Intime Fremde
Confidences trop intimes (2004), FR Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 30.12.2004
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111 Bewertungen
4 Kommentare
Keine
von Patrice Leconte, mit Fabrice Luchini und Sandrine Bonnaire
Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Da ihm ihre Nöte sehr zu Herzen gehen und er ihre Geständnisse auch aufregend findet, bringt er es nicht fertig, ihr die Wahrheit zu sagen – daß er keineswegs der Psychotherapeut ist, für den Anna ihn hält. Im Lauf der Zeit stellt sich zwischen ihm und der jungen Frau ein seltsames Ritual ein, das von Termin zu Termin und mit jedem Geständnis ein engeres Band zwischen ihnen webt. Jedes Mal ist William aufs Neue bewegt – fasziniert erfährt er Geheimnisse, die jede Frau für sich behalten würde und die außer ihm nie jemand erfahren wird. Aber wer ist Anna wirklich? Und durchschaut sie sein Spiel tatsächlich nicht?
Mehr Bilder (9) und Videos (1) zu Intime Fremde
Cast & Crew
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Patrice Leconte
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Fabrice Luchini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Faber
-
Sandrine Bonnaire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Delambre
-
Michel Duchaussoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Monnier
-
Hélène Surgère
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Mulon
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Anne Brochet
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Urbain Cancelier
Regie
Schauspieler
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Gilbert Melki
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Laurent Gamelon
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Albert Simono
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) M. Michel
-
Jérôme Tonnerre
- Genre
- Drama
- Handlung
- Psychoanalyse
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Intime Fremde
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Trailer zum Film Intime Fremde
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Links zum Film Intime Fremde
- Intime Fremde: critic.de
- Intime Fremde: cineclic.de

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins













Kritiken (1) — Film: Intime Fremde
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenIm Spiel um Rollentausch und Übertragung, das Leconte einmal mehr wie ein Pointillist der einvernehmlichen Obsessionen inszeniert, hat er Sandrine Bonnaire gegen ihr Image besetzt. Sie spielt nach wie vor die Frau in der Krise, aber "Intime Fremde" verrät ihr Talent zur verschmitzten, komödiantischen Komplizenschaft: ein berückender Wendepunkt; es wurde ihr von Regisseuren bislang allzu selten angetragen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (3) — Film: Intime Fremde
Kommentar schreibenmoviee 2012/04/17 23:31:04
Kommentar löschenSandrine Bonnaire ist nicht nur hübsch, sie kann auch wahnsinnig gut schauspielern, was sie uns 2004 gleich zweifach beweisen konnte. Einige Wochen bevor Bonnaires auch internationaler Erfolg "Die Frau des Leuchtturmwärters" in die Französischen Kinos kam, lief mit "Intime Fremde" ein anderer Film an, der ebenfalls auch außerhalb von Frankreich zu begeistern wusste. In der Tragikomödie geht es um eine Verwechslung, die in einer recht merkwürdigen und schwer einzuordnen Beziehung endet. Typisch französisch, möchte man meinen kommt dieser Film daher. Und tatsächlich kann "Intime Fremde" durch seinen subtilem Charme und immer wieder durch die kleinen aber bedeutsamen Gesten und Blicke punkten. Trotzdem ist der Streifen noch lange nicht so zuckersüß wie Bonnaires zweiter Erfolg von 2004, was sowohl daran liegt, dass der Film recht wenige Überraschungsmomente zu bieten hat als auch daran liegt, dass "Intime Fremde" mit 104 Minuten Laufzeit gegen Ende hin etwas überdehnt wirkt. Dennoch bleibt eine nette Geschichte, die recht kurzweilige Unterhaltung bietet, schlussendlich aber nicht mehr als nett ist.
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8martin 2012/04/03 11:47:30
Kommentar löschenPatrice Leconte hat die Fähigkeit, aus einer kleinen Idee einen abendfüllenden Film zu machen. Hier ist es die Verwechslung von einem Psychiater mit einem Steuerberater, die einer Klientin unterläuft. Die beiden Darsteller in diesem Fast-Zweipersonenstück sind Sandrine Bonnaire und Fabrice Luchini, der mit eindrucksvollen, großen Augen erstaunt schweigen und zuhören kann. Und das ist eines der Geheimnisse, warum es zwischen den beiden funkt, weil das heute offenbar eine selten gewordene Fähigkeit ist. So ist der Motor für die sich entwickelnde Beziehung ein gegenseitiges Interesse, das aus einer Einsamkeit heraus entstanden ist und das gezielt mit einem wunderbaren Wilson-Pickett-Song unterlegt ist. Auch die Nebenfiguren werden pointiert charakterisiert, egal ob Ehemann (gefährlich Gilbert Melki) oder Ex-Freundin Jeanne (ironisch Anne Brochet), ihr gegenwärtiger Lover ein etwas schlichter Muskelprotz oder die etwas ältere Sekretärin. Die angetäuschte Therapiesitzung wird zum persönlichen Plausch, die Akteure verändern sich nicht nur äußerlich. Von allen Seiten hagelt es Ratschläge wie ‘Weg mit ihr oder drauf mit dir!‘ oder ‘Die Liebe ist eine unheilbare Krankheit‘.
Nach einem kurzen Intermezzo gibt es dann ein versöhnliches Ende ohne den obligatorischen Kuss oder das Betthupferl.
Nett und liebevoll aber nicht zu süß, ein Neuanfang eben.
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spanky 2010/05/31 13:27:11
Kommentar löschenStiller Humor, leise Spannung und stumme Erotik - dieses minimalistische Kammerspiel hat alles um zu überraschen, begeistern und sich ganz heimlich bis unter die Haut zu spielen.
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