reduzieren ist. Jeder muss für sich selbst entscheiden wo er sich zwischen diesen Fixpunlten sieht und auch wenn er diese Stellung gefestigt sieht, so hat er doch nicht immer den gewünschten Einfluss auf sein eigenes Handeln! Hoffnung zeichnet diesen Crime-Thriller aus. Hoffnung die aber nicht zwangsläufig in Erfüllung gehen muss. Und an diesem Punkt 'gewinnt' Hong Kong den Vergleich mit Hollywood. Denn Hollywood ist und bleibt in seinen festen Wertvorstellungen gefangen. Das 'Böse' kann und darf einfach nicht über das 'Gute' triumphieren. Das veränderte Finale zeigt das am deutlichsten. Zwar gibt es in beiden Varianten keine Seite die über die andere triumphiert, aber das Scheitern der siegreichen Schattenseite, verkommt in Hollywood zur bedeutungsschwangeren Niederlage beider Lager mit einem Schlusspunkt. Der Untergang des 'Bösen' ist nicht mehr durch seine eigenen individuellen Grenzen bestimmt sonderrn wird ihm durch die gescheiterte Gegenpartei aufgezwungen, die in Hollywood doch noch als moralischer Sieger aus dem Ring steigt. Das nervt!
Story:--------9
Genre:-------9
Acting:-------9
Kamera:-----9
Sound:-------8
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Heiderditte 2009/10/16 16:26:54
Mit kleinem Abstand besser als das U.S Remake und das obwohl Martin Scorsese mein zweit Lieblingsregisseur ist.
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Kubrick_obscura 2009/08/13 11:29:12
Bevor ich mir "The Departed" ansehe, wollte ich mir natürlich das Original anschauen, der ja besser sein soll als das Remake, was ja fast immer so ist. Ich habe zwar Scorseses Film noch nicht gesehen, aber "Infernal Affairs" ist doch arg überschätzt.
Die Handlung ist recht einfach, was der Film mit anfänglichem Monatge-Zauber zu überschatten versucht. Zwar sind die schauspielerischen Leistungen gut, doch ein angemessenes Psychogramm dieser beiden Männer ohne klare Identität entsteht nicht. Zwar versuchten die Regisseure über den Einbau von Love Interests ihren Figuren Tiefe zu geben, aber das reicht nicht. Richtig schwierig wirds, wenn die junge Autorin über ihren neuen Roman nachdenkt. Ich fühlte mich da für dumm verkauft. Wenn der Film über seine Figuren erzählen will, dann findet er nur Worte, nie Bilder, was schade ist.
Die filmischen Momente hat der Film, wenn es um Suspense und Action geht. Da funktioniert das Handwerk der Regie sehr gut und letztendlich taugt "Infernal Affairs" als Action-Thriller, aber er will mehr und da scheitert er.
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Bandrix 2009/07/14 16:38:55
Die Asiaten zeigen Hollywood wie ein Thriller sein muss. Auch die Deutschen sollten sich hiervon eine Scheibe abschneiden. In vielen Belangen besser als das Remake von Scorsese. Spannend, atmosphärisch, mitreißend. So solls sein!!
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Metallmühle 2009/06/19 11:52:39
Ich verstehe die Japaner/Chinesen/... auch nich
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JoeShoe 2009/04/13 12:54:37
Genialer Plot im schicken Ambiente von Hong Kong!
Btw: Mein Lieblingszitat aus "Moviepilot" bislang: "Schwer zu folgen und kaum verständlich (habe ihn auf Kantonesisch gesehen)"
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okami6 2009/04/06 19:24:50
Der Gangsterthriller "Infernal Affairs" gehört zu den besten seines Genres aufgrund seiner Spannung und des intelligenten Skripts. Er ist zwar nicht so lang und ausführlich wie das US-Remake, bietet aber gerade deswegen eine höhere Dramatik.
Ebenfalls weiß das HK-Vorbild mehr zu überzeugen, wenn es darum geht zu vermitteln, wie sehr sich beide Gegenüber letztlich gleichen, wären die Umstände nur anders....
Das Ende trifft ebenfalls härter, denn die Genugtuung bleibt hier aus.
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Hitmanski 2009/04/06 17:16:20
Auch wenn es nicht gerecht sein mag: Scorsese´s Remake "Departed" ist um Längen besser. Die Story wird ausführlicher erzählt, und wirkt irgendwie realistischer. Infernal Affairs nervt mich nach recht kurzer Zeit mit irgendwie gewollt stylischer Kameraspielerei und Schauspielern, die man nicht nur schwer unterscheiden kann, sondern die auch noch alle etwas abwesend wirken.
Ich persönlich fand da den amerikanischen Scorsese-Look mit Jack Nicholson als Gangster wesentlich fesselnder als diesen Asia-Import....
Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Replicant 2009/11/13 07:55:46
Interessanterweise konnte ich irgendwann in dem Remake die Darsteller nicht mehr unterscheiden: beide gleich langweilig in Szene gesetzt. Da hab ich mich, für meinen Teil, mit den HK-Darstellern viel intensiver identifizieren können.
Alle 3 Antworten zeigen
Hitmanski 2009/11/13 15:00:44
Es liegt wahrscheinlich auch ein bisschen an den persönlichen Vorlieben. Ich kann mit dem asiatischen Kino generell recht wenig anfangen. Das geht damit los, dass ich oftmals wirklich Probleme habe, die Personen anhand ihres Aussehens auseinanderzuhalten (alle wirken immer leicht "emotionslos") bis hin zu oftmals schlechten Synchro´s (wobei man das dem Film selbst nicht wirklich ankreiden kann.
Bezüglich Infernal Affairs find ich die Geschichte als solches gelungen - nur die Umsetzung dieser fand ich bei Scorsese besser.
Bandrix 2009/11/22 13:19:58
Du hast aber Recht was das Aussehen der Akteure betrifft. Das war auch mein großes Problem mit dem Film, ansonsten aber ist er meiner Meinung nach genial.
cannibal83 2009/04/01 12:26:24
Sehr spannendes Original zu Scorsese's "Departed". Tony Leung mal wieder mit einer Riesenleistung!
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onkelrocco 2009/02/26 11:45:45
Kann man sich ansehen, ist recht spannend für einen Abend. Besser jedenfalls als es der Beipack des 1. und 2. Teiles in einer TV-Zeitschrift vermuten lassen würde. Allerdings haben die Schauspieler für Europäer keinen Wiedererkennungswert und der Film nichts was man in 10 Jahren noch wüsste. Oscar? Na ich weiss nicht...
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Oh Dae-su 2009/02/25 14:41:40
besser als departed....
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TobiasSD 2009/01/08 13:59:47
Genial. Eigentlich hätte dieser Hong Kong Film mehrere Oscars verdient gehabt. Dass Martin Scorsese 2007 für sein definitiv nicht schlechtes, aber dennoch kaum oscarreifes Remake (Departed) gleich vier Oscars (Film, Regie, Drehbuch, Schnitt) erhielt, ist eigentlich ein schlechter Witz. Schließlich hat Scorsese die Story von Infernal Affairs nahezu 1 zu 1 adaptiert und somit wenig Innovatives geleistet (ganz im Gegensatz zu seinen früheren Werken). Obendrein ist das Original aus dem Jahre 2002 bereits perfekt inszeniert und bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Bleibt festzuhalten, dass Infernal Affairs deutlich besser ist als das US-Remake!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JerichoSmith 2008/10/19 04:11:30
Einfach tausendmal besser als das US-Remake!!!
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JimiHendrix 2008/08/25 03:34:59
absolut guter gangsterthriller, der den zuschauer in die abgründe des menschlichen gewissens zieht, die remakeversion departed kann da nicht mithalten.
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"Leon" 2008/04/30 17:16:35
Spannender Film, dem das mit Stars überhäufte Remake nicht das Wasser reichen kann, weil es nicht so gekonnt die Pole zwischen Gut und Böse verschmelzen lässt. Zwei Verräter, mit denen man mitfühlt. Ein clever konstruierter Thriller.
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Kraizee 2008/03/15 22:33:26
Ein fantastischer Film, der sich vor seinem Remake nicht zu verstecken braucht.
Die Story wird dicht erzählt und man kann die ständige Bedrohung für beide Seiten fühlen. Bitte mehr solcher Filme, aber ohne schlechte Remakes.
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Legolars 2008/02/15 16:13:16
Spannender, atmosphärisch dichter und wunderbar gespielter Film, der sich vom Remake nicht den Schneid abkaufen lässt.
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k4simir 2008/01/15 11:27:25
Nachdem ich letztes Jahr "Departed: Unter Feinden" im Kino sah und mir dieser aufgrund der allzu konfusen Geschichte und der überzogen Gossensprache sowie des pseudocoolen Gangstergehabes nicht so gut gefiel, musste ich mir natürlich auch das vielgerühmte Original Infernal Affairs anschauen.
Leider konnte mich dieser ebenfalls nicht begeistern! Aus irgendeinem Grund kann ich mit japanischen Filmen und den Schauspielern darin nicht viel anfangen. Das ist mir in diesem Film wieder aufgefallen. Die Schauspieler wirken anders, so irreal und leicht distanziert, so als wären sie überhaupt nicht bei der Sache. Vielleicht liegt's auch daran, dass man die ganze Zeit versucht die Leute auseinanderzuhalten (was für das ungeschulte Auge eines Europäers nicht unbedingt einfach ist) und deswegen mit der verzwickten Story nicht mehr mitkommt. Keine Ahnung, jedenfalls war auch das gerühmte Ambiente nur durchschnittlich und fad. Ich musste mir zwischenzeitlich das Ausschalten verkneifen.
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Daburnt 2008/01/08 19:49:11
Weit aus besser als das Remake aus Hollywood! Spannende Geschichte, tolle Charaktere und ein unübertroffenes Ambiente.
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Herr Marcus 2007/10/25 10:25:43
Auch wenn ich mich jetzt unmöglich mache: Der Film ist total enttäuschend. Schwer zu folgen und kaum verständlich (habe ihn auf Kantonesisch gesehen). Ich halte Scorsese für stark überschätzt aber sein Film hat mich mehr gefesselt. Das wirklich Ärgerliche: Die Kasper-Rolle von Mark Walberg gibt es im Original gar nicht!!! Warum, Marty, warum?
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Tobias 2007/08/12 17:52:48
Absolut großartig!
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Sonse 2007/03/09 01:32:48
Unübertroffen.
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