Irreversibel
Irreversible (2002), FR Laufzeit 99 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kinostart 11.09.2003
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141 Kommentare
Keine ?
von Gaspar Noé, mit Monica Bellucci und Vincent Cassel
Irreversibel. Weil die Zeit alles zerstört. Weil bestimmte Taten nicht gut zu machen sind. Weil der Mensch ein Tier ist. Weil der Wunsch nach Rache ein natürlicher Impuls ist. Weil die meisten Verbrechen nicht bestraft werden. Weil der Verlust eines geliebten Menschen einen trifft wie ein Blitz. Weil die Liebe der Ursprung des Lebens ist. Weil Vorahnungen den Lauf der Dinge nicht ändern. Weil die Zeit alles aufdeckt. Das Schlimmste und das Beste. Alex wird auf dem Heimweg von einer Party brutal vergewaltigt und misshandelt. Sie ist alleine nachhause gegangen ohne ihren Freund Marcus, von dem sie ein Kind erwartet und der nicht in der Lage ist, die zarten Gefühle, die zwischen ihnen bestehen, zuzulassen. Ohne Pierre auch, ihren Ex-Freund, der sie noch immer liebt. Was folgt, ist eine Jagd von Marcus und Pierre, getrieben von Verzweiflung und blinder Rache. Eine Irrfahrt durch die Nacht, die in einem Sado-Maso-Club der Schwulenszene mit einem Mord endet, der genauso sinnlos ist, wie die Tat an sich. Der Falsche wird gerächt, die Dunkelheit wird nicht vertrieben. Die Geschichte wird rückwärts erzählt, vom unfassbaren Dunkel ins alltägliche Licht, das uns nicht davor bewahrt, dass die Zeit alles zerstört.
Cast & Crew
-
Gaspar Noé
-
Monica Bellucci
-
Vincent Cassel
-
Albert Dupontel
-
Philippe Nahon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philippe
-
Jo Prestia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le Tenia
Regie
Schauspieler
-
Gaspar Noé
- Genre
- Thriller, Drama
- Ort
- Paris
- Handlung
- Aggressivität, Aphrodisiakum, Bosheit, Brutalität, Drogen, Ehe, Ehekrise, Eifersucht, Ex-Freund, Ex-Freundin, Feuerlöscher, Gewalt, Homosexualität, Identität, Irrtum, Messer, Moral, Nachtklub für Schwule, Nachtleben, Opfer, Poppers, Prostituierte, Rache, Sadomasochismus, Schwangerschaft, Schwangerschaft und Geburt, Selbstjustiz, Sex, Sexualität, Sexualverbrechen, Streit, Suche, Swingerclub, Tatort, Transsexualität, Trauma, Täter, Unmenschlichkeit, Verbrechen, Verfolgung, Vergeltung, Vergewaltigung, Verhaftung, Verwechslung, Wahnsinn, Wut und Hass
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Irreversibel
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Kritiken (6) — Film: Irreversibel
Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de
Kommentar löschen„Nenn mich Papa, du sollst mich Papa nennen du verdammte Schl..pe“
Die Story ist richtig durchgeknallt, insbesondere durch die Rückwärts spielende Variante. Im Kopf ist Regisseur Gaspar Noé scheinbar nicht ganz sauber, sonst würde nicht so was bei rauskommen wie hier zu sehen. Der Epileptiker wird sich am Ende auch noch freuen und abdrehen.
Ein Wahnsinns Film!
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Candide: Film-Rezensionen.de
Kommentar löschenNochmals grob zusammengefasst geht es hier um Zerstörung. Um Zerstörung die durch nur allzu menschliche Triebe herbeigeführt wird, um die Zerstörung unseres momentanen und zerbrechlichen Glücks, um die Zerstörung dessen das wir alle kennen und fürchten.
Das eigentliche Kontroverse an Irreversiblè ist demnach nicht die Brutalität und auch nicht der schonungslose Umgang mit seinem Publikum, sondern vielmehr die Tatsache, dass die letztendliche Aussage nicht einhergeht mit dem was uns Hollywood & Co weismachen will: es gibt kein Happyend, denn die Zeit zerstört alles.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenGaspar Noés Erstling Menschenfeind war ein filmisches Schwergewicht in den Mägen des Publikums, sein Nachfolger Irreversibel übertrifft den Vorgänger in allen Punkten und ist ein Meisterwerk, dass beispielhaft zeigt, welche Kraft das Medium Film entwickeln kann.
Nach Starten des Films läuft dunkelrote Schrift auf schwarzem Grund von unten nach oben - der Abspann. Ähnlich wie Memento wird Irreversibel rückwärts erzählt, ist jedoch keine bloße Kopie, Noés Version ist konsequenter. Überhaupt dient das Erzählschema keinem Selbstzweck: zum einen ist es sicherlich ein Zugeständnis an den Zuschauer, das Ende am Anfang der Handlung entlässt sein Publikum mit einem kleinen Brückenschlag zur Normalität an Stelle des bösartigen Schlusses. Andererseits ist das Umkehrprinzip ein narrativer Clou: Die Handlung startet im Finale mit wutentbrannten Männern und Gewalt, die Hauptfiguren agieren abstoßend, dies schockiert und entfernt die Protagonisten weit von aller Antiheldenromantik…
Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
stalker 2010/04/11 22:38:49
Antwort löschenSchlau schlau, deine Kritik, sprachlich ausgereift. Äußerst gelungen.
Filmsuechtiger 2010/04/11 23:41:49
Antwort löschenVielen Dank :)
McAlloon 2010/04/11 23:55:24
Antwort löschen"Zeit zerstört alles!"
Ein verdammt harter Magenschwinger von einem Film. Sowas sieht man nicht alle Tage und das ist wahrscheinlich auch gut so.
DTokarsky 2011/05/06 13:10:06
Antwort löschenSehr gute Kritik
BasinCity 2011/05/16 19:49:51
Antwort löschenZweifelsohne sprachlich überaus souverän geschrieben, dennoch bin ich etwas überrascht, wie wenig du tatsächlich in deinem erklärten Lieblingsfilm siehst.
Alle 7 Antworten zeigen
Filmsuechtiger 2011/05/29 11:45:36
Antwort löschenWie "wie wenig ich sehe"? Inhaltlich? Filmgrammatisch? Ich dachte eigentlich, dass ziemlich deutlich wird, wie sehr ich Irreversibel schätze.
Shritz 2011/09/19 22:39:38
Antwort löschenNoch immer das bisher beste was ich zum Film gelesen habe! Hätte ich drei Hände würdest du mit jeder einen erhobenen Daumen bekommen :)
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDas zweifelhafte Image des „Skandalfilms aus Cannes 2002“ eilte dem zweiten Spielfilm des Franzosen Gaspar Noe voraus. Das tut dem Film nicht gut, läßt es ihn doch wie ein spekulatives Werk des Exploitation-Kinos daher kommen.
Mit einer ungeheuren Intensität wird man von Schwindel erregenden, rauschhaften Bildern in die altbekannte Kinogeschichte der Blutrache gesogen. Dustin Hoffman hat sie uns in WER GEWALT SÄT (1971, Sam Peckinpah) schon mal erzählt. Auch Charles Bronson konnte in EIN MANN SIEHT ROT (1974, Michael Winner) nicht mehr an sich halten. DIE FRAU MIT DER 45er MAGNUM (1980, Abel Ferrera) nahm die Sache gleich selbst in die Hand. Nur wird diesmal, getreu dem Motto des Films „Zeit zerstört alles“, die Geschichte einer Rache von hinten nach vorne erzählt. Aber nicht nur dieser Formale Kniff macht aus IRREVERSIBLE etwas Besonderes. In optisch in einander verwobenen Kamerafahrten (oder besser Kameraflügen) erleben wir einen Tag im Leben von Marcus, seiner…
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
JimSommer 2010/01/31 14:33:16
Antwort löschen"IRREVERSIBLE" ist einfach nur menschenverachtend, es bleibt das Gefühl von Ekle und Wut. Da ist nichts was man gesehen haben müsste. Der Film macht einen fertig, wenn man kein abstuftes Emotions-Zombie ist.
Wenn es extrem sein soll, ist ein Film wie "HIGH TENSION" ist schon grenzwertig, ohne jedoch die Schwelle zur menschenverachtenden Gewalltorgie zu übertreten, da die Gewallt als Special-Effekt abstrahiert werden kann.
Anders in "IRREVERSIBLE", hier wir die Zerstörung von Körper und Seele derart pervers unerträglich ausufernd celebriert, dass ich mich beschmutz und beschämt gefühlt hab, diesen abartigen Film bis zum Ende gesehen zu haben.
Der Film geht nicht klar, die Form der Gewaltdarstellung ist einfach nur hochgradig Asozial und indiskutabel mit nichts dramatisch zu rechtfertigen!
BeHelmet 2010/02/04 23:23:43
Antwort löschenIm Gegensatz zu "High Tension" erzählt "Irreversibel" eine nachvollziehbare und logische Geschichte.
Meiner Meinung nach ist der Film zutiefst "menschlich".
Was auch immer das heißen mag...
Alle 4 Antworten zeigen
Filmsuechtiger 2010/04/02 00:58:50
Antwort löschen@ Jim: gerade dass die Gewalt nicht abstrahiert werden kann, dass man eine Vergewaltigung nicht einfach konsumieren kann oder gar sollte, macht die Intention des Films aus und reicht als Daseinsberechtigung.
Olilotron 2011/04/04 09:04:21
Antwort löschenEine hervorragende KRitik!
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenMeisterlich umgesetzte Konsequenz aus Gaspar Noe's MENSCHENFEIND. "Die Zeit zerstört alles" und so beweißt Noe das all die körperlichen Leiden nichts im Vergleich zu den psychischen Schmerzen sind, die im Anschluss folgen. Schmerzhafte Entladung mit unabdingbarer Durchschlagskraft.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Strikerth 2009/12/02 15:08:27
Antwort löschenachso na dann...
MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty
Kommentar löschenFilmische Unverschämtheit, die auf tabubruch setzt und doch nur anwidert.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 27 Antworten
BeHelmet 2010/01/22 00:05:00
Antwort löschenEinspruch!
ska-p_lyric 2010/01/26 17:54:37
Antwort löschenDie Aussage des Films kann man meiner Meinung nach nicht so herunterspielen.
JimSommer 2010/01/31 16:03:17
Antwort löschen@ ska-p_lyric - Kommen wir also mal konkret zu den Aussagen des Films:
* Frauen sind dumm, Konsequenz selber schuld wenn sie vergewaltigt werden.
* Frauen-Hasser + Frauen-Vergewaltigter sind in der Gay-Szene zu finden. (sehr logisch)
* Selbstjustiz ist okay, besonders wenn der Betrachter unerträglich lange
und detailliert zusehen kann wie ein Kopf zertrümmert wird, bis nur noch
ein blutiger Brei übrig ist.
* Und um das Bild abzurunden, sind die Typen im Gay-Club alles nur hirnlos fickende Monster, die unbeteiligt dabei zusehen wie ein Mensch abgeschlachtet wird.
Wer den Streifen als Anti-Gewalt Film verkaufen will, sollte ich mal fragen was der Film wohl bei physisch labilen Menschen anrichten könnte.
Der Film ist in alle Fassetten einfach nur zu kotzen, wie unreflektiert so ein Mist konsumiert wird ist echt der posttraumatische Real-Life-Horror!
BeHelmet 2010/02/04 23:31:55
Antwort löschenDas Szenario ist mit Sicherheit fragwürdig. Vieles an deiner subjektiven Darstellung des Films kann ich aber nicht nachvollziehen.
Ich wurde zu stark mitgerissen. War auch schockiert.
Aber bitte beschränkt euch doch nicht immer nur auf die (wenigen) richtig schlimmen Szenen.
Es ist ein Kunstwerk (und NUR ein Film).
Dafür sprechen (wie meist) schon die Diskussionen die man darüber führen kann.
p!vo 2010/02/14 17:13:12
Antwort löschenKann mich nur anschließen.
Ein Film den die Welt nicht braucht.
Mehr gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen...
Ticallion 2010/08/04 14:38:54
Antwort löschensobald ein film ein bisschen härter oder kranker wird, ist er für dich eine unverschämtheit, siehe 8mm. aber du solltest deine augen nicht weiterhin vershliessen. ja es gibt sadismus und gewalt in der welt. aber vielleicht ist dann doch toy story besser...
ihre-herrlichkeit 2010/08/31 19:58:37
Antwort löschenNein, er hat Recht. Es hat nichts mit hart sein zu tun, sondern darum, dass es geheuchelt ist. Es wird keine häßliche Kampflesbe vergewaltigt, sondern Monica Bellucci in einem quasi-Negligé. Also Männerphantasie pur (selbst ich als hetero-Frau saß vorher sabbernd vorm Bildschirm). Es ist eine Unverschämtheit, eine gewaltsame, widerliche Wichsvorlage zu kreieren unter dem Deckmantel der Gesellschaftskritik.
milseN 2010/09/17 03:30:08
Antwort löschenWenn Du selber sabbernd dasaßt dann solltest Du gerade verstehen können was den Film ausmacht.... naja.
ihre-herrlichkeit 2010/09/17 10:28:41
Antwort löschenÄh...ja. Tue ich auch. Es wird im Film lediglich eine Vergewaltigungsphantasie der Männer ausführlich befriedigt und inszeniert, in der die geile Bellucci vorkommt, die einen schon mit ihrem Negligé den ganzen Film über gereizt hat. Und das alles wird dann als Tabubruch verpackt und - zack! Der Film geht weg wie warme Semmeln. Versuch mal den Film als Torrent zu kriegen. Du siehst über 1000 Seeds und Leecher für den Vergewaltigungsausschnitt, für den Film selbst nur ein paar S/L.
Tyler__Durden 2010/09/18 18:23:06
Antwort löschenAlso ich bin ein Mann und ja Bellucci ist Männerphantasie pur. Aber zu keinem Moment habe ich in irgendeiner weise sexuelle Befriedigung bei der Vergewaltigung gespürt. Ganz im Gegenteil ich war physisch fertig nach der Szene. Was Noe hier gemacht hat ist in keinster weiße Sadistisch oder eine (wie du es fragwürdig ausgedrückt hat) Wichsvorlage. Wackelt er mit der Kamera herum und zeigt uns diesen zerstörerischen Akt von allen Seiten? Sehen wir ihren Intimbereich oder ihre Brüste die ganze Zeit in Großaufnahme? Nein. Die Kamera wird distanziert hingelegt und beobachtet, zeigt auf. Was der Zuschauer dann fühlt bei dieser Szene ist seinem Unterbewusst zuzurechnen. Das war die Absicht von Noe, das so Leute wie du sich ertappt fühlen. Und wenn du dies als reine Männerfantasie abtust sagt das einiges über dich aus.
ihre-herrlichkeit 2010/09/19 04:13:48
Antwort löschenAch, bitte. Man muss jetzt nicht persönlich beleidigend werden, nur weil man unterschiedlicher Meinung ist.
Muss man unbedingt pornographische Inhalte sehen, um bewusst stimulieren zu wollen? Es ist doch naheliegend, dass ich mir die Frage stelle, warum ausgerechnet Bellucci 10 Minuten lang ausführlichst vergewaltigt wird und nicht irgendeine 08/15 Braut oder gar ein häßliches Weib. Wenn es nämlich nur darum geht, zu beobachten, muss es doch nicht so ne extrem geile Frau sein und das noch in so einem extrem geilen Outfit?
Ich nenne dir ein Beispiel (von mehreren!) für meine Vermutung: Ich habe eine Studivz-Gruppe gefunden, die folgendermaßen hieß: "Alleine in der Unterführung mit Monica Belucci" < Was sagt das für dich aus? Dass die Männer das alle wie du so schrecklich gefunden haben???
Tyler__Durden 2010/09/19 10:34:34
Antwort löschenNein das heißt nur das es ein Haufen dummer Leute auf diesem Planeten gibt die sich mit so was auf geilen. Das hat nichts mit dem Film zu tun. Solche Leute finden allein schon die reine Vorstellung befriedigend. Das sollte aber klar sein. American History X ist z.B. ein sehr populärer Film unter der Neo Nazi Szene. Ist der Film deswegen Pro Nazi? Nicht wirklich. Also solch Infantile Beschuldigungen sind traurig. Dir hat der Film nicht gefallen, hast dich vielleicht ertappt gefühlt. Das ändert nichts an der Tatsache das diese Tunnel Szene von Intention und Formeller Ausführung das komplette Gegenteil einer Wichsvorlage ist. Jedenfalls für jeden Menschen der nicht von Vergewaltigungs-Fantasien träumt.
Ich zitiere mal von der Kritik von Marcus Stiglegger:
"Diese ebenfalls in einer langen Einstellung gezeigte Sequenz ist vor allem deshalb bemerkenswert, da hier der Vergewaltigungsakt, der permanent von Tenias erniedrigenden Äußerungen begleitet ist, explizit als Zerstörungsakt gekennzeichnet ist. Ein sexueller Aspekt tritt auf der Handlungsebene weitgehend in den Hintergrund, zumal es das Ziel des eigentlich Homosexuellen Täters ist, den Körper dieser "high society bitch" - wie er sie beschimpft - zu vernichten."
Deshalb war es auch Bellucci, diese wunderschöne Frau zu der man sofort eine Verbindung hat die es getroffen hat. Das war der Punkt an der Sache.
Sollst das jetzt bitte nicht als Beleidigung verstehen aber solche Anschuldigungen sind sehr Oberflächlich.
ihre-herrlichkeit 2010/09/19 17:41:08
Antwort löschenEs gab mal eine Studie, bei der festgestellt wurde, dass Männer beim Anblick von Vergewaltigungsszenen sexuelle Erregung verspüren. Das ist an sich auch nicht verwerflich, denn das besagt ja nicht, was die Männer tatsächlich für eine Einstellung zur Vergewaltigung haben. Es ist ja trotzdem ein sexueller Akt.
Noé hat aber eben mit der bereits vorher schon stark erotischen Darstellung von Bellucci diesen Mechanismus verstärkt und gefüttert.
Ich frage mich, warum du immer wieder betonst, ich würde mich ertappt fühlen? Ich bin eine heterosexuelle Frau und bemerkte schon mehrmals bei Noé, dass dieser gerne unter dem Schleier des Tabubruchs Perversionen reizvoll erscheinen lassen will. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass Männer, die vehement betonen, sich von dieser Szene so abgestoßen zu fühlen, sich ertappt fühlen und in die Offensive gehen.
Das mit der Nazi-Szene ist ein gutes Argument. Jedoch glaube ich kaum, dass alle Männer, die sich an dieser Szene aufgeilen, grundsätzlich Vergewaltigungsphantasien haben. Die "Zerstörung des Körpers dieser High-Society Bitch" sehe ich nur als Scheinargumentation von Noé (auch, wenn er es selbst nicht so gesagt hat, man es aber so deuten kann und auch soll), um eben das Eigentliche, die sexuelle Erregung, unbeschadet darstellen zu dürfen und sich somit von der Angreifbarkeit zu immunisieren. Nachweisen kann man es ihm natürlich nicht, aber das ist nunmal mein Eindruck.
Ich kann deine Sicht der Dinge absolut nachvollziehen. Aber versuche bitte auch, meine Sicht zu verstehen.
Tyler__Durden 2010/09/19 18:08:55
Antwort löschenWie gesagt sollte nicht persönlich sein. Jetzt kann ich deinen Standpunkt aber besser verstehen.
Let's agree to disagree
ihre-herrlichkeit 2010/09/19 18:12:04
Antwort löschenok ^^
ozlow 2011/01/07 17:36:24
Antwort löschenauch wenn die diskussion eigentlich schon gelaufen ist, wollte ich noch was hinzufügen:
Vielleicht noch wichtiger als die Vergewaltigung an sich ist 1. das unverständlich harte Zusammenschlagen Belluccis nach der Vergewaltigung und 2. das Auftauchen des Passanten im Hintergrund, der erkennt was hier passiert und sich einfach wieder verzieht.
Natürlich weiß Noé genau, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist eine attraktive Frau auf der Leinwand so explizit und gewlatsam vergewaltigen zu lassen. Kritiken wie die von ihre-herrlichkeit sind quasi vorprogrammiert.
Ich behaupte Noé vermischt hier vorsätzlich zwei gegensätzlich Dinge: Den primitiven Wunsch, sich animalisch zu benehmen und die Angst davor mit Gewalt konfrontiert zu werden. Selbst wenn der Zuschauer eine zeitlang auf die Vergewaltigung einsteigen sollte (was tatsächlich gar nicht so leicht ist, denn es ist für mich ziemlich eindeutig, dass man sich hier völlig geschlechtsneutral mit Bellucci identifizieren wird), wird durch den Passanten die Reflexion wieder eingeschaltet (hier wird auch dem erbärmlichsten Flachwichser die Errektion schwinden). Und spätestens wenn der Täter Bellucci völlig grundlos zu Brei schlägt, ist es selbst für letzten Gorehound eindeutig zu viel des guten. Man bekommt Angst vor derart unmenschlichen Verhaltens. Und dafür ist es tatsächlich sehr wichtig, dass man vorher Bellucci selbst so sexuell attraktiv fand, denn hier ertappt man sich rückwirkend bei dem Bedürfnis, mehr von ihr zu sehen. Ich würde so weit gehen zu behaupten, viele Leute haben sich den Film nur angesehen, weil sie gehört haben, dass es eine explizite Szene mit Monica Bellucci gibt - und das ist die Quittung.
Ich sehe Noé als einen moralischen Filmemacher, der Lust an Sex und Gewalt hat und weiß, dass er damit auch ein Publikum finden wird - und dann das Publikum und sich selbst eben dafür bestrafen will.
Übrigens gilt das gleiche für die oft angesprochene Homophobie: Noé ist keinesfalls homophob. Aber Homosexualität ist hier ein Symbol für wildes, animalisches Verhalten. Würde er auf seinem Rachefeldzug durch einen Hetero Swinger Club rennen, wäre das Setting für den Zuschauer unter Umständen noch viel zu erträglich. Dieser Club ist die Hölle, ein schweißtreibender Testosteronkessel. Vicent Cassel wird zu einem rasenden Tier und begibt sich in eine Welt, in der nur wilde, rasende Tiere zu sein scheinen.
Naja, und so weiter. Vielleicht konnte mein kleiner Betrag ja noch einen neuen Punkt machen. Ich bin immer wieder erstaunt wie interessant und diskussionsanregend dieser auf den ersten Blick so einfach gestrickte Film ist...
ihre-herrlichkeit 2011/01/08 20:16:56
Antwort löschenNein, Noé ist ein perverses Schwein, das das Publikum und sich selbst dafür bestrafen will. Außerdem finde ich nicht, dass so eine Meinung wie die meine zwangsläufig aus so einem Film entsteht, denn meine Meinung scheint hier ja leider eher die Ausnahme zu bilden. Die meisten, die den Film gesehen haben, würden sich eher ne Gabel ins Auge stechen als zuzugeben, dass es sie gereizt hat.
ozlow 2011/01/10 11:41:34
Antwort löschenhmm... ich schätze der film würde bei einem massenpublikum vor allem ähnliche reaktionen hervorrufen wie bei dir. aber der streifen wird ja vor allem von cinephilen konsumiert, die ohnehin eine andere schmerzgrenze haben. damit will ich dich nicht als mainstream hinstellen, sondern nur zum ausdruck bringen, dass ich es für eine normale und verständliche reaktion halte.
ich will mir lieber nicht die gabel ins auge stechen und gebe zu, dass es einen gewissen punkt gab, bis zu dem mich sowohl die gewalt, als auch die sexuelle provokation sehr gereizt hat - und hab mich dann hart ins gesicht getreten gefühlt. anders als bei hanecke, in dessen funny games ich den zeigefinger immer schon von anfang an spüre. finde es aber immer spannend, wenn sich ein film so aus dem fenster lehnt.
ihre-herrlichkeit 2011/01/10 14:16:14
Antwort löschenIch glaube kaum, dass die meisten Menschen sich denken: Aha! Er ist ein perverses Schwein, welches uns solche Bilder zum Fressen vorsetzt mit dem fadenscheinigen Grund, gesellschaftskritisch zu sein, jedoch nur dummdreist mit seinen perversen Phantasien hausieren geht. Und niemand kann es ihm nachweisen. Mit Menschenfeind hat er es genauso gemacht. Du sagst, es sei mutig. Ich sage, nicht alles, was mutig ist, muss hoch gelobt werden. Fette Weiber, die sich in Talkshows in Unterwäsche präsentieren, sind auch mutig/gestört. Trotzdem muss man dafür nicht applaudieren, wenn sie das Publikum doch nur anwidern. Ich glaube, in Noé wird viel zu viel hineininterpretiert. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass er händereibend da sitzt und sich darüber freut, dass sich das Publikum "ertappt" fühlt. Er denkt sich höchstens händereibend: "Sauber! Die Schafe haben es wieder gefressen und meinen, alles intellektualisieren zu müssen, dabei kann ich einfach nur meinen Perversionen freien Lauf lassen!"
ihre-herrlichkeit 2011/01/10 14:22:30
Antwort löschenNachtrag: Noé sagt selbst, er hat den Film des Geldes wegen gedreht. Er weiß, womit er das Publikum ködern kann. "Die geile Bellucci wird 10 Min. lang brutalst in den Arsch ge***!!! Das muss ich sehen, Alter! Boah voll krass" Und danach wird sich noch schön wochenlang einen drauf runtergeholt. DAS ist das Massenpublikum. Und das ist auch Noé. Deswegen hasse ich ihn leidenschaftlich.
ozlow 2011/01/10 17:04:57
Antwort löschenkann ich alles gut nachvollziehen. halt mich meinetwegen für ein opfer, aber ich find menschenfeind und irreversible haben dennoch eine qualität, die man nicht überall findet.
das nicht alles was mutig ist deshalb gleich gold ist stimmt natürlich. aber es ist eine gute sache etwas zu wagen, auch auf die gefahr hin, dass es dem publikum nicht gefällt. denn sonst werden filme irgendwann sehr gefällig.
ich habe noch nie gehört, dass er den film wegen der kohle gemacht hat. kann deshalb auch nicht das gegenteil behaupten, aber es gibt wohl selbst für ihn einfachere wege um an geld zu kommen als einen langfilm zu schreiben, produzieren, schneiden, kamera und regie zu führen.
in sachen massenpublikum bin ich doch sehr skeptisch. der streifen hat weltweit noch nicht mal 8 millionen dollar eingespielt. da kann man wohl kaum von massenkompatibilität sprechen.
ihre-herrlichkeit 2011/01/10 17:23:37
Antwort löschen"Eingespielt", ja. Wenn du weiter hochscrollst bei den Antworten zu diesem Kommentar wirst du lesen, dass ich bei den Torrents vor 3 Jahren Irreversible-den Film kaum finden konnte, hingegen "Irreversible-rape scene" mit 1000 Seeds und über 2000 Leechers ausgestattet war. In gängigen Pornoseiten findet man sogar unter dem Stichwort "Monica Bellucci" die Vergewaltigungsszene. ^^Der Film ist nicht sooo underground und unbekannt, wie er gerne wäre. Sowas spricht sich schnell rum, da muss man kein Cineast für sein oder ausschließlich anspruchsvolles Kino mögen, um mal davon gehört zu haben.
Ja, er hat sich aus dem Fenster gelehnt und jede Menge Lob dafür geerntet. Wenn man sich hier umschaut, ist die Anzahl der negativen Kritiken doch ziemlich rar gesät. Da hat er ja schon gewonnen.
Ticallion 2011/01/11 19:13:11
Antwort löschenHat er!
xcharliex 2011/03/28 18:57:30
Antwort löschendas "rape-scene -torrent"-argument ist doch keines. dadurch, dass man nur die vergewaltigung schaut, ist sie dem kontext enthoben - und hat überhaupt keine aussage, anders als der film im gesamten. gerade weil einige sich nur diese szene anschauen wollen, sind sie mit den leuten, die sich den ganzen film anschauen, nicht zu vergleichen.
wenn der film auf diese szene reduziert wird, trifft man wohl den kern. dieser allein hat mit dem ganzen apfel aber nicht viel gemein.
ihre-herrlichkeit 2011/03/28 19:44:04
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freakualizer 2011/04/13 23:54:24
Antwort löschenIch fand den Film doof, finde hier auch keine Kunst, wie hier so oft bemerkt und die Vergewaltigungsszene stösst mich genauso ab, wie ähnliche bei anderen Filmen auch. Unabhängig, ob da die Bellucci oder Ms. NoName vorkommt. Gerade die erste (letzte Szene), hat mir aufgrund der unerträglichen Sounduntermalung und der Kamerafahrten die Lust auf den Film schon genommen. Bin nur dran geblieben, weil ich dachte, irgendwas muss er doch haben, bei all den guten Kritiken/Kommentaren. Hab ihn aber dann in der 78. Minute ausgemacht, war zu sgelangweilt.
(´Nen Porno mit der Bellucci würde ich zwar gucken, aber der Film ist Schwachsinn und wen die Szene anttörnt, der gehört in Therapie.)
Tyler__Durden 2011/09/17 15:15:42
Antwort löschenVielen Dank.
Kommentare (135) — Film: Irreversibel
Kommentar schreibencmd_1 2012/01/03 19:47:38
Kommentar löschen"Verstörend". So wird dieser Film von vielen bezeichnet. Die Frage ist bloß: Was ist daran verstörend? Vergewaltigungen und Prügeleien mit Todesfolge sind nun auch mal in der westlichen Gesellschaft Teil des Alltags. Sie mögen vielleicht nicht das sein, was das Gutmenschtum in der Realität als auch im Film sehen möchte, dennoch gehören sie unabdingbar zu unserer Welt. Damit ist es auch völlig legitim, dass der Regisseur diese Verbrechen sehr deutlich als Mittel nutzt, um dem Zuschauer seine Nachricht näher zu bringen. Schade ist dabei bloß, dass der Zuschauer diese durch die umgekehrte Chronologie bereits in den ersten Minuten versteht. So wird der danach folgende restliche Film nur noch zu einer sehr langatmigen und sehr inhaltslosen Farce. Die ungewöhnliche Kameraführung ist dabei anfangs vielleicht noch interessant, nach wenigen Minuten wird sie einfach nur noch nervig. Wirklich positiv hervorzuheben ist leider nur der sehr passende Soundtrack. Eine richtig herum verlaufende Chronologie hätte den Film zwar nicht retten können, aber sie hätte dem Film erheblich mehr Spannung geben können.
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Diggler27 2012/01/15 19:26:16
Antwort löschenIm Grunde eine treffende Rezension; dieses herablassende Gerede über das "Gutmenschentum" kann ich aber kaum noch ertragen. "Verstörend" ist der Film, weil er eben 8 (!!!) Minuten knallhart auf eine widerwärtige Vergewaltigung draufhält. Wenn so etwas zu deinen täglichen Erfahrungen gehört und du deswegen so abgebrüht bist, daß es dich nicht mehr schockieren kann, dann willkommen im "Bösmenschentum".
The_Comedian 2011/12/31 17:51:26
Kommentar löschenDie fundamentale Bedeutung dieses außergewöhnlichen Streifens ist schnell gefunden, bedenkt man doch den Titel in seiner Wortbedeutung in Relation zum Lieblings-Spielball der Handlung, dem Faktor Zeit. Was einmal geschehen, ist unabänderlich! Unbarmherzig-detailgetreu und äußerst-erschreckend realitätsnah wird dem Zuschauer ausgerechnet die ´schönste Nebensache der Welt´ präsentiert, und zwar in Gänze ihres (un)möglichen Spektrums, das heißt von Liebe und Kindersegen bis (Selbst)hass und Gewalt. Schnitte und Kameraführung dürften dabei als ´Kunst für sich´ gelten, denn in einer beeindruckenden, im wahrsten Sinne des Wortes schwindelerregenden ´Tour-de-force´, einem bisweilen fast unerträglichen Bilderreigen, wird man vom Ende zum Anfang der Geschichte geführt. Man nimmt durch die beklemmende, permanente Intensität beinahe persönlichen Anteil an den Gefühlen der Protagonisten, obwohl es eigentlich um nur ein Gefühl geht: Rache! Die moralische Bewertung dieser in der Gesellschaft äußerst umstrittenen Emotion interessiert die Macher von `Irreversibel´ nicht im Geringsten, sie können es sich allerdings auch leisten, nicht nur aufgrund des Indie-Charakters des Filmes, liefern sie doch lediglich einen erschütternden Tatsachenbericht des Schicksals, oder wie auch immer man es nennen mag, ab. Die ´ewige Leier´ vom ´Happy End´ wird durch die zeitlich umgekehrte Erzählfolge zum nichtigen Diskussionspunkt, denn es entscheidet einzig und allein die Perspektive.
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Chris12zero 2012/01/10 17:57:39
Antwort löschenKlasse geschrieben !! ;-)
The_Comedian 2012/01/11 19:41:12
Antwort löschenDanke, Mann:-)
VisitorQ 2011/12/31 10:04:59
Kommentar löschenWas den Film angeht bin ich nach wie vor geteilter Meinung. Einerseits finde ich ihn wunderbar konsequent und gut durchgezogen aber auf der anderen Seite hat er so viele Längen und man langweilt sich zu tode... Aber das soll ja so sein und das macht ihn dann wieder gut. Irgendwie. Oder? Hm. Das ist wie mit Oliven. Ich mag keine Oliven aber immer wenn ich die Möglichkeit habe Oliven zu essen, tue ich das.
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Chris12zero 2011/12/21 22:08:22
Kommentar löschenFuck, was ist "Irreversibel" bloß für ein verstörender Hirnfick !!
Ekelerregend, abstoßend bis abartig und doch zugleich faszinierend bannte mich dieser Folterporno um die sich rückwärts erzählende Geschichte um Rache, Vergewaltigung und inniger Liebe mit enorm viel Kopfschmerz in meine Couchlehne ...
Der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang, Bilder die sich in die Augen brennen wie Säure, dazu untermalende Musik, die dich innerlich maltretiert und deine Nerven ordentlich stimulieren und als Zugabe gibt's obendrauf noch das Ehepaar Cassel/Bellucci ("Dobermann") in Hochform !!
Dieser Film ist echt verdammt schwierig zu beschreiben und vor allem zu bewerten, da er mich einerseits anwiederte und dennoch bis zum Ende fesseln konnte ...
Müsste ich "Irreversibel" in Kurzform beschreiben, würde ich vermutlich sagen, dass dieser Film ein kleines, filmisches Meisterwerk an Verstörung, Beklemmung und Faszination gut verquirlt mit einem Tropfen Brechreiz ist, aber das muss jeder für sich selbst raus finden und ich persönlich kann jede Wertung von 0-10 nachvollziehen ...
Fazit: Hirnfickender Scheißfilm, abstoßend, menschenverachtend und dennoch auf abartige Weise irgendwie faszinierend und fesselnd gemacht ...
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SoulReaver 2011/12/21 23:12:45
Antwort löschenGanz ganz großer Film. Wie alles von Noé :)
Chris12zero 2011/12/21 23:54:40
Antwort löschenBei 'ner Zweitsichtung könnte meine Wertung iwann sogar noch steigen ... ^^
SoulReaver 2011/12/21 23:56:54
Antwort löschenSolltest dir auch (falls dus noch nicht getan hast) 'Menschenfeind' und 'Enter the Void' anschauen. Aber vor allem letzterer haut extremst rein.
Chris12zero 2011/12/22 00:02:33
Antwort löschen... die stehen beide schon lange auf meiner Merkliste und werden sicher in absehbarer Zeit von mir konsumiert !! ;-)
Murphante 2011/12/23 18:33:23
Antwort löschenohhh "Enter the Void" kenn ich noch nicht .. aber "Menschenfeind" kann ich auch nur empfehlen ... also der ist irgendwie cool aber mindestens genauso verstörend ... muss man auch bissl mit Humor nehmen ... das Ende nun leider nicht ... aber schau es dir selbst an ... es gibt aber halt teilweise schon witzige Szenen wo man echt das gleiche denkt wie der Hauptdarsteller ;-)
SoulReaver 2011/12/23 21:34:22
Antwort löschenDas Ende isn übler Tritt ins Gesicht.
The_Comedian 2011/12/29 12:08:24
Antwort löschen... bin jetzt noch interessierter, habe den Film schon lange vorgemerkt! Mal schauen...:-)
Chris12zero 2011/12/29 12:44:43
Antwort löschen@ The_Comedian: Dann bin ja mal gespannt auf deine Wertung !! ^^
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The_Comedian 2012/01/10 14:28:20
Antwort löschen... oh Mann, drastisch, vorallem Unterführungs,- und Feuerlöscherszene! ... siehe Kommentar:-)
Chris12zero 2012/01/10 17:58:42
Antwort löschenGelesen und für gut befunden !! ;-)
G0DsTylA 2011/12/21 00:42:18
Kommentar löschenEin wirklich guter Film der durch die vergewaltigung in der mitte schokiert und sich das durch den ganzen Film zieht und wirkt. Bei mir wars zumindest so ich konnte diesen gewaltakt zu keinem zeitpunkt vergessen, dadurch waren auch im ruhigen teil der story dinge die mich gertoffen habe!
Und die tatsache das der Film rückwärts erzählt wird, hat mir wirklich gut gefallen den dadurch hat vieles eine ganz andere wirkung! Warscheinlich hätte einiges auch besser gewirkt wäre der Film richtig rum gelaufen, auch die Kameraführung fand ich echt klasse. Der ein oder andere wird vielleicht weggesehen haben und da rede ich jetzt nicht von den gewaltszenen sondern der Kameraführung, ich fand sie dennoch klasse.
Ein außergewöhnlicher Film! Vielleicht bin ich schon ein kleiner Fan von Gaspar Noé den Menschenfein fand ich schon gut, Irreversibel noch viel besser und in den nächsten tagen stürze ich mich dann über Enter the void ich bin schon gespannt.
Von mir eine klare empfehlung! Für mich ein Meisterwerk mehr sollte mann jetzt garnicht mehr sagen!
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budni 2011/12/20 21:41:20
Kommentar löschenNormalerweise würde ich nach 25 Minuten keinen Film bewerten. Normalerweise schalte ich auch bei richtig schlechten Filmen nicht aus. Aber diese Film hat keine weitere Minute meines Lebens verdient. Die Kameraführung, der Ton, die Musik, alles in den ersten 25 Minuten ist reiner Schrott.
Vielleicht habe ich einfach nicht den richtigen Geschmack für sowas, schocken kann mich eigentlich auch recht wenig, aber der Film hat mir hier fast Übelkeitsanfälle bereitet... nur wegen "Kunst" und "Inszenierung" und was ich hier nicht noch für einen Quatsch lesen musste.
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ProjectChaos 2011/12/20 23:25:13
Antwort löschenFand den Film auch nicht besonders gut, aber die Kameraführung war richtig klasse.
HxC_Moe 2011/12/14 20:59:13
Kommentar löschenSehr guter und schräger Film. Interessant ist dass er vollkommen von Anfang bis Ende rückwärts gedreht ist. Das geht so weit (also nicht wie bei Memento), dass er sogar mit dem Abspann beginnt. Der Film ist sehr schwierig und anstrengend anzusehen. Vorallem sind die Gewaltszenen, auch wenn es nur zwei davon gibt, sehr hart und wirklich nichts für Schwache Nerven. Der ganze Film wirkt einfach so grauenhaft realistisch, dass es kaum auszuhalten ist. Ich denke mal es ist ein Sozialdrama, das einfach zeigt dass manche Dinge einfach passieren, und nicht aufzuhalten sind. Zudem zeigt er auch, welche Taten zu welchen Konsequenzen führen. Besonders eindrucksvoll wird das durch die umgekehrte Reihenfolge der Ereignisse gezeigt. Leider hat das hier auch einen Haken. Denn der Film ist so schwer konsumierbar, dass man sich ihn wahrscheinlich nur einmal ansehen wird. Außerdem könnte er beim zweiten sehen langweilig werden, da nach der letzten harten Szene 45 Minuten gar nichts mehr passiert. Das ist zwar alles gut gemacht, aber wenn man bereits kennt was kommt, dürfte das keine Motivation darstellen den Film nochmal anzusehen. Zum einmal gucken genial, für ein zweites Mal erstaunlich ungeeignet.
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Mr. Rastafari 2011/12/07 04:34:57
Kommentar löscheneine eigenart des films ist die antichronologische reihenfolge. welche auf den ersten blick unpassend erscheinen mag, da die erste szene die spannendste ist. diesem film geht es allerdings nich um spannung. wichtig ist das was in den letzten scenen passiert. die entdeckung der schwangerschaft, damit auch die liebe und die letzte szene in der sie das buch liest, welches ihr eigtl die zukunft deutet. aber dazu im nächsten absatz. der film wird gen ende immer glücklicher und lebhafter. danach sind die einzelnen szenen auch geordnet. es ist als gäbe es ein happy end. fazit: reihenfolge ist sinnvoll
der titel (le temps destroit tout) passt nur wenig zum film, da die zeit nicht wirklich thematisiert wird. einziger hinweis könnte das buch, welches träumen zukunftsdeutung zuschreibt, und der traum sein, der alex eigtl im tunnel vor dem weitergehen warnen sollte. da sie dass aber nicht tut steht die zukunft entweder schon fest, und damit wird die zeit zu einem weg der früher oder später "alles" zertstört oder sie nimmt den traum nicht ernst. was die behauptung der geschriebenen zukunft aber nicht wiederlegt. das ist auch das philosophische thema des films. ist die zukunft schon geschehn? der film gibt eine klare antwort, ja ist sie. was wäre, wenn dass so wäre weis jeder für sich am besten.
ebenfalls intressant war der teil in der ubahn, da er whs den meisten männern unter die haut geht. darin kämpft der philosophisch, aufklärerische mann gegen den "lebemann". preis ist alex. der denker verliert, nachdem sie ihm klar macht wieso er sie nciht befriedigen konnte. hier wird sehr schönungslos gezeigt was frauen wollen und nur so wenig männern gelingt. er wird sich dessen, was sie will zwar bewusst, aber so zu leben ist dann doch nicht mögl. da dieser lebensstil die entscheidung nach der reflektion ausschliesst. man kann sich quasi nicht entscheiden spontan zu sein, denn dass wäre nicht spontan. diese erkenntnis ist deprimierend
noch kurz zur gewalt in dem film. sie wird bewusst eingesetzt um den hass, die rache und die gier abscheulich darzustellen. was im film wertvoll ist kommt zum schluss. der film ist beabsichtigt grausam am anfang, und wird immer freundlicher und liebevoller am ende. diese antithetik trennt gut und böse.
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m.rabenstein 2011/11/27 10:31:49
Kommentar löschenDer Film als Film ist gut bis sehr gut. Jedoch wird hier Brutalität so selbstverherrlichend (und unreflektiert) in Szene gesetzt, dass ich diesen Film nicht gut heißen kann. Schade. Filme dieser Art braucht die Menschheit nicht.
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ShadowBroker 2011/11/23 11:53:57
Kommentar löschenMit diesem Film sollte eine Nachricht überbracht werden, wenn ich mich recht erinnere "Le temps détruit tout." - Die Zeit zerstört alles und wahrscheinlich auch, dass kein Vergewaltiger je seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Schon ersteinmal beeindruckende und harte Statements, jedoch nichts neues und meiner Meinung nach auch nicht wirklich tiefgründig. Durch den Rücklauf der Szenen, was mich etwas an Memento erinnert, welcher jedoch um Welten besser ist, wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die die Story jedoch nicht halten kann. Und durch die (bin mir nicht sicher) 15-minütige Vergewaltigunszene wird vermutlich versucht die Nachricht des Films einzuprügeln. Da ich allerdings abstoßende Filme wie diesen und auch Horrorfilme allgemein (dieser Film ist schon etwas Horror für mich :D) nicht zu schätzen weiß, gibt der Film mir sowieso nicht viel.
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Toblerone 2011/11/14 21:29:01
Kommentar löschenDer Film ist vorbei. Die Kamera kreiselt, kreiselt und kreiselt. Die Bilder blitzen, blitzen und blitzen. Ich bin fertig. Mir ist schlecht. Mir ist es unwohl. Gaspar Noé setzt den Schriftzug: "Time destroys everything." ein. Mir wird kalt und noch schlechter. Ich lege mich hin. Die Kamerafahrten sitzen immer noch tief in mir. "Irreversibel" ist hässlich, unerträglich, anstrengend und doch voller Emotion. Ich hab mich regelrecht gezwungen ihn mir nochmals anzusehen. Die Wirkung war die selbe, der Film ist ein Meisterwerk! "Irreversibel" ist nicht konsumierbar, weil Gewalt nicht konsumierbar ist und weil sich Gaspar Noé außergewöhnlich konsequent an diese Richtlinie hält. Grauenhafteste Kunst!
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Dos Corazones 2011/11/14 01:19:39
Kommentar löschenGrober Film mit viel nackter Haut und unschöner Gewalt. Der Film nimmt kein Blatt vor dem Mund - Gaspar Noé weiß genau, wie er polarisieren kann. Die Gesamtidee eine Handlung einfach mal rückwärts zu erzählen geht bestens auf - die Kamera ist ungewöhnlich und avantgardistisch, das bedeutet anders als bei "Enter the Void" nicht gleich gut.
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kolja10000 2011/11/06 18:26:19
Kommentar löschenIch werde diesen Film nicht bewerten, denn ich weiß garnicht wie ich den Film bewerten soll. Aber ich kann sagen was der Film ist. Denn er ist brutal, pervers, nicht gut und nicht schlech, genial, anders, brutal, verstörend, ecklig.
Und Monica sieht wie immer geil aus
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Real. 2011/11/05 22:28:45
Kommentar löschenIch wollte den Film schon lang einmal sehen.
Musste jetzt aber nach 20min ausmachen, sonst hätte ich mich vor Schwindel übergeben (bei dieser Kamera auch kein wunder). Ich mag ja Film-Experimente, aber dieses ist meiner Meinung nach komplett fehlgeschlagen ...
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Mister.AmaZ-inG 2011/11/14 01:48:32
Antwort löschenDas gleiche gilt für mich. Wollte ihn unglaublich gerne sehen, aber ich habs wirklich nicht länger als eine halbe Stunde geschafft. Ich war zu schwach :( ^^
Dridge 2011/10/19 15:02:56
Kommentar löschenKünstlich durch die ach so kreative Erzählform aufgebauschtes Machwerk. Ansonsten große Lecks in allen Bereichen: spannungslose Story, langweilige Charaktere, ermüdende Szenen, dämliche Dialoge.
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Punsha 2011/10/08 23:24:05
Kommentar löschen"Le temps destruit tout"
Anfangs nur Trommeln, dann ein angsteinflößender Score, schwindelerregende Kamerafahrten: Die Welt ist aus den Fugen. Die Welt, in der Alex und Marcus glücklich miteinander lebten.
Im ersten Teil des Films erlebt der Zuschauer die Hölle auf Erden: Gewaltätige Bestien streifen durch dreckige Gassen und und dunkle, schmutzige Kellerbars auf der Suche nach hemmunglosem Sex, ohrenbetäubender Lärm, eine angsteinflößende Atmosphäre. Da wird nichts friedlich enden, das steht fest.
Nach der Hälfte gelangt der Film dann aber in ruhigere Bahnen, was sich auch auf Bild und Kamera auswirkt. Hier war die Welt noch in Ordnung: Verliebte Zweisamkeit, idyllisches, glückseliges Leben.
Die schonungslose Darstellung von exzessiver Gewalt und schändlichem Sex erinnerte mich stark an von Triers "Antichrist" mit dem Unterschied, dass Noe sich vordergründig auf eine Story konzentrierte anstatt sich in bloßen Metaphern zu verwickeln. Die wird zwar beispielsweise wie bei Nolans "Memento" rückwärts erzählt, hat aber so zur Folge, dass man jeden einzelnen Handlungsstrang interessiert verfolgt und Details besser erkennt. Nachteilig wirkt sich jedoch auf die Art der Erzählung aus, dass die Spannungskurve ebenso umgekehrt ist wie die Story. Die Höhepunkte sind somit allesamt im ersten Teil des Films zu sehen, während danach die Spannung immer weiter abbaut und das Interesse so langsam verschwindet bis uns die letzten Sekunden wieder in andere Bahnen geleitet und mir persönlich den größten Mindfuck bereiteten, den ich je erlebt habe. (Achtung an alle Epileptiker: Das Ende unbedingt wegklicken :D)
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Timo K. 2011/10/08 23:39:14
Antwort löschenDer Film hat bei mir eine deftige Entwicklung erfahren: Von 3 auf 7 Punkte. Erst vollkommen genervt, dann vollkommen emotional gekitzelt. :)
Punsha 2011/10/08 23:43:29
Antwort löschenHab auch nicht gedacht, dass ich den mögen würde.
Tzja, so täuscht man sich. :)
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fkfilmkritik 2011/10/13 22:20:20
Antwort löschenAbsolutes Meisterwerk! Ich war selten so geflasht. Hätte ebenfalls nicht gedacht, dass du den mögen würdest. :D Dann sieh dir am besten auch mal "Menschenfeind" an. Der ist auch sehr... krass.
Punsha 2011/10/13 22:38:13
Antwort löschenDa hab ich aber Angst, dass Noé den guten Ruf bei mir schon wieder verliert. :D
Naja, man kann ja oben raus lesen, was ich hier im Unterschied von z.B. von Triers Werken wesentlich besser fand. Falls das auf Menschenfeind auch zutrifft, müsste ich mir keine Sorgen machen. ^^
daweed 2011/09/27 01:15:01
Kommentar löschenvorsicht spoiler:
die fakten:
- schwindelerregnder abspann/vorspann
- schwindelerregnde kamerafahrten
- poralisierende vergewaltigung
- ziellose suche nach dem übeltäter
- zertrümmern eines kopfes mit einem feuerlöscher
- ernüchternde erkentnis
- schwindelerregnder abspann
die story:
- kopfschmerzen bereitend √, magen verdrehend √, an die nieren gehend √
die feststellung:
- der typ hat einen kleinen schwanz und: überbewerteter quark mit soße den keiner braucht!
fazit:
- hassfilm
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jetzt könnt ihr meckern! aber ... jenes ... nicht verstanden ... kunst ... absicht ... soll so sein ... the serbian movie ... banause ... sinn nicht verstanden ... rabarber ...
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cruzha 2011/09/27 07:47:41
Antwort löschen*mecker* ... nicht verstanden ... kunst ... absicht ... soll so sein ... the serbian movie ... banause ... sinn nicht verstanden ... rabarber ... :-P
Shritz 2011/09/22 22:40:13
Kommentar löschenSicherlich einer der schwierigsten und umstrittensten Filme der Neuzeit. Was jedoch oft übersehen wird ist, dass "Irreversibel" auch nie den Anspruch erhebt unterhaltend sein zu wollen. Sicher könnte man an dieser Stelle aufgesetzte Kontroverse vorwerfen, würde dem Film damit aber nicht gerecht werden. Denn eines ist sicher: Die Tatsache, dass es der Film schafft, die Zuschauer in zwei Lager zu trennen beweist bereits seine starke und wichtige Bedeutung. Gewalt ist etwas zerstörendes. Und wer jetzt sagt, dass dies keine Unterhaltung mehr sei hat damit völlig Recht. Es ist nicht unterhaltend, weil es dafür zu real, zu ungeschönt ist. Etwas, das man nicht ertragen kann, dem man sich nicht aussetzen sollte.
Ich kann verstehen, wenn man den Film gerade wegen seiner explizieten Gewaltdarstellung verabscheut. Auch wenn gerade diese Leute die Kernaussage des Films nur bekräftigen.
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Shritz 2011/09/22 23:19:18
Antwort löschenJoar, ich würd einfach sagen, die die ihn schätzen und die die es nicht tun. Denn ich finde es recht einfach zu sagen, dass der Film keine Aussage hat.
derlich 2011/09/22 23:28:43
Antwort löschen...und dann gibts noch das Lager derer Leute, die total geflasht waren und denen der Film unter die Haut ging!
Shritz 2011/09/22 23:36:08
Antwort löschenEinigen wir uns darauf, dass es ein Lager derer gibt, die ihn mochten und ein Lager derer die es nicht tun.
@Greetling: Ist für mich auch okay :)
derlich 2011/09/22 23:47:27
Antwort löschen@greetling in deiner Bewertung zum Film meinst du sinngemäß, dass dich der Film nicht geschockt hat...iwie unverständlich wie einem dieser Streifen samt seiner Thematik so völlig kalt lassen kann!?
Beklemmend, realistisch, originelle Erzählweise... ein Meisterwerk!
horro 2011/09/23 00:26:33
Antwort löschen@derlich: Thematik, welche Thematik?
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derlich 2011/09/23 10:41:30
Antwort löschen@horro die Thematik der "Penetration des weiblichen Geschlechtes in NICHT gegenseitigem Einvernehmen"
horro 2011/09/23 11:18:38
Antwort löschen@derlich: dann war das also das Thema, hätte man auch irgendwo anschreiben können ;)
Smokémon 2011/09/21 22:15:19
Kommentar löschenEin Film, den man nicht so schnell vergisst...Herausragend!
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Ryunosuke Akutagawa 2011/09/15 17:55:50
Kommentar löschenJa Irreversible ich denke Worte zu Handlung kann ich mir nach vielen Kritiken getrost sparen. Kommen wir also gleich zur eigentlich Bewertung des Filmes.
Als ich den Film das erste mal gesehen habe war ich etwas irritiert, man startet den Film und aufeinmal läuft ein Abspann und dieser sogar Falschherum. Ich war erst etwas verwundert und auch als in den ersten Minuten ein noch unbekannter Charakter einem anderen mit einem Feuerlöscher den Schädel einschlägt war ich total perplex. Allerdings finde ich das rückwärtsaufrollende System in dem Film super wirkt und die Spannung erheblich steigert.
Ein weiterer Punkt der erst sehr gewöhnungsbedürftig war ist die Kameraführung die, besonders Anfangs, hektisch und befremdlich wirkt doch meiner Meinung nach passt das aber auch perfekt. Die Kamera passt sich den Charaktären gut an da besonders am Anfang eine sehr hektische und aggressive Atmosphäre zu spüren ist wird es durch die Kameraführung noch perfekt unterstützt. Sehr begrüßendswert finde ich es auch das der Filme ohne Schnitte gedreht wurde, es gab mir zumindest mehr das Gefühl dabei zu sein und es wurde leichter Teil des geschehens zu werden. Für mich einfach sehr gelungen!
Ein weiter Pluspunkt den der Film ernten konnte sind die Schauspieler die ihre Rollen in dem Film wunderbar spielen und die man meines erachtens nach auch so für glaubwürdig halten kann. Besonders gefallen hat mir Vincent Cassel den ich als Schauspieler sehr zu schätzen weiß.
Nun kommen wir zu einem viel Disskutierten Thema undzwar den beiden "Skandal"-Szenen. Zu allererst muss ich sagen das ich in anderen Filmen schon wesentlich schlimmeres gesehen habe als einen eingeschlagenen Kopf. Das "brutale" an dieser Szene ist meines erachtens das sie sehr unerwartet kommt. Ich habe den Film gesehen ohne vorher mit zu informieren über die Geschichte oder ähnlichem und deswegen war diese Szene für mich ein schlaf ins Gesicht. Warum man nun allerdings so ein Wirbel darum macht ist mir ein Rätsel. Die zweite Szene ist die Vergewaltigung. Nun gut hier kann man sich natürlich streiten ich allerdings empfand die Szene als wirklich gut gemacht und passend zum Film. Ob sie nun dermaßen Grenzenüberschreitend ist das man solch ein Drama darum machen muss liegt bei jedem selbst.
Fazit:
Irreversible ist ein verdammt tolles Stückchen Filmgeschichte das für mich ein wahres Meisterwerk ist und ein Film den man nicht verpassen sollte den damit hat Gaspar Noé wirklich einen tollen Film geschaffen, viel Spaß beim gucken :)
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