Inglourious Basterds - Kritik

US 2009 Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Actionfilm, Kinostart 20.08.2009

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Kritiken (36) — Film: Inglourious Basterds

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.5Ausgezeichnet

[...] Tarantino stellt mit „Inglourious Basterds“ vor allem sein brillantes Verständnis in Sachen Perzeption und Interaktion mit dem Rezipienten unter Beweis, in dem er Sympathie, Antipathie, Begeisterung und Animosität nach Lust und Laune durcheinander würfelt und dem Zuschauer ihm wie einen treu-blöden Köter an der Leine folgen lässt, bis er sich schließlich im großen Finale selbst in die heiligen Hallen eines Lichtspielhauses wagt und seinem Publikum durch die jubelnden Gesichter des Naziregiments bei der Uraufführung des Propagandafilmes „Stolz der Nation“ den Spiegel vor Augen hält. „Inglourious Basterds“ ist eben nicht nur ein Spiel der verschiedenen Situationen im Mantel differenter Genre-Elemente, sondern auch ein mit den unterschiedlichen Perspektiven jonglierendes Glanzstück, in dem der Meister mit der markanten Kinnlade hinter der Kamera sozusagen den Weg nach Hause gefunden hat. [...]

Kritik im Original 43 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

kobbi88

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Dürfte ein neuer Fremdwörter-Rekord sein. Sogar für dich, Souli ;) Aber nach aufschlagen meines Dudens hab ich dann doch alles kapiert^^

HAMMERmäßiger Kommentar. Die Frage ist aber: warum "nur" 8,5?


SoulReaver

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Ahwas, so schlimm wars nun nicht, aber danke :).
Ab 8,5 beginnen bei mir die Meisterwerke und dazu muss halt noch innerhalb der Tarantino-Filme differenziert werden. Aber du hast Recht, 9 würden dem auch stehen.


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Tarantinos pulpig-pfiffiger, leicht zerfaserter Geschichtsgag mit gezwungenem, aber gekonntem Authentizitätsfaschismus: Eine Weltkriegsfarce und ein Weltkriegsspaß, eine Weltkriegsschmonzette und eine Weltkriegsserviette, auf der in märchenhafter Elegie brutal-pointierte Episoden aus dem Leben überschwänglicher Monologapologeten serviert werden. Die Sprache ist gefährlicher als die Tat, der hochhackige Schuh gefährlicher als das Laufen in ihm, Schweiger ist ungefährlich, wenn er schweigt. Und Waltz walzt alles nieder – selbst den österreichischen Apfelstrudel. Appel an die Nazis: Ihr könnt die ganze Welt besiegen, allein, an der Macht den Kinos kommt ihr nicht vorbei! Dem HEILer Tarantino sei Dank.

38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Andy Dufresne

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Kurz und knackig:Sehr schön!


Timo K.

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Danke euch.^^


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

In Sachen Quentin Tarantino habe ich nur wenige Lücken die noch gefüllt werden müssen, eine davon war eine etwas größere, ich hatte bis vor kurzem nämlich noch sein stark umjubeltes Werk "Inglourious Basterds" auf der 'To-Watch'-Liste. Den Film kann ich jetzt jedoch mit einem imaginärem Häckchen verzieren.

Wenn Tarantinos Filme etwas sind, dann Erlebnisse. Einzigartige Erlebnisse, die man in seiner Karriere als Filmliebhaber wohl nie wieder vergessen wird. Als Fan erst Recht nicht. Das liegt vor allem daran, dass Tarantino seine Liebe zur Sache so wunderbar bündelt und in jedes einzelne seiner Projekte steckt. Das Ergebnis ist eigentlich so gut wie immer meisterlich. Tarantinos Gabe beinhaltet aber nicht nur diese einzigartige Vorgehensweise bei dem Dreh, sondern hat er auch noch ein unglaublich feines Händchen für den Cast. Man sieht die erste Szene in der Christoph Waltz, der Judenjäger, auf einen Bauernhof kommt um seinem Job nachzukommen. Er redet mit dem Besitzer des Grundstückes, tastet sich mit präzisen Fragen an das Hauptziel heran: Wo sind die Juden? Und obwohl es kaum verachtigungswürdiger geht, was er dort tut, findet man das Ereigniss an sich aufregend und faszinierend. Das liegt eben in erster Linie an der Oscarwürdigen Performance, Waltz ist ein Gott in diesem Film. Tarantinos Dialoge sind 'nur' das Futter was dieser Mann braucht. In der gleichen Liga spielt hier meiner Meinung nach noch Brad Pitt, seine Verkörperung der Rolle des Chef's der Basterds ist phänomenal, Pitt zeigt einmal mehr das er absolut nicht nur der Schönling Hollywoods ist. Das soll jedoch nicht heissen das der Rest schlecht war, wie bei jedem Tarantino Film kann ich auch hier behaupten das jeder auf einem guten Level gespielt hat.

Genug Geschwärme von den Personen (wobei die ganzen löblichen Worte natürlich gerechtfertigt sind), die Story und der Umgang mit dem Thema bietet einen weiteren Anlass für nette Worte. Ich liebe es wie Tarantino in Kapiteln erzählt, wie er sich hier Schritt für Schritt seinem grande Finale nähert. Mit detaillierten Schritten die einwandfrei durchdacht wurden. Es ist einfach herrlich wenn man einen anscheinend normalen Hitler auflaufen lässt, ihn dabei aber so wunderbar parodiert, es ist toll wenn die Dialoge ewig lang, aber immer noch zu kurz sind, und verdammt nochmal ist es ein einziges Haarsträuben wie der Spannungsbogen gehalten wird.

Was "Inglourious Basterds" Grundstory von einem anderen Kriegsfilm unterscheidet, ist wohl nur ein schmaler Grat, doch ist die Darstellung hier eine seltene. Tarantino schafft es mit viel Humor an dem Thema dranzubleiben ohne jedoch lächerlich zu wirken, der Film trifft wie der Baseballschläger des Bärenjuden immer und immer wieder ins Schwarze. Und wisst ihr was? Das alles wird mit Musik unterstrichen, die nur Tarantino liefern kann, die, wenn man es sich recht überlegt gar nicht so wirklich reinpasst, und es deswegen so besonders macht. Tarantino, du hast dich endgültig zu einem meiner Lieblingsregisseure gemausert.

„Bingo! Ist das lustig.“

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J4KOB

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Wer Kruger schlecht findet und sich mal vom Gegenteil überzeugen will, dem kann ich "Mr. Nobody" ans Herz legen.


Mr.Film

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@Hoffi: Das der Score von Tarantino stammt, hab ich ja nie behauptet. Danke J4KOB dass du das schon gesagt hast :)
@Magnolia: Ich mag Miss Kruger, ist da also wieder Geschmackssache, wobei J4KOB auch hier nochmal die richtigen Worte gefunden hat :) Und Schweiger hat mir in seiner Rolle gefallen, sein "Ich schau dumm aus der Wäsche"-Blick hat da einfach wunderbar gepasst.


evants.com: eventsandtrends.com

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9.0Herausragend

Man durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

Die ersten Bilder und Filmausschnitte die von "Inglorious Basterds" durch die Welt flimmerten ließen auf einen Kriegsfilm im Italo-Western Stil schließen und tatsächlich ist der sechste Spielfilm vom kultisch verehrten Filmnerd Tarantino zu Teilen eine Mixtur aus Spaghetti- Western und B-Movie Kriegsaction, aber halt nur zum Teil, denn die "Basterds" bestehen nicht nur aus fünf Kapiteln sondern auch aus einer wilden, oftmals etwas stoischen, ja fast schon bockig verquerten Verkettung von cineastischen Stilen. Da gibt es noch Groteskes, Satirisches, Dramatisches und Explosives alles verbunden zu einem dreckigen Märchen für Erwachsene, ein Märchen von einem Erzähler, von dem man eigentlich etwas anderes erwarten hätte.

Natürlich bieten die "Basterds" aber typische und lieb gewonnene Tarantino-Standards: Übertriebene, comicartige Gewalt die eruptiv aus der Handlung bricht, eine Fülle von Filmzitaten, ein herausstehender wie toller Soundtrack und großartige Dialoge die von großartigen Darstellern vorgetragen werden. Besonders gut: Christoph Waltz als SS Oberst Hans Landa, der mit seiner sprachlichen wie psychologischen Eloquenz, seiner bürokratischen, manchmal sogar kindlicher Gefühlskälte klar und prägnant aus dem Cast hervorsticht.
Diese qualitativ hohen und immer wieder sehenswerten Standards, die von Tarantino immer wieder aus der Mottenkiste geholt und recycelt werden, sowie die erfrischende Trotzigkeit sich nicht der historischen Korrektheit und Objektivität zu unterwerfen, bringen den „Inglorious Basterds“ eine knurrige Note die sich durch die fünf Kapitel und die verschiednen Genreversatzstücke schneidet wie das Jagdmesser von Leutnant Aldo Raine durch einen Nazikopfhaut. Die klare Aussage am Ende des Films wird so robust verfestigt. Eine Aussage die jedem Filmliebhaber gefallen dürfte: Das Kino besiegt den Faschismus. Dass war (und ist) oft nicht so, aber wer will schon ein Märchen ohne Hoffnung.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Fast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.

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Mr.Winchester

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150min sind vergoldet°!


peter-noster: Mostly Movies

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8.5Ausgezeichnet

Tarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

Manch Kritiker hatte das Regiegenie im unfertigen "Death Proof" schon vor die Wand fahren sehen; einer der größten Filmemacher seiner Zeit ausgeblutet in blinder Zitierwut und Gewaltorgien. Und was macht Quentin Tarantino? Zieht mit den "Inglourious Basterds", der erklärten Anti-"Walküre", in den Zweiten Weltkrieg und vollführt einen dialoggewaltigen Befreiungsschlag.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]

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Nahtigall

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Das ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine


Enk

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Ach Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Ein brillianter Film vom Altmeister, der wie schon “Pulp Fiction” vor ihm durch seine Dialoge, seinen Charme und Witz noch lange in den Köpfen der Zuschauer herumwuseln und öfters zurückdenken lassen wird. Schwachpunkte sind einzig und allein einige verzeihbare Längen, die aber wenig ins Gewicht fallen. Alles in allem war das ein Bingo ähh .. ich meinte: “Bingo, Quentin!”.

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Nahtigall

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Letzlich sind meine Kommentare auch ein wenig dadurch genährt, das ich den Hype um Tarantino nicht nachvollziehen kann.


Hippiekiller

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Man sollte dennoch auf dem Teppich bleiben und manche Dinge neutral anpacken!


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Fazit: kommt selten vor, dass man im Kino sitzt und das Gefühl hat, einen zukünftigen Klassiker gesehen zu haben. „Inglorious Basterds“ ist ganz großes Kino und sicherlich ein Film, der auch bei der dritten Sichtung noch fesseln und Neues bieten kann.

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Ines Walk: film-zeit.de

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9.0Herausragend

Habe mich von Tarantino überraschen lassen. Bin keiner seiner Fans, aber die Basterds überzeugen durch die Story und die Umkehrung der Historie ... erstaunlicher Weise auch durch die deutschen Schauspieler. August Diehl - brillant als schneidiger SS-Scherge, Til Schweiger - gut, weil er nicht sprechen muss, Sylvester Groth usw. Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.

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Replicant

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Wann war Diane Krüger jemals gut?


thedirector

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IB war für mich definitiv das Highlight von 2009! Ganz grosses Kino!


Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

“Bastarde” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Ein Brett von einem Film, sehr intensiv, oft sehr klug, unglaublich besetzt – bisher Tarantinos bester Film. Tarantinos Kino ist immer auch ein Kino über DAS KINO und folgerichtig konzentriert sich das Geschehen in “Inglourious Basterds” immer mehr in einem Kinosaal. Hier finden die Guten Zuflucht und Liebe, hier dringen die Bösen ein, hier wird applaudiert, gemordet, hingerichtet. SPOILER. Und am Ende ist es nicht eine Kirche voller Juden, sondern ein Kino voller Nazis, das in Flammen aufgeht. Und wenn das Gesicht einer Jüdin über den verbrennenden Nazis auf den Rauch projeziert wird wie das Antlitz einer Rachegöttin, dann muss man zugeben: Das konnte nur Tarantino auf die Leinwand bringen. Respekt. [mehr im Podcast]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

VORSICHT: KOMMENTAR MIT SPOILER!! --------

[...]„Once upon a time in nazi-occupied France“ - Ja „es war einmal“ und Tarantino hat im Gespräch mit dem SPIEGEL auch zu Protokoll gegeben, dass er kein Problem damit hat, wenn sein neuer Film als eben diese märchenhafte und kontrafaktische Fiktion, die der Historie diametral gegenübersteht, aufgefasst und interpretiert wird. Und so ist die Geschichte die er in „Inglourious Basterds“ erzählen möchte, eine Wunschphantasie die ebenso naiv wie verständlich ist: Die Kraft der Imagination – in diesem Fall das Kino – siegt über das Böse, siegt dort wo die Realität versagt hat. Und es stimmt schon: Wenn Tarantino am Ende von „Inglourious Basterds“ das Kino, also quasi sein Heiligtum, sein ganz persönlicher Tempel, in Flammen aufgehen lässt und der versammelten Nazi-Entourage um Hitler, Goebbels und Göring die Lichter ausbläst, dann ist das nicht nur ein gewaltiges Opfer eines an seine Existenz glaubendes Märchens, sondern auch das dezidierte Verlangen eines sich durch sich selbst befreiendes Kinos, das die Aufforderung zur Unterhaltung, die Spaß machen und nicht belehren soll, in sich trägt. In dem kleinen französischen Kino brennen nämlich nicht zuvorderst der historische Hitler oder der historische Goebbels, gehen nicht die historischen Embleme, Standarten und Symbole des nationalsozialistischen Terrorregimes in Flammen auf, sondern das oftmals verzerrte Bild des Dritten Reichs, das die Filmgeschichte in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht und kultiviert hat.[...]

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fkfilmkritik

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Danke für die Warnung ;)


Khitos: Kälte Reich

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7.0Sehenswert

[...]Inglourious Basterds ist bei weitem einer der gewagtesten Filme dieses Jahres und spricht ein dunkles Kapitel der Geschichte an, wuschelt dessen fiktive Haare und gibt ihm einen kleinen Klaps auf die Backe. Oder doch eher einen Schlag ins Gesicht. Das Wort ,,Meisterwerk” werde ich – wie viele andere es schon getan haben – sicherlich nicht verwenden, dafür gibt der Film für mich zu wenig her. Das heißt aber nicht, dass Inglorious Basterds nicht gut war, er war sogar sehr gut. Wäre Aldo Raine real, würde er den Film lieben, seine hundert Nazi-Skalps hätte er sicher.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

So kann „Inglourious Basterds” durchaus packen und unterhalten. Nicht zuletzt durch exzellente Schauspieler. Hier zahlt es sich auch aus, dass die amerikanische Produktion mit viel deutschen und auch staatlichen Produktionsmitteln unterstützt wurde. Das deutsche Publikum bekommt etwas für seine Steuereuros: Til Schweiger schweigt oder tobt stereotypisch. Diane Krüger als Filmdiva Bridget von Hammersmark chargiert wieder zu übertrieben und wirkt eher peinlich als passend. Viel besser treten Daniel Brühl als naiver Kriegs- und Kinoheld Zoller sowie August Diehl als äußerst scharf denkender Gestapomann auf. Tatort-Kommissar Christoph Waltz spielt den Nazi-Offizier Hans Landa großartig verschlagen und spleenig. Er hat tatsächlich eine größere Show als Brad Pitt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt allerdings bei all der Kriegs-Unterhaltung: Tarantino erzählt völlig ohne moralische Bedenken. Seine Nazijäger agieren ebenso menschenverachtend wie die Nazis. So was passiert einem wahrscheinlich, der nur in Schwarz-Weiß-Kategorien sieht.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Christoph Waltz ist genial als "Jew-Hunter" Hans Landa. Dass ich aus einem Tarantino-Film komme und mir denke, dass ich gerne mehr zu den übrigen Charakteren erfahren hätte, ist einerseits eine positive Überraschung, zeigt aber auch die Schwäche des Episodenaufbaus und der Dramaturgie.

Die Basterds hatten bedeutend mehr "Roten Faden" als Kill Bill und sind definitiv einen Kinobesuch wert.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.5Herausragend

Tarantino ist bekannt als Cineast und Filmemacher. Und in Basters - mit dem Fokus auf Shosannas Kino und einem gewaltigen Film-im-Film, der eindringlich seinen Höhepunkt findet - übt er sowohl seine Obsession mit Rache, als auch seine Faszination mit Filmen aus. Das Ergebnis ist blutig und glorreich.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Inglourious Basterds ist aber trotz allem gut. Der stimmungsvolle Einstieg und die auch im weiteren Verlauf durchaus vorhandenen sehr guten Szenen trösten ohne weiteres über die (ebenfalls durchaus vorhandenen) Schwächen hinweg. Sicherlich, die lange Laufzeit ist auch wieder ausschweifenden Dialogen geschuldet. Doch wirken diese in dem Film nicht fehl am Platze, stören nicht und lassen den Zuschauer auch nicht gelangweilt im Kinosessel einschlafen. Im Endeffekt also: Ein durchaus guckbarer, guter Film.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine Menge brillanter Momente und effektiver Szenen, stehen ebensovielen Längen gegenüber und dem bekannten Tarantino-Problem, das schon in Death Proof sehr deutlich wurde: Die fehlende Disziplin und Entwicklung in Dramaturgie und Storyführung und die absolute Leere die hinter den Bildern steht.

Die Unterteilung in Kapitel kaschiert mehr schlecht als recht, dass der Film nach einer grandios-finsteren Eröffnungsszene, in der Christoph Waltz einen der wohl faszinierensten Bösewichte der jüngeren Filmngeschichte entwirft, relativ ziellos in sich geschlossenen Szenen aneinanderreiht, die nie eine in sich zwingend geschlossenen Handlung ergeben und von höchst durchwachsener Qualität sind.

Großartiger Wortwitz wechselt sich mit klamaukiger Sitcom-Dramaturgie ab, die einen sich bisweilen in der Hardcore-Version von "Hogans Heroes" wähnen lässt. Und immer wieder auch Langeweile und Szenen die weitergehen, wenn sie eigentlich ihr Zeit schon mehr als ausgespielt haben.

Das nie ein Gefühl des Krieges, von Weite, von Stadt oder Landschaft aufkommt, das man sich bisweilen in den nach Sets aussehenden Sets gefangen fühlt, mag Absicht sein, macht den Film aber auch kleiner als er sein müsste.

Dazu kommt die übliche Haltungslosigkeit Tarantinos, der Nazis als Zitat eines zitierten Zitats einsetzt. Eine bloße Reflektion, einer Karikatur einer Vereinfachung. Es ist die beabsichtigte völlige Bagatelisierung der Popikonographie des dritten Reiches, die die Nazis und Hitler weit aus dem Bereich der bequemen Bösewichte hollywoodscher Prägung, ins reine Abstraktum, als Formfleisch der reinen Leere von Tarantinos Versatzwelt führt. In Tarantinos Universum wird alles beliebige Pose, Nazis und Juden und Holocaust werden aufgelöst in einem ebenso mutigen, wie banalen Brei aus Imponiergehabe, Chuzpe und Ahnungslosigkeit.

Das kann als Befreiungsschlag angesehen werden zur endgültigen Entdämonisierung der Nazizeit oder bubihafte Allmachtsphantasie eines Wolfenstein-Spielers mit Italofilmbackground - die Wahrheit liegt wohl in der Mitte.

Inglorious Basterds gucken ist in seinen besten Momenten so gut wie Reservoir Dogs und in den schlimmsten wie Death Proof und Kill Bill 2 zusammen. Und wie immer ein bißchen auch wie eine Tüte Marshmellows auffressen, was zu Anfang sehr lecker wirkt, bringt einen am Ende mit flauem Gefühl zum Würgen.

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RaekOne

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Hier muss ich dir doch ausnahmsweise in allen Belangen zustimmen.


nilswachter

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"Das kann als Befreiungsschlag angesehen werden zur endgültigen Entdämonisierung der Nazizeit oder bubihafte Allmachtsphantasie eines Wolfenstein-Spielers mit Italofilmbackground - die Wahrheit liegt wohl in der Mitte." - Grossartig!


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Wenn es das Wort gibt, will ich es hier verwenden: Grenzgeil. In jeder Hinsicht. Übertraf meine Erwartungen bei weitem, nicht nur weil Tarantino der erste Regisseur ist, der erkannt hat wie man Schweiger wirken lassen kann: Wenn er die Fresse hält. Für meinen Geschmack zitiert er sich zwar ein paar mal zu viel selbst, bleibt aber ein grandioser Film. Und mein Gott: Was für ein Hauptdarsteller.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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10.0Herausragend

Es gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Ist das Setting noch so tarantino-untypisch – die charakteristische Handschrift des Regisseurs macht sich immer wieder klar bemerkbar, sei es in Form von Schrifteinblendungen, gewissen Kameraeinstellungen, Schnitten, der Konzentration auf Aspekte, die andere Regisseure außer Acht lassen würden oder natürlich der Musikauswahl. Manche dieser Komponenten lassen letztendlich selbst in diesem Film das erwähnte 60er/70er-Jahre-Flair aufblitzen, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass Tarantino einst darüber nachdachte, die Geschichte als (Italo-) Western zu inszenieren. Der vertraut wirkende und vielseitige Soundtrack wirkt in dem nicht so vertraut wirkenden Setting etwas unstimmig. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, hätte er diese musikalische Varianz nicht beabsichtigt. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Herausragend

[...]Fünf Kapitel, ein Film. "Inglourious Basterds" ist in jedem seiner Teile und als Gesamtstück ein Meisterwerk. So simpel die Story zunächst anmutet, so vielschichtig setzt Tarantino sie besonders über die Charaktere um, auf verwinkelte Erzählmanöver verzichtet er gänzlich und hat sie dank der ausgefeilten Leistungen seines Ensembles auch nicht nötig. Christoph Waltz ragt zwar heraus mit seiner aufsehenerregenden Performance, auf der Stufe unter ihm tummelt sich aber ebenfalls geballte Klasse, aus der nicht mal die zuvor als potenzielle Störfaktoren ausgemachten Schweiger und Diane Kruger herausfallen. Bei letzterer kann man sich zwar nicht ganz sicher sein, was da schauspielerisch tatsächlich gewollt oder einfach nur nicht besser gekonnt ist, aber wirklich schlecht spielt sie nicht. Handwerklich ist der Film in allen Bereichen bestens gelungen, sei es die Ausstattung, Robert Richardsons mal beinahe intime, dann wieder elegante und schwungvolle Kameraführung, oder die standesgemäß passgenaue Songauswahl.[...]

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wicky2

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moin,
auch wenn du aus meiner sicht einwenig zu sehr auf die handlung eingegangen bist und dein text daher einige längen hat, habe ich doch selten eine so treffende und auch handwerklich saubere kritik gelesen. ich ziehe meinen hut. ; )


ChristiansFoyer

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Danke schön. Ist eine sehr handlungsorientierte Kritik geworden, das stimmt, aber die Kapitelstruktur und die zwei aufeinander zulaufenden Handlungsstränge lassen sich, würde ich zumindest sagen, so schlüssiger beurteilen, als das ganze auf die Gesamtheit des Films zu verallgemeinern ;)


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.5Ganz gut

Längst nicht die Nazi-Trash-Granate auf die ich gehofft habe, aber schon recht amüsant. Die in Babelsberg gedrehten Studioszenen sehen zum Teil so unschön clean aus wie die Lindenstrasse. Dennoch macht der Film von Meisterdieb Tarantino Lust sich mal wieder einen echten Italo-Western oder gar den bösen "Ilsa - She Wolf of the SS" zu Gemüte zu führen.

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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5.0Geht so

Inglourious Basterds scheitert am Gros seiner Darsteller, die in ZDF-Fernsehfilmen ihre Bestimmung finden könnten. Er leidet aber auch unter seinen, für Tarantinos Verhältnisse, wenig originellen Dialogen, dem unterkomplexen Plot und seiner Konzeption: Dass Tarantinos Kino die Wirklichkeit bezwingt, die es entwirft, ist mittlerweile eine eben so tautologische Aussage wie die, das Steven Spielbergs Kino nach einem Vater sucht, den es nicht hat. In Inglourious Basterds wird dieser Zug von Tarantinos Kino mit einer Deutlichkeit inszeniert, die den Betrachter verstimmt, wenn ausgerechnet ein englischer Filmkritiker, der deutsches Kino liebt, ein Attentat auf Hitler in einem Kino plant.

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-elviZ-

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Endlich einer der sich traut den Film nach objektiven Gesichtspunkten zu bewerten! "ZDF-Fernsehfilmen ihre Bestimmung finden könnten" - Wunderbar...!


J4KOB

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kann zwar so ganz und gar nich mit der bewertung übereinstimmen, bin aber auch der meinung, dass die Qualität der Dialoge nur noch vereinzelt an das durchgängige Niveau von Pulp Fiction heranreicht.


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Der Name Tarantino mag seit "Pulp Fiction" für Gewaltexzesse stehen, doch im Grunde wird bei ihm zu 80 Prozent gequasselt und höchstens zu 20 Prozent massakriert. Das ist auch hier der Fall. In den "Basterds" hebt er die Bedeutung der Sprache auf ein neues Niveau. Sie entscheidet auch darüber, wie viel Vergnügen man hat, und deshalb ist vom Besuch der deutsch durchsynchronisierten Fassung abzuraten. [...] Nun wandert der Beleg auf Zelluloid um die Welt: In Babelsberg entstehen Filme auf höchstem technischem Niveau. Ein Waltz vermag einem Pitt die Schau zu stehlen. Und dann vollbringt Pater Quentin natürlich die größte Exorzismusleistung: Er schafft es endlich, diesen Hitler auf andere Weise als durch Selbstmord zum Teufel zu schicken. Fantasie bringt Befreiung.

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Griselda

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Ich konnte leider nicht dem Link folgen und die ganze Bewertung lesen, aber was ich hier bei Moviepilot von Ihnen lese, war bei weitem am witzigsten. Das betrifft z.B. die Erwähnung von Babelsberg bzw. der Auswirkungen auf die Filmindustrie.
Ich glaube als Fan, Möglichkeiten wie diese sind nicht gut für einen wie Q.T.
"Pater Quentin" [...] fand ich auch einen schönen Ausdruck/Nachsatz mit erheiternder Nebenbedeutung, auch wenn der wohl von den meisten nicht mehr (im Zusammenhang) verstanden wird.


Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

"Inglourious Basterds" ist ein Rächerfilm. Und einer der ersten, wenn nicht der erste überhaupt, der diesen in anderen Genres wie Western und Thriller leidlich bekannte Topos auf den Kriegsfilm überträgt. Umso überraschender aber, dass Tarantinos größtes Stilmittel dabei eben nicht die exemplarische Darstellung von Gewalt ist (auch wenn das Skalpieren und das Einritzen von Hakenkreuzen auf Soldatenstirne durchaus drastisch ins Bild gerückt wird), sondern der - gleichfalls messerscharfe - Dialog. [...] Er müsste damit eigentlich als Dramatiker entdeckt werden, den man spielend auch auf die Bühne bringen könnte. Denn die spannendsten, abgründigsten Szenen sind hier eigentlich immer jene, an denen zwei Menschen am Tisch sitzen und reden: etwa die grandiose, ganze 20 Minuten dauernde Verhörszene gleich zu Beginn.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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7.5Sehenswert

Das Argument, das man gegen Tarantino (hier und grundsätzlich) machen kann, wäre und ist ja auch, dass er intellektuell und moralisch und sonstwie über die Adoleszenz nie hinausgelangt ist. Dass die Wünsche, die er in seinen Filmen inszeniert, Nerd-Fantasien sind. Dass man auf erwachsenere Weise über Schuld, Rache, Gewalt und Geschichte nachdenken kann, als er das hier und überhaupt tut. Schon das ist eine sehr zweischneidige Angelegenheit, weil Tarantino in seinen besseren Momenten adoleszente Fantasien, wie wir alle sie kennen und haben - bewusst oder nicht - gerade in ihrer äußersten Ambivalenz und Zweischneidigkeit vorführt. Mit Mendelsohn müsste man aber sagen: Der Nerd in mir ist ein Nazi. Und das scheint mir dann doch in einer Weise übertrieben, dass es schon keine Übertreibung mehr ist, sondern gefährlicher Blödsinn.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.5Uninteressant

«Inglourious Basterds» ist ein hohler Selbstjustiz-Kriegsfilm mit Überlängen, der aber immerhin kurzweiliger ist als andere Plauder-Werke von Tarantino.

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TheDrPepperPower

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Wie kann man als "Kritiker" für einen offensichtlich zumindest relevanten und wichtigen Film nur ein paar dumme Zeilen hinrotzen? Das kannst du dir auch gleich schenken.


Dquerze

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Ich halte "Selbstjustiz" (trifft hier ja nicht einmal zu!) gegen das schlimmste Regime aller Zeiten für durchaus angebracht und wünschenswert.


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

Um unter all den Euphorikern mal eine Gegenstimme zu erheben: Tarantino und dieser Film sind völlig überschätzt. Okay, einige kammerspielartige, maliziöse Szenen sind seitens der Schauspieler hervorragend gespielt. Der Film ist spannend, man langweilt sich nicht. Waltz, Diehl, Brühl, Pitt, Schweiger, sie spielen alle erstklassig, aber ehrlich gesagt auch die Typen, als die man sie schon mehrfach gesehen hat. Ansonsten haarsträubend-geschmacklose Trash- und unappetitliche niveaulose Gewaltszenen und somit ärgerliche Qualitätsbrüche. Außerdem ist die Synchronisation in einigen französisch gesprochenen Szenen miserabel. Und was die Karikaturen einiger Nazis angeht, da wächst der Film kaum über das niedrige Niveau der Schmonzette "Mein Führer" mit Helge Schneider hinaus. Mit solchen Albernheiten an Hitler "Rache" nehmen und Geschichte verfälschen: Das ist mitnichten genial, sondern kindisch!

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Jörg von Grass

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Hallo liebe Kirsten! Schön das wir mal wieder einer Meinung sind! Liebe Grüße, Jörg


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Ein eigenwilliger, grellbunter Kriegsfilm in fünf Akten, der unter Rückgriff aufs Genrekino die Paradoxien des Historienfilms souverän unterläuft. In der für Quentin Tarantino typischen Mischung aus Autorenkino und B-Movie wird dabei die Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit den Mitteln des Kinos entscheidend umgeschrieben. Virtuosität und burleske Theatralik halten sich beim Versuch, den Zweiten Weltkrieg als popkulturelles Spiegelkabinett zu etablieren, ungefähr die Waage.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Er kam nach Berlin und Babelsberg, fühlte sich anscheinend pudelwohl und drehte einen seiner konzentriertesten und gelungensten Filme seit Jahren. Ein Sieg auf ganzer Linie kann Kultregisseur Quentin Tarantino mit seinem neuen Werk „Inglourious Basterds“ verbuchen. Mit Brad Pitt in einer Beinahe-Hauptrolle und deutschem Schauspielpersonal wie Til Schweiger, August Diehl und Daniel Brühl ist dieses Action-Märchen zudem prominent besetzt. Doch in Erinnerung bleiben sie alle weit weniger als Christoph Walz, der als vordergründig liebenswürdiger Gentleman-Oberst mit leider allzu hinterhältigen Absichten mit einer lockeren Souveränität seine Kollegen an die Wand spielt - und nicht umsonst dafür in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.
Als berüchtigter Judenjäger Hans Landa ist er damit beauftragt, auch im von den Deutschen besetzten Frankreich die Judenfrage ebenso wie im Reich zu lösen. Im französischen Hinterland operieren unter dem Kommando von Aldo Raine (Brad Pitt) auch die Basterds, eine Gruppe jüdischer US-Soldaten, die in Guerilla-Manier Nazis jagen und für die Gnade ein Fremdwort ist. Die kennt auch die jüdische Kinobesitzerin Shosanna Dreyfuss (Mélanie Laurent) nicht, der einst die Flucht vor dem schrecklichen Landa gelang. Während einer Filmpremiere in ihrem Pariser Kino will sie darum sich und die gesamte deutsche Führungselite in die Luft jagen.
In Kapitel unterteilt, führt Tarantino die einzelnen Figuren und Handlungsstränge zum finalen Showdown geschickt zusammen. Ein wenig Geduld muss man bei diesem zweieinhalbstündigen Werk jedoch aufbringen. Denn schließlich handelt es sich hier um einen echten Tarantino, bei dem neben der Action auch die scharfzüngigen und zum Teil brüllend komischen Dialoggefechte nie zu kurz kommen. Und natürlich zitiert sich der Regisseur auch wieder fleißig durch die Filmgeschichte, ohne es jedoch zu übertreiben und die Handlung dabei aus den Augen zu verlieren. Eine stilsichere und unverhohlene Hommage an die (Spreng)kraft des Kinos liefert der Eklektiker unter den Regisseuren hier ab, manchmal ein wenig blutig, manchmal ein wenig brutal, aber immer von einem augenzwinkernden Humor durchzogen – Kinospaß pur!

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Doch das Ausagieren von Sehnsüchten mittels Gewalt spielt in Inglourious Basterds keineswegs die bedeutendste Rolle. Wo Death Proof eine Hymne auf die Bewegung war, handelt der neue Film zuallererst von Sprache. Tarantino hat darauf insistiert, über einen möglichst bunt gemischten Cast zu verfügen. Das Sprachwirrwarr bietet nun nicht nur Grundlage für einige der besten Gags des Films. Mit dem SS-Oberst Hans Landa, den der Österreicher Christoph Waltz als genießerischen Sadisten spielt, der seine Opfer mit Worten narkotisiert, ist auch die zentrale (Bösewicht-)Figur ein Sprachvirtuose.
[...]
Bei Tarantino heißt die zentrale Aktion, die mit herrlicher Verzögerungstaktik verwirklicht wird, dann auch nicht umsonst "Operation Kino" : Geschichte wird hier endlich wieder zum Möglichkeitsraum - und alle Möglichkeiten kommen für einen entscheidenden Augenblick lang in einem Lichtspielhaus in Paris zum explosiven Stillstand.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Wir sehen hier einem Mann zu, der das Kino liebt. Er liebt nicht uns, sein Publikum. Ihm ist es egal, daß die Leute - besonders in seinem Heimatland - scharenweise aus einem Film rennen werden, in dem sie dazu gezwungen sind, Untertitel zu lesen, und das einen Großteil des Films lang. Hinter all dem Irrsinn, den Tarantino ausstrahlt, hinter dem bescheuerten Image, das er nach draußen trägt und dem Quatsch, den er erzählt, steckt ein Filmemacher, der noch großen Respekt vor dem Medium hat.

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filmbaum

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"Inglourious Basterds" auf Platz 1 der amerikanischen Box-Office-Wertung vom Wochenende, bisheriges Einspiel bereits ca. 40 Millionen. Soviel zum Thema rausrennen aus einem untertitelten Film...


Julio Sacchi

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Na ist doch schön. Nur wird der Film mit Ach und Krach die 100 vollmachen und ist damit nun auch wieder nicht der Superknaller, den sich die Weinsteins davon erhofften.


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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3.0Schwach

Mit seinem neuen Film "Inglorious Basterds", der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wurde, schreibt Quentin Tarantino das erste Mal "historische" Geschichte und bringt ein krudes Racheepos auf die Leinwand. Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen, vor allem deutschen Stars inszeniert. Doch was im Endeffekt dabei herauskam ist nicht wirklich bemerkenswert, außer einer grandiosen schauspielerischen Leistung von Christoph Walz, der auf dem Festival in Cannes mit Recht die Goldene Palme als bester Darsteller erhielt. Ansonsten jede Menge heiße Luft, viel sich hinziehendes Geschwafel und ein groteskes...

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Jörg von Grass

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Blöd ist nur, wenn man sich jeden Film von Ihm aus beruflichen Gründen "antun" muss. Und ich finde das seine Filme alle recht unterschiedlich sind. "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" genauso wie "Reservoir Dogs" sind großartig! Die Laberei bei den letzten beiden Filmen ist allerdings wirklich aufgeblasen und anstrengend. Bei "Death Proof" konnte man das ja noch mit der europäischen Version entschuldigen, der man gegenüber der amerikanischen "Grindhouse"-Version mehr als eine halbe Stunde Gelaber zugefügt hatte. Bei "Inglourious Basterds" gibt es keine Entschuldigung!


Krähe

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Dann trifft der Herr Tarantino halt nicht dein Geschmack und das ist ja auch ok. Würde ich auch als anstrengend empfinden wenn ich mir aus beruflichen Gründen dann solche Film anschauen muss.



Kommentare (658) — Film: Inglourious Basterds


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Bleecher

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Bewertung6.5Ganz gut

Tarantino verläßt die Geschichte und bringt seine höchst eigene Sicht des Unterganges des Naziregimes auf die Leinwand. Manche mögen das mutig finden oder originell. Mir sagt das nichts. Ich glaube eher, das der Regisseur absichtlich diese Story erfunden hat, um aus dem eingefahrenen Gleis der historischen Realität zu entkommen und nun mal was ganz "Neues" zu präsentieren.
Ich habe mich zuallerst gefragt, warum da Basterds geschrieben wurde anstelle von Bastards, wie es richtig geheißen hätte. Ich habe noch keine Antwort auf diese Frage gefunden.
Diese Basterds werden also in Frankreich abgesetzt und sollen grausam und brutal das deutsche Militär dezimieren. So werden sie beispielsweise angewiesen, getötete Deutsche zu skalpieren. Bald sind die "Bastards" gefürchtet unter den Deutschen.
Derweilen geht der Oberst der SS, Hans Landa, seinen mörderischen Geschäften nach. Er besucht den Hof eines französischen Milchbauern und entlockt ihm mit einer perfiden Frage- und Antworttechnik, das sich unter dem Fußboden eine jüdische Familie versteckt. Darauf wird der Boden mit MG-Salven durchsiebt und es stirbt die ganze Familie mit Ausnahme der Tochter, die Landa entkommen läßt.
Der Film enthält die Tarantino-übliche Gewalt, ohne die es scheinbar nicht geht. So wird das Skalpieren gezeigt, was ich echt widerlich fand. Aber auch eine ganze Reihe anderer Gewaltexzesse wird einem vorgesetzt oder sollte ich sagen, zugemutet. Darunter nicht zuletzt das Massaker im Kino, das laut Tarantino das Abschlagen des Kopfes des NS-Regimes zeigen sollte.
Überhaupt war die Gewalt in diesem Streifen teilweise völlig deplaziert und passte nicht in den Film hinein. Ich würde Tarantino einen besseren Regisseur nennen, wenn er das zumindest auf ein erträgliches Maß reduzieren würde.
Insgesamt gesehen war Django Unchained besser als Inglourios Basterds.
Eine 6.5 dafür.

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omgkeeevon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich ist Inglourious Basterds ein genialer Film, von einem sehr genialen Regisseur. Tarantino hat einen Film gezaubert, der für mich alles hat: Einen super Cast, großes Lob besonders an Christoph Waltz, super Action, Gewalt und eine brise schwarzer Humor. Im allen ein Film, wie ihn nur Mr Tarantino hinbekommen könnte. Punkte abzug, gibt es für die Länge (0,5) und für den Einsatz von Til Schweiger (1,0).

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Berlin42

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Quentin Tarantino schreibt die Geschichte einfach neu - und macht das ganz hervorragend. Natürlich darf man von ihm keinen Kriegsfilm á la "Enemy at the Gates" oder "Soldat James Ryan" erwarten, denn um historische Aufarbeitung geht es einem Künstler wie Tarantino keinesfalls. "Inglorious Basterds" lebt von seiner eigenwilligen Story, den grandiosen Schauspielerleistungen (darunter viele deutsche) und - wie sollte es anders sein - einem fantastischen schwarzen Humor. In meinen Augen ist der Film mehr als sehenswert!

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DerTelefonfrosch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der Kategorie: Filme von denen man sich wünschen würde dass sie echt wären...das hätte der Welt noch einiges erspart.
"Now, I don't know about y'all, but I sure as hell didn't come down from the goddamn Smoky Mountains, cross five thousand miles of water, fight my way through half of Sicily and jump out of a fuckin' air-o-plane to teach the Nazis lessons in humanity. Nazi ain't got no humanity. They're the foot soldiers of a Jew-hatin', mass murderin' maniac and they need to be dee-stroyed. That's why any and every every son of a bitch we find wearin' a Nazi uniform, they're gonna die. "

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MemoriAria11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantinos Inglorious Basterds ist ein Meisterwerk ... tolle Darsteller und unfassbar witzig. Ein Punkt abzug für Til Schweiger ... aber immerhin stirbt er schnell

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Samweis_Gamdschie

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Ach so schlimm war er wirklich nicht. Ich fand ihn hier sogar recht gut ^^


Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Es beginnt schon mit einem wahnsinnig interessanten Intro, in dem Christoph Waltz schon mal seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis stellt und zeigt, dass er ja doch die eine oder andere Fremdsprache drauf hat :)
Tarantino nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Charaktere und vor allem auch die Basterds vorzustellen. Dabei schafft er es jeder Figur einen eigenen Charme einzuhauchen. Um authentisch zu wirken, castet er Darsteller aus dem jeweiligen Land ( Deutsche spielen Deutsche, etc.). So gibt es neben den amerikanischen Stars wie Brad Pitt auch deutschsprachige Promis wie Til Schweiger oder Daniel Brühl zu sehen. Tarantino spielt sogar mit den Nationalitäten seiner Akteure, wie beispielsweise bei Michael Fassbender(deutsch-irisch), der als deutscher auffliegt, weil der falsch nach dreik Gläsern für einen Scotch fragt.
Die Dialoge sind wie immer bei diesem grandiosen Regisseur lustig und cool zugleich, auch wenn sie sich hier doch schon ziemlich von seinen üblichen unterscheiden. Es sind keine trivialen Themen, über die sich die Charaktere austauschen, sondern wichtige Wortgefechte. Bewundernswert finde ich auch, dass Tarantino den Streifen in verschiedenen Sprachen drehen ließ und den Film auch in Amerika so ausstrahlen ließ-Welcher Regisseur traut sich das schon? Den Amerikanern einfach mal den Luxus zu nehmen und sie Untertitel lesen zu lassen?
Mit viel Mut ändert änderter sogar den Verlauf der Geschichte, was man dem Film aber wirklich nicht ankreiden kann, denn es ist kein Historienfilm und Tarantino nutzt seinen Freiraum und erzählt seine ganz eigene Version des Ende des Weltkrieges.

Ich bewundere Tarantino´s Mut und sein Selbstbewusstsein einen solchen Film zu drehen, einen Film, in dem er sich von allen Regel losreißt und einen einzigartigen Film vollbringt.

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Martin Oberndorf

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Das Sprichwort :3


Troublemaker69

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Achso :D


denratten

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über weite Strecken ein sehr guter Film. Warum fällt es so vielen anderen Regisseuren so schwer, in einzelnen Dialogszenen solche Spannung aufzubauen?
Punktabzug für das Pimmellutscher. War zwar "lustig", hat aber auch einen üblen Beigeschmack von Homophobie, was ich von Tarantino nicht erwartet hätte.
Das Massaker im Kino hab ich bei der letzten Sichtung auch zwiespältig aufgenommen...

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John3101

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das einzige was mich an dem Film relativ lustig fand war der "Bärenjude".

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leonard.haag.9

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es ist aber im ersten Sinne keine Komödie.. es hat zwar humoristische Ansätze aber sonst ist es eher Parodie.. also nur deswegen eine 1.0 zu geben ist unsinnig.


chrissley

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk von Quentin Tarantino, gespickt mit Hauptdarstellern zum anbeten und einer Handlung, die in manchen Momenten einfach nur Entsetzen und Gänsehaut verursacht.
Top Film !

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Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Tarantino in seiner reinsten Form. Großartige Schauspieler, genial durchdachte Dialoge, groteske Gewaltszenen und ein paar heftige Lacher. Erstaunlich ist auch, dass ich bei jeder Sichtung vor lauter Spannung kaum atmen kann. Das schafft bei mir nur Quentin.

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Kohax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Quentin Tarantino Filme, den ich bisher gesichtet habe. Vor allem hat mir hieran gefallen, dass die Schauspieler absolut grandios waren. Jeder einzelne spielt derart glaubwürdig wie es seinesgleichen sucht. Als Deutscher ist es abermals lustig mit anzuschauen, da man den ein oder anderen deutschen Schauspieler sichtet, auch unbekanntere Gesichter.
Brad Pitt versteht es als absoluter Badass den Feinden sowas von dermaßen in den Arsch zu treten, wie es kein anderer schafft, ebenso wie seine ganze Crew, bestehend aus Michael Fassbender, Til Schweiger, Eli Roth etc. pp.
Als Leckerbissen für das männliche Auge: Diane Kruger, die das ganze souverän wegspielt, und die hier großartige Mélanie Laurent. Eine absolute Bereicherung für den Film, die mir bis jetzt unbekannt war. Absolut traumhafte Darstellerin, die ihre Rolle mit einer Passion und Legitimität verkörpert, die ihresgleichen sucht. Phänomenal.
Das absolute Highlight ist aber natürliche der österreichische Exportschlager Christoph Waltz, der hierfür verdient seinen Oscar gewonnen hat. Er stellt den SS-Standartenführer Hans Landa einzigartig dar, mit Witz, mit Humor, mit Leidenschaft, mit Einschüchterungen, mit allem was ein Ekel braucht!
Die satte Laufzeit von doch 2 1/2 Stunden verfliegen wie im Nu. Die Erzählweise ist leicht zu verfolgen, die Handlungsstränge verschmelzen in einer nachvollziehbaren Geschichte, die ohne große Logikfehler aufgeht. Auch etwas, was man nicht allzu häufig sieht.
Hier fehlt es natürlich auch nicht an der gehörigen Portion Gewalt, für die Tarantino nun einmal berühmt ist und seinen Filmen immer wieder die gewisse Würze gibt, ohne allerdings zu "splatterig", wollen wirs mal so nennen, zu werden. Unübertroffen.
Ein Muss für jeden Filmkenner und Pflichtprogramm!

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.0Herausragend

Im Jahr 2009 kam damals ein neuer Tarantino Film ins Kino. Meine Kumpels und ich waren natürlich unglaublich gespannt um endlich sein neues Meisterwerk zu sehen.
"Inglourious Basterds" schenkt mir einen unvergesslichen Kinobesuch. Sogar mit Abstand den Beste, den ich jemals hatte. Was für ein Erlebnis.
Bisher der einzige Kinobesuch in dem ich das Gefühl hatte warum Filme im Kino etwas richtig besonderes sein können . Klar, Filme die dich einen mit bildgewaltigen Szenen in den Sessel drücken sind auch ein geiles Feeling. Aber das Feeling damals in "Inglourious Basterds" war der absolute Wahnsinn. Jeder der Kinogänger hatte einfach nur richtig bock diesen Film zu sehen(sowas hab ich noch nicht erlebt). Was für eine Stimmung in diesem Kino war, einfach nur ein Genuss. Jeder feierte diesen Film. In der Anfangsszene war es so still, da hat man sich gefragt, ob so etwas überhaupt möglich in einem Kino ist. Jeder war einfach beeindruckt was Waltz hier abliefert. Danach wurde es lauter. Das Bier fing wohl bei manchen an zu wirken. Es wurde gelacht, gefeiert und mitgefiebert. Allein die bekannte Szene hier https://www.youtube.com/watch?v=pMiP9ABA4dI hat soviel Spaß im Kino gemacht. Mit den richtigen Kinogängern macht Kino wirklich enorm viel Spaß. Hier gab es keinen der sich mit seinem Handy beschäftigt hat. Jeder wollte den Film sehen und war richtig begeistert. Sogar wurde nach dem Ende des Filmes applaudiert, war ebenfalls das einzige Mal als ich so etwas miterleben dürfte. Den Abspann sahen sich die Meisten auch noch an, ebenfalls verwunderlich. Zum Film braucht man ja auch nichts großartiges mehr sagen, den sollte jeder mal gesehen haben. Spitzen Film und mein bisher bester Kinobesuch.

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EclairLovesRatings

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Toller Kommentar zu tollem Erlebnis ;-)


J-Ross

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der 7. Film von Quentin Tarantino ist der beste Kriegsfilm, den ich bisher gesehen habe. Genau genommen ist Inglourious Basterds eine Kriegs-Farce. Tarantino hält sich bewusst nicht an Fakten und liefert den Zuschauern die ultimative Kriegsverarbeitung, bei der man sich prächtig über Hitler und sein Reich lustig machen kann. Es macht perfekt deutlich wie lächerlich diese nationalsozialistsichen Gedanken Ideen rückblickend waren, aber natürlich wird auch nicht vernachlässigt wie grausam und bitterernst die Nazis waren. Von Anfang bis zum Ende zeigt der Film höchst authentisch das Wesen der Nazis: Ihre moralischen Einstellungen, ihre Liebe zu ihrem Vaterland. Aber da es schon in Richtung Satire geht, ist alles natürlich sehr überspitzt dargestellt. Es ist ein einzigartiger Kriegsfilm, über den man tatsächlich auch mal lachen kann. Hitler und Co. kriegen hiermit ihren wohlverdienten Tritt in den Arsch.
Inglourious Basterds ist bis ins höchste Maß witzig und bereitet zweieinhalb Stunden Dauerfreude. Dieser Film ist für mich schon witziger als die meisten Komödien. Allein schon wegen Aldos beiläufigen fiesen Bemerkungen: "So und jetzt nimmst du dein Fingerchen und zeigst mir auf dieser Karte den Ort, wo die Bockwurst-Party steigt und wie viele Leute kommen und was sie zum Spielen mitbringen."
Gleichzeitig ist dies aber auch einer der spannendsten Filme, die ich bisher gesehen habe. (Das erste Kapitel!) Eine perfekte Mischung aus Spannung und Humor somit.
Worum geht's ganz grob? - Um eine Gruppe jüdischer Soldaten und ihre Mission: Nazis töten. Ihr gefährlichster Widersacher: Der Judenjäger. Nicht zu vergessen: Shosanna Dreyfus, die einen ganz besonderen Hass auf die Nazis hat und nun die Gelegenheit bekommt, große Rachetaten zu vollführen.
Bei den Basterds gibt es einige der besten Charaktere, die Tarantino geschrieben hat. Allen voran Hans Landa. Es ist genial wie er zwischen absoluter Gnadenlosigkeit, diabolischer Verspieltheit mit seinen Kontrahenten, förmlicher Höflichkeit, aber auch mit einer gewissen Undurchsichtigkeit hin- und her pendelt. Ein skrupelloser Detektiv und charmanter Gentleman zugleich mit großer Selbstsicherheit und einem Schuss Monströsität. Ein gewiefter Gauner. Ein Antagonist erster Klasse. Genial.
Brad Pitt brilliert als Aldo Raine, einen Charakter mit einem herrlich bösen Humor, Direktheit, Zielstrebigkeit und ganz großem Charisma. Besonders sein angespannter Kiefer und seine Kenntnisse in Italienisch haben es mir angetan.
Melanie Laurent darf man als Racheengel Shosanna bewundern, eine Kinobetreiberin, die durch die Begegnung mit dem Kriegshelden Frederick Zoller in den Kontakt mit Joseph Goebbels kommt, der ihr Kino für die Premiere seines neuen Films nutzen will. Was für eine starke Persönlichkeit Shosanna ist, bemerkt man, wenn sie den Nazis gegenübertritt, die vor einigen Jahren ihr Leben zerstört haben. Speziell die Szene zwischen ihr und Hans Landa ist ganz großes Kino. (Ist genau genommen eigentlich so gut wie jede Szene des Films, nebenbei bemerkt).
Auch Diane Kruger als Bridget von Hammersmark begeistert mit leicht gekünstelter Attitüde, die ihrem Beruf als Schauspielerin alle Ehre macht. Sympathsich, erheiternd und mit weiblicher Eleganz, sowie einer gewissen Hinterlistigkeit versehen. Diane Kruger spielt das absolut fabelhaft.
Ich könnte zu jedem wichtigen Darsteller nur Lob aussprechen, denn wirklich jeder agiert hier mehr als erinnerungswürdig. Michael Fassbender, Martin Wuttke, Sylvester Grothe, August Diehl, Daniel Brühl, Til Schweiger, Eli Roth. Jeder von ihnen hat mindestens eine unvergessliche Szene.
Natürlich wird auch hier wieder Tarantinos Liebe zum Film deutlich. Es wird viel zitiert und vielen Filmen Tribut gezollt. Es ist ein toller Moment, wenn man erkennt, dass das Kino den Erlöser vom Bösen darstellt. Der Film ist ein erneuter Beweis für mich, dass niemand bessere Dialoge als Quentin Tarantino schreibt.
Einer dieser Filme, bei denen ich mich für zweieinhalb Stunden völlig in das Geschehen auf dem Bildschirm verliere, ohne in irgedeiner Weise abzuschweifen. Es ist unglaublich, wie viel Spaß dieser Film jedes Mal wieder macht, wie fesselnd er ist, wie interessant diese Charaktere sind. "Sieht aus, als hätt' ich soeben mein Meisterwerk vollbracht."

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Martin Oberndorf

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Sollte er wirklich Hateful Eight drehen, klingt das echt cool...
...als würdecer sein erstes Werk mit seinem Letzten vereinen.


J-Ross

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Stimmt. Interessanter Gedanke.


Heimacker

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieses Mal verlegt Tarantino seine Gewaltorgie ins besetzte Frankreich während des zweiten Weltkrieges. Eine kleine brutale Juden-Rächer-Truppe kämpft in SS-Manier als "Basterds" gegen die Nazis. Sie skalpieren ihre Opfer, foltern sie, erschlagen Gefangene mit einem Baseballschläger und ritzen Überlebenden ein Hakenkreuz in die Stirn. Nun, der Rache-Jude kommt nicht sonderlich sympatisch rüber bei Herrn Tarantino. Herr Waltz gibt das Schwein auf der anderen Seite der Front. Er tut dies sehr speziell und hat dafür nicht zu Unrecht den Oscar gekriegt. Der Film lebt von Tarantinos Gewaltfantasien. Hoffentlich lässt man den Psychopathen weiter Filme drehen, sonst fängt er irgendwann an, amok zu laufen. Die Geschichte ist schön hirnrissig und nicht langweilig. In manchen Szenen übertreibt er ein wenig. Weniger wäre da mehr gewesen. Leider bin ich kein studierter Filmexperte, dem bei jeder cineastischen Feinheit ein warmer Strahl in die Hose geht. Wie bei einigen Kritikern. Für mich war es nur sehenswerter Nonsense.

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expendable87

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Bewertung9.5Herausragend

mein >lieblings-tarantino< und ein glanzvolles meisterwerk der filmgeschichte für welches tarantino meiner meinung nach ganz klar einen oscar verdient hätte!
trotz der 2,5 stunden spielfilmlänge weist 'inglourious basterds' keine unnötigen längen auf...und das hier die geschichte des zweiten weltkrieges neu geschrieben wurde wirkt auf mich alles andere als störend, ich finde es viel mehr originell, erfrischend und sehr unterhaltsam!
christoph waltz, mein absoluter top-favorit begeistert duch eine meisterhafte performance und hat sich seine unzähligen auszeichnungen redlich verdient!
typisch tarantino ist auch die auserwählte musik welche 'inglourious basterds' effizient begleitet!
eine fsk 16 ist sehr großzügig für das was man geboten bekommt aber den umständen entsprechend alle mal gerecht...bezogen auf das brutale abschlachten der nazis!
die zusammenarbeit tarantinos mit bekannten deutschen schauspielern hat mir überraschend gut gefallen, aber auch die beteiligung von brad pitt und eli roth hat große freude bereitet...ach und dieser trocken-humor vor allem von brad pitt ist einfach köstlich, an einigen stellen hab ich mich vor lachen nicht mehr eingekriegt, ich sag bloß konfrontation von hans landa mit den basterds (getarnt als italienische filmkritiker) bei der premierenfeier z.b. :D :D :D
9,5 points für tarantinos schwarzhumorige actionpalette der ganz besonderen art...Einfach Einmalig!!!

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willwallace

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find ich den schlechtesten film von tarantino. geschichte packt mich null bzw interissiert mich iwi nicht :D wobei walz schon geil spielt aber das wars auch. erstaunlich wie unterschiedlich geschmäcker sind und das ist auch gut ;)


manuel.luger.3

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Auch finde den absolut grandios, an dem Film hab ich nichts auszusetzen.


Mr.Magoo

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nach nur 20 Minuten hatte ich schon die Nase voll von diesem Blödsinn.

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Mr.Magoo

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Ich schaue mir ja schon gerne Kriegsfilme an, aber dann doch nicht so was. Das ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen. Was denkt sich nur Tarantino dabei, so einen Unsinn zu verzapfen?


Dr.Bobo

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Natürlich ist das bei den Haaren herbeigezogen. Es ist ja auch kein Historienfilm sondern ein waschechter Tarantino ! Der soll einfach Spaß machen. Einfach mal Kopf aus und Spaß haben und sich an der fantastischen Inszenierung und den Dialogen erfreuen.


Sibo

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Bewertung9.0Herausragend

Wer Tarantino mag, wird diesen Film lieben. Er ist einfach unheimlich cool und besonders Pitt, der nicht zu meinen Favorite gehörte, hat mich echt überzeugt. Wer aber komplett alles und jeden überragt ist Christoph Waltz. Ein unglaublich guter Schauspieler, der auch bei "Django unchained" absolut überzeugt hat. Selten so einen verdammt guten Schauspieler gesehen.
Fazit: Tarantino ist eine Klasse für sich. Entweder man hat riesen Spaß beim Zusehen oder man schaltet gleich ab.

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mocean

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Rein fiktiv und doch bedrückend realistisch. Neben der beängstigend guten Darstellung des Christoph Waltz ist vor allem Tarantinos detailverliebte Inszenierung der Gräuel im Nazireich so erschreckend und packend zugleich, dass man schon fast behaupten könnte, hier wurde ein neues Genre erfunden.
Selbst exzellente Filme wie Schindlers Liste oder Der Pianist erreichen nicht diese Direktheit, die es einem unmöglich macht, nicht berührt zu werden.

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein typischer Tarantino-Film! Brutal mit ein bisschen Humor gewürzt! Sehr gelungener Film, der die Geschichte vom 2. Weltkrieg etwas anderes erzählt.

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sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Den Tarantino halte ich immer noch für einen Inglourious Basterd, aber seine Filme sind in den letzten Jahren wieder etwas verdaulicher geworden. Die Story ist wie gewohnt, völlig an den Haaren herbeigezogener Quatsch (Fachwort "kontrafaktisch"), aber durchaus mit hohem Unterhaltungswert und spannend konstruiert.

Was den Film letztendlich aus der Masse heraushebt, sind einfach die beiden Endgegner Brad Pitt und Christopher Waltz, die dermaßen genial agieren, das sie selbst bemitleidenswert schlechte Kollegen mitziehen. Da kann man sogar fast vergessen, das man einen überzogen zynischen Streifen sieht, der teilweise die Grenzen meines Gefühls für Anstand überschreitet.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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