Interview mit einem Vampir - Kritik

US 1994
Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 01.12.1994

Kritiken (1) — Film: Interview mit einem Vampir

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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8.5Ausgezeichnet

Fast erstickt die Anne Rice-Adaption in ihren schwülstigen Dialogen, der ausladenden Opulenz und dem überzogenen (Cruise) bzw. gelangweilten (Pitt) Spiel seiner Stars, die sich dem erdrückenden Homo-Subtext mit aller Gewalt zu entziehen versuchen. Neil Jordans elegante Inszenierung, die brillante Musik und das grundsätzliche Gespür fürs Andersartige eines Vampirs, das Verlangen, Begehren und der Schmerz einer unterdrückten Lust, all das macht den Film dennoch zu einem faszinierenden Erlebnis, dem man sich kaum entziehen kann.

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Kommentare (83) — Film: Interview mit einem Vampir

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Gremlin

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Bewertung4.0Uninteressant

Kirsten Dunst ist großartig! Nur deshalb in meiner Sammlung! Slater & Cruise waren eher enttäuschend!

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geheimer333

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Bewertung7.0Sehenswert

Interview mit einem Vampir

"Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt. Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden."

Weit weg von der Twilightwelt scheinen doch noch gute Vampirfilme zu existieren und das ohne den Namen Dracula im Titel zu haben.
Einer von diesen ist zweifellos "Interview mit einem Vampir", in dem der Vampir Louis (Brad Pitt) einem interessierten Reporter seine Geschichte offenbart.
Der Vampir wird hier zwar nach altem Muster (Trinkt Blut, schläft in Särgen) präsentiert, jedoch sind es trotzdem andere, interessantere Vampire.
Tom Cruise spielt seine Rolle zwar hervorragend und ist Brad Pitt einen Schritt voraus, trotzdem ist es eine Frechheit groß Tom Cruise auf das Cover zu schreiben, denn er spielt "nur" eine tragende Nebenrolle, welche die Individualität der Vampire wiederspiegelt.
"Interview mit einem Vampir" ist solide erzählt, hat eine sehr düstere Atmosphäre ist hervorragend gespielt und mit einem perfekten Ende ausgestattet.

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Shawnee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Stolze acht Lenze war ich, als ich mich in die Figur des Louis verliebte und mich nach dem ewigen Leben in seinen Armen sehnte. Der Score ist intensiv und genauso sind es die Darstellungen des großartigen Ensembles. Doch vor allem visuell beeindruckend umgesetzt. Jedes Bild, jede Kulisse, ja jedes noch so kleine Detail gleicht einer Sahnetorte fürs Auge und sorgt somit für ein großartiges Vampirmärchen, das von der ersten Sekunde an fasziniert. <3

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Mondaro

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Bewertung10.0Herausragend

"Ich werde Dich vor ein Wahl stellen, die ich selbst nie hatte."

Zugegeben, ich hatte die Wahl, diesen Film anzusehen. Und ich muss sagen, ich habe sie absolut nicht bereut. Brad Pitt, auch wenn es von einigen sicher ein Stirnrunzeln dafür gibt, ist ohnehin einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Doch in diesem Film glänzt er wirklich hervorragend in seiner Rolle als moralischer Vampir. Anders als die glitzernden Twilight- Blutsauger. Auch das Zusammenspiel mit der jungen Kirsten Dunst ist sehr erfrischend. Absolut empfehlenswert!

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Greeble

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Film wie ein Theaterstück?! Nein, danke! Gute Dialoge gehen in einer übertriebenen Inszenierung der Darsteller, einer Kameraführung wie sie unorigineller nicht sein könnte und endlosen Längen leider unter.

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J!GS4W

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Interview mit einem Vampir" ist DER BEWEIS dafür, dass Vampirfilme in der Tat gelingen können. Dies liegt vor allem natürlich am Cast, denn Brad Pitt, Tom Cruise, Antonio Banderas, Kirsten Dunst und Christian Slater tun alle ihren Sold, wobei man natürlich sagen muss, dass Brad Pitt Protagonist und Träger des gesamten Filmes ist. Das Schöne an "Interview mit einem Vampir" ist vor allem, dass man den Film, ob man will oder nicht, irgendwie ernster nimmt als fast alles bisherige zum Thema und das, obwohl hier trotzdem farbige Kontaktlinsen ins Spiel kommen und einige fast homoerothische Momente zu finden sind, über die man sich, auch wenn man es wollte, nicht lustig machen kann. Der Film ist dazu irgendwie zu sinnlich und verkörpert die Leiden des jungen Louie so gekonnt, dass man selbst Mitleid für ihn entwickelt, ist er doch der menschlichste Vampir von allen. Die Zeitsprünge wirken nicht abrupt als dass sie den Erzählfluss unterbrechen würden und so verbringt man glatte zwei Stunden ohne einmal auf die Uhr zu schielen. Erst gegen Ende mag es vorkommen, dass die Handlung aufgrund der Vorbereitung für das dramatische Finale ein kleines Stück ins Stocken kommt, doch fällt dies bei der wirklich gelungenen Inszenierung kaum ins Gewicht. Der geschilderte Vampirismus ist hier zwar noch immer klischeehaft, aber wieso auch nicht, denn auf irgendetwas muss man sich stützen, immerhin fangen Vampire hier nicht an zu glitzern und in der Sonne zu laufen. Dafür fällt die Emotion nämlich auch mehr ins Gewicht und zwar nicht anhand von stundenlangem Liebesgedusel wie in zahlreichen weiteren .. naja, "Filme" will ich diese cineastische Frechheit mal nicht nennen ... sagen wir .. weiteren Dingern oder so .. also jedenfalls: "Interview mit einem Vapir" scheißt bewusst auf die typische "Mann / Frau - Liebe" und bezieht sich lieber auf die zwischen Louie und seiner "Adoptivtochter", sowie in ausführlicher Schilderung: seinem Leiden und den damit verbundenen Weggefährten wie Tom Cruise und Antonio Banderas. Das passt von vorne bis hinten und schildert ein scheinbar reales Bild dieser Fantasy-Thematik, sodass wir als Zuschauer das Gefühl bekommen, es könne tatsächlich so geschehen sein, und diese Erschaffung einer Illusion ist doch eine der Gründe, wieso wir so gerne > gute < Filme ansehen, zumal dieses wunderbare Machwerk tatsächlich teils poetisch-philosophische Anreize bietet, dass man tatsächlich mitdenken darf.

"Ihr Blut strömte durch meine Adern, süßer als das Leben selbst und auf einmal ergaben Lestards Worte Sinn für mich. Ich konnte nur dann Frieden erfahren, wenn ich tötete und als ich ihr Herz in diesem schrecklichen Rhythmus schlagen hörte, da wusste ich wieder was Frieden bedeutete."

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Jack_Torrance

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Bewertung7.5Sehenswert

Was haben Regisseure wie Martin Scorsese, Curtis Hanson oder eben Neil Jordan gemeinsam ? Sie streben in jedem ihrer Filme inszenatorische Perfektion an. Teilweise ist das Ergebnis großartig (GoodFellas), teilweise ist es kompletter Unfug (Die letzte Versuchung Christi). Interview mit einem Vampir würde ich wohl der ersten Kategorie zuordnen.
Allein schon der faszinierende Vorspann schreit förmlich nach "Seht her, ich bin ein Film der Superlative !"
Das ist unter anderem auch dem vorzüglichen Spiel der Hauptdarsteller zu verdanken. Diszipliniert und überzeugend. Das ist hier die Devise.
Im weiteren Verlauf des Films spielt Jordan förmlich mit Kitsch, Ekel und Pathos. Das aber auf so eine geschmackvolle Art und Weise, dass man als Zuschauer förmlich hypnotisiert wird.
Dass der Film aber auch nicht die benötigte Portion Tiefsinn auslässt, ist vor allem dem vorzüglichen Drehbuch von Anne Rice zu verdanken.
Was bringt ewiges Leben eigentlich für Vorteile ? Was für Nachteile ? Kann jeder Vampir mit seiner Existenz umgehen ?
Fragen wie diese stellt der Film an den Zuschauer, ohne dass Interview mit einem Vampir zu purem Kopfkino verkommt...
Das alles macht Interview mit einem Vampir zu einem vorzüglichen Unterhaltungsfilm, der den Zuschauer aber auch intellektuell fördert... Großartig !

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FilmFuzzi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

WoW! Das war mein erster Gedanke nach dem grandiosen Ende.
Dieser Film war bis jetzt der beste Vampierfilm den ich gesehen habe.
Hier stimmt einfach alles. Der Film wird von den jungen Brad Pitt und Tom Cruise fantastisch gespielt und die Übergänge in die Zeiten sind perfekt gesetzt und die Dialoge harmonieren perfekt. Man fühlt sich manchmal wirklich als währe man in deren Zeit.
Dieser Film ist wahrscheinlich einer der gelungensten Buchverfilmungen überhaupt.

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Grohacke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nein, Du solltest nicht ewig leben wollen!

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brainchild

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Bewertung4.5Uninteressant

"Fast erstickt die Anne Rice-Adaption in ihren schwülstigen Dialogen, der ausladenden Opulenz und dem überzogenen (Cruise) bzw. gelangweilten (Pitt) Spiel seiner Stars, die sich dem erdrückenden Homo-Subtext mit aller Gewalt zu entziehen versuchen." - Diese Kritik von Mr Vincent Vega entspricht genau meinen Vorbehalten gegenüber dem Film. Alles wirkt unglaublich theatralisch, Cruise und Pitt sind m.E. nicht optimal besetzt und nachvollziehbar bzw. identifikationsstiftend ist nur wenig, nicht nur aufgrund des Genres an sich. Das romantisierende Vampir-Image wird zwar schön gegen den Strich gebürstet, auch überzeugt mich die Erzählweise, in der innere und äußere Handlung langsam verschmelzen, letztlich bleibt aber nur das starke Gefühl, das man sich das ganze besser auf einer Bühne als auf der Leinwand angekuckt hätte.

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Crayy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gehört ebenfalls zu einen meiner Lieblingsfilme. Die Besetzung, die Kulissen und die Buchtreue trugen zur düsteren Atmosphäre bei. Ein Film voller Liebe, Trauer, Philosophie und Poesi. Nach dem Genuss des Filmes habe ich sofort die ersten 4 Bände von Anne Rice gekauft und sie verschlungen. Für mich schlichtweg der BESTE Vampirfilm den es gibt. Aber warum immer der Vergleich mit Twilight? Keine Frage, ich finde den Film auch nicht gerade gut. Aber die Intention der Twilightmacher war sicherlich nicht Bram Stoker oder Rice zu übertreffen.

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Magnolia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

hat mir gut gefallen, gehört definitiv zu den besseren vampir-filmen.

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schnix84

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Bewertung5.5Geht so

ganz nett gespielt, aber zu oft zu langweilig...

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Nezumi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

so muss ein Vampir film sein. Dieser Film hat alles. Eine super Story, tolle Schauspieler,guter Sound und eine tolle Bild Optik. Als ich ihn zum erstem mal gesehen hatte, war ich sofort hin und weg von diesen Film. Und dort wurde bei mir der stein gelegt wie Vampire sein müssen. Erotik und Blut gehören zusammen wie der sommer mit Sonnenschein. Die Twilight Vampire können damit nicht halten. Vampire ohne Erotik was ist denn das??

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SATO

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aber retten tun die die Filme leider auch nicht.


Nezumi

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stimmt. Stell dir vor man würde denen Blade,Underworld oder interview mit einem Vampire geben. Die wären doch vollkommen geschockt.


Tyler Durden 22

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist eine Wucht!! Neil Jordan Hat es geschafft mit seiner Ansammlung von außergewöhnlichen Schauspielern ein Meisterwerk zu schaffen. Auch wenn Brad Pitt und Tom Cruise durch ihre grandiosen Leistungen noch herrausstechen. Der Film schafft es durch seine düstere Optik und super Ausstattung einen in seinen Bann zu ziehen. Jede der einzelnen Epochen der Geschichte sind sehr interessant erzählt und wunderbar in Bilder umgesetzt.
Man kann "Interview mit einem Vampir" zu recht als besten Vampirfilm ever bezeichnen. Auch wenn viele User wieder anderer Meinung sein werden!!

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Tyler Durden 22

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From Dusk Till Dawn war für mich kein reiner Vampirfilm da er auch Elemente aus Thriller und Roadmovies hat!!


Vincent van Gore

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Stimmt. Und die Vampire waren ja auch keine klassischen Vampire, sondern mehr so ne Zombie-Dämonen-Mischdingens ;D


Tante Uschi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

einer der besten Vampirfilme die ich je gesehen habe.. Brad Pitt und Tom Cruise spielen großartig.. Vorallem Tom Cruise, der da noch mit seinen Schauspieltalent auffiel, als mit irgendwelchen Sektenaktivitäten. Kirsten Dunst hab ich allerdings in ihrer Rolle regelrecht gehasst, obwohl sie super gespielt hat.. Ich hab mich halt auf der Stelle in Lestat (Tom Cruise) verliebt ;-) Außerdem sind die Dialoge und die Story echt klasse.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Meine Damen und Herren,
DAS sind Vampire!
Kein dauerdepressiver Dackelblick, kein peinliches Gebalze um vermeintliche Drogenopfer, kein lächerlicher Zweikampf mit einem (lächerlichen) Werwolf und kein Baseballspiel als Ersatz für blutige Kämpfe und Atmopshäre.
In "Interview mit einem Vampir" dürfen Vampire genau das sein, was sie schon immer waren: Faszinierende Monster, die zwar unsterblich sind, jedoch die Menschen um ihre Sterblichkeit beneiden. Eine Ironie, die in diesem Film gut zum tragen kommt.
Denn was passiert, wenn sich ein Vampir noch einen letzten Rest Menschlichkeit bewahrt? Ein Gewissen, Skrupel und das Wissen um Gut und Böse?
Neil Jordan präsentiert uns hier ein Monstrum an Film, dass jedoch teilweise an seiner eigenen Opulenz leidet. Allerdings passiert das nur recht selten.
Die Dialoge sind zwar schwülstig, passen aber perfekt in die Zeit, in der der Film die meiste Zeit über spielt.
Die Kostüme sind sehr detailreich und lassen den Zuschauer nur umso tiefer in die Materie eintauchen. Der Score, eine deutliche Verbeugung vor den ersten Horrorklassikern, verdeutlicht das.
"Interview mit einem Vampir" bietet auch eine Fülle an großartigen Darstellern, die allesamt interessante Charaktere verkörpern. So bieten Pitt, Cruise, Banderas und vor allem Kirsten Dunst einer ihrer besten Leistungen. Die damals sehr junge Dunst zeigt, was für ein großes Talent sie ist und spielt ihre wesentlich älteren Kollegen glatt an die Wand.
Der Film wechselt oft zwischen Humor, absolutem Ernst und Horror. Action ist zwar vorhanden, allerdings eher selten. Wenn aber, dann geht es richtig zur Sache. Es wird gestorben und zwar heftig.
Den Streifen durchzieht die ganze Zeit eine gewisse homosexuelle Spannung zwischen den Hauptdarstellern, was aber nicht stört, passt es doch zum Thema Vampire.
Es ist wirklich schade, dass in den Köpfen vieler junger Menschen Glitzerspray auf der Haut mehr Assoziationen zum Thema Vampir hervorruft, als bei zwei Beißlöchern im Hals.
Die Heilung für dieses Problem bietet "Interview mit einem Vampir". Hier gibt es alle Zutaten die ein RICHTIGER Vampirfilm eben braucht.
So soll es sein.

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Kloina1893

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ich wollte schon nach dem ersten Satz gleich "gefällt mir" klicken, aber das blöde Ding funktioniert gerade nicht... :/ naja, muss das eben nachgeholt werden...
ansonsten toller Kommentar und ich stimme dir in jedem Punkt zu :)


Bandrix

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Hehe, danke dir. :)


Tequilena

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

DER VAMPIRFILM, wunderschöne melancholische Geschichte mit Topbesetzung, - wtf is Twilight? <.<

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TheNumber

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Bewertung4.5Uninteressant

irgendwie nicht mein ding... der film hat mich völlig kalt gelassen, ich konnte mich gar nicht in die leute reinversetzen und dadurch weder sympathie noch mitleid aufbauen[nur Lestat is mir aufn sack gegangen]... dadurch fand ich den film langweilig un uninteressant. die schauspieler sind zwar ziemlich gut, doch mich hat die handlung (bis auf die letzte halbe stunde und die "Tat"(um nicht zu spoilern) in der Mitte ) weder gepackt noch mitgerissen... auch die dialoge waren mir zu hochtrabend... vampire sind zwar nicht meine lieblingskreaturen, doch ich hatte mir irgendwie mehr von dem doch beliebten film erhofft, halte den für etwas überbewertet, zwar kein schlechter film, aber für leute, die nix mit vampiren anfangen können, rate ich eher ab, für vampir fans bestimmt sehr geil...

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Oceanic6

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Bewertung10.0Herausragend

"The world changes, we do not, there lies the irony that finally kills us."
Kennt ihr 'Twilight'? Diesen Albtraum, dieses Schundwerk. Die Zerstörung und Vergewaltigung, die Verkindlichung und ja, recht traurige Verarschung könnte man es auch nennen, eines ganzen Mythos bzw. einer Literaturgattung. Ein Synonym für die Verblödung der Jugend. Stephenie Meyer sollte für ihre Tat bis ans Ende ihrer Tage in die ewigen Jagdgründe verbannt werden.
Auf der anderen Seite Anne Rice, die mit ihrer 'Chronik der Vampire'-Saga eine Figur geschaffen hat, mit derer Komplexität nur wenige andere Romanfiguren mithalten können. Die Rede ist von der Geschichte des Lestat de Lioncourt, einem Jahrhunderte alten Vampir. Man habe ich diese Bücher geliebt! Nun, der Film 'Interview mit einem Vampir' ist die Adaption des ersten Romans. Lange habe ich in der Angst, enttäuscht zu werden, gezögert, mir die Verfilmung anzuschauen. Heute war es dann doch soweit, und was soll ich sagen, ich bin begeistert.
Der Film handelt von dem Vampir Louis (Brad Pitt), welcher im hier und jetzt dem Journalisten Malloy (Christian Slater) die Geschichte seiner Existenz erzählt: Als Plantagenbesitzer wird er, nachdem er im Anschluß an den Tod seiner Frau jeden Lebensmut verloren hat, im Jahre 1791 von dem Vampir Lestat (Tom Cruise) auf eigenen Wunsch gebissen und selbst zu einem Vampir gemacht. Doch Louis fängt schon bald an, seine Existenz zu hassen und will schon bald keine Menschen mehr töten. Damit Louis wie in einer Familie leben kann, macht Lestat auch ein kleines Mädchen (Kirsten Dunst) zu einem Vampir. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte. Erstaunlich ist dabei die lockere Umsetzung der Jahrhunderte. Wie mit einem Fingerschnipsen präsentiert uns Neil Jordan wunderschöne Kostüme und eine sagenhafte Atmosphäre, welche durch Eliott Goldenthals Soundtrack optimal untermalt werden. Die Vampire werden durch Tom Cruise, Brad Pitt, Kirsten Dunst und Antonio Banderas sehr überzeugend verkörpert. Sie alle verleihen ihrem Vampir einen eigenen Charme, Charakter und innerlichen Kampf mit sich selbst.
Die Dialoge kommen zwar teils etwas schwülstig daher, aber das passt sehr gut in das gothische Gesamtbild. Sehr viele Emotionen und Mitfiebern mit den Figuren wird dadurch garantiert. Zudem hat der Film einige gute Lacher und Schockeffekte zu bieten, ist also insgesamt neben dem dramatischen Grundton sehr abwechslungsreich gestaltet. Ein weiteres Stichwort zum Erfolg ist der altbewährte Ideenreichtum. Das Blut der Ratte als Vampirwein wäre nur eines zahlloser vorbildlicher Beispiele.
Das große Dankeschön geht natürlich an Neil Jordan, der hier ein Meisterwerk geschaffen hat, ein romantisches, melancholisches, wunderschönes Vampirepos, eine Parabel über den Fluch der ewigen Jugend und den Fluch der Unsterblichkeit, ein Märchen über Liebe, Verlust, Trauer, Einsamkeit, Hass und Blut, oder um es auf den Punkt zu bringen, DEN Vampirfilm aller Vampirfilme.
Und daher bitte ich darum, verfilmt die anderen Bücher, denn diese haben Potential, diese haben Inhalt, diese erzählen die wahre Geschichte über Vampire!

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der cineast

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Immer wenn du sagst du hast gerade ne Schreibblockade bist du am besten. Großartig.
Button klemmt. ;)


Zitrone

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Sehr schön umschrieben. :-)


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