Inglourious Basterds - Kritik

Inglourious Basterds

US · 2009 · Laufzeit 154 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
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    conrad.schmidt.9237 22.06.2017, 12:30 Geändert 22.06.2017, 16:44

    Was soll ich sagen. Die Dialoge und Schauspieler sind genial, so wie man es von Tarantino gewohnt ist. Was diesem Film für mich jedoch den Todesstoß in der Wertung gibt, ist die Handlung. Ich weiß natürlich, dass das Ganze nicht ernst gemeint ist und es auch auf eine bös-humoristische Weise lustig sein soll, was ich als Fan von schwarzem Humor auch nicht verwerflich finde, aber auch wenn ich den Film nicht unbedingt lächerlich oder gar geschmacklos finde, so hat er irgendetwas an sich, das mich einfach nur zum Kotzen bringt.
    Fazit: Ich kann verstehen warum Leute ihn mögen, verstehe aber umso besser, warum Leute ihn hassen. Ich gehöre zu letzterem und somit ist 'Inglorious Basterds' ein Film geworden, der zwar typisch Tarantino ist, aber im Vergleich zu dessen anderen Werken einen ganz bitteren Nachgeschmack hat.

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    • 8

      Was man Tarantino vielleicht vorwerfen darf, ist das Casting von Diane Kruger. Sie ist einfach keine gute Schauspielerin. Aber vielleicht hat er sich was dabei gedacht. Würde mich nicht wundern.

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        Ich musste bei diesem FIlm von Anfang an Lachen weil die Dialoge einfach so geil sind .

        Christopher Waltz einfach super gespielt ! Besser kann man es nocht machen .
        Taratino hat einen wieder umgahauen mit diesen Dialogen !

        Aufjedenfall ANSCHAUEN !

        • 5 .5

          An diesem Film muss man mit sehr viel Humor heran gehen sonst wird man seine Probleme mit dem Film haben. "Inglourous Bastards" ist so absurd das er wieder gut ist. Man könnte Tarantino vorwerfen das er in Geschichte nicht aufgepasst hat aber er erzählt uns natürlich seine eigene Geschichte man muss einfach Hirn ausschalten und genießen sonst wird man den Film nicht bis ans Ende schauen. Natürlich ist der Film ein No-Brainer und kann zur keiner Sekunde ernst genommen werden. Der Höhepunkt des Films ist natürlich die Performance von Christoph Waltz er spielt wirklich hervorragend und hat seinen Oscar absolut verdient. Wegen Waltz kann man den Film sogar wieder einmal schauen aber der Film selber ist nicht so gut weil man lernt ja nichts dabei der zweiten Weltkrieg wird hier natürlich ganz anders erzählt, der Film erinnert mich eher an einen Comics. Für mich ist "Inglourous Bastards" eine Komödie die den zweiten Weltkrieg auf die Schippe nimmt.

          Geht so

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          • 8 .5

            Großartige Darsteller, allen voran Christoph Waltz, spannende Story und auf die Tarantino übliche Art erzählt.

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              Perrier 18.05.2017, 09:56 Geändert 18.05.2017, 09:57

              Das einzig gute an diesem Film ist Christoph Waltz . Alles andere ist typisch Tarantino. Hohles, dummes Gelaber und Szenen zum einschlafen.

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                Starke Schauspieler und ein super Humor!

                • 10

                  Zum Glück hat Tarantino diesen Film gemacht – nach seinem unerträglichen Mist „Death Proof“. Und damit einerseits seine Ehre wiederhergestellt, sowie sich zeitgleich auf den Sockel der Unsterblichkeit gewuchtet.

                  Mit ihm in den Olymp der Filmkunst reitet Christoph Waltz der Sonne entgegen, der international erst so richtig durchstartete mit der Entdeckung durch Quentin. Davor war Waltz im deutschsprachigen Raum in Serien bekannt und im Theater. Danach kannte ihn jeder weltweit.

                  Was diesen Film so einzigartig macht, ist nicht nur sein durchtriebenes Drehbuch. Auch die Dialoge sind dermaßen geschliffen, die Szenen vor Spannung kaum zu ertragen, wer wohl was als nächstes sagen wird. Denn wir wissen, dass bei Tarantino eine friedliche Szenerie heftigst aus dem Nichts explodieren kann. Doch Quentin hat nachgedacht, und hat seine Szenen akribisch genau durchkomponiert, was der ganzen Sache enorm gut tut.

                  Die hübsche Mélanie Laurent spielt überzeugend die jüdische Kinobesitzerin Shoshanna Dreyfus, die den verhassten Deutschen ihr Kino für eine Extravorstellung überlassen muss. Und für uns nachvollziehbar aufgrund der vorangegangenen Geschichte eine unglaubliche Tat plant.

                  Waltz geht in seiner Rolle auf wie ein Hefeteig im Ofen, spielt süffisant und widerlich zugleich. Man möchte ihm permanent die Visage polieren, kaum dass er den Mund aufmacht. Ist das nicht der Beweis für sein grandioses Talent ? Was er als SS-Standartenführer Hans Landa abliefert, sucht in der gesamten Kinogeschichte seinesgleichen. Das liegt auch daran, dass Tarantino ihn einfach machen lässt. Waltz bekommt viel Zeit, sich zu präsentieren und zu entfalten. Man spürt regelrecht die Freiheit, die ihm Quentin beim Dreh gelassen hat. Zurecht wurden Waltz die Auszeichnungen hinterhergeschmissen – u.a. der Oscar.

                  Aber auch Daniel Brühl zeigt, dass er in der ersten Riege Hollywoods mithalten kann. Til Schweiger überzeugt als Nazihasser ebenso wie Brad Pitt und seine Schergen. Diane Kruger rundet das Bild um die Verschwörergruppe perfekt ab.
                  Eigentlich müsste man alle Schauspieler auflisten, denn es gibt keine einzige schwache Besetzung. Der Film strotzt nur so von Schauspielkunst, darunter eine herrlich groteske Darstellung von Goebbels (Sylvester Groth). Auch Martin Wuttke als Hitler ist einfach eine Wucht.

                  Kommen wir zum Realismus. Ist es verwerflich, dass Tarantino die Geschichtsbücher umschreibt ? Darf er das ? Klar darf er das, Kino darf Fiktion sein, und er macht es grandios. Allein schon der zusammengeklaute Score von Morricone-Themen, aber auch David Bowie u.a. ist sensationell.

                  Fazit: Tarantino zeigt uns die hässliche und widerliche Seite der Nazis (hatten sie je eine andere ?). Aber auch die Rache der Alliierten und jüdischen Opfer, die ebenso jede Menschlichkeit in ihrer Vergeltung missen ließen. Wie man einem solchen bahnbrechenden Meisterwerk Null Punkte geben kann, erschließt sich mir ebenso wenig wie Hitlers Hass auf die Juden. Der Showdown im Kino lässt den Kinofreak Tarantino erkennen, der sich mit wunderbaren Bildern vor dem Kino selbst verneigt. Man sieht in jeder Einstellung die Liebe zu diesem Medium. Volle Punktzahl.

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                  • 8

                    Nimmt man sich nur der Idee mitsamt den einkalkulierten Wendungen an, ist der Film ein guter aber sicher kein großartiger. Was Quentin Tarantino aus jeder einzelnen Szene macht sind perfekt inszenierte Kunstwerke, die zusätzlich durch großartige Darsteller (verdienter Oscar für Waltz) veredelt werden.

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                      BenAffenleck 17.03.2017, 21:36 Geändert 21.04.2017, 22:34

                      Quentin Tarantino und BenAffenleck . . . zwischen Herzen, Höhepunkten und Mittelmäßigkeiten.

                      Vor 2 Jahren bekam ich die Tarantino BluRay Box 20 YEARS OF FILMMAKING geschenkt, die nun endlich mal vom Cellophan befreit wurde. Da bot sich gleich eine etwas umfangreichere Werkschau an, die auch den ein oder anderen Seitenschritt des grandiosen Filmemachers einbezieht. Zwei der Filme sehe ich zum ersten Mal, andere zum x-ten Mal.

                      Teil 10/12 >> INGLOURIOUS BASTERDS (2009) <<

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                      Tarantino bringt in einem ‘What-if-Szenario’ das Dritte Reich in einem französischen Kino zu Fall. INGLOURIOUS BASTERDS ist die absolute Liebeserklärung eines Film-Nerds ans Kino und die Macht der Filme selbst.

                      Das man es hier nicht mit einem normalen Kriegsfilm zu tun bekommt, wusste man schon, bevor das Popcorn und die 2 Flaschen Bier im Sommer 2009 bestellt waren. Den ganzen Tag sprang man in Gedanken hin und her durch Tarantinos filmische Vita. Wird er es heute Abend versauen? Werde ich so enttäuscht sein wie nach DEATH PROOF, oder besoffen an Glückseligkeit wie bei KILL BILL aus dem Saal strumpeln? Meine Punktzahl sei hier mal Aussage genug.

                      Lose basiert INGLOURIOUS BASTERDS auf den Italo-Trasher EIN VERWEGENER HAUFEN aus dem Jahre 1978, der wiederum ein Billig-Klon von Aldrichs DAS DRECKIGE DUTZEND ist.

                      Seine 2,5 stündige Version unterteilte Tarantino in fünf Kapitel, in denen er mit seinen perfekt gespitzten Dialogen nur so um sich schießt. Als ich seinerzeit die Besetzungsliste durchging, war mir bei diesem starken aber auch sehr interessanten Cast noch nicht klar, dass der Film vor allem einem Schauspieler gehört: Christoph Waltz. Nach der unglaublich intensiven ersten Episode wusste man aber schon Bescheid, und nickte seinen Sitznachbarn nur noch wortlos zu.
                      Ich erwischte mich sogar jetzt noch nach der vierten Sichtung wieder dabei, wie ich mit offenem Mund diesen Soziopathen bei seinem hochintelligenten Geschwafel angaffte. Innerhalb eines Augenblicks wechselt sein Hans Landa vom schwelgerisch schleimigen Zyniker zu jemandem, der über das dunkle Land der Alpträume herrscht. Seine Rolle ist zwar völlig überspitzt, aber das macht es in Verbindung mit den unglaublichen Dialogen wohl aus. Hier erschuf Tarantino mal wieder eine Figur für die Ewigkeit.

                      INGLOURIOUS BASTERDS zeigt sich auch wieder mal, wie perfekt Tarantino in die Breite inszenieren kann, ohne langweilig zu werden. Die Szene in der Kellerbar ist so ein Beispiel, für den weiteren Handlungsverlauf in der Länge fast überflüssig und wohl nur im Film drin, weil Tarantino Bock drauf hatte. Wie er hier mit einem trivialen Saufspiel fast alle Personen in der Bar in so kurzer Zeit charakterisiert und ihnen ein Gesicht gibt, ist unglaublich und dann um so lustiger, das schon Augenblicke später das Szenario nur noch von Blut, Tod und Patronenhülsen beherrscht wird.

                      Humor wird hier eh zelebriert, wie in keinem Tarantino-Film vorher. Köstlicher Wortwitz, Situationskomik, Sarkasmus und beißende Satire. Ja, über so einen Adolf Hitler darf und kann ich mich beömmeln. Da mache ich, ähnlich wie die BASTERDS, mittlerweile keine Gefangenen mehr.

                      Im letzten Kapitel laufen die Fäden der Handlung zusammen und explodieren in einem Finale, welches in seiner Grausamkeit absolut befriedigend ist. Feuersturm und die Rache des Riesengesichts. In diesem Kapitel gibt es zu Beginn etwas, dass ich → Der Bowie-Moment ← nenne und der wieder einmal zeigt, was Robert Richadson für ein genialer Kameramann ist und wie geschickt Tarantino das zu nutzen weiß. Während die ganz stark spielende Mélanie Laurent sich im flammenroten Abendkleid aus dem Fenster schauend für ihren großen Augenblick sammelt und vielleicht an ihre von Landa getötete Familie denkt, gibt es dieses durch und durch perfekte Breitwandbild. Die Femme Fatale im flammenroten Kleid. Ein Engel in wallendem Blut rüstet sich auf für die finale und vollkommene Rache, während Bowies 'Cat People' aus den Speakern drückt. Ein Moment . . . erhaben in seiner Perfektion aus Bild und Musik am Ende eines durch und durch grandiosen Films.

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                      Hier geht's zur Liste ::: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-tarantino-benaffenleck

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                        Für mich einer der besten von Tarantino ! Grandios :-)

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                          Bruno Morbitzer 10.02.2017, 02:04 Geändert 10.02.2017, 02:35

                          Dass unsere amerikanischen Gouvernanten ganz verrückt nach schwarzen Uniformen, Schaftstiefeln und der Luger sind, weiß ich ja. Und dass die Historie von Kriegsgewinn(l)ern geschrieben wird, auch. Vielleicht wird ja die Geschichte der "unehrenhaften Bastarde" auch irgendwann mal eins zu eins in die bundesdeutschen Schulbücher übernommen, - kann sein. Aber gut finden muss ich solch einen Mist ja nicht.
                          Ich habe alle Filme des Psychopathen Tarantino mehrfach gesehen, ob Regie oder nur Drehbuch, - alle. Ich mag "Pulp Fiction" sehr, "Jackie Brown" und auch "Kill Bill" und "Hateful 8", und auch "True Romance" natürlich, aber diesen "Inglorious Basterds" hasse ich ob seiner tendenziösen Primitivität zutiefst.

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                            Tarantino ist eine Liga für sich, vor allem wenn es um geniale Dialoge geht.
                            Das können nur wenige so gut.
                            Genaus sind auch Schnitt, Kamera, Umgang mit Musik oder Schauspielführung auf höchstem Niveau.
                            Großartig!

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                              Quentin Tarantino! DER Massstab in Sachen Filme machen. Wenn sich irgend ein junger Filmemacher die Fragen stellen sollte:
                              Wie schreibt man Dialoge?
                              Wie geht man mit der Kamera um?
                              Wie führt man Schauspieler?
                              Dann gibt es nur eine Antwort! SO !!!

                              Es gibt nur zwei Sachen, die mich an diesem Film gestört haben:
                              Diane Krüger! Man ist die schlecht!
                              Till Schweiger! Geht bei mir gar nicht! Egal in was.

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                                ************************************************************************************ Folgender Kommentar entstand im Rahmen der Wichtelaktion 2016 für den lieben @moviesforlife
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                                "Inglourious Basterds" war für mich die erste Berührung mit Quentin Tarantino, die ich auch aktiv wahrnahm. Und einen besseren Einstieg in das Schaffen dieses mannes hätte es fast nicht geben können, denn dieser Film brilliert in so ziemlich jeder Hinsicht mit dem, was er an Geschützen auffährt.
                                Wenn ich nur an die Eröffnungsszene denke, welche sich in einem Wahnsinnsdialog mit Christoph Waltz gen Ende unter simpler, aber greifender, musikalischer Untermalung so sehr hochschaukelt und unter die Haut geht, dass es einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
                                Bezeichnend für Tarantino und vor allem dieses Werk, denn "Inglourious Basterds" wartet immer wieder mit Kammerspiel-ähnlichen Szenen auf, die vor bissigen Dialogen und Kreativität überquillen und gleichzeitig einfach nur derbe cool sind, was mitunter am grandiosen Cast liegt.
                                Spätestens bei der Tavernen-Szene sollte man dem Film verfallen, der sogar Til Schweiger einen coolen Auftritt verschafft.
                                Auch die Gags schaffen es immer wieder, in gewohnter Tarantino-Manier zu glänzen und zu zünden. Allein Aldo Raines (Brad Pitt) Versuch Italienisch zu sprechen... Grandios.
                                Zudem wimmelt es nur so vor interessanten Nebencharakteren: Der Bärenjude, Hugo Stiglitz, Frederick Zoller... Alles starke Nebenchars, die durch die Bank weg prima besetzt sind, genau so wie der Hauptcast.

                                Aber was macht "Inglourious Basterds" jetzt eigentlich so speziell, dass er aus Tarantinos Schaffen so heraussticht? Ganz einfach zu beantworten, ohne dabei den Film gewohnt zu analysieren:

                                "Inglourious Basterds" hat Eier. "Inglourious Basterds" ist ein Tritt ins Gesicht. Und vor allem: "Inglourious Basterds" ist der wohl coolste Film, der sich dem Thema "2.Weltkrieg" annimmt, sowie einer der wenigen Filme über dieses Thema, der den Zuschauer nicht mit einem flauen Gefühl im Magen zurücklässt.
                                Denn auch, wenn das übliche Material dazu mehr als berechtigt ist, manchmal ist ein anderer Blick nötig. Für mich war es genau dieser. "Inglourious Basterds" ist ein unfassbar gut gestalteter Film, der allein darauf hinausläuft, dass die verdammten Nazis so richtig eins auf die Fr**** bekommen. Und das funktioniert erstaunlich gut. Cool, bissig, actionreich, spannend, manchmal sogar ergreifend. Und das in einer perfekt ausgewogenen Mischung und mit einem hochkarätigen und internationalen Cast.

                                Da hat der moviesforlife auch einen klasse Film vorgeschlagen. ;) Schönen 3. Advent noch. :)

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                                  Hab Ihn mir mal angeschaut und joa war ganz OK aber mehr auch nicht.
                                  Denke auch das die hier teils massiv übertrieben hohen Bewertungen davon kommen das ganz oben über dem Film "Quentin Tarantino" steht ;-)
                                  Würde der Typ beim springen in die Kamera furzen bekäme er wohl auch gleich 8 Punkte in der Durchschnittsbewertung :DDD
                                  Ist ja im prinzip wie bei den Chart "Hits" im Radio... nichts besonderes aber trotzdem und hauptsache CHARTS!!! :DDD
                                  Soll jetzt kein hate werden aber mich flashen seine Werke jetzt nicht so (ausser bei Hostel vielleicht) und es gibt viele Filme, die trotz extrem niedriger Bekanntheit auch durch fehlen von speziellen Regisseuren und/oder Schauspielern besser sind als so ein vom Markt hochgehypter Film, dem so lange massiv Geld in den Ar*.. gespült wird BIS er überall nur noch gefeiert werden KANN!
                                  Und wehe dem man lehnt sich zu weit GEGEN solche Produktionen aus dem Fenster :P
                                  Ich habe allein beim Anblick von unserem kleinen, deutschen nuschel Tilli, der in Zukunft wirklich mehr "Schweigen" sollte, schon einen leichten Brechreiz bekommen ;-)
                                  Der Film war jetzt nicht oberscheisse aber auch bei weitem nicht so gut wie alle bzw viele behaupten!
                                  So viel von mir >;D

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                                    Tetze89 23.11.2016, 00:15 Geändert 23.12.2016, 00:15

                                    In meinen Augen der beste Streifen von Quentin Tarantino.
                                    Christoph Waltz in bestechender Form, Dialoge die man sich immer und immer wieder ansehen könnte - alleine die Szene im Schützengraben ist legendär.
                                    Sowas darf im Steelbook nicht in der Sammlung fehlen. Überragend!

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                                      Doppelfunktionaler Meilenstein

                                      Tarantino verfolgt mit "Basterds" zwei Ziele:

                                      1. Dialogue Infernale

                                      Tarantino, von Beginn an ein Meister der Dialoge, treibt die Kunst seiner Wortgewalt in diesem Film auf die Spitze. Mit Christoph Walz als Mimen-Gigant hat er den passenden Interpret gefunden und liefert so in der Eröffnungszene ein Feuerwerk an subtiler Wortgewalt ab, wie es in der Filmgeschichte bislang nicht gegeben hat.

                                      2. Quid est cinema?

                                      Der Mittelteil des Films ist zwar beachtlich und sehenswert, hängt aber zwischen Anfangs- und Schlussszene arg durch. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, wenn dies nicht genau zu seinem Konzept gehören würde.

                                      Der brachial-intellektuellen Sprachgewalt der Eröffnungszene findet mit einer nicht minder brachial-intellektuellen visuellen Gewalt in der Schlussszene des Kino-Massakers die passende schließende Klammer. Tarantino gelingt es hier, auf einem sehr hohen Niveau eine Rahmenhandlung zu installieren, die nicht durch das narrativ-visuelle sondern nur durch ihren Anspruch getragen wird. Und der hat es beim Kinomassaker auch nur so in sich. Denn hinter all den Explosionen, Geschrei und Schüssen schält sich eine zentrale Frage heraus:

                                      Was ist Film?

                                      Tarantino beantwortet diese Frage nicht final. Denn eine Antwort genügt einfach nicht. Vielmehr bietet Tarantino durch Präsentation und deren Umkehrung eine umfassende Abhandlung darüber, was "Film" bedeutet:

                                      1. Film ist Material

                                      Film ist belichteter Zellstoff. Dies wird durch den Riesenhaufen alter Filme hinter der Leinwand und durch die Präsentation der Vorführtechnik demonstriert.

                                      2. Film ist Sprengstoff

                                      Der zweite Aspekt seiner Materialität ist gleichzeitig ein Hinweis auf seine intellektuelle Wirkung: Film kann gefährlich sein. Sowohl als Material als auch als Vermittler von Botschaften

                                      3. Film ist Fiktion

                                      Hitler wurde nicht von einem wütenden Juden-Rächer erschossen. Film schert dies nicht sondern darf im Rahmen einer fiktionalen Aufarbeitung durchaus auch dieses Ende des Gröfaz präsentieren.

                                      4. Film ist Narration

                                      Hier haben wir eine Inversion: Dass Film Narration, also Erzählung, ist, wird IM Film dadurch gezeigt, dass der präsentierte Film-im-Film genau das eben NICHT ist. Der dämliche Propaganda-Streifen zeigt nur, wie ein Scharfschütze reihenweise GIs abknallt. Das ist so flach, das reicht noch nicht einmal für einen Asylum-Streifen.

                                      5. Film ist narrative Tradition

                                      Alle sind am Ende so tot, wie es die griechische Tragödie für diese Form des Dramas vorsieht.

                                      6. Film ist Kommunikation

                                      Unsere Heldin schneidet sich frech mitten in den Propagandastreifen hinein und schreit den NS-Schergen ihr baldiges Ende lachend ins Gesicht.

                                      7. Film ist subversive Rückkopplung

                                      Wir sitzen im Kino und betrachten einen Film, in dem Menschen im Kino sitzen und einen Film betrachten. Wer sagt uns, dass auch wir nicht Teil eines Films sind, der gerade von jemand anderem betrachtet wird?

                                      Tja. Alles doch ein bisschen mehr, als man so denkt.

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                                        Asator84 08.10.2016, 09:42 Geändert 08.10.2016, 09:42

                                        Es ist eben ein Tarantino-Film, entweder man liebt sie oder man hasst sie.
                                        Der Film hatte ein paar gute Szenen aber insgesamt betrachtet überhaupt nicht mein Fall.

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                                          Ich habe diesen Film im Kino gesehen. Er hat gut angefangen, doch wurde später einfach nur noch langweilig. Es war sogar so schlimm, dass ich tatsächlich im Kino eingeschlafen bin. Dies war das erste mal für mich. Positiv an dem Film war die Performance von Christoph Waltz. Sonst fand ich ihn einfach nur schlecht. Ich kann verstehen, dass viele ihn gut finden, doch habe ich bei dem Film einfach etwas anderes erwartet.

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                                            Habe ihn mal vorsichtig abgewertet. Es ist halt ein typischer Tarantino. Ein Laberfilm. Und er ist auch richtig lang. Und zwischendurch langweilig. SPOILER SPOILER SPOILER Allerdings lebt er - wie jeder Tarantino - von seinen Laberszenen. Denen zwischen Nazi und Nicht-Nazi. Da, wo man die Ungleichheit der handelnden Akteure regelrecht spüren kann. Das sind die Highlights. Das erzeugt unglaubliche Spannung.

                                            Er hat noch ein paar weitere Gänsehaut-Momente. Aber auch ein paar richtige Ekel-Momente. Wo man den Film, und seine Charaktere einfach nicht mögen will. Kann die Kritik absolut nachvollziehen. Schwierig. Es gibt definitiv Dinge, die mir missfallen. Habe auch deswegen abgewertet.Aber schlecht ist er auf gar keinen Fall. Und besonders als Deutscher, wo man alle subtilen Elemente nicht erklärt bekommen braucht, sondern einfach intuitiv merkt. Das war einfach klasse.

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                                              Tarantino hat es mal wieder geschaft, wie immer ein guten Film herzubringen, und nein ich bin kein tarantino fan, guter christop waltz, und brad pitt und so weiter. guter Cast. gute geschichte

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                                                Man kann von Tarantino halten, was man will - was aber am Ende übrig bleibt ist die Tatsache, das man mit seinen Filmen schlicht hervorragend unterhalten wird. Und er weiß ebenso Schauspieler in Charaktere einzusetzen, die den Ein oder Anderen unsterblich machen.

                                                Hans Landa alias Christop M. Waltz - ich muss ehrlich gestehen, wenn man sich seine Darstellung ansieht und sich einen "echten" Kommandanten der SS oder SA oder Gestapo aus den NSDAP-Jahren vorstellt, dann prägt seine Art der Darstellung und Umsetzung des "Juden-Befehls" dazu bei, das man dieses Bild im Kopf hat.

                                                Wie gewohnt spart Quentin nicht mit Brutalität, Blut und Mordgelüsten. Aber die Themen die er mit seinen Filmen bedient sind nun mal auch kein Zuckerschlecken und man braucht ja nun nicht erwarten, das sog. "Juden-Jäger" oder "Nazi-Jäger" ihre Opfer entschprechend mit dem Wattestäbchen bestraft haben.

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                                                  Becks2401 30.08.2016, 10:21 Geändert 19.06.2017, 12:44

                                                  Mit einem Wort: Brillant
                                                  Ich schreibe jetzt ganz bewusst nicht viel, denn sonst würde ich wohl stundenlang tippen! :-D
                                                  Christoph Waltz hat hier eine schauspielerische Leistung abgeliefert, die ihres gleichen sucht! Auch den restlichen Cast fand ich fantastisch. Brad Pitt als Aldo Raine hat ebenfalls voll und ganz überzeugt.
                                                  Till Schweiger als Hugo Stiglitz hat für mich persönlich Kultfaktor!! xD (Wohl gerade weil es so ein Schweiger-typische-Darstellung ist und er in diesem Fall wohl zu unserem Glück, sehr wenig Text hatte)
                                                  Story, visuelle Umsetzung, schauspielerische Leistung ALLER Charaktere, hier passt einfach alles! Hinzu kommt die genau richtige Mischung aus Witz und Ernst.
                                                  Und welch nervenzerreißende Spannung Tarantino mit reinen, teilweise unfassbar banalen Dialogszenen aufbauen kann, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
                                                  Selten war ich von einem Film so begeistert.

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                                                    Schubi09 29.08.2016, 02:26 Geändert 31.08.2016, 12:53

                                                    Von Tarantino kann man echt halten was man will, by the way stehe ich ihm am ehesten neutral gegenüber, aber dieses gute Stück ist einfach überaus genial.
                                                    Man könnte im Voraus annehmen, dass die gut 2 1/2 Stunden Laufzeit etwas zu sehr in die Länge gezogen ist, jedoch weit gefehlt. Ich hätte mich auch überhaupt nicht über eine weitere halbe Stunde beschwert!
                                                    Da hier nach meinem persönlichen Geschmack alles richtig gemacht wurde, was man so richtig machen kann, hebe ich nur ein paar Dinge heraus, die mich besonders begeistern konnten. Das Beste nehme ich dabei gleich vorweg: Christoph Walz. Er hat es hier geschafft, einen so dermaßen interessanten, da auf den ersten Blick absolut höflichen und zuvorkommenden, jedoch in Wirklichkeit unberechenbaren und umbarmherzigen, Bösewicht zu kreieren, dass einem fast die Spucke weg bleibt. Allein die Eröffnungsszene, die hier untypisch lange dauert, ist ein absoluter Augenschmaus und mit Sicherheit eines, wenn nicht sogar das Highlight des Films.
                                                    Was den restlichen Cast angeht, so hätte man ihn kaum prominenter besetzen können, doch auch hier hat man absolut ins Schwarze getroffen. Neben einem ebenfalls überragenden Brad Pitt, der hier als Nazi-Jäger mit dem ein oder anderen flotten Spruch und mit seiner ironischen Herangehensweise überzeugt, sind es die bis in die kleinste Nebenrolle authentischen Darsteller, die hier ebenso perfekt gewählt wurden. Dass hier beispielsweise deutsche Schauspieler in deutschen Rollen eingebracht wurden, trägt ebenso eine Menge dazu bei.
                                                    Was die Erzählstruktur angeht, so halte ich sie für ebenso genial und für den Grund weswegen keine Langeweile aufkommt.Die einzelnen Kapitel, welche anfangs noch zur Einführung der einzelnen Charaktere dienten, sind überaus unterhaltsam aufgebaut und führen später dadurch, dass sie quasi zusammengefügt werden, dazu, dass auch noch eine gehörige Portion Spannung vorhanden ist. Und dazu benötigt man nicht einmal unbedingt irgendwelche Actionsequenzen, die hier auch gut dosiert vorhanden sind, da reicht auch manchmal eine kleine Unterhaltung mit Herrn Landa zu einem Espresso und einem Strudel mit Sahne.

                                                    Ein meiner Meinung nach absolutes Meisterwerk, welches ich mir direkt nach der ersten Sichtung am liebsten noch einmal ansehen möchte!

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