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Inglourious Basterds - Kritik
US 2009 Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Komödie, Actionfilm, Drama, Kinostart 20.08.2009
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Kritiken (34) — Film: Inglourious Basterds
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenTarantinos pulpig-pfiffiger, leicht zerfaserter Geschichtsgag mit gezwungenem, aber gekonntem Authentizitätsfaschismus: Eine Weltkriegsfarce und ein Weltkriegsspaß, eine Weltkriegsschmonzette und eine Weltkriegsserviette, auf der in märchenhafter Elegie brutal-pointierte Episoden aus dem Leben überschwänglicher Monologapologeten serviert werden. Die Sprache ist gefährlicher als die Tat, der hochhackige Schuh gefährlicher als das Laufen in ihm, Schweiger ist ungefährlich, wenn er schweigt. Und Waltz walzt alles nieder – selbst den österreichischen Apfelstrudel. Appel an die Nazis: Ihr könnt die ganze Welt besiegen, allein, an der Macht den Kinos kommt ihr nicht vorbei! Dem HEILer Tarantino sei Dank.
38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Punsha Fri, 13 Jul 2012 15:01:03 -0000
Antwort löschenNette Wortspielereien und deine zweite kurze Kritik infolge: Wie kommts? ;)
Timo K. Fri, 13 Jul 2012 15:18:44 -0000
Antwort löschenInfolge meiner damaligen Werkschau zu Tarantino blieben drei Filme offen, die ich nicht kommentieren wollte. Der Vollständigkeit halber habe ich mich jedoch umentschieden. :)
MovieMonster Fri, 13 Jul 2012 16:17:53 -0000
Antwort löschenHehe, sehr schön geschrieben! :)
Timo K. Fri, 13 Jul 2012 17:58:26 -0000
Antwort löschenFreut mich. :)
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Andy Dufresne Fri, 13 Jul 2012 20:31:59 -0000
Antwort löschenKurz und knackig:Sehr schön!
Timo K. Sat, 14 Jul 2012 12:02:28 -0000
Antwort löschenDanke euch.^^
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenMan durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenFast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.
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Mr.Winchester Sat, 25 Sep 2010 20:09:57 -0000
Antwort löschen150min sind vergoldet°!
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenTarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenManch Kritiker hatte das Regiegenie im unfertigen "Death Proof" schon vor die Wand fahren sehen; einer der größten Filmemacher seiner Zeit ausgeblutet in blinder Zitierwut und Gewaltorgien. Und was macht Quentin Tarantino? Zieht mit den "Inglourious Basterds", der erklärten Anti-"Walküre", in den Zweiten Weltkrieg und vollführt einen dialoggewaltigen Befreiungsschlag.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]
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Nahtigall Sat, 06 Feb 2010 03:04:19 -0000
Antwort löschenDas ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine
Enk Sat, 06 Feb 2010 12:03:37 -0000
Antwort löschenAch Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenEin brillianter Film vom Altmeister, der wie schon “Pulp Fiction” vor ihm durch seine Dialoge, seinen Charme und Witz noch lange in den Köpfen der Zuschauer herumwuseln und öfters zurückdenken lassen wird. Schwachpunkte sind einzig und allein einige verzeihbare Längen, die aber wenig ins Gewicht fallen. Alles in allem war das ein Bingo ähh .. ich meinte: “Bingo, Quentin!”.
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Nahtigall Sat, 06 Feb 2010 03:05:25 -0000
Antwort löschenAltmeister? Eher gescheiterte hackfresse mit einem hang zur selbstüberschätzung.
Hippiekiller Tue, 09 Feb 2010 14:30:07 -0000
Antwort löschenDann dreh bessere Filme Nahtigall. Wohl auch einer von denen die alles schlecht reden, wenn andere was gut finden. Ich frag mich nur immer was solche dilettantischen Aussagen sollen.
Dieser Film ist gut, aber Filme sind definitiv geschmacksache.
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Nahtigall Tue, 09 Feb 2010 14:38:05 -0000
Antwort löschenLetzlich sind meine Kommentare auch ein wenig dadurch genährt, das ich den Hype um Tarantino nicht nachvollziehen kann.
Hippiekiller Tue, 09 Feb 2010 14:40:01 -0000
Antwort löschenMan sollte dennoch auf dem Teppich bleiben und manche Dinge neutral anpacken!
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: kommt selten vor, dass man im Kino sitzt und das Gefühl hat, einen zukünftigen Klassiker gesehen zu haben. „Inglorious Basterds“ ist ganz großes Kino und sicherlich ein Film, der auch bei der dritten Sichtung noch fesseln und Neues bieten kann.
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenHabe mich von Tarantino überraschen lassen. Bin keiner seiner Fans, aber die Basterds überzeugen durch die Story und die Umkehrung der Historie ... erstaunlicher Weise auch durch die deutschen Schauspieler. August Diehl - brillant als schneidiger SS-Scherge, Til Schweiger - gut, weil er nicht sprechen muss, Sylvester Groth usw. Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.
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dasJot Wed, 14 Oct 2009 21:44:03 -0000
Antwort löschenUmkehrung der Historie? Super, vielen Dank, daß Du mir schonmal die Spannung aus dem Film genommen hast. Und so eine Kritik erscheint dann an prominenter Stelle bei den Filminfos...
moepmoep Thu, 15 Oct 2009 15:13:09 -0000
Antwort löschen"Umkehrung der Historie" verrät doch fast gar nichts. Dass der Film sich nicht an die Geschichte hält, steht doch in so ziemlich jeder Kritik. Also, geh zurück in deine Ecke, Querulant. Oder genieß einfach den Film, ich verspreche dir, dass die Spannung trotzdem nicht ausbleiben wird. :)
greenkeeper Fri, 16 Oct 2009 17:56:57 -0000
Antwort löschen>> Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.<<
* Spoiler an* Für diese Leistung wird sie dann ja auch im Film ordentlich gewürgt. ;) *Spoiler aus *
Ich fand sie egentlich wie alle Schauspieler IN DIESEM FILM ziemlich gut
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Replicant Fri, 23 Oct 2009 21:30:48 -0000
Antwort löschenWann war Diane Krüger jemals gut?
thedirector Wed, 16 Dec 2009 16:40:48 -0000
Antwort löschenIB war für mich definitiv das Highlight von 2009! Ganz grosses Kino!
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen“Bastarde” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Ein Brett von einem Film, sehr intensiv, oft sehr klug, unglaublich besetzt – bisher Tarantinos bester Film. Tarantinos Kino ist immer auch ein Kino über DAS KINO und folgerichtig konzentriert sich das Geschehen in “Inglourious Basterds” immer mehr in einem Kinosaal. Hier finden die Guten Zuflucht und Liebe, hier dringen die Bösen ein, hier wird applaudiert, gemordet, hingerichtet. SPOILER. Und am Ende ist es nicht eine Kirche voller Juden, sondern ein Kino voller Nazis, das in Flammen aufgeht. Und wenn das Gesicht einer Jüdin über den verbrennenden Nazis auf den Rauch projeziert wird wie das Antlitz einer Rachegöttin, dann muss man zugeben: Das konnte nur Tarantino auf die Leinwand bringen. Respekt. [mehr im Podcast]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenVORSICHT: KOMMENTAR MIT SPOILER!! --------
[...]„Once upon a time in nazi-occupied France“ - Ja „es war einmal“ und Tarantino hat im Gespräch mit dem SPIEGEL auch zu Protokoll gegeben, dass er kein Problem damit hat, wenn sein neuer Film als eben diese märchenhafte und kontrafaktische Fiktion, die der Historie diametral gegenübersteht, aufgefasst und interpretiert wird. Und so ist die Geschichte die er in „Inglourious Basterds“ erzählen möchte, eine Wunschphantasie die ebenso naiv wie verständlich ist: Die Kraft der Imagination – in diesem Fall das Kino – siegt über das Böse, siegt dort wo die Realität versagt hat. Und es stimmt schon: Wenn Tarantino am Ende von „Inglourious Basterds“ das Kino, also quasi sein Heiligtum, sein ganz persönlicher Tempel, in Flammen aufgehen lässt und der versammelten Nazi-Entourage um Hitler, Goebbels und Göring die Lichter ausbläst, dann ist das nicht nur ein gewaltiges Opfer eines an seine Existenz glaubendes Märchens, sondern auch das dezidierte Verlangen eines sich durch sich selbst befreiendes Kinos, das die Aufforderung zur Unterhaltung, die Spaß machen und nicht belehren soll, in sich trägt. In dem kleinen französischen Kino brennen nämlich nicht zuvorderst der historische Hitler oder der historische Goebbels, gehen nicht die historischen Embleme, Standarten und Symbole des nationalsozialistischen Terrorregimes in Flammen auf, sondern das oftmals verzerrte Bild des Dritten Reichs, das die Filmgeschichte in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht und kultiviert hat.[...]
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fkfilmkritik Fri, 05 Nov 2010 14:00:03 -0000
Antwort löschenDanke für die Warnung ;)
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film hat erhebliche Schwächen, aber auch erhebliche Stärken, zu denen ich später kommen werde.
Handwerklich ist IB vielleicht Tarantinos schlechtester Film.
Das liegt nicht am Konzept, der Idee ein Kriegsepos anhand von dramaturgisch losgelösten, überlebensgroßen und dennoch intimen Dialogszenen zu erzählen. Das gehört eindeutig zu den Stärken. Auch die Dialoge sind berauschend.
Was mich stört ist Diane Krüger. Das mag kleinlich klingen, aber bei dem großen Talent was Tarantino eigentlich hat, darf so etwas nicht vorkommen. Gerade weil Krügers Rolle ziemlich wichtig ist. Zum einen hat man da Christoph Waltz (über den schon alles gesagt wurde) und auf der anderen Seite diese anerkannte Schauspielerin unter GZSZ-Niveau. Sie schafft es beinah ein ganzes Kapitel des Films kaputt zu machen. Das geht nicht. Da darf man auch nicht einfach so drüber hinweg sehen, nicht bei Tarantino.
/p>Und dabei sind die anderen Darsteller so gut, vorallem die Deutschen, inklusive…
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jollyroger Sat, 29 Aug 2009 19:51:54 -0000
Antwort löschenWow, hervorragend geschrieben, Gratulation!
Subway Sat, 29 Aug 2009 22:29:26 -0000
Antwort löschenWelche Version des Filmes hast du gesehen? Die Englische? In der deutschen spricht Landa mit dem Franzosen französisch.....und Shosanna spricht Deutsch, als sie zu den Deutschen spricht.
Castorp Sun, 30 Aug 2009 04:06:47 -0000
Antwort löschenIch muss mich da anschliessen, es wird nicht klar welche Version da kritisiert wird. ABer grundsaetzlich muss man bei der Wahl der Sprache logischer Weise im Hinterkopf behalten, welche Sprache der Zuschauer versteht... Und bei der Synchronisation werden immer Kompromisse gemacht.
Kubrick_obscura Sun, 30 Aug 2009 06:36:40 -0000
Antwort löschenIch habe beide Versionen gesehen. Kritisiere aber die OV. In der OV wechselt Landa von französisch auf englisch, was ich schwachsinning finde und in der deutschen Fassung wechselt er logischerweise auf deutsch. Das Gleiche ist bei Shoshana der Fall.
Allerdings ist das auch schon das einzig gute an der Synchro. Ich empfehle die OV.
thomf Sun, 30 Aug 2009 07:05:56 -0000
Antwort löschen@kubrick_obscura: ich habe die OV gesehen & es ist sehr wohl verständlich, dass Landa zu Englisch wechselt, um die unter den Dielen Versteckten nicht vorzuwarnen (am Ende der Szene sagt Landa ja auch, dass die da unten wohl kein Englisch verstehen).
Ansonsten kann ich dir beipflichten: Diane Kruger ist sicherlich eine sehr schwache Besetzung.
Motsche Sun, 30 Aug 2009 08:01:44 -0000
Antwort löschen@ thomf: aber es ist doch genauso logisch, dass die französisch-stämmigen Versteckten KEIN Wort deutsch verstehen und das Landa, der ja fließend französisch spricht, nur aus reiner Schikane ins deutsch wechselt (die Sprache seines Vorgesetzten) macht tausendmal mehr Sinn!
BigDi Sun, 30 Aug 2009 08:46:59 -0000
Antwort löschenTolle Kritik, die auch gut einen der Sinne des Films erklärt, den man leicht übersieht.
Sonse Mon, 31 Aug 2009 14:53:58 -0000
Antwort löschenFür dein Schweiger-Lob hättest du von mir fast keines bekommen. ;) Ansonsten Danke fürs Draufhauen auf die teils missratene Besetzung. Wie thomf bereits sagte, wechselt Landa mit Bedacht die Sprache, weshalb wird ja deutlich erklärt (habe die OV gesehen). Das fand ich sogar eine neckische Idee, um ins Englische zu wechseln. Sprachlich inkonsequent ist jedoch Shosannas Leinwand-Auftritt, da gebe ich dir ganz recht.
Kubrick_obscura Mon, 31 Aug 2009 17:41:09 -0000
Antwort löschenLeider haben beide Gesprächspartner keinen direkten Bezug zur englischen Sprache. Landa begrüßt die Familie auf französisch und gibt sich wohlwollend und gleich gestellt. Will also nicht wie der Oberboss rüberkommen, sondern wie ein guter Kollege, der nur seine Arbeit machen muss. Durch den Wechsel ins deutsch, mit der Begründung sein französisch sei erschöpft, werden die Stati neu geordnet. Landa wird Hochstatus, der Bauer Tiefstatus. Ohne seine freundliche Art zu verlieren, wird Landa überlegen, einschüchternd. Es is ein Manöver.
Würde er ins englische wechseln, gäbe es diese Neuverteilung nicht, die Szene würde gewohnt weiter gehen, da beide Figuren den selben Abstand zur Sprache haben. Man raubt der Szene somit Figurendynamik. Ich habe den Film zuerst auf deutsch gesehen, wo man merkt wie die Stimmung kippt, wenn Landa in seine Muttersprache wechselt. In der OV fehlt das. Ok, sie sprechen jetzt englisch, mehr spürt man da nicht.
Nein, hier war Tarantino nachlässig und musste irgendwie das englisch drinne behalten (Weinstein-Brüder?).
Schweiger fandst du schlecht? Naja, er war kein Glanzlicht (bei der Rolle?), aber hat einen geilen Gag im Film. Ich sag nur: "Aus der Entfernung bin ich ein richtiger Frederik Zoller!" In der Szene funktioniert er super, und sein Blick bei der Peitschen-Rückblende, zum Schreien.
MasterTNQ Mon, 31 Aug 2009 19:17:17 -0000
Antwort löschenKönntest du bitte die Spoiler aus deiner Rezension entfernen? Danke!
Kubrick_obscura Mon, 31 Aug 2009 19:47:15 -0000
Antwort löschenIch habe sie angekündigt.
dbeutner Tue, 01 Sep 2009 23:08:48 -0000
Antwort löschenNoch einmal zur Sprache: Das hat schon Sinn. Es soll die extreme Weltgewandheit Landers zeigen, der es gar nicht nötig hat, sich seiner Muttersprache zu bedienen, um überlegen zu sein. Das ist also gewollt und mit Hintergrund und auch absolut plausibel. Würde er in der Szene ins Deutsche wechseln (tut er nicht, dass ist nur Synchro-Mord!), wäre eine viel schärfere Stimmung passend, aber Landa bleibt halt in seiner Wortwahl und Stimmung "heiter", im Inhalt düster. Hätte besser kaum umgesetzt werden können.
Weiter oben deutete übrigens schon jemand an, dass es vor allem *die Rolle* Landas ist, die extrem gut geschrieben ist. Natürlich auch gut umgesetzt, aber der eigentliche Star hinsichtlich der Rolle ist für mich Tarantino, nicht Waltz.
nurleben Wed, 02 Sep 2009 22:17:18 -0000
Antwort löschenMensch am Ende guck ich Inglorius Basterds doch noch, das hier jedenfalls nenne ich mal einen fundierten Filmkommentar im besten Sinne :)
Kubrick_obscura Thu, 03 Sep 2009 06:23:46 -0000
Antwort löschenWirf deine Zweifel über Bord und schau ihn dir verdammt nochmal an! ;)
Motsche Sun, 06 Sep 2009 08:10:20 -0000
Antwort löschenecht mal ;)
nurleben Mon, 07 Sep 2009 15:18:20 -0000
Antwort löschenHm, Batzmanns Kritik hat mich doch wider umgestimmt :D. Ich überleg mir lieber genau, wofür ich mein Geld ausgebe :P.
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Kubrick_obscura Tue, 08 Sep 2009 18:01:25 -0000
Antwort löschenDu wirst es bereuen...
phoenix409 Fri, 05 Feb 2010 22:16:30 -0000
Antwort löschenKlasse geschrieben!
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...]Inglourious Basterds ist bei weitem einer der gewagtesten Filme dieses Jahres und spricht ein dunkles Kapitel der Geschichte an, wuschelt dessen fiktive Haare und gibt ihm einen kleinen Klaps auf die Backe. Oder doch eher einen Schlag ins Gesicht. Das Wort ,,Meisterwerk” werde ich – wie viele andere es schon getan haben – sicherlich nicht verwenden, dafür gibt der Film für mich zu wenig her. Das heißt aber nicht, dass Inglorious Basterds nicht gut war, er war sogar sehr gut. Wäre Aldo Raine real, würde er den Film lieben, seine hundert Nazi-Skalps hätte er sicher.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenSo kann „Inglourious Basterds” durchaus packen und unterhalten. Nicht zuletzt durch exzellente Schauspieler. Hier zahlt es sich auch aus, dass die amerikanische Produktion mit viel deutschen und auch staatlichen Produktionsmitteln unterstützt wurde. Das deutsche Publikum bekommt etwas für seine Steuereuros: Til Schweiger schweigt oder tobt stereotypisch. Diane Krüger als Filmdiva Bridget von Hammersmark chargiert wieder zu übertrieben und wirkt eher peinlich als passend. Viel besser treten Daniel Brühl als naiver Kriegs- und Kinoheld Zoller sowie August Diehl als äußerst scharf denkender Gestapomann auf. Tatort-Kommissar Christoph Waltz spielt den Nazi-Offizier Hans Landa großartig verschlagen und spleenig. Er hat tatsächlich eine größere Show als Brad Pitt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt allerdings bei all der Kriegs-Unterhaltung: Tarantino erzählt völlig ohne moralische Bedenken. Seine Nazijäger agieren ebenso menschenverachtend wie die Nazis. So was passiert einem wahrscheinlich, der nur in Schwarz-Weiß-Kategorien sieht.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenChristoph Waltz ist genial als "Jew-Hunter" Hans Landa. Dass ich aus einem Tarantino-Film komme und mir denke, dass ich gerne mehr zu den übrigen Charakteren erfahren hätte, ist einerseits eine positive Überraschung, zeigt aber auch die Schwäche des Episodenaufbaus und der Dramaturgie.
Die Basterds hatten bedeutend mehr "Roten Faden" als Kill Bill und sind definitiv einen Kinobesuch wert.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenTarantino ist bekannt als Cineast und Filmemacher. Und in Basters - mit dem Fokus auf Shosannas Kino und einem gewaltigen Film-im-Film, der eindringlich seinen Höhepunkt findet - übt er sowohl seine Obsession mit Rache, als auch seine Faszination mit Filmen aus. Das Ergebnis ist blutig und glorreich.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Inglourious Basterds ist aber trotz allem gut. Der stimmungsvolle Einstieg und die auch im weiteren Verlauf durchaus vorhandenen sehr guten Szenen trösten ohne weiteres über die (ebenfalls durchaus vorhandenen) Schwächen hinweg. Sicherlich, die lange Laufzeit ist auch wieder ausschweifenden Dialogen geschuldet. Doch wirken diese in dem Film nicht fehl am Platze, stören nicht und lassen den Zuschauer auch nicht gelangweilt im Kinosessel einschlafen. Im Endeffekt also: Ein durchaus guckbarer, guter Film.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine Menge brillanter Momente und effektiver Szenen, stehen ebensovielen Längen gegenüber und dem bekannten Tarantino-Problem, das schon in Death Proof sehr deutlich wurde: Die fehlende Disziplin und Entwicklung in Dramaturgie und Storyführung und die absolute Leere die hinter den Bildern steht.
Die Unterteilung in Kapitel kaschiert mehr schlecht als recht, dass der Film nach einer grandios-finsteren Eröffnungsszene, in der Christoph Waltz einen der wohl faszinierensten Bösewichte der jüngeren Filmngeschichte entwirft, relativ ziellos in sich geschlossenen Szenen aneinanderreiht, die nie eine in sich zwingend geschlossenen Handlung ergeben und von höchst durchwachsener Qualität sind.
Großartiger Wortwitz wechselt sich mit klamaukiger Sitcom-Dramaturgie ab, die einen sich bisweilen in der Hardcore-Version von "Hogans Heroes" wähnen lässt. Und immer wieder auch Langeweile und Szenen die weitergehen, wenn sie eigentlich ihr Zeit schon mehr als ausgespielt haben.
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Bandrix Mon, 24 Aug 2009 23:22:33 -0000
Antwort löschenAch komm Kill Bill 2 ist doch nicht so schlimm wie Death Proof ;)
yoda Wed, 26 Aug 2009 05:54:44 -0000
Antwort löschendem kann ich nur zustimmen
pxl Sat, 29 Aug 2009 10:39:38 -0000
Antwort löschenKETZER!!!
jardem Sun, 20 Dec 2009 11:17:19 -0000
Antwort löschenin kill bill 2 haben mich die längen nie gestört aber allem anderen kann ich nur zustimmen
der cineast Fri, 05 Nov 2010 00:17:53 -0000
Antwort löschenKill Bill 2 ist einfach brilliante Unterhaltung und hat nichts mit dem Death Proof Fiasko zu tun wie es einige nennen!
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RaekOne Thu, 10 Mar 2011 18:13:47 -0000
Antwort löschenHier muss ich dir doch ausnahmsweise in allen Belangen zustimmen.
nilswachter Thu, 17 May 2012 21:04:54 -0000
Antwort löschen"Das kann als Befreiungsschlag angesehen werden zur endgültigen Entdämonisierung der Nazizeit oder bubihafte Allmachtsphantasie eines Wolfenstein-Spielers mit Italofilmbackground - die Wahrheit liegt wohl in der Mitte." - Grossartig!
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWenn es das Wort gibt, will ich es hier verwenden: Grenzgeil. In jeder Hinsicht. Übertraf meine Erwartungen bei weitem, nicht nur weil Tarantino der erste Regisseur ist, der erkannt hat wie man Schweiger wirken lassen kann: Wenn er die Fresse hält. Für meinen Geschmack zitiert er sich zwar ein paar mal zu viel selbst, bleibt aber ein grandioser Film. Und mein Gott: Was für ein Hauptdarsteller.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEs gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Ist das Setting noch so tarantino-untypisch – die charakteristische Handschrift des Regisseurs macht sich immer wieder klar bemerkbar, sei es in Form von Schrifteinblendungen, gewissen Kameraeinstellungen, Schnitten, der Konzentration auf Aspekte, die andere Regisseure außer Acht lassen würden oder natürlich der Musikauswahl. Manche dieser Komponenten lassen letztendlich selbst in diesem Film das erwähnte 60er/70er-Jahre-Flair aufblitzen, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass Tarantino einst darüber nachdachte, die Geschichte als (Italo-) Western zu inszenieren. Der vertraut wirkende und vielseitige Soundtrack wirkt in dem nicht so vertraut wirkenden Setting etwas unstimmig. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, hätte er diese musikalische Varianz nicht beabsichtigt. [...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Fünf Kapitel, ein Film. "Inglourious Basterds" ist in jedem seiner Teile und als Gesamtstück ein Meisterwerk. So simpel die Story zunächst anmutet, so vielschichtig setzt Tarantino sie besonders über die Charaktere um, auf verwinkelte Erzählmanöver verzichtet er gänzlich und hat sie dank der ausgefeilten Leistungen seines Ensembles auch nicht nötig. Christoph Waltz ragt zwar heraus mit seiner aufsehenerregenden Performance, auf der Stufe unter ihm tummelt sich aber ebenfalls geballte Klasse, aus der nicht mal die zuvor als potenzielle Störfaktoren ausgemachten Schweiger und Diane Kruger herausfallen. Bei letzterer kann man sich zwar nicht ganz sicher sein, was da schauspielerisch tatsächlich gewollt oder einfach nur nicht besser gekonnt ist, aber wirklich schlecht spielt sie nicht. Handwerklich ist der Film in allen Bereichen bestens gelungen, sei es die Ausstattung, Robert Richardsons mal beinahe intime, dann wieder elegante und schwungvolle Kameraführung, oder die standesgemäß passgenaue Songauswahl.[...]
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wicky2 Thu, 20 Aug 2009 22:57:59 -0000
Antwort löschenmoin,
auch wenn du aus meiner sicht einwenig zu sehr auf die handlung eingegangen bist und dein text daher einige längen hat, habe ich doch selten eine so treffende und auch handwerklich saubere kritik gelesen. ich ziehe meinen hut. ; )
ChristiansFoyer Thu, 20 Aug 2009 23:08:09 -0000
Antwort löschenDanke schön. Ist eine sehr handlungsorientierte Kritik geworden, das stimmt, aber die Kapitelstruktur und die zwei aufeinander zulaufenden Handlungsstränge lassen sich, würde ich zumindest sagen, so schlüssiger beurteilen, als das ganze auf die Gesamtheit des Films zu verallgemeinern ;)
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenLängst nicht die Nazi-Trash-Granate auf die ich gehofft habe, aber schon recht amüsant. Die in Babelsberg gedrehten Studioszenen sehen zum Teil so unschön clean aus wie die Lindenstrasse. Dennoch macht der Film von Meisterdieb Tarantino Lust sich mal wieder einen echten Italo-Western oder gar den bösen "Ilsa - She Wolf of the SS" zu Gemüte zu führen.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenInglourious Basterds scheitert am Gros seiner Darsteller, die in ZDF-Fernsehfilmen ihre Bestimmung finden könnten. Er leidet aber auch unter seinen, für Tarantinos Verhältnisse, wenig originellen Dialogen, dem unterkomplexen Plot und seiner Konzeption: Dass Tarantinos Kino die Wirklichkeit bezwingt, die es entwirft, ist mittlerweile eine eben so tautologische Aussage wie die, das Steven Spielbergs Kino nach einem Vater sucht, den es nicht hat. In Inglourious Basterds wird dieser Zug von Tarantinos Kino mit einer Deutlichkeit inszeniert, die den Betrachter verstimmt, wenn ausgerechnet ein englischer Filmkritiker, der deutsches Kino liebt, ein Attentat auf Hitler in einem Kino plant.
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-elviZ- Sat, 05 Feb 2011 21:22:45 -0000
Antwort löschenEndlich einer der sich traut den Film nach objektiven Gesichtspunkten zu bewerten! "ZDF-Fernsehfilmen ihre Bestimmung finden könnten" - Wunderbar...!
J4KOB Wed, 01 Jun 2011 17:49:03 -0000
Antwort löschenkann zwar so ganz und gar nich mit der bewertung übereinstimmen, bin aber auch der meinung, dass die Qualität der Dialoge nur noch vereinzelt an das durchgängige Niveau von Pulp Fiction heranreicht.
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer Name Tarantino mag seit "Pulp Fiction" für Gewaltexzesse stehen, doch im Grunde wird bei ihm zu 80 Prozent gequasselt und höchstens zu 20 Prozent massakriert. Das ist auch hier der Fall. In den "Basterds" hebt er die Bedeutung der Sprache auf ein neues Niveau. Sie entscheidet auch darüber, wie viel Vergnügen man hat, und deshalb ist vom Besuch der deutsch durchsynchronisierten Fassung abzuraten. [...] Nun wandert der Beleg auf Zelluloid um die Welt: In Babelsberg entstehen Filme auf höchstem technischem Niveau. Ein Waltz vermag einem Pitt die Schau zu stehlen. Und dann vollbringt Pater Quentin natürlich die größte Exorzismusleistung: Er schafft es endlich, diesen Hitler auf andere Weise als durch Selbstmord zum Teufel zu schicken. Fantasie bringt Befreiung.
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Griselda Fri, 22 Jan 2010 00:30:44 -0000
Antwort löschenIch konnte leider nicht dem Link folgen und die ganze Bewertung lesen, aber was ich hier bei Moviepilot von Ihnen lese, war bei weitem am witzigsten. Das betrifft z.B. die Erwähnung von Babelsberg bzw. der Auswirkungen auf die Filmindustrie.
Ich glaube als Fan, Möglichkeiten wie diese sind nicht gut für einen wie Q.T.
"Pater Quentin" [...] fand ich auch einen schönen Ausdruck/Nachsatz mit erheiternder Nebenbedeutung, auch wenn der wohl von den meisten nicht mehr (im Zusammenhang) verstanden wird.
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Inglourious Basterds" ist ein Rächerfilm. Und einer der ersten, wenn nicht der erste überhaupt, der diesen in anderen Genres wie Western und Thriller leidlich bekannte Topos auf den Kriegsfilm überträgt. Umso überraschender aber, dass Tarantinos größtes Stilmittel dabei eben nicht die exemplarische Darstellung von Gewalt ist (auch wenn das Skalpieren und das Einritzen von Hakenkreuzen auf Soldatenstirne durchaus drastisch ins Bild gerückt wird), sondern der - gleichfalls messerscharfe - Dialog. [...] Er müsste damit eigentlich als Dramatiker entdeckt werden, den man spielend auch auf die Bühne bringen könnte. Denn die spannendsten, abgründigsten Szenen sind hier eigentlich immer jene, an denen zwei Menschen am Tisch sitzen und reden: etwa die grandiose, ganze 20 Minuten dauernde Verhörszene gleich zu Beginn.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenDas Argument, das man gegen Tarantino (hier und grundsätzlich) machen kann, wäre und ist ja auch, dass er intellektuell und moralisch und sonstwie über die Adoleszenz nie hinausgelangt ist. Dass die Wünsche, die er in seinen Filmen inszeniert, Nerd-Fantasien sind. Dass man auf erwachsenere Weise über Schuld, Rache, Gewalt und Geschichte nachdenken kann, als er das hier und überhaupt tut. Schon das ist eine sehr zweischneidige Angelegenheit, weil Tarantino in seinen besseren Momenten adoleszente Fantasien, wie wir alle sie kennen und haben - bewusst oder nicht - gerade in ihrer äußersten Ambivalenz und Zweischneidigkeit vorführt. Mit Mendelsohn müsste man aber sagen: Der Nerd in mir ist ein Nazi. Und das scheint mir dann doch in einer Weise übertrieben, dass es schon keine Übertreibung mehr ist, sondern gefährlicher Blödsinn.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Inglourious Basterds» ist ein hohler Selbstjustiz-Kriegsfilm mit Überlängen, der aber immerhin kurzweiliger ist als andere Plauder-Werke von Tarantino.
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TheDrPepperPower Sun, 12 Aug 2012 16:54:53 -0000
Antwort löschenWie kann man als "Kritiker" für einen offensichtlich zumindest relevanten und wichtigen Film nur ein paar dumme Zeilen hinrotzen? Das kannst du dir auch gleich schenken.
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenUm unter all den Euphorikern mal eine Gegenstimme zu erheben: Tarantino und dieser Film sind völlig überschätzt. Okay, einige kammerspielartige, maliziöse Szenen sind seitens der Schauspieler hervorragend gespielt. Der Film ist spannend, man langweilt sich nicht. Waltz, Diehl, Brühl, Pitt, Schweiger, sie spielen alle erstklassig, aber ehrlich gesagt auch die Typen, als die man sie schon mehrfach gesehen hat. Ansonsten haarsträubend-geschmacklose Trash- und unappetitliche niveaulose Gewaltszenen und somit ärgerliche Qualitätsbrüche. Außerdem ist die Synchronisation in einigen französisch gesprochenen Szenen miserabel. Und was die Karikaturen einiger Nazis angeht, da wächst der Film kaum über das niedrige Niveau der Schmonzette "Mein Führer" mit Helge Schneider hinaus. Mit solchen Albernheiten an Hitler "Rache" nehmen und Geschichte verfälschen: Das ist mitnichten genial, sondern kindisch!
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Jörg von Grass Mon, 28 Sep 2009 15:24:00 -0000
Antwort löschenHallo liebe Kirsten! Schön das wir mal wieder einer Meinung sind! Liebe Grüße, Jörg
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEin eigenwilliger, grellbunter Kriegsfilm in fünf Akten, der unter Rückgriff aufs Genrekino die Paradoxien des Historienfilms souverän unterläuft. In der für Quentin Tarantino typischen Mischung aus Autorenkino und B-Movie wird dabei die Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit den Mitteln des Kinos entscheidend umgeschrieben. Virtuosität und burleske Theatralik halten sich beim Versuch, den Zweiten Weltkrieg als popkulturelles Spiegelkabinett zu etablieren, ungefähr die Waage.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEr kam nach Berlin und Babelsberg, fühlte sich anscheinend pudelwohl und drehte einen seiner konzentriertesten und gelungensten Filme seit Jahren. Ein Sieg auf ganzer Linie kann Kultregisseur Quentin Tarantino mit seinem neuen Werk „Inglourious Basterds“ verbuchen. Mit Brad Pitt in einer Beinahe-Hauptrolle und deutschem Schauspielpersonal wie Til Schweiger, August Diehl und Daniel Brühl ist dieses Action-Märchen zudem prominent besetzt. Doch in Erinnerung bleiben sie alle weit weniger als Christoph Walz, der als vordergründig liebenswürdiger Gentleman-Oberst mit leider allzu hinterhältigen Absichten mit einer lockeren Souveränität seine Kollegen an die Wand spielt - und nicht umsonst dafür in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.
Als berüchtigter Judenjäger Hans Landa ist er damit beauftragt, auch im von den Deutschen besetzten Frankreich die Judenfrage ebenso wie im Reich zu lösen. Im französischen Hinterland operieren unter dem Kommando von Aldo Raine (Brad Pitt)…
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDoch das Ausagieren von Sehnsüchten mittels Gewalt spielt in Inglourious Basterds keineswegs die bedeutendste Rolle. Wo Death Proof eine Hymne auf die Bewegung war, handelt der neue Film zuallererst von Sprache. Tarantino hat darauf insistiert, über einen möglichst bunt gemischten Cast zu verfügen. Das Sprachwirrwarr bietet nun nicht nur Grundlage für einige der besten Gags des Films. Mit dem SS-Oberst Hans Landa, den der Österreicher Christoph Waltz als genießerischen Sadisten spielt, der seine Opfer mit Worten narkotisiert, ist auch die zentrale (Bösewicht-)Figur ein Sprachvirtuose.
[...]
Bei Tarantino heißt die zentrale Aktion, die mit herrlicher Verzögerungstaktik verwirklicht wird, dann auch nicht umsonst "Operation Kino" : Geschichte wird hier endlich wieder zum Möglichkeitsraum - und alle Möglichkeiten kommen für einen entscheidenden Augenblick lang in einem Lichtspielhaus in Paris zum explosiven Stillstand.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWir sehen hier einem Mann zu, der das Kino liebt. Er liebt nicht uns, sein Publikum. Ihm ist es egal, daß die Leute - besonders in seinem Heimatland - scharenweise aus einem Film rennen werden, in dem sie dazu gezwungen sind, Untertitel zu lesen, und das einen Großteil des Films lang. Hinter all dem Irrsinn, den Tarantino ausstrahlt, hinter dem bescheuerten Image, das er nach draußen trägt und dem Quatsch, den er erzählt, steckt ein Filmemacher, der noch großen Respekt vor dem Medium hat.
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J. Buttgereit Sun, 09 Aug 2009 06:18:23 -0000
Antwort löschenTolle Kritik. Genau so isses.
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filmbaum Mon, 24 Aug 2009 14:30:48 -0000
Antwort löschen"Inglourious Basterds" auf Platz 1 der amerikanischen Box-Office-Wertung vom Wochenende, bisheriges Einspiel bereits ca. 40 Millionen. Soviel zum Thema rausrennen aus einem untertitelten Film...
Julio Sacchi Tue, 25 Aug 2009 11:08:45 -0000
Antwort löschenNa ist doch schön. Nur wird der Film mit Ach und Krach die 100 vollmachen und ist damit nun auch wieder nicht der Superknaller, den sich die Weinsteins davon erhofften.
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit seinem neuen Film "Inglorious Basterds", der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wurde, schreibt Quentin Tarantino das erste Mal "historische" Geschichte und bringt ein krudes Racheepos auf die Leinwand. Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen, vor allem deutschen Stars inszeniert. Doch was im Endeffekt dabei herauskam ist nicht wirklich bemerkenswert, außer einer grandiosen schauspielerischen Leistung von Christoph Walz, der auf dem Festival in Cannes mit Recht die Goldene Palme als bester Darsteller erhielt. Ansonsten jede Menge heiße Luft, viel sich hinziehendes Geschwafel und ein groteskes...
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Fulsome. Wed, 29 Jul 2009 18:13:31 -0000
Antwort löschen...und ich hatte mir gerade nach der gurke "death proof" soviel von ihm erhofft. werde ihn mir aber trdm mal zu gemüte führen, vielleicht seh das nicht ganz so kritisch wie du;).
Jörg von Grass Thu, 30 Jul 2009 08:01:25 -0000
Antwort löschenKlar sollte jeder ins Kino gehen un´d sich seine eigene Meinung bilden. Wie ich in der Pressevorführung gesehen habe, werden bei Tarantino-Filmen ja sowieso andere maßstäbe angesetzt, als bei anderen Filmen und dabei mache ich nicht mit. Also: selber schauen, Meinung bilden und ab geht die Diskussion! Bin gespannt! ;-)
cannibal83 Thu, 30 Jul 2009 08:57:52 -0000
Antwort löschen"Stellenweise erinnern die Dialoge (die von Tom Tykwer aus dem Englischen übersetzt wurden!) an den belanglosen "Girls-Talk" aus der europäischen Langversion von "Death Proof - Todsicher", der schon einen Tiefpunkt im Schaffen von Tarantino markierte, aber "Inglorious Basterds" untertrifft diesen noch um einiges."
Besonders diese Stelle bereitet mir Skepsis, was "Inglorious Basterds" angeht. Aber auch ich werde mir eine eigene Meinung bilden.
Timo82 Mon, 17 Aug 2009 07:17:45 -0000
Antwort löschenGerade die Dialoge sind es doch, die Tarantinos Werke auszeichnen! Sie machen seine Filme so einzigartig! Ich gehe ins Kino um unterhalten zu werden und das schafft Tarantino immer wieder! Ich freue mich auf diesen Film, wie auf keinen anderen in diesem Jahr!
aggrotainment Thu, 20 Aug 2009 18:21:01 -0000
Antwort löschenjawohl. erstklassige Unterhaltung in allen Waltz Szenen, wenn man auf Tarantino steht.
Jörg von Grass Fri, 04 Sep 2009 21:16:57 -0000
Antwort löschenWaltz ist großartig!!! Aber das war er auch schon bevor Herr Tarantino ihn für sich entdeckt hat. Wenn man nun aber Herr Waltz von Inglourious Basterds abzieht - was bleibt dann??? Deutscher "Girls Talk" wie bei "Death Proof".
Jimmie Dean Fri, 11 Sep 2009 23:21:44 -0000
Antwort löschenBis auf Death Proof habe ich alle Tarantino-Filme zuhause(Original) - Aber auch in diesem Fall bin absolut deiner Meinung. Ich saß größtenteils gelangweilt im Kinosessel und hab mich über die 7 Euro geärgert die ich dafür zahlen musste.
Krähe Sat, 26 Sep 2009 07:41:33 -0000
Antwort löschenDie Dialoge in seinen Filmen sind doch das Beste und das in JEDEM Film.
Krähe Sat, 26 Sep 2009 07:45:29 -0000
Antwort löschenMittlerweile kennt man doch seine Art des Filme machen und müsste eigentlich wissen was ein erwartet wenn man sich ein Tarantino antut!!!
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Jörg von Grass Mon, 28 Sep 2009 15:20:46 -0000
Antwort löschenBlöd ist nur, wenn man sich jeden Film von Ihm aus beruflichen Gründen "antun" muss. Und ich finde das seine Filme alle recht unterschiedlich sind. "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" genauso wie "Reservoir Dogs" sind großartig! Die Laberei bei den letzten beiden Filmen ist allerdings wirklich aufgeblasen und anstrengend. Bei "Death Proof" konnte man das ja noch mit der europäischen Version entschuldigen, der man gegenüber der amerikanischen "Grindhouse"-Version mehr als eine halbe Stunde Gelaber zugefügt hatte. Bei "Inglourious Basterds" gibt es keine Entschuldigung!
Krähe Wed, 18 Nov 2009 19:00:55 -0000
Antwort löschenDann trifft der Herr Tarantino halt nicht dein Geschmack und das ist ja auch ok. Würde ich auch als anstrengend empfinden wenn ich mir aus beruflichen Gründen dann solche Film anschauen muss.
Kommentare (587) — Film: Inglourious Basterds
divisi Sun, 16 Jun 2013 09:44:48 -0000
Kommentar löschenEine Sache mag ich an Tarantino-Filmen nicht: Sie bekommen keine eigene Filmmusik. Tarantino ist inzwischen dermaßen erfolgreich sich einen Komponisten leisten zu können, dem er sogar künstlerische Freiheiten erlaubt. Die heutige Filmlandschaft könnte diesbezüglich mehr Mut brauchen.
Inglourious Basterds ist eigentlich ein recht guter Film, der mich aber nicht sonderlich berührte. Ich kann aber verstehen, wenn er für manche Leute als Lieblingsfilm gewertet wird - allein die Darsteller sind klasse.
Kann der Waltz eigentlich wirklich vier Sprachen fließend sprechen?
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Filmkenner77 Sun, 16 Jun 2013 15:14:28 -0000
Antwort löschenKann er und genau deshalb war er als deutschsprachiger Schauspieler der Wunschkandidat von Tarentino. Erst sollte ja Leonardo Dicaprio Landa spielen, der ja auch ein wenig deutsch spricht.
divisi Mon, 17 Jun 2013 22:36:06 -0000
Antwort löschenInteressante Info, danke.
Trygan Tue, 11 Jun 2013 07:56:35 -0000
Kommentar löschenBis auf den extrem geilen opener mit ch. waltz geht der film irgendwie komplett an mir vorbei ... alles zu übersteigert ohne dabei gut zu sein ....
ich weiß wie viel leute den film mögen und denen sei es auch gegönnt, aber mich trifft er irgendwie nicht .... wenn nicht die schauspielerischen einzelleistunge so gut wären hätte ich mit 5,0 gewertet und das wäre bei filmen die ich im kino gesehen habe die unterste grenze ...
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(VINCENTVEGA) Thu, 30 May 2013 18:28:14 -0000
Kommentar löschen"Once upon a time Nazi occupied France..."
Wuchtige, aber auch präzise inszenierte Weltkriegsballade. Tarantino bedient sich mal wieder jeglicher Stilmittel. Die Musik ist wie immer fantastisch, am Anfang des 5ten Kapitels mit "Cat People" von David Bowie, geil. Die Dialoge sind lässig und lang, die Kamera ist ruhig und erinnert an den Italowestern, die Basterds stellen passend dazu die perfekten Antihelden. Diese angführt von Brad Pitt, der wahrscheinlich jede Rolle dieser Welt authentisch rüberbringt. Til Schweiger als messerschwingender, schweigsamer, Nazimordender Hugo Stieglitz an seinem Karrierehöhepunkt und Michael Fassbender auf dem Wege dorthin.
"Uhh das ist ein Bingo."
"Sagt man das so, das ist ein Bingo?"
"Einfach nur Bingo."
"Bingooo!"
Was für eine Figur ist Tarantino und Christoph Waltz denn da gelungen.
Perfektion.
Die Betonungen der einzelnen Wörter. Die herausragende Mimik und Gestik.
Noch einer der wahrscheinlich seinen Karrierehöhepunkt erreicht hat, aber was für einer.
Das ist Blockbuster-Kino wie ich es mir vorstelle, mit Niveau, tolles Drehbuch, großartige Darsteller.
"Das ist Sergeant Donnie Donnowitz, sein Spitzname ist wahrscheinlich geläufiger, der Bäärenjude! Wenn du von Aldo "dem Apachen" gehört hast, dann bestimmt auch vom "Bärenjuden."
"Ich hörte vom Bärenjuden."
"Was denn?"
"Der Mann schlägt deutsche Soldaten mit einem Prügel."
"Er zerschmettert Ihnen die Birne mit einem Baseballschläger, so sieht´s aus."
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whitywhite Thu, 30 May 2013 00:36:19 -0000
Kommentar löschenWiedermal ein äußerst gelungener Film von Tarantino, den ich wahrscheinlich mit 8 bewertet hätte, wenn da nicht Christoph Waltz wäre, der seine Rolle einfach grandios gespielt hat. Er ist definitiv der Grund warum es Inglourious Basterds auf meine Lieblingsfilmliste schafft.
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wolfmother Mon, 27 May 2013 21:38:10 -0000
Kommentar löschenEin äußert gelungener, witziger und vorallem unterhaltender Film der Tarantinos Signatur zu erkennen lässt. Sicherlich kein Familienfilm und noch weniger ein Aufklärungsfilm.Manche werden sicherlich den Kopf darüber schütteln, andere widerum sich köstlich amüsieren, vorallem diejenigen unter uns die Tarantinofans sind. Das Inglourious Basterds meiner Meinung nach sehenswert ist liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung mit Christoph Waltz, Daniel Brühl und Brad Pitt.Vorallem Waltz interpretiert seine Rolle überaus authentisch und zieht mit seinen Charm auch den Zuschauer in seinen Bann.
Leider versteh ich nicht, was ein gewisser Til Schweiger und eine gewisse Diane Krüger im Film verloren haben.Meiner Meinung nach sind diese völlig deplatziert und tragen negativ zum Film bei.
Von mir gibts 8 von 10 Punkten.Einziger Kritikpunkt sind wie bereits erwähnt Krüger und Schweiger.
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LadyDeWinter Thu, 23 May 2013 07:34:19 -0000
Kommentar löschenSchwarzhumorig, bitterböse, blutig - selbst nach mehrmaligem Schauen ist der Film immer noch ein Highlight. Christoph Waltz ist die perfekte Besetzung für Hans Landa - nie habe ich ihn so überzeugend spielen sehen.
Nur, was Til Schweiger in diesem Film zu suchen hatte, ist mir immer noch ein Rätsel.
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TheAvenger68 Thu, 23 May 2013 07:43:30 -0000
Antwort löschenEs zeichnet den Film aus, dass er trotz Schweigers Mitwirken klasse ist ;-)
LadyDeWinter Thu, 23 May 2013 07:44:33 -0000
Antwort löschenSo habe ich das noch gar nicht gesehen :) Jetzt würde ich ihm gerne 11 Punkte geben <3
TheAvenger68 Thu, 23 May 2013 10:46:08 -0000
Antwort löschenHa, Til Schweiger wertet einen Film auf.
Wer hätte das für möglich gehalten ??? ;-)
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LadyDeWinter Thu, 23 May 2013 11:10:19 -0000
Antwort löschenVerquere Logik ... und eigentlich ein Oxymoron, da "Til Schweiger" und "Film aufwerten" sich definitiv widersprechen! :)
TheAvenger68 Thu, 23 May 2013 12:58:44 -0000
Antwort löschenIch finde es aufregend wenn du solche Sachen sagst :-)
natedb Sat, 18 May 2013 23:00:02 -0000
Kommentar löschen(Spoiler, auch zu "Django Unchained")
Was hat "Inglourios Basterds" nicht, was "Django Unchained" haben soll? Ach ja! Stimmt - er hat keine Längen! Nicht, dass ich "Django Unchained" nicht mögen würde, allerdings war mir das lange, intellektuelle und recht sinnlose Gefasel dort teilweise einfach etwas zu langweilig und sogar nervig. "Django Unchained" hätte sein perfektes Ende nach dem Tod von Calvin Candie und Dr. King Schultz gehabt, aber nein, es ging noch weiter...
Eine Schwäche wie diese hat "Inglourios Basterds" nicht und die Dialoge, auch hier wunderbar, wie man es von Quentin erwarten darf, geraten hier nie zum reinen Selbstzweck.
Der Film bietet einige wirklich sehr, sehr starke Szenen, die Beste möglicherweise direkt zu Anfang: Hans Landas Verhör des Farmers La Patide - eine mitreißende Sequenz, fabelhaft geschrieben, voller Suspense und mit einem diabolischen Christoph Waltz, der in diesem Film zweifellos die beste Performance seines Lebens gab. Ja, Dr. King Schultz war auch ganz toll, aber der liebe Zahnarzt muss gegenüber dem teuflisch gewieften Judenjäger leider kürzer treten, sorry.
"Inglourios Basterds" ist pure Provokation, denn Mr. T scheißt auf die Historie und dreht alles wie er es will. Er lässt die hohen Nazi-Tiere, Adolf eingeschlossen, von einer jüdischen Kino-Betreiberin in einen Saal pferchen und alle miteinander untergehen. Zusätzlich wird Hitler auch noch der verrückte Kopf zerschossen...
Unterlegt von Morriccone bis David Bowie erschafft Quentin Tarantino einprägsame, extrem starke Sequenzen, mit ansehnlichen Schauspielern in Top-Form. Bemerkenswert ist auch Diane Kruger als Bridget von Hammersmarck, sowie die vielen deutschen Mimen die ihren Weg ins Tarantino-Universum fanden. Sogar der von allen ach so verhasste Til Schweiger ist dabei, was gar nicht mal schlimm ist, da er im gesamten Film nur zwei Sätze von sich gibt und ansonsten nur grimmig dreinschaut.
Ich persönlich ziehe diesen Film "Django Unchained" vor. "Inglourios Basterds" wirkt insgesamt weniger selbstverliebt auf mich, ist von der Länge her perfekt abgestimmt, Soundtrack und Bilder sind ein Fest für Aug und Ohr und das Drehbuch ist gewitzt, intelligent - herausgekommen ist ein manchmal charmantes, oft sehr brutales, teilweise ziemlich dramatisches, witziges und einzigartiges "Märchen", so will ich es mal nennen.
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Hfonda15 Sun, 19 May 2013 00:04:57 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar aber am Ende bleiben Tarantino Streifen einfach Geschmackssache, bei mir hat Django wie bei dir IB NE 9 bekommen und fande, dass der nur seeehr kurze Längen hatte. IB hatte sehr geniale Ansätze, teilweise extrem starke Szenen aber in meinen Augen , hatte er einfach die Längen, die du bei Django beschreibst und hat ,,NUR" ne 8 bekommen.
natedb Sun, 19 May 2013 08:30:01 -0000
Antwort löschenDanke und ja, ist natürlich alles Geschmacksache :) Django Unchained hatte ja auch wirklich tolle Szenen, aber in IB haben sie irgendwie mehr Biss finde ich :D
kobbi88 Sun, 19 May 2013 10:29:35 -0000
Antwort löschenGenialer Kommentar, bin absolut deiner Meinung. Bei Django, bei Kruger, bei Schweiger (Spoiler: sobald er mehr als drei Wörter sagt wird er konsequenterweise erschossen), bei der Anfangsverhörszene. Ach, bei einfach allem! :)
natedb Sun, 19 May 2013 10:58:08 -0000
Antwort löschenOh vielen lieben Dank :)
Vielleicht sollten sich Schweiger-Hasser ja aus genau diesem Grund Inglourios Basterds ansehen :P
cinram Sun, 19 May 2013 15:53:22 -0000
Antwort löschenIch find die "Basterds" auch einen TICK smarter als den schon großartigen "Django"!
Deine Bemerkung über Diane Kruger stimmt! Ich steh wirklich überhaupt nicht auf die, aber so "gut" wie hier, war sie noch nie und wird sie auch nie wieder sein! Komisch- Quentin hat das Talent, aus allen seinen Figuren, das BESTE rauszuholen!
"See this eyes so green...! :)
natedb Sun, 19 May 2013 15:56:49 -0000
Antwort löschenDer David Bowie Song passt einfach so perfekt zu dieser Szene, es ist unglaublich :D
cinram Sun, 19 May 2013 16:07:20 -0000
Antwort löschenDen Song hab ich zum 1. Mal ´82 im Abspann zu dem mittelmäßigen "Cat-People" gehört! Bei Tarantino kommt der hier richtig "wuchtig" rüber, obwohl wir uns im Jahr ´45 befinden, aber Quentin hat einen exzellenten Musik- Draht ;)
natedb Sun, 19 May 2013 16:25:27 -0000
Antwort löschenJa, er hat wirklich ein Gespür für die richtigen Songs zur richtigen Zeit :)
Und "Cat People" ist echt super, den eigentlichen Film habe ich leider nicht gesehen..
cinram Sun, 19 May 2013 16:35:02 -0000
Antwort löschenDu meinst den, mit Nastassia Kinski?
natedb Sun, 19 May 2013 16:49:08 -0000
Antwort löschenJa
natedb Sun, 19 May 2013 16:49:31 -0000
Antwort löschenAber wenn der ohnehin eher mittelmäßig sein soll habe ich ja auch nicht viel verpasst
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cinram Sun, 19 May 2013 16:57:33 -0000
Antwort löschenIst natürlich Geschmack, aber ich finde, der geht echt nicht über Mittelmaß hinaus! Ich bin damals vorwiegend rein, um eine geile Verwandlung Nastassias, in ein Katzenmonster zu sehen, aber auch das ist nur sehr bescheiden gelungen (so gut, wie kaum was zu sehen)!
Ich glaub, dem Regisseur Paul Schrader kam es mehr auf erotische Aspekte, als auf Spannung, oder etwa Grusel an...!
natedb Sun, 19 May 2013 22:49:18 -0000
Antwort löschenNaja, ich hab den Film noch aufgenommen. Vielleicht seh ich ihn mir irgendwann mal an wenn nichts besseres läuft. Aber mit soetwas wie dem, was du beschreibst, hatte ich schon gerechnet...
herrmann.jemine Fri, 17 May 2013 09:16:53 -0000
Kommentar löschenepochal erzählt, vielleicht an manchen stellen etwas zu lang und detailliert. ein riesen haufen an geilen charakteren und ne menge handlungsstränge, allesamt für sich allein gesehen klasse bis sensationell. unterm strich stört mich die gesamtlänge aber doch zu sehr für eine absolute topwertung.
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Cellmorbasg Tue, 14 May 2013 17:09:47 -0000
Kommentar löschen*enthält kleine Spoiler*
Der Film beginnt mit einer Episode in der die Spannung und die Angst zum greifen sind. Ein perfektes Stück Kino in dem alles konzentriert ist, was diesen Film so gut macht. Da ist zum einen der sprachliche Genuss für die Ohren. Die verschiedenen Sprachen geben den Dialogen ganz eigene Facetten und umgekehrt. Die Sprache ist auch ein wichtiger Teil der Figur Hans Landa. Er ist der einzige der alle vier im Film gesprochenen Sprachen beherrscht. Seine Überlegenheit drückt sich aber auch in der Lieblichkeit aus mit der er nicht nur das dafür prädestinierte Französisch, sondern auch das Deutsche erklingen lässt. Es ist Teil seiner angenehmen Erscheinung die umso mehr, von der ersten Sekunde an, seine Grausamkeit hervortreten lässt. Sein innerstes verbirgt sich hinter einer Fassade, nicht nur für die Feinde, auch für die Freunde. Denn die Skrupellosigkeit Hans Landas macht vor ideologischen Grenzen nicht halt. So ist es kein Wunder, dass die schöne Maske fällt, als Aldo Raine ihm die Möglichkeit nehmen wird sie fortan aufrechtzuerhalten.
Die Dialoge mit dem dominierenden Hans Landa sind aber nicht das Ende der Köstlichkeiten. Auch die eher neckischen Sprachduelle zwischen Shosanna und Fredrick Zoller zeigen eine Anspannung, die auf eine Explosion bloß wartet. Und als man kaum noch damit rechnet, folgt kurz darauf ein Filmtod in schauriger Schönheit. Er ist Teil des in Episode fünf sich auflösendem Handlungsgeflechts. Davor leistet sich der Film jedoch einen weiteren Höhepunkt in der Taverne, denn wie so oft in diesem Film ist die Sprache auch hier handlungstreibend. Sprachfeuerwerke deren Kunstfertigkeit Freude bereiten, die jedoch auch eine emotionale Dichte erzeugen, weil man nie weiß wann sie von verbaler Gefährlichkeit in körperliche Gewalt umschlagen.
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Andy the X Tue, 14 May 2013 17:34:59 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar.
Jedes Mal wenn ich den Film sehe, bedauere ich, dass ich weder Französisch noch Italenisch spreche. Ich glaube, dann würde mir der Film noch besser gefallen als er es ohnehin schon tut.
Cellmorbasg Tue, 14 May 2013 17:43:32 -0000
Antwort löschenWobei ich diesmal festgestellt habe als ich mit den Untertiteln nicht mitkam, dass ich den Film gut genug kannte um mal einfach ein paar Zeilen auszulassen. Die verschiedenen Sprachen nur zu hören finde ich schon zauberhaft. Mit dem Verstehen hat es leider im Französischen auch nach fünf Jahren Schulunterricht nicht geklappt.
TheFahil Tue, 14 May 2013 08:33:13 -0000
Kommentar löschenWiedereinmal ein super Tarantino Film. Vorallem Christopher Waltz in seiner Rolle als Hans Lada ist genial! Wer Tarantino mag, muss diesen Film unbedingt noch schauen.
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skradan Mon, 13 May 2013 15:40:23 -0000
Kommentar löschenTeils amüsant, teilweise großartig, teils langweilig. Ich hatte mir mehr erhofft, bekam jedoch nur eine überspitzte Variante des typischen US-WWII-Schrotts, den es haufenweise in den Regalen gibt. Warum gerade Eli Roth, dem ich schauspielerisches Können absolut abspreche, eine Rolle bekommen hat, ist mir schleierhaft.
Christoph Waltz hat sich mit dem Film ein Denkmal gesetzt; Tarantino - so leid es mir tut - jedoch nicht.
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Donzaffi Fri, 10 May 2013 08:11:05 -0000
Kommentar löschenWieso steht hier eigentlich nicht das es ein Remake ist ?
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movie.max Fri, 10 May 2013 08:14:25 -0000
Antwort löschenWeil es die Handlung des 'OriginalsÄ nicht aufgreift, sondern nur ein paar Huldigungen hervorbringt.
Donzaffi Fri, 10 May 2013 09:00:48 -0000
Antwort löschenTut Krieg der Welten auch nicht und es wird uns als Buchverfilmung verkauft, die Liste lässt sich noch sehr lange fortführen.
Man könnte es ja zumindest mal mit einem Satz erwähnen
TheNumber Sat, 04 May 2013 14:37:18 -0000
Kommentar löschensuper geil. quentin tarantinos drehbuch ist wieder mal grandios, tolle dialoge mit super intensiver dramaturgie. natürlich muss man ihn auch für den charakter hans landa, der von christoph waltz überragend verkörpert wird. nur die nazi-jäger haben mir nicht soo gut gefallen wie der rest, auch wenn ich brad pitt in der rolle ganz gut fand. richtig guter film, muss man gesehen haben!
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NotTooOldForThisShit Wed, 01 May 2013 17:29:32 -0000
Kommentar löschenMit Sicherheit ein guter Tarantino, kann jedoch mit dem Trio Reservoir Dogs, Pulp Ficiton und Jackie Brown nicht mithalten. Wer meint dass die Dialoge und Musik in Inglorious Bastards hervorragend sind, hat bei den ersten drei Filmen wohl nicht richtig hingehört. Einige stellen ziehen sich etwas in die Länge und wären meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen. Am überzeugendsten ist der Anfang mit Waltz, denn dort sieht man den Inhalt eines genialen Drehbuchs glänzen, jedoch nimmt der Glanz schnell wieder ab. Im Grunde ein guter Film, jedoch machen ein paar Nazikiller und viel Blut noch keinen Tarantino Film aus wie man sie normalerweise von ihm kennt.
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Velly Wed, 01 May 2013 19:05:20 -0000
Antwort löschenHat mich auch nicht so richtig überzeugt...
Ich fand zwar drei Szene ausgesprochen gut (Anfang mit Waltz, dann die Szene in dem Lokal mit dem Kuchen und die Szene in der Kellerbar mit Fassbender und Diehl), aber das war es dann auch schon.
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NotTooOldForThisShit Thu, 02 May 2013 09:26:51 -0000
Antwort löschenGenau, also da fand ich Django schon unterhaltsamer. Ganz zu schweigen von dem glänzenden Soundtrack
Freakwood Thu, 23 May 2013 11:20:44 -0000
Antwort löschenDer Soundtrack bei Django ist meiner Meinung nach überragend - da kommt Inglourious Basterds nicht hinterher. Habe hier die selbe Punktzahl vergeben. Der Film entlockt zwar das eine oder andere "Woho" aber das sind definitiv keine neun oder gar zehn von zehn Punkte..
Draza Wed, 01 May 2013 14:47:04 -0000
Kommentar löschenGehört zu Tarantino`s top 5 nach Pulp Fiction und Kill Bill 1 + 2. Christoph Waltz.... Grandios gespielt
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JonnyvsSherlock Sat, 27 Apr 2013 19:06:57 -0000
Kommentar löschenJa, Herr Tarantino, jetzt haben sie mich. Warum? Darum:
Der Film hat einen Einstieg, der Seinesgleichen sucht. Erst wird man von wunderbarer Musik eingelullt, um anschliessend dem genialen Dialog beim Milchbauern lauschen zu dürfen. Der grandiose Christoph Waltz überzeugt sofort mit seiner Perfomance des S.S Offiziers Hans Landa. Der Beginn macht wirklich Lust auf den Film. Die Kapitelaufteilung passt hervorragend zum Gesamtwerk. Die teils sehr explizite Gewalt zieht sich nicht wirklich durch den Film, sondern wird nur in ein paar bestimmten Szenen dargestellt. Diese haben es dafür aber richtig in sich. Die Dialoge bleiben Tarantino-typisch vom Anfang bis zum Ende genial. An den Schauspielern kann man auch nicht meckern. Sie spielen allesamt sehr gut. Allen voran natürlich Christoph Waltz. Brad Pitt gibt (in einer untypischen Rolle) auch eine tolle Leistung ab. Sogar Til Schweiger spielt recht passabel. Der Schnitt und die Kamera machen richtig Spaß und die manchmal ins Bild geschriebenen Namen sind ein netter Effekt. Die Musik ist stehts passend und mitreissend. Der Eindruck direkt nachdem Film ist schier überwältigend. Jedoch fehlt mir noch etwas. Der letzte Schritt zur Perfektion sozusagen. Ausserdem fand ich einige Szenen etwas zu blutrünstig.( An einer Stelle sogar unnötig)
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JamesMoriarty Fri, 26 Apr 2013 13:23:52 -0000
Kommentar löschenLeider kam dieser Film in die Kinos, als mein Filmgeschmack und ich noch in ganz anderen Ecken unterwegs waren. Besonders jetzt, wo mich Django im Kino umgehauen hat (im O-Ton wohlgemerkt), bereue ich es zutiefst, dieses Meiterwerk nicht auf der großen Leinwand gesehen zu haben.
Über die großartige Leistung unseres Lieblingsöstereichers ist wohl schon genug gesagt worden und das der ganze Film, bishin zum explosiven Finale, grandios ist, muss auch nicht mehr erwähnt werden.
Was mir aber an Tarantinos Werken besonders gefällt, ist die Konsequenz mit der er an den Stoff geht. Seine Helden sterben genauso sang und klanglos wie es die Bösen tun. Keine pathetischen Sterbeszenen, ein Schuss, viel Blut und gut. Die Guten sterben eben auch.
Das Gleiche macht er auch mit den Sprachenn in seinem Film. Ich habe mal gehört, die Amerikaner hassen Untertitel, was der Grund dafür ist, dass sie alle guten europäischen Filme nachdrehen. Tarantino ist das zum Glück herzlich egal. Da sprechen die Franzosen französisch, die Deutschen deutsch und die Amerikaner Englisch. (Oder in Landas Fall englisch, französisch, deutsch und italienisch).
Alles in allem kann man nur sagen: Egal was er macht, Tarantino hat es einfach drauf!
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ArasAhmad Mon, 15 Apr 2013 18:06:27 -0000
Kommentar löschenEiner meiner lieblings Tarantino Film.
Es hat einfach alles was man von einem Tarantino Film erwartet, eine gute Story, noch bessere Dialoge und dazwischen viel zeit zum nachdenken. Besonders Christoph Waltz
als Hans Landa gefällt mir hier sehr gut, Brad Pitt in der Rolle als Aldo Raine ist authentisch und visuelle sehr gut dargestellt worden. Mit unseren deutschen Schauspielern die in diesem Meisterstück von Tarantion mitwirken durften, brauchen wir uns auch nicht zu verstecken. Sowohl Diane Kruger als Bridget Von Hammersmark als auch Til Schweiger als Hugo Stiglitz ( wobei er maximal 4 sätze hatte).
Das Tarantinos Streifen mit guten Dialogen gefühlt sind wissen wir, aber das wir hier auf so starke Dialoge treffen hätte ich nicht gedacht. Nach nun mehr als 7 Filmen die ich von Tarantino gesehen habe, gefällt mir eines besser als das andere.
8,5 von 10 Wertungspunkten sind hier vollkommen gerechtfertigt.
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Chad Thu, 11 Apr 2013 09:40:32 -0000
Kommentar löschenDjango ist ja noch in aller Munde. Sowohl dort als auch hier nimmt sich Quentin Tarantino einer ernsten Sache an. Allerdings unterhält Inglourious Basterds kurzweiliger, besitzt etliche Höhepunkte mit oftmals unerwartenden Konsequenzen.
Vll liegt's an der in Europa weniger beachteten Sklaventhematik, doch mit welchem 'Witz' die NS-Zeit hier durch den Kakao gezogen wird, amüsiert einfach besser.
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MrKatsumi Sat, 06 Apr 2013 20:55:23 -0000
Kommentar löschenEben das erste mal im Kino gesehen, OmU, und wieder vollends befriedigt worden.
Allerdings musste ich mich doch etwas über den Altersdurchschnitt im Kino wundern, da habe ich beim groben überfliegen ÜBERWIEGEND 40+ gesehen bis hin zu 70+, SERIOUSLY!
Die haben sicher was anderes erwartet. Naja zumindest bei dem Regisseur hätte man es sich ja denken können.
Der Wechsel zwischen den ganzen Sprachen ist super gelungen und es macht einfach Spaß zuzuhören. Und wenn man französisch kann sogar noch ein bisschen mehr.
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