Irina Palm
Irina Palm (2007), BE/DE/FR/GB/LU Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 14.06.2007
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37 Kommentare
Keine
von Sam Garbarski, mit Marianne Faithfull und Miki Manojlovic
“Hostess gesucht”, verkündet das Schild am Eingang einer Rotlicht-Bar in Soho. Die naive Maggie (Marianne Faithfull) hat keinen Schimmer, was sich hinter diesem Jobangebot verbirgt – aber sie braucht dringend Geld für die medizinische Behandlung ihres Enkels und so bewirbt sie sich kurz entschlossen bei dem verblüfften Besitzer des Etablissements (Miki Manojlovic). Überraschenderweise erweist sich ihre rechte Hand als höchst begabt: Schon bald genießt Maggie unter dem Künstlernamen “Irina Palm” in einschlägigen Kreisen einen legendären Ruf. Zu Hause, in ihrem Londoner Vorort überrascht die flotte Witwe die Freundinnen aus der Nachbarschaft mit ihrer neuen Karriere. Und schließlich bietet das Leben ihr sogar noch die Aussicht auf eine neue Liebe – an einem Ort, wo man sie am allerwenigsten vermutet…
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Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Schicksalsdrama, Tragikomödie, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Kleinstadt, London, Soho
- Handlung
- Art House-Film, Bordell, Doppelmoral, Ejakulation, Eltern-Kinder-Beziehung, Enkelkind, Erektion, Frauenfreundschaft, Frauenpower, Freier, Freund, Freundin, Geld, Geldnot, Geliebte, Gewissenskonflikt, Großmutter-Enkelsohn-Beziehung, Krankenhaus, Krankenwagen, Krankheit, Kuss, Liebe, Liebespaar, Masturbation, Moral, Moralisches Dilemma, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Penis, Pornographie, Prostituierte, Prostitution, Romanze, Sex, Sexspiele, Sexualität, Sohn, Starke Frau, Striptease, Unternehmer, Verlieben, Verlust, Verlust des Ehemannes, Verlust einer geliebten Person, Witwe, Zuhälter, Zuneigung, Zweiter Frühling, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Witzig
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Links zum Film Irina Palm
- Irina Palm: critic.de
- Irina Palm: cineclic.de

















Kritiken (10) — Film: Irina Palm
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenDie ungewöhnliche Geschichte von Maggie ist Pflicht für jeden Filmfan. Doch auch Gelegenheitsgucker sollten "Irina Palm" einmal für einen Videoabend ausleihen. Dieser Film sorgt für einen unvergesslichen Kinoabend.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenGabarskis Film ist ein gelungenes Beispiel für eine paneuropäische Koproduktion, die früher oft abschätzig "Euro-Pudding" genannt wurden. Ursprünglich sollte der Film in Brüssel spielen. Doch mit Marianne Faithfull kam die Idee, nach London umzuziehen. Das ausgesprochen englische Ambiente (Reihenhäuser, Underground und Tee am Nachmittag) mag von manchem Klischee gespeist sein und Briten unrealistisch erscheinen - das Publikum auf dem Kontinent wird sich prächtig darüber amüsieren.
Der Film war einer der stärksten in einem insgesamt schwachen Berlinale-Wettbewerb. Dass er dennoch leer ausgegangen ist, liegt wohl an den unerklärlichen eigenen Gesetzen, nach denen Festivaljurys ihre Entscheidungen treffen.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDer Ausgangspunkt von Irina Palm klingt nach kitschigem Rührstück: Der kleine Olli ist totkrank und nur eine teure Operation im fernen Australien kann ihn retten. Da die Eltern kein Geld haben und die Oma schon ihr Haus zur Finanzierung früherer Behandlungen verkauft hat, entschließt sich die Oma, im Rotlichtviertel Geld zu verdienen, um die Flugtickets nach Australien zu bezahlen.
Glücklicherweise handelt Irina Palm nicht primär vom tränenrührigen Schicksal des totkranken Kindes, sondern von Oma Maggies Erfahrungen im Sexgewerbe.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenStory: die Witwe Maggie hat einen kranken Enkel, dessen Behandlung für seine verschuldeten Eltern unerschwinglich ist. Gern würde Maggie ihren Sohn und dessen Frau finanziell unterstützen, einzig es fehlt am Geld. Die Suche nach einem Job verläuft frustrierend: in ihrem Alter von 55 Jahren ist sie nicht mehr vermittelbar. Beim Schlendern durch den Londoner Rotlichtbezirk wird sie auf ein Schild aufmerksam: „Hostess gesucht“. Schnell muss sie merken, dass in diesem Bereich der Stadt eine Hostess nicht nur Getränke einschänkt und sauber macht, vielmehr geht es um die Befriedigung von Männern, die ihr bestes Stück durch ein Loch in der Wand in ihr kleines Kabuff reinhalten. Zuerst ist Maggie natürlich angewidert, doch schnell merkt sie, dass sie wohl kaum schneller an so viel Geld kommen kann wie hier. Es dauert nicht lange bis sich ihre zarten Hände - unter dem Künstlernamen „Irina Palm“ vermarktet – in Rotlichtkreisen großer Bekanntheit rühmen können. Doch was würden wohl Sohn und Freunde über diese Einnahmequelle denken?
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenDurch die allzu wohlwollende Perspektive und die permanente Empathie mit seinen Figuren bleibt der Film letztlich auf dem Niveau eines netten, sozial-romantischen Märchens mit Happyend. Ein sympathischer Film mit einer wunderbaren Marianne Faithfull und jederzeit einen Kinobesuch wert.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAus dem komischen Gegensatz Spießermuff und Rotlichtpuff entsteht eine merkwürdige Synthese. Garbarski wahrt dabei stets den Ton, er verrät weder die eine Seite noch die andere. Er zeigt nur und kommentiert nichts. So wie auch Marianne Faithfull nur immer guckt und selten etwas sagt.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDer Film ist komisch, ohne Komödie zu sein. [...] Aber ohne auf Nummer sicher zu gehen, überschreitet Garbarski auch nie die Grenze zum Klamauk.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenAuf der Berlinale einer der Publikumslieblinge, zeigt Garbarskis Film eine Frau die sich unfreiwillig aber immer geschickter in zwei Paralelluniversen bewegt. Neben ihren kleinen und großen Handlungen ist es vor allem die ausdrucksstarke Mimik einer brillanten Marianne Faithfull die ganze Bände spricht...
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenEin maßlos überschätzter Film mit einer zugegebenermaßen tollen Hauptdarstellerin. Ansonsten dank Schema-A-Dramaturgie ein absolut vorhersehbares Drehbuch und nerviges Gespringe zwischen mäßiger Komik und erzwungener Tragik.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenSchockschwerenot! Die wichsende Großmama rettet den todkranken Enkel und findet dabei im zwielichtigen Rotlichtmilieu die große Liebe in Form des anfangs ekligen Zuhälters, der - oh Wunder - dann doch ein echt dufter Typ ist. Musikalisch wird dieses platte Sozialdrama durch einen nervtötenden Filmscore, der nur aus einem ewigen Gitarrestimmen vermengt mit Triphop-Soundfetzen besteht, untermalt. Ein echter Krampf, nicht nur im "Penisarm" der wichsenden Hauptdarstellerin!
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pellekraut007 Sat, 10 Oct 2009 15:49:08 -0000
Antwort löschenSo kann man den Film auch sehen,ein glaubwürdiger Standpunkt: schnulziges "Rotlicht" und "ich-tu's-aus-Liebe" Drama, auch wenn ich ganz anderer Meinung bin. Viele Deiner Lieblingsfilme sind auch meine. Erstaunlich!
Grüße von Pelle
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patcharisma Sat, 10 Oct 2009 15:53:34 -0000
Antwort löschenDie Sängerin mit ihrer Heroin-Stimme ist selbst so unglaublich überschätzt!
JimSommer Sun, 13 Jun 2010 15:10:31 -0000
Antwort löschenNa toll, wie Du so über den Dingen stehst und den Film oberflächlich als vollkommen wertlos in den Dreck gestampft hast, wie ein präpubertäres Kind richtig schön verbal abgewichst. Was ist los, sexuell verklemmt oder emotional so verblödet, um die unprätentiöse Schönheit des Dramas nicht erfassen zu können? :*
Kommentare (27) — Film: Irina Palm
Andy Dufresne Sat, 02 Mar 2013 01:53:09 -0000
Kommentar löschenNie hatte der Dreck, das rote Licht, die Nacht, der schlichte (Hand) Akt so viel Würde, so viel Chuzpe, so viel Stolz.
Ein ruhiger, langsamer Film mit einer Frau (Marianne Faithfull, was ein Name!) in der Titelrolle die wir alle kennen:
Ob als gute Mutter, Großmutter, coole Tante, oder toller Nachbarin.
Eine starke Frau kämpft.
Gibt nicht auf.
Wendet sich nicht schwach nach Hilfe.
Hilft sich einfach selbst.
Macht ihr Ding.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Und wenn die Mittel (irgendwelchen Joeys einen runterzuholen) fragwürdig sind, in der Moral dieser Frau eigentlich undenkbar sind, sie sind es wert.
Denn der Zweck ist ihrem Enkel das Leben zu retten.
Und das ist es wert (sehr gekonnt) irgendwelche Erlösungssuchende "abzumelken"...
Ein Film der zeigt:
Doppelmoral, "das tut man doch nicht" oder auch "Das ist unwürdig",
sind verdammte Trugbilder...
Wichtig ist das man solidarisch ist, kämpft, auch wenn der Preis hoch, sehr hoch ist.
Das, der Weg dahin, das Wie dahin, in Wahrheit egal ist.
Wichtig ist nur was hinten rauskommt, das Ergebnis eben.
Auch wenn der Weg wenig schmeichelhaft, peinlich , ja gar eben "unmoralisch" ist.
Wichtig ist Liebe, Zugehörigkeit, ja Aufopferung, Verbundenheit, Solidarität eben .
Und auch wenn man dafür irgendeinem Arschloch (oder auch Nichtarschloch) einen runterholen muss.
Dann ist das nicht schön, sicher nicht, aber halt schlicht nötig, schlicht gegeben.
Und Ende.
Moral ist meistens etwas für Leute die sich Moral leisten können, die nie unten waren, nie kämpfen mussten, nie "selbst ran mussten".
Nie ihre Fresse hinhalten mussten, zurückstecken mussten, wirklich alles geben mussten...
Die ihre Moral einfach, ja billig hochhalten konnten.
Einfach weil es einfach war...
Die Wahrheit ist wie das echte Leben:
Hart, gemein, manchmal auch wohlwollend, dich beschenkend.
Meistens jedoch schlicht heftig, gnadenlos.
Und wer zu weich ist, hat keine Chance.
Es geht darum stolz zu bleiben in unwürdigen Situationen, zu glauben und vor allem zu handeln, eben gerade wenn es schwierig wird.
Und dies tut Irina Palm.
Und sie tut es eben mit verdammt viel Mut, Charme und Selbstlosigkeit.
Und dies macht sie groß, glaubwürdig, ja erhaben über all die Rotlichter, Schweine, Arschlöcher und traurige Gestalten.
Sie ist eine Löwin, kein Lamm.
Das ist Irina Palm:
Sie ist kein Lamm.
Sie ist eine echte, wahre, beissende Löwin...
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patcharisma Sun, 03 Mar 2013 01:12:45 -0000
Antwort löschenJunkie Marianne als Wix-Priesterin? - Nein danke! xD
Andy Dufresne Sun, 03 Mar 2013 01:29:52 -0000
Antwort löschenDie kommt erstaunlich Muttimäßig rüber hier :)
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ShayaNova Sat, 16 Mar 2013 11:22:28 -0000
Antwort löschenich fand den film erstaunlich.. erstaunlich gut ^^ ganz großes kino!
Andy Dufresne Sat, 16 Mar 2013 11:27:16 -0000
Antwort löschenJa, überraschend gut das Ganze :)
Baumgart.Maximilian Sun, 10 Feb 2013 01:35:29 -0000
Kommentar löschenamüsante Britische Komödie!
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ezemeze Tue, 04 Sep 2012 10:25:10 -0000
Kommentar löschenEin modernes Märchen in einem zugegeben etwas abgewichstem Setting.
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LuAnne Sat, 04 Aug 2012 10:11:38 -0000
Kommentar löschenEs macht sich Verzweiflung breit, als Maggies einziger Enkelsohn Olly sterbenskrank wird. Allein eine Behandlung in Australien kann sein Leben noch retten, niemand weiß jedoch wie man eine solche kostspielige Behandlung im fernen Australien finanzieren und ermöglichen könnte. So begibt sich die, Mitte 50, verwitwete, bodenständige Hausfrau und liebende (Groß-)Mutter zum ersten Mal auf Jobsuche, wo sie eine Arbeitsstelle in einem Londoner Puff annimmt.
"My grandson is dying and I am wanking for life"
Ohne Frage angeekelt überwindet sie aber für ihren Enkel ihre natürliche Abscheu und verteilt somit “handjobs” an die zahlende Kundschaft. Ihr ganzes Leben verändert sich schlagartig, steigt dabei, unter dem Pseudonym Irina Palm, zur Königin von SoHo auf...
Klingt durchaus nach einem äußerst deprimierenden und schockierenden Film, Sam Garbarski hat hier jedoch ein wunderbares, außergewöhnliches Werk geschaffen, das einen berührt und zum Nachdenken anregen, gleichzeitig aber auch zum Lachen und Weinen bringen kann. Den Spagat zwischen herzergreifender Tragik und erfrischender Komik hat er somit, meiner Meinung nach, eindrucksvoll meistern können und der Film verliert dementsprechend durch seine ganzen lustigen Momente nicht seine Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit.
"Irina Palm" lebt schließlich sowohl von der hervorragenden Darstellung Marianne Faithfulls und ihrem Charisma – mit langen und ruhigen Einstellungen auf ihr Gesicht konnte sehr viel Emotionen erzeugt werden – als auch von einer Thematik, die wohl noch nie in dieser ironisch verspielten Form behandelt wurde. Trotz dem deprimierendem Umfeld, in dem das Ganze sich abspielt ist "Irina Palm" von Grund auf ein optimistischer Film.
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Markbln Wed, 11 Apr 2012 20:12:26 -0000
Kommentar löschenMan muss ehrlicherweise sagen, dass der Film vom Kult um Marianne Faithful lebt, die wirklich nicht die größte Schauspielerin ist. Bei meinen englischen Freunden kam der Film überhaupt nicht an und man wunderte sich, warum er in Deutschland so bejubelt wird. Ich stehe irgendwo dazwischen. Ein bisschen zahnlos das Ganze.
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Mavrocordato Wed, 19 Oct 2011 22:42:52 -0000
Kommentar löschenDie "Wanking Widow" beweist nicht nur beim Schauspielerin ein gutes Händchen. Einzig dem Soundtrack hätte es gut getan, wenn er nicht nur aus einem Lied bestehen würde.
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iron aira Mon, 01 Aug 2011 13:03:35 -0000
Kommentar löschenOa..ein starke-Frauen-Film vom feinsten! Die Darsteller waren super, die Story einfach toll! Ein sehr sehr guter Film!!
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seniorem Mon, 01 Aug 2011 14:02:18 -0000
Antwort löschenmich hat er auch gerockt, einfach ein klasse Film und eine tolle Liebesgeschichte
agynessa Sun, 17 Jul 2011 14:58:33 -0000
Kommentar löschenSchön schmutzig und glaubwürdige Darsteller.
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Aylon5 Wed, 09 Mar 2011 08:14:48 -0000
Kommentar löschen"Ganz klarer Fall: Penisarm"
leider wirkten die Begebenheiten zu gesteuert, z.b wie sie zu diesem Job kommt, wie der Barbesitzer zufälliger Weise ihre Hände entdeckt und das Ende. Als hätte die Protagonistin gar keine andere Wahl gehabt als sich der Geschichte in der sie lebt zu untergeben. Das ist für mich ein Zeichen dafür das der Anspruch ein real anmutender alternativer Film zu sein und trotzdem eine Kino Filmmärchen Geschichte erzählen zu wollen nicht ganz geglückt ist.
Abgesehen davon ein klasse Film, mit origineller Leitidee und einer guten Prise Humor.
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camicatze Sat, 15 Jan 2011 18:59:14 -0000
Kommentar löschenDer Kuss am Ende des Films ist der schönste den ich seit langem gesehen habe!
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Scipio Fri, 19 Nov 2010 19:43:18 -0000
Kommentar löschenOhne die unglaubwürdige Romanze mit dem Barbesitzer (letzten 10 Minuten) wäre ein "Sehenswert" drin gewesen.
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Donnos Mon, 02 Jan 2012 01:07:00 -0000
Antwort löschenBleibt für mich trotzdem sehenswert, aber dennoch ist dieses Handlungselement völlig ab von jeglicher innerer Logik des Films, da hast du Recht!
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JimSommer Sun, 15 Apr 2012 14:46:34 -0000
Antwort löschenSorry - Film darf auch ein paar Traumfabrik-Momente haben.
Gerade bei dem Streifen ist "Unglaubwürdigkeit" kein Haar in der Suppe, denn die Leistung der Schauspieler sind doch wohl ein Hammer und extrem glaubwürdig!
Donnos Tue, 17 Apr 2012 17:09:59 -0000
Antwort löschenNaja aber das war dermaßen weit hergeholt in einem ansonsten völlig realitätsgebundenen Film (klar ist die Handlung skurril, aber wagt sich im Grunde auch nur mal in ein anderes Milieu, dass man sich nur vllt. anders vorgestellt hat, als es eben ist). Wieso sollte der Zuhälter bei all dem "Frischfleisch" plötzlich auf die 60jährige stehen? Nur weil er Respekt für sie hat und sie gut "arbeitet"? Das war war innerhalb der eigenen Welt des Films einfach nicht schlüssig. Und deshalb in Stück weit ärgerlich.
Hoang-Thach-Vu Tue, 26 Oct 2010 09:49:39 -0000
Kommentar löschen"Irina Palm" gehört zu den besten Dramen, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Dieser sehr bittere und bedrückende Film über eine Frau, die so vieles auf sich nehmen muss, um das Leben ihres Neffen zu retten, geht wirklich unter die Haut. Ohne Pathos oder Überdramatisierung führt "Irina Palm" den Zuschauer durch die dunklen Gassen, die man manchmal im Leben gehen muss und oft weiß man nicht, ob man sich freuen oder ob man weinen soll.
Ein durch und durch fantastischer Film, dem ich jedem, der gerne ruhige Dramen schaut, empfehlen kann.
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stuforcedyou Wed, 25 Aug 2010 09:20:01 -0000
Kommentar löschenRuhiges, unsentimentales Drama, das dank seiner hervorragenden Darstellern und seinem leisen aber dennoch vordergründigen Humor zu einem bewegenden Erlebnis wird. "Irina Palm" ist einer von diesen kleinen Filmen, die wegen ihrer Qualität eigentlich nicht genug Publizität bekommen können, die aber letzen Endes dazu verdammt sind hinter den großen Genre- Kollegen aus Amerika hinten an zu stehen und dies weil Filme wie "Irina Palm" es schaffen den grauen Alltag und die lebensechten Figuren so realistisch zu zeigen, dass es wirklich Leute sein könnten, denen gleich nebenan solch ein Schicksal ereilt. Vielleicht wollen sich die meisten Zuschauer dann doch lieber flüchten in eine hellere Welt, wo altbekannte Stars wie etwa Tom Hanks oder Diane Keaton den schablonenhaften Ton ihrer Figuren angeben, man sollte sich aber zumindest erweichen der wunderbaren Marianne Faithfull als Maggie bzw. Irina eine Chance zu geben.
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FunkyDave Tue, 05 Oct 2010 07:36:11 -0000
Antwort löschenDas mag ja stimmen, aber eine Indiependent Produktion mit guten Schauspielern, bringt Nichts, wenn der der Schauspieler es verpasst die Gedankenwelt der Schauspieler wirklich glaubhaft einzufangen und ein Happy-End herbeigezaubert wird, dass unauthentischer nicht sein kann.
Dalia Mon, 07 Jun 2010 16:19:05 -0000
Kommentar löschenUnterhaltsamer Film mit einer Handlung, wie man sie wohl nicht jeden Tag sieht.
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strangelet Sun, 30 May 2010 18:44:57 -0000
Kommentar löschenDas ist alles ganz nett, aber der Nerv-Faktor setzt natürlich zwangsläufig ein, wenn Maggies ach so unmoralisches Geheimnis gelüftet wird. Ich ziehe es vor zu glauben, dass soviel selbstgerechte Spießigkeit unrealistisch ist; und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann lege ich zumindest keinen Wert darauf, diesen grauenvollen Umstand auch noch von meinem Fernseher vorexerziert zu bekommen...
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JimSommer Sun, 13 Jun 2010 11:52:26 -0000
Antwort löschenDiese selbstgerechte Spießigkeit auf Dörfern ist realer Terror und der Film ist nicht primär für tolerante Menschen wie uns gemacht. Mach die Augen zu und lebe mal schön in deiner Seifenblase oder was wolltest Du uns sagen? ;)
KeyserSoze Sat, 24 Apr 2010 19:20:47 -0000
Kommentar löschenSehr schöner und lustiger Film. Auch wenn es um empfindliche Themen geht, hat man nach dem Ende des Films ein gutes Gefühl. Anschauen!
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dae-su Sat, 20 Mar 2010 21:43:21 -0000
Kommentar löschenAngenehm leise und ruhig inszeniert und mit einem wunderbaren Schluss kommt Irina Palm daher. In der ersten halben Stunde hatte ich ja immer mal wieder so meine Bedenken, dass die Rahmenhandlung um den kranken Olli lediglich als Katalysator dient, um die Geschichte einer zurückhaltenden Frau vom englischen Lande zu erzählen, die in London zur Königin der Wichskabinen aufsteigt.
Was Garbarski aber aus der Geschichte macht, ist ein sehr gefühlvoller und ehrlicher Film, der mit stark geschriebenen Charakteren und nachvollziehbaren Entwicklungen aufwarten kann. Leider leider habe ich ihn synchronisiert gucken müssen, kann mir vorstellen, dass der im Original noch gewinnt. Gerade die Stimme der wirklich tollen Marianne Faithfull sorgt sicherlich noch für zusätzliche Atmosphäre. Dass wirklich kein blödes Klischee bedient wird und die Inszenierung zu keiner Zeit erwartbare Emotionalisierungen anstimmt, ist sicherlich die am positivsten zu bewertende Sache an Irina Palm. Wundervoller Soundtrack auch.
Sehr schön.
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FunkyDave Tue, 05 Oct 2010 07:37:52 -0000
Antwort löschenDer Sdountrack besteht aus 2 Songs, die spätestens bei dem 3. Gedudel als Mrs Plm das Sexy World betritt einfach nur auf den Zeiger gehen.
klar Sun, 20 Dec 2009 16:25:46 -0000
Kommentar löschenNach den positiven Rezensionen hatte ich eindeutig mehr erwartet. Zugegeben, die Grundidee ist reizvoll und Frau Faithfull spielt überaus sensibel und mit minimaler Mimik und Gestik überzeugend den Wandel ihrer Figur. Nur leider wirkt ihre Umgebung samt Drehbuch und Dialog dagegen teilweise plump. Wenig glaubhaft sind z.B. ihr Sohn und ihr Arbeitgeber, der sein Milieu für mich nicht ausreichend verkörpert. Die sich zwischen ihnen anbahnende Annäherung und gegenseitige Wertschätzung hätte für meinen Geschmack auch als Spektakel vollends ausgereicht. Das Ganze dann in der letzten Filmviertelstunde auch noch zu einer handfesten Romanze aufzubauschen unterstreicht leider alles in allem die Unglaubwürdigkeit dieses Films.
Abschließend noch ein Wort zur Darstellung des Sujets: Die Macher haben sich offenbar dazu entschieden haben, auf die Darstellung der männlichen Geschlechtsmerkmale zu verzichten (z.B. um sich mögliche Sendeplätze in der Primetime nicht zu versauen). Die übermäßige Plakatierung der weiblichen funktioniert allerdings nicht als Kompensation. Nicht, dass mich diese stören würden – die Darstellung der Geschlechter steht hier allerdings in seltsamer Dysbalance zum erzählten Inhalt.
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8martin Mon, 07 Dec 2009 11:57:17 -0000
Kommentar löschenIhr Nachname bedeutet ’Innenfläche der Hand’ und genau mit diesem Körperteil arbeitet Irina Palm in der Bar Sexy World. Es ist genial gemacht, dass man von dem ganzen Pornorummel fast überhaupt nichts sieht, sondern eher die menschlichen Probleme im Mittelpunkt stehen. Aber das beeindruckendste ist, wie Marianne Faithfull, die einstige Popikone und Superpartymaus der Sechziger Jahre in die Rolle der liebevollen Oma schlüpft, die sich dazu durchringen muss, hier das Geld für die nötige Behandlung des todkranken Enkels zu verdienen. Und es kommt sogar Komik auf, wenn die heuchlerische oder verklemmte Umgebung über Irinas vorübergehendes Handikap, den Penis-Arm, aufgeklärt wird. Auch der überraschende Schluss ist gelungen und verleitet zum Weiterdenken des Gesehenen, weil auch die Entwicklung der durchaus anrührenden zwischenmenschlichen Beziehung zu Barbesitzer Miki Manojlovic zu Herzen geht.
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jlorenz1 Mon, 07 Dec 2009 10:22:02 -0000
Kommentar löschenEin seltsam zwiespältiges Gefühl beschleicht mich bei diesem Film, auf den ich regelrecht neugierig war. Spielte doch Marianne Faithfull mit - jenes Groupie von Mick Jagger, Ex-Junkie und Sängerin solch unsäglich schöner trauriger Songs wie "Broken English". Für den Film bekam sie auf der Berlinale 2007 20 Minuten stehende Ovationen und überwiegend gute gute Kritiken. Dennoch kann ich mich dem allem irgendwie nicht recht anschließen.
Und eigenartig: Sobald etwas zottig, anrüchig wird, kichern selbst ältere Semester unter den Zuschauer etwas verlegen. Bei allem scheint es mir nicht das zu sein, was es schlciht ist, sondern nur ein Spiegel der eigenen Moral, Ängste und Verklemmheiten .. Unwillkürlich schmunzeln musste ich über jene Szene, in der Maggie in ihrer Kabine sitzt und jene durchgesteckten "Schnörpfel" massiert und schon auffällig jedes Mal im Vordergrund die Gel-Dose mit dem Gleitmittel auf dem Tisch jenes Durchsteckloch sorgfältig abdeckt während auf dem Weg zur Kabine Lapdance ohne Probleme gezeigt wird.
Auch will mir nicht recht der männliche Lustgewinn bei dieser Aktion einleuchten, aber weder muss ich alle Varianten solcher Etablishments kennen noch muss ich diesbezüglich alles vestehen.
Immer wieder heißt es "Irina Palm" sei ein stiller Film, ein leiser Film. Das ist so nicht richtig. Ein stiller Film wirkt ohne Worte über die Art der eingefangenen Bilder und die eingefangene Atmosphäre, die sich wie ein Schleier über den Zuschauer legt. Sicherlich "Irina Palm" ist kein schnell Scenen wechselnder Actionfilm und in den Dialogen gibt es auch häufig Pausen, aber so regelrecht eingefangene Stimmungsbilder kann ich nicht entdecken...
Die Story ist wirkungsvoll, doch recht simpel. Etwas linear in der Erzählung und eher wie aneinandergereihte einzelne Episoden. Immer dann wenn in der Story ein gähnendes Loch Langweile sich auftuen möchte, hält eine neue Episode Einzug und hält die Story in Schwung - so wie Maggie ihre Umgebung über ihren Job im Unklaren hält und urplötzlich beim Teekränzchen die etwas unerklärliche Laune sie überkommt sich ohne Not zu outen. Die darauf folgenen Turbulenzen sind ganz nett, dennoch wurden ihre Potentialen nicht voll ausgeschöpft. So wirkt denn der Film auch eher wie ein oberflächlicher Streifzug, die "farblose" Maggie wie ein still vor hintickende Uhr. Sie überrascht zwar hin und wieder, aber ein richtiger Charakter mit Ecken & Kanten will nicht so recht zum Vorschein kommen. Auch nicht das Thema der aufblühenden Liebe in alten Tagen. Eher das "Gerippe" der Storykonstruktion...
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