Into Eternity - Wohin mit unserem Atommüll?
Into Eternity (2010), Laufzeit 72 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm
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Keine
von Michael Madsen,
Michael Madsen setzt sich im Stil einer Science-Fiction-Doku mit der Frage des Verbleibs von radioaktivem Abfall und der damit verbundenen Verantwortung für die kommenden Generationen auseinander. Drehort ist Onkalo in Nordfinnland. Die Problematik der Endlagerung radioaktiven Mülls vor allem aus Atomkraftwerken zwingt die Menschen, in zeitlichen Dimensionen zu denken, die weit über den eigenen Lebenshorizont hinausgehen. Zwar kann Atommüll heute dank effizienter Verfahren so gelagert werden, dass er für die unmittelbar folgenden Generationen keine Bedrohung darstellt. Doch wird das in einigen Jahrhunderten auch noch der Fall sein? Welche Katastrophe werden Menschen heraufbeschwören, denen es irgendwann einfallen sollte, die bis dahin fest verschlossenen Atom-Sarkophage zu öffnen? Darf man zulassen, dass sich der Schleier des Schweigens über die darin schlummernde Gefahr breitet, oder muss diese Information nicht vielmehr über Jahrtausende weitergegeben werden? Im hohen Norden Finnlands entsteht die Endlagerstätte Onkalo für atomaren Müll. In 500 Meter Tiefe werden fünf Kilometer lange Stollen in das eisige Erdreich getrieben. Vor dem Hintergrund des monströsen Balletts der Tunnelbohrmaschinen setzt sich der Dokumentarfilm mit Fragen auseinander, die nicht nur Ingenieure, Geologen und Anthropologen etwas angehen und die noch lange nicht beantwortet sind.
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Cast & Crew
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Michael Madsen
Regie
Schauspieler
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Jesper Bergmann
-
Michael Madsen
- Genre
- Wissenschaftlicher Dokumentarfilm, Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart, Nahe Zukunft, Zukunft
- Ort
- Finnland
- Handlung
- Atomenergie, Atomkraftwerk, Atomwissenschaftler, Bedrohung, Dystopie, Gefahr, Höhle, Radioaktive Strahlung, Radioaktivität, Wissenschaftler
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
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Kommentare (3) — Film: Into Eternity - Wohin mit unserem Atommüll?
Kommentar schreibenJaliju 2011/10/18 23:12:27
Kommentar löschen"Into Eternity" ist die einfallreichste und künstlerischste Dokumentation, die ich je gesehen habe. Die deutsche Übersetzung ist mal wieder völlig sinnlos, da der Film kein einziges Mal mit der Frage befasst: WOHIN mit dem Müll. Der Film behandelt eher philosophisch die Zeitspanne von 100.000 Jahren- nämlich die Zeit, die ein Mensch nicht begreifen kann, die aber die ein Endlager überdauern müsste, bis es nicht mehr radioaktiv ist. Es geht kaum um Fakten über Atommüll, sondern um Fragen, die das Thema aufwirft. Dabei richtet sich Michael Madson nicht an uns, sondern an Menschen aus der Zukunft. Sehr genial! Anschauen!
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Trash-Gordon 2011/10/03 12:48:44
Kommentar löschenEine großartige Doku. Sehr stimmungsvoll.
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LexLuthor 2011/04/04 22:39:21
Kommentar löschenHervorragende Doku. Visuell beeindruckend und eine Herausforderung für das Vorstellungsvermögen (was bedeuten 100'000 Jahre).
Schade wurden nicht noch mehr Facetten beleuchtet, gerade in der zweiten Hälfte sind es nur noch sehr wenige Punkte die etwas langatmig breitgetreten wurden.
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