Inglourious Basterds - Kritik

Inglourious Basterds

US · 2009 · Laufzeit 154 Minuten · FSK 16 · Drama, Komödie, Actionfilm · Kinostart
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    Für diesen Schund müsste man Tarantino eigentlich teeren und federn.

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    • 9

      Kleine Anekdote aus dem Geschichtsunterricht:
      Kürzlich hat unser Geschichtslehrer angeboten, wir könnten in der letzten Geschichtslektion noch einen Film schauen. Ich und ein paar Mitschüler hatten dann die Idee, Inglourious Basterds als Film vorzuschlagen. Glücklicherweise hatte unser Geschichtslehrer den Film noch nicht gesehen und war schlussendlich einverstanden, jedoch war er, glaube ich zumindest, auch etwas skeptisch, da es sich um einen Tarantino-Film handelte.
      Als nach der grandiosen Eröffnungsszene die meisten bemerkten, dass es sich hier um einen etwas spezielleren Film handelt als Avengers, oder Fack Ju Göhte, widmeten sich ca. drei Viertel der Klasse fortan vor allem ihrem Handy. Unser Geschichtslehrer beobachtete dies mit Sorge und fragte dann irgendwann die Klasse, ob die Gewalt im Film vielleicht etwas zu krass sei. Als nur ein verneinendes Gemurmel zu vernehmen, liess er den Film weiterlaufen und meinte noch mit ernsthafter Sorge, es sei ihm extrem wichtig, dass wir den Film nicht ernstnehmen und, dass es eine solche Nazi-tötende Organisation niemals wirklich gab! Wir lachten uns zur gleichen Zeit fast schlapp, da er wirklich so aussah, als hätte er ernsthafte Sorgen, wir glaubten alles, was Tarantino sich da zusammengedichtet hat.
      Als die Lektion fertig war, blieben ich und ein paar andere noch im Zimmer, um den Film fertig zu schauen, jedoch nicht bevor unser Geschichtslehrer uns sagte, wir sollen das nächste Mal doch bitte einen etwas besser geeigneten Film aussuchen. Auf unsere Frage, was für ihn denn einen geeigneten Film ausmache, entgegnete er, weniger Gewalt und eine historisch korrekte Story sei erforderlich.
      Es war extrem schwierig, einen Lachanfall zu unterdrücken. Und auch wenn mein Geschichtslehrer uns jetzt abgrundtief verachtet, war's doch irgendwie wert!

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      • 10

        [SPOILERFREIE REVIEW]
        Inglourious Basterds war nach Django unchained mein zweiter Tarantino-Film. Ich wusste also dass dieser Mann wirklich gute Filme machen kann und ging dem entsprechend mit hohen Erwartungen an diesen Film ran.
        Und ich wurde einfach überwältigt. Dieser Film kann einfach alles. Schnitt, Musik, natürlich das Drehbuch und die überragenden Schauspieler. Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk und bis heute mein absoluter Lielingsfilm.

        SCHAUSPIEL
        Das Christoph Waltz in der Rolle als Nazi-Judenaufspür-Detektiv alle an die Wand spielt ist ja schon bekannt. Er verkörpert diesen gescheiten, unberechenbaren und ständig hellwachen Standartenführer schlicht perfekt.
        Brad Pitt verkörpert einen skrupellosen Lieutenant, der einfach nichts lieber tut als den Nazis mal so richtig aufs Dach zu geben. Auch super besezt.
        Aber auch Mélanie Laurent, Eli Roth, Michael Fassbender und Daniel Brühl machen ihren Job grossartig. Wie man es von Tarantino gewohnt ist ist also jede noch so kleine Rolle einfach perfekt besetzt und ich kann jedem Schauspieler seine Rolle problemlos abkaufen.

        MUSIK
        Tarantino typisch wurde nicht ein Komponist angeheuert sondern einfach verdammt passende Songs ausgewählt. Auch wenn die Vorstellung eines David Bowie Songs in einem WWII Film absurd klingt, bei Tarantino passt es einfach.

        DREHBUCH
        Die eigentliche Story von Inglourious Basterds hat Trashfilm Potential.
        'Eine amerikanische Spezialeinheit unter der Anführung eines Rachesüchtigen Kriegsveteranen haben nur ein Zeil: Nazis töten.'
        Die Story klingt zwar sehr dumpf ist aber durch dieses Drehbuch einfach genial umgesezt. Die Dialoge sind Tarantino typisch unglaublich fein, lebendig und packend geschrieben.
        Aber auch die Figuren haben es in sich. Allen voran natürlich wieder dieser Hans Landa. Diese undurchschaubarkeit ist einfach grossartig in Szene gesezt. Nie weiss man was er vor hat oder was in seinem Kopf vorgeht. Wer mit den Amerikanern mitfiebert bekommt jedes mal Angst wenn Landa auftaucht. Ständig hat man Angst, dass er den Braten gerochen haben könnte. Und genau das macht diese Figur so absolut genial.
        Jedes Gespräch ist ein Wortgefecht bei dem ich mir fast jeden zweiten Satz als episches Zitat über den Kamin hängen könnte.
        Die Story ist in Kapiteln angelegt. Allerdings chronologisch, was bei Tarantino nicht immer der Fall ist. Insgesamt ist die Story vorallem dank den packenden Dialogen trotzt über 2,5 Stunden Lauflänge unglaublich mitreissend.

        Inglourious Basterds ist einfach ein unglaublich guter und vielseitiger Film. Er macht beinahe alles richtig was man überhaupt richtig machen kann und ist für mich purer Kinogenuss.

        Das ist übrigens meine erste Kritik. Ich hoffe sie ist ganz OK geworden. :)

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        • 10

          Ein muß für Tarantiono-Fans

          • 10

            Meiner Meinung nach der beste Tarantino-Film. Christoph Waltz alleine ist schon die 10 Punkte wert!

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              Der schlechteste Film, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe.

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              • 7 .5

                Die Eröffnungssequenz mit Waltz ist der Höhepunkt des Films und absolut überragend. Wie kann er eine solche Drecksau nur so überragend spielen??
                Der Rest ist nett, aber ein kein Meisterwerk.

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                • 9 .5
                  sachsenkrieger 18.06.2016, 08:51 Geändert 18.06.2016, 08:55


                  "You Guys will you kill some Nazis? Are you ready to fuck up some Nazis?" - Quentin Tarantino, unter Jubelrufen und Applaus, vor der Premiere von INGLOURIOUS BASTERDS in Tel Aviv

                  Quentin Tarantino betritt ein neues Schlachtfeld! Und da gilt frei nach dem von ihm mitgeprägten Motto: Wenn schon, denn schon! Denn er sucht sich nicht irgendein Gemetzel aus, sondern mit dem WKII, gleich das allergrößte Schlachthaus der Welt- und Menschheitsgeschichte. Das tut er auf eine derart fulminante Art und Weise, das man wohl mit Fug und Recht behaupten kann, das man nach dem "Genuss" von INGLOURIOUS BASTERDS, keinen anderen Film mehr sehen muss, der sich mit dem Thema beschäftigt. Ein Film, dessen oberflächliche, kindliche Leichtigkeit, eine unter der Oberfläche deutlich erkennbare, schwelende und brodelnde, tiefe Traurigkeit verbirgt. Wenn man Quentin Tarantino nicht wenigstens ansatzweise "kennt", könnte man meinen, er wäre erwachsen geworden. Aber selbst wenn es so wäre, wäre ein erwachsener Tarantino, immer noch ein Regisseur, der sich weitab der uniformierten Truppen Hollywoods, als Kundschafter des Machbaren und Möglichen durch die Büsche schlägt. Niemand anderer als er, hätte einen solchen Film wohl machen können. Einen über den üblichen Spekulationen über Kriegs- und/oder Antikriegsfilme stehenden Kriegs-Antifilm. Cineastische Antiteilchen, die das bisher Gesehene wegmampfen, wie es der gute alte Pacman in seinem ewigwährenden Dasein in einem Labyrinth tut.

                  Quentin Tarantino spielt wieder einmal allzu gerne mit den Gefühlen seiner ihm mehr oder weniger gewogenen Zuschauer. Seine Ader für eine mehr als punktgenaue Besetzung der Rollen und seine nahezu immer abseitig genialen Dialoge, führen dazu, das man an Stellen lacht, an denen einem eigentlich Ethik und Moral, einen fetten Riegel vorschieben sollten. Bezeichnend ist da gleich das erste Kapitel, das dazu dient, den eigentlich so unglaublich durchschnittlich daherkommenden Oberst Landa, in das Geschehen einzuführen. Trotz des Damoklesschwertes, das über der ganzen Sequenz schwebt und trotz des nicht schwer vorhersehbaren Endes dieses Teils der Geschichte, kommt man nicht umhin, die hier mit tödlicher Präzision passende Darstellung, vom in solchen Rollen immer göttlich daherkommenden Christoph Waltz, zu bewundern. Da muss einem unweigerlich das Grinsen vergehen, das Lachen im Halse steckenbleiben. Passend zu dieser Stelle des Films, muss ich allerdings einfügen, das mir selbst nach der mittlerweile vierten Sichtung des Films, die im zweiten Kapitel angesiedelte Szene mit dem Baseballschläger, immer noch zu sehr auf den Magen schlägt. In dieser einen Szene, schlägt Tarantino für meine Begriffe zu sehr über die Stränge, mit den Anfeuerungsrufen und dem Jubel, der nach dem "Touchdown" durchs "Stadion" brandet.

                  CUT!!! Phantastic! Once again! ..... Why? Because we love making Films...

                  Spätestens nach der erhellenden Sichtung von INGLOURIOUS BASTERDS, muss ich meine selbstverschuldete und größtenteils selbstinszenierte Abneigung gegen die Person Quentin Tarantino und seine Filme, gänzlich ablegen. Asche auf mein Haupt ... nur ein kleiner Mensch unter Menschen. Danke auch an den Eigentümer der Big Kahuna-Burgerkette, der mir indirekt nahelegte, mich mit den Hintergründen der Werke Tarantinos zu beschäftigen. Spätestens da wurde mir klar, das ich mir selbst auferlegt, einige Jahre eine Menge Spaß, und zumindest seit den Basterds, eine Menge allerfeinste, außergewöhnliche Rechnungslegung, verwehrt habe. Viele mögen es anders sehen und viele werden seine straighteren Filme bevorzugen. Für mich erteilt sich Quentin Tarantino mit diesem Film selbst seinen Meisterbrief. Wieder einmal langer Rede kurzer Sinn: Mit INGLOURIOUS BASTERDS ist es ihm meiner Ansicht nach gelungen, all seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, in ein nahezu perfektes und harmonisches Ganzes zu bündeln...

                  P.S.: Big, alter Junge. Jetzt können wir gemeinsam des Nächtens den Mond anheulen, aufgrund der Tatsache, das Quentin nach eigener Aussage nur noch einen Film in sich trägt :D

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                  • 10

                    Ein hervorragender und geiler Film ! Ich fande ihn richtig gut !
                    Ich habe mir viel davon erhofft und bekam sogar mehr als ich erwartete.
                    Es gibt bestimmt Menschen die den Film als "Verarsche" sehen, weil er komplett anderes Ende des zweiten Weltkriegs zeigt. Aber ich denke die Mehrheit, so auch ich, sind sehr zufrieden mit dem Film. Tarantino liefert hier einer der stärksten seiner Filme ab. Allein die erste Szene ist schon traurig und heftig anzusehen.
                    Dann ist hier natürlich ein starker Cast. Brad Pitt und Christoph Waltz liefern die stärksten Rollen ab. Inglourious Basterds ist ein sehr cooler Film, mit tollen Dialogen, heftigen Szenen und tollem Cast, der für Filmliebhaber ein absolutes Muss ist !

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                    • Inglourious Basterds von Quentin Tarantino ist ein grosser und kühner Kriegsfilm, der so einige verärgern wird und andere wohl auch aufschrecken. Vor allem aber liefert er ein ganz anderes Ende des zweiten Weltkrieges. Eines, in dem die Basterds das bekommen, was sie verdienen! Die Lust am Wiederentdecken alter B-Movies (denn so einer ist das Original aus dem Jahr 1978), der Western Soundtrack von Ennio Morricone und die kunstvolle 35mm Fotografie zeigt Tarantinos tiefe Liebe zum Kino! "The Hero", "The Nazi" und "The Girl", drei ikonische, liebevoll entwickelte Charaktere aus der Horde von Kriegern, die hinter den Kampflinien der Nazis operieren. Gespielt von Brad Pitt, Christoph Waltz und Melanie Laurent, die verstanden haben, dass ein Tarantino Charakter grösser sein muss als das Leben. Ich würde es so sehen: Ihre Gefühle sind einfach viel grösser als die, die wir aus "normalen" Filmen kennen! In einem frühen Stadium des Krieges, im besetzten Frankreich, tritt der grausame Nazi Col. Hans Landa (Waltz) auf. Er verdächtigt einen Bauern, Juden zu verstecken und behält recht. Aufgestöbert muss die junge Frau Shosanna (Melanie Laurent) sich in den Wald flüchten. Christoph Waltz kreiert hier einen Nazi Charakter, wie ich ihn nie zuvor sah: Teuflisch und hämisch, ironisch und absurd! Der "Hero", das ist Lt. Aldo Raine, gespielt von Brad Pitt. Pitt spielt eine italienische Karikatur, einen Jäger, den es nach 100 Nazi Skalps dürstet. Das "Girl", Shosanna (Laurent) ist eine Sirene mit Kurven und roten Lippen. Sie ist eine schöne Zusammenfassung der Frau in Rot, die uns das Kino der letzten 100 Jahre geliefert hat. Shosanna flirtet mit Frederick Zoller (Daniel Bruhl), einem Nazi Kriegshelden, der nun als Schauspieler für Goebbels arbeitet. So wie jeder Tarantino Film entzieht sich Inglorious Basterds einer Kategorisierung. Ein Kriegsfilm? Vielleicht so etwas in der Richtung. Natürlich ist nichts, was geschieht, möglich und alles nur grandiose Unterhaltung! Nachdem ich Inglorious Basterds zum ersten Mal sah, war ich mir nicht so sicher, ob das nun der beste oder ärgerlichste Film des Jahres war. Jetzt hab ich ihn nochmal gesehen und wusste: Tarantino mag einfach wirken, aber doch ist der Zugang nicht einfach. Inglorious Basterds wächst mit jedem Mal Sehen. Der beste oder schlechteste? Weder noch. Vielleicht der originellste Film des Jahres!

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                      • Guter Film aber mir einen Tick zu lang.

                        • 9

                          Nach einer erneuten Sichtung (die letzte ist mehrere Jahre her) muss ich meine Bewertung weiter nach oben schrauben. Die Komposition der einzelnen Bestandteile ist wirklich herausragend gelungen und Tarantino zeigt hier mehr denn je sein handwerkliches Können.
                          Darauf liegt auch der Fokus von "Inglourious Basterds". Es handelt sich nicht um Tarantinos experimentierfreudigstes Werk, doch die gesparte Kreativität fließt nahtlos in die Inszenierung der teilweise ikonischen Szenen ein.

                          Zunächst überrascht der Look: die Komposition der Farben und des Lichts scheinen schon von Beginn an eine Art bewegtes Graphic Novel zu sein. Die dazugehörigen Kameraeinstellungen, die oft in ihrer Position verharren, unterstützen diesen Eindruck ebenso wie die aufwendig detiallierten Sets, denen Tarantino viel Zeit und Raum gibt, um sie als Zuschauer ganz erfassen und begreifen zu können.

                          Dadurch unterstreicht Tarantino nicht nur die Fiktion der Handlung, sondern der Look legitimiert ihn gewissermaßen im Einsatz der gezeigten Gewalt, die hier als Bestandteil einer popkulturellen Verarbeitung zahlreicher Referenzen rein ästhetischen Wert besitzt.
                          Die bewusste Comicisierung von "Inglourious Basterds" ist vielleicht Tarantinos größter Schachzug. Denn hier darf er sich ganz und gar der Handlung in ihrem selbstgegebenen Rahmen widmen, darf in der Figurenzeichnung bewusst übertreiben und vor allem ein Drehbuch verfassen, in dem er nicht nur sein nerdiges Filmwissen, sondern auch sein Talent für Stil, Atmosphäre und Timing einfließen lassen kann.

                          Der Spannungsbogen ist im Endeffekt nachvollziehbar und bricht gewissermaßen mit der Erzählstruktur, die wir von Tarantino kennen: es gibt nur einen großen Zeitsprung, ansonsten wird die Geschichte relativ linear erzählt. Das fällt am Ende aber nicht so stark ins Gewicht, weil sich Tarantino hier eben auf das Wesentliche konzentriert: die Erschaffung eines guten Films.
                          Es gelingt ihm beispiellos, die gesamte Komposition so auszurichten, dass der Zuschauer gebannt 154 Minuten vor der Leinwand sitzt und in die dargelegte Welt eintauchen kann. Er zeigt uns beinahe eine Art Lehrfilm über das Filmemachen selbst und präsentiert uns gleichsam seine eigene Entwicklung. Diese ist zwar wahrscheinlich noch nicht abgeschlossen, aber Tarantino liefert uns einen Film, in dem er glasklar zu verstehen gibt, das er das Medium Film selbst verstanden hat.

                          Das zeigt sich auch in seinem gewohnt stilsicheren Einsatz von Musik. Wenn Mélanie Laurent ihren finalen Coup zu David Bowies "Cat People" reflektiert und vorbereitet, dann ist dramaturgisch und inszenatorisch ganz groß. In dieser Szene, in der alle Protagonisten von Tarantino in ein Kino gebracht werden, verweist fast augenzwinkernd auf sein Verständnis für Film und - vielleicht noch wichtiger - das Kino selbst.

                          So gesehen kann "Inglourious Basterds" auch als eine Hommage an das Kino selbst verstanden werden, in dem sich uns nicht nur wundervolle Welten, sondern auch intentiöse, propagandistische öffnen können, die am Ende mit dem Wert des Mediums Film wenig bis gar nichts zu tun haben. Ein klares Signal hierfür ist vielleicht die Reaktion des sich selbst darstellenden Schützen Frederick Zoller, der den gezeigten, offensichtlich schlechten (überraschenderweise mit vielen Schnitten) Film "Stolz der Nation" als großer Cineast nicht erträgt.

                          Zum Cast muss wahrscheinlich wenig gesagt werden. Brad Pitt überzeugt spielerisch als Lt. Aldo Rain, Michael Fassbender strahlt in jeder seiner Szenen eine ungeheure Präsenz aus und Christoph Waltz erlebt in seiner Darstellung des doppelzüngigen Hans Landa seine viell zu späte, aber hochverdiente Anerkennung.

                          Insgesamt ist "Inglourious Basterds" vielleicht Tarantinos rundester Film, der nicht ganz an die geniale Verspieltheit eines "Pulp Fiction" heranreicht, aber in seiner Darstellung so konsequent ist, dass er ohne Zweifel zu QT besten Werken gehört.

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                          • 7 .5

                            Mir hat der Film jetzt nicht so gut gefallen wie erwartet , das kann man schon mal sagen . Und wenn Christoph Waltz hier nicht in der geilsten Rolle aller Zeiten gespielt hätte , würde ich dem Film wahrscheinlich noch einen Punkt Abzug geben. Aber auch hier wieder hervorragender Cast wie man es von Tarantino gewohnt ist und das hebt den Film noch deutlich über den Durchschnitt.

                            • Deutschfeindlicher Dreck! Ein dämlicher Hetzfilm aus den USA, der mal wieder zur Gewalt gegen die "bösen Deutschen" aufruft.

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                              • 9

                                Absolut sehenswert! Die etwas andere Story. Echt hammer!

                                • 8

                                  Sehenswerter Film.
                                  Geile Schauspieler
                                  Coole Story

                                  • 8 .5

                                    Großartig! Einfach nur großartig!

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                                    • 9 .5
                                      darthsamti1 15.02.2016, 20:23 Geändert 15.02.2016, 20:27

                                      Der 3. beste Tarantinofilm.
                                      Hätte allerdings Viel besser werden können !

                                      • 4 .5

                                        Nach einer 4. Sichtung unter Alkohol Einfluss könnte man die eine oder andere gute Szene ausmachen.
                                        zu erwähnen ist die Stelle an der Frau von Hammersmark von ihrem britischen Begleiter in der Bar ein Feierzeug hingehalten bekommt!

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                                        • 2

                                          Normalerweise mag ich Tarantinofilme, doch dieser gehört sicherlich nicht dazu. ZU SEHR abgedreht, überzogen und mit einem an den Haaren herangezogenem Inhalt. Filme wie "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" oder "Jackie Brown" waren noch glaubwürdig. Auch "Kill Bill" war noch in Ordnung. Doch bei diesem Film habe ich den Eindruck, dass Tarantino die Idee in einem wirklich abgefahrenen Drogenrausch gekommen sein muss.
                                          So ist dieser Film auch leider nur in einem Drogenrausch zu ertragen.

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                                          • 8

                                            Nicht mein liebster Tarantino und einer seiner schwächeren meiner Meinung nach aber trotzdem immer noch ein sehr, sehr starker Film!
                                            Brad Pitt ist top, Michael Fassbender rockt in der Keller-Szene, aber Christoph Waltz steckt locker alle in die Tasche und ist einfach nur göttlich!
                                            Ansonsten erwartet einen die typische Tarantino-Formel und wer damit nichts anfangen kann, sollte auch Inglourious Basterds meiden...

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                                            • 8 .5

                                              Dieser Film ist ein Meisterwerk und muss man gesehen haben!

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                                              • 2

                                                Eigentlich bin ich ein großer Tarantino-Fan.
                                                Aber den fand ich einfach schlecht. ..langweilig....sinnlos.
                                                Jeder hat mal nen schlechten Tag.

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                                                • 9 .5

                                                  Gerade nochmal gesehen, bevor es heute abend in The Hateful Eight geht. Ich kann nur sagen, dass Inglourious Basterds ein meisterhaft inszenierter Film ist, mit schönen Bildern, perfekter Besetzung, einem geschwätzigen, aber saucoolen Drehbuch und dem besten Musikeinsatz der letzten 10 Jahre (zusammen mit The Tree of Life). Tarantino macht Filme einfach genau so, wie ich Filme machen würde, wenn ich dazu das Talent hätte. Er lässt coole Leute coole Sachen sagen, haut tonnenweise Zitate aus irgendwelchen obskuren Filmen rein, die er total abfeiert und pappt dann einen stets passenden Soundtrack drüber. Der Typ scheint eine komplette Audiobibliothek im Kopf zu haben, da kann man nur immer wieder staunen, was er da für Sachen ausgräbt. Wenn man es so betrachtet, ist eigentlich fast schade, dass Tarantino für The Hateful Eight einen neuen Soundtrack komponieren lassen hat, auch wenn ich da großes Vertrauen in den legendären Maestro Morricone habe.
                                                  Wie dem auch sei, Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk und hat sich in meiner Tarantino-Rangliste auf Platz 2 hochgearbeitet, direkt hinter Pulp Fiction.
                                                  PS: Eigentlich ist der nur im O-Ton wirklich schaubar aufgrund der 4 verschiedenen Sprachen, die im Film gesprochen werden (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch). Keine Ahnung, wieso ich den bisher immer auf deutsch gesehen habe.

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                                                  • 9 .5

                                                    ich finde der Film ist einfach klasse. Die Rolle von Christopher Waltz supergenial ausgeführt, der Oskar ist voll verdient, aber auch Brad Pitts Rolle ist toll. Ich sehe den Film immer wieder gerne. Wenn man Tarrantino-Filme nicht mag, verstehe ich, dass der Film auch nicht gut wegkommt, aber wenn man seine Filme mag, auch mit dieser Ironie und Witz, ist das Teil einfach nur gut.

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