„IRON MAN“ ist eine der wenigen Comic-Verfilmungen, die sich bewusst und erfrischend unaufdringlich mit unserer Welt und den damit unmittelbar verbundenen Problemen auseinandersetzt. Natürlich nur im begrenzten Rahmen des Drehbuchs, aber nichtsdestotrotz hinreichend genug, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Denn trotz leiser Kritik ist der Film natürlich vorrangig eines: eine Superheldenverfilmung, und als solche bietet auch „IRON MAN“ letztlich das, was man von ihm erwartet.
"I prefer... the weapon you only have to fire once." -
Nach dem überraschenden, weil qualitativ sehr durchwachsenen, Erfolg von Vigilanten-Verfilmungen, mit denen Hollywood mal mehr, mal weniger charmant die Zuschauer bombardierte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch Marvels Eisenmann sein Filmdebüt feiern durfte - und, offensichtlich hat Regisseur Jon Favreau Einiges an den Sets von Johnsons "Daredevil" und Schumachers Trash-Spekatkel "Batman Forever" gelernt, an denen er als Nebenrolle präsent war.
Seine "Iron Man"-Adaption umschifft großräumig den doppelten Boden und Pseudotiefgang anderer Leinwand-Comics, und zelebriert sich und seinen Helden von Anfang an in ungewöhnlich ironisierter Pose. Dass ist - Downey Jr.´s Präsenz und den trockenen Sprüchen, die man ihm in den Mund gelegt hat, sei Dank - größtenteils vergnüglich anzusehen, aber zwischenzeitlich auch etwas belanglos, denn abgesehen von der devoten Verehrung…
"I prefer... the weapon you only have to fire once." -
Nach dem überraschenden, weil qualitativ sehr durchwachsenen, Erfolg von Vigilanten-Verfilmungen, mit denen Hollywood mal mehr, mal weniger charmant die Zuschauer bombardierte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch Marvels Eisenmann sein Filmdebüt feiern durfte - und, offensichtlich hat Regisseur Jon Favreau Einiges an den Sets von Johnsons "Daredevil" und Schumachers Trash-Spekatkel "Batman Forever" gelernt, an denen er als Nebenrolle präsent war.
Seine "Iron Man"-Adaption umschifft großräumig den doppelten Boden und Pseudotiefgang anderer Leinwand-Comics, und zelebriert sich und seinen Helden von Anfang an in ungewöhnlich ironisierter Pose. Dass ist - Downey Jr.´s Präsenz und den trockenen Sprüchen, die man ihm in den Mund gelegt hat, sei Dank - größtenteils vergnüglich anzusehen, aber zwischenzeitlich auch etwas belanglos, denn abgesehen von der devoten Verehrung gegenüber seinem Titelhelden, formuliert der Film keinen seiner etlichen angerissenen Nebenplots ordentlich aus.
So keck Favreaus augenzwinkernder Ansatz sein mag - richtig von den Erwartungshaltungen seines Publikums lösen, will er sich dann aber doch nicht: Zwar verzichtet er auf allzuviel Krach-Bumm-Momente (was man in Hinblick auf den gruselig schlechten Soundtrack im Namen der eigenen auditiven Wahrnehmung begrüßen sollte...), weicht aber doch nie wirklich vom genreimmanenten und brav durchexerzierten Protagonistenwerdegang anderer Mantel- und Cape-Filme ab: Gerade die Laborphase und der anschließende Rundflug, die den Wendepunkt der Geschichte signalisiert, verkommt dabei erstaunlich schnell zur einer eher langweiligen Technikdemo für den Anzug und die GCI-Effekte, die ihn möglich machten.
Dass ist insofern ärgerlich, als dass gerade Bridges als munter vor sich hin grimassierender Oberschurke einiges mehr an Leinwandzeit vertragen hätte - Comic sollte nicht länger als Argument für schlecht ausgeleuchtete Charaktere herhalten müssen.
"Iron Man" ist in seiner Gesamtheit kein übler Film, er hat - gerade weil er die, mittlerweile zum Selbstzweck verkommene, Tiefen-Analyse seiner Hauptfigur bewusst ausklammert, und seine Satire-Ansätze zwar karg, aber clever sind - etlichen anderen Genreproduktionen eine Menge voraus, und er macht nahezu durchweg Spaß - aber jenes Quäntchen Konsequenz, welches ihn über den Popcorn-Durchschnitt hinausheben würde, geht ihm dann doch ab: "Iron Man" ist ein Film, der für den Augenblick lebt, aber keinesfalls für die Ewigkeit bleibt.
Grandios zusammengefasst und ich bin genau deiner Meinung, der Film ist eine 2/10 Wert. Alles was du sagst stimmt ist wirklich ein grausamer Film und eine der schlechtesten Comicverfilmungen. Aber Hiti du musst auf die falsche Taste gekommen sein, da steht eine 7/10. Jeder verklickt sich mal musst du nur kurz ändern weil sonst wird man von deinem Kommentar wirklich in die Irre geführt. :P
“Iron Man” ist eine gute Comicverfilmung, die mit der dazugehörigen Blu-ray den passenden Rahmen für ihren Auftritt im Heimkino bekommen. Mit Robert Downey Jr. stark besetzt und mit einer charmanten Gwyneth Paltrow an seiner Seite bietet der Film tolle Schauspieler und tolle Effekte. Beides zusammen kann über die doch eher dünne Story hinwegtrösten, wodurch gute Unterhaltung garantiert ist.
[...]Unter jenen Comicverfilmungen, deren angestrebtes und zuvorderst zu erfüllendes Ziel die pure Unterhaltung des Zuschauers ist, rangiert Jon Favreaus „Iron Man“ ganz weit vorn. Der anfangs kritisch beäugte, da blockbusterfremde Robert Downey jr. erweist sich als Idealbesetzung, zieht die richtigen Schrauben fest an und hat selbstverständlich auch einige locker, neben ihm agiert ein ausgezeichneter, wenn auch nicht ganz ausgereizter Cast. Terrence Howard als „Rhodey“ Rhodes wird für spätere Einsätze aufgespart (und im Sequel „Iron Man 2“ von Don Cheadle gespielt), Gwyneth Paltrow ist eine entzückende „Pepper“ Potts, die zum Schluss ein bißchen kieksig wird, aber immer noch handlungsfähig und nicht bloß damsel in distress ist (was man nach der „Spider-Man“-Trilogie auch nicht mehr ertragen könnte). Außerdem hat Stan Lee hier einen seinen besseren Gastauftritte.[...]
Das ist dann aber auch die einzige Beule, die man am Eisernen findet. Ich hoffe doch sehr, dass sich die Mammut-Investition für alle Beteiligten gelohnt hat und die bereits angedeuteten Fortsetzungen bald Realität werden, denn ich würde liebend gerne bald wieder in den Jungbrunnen ein- und mit einem einzigen Gedanken wieder auftauchen: ICH WILL SO SEIN WIE TONY STARK!
Wenn die Geschichte sich zwischendurch in komplizierten Plänen verheddert, dann liegt das vor allem an den Ansprüchen an einen Superhelden-Film. Da in «Iron Man» auch noch eine neue Figur eingeführt wird, kommt die Handlung teilweise nur stockend voran. Die Drehbuchautoren sorgen wenigstens dafür, dass dieser Iron Man zu einem eigentlichen Ironic Man wird. Für teilweise subtilen, teilweise offenkundigen Humor ist schliesslich Downey Jr. besorgt, der seiner herzlosen Figur das nötige Leben einhaucht.
Coole Story mit extrem gut gesetzten Schwerpunkten, die von Anfang bis Ende sehr gut unterhält, nie langweilig wird und die 118 Minuten Spieldauer sehr schnell vorbeigehen lässt. Alle Akteure können überzeugen und spielen gut zusammen. Der Grad an Komik, der in Iron Man anzutreffen ist, ist genau richtig gewählt, verleiht dem Film Frische und Pep und macht den Charakter des Iron Man sympathisch.
“Sie werden der ‘Da Vinci’ der Gegenwart genannt. Was halten Sie davon?” - “Vollkommener Schwachsinn. Ich male nicht.”
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist Waffenfabrikant und wird bei einer Präsentation entführt und gezwungen, seine Raketen für Rebellen nachbauen. Doch Stark baut sich selber eine Rüstung, mit der er fliehen kann. Zurück in Amerika, kommt er einer Verschwörung gegen sich auf die Spur, die nur er aufhalten kann…
Mit Comic-Verfilmungen ist das ja so eine Sache. Es kommt soviel Müll in die Kinos, das man die guten Filme schnell übersieht - erst recht wenn man von dem Comic selber vorher nie etwas gehört hat. Doch Gott sei dank gibt es Trailer, und der Trailer zu Iron Man machte definitv Lust auf mehr.
Kommen wir zu erst zu den negativen Punkten: Wie zu befürchten war, ist Iron Man ein deutliches Negativ-Beispiel für Product-Placement geworden. Am stärksten fällt dies bei Audi auf, die ihre Produktpalette (R8, S5, A6 und…
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“Sie werden der ‘Da Vinci’ der Gegenwart genannt. Was halten Sie davon?”
- “Vollkommener Schwachsinn. Ich male nicht.”
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist Waffenfabrikant und wird bei einer Präsentation entführt und gezwungen, seine Raketen für Rebellen nachbauen. Doch Stark baut sich selber eine Rüstung, mit der er fliehen kann. Zurück in Amerika, kommt er einer Verschwörung gegen sich auf die Spur, die nur er aufhalten kann…
Mit Comic-Verfilmungen ist das ja so eine Sache. Es kommt soviel Müll in die Kinos, das man die guten Filme schnell übersieht - erst recht wenn man von dem Comic selber vorher nie etwas gehört hat. Doch Gott sei dank gibt es Trailer, und der Trailer zu Iron Man machte definitv Lust auf mehr.
Kommen wir zu erst zu den negativen Punkten: Wie zu befürchten war, ist Iron Man ein deutliches Negativ-Beispiel für Product-Placement geworden. Am stärksten fällt dies bei Audi auf, die ihre Produktpalette (R8, S5, A6 und Q7) eindrucksvoll in Szene gesetzt haben - die “Unverwundbarkeit” des Q7 beim Endkampf mit dem Iron Monger (so heißt das Ding wohl) spricht Bände. Doch auch Burger King (”Ich war drei Monate in Geiselhaft, ich brauch als erstes einen Double Cheeseburger” -> unauffällig wird die Tüte ins Bild gehalten…), Dell und LG wollen wir hier mal nicht unerwähnt lassen.
Und: warum stöhnt und brüllt der “Iron Monger” wie King Kong oder sonst ein Monster, obwohl es doch nur eine Maschine mit einem Menschen drin ist?
Doch genug gelästert. Was bleibt, ist ein sehr guter Film.
Robert Downey Jr. spielt seine Rolle als egoistisches Arschloch hervorragend, und obwohl der Film genug Stoff hergibt, um kitschig zu werden oder alte Klischees zu bedienen, schrammt er immer daran vorbei. Es gibt keine wirklich bedeutende oder krampfhaft eingebaute Lovestory, die man eh nicht sehen will, keine sonderlich übertriebenen Effektschlachten und auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Kurzum: Es ist kein Transformers. Dazu erst mal herzlichen Glückwunsch!
Tony Stark ist kein unverbesserlicher Gutmensch, irgendwie ist er auch am Ende immer noch ein unsympathischer Arsch. Er ist kein Teenie mit plötzlich einsetzenden Superkräften, die er nicht mit seinem Privatleben in Einklang bringen kann. Er weiß was er kann, und die Bösen werden auch nicht aus Menschlichkeit verschont und am Leben gelassen. Tony Stark ist einfach ne coole Sau mit einem schicken Auto. Und mit einem sarkastischen Betriebssystem in seinem Rechner.
Und was ist Iron Man? Irgendwie auch ne coole Sau. Er ist spannend, an den richtigen Stellen lustig (noch nicht mal albern oder krampfhaft witzig) und (wenn man das so sagen kann) glaubwürdig (meine Güte, selbst der Grund für die Farbigkeit der Rüstung wurde erklärt!).
Ich hoffe, ich bereue das nicht, aber: Bitte bald eine Fortsetzung. Es wurde ja schließlich genug darauf hin gearbeitet.
Lange haben wir darauf gewartet. Nach unzähligen Trailern, Postern & Bildern können wir seit Donnerstag endlich Marvels neuesten Streich Iron Man begutachten. Iron Man läutet gleichzeitig die Blockbuster-Saison ein, die in diesem Jahr mit The Dark Knight, Indiana Jones oder Hancock (um nur einige zu nennen) mehr als stark zu sein scheint. Doch kann der Eiserne Mann halten, was er verspricht, oder verpufft der Hype auf Grund mangelnder Filmqualität, wie wir es bei so vielen Filmen (leider) schon erleben mussten?
Iron Man: Das ist ein Schweizermesser auf Speed. Nach dem Kino ist man bügeleisenhart geplättet vom Heavy Metal-Helden Robert Downey jr., begeistert von Rock and Roll und tollen Tricks: Der beste Comic-Superheldenfilm seit dem ersten Spiderman und der Beginn einer Trilogie. Nach dem Kino sprechen die Üblichen Verdächtigen über die Oberliga des Superheldenkinos. (Mehr im Podcast)
Das Extra-Gewicht auf den Cartoon-Charakter und die Spezialeffekte machen Iron Man unterhaltsam und lustig - auch wenn die zweite Hälfte weniger Biss hat und die entscheidende Kampfszene vorhersehbar ist. Zusätzlich zu den erwarteten Marvel-Kunststücken und der computergenerierten Bildersprache verbindet der Film Elemente von Transformers und den James-Bond-Filmen.
Regisseur Jon Favreau nimmt das Alteisen-Szenario des Superhelden und schweißt es in eine neue Form. Er erfindet das zu vereinfachte Gut-gegen-Böse-Genre neu, um über die weitaus mehr nuancierten Konsequenzen des Krieges nachzudenken.
Mit Iron Man hat Marvel einen der Blockbuster des Kinojahres 2008 abgeliefert. Da dürfen sich die noch kommenden Kracher (u. a. Indiana Jones und das Königreich der Kristallschädel und Batman – The Dark Knight) sicher warm anziehen. Gleichzeitig dürfen sich Fans von Iron Man noch auf reichlich Unterhaltung freuen. Nicht nur, dass Robert Downey Jr. für insgesamt drei Teile unterschrieben hat: Marvel plant noch diverse andere Filme, bspw. Captain America, Thor und Ant-Man. Und wer bis nach dem Abspann im Kino sitzen bleibt, darf sich noch auf einen Kurzauftritt von Samuel L. Jackson als Nick Fury, Chef von S.H.I.E.L.D., freuen. Marvel-Fans ahnen sicher, was da in Zukunft noch kommen wird…
Lange, lange habe ich mich auf diesen Film gefreut, für den bereits im vergangenen Jahr die Werbetrommel gerührt wurde. Ein Superhelden-Film mit meinem Liebling Robert Downey Jr. in der Hauptrolle! Vielleicht kommt es mir sogar zugute, dass ich die Comic-Vorlage überhaupt nicht kenne. Schließlich ist einer der häufigsten Kritikpunkte an dem Film die mangelnde Vorlagen-Treue, die sich vor allem darin äußert, dass verschiedene Charaktere ganz andere Eigenschaften haben als im Heft. Tja, und da mir diese Kritik somit fern ist, bleibt mir eigentlich gar nix zu meckern!
Es ist beileibe kein großes Geheimnis mehr, dass mit Comic-Verfilmungen mittlerweile viel Geld verdient werden kann. In dieser Hinsicht ist „Iron Man“ nur der nächste Schritt einer logischen Konsequenz. Wenn das Ergebnis, und das sei an dieser Stelle schon einmal angemerkt, jedoch so ansprechend ausfällt, dann können von mir aus noch einige Schritte folgen, bevor der Weg zu Ende ist. Regisseur Jon Favreau hat mit diesem Streifen einen Film abgeliefert, der in vielen Belangen überzeugen kann, gerade in Bezug auf seinen Hauptdarsteller.
Irgendwann im Film ist Tony Stark (Robert Downey Jr.) so weit, er hat seinen bewaffneten Metallpanzer fertig, durchbricht erst die Eisentür, schlägt ein Paar Taliban an die Höhlenwand und findet schließlich den Weg hinaus aus der Höhle. Vor ihm: zwei Dutzend Taliban, bis an die Zähne bewaffnet, aber dennoch sichtlich nervös. Kein Wunder, denn es ist ein schräges, kaum vorstellbares Etwas, das ihnen da gegenübersteht und sie in Kürze mit Flammenwerfern grillen wird. Es ist eine der Szenen, die klarmacht, um was es sich bei Iron Man handelt, nämlich um eine Comicverfilmung, die zu nichts weiter als eine Comicverfilmung sein will. Jon Favreaus Film heuchelt keinerlei Tiefe, versucht die Klischees gar nicht erst zu umgehen, sondern das Beste aus ihnen zu machen. Egal ob love interest Gwyneth Paltrow, Superplayboy Tony Stark oder der undurchsichtige, kaum wieder zu erkennende Jeff Bridges - Iron Man weiß, dass das alles nötig ist, um einem Comic gerecht zu werden. So ist das Geschehen dann auch stets mit einem zwinkernden Auge zu sehen oder anders gesagt: es geht gar nicht ohne dieses, denn wie sind Stark respektive die Taliban bitteschön an all das Material zum Bau des Panzers gekommen?
[...] “Iron Man” ist (fast) perfekte Popcorn-Unterhaltung, die von ihrem trockenen Humor und den fantastischen Darstellern lebt. Um genau zu sein, ist der Film eine Robert-Downey-Jr.-One-Man-Show, die von ein paar wenigen Actionszenen unterbrochen wird. Wer “Spider-Man” schon zu langatmig fand, wird mit “Iron Man” sicherlich wenig anfangen können - alle anderen erfreuen sich an der Geburtsstunde des coolsten Superhelden unserer Zeit. Und an einem Robert Downey Jr. in der vermutlich besten Form seines Lebens. [...]
Eher ein Superheld der zweiten Reihe bei Marvel Comics, schafft der "Eiserne" in seiner ersten Leinwandadaption den repulsor-gestärkten Sprung auf die große Leinwand. Das verdankt der Film nicht nur der spannungsgeladenen, von Jon Favreau ("Zathura") actionreich inszenierten Story und den fantastischen Effekten aus Hollywoods Trickschmiede, sondern vor allem seinem Hauptdarsteller.
‚Iron Man' ist zwar eine gut besetzte Comicverfilmung mit ansprechenden Effekten, wirkt aber im Handlungsverlauf wenig originell und vielmehr strickmusterartig bis zum unvermeidlichen Showdown Gut gegen Böse. Langweilig wird es nicht, aber aufregend wie ein ‚X2' auch nicht. Kein Grund zur Traurigkeit: es kommen dieses Jahr ja noch andere Superhelden.
Nicht der heilige Gral der Comicverfilmungen. Er verlässt sich stark auf den Charme von Robert Downey Jr. und tut auch gut daran. Auch wenn Jeff Bridges eine starke körperliche Präsenz hat, ist sein Bösewichtdarstellung eher langweilig. Stärkere innere Konflikte von Tony Stark wären wünschenswert gewesen. So fliegen die 90 Minuten relativ stromlinienförmig vorbei. Gute Unterhaltung garantiert, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Nach Ewigkeiten mal wieder ein Comicfilm für Erwachsene und für Männer. Keine Jammerlappen-Selbstfindungsheulereien wie bei Spider-Man, kein Romantik-Liebesdrama-Mist wie bei Superman. Robert Downey Jr. ist Tony Stark und er trägt den Film durch seine Präsenz fast alleine. Der Humor bleibt immer knapp und trocken, es werden kleine satirische Seitenhibe gegen das Militär und die Rüstungsindustrie verteilt, ohne das der Film sich dabei Inhaltsschwer oder superwichtig nimmt. Den Machern scheint selbst die Dämlichkeit der Prämisse Iron Mans klar zu sein, denn die dämliche Idee vom Elektromagneten der irgendwelche Splitter vom Herz fernhält, wird ein ums andere Mal genüßlich lächerlich gemacht. Jeff Bridges ist als Bösewicht fast nicht wiederzuerkennen und gibt einen angemessenen Schurken, dem man seine Boshaftigkeit vom ersten Moment ansieht. Die Tricks und Actionszenen sind souverän umgesetzt: So schick, knapp und auf den Punkt können kämpfende Riesenroboterfiguren aussehen,…
Nach Ewigkeiten mal wieder ein Comicfilm für Erwachsene und für Männer. Keine Jammerlappen-Selbstfindungsheulereien wie bei Spider-Man, kein Romantik-Liebesdrama-Mist wie bei Superman. Robert Downey Jr. ist Tony Stark und er trägt den Film durch seine Präsenz fast alleine. Der Humor bleibt immer knapp und trocken, es werden kleine satirische Seitenhibe gegen das Militär und die Rüstungsindustrie verteilt, ohne das der Film sich dabei Inhaltsschwer oder superwichtig nimmt. Den Machern scheint selbst die Dämlichkeit der Prämisse Iron Mans klar zu sein, denn die dämliche Idee vom Elektromagneten der irgendwelche Splitter vom Herz fernhält, wird ein ums andere Mal genüßlich lächerlich gemacht. Jeff Bridges ist als Bösewicht fast nicht wiederzuerkennen und gibt einen angemessenen Schurken, dem man seine Boshaftigkeit vom ersten Moment ansieht. Die Tricks und Actionszenen sind souverän umgesetzt: So schick, knapp und auf den Punkt können kämpfende Riesenroboterfiguren aussehen, wenn man die Kamera mal still hält und tatsächlich zeigt was passiert. Gwyneth Paltrow passt ebenfalls als unterkühltes Love Interest, bei dem die romantischen Szenen Gott sei Dank auf ein Minimum beschränkt und mit der nötigen ironischen Distanz betrachtet werden. Überhaupt wohluend wie sehr der Film auf Schmier und Schmalz verzichtet. Iron Man ist ein Actionfilm mit genug Hirn und Brutalität um die Abgründe der Fantastischen Vier, Supermans und Spieder-Mans hinter sich zu lassen. Ein Superheld, der zwar dumme Fehler begeht und weit davon entfernt ist perfekt zu sein, der aber nicht dauernd mit seinem Schicksal hadert und jammernd zu seiner Tante rennt, wenns mal nicht nach seinem Willen geht. Selbst das obligatorische Stan Lee-Cameo macht diesmal Spaß. genau wie der Rest, soviel Spaß das auch kleinere dramaturguische Durchhänger in der Mitte nichts am positiven Gesamteindruck ändern können. Iron Man, ich mag dich :)
Einziges Manko mal wieder: Die brachiale und penetrante Werbung im Film. Stark guckt auf seine Bulgari Uhr, isst einen Burger King Burger, fährt Audi und Audi und Audi....usw usf... Leute das nervt! Und erzeugt eher Hass für die Produkte die einem da so plump reingewürgt werden.
["Iron" Man bietet] Action, ein klares Gut-Böse Schema, eine irgendwie weltbedrohliche Verschwörung und eine Materialschlacht an der Grenze zur Infantilität, die mit ihrem Klink Klank Klonk an die Kampfmaschinen aus Transformers erinnert, und an deren Ende der Superheld das Böse besiegt und die Welt gerettet hat. ... Wäre das wirklich alles, wäre es langweilig und man müsste über "Iron Man" nicht viele Worte verlieren. Doch der Film hat gleich drei starke Trümpfe, die ihn über die meisten anderen Superheldenfilme hinausheben: Er hat Intelligenz, Humor und einen der besten lebenden Schauspieler."
Eineinhalb Actionszenen sehen gut aus, ansonsten gleicht sich die unsichere Regie den im falschen Genre gefangenen Darstellern an und stolpert von Schuss zu Gegenschuss.
[...] Aber "Iron Man" darf sich diese Fehler irgendwie noch erlauben, er fühlt sich ohnehin nur wie ein Pilot an, der schon mal das Grundgerüst aufstellt. Es ist überdies auch ganz bestimmt eine Herausforderung, einem der verhältnismäßig weniger bekannten, oder zumindest nie bis zum Mainstream durchgedrungenen Marvel-Helden eine attraktive, erfolgreiche Kinoverpackung überzustülpen. [...]
Robert Downey jr. ist für die Rolle des ebenso zynischen wie sympathischen Großindustriellengigolos die Idealbesetzung und verkörpert sie mit sichtbarem Spaß. Gleiches trifft auf Gwyneth Paltrow als zu, die Starks Assistentin mit modernem Miss Moneypenny-Appeal spielt. Nicht ganz so überzeugend sind die digitalen Spezialeffekte, die zudem streckenweise unangenehme Erinnerungen an den „Transformers“-Flop des vergangenen Jahres aufkommen lassen. Auch an der Dramaturgie wurde nicht grade mit derselben Hingabe und Ausdauer gefeilt, mit der Tony Stark sein Iron Man-Outfit immer weiter optimiert. Trotzdem kann diese humor- und actionreiche Comic-Verfilmung alle in sie gesetzten Erwartungen erfüllen und erstklassige Popcorn-Unterhaltung bieten.
Dass Iron Man mehr als nur leidlich unterhaltsam ist, verdankt er vor allem seinem Star, der die Widersprüchlichkeit des Charakters in einem ironischen Zucken seiner Gesichtsmuskulatur aufzulösen vermag.
Mit Spider-Man fing es an! Eigentlich gab es schon den ersten X-Men Film davor, aber erst nach Spider-Man kam das Superhelden Filmgeschäft so richtig in Fahrt, was wiederum dazu führte dass wir schon seit über zehn Jahren alle paar Monate immer wieder mit mal besseren und mal schlechteren Comicverfilmungen bombardiert werden. Dabei waren 2008 die Superheldenfilme beinahe am Boden. Die größten Helden waren bereits in Serie und weniger bekannte wurden oftmals filmisch versemmelt. Aber dann machte sich Marvel selbstständig und brachte zusammen mit Iron Man die Coolness zurück ins Genre.
Und Iron Man ist cool, der Film ist flüssig erzählt und spannend. Die Komik ist gut ausbalanciert so dass der Film auch immer wieder glaubhaft ernstere Töne anschlagen kann. Natürlich im Blockbusterrahmen, aber dennoch ist Iron Man einer dieser Blockbustervertreter die es in den 80ern scheinbar haufenweise gab, heutzutage aber rar gesät sind.
Hinzu kommen noch hochkarätige Schauspieler die voll aufgehen in ihren Rollen. Musik, Effekte, hier stimmt wirklich alles.
Dabei ist Iron Man an sich kein typischer Held. Er fängt nach einer Geiselnahme an, seine eigenen Waffen aufzuspüren und zu vernichten, allerdings ist er kein Getriebener wie zum Beispiel Batman der sich scheinbar selber Geiseln möchte oder muss. Tony Stark hat also besseres zu tun als Katzen von Bäumen zu holen oder Banküberfälle zu vereiteln. Sein globales Operationsfeld befähigt die Geschichte dann auch zunehmend darin auf eine Verbindung wie ''Die Rächer'' zu kommen. Einzig Samuel L. Jackson als Nick Fury finde ich absolut Fehl am Platze, aber gut man kann nicht alles haben. Iron Man bleibt so oder so ein unglaublich unterhaltsamer Blockbuster.
Robert Downey Jr. als Superheld "Ich bin cool und hab viel Geld" :D
Dieser Film ist super. Die ganzen Basteleien und der ganze technische Schnick-Schnack. Einfach cool. Und dann auch noch ein so unglaublich sympathischer und lustiger Superheld.
Ich glaube, kein Schauspieler hätte es besser gemacht.
Zudem gibt es noch eine Lektion und den Aufruf zum Weltfrieden oben drauf. Auch nicht schlecht...
Im Gegensatz zu allen anderen Superheldenfilmen wie Daredevil, Spiederman, etc. einer Meinung nach einer der besten Verfilmungen und sehr unterhaltsam.
Wäre ich reich hätte ich genau die gleiche Werkstatt :-)
Nach der jetztigen Zweitsichtung muss ich "Iron Man" doch noch etwas runterstufen. Hatte den besser in Erinnerung, wenn man in dem Fall überhaupt von Erinnerung sprechen kann.
Habe den vor ca. 3 Jahren direkt nach einer übelen Feiernacht gesehen. Wir sind gegen 7 Uhr morgens bei einem Kollegen aufgeschlagen, das Blut/Schnapsverhältniss im Körper muss bei etwa 50:50 gelegen haben, und anstatt gepflegt kotzen und schlafen zu gehen, wurde die DVD reingeschmissen und munter weiter gezecht. Das war ein echt lustiger Morgen, den Film hab ich in dem Zusammenhang als äußerst sehenswert empfunden.
Diesmal war ich stocknüchtern, hatte weniger amüsante Nebengespräche und konnte mich dadurch voll auf den eigentlichen Film konzentrieren. Das relativierte die Begeisterung. "Iron Man" ist wirklich solide (is halt aus Eisen), hat alle Zutaten für einen annehmbaren Popcornfilm, wird aber nur durch wenige Dinge über den Durchschnitt gehoben. Die Effekte sind super, dass sollte man von so einer kostspieligen Produktion aber auch erwarten und gehört inzwischen ja zum Standard. Wirklich positiv ist die Besetzung. Robert Downey jr. verleiht seiner Rolle das nötige Charisma und schaffte durch den Film endlich den Sprung zurück ins Rampenlicht. Jeff Bridges ist immer eine Bank und wertet allein durch sein Auftreten fast jeden Film ein wenig auf. Hier ganz besonders, es überrascht doch sehr, dass der sonst so auf Rollenauswahl bedachte Darsteller bei so was mitwirkt. In dem Fall wirklich gut so, so viel gibt der Part ja eigentlich gar nicht her, er macht aber definitiv das Beste daraus. Terrence Howard und Gwyneth Paltrow sind halt auch da, fallen nicht groß auf, stören aber zumindest nicht (im Fall von der Paltrow schon mal'ne Leistung).
Was ich sonst bei solchen Filmen als positiv ansehe, fällt hier leicht störend ins Gewicht: Jon Favreau knallt nicht gleich von der ersten Minute an wie die wilde Sau los, er gönnt seinem Film (für das Genre) eine recht ausführliche Einleitung. Prinzipiell löblich, hier etwas zu viel des Guten. Dafür ist das insgesamt nicht interessant und wichtig genug, um nicht gelegentlich in Längen umzuschlagen. In der zweiten Hälfte zieht das Tempo an, was dem Streifen dann wirklich gut tut, für meinen Geschmack einen Hauch zu spät.
Insgesamt macht "Iron Man" schon Spaß, hat einige gelungene Szenen und zählt in der Flut der Superheldenfilmen zu den besseren Vertretern. Hat für mich aber zu wenig richtig positive und herausstechende Punkte, um als uneingeschränkt sehenswert durchzugehen.
Stark: "Ich muss hier überhaupt nichts. Ich war drei Monate in Geiselhaft. Es gibt zwei Dinge, die ich tun möchte. Ich will einen Double-Cheeseburger. Und das Andere…" – Pepper: "Ich kann es mir vorstellen" – Stark: "…ist nicht das, was Sie denken: Ich will das Sie eine Pressekonferenz einberufen. Hogan, ab. Der Cheeseburger hat Vorrang."
Eigentlich dürfte es bei genauerer Betrachtung verwundern, das sich Hollywood für die Umsetzung des "Iron Man” Stoffes ausgerechnet Regisseur John Favreau aussuchte, schließlich übertrug man ihm doch in der Vergangenheit die Verantwortung, in mal mehr, mal weniger bekannten, potentiellen "Blockbuster” mit Hitpotential / entsprechender Vorlage ("Daredevil”, "Wimbledon - Spiel, Satz und Sieg”) und etablierten Serien wie "Monk” oder "King Of Queens” mitspielen zu dürfen. Aber für "Iron Man” erwies er sich als Regisseur als ausgesprochener Glücksgriff. Wobei dieses Glück auch nicht so leicht hätte zustande kommen können. Denn Favreu outet sich immer wieder als Ü-Ei Hollywoods. Mal weiß bei ihm nie, was man als nächstes bekommt. Mal sind es verquaste und mäßige Heldenverfilmungen wie "Dare Devil” oder "Iron Man 2", dann wieder zotige, belanglose Späße wie "Der Zoowärter” 2011. Auch auf sein aktuelles Schaffen "Welcome To People” darf man gespannt sein.
Im Falle von "Iron Man” jedoch gelang ihm einer zweifelsfrei einer der besten Blockbuster der letzten Jahre, welcher herrlich verspielt, selbstironisch und mit mächtig "ACDC” unter der Haube versehen daherkommt. Zweifelsfrei sind die "Stärken” von "Iron Man” nicht in der allbekannten, erzählten Geschichte und dem sich darum kreisenden, durchschaubaren Haupt/Nebenplots zu finden, aus welchen man noch nicht zu 100% das volle Potential bis her abgeschöpft hatte.
Nein, "Iron Man” verfügt über einen Robert Downey Junior in bestechender Form, der sich quasi selbst spielen bzw. mit seinen "Real Life” Macken geradezu unwiderstehlich auf den Bildschirm hieven darf. Als eine Mischung aus "Jack Sparrow” und "Technikapologet” legt er als "Tony Stark” starkes Charisma an den Tag und kommt so zynisch, rotzfrech, selbstverliebt und Frauen hassend daher, das man im Endeffekt nur sagen kann: "Der Typ ist eigentlich so scheiße, das er wieder voll genial ist.” Aber es kommt wie es kommen muß: das Schicksal schlägt erbarmungslos zu, und "Tony Stark” bekommt doch noch die Chance auf seine Bewährung in Form von "Iron Man” und eines "stärkeren” Herzens, während das alte, schwächliche und durch die Kindheit gebrochene Herz ausrangiert wird. Gähn, möchte man meinen? Mitnichten.
Denn was John Favreau an Action und "Speed” im folgenden abfackelt und auf den Betrachter losläßt, kann sich mehr als sehen lassen. So verkommt "Iron Man” im Verlaufe zur leicht kurzweiligen, rasanten Actionachterbahnfahrt "par excellence”, die aber wiederum so konzipiert ist, das glücklicherweise das wichtige Geschehen an sich nicht überlagert wird. Die Actionsequenzen mögen im Gegensatz zu "Actionkrawall” wie Transformers und Konsorten in ihrer Gesamtzahl nicht überwiegen, sind dafür aber mit deutlich erkennbaren Unterschieden in Punkto Gegnerschaft in Szene gesetzt worden, so das man es leicht hat, als Betrachter bei der Stange gehalten zu werden. Tony Stark alias "Iron Man” darf sich im Verlaufe mit unterschiedlichem Gesindel wie afghanischen Terroristen, der US-Luftwaffe etc. pp und auch einem weiteren, heimtückischen Obergegner herumschlagen. Und weiterhin fällt auch auf, daß man im Gegensatz zu unübersichtlichem Effektegewackel wie "Transformers” 1 und 2 deutlich mehr in Punkto Bildmontage/Übersicht zu bieten hat. Im Gegensatz zu Michael Bays chaotisch choreographierten Actionpornographien bekommt man Actionfights mit Hand und Fuß geboten, deren Abläufe richtig Sinn machen und den Spaß für den Betrachter fördern. Ebenso wird die Stimmung der 9/11 Ära mit samt ihrem dazugehörigen Schauplatz Afghanistan richtig eingefangen und stets zum Vorteil des Betrachters eingesetzt. Tägliche Bilder, wie sie in "Iron Man” phasenweise serviert werden, erinnern dank ihrer Authenzität nicht von ungefähr an das wahre Afghanistan. Und dazu bekommt man einen "Iron Man” geboten, der die Terroristen dieser Welt (aus Afghanistan) mal so richtig schön per Hand und Waffengewalt aufmischen darf und so für die Erheiterung und Befriedigung der Nerven des Betrachters sorgen darf. Zudem wird Tony Starks Selbstfindungsprozeß durch Laborbastelei und Techniksynthetisierung herrlich amüsant und selbst ironisch in Szene gesetzt und gipfelt in einem wahrlich mächtigen Action Höhepunkt.
Jarvis: "Die Berechnungen sind abgeschlossen" – Stark: "Ganz schön protzig, oder nicht?" – Jarvis: "Was hab ich mir nur dabei gedacht, wo Sie doch sonst so dezent sind" – Stark: "Ich sag dir was: Hau ein bißchen rot rein." – Jarvis: "Ja, das sollte helfen, nicht so aufzufallen."
Schäde ist es nur, das man einer Schauspielgröße wie Jeff Bridges nicht mehr Platz im Script eingeräumt und sein Auftritt in "Iron Man” als starker Gegenspieler Obadiah Stane etwas kürzer ausfällt. Denn bis dato weiß er durchaus zu überzeugen. Es wäre mehr drin gewesen. Dafür weiß Gwyneth Paltrow durchweg zu gefallen und kann auch abseits von Robert Downey Juniors "One Man” Show für ein paar Impulse sorgen und wenigstens für Entschädigung sorgen. Als um ihre schlagfertige Klappe nicht verlegene, resolute "Pepper Potts” ist sie eine ideale Besetzung.
Terrence Howard hingegen kommt als Army-Waffenkenner und potentieller Jim Rhodes nicht ganz so zum Zuge, wie man sich das eigentlich wünschen dürfte.
Fazit: Im Grunde sind es John Favreus Künste in Punkto "Action” Inszenierung, die an den Tag legte Lockerheit, Selbstironie und die Künste von Robert Downey Junior, Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges z.B., die "Iron Man” über den Durchschnitt im Bereich der Comicverfilmungen heben. Story und Plot bleiben nicht nur hier, sondern auch im Nachfolger ausbaufähig. "Iron Man" ist kein Meisterwerk. Nichtsdestotrotz bekommt man aber eine richtige gute, krachende, in innerhalb der geltenden Blockbusterformeln funktionierende, mit markigen "Onelinern” versehene Verfilmung geboten, mehr als Hollywood in der Gesamtsumme mittlerweile zu bieten hat. "Iron Man” ist ein auf den Punkt serviertes Actionfilet, das nur noch mehr Beilagen hätte vertragen können.
Obadiah: "Dein Vater entwickelte für uns die Atombombe. In was für einer Welt würden wir leben, wenn er so egoistisch wie du gewesen wäre. Das hier ist deine Neunte Symphonie. Wahrhaftig ein Meisterwerk, sieh es dir an. Das hinterlässt du der Welt – eine neue Generation von Waffen. Waffen, die dabei helfen, die Welt wieder in die richtige Richtung zu dirigieren. Damit liegt das Kräftegleichgewicht in unseren Händen, in den richtigen Händen."
Solche Filme kann ich kaum objektiv bewerten, weil ich sie mit Kinderaugen sehe und als er zu Ende war, wollte ich in mein Labor gehen, diesen verdammten Anzug anziehen und rausfliegen. Begeistern konnte mich der Streifen also schon.
Aus nüchterner Sicht aber nichts wirklich besonderes.
10 Punkte eigentlich dafür, dass er mich mitgerissen hat und den Abzug dafür, dass man an einigen Ecken und Enden (vorallem Charakterentwicklung) hätte schrauben können.
Die Prämisse für eine weitere Geburt eines Superhelden auf der Leinwand ist vielversprechend: Die Möglichkeit einer etwas tiefergehenden Thematik sowie ein Starvehikel, welches sich auch wirklich eines schimpfen darf, an vorderster Front mit Robert Downey Jr. wohl einen der begnadetsten Schauspieler unserer Zeit. Der Einstieg in den Film - die Kamera immer auf Downey gebannt - gefällt ungemein, wenn Tony Starks egozentrische und arrogante Seite offengelegt wird. Nun ist es ziemlich bezeichnend, dass dies mit der beste Part im Film ist, da der Film, neben vielen kleinen, ein eminent großes Problem hat.
Ihm fehlt die Seele, das Ganze wirkt über die zwei Stunden komplett durchkalkuliert und wie mit der Checkliste für Superheldenblockbuster zusammengefügt (Die erzwungen, angedeutete Romanze zwischen Stark und Pepper Potts soll hier als Beispiel dienen). Dies beinhaltet auch fehlende Tiefe, wobei gerade in diesem Plot große Möglichkeiten bestanden hätten, innerhalb der "vom Saulus zum Paulus"-Geschichte, ein uramerikanisches Problem anzusprechen. Der Aspekt des amerikanischen Kriegstreibertums, bei dem Rüstungsfirmen als Vorzeigeunternehmen innerhalb der amerikanischen Wirtschaftskultur gelten, wird hier durch die klischeetriefende Akquirierung des aktuellsten amerikanischen Feindes, gegen den man Krieg geführt hat/führt, ad absurdum geführt. Dies hat wieder diesen bitteren Beigeschmack, womit man aber zumindest in den USA nichts verkehrt machen kann.
So geht der Film dann weiter in all seiner Vorhersehbarkeit und Schemenhaftigkeit, inklusive des sich plötzlich hervortretenden bösen Gegenspieler, der den Politikwandel innerhalb Starks Firma nicht gutheißen kann und Stark deswegen auch loswerden will. Hier setzt die vielleicht größte Fehlbesetzung in einem weiteren Umkreis ein: Jeff Bridges sieht mit Glatze nicht nur ungewohnt komisch aus, er wirkt auch einfach nicht mal ansatzweise böse, zu lieb ist Jeffs Gesicht in jeder Lage, zu gemütlich sieht der Dude aus, selbst wenn er böse gucken will. Ein Ed Harris war hier wohl zu wenig starlike für die Rolle.
Kontrastiert wird dies und der restliche allsamt farblose Cast durch einen grandios aufspielenden Robert Downey Jr., der bisweilen mit seinem Charakter verschmilzt, auch wenn ihn dies sichtlich nicht herausfordert. Viel zu sehr verheizt hat er seinen obskursten Moment, nachdem sein Magnet entfernt wurde. Man fühlt sich wie in Downeys wilde Zeiten voller Drogen zurückversetzt, so wie Downey abgefuckt und entkräftet wie ein Junkie auf Entzug herumtorkelt. Seine über den ganzen Film aus dem Ärmel geschüttelte Leistung, angereichert mit einigen flotten Sprüchen, bringt diesen lieblos heruntergekurbelten, in Bezug auf die Erwartungen im Vorfeld enttäuschenden Blockbustermovie noch ins Mittelmaß.
Am Ende nicht mehr als ein bekanntes Superheldenfilmbeispiel mit einem betörend langweiligen Ende und insgesamt nur mit einem Robert Downey Jr. Ausgestattet, wird er im weiten Feld der Comicverfilmungen nicht viele Jahre überstehen, bis das Vergessen einsetzen wird - da steht selbst Raimis charmanter Spider-Man viel besser dar.
als superheldenfilmfan endlich nachgeholt, hat mir dieser film sehr gut gefallen. ich kannte iron man vorher nicht, aber tony stark (herrlich verkörpert durch robert downey jr) hat mir in diesem film echt gut gefallen. handlung und action sind auch cool. spannende comicverfilmung, kann man sich ruhig mal reinziehen...
Realistisch und tolle Effekte. Aber die erste Hälfte des Filmes ist ziemlich uninteressant gestaltet. Da schafft die 2. Hälfte wieder richtig gut zu werden, und das mein ich mit satter Action. Für mich waren eher die Feinde interessanter als der wirkliche Held "Iron Man". Fazit: Es gibt bessere Comicverfilmungen.
2008 war das Jahr der Superheldenfilme. Es war das Jahr des unglaublichen Hulks, das Jahr des Batman, das Jahr des Hellboy, das Jahr des Jumper, das Jahr des Hancock und eben auch das Jahr des Iron Man. Und dieser Iron Man ist nicht nur eine ungeheure Bereicherung für die Liste, sondern auch einer der besten Filme des Superheldenjahres.
Es geht in "Iron Man" um den Industriellen und Multimilliardär Tony Stark, der sich nach einer Entführung dafür entscheidet gegen die Waffenbranche zu kämpfen, anstatt diese zu fördern. Mithilfe der in seiner Gefangenschaft geschaffenen und in der Freiheit perfektionierten High-Tech-Rüstung versucht er von nun an große Waffnendeals zu verhindern und so die Welt zu retten. Das ist zwei-Sätze-Kurzhandlung eines richtig guten Superheldenfilms, der durch erstklassige Actionszenen mich doch eine ganze Zeit lang baff zurück ließ und mich mehr als solch anderer Superheldenfilm des Jahres 2008 beeindruckte.
"Iron Man" überzeugt auf ganzer Linie mit einem richtig guten Hauptdarsteller und seinem nicht weniger überzeugenden Antagonisten. Robert Downey Jr. ist wie geschaffen für die Figur des Tony Stark/Iron Man, dem seine Verwandlung vom "bösen" zum "guten" nachvollziehbar gelingt und der die absolute Traumbesetzung für den Superhelden ist. Der Gegenspieler, Jeff Bridges verkörpert die Figur des Stane ebenfalls mehr als grandios, nur das Motiv zur Antipathie gegen Stark hätte etwas mehr ausgeleuchtet werden können.
So ist es 2008 mit "Iron Man" gelungen eine weitere Superheldenfigur in das Ensemble der Übermenschlichen zu integrieren, dem 2010 völlig zurecht ein Sequel folgte, das dieser klasse Streifen auch mehr als verdient hatte.
Da musst Du selbst lachen oder? In "Spiderman" erreicht kein Akteur außer Dafoe nennenswerte Form und die Charaktere bei den ersten 3 X-Men Verfilmungen werden, abgesehen von den beiden Alten, brachial langweilig verkörpert.
ist mein voller ernst.ich mag spider-man,tobey maguire fand ich gar nicht schlecht,aber vor allem james franco hat seine rolle gut gespielt,wie auch willem dafoe.
die x-men filme mochte ich schon immer,da kann man sagen was man will.hugh jackman ist für mich DER wolverine.
Robert Downey Jr. hin oder her - leider hat mich der Film auch nicht vom Hocker gehauen. Mein Unterbewusstsein hat sich stets gegen den DVD-Kauf gewehrt, aber als der Film nun im Free-TV lief, wollte ich mir doch ein Bild davon machen. Mit Marvel bin ich - Ausnahme: Batman - nicht wirklich groß geworden und daher war ich nicht voreingenommen oder achtete auf die Umsetzung eines Comics, sondern schlichtweg auf einen abendfüllenden Spielfilm. Und als solchen empfand ich ihn als äußerst schwaches Ergebnis. Die Charaktere erschienen mir alle zu eindimensional (der tote Vincent zu Beginn war wohl der interessanteste Charakter), weswegen ich rein gar nichts mit ihnen anfangen, geschweige denn Sympathien aufbauen konnte - und zumindest eine Identifikationsfigur sollte doch in jeden Film eingebaut sein, damit der Zuschauer mitfiebert, sich anstecken lässt und den Blick nicht vom Bildschirm reißen kann. Tatsächlich habe ich ab der Hälfte nebenbei an einem Kreuzworträtsel gearbeitet, wollte den Film sogar nach dreißig Minuten bereits ein "Okay, war nichts" geben und umschalten. Vor allem die farblosen Charaktere ohne Tiefe haben "Iron Man" für mich fast in den Minusbereich gerissen. 5,5 Punkte gibt es für die schauspielerische Leistung von Robert Downey Jr. und natürlich Jeff "The Dude" Bridges. Und Jarvis, dem Computer. Das war es auch schon.
"Iron Man" ist für mich kein Film, den ich empfehlen und ein zweites Mal gucken würde, trotz charmanter Lacher und einem Downey mit Potenzial.
Du lobst also Robert Downey Jr. für die Schauspielerische Leistung an einer farblosen und eindimensiolaner Figur? Ich würde sagen das grad bei Iron Man der Character des Tony Stark VIEL Farbe hat!!! Man bekommt am NAfang des Films sofort mit wie er so drauf ist und merkt dafür dann die Entwicklung die er schnell durch macht!!!
Oh weh, sie verwechselte Marvel und DC - steinigt sie! Steinigt sie!
Aber ja, mein Fehler. Damit wollte ich wohl der Superheldencomicwelt im Großen und Ganzen einen Namen geben.
Snakeeater, von so vielen Ausrufezeichen fühle ich mich angeschrien und an den Oberarmen gepackt und geschüttelt, als müsste ich zur Besinnung kommen und meine eigene Meinung überwerfen! Ja, von allen vorhandenen Charakteren macht Tony Stark den besten Wandel durch und beweist ein bisschen Tiefe. Aber ein Charakter von vielen ... das reicht nicht aus.
Entschuldigung. Sollte nicht Aggresiv wirken. Die Aussagen waren für mich nicht ganz verständlich. Ich möchte von niemanden die Meinung ändern. Keineswegs! Jeder hat das Recht auf eigene Meinung. Mein anliegen war es nur zu zeigen das der Hauptcharacter viel Tiefgang hatte.
Und die Verwechslung von DC und Marvel ist mir auch aufgefallen, fand ich aber nicht so schlimm. Ich hab verstanden was gemaint war.
Also in der Regel gibt es ja nur selten gute Filmische Umsetztungen von Comic Helden. Siehe Batman, mit ein paar beeindruckenden Ausnahmen. Aber Ironmen ist wirklich gut, wenn nicht sogar sehr gut gelungen. Tolle Schauspieler, relativ schlüssige Story, Super Effekte und der Spannungsbogen wird auch mit Charme Witz über die ganze Strecke gehalten. Bravo! Mehr davon!!!
Mit seiner Darstellung liefert Robert Downey Jr. wohl die perfekte Definition für Coolness. Eine einzigartige Lässigkeit und Nonchalance gepaart mit Sprüchen, die in Sachen Schlagfertigkeit nur schwer zu übertreffen sind. Ohne Downey Jr. wäre 'Iron Man' nicht das, was er nun ist. Großartiges Actionkino mit fantastischen Darstellern, der Dude ist ja schließlich auch noch mit von der Partie, ausgereiften Effekten und einem nicht minder grandiosen Soundtrack. Fucking entertaining.
Ein Robert Downey jr. den man gerne wieder zusieht. Er spielt so enthusiastisch, das es eine Freude ist zu zusehen. Und diese Überheblichkeit und Arroganz seiner Rolle, Tony Stark, macht schon wieder Spaß. Dieser IRON MAN gefällt. Eine der wenigen, wirklich sehenswerten Comic-Adaptionen, der letzten zehn Kinojahre.
Ich habe ein unerklärliches Faible für Iron Man und denke, dass Iron Man eine der besten Comic Verfilmungen ist, die es gibt. Sehr simple aber keinesfalls dümmliche Unterhaltung.
'Iron Man' ist eine sehenswerte Comicverfilmung mit guter Action, geilen Animationen bzw. Effekten, charismatischen Schauspielern und ohne sonderlichen Tiefgang. Was will man mehr?
Die Story ist kompakt und lässt kaum noch Fragen offen. Die Dialoge sind humorvoll und die Aussprüche von Robert Downey Jr. mindestens zum Schmunzeln, andere auch zum Brüllen komisch. Außerdem ist der Soundtrack einfach ganz große Klasse. Ich als Hard Rock-Fan komme schon allein wegen diesem voll auf meine Kosten, daher ist ein Punkt meiner Bewertung auch nur für diesen Soundtrack.
Ein Film, den man sich ruhig mal anschauen sollte, wenn man auf kurzweilige Unterhaltung auf ist. Obendrein liefert der Abspann noch einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Teil.
PS: Mir fällt gerade auf, dass ich in letzter Zeit viele Filme mit 8.0+ Punkten bewertet habe. Ich sollte mal wieder auf schlechtere Filme umsteigen, aber das hat noch Zeit.
Iron Man - Kritik
US 2008 Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Kinostart 01.05.2008
Kritiken (28) — Film: Iron Man
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„IRON MAN“ ist eine der wenigen Comic-Verfilmungen, die sich bewusst und erfrischend unaufdringlich mit unserer Welt und den damit unmittelbar verbundenen Problemen auseinandersetzt. Natürlich nur im begrenzten Rahmen des Drehbuchs, aber nichtsdestotrotz hinreichend genug, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Denn trotz leiser Kritik ist der Film natürlich vorrangig eines: eine Superheldenverfilmung, und als solche bietet auch „IRON MAN“ letztlich das, was man von ihm erwartet.
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"I prefer... the weapon you only have to fire once." -
Nach dem überraschenden, weil qualitativ sehr durchwachsenen, Erfolg von Vigilanten-Verfilmungen, mit denen Hollywood mal mehr, mal weniger charmant die Zuschauer bombardierte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch Marvels Eisenmann sein Filmdebüt feiern durfte - und, offensichtlich hat Regisseur Jon Favreau Einiges an den Sets von Johnsons "Daredevil" und Schumachers Trash-Spekatkel "Batman Forever" gelernt, an denen er als Nebenrolle präsent war.
Seine "Iron Man"-Adaption umschifft großräumig den doppelten Boden und Pseudotiefgang anderer Leinwand-Comics, und zelebriert sich und seinen Helden von Anfang an in ungewöhnlich ironisierter Pose. Dass ist - Downey Jr.´s Präsenz und den trockenen Sprüchen, die man ihm in den Mund gelegt hat, sei Dank - größtenteils vergnüglich anzusehen, aber zwischenzeitlich auch etwas belanglos, denn abgesehen von der devoten Verehrung…
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der cineast 2010/11/11 00:38:39
Antwort löschenGrandios zusammengefasst und ich bin genau deiner Meinung, der Film ist eine 2/10 Wert. Alles was du sagst stimmt ist wirklich ein grausamer Film und eine der schlechtesten Comicverfilmungen. Aber Hiti du musst auf die falsche Taste gekommen sein, da steht eine 7/10. Jeder verklickt sich mal musst du nur kurz ändern weil sonst wird man von deinem Kommentar wirklich in die Irre geführt. :P
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Iron Man” ist eine gute Comicverfilmung, die mit der dazugehörigen Blu-ray den passenden Rahmen für ihren Auftritt im Heimkino bekommen. Mit Robert Downey Jr. stark besetzt und mit einer charmanten Gwyneth Paltrow an seiner Seite bietet der Film tolle Schauspieler und tolle Effekte. Beides zusammen kann über die doch eher dünne Story hinwegtrösten, wodurch gute Unterhaltung garantiert ist.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Unter jenen Comicverfilmungen, deren angestrebtes und zuvorderst zu erfüllendes Ziel die pure Unterhaltung des Zuschauers ist, rangiert Jon Favreaus „Iron Man“ ganz weit vorn. Der anfangs kritisch beäugte, da blockbusterfremde Robert Downey jr. erweist sich als Idealbesetzung, zieht die richtigen Schrauben fest an und hat selbstverständlich auch einige locker, neben ihm agiert ein ausgezeichneter, wenn auch nicht ganz ausgereizter Cast. Terrence Howard als „Rhodey“ Rhodes wird für spätere Einsätze aufgespart (und im Sequel „Iron Man 2“ von Don Cheadle gespielt), Gwyneth Paltrow ist eine entzückende „Pepper“ Potts, die zum Schluss ein bißchen kieksig wird, aber immer noch handlungsfähig und nicht bloß damsel in distress ist (was man nach der „Spider-Man“-Trilogie auch nicht mehr ertragen könnte). Außerdem hat Stan Lee hier einen seinen besseren Gastauftritte.[...]
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenDas ist dann aber auch die einzige Beule, die man am Eisernen findet. Ich hoffe doch sehr, dass sich die Mammut-Investition für alle Beteiligten gelohnt hat und die bereits angedeuteten Fortsetzungen bald Realität werden, denn ich würde liebend gerne bald wieder in den Jungbrunnen ein- und mit einem einzigen Gedanken wieder auftauchen: ICH WILL SO SEIN WIE TONY STARK!
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenWenn die Geschichte sich zwischendurch in komplizierten Plänen verheddert, dann liegt das vor allem an den Ansprüchen an einen Superhelden-Film. Da in «Iron Man» auch noch eine neue Figur eingeführt wird, kommt die Handlung teilweise nur stockend voran. Die Drehbuchautoren sorgen wenigstens dafür, dass dieser Iron Man zu einem eigentlichen Ironic Man wird. Für teilweise subtilen, teilweise offenkundigen Humor ist schliesslich Downey Jr. besorgt, der seiner herzlosen Figur das nötige Leben einhaucht.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenCoole Story mit extrem gut gesetzten Schwerpunkten, die von Anfang bis Ende sehr gut unterhält, nie langweilig wird und die 118 Minuten Spieldauer sehr schnell vorbeigehen lässt. Alle Akteure können überzeugen und spielen gut zusammen. Der Grad an Komik, der in Iron Man anzutreffen ist, ist genau richtig gewählt, verleiht dem Film Frische und Pep und macht den Charakter des Iron Man sympathisch.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“Sie werden der ‘Da Vinci’ der Gegenwart genannt. Was halten Sie davon?”
- “Vollkommener Schwachsinn. Ich male nicht.”
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist Waffenfabrikant und wird bei einer Präsentation entführt und gezwungen, seine Raketen für Rebellen nachbauen. Doch Stark baut sich selber eine Rüstung, mit der er fliehen kann. Zurück in Amerika, kommt er einer Verschwörung gegen sich auf die Spur, die nur er aufhalten kann…
Mit Comic-Verfilmungen ist das ja so eine Sache. Es kommt soviel Müll in die Kinos, das man die guten Filme schnell übersieht - erst recht wenn man von dem Comic selber vorher nie etwas gehört hat. Doch Gott sei dank gibt es Trailer, und der Trailer zu Iron Man machte definitv Lust auf mehr.
Kommen wir zu erst zu den negativen Punkten: Wie zu befürchten war, ist Iron Man ein deutliches Negativ-Beispiel für Product-Placement geworden. Am stärksten fällt dies bei Audi auf, die ihre Produktpalette (R8, S5, A6 und…
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin sehr gelungene Marvel-Verfilmung mit einer Superbesetzung von Robert Downey Jr.als Tony Stark.
Ich freue mich auf Teil 2 und 3 und die Avengers.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenLange haben wir darauf gewartet. Nach unzähligen Trailern, Postern & Bildern können wir seit Donnerstag endlich Marvels neuesten Streich Iron Man begutachten. Iron Man läutet gleichzeitig die Blockbuster-Saison ein, die in diesem Jahr mit The Dark Knight, Indiana Jones oder Hancock (um nur einige zu nennen) mehr als stark zu sein scheint. Doch kann der Eiserne Mann halten, was er verspricht, oder verpufft der Hype auf Grund mangelnder Filmqualität, wie wir es bei so vielen Filmen (leider) schon erleben mussten?
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIron Man: Das ist ein Schweizermesser auf Speed. Nach dem Kino ist man bügeleisenhart geplättet vom Heavy Metal-Helden Robert Downey jr., begeistert von Rock and Roll und tollen Tricks: Der beste Comic-Superheldenfilm seit dem ersten Spiderman und der Beginn einer Trilogie. Nach dem Kino sprechen die Üblichen Verdächtigen über die Oberliga des Superheldenkinos. (Mehr im Podcast)
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDas Extra-Gewicht auf den Cartoon-Charakter und die Spezialeffekte machen Iron Man unterhaltsam und lustig - auch wenn die zweite Hälfte weniger Biss hat und die entscheidende Kampfszene vorhersehbar ist. Zusätzlich zu den erwarteten Marvel-Kunststücken und der computergenerierten Bildersprache verbindet der Film Elemente von Transformers und den James-Bond-Filmen.
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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror
Kommentar löschenIron Man ist der erste Blockbuster des Sommers und - trotz aktueller Taliban-Greueltaten - ein schwunghaftes Fahrgeschäft.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenRegisseur Jon Favreau nimmt das Alteisen-Szenario des Superhelden und schweißt es in eine neue Form. Er erfindet das zu vereinfachte Gut-gegen-Böse-Genre neu, um über die weitaus mehr nuancierten Konsequenzen des Krieges nachzudenken.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenMit Iron Man hat Marvel einen der Blockbuster des Kinojahres 2008 abgeliefert. Da dürfen sich die noch kommenden Kracher (u. a. Indiana Jones und das Königreich der Kristallschädel und Batman – The Dark Knight) sicher warm anziehen. Gleichzeitig dürfen sich Fans von Iron Man noch auf reichlich Unterhaltung freuen. Nicht nur, dass Robert Downey Jr. für insgesamt drei Teile unterschrieben hat: Marvel plant noch diverse andere Filme, bspw. Captain America, Thor und Ant-Man. Und wer bis nach dem Abspann im Kino sitzen bleibt, darf sich noch auf einen Kurzauftritt von Samuel L. Jackson als Nick Fury, Chef von S.H.I.E.L.D., freuen. Marvel-Fans ahnen sicher, was da in Zukunft noch kommen wird…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenLange, lange habe ich mich auf diesen Film gefreut, für den bereits im vergangenen Jahr die Werbetrommel gerührt wurde. Ein Superhelden-Film mit meinem Liebling Robert Downey Jr. in der Hauptrolle! Vielleicht kommt es mir sogar zugute, dass ich die Comic-Vorlage überhaupt nicht kenne. Schließlich ist einer der häufigsten Kritikpunkte an dem Film die mangelnde Vorlagen-Treue, die sich vor allem darin äußert, dass verschiedene Charaktere ganz andere Eigenschaften haben als im Heft. Tja, und da mir diese Kritik somit fern ist, bleibt mir eigentlich gar nix zu meckern!
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEs ist beileibe kein großes Geheimnis mehr, dass mit Comic-Verfilmungen mittlerweile viel Geld verdient werden kann. In dieser Hinsicht ist „Iron Man“ nur der nächste Schritt einer logischen Konsequenz. Wenn das Ergebnis, und das sei an dieser Stelle schon einmal angemerkt, jedoch so ansprechend ausfällt, dann können von mir aus noch einige Schritte folgen, bevor der Weg zu Ende ist. Regisseur Jon Favreau hat mit diesem Streifen einen Film abgeliefert, der in vielen Belangen überzeugen kann, gerade in Bezug auf seinen Hauptdarsteller.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIrgendwann im Film ist Tony Stark (Robert Downey Jr.) so weit, er hat seinen bewaffneten Metallpanzer fertig, durchbricht erst die Eisentür, schlägt ein Paar Taliban an die Höhlenwand und findet schließlich den Weg hinaus aus der Höhle. Vor ihm: zwei Dutzend Taliban, bis an die Zähne bewaffnet, aber dennoch sichtlich nervös. Kein Wunder, denn es ist ein schräges, kaum vorstellbares Etwas, das ihnen da gegenübersteht und sie in Kürze mit Flammenwerfern grillen wird. Es ist eine der Szenen, die klarmacht, um was es sich bei Iron Man handelt, nämlich um eine Comicverfilmung, die zu nichts weiter als eine Comicverfilmung sein will. Jon Favreaus Film heuchelt keinerlei Tiefe, versucht die Klischees gar nicht erst zu umgehen, sondern das Beste aus ihnen zu machen. Egal ob love interest Gwyneth Paltrow, Superplayboy Tony Stark oder der undurchsichtige, kaum wieder zu erkennende Jeff Bridges - Iron Man weiß, dass das alles nötig ist, um einem Comic gerecht zu werden. So ist das Geschehen dann auch stets mit einem zwinkernden Auge zu sehen oder anders gesagt: es geht gar nicht ohne dieses, denn wie sind Stark respektive die Taliban bitteschön an all das Material zum Bau des Panzers gekommen?
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] “Iron Man” ist (fast) perfekte Popcorn-Unterhaltung, die von ihrem trockenen Humor und den fantastischen Darstellern lebt. Um genau zu sein, ist der Film eine Robert-Downey-Jr.-One-Man-Show, die von ein paar wenigen Actionszenen unterbrochen wird. Wer “Spider-Man” schon zu langatmig fand, wird mit “Iron Man” sicherlich wenig anfangen können - alle anderen erfreuen sich an der Geburtsstunde des coolsten Superhelden unserer Zeit. Und an einem Robert Downey Jr. in der vermutlich besten Form seines Lebens. [...]
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenEher ein Superheld der zweiten Reihe bei Marvel Comics, schafft der "Eiserne" in seiner ersten Leinwandadaption den repulsor-gestärkten Sprung auf die große Leinwand. Das verdankt der Film nicht nur der spannungsgeladenen, von Jon Favreau ("Zathura") actionreich inszenierten Story und den fantastischen Effekten aus Hollywoods Trickschmiede, sondern vor allem seinem Hauptdarsteller.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschen‚Iron Man' ist zwar eine gut besetzte Comicverfilmung mit ansprechenden Effekten, wirkt aber im Handlungsverlauf wenig originell und vielmehr strickmusterartig bis zum unvermeidlichen Showdown Gut gegen Böse. Langweilig wird es nicht, aber aufregend wie ein ‚X2' auch nicht. Kein Grund zur Traurigkeit: es kommen dieses Jahr ja noch andere Superhelden.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenNicht der heilige Gral der Comicverfilmungen. Er verlässt sich stark auf den Charme von Robert Downey Jr. und tut auch gut daran. Auch wenn Jeff Bridges eine starke körperliche Präsenz hat, ist sein Bösewichtdarstellung eher langweilig. Stärkere innere Konflikte von Tony Stark wären wünschenswert gewesen. So fliegen die 90 Minuten relativ stromlinienförmig vorbei. Gute Unterhaltung garantiert, nicht mehr aber auch nicht weniger.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNach Ewigkeiten mal wieder ein Comicfilm für Erwachsene und für Männer. Keine Jammerlappen-Selbstfindungsheulereien wie bei Spider-Man, kein Romantik-Liebesdrama-Mist wie bei Superman. Robert Downey Jr. ist Tony Stark und er trägt den Film durch seine Präsenz fast alleine. Der Humor bleibt immer knapp und trocken, es werden kleine satirische Seitenhibe gegen das Militär und die Rüstungsindustrie verteilt, ohne das der Film sich dabei Inhaltsschwer oder superwichtig nimmt. Den Machern scheint selbst die Dämlichkeit der Prämisse Iron Mans klar zu sein, denn die dämliche Idee vom Elektromagneten der irgendwelche Splitter vom Herz fernhält, wird ein ums andere Mal genüßlich lächerlich gemacht. Jeff Bridges ist als Bösewicht fast nicht wiederzuerkennen und gibt einen angemessenen Schurken, dem man seine Boshaftigkeit vom ersten Moment ansieht. Die Tricks und Actionszenen sind souverän umgesetzt: So schick, knapp und auf den Punkt können kämpfende Riesenroboterfiguren aussehen,…
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen["Iron" Man bietet] Action, ein klares Gut-Böse Schema, eine irgendwie weltbedrohliche Verschwörung und eine Materialschlacht an der Grenze zur Infantilität, die mit ihrem Klink Klank Klonk an die Kampfmaschinen aus Transformers erinnert, und an deren Ende der Superheld das Böse besiegt und die Welt gerettet hat. ... Wäre das wirklich alles, wäre es langweilig und man müsste über "Iron Man" nicht viele Worte verlieren. Doch der Film hat gleich drei starke Trümpfe, die ihn über die meisten anderen Superheldenfilme hinausheben: Er hat Intelligenz, Humor und einen der besten lebenden Schauspieler."
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenEineinhalb Actionszenen sehen gut aus, ansonsten gleicht sich die unsichere Regie den im falschen Genre gefangenen Darstellern an und stolpert von Schuss zu Gegenschuss.
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Dünnbier_Denpe 2009/12/13 13:25:48
Antwort löschenJa ne is klar, aber Transformers ne 9,5 geben^^
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thewordisbird 2011/09/17 14:05:22
Antwort löschen@Dünnbier na da passt ja was hinten und vorne nicht :D
moe66205 2011/10/21 18:09:48
Antwort löschen@Dünnbier_Denpe haha klasse kommentar :D
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Aber "Iron Man" darf sich diese Fehler irgendwie noch erlauben, er fühlt sich ohnehin nur wie ein Pilot an, der schon mal das Grundgerüst aufstellt. Es ist überdies auch ganz bestimmt eine Herausforderung, einem der verhältnismäßig weniger bekannten, oder zumindest nie bis zum Mainstream durchgedrungenen Marvel-Helden eine attraktive, erfolgreiche Kinoverpackung überzustülpen. [...]
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRobert Downey jr. ist für die Rolle des ebenso zynischen wie sympathischen Großindustriellengigolos die Idealbesetzung und verkörpert sie mit sichtbarem Spaß. Gleiches trifft auf Gwyneth Paltrow als zu, die Starks Assistentin mit modernem Miss Moneypenny-Appeal spielt. Nicht ganz so überzeugend sind die digitalen Spezialeffekte, die zudem streckenweise unangenehme Erinnerungen an den „Transformers“-Flop des vergangenen Jahres aufkommen lassen. Auch an der Dramaturgie wurde nicht grade mit derselben Hingabe und Ausdauer gefeilt, mit der Tony Stark sein Iron Man-Outfit immer weiter optimiert. Trotzdem kann diese humor- und actionreiche Comic-Verfilmung alle in sie gesetzten Erwartungen erfüllen und erstklassige Popcorn-Unterhaltung bieten.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDass Iron Man mehr als nur leidlich unterhaltsam ist, verdankt er vor allem seinem Star, der die Widersprüchlichkeit des Charakters in einem ironischen Zucken seiner Gesichtsmuskulatur aufzulösen vermag.
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Kommentare (205) — Film: Iron Man
Kommentar schreibenSamRamJam 2012/02/07 18:57:55
Kommentar löschenMit Spider-Man fing es an! Eigentlich gab es schon den ersten X-Men Film davor, aber erst nach Spider-Man kam das Superhelden Filmgeschäft so richtig in Fahrt, was wiederum dazu führte dass wir schon seit über zehn Jahren alle paar Monate immer wieder mit mal besseren und mal schlechteren Comicverfilmungen bombardiert werden. Dabei waren 2008 die Superheldenfilme beinahe am Boden. Die größten Helden waren bereits in Serie und weniger bekannte wurden oftmals filmisch versemmelt. Aber dann machte sich Marvel selbstständig und brachte zusammen mit Iron Man die Coolness zurück ins Genre.
Und Iron Man ist cool, der Film ist flüssig erzählt und spannend. Die Komik ist gut ausbalanciert so dass der Film auch immer wieder glaubhaft ernstere Töne anschlagen kann. Natürlich im Blockbusterrahmen, aber dennoch ist Iron Man einer dieser Blockbustervertreter die es in den 80ern scheinbar haufenweise gab, heutzutage aber rar gesät sind.
Hinzu kommen noch hochkarätige Schauspieler die voll aufgehen in ihren Rollen. Musik, Effekte, hier stimmt wirklich alles.
Dabei ist Iron Man an sich kein typischer Held. Er fängt nach einer Geiselnahme an, seine eigenen Waffen aufzuspüren und zu vernichten, allerdings ist er kein Getriebener wie zum Beispiel Batman der sich scheinbar selber Geiseln möchte oder muss. Tony Stark hat also besseres zu tun als Katzen von Bäumen zu holen oder Banküberfälle zu vereiteln. Sein globales Operationsfeld befähigt die Geschichte dann auch zunehmend darin auf eine Verbindung wie ''Die Rächer'' zu kommen. Einzig Samuel L. Jackson als Nick Fury finde ich absolut Fehl am Platze, aber gut man kann nicht alles haben. Iron Man bleibt so oder so ein unglaublich unterhaltsamer Blockbuster.
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FilmFreeza 2012/02/07 19:39:27
Antwort löschenKann dir nur zustimmen, hätte mich dennoch gefreut wenn du Downey Jr. erwähnt hättest :)
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SamRamJam 2012/02/07 19:42:38
Antwort löschenDas kann ich ja nachholen: Downey Jr. :)
FilmFreeza 2012/02/07 19:44:00
Antwort löschenDanke :) <333
Drumhead92 2012/01/26 22:26:16
Kommentar löschenRobert Downey Jr. als Superheld "Ich bin cool und hab viel Geld" :D
Dieser Film ist super. Die ganzen Basteleien und der ganze technische Schnick-Schnack. Einfach cool. Und dann auch noch ein so unglaublich sympathischer und lustiger Superheld.
Ich glaube, kein Schauspieler hätte es besser gemacht.
Zudem gibt es noch eine Lektion und den Aufruf zum Weltfrieden oben drauf. Auch nicht schlecht...
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ShaQ87 2012/01/26 18:35:19
Kommentar löschenIm Gegensatz zu allen anderen Superheldenfilmen wie Daredevil, Spiederman, etc. einer Meinung nach einer der besten Verfilmungen und sehr unterhaltsam.
Wäre ich reich hätte ich genau die gleiche Werkstatt :-)
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JackoXL 2012/01/18 10:47:56
Kommentar löschenNach der jetztigen Zweitsichtung muss ich "Iron Man" doch noch etwas runterstufen. Hatte den besser in Erinnerung, wenn man in dem Fall überhaupt von Erinnerung sprechen kann.
Habe den vor ca. 3 Jahren direkt nach einer übelen Feiernacht gesehen. Wir sind gegen 7 Uhr morgens bei einem Kollegen aufgeschlagen, das Blut/Schnapsverhältniss im Körper muss bei etwa 50:50 gelegen haben, und anstatt gepflegt kotzen und schlafen zu gehen, wurde die DVD reingeschmissen und munter weiter gezecht. Das war ein echt lustiger Morgen, den Film hab ich in dem Zusammenhang als äußerst sehenswert empfunden.
Diesmal war ich stocknüchtern, hatte weniger amüsante Nebengespräche und konnte mich dadurch voll auf den eigentlichen Film konzentrieren. Das relativierte die Begeisterung. "Iron Man" ist wirklich solide (is halt aus Eisen), hat alle Zutaten für einen annehmbaren Popcornfilm, wird aber nur durch wenige Dinge über den Durchschnitt gehoben. Die Effekte sind super, dass sollte man von so einer kostspieligen Produktion aber auch erwarten und gehört inzwischen ja zum Standard. Wirklich positiv ist die Besetzung. Robert Downey jr. verleiht seiner Rolle das nötige Charisma und schaffte durch den Film endlich den Sprung zurück ins Rampenlicht. Jeff Bridges ist immer eine Bank und wertet allein durch sein Auftreten fast jeden Film ein wenig auf. Hier ganz besonders, es überrascht doch sehr, dass der sonst so auf Rollenauswahl bedachte Darsteller bei so was mitwirkt. In dem Fall wirklich gut so, so viel gibt der Part ja eigentlich gar nicht her, er macht aber definitiv das Beste daraus. Terrence Howard und Gwyneth Paltrow sind halt auch da, fallen nicht groß auf, stören aber zumindest nicht (im Fall von der Paltrow schon mal'ne Leistung).
Was ich sonst bei solchen Filmen als positiv ansehe, fällt hier leicht störend ins Gewicht: Jon Favreau knallt nicht gleich von der ersten Minute an wie die wilde Sau los, er gönnt seinem Film (für das Genre) eine recht ausführliche Einleitung. Prinzipiell löblich, hier etwas zu viel des Guten. Dafür ist das insgesamt nicht interessant und wichtig genug, um nicht gelegentlich in Längen umzuschlagen. In der zweiten Hälfte zieht das Tempo an, was dem Streifen dann wirklich gut tut, für meinen Geschmack einen Hauch zu spät.
Insgesamt macht "Iron Man" schon Spaß, hat einige gelungene Szenen und zählt in der Flut der Superheldenfilmen zu den besseren Vertretern. Hat für mich aber zu wenig richtig positive und herausstechende Punkte, um als uneingeschränkt sehenswert durchzugehen.
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blockbusterandmore 2012/01/05 18:07:33
Kommentar löschenStark: "Ich muss hier überhaupt nichts. Ich war drei Monate in Geiselhaft. Es gibt zwei Dinge, die ich tun möchte. Ich will einen Double-Cheeseburger. Und das Andere…" – Pepper: "Ich kann es mir vorstellen" – Stark: "…ist nicht das, was Sie denken: Ich will das Sie eine Pressekonferenz einberufen. Hogan, ab. Der Cheeseburger hat Vorrang."
Eigentlich dürfte es bei genauerer Betrachtung verwundern, das sich Hollywood für die Umsetzung des "Iron Man” Stoffes ausgerechnet Regisseur John Favreau aussuchte, schließlich übertrug man ihm doch in der Vergangenheit die Verantwortung, in mal mehr, mal weniger bekannten, potentiellen "Blockbuster” mit Hitpotential / entsprechender Vorlage ("Daredevil”, "Wimbledon - Spiel, Satz und Sieg”) und etablierten Serien wie "Monk” oder "King Of Queens” mitspielen zu dürfen. Aber für "Iron Man” erwies er sich als Regisseur als ausgesprochener Glücksgriff. Wobei dieses Glück auch nicht so leicht hätte zustande kommen können. Denn Favreu outet sich immer wieder als Ü-Ei Hollywoods. Mal weiß bei ihm nie, was man als nächstes bekommt. Mal sind es verquaste und mäßige Heldenverfilmungen wie "Dare Devil” oder "Iron Man 2", dann wieder zotige, belanglose Späße wie "Der Zoowärter” 2011. Auch auf sein aktuelles Schaffen "Welcome To People” darf man gespannt sein.
Im Falle von "Iron Man” jedoch gelang ihm einer zweifelsfrei einer der besten Blockbuster der letzten Jahre, welcher herrlich verspielt, selbstironisch und mit mächtig "ACDC” unter der Haube versehen daherkommt. Zweifelsfrei sind die "Stärken” von "Iron Man” nicht in der allbekannten, erzählten Geschichte und dem sich darum kreisenden, durchschaubaren Haupt/Nebenplots zu finden, aus welchen man noch nicht zu 100% das volle Potential bis her abgeschöpft hatte.
Nein, "Iron Man” verfügt über einen Robert Downey Junior in bestechender Form, der sich quasi selbst spielen bzw. mit seinen "Real Life” Macken geradezu unwiderstehlich auf den Bildschirm hieven darf. Als eine Mischung aus "Jack Sparrow” und "Technikapologet” legt er als "Tony Stark” starkes Charisma an den Tag und kommt so zynisch, rotzfrech, selbstverliebt und Frauen hassend daher, das man im Endeffekt nur sagen kann: "Der Typ ist eigentlich so scheiße, das er wieder voll genial ist.” Aber es kommt wie es kommen muß: das Schicksal schlägt erbarmungslos zu, und "Tony Stark” bekommt doch noch die Chance auf seine Bewährung in Form von "Iron Man” und eines "stärkeren” Herzens, während das alte, schwächliche und durch die Kindheit gebrochene Herz ausrangiert wird. Gähn, möchte man meinen? Mitnichten.
Denn was John Favreau an Action und "Speed” im folgenden abfackelt und auf den Betrachter losläßt, kann sich mehr als sehen lassen. So verkommt "Iron Man” im Verlaufe zur leicht kurzweiligen, rasanten Actionachterbahnfahrt "par excellence”, die aber wiederum so konzipiert ist, das glücklicherweise das wichtige Geschehen an sich nicht überlagert wird. Die Actionsequenzen mögen im Gegensatz zu "Actionkrawall” wie Transformers und Konsorten in ihrer Gesamtzahl nicht überwiegen, sind dafür aber mit deutlich erkennbaren Unterschieden in Punkto Gegnerschaft in Szene gesetzt worden, so das man es leicht hat, als Betrachter bei der Stange gehalten zu werden. Tony Stark alias "Iron Man” darf sich im Verlaufe mit unterschiedlichem Gesindel wie afghanischen Terroristen, der US-Luftwaffe etc. pp und auch einem weiteren, heimtückischen Obergegner herumschlagen. Und weiterhin fällt auch auf, daß man im Gegensatz zu unübersichtlichem Effektegewackel wie "Transformers” 1 und 2 deutlich mehr in Punkto Bildmontage/Übersicht zu bieten hat. Im Gegensatz zu Michael Bays chaotisch choreographierten Actionpornographien bekommt man Actionfights mit Hand und Fuß geboten, deren Abläufe richtig Sinn machen und den Spaß für den Betrachter fördern. Ebenso wird die Stimmung der 9/11 Ära mit samt ihrem dazugehörigen Schauplatz Afghanistan richtig eingefangen und stets zum Vorteil des Betrachters eingesetzt. Tägliche Bilder, wie sie in "Iron Man” phasenweise serviert werden, erinnern dank ihrer Authenzität nicht von ungefähr an das wahre Afghanistan. Und dazu bekommt man einen "Iron Man” geboten, der die Terroristen dieser Welt (aus Afghanistan) mal so richtig schön per Hand und Waffengewalt aufmischen darf und so für die Erheiterung und Befriedigung der Nerven des Betrachters sorgen darf. Zudem wird Tony Starks Selbstfindungsprozeß durch Laborbastelei und Techniksynthetisierung herrlich amüsant und selbst ironisch in Szene gesetzt und gipfelt in einem wahrlich mächtigen Action Höhepunkt.
Jarvis: "Die Berechnungen sind abgeschlossen" – Stark: "Ganz schön protzig, oder nicht?" – Jarvis: "Was hab ich mir nur dabei gedacht, wo Sie doch sonst so dezent sind" – Stark: "Ich sag dir was: Hau ein bißchen rot rein." – Jarvis: "Ja, das sollte helfen, nicht so aufzufallen."
Schäde ist es nur, das man einer Schauspielgröße wie Jeff Bridges nicht mehr Platz im Script eingeräumt und sein Auftritt in "Iron Man” als starker Gegenspieler Obadiah Stane etwas kürzer ausfällt. Denn bis dato weiß er durchaus zu überzeugen. Es wäre mehr drin gewesen. Dafür weiß Gwyneth Paltrow durchweg zu gefallen und kann auch abseits von Robert Downey Juniors "One Man” Show für ein paar Impulse sorgen und wenigstens für Entschädigung sorgen. Als um ihre schlagfertige Klappe nicht verlegene, resolute "Pepper Potts” ist sie eine ideale Besetzung.
Terrence Howard hingegen kommt als Army-Waffenkenner und potentieller Jim Rhodes nicht ganz so zum Zuge, wie man sich das eigentlich wünschen dürfte.
Fazit: Im Grunde sind es John Favreus Künste in Punkto "Action” Inszenierung, die an den Tag legte Lockerheit, Selbstironie und die Künste von Robert Downey Junior, Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges z.B., die "Iron Man” über den Durchschnitt im Bereich der Comicverfilmungen heben. Story und Plot bleiben nicht nur hier, sondern auch im Nachfolger ausbaufähig. "Iron Man" ist kein Meisterwerk. Nichtsdestotrotz bekommt man aber eine richtige gute, krachende, in innerhalb der geltenden Blockbusterformeln funktionierende, mit markigen "Onelinern” versehene Verfilmung geboten, mehr als Hollywood in der Gesamtsumme mittlerweile zu bieten hat. "Iron Man” ist ein auf den Punkt serviertes Actionfilet, das nur noch mehr Beilagen hätte vertragen können.
Obadiah: "Dein Vater entwickelte für uns die Atombombe. In was für einer Welt würden wir leben, wenn er so egoistisch wie du gewesen wäre. Das hier ist deine Neunte Symphonie. Wahrhaftig ein Meisterwerk, sieh es dir an. Das hinterlässt du der Welt – eine neue Generation von Waffen. Waffen, die dabei helfen, die Welt wieder in die richtige Richtung zu dirigieren. Damit liegt das Kräftegleichgewicht in unseren Händen, in den richtigen Händen."
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Matzler 2012/01/02 21:49:22
Kommentar löschenSolche Filme kann ich kaum objektiv bewerten, weil ich sie mit Kinderaugen sehe und als er zu Ende war, wollte ich in mein Labor gehen, diesen verdammten Anzug anziehen und rausfliegen. Begeistern konnte mich der Streifen also schon.
Aus nüchterner Sicht aber nichts wirklich besonderes.
10 Punkte eigentlich dafür, dass er mich mitgerissen hat und den Abzug dafür, dass man an einigen Ecken und Enden (vorallem Charakterentwicklung) hätte schrauben können.
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dr_caligari20580 2011/12/31 02:05:07
Kommentar löschenDie Prämisse für eine weitere Geburt eines Superhelden auf der Leinwand ist vielversprechend: Die Möglichkeit einer etwas tiefergehenden Thematik sowie ein Starvehikel, welches sich auch wirklich eines schimpfen darf, an vorderster Front mit Robert Downey Jr. wohl einen der begnadetsten Schauspieler unserer Zeit. Der Einstieg in den Film - die Kamera immer auf Downey gebannt - gefällt ungemein, wenn Tony Starks egozentrische und arrogante Seite offengelegt wird. Nun ist es ziemlich bezeichnend, dass dies mit der beste Part im Film ist, da der Film, neben vielen kleinen, ein eminent großes Problem hat.
Ihm fehlt die Seele, das Ganze wirkt über die zwei Stunden komplett durchkalkuliert und wie mit der Checkliste für Superheldenblockbuster zusammengefügt (Die erzwungen, angedeutete Romanze zwischen Stark und Pepper Potts soll hier als Beispiel dienen). Dies beinhaltet auch fehlende Tiefe, wobei gerade in diesem Plot große Möglichkeiten bestanden hätten, innerhalb der "vom Saulus zum Paulus"-Geschichte, ein uramerikanisches Problem anzusprechen. Der Aspekt des amerikanischen Kriegstreibertums, bei dem Rüstungsfirmen als Vorzeigeunternehmen innerhalb der amerikanischen Wirtschaftskultur gelten, wird hier durch die klischeetriefende Akquirierung des aktuellsten amerikanischen Feindes, gegen den man Krieg geführt hat/führt, ad absurdum geführt. Dies hat wieder diesen bitteren Beigeschmack, womit man aber zumindest in den USA nichts verkehrt machen kann.
So geht der Film dann weiter in all seiner Vorhersehbarkeit und Schemenhaftigkeit, inklusive des sich plötzlich hervortretenden bösen Gegenspieler, der den Politikwandel innerhalb Starks Firma nicht gutheißen kann und Stark deswegen auch loswerden will. Hier setzt die vielleicht größte Fehlbesetzung in einem weiteren Umkreis ein: Jeff Bridges sieht mit Glatze nicht nur ungewohnt komisch aus, er wirkt auch einfach nicht mal ansatzweise böse, zu lieb ist Jeffs Gesicht in jeder Lage, zu gemütlich sieht der Dude aus, selbst wenn er böse gucken will. Ein Ed Harris war hier wohl zu wenig starlike für die Rolle.
Kontrastiert wird dies und der restliche allsamt farblose Cast durch einen grandios aufspielenden Robert Downey Jr., der bisweilen mit seinem Charakter verschmilzt, auch wenn ihn dies sichtlich nicht herausfordert. Viel zu sehr verheizt hat er seinen obskursten Moment, nachdem sein Magnet entfernt wurde. Man fühlt sich wie in Downeys wilde Zeiten voller Drogen zurückversetzt, so wie Downey abgefuckt und entkräftet wie ein Junkie auf Entzug herumtorkelt. Seine über den ganzen Film aus dem Ärmel geschüttelte Leistung, angereichert mit einigen flotten Sprüchen, bringt diesen lieblos heruntergekurbelten, in Bezug auf die Erwartungen im Vorfeld enttäuschenden Blockbustermovie noch ins Mittelmaß.
Am Ende nicht mehr als ein bekanntes Superheldenfilmbeispiel mit einem betörend langweiligen Ende und insgesamt nur mit einem Robert Downey Jr. Ausgestattet, wird er im weiten Feld der Comicverfilmungen nicht viele Jahre überstehen, bis das Vergessen einsetzen wird - da steht selbst Raimis charmanter Spider-Man viel besser dar.
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vberlin 2012/01/16 01:10:51
Antwort löschendanke, so ist es.
TheNumber 2011/12/30 09:18:04
Kommentar löschenals superheldenfilmfan endlich nachgeholt, hat mir dieser film sehr gut gefallen. ich kannte iron man vorher nicht, aber tony stark (herrlich verkörpert durch robert downey jr) hat mir in diesem film echt gut gefallen. handlung und action sind auch cool. spannende comicverfilmung, kann man sich ruhig mal reinziehen...
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hrxuuuu 2011/12/28 16:13:47
Kommentar löschenRealistisch und tolle Effekte. Aber die erste Hälfte des Filmes ist ziemlich uninteressant gestaltet. Da schafft die 2. Hälfte wieder richtig gut zu werden, und das mein ich mit satter Action. Für mich waren eher die Feinde interessanter als der wirkliche Held "Iron Man". Fazit: Es gibt bessere Comicverfilmungen.
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Broda 2011/12/28 16:30:24
Antwort löschenNicht viele.
moviee 2011/12/28 11:36:29
Kommentar löschen2008 war das Jahr der Superheldenfilme. Es war das Jahr des unglaublichen Hulks, das Jahr des Batman, das Jahr des Hellboy, das Jahr des Jumper, das Jahr des Hancock und eben auch das Jahr des Iron Man. Und dieser Iron Man ist nicht nur eine ungeheure Bereicherung für die Liste, sondern auch einer der besten Filme des Superheldenjahres.
Es geht in "Iron Man" um den Industriellen und Multimilliardär Tony Stark, der sich nach einer Entführung dafür entscheidet gegen die Waffenbranche zu kämpfen, anstatt diese zu fördern. Mithilfe der in seiner Gefangenschaft geschaffenen und in der Freiheit perfektionierten High-Tech-Rüstung versucht er von nun an große Waffnendeals zu verhindern und so die Welt zu retten. Das ist zwei-Sätze-Kurzhandlung eines richtig guten Superheldenfilms, der durch erstklassige Actionszenen mich doch eine ganze Zeit lang baff zurück ließ und mich mehr als solch anderer Superheldenfilm des Jahres 2008 beeindruckte.
"Iron Man" überzeugt auf ganzer Linie mit einem richtig guten Hauptdarsteller und seinem nicht weniger überzeugenden Antagonisten. Robert Downey Jr. ist wie geschaffen für die Figur des Tony Stark/Iron Man, dem seine Verwandlung vom "bösen" zum "guten" nachvollziehbar gelingt und der die absolute Traumbesetzung für den Superhelden ist. Der Gegenspieler, Jeff Bridges verkörpert die Figur des Stane ebenfalls mehr als grandios, nur das Motiv zur Antipathie gegen Stark hätte etwas mehr ausgeleuchtet werden können.
So ist es 2008 mit "Iron Man" gelungen eine weitere Superheldenfigur in das Ensemble der Übermenschlichen zu integrieren, dem 2010 völlig zurecht ein Sequel folgte, das dieser klasse Streifen auch mehr als verdient hatte.
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xlkmx 2011/12/28 03:00:18
Kommentar löschenÜberraschend gut. Definitiv eine der besseren Comicverfilmungen, die sich auch Zeit nimmt, seine Geschichte zu erzählen, ohne gezogen zu wirken.
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hautecouture 2011/12/28 01:33:27
Kommentar löschenich finde es gibt bessere marvel filme.
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Weltenkind 2011/12/28 02:11:26
Antwort löschenWie zum Beispiel?
hautecouture 2011/12/28 02:26:04
Antwort löschenspider-man und x-men.
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doctorgonzo 2011/12/28 10:33:10
Antwort löschenDa musst Du selbst lachen oder? In "Spiderman" erreicht kein Akteur außer Dafoe nennenswerte Form und die Charaktere bei den ersten 3 X-Men Verfilmungen werden, abgesehen von den beiden Alten, brachial langweilig verkörpert.
hautecouture 2011/12/28 11:18:24
Antwort löschenist mein voller ernst.ich mag spider-man,tobey maguire fand ich gar nicht schlecht,aber vor allem james franco hat seine rolle gut gespielt,wie auch willem dafoe.
die x-men filme mochte ich schon immer,da kann man sagen was man will.hugh jackman ist für mich DER wolverine.
Snakeeater 2011/12/28 00:53:57
Kommentar löschenIron Man gehört zu einem der besten Helden Filmen von allen!!!!
Story? Nicht viel aber vorhanden!
Musik? Nur geil!
Action? Spektakulär und viel!!!
Humor? Oh ja!!!
8.0 für einen Film bei dem viel Stimmt. 2 Punkte fehlen weil mehr geht und die Story nicht so sterk durchdacht ist.
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xlkmx 2011/12/28 03:25:41
Antwort löschenAch, für den ersten Teil einer Comicverfilmung war da schon viel Handlung - die meisten werden doch immer recht schnell abgespeist.
Dalia 2011/12/27 23:31:21
Kommentar löschenRobert Downey Jr. hin oder her - leider hat mich der Film auch nicht vom Hocker gehauen. Mein Unterbewusstsein hat sich stets gegen den DVD-Kauf gewehrt, aber als der Film nun im Free-TV lief, wollte ich mir doch ein Bild davon machen. Mit Marvel bin ich - Ausnahme: Batman - nicht wirklich groß geworden und daher war ich nicht voreingenommen oder achtete auf die Umsetzung eines Comics, sondern schlichtweg auf einen abendfüllenden Spielfilm. Und als solchen empfand ich ihn als äußerst schwaches Ergebnis. Die Charaktere erschienen mir alle zu eindimensional (der tote Vincent zu Beginn war wohl der interessanteste Charakter), weswegen ich rein gar nichts mit ihnen anfangen, geschweige denn Sympathien aufbauen konnte - und zumindest eine Identifikationsfigur sollte doch in jeden Film eingebaut sein, damit der Zuschauer mitfiebert, sich anstecken lässt und den Blick nicht vom Bildschirm reißen kann. Tatsächlich habe ich ab der Hälfte nebenbei an einem Kreuzworträtsel gearbeitet, wollte den Film sogar nach dreißig Minuten bereits ein "Okay, war nichts" geben und umschalten. Vor allem die farblosen Charaktere ohne Tiefe haben "Iron Man" für mich fast in den Minusbereich gerissen. 5,5 Punkte gibt es für die schauspielerische Leistung von Robert Downey Jr. und natürlich Jeff "The Dude" Bridges. Und Jarvis, dem Computer. Das war es auch schon.
"Iron Man" ist für mich kein Film, den ich empfehlen und ein zweites Mal gucken würde, trotz charmanter Lacher und einem Downey mit Potenzial.
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Snakeeater 2011/12/28 00:58:44
Antwort löschenDu lobst also Robert Downey Jr. für die Schauspielerische Leistung an einer farblosen und eindimensiolaner Figur? Ich würde sagen das grad bei Iron Man der Character des Tony Stark VIEL Farbe hat!!! Man bekommt am NAfang des Films sofort mit wie er so drauf ist und merkt dafür dann die Entwicklung die er schnell durch macht!!!
summerwine-lee 2011/12/28 11:03:10
Antwort löschenBatman ist NICHT von Marvel, sondern von DC.
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Dalia 2011/12/28 11:55:47
Antwort löschenOh weh, sie verwechselte Marvel und DC - steinigt sie! Steinigt sie!
Aber ja, mein Fehler. Damit wollte ich wohl der Superheldencomicwelt im Großen und Ganzen einen Namen geben.
Snakeeater, von so vielen Ausrufezeichen fühle ich mich angeschrien und an den Oberarmen gepackt und geschüttelt, als müsste ich zur Besinnung kommen und meine eigene Meinung überwerfen! Ja, von allen vorhandenen Charakteren macht Tony Stark den besten Wandel durch und beweist ein bisschen Tiefe. Aber ein Charakter von vielen ... das reicht nicht aus.
Snakeeater 2011/12/28 12:40:25
Antwort löschenEntschuldigung. Sollte nicht Aggresiv wirken. Die Aussagen waren für mich nicht ganz verständlich. Ich möchte von niemanden die Meinung ändern. Keineswegs! Jeder hat das Recht auf eigene Meinung. Mein anliegen war es nur zu zeigen das der Hauptcharacter viel Tiefgang hatte.
Und die Verwechslung von DC und Marvel ist mir auch aufgefallen, fand ich aber nicht so schlimm. Ich hab verstanden was gemaint war.
Keky 2011/12/20 19:41:23
Kommentar löschenAlso in der Regel gibt es ja nur selten gute Filmische Umsetztungen von Comic Helden. Siehe Batman, mit ein paar beeindruckenden Ausnahmen. Aber Ironmen ist wirklich gut, wenn nicht sogar sehr gut gelungen. Tolle Schauspieler, relativ schlüssige Story, Super Effekte und der Spannungsbogen wird auch mit Charme Witz über die ganze Strecke gehalten. Bravo! Mehr davon!!!
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DEADPOOL 2011/12/02 23:33:30
Kommentar löschenRobert Downey Jr. als Tony Stark passt wie die Faust aufs Auge.
Der Film wird der Vorlage absolut gerecht.
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xXxWantedxXx 2011/11/30 13:32:47
Kommentar löschenMit seiner Darstellung liefert Robert Downey Jr. wohl die perfekte Definition für Coolness. Eine einzigartige Lässigkeit und Nonchalance gepaart mit Sprüchen, die in Sachen Schlagfertigkeit nur schwer zu übertreffen sind. Ohne Downey Jr. wäre 'Iron Man' nicht das, was er nun ist. Großartiges Actionkino mit fantastischen Darstellern, der Dude ist ja schließlich auch noch mit von der Partie, ausgereiften Effekten und einem nicht minder grandiosen Soundtrack. Fucking entertaining.
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RoosterCogburn 2011/11/27 22:10:50
Kommentar löschenEin Robert Downey jr. den man gerne wieder zusieht. Er spielt so enthusiastisch, das es eine Freude ist zu zusehen. Und diese Überheblichkeit und Arroganz seiner Rolle, Tony Stark, macht schon wieder Spaß. Dieser IRON MAN gefällt. Eine der wenigen, wirklich sehenswerten Comic-Adaptionen, der letzten zehn Kinojahre.
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MissingNo 2011/11/26 00:58:03
Kommentar löschenIch habe ein unerklärliches Faible für Iron Man und denke, dass Iron Man eine der besten Comic Verfilmungen ist, die es gibt. Sehr simple aber keinesfalls dümmliche Unterhaltung.
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Kreaexo 2011/11/15 17:08:46
Kommentar löschen'Iron Man' ist eine sehenswerte Comicverfilmung mit guter Action, geilen Animationen bzw. Effekten, charismatischen Schauspielern und ohne sonderlichen Tiefgang. Was will man mehr?
Die Story ist kompakt und lässt kaum noch Fragen offen. Die Dialoge sind humorvoll und die Aussprüche von Robert Downey Jr. mindestens zum Schmunzeln, andere auch zum Brüllen komisch. Außerdem ist der Soundtrack einfach ganz große Klasse. Ich als Hard Rock-Fan komme schon allein wegen diesem voll auf meine Kosten, daher ist ein Punkt meiner Bewertung auch nur für diesen Soundtrack.
Ein Film, den man sich ruhig mal anschauen sollte, wenn man auf kurzweilige Unterhaltung auf ist. Obendrein liefert der Abspann noch einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Teil.
PS: Mir fällt gerade auf, dass ich in letzter Zeit viele Filme mit 8.0+ Punkten bewertet habe. Ich sollte mal wieder auf schlechtere Filme umsteigen, aber das hat noch Zeit.
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FilmFreeza 2011/11/15 17:57:15
Antwort löschenSchöner Kommentar
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