Inglourious Basterds - Kritik

US 2009 Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Actionfilm, Kinostart 20.08.2009

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    moviesforlife 15.04.2015, 22:23 Geändert 15.04.2015, 22:25

    "Es war einmal im von Nazis besetzten Frankreich..."

    So beginnt Tarantinos Meisterwerk "Inglourious Basterds". Und was für ein Meisterwerk es ist! Hier stimmt einfach alles!
    Und was auch bemerkenswert ist: Der Film kam bei mir bei der Zweitsichtung nochmal um einiges besser weg, als bei der Erstsichtung. Das erlebt man auch selten. Mysteriös...

    "Inglourious Basterds" muss man einfach gesehen haben. Der Film ist einfach so...WOOOW! Das fängt schon mit der Eröffnungsszene an, die uns zuerst mit genialer Musik begrüßt und für Gänsehaut sorgt. Dann sehen wir einen brillianten Christoph Waltz als "Judenjäger" Hans Landa und hängen ihm an den Lippen, wenn er mit dem Franzosen spricht, der scheinbar Juden bei sich versteckt.
    Hier zeigt Tarantino wieder einmal, wie sehr er sich darauf versteht, den Zuschauer trotz langer Dialoge zu fesseln!

    Und dann geht es weiter und der Film wird immer besser und besser.
    Es werden zwei sehr interessante Handlungsstränge parallel erzählt, die sich schließlich kreuzen. Das Ganze ist sehr gut verpackt.

    Die Schauspieler erbringen Bestleistungen. Vor allem Brad Pitt, der eine unglaublich coole Figur verkörpert, hat mir sehr gefallen. Und Christoph Waltz ist so unglaublich perfekt als Bösewicht! Aber auch alle anderen Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Selbst Til Schweiger ist nicht so schlimm (definitiv sein BESTER Film!)

    Der Soundtrack ist natürlich auch der Hammer. Wer's nicht glaubt, soll hier einfach mal reinhören:
    https://www.youtube.com/watch?v=fve4KzlHINA

    Trotz der Länge, wird der Film selten Langweilig. Gut, den ein-oder anderen Dialog hätte man vielleicht ein klein wenig kürzer halten können. Aber bei der Erstsichtung wird das kein Problem sein. Soll heißen: der Film ist spannend. Sehr spannend!

    Und auch die Action ist einfach nur göttlich. Einige Szenen sind so episch...kaum in Worte zu fassen. Allein die Tavernen-Szene. <3 <3 <3
    Und dann gibt es noch so viele weitere epische Momente. Mein Liebling ist aber immer noch (SPOILER) die Szene, als Taranino einfach mal so die Geschichte umschreibt. (SPOILER ENDE!)
    Mann, hat mich das geflasht!
    Das Finale ist einfach nur geil!!!

    Und dann ist der Film nicht nur ernst, cool, spannend und episch, nein, er ist auch noch witzig. Echt witzig! Ein paar Dialoge sind einfach der Hammer und einige Szenen sind einfach so schwarzhumorig und geil! Da muss man schon druf stehen, aber ich find's zum schießen.
    Wesentlich lustiger, als irgend so ein Til Schweiger-Steifen!

    Und das Ende...was soll ich sagen? Bei der Erstsichtung hab ich das Ende überhaupt nicht gemocht. Nach der Zweitsichtung bin ich mir unschlüssig. Eigentlich ist das Ende perfekt. Aber irgendwie hört der Film auch, meiner Meinung nach, zu plötzlich auf. Ich weiß nicht...

    "Inglourious Basterds" ist also genial, episch, spannend, mit einem geilen Soundtrack und einem spitzenmäßigen Cast, dazu noch geile Action und viele unvergessliche Momente. Und natürlich auch noch sehr viel Witz und geile Dialoge, aber natürlich dabei ohne die nötige Ernsthaftigkeit zu vergessen.
    Kurz gesagt: Ein Meisterwerk!

    Warum dann aber nicht 10 Punkte? Der Film ist schließlich perfekt?! Naja, im Gesamteindruck bleibt "Inglourious Basterds" einfach ein klein wenig hinter meinem Lieblingsfilm "Django Unchained" zurück. Da ist irgendwie der Gesamteindruck nicht ganz so befriedigend.
    Und auch über das Ende bin ich mir noch unschlüssig.

    Aber sonst ist "Inglourious Basterds" ein absolutes Must-See für jeden, der sich auch nur vage als Filmfan bezeichnen würde!

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      drahdinedum 13.04.2015, 20:21 Geändert 13.04.2015, 20:21

      Ein Hammer! Und so ehrlich will ich sein! Die deutschsprachigen Darsteller, spielen die amerikanischen Superstars teilweise an die Wand! Brühl und v.a. Waltz! Eine göttliche Performance !

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        Einfach super dieser Film... Tarantino Forever. Der Film überzeugt mit Witz genauso wie mit ernsten Angelegenheiten. Er berührt, lässt lachen und ist schrill, absurd und komisch. Einfach genial :D

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          Daggiolone 09.04.2015, 00:13 Geändert 10.04.2015, 00:14

          Geschichtsbewältigung a la Tarantino ist so eine Sache, und daher habe ich in dieser Hinsicht auch nichts ernsthaftes erwartet. Hinzu kommt, dass sich die Nazithematik für das amerikanische stereotypenorientierte Denken hervorragend eignet, und schon in einigen Hollywoodproduktionen als Kulisse für das ultimative Böse herhalten musste.
          Ich sage nicht, dass man an diese Thematik nicht auch mal etwas lockerer rangehen darf, und man sogar mal auch darüber lachen kann. Mir erschließt sich der Sinn des ganzen klischeebeladenen Films aber nicht, der zu alldem auch noch gähnend langweilig ist. Der böse Judenjäger, die metzelnden Amerikaner, denen aber verziehen werden kann, da sie ja Nazis morden, das sich liebende Pärchen, das ebenfalls nach Rache durstet, und dann wird es zum Schluß auch noch tief symbolisch, wenn Hitler & Co. im Kino ihr leben verlieren. Etwas größenwahnsinnig das ganze, und genau daran scheitert es letzten Endes auch.
          3 Punkte für einen wirklich hervorragenden Christoph Waltz. Der Rest ist Grütze.

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            Nach Pulp Fiction ist dies in meinen Augen Quentin Tarantinos zweites Meisterwerk. Diese 2. WK Satire ist einfach ganz großes Kino und zeigt die Fähigkeiten dieses Filmemachers außerordentlich. Geprägt wird der Film von einem hervorragenden Christoph Waltz als Hans Landa. Aber wirklich sämtliche Schauspieler in diesem Film liefern eine gute Leistung ab. Tarantino besetzte deutsche Rollen mit Deutsche, französische mit Franzosen usw. ... und was er hier aus durchschnittlichen Krimi-Darstellern rausgeholt hat ist schon beachtlich.

            Sein volles Potential zeigt der Film erst in der OV, wo munter zwischen vier Sprachen hin und her gewechselt wird.

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              Hi Leute,

              das Quentin nicht alle beisammen hat. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Wer während seiner Kindheit und Jugendzeit so ziemlich alle Pornos, Horror-Filme, Western und Eastern gesehen hat und dann als Drehbuchautor, dank glücklichen Verknüpfungen zu Hollywood-Produzenten, zum vielleicht kreativsten Filmemacher unserer Zeit avanciert ist.
              Der darf sich dann auch erlauben, seine Version von Hitler und einer jüdischen Acht-Mann-Rächer-Truppe so Fucking rhetorisch unterhaltsam und brutal grotesk rüber zu bringen.
              Ob er dadurch der Regie-Gott ist, das bezweifle ich, denn das ist er mit Sicherheit nicht. Denn alle seine genialen Kino-Errungenschaften sind Gewiss für das Kino gemacht. Doch zeitlos sind keines seiner Werke!! Unterhaltsam charmant krank sind sie ja, aber für die Ewigkeit ist keines seiner Filme!

              Mein Fazit: "Das ist doch Soldaten-Tratsch. Kein Mensch glaubt wirklich, dass der 'Bären-Jude' ein Golem ist." - "Und wenn doch? Die schlüpfen uns doch ständig durch die Finger wie Gespenster, die nach Belieben erscheinen und verschwinden können!"

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                Ich empfand den Film jetzt nicht als ganz so überragend, wie viele Leute ihn hier anpreisen. Natürlich, der Film hat mit seiner ungewöhnlichen Machart was, und ja, Tarantino zeigt auch ganz schön Mut, ein solches Thema so anzugehen.
                Letztendlich haben mich der Humor und die Dialoge nicht völlig überzeugen können; in diesen Dingen konnte mich beispielsweise Tarantinos "Django Unchained" deutlich mehr überzeugen. Ein Highlight war hier dennoch Christoph Waltz und seine wie immer hervorragende Schauspielkunst.
                Dennoch muss ich sagen, dass man "Inglourious Basterds" gerade wegen seiner ungewöhnlichen und provokanten Art wohl kaum als Schlecht bezeichnen könnte und er durchaus sehenswert ist.

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                  Tarantino ist ein Gott.

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                    DVDE 27.03.2015, 21:03 Geändert 27.03.2015, 21:07

                    Anhang Bewertung:
                    Inhalt/Story 4.5/10
                    Schauspieler/Leistung 2.0/10
                    Umsetzung/Atmosphäre 1.0/10

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                      Ioosh698 24.03.2015, 19:23 Geändert 24.03.2015, 20:03

                      " Mein Name ist Lt. Aldo Raine. Ich stelle ein Spezialkommando zusammen und dazu brauche ich 8 Soldaten. 8 jüdische, amerikanische Soldaten. "

                      Willkommen bei Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS! Willkommen bei dem erneuten Beweis, das Tarantino einer der größten visionäre und mutigsten Filmemacher überhaupt ist! Warum? Ganz einfach, dieser Mann war sich nicht zu Schade, einem äußerst ernsten Thema seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken, ohne dabei jedoch an Professionalität einzubüßen.

                      Vorweg: Ja, Quentin Tarantino muss hier schon ganz gewaltig Mut geschluckt haben, um diesen Film zu inszenieren und die Geschichte des zweiten Weltkrieges GEWALTIG zu verändern. Doch wenn man sich über den Inhalt des Filmes informiert, und danach sieht das Tarantino Regie führte, da müsste es doch spätestens DA ein wenig klick machen, oder nicht? Denn wenn man mit diesem Regisseur und ähnlich inszenierten Filmen sowieso eher wenig anfangen kann, sollte man doch lieber gleich die Finger davon lassen, ohne danach in Hass zu verfallen, oder?

                      INGLOURIOUS BASTERDS ist für mich ein Meisterwerk und strotzt nur so von purer Kreativität und skurrilen sowie brillanten Einfällen, die wieder einmal bestätigen das Quentin Tarantino ein Poet des Kinos ist. Es genügt allein schon die grandiose Anfangssequenz, sprich das erste Kapitel des Filmes, in dem Hans Landa ( Christoph Waltz), ein Oberst der SS und vor allem bekannt als "Judenjäger", einen Landwirt verhört um die von diesem vermeintlich versteckten Juden zu fassen, um mit heruntergeklappter Kinnlade vor dem Bildschirm zu verweilen. SO funktioniert ein stilistischer Spannungsaufbau! Wie Tarantino seine insgesamt fünf Kapitel erzählt, diese dann nach und nach und vor allem spürbar zu einem kompakten, in sich geschlossenem ganzen vereint, und alles was vorher eventuell noch etwas verwirrend oder nicht ganz klar erschien, sinnvoll erscheint, ist schlichtweg unglaublich! Die Geschichte, in der Tarantino seine ganz eigene Version vom Ende des zweiten Weltkrieges erzählt, ist dabei von der ersten bis zur letzten Minute packend, spannend, skurril und, trotz der ja innerlich doch ernsten Thematik, verdammt komisch und witzig! Doch trotzdem, obwohl INGLOURIOUS BASTERDS für mich vordergründig eine ziemlich schwarze und eigenwillige Komödie ist, der Ernst des ganzen ist dennoch spürbar, und das war Tarantino, dessen bin ich mir sicher, auch wichtig. Klar, man könnte ihm viel vorwerfen, von Respektlosigkeit und Hass gegen Deutschland, doch in.meine Augen war solch eine filmische Botschaft nicht Tarantinos Ziel. Er baute schlicht in eine WAHRE eine wiederum FIKTIVE Geschichte ein, um alles beides letzlich zusammenzufügen. Außerdem, und das darf man ja nicht vergessen, ist INGLOURIOUS BASTERDS ein Film, und diesem Medium sind keine Grenzen gesetzt, es ist die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten in der man, wenn man die nötige Professionalität besitzt, seinen, auch wenn sie noch so verrückt und skurril sind, Gedanken freien Lauf lassen kann!

                      Tarantino vereint Abseits davon alles, was Quentin Tarantino eben zu Quentin Tarantino macht. Brutalität, schwarzer Humor, skurrile und kultverdächtige Charaktere, ein herausragender Soundtrack, brillante und poetische Dialoge und natürlich einen phänomenalen Cast! Ja, auch bei INGLOURIOUS BASTERDS hat Tarantino mal wieder viele große Darsteller versammelt. Von Brad Pitt ( herrlich Böse und charismatisch zugleich als Aldo Raine), Christoph Waltz, Mélanie Laurent, Eli Roth und Michael Fassbender, bis hin zu Daniel Brühl und Diane Kruger! Und wer hätte es gedacht, auch der gute alte Til zeigt eine wirklich gute Leistung und passt gut ins Ensemble der Basterds. Christoph Waltz hat sich seinen Oscar mehr als verdient und Brad Pitt als Raine ist einfach immer wieder ein Phänomen! Tarantino nimmt sich viel Zeit um seine Figuren einzuführen und verleiht diesen auch viel Charaktertiefe, was jeden der vielen Beteiligten auf seine Weise einzigartig macht. Die Dialoge sind gewohnt scharf, provozierend, tiefsinnig und oft einfach nur ein Fest für die Ohren. Neben dem starken ersten Kapitel war es vor allem jenes, welches sich in der alten französischen Taverne abspielt, das durch großartig geschriebene Zeilen eine sich immer mehr aufbauende Spannung erzeugte und insgesamt betrachtet einfach meisterlich in Szene gesetzt wurde.

                      INGLOURIOUS BASTERDS ist wahrscheinlich Tarantinos ernstester und erwachsenster Film, denn Abseits seiner komödiantischen Oberhaut, ist dieser Streifen doch äußerst tiefsinnig. INGLOURIOUS BASTERDS ist ein kreatives Meisterstück von Quentin Tarantino, ein von vorne bis hinten in allen Ebenen perfekt aufeinander abgestimmtes Werk, welches mein Herz nach etlichen Sichtungen endgültig für sich gewinnen konnte und eine erneute Liebeserklärung Tarantinos an das Kino darstellt! Ein faszinierendens Märchen, während dem man die historische Wahrheit ausschalten muss, um sich diesem Film vollständig hingeben zu können!

                      "Hast Du vor, Deine Uniform abzulegen?" - "Ich werde sie nicht nur ausziehen, ich werde sie verbrennen." - "Ganz schlecht! Ja..., das haben wir uns gedacht und das gefällt uns nicht. Wir mögen unsere Nazis lieber in voller Montur. Dann kann man sie nämlich ...zack... erkennen, ganz schnell." - "Außerdem wär's doch schade um die schicke Uniform. Ihr seht so schön schneidig damit aus." - "Wenn Du die Uniform nämlich ablegst, weiß keiner mehr, dass Du 'n Nazi warst. Und das haben wir nicht so gern." - "Und die ganzen Mädels... keiner zuhause wüsste, wie viel Juden Du auf'm Gewissen hast. Das wär doch schade." - "Deshalb schenke ich Dir jetzt 'was, das Du nicht ablegen kannst..."

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                        DVDE 20.03.2015, 15:20 Geändert 20.03.2015, 15:21

                        Mir ist bewusst, dass die nötige Ernsthaftigkeit in Tarantino-Filmen zu verlangen etwas zu hochgestochen ist, aber was uns hier geboten wird, ist meiner Meinung nach mehr als nur bloße Verharmlosung. Tatsachen werden verdreht, die Perspektive, die die 8 Juden unter dem Kommando Brad Pitts als Rächer darstellt, ist nicht bloß gewagt, sie ist schlicht und ergreifend unangebracht. Das ganze kommt relativ vulgär rüber, die Darsteller zeigen meiner Auffassung nach keine sonderlich starke Leistung, ausgenommen Waltz, dies steht außer Frage. Zu Recht wurde dessen Interpretation von Hans Landa oscarprämiert, er bringt seine Rolle sehr authentisch rüber und bildet einen gelungene Außnahme in einem sonst der Ernsthaftigkeit beraubten Weltkriegsfilm, zumal genau diese solchen Filmen die großartige Spannung verleiht, die mich als Zuschauer so packen und mich für das Thema interessieren. Auch die Atmosphäre stimmt hier einfach nicht, das ganze wirkt insgesamt viel zu lächerlich und die gewählten Drehorte passen einfach nicht in die Vorstellungen eines Weltkriegsszenarios. Sternchen Brad Pitt überzeugt in diesem Streifen gar nicht, er wirkt im Vergleich zu beispielsweise Waltz kein bisschen authentisch, es gibt eindeutig bessere Auftritte des A-Klasse Schauspielers (Bsp für eine Glanzleistung BPs zeigt der Blockbuster Herz aus Stahl von 2014)
                        4,5 Punkte hat das ganze dennoch verdient.

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                          Starbesetzung überzeugt!!!

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                            Desmond42 08.03.2015, 08:57 Geändert 08.03.2015, 16:34

                            StrykeOut und JohnnyvsSherlock, ich hoffe, ihr lest das hier, denn ich wollte euch nur mal sagen, ihr hattet Recht, ich habe es doch noch geschafft, nun so richtig Gefallen an Tarantino zu finden. Der Anlass dazu war jedenfalls in der Tat "Inglourious Basterds" und auch wenn ich bisher dennoch nur zwei seiner Filme richtig großartige finde, so kann ich schon sagen, dass mir sein Stil mittlerweile immer mehr zusagt.

                            Eines meiner wenigen Probleme, die ich mit seinen Filmen noch habe, ist nach wie vor das Fehlen instrumentaler Soundtracks, doch gerade hier entpuppte sich "Inglourious Basterds" für mich als extrem positive Überraschung, wenn man bedenkt wie er tatsächlich einen eigene Titelmelodie von Ennio Morricone benutzt und mit einer alternativen Version von "Für Elise" startet. Die Anfangsszene des Films ist meiner Meinung nach sowieso eine der besten Filmszenen, die je gedreht wurden, Tarantino schafft es, aus einer viertelstündigen Diskussion zwischen den Charakteren ein dramaturgisches Meisterwerk zu erschaffen, das nicht nur vor Spannung knistert, sondern auch noch bedeutsame philosophische Inhalte in Bezug auf Fremdenhass und diverse andere Themen abhandelt. Mit Christoph Waltz ist Hans Landa ohnehin unvergleichlich perfekt besetzt und sorgt hier noch für einige brillante Szenen.

                            Ein Kritikpunkt, den ich neulich über den Film hörte, war, dass er ein gegen Deutsche hetzender Propagandafilm wäre, was eigentlich, und normalerweise bin ich kein Freund dieses Arguments, nur daraus resultieren kann, dass man ihn nicht verstanden hat. Denn tatsächlich ist "Inglourious Basterds" das komplette Gegenteil davon. Mit Hans Landa und unwissenden Feldsoldaten erschafft er Charaktere, die zwar unter dem Hakenkreuz arbeiten, aber alle ihre komplett eigenen Hintergründe für die Handlungen haben, und zeigt somit, dass nicht alle Nazionalsozialisten automatisch grausame Judenhasser waren und dass nicht jeder Deutscher mit dieser Bewegung in Verbindung gebracht werden kann. Der Film glorifiziert auch nicht, wie grausam die Amerikaner in ihm mit ihren Feinden umgehen, um genau zu sein sind sie hier selbst ebenfalls aggressive Schwarz-Weiß-Maler, die alle Deutschen gleichermaßen als Monster abstempeln, was genauso falsch ist wie der Judenhass der Nazis. Technisch gesehen ist dieser Film mit seiner zum Zweifeln anregenden Darstellung von Rache somit überaus pazifistischer Natur.

                            Dazu ist "Inglourious Basterds" natürlich an sehr vielen Stellen verdammt stark inszeniert und beeindruckt mit einem von Vorne bis Hinten großartigen Cast. Selbst die Nebenrollen sind teils überaus interessant besetzt, zum Beispiel mit Martin Wuttke als Adolf Hitler, dessen "NEIN, NEIN, NEIN, NEIN, NEIN!" mittlerweile wohl jedem bekannt sein dürfte, Til Schweiger, den Tarantino als Hugo Stiglitz wortwörtlich schweigen lässt, und meinem persönlichen Favoriten aus "Die Zeitmaschine", Rod Taylor (Möge er in Frieden ruhen), der selbst Fan von Tarantino ist, als Winston Churchill. Auch Tarantino selbst übernimmt natürlich wieder eine kleine Rolle, was wiederum ein Aspekt an ihm ist, den ich überaus sympathisch finde, genauso wie die Filmanspielungen, zum Beispiel als Brad Pitt, den man ja als Tyler Durden in "Fight Club" kennt, vorschlägt, einem Nazi die Eier abzuschneiden. Tarantino scheint am Set wirklich immer mit ganzem Herzen bei der Sache zu sein und auch wenn ich einige Inhalte seiner Filme manchmal etwas überflüssig finde, bewundere ich ihn dafür schon irgendwie.

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                              Troublemaker69 07.03.2015, 20:49 Geändert 08.03.2015, 23:57

                              Quentin Tarantino ist ein vVisionär und ein mutiger noch dazu, was besonders bei Inglourious Basterds deutlich wird, denn hier beweist er mal wieder, dass er sämtlichen Regeln, in diesem Fall auch historischen trotzt, und dabei eine Komödie zu einem äußerst kritischem Thema kreiert, dabei wirkt er jedoch nie geschmacklos, sondern bleibt stets im Rahmen, wodurch man den Streifen komplett bedenkenlos genießen kann.

                              Es beginnt schon mit einem wahnsinnig interessanten Intro, in dem Christoph Waltz schon mal seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis stellt und zeigt, dass er ja doch die eine oder andere Fremdsprache drauf hat
                              Tarantino nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Charaktere und vor allem auch die Basterds vorzustellen. Dabei schafft er es jeder Figur einen eigenen Charme einzuhauchen. Um authentisch zu wirken, castet er Darsteller aus dem jeweiligen Land ( Deutsche spielen Deutsche, etc.). So gibt es neben den amerikanischen Stars wie Brad Pitt auch deutschsprachige Promis wie Til Schweiger oder Daniel Brühl zu sehen. Tarantino spielt sogar mit den Nationalitäten seiner Akteure, wie beispielsweise bei Michael Fassbender(deutsch-irisch), der als deutscher auffliegt, weil der falsch nach dreik Gläsern für einen Scotch fragt.
                              Die Dialoge sind wie immer bei diesem grandiosen Regisseur lustig und cool zugleich, auch wenn sie sich hier doch schon ziemlich von seinen üblichen unterscheiden.
                              Es sind keine trivialen Themen, über die sich die Charaktere austauschen, sondern wichtige Wortgefechte. Bewundernswert finde ich auch, dass Tarantino den Streifen in verschiedenen Sprachen drehen ließ und den Film auch in Amerika so ausstrahlen ließ-Welcher Regisseur traut sich das schon?
                              Den Amerikanern einfach mal den Luxus zu nehmen und sie Untertitel lesen zu lassen?
                              Mit viel Mut ändert änderter sogar den Verlauf der Geschichte, was man dem Film aber wirklich nicht ankreiden kann, denn es ist kein Historienfilm und Tarantino nutzt seinen Freiraum und erzählt seine ganz eigene Version des Ende des Weltkrieges.

                              Unterm Strich betrachtet ist Quentin Tarantino´s Inglourious Basterds in meinen Augen eine brillante Komödie, die Spaß bereitet, ohne dabei geschmacklos zu werden.
                              Tarantino beweist, dass er allen Grenzen, allen Fesseln trotz und ihm egal ist, in welche Schublade man ihn steckt.
                              Viele Regisseure machen Filme für die Zuschauer, dann gibt es wieder welche, die machen Filme für sich, wie beispielsweise Lars von Trier und dann gibt es noch so welche wie Quentin Tarantino, der Filme dem Film zu Liebe macht und solche Streifen können in meinen Augen gar nicht schlecht sein.

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                                scheisse...einfach mal das tausendmal durchgekaute deutsche thema lassen!
                                einstampfen, die scheisse!

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                                  eien größeren scheißdreck hab ich noch nicht gesehen. Wie krank und pervers. ich schäme mich für alle, die diesen film lieben. fremdschämen tut weh.

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                                    Ich liebe denn Film einfach. warum? Weil er so wunderschön auf Historische und Politische Korektheit scheißt und dabei auch noch sau cool ist und verdammt viel Spaß macht. Nazis abschlachten war noch nie so schön.

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                                      Richtig Geil

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                                        Ein Schauspielerfilm mit wirklich guten Schauspielern, die passend besetzt sind und ihr Bestes geben. Eli Roth als der jüdische Krieger in Person, Brad Pitt so versponnen und irr wie leider seit 12 Monkeys nicht mehr, der Mann taugt als Komödiant viel mehr denn als Actionheld oder Sexsymbol. Natürlich Christoph Waltz, der sein Verhör so genüsslich zelebriert wie die Abschlussprüfung in der Meisterklasse einer Schauspielschule. Daniel Brühl ganz hervorragend als fanatischer Karrieresoldat. Selbst der immer etwas debil erscheinende Till Schweiger ist gut besetzt, als debiler und labiler Psychopath. Und Gideon Burkhard passt auch gut in seine Rolle. Ihn wünsche ich mir viel häufiger in großen Produktionen statt in belanglosen Vorabendserien.

                                        Die lange Szene in der Kneipe mit der Spannung vor der allmählichen Entdeckung der Spione gehört zu den feinsten Stücken Kammerspiel im Film, die ich seit Jahren gesehen habe. Das allein wäre schon fast einen Film wert. Gefallen hat mir auch der völlig sinnfreie und respektlose Umgang mit Geschichte und diesen belanglosen Dingen - eine frische und naive Herangehensweise, wie sie wohl nur dieser Regisseur beherrscht. Die volle Packung in einem sehr unkonventionellen Schauspielerfilm.

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                                        • 9 .5

                                          Ein richtig guter Tarantino. Christoph Waltz hat mich als Hans Landa mehr als nur vom Hocker gerissen und auch Brad Pitt als Aldo der Appache war hinreißend. Sehr lustig, richtig gute Dialoge und ein super Ensemble. Und nach der Schlussszene musste ich immer noch zehn Minuten lang ununterbrochen lachen.

                                          • 8 .5

                                            Ein ganz lustiger Film, und ich liebe Christoph Waltz, jedoch mangelte es etwas an Spannung und das Ende war naja, nicht gerade historisch genau.

                                            • 7 .5

                                              Eig. kann ich nicht so viel mit den Filmen von Tarantino anfangen ... dieser hat mir aber gut gefallen. Alleine schon wie Christoph Waltz den Judenjäger Hans Landa verkörpert ... herrlich! Insgesamt ein lohnenswerter Streifen.

                                              • 10

                                                Es ist nicht verwunderlich, das sich einige wundern, ob meines Umdenkend der Punkteverteilung von "Inglorious Basterds". Zu Anfang, will ich erstmal ein paar Sachen klarstellen, warum ich diesem Film nur einen Punkt gegen hab. 1. Stand ich aufgrund von Terminen in einem solchen Zeidruck, das ich einen Teil der Endsequenz gar nicht fertigschauen konnte. 2. konnte ich zu dieser Zeit auch noch nicht viel mit Tarantino anfangen. Jetzt allerdings die Wende!
                                                Nachdem ich mir Django Unchained angeschaut habe und mir der Stil in diesem Film so wahnsinnig gut gefallen hat, war ich gewillt, mir die Geschichte rund um die Basterds noch einmal anzuschauen und siehe da:"Das ist/war ein Bingo" (Zitat: Christoph Waltz). Da ich jetzt den Stil mochte, konnte ich auch etwas mit dem Film anfangen. Bei den stellenweise genialen Dialogen, musste ich sehr schmunzeln und überhaupt, gefiel mir im nachhinein der Stil sehr. Kurz um, dieser Film hat: Geile Dialoge, brutale Szenen und einen Obercoolen Brad Pitt!

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                                                • 7 .5

                                                  Vielleicht die Geburtstunde eines neuen Filmgenres dem Kriegsmärchen

                                                  Es war einmal vor langer Zeit im vom Nazis besetzten Frankreich...

                                                  als eine Gruppe von Amerikanische GIs unter der Führung von Aldo Raine gerade damit fertig waren Gefangene deutsche Soldatenzu verhören indem man sie mit Baseballschlägern bearbeit, Foltert und um sie einst wie die alten Indianer zu Skalpieren. Dies muss allerdings weichen als sie eine Sondermission vom Oberkomando erhalten. Hitler und ein großer Teil seines Führungsstabes werden in Paris zu einer Filmpremiere zu Ehren der Leistung des deutschen Kriegshelden Frederick Zoller erwartet. Der Befehl lautet sich mit Hilfe der deutschen Schauspielerin Bridget Von Hammersmark und Agentin der Allierten dort einzuschleichen um Hitler sowie den Großteil des deutschen Oberkommandos auszuradieren. Nach einigen Startschwierigkeiten bei denen eben mal das halbe Himmelfahrtskommando drauf geht sieht man sich gezwungen zu improvieseren.

                                                  Aber auch die Jüdische Kinobesitzerin Shosanna Dreyfus und ihr Schwarzer Freund Marcel haben diesbezüglich bereits eigene Pläne um das von den Nazis erleidete Unrecht zu rächen. Dieses Vorhaben wir Shosanna dahingehend erschwert das ausgerechnet Frederick Zoller ein Auge auf sie geworfen hat und ihr näher kommen will als ihr lieb ist.

                                                  Beide Gruppen haben ihre Rechnung aber ebenfalls ohne Hans Landa von der SS
                                                  den Mörder von Shosannas Eltern gemacht der durch seine Instinkte und Scharfsinn bald beiden Gruppen sehr Gefährlich wird.

                                                  Wer da am Ende noch steht ist pure Glückssache und hat nichts zu tun mit können Anstand oder Ehre.

                                                  Ein für Quentin Tarantino Verhältnisse dann doch eher schwächerer Film trotz der
                                                  alles übertreffenden One Man Show von Christoph Waltz der mit dieser schwierigen Rolle zu Recht den Oscar bekam.

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                                                  • 5
                                                    sachsenkrieger 05.01.2015, 17:09 Geändert 05.01.2015, 17:11

                                                    Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS ist unbestritten ein audio-visuelles Filmerlebnis erster Güteklasse. In fünf Kapiteln erzählt er Teile der Geschichte des Zweiten Weltkrieges neu und schickt eine jüdische Todesschwadron aus, die es ähnlich sogar wirklich gegeben hat, um hinter den sich aufösenden deutschen Linien zu operieren und Nazis zu töten. Ein zweiter Handlungsstrang um den Judenjäger Landa und die einzige Überlebende einer von ihm getöteten Familie, verknüpft sich im Laufe des Films mit der Geschichte um die Inglourious Basterds.

                                                    Faszinierend ist sie, die Cleverness eines Quentin Tarantino, der es immer wieder schafft, die Massen mit seinen Werken zu begeistern. Auch ich konnte mich den einzelnen Szenarien und dem faszinierend dämonischen Schauspiel eines Christoph Waltz als SS-Oberst Landa nicht wirklich entziehen. Auch etliche andere Darsteller, unter anderem Brad Pitt, Melanie Laurent und August Diehl wissen in ihren Rollen sehr zu überzeugen. Diane Kruger, die mit ihrem seltsamen Akzent eigentlich auffälliger wirken sollte als Michael Fassbender, ist allerdings mit einer solchen Rolle wirklich überfordert und parodiert im Film quasi sich selbst. Ebenso wenig überzeugen konnten mich auch Til Schweiger und Daniel Brühl, deren Möglichkeiten ich für sehr überschätzt halte. Auffällig war auch, wie fast immer in Tarantinos Filmen, die Auswahl der Musik. Es ist eine seiner Begabungen, eine eigentlich völlig unpassende Musik dermaßen perfekt in seine Werke zu integrieren, das man der Meinung sein könnte, sie wäre extra für diesen Film komponiert worden.

                                                    "You Guys will you kill some Nazis? Are you ready to fuck up some Nazis?" - Quentin Tarantino, unter Jubelrufen und Applaus, vor der Premiere von INGLOURIOUS BASTERDS in Tel Aviv

                                                    Im Stil verschiedener Kriegsfilme und mit Anspielungen auf diese verfilmte Tarantino sein eigenes Kriegsepos, das sich deutlich von den anderen Verfilmungen zum Thema abhebt, sich dabei aber in meinen Augen das ein oder andere Mal im Ton vergreift und nüchtern betrachtet ein populistisches Stück Rachekino darstellt. Seine Dialoge sind auf demselben Niveau, auf dem er sich oft genug in Interviews geäußert hat und entbehren einfach zu häufig jedem Gefühl für Respekt und Würde, für die Opfer ebenso wie für die mutmaßlichen Täter. Gute Filme kommen in den Himmel, böse überall hin. Ich möchte nicht überall hin gelangen, wenn ich dafür das aufgeben muss, was mich in meinen Augen menschlich macht. Denn meine Erfahrung hat mich gelehrt, das es viel zu vielen Menschen leicht fällt, andere als die Wurzel allen Übels auszumachen und alles anzuprangern, das sie nicht verstehen können oder wollen.

                                                    Aber sind wir um so vieles besser, das wir uns weit aus dem eigenen Fenster lehnen, um auf andere herabzuschauen, denen wir sogar jegliche Menschlichkeit absprechen, wenn wir sie als Monster bezeichnen? Denn ist es nicht unser Wohlstand, unsere oftmals überhebliche Lebensart, die seit viel zu langer Zeit den Hungertod von Millionen Menschen jährlich mitverursacht? Ist es nicht unsere eigene Blindheit und unsere Dummheit, auf der die Saat für das nächste Unrecht gesät werden könnte? Werden vielleicht die wenigen menschlich Gebliebenen späterer Generationen uns verfluchen, das wir alles gefressen haben, alles hingenommen haben, das wir uns lieber in virtuellen Welten ausgiebig mit der Analyse von Filmen beschäftigten haben, als die Realität zu einer besseren zu machen? Sind wir alle auf irgendeine Art und Weise blinde und taube, aber keineswegs stumme Monster? ICH weiß es nicht!

                                                    So ließ mich dieser Film, ähnlich wie die damals im Geschichtsunterricht gezeigten Wochenschauen mit Reden Adolf Hitlers, sehr zwiespältig zurück. Einerseits war ich fasziniert, andererseits angeekelt und abgestoßen. Vielleicht ist INGLOURIOUS BASTERDS ein wichtiger Film, der gemacht werden musste, der Deckel auf dem Topf des Zweiten Weltkrieges. vielleicht werde ich das irgendwann erkennen und erkennen, das ich mich getäuscht habe. Vielleicht ... irgendwann ... aber noch nicht heute!

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