Into the Wild - Kritik

US 2007
Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 31.01.2008

Kritiken (17) — Film: Into the Wild

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Penn hat mit «Into the Wild» sein bisher reifstes Werk abgelegt, das nicht nur durch die bis auf die letzte Rolle perfekte Besetzung, sondern auch durch die übrigen Elemente restlos überzeugt und in seinen Bann zieht.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Mit großer inszenatorischer Feinfühligkeit romantisiert hier Penn nicht den Aussteiger im Kapf gegen die Wildnis, wie es der erste oberflächliche EIndruck vermuten lässt. Im Gegenteil stellt er Christopher McCandless als einen Getriebenen dar, auf der Suche nach sich selbst nach einer traumatischen Kindheit und stellt bei allen wunderschönen Bildern der Landschaft immer wieder klar heraus, wie wenig der Protagonist weiß, wer er selbst wirklich ist. Auf der verzweifelten und kompromißlosen Suche nach seiner Identität muss er bis an die Grenzen der Gesellschaft gehen - im wahrsten Sinne des Wortes.

Formal bestechen vor allem Grandiose Kameraführung und Bildästhetik. Zudem ein Spitzen-Soundtrack von Eddie Vedder (Pearl Jam)...

Ein Drama der etwas anderen Art, das sich vom Mainstream entfernt und zum Nachdenken darüber anregt, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind....

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.0Uninteressant

"Du siehst aus wie ein geliebtes Kind" -

Es ist ein nahezu unwiderlegbares Merkmal von Überflussgesellschaften, dass sie es zulassen, und gelegentlich sogar heraufbeschwören, dass man den Ausstieg aus ihnen heroisiert - der Rebell von heute geht dazu allerdings nicht mehr in den Untergrund, sondern in den Wald. Und tatsächlich: "Into The Wild" ist ein Kind seiner Zeit, und konvertiert mit 15jähriger Verspätung McCandless' Lebensgeschichte für die große Leinwand.
Wie ein Traumkonstrukt all jener, die am Wochenende, WallStreet-Journal gegen Wolfskin-Anorak tauschen, und dem Ruf der Freiheit ins deutsche Mittelgebirge folgen, zelebriert Sean Penn den rauhen Charme der Natur, und die Vorzüge des gesellschaftlichen Exodus': Wahre Erfüllung findet sein Hauptdarsteller nur im Eremiten-Dasein; sein sonstiger Weg ist gesäumt von manipulativ inszenierten Bürokraten und Shakehands mit anderen Aussteigern. Auch wenn der Film sich durch diese zeitweise…

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Dom699

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und warum ist fortschrittfeindlichkeit und verklärung der natürlichkeit jetzt per se schlecht?


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Interessante Diskussion, leider komme ich etwas zu spät...
Das ist keine gute Rezension. Es ist vielmehr ein Kommentar zu dem nervigen Heroisieren von Gesellschaftsaussteigern. Details die den Film jedoch anders, stärker wirken lassen werden übersehen, sodass das Gefühl auftritt, dass der Film nur halbherzig verfolgt wurde, was bei einer Länge von 2,5h und einer mittelmäßigen Begeisterung keine Überraschung wäre.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Mit “Into the wild” ist es Sean Penn gelungen ein absolutes Filmhighlight der letzen Jahre zu erschaffen. Der ernste Film hat das Zeug dazu ein echter Klassiker zu werden und muss einfach von jedem, der auch nur ansatzweise Interesse am Medium Film hat gesehen haben. Wer sich dieses fesselnde Werk entgehen lässt ist selber Schuld.

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Evie: www.inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

“Into the Wild” erzählt die wahre Geschichte von Christopher Johnson McCandless. Er war ein 22 jähriger Student, der gerade seinen Abschluss in Geschichte und Anthropologie gemacht hat. Nach vielen Problemen im Elternhaus und der materiellen Sucht der heutigen Gesellschaft begibt sich McCandless auf ein Abendteuer. Er reist 2 Jahre lang durch Amerika bis nach Mexiko und wieder zurück.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Sean Penn übt sich in unkritischer Heldenverehrung, bebildert wie ein GEO-Sonderheft. Doch trotz dieser Zelebration eines unabhängigen Geistes, bleibt dieser Chris letztlich doch seltsam blass, unsympathisch und kalt. Technisch und schauspielerisch ist dem glänzend besetzten Film wenig vorzuwerfen - besonders die Nebenrollen, Chris Eltern und seine Wegbekanntschaften strahlen viel Faszination aus.

Nur die Hauptfigur bleibt - und das ist die Schuld des Drehbuchs, nicht des talentierten Emile Hirsch - ein selbstgefälliger Spinner, der halbverdaute Literaturfetzen ausspuckt, einer ethnokitschigen Räucherkerzen-Gesellschaftskritk anhängt und sich im Endeffekt für niemanden außer sich selbst interessiert. Es bleibt das Geheimnis des Films, warum all die Menschen die er trifft (zuletzt der großartige Hal Holbrock) sich derartig um ihn bemühen, denn Chris selbst interessiert sich nicht wirklich für Menschen.

Er ist jemand der nichts interessantes von sich gibt, außer…

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StevieG

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Naja er gibt sein Leben auch nicht einfach so auf... Ich würde eher sagen er versucht aus seinem alten Leben auszubrechen um eben nicht depressiv oder lebensmüde zu werden.
Dabei muss ich gleich wieder an die Szene denken als er sich vor einem Restaurant vorstellt er wäre gerade darin und würde im Anzug künstlich lächelnd irgendwelche Geschäftspartner begrüßen, und im nächsten Moment sofort weiß dass er wieder aus der Stadt abhauen muss, dass er es dort nicht aushalten kann.
Und ich kann das alles nachvollziehen, aber es wäre ja auch langweilig wenn jeder Mensch genau das gleiche nachvollziehen könnte. Es bestreitet ja niemand dass Chris "anders" war als die meisten Menschen, aber wieso darf man nicht lebensfreudig und aktiv sein nur weil man die aktuelle Gesellschaft nicht so akzeptieren will wie sie ist?


tscharlie

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erstmal @dissonanz+snajper: Zugegeben, einiges in meinem vorigen Kommentar war unbedacht von mir und das tut mir leid.
Natürlich ist es für die Beurteilung eines Films egal, welche Vorgeschichte man selbst hat, da stimme ich euch zu. Es ist sch...egal. Jeder kann sich in Chris hineinversetzen, wenn er es versucht.
Aber genau das meinte ich damit, dass man sich auf die Familiensituation von Chris total einlassen sollte, denn dann kann man dem Film wirklich viel mehr abgewinnen meiner Meinung nach. z.b.: Natürlich könnte Chris -anstatt abzuhauen- seinen Eltern sagen, was er von ihren Lügen, ihren Anfeindungen, ihr mangelndes Vertrauen in ihn usw. hält, vielleicht wäre das sogar die beste Lösung, um die Familie auszusöhnen.
Aber wenn man sich nun in Chris einfühlt und denkt: Mein Gott, ich bin 22, erfahre, dass meine Eltern mich das ganze Leben angelogen haben, ich kann mich erinnern, wie sie sich immer wieder gegenseitig angeschrien haben, usw.
Also wenn ich mir das vorstelle, also mir vorstelle ich wäre Chris, dann kann ich verstehen, dass er einfach nur raus will, um endlich sein eigenes Leben zu leben - anstatt sich mit seiner Familie auseinanderzusetzen, denn das schmerzt ihn innerlich sehr (so kommt es jedenfalls für mich im Film rüber)
Und deshalb kann ich auch verstehen, dass er so lebensfroh ist, weil er endlich weiß: Jetzt lebe ich, und es ist alles wahr, keine Lügen!
Und das war jetzt alles nur meine persönliche Meinung oder meine Interpretation - und es war keine Kritik an anderen Kommentaren.

Ok, jetzt aber noch was zu deinem KOmmentar, dissonanz. Also, wenn du sagst, du glaubst nicht dass der echte Chris sein Leben (seine Schwester, seine Talente, seine guten Beziehungen, die er auf der Reise aufgebaut hat,...) einfach so aufgegeben hat oder hätte:
Also ich hab das - im Film - so verstanden, dass Chris lange nicht klar war, wie wichtig menschliche Beziehungen für ihn sind.
Aber ich dachte, als er gegen Ende des Films wieder über den Fluss wollte aber nicht konnte, da wollte er doch wieder zurück aus Alaska, eben weil er endlich verstanden hat, dass er seine Schwester, seine menschl. Bez.,usw. braucht... (oder hab ich das falsch verstanden)


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Penn hat den Stoff unorthodox - und in Überlänge - inszeniert: Er bricht mit dramaturgischen Mustern, spielt mit Zeitebenen, arbeitet mit eingesprochenem Text - und schafft es, dass die Zuschauer dem Protagonisten nahekommen, ohne vorbehaltlos mit ihm zu sympathisieren.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Emile Hirsch liefert eine starke und selbstbewusste Darbietung in diesem sorgfältig inszenierten und wunderschön bebilderten Ausnahmewerk. In schwarz-weiß wäre der Film undenkbar gewesen, jedoch ist er noch viel mehr als eine ästhetische Bilderflut. Es ist schwer die Gedanken dieses Films überhaupt zu erfassen. Raum für eigene Gedanken und Interpretationen herrscht genug. Jeder muss den Film auf seine Weise auf sich wirken lassen. Es steckt einfach sehr viel in Sean Penns Buchverfilmung, doch wird es dabei weder anstrengend noch zäh. „Into the Wild“ ist ein erstklassiges Abenteuer-Drama, das man einfach mal gesehen haben sollte.

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TheCorey: MovieMaze

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10.0Lieblingsfilm

Bei der Geschichte um Christopher McCandless handelt es sich um wahre Begebenheiten. Am 18. August 1992 wurde Chris von einem Elchjäger tot in einem liegengebliebenen Bus mitten in der Wildnis gefunden. Vollkommen abgemagert und neben einem leeren Fünf-Kilo Reissack ein Jagdgewehr neben sich. Die genaue Todesursache ist bis heute nicht geklärt, der Journalist Jon Krakauer, der Chris Erlebnisse 1993 in einem Artikel im Outside Magazin und drei Jahre später in dem Roman Into the Wild verarbeitete, sieht eine Vergiftung von Pflanzensamen als Todesursache. Ebenjenen Roman las damals Schauspieler Sean Penn und wollte sich sogleich die Filmrechte an dem Stoff sichern, musste jedoch zehn Jahre lang um diese kämpfen, da sich die Familie unsicher war, ob die Geschichte ihres Sohnes in einem Film verarbeitet werden sollte. Vor wenigen Jahren gelang es Penn dann doch die McCandless’ umzustimmen und so stand seiner vierten Regiearbeit nichts mehr im Wege.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Wir alle kennen den Jever-Mann: ein vielleicht Mittvierziger schließt die Augen und lässt sich fast schwerelos rückwärts in die friesisch herben Dünen fallen. Einfach mal aussteigen. Den ganzen Alltags-Mist vergessen. All die Quälereien im Job, die miesepetrigen Menschen, die dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnen, all das Streben nach materiellen Zielen, die letzten Endes nicht glücklich machen. Augen zu und weg.

Ähnlich (nur vielleicht etwas konsequenter) dachte es sich wohl auch Chris, als er begann all die Plastikkärtchen zu zerschneiden, die symbolisch für ein behütetes und abgesichertes Leben stehen - sowohl in finanzieller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Um sein neues Leben als Aussteiger auch in seiner Identität zu manifestieren, hinterlässt der erfolgreiche Highschool-Absolvent nicht nur Familie und eine sichere berufliche Zukunft, sondern auch seinen bisherigen Namen und nennt sich fortan „Alexander Supertramp“.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Mit der wahren Geschichte des Aussteigers Chris McCandless zeichnete Autor Jon Krakauer so einen idealistischen Trip nach. Schauspieler, Autor und Regisseur Sean Penn verfilmte den Traum-Stoff durchaus doppelbödig: "Into the Wild" schwelgt in Naturromantik und bricht diese gleichzeitig im aufmerksamen Blick.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.0Sehenswert

Der Schauspieler Sean Penn, integrer Held des amerikanischen Kinos, hat hier wieder einmal Regie geführt und nicht nur die Schönheit amerikanischer Landschaften eingefangen, sondern Partei ergriffen für einen, der endlich die alleinige Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen will.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

hm, bis zur Hälfte fand ich den Film trotz einiger schöner Aufnahmen und der tollen Musik ziemlich mistig. Warum? Schon allein weil ich dem Hauptdarsteller zu keinem Zeitpunkt abgenommen habe was er da veranstaltet. Und wieso sich überhaupt auf eine Reise der Erleuchtung und der Selbstfindung begeben, wenn man die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat und so ziemlich das arroganteste Arschloch von Mexico bis Alaska ist.

Gut das sich das Ganze schon bald als Haken herausstellt. Hier musste ich oft an BOOGIE NIGHTS denken, indem wir ja auch erst eine tolle, bunte Traumwelt präsentiert bekommen, später aber hinter die Kulissen schauen. Und Emilie Hirsch ging in Ordnung, auch wenn sein Spiel manchmal grenzwertig schien. Das Ende ist laut und hart - Sean Penn liebt es eben zu kleckern. Und obwohl mich sehr wohl einiges gestört hat, kann ich mit dem Film recht versöhnlich abschließen.

Alles in allem: In Ordnung. Dennoch: Wenn ich einem Menschen dabei zusehen möchte, wie er der Zivilisation abschwört und sich versucht in die Wildnis einzuweben, obwohl sie ihm nicht passt, schaue ich mir doch lieber Herzogs GRIZZLY MAN an. Ach ja, William Hurt ist ein Gott.

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Sean Penn gelingt mit diesem Film ein kleines Meisterwerk, das so viel mehr ist, als die Geschichte eines Aussteigers. Es geht um die Entscheidung eines jungen Menschen, sich der Gesellschaft zu entsagen, weil er sie nicht verändern kann oder nicht verändern will. Der Film stellt wichtige Fragen, und tut dies auf eine bemerkenswerte Art und Weise. Der Weg des Protagonisten wird immer wieder gebrochen durch die Sicht der von ihm Verlassenen, vertreten durch seine Schwester. Abgerundet wird dies durch diese großartige Riege an Nebendarstellern wie Catherine Keener, Vince Vaughn und dem faszinierend zuzusehenden Hal Holbrook. Ein beeindruckender, bewegender Film.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Sean Penns Film über einen Aussteiger, der sich selbst und sein Glück in der Wildnis Alaskas sucht, geizt nicht mit wunderschönen Naturbildern und großartigen Schauspielern, aber auch nicht mit Pathos und Erlösungsmetaphorik.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Regisseur und Drehbuchautor Sean Penn inszenierte die wahre Geschichte des Christopher McCandless - ein junger Mann, der zu Beginn der 1990er aus seinem erzkonservativen, wohlbehüteten Zuhause ausbrach. In meditativen Bildern zeigt Penn wunderbar geschossene Naturaufnahmen und konterkariert diese andererseits mit dem Großstadtmoloch als hässliche Fratze Nordamerikas. Neben der Reise, die den jungen Wilden durch das glorifizierte Americana führt, wird in Rückblenden Christophers Vergangenheit, insbesondere das fragile Verhältnis zwischen ihm und seinen Eltern, erzählt. Trotz seiner 20 Jahre ist McCandless zu Beginn der Odyssee innerlich ein Kind, das Idealismus mit Egoismus verwechselt. Penn hält sich bei seiner ersten Wohlfühl-Arbeit mit einer Verurteilung zurück und weidet sich zu oft an der aufgesetzt wirkende Freiheitssymbolik. Diese führt den Protagonisten McCandless am Ende zwar zur Einsicht, aber sie zieht auch tragische Folgen nach sich. Leid schafft eben Erkenntnis.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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8.5Ausgezeichnet

In seinem bisher epischsten und warmherzigsten Film als Regisseur fängt Penn für diese ungewöhnliche Reise die ganze Pracht amerikanischer Landschaften in all ihrer Vielfalt ein. Dass er dabei nicht in verklärende Natur-Romantik verfällt, verdankt er nicht nur den berührenden und eigens von Eddie Vedder komponierten Songs, sondern auch seinem Hauptdarsteller Emile Hirsch, der sich als Aussteiger auf eine wahre Tour de Force einlässt.

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Kommentare (236) — Film: Into the Wild

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Trimalchio

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Bewertung5.0Geht so

Macht Spaß. Aber nur in der ersten Stunde. Denn nach ungefähr dieser habe ich mich an den schönen Landschaftsaufnahmen Amerikas stattgesehen und an der träumerischen Musik sattgehört. Wobei ich sowieso finde, dass man einen Film über die Suche nach der persönlichen Freiheit in der Wildnis direkt ohne Musikeinsatz hätte realisieren können. Außerdem verlieren die in regelmäßigen Zeitabständen Zitate schnell ihren Reiz. Positiv an diesem Dilemma ist allerdings, dass Sean Penn es schafft, den Film nicht langweilig werden zu lassen. Es fehlt nur einfach das packende Element.
Schauspielerisch ist "Into the Wild" ganz überzeugend, die Nebendarsteller passen größtenteils gut in ihren Rollen (Stewart ausgenommen), genauso wie der Haupdarsteller Emile Hirsch. Leider stellt er auch die riesengroße Schwäche des Films dar. Denn obwohl man zu Beginn und in der genannten ersten Stunde die Motive Supertramps noch nachvollziehen kann, verkommt er danach zu einem arroganten und unsymphatischen Idioten, was Symphatie oder gar Identifkation unmögich macht. Sean Penn hat aber genau auf diese Zustimmung des Zuschauers abgezielt und den sichtbaren Versuch unternommen, Alex in einem möglichst positiven Licht darstehen zu lassen. Dass am Ende genau die gegenteilige Wirkung eintritt und McCandless als arroganter Naivling daherkommt und somit die Botschaft des Films ändert, ist einfach nur schwach.
Aus filmischer und technischer Perspektive ausgezeichnet, auf inhaltlicher Ebene leider nicht mehr ausreichend.

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skinflowers

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr sehr schön.

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Weltenkind

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Bewertung7.5Sehenswert

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."

Abhauen. Fliehen. Seinen Traum Leben. Jo, das will jeder. Und dazu sollte auch jeder das Recht haben. Doch es ist eben nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Familie. Freunde. Geld. Kann man darauf verzichten? Die Wenigsten.
Penn zeigt hier, dass er auch was auf dem Regiestuhl zu bieten hat. Das Werk ist mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen, einer tollen Musik und einem gut besetzten Cast äußerst gelungen. Doch die Faszination, die der Film zu Beginn auf einen ausübt ist nur Schein. Rein subjektiv, natürlich. Bei der ersten Sichtung war ich, wie soviele andere, vollkommen begeistert und hypnotisiert von der Figur Christopher McCandless, dessen Taten mutig und inspirierend sind. Doch jeder ratinonal denkende Mensch erkennt auch, dass es reine Dummheit war. Into the Wild ist ein schöner, ruhiger und berauschender Film. Zu Beginn.

Abstufung von 10 Punkten auf 7,5 Punkte.

"Der Kern des menschlichen Wesens bildet sich aus neuen Erfahrungen."

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sleissen

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Einer der besten Filme, eveeeeeeer!!!!!!!

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Sinister Kid

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Bewertung9.0Herausragend

Großartige Bilder, ein Mensch, Freiheit, Herausforderung, Grenzen und die Erkenntnis: "Happiness is only real when shared". Beeindruckender Film.

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kronenhummer

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Bewertung9.5Herausragend

Der Traum vom Aussteigen. Alles hinter sich lassen. Ein Leben fernab der Zivilisation, fernab jeglicher weltlicher Sorgen. Der Wunsch ein reines, ein ursprüngliches Leben zu führen.

Unendliche Weite, unglaubliche, unberührte Landschaften. Die Natur in ihrer ursprünglichen Form. Mit all ihren Urgewalten und Gefahren. Die Gefahr der Natur, die Gefahr des Lebens, die Gefahr des Scheiterns.

Christopher McCandless hat sich für diesen Weg entschieden. Eine Entscheidung, die alles veränderte. Die das Leben des Jura-Studenten aus gutem Hause komplett kontrahierte. Er hat dieses Leben gewählt, ohne Geld, ohne Materialismus, aber auch ohne wirkliche Vorbereitung. Kein leichtes Leben und doch so ungemein erfüllend.
Die Frage, ob das Leben, wie wir es leben, wirklich glücklich macht, befreit und erfüllt. Wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt? Wer hat darüber nachgedacht, wie es wäre, alles hinter sich zu lassen, neu anzufangen? Doch wer hat es wirklich getan?

„Into the Wild“ zeigt eindrucksvoll welche Folgen eine solche Entscheidung haben kann, in jeder Hinsicht. Eingefangen in tolle Bilder und untermalt mit einem großartigem Soundtrack. Besetzt mit einem Emile Hirsch, der zwar schauspielerisch nicht brilliert, aber doch für die Rolle des Christopher McCandless/Alexander Supertramp nicht passender sein könnte und einigen feinen Nebendarstellern, allen voran Jena Malone als Schwester, die hier aus dem Off durch die Geschichte führt und mit ihrer Erzählung die Melancholie der Geschichte hervorragend stärkt.

So weit, so traurig, so melancholisch, so tiefgreifend, kann Sean Penns „Into the Wild“ faszinieren und zum nachdenken anregen. Zum Nachdenken über den Weg, den McCandless gewählt hat, aber vor allem über das eigene Leben, über die eigenen Entscheidungen.

„Into the Wild“ ist nicht bloß ein Film. „Into the Wild” ist Poesie.

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quellecair

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist schon eine bemerkenswerte Entwicklung, die sich in Hollywood mit einigen wenigen Schauspielern abzeichnet: Hatten sie bereits vor der Kamera einen gewissen Status erreicht, versetzen sie nun auch mit ihrer Arbeit hinter der Kamera Zuschauer und Kritiker in Erstaunen. Über Clint Eastwood muss man keine Worte mehr verlieren und auch Denzel Washington oder Ben Affleck haben in jüngster Zeit gezeigt, wie viel Regiepotenzial in ihnen steckt. Und nun agiert auch Sean Penn, auch wenn hier bereits zum fünften Mal, als Regisseur und hofft mit „Into the Wild“ auf den grossen Wurf.

Er erzählt die Geschichte von Christoper McCandless (Emile Hirsch), basierend auf einer Reportage von Jon Krakauer. Chris ist ein 22-jähriger Student aus wohlhabender Familie, der nach dem Abschluss seines Geschichts- und Anthropologiestudium im Sommer 1990 eine zweijährige Reise durch die USA beginnt, die ihn schliesslich in die Wildnis Alaskas führt. Nachdem er sich von materiellem Besitz losgesagt und seine Ersparnisse in Höhe von 24.000 US-Dollar an eine Hilfsorganisation gespendet hat, macht er sich anfangs in seinem Auto und später zu Fuss mit einem Rucksack unter dem Pseudonym „Alexander Supertramp“ auf die Reise nach Fairbanks nahe dem nördlichen Polarkreis, um sich den Herausforderungen eines einfachen Lebens fernab der Zivilisation zu stellen.

Was sich nach einem simplen Abenteuerfilm oder Roadmovie anhört, ist in Wahrheit um einiges vielschichtiger. Die Geschichte von Chris ist eine Flucht von einem scheinbar intakten Zuhause und einer verkorksten Kindheit. Aber statt das Ganze mit viel Pathos und überdramatisch anzureichern, zieht Regisseur Penn alle Register seines Könnens und erzählt die Geschichte nicht chronologisch und linear, sondern führt verschiedene Erzählstränge zusammen. Was anfangs etwas wirr wirkt und wo es streckenweise auch die eine und andere vermeintliche Länge zu verzeichnen gibt, entwickelt sich bei zunehmender Spielzeit zu einem echten mitfühlen und mitfiebern. Auch wenn ausser beim Hauptakteur wenig oder gar kein Platz für echte Charakterzeichnungen bleibt, gibt „Into the Wild“ spätestens am Schluss mit seiner Aussagekraft sehr viel Persönlichkeit wieder. Keine Frage: dieser Film lässt niemanden unberührt, der auch nur ansatzweise etwas für Lebensgeschichten übrig hat. Sehr empfehlenswert!

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Eins Zwo Drei

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie ein Buch. Gelesen und erlebt.

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Tautou

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne,
Entzücken weilt auf unbetretener Düne,
Gesellschaft ist, wo alles menschenleer,
Musik im Wellenschschlag am ewigen Meer,
Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr.

- Lord Byron

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Danke Sean Penn.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zuallererst schaut man sich den Film selber an, so richtig kann man ihn nicht in eine Rezension packen.
Eine Sache ist an diesem Film aber wirklich besonders: Er ist überaus authentisch im darstellen von McChandles Leben, so sehr dass ich am Ende das Gefühl hatte, sein Leben aufgesogen zu haben, in der ganzen Pracht, mit allen schönen und auch traurigen Momenten, vor allem aber der Lebenserfahrung mit all seinen Fehlern die er gemacht hat, in erster Linie das komplette abkapseln von seiner Familie, was hier auch recht schön gezeigt wird:

http://www.youtube.com/watch?v=kSejFqPPbQA&feature=related

...bei aller Melancholie: Ich hätte mit der Gitarrenspielerin (Kirsten Stewart) auf jeden Fall geschlafen, zumindest sah sie weit älter als 20 aus und keine 16....

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Maskotzchen

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Bewertung10.0Herausragend

Waaaaahnsinnsfilm, meine erste 10 bei der 670. Bewertung! Mehr brauch ich dazu nicht sagen :) !

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Greenwich05

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Bewertung9.0Herausragend

unheimlich guter Film, der allerdings nur für Leute geeignet ist, die auch nachdenken wollen...zum abschalten sollte man was anderes gucken...
Der Film berührt auf eine Weise wie kaum ein Film zuvor. Tolle Bilder und bemerkenswerte schauspielerische Leistung. Es kommen echte Emotionen auf, besonders wenn man bedenkt, dass zum Schluss deutlich wird worauf es im Leben wirklich ankommt...

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Wadschikan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ist das bloß fürn kranker Film, alta !!! Ein dummer - hässlicher Typ läuft von seinem Leben davon, weil er es wohl nicht mehr hinbekommt, und macht einen auf Philosophen ... richtig peinlicher scheiß ... haha, wenigstens das Ende ist geil !!! daher 10P. damit ihr seht, was mit leuten wie ihm passieren !!! Also schön alle weiter arbeiten gehen und mein harz4 zahlen ;)

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Eins Zwo Drei

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Stupide.


Zwiebo

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hmm... Der Film wird mir mit 8,5 vorgeschlagen... Aber wenn Wadschikan ihm 10 points gibt?!?! Dann kann der ja nur schlecht sein... :D


OneGod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Glück ist nur echt, wenn man es teilt !"

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Gizmo91

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der schönsten Filme die ich je gesehen habe!

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Glücksritter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist ein Stück Freiheit. Dieser Film ist viel mehr als einfach nur ein Film. Du vergisst den Alltag, alles um dich herum, und träumst. Man taucht ab in Natur, Verbundenheit, Einsamkeit und Nächstenliebe, in Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und letztendlich Glückseligkeit. Alex' mitreißende Erlebnisse in der Wildnis sind von der ersten bis zur letzten Sekunde unvergesslich und werden von großartigen Naturaufnahmen und einem wirklich sagenhaften Soundtrack unterstrichen. Ein fantastisch emotionales, berührendes Abenteuer von Sean Penn, mit Worten kaum zu beschreiben, man muss ihn selbst gesehen haben.

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Mister Orange

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Bewertung9.5Herausragend

"Der Kern des menschlichen Wesens besteht aus neuen Erfahrungen."

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moviereporter

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Bewertung7.0Sehenswert

Wunderbar fotografiertes Roadmovie, das zwar keinen besonderen Spannungsbogen aufbaut, sich einfach (wie der Protagonist) treiben lässt von schönen, lustigen, traurigen, spannenden, langwierigen Momenten treiben lässt. In Verbindung Mit dem Soundtrack entsteht eine unheimlich dichte sentimentale Stimmung, die tief bewegt.

Auch wenn der Film vielleicht eine viertel Stunde zu lange dauert und ich mit der Hauptfigur nicht besonders warm wurde, ist 'Into the Wild' dennoch ein äußerst bewegender, außergwöhnlicher und letzten Endes sehr sehenswerter Film.

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hautecouture

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

grandioser film,der zum nachdenken anregt.klar,es reizt schon,einfach nur mit nem rucksack durch die welt zu touren.aber irgendwann muss dann auch mal wieder schluss sein.alleine,hätte ich das sowieso nicht gemacht.
ich frage mich:wieso hat emile hirsch für seine schauspielerische leistung keinen oscar bekommen?ich finde der film hätte auch sonst mit mehr preisen überhäuft werden müssen.

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Donnos

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Bewertung1.5Ärgerlich

Sehr verklärender biografischer Film, empfehle jedem, sich mal im Internet durchzuklicken, was das wirklich für ein Typ war. Wenn man das dann filmisch einseitig beleuchtet und mit wirklich schönen Bildern unterlegt, sagen alle "toller Kerl, so mutig, wie tragisch das Ende". Wenn man aber einfach mal seine Küchenpsychologie-Zitate einzeln anschaut und überlegt, was eigentlich dahinter steckt (so gut wie nichts, oder haben sich alle Zuschauer ab 12 keine Gedanken mehr zum Leben und dem Universum mehr gemacht? Sind da irgendwelche interessanten Erkenntnisse dabei?) dann löst sich dieses anfangs positive Bild schnell ins Nichts auf.
Ich geh dann mal in den hintersten Wald im Herbst ohne irgendwas, was zum Überleben nützlich wäre. Ihr sagt, dass ist dumm und lebensgefährlich? Ich sage "Hey aber das ist doch voll cool und rebellisch!"

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Donnos

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Kannst den Film ja gut finden, nur ist es auf keinen Fall Blödsinn, was die Biografie angeht, findest im Internet genug dazu. Handwerklich ist der Streifen ja absolut solide usw. nur wenn man das dann hinterher rausfindet ist es einfach ziemlich enttäuschend und nimmt dem Film noch den letzten Sinn.
Und bevor es heißt, ich laber nur und würde keine Fakten liefern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_McCandless#Rezeption

Schönen Abend.


pearlEX

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Es geht bei diesem Film um einen Ausbruch aus der Gesellschaft. Ob dieser nun besonders durchdacht ist oder nicht spielt eigentlich keine Rolle. Ich weiß auch nicht ob Sean Penn so besonders viel daran lag McCandless als Helden darzustellen.
Wer sich nicht schon einmal vorgestellt hat, wie die Welt wohl wäre, ohne diese unendlichen Massen von Konsumgütern und scheinbar bei der Geburt injizierten unterschwelligen Idealen und Zielen - wer nicht schon einmal davon geträumt hat dieser Welt zu entfliehen, der kann diesen Film vermutlich nicht nachvollziehen. [SPOILER] Der Tod des Protagonisten, am Ende des Filmes ist tragisch, aber dennoch versöhnlich. Für viele muss er sinnlos wirken, für mich tut er gerade das nicht. Sein Tod ist ehrlich und roh und ich glaube, dass ihm der Tod in der Wildnis lieber war, als in einer künstlichen Welt als Zombie zu existieren.


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