It Might Get Loud
It Might Get Loud (2008), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 27.08.2009
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von Davis Guggenheim, mit Jack White und Jimmy Page
Mit seiner Rockumentary “It Might Get Loud” begibt sich Regisseur Davis Guggenheim (Oscar für “Eine unbequeme Wahrheit”) auf die Spur der Geschichte der E-Gitarre und portraitiert drei Gitarristen, die die Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte entscheidend beeinflusst haben, jeder in seiner eigenen Generation: Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. Dabei verschafft Guggenheim dem Zuschauer intime und faszinierende Einblicke in den kreativen Kosmos seiner drei Protagonisten, er begleitet sie an historische Stätten der Rockmusik und gibt ihnen die Gelegenheit, die Geschichte ihrer ganz persönlichen musikalischen Entwicklung zu erzählen. So führt uns Jimmy Page nach Headley Grange, wo er “Stairway to Heaven” komponierte; The Edge nimmt uns mit nach Dublin, wo er die Original-Vierspuraufnahmen von “Where the Streets Have No Name” ausgräbt; und Jack White zeigt uns ein altes Farmhaus in Tennessee, das ihn immer wieder zu seinem modernen Blues inspiriert. Und natürlich bringt “It Might Get Loud” Jimmy Page, The Edge und Jack White auch in einem Studio zusammen. Dort diskutieren sie nicht nur über ihre musikalischen Einflüsse, sondern spielen auch ihre Riffs, die in die Musikgeschichte eingingen, und kommunizieren bei einer improvisierten Jam Session wie selbstverständlich durch ihre Instrumente.
Drei Gitarristen, die die Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte entscheidend beeinflusst haben, jeder in seiner eigenen Generation: Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. Der kreative Kosmos der drei Protagonisten wird vom Regisseur beobachtet, er begleitet sie an historische Stätten der Rockmusik und gibt ihnen die Gelegenheit, die Geschichte ihrer ganz persönlichen musikalischen Entwicklung zu erzählen.
So führt uns Jimmy Page nach Headley Grange, wo er “Stairway to Heaven” komponierte, The Edge nimmt uns mit nach Dublin, wo er die Original-Vierspuraufnahmen von “Where the Streets Have No Name” ausgräbt, und Jack White zeigt uns ein altes Farmhaus in Tennessee, das ihn immer wieder zu seinem modernen Blues inspiriert. Im Studio diskutieren Jimmy Page, The Edge und Jack White nicht nur über ihre musikalischen Einflüsse, sondern spielen auch ihre Riffs, die in die Musikgeschichte eingingen, und kommunizieren bei einer improvisierten Jam Session wie selbstverständlich durch ihre Instrumente – it might get loud!
Mit seiner Rockumentary begibt sich Regisseur Davis Guggenheim (Oscar für Eine unbequeme Wahrheit) auf die Spur der Geschichte der E-Gitarre.
Quelle LinkPresse – IT MIGHT GET LOUD auf film-zeit.de
Trailer – IT MIGHT GET LOUD auf film-zeit.de
Cast & Crew
-
Davis Guggenheim
-
Jack White
-
Jimmy Page
-
The Edge
Regie
Schauspieler
- Genre
- Konzert, Dokumentarfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Detroit , Dublin, Tennessee
- Handlung
- Art House-Film, Blues, Drogentrip, Gitarre, Gitarrist, Heavy Metal, Musik, Musiker, Musikliebhaber, Musizieren, R ’n’ B , Rock ’n’ Roll, Rockmusik, Schlager
- Stimmung
- Ernst
- Mitmachen
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Filmdetails It Might Get Loud
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Kritiken (6) — Film: It Might Get Loud
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDie Auseinandersetzung mit der eigenen Kunst klappt individuell und im gemeinsamen Gespräch auch ganz hervorragend. Lediglich in der biographischen Verknüpfung der völlig unterschiedlichen Lebenswege hinkt Guggenheims Doku, kommen die drei doch aus verschiedenen Teilen der Erde und wurden völlig unterschiedlich mit der Musik sozialisiert. Trotzdem ist das, was sie zu erzählen haben, stets spannend und dem Oscarpreisträger gelingt ein längst überfälliger Tribut an das wichtigste Musikinstrument der vergangenen Hundert Jahre.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenOder „Nicht Laut Genug“. Wenn Regisseur David Guggenheim nun einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hätte, wäre dieser sklavische und doch seltsam steife Portrait-/Konzertfilm als Tribut an die elektrische Gitarre vielleicht mit einer unheiligen, wilden Energie gefüllt worden. So wie er jetzt ist? Meh.
Warum ist der Film nicht besser? Guggenheim hat seine Protagonisten in keine interessante Richtung gestossen. Zum Teil fühlt sich das Zusammenbringen dieser drei Generationen für ein Gipfeltreffen auf der Bühne unglaublich gestelzt an. Gitarrenhelden (echte und eingebildete) werden sicher etwas (vielleicht auch viel) aus diesem Film mitnehmen. Trotzdem verdient die Tradition des elektrifizierten und elektrisierenden Blues-basierten Rock eine heißere Darbietung.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschen„It Might Get Loud“, der neue Film von Regisseur Davis Guggenheim („Eine unbequeme Wahrheit“), ist ungewöhnlich. Es ist ein Gruppen-Portrait dreier Musiker und auch, interessanterweise, ein formloser historischer und philosophischer Essay über das Instrument, dass sie verbindet. Für Rock-Fans jeden Alters und Geschmacks wird diese Dokumentation unwiderstehlich sein. Aber „It Might Get Loud“ ist mehr als ein eng gefasstes Fan-Spielzeug. Es gibt uns, die wir unmusikalische Ohren und ungeschickte Finger haben, eine Chance zu verweilen in der Anwesenheit ernsthafter Künstler mit ungewöhnlichen Fähigkeiten und großen, wenn auch nicht immer klar beschriebenen, Visionen über ihr Tun. Und es wird allen Lust machen, dort zuzuhören.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenEs fühlt sich sehr persönlich an, egal was man als Zuschauer schon weiß – und viele Fans werden über einiges Bescheid wissen – der Blick durch das Prisma dieses Films hat die Macht, jeden zu überraschen. Und obwohl der Film teilweise mäandert zwischen den verschiedenen Hintergrundgeschichten ist er am besten wenn es persönlich wird. The Edge, die in einem Studio an einem windigen Strand arbeiten, welches so traurig aussieht wie seine Musik sich manchmal anhört. White, der ein ausladendes Riff so selbstvergessen spielt, das seine Finger bluten. Page, der plötzlich Luftgitarre spielt – die Glieder ganz locker einem unhörbaren Beat gehorchend.
Und – selbstverständlich – es gibt Musik. In beinahe jedem Moment ein unglaublich reichhaltiger Mix ihrer Musik – bahnbrechend, wegweisend – allein das wäre fast genug. Dass „It might get loud“ auch mit einer guten Story kommt ist ein wunderbarer Bonus.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenTrotz kleiner Ausrutscher ist It Might Get Loud eine furiose Reise durch die Welt der E-Gitarre und eine sehenswerte Dokumentation über drei ungewöhnliche Musiker. Und für E- und Luftgitarristen ist dieser Film sowieso die allererste Wahl. Let there be Rock!
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDu musst kein Musiker sein, um It Might Get Loud zu mögen, einen unkonventioneller Dokumentarfilm, in dem zukunftsträchtige Gitarristen ihr Talent zeigen und ihre Techniken und Inspirationsquellen diskutieren. Es ist eine wahre Freude, diese Männer spielen zu hören. Dies sind die realen Guitar Heroes. Aber es wäre wünschenswert gewesen, sie mehr fachsimpeln zu hören.
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Kommentare (11) — Film: It Might Get Loud
Kommentar schreibenPuebleau 2011/08/22 14:38:50
Kommentar löschenDer Tag, an dem Jimmy Page die E-Gitarre in die Hand nahm, war der Urknall für die Rockmusik in ihrer progressiven Ausprägung. Als Hardliner des Reduktionismus spielt Jack White einen minimalistischen Blues-Rock, der mit seinem dreckigen, zerstörerischen Sound pure Energie versprüht und neue Maßstäbe und Denkanstöße setzt. "The Edge" fällt da aus der Rolle, bemerkenswert ist weniger sein Spiel, mehr sein Soundgefrickel am Amp.
In "It might get loud" sitzen die Drei zurückhaltend in einer Runde und reden über den Mittelpunkt ihres Lebens. Die Aufnahmen zu Jimmy Page gleichen Impressionen, die kein Liebhaber des Tons von Led Zeppelin missen sollte. Jack White nutzt die Gelegenheit zu einer Selbstinszenierung ohne Gleichen, kann aber seine überaus sympathische Musikphilosophie glaubhaft vermitteln. "The Edge" tut sich gut in seiner Zurückhaltung. Eine Doku, die dem Zuschauer Inspiration und dem Gitarristen Erektionen verschafft.
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The_Comedian 2011/07/06 17:56:56
Kommentar löschenMöchte man Rockmusik am menschlichen Körper definieren, so wäre das Schlagzeug sicherlich als die Beine anzusehen, denn es entsteht Bewegung, die Dynamik. Jedoch nur in Verbindung mit den Muskeln ist das möglich, womit wir beim Bass wären. Der Gesang dürfte zweifelsfrei das Gehirn sein, denn hier nehmen die für den Zuhörer bestimmten und am offensichtlichsten transportierten und zu vermittelten Gefühle und Botschaften ihren Anklang.
Die Gitarre entfaltet ihren Sinn und Zauber auf vielfältige Weise. Für den Gitarristen der irischen Rockband U2, The Edge, ist das Instrument seine Stimme. Er vermittelt über sein Spiel solche Emotionen, welche er durch Gesang womöglich nicht im Stande wäre auszudrücken. Jimmy Page, die lebende Legende von Led Zeppelin, spricht gar von einer über die vielen Jahre stattfindenden seelischen Verschmelzung, welche, man glaubt es kaum, seiner Meinung nach noch nicht abgeschlossen sei. Jack White, ehemals Frontsau der White Stripes, sowie aktuelles Mitglied der Raconteurs und Zeremonienmeister bei The Dead Weather, redet nicht explizit über die Gitarre, bei ihm spürt man jedoch in jedem Moment, besonders innerhalb der Performance, die innige Liebe, ja fast schon Abhängigkeit, zu diesem wohl berühmtesten Saiteninstrument.
Regisseur Davis Guggenheim porträtierte diese drei Ausnahmegitarristen als Pioniere, stellvertretend für ihre jeweilige Generation, und man muß sagen, daß die Auswahl gerade dieser drei Herrschaften überaus gelungen ist.
James Page brachte mit seiner Jahrhundertkapelle die elektrisch-verstärkte Gitarrenarbeit erst so richtig ins Rollen, er kann sogar einem Waschbrett angenehme Töne entlocken, speziell für Stairway To Heaven entwickelte das Genie die berühmte Doppelhals-Gitarre, um sowohl akustisch als auch elektrisch musizieren zu können, ohne schnell das Instrument wechseln zu müssen. Der Mann sieht heute aus wie in Stein gemeißelt, immer noch offen für Neues und mit sich und der Welt hochzufrieden, obwohl man, im Zusammenspiel mit den anderen beiden, gerade in Sachen Mimik merkt, dass er zeitweise hadert, zweifelt, grübelt, wenn auch nur mit sich selbst, der alte Perfektionist.
Led Zeppelin entzündeten das Feuer der E-Gitarre, The Edge pustete es gut anderthalb Dekaden später wieder aus, indem er den ausgeuferten, zu verquasten, mit teilweise zwanzigminütigen Gitarrensoli gespickten Sound der mittlerweile eher publikumsfremden, nerdigen Progressive-Rock-Ära Ende der Siebziger ausbremste, um mit frischen Ideen und neuen, technischen Möglichkeiten das Rad, zugegebenermaßen zusammen mit Anderen, wieder neu zu erfinden. Dank ihm wurde U2 zu einer der größten Bands dieses Planeten, die endkommerzielle, stadienfüllende Massentauglichkeit von heute definiert sich jedoch lediglich über den anbiedernden, etwas scheinheiligen Gutmenschen Bono, The Edge hingegen nimmt man seine im Film gezeigte immer noch bodenständige Glaubwürdigkeit ab.
Als zu Anfang des neuen Jahrtausends Grunge und Crossover längst tot war, New Metal den einen oder anderen nervte, und Punk mal wieder ein Nickerchen machte, kam mit Bands wie The Strokes oder eben The White Stripes die Zeit des Garage,-oder Retro-Rock. Ein abgespecktes Setting und die Besinnung vorallem auf den strengen Vater der Rockmusik (wenn Rock´n Roll & Swing die liebende Mutter war) - den Blues - brachten kometenhaften Aufstieg und Erfolg sowie dem Rock sein ungeschminktes Gesicht zurück. Jack White schrieb mit Seven Nation Army bereits früh DAS Riff des neuen Jahrtausends. Den Song ereilte leider ein grausames Schicksal in Form grölender Suffköppe, die Vergewaltigung durch König Fußball ist heutzutage weltweit und omnipräsent zu bemitleiden, wofür Jack White allerdings nichts kann. Der introvertierte, geniale Multi-Instrumentalist hat der Musikwelt längst auch anderweitig seinen unauslöschlichen Stempel aufgedrückt.
It Might Get Loud!!! Der Film bedient zwar vornehmlich ein Special Interest-Publikum, ist jedoch auch für einen ´Anti-Rocker´ aufgrund unmißverständlicher Botschaften und unaffektierten Bildern mit sympathischen Typen absolut sehenswert.
Für einen musikinteressierten Zuschauer, gar einen angehenden Rock-Gitarristen, ist diese frische Dokumentation ein Muß, denn es zeigt eindeutig, welches menschliche Körperteil die Gitarre darstellt, nämlich das Herz.
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mikkean 2011/07/16 19:49:01
Antwort löschenEin toller Kommentar und welch schönes Gleichnis... Ich glaub, den stöpsele ich mir bald mal wieder rein :)
phoenix409 2011/05/31 17:53:33
Kommentar löschenDie Philosophie sechs elektrisch verstärkter Saiten aus der Sicht dreier Querköpfe, die ihr Handwerk beherrschen. Es sind gerade die grundverschiedenen Persönlichkeiten von Jimmy Page, The Edge und Jack White, die diese Doku als Ganzes interessant werden und bleiben lassen - ihre gemeinsamer Studio-Hock samt kleinen Jam Sessions gehört zu den schwächeren Parts der Laufzeit. Das muss nicht als Kritikpunkt gesehen werden, zeigt es doch nur, dass diese drei in ihrer Art so grundverschiedenen Künstler sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen. Und das ist auch gut so.
Ich mache kein Geheimnis daraus, dass Page für mich (überhaupt, nicht nur neben den beiden anderen im Film) völiig außer Konkurrenz läuft. Niemand hat je vielfältigeren Rock aus einer Gitarre geholt als er. Sein Wesen des Spielens, der klangliche Wechsel zwischen "Light and Shade", machen ihn zum ehrwürdigen Maestro der Runde. Das merkt man gerade daran, wie White und The Edge respektvoll grinsen, wenn Page eins seiner legendären Riffs als Led Zep-Zeiten zum besten gibt, so ganz und garnicht aber dann, wenn wir Page auf sein stolzes Anwesen folgen dürfen, wo er sich als infantiler Schallplattensammler entpuppt, der sich mit Wonne in die Materie hat einsaugen lassen.
The Edge und sein Effektgeräte-Wahn zeichnen dagegen das Bild eines Gitarristen, der sich primär durch Technik dem Traumklang in seinem Kopf nähern möchte und das, nachdem er sich und seine Crew damit in den Wahnsinn getrieben hat, auch schafft. Er ist sicherlich nicht der größte Gitarrist der Welt, aber ein unermüdlicher Klanghandwerker, der durch seine charakteristischen Verdienste mit U2 nichts mehr beweisen muss.
Jack White ist letztendlich der Jungspund dieser illustren Truppe, was aber keineswegs seine Leidenschaft für die Gitarre schmälert. Sein eigenwilliger Stil, seine Lebensweisheiten (z.B. das Streben nach Unzufriedenheit: "The day you're satisfied is the day you die.") und seine Moral, dass das Spiel mit der Gitarre ein Kampf ist, den man gewinnen muss, machen ihn zur interessantesten der drei Figuren, da er es geschafft hat, aus sich selbst ein von allen Konventionen losgelöstes Original zu machen. Ein Mann, den das Destruktive juckt, der musikalisch bis zu den Wurzeln des Blues graben will und ihn dann für sich selbst neu erfindet.
"It might get loud" bereitet diese drei Persönlichkeiten in einem angenehmen Mix aus Studio-Konfrontation, Privataufnahmen und altem Archiv-Footage auf und bringt einem das Innenleben dieser Saitenmeister so nah wie es nur wenige Filme tun. Das unbeschwerte Plaudern aus dem Nähkästchen, was natürlich speziell (aber nicht nur!) für Rock-Fans interessant sein dürfte, macht den Reiz von Davis Guggenheim's Doku aus.
Ein ehrlicher und unterhaltsamer Blick hinter die fetten und lauten Sounds ihrer Zeit, nicht durchweg interessant, aber auf jeden Fall gelungen.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Bradbury 2011/05/31 23:19:05
Antwort löschenMal unter uns: Der Jack, also der Jack White - der hat schon einen an der Waffel, oder?
Nutella?!! 2011/06/01 03:03:53
Antwort löschen@Bradbury: wie kommst du darauf?!
@phoenix: in angemessenem Umfang gut zusammengefasst.
Alle 4 Antworten zeigen
SpiceWeasel 2011/06/01 14:42:28
Antwort löschenSehr schöner Kommentar!
phoenix409 2011/06/04 19:25:21
Antwort löschenDanke!
@bradbury: Irgendwie schon, ja, andererseits haben das ja alle...
dbeutner 2011/02/01 20:37:56
Kommentar löschenDas Schöne an dem Film ist schon, dass die sympathische Besessenheit des Musikmachens wiedergegeben wird. Jimmy Page und The Edge kommen dabei so unaufgeregt rüber, die haben die große Aufregung lange hinter sich, aber haben die (etwas untertrieben) Lust an ihrem Ding nie verloren. Sehr authentisch, sehr sympathisch.
Auf der anderen Seite hält Jack White da nicht mit. Zu jung, zu sehr das Bedürfnis, sich zu profilieren. Das ist schade, gibt es doch mit Sicherheit den einen oder anderen ganz großartigen Gitarristen, der nicht mit solchen Unsicherheiten herum läuft und dennoch zur jungen Generation gehört.
Und auch das Zusammentreffen der Drei hat am Ende keinen so großen Wert. Über weite Strecken beschränkt sich die Doku dann auch auf jeweils einen der Protagonisten. Man erzählt sich einen Absatz hier und dort, als man zusammen sitzt, aber solche Größen einmal zusammenzuwerfen und dann zu erwarten, da kommt bei 1+1+1 mehr als 3 heraus, ist vielleicht auch etwas naiv.
Dennoch eine interessante Doku, die das Thema sicher nicht ausreizt, aber ihre starken Seiten (Saiten) hat...
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Maddy87 2011/01/15 16:33:21
Kommentar löschenWas passiert, wenn 3 Gitarristen aus 3 Generationen aufeinander treffen?
- It Might Get Loud!
Von überwältigenden Gitarren-Solos bis hin zu blutigen Fingern ist alles dabei und am Ende fällt es echt schwer zu sagen, wer von den dreien am genialsten war.
Von Jacks und Edges energiegeladener Gitarren-Akrobatik durfte ich mich bereits überzeugen, da ich sie schon live gehört/gesehen habe. Bei Mr. Page bzw. Led Zeppelin wird’s wohl nie der Fall sein, es sei denn ich finde eine Zeitmaschine oder Gewinne im Lotto, so dass ich die übriggebliebenen Mitglieder zu einem Gig „bestechen“ kann ;-)
Auf jeden Fall ist die Doku ein MUSS für jeden Musikliebhaber …weiß noch, dass mir fast das Herz stehen geblieben ist, als „Stairway to Heaven“ ertönte, Gänsehaut pur!
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stuforcedyou 2010/09/07 13:49:19
Kommentar löschenIch als musikalischer Unwissender, der selbst als Luftgitarrist elendig bei „Alle meine Entchen“ versagt hatte mit der Guitar-Doku „It might get loud“ durchaus angenehme 97 Minuten. Die musikalische Besessenheit der drei Rockstars ist spürbar, etwa wenn Jack White mit blutigen Fingern weiter sich und sein Instrument herausfordert und statt mal wieder zu erzählen welche Erfolge Jimmy Page, The Edge und Jack White hatten, konzentriert sich der Film lieber aufs wesentliche: Die Musik, bzw. die E-Gitarre. Das Treffen der drei Rockgrößen ist so ein angenehm leiser Film über die großen Töne.
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mikkean 2010/09/08 14:57:28
Antwort löschenGut erkannt, hier beweihräuchern sich nicht drei Musik-Stars. Hier geht es um die Musik und deren lebensverändernde Wirkung. Ein kleines Meisterstück der Rock-Dokus.
mikkean 2010/07/29 15:35:10
Kommentar löschenWow, The Edge, Jimmy Page und Jack White treffen aufeinander. Ein Power-Pack aus drei Generationen Gitarren-Musik und mitunter ganz unterschiedlichen musikalischen Ansätzen. Was werden sich diese drei Herren wohl zu sagen haben, welche Tricks werden sie sich oder dem Zuschauer vielleicht verraten? Beim Zuschauen dann eine kleine Ernüchterung. Davis Guggenheim nutzt "It Might Get Loud" nicht zum redseligen Giganten-Treffen, bei dem alle Beteiligten sich selbst in den höchsten Tönen loben. Viel mehr kitzelt der TV-erfahrene Regisseur den Zuschauer bis zu den wichtigeren Gesprächen mit einer Beleuchtung der einzelnen Werdegänge und Erfahrungen seiner Protagonisten. Und lässt Gott sei Dank das unnötige Feedback des Schwadronieren weg. Keine Gerede über die übermenschlichen Höhenflüge von U2 oder Led Zeppelin, nicht viel Avantgarde-Nonsense über Ästhetik und Bühnengehabe. Guggenheim gelingt vielmehr das seltene Kunststück, gleich drei Biografien in einen Film zu packen, indem er die Hauptpersonen einfach nur über das reden lässt, was sie antreibt. Natürlich ist das die Musik, genauer gesagt, das ewig anhaltende Bändigen der Gitarre. The Edge lässt uns teilhaben an seiner Klangforschung, Page zeigt uns auch ohne große Worte, welche Vorbilder ihm den Drive zum Rock oder auch Skiffle gaben. Und White, wie er gar nicht Gitarre spielen wollte und sich dann doch dem Instrument widmete. Das ist selbst für Nicht-Spieler oder Unerfahrene in der Pop-Geschichte interessante genug, denn "It Might Get Loud" lebt von den einfachen Worten und Gesten, die von einem Überhall der Sechs-Saiter erst laut genug in die Welt gerufen werden. Viel lieber lässt man sich davon begeistern, hier doch drei einfache Menschen zu sehen und nicht Rock-Götter. "It Might Get Loud" portraitiert unaufdringlich drei Gitarristen, die ihre Erfahrung und Inspiration erklären und damit selbst in diesem Streifen die Fackel weiterreichen. An jeden, der eine Gitarre besitzt oder spätestens danach zu einer greifen will. Ob das jetzt ein Meisterwerk oder eine Über-Doku ist, bleibt da eigentlich belanglos. Hauptsache, "It Might Get Loud" ist die wahrscheinlich schönste Liebes-Erklärung an die Gitarren-Musik ohne tausendfach jubelndes Publikum und hochtrabende Bilder in ausverkauften Stadien.
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alter.native 2010/02/25 10:24:27
Kommentar löschenFilmisch bisschen durchwachsen von seinen Qualitäten, aber die drei Typen (drei Generationen) sind schon sehens- und hörenswert mit ihren Geschichten. Was mir über den Film erst richtig aufging, die Kreativität und Klasse von Jack White als jüngstem im Bunde.
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Hennes Bender 2009/10/15 00:17:56
Kommentar löschenSchade, leider schafft es Guggenheim nicht wirklich die drei Ausnahmegitarristen zusammen zu bringen, bis auf ein bisschen Jamsession auf Proberaumniveau, ein wenig Smalltalk und Archivaufnahmen bietet dieser Film nicht wirklich viel, vor allem nichts neues. Kein schlechtes Machwerk, für Musiker sowieso Pflicht, aber ich hatte mir mehr versprochen. Ich meine, gut: ich bin ja auch BASSIST!
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philcore 2009/10/31 21:19:54
Antwort löschenwie heißen nochmal die typen, die mit musikern abhängen? ach ja, bassisten.
nurleben 2009/09/05 03:07:47
Kommentar löschenLetztes Jahr habe ich Young@Hart gesehen, und das war ein richtig richtig guter Film, deswegen bin ich jetzt mal picky ... :D
Mehr Jamsession!!!, weniger Gelaber und Biografiehintergründe bitte.
Und verdammtnochmal nicht laufend die Songs unterbrechen, spielt die Musik aus!!
Der letzet Song wurde ja echt geradezu vergewaltigt, laufend runtergedreht und reingelabert, wie bei nem schlechten Privatsender. Aaaarg!!!
Das manische Parallelstrangerzählen, wo bei jedem Satz der Erzähler wechselt, nervt irgendwann nur noch.
Die Digitalkameras, mit der die Musiker von der Crew gefilmt wurden, schienen mir nicht gerade sehr hochwertig. Ziemliches Bildrauschen mitunter, das geht gleich bei dne Opening Credits los.
Ach ja, im Großen und ganzen war der Film gut :D:), vor allem wegen der Musiker und ihrer Musik, aber eher trotz des Schnitts und der Dramaturgie.
Am sympatischsten war mir Jimmy Page, der am Anfang total genervt hat und am Ende wie ein guter Freund und eine große Inspiration. The Edge war mir etwas zu zugeknöpft und Jack Whites Arbeitshaltung sowas von zu masochistisch :D, der Kunde jagt wohl immer noch seinem Instantlieblingssong von vor 20 jahren nach und ist dabei viel zu hart mit sich selbst ... Aber humorvoll nonetheless und ich kann ihn auch ein Stück weit verstehen bei seinem Lebenswandel.
Jimmy Page und Led Zeppelin werd ich jetzt auf jeden Fall mal reinhören :).
@Davis Guggenheim: Shut. Up. And listen to the music. A lot. More.
And. Never. Interrupt. A. Jamsession. Song. Ever.
Wäre cool, wenn den Film mal jemand umschneiden würde. Less Banter. More Jamming. :)
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MartinAusBerlin 2009/09/02 23:44:13
Kommentar löschenFür Musiker ist dieser Film Plicht und für Musikinteressierte auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist sehr spannend, wie die drei an den jeweiligen Schauplätzen Anekdoten erzählen und über Musik philosophieren. Das Aufeinandertreffen ist auch großartig inszeniert. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr zusammen gespielt hätten. Dann wäre der Film aber vermutlich zu lang geworden.
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Muxi92 2010/07/26 23:32:31
Antwort löschenGenau meine Meinung. In den Trailern sieht man sie die ganze Zeit beisammen und im Film sind es dann grade mal ein paar wenige Minuten.