Ipcress - Streng geheim

The Ipcress File (1965), GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 02.07.1965

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6.5
Kritiker
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6.7
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90 Bewertungen
12 Kommentare
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von Sidney J. Furie, mit Michael Caine und Nigel Green

“Arrogant, anmaßend und äußerst undurchsichtig” heißt es in der Personalakte über den britischen Geheimagenten Harry Palmer. Also genau der richtige Mann für einen höchst brisanten Staatsauftrag wie diesen: Mit dem Atomphysiker Dr. Radcliffe ist bereits der 17. hochrangige Wissenschaftler entführt worden und mit Gedächtnisschwund wieder aufgetaucht. Palmer soll herausfinden, was dahinter steckt. Schon bald vermutet der Agent, dass östliche Geheimdienste die britischen Forscher einer Gehirnwäsche unterziehen, um sie zu willenlosen Marionetten zu machen. Als seine Aktionen mehrfach sabotiert werden, nährt sich bei Palmer der Verdacht, dass ein Verräter in den eigenen Reihen sitzt. Bald darauf versucht ihn der Chef der Spionageabwehr zu erpressen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (12) — Film: Ipcress - Streng geheim


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Chris12zero

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Bewertung7.5Sehenswert

[Mein ♥ für Klassiker]

>> Ipcress - Streng geheim (GB, 1965)

"... Arrogant und anmaßend, renitent, äußerst undurchsichtig, möglicherweise sogar kriminelle Neigungen..."
"...Jaa, da hat jemand recht gute Menschenkenntnis gehabt, Sir!! ..."

In seinem ersten von insgesamt 5 "Harry Palmer"-Fällen brillert hier der blutjunge Michael Caine ("Batman Begins"/"Harry Brown") in der Rolle des "Anti-Bonds", wie viele ihn auch gerne nennen.
(! SPOILER ON !)
Der Schreibtisch-Agent mit Regenmantel, schwarzer Hornbrille und einer Affinität zum Kochen, verstrickt sich hier in seinem ersten Abenteuer in einer höchst dubiosen Verschwörung, welche ihn bald zu einer willenlosen Marionette werden lässt...
(! SPOILER OUT !)
Was anfangs sehr spannend beginnt, zieht sich ab Filmmitte etwas streckend und fade bis zum tollen, finalen Ende hin.
Dennoch gefiel mir mein erster Palmer äußerst gut.
Altmodisch, tolle Kamera, nostalgisch & mit einer Prise trockenem, britischem Humor gewürzt, gehört "Ipcress" sicherlich nicht zu den besten, aber dennoch zu den sehenswertesten Agenten-Filme des Genres.
Joar und Michael Caine ist absolut spitze in seiner ersten Palmer-Rolle als arroganter, anmaßender & äußerst undurchsichtiger Geheim-Agent der etwas anderen Art.

Fazit: Kein Meisterwerk, aber eine kleine Agenten-Perle!! ;-)

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Caine als Schreibtischtäter-Gegenpol zu seinem berühmteren Agenten-"Bond"ant geht mehr in Richtung "Schwiegermuttis Liebling". Auch er ist ein Frauentyp, doch mit seiner Hornbrille mehr von der intellektuellen Sorte und seine Stärken liegen nicht im Machogehabe, sondern bei Mozart und Kochen. So sind auch seine Ermittlungen weniger mondän und begnügen sich mit dem Großraum London. Mit Green und Jackson sind noch zwei hervorragende Charakterköpfe mit am Start und machen etwaige Längen im Script wieder wett.

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VinVenus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer Filme aus den 60ern und 70ern mag, dem wird dieser Film gefallen. Ich steh jedenfalls drauf.

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horstkevin

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Bewertung6.0Ganz gut

Harry Palmer ist nicht gerade der aufregendste Mensch auf Erden, vielleicht hätten einige homosexuelle sich so einen Bond vorgestellt, geschminkt, kochend und mit NERD-Brille. Aber trotzdem habe auch ich ein wenig Freude an dem Film gehabt, nichts wirklich unrealistisches oder maßloser Schnick-Schnack wie andere Agentenfilme. Leider ist Mr. Caine hier eindeutig fehlbesetzt, ein wirklich großartiger Schauspieler, aber Agent? Nein! Zu steif, zu weich, zu schläfrig!
Das Ende hätte gern etwas verzwickter sein dürfen, man sollte jedoch nicht vergessen das der Film aus dem Jahre '65 stammt. Somit gehen 6 Punkte in Ordnung, jedoch würde ich mir keinen zweiten Harry Palmer antun...

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Hendrik

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer mal einen realistischeren Agentenfilm sehen will, sollte nicht zu Bourne greifen (OK - das sollte man so oder so nicht), sondern besser zu dem hier: Hier bittet der Held auch mal um eine Gehaltserhöhung und der Chef droht bei Mißerfolg mit der Schließung der Abteilung.

Spröde, nur stellenweise spannend, trotzdem hat mir "Ipcress" gefallen. Einzig Harry Palmers Brille - ein Accessoire, um ihn optisch von anderen von Caine verkörperten Charakteren abzuheben - hat mich irgendwie gestört. Klingt komisch, ist aber so!

(Die 7,0 hat sich der Film an sich verdient, da ist kein Bonus dabei, nur weil man im Vorspann die Namen Harry Saltzman, Peter Hunt, John Barry und Ken Adam zu lesen bekommt. Und erst recht keiner, nur weil ich Michael Caine schon mal in einem Christopher-Nolan-Film gesehen habe!)

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Hitmanski

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"[...] sollte nicht zu Bourne greifen (OK - das sollte man so oder so nicht)[...]" -
Alleine für diesen Satz gib's ein "Gefällt mir" :)


Pelle

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich verstehe nicht was Caine hier zu suchen hat. Und diesem Harry Palmer kann ich nichts abgewinnen.

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Darbon

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Bewertung3.5Schwach

Zu Beginn wollte ich in "Ipcress" angesichts der Antiagenten einen besseren "Carry on"-Beitrag erkennen. Cooler Vorspann mit Kaffeekochen und Schlafanzug, schrägen Figuren - und dann nur Langeweile. Dass der großartige Michael Caine (grauslig mit der deutschen Belmondo-Stimme versaut, klingt er im Original weicher und der Rolle angemessener) damit den Durchbruch schaffen konnte, wird bei den Kameramätzchen, die das schlichte Drehbuch kaschieren, schnell klar: Ständig aus der Untersicht als Star (und eben nicht als Anti-Bond!) gefilmt, fegt der Blonde mit seinen heftig schwarzgetuschten Wimpern-Rechen schimmerndes Laub übers krude Nichts. Einziger Lichtblick die Verführungsszene mit der aparten Sue Lloyd (bitte nur im Original schauen!) Als sogenannter Anti-Bond aus der reaktionären Saltzman-Fabrik ein Etikettenschwindel. Dann lieber Hitchcocks "Topas", der ist ehrlich ein Anti-Bond: Zynisch und mit einem Anti-Helden, der nur delegiert. Der Harry-Palmer-Film "Billion Dollar Brain", in dem sich Caine eine schräge Handlung mit seinen grandiosen Partnern Françoise Dorléac, Karl Malden, Oscar Homolka und Ed Begley teilt, ist weitaus besser.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Anti-Bond verbringt die meiste Zeit am Schreibtisch, kocht gerne, trägt Regenmantel und wurde mit seiner Brille zu einem der ersten kurzsichtigen Helden. Der Agentenfilm fühlt sich relativ real an im Vergleich zu seinen berühmten Kollegen und ist besonders anfangs sehr spannend. Leider erahnte ich die Lösung viel zu schnell.

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Subway

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zufälle gibts, grad las ich noch deine antwort zu meinem kommentar bei the 10 victim, schon seh ich dich zufällig wieder bei ipcress file...sachen gibts.


Sonse

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So unwahrscheinlich ist das gar nicht, ich treibe hier schon recht lang mein Unwesen. ;)


Geistertexter

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswert!

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kalllo

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Bewertung7.5Sehenswert

gb-klassiker, für heutige gewohnheiten allerdings etwas schwieriges erzähltempo...

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dAShEIKO

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannendes Verwirrspiel mit verzwickdem Ende

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TobiasSD

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Palmer, Harry Palmer! Wer ne spannende Alternative zu James Bond sucht, sollte sich die Harry Palmer-Filme nicht entgehen lassen!

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